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Blog eines Buchnerds

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85 Kapitel - 58.183 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 11.917 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 2 Personen gefällt es

Ich habe festgestellt, dass meine Gedanken zum Thema Fandom für einige Menschen vielleicht interessant sein könnten und habe mir überlegt eine Art Blog zu dem Thema zu eröffnen.
Ich war genauso überrascht wie ihr es sicher seid, als ich zu dem Schluss gekommen bin.
Ich werde wohl ein bisschen darüber erzählen, was ich gerade so lese, was ich davon halte... Zudem werde ich wohl auch ein wenig auf die Neuigkeiten von Fandoms, zumindest die die mich interessieren, eingehen.
Betreffende Fandoms:
Bücher: Harry Potter, Percy Jackson (und alle anderen Mythologie-Bücher von Rick Riordan), Die Tribute von Panem, Die Schattenjäger-Romane, Eragon, Die Farben des Blutes, Die Geheimnisse des Nicholas Flamel, Mythos Academy
Filme: Marvel, vielleicht auch ein bisschen DC (mir hat Wonder Woman ganz gut gefallen), Verfilmungen von oben genannten Büchern, Disney
Serien: Sherlock, Castle, Forever, Dr House, Once upon a time, vielleicht Supernatural (mit der Serie fange ich aber gerade erst an, deswegen kann ich nichts versprechen!), Avatar - Der Herr der Elemente
Musik: Of Monsters and Men, Panic! at the Disco, Fall Out Boy, Twenty One Pilots, Green Day, A Great Big World,
Imagine Dragons, Bastille, Fun., My Chemical Romance

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    ((cur))17. 07. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Kurze Buchvorstellung((enavy)) ((teal))Fandom: Clockwork-Reihe((eteal)) Ich lese momentan "Eine Geschi
    17. 07. 2017

    Thema: Kurze Buchvorstellung
    Fandom: Clockwork-Reihe

    Ich lese momentan "Eine Geschichte aus zwei Städten" von Charles Dickens. Dabei handelt es sich um einen historischen Roman, der während der Französischen Revolution stattfindet. Die zwei Städte aus dem Titel sind London und Paris und im Vordergrund steht eine Liebesgeschichte.

    Hier ist auch noch die Inhaltsangabe des Buches, falls jemand interessiert ist (und wenn nicht, schreibe ich sie trotzdem hier hin.):
    "Paris und London während der Französischen Revolution: Als der Franzose Charles Darnay von den Revolutionären in Paris zum Tode verurteilt wird, rettet ihm der junge Engländer Sydney Carton das Leben, indem er freiwillig das Schafft besteigt. Er opfert sich aus Liebe - zu Lucy Manette, der Frau des Verurteilten..."

    Ich bin bis jetzt auf Seite 94 angelangt und muss sagen, dass mir das Buch gut gefällt. Das Buch ist aus dem Jahre 1859 und das merkt man ihm auch an. Zudem scheint Dickens eine Vorliebe dafür zu haben, sprachliche Bilder zu verwenden und die Sätze sehr verschachtelt zu gestalten. Mir gefällt das ganz gut, aber man muss sich dadurch auch konzentrieren um den Inhalt zu verstehen.
    Ich bin aber dennoch ziemlich gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.
    Ich bin auf das Buch durch Tessa gekommen, Tessa Gray aus der Clockwork-Reihe.
    Das war ihr Lieblingsbuch und da sie einer meiner Lieblingscharaktere ist, habe ich beschlossen auf sie zu hören und das Buch auch mal zu lesen.

    ISBN: 978-3-458-35779-7

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    ((cur))17. 07. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Empfehlung((enavy)) ((teal))Fandom: Harry Potter((eteal)) Ich bin ja auch manchmal auf YouTube unterwegs un
    17. 07. 2017

    Thema: Empfehlung
    Fandom: Harry Potter

    Ich bin ja auch manchmal auf YouTube unterwegs und da habe ich mich unter anderem mit den deutschen Booktubern wie BookTown, liberiarium, MelodyOfBooks und CocuriRuby auseinandergesetzt.
    Dann habe ich auch noch YouTuber entdeckt, die sich mit Harry Potter beschäftigen (Cha Ginger hat sogar meinen ZAG-Test gemacht! Und ich habe sie mit meinen Fragen in die Verzweiflung getrieben. Meine sadistische Seite freut sich darüber etwas mehr als sie sollte.)
    Besonders aufgefallen ist mir ein YouTuber, der schon an die 80.000 Abonnenten hat, was wahnsinnig viel ist, gerade wenn man beschließt, sich allein auf das Thema Harry Potter zu beschränken.
    Sein größtes Projekt ist es dabei, in Minecraft Hogwarts nachzubauen. An dieser Herkules-Aufgabe arbeitet er bereits seit 3 Jahren. Natürlich rede ich von DagiLP.
    Ich weiß, ich weiß, die Minecraft-Szene ist über die Jahre immer mehr in Verruf geraten, aber für mich stellt er alle positiven Seiten des Spieles dar. Einerseits kann man beobachten wie ein wunderbarer Koloss immer mehr wächst und wächst und zum anderen philosophiert er nebenbei auch noch über Harry Potter und die Welt.
    Was ich besonders außergewöhnlich finde ist, wie oft er die Meinungen und Kommentare der Zuschauer einfließen lässt. Auch in den Kommentaren findet man immer konstruktive und höfliche Menschen, die sich sehr mit Harry Potter auseinandersetzen und auch zu sachlichen Diskussionen bereit sind.
    Wer häufiger auf YouTube unterwegs ist, weiß, dass das nicht selbstverständlich ist.
    Zudem macht er auch noch Fakten-Videos zu Charakteren, Orten und Wesen aus HP und auch dort kann er durch seine ausführliche Recherche und seine Leidenschaft für das Fandom glänzen.
    Hinzu kommt auch noch seine freundliche und etwas tollpatschige Art, die ich sehr sympathisch finde. Er ist aber auch ein stolzer Hufflepuff!

    Naja, jedenfalls würde ich mich sehr freuen, wenn ihr zumindest Mal vorbeischaut und möglicherweise ein Abo für ihn da lasst.

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    ((cur))17. 07. 2017((ecur)) ((navy))Thema: allgemeine Gedanken/ Empfehlung((enavy)) ((teal))Fandom: Twenty One Pilots & Percy Jackson((eteal)) Ich hab
    17. 07. 2017

    Thema: allgemeine Gedanken/ Empfehlung
    Fandom: Twenty One Pilots & Percy Jackson

    Ich habe mir vor Kurzem das Album "Blurryface" gekauft und muss sagen, dass ich sehr zugetan bin. Twenty One Pilots vereinen da ziemlich viele Genres, unter anderem Indie-Pop, Alternative Rock, Indietronic, Pop-Rap, Piano-Rock, Folktronica, Hip Hop, Rap, Ukulele und Techno.
    Aber um ehrlich zu sein kenne ich mit Musik jetzt nicht so übermäßig und bin auch eher auf die Texte fokussiert.
    Mir gefällt ihr trockener Humor und der Sarkasmus zwischen den Zeilen. Mich erinnert das sehr stark an den typischen PJ-Humor. Dieser typische "Hurra, die Welt geht unter!"-Humor. Das man auch wenn man sich in einer beschissenen Situation befindet seinen Humor noch bewahrt.
    Mir hat das immer sehr geholfen und das ist eigentlich auch meine Lebenseinstellung. Wenn alles nur noch scheiße aussieht, sich zu denken "Jetzt erst recht!"
    Wenn ich das Gefühl hatte, dass ich das Leben nicht auf die Reihe bekomme, dann hilft mir es enorm wenn ich mich über mich selbst lustig mache. Dann ist das Leben nicht mehr ganz so tragisch.
    Wenn ich mich selbst nicht sehr ernst nehme, ist alles nicht mehr ganz so schlimm wie zuvor.
    Naja, hier habe ich noch einige Zitate aus Blurryface, die mir ganz besonders gut gefallen haben:

    Death inspires me like a dog inspires a rabbit.

    I've been thinking too much. Help me.

    Yo, this song will never bei in the radio. Even when my clique were to pick and the people were to vote.

    Fear might be the death of me, fear leads to anxiety.

    We don't believe what's in TV, because it's what we want to see. And what we want, we know we can't believe. We have all learned to kill our dreams.

    I don't care what's in your hair. I just wanna know what's in your mind.

    These lyrics aren't for everyone, only few understand.



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    ((cur))19. 07. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Neuigkeiten ((enavy)) ((teal)) Fandom: Harry Potter((eteal)) 2016 gab es viele Neuigkeiten für Harry Potte
    19. 07. 2017

    Thema: Neuigkeiten
    Fandom: Harry Potter

    2016 gab es viele Neuigkeiten für Harry Potter-Fans. Während ich "The Cursed Child" gar nichts abgewinnen könnte, war ich ein großer Fan des Films "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind". Wir können in dem Franchise noch vier weitere Filme erwarten und diese werden wohl alle zwei Jahre in die Kinos kommen. Hier ein paar Fakten zum ersten Film: http://www.testedich.de/quiz38/quiz/1451133245/Phantastische-Tierwesen-und-wo-sie-zu-finden-sind-Fakten-und-Cast

    Aber ich möchte euch auch ein kleines Update geben, was wir über den zweiten Film schon wissen. Natürlich wird dieser Blog auch geupdatet.

    - Starttermin ist vorraussichtlich der 15. November 2018

    - Der zweite Teil spielt vorrangig in London und Paris.

    - Jude Law spielt den jungen Albus Dumbledore

    - Zoë Kravitz spielt Leta Lestrange

    - Callum Turner spielt Theseus Scamander

    - Ólafur Darri Ólafsson spielt Skender

    - Kevin Guthrie spielt Abernathy

    - Derek Riddell spielt Torquil Travers

    - Ingvar Eggert Sigurðsson spielt Grimmson

    - William Nadylam spielt Yusuf Kama

    http://www.imdb.com/title/tt4123430/

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    ((cur))20. 07. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Ankündigungen für Neuerscheinungen ((enavy)) ((teal))Fandom: Schattenjäger, Magnus Chase & Percy Jackson
    20. 07. 2017

    Thema: Ankündigungen für Neuerscheinungen
    Fandom: Schattenjäger, Magnus Chase & Percy Jackson, Die Farben des Blutes

    Heute mal ein etwas kürzerer Beitrag, denn ich habe hier nur einige Neuerscheinungen, die im Laufe der nächsten Jahre erscheinen werden und denen ich mich entgegensehne. Ich habe die zwar alle schon einmal in meinen Bücherforum aufgelistet, aber hier habe ich alle Erscheinungen auf einen Haufen.
    - Die dunklen Mächte: Lord of Shadows (9. Oktober 2017)
    - The Eldest Curses: The Lost Book of the White (2018)
    - The Last Hours: Chain of Gold (2018/ 2019)
    - Magnus Chase: The Ship of the Dead (Oktober 2018)
    - Die Abenteuer des Apollo: Das verborgene Orakel (31. August 2017)
    - Die Farben des Blutes: Teil 4 (2018)

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    20. 07. 2017

    Kleiner Nachtrag zu meinen Artikel über die lyrischen Gemeinsamkeiten zwischen Percy Jackson und twenty one pilots


    Beide durchbrechen die vierte Wand. Das bedeutet, dass der Protagonist den Leser bzw Hörer direkt anspricht. Das ist ein interessantes stilistisches Mittel, was unter anderen auch den Kinofilm "Deadpool" sehr erfolgreich gemacht hat.

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    ((cur))20. 07. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Empfehlung/ kurze Vorstellung((enavy)) ((teal))Fandom: Avatar - Der Herr der Elemente((eteal)) Was nur weni
    20. 07. 2017

    Thema: Empfehlung/ kurze Vorstellung
    Fandom: Avatar - Der Herr der Elemente

    Was nur wenig Menschen wissen ist, dass es nach "Avatar - Der Herr der Elemente" auch noch weitergeht. Die meisten kennen nur die Serie und "Die Legende von Korra", die Nachfolgeserie. Allerdings haben die Bryke (Der Spitzname für die zwei Erschaffer der Serie Michael Dante DiMartino und Bryan Konietzko) eine Comicreihe erschaffen, welche die Zeit zwischen den beiden Reihen beleuchtet. Viele haben sich gewundert, als sie die "Legende von Korra" sahen und bemerkten wie sehr sich ihre geliebte Welt verändert hat.
    Die Welt von Aang war eher mittelalterlich geprägt. Die Welt wirkte in erster Linie asiatisch und so waren die meist genutzten Transportmittel Rikschas.
    Korras Welt dagegen war geprägt von Industrialisierung. Die Menschen fuhren Autos, die an die Autos aus den frühen Zwanzigern erinnerten, sogenannte Satomobile. Der kleine Salathändler ist zum Großunternehmen geworden. In den Comics wird gezeigt, wie sich dieser Handel vollzogen hat.
    Ich war, wie wohl die Meisten, eher skeptisch. So ist das meistens mit Sequels und Prequels (Und auch ich wurde einmal enttäuscht, ich sage nur "Harry Potter und das verwunschene Kind"); man fragt sich immer ob sie an die Qualität des Originals anknüpfen können. Aber ich wurde nicht enttäuscht; in meinen Augen waren die Comics klasse. Es schwang viel Gesellschaftskritik mit, aber gerade durch Aangs unzerstörbaren Optimismus wird eine unglaubliche Liebe zum Menschen und ein tiefes Vertrauen in das Gute vermittelt, trotz irgendwie allem. Und das finde ich einfach unglaublich fantastisch.

    Hier an der Stelle möchte ich euch die 5 Trilogien kurz inhaltlich vorstellen.

    Das Versprechen
    Die Geschichte dreht sich in erster Linie um Aang und Zuko.
    Die beiden wollen mit den Erdkönig Kuei verhandeln und dieser fordert den Abzug aller Feuerbändiger aus dem Erdkönigreich, da diese ursprünglich als Invasoren das Land betreten haben.
    Allerdings stellen unsere Helden bald fest, dass Feuerbändiger und Erdbändiger in Frieden zusammenleben können und manche der Feuerbändiger nie in der Feuernation gelebt haben. Und wie es nicht anders zu erwarten war, lassen diese sich nicht so einfach aus ihrer Heimat vertreiben...

    Die Suche
    Diese Reihe beschäftigt sich in erster Linie mit der Frage, was mit Zukos Mutter geschehen ist und wie es in der Zeit Azula ergangen ist.

    Der Spalt
    In dieser Geschichte liegt der Fokus sehr auf Toph und Aang. Die Helden stellen nämlich fest, dass auf heiligen Boden der Luftbändiger eine große Fabrik errichtet wurde, welche den Fluss in der Nähe verschmutzt.
    Toph, die völlig begeistert vom Fortschritt und der Industrialisierung ist wird in diesem Comic als Antagonist zu Aang aufgestellt, der um die Zerstörung der Umwelt fürchtet.

    Rauch und Schatten
    Dieser Comic legt seinen Fokus wieder auf die Konflikte innerhalb der Feuernation. Zuko muss mit dem sogenannten Neo-Ozai-Verbund fertigwerden, einen Haufen Imperialisten, die den Sturz Zukos fordern und Ozai wieder als Feuerlord aufstellen wollen.

    Nord und Süd
    Die Comics legen den Fokus wieder auf Sokka und Katara, die nach Hause zum Südlichen Wasserstamm zurückkehren. Dort stellen sie fest, dass der Wasserstamm nach dem Vorbild des Nördlichen Wasserstamms in eine Stadt umgewandelt wurde.
    Auch hier gibt es wieder divergierende Interessen, denn Sokka ist begeistert vom Fortschritt, während Katara um den Verlust der kulturellen Identität fürchtet.
    Ihr Vater ist der neu gewählte Anführer des Südlichen Wasserstammes, aber auch hier gibt es wieder Nationalisten, die ihn stürzen wollen.

    Die Comics dürften mittlerweile alle auf Deutsch erhältlich sein. Wer allerdings nicht so viel Geld ausgeben möchte, kann auch bei dem YT-Channel "MotionComics" vorbeischauen. Der stellt zumindest die englischen Versionen "The Search", "The Rift", "Smoke and Shadows" und "North and South" kostenfrei zur Verfügung. Die letzten Teile auch noch fantastisch mit Musik unterlegt.

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    ((cur))21. 07. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Neuigkeiten((enavy)) ((teal))Fandom: Die Farben des Blutes((eteal)) "Die rote Königin" wird verf
    21. 07. 2017

    Thema: Neuigkeiten
    Fandom: Die Farben des Blutes

    "Die rote Königin" wird verfilmt! Regisseur ist niemand anderes als Elizabeth Banks, die Schauspielerin, die in Panem schon die Effie Trinket verkörpert hat.
    Aber auch als Produzentin hat sie schon einige Erfahrung, so gingen Pitch Perfect 1&2 und "Amerikas meistgehasste Frau" gehen auf ihr Konto.
    Der Film soll wohl 2019 in die Kinos kommen und es wird noch nach dem Cast Ausschau gehalten.

    Ich bin sehr gespannt, weil in den letzten Jahren sehr viele Bücher im Bereich Dystopie und Young Adult verfilmt wurden. Die Tribute von Panen, Die Bestimmung, Maze Runner und Hüter der Erinnerung.
    Um aus dem Einheitsbrei hervorzustechen, muss Banks wohl genau die Mischung an Game of Thrones, X-Men und Panem zusammenführen, die wir auch schon an den Büchern geliebt haben. Ob ihr das gelingen wird, sehen wir dann 2019.

    http://screenrant.com/red-queen-books-movie-elizabeth-banks/

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    ((cur))22. 07. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Übersicht((enavy)) ((teal))Fandom: Halbgott-Romane von Rick Riordan((eteal)) Ich habe mir gedacht, dass es
    22. 07. 2017

    Thema: Übersicht
    Fandom: Halbgott-Romane von Rick Riordan

    Ich habe mir gedacht, dass es für Neueinsteiger ziemlich schwer sein kann, bei den Percy Jackson-Romanen und alles, was in diesem Universum folgt, den Überblick zu behalten.
    Deswegen habe ich beschlossen, eine kurze Übersicht über die Romane zu geben und sie in chronologischer Reihenfolge aufzuführen.

    I. Die Percy Jackson-Romane
    Sie stellen dabei den Halbgott Percy Jackson in den Vordergrund und es ist auch nur aus seiner Sicht zu lesen.
    1. Diebe im Olymp
    2. Im Bann des Zyklopen
    3. Der Fluch der Titanen
    4. Die Schlacht um das Labyrinth
    5. Die letzte Göttin
    In diese Zeit lässt sich auch noch der Zusatzband "Demigod Files" einordnen.

    II. Die Kane-Chroniken
    1. Die rote Pyramide
    2. Der Feuerthron
    3. Im Schatten der Schlange
    Hier ist der Zusatzband "Percy Jackson: Auf Monsterjagd mit den Geschwistern Kane" einzuordnen

    III. Helden des Olymp
    1. Der verschwundene Halbgott
    2. Der Sohn des Neptun
    3. Das Zeichen der Athene
    4. Das Haus des Hades
    5. Das Blut des Olymp
    Zeitlich innerhalb dieser Reihe kann man den Zusatzband "Demigod Diaries" einordnen. Wahrscheinlich zwischen dem ersten und dem zweiten Teil.

    IV. Percy Jackson erzählt
    1. Griechische Göttersagen
    2. Griechische Heldensagen

    V. Magnus Chase
    1. Das Schwert des Sommers
    2. Der Hammer des Thor
    3. The Ship of the Dead

    VI. Die Aufgaben des Apollo
    1. Das verborgene Orakel
    2. The Dark Prophecy
    3. The Burning Maze
    4. Teil 4
    5. Teil 5


    Zusätzlich dazu gibt es auch noch weitere Zusatzbände, großenteils auf Englisch. Allerdings habe ich die noch nicht gelesen und kann sie dementsprechend auch nicht einordnen. Dazu gehören: "The Singer of Apollo", "My Two-headed Guidance Counselor", "The Library of Deadly Weapons", "The Ultimate Guide", "The Kane Chronicles: Survival Guide", "For Magnus Chase: Hotel Valhalla Guide to the Norse World" und "Camp Half-Blood Confidential". Wenn sich dazu jemand auskennt, kann er mir gerne bei der Einordnung helfen.
    Im Übrigen sind alle Bücher, die auf Deutsch geschrieben sind, auch auf Deutsch erhältlich. Die anderen bisher nur auf Englisch.

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    ((cur))22. 07. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Übersicht((enavy)) ((teal))Fandom: Schattenjäger-Romane von Cassandra Clare((eteal)) Auch hierzu würde i
    22. 07. 2017

    Thema: Übersicht
    Fandom: Schattenjäger-Romane von Cassandra Clare

    Auch hierzu würde ich gerne eine chronologische Übersicht machen. Allerdings erscheinen die Romane nicht in chronologischer Reihenfolge. Es hat ja mit der chronologisch dritten (The Mortal Instruments) angefangen, dann kam die erste (Clockwork), danach die vierte (The Dark Artifices), danach wird dann die zweite veröffentlicht (The Last Hours) und dann schließlich die fünfte (The Wicked Powers). Dazwischen werden dann The Eldest Curses eingeordnet.

    Der Schattenjäger-Codex

    I. Clockwork-Reihe (Chroniken der Schattenjäger)
    1. Clockwork Angel
    2. Clockwork Prince
    3. Clockwork Princess

    II. The Last Hours
    1. Chain of Gold
    2. Chain of Iron
    3. Chain of Thorns

    III. The Mortal Instruments (Chroniken der Unterwelt)
    1. City of Bones
    2. City of Ashes
    3. City of Glass
    4. City of Fallen Angels
    5. City of Lost Souls
    6. City of Heavenly Fire
    "Legenden der Schattenjäger-Akademie" spielt in der Zeit nach der Reihe. Innerhalb, aber auch davor kann man auch "Chroniken des Magnus Bane" einordnen.

    The Eldest Curses
    Diese Reihe spielt ebenfalls vor und während TMI.
    1. The Lost Book of the White
    2. The Black Volume of the Dead
    3. The Red Scrolls of Magic

    IV. The Dark Artifices (Die dunklen Mächte)
    1. Lady Midnight
    2. Lord of Shadows
    3. The Queen of Air and Darkness

    V. The Wicked Powers
    1. Teil 1
    2. Teil 2
    3. Teil 3

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    ((cur))28. 07. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Neuigkeiten((enavy)) ((teal))Fandom: Harry Potter((eteal)) Vor einigen Wochen ging auf YouTube ein Trailer
    28. 07. 2017

    Thema: Neuigkeiten
    Fandom: Harry Potter

    Vor einigen Wochen ging auf YouTube ein Trailer zu einem Harry Potter-Film in den Trends um. Er trägt den Titel "Voldemort - Origins of the Heir (Ursprünge des Erben)".
    Das stiftete erstmals für Verwirrung. Der Film stammt nämlich nicht von Warner Bros, sondern von einem italienischen Independent-Duo, die den Film produzierten. Das bedeutet, er ist von Fans, für Fans (Fan-Made).
    Finanziert wurde er über ein Crowdfunding-Projekt (Das heißt, er wird durch Spenden anderer Fans finanziert.). Warner Bros war da nicht besonders begeistert und wollte das Ganze absäbeln, allerdings konnten sie eine Einigung erzielen.
    Warner Bros erlaubte ihnen die Produktion unter Voraussetzung, dass die Beiden mit dem Film keine Einnahmen machen (Non-Profit).

    Worum geht es eigentlich im Film?
    Es wird darin die Hintergrundgeschichte von Voldemort beleuchtet, seine Vergangenheit; seine Morde, insbesondere an Hepzibah Smith.
    Ihm entgegen stellt sich die mutige Grisha McLaggen, eine Erbin Gryffindors, die scheinbar gegen ihn ermittelt.

    Gespielt werden sie dann natürlich auch von italienischen Laien-Schauspielern:
    - Stefano Rossi spielt Tom Vorlost Riddle
    - Maddalena Orcali spielt Grisha McLaggen
    - Alessio Dalla Costa spielt Gellert Grindelwald
    Der ganze Film wird dann Ende 2017 auf YouTube zu finden sein. Wenn das der Fall ist, sage ich euch natürlich Bescheid. Den Trailer findet ihr weiter unten.

    Persönlich gefällt mir der Film sehr gut, ich finde auch die Effekte richtig klasse, wenn man bedenkt wie wenig Mittel den Machern zur Verfügung standen.
    Ein bisschen blöd finde ich aber, dass es wieder eine Protagonistin aus Gryffindor geben muss. Ich denke, wir haben durch HP genug Gryffindors im Rampenlicht stehen gehabt.
    Da hätte ich an dieser Stelle gerne einen Ravenclaw gehabt, obwohl der Film sicher auch nur mit Voldemort gut funktioniert hätte.


    Trailer: https://m.YouTube.com/watch? v=mdOlsUBMLUI

    *Mit rot habe ich einige Begriffe aus dem Fandom mit einfließen lassen, aber auch mit Erklärungen daneben, für Leute die sich nicht so gut damit auskennen.
    Was meint ihr? Kennt ihr diese Begriffe? Soll ich die Erklärungen lassen oder nächstes Mal sie wie selbstverständlich beibehalten?

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Voldemort:_Origins_of_the_Heir

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    ((cur))05. 08. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Rezension((enavy)) ((teal))Fandom: Klassiker der Literatur((eteal)) Gestern habe ich endlich "Eine Ges
    05. 08. 2017

    Thema: Rezension
    Fandom: Klassiker der Literatur


    Gestern habe ich endlich "Eine Geschichte aus zwei Städten" zuende gelesen und möchte jetzt mal ausführlich meine Meinung darüber kundtun. Wenn ihr das Buch noch lesen wollt, dann lest besser nicht weiter, denn der Text kann fette Spoiler enthalten.
    Auf eine ausführliche Inhaltsangabe verzichte ich trotzdem, da ich die eher nervig finde und mit dem Text ohnehin mehr Leute ansprechen will, die das Buch schon gelesen haben.
    Für alle anderen, bei denen dies nicht der Fall ist, empfehle ich meinen Beitrag vom 17. 07.
    Ich fand das Buch sehr gut, auch an den Schreibstil konnte man sich recht schnell gewöhnen. Das Thema der Französischen Revolution stand doch etwas mehr im Vordergrund, als ich es anfangs erwartet hätte. Ich hätte gedacht, dass es im Grunde um die Liebesgeschichte zwischen Lucie Manette, Charles Darnay und Sydney Carton geht.
    Aber es gab eigentlich zwei parallele Handlungsstränge, den oben genannten in Großbritannien und die arme Bevölkerung Frankreichs, die in Hunger und Armut leben muss.
    Im Laufe der Geschichte verflechten sich diese beiden Handlungsstränge dann immer mehr.
    Bei der Darstellung der Revolution fällt in erster Linie auf, in welch negatives Licht die Ereignisse gerückt werden. Die demokratischen Errungenschaften der Zeit werden fast gar nicht beleuchtet, sondern nur die sinnlosen und grausamen Hinrichtungen der Adeligen unter den Rotkappen.
    Allerdings sieht Dickens den Aufstand auch an sich als gerechtfertigt an, da er in dem Werk auch auf den Hunger, die Armut und die Unterdrückung der Bevölkerung eingeht. Er scheint in erster Linie zu verurteilen, in welchem Ausmaße dieser Konflikt dann eskaliert ist.
    Für mich sind solche Ereignisse meist ambivalent zu betrachten, d.h. dass es bei allem positive und negative Seiten gibt.
    (Kleine Information, die nichts mit dem Buch direkt zu tun hat: Margaret Thatcher hat dieses Buch beim 200-jährigen Jubiläum der Französischen Revolution Francois Mitterand, dem französischen Staatspräsidenten überreicht. Sie wollte ihm damit zeigen, wie sinnlos die Revolution doch war. Davon mal abgesehen, dass das ein ziemlicher Bitch-Move war, finde ich es interessant, wie bis heute solche Werke für ihre Zwecke missbraucht und politisiert werden. Im Übrigen wundert mich diese Aktion nicht besonders, da Thatcher konservativ war und Mitterand der Sozialistischen Partei angehörte, also doch eher links war. Für Konservative muss es wohl so scheinen, dass alle Linken früher oder später eine Revolution anzetteln wollen.
    Das negative Bild, dass über die Revolution vermittelt wird, zeigt wohl dass Dickens Brite war. Hätte dieses Werk ein Franzose geschrieben wäre es vielleicht mehr von Patriotismus geprägt gewesen.
    Allerdings werden auch die Briten indirekt von Dickens kritisiert. So erscheint die Bank Tellsons, wie ein Spiegelbild des damaligen Großbritanniens: Alt, traditionell und alle Neuerungen sind schlecht, egal wie überholt diese Traditionen auch sein mögen.
    Stilistisch war ich ein ziemlicher Fan von den Kapitel-Überschriften, da alle eine tiefere Bedeutung haben. Einige gingen da praktisch Hand in Hand:
    - Der Herr Marquis in der Stadt & Der Herr Marquis auf dem Lande
    Diese beiden Kapitel-Überschriften zeigen in erster Linie, dass der Marquis, egal wo er ist, ein absolutes Arschloch ist. In der Stadt überfährt er ein kleines Kind mit der Kutsche und auf dem Lande, lehnt er es ab, einer armen Frau ihrem Mann ein ordentliches Grab zu beschaffen.
    Am Ende kosten ihm diese Grausamkeiten sein Leben.
    - Der Mann von Zartgefühl & Der Mann ohne Zartgefühl
    Mr Stryver und sein Freund Mr Carton führen ein Gespräch über Lucie Manette. Im Laufe des Gespräches wirft Mr Stryver Sydney Carton vor, kein Zartgefühl zu besitzen und sich unhöflich in Lucies Gegenwart zu verhalten. Er behauptet von sich selbst jedoch, Zartgefühl zu besitzen.
    In den beiden Kapitel wird Mr Stryver allerdings sehr impulsiv und führt sich flegelhaft auf, während Sydney Lucie sein Herz ausschüttet.
    Ich mochte die Ironie, die Dickens hier einfließen lässt.
    - Ein Strickzeug & Es wird weitergestrickt & Ausgestrickt
    Die Tätigkeit des Strickens steht anfangs noch als Symbol für die Verschwörung, die Anstiftung zur Revolution, da Therese Defarge ihre geheimen Botschaften über Strickmuster verschlüsselt. Später ist es ein Symbol für Madame Defarges persönlichen Rachefeldzug, bis sie schließlich in "Ausgestrickt" einen gewaltsamen Tod erleidet.
    Woran ich allerdings etwas Kritik üben muss, sind die Charaktere. Ich fand den Ausdruck interessant, dass die Charaktere "flach" und nicht "rund" seien (E.M. Forster). Damit will ich sagen, dass sie eigentlich immer nur aus einer Laune bestehen und nur eine Eigenschaft aufweisen. Lucie Manette ist immer liebevoll und fürsorglich, sie zeigt keine Schwächen (abgesehen von den Ohnmachtsanfällen, aber auch die sind nur körperlicher Natur), keine Wut, keine Rachegefühle, nachdem Charles zum Tode verurteilt wird. In der FF-Szene würde man sie heutzutage wohl als Mary-Sue bezeichnen. Ähnlich sind die anderen Charaktere. Der einzige Charakter, der eine überraschende (wenn man den Rücken des Buches nicht gelesen hat) Charakterentwicklung durchmacht ist Sydney Carton.
    Ich denke, diese flache Charakterzeichnung ist wohl ein Zeichen der Zeit, aus dem das Buch stammt. Ich glaube, es ist eher ein Trend der letzten Jahre, dass realistische Charaktere "in" sind. Sowohl in Büchern, als auch in Filmen oder Serien. Mir gefällt dieser Trend jedenfalls und er ist wohl auch der Grund, warum ich moderne Literatur eigentlich bevorzuge.
    Trotz alledem hat mir das Buch sehr gut gefallen und es hatte doch einige interessante Wendungen zu bieten. Ich kann es wohl jedem empfehlen, der eine Schwäche für lebhafte sprachliche Bilder hat und gerne auch ein paar Tage über das Gelesene nachdenkt.

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    ((cur))05. 08. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Kurze Buchvorstellung ((enavy)) ((teal))Fandom: /((eteal)) Heute habe ich ein neues Buch begonnen zu lesen.
    05. 08. 2017

    Thema: Kurze Buchvorstellung
    Fandom: /

    Heute habe ich ein neues Buch begonnen zu lesen. Es heißt "Logik des Misslingens - Strategisches Denken in komplexen Situationen" (Dietrich Dörner) und ist nicht so kompliziert, wie es klingt. Mir wurde das Buch von meinem wunderbaren Ethiklehrer empfohlen und seitdem steht es eigentlich schon seit langem auf meiner Leseliste.
    Es geht in erster Linie darum, dass der Mensch manchmal Schwierigkeiten komplexe Situationen zu überschauen und zu meistern.
    Ein Beispiel zu Veranschaulichung: In einer Stadt gibt es in der Stadtmitte eine hohe Feinstaubbelastung und viel Lärm. Um das Problem zu lösen, wird vorgeschrieben, dass man nur noch 30 km/h fahren darf.
    Daraus folgen aber weitere Probleme: Die Leute fahren in einem niedrigeren Gang, also verbrauchen sie noch mehr Treibstoff. Zudem brauchen sie nun länger, um durch die Innenstadt zu fahren und das Verkehrsaufkommen wird erst höher, bis die Leute schließlich in der Nachbarstadt einkaufen gehen, was die Wirtschaftskraft der Stadt senkt.
    Die Verantwortlichen haben nach der Lösung eines Problems gesucht und haben nicht bedacht, dass diese Lösung noch mehr Probleme nach sich ziehen könnte.
    Das Buch beschäftigt sich mit der Frage, wie genau so etwas passieren kann. Warum der Mensch nicht in der Lage ist, die Konsequenzen seines Handelns einzuschätzen.
    Ich weiß, ich weiß, das geht schon fast in eine philosophisch-soziologische Richtung, aber es ist jetzt nicht so über-kompliziert geschrieben und ich interessiere mich nunmal für so etwas.
    Ich bin jetzt jedenfalls auf Seite 47 und habe zwei Dinge gelernt:
    1. Ich bin absolut nicht dazu geeignet, eine Führungsposition einzunehmen. Ich lasse mich viel zu leicht ablenken und bin ein Mensch, der tausend Projekte beginnt, aber keines beendet, wenn es ihm nicht so richtig begeistert.
    2. Mein Lehrer scheint seinen Unterricht stärker auf diesem Buch aufgebaut zu haben, als ich erwartet hätte. Viele konkrete Beispiele hat er einfach aus dem Buch entnommen und anscheinend nimmt er dieselben Arbeitsblätter jedes Jahr wieder. Lehrer halt.

    ISBN: 978-3-499-61578-8

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    ((cur))06. 08. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Fanfiktions((enavy)) ((teal))Fandom: Alle((eteal)) Zu einem Fandom gehören nicht nur die Werke, die die Fa
    06. 08. 2017

    Thema: Fanfiktions
    Fandom: Alle

    Zu einem Fandom gehören nicht nur die Werke, die die Fans vergöttern, sondern auch die kreative Verarbeitung der Ideen dahinter. Dazu zählen auf der einen Seite Fanarts, aber auch Fanfiktions.
    Ich habe mir überlegt, eine Art Liste mit den 10 besten Fanfiktions, die ihr kennt (Egal, ob auf dieser Seite oder nicht) zu erstellen. Da ich mich nicht so gut darin auskenne, ist eure Meinung gefragt: Schreibt eure 3 Lieblingsfanfiktions aus einem der obigen Fandoms in die Kommentare!
    Ich mache dann einen Beitrag zu den besten in jedem Fandom.
    Ich freue mich schon auf eure Antworten!

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    ((cur))06. 08. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Allgemeine Gedanken((enavy)) ((teal))Fandom: Allgemein ((eteal)) Heutzutage ist es ja ein Trend, dass in de
    06. 08. 2017

    Thema: Allgemeine Gedanken
    Fandom: Allgemein

    Heutzutage ist es ja ein Trend, dass in den Serien oft ein ziemliches Arschloch der Protagonist ist.
    Okay, ich versuche den Sachverhalt mal anders zu erklären.
    Man mag in erster Linie Charaktere, die Genies sind und auf der anderen Seite ein bisschen soziopathisch veranlagt sind und allen Leuten vor der Kopf stoßen, wenn ihnen das bei ihrem Ziel weiterhilft.
    Diesem Helden wird dann meist ein typischer Hufflepuff als bester Freund an die Seite gestellt.
    Jemand der herzensgut ist und anderen Menschen hilft. Ein unerschütterlicher Idealist.
    Ein paar Beispiele die ich an dieser Stelle nennen will, ist die Freundschaft zwischen Dr Gregory House und Dr James Wilson.
    Dr House ist ein Zyniker, er interessiert sich nicht für Regeln, beleidigt seine Patienten, bestiehlt sie, er ist respektlos, boshaft, er ist ungehobelt, sarkastisch und hat einen schwarzen Humor.
    Dr Wilson ist einfühlsam, durchschaut House besser als jeder andere, ist freundlich, er ist verantwortungsbewusst, ein Optimist und er ist Arzt aus der Leidenschaft geworden.
    House ist eigentlich derjenige, der in der Beziehung mehr nimmt als er gibt. Er ist zu Wilson auch nicht netter, als zum Rest der Menschen, obwohl dieser ihn inspiriert, Lösungen für seine Probleme zu finden.
    Und dennoch wird Wilson nie als der Schwächere der Beiden dargestellt, denn er ist auch der einzige Mensch, der sich traut House seine Meinung zu sagen. Er bietet ihm die Stirn und neckt ihn auch manchmal.
    Aber warum funktioniert diese Freundschaft?
    Nunja, es ist wohl auf der einen Seite die Gutherzigkeit der Sidekicks (Sidekicks sind meistens einfach nur die besten Freunde der Helden, dessen einzige Funktion es ist, ein bester Freund des Helden zu sein. Das passt hier nicht wirklich, aber zur Vereinfachung sage ich einfach mal Sidekick.), die die Helden mögen. Zudem besitzen sie wohl mehr Einfühlsamkeit und sind in der Lage, über die oberflächliche Boshaftigkeit hinwegzusehen und die verletzliche Seite des Protagonisten zu erkennen.
    Die Protagonisten dagegen bewundern wohl insgeheim die Freundlichkeit der Sidekicks und sehnen sich mehr nach Gesellschaft, als sie es zugeben würden.
    Einen weiteren Grund liefern wohl zwei weitere Buddies: Sherlock Holmes und Dr John Watson.
    Sherlock Holmes ist extrem intelligent, kann gut logisch denken, ist nicht in der Lage Mitgefühl zu empfinden, ist stur und kommt mit Gefühlen nicht klar.
    John Watson dagegen ist mutig, fast schon leichtsinnig, hilfsbereit, stolz, selbstlos und loyal.
    Hier wurde es schon konkret angesprochen, dass John sich auch gewisser Maßen angezogen fühlt von Sherlock, wegen seiner Abenteuerlust. Das er intuitiv fühlt, dass Sherlock Ärger bedeutet und genau das ist es was er braucht.
    Deswegen ergänzen die beiden sich so gut und realisieren immer mehr, dass sie einander brauchen. Ich finde dieses Thema unglaublich interessant und denke, dass ich diese Motive durch viele Medien heutzutage ziehen.
    Ein weiteres Beispiel sind vielleicht Dr Henry Morgan und Lucas Wahl aus der Serie Forever.
    Henry ist vielleicht kein typisches Arschloch, aber ihre Beziehung war anfangs ähnlich einseitig. Lucas bewunderte ihn, währenddessen Henry ihn eher abweisend behandelte. Das lag bei ihm aber daran, dass er selbst unsterblich war und dies verheimlichen wollte und sich daher von den Außenwelt abkapselte.
    Trotz alledem freundeten die Beiden sich im Laufe der Serie mehr und mehr an und Henry öffnete sich Lucas gegenüber.
    Ich persönlich finde solche Freundschaften ungemein interessant, da ich mich eigentlich mit dem unauffälligen Sidekick zwar mehr identifizieren kann, aber den Arschloch-Protagonisten faszinierender finde.
    Meine persönliche Theorie ist es auch, dass deswegen sensible Menschen Katzen so sehr mögen. Die sind schließlich auch nicht mehr als fluffige Arschlöcher.

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    ((cur))16. 08. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Empfehlung/ allgemeine Gedanken((enavy)) ((teal))Fandom: Harry Potter (Phantastische Tierwesen)((eteal)) Ic
    16. 08. 2017

    Thema: Empfehlung/ allgemeine Gedanken
    Fandom: Harry Potter (Phantastische Tierwesen)


    Ich bin ja auch eine Person, die sich oft und viel auf YouTube rumdrückt, um sich dann interessante Analysen und Theorien über meine liebsten Fandoms anzusehen. Und da stieß ich dann auf ein Video mit dem Titel "The Fantastic Masculinity of Newt Scamander" von Pop Culture Detective.
    Es beschäftigt sich in erster Linie mit Newt und der ungewöhnlichen Darstellung seines Charakters.
    Für den männlichen Protagonisten ist es ja in Hollywood-Blockbustern immer sehr wichtig stark und kräftig zu sein und wenn nicht das, dann zumindest schlagfertig und ein bisschen arrogant (siehe meine Arschloch-Protagonisten-Theorie).
    Nichts davon ist Newt. Er ist sensibel und kann besser mit Tierwesen umgehen, als jeder andere Menschen; nicht wegen einer übernatürlichen Fähigkeit, sondern einfach weil er auf sie eingehen kann und ihnen zuhört. Er ist ein typischer Hufflepuff. Er ist sehr introvertiert und hat manchmal Probleme mit anderen Menschen zurechtzukommen, da er mehr mit Tierwesen zu tun hat.
    Trotzdem ist er kein Misanthrop (=Menschenhasser). Er hilft allen Menschen, besonders den Außenseitern und denen die von der Gesellschaft nicht immer gut behandelt wurden.
    Er wirkt fast wie ein Autist, da er selten den Mut hat den Menschen in die Augen zu sehen.
    Aber er ist eben auch eine wahnsinnig gute Identifikationsfigur für viele Männer, die sehr sensibel und feinfühlig sind.
    Allerdings war es bei ihm so, wie bei fast allen Dingen, die neu und außergewöhnlich sind: Die Kritiker haben ihn zerrissen.
    Sie hielten ihr für zu flach, sein Charakter sei langweilig und und ohne jegliche Persönlichkeit.
    Dabei ist seine Persönlichkeit einfach subtiler und zurückhaltender. Man musste eben zweimal hinsehen bis man sein wirkliches Ich erkannt hat und das macht ihn in meinen Augen zu einem sehr vielschichtigen und tiefgründigen Charakter, an dem sich viele Regisseure ein Vorbild nehmen sollten.


    Hier geht es zu dem Video, in dem das Thema noch einmal ausführlicher beleuchtet wurde:
    https://youtu.be/C4kuR1gyOeQ

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    ((cur))17. 08. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Empfehlung/ allgemeine Gedanken((enavy)) ((teal))Fandom: Die X-Men Filme((eteal)) Hier an dieser Stelle wil
    17. 08. 2017

    Thema: Empfehlung/ allgemeine Gedanken
    Fandom: Die X-Men Filme

    Hier an dieser Stelle will ich euch die X-Men Filme wärmstens empfehlen, weil sie eben mehr sind als der typische Hollywood-Superhelden-Blockbuster.
    So werden in dem Filmen auch gesellschaftskritische Themen angesprochen. Die Mutanten, die in diesem Universum leben, haben zwar übernatürliche Fähigkeiten und sind den Menschen oft körperlich und geistig überlegen, gehören aber zu der Minderheit und werden deshalb von der Gesellschaft ausgeschlossen.
    Sie hielten sich lange bedeckt, aber als deren Existenz bekannt wurde, begannen die Menschen die Mutanten zu fürchten.
    Sie forderten die Registrierung dieser und entwickelten ein "Heilmittel" für Mutanten.
    Aber auch unter den Mutanten bildeten sich unter dieser Problematik zwei Gruppierungen:
    Auf der einen Seite Charles Xavier (Professor X), der auf ein friedliches Zusammenleben zwischen Menschen und Mutanten hofft und die Konflikte gewaltfrei lösen möchte.
    Er glaubt an die Menschen, will aber durch seinen ausgeprägten Pazifismus zeigen, dass Mutanten die "besseren" Menschen sein können und mit gutem Beispiel vorangehen sollten.
    Erik Lehnsherr (Magneto) glaubt aber nicht, dass dies funktionieren kann und will die Mutanten als die Regierenden der Welt sehen, weil sie den den Menschen in vielerlei Hinsicht überlegen sind.
    Er setzt seine Ziele auch mit Gewalt und Krieg durch.
    Wenn man das in den Kontext der historischen Ereignisse stellt, könnte man diesen Konflikt auch in die Vereinigten Staaten der 60-er Jahre stellen.
    Auch damals gab es Konflikte zwischen Schwarzen und Weißen. Die Schwarzen waren auch hier eine Minderheit.
    Martin Luther King wollte die Konflikte wie Professor X gewaltfrei beilegen, während Malcolm X wie Magneto jedes Mittel recht war.
    Der fiktive Konflikt basiert auf einem realen.
    Und genauso sind die Motive beider Hauptcharaktere absolut realistisch nachvollziehbar.
    Jeder, der in seinem Leben schon einmal richtig wütend war, wird auch mal auf den Gedanken gekommen sein, seine Probleme durch Gewalt zu lösen. Es dann dennoch nicht zu tun, spricht von enormer Selbstkontrolle.
    Generell ist die Charakterdynamik zwischen diesen Beiden eines der interessantesten Aspekte der Filme.
    Ihre verschiedenen Hintergründe erklären die Denkweisen.
    Charles der immer behütet aufwachsen durfte, in wohl situierten Umständen. Der sich nie Sorgen um Geld machen musste, studieren könnte, was er wollte.
    Wie sollte sich etwas anderes bilden, als unverbrüchlicher Idealismus?
    Und Erik, der seine Eltern schon früh im KZ verlor, weil diese Juden waren. Der selbst den Tod seiner Mutter verschulden musste? Der als Kind nur ausgenutzt und manipuliert wurde?
    Wie hätte er etwas anderes werden können als ein verbitterter Racheengel?
    Und dann sind diese beiden eigentlich beste Freunde, die sich trotz diverser Differenzen brauchen und schätzen. Die Charakterdynamik zwischen den beiden verursacht nicht umsonst viele Fanfiktions (#cherrik).
    Natürlich gibt es auch Dinge an den Filmen zu bemängeln.
    Der Historiker in mir sträubt sich, wenn ich daran denke, dass der Kalte Krieg durch die Manipulation eines einzelnen Mutanten ausgelöst geworden sein soll. Dieser Abwälzung der eigentlichen Schuld lässt mich immer mit einem flauen Gefühl im Bauch zurück.
    Aber auch diverse Logikfehler finde ich immer wieder.
    So widerspricht "X-Men Origins: Wolverine" vielen Aspekten, die in den eigentlichen Filmen vorkommen.
    Spoiler
    Und Professor X stirbt in "Der letzte Widerstand" eines gewaltsamen Todes, kommt in "Wolverines Japan-Schnetzel-Film" (Okay, ich gebe es zu, der Film hieß in Wirklichkeit "Weg des Kriegers".), auf einmal mit den Worten "Es ist eine lange Geschichte..." (Freies Zitat, aber so ähnlich wars.) wieder und das Thema wird in keinem einzigen Film wieder erwähnt geschweige denn erklärt.

    Außerdem sind die ganzen Zeitlinien, die dann auch noch in "Zukunft ist Vergangenheit" verändert werden total verwirrend. Dann gibt es auch noch den einen apokalyptischen Zukunfts-Film in diesem Franchise und das Chaos ist perfekt.
    Ich kann vollkommen verstehen, dass sich das dann niemand antun will. Doch. Vollkommen.
    Aber ich denke, zwischen all diesen oberflächlichen, nur aus Gewaltexzessen bestehenden Filmen, die aus Hollywood hinüberströmen, ist doch eine Film-Reihe, die in der Lage ist, Kritik an der Gesellschaft zu üben, eine schöne Abwechslung.
    Und Gott, dass Themen wie Rassismus, Homophobie und Sexismus noch lange nicht auf der Müllhalde der Gesellschaft gelandet sind, kann ich im Zeitalter von Trump, Höcke, Le Pen und Putin leider auch nicht behaupten.

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    ((cur))26. 08. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Rezension((enavy)) ((teal))Fandom: /((eteal)) Götter, ich bin heute total übermüdet. Kennt ihr das, wenn

    26. 08. 2017

    Thema: Rezension
    Fandom: /

    Götter, ich bin heute total übermüdet. Kennt ihr das, wenn man sich dann ganzen Tag dann so träge fühlt, aber ihr trotzdem nicht schlafen könnt? Jip, das bin ich heute.
    Naja, egal. Jedenfalls ist eine Rezension fällig zu "Die Logik des Misslingens - Strategisches Denken in komplexen Situationen".
    Dabei handelt es sich diesmal weniger um ein fiktives Werk sondern vielmehr um ein Sachbuch. Das bedeutet, diese Rezension ist spoilerfrei, da es auch keine Handlung gibt, die ich spoilern könnte.
    Allerdings bedeutet das auch, dass ich wohl auch keine besonders ausführliche Rezension schreiben kann, da ich auch nichts über die faktische Korrektheit des Inhalts sagen kann, da ich auch nicht gerade eine Experte im sozialwissenschaftlichen Bereich bin.
    Ich interessiere mich zwar dafür, aber um darüber zu urteilen habe ich wohl nicht genügend Erfahrung und Kompetenz
    Fangen wir an: Mir hat der Stil ganz gut gefallen, da er nicht zu hochwissenschaftlich war und auch relativ leicht verständlich. Wenn neue Fachbegriffe eingeführt wurden, wurden diese auch erklärt und jeder der ein bisschen mitdenkt, könnte den Ausführungen folgen. Die Ansichten des Autoren fand ich durchaus auch nachvollziehbar und konnte an vielerlei Stelle auch zustimmen, zumindest alles was mir meine Erfahrung erlaubte.
    Etwas merkwürdig fand ich allerdings, dass er als Negativbeispiel von richtigem Handeln auf einen Bericht von dem SPD-Politiker Thilo Sarrazin zurückgriff, der mit seinen fragwürdigen Ansichten schon für einige Kontroversen gesorgt hat.
    Sicherlich ist eine Einbeziehung eines Berichtes von Sarrazin, nicht gleichbedeutend mit Sympathien ihm gegenüber, aber ich bin mir sicher, es hätte ähnliche Erfahrungsberichte auch von weniger kontrovers diskutierten Politikern gegeben.
    Sehr gut fand ich allerdings, dass er das klassische Schwarz-Weiß-Denken ablehnt und dass er auch auf die Gefahren der "guten Absicht", die dann zu schlimmen Konsequenzen führen können, hinweist. Auch er glaubt nicht, dass der Zweck die Mittel heiligt.
    Zudem habe ich auch etwas über die Tradition der Schweiz gehört, ab einem gewissen Alter einen Eid auf das Land zu leisten.
    Diese lässt sich nämlich auf den Rütlischwur aus dem 15. Jahrhundert zurückführen.
    Ich habe aber auch etwas über mich selbst gelernt. Am ehesten konnte ich mich dann in "Von des Gedankens Blässe..." (Eine Anspielung auf Hamlet) wiederfinden.
    Dort wird erklärt, dass kluge Menschen, die die Welt in gewissen Zügen verstehen, dazu tendieren eher vorsichtig und unsicher zu sein.
    Denn umso mehr man weiß, desto mehr weiß man auch, was man alles nicht weiß. Oder um es mit anderen Worten zu sagen: Unser Wissen ist umfangreich, aber unser Nichtwissen ist unendlich.
    Und umso mehr man weiß, umso klarer steht einem das Nichtwissen vor Augen.
    Dörner (Nicht Döner, ich weiß doch, was ihr hier lesen wollt^^) erklärt, dass dies auch der Grund ist, warum in Organisationen die Institutionen "Informationsbeschaffung" und "Entscheidung" getrennt sind. Weil den Entscheider so viel Wissen verunsichern würde. Er braucht dieses gewisse Maß an "Dummheit", um den Mut für Entscheidungen zu haben. (Bin ich irgendwie die Einzige, die in diesem Entscheider einen typischen Gryffindor sieht oder ist das jetzt schon Diskriminierung?)
    Im Großen und Ganzen hat mir das Buch einen großen Respekt gegenüber der Politikern verschafft, die sich mit den Problemen dieser Welt wie Umweltzerstörung, soziale Ungerechtigkeit und dem nuklearen Kindergarten auseinandersetzen müssen. Ich könnte das nicht, da mich die Komplexität schier überfordern würde.
    Ich kann jedenfalls sagen, dass ich froh bin, dass Buch gelesen zu haben und jetzt mit Fachwörtern wie Strukturextrapolation angeben kann^^

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    ((cur))26. 08. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Neuigkeiten((enavy)) ((teal))Fandom: Robert Langdon-Reihe ((eteal)) ((bold))Am 4. Oktober kommt der fünfte
    26. 08. 2017

    Thema: Neuigkeiten
    Fandom: Robert Langdon-Reihe

    Am 4. Oktober kommt der fünfte Teil der Robert Langdon-Reihe, "Origin" raus!
    Okay, nachdem ich meine Freude kundgetan habe, erkläre ich mich.
    Die Bücher von Dan Brown sind eine der populärsten Reihen in den Staaten, aber auch hier in Deutschland kommt der Thriller ziemlich gut an.
    Die Meisten kennen vielleicht nur die Filme "The Da Vinci Code", "Illuminati" und "Inferno", aber auch die Filme sind gerade auch durch Tom Hanks in der Hauptrolle auch sehr erfolgreich.
    In den Büchern werden vor allem Verschwörungstheorien wie die Illuminaten, die Freimaurer oder die Prieuré der Sion aufgegriffen.
    Das erklärt auch, warum die Bücher in den USA besser ankommen, dort sind solche pseudowissenschaftlichen Theorien einfach in der Gesellschaft etablierter.
    Und ja, der Historiker in mir, muss immer an die unzuverlässigen Quellen denken, auf die der Autor sich mit seinen Büchern beruft.
    Aber es werden ja auch recht interessante philosophische Themen angesprochen, die mich persönlich interessieren.
    Der Mensch und Menschlichkeit, die Macht der Seele und die Beziehung zwischen Religion und Wissenschaft.
    Ja, dem Philosophen in mir gefallen die Bücher durchaus.
    Und der Geschichtenliebhaber in mir mag die Dynamik, in der spannende Geschichten erzählt werden und auch der sympathische Protagonist Robert Langdon-Reihe, der wenigstens mal nicht der machohafte Action-Hero ist. (Wenn auch ein ziemlicher Frauenheld. Aber ein Gentleman, trotz allem.)

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    ((cur))27. 08. 2017((ecur)) ((navy))Thema: kurze Buchvorstellung((enavy)) ((teal))Fandom: / ((eteal)) "Wohin gehen die alten Götter, wenn sie vo
    27. 08. 2017

    Thema: kurze Buchvorstellung
    Fandom: /

    "Wohin gehen die alten Götter, wenn sie von den neuen verdrängt werden?" Diese Frage stellt mir die Rückseite des Buches "American Gods". Eine wirklich interessante Frage, die es wert ist, näher darüber nachzudenken.
    Onkel Rick sagt, die alten Götter passen sich an die neue Welt an.
    Ich bin wirklich gespannt, was Neil Gaiman dazu sagt.
    Der Buchrücken klingt vielversprechend. "Als Shadow aus dem Gefängnis entlassen wird, ist nichts mehr wie zuvor. Seine Frau würde betört, und ein mysteriöser Fremder namens Mr. Wednesday bietet ihm einen Job an. Doch woher weiß der Fremde so viel über Shadow? Während Shadow im Auftrag Wednesdays durch die USA reist, wird ihm langsam klar: Ein Sturm zieht auf, eine gewaltige Schlacht um die Seele Amerikas kündigt sich an, und Shadow wird darin eine wichtige Rolle spielen."

    Eigentlich wollte ich mit dem Buch etwas warten, weil ich genau weiß, dass am Donnerstag "Das verborgene Orakel" rauskommt und das bei mir vor allem Priorität hat. Aber ich konnte mich mit dem Buch echt nicht zurückhalten und so werde ich es dann wohl für 2-3 Tage aussetzen bis ich den 1. Band von "Die Abenteuer des Apollo" durchhabe. Danach werde ich dann einfach mit diesem Buch fortsetzen.
    Ich habe mir im Übrigen eine ungekürzte Fassung des Romans gekauft, weil ich mich auch nicht gerade vor ausschweifenden Erzählungen scheue. (Götter, schlimmer als Herr der Ringe kann es ohnehin sein, oder?). Das Buch ist ja eigentlich schon fast so alt wie ich selbst und ich habe es schon seit Jahren anvisiert.
    Da aber seit diesem Jahr eine Serie dazu rauskam, habe ich mich wieder erinnert und beschlossen, das Buch nun doch zu lesen.
    Mittlerweile bin ich auf Seite 51 und muss sagen, dass es mir ziemlich gut gefällt. Der Stil ist sehr angenehm zu lesen, aber bevor die Handlung Fahrt aufnimmt, kann ich da auch noch nicht so besonders viel zu sagen.
    Das Erste was ich empfunden habe war jedenfalls starke Verwunderung über den Namen des Protagonisten. Ich meine Shadow Moon? Ist das nicht einer dieser unkreativen Namen, die man in Fanfiktions nicht verwenden sollte, um keinen Gary Sue zu erschaffen? Aber vielleicht wird das ja alles noch erklärt.
    Nachdem ich das zweite Kapitel gelesen habe, dachte ich: "WTF lese ich hier eigentlich?" und ja das Kapitel war ehrlich gesagt... etwas... verstörend?
    Naja, ich würde hier an diese Stelle vielleicht mal eine Altersempfehlung von 16 Jahren aussprechen, auch wenn ich das Gefühl habe, dass dies die meisten jüngeren eher anspornt als abschreckt... Aber hey, ich habe euch gewarnt! Bei Büchern wird da ohnehin nicht so scharf darauf geachtet, als bei Filmen, was ich häufig schwer nachvollziehen kann.
    Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es weitergehen wird und kann es kaum erwarten weiterzulesen.

    ISBN: 978-3-8479-0587-5

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    ((cur))01. 09. 2017((ecur)) ((navy))Thema: kurze Buchvorstellung((enavy)) ((teal))Fandom: Percy Jackson & Helden des Olymp & Die Abenteuer des Apollo(
    01. 09. 2017

    Thema: kurze Buchvorstellung
    Fandom: Percy Jackson & Helden des Olymp & Die Abenteuer des Apollo

    Hier kommt der Einschub! Ja ich hätte den Beitrag auch gestern schon raushauen können, aber ich war ehrlich gesagt, mit Lesen beschäftigt. Aber hier ist die kurze Buchvorstellung zu "Die Abenteuer des Apollo - Das verborgene Orakel". (Stellt euch an dieser Stelle einfach dramatische Musik vor. Ich weiß, wie viele darauf gewartet haben.)
    "Der Gott Apollo fällt vom Himmel direkt in ein paar Mülltonnen - er ist bei Zeus in Ungnade gefallen und wurde zur Strafe seiner Unsterblichkeit beraubt! Prompt wird er auch noch überfallen, doch zum Glück springt ihm Meg zur Seite - frech, kampflustig (Götter, ihr könnt euch gerade gar nicht vorstellen wie viele Anläufe ich gebraucht habe, um "kampflustig" richtig zu schreiben.), höchstens zwölf und zweifelsfrei eine Halbgöttin. Mithilfe eines gewissen Percy Jackson machen sich die beiden auf nach Camp Half-Blood, doch dort lauern weitere Gefahren. Und noch dazu funktioniert das Orakel von Delphi nicht mehr, denn es ist noch immer von Apollos altem Feind Python besetzt..."

    Und ja, mittlerweile bin ich auf Seite 204 und ich rechne wohl damit, dass morgen oder übermorgen die Rezension kommen wird.
    Ich muss sagen, jedes Buch, was von Rick Riordan geschrieben wurde, fühlt sich ein bisschen so an, als ob man wieder nach Hause kommen würde. Nein, wirklich für mich ist es so.
    Mit der Zeit gewöhnt man sich irgendwie auch an Apollos Erzählstil. Am Anfang ging er mir etwas auf die Nerven, aber er macht eine tolle Charakterentwicklung durch.
    Ich finde es auch ziemlich erfrischend, dass die altbekannten Halbgötter etwas kürzer treten und eher im Hintergrund sind bzw gar nicht vorkommen.
    Man merkt eben, dass es Zeit für eine Generation von Helden ist. Zudem gab es eine Szene zwischen Apollo und einem Sohn des Hephaistos, die mich zu Tränen gerührt hat.
    Ich freue mich jedenfalls schon darauf, sie es weitergeht und bin gespannt, wie euch das Buch gefallen wird!

    ISBN: 978-3-551-55688-2

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    ((cur))03. 09. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Rezension((enavy)) ((teal))Fandom: PJ & HdO & DAdA((eteal)) Hier kommt meine komplette Rezension zu "D
    03. 09. 2017

    Thema: Rezension
    Fandom: PJ & HdO & DAdA

    Hier kommt meine komplette Rezension zu "Das verborgene Orakel" und ja, ich kann euch schonmal vorwarnen, es wird hier Spoiler geben. Für den spoilerfreien Teil schaut lieber in meinen letzten Beitrag weiter oben.
    Also, natürlich liebe ich Rick Riordans Stil und bin ein Fan seines Humors. Und natürlich kam der nicht zu kurz.
    Was ich auch immer wieder cool finde, sind die ganzen Anspielungen aus der Popkultur, die man immer wieder in Onkel Ricks Werken findet (Beispiel: Grooting). Und ja, als riesiger Marvel-Fan geht mir da förmlich das Herz auf
    Die Sicht Apollos war, wie ich oben schon geschrieben habe, sehr erfrischend und ich habe es gemocht, wie weit sich sein Charakter vom arroganten Gott bis hin zum reuevollen Sterblichen entwickelt hat. Und gerade weil er sterblich ist, konnte ich mich ganz gut mit ihm identifizieren. Besonders in dieser einen Situation, als er mit Percy und Meg um sein Leben rennt, und sich währenddessen fragt, warum die Beiden sich unterhalten können und er bei dem Ganzen fast abnippelt.
    Ja, das bin definitiv ich im Sportunterricht.
    Es gab auch gewisse Wendungen, die für mich unvorhergesehen waren, wie zum Beispiel dass Nero Megs Stiefdad ist. Das hat mich sehr überrascht. Ich muss aber sagen, dass ich schon im Vorhinein etwas gespoilert war. Zum Beispiel erfuhr man von den römischen Kaisern als Endboss schon in "Der Hammer des Thor" (Magnus Chase) etwas. Das war ein bisschen ärgerlich, aber das lag ja nicht an Onkel Rick, sondern an dem total seltsamen, deutschen Releasetermin (Erscheinungsdatum). Da war das chronologisch etwas verwurschtelt. Ich habe aber auch noch nicht so richtig herausfinden können, woran das lag. (Wenn jemand Ahnung hat, kann er das ja mal in die Kommentare schreiben.)
    Ich fand die Idee an sich, aber ziemlich gut. Ich meine bei Percy Jackson hieß es immer "Oh meine Götter, Kronos und die Titanen greifen an!" und bei Helden des Olymp hieß es immer "Oh meine Götter, die Gaia und die Giganten greifen an!" Natürlich hätte sich Rick Riordan auch noch mehr herauslehnen können und das Chaos zum Endgegner machen können, aber das wäre glaube ich ziemlich absurd und auch sehr vorhersehbar. Da gefällt es mir schon besser, dass er sagt, hinter all dem stecken Halbgötter, die dann auch noch die geheimen Drahtzieher hinter all den anderen Kriegen waren. Weil für Halbgötter andere Halbgötter immer am gefährlichsten werden können. Das erinnert mich ziemlich stark an eine Szene aus "Die Geheimnisse des Nicholas Flamel" in der Macchiavelli sagt, dass ihm alle Ungeheuer dieser Erde nicht so viel Angst einjagen, wie der Mensch. Der Gedankengang gefällt mir ganz gut und ich freue mich darauf, auch ein wenig über die historischen Hintergründe der einzelnen Personen zu erfahren. In meinem Augen gibt es nichts interessanteres als sich mit den Leben anderer Menschen auseinanderzusetzen (Na gut, kommt auch ein bisschen auf den jeweiligen Menschen an.). Und auch über Nero habe ich schon einiges gelesen. Ich fand es immer interessant, dass manche Historiker behaupteten, dass er so ein Soziopath geworden ist, wegen einer Bleivergiftung. (Die Trinkbecher der Römer bestanden damals wohl aus Blei.)
    Jedenfalls fand ich, dass das eine gute Lösung der Endgegner-Frage ist.
    Also Gott der Musik spielen auch gewisse Songs eine große Rolle und man kann prima die von ihm erwähnte Musik in Kopfhörern abspielen, während man liest. Das fängt ganz gut die Stimmung ein und hilft manchmal noch mehr in der Welt zu versinken. Oder in Apollos Kopf, auch wenn das wohl niemand von uns wollen würde.
    Ich kann jedenfalls in meinem Leben wohl nie wieder "Sweet Caroline" von Neil Diamond hören, ohne daran zu denken, wie Apollo seinen Schwur brach (Meine Autokorrektur hat mir gerade statt "Schwur" "Schwanz" angezeigt. Ich habe der solche Schweinereien aber nicht beigebracht.).
    Obwohl ich aber sagen muss, dass mir Magnus Chase einen Ticken besser gefallen hat. Ich fand es irgendwie erwachsener und ein kleines bisschen düsterer, auch wenn ich gar nicht so genau sagen kann, woran ich das festmache.
    Aber im Großen und Ganzen war es ein sehr guter Auftakt für eine weitere Buchreihe, auf deren Folgebände ich mich schon sehr freue!


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    ((cur))09. 09. 2017((ecur)) ((navy))Thema: allgemeine Gedanken((enavy)) ((teal))Fandom: Twenty One Pilots((eteal)) Manchmal liege ich nachts wach und
    09. 09. 2017

    Thema: allgemeine Gedanken
    Fandom: Twenty One Pilots

    Manchmal liege ich nachts wach und kann nicht so richtig schlafen, weil meine Gedanken einfach nicht zur Ruhe kommen.
    Dann höre ich meistens traurige, aber auch tiefsinnige Lieder von Twenty One Pilots. Was mir aus der Richtung am besten gefällt, ist "Kitchen Sink". Ich wollte hier an der Stelle mal die Lyrics vorstellen und dazu ein paar Gedanken äußern.


    Nobody thinks what I think,
    Nobody dreams when they blink
    Think things on the brink of blasphemy
    I'm my own shrink

    Niemand denkt, was ich denke.
    Ich weiß nicht, aber irgendwie ist dieser Gedanke abschreckend und tröstlich zugleich. Denn auf der einen Seite bedeutet es, dass es niemanden gibt, der einen hundertprozentig versteht, da ja niemand genau das Gleiche denkt. Das macht wohl manchmal sehr einsam. Aber auf der anderen Seite zeigt es auch, wie einmalig und einzigartig die Gedanken eines Menschen sein können.
    Niemand träumt, während er zwinkert.
    Da habe ich ehrlich gesagt auch keine richtige Idee, wie ich das interpretieren soll. Ich meine, natürlich träumt niemand während er zwinkert, der Moment ist auch viel zu kurz. Aber man träumt ja, wenn man die Augen schließt und das tut man ja willentlich und nicht unwillkürlich, wie das Zwinkern. Vielleicht wollen Tyler und Josh uns damit sagen, dass man auch Träumen wollen muss. Also das die menschliche Willenskraft eine Rolle spielt.
    Aber irgendwie ergibt das trotzdem alles keinen Sinn. Vielleicht hat ja jemand von euch einen tieferen Sinn in dieser Zeile entdeckt. Schreibt es in die Kommentare, wenn dies der Fall sein sollte.
    Dinge denken, die schon an Blasphemie grenzen.
    Ich denke wohl ziemlich oft Dinge, die geradezu blasphemisch sind (Blasphemie ist übrigens so etwas wie Gotteslästerung.), aber da ich ja im Grunde atheistisch sein soll, ist das wohl auch keine große Sache. Aber nur um das mal festzustellen, auch wenn ich keiner Konfession angehöre, glaube ich dennoch irgendetwas (Jeder glaubt an etwas. So etwas wie Areligiösität gibt es nicht, auch wenn manche Menschen sich das einbilden.). Ich glaube an den Menschen und das ist ja auch irgendwie eine gute Sache.
    Ich bin nur eine geschrumpfte Version von mir.
    Das ist wohl eher bildlich zu verstehen. Ich interpretiere es so, dass jeder Mensch nur ein Bruchteil des Menschen ist, der er eigentlich sein könnte. Weil der Mensch sich von Natur aus selbst im Weg steht. Weil seine Schwächen ihn daran hindern, die Person zu sein, die er gerne sein möchte.
    Edit: Einer Freundin von mir ist aufgefallen, dass man "shrink" auch als Psychologe übersetzen kann und das irgendwie grammatikalisch mehr Sinn macht. Also so viel wie Ich bin mein eigener Psychologe. Damit will er wohl mitteilen, dass er viel über sich selbst nachdenkt und versucht sich selbst zu analysieren. Ein Wesenszüge, den ich voll und ganz verstehe.

    Think things are after me, my catastrophe
    At my kitchen sink,
    You don't know what that means
    Because a kitchen sink to you
    Is not a kitchen sink to me, OK friend?

    Denken, Dinge wären hinter mir her, meine Katastrophe an der Küchenspüle,
    du weißt nicht was das bedeutet, weil eine Küchenspüle nicht das Gleiche für dich wie für mich ist, okay Freund?

    Auch hier können wir nicht genau sagen, was es bedeutet, nur dass eine Küchenspüle wohl einen persönlichen Bezug zu Tyler und/ oder Josh hat. Das mag auf der einen Seite vielleicht ein wenig lächerlich erscheinen, weil eine Küchenspüle etwas zutiefst triviales (=gewöhnliches) ist, aber manchmal sind es eben die einfachen Dinge, die einem selbst die Welt bedeuten. Jeder empfindet etwas anderes, wenn er ein bestimmtes Lied hört. Jeder empfindet etwas anderes, wenn er die Sonne untergehen sieht. Manche Menschen macht das traurig, aber Manchen gibt das auch Hoffnung. Da wären wir wieder bei der Zeile: Niemand denkt, was ich denke.

    Are you searching for purpose?
    Then write something, yeah it might be worthless
    Then paint something then, it might be wordless
    Pointless curses, nonsense verses

    Suchst du nach einem Zweck?
    Ich glaube, jeder sucht nach einem Zweck. Jeder will in seinem Leben irgendetwas sinnvolles erreichen, die Welt verändern. Ein Zeichen setzen. Jeder will die Welt, ändern, inspirieren, heilen, retten, verbessern. Das ist eine menschliche Eigenschaft. Aber nicht jeder findet so leicht seine Bestimmung. Manchen ist das gegeben, aber manchen eben auch nicht.
    Dann schreibe etwas, es mag wertlos sein.
    Nichts was man schreibt, ist wertlos. Die Idee ist etwas sehr Mächtiges und kann Jahrtausende überdauern. Auch wenn es einem seltsam und wertlos erscheint. Vielleicht auch ganz besonders dann, weil es ja dennoch etwas über einen aussagt. Wer man ist. Und erst wenn man stolz auf sich selbst und seine Gedanken sein kann, kann man auch stolz auf das sein, was man schreibt.
    Dann zeichne etwas, es mag wortlos sein.
    Ja natürlich Zeichnungen sind fast alle wortlos, aber ich glaube in dem Fall scheint er zu meinen "aussagelos". Aber wie gesagt, alles was man zeichnet hat eine Aussage. Genau wie es bei historischen Quellenanalysen in der Praxis auch nie objektive Quellen gibt. Weil alles, was vom Menschen geschaffen wurde, vom Gesetzestext bis hin zu Karikatur, alles würde für einem bestimmten Zweck erstellt. Nichts ist aussagelos. Und umso weniger man nachdenkt und umso mehr man fühlt, desto aussagekräftiger wird die Kunst.
    Zwecklose Flüche, unsinnige Verse.
    Das sind die Besten.

    You'll see purpose start to surface
    No one else is dealing with your demons
    Meaning maybe defeating them
    Could be the beginning of your meaning, friend.

    Du siehst den Zweck an der Oberfläche kommen,
    niemand muss mit deinen Dämonen fertigwerden,
    das bedeutet vielleicht kann es der Beginn deiner Bestimmung sein, wenn du sie bezwingst, Freund.

    Das klingt irgendwie ziemlich optimistisch. Auch hier wird wieder von den eigenen Dämonen gesprochen. Für mich waren das schon immer die eigenen Schwächen. Die eigenen Sorgen und Ängste.
    Das bedeutet, wenn du es schaffst, diese zu überwinden, findest du deine eigene Bestimmung. Deinen Zweck im Leben. Dann kannst du mehr sein, als die geschrumpfte Version von dir selbst.
    Das gefällt mir.

    Go away [4x]
    Leave me alone [7x]

    Geh weg. Lass mich allein.
    Und hier ist sie wieder: Die Einsamkeit.

    Nobody thinks what you think, no one
    Empathy might be on the brink of extinction
    They will play a game and say
    They know what you're going through

    Niemand denkt, was du denkst, niemand.
    Wiederholung des oberen Teiles.
    Empathie (=Mitgefühl) ist vielleicht am Rande des Aussterbens,
    sie werden Spiele mit dir spielen und sagen, sie wüssten was du durchmachen musst.

    Hier werden wieder die Menschen kritisiert, die erst den Anschein erwecken wollen, sie würden dir helfen wollen, aber sich auf der anderen Seite auch nicht tiefer mit deinen Problemen beschäftigen wollen. Zu sagen, sie wüssten was du durchmachst, ist dann meistens nur die nettere Art von "Andere Leute müssen viel schlimmeres Leid ertragen als du. Also reiß dich mal zusammen." Den jemand der wirklich traurig ist, für den spielt es keine große Rolle, wie es anderen Menschen geht. Für sie ist ihr Leid Realität und so etwas sollte nicht heruntergespielt werden.

    And I tried to come up with an artistic way to say
    They don't know you, and neither do I

    Und ich habe nach einer künstlerischen Art gesucht, mit der ich dir sagen kann, sie kennen dich nicht und auch ich tue das nicht.
    Das finde ich interessant. Auf der einen Seite wird man während des ganzen Liedes vertraulich mit "Freund" angesprochen und dann gibt Tyler zu, dass er dich nicht wirklich kennt.
    Ich glaube das stellt die Beziehung zwischen einem Musiker und einem Fan ganz gut dar. Auf der einen Seite teilt der Künstler sehr tiefe Gedanken und Gefühle mit dem Fan, aber die beiden kennen sich eigentlich nicht persönlich. Ich glaube, diese Beziehung ist zwar auf der einen Seite etwas einseitig, aber es ist auch etwas sehr Besonderes, was einem als Fan auch sehr inspirieren kann.

    So here's a prime example of a stand up guy
    Who hates what he believes and loves it at the same time

    So hier ist ein Paradebeispiel eines Stand-Up-Typen, der hasst woran er glaubt und es gleichzeitig liebt.
    Und hier ist wieder der Aspekt, der Trauer und der Hoffnung zugleich. Das zeigt vielleicht, dass er nicht der Mensch ist, der alles positiv sieht. Aber er sieht Hoffnung inmitten von Leid. Licht in der Dunkelheit. Und manchmal ist das sogar mehr wert.

    Here's my brother and his head's screwed up
    But that's alright.

    Und hier ist mein Bruder, mit einem abgedrehten Kopf, aber das ist schon okay.
    Ich finde es gut, dass Anderssein hier nicht als etwas Schlechtes abgestempelt wird.

    [Zack:] (Zack ist der Bruder von Tyler.)
    Time gains momentum the moment when I'm living in 'em
    I'm winning a momentary sinning a moment passing after
    A re-beginning moments mending memories
    Pretending enemies are frenemies, sending me straight to bending me
    My bad behaviour but I bet I could have been a better man
    Copy and paste caught me, and copy, better rhymes bother me
    The better the rhythm the badder I am but I bet I'll battle with 'em battle
    Better I am, gambling man, better bet I am a gambling man, I am?

    Gaaanz viele Alliterationen. Das ist jetzt selbst mir zu viel. Versucht das mal zu sagen. Und dann schneller zu sagen. Und dann zu singen. Nicht leicht.
    Und für die, die ganz hart sind, die können das auch noch versuchen zu interpretieren. Wer möchte kann seine Ideen ja in die Kommentare schreiben.
    Ich würde das auf jeden Fall zu würdigen wissen und euch dann hier mit eurem Namen einfügen.

    Edit: Ab hier kommt alles, was meine Freundin aus der Schweiz da heraus gelesen hat:
    Die Zeit wird schneller, in dem Moment in dem ich sie erlebe
    Die Wahrnehmung der Zeit ist der subjektiv; wenn man sie erlebt scheint sie manchmal viel zu schnell zu gehen (und manchmal auch zu langsam).
    Ich gewinne in einem Moment und im nächsten sündige ich
    Man kann nie perfekt sein, nie alles gewinnen, nie alles (und für immer) richtig machen - das heißt aber nicht, dass wir schlechte Menschen sind, alle Menschen sind so. Außerdem vergeht die Zeit, ohne dass wir es kontrollieren können.
    Ein Neuanfang, Momente, die Erinnerungen heilen
    Obwohl die Zeit vergeht und man nie in die Vergangenheit zurückkehren kann, will man oft, das was geschehen ist, besser machen. Es wiedererleben, um es wieder gut machen zu können.
    Tun als ob Feinde Freundfeinde wären, was mich ganz schnell zerbricht
    Das ist irgendwie traurig, weil es wirkt, als ob er alle für Feinde halten würde und um ein bisschen positiver zu sein, tut er so als ob es wenigstens falsche Freunde wären... Als ob die einzige Freundschaft eine falsche wäre, die man erfinden muss. Deswegen zerbricht er auch.
    Mein schlechtes Verhalten, aber ich wette ich hätte ein besserer Mensch sein können
    Wieder das Thema Neuanfang, also eine Art Bedauern, weil man nie perfekt sein kann.
    Das Kopieren und Einfügen hat mich gefangen, und kopieren, bessere Reime stören mich?
    Etwas über die heutige Kultur des Internets, wo man einfach alles kopieren kann? Und nicht wirklich versucht, etwas selbst zu tun? Und nichts besseres machen will? Wo man nicht versucht?
    Umso besser Reim, desto schlechter bin ich, aber ich wette ich werde sie bekämpfen
    Die guten Sachen zeigen, wie schlecht er im Vergleich ist, aber er will trotzdem nicht aufgeben?
    Besser bin ich, spielender Mensch, am besten soll man darauf werfen, dass ich ein spielender Mensch bin, bin ich?
    Ernst sein ist gefährlich, weil es zeigt wie "schlecht" er ist (vgl 2 Verse weiter oben), deswegen glaubt er (ohne ganz sicher zu sein), dass es besser ist zu glauben, dass er nicht ernst ist (bzw es ernst meint). Also eine Frage nach der eigenen Identität.


    Go away [4x]
    Leave me alone [4x]

    Leave me alone
    Don't leave me alone.
    Oh [5x]

    Geh weg. Lass mich allein. Lass mich nicht allein.


    Ich liebe dieses Lied einfach. Anfangs wirkt es so, als ob es sich mit den Problemen eines depressiven Menschen auseinandersetzt, aber das erscheint mir zu einfach.
    Außerdem würde es bedeuten, dass alle Menschen die sich so fühlen eine Krankheit hätten. Als ob etwas mit ihnen nicht stimmen würde.
    Und das glaube ich eigentlich nicht.
    Jeder fühlt sich in irgendeiner Situation mal einsam und missverstanden. Manchen Menschen geht es nur häufiger so.
    Und das Lied vertritt irgendwie auch dieselbe Auffassung wie ich. Nämlich das man von keinem Menschen gerettet werden kann. Dieses Thema wird ja manchmal in Schnulzen aufgegriffen. Da gesteht, dass die Frau ihn gerettet hat, indem sie ihn zu einem besseren Menschen gemacht hat.
    Aber ich denke das eigentlich nicht, dass man von anderen Menschen gerettet werden kann. Man kann nur geliebt werden.
    Am Ende muss man sich immer selbst retten. Man muss immer allein mit seinen Dämonen kämpfen. Man kann höchstens eine Person finden, die einen dazu inspiriert seine Schwächen zu besiegen. Die Schlacht muss man am Ende selbst schlagen.
    Vielleicht ist das etwas Schlechtes, aber vielleicht ja auch nicht.

    24
    ((cur))01. 10. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Rezension((enavy)) ((teal))Fandom: /((eteal)) ((red))Spoiler!((ered)) Da bin ich mal wieder. Ich habe gerad
    01. 10. 2017

    Thema: Rezension
    Fandom: /

    Spoiler!
    Da bin ich mal wieder. Ich habe gerade "American Gods" beendet und muss sagen, dass ich das Buch wirklich sehr gerne mochte.
    Es für mich nicht eines dieser Bücher, an denen man nur wenige Tage liest, weil sie so spannend sind und sie dann nach 2-3 Jahren vergisst. Nein, das Buch war eher ein interessanter Fremder von dem man noch eine ganze Menge lernen konnte.
    Es war an manchen Stellen ordinär. Ein wenig wie die Götter, die hier dargestellt wurden. Diese lebten ja hier auch nicht gerade wie Könige. Die Meisten waren am Rande ihrer Existenz, viele waren Diebe, Betrüger, Obdachlose und Prostituierte. Und das ist interessant. Sie wirkten durchaus menschlich. Sie konnte ja auch sterben. Götter lebten hier durch die Menschen, die an sie glaubten und ihnen huldigen und deswegen verloren sie in den Vereinigten Staaten auch immer mehr an Macht und Einfluss.
    Sie wurden dort von den sogenannten "neuen Göttern" verdrängt, wie zum Beispiel den Medien.
    Und am Ende wurde dieser Konflikt ja auch aufgelöst, der Konflikt zwischen neuen und alten Göttern. Und das fand ich ehrlich gesagt auch gut und richtig so, denn ich bin sowohl ein großer Fan der alten Götter, als auch einer der Neuen.
    Sicher, das Fernsehen vermittelt uns häufig Illusionen, aber manchmal muss der Mensch sich auch mit Illusionen beschäftigen um sich dann mit der komplexen Realität auseinandersetzen zu können. Und am Ende hatten sowohl alte als auch neue Götter Angst vor dem Tod. Auch moderne Technologien werden am Ende von noch moderneren abgelöst.
    Mir hat das generell auch gefallen, wie das ganze Buch auf die große Schlacht hingearbeitet hat und dann einfach Shadow kam und allen verkündet, dass das alles nur ein einziger großer Betrug ist. Erwartungen wurden erst aufgebaut und dann enttäuscht.
    Ich weiß gar nicht, warum ich das so großartig finde, aber es fühlt sich neu und originell an.
    Shadow mochte ich als Charakter auch. Er ist meist eher ruhig geblieben und hat sich am Anfang oft im Hintergrund gehalten, zudem wurde er auch immer für dümmer gehalten als er eigentlich war, weil er so ein großes Muskelpaket ist. Er ist eben niemand, der den Erwartungen an ihn gerecht wird und das finde ich interessant. Das Wednesday, also Odin, sein Vater ist hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet.
    Irgendwie kann ich bis heute nicht genau sagen, was ich von Wednesday halte. Er ist, im Grunde genommen, der große Antagonist im Buch. Aber er ist trotzdem auch Shadows Vater und Mentor. Ich kann mich noch recht lebhaft an den Abend erinnern, an dem ich von seinen Tod gelesen habe. Ich bin in der Nacht schweißgebadet aufgewacht, mit dem Gedanken, dass er tot ist und dem Gefühl, dass ein Teil der Welt zusammengebrochen ist. Und auch im Nachhinein, nachdem ich weiß, dass das alles von langer Hand geplant war, kann ich ihn nicht vollends dafür verurteilen.
    Bei Loki sieht es da schon anders aus. Obwohl er normalerweise einer meiner Lieblingsantagonisten ist, war ich dann doch ziemlich froh, als Laura ihn getötet hat.
    Meine Lieblingscharaktere waren seltsamerweise die Bestatter Mr Ibis (Thor) und Mr Jacquel (Anubis). Sie waren irgendwie nie so richtig verbittert, dass die Menschen sie vergessen haben.
    Aber ich fand es eigentlich auch immer ziemlich aufregend, dieses Rätselraten wer denn nun eigentlich welcher Gott ist.
    Als jemand der sich mit Mythologie ziemlich gut auskennt, habe ich da auch nicht allzu oft Probleme gehabt. Nur bei den afrikanischen und amerikanischen ursprünglichen Naturreligionen hatte ich da immer so meine Probleme gehabt.
    Irgendwie hat mich das aber auch mit Stolz erfüllt, einer der wenigen Menschen zu sein, die die alten Mythen noch lebendig halten. Hätte mich Wednesday gefragt, woher der Ursprung des Wortes "Ostern" stammt, ich hätte es gewusst. (Obwohl ja immer noch umstritten ist, ob Ostara wirklich von den alten Stämmen verehrt worden ist. Manche behaupten auch, dass der Mythos um sie, der vor allem von einen der Gebrüder Grimm getragen wurde, auf unzuverlässigen Quellen beruht. Aber wenn wir dem Buch Glauben schenken, spielt das eigentlich auch keine Rolle.)
    Das Hinzelmann der Mörder ist habe ich allerdings erwartet, nachdem Shadow so eilig wieder zurück nach Lakeside gefahren ist. Im Grunde waren seine Motive aber auch irgendwie nachvollziehbar und er war ein Gauner wie Wednesday. Und trotzdem habe ich mich über seinen Tod gefreut. Ich habe mich auch ein wenig über Shadows Fähigkeiten gewundert, als er Chad von seinen Selbstmordgedanken "geheilt" hat. Obwohl, eigentlich auch nicht.
    Übrigens: Den Soundtrack den ich mit diesem Buch irgendwie total verbinde ist "Deliver Me" von Gospel Spirit, was der Soundtrack der Serie ist. (Die, ich mir wohl auch irgendwann mal kaufen werde.) Ich liebe Gospel und ich denke oft, wenn unsere christliche Kirche sich mehr an dieser lebensfrohen Einstellung orientieren würde, wäre Kirche auch attraktiver für junge Menschen.
    Ich kann auch durchaus behaupten, froh zu sein, den "Directors Cut" gelesen zu haben, also sozusagen die ungekürzte Version. Mir kam das Buch eigentlich nie zu lang vor und ich fand auch keine Szene unnötig. Auch wenn nicht alles die Handlung vorangetrieben hat, hat es auch bei solche Szenen Spaß gemacht sie zu lesen.
    Im Grunde kann ich sagen, dass ich das Buch allen ans Herz legen kann, die Geschichten mögen und auch noch ein Buch haben möchten, dass ihnen lange Zeit im Gedächtnis bleibt.

    25
    ((cur))04. 10. 2017((ecur)) ((navy))Thema: allgemeine Gedanken/ Empfehlung ((enavy)) ((teal))Fandom: Schattenjäger-Romane((eteal)) Kurzer Warnhinweis
    04. 10. 2017

    Thema: allgemeine Gedanken/ Empfehlung
    Fandom: Schattenjäger-Romane

    Kurzer Warnhinweis: Dieser Artikel kann starke Spoiler für Chroniken der Unterwelt enthalten. Diese werden allerdings rot markiert sein. Spoiler für das Buch an sich, vermeide ich.
    "Die Legenden der Schattenjäger-Akademie" wirkt zunächst eher wie ein Zusatzband. Die Gesamthandlung um Chroniken der Unterwelt und Die Dunklen Mächte funktioniert auch durchaus ohne dieses Buch. Und dennoch fällt es mir schwer, dieses Buch einfach als ein solches abzutun.
    Die Chroniken der Unterwelt endeten ja damit, dass Achtung Spoiler für CdU: Simon alle seine Erinnerungen verloren hat und kein Vampir mehr ist. Er entscheidet sich dafür ein Schattenjäger zu werden und auf die Schattenjäger-Akademie zu gehen.
    Und irgendwie ist das auch der einzige Einblick in die Schattenjäger-Akademie den wir überhaupt bekommen haben. Sie wurde sonst immer nur am Rande erwähnt, hat aber nie groß eine Rolle gespielt, da wir es in der Regel immer nur mit Schattenjägern zu tun hatten, die in den jeweiligen Instituten wie New York, London oder Los Angeles ausgebildet wurden.
    Aber dieses Buch hat noch eine Besonderheit: Es gibt zwar auf der einen Seite eine Rahmenhandlung, also die Ereignisse rund um Simon, aber dabei werden auch immer wieder einzelne Kurzgeschichten aus anderen Generationen erzählt. Eine Geschichte um Jack the Ripper, welcher London zu Will Herondales und Tessa Grays Lebzeiten aufsucht.
    Eine Geschichte handelt von Valentine Morgenstern und dem Kreis aus Robert Lightwoods Sicht.
    Leichte Spoiler, die man eventuell ohnehin durch die Dunklen Mächte-Trilogie erfahren hat.
    Wir erfahren aber auch Geschichten aus näherer Vergangenheit. So gibt es die Szene in der Simon und Clary beschließen Parabatai zu werden oder eine Szene in der Emma und Julian es auch tatsächlich werden. Magnus und Alec finden ein kleines Hexenmeister-Baby und adoptieren es.

    Aber am meisten hat es mir ehrlich gesagt die Geschichte rund um den Sohn von Will Herondale, James, angetan.
    James ist nämlich extrem introvertiert. Er ist immer im Institut aufgewachsen und hat manchmal Probleme sich mit fremden Menschen zu unterhalten.
    Deswegen hat er große Angst davor auf die Akademie zu gehen. Am Ende freundet er sich aber mit Matthew Fairchild, Christopher Lightwoods und Thomas Lightwood an.
    Alle Vier sind irgendwie Außenseiter.
    Matthew zum Beispiel ist zwar sehr charmant und charismatisch, kennt aber den Krieger-Kult der Schattenjäger ab. Er verachtet sie dafür, dass Erfinder und Künstler von der Gesellschaft eher ausgestoßen werden und dies dort keine Anerkennung findet, noch weniger als in der Welt der Mundies.
    Diese betrachten das Töten von Dämonen als ihre göttliche Pflicht und ihre Berufswahl ist deswegen eher eingeschränkt. Matthew liest außerdem sehr gerne, besonders die Literatur der Irdischen. Er ist zudem sehr fürsorglich und passt auf alle aus der Gruppe auf.
    Auch James liest gerne, aber er ist nicht besonders charmant oder wortgewandt wie sein Vater. Er wirkt aber auf andere manchmal unnahbar und über allen Dingen erhaben. Das ist seine Art, seine verletzliche und sensible Seite zu schützen.
    Thomas ist dabei noch einen Ticken schüchterner. Er wirkt manchmal ziemlich ängstlich, aber auch eher hat ein großes Herz. Er ist kein großer Freund von Aufmerksamkeit.
    Christopher dagegen ist ein Träumer. Er bekommt selten etwas mit, weil er in Gedanken immer woanders ist. Er ist manchmal so abwesend, dass er bis Ende des Schuljahres nicht einmal bemerkt, dass ihr Tutor blau ist. Dafür ist er aber auch ein Genie und ein fantastischer Erfinder.
    Alle Vier vereint, dass sie irgendwie anders sind. Ich würde behaupten, dass sie, obwohl sie nun ihrem Leben wohl nie einen Comic in der Hand hatten und obwohl es diesen Begriff im Jahre 1899 wohl noch nicht gab, voll die Nerds sind.
    Ja wirklich. Fast wie "The Big Bang Theory", nur dass diese Geschichte von Leuten geschrieben wurde, die das Nerdtum wirklich verstehen und wertschätzen.
    Ich freue mich jedenfalls seit diesem kurzen Ausschnitt riesig auf "The Last Hours" und könnte mir durchaus vorstellen, dass es meine Lieblingsreihe aus dem Universum wird, allein wegen dem Setting und der Charaktere.
    Ich verstehe aber auch das komplette Buch irgendwie als eine Ode an das Außenseitertum.
    Denn auch Simon muss sich mit dieser Thematik auseinandersetzen. Auf der Akademie gibt es im Grunde zwei Gruppen: Schüler, die aus einer Schattenjäger-Familie stammen und Sterbliche, die zu Schättenjägern aszendieren wollen. Diese sogenannten Plebs sind seit dem Kalten Frieden und den Kriegen gegen Valentin und Sebastian Morgenstern mehr geworden, weil viele Schattenjäger in den Kriegen verstarben.
    Trotzdem sind es Außenseiter und sie werden von den "richtigen" Schattenjäger immer von oben herab behandelt. Aber auch die Lehrkräfte sind da nicht vorurteilsfrei. So müssen die Plebs zum Beispiel in dem ekligen Kellergeschoss leben.
    Simon, der irgendwie als Held in diesem Universum gefeiert wird, dürfte zusammen mit der "Elite" rumhängen, entscheidet sich aber dagegen und freundet sich eher mit den Plebs an. Am Ende sorgt er dafür, dass die anderen Schattenjäger über ihr Verhalten nachdenken und die Gruppen sich einander öffnen.
    Mir hat es irgendwie generell auch sehr gefallen, den Roman aus Simons Sicht zu lesen. Er ist ein Nerd und mir auch im Gesamtpaket um einiges sympathischer als Clary, die oft auch sehr impulsiv reagiert.
    Halber Spoiler, ohne Namen zu nennen:
    Außerdem kommt es am Ende des Romans zu dem herzzereißendsten Todesfalls, den ich meiner ganzen Zeit als Leser je erlebt habe. Gerade weil er so schockierend und unerwartet kommt und einen sehr liebenswerten Charakter trifft. Ich glaube, ich habe noch nie so geweint.

    So kann ich den Roman eigentlich allen, die sich manchmal als Außenseiter fühlen und nach Identifikationsfiguren in Romanen suchen.

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    ((cur))06. 10. 2017((ecur)) ((navy))Thema: kurze Buchvorstellung ((enavy)) ((teal))Fandom: Schattenjäger-Romane((eteal)) Ich habe heute "Lord of
    06. 10. 2017

    Thema: kurze Buchvorstellung
    Fandom: Schattenjäger-Romane

    Ich habe heute "Lord of Shadows" angefangen und habe große Freude daran, wieder nach Los Angeles zu kommen und über die Familie Blackthorn zu lesen.
    Dabei handelt es sich um den zweiten Teil der Reihe "Die dunklen Mächte" und dem Nachfolger von Lady Midnight.
    "Die junge Schattenjägerin Emma Carstairs hat ihre Eltern gerächt, doch sie findet keinen Frieden. Denn aus der Freundschaft zu ihrem Parabatai Julian ist Liebe geworden - eine Beziehung, die nach Gesetzen der Schattenjäger tödliche Konsequenzen hat. Um Julian und sich zu schützen, lässt Emma sich daher ausgerechnet auf Julians Bruder Mark ein. Mark, der fünf Jahre bei den Feenwesen lebte und dessen Loyalität nicht wirklich geklärt ist. Zumal Unruhe herrscht in der Unterwelt. Die Feenwesen mussten sich nach dem Dunklen Krieg harten Bedingungen beugen und begehren auf.
    Emma, Julian und Mark müssen für all das kämpfen, was sie lieben - bevor es zu spät ist und ein neuer Krieg ausbricht..."
    Ich bin jetzt auf Seite 203 und muss sagen, dass man wieder sehr gut in die Geschichte reinkommt und mit den Ereignissen mitfiebert.
    Man lernt zum Beispiel das erste Mal die Zenturionen aus der Scholomance und stellt fest, dass einige von ihnen ziemlich arrogant und sogar ziemlich intolerant sein können.
    Eine große Freude bereitet es mir allerdings aus der Perspektive von Kit zu lesen. Seine Geschichte ist sehr besonders und er scheint die X-Men zu kennen, was ihn überaus sympathisch macht.
    Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie es weitergehen wird.

    ISBN: 978-3-442-31425-5

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    ((cur))10. 10. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Update zu meinem Beitrag am 20. 07.((enavy)) ((teal))Fandom: Schattenjäger, Halbgötter und die Farben des
    10. 10. 2017

    Thema: Update zu meinem Beitrag am 20. 07.
    Fandom: Schattenjäger, Halbgötter und die Farben des Blutes

    - Die Dunklen Mächte: The Queen of Air and Darkness (3. Teil der Trilogie) erscheint im Herbst 2018 auf Englisch und kann ein halbes Jahr später auf Deutsch erwartet werden
    - The Eldest Curses: The Red Scrolls of Magic (1. Teil der Trilogie) erscheint am 5. Mai 2019 auf Englisch und kann ein halbes Jahr später auf Deutsch erwartet werden
    - The Last Hours: Chain of Gold (1. Teil der Trilogie) kann 2019 auf Englisch erwartet werden und ein halbes Jahr nach dem Release auch auf Deutsch
    - Magnus Chase: The Ship of the Dead (3. Teil der Trilogie) erschien am 3. Oktober 2017 auf Englisch und kann ein Jahr später auch auf Deutsch erwartet werden
    - Die Abenteuer des Apollo: The Dark Prophecy (2. Teil der Trilogie) erschien am 2. Mai 2017 auf Englisch und kann ein Jahr später auch auf Deutsch erwartet werden
    - Die Farben des Blutes: War Storm (4. Teil der Pentalogie) erscheint am 15. Mai 2018 auf Englisch und kann ein halbes später auch auf Deutsch erwartet werden

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    ((cur))12. 10. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Rezension ((enavy)) ((teal))Fandom: Schattenjäger-Romane((eteal)) Heute habe ich "Lord of Shadows&quo
    12. 10. 2017

    Thema: Rezension
    Fandom: Schattenjäger-Romane

    Heute habe ich "Lord of Shadows" beendet und will zu den Buch natürlich auch ein paar Worte verlieren. Auch hier sind wieder Spoiler. Wenn ihr darauf lieber verzichten wollt, schaut einfach mal in den Beitrag rein, wo ich das Buch erstmal kurz vorstelle.
    Ich muss ehrlich sagen, dass ich den Schreibstil von Cassandra Clare sehr angenehm finde. Er ist sehr bildlich und beschreibt alles sehr gut. Auffällig ist dabei, dass besonders Menschen immer sehr romantisierend beschrieben werden. Ich meine klar, Schattenjäger sehen von Natur aus gut aus, aber irgendwie ist in den Büchern gefühlt jeder ein Model... Was ich aber nicht allzu störend fand, weil ja irgendwie jeder auf seine Art sehr schön und die Charaktere ja nicht nur auf ihr Aussehen reduziert werden.
    Ansonsten liebe ich aber ihren nerdigen und sarkastischen Humor, der sich allerdings nicht in jedem Charakter findet.
    Besonders angenehm fand ich ihn allerdings bei Kit, der ja als verschollener Herondale in diesem Band hier mitmischt.
    Ich fand es cool, mal aus der Perspektive eines Irdischen zu lesen, der aber mit dem Bewusstsein einer Schattenwelt aufgewachsen ist und sozusagen beides kennt. Dadurch dass er eben auch ein bisschen als Irdischer aufgewachsen ist, kennt er sich mit den X-Men und Herr der Ringe aus, was ihn in meinen Augen mega sympathisch macht. Allerdings wundere ich mich auch echt, wer Kits Mutter sein könnte, da ja dieser Hexenmeister, Barnabas Hale, offensichtlich irgendwie Bescheid wusste. Ich glaube, das wird auch noch eine schockierende Enthüllung.
    Für wen ich mich so gar nicht begeistern konnte, waren Julian und Emma. Irgendwie ist dieses Prinzip der verbotenen Liebe zwischen zwei Personen gerade auch durch Clary und Jace so ausgewaschen. Obwohl Julian durchaus mag, da er sich so viel Mühe mit seinen Geschwistern gibt und sie quasi alleine aufgezogen hat. Ich finde das generell sehr interessant, dass bei Julian und Emma die klassischen Rollenbilder so vertauscht sind. Emma, als die tapfere Kriegerin und Julian als der fürsorgliche Erziehende. Und trotz alledem werden sie nie auf diese Rollen beschränkt. Auch Emma kann liebevoll sein. Auch Julian kann kämpferisch sein. Das finde ich total interessant und macht die Charaktere spannend und interessant.
    Mein OTP in den Büchern ist allerdings #Kitty. Also die Beziehung zwischen Kit und Ty. Und nicht nur wegen dem coolen Shippingname. Ich mag Ty, weil er so etwas besonderes ist, als Autist. Er nimmt die Welt so viel intensiver wahr und ist deswegen sensibel, aber auch sehr interessiert an seiner Umwelt und kleinen Tierchen. Außerdem ist er sehr sensibel und kann großes Mitgefühl, aber auch viel Intelligenz zeigen.
    Kit ist dagegen ein typischer Herondale, der schlagfertig ist und sarkastisch sein kann. Auf der anderen Seite ist er aber im Gegensatz zu den anderen Herondales nicht arrogant, sondern fürsorglich und verständnisvoll.
    Die Beziehung zwischen Diana und Gwyn finde ich auch ziemlich interessant, weil durch Gwyns althergebrachte Umgangsformen manchmal auch ganz lustige Gespräche entstehen.
    Es hat mich am Ende aber nachher ziemlich überrascht, dass Diana ein Transgender ist, aber mir gefällt, dass Cassie diesen Schritt gegangen ist und Menschen aus der LGBTQ-Szene sich mit Charaktere verbunden fühlen können. Besonders bei der Blackthorn-Familie wo so ziemlich alle Sexualitäten vertreten sind.
    So ist Mark bisexuell, Helen lesbisch, Julian liebt Emma, Ty ist wohl schwul (auch wenn es noch nicht ganz bestätigt ist), Livvy und Drüber scheinen hetero zu sein und Tavvy ist sieben.
    Ich vermute, dass das auch teilweise mit der Verbindung zu den Feenwesen zusammenhängt, die ja generell (auch dadurch, dass sie nicht lügen können) in Liebesdingen offener und toleranter sind.
    Mir hat aber der Gedanke bei der ganzen Reihe gut gefallen, dass wir da mehr über Feenwesen erfahren werden.
    Ich meine in Chroniken der Unterwelt standen Vampire, Werwölfe und Hexenwesen sehr oft im Vordergrund, während die Feenwesen selten erwähnt wurden und wenn, dann nur im negativen Kontext, als Verbündete Sebastian Morgensterns.
    Währenddessen könnte Kieran und Gwyn durchaus aus Sympathieträger sein. Beide mochte ich jedenfalls recht gern und habe sie oft auch als zugänglicher als in Lady Midnight empfunden.
    Wenn ich an Kieran denke, muss ich irgendwie auch an die Beziehung zwischen Mark, Christina und ihm denken. Das sah zwar am Anfang wie ein Liebesdreieck mit einer Menge Konflikten aus, aber ich würde es Cassie auch zutrauen, dass sie auch eine romantische Beziehung zwischen allen Dreien entstehen lässt (ist ja nicht so, als ob das zwischen Will, Tessa und Jem anders gewesen wäre). Sie ist in Liebesdingen sehr offen und unkonventionell und das liebe ich so an ihr.
    Ich persönlich fühle mich auch immer sehr mit Dru verbunden, die ja dasselbe Geburtsjahr hat, wie ich, aber nur 13 ist, weil das Buch 2012 spielt. Ich mag sie echt, gerade auch wegen dieser Horror-Masche. Irgendwie ist das ziemlich cool und macht sie ziemlich interessant. Am Anfang habe ich ehrlich auch gedacht, dass Jaime ihre Unsicherheit ausnutzen würde, auch wenn er und Diego ja offensichtlich gute Ansichten haben.
    Ganz spannend fand ich Drus kurzen Ausflug ins Feenreich und ihr Treffen mit dem geheimnisvollen Ash. In Fan-Kreisen kursiert ja die Theorie, dass es sich dabei um ein Kind von der Königin des Lichten Volkes und Sebastian Morgenstern handelt, was ich aber seltsam finde, da das Kind 13 Jahre alt ist und Sebastian da 9 gewesen sein muss, als er ihn bekommen hat. Das wäre etwas seltsam. Kann aber auch sein, dass das Kind nur so schnell altert, weil die Zeit im Feenreich anders vergeht. Naja, ich glaube auf jeden Fall, dass Ash im dritten Teil noch eine größere Rolle spielen wird.
    Den Mensch, den ich aber am meisten gehasst habe, war Zara Dearborn. Oh Gott, ich glaube ich habe lange keinen Charakter gehasst wie sie. Sie ist fast so schlimm wie Umbridge, was schon extrem schwer ist, so beschissen zu sein.
    Sie ist fremdenfeindlich und eine Lügnerin und Heuchlerin. Generell die gesamte Kohorte... Ich muss da immer an ein Zitat von Mark denken: "Wenn eines Regierung eine derartige Entscheidung trifft, ermutigt dass all jene mit Vorurteilen nur dazu, ihre tiefsitzenden Hassgefühle laut auszusprechen. Sie gehen davon aus, dass sie einfach nur den Mut haben, das zu sagen, was alle anderen wirklich denken."
    Ich glaube, Zara Dearborn und die Kohorte waren der Punkt, an denen man sieht, dass CC ihre Werke auch stark politisiert. Sie sind so ein bisschen die Reaktion auf Trump und das dieser Irre da drüben eine Präsidentschaftswahl gewonnen hat. Die Kohorte steht sinnbildlich für alle Rechtspopulisten auf dieser Welt, für Donald Trump, für die AfD, für Geert Wilders, für Norbert Hofer und Heinz Christian Strache, für UKIP und Marine Le Pen und Putin, der all diesen Wahnsinn unterstützt.
    Auch auf die alternativen Fakten wird eine Anspielung gemacht, weil die Kohorte scheinbar auch nur das als "Wahrheit" sieht, was in ihr verqueres Weltbild passt. Aber ich mag das, wenn junge Menschen dazu ermutigt werden ihr Gehirn einzuschalten und Alltagsrassismus nicht einfach zu tolerieren. Denn es gibt viel was man tolerieren kann, aber keine Intoleranz.
    Naja, um das Thema Mal abzuschließen kann ich sagen, dass das Ende schrecklich war. Livvy ist gestorben und Robert und ich habe absolut keine Ahnung, wie dieser Konflikt gelöst werden wird. Am Ende des Buches war ich irgendwie total perplex und habe für eine Weile nicht gewusst, was es bedeutet ein sogenanntes "Real Life" zu haben, bis es mich wie ein Zug angefahren hat.
    Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie dieser ganze Konflikt zwischen mit dem Kalten Frieden noch gelöst werden kann.
    Wir werden es erfahren in "Queen of Air and Darkness".

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    ((cur))31. 10. 2017((ecur)) ((navy))Thema: kurze Buchvorstellung ((enavy)) ((teal))Fandom: /((enavy)) Uhhh, Halloween. Ehrlich gesagt, kann ich Hallow
    31. 10. 2017

    Thema: kurze Buchvorstellung
    Fandom: /

    Uhhh, Halloween.
    Ehrlich gesagt, kann ich Halloween nicht besonders leiden. Ich war noch nie ein Mensch, der besonders auf Partys abfährt, aber Halloween kann ich absolut nicht verstehen. Ich finde den heutigen Tag viel interessanter, weil 500 Jahre Reformation gefeiert wird. Beim 300sten Jubiläum war dieses Wartburgfest und junge Menschen haben obrigkeitsstaatliche Bücher verbrannt.
    Heute verbrennt niemand mehr was. Die Jugend von heute sind eben echt Langweiler. Ich bin aber auch nicht besser, denn ich verbrenne keine Bücher, sondern schreibe nur in einem Buch Blog. Da bin ich wohl der Spiegel unserer Generation.
    Worüber ich aber eigentlich reden wollte: 1913.
    Also nicht das Jahr, sondern ein Buch mit dem Titel. Das habe ich vor einigen Jahren schon Mal gelesen, aber da es ein historischer Roman ist, dachte ich, ich lese ihn gleich noch einmal, jetzt da ich ein bisschen mehr historisches Hintergrundwissen habe.
    Deswegen wird es aber eben nur bei einer kurzen Buchvorstellung bleiben und diese ist dann auch spoilerfrei.
    Der vollständige Titel lautet "1913 - Der Sommer des Jahrhunderts" (Klingt ein bisschen wie eine Teenie-Romanze. Ist es auch, ein bisschen zumindest.) und ist das Buch wurde von Florian Illies geschrieben.
    "1913 - Die Geschichte eines ungeheuren Jahres.
    Florian Illies zeichnet das atemberaubende Porträt eines einzigartigen Jahres, in dem das lange 19. Jahrhundert auf das kurze 20. Jahrhundert der Kriege und Extreme prallt. In elegant erzählten und miteinander verknüpften Begebenheiten lässt er dieses Jahr 1913, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein erstes Flackern des Untergangs, in einem grandiosen Panorama lebendig werden."
    Das klingt zwar erstmal ziemlich pathetisch, steht aber auf den Buchrücken.
    In dem Buch werden einzelne historische Persönlichkeiten (Das kann jeder sein. Künstler wie Wassily Kandinsky, Pablo Picasso oder Oskar Kokoschka, aber auch Schriftsteller wie Franz Kafka und Thomas Mann. Aber auch Sigmund Freud, Hitler, Tito und Stalin haben ihre Auftritte.) vorgestellt und es wird erzählt, was diese Menschen in dem Jahr alles so machen.
    Manche erschaffen irgendwelche besonderen Werke, aber manchmal sind es auch nur Banalitäten, die sie erleben. Freud wird zum Beispiel von einer Katze besucht und Kafka schreibt mit einer Freundin.
    Dabei werden Persönlichkeiten, die wir sonst immer nur über die Distanz von Geschichtsbüchern erlebt haben, real und man bekommt einen persönlichen Bezug zu all diesen Menschen. Man lernt sie und ihre Schwächen kennen und findet manche vielleicht auch sympathisch. Ich fand zum Beispiel Kafka ganz knuffig, weil er der erste Mensch ist, der noch unsicherer ist, wie ich.
    Dabei besteht das Buch eigentlich nur aus kurzen Abschnitten, manchmal gehen die über eine Seite, manchmal bestehen sie auch nur aus einem Satz. Außerdem ist es auch generell ziemlich dünn, es hat nur etwas mehr als 300 Seiten.
    Deswegen Buch auch für Menschen geeignet, die nicht unbedingt an historischen Romanen interessiert sind und auch für Menschen, die generell nicht so viel lesen.

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    ((cur))03. 11. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Filmempfehlung((enavy)) ((teal))Fandom: Marvel((eteal)) Ja, ich habe es schon wieder getan. Nach 17 Filmen
    03. 11. 2017

    Thema: Filmempfehlung
    Fandom: Marvel

    Ja, ich habe es schon wieder getan. Nach 17 Filmen im MCU könnte man annehmen, dass die Superhelden-Thematik langsam ausgelutscht. Ist sie aber nicht, weil sich die Filme immer wieder neu erfinden und trotz gleicher Charaktere, trotzdem immer einen interessanten Stil finden.
    Hier kommt meine Meinung zu "Thor - Ragnarök" (Das klingt halt einfach cooler, als der deutsche Untertitel "Tag der Entscheidung". Irgendwie hätte man den deutschen Untertiteln hinter jeden beliebigen Film packen können, ohne dass es auffällt. Das ist so beliebig und austauschbar, das es fast schon billig wirkt.)
    Spoiler
    Der Anfang war schon ziemlich cool, aber auch typisch für Marvel mit einem Humor der impliziert, dass die Helden sich nicht so ernst nehmen. Typisch für Marvel, wenn auch nicht ganz für Thor, der ja immer eher ein ernster Zeitgenosse war. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass er so viel Zeit mit Tony verbracht hat.
    Der Bösewicht, Hela ist auch ganz cool gemacht, auch wenn sich mir alle Haare sträuben, wenn sie sagt, dass sie die älteste Tochter von Odin ist. Wer sich ein bisschen mit nordischer Mythologie auskennt, weiß dass sie eigentlich die Tochter von Loki ist, aber das würde ja nicht zur Rolle von Tom Hiddleston passen. Da würden die Mädchen wahrscheinlich nicht alle so auf ihn abfahren, wenn sie wüssten, dass er zusammen mit einer Riesin eine gruselige Todesgöttin erschaffen hat.
    Aber naja, die Filme haben es auch nie besonders eng gesehen, mit der eigentlichen Mythologie. Das eine gute Geschichte auch mythologie-konform geschaffen werden kann, weiß anscheinend nur Onkel Rick.
    Aber das will ich den Film an dieser Stelle auch nicht angreifen, weil es wohl auch nur wenig Menschen gibt, die das stören könnte.
    Was ich auch ziemlich cool fand, dass der Film nur sehr kurz auf der Erde stattfand (Und das mit Dr Strange verbundene Cameo, das war cool. Stephen Strange ist momentan einer meiner Lieblingscharaktere und das nicht nur wegen Benedict Cumberbatch.)
    Stattdessen spielte er großenteils entweder auf Asgard oder auf dem Planeten Sakaar. Dort sehen wir auch den Grandmaster aus Guardians of the Galaxy wieder. Ich finde auch irgendwie den Gedanken interessant, dass all diese Comics miteinander verknüpft sind. Das ist ziemlich clever, denn Fans von den Guardians oder jeden beliebigen anderen Helden werden sich von diesen Filmen dann auch ausgesprochen fühlen und diesen dann schauen. Ich glaube im neuen Avengers-Teil werden sie dann auch noch eine größere Rolle spielen.
    Ich habe mich auch sehr Bruce Banner Mal wiederzusehen. Den mag ich auch recht gern, weil er noch so bodenständig geblieben ist und ich seinen Charakter ziemlich interessant finde. Außerdem war es irgendwie süß, dass die Aufnahme von Natascha es war, die ihn aus seiner Hulk-Form wieder zurückgebracht hat. Ich mag die Zwei als Paar und ich hoffe, dass es bald ein Wiedersehen geben wird.
    Auch die Walküre war mir zutiefst sympathisch, weil all ihre witzigen Momente eigentlich von ihrer Betrunkenheit herrühren, welche aber eigentlich einen traurigen Hintergrund hat.
    Der Endkampf war auch ziemlich beeindruckend und das Thor sich immer wieder an Odin erinnert, ist für mich besonders berührend, weil Spoiler für American Gods. Odin ja auch schon in American Gods gestorben ist. Seitdem bin ich, was Odin angeht, immer ein bisschen melancholisch. Fehlt nur noch, dass er im dritten Teil von Magnus Chase stirbt.
    Auch die Message dahinter, dass Heimat kein Ort ist, sondern die Menschen die dort leben, ist irgendwie berührend. Keine tiefenphilosophische Annahme, aber dennoch nicht minder berührend.
    Auch als Asgard in Asche lag, hat mich doch ziemlich traurig gestimmt. Da fand ich, dass der Humor an der Stelle fast schon ein wenig überzogen war. Man hat den Zuschauern gar keine Zeit gegeben, um diesen wunderschönen Ort zu trauern.
    Trotz alledem bin ich jetzt natürlich gespannt, wie es sich entwickelt, wenn die Asgardianer jetzt auf einmal auf der Erde auftauchen. Ich fand es ja generell interessant, mehr über die gesellschaftlichen Strukturen Asgards zu erfahren. Ich habe immer angenommen, alle Leute die dort leben, sind Götter, aber das ist ja offensichtlich nicht der Fall, sonst hätten sich die Leute gegen Hela irgendwie wehren können.
    Na jedenfalls, kommen sie jetzt auf die Erde. Als Flüchtlinge sozusagen. Ich hoffe, dass Marvel etwas aus dieser Thematik macht. Ist ja schon ziemlich interessant.
    Ich für meinen Fall, kann den Film jeden empfehlen, der auch schon Fan der anderen Marvel-Filme war. Für Neueinsteiger ist er nicht so geeignet, weil er auch ziemlich viele Insider beinhaltet.

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    ((cur))10. 11. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Persönlichkeitstest((enavy)) ((teal))Fandom: Griechische Götter/ Schattenjäger((eteal)) Ich habe manchma
    10. 11. 2017

    Thema: Persönlichkeitstest
    Fandom: Griechische Götter/ Schattenjäger

    Ich habe manchmal die Angewohnheit, durch die Statistiken von meinen Test zu schauen, um nachzusehen, wieviel Menschen dieses oder jenes Ergebnis bekommen haben.
    Das ist manchmal richtig interessant und ich habe mir oft gewünscht, dass ich irgendwann mal einen Test erstellen könnte, bei dem die Ergebnisse gleichmäßig verteilt liegen.
    Das ist aber äußerst schwierig, da die Seite ja nicht gerade ein Querschnitt der Gesellschaft ist, sondern sich hier nur eine sehr bestimmte Zielgruppe aufhält.
    Das sind meist introvertierte Mädchen, die sich vielleicht etwas unsicher fühlen und deshalb lieber anonym ihre Kreativität ausleben wollen. Und Götter, daran gibt es auch nichts Schlimmes. Ich war selbst so ein Mädchen, bin es vielleicht immer noch ein wenig.
    Was ich dabei interessant finde, dass für viele solche Mädchen die Lieblingsgottheit, die Göttin der Weisheit, Athene ist.
    Was ja irgendwie auch logisch ist.
    Vor Kurzem habe ich allerdings einen Test erstellt, welches im Universum der Schattenjäger spielt. Das besondere ist da, dass Schattenjäger rund um den Erdball gibt und sich in besonderen Gegenden manchmal auch bestimmte Familien etablieren.
    Deswegen hatte ich die Idee, mir eigene Familien auszudenken.
    Aber so unkreativ, wie ich nunmal bin, basiert bei mir so ziemlich alles auf griechischen Gottheiten, genauso auch die Familien.
    Eine basierte auf Poseidon, eine auf Apollo, eine auf Hermes, eine auf Athene und eine auf Ares.
    Seltsamerweise war die Familie, welche auf Athene basierte eher in der Minderheit, obwohl sie sich ja gerade hier auf dieser Seite großer Beliebtheit erfreut.
    Was soll mir dieses Ergebnis sagen? Dass, meine Tests mittlerweile so undurchschaubar sind, das sie eigentlich gar nichts über jemanden aussagen können? Dass die Leute sich für klüger halten, als sie tatsächlich sind?
    Schreibt mir eure Meinung gerne in die Kommentare!

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    ((cur))18. 12. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Songs((enavy)) ((teal))Fandom: Twenty One Pilots((eteal)) Hey, da bin ich Mal wieder. Tut mir Leid, dass ic
    18. 12. 2017

    Thema: Songs
    Fandom: Twenty One Pilots

    Hey, da bin ich Mal wieder. Tut mir Leid, dass ich mich jetzt eine ganze Weile nicht mehr gemeldet habe.
    Ich war irgendwie mit leben beschäftigt, soll ja bei den größten Sonderlingen mal vorkommen^^
    Jetzt bin ich jedenfalls wieder in meinem Normalzustand und natürlich bereit, wieder etwas Sinnvolles zu tun.

    Heute will ich Mal wieder über Twenty One Pilots reden. Ich habe zum Nikolaus das Album "Vessel" von ihnen bekommen, was zwar etwas älter als "Blurryface" ist, mir persönlich aber irgendwie besser gefällt.
    Ich würde an dieser Stelle meine liebsten Zeilen dazu Mal vorstellen und vielleicht ein, zwei Worte dazu verlieren.
    Manchmal gefallen mir die Texte, weil ich die Aussage dahinter besonders tiefsinnig finde, manchmal finde ich die Texte auf lyrischer Ebene einfach ansprechend und manchmal finde ich einfach die Melodie dahinter sehr schön.

    Ich glaube, bevor ich anfange, sollte ich etwas über die Band erzählen. Denn umso mehr ich mich mit der Musik beschäftigt habe, desto mehr habe ich begriffen, worum es darin wirklich geht.
    Die Fans von TØP, die sogenannte "Clique" ist im Prinzip eine große Selbsthilfegruppe. Viele von ihnen haben Depressionen, soziale Ängste und sogar Selbstmordgedanken.
    Auch Tyler hatte wohl ähnliche Probleme und ihm hat die Musik zur Bewältigung seiner Probleme geholfen, also hilft er anderen Menschen.
    Ich persönlich habe zwar keine psychischen Probleme, weiß aber durchaus welche Probleme Introvertiertheit mit sich bringen können und was es bedeutet, sich einsam und missverstanden zu fühlen. Auch ich weiß, wie es ist, wenn man mit seinen eigenen Gedanken und Gefühlen kämpfen muss; wenn es einem einfach zu viel wird.
    Solche Themen sind nicht tief politisch oder gesellschaftskritisch wie Green Day oder so, aber ich finde, dass sie durchaus wichtige Themen aufgreift.


    Oder to Sleep
    I don't want to be the one, be the one who has the sun's blood on my hands,
    I'll tell the moon, take this weapon forged in darkness,
    Some see a pen, I see a harpoon.

    Ich will nicht der Eine sein, der Eine der das Blut der Sonne an seinen Hand kleben hat,
    ich sage zum Mond, nimm diese Waffe, geformt in der Dunkelheit, manche mögen einen Stift sehen, ich sehe eine Harpune.


    Why am I not scared in the morning?
    I don't hear those voices calling,
    I must have kicked them out, I must have kicked them out,
    I swear I heard demons yelling,
    Those crazy words they were spelling,
    They told me I was gone, they told me I was gone.
    But I'll tell them,
    Why won't you let me go?
    Do I threaten all your plans?
    I'm insignificant.

    Warum fürchte ich mich nicht am Morgen?
    Ich höre diese Stimmen nicht rufen,
    ich muss sie rausgeworfen haben, ich muss sie rausgeworfen haben,
    ich schwöre ich habe die Schreie von Dämonen gehört, diese verrückte Worte, die sie gesprochen haben, sie haben zu mir gesagt ich sei weg gewesen, sie haben zu mir gesagt, ich sei weg gewesen.
    Aber ich sage zu ihnen,
    warum lasst ihr mich nicht gehen?
    Bedrohe ich all eure Pläne?
    Ich bin unbedeutend.


    Ich kann gar nicht genau sagen, warum mir diese Zeilen gefallen. Irgendwie ist es ein Percy Jackson-Gefühl, wenn ihr versteht was ich meine.


    Holding on to you
    I bet a lot of me was lost,
    T's uncrossed and I's undotted

    Ich schätze, viel von mir war verloren,
    T's waren nicht gekreuzt und I's waren ohne Punkte.


    Mir gefällt einfach die Metapher mit den Buchstaben ganz gut, auch wenn bei der Übersetzung ins Deutsche viel verloren geht.

    You are surrounding all my surroundings,
    Sounding down the mountain range of my left-side brain,
    You are surrounding all my surroundings,
    Twisting the kaleidoscope behind both of my eyes.

    Du umgibst alle meine Umgebungen, welche über die Bergkette meiner linken Gehirnhälfte hinab klingt,
    du umgibst all meine Umgebungen, die die Kaleidoskope hinter meinen Augen zum Drehen bringen.


    Oh Gott, das klingt im Deutschen richtig schlimm und ergibt gar keinen Sinn. Im Englischen ergibt es wahrscheinlich auch keinen Sinn, wenn man darüber nachdenkt, aber das gehört wohl zu der Musik, über die man nicht nachdenkt, sondern die man fühlt und über dieses Gefühl kann man sich am Ende trotzdem identifizieren.

    Fight it,
    Take the pain, ignite it,
    Tie a noose around your mind
    Loose enough to breathe fine and tie it
    To a tree. Tell it, "You belong to me.
    This ain't a noose, this is a leash.
    And I have news for you: you must obey me."

    Bekämpfe ihn, nimm den Schmerz, verbrenne ihn,
    schlinge ein Seil um deinen Verstand, locker genug sodass er atmen kann und binde ihn an einen Baum.
    Sag ihm: "Du gehörst zu mir; das ist kein Seil, das ist eine Leine und ich hab Neuigkeiten für dich: Du musst mir gehorchen."


    Der Wunsch, seine Gedanken zu beherrschen und nicht von ihnen beherrscht zu werden. Doch damit kann ich mich ganz gut identifizieren.

    Lyrics that mean nothing,
    We were gifted with thought.

    Lyrics die gar nichts bedeuten, wir wurden mit Gedanken gesegnet.

    Die Akzeptanz und auch ein gewisser Stolz gegenüber diesen einzigartigen Gedanken.
    Klingt zwar etwas paradox gegenüber den Zeilen zuvor, aber jeder Mensch ist paradox.

    It ain't the speakers that bump hearts,
    It's our hearts that make the beat.

    Es sind nicht die Lautsprecher, die die Herzen antreiben, es sind unsere Herzen die die Musik machen.

    Ich glaube er meint damit, dass wir (auch möglicherweise als psychisch instabile Menschen) nicht abhängig von der Musik sind, wie es ja viele von euch behaupten. Viel mehr sind es all die Herzen, all die Menschen dahinter, die die Musik zu dem machen was sie ist. (Und ja, ich gebe ihm recht; das macht für mich auch einen Teil des Reizes der Musik aus.)

    Migraine
    Am I the only one I know,
    Waging my wars behind my face and above my throat?
    Shadows will scream that I'm alone

    Bin ich die einzige Person, die ich kenne, welche ihre Kriege hinter meinem Gesicht und oberhalb meines Halses ausficht?

    Das ist wohl nicht nur an Menschen gerichtet, die an Migräne leiden, sondern die Migräne steht hier symbolisch für alle Probleme und Krisen, die sich im Kopf (also auch mentale und so.) abspielen.

    I am not as fine as I seem, pardon
    Me for yelling, I'm telling you green gardens
    Are not what's growing in my psyche, it's a different me,
    A difficult beast feasting on burnt-down trees
    Freeze frame please, let me paint a mental picture portrait,
    Something you won't forget, it's all about my forehead,
    And how it is a door that holds back contents,
    That make Pandora's Box's contents look non-violent,
    Behind my eyelids are islands of violence,
    My mind's ship-wrecked,
    This is the only land my mind could find,
    I did not know it was such a violent island,
    Full of tidal waves, suicidal crazed lions,
    They're trying to eat me, blood running down their chin,
    And I know that I can fight or I can let the lion win,
    I begin to assemble what weapons I can find,
    'Cause sometimes to stay alive you gotta kill your mind.

    Mir geht es nicht so gut, wie es vielleicht wirkt, entschuldige, mich dafür, dass ich schreie,
    ich erzähle davon grüne Gärten sind es nicht, die in meiner Psyche wachsen, das ist ein anderes Ich,
    ein schweres Biest labt sich an niedergebrannten Bäumen, Standbild bitte, lasst mich ein mentales Bildportrait malen, etwas was du niemals vergessen wirst, es dreht sich alles um meine Stirn und wie sie Inhalte zurückhält, die die Inhalte aus Pandora's Box fast schon harmlos aussehen lässt, hinter meinen Augenlidern liegen Inseln der Gewalt, mein Verstand ist schiffbrüchig, das hier ist das einzige Land welches mein Verstand finden konnte, ich hätte nicht gedacht, dass es so eine gewalttätige Insel ist, voller Flutwellen und suizidgefährdeten Löwen, welche versuchen mich zu fressen, Blut läuft an ihrem Kinn herunter, ich weiß ich kann kämpfen oder den Löwen einfach gewinnen lassen, ich versuche die Waffen zusammenzustellen, die ich finden kann, denn manchmal muss man seinen Verstand töten um am Leben zu bleiben.


    Allein die symbolischen Bilder, die hier geschaffen wurden, halte ich für genial. Die ganze sprachliche Ebene ist fantastisch.
    Außerdem, eine Anspielung auf die griechische Mythologie: D
    Ich finde, dass die Text schon ziemlich anspruchsvoll sein können, was zeigt dass es intellektuell über vielen Auswüchsen der Musikkultur steht.
    ("This is not Rap, this is not Hip Hop, just another attempt to make the voices stop.")
    Wenn ich nur an die primitiven "Lalalas und love und harmony and you're so perfect"-Scheiß aus vielen Poplieder denke, sehe ich schon große Unterschiede, ohne dabei arrogant wirken zu wollen.

    We've made it this far
    We've made it this f...

    Wir haben es so weit geschafft, wir haben es so weit geschaf...
    Mittendrin im Text abbrechen, um zu zeigen, dass sie es dann doch nicht so weit geschafft haben. Auf die Idee muss man erstmal kommen.


    Car Radio

    Cause somebody stole
    My car radio
    And now I just sit in silence

    Weil jemand mein Autoradio gestohlen hat und ich jetzt in der Stille sitzen muss.

    Ja, das sind jetzt einfach Überleitungszeilen, damit der restliche Text Sinn ergibt.

    Sometimes quiet is violent
    I find it hard to hide it
    My pride is no longer inside
    It's on my sleeve
    My skin will scream
    Reminding me of
    Who I killed inside my dream
    I hate this car that I'm driving
    There's no hiding for me
    I'm forced to deal with what I feel
    There is no distraction to mask what is real
    I could pull the steering wheel

    Manchmal ist die Stille gewalttätig,
    ich finde es schwer, es zu verbergen,
    mein Stolz ist nicht mehr nur im Inneren,
    er ist auf meiner Hülle,
    meine Haut wird schreien und mich daran erinnern, wen ich in meinem Träumen getötet habe,
    ich hasse dieses Auto, was ich fahre, es gibt kein Versteck mehr für mich,
    ich bin dazu gezwungen mich dem zu stellen, was ich fühle, es gibt keine Ablenkung um zu maskieren was real ist,
    ich könnte das Lenkrad herausreißen.


    Ironischerweise höre ich selbst auch immer TØP, wenn ich Auto fahre. Da kann ich immer mitsingen und es stört niemanden, dass es absolut schrecklich klingt.
    Irgendwie hilft es mir, meine Wut, meine Trauer und meine Freude mir von der Seele zu singen.
    Aber ich verstehe das, wenn man mit der Stille einfach nicht so richtig klar kommt. Manchmal ist sie schön, aber manchmal ist sie eben auch gewalttätig, weil man dann seinen eigenen Gedanken ausgesetzt ist.

    I ponder of something terrifying
    Cause this time there's no sound to hide behind
    I find over the course of our human existence
    One thing consists of consistence
    And it's that we're all battling fear
    Oh dear, I don't know if we know why we're here
    Oh my, too deep - please stop thinking
    I liked it better when my car had sound
    There are things we can do
    But from the things that work there are only two
    And from the two that we choose to do
    Peace will win
    And fear will lose
    There's faith and there's sleep
    We need to pick one please because
    Faith is to be awake
    And to be awake is for us to think
    And for us to think is to be alive
    And I will try with every rhyme
    To come across like I am dying
    To let you know you need to try to think

    Ich denke über etwas Furchteinflößendes nach,
    weil es dieses Mal kein Geräusch gibt, hinter dem ich mich verstecken könnte,
    ich finde über den Verlauf der Existenz der Menschen, zieht sich eine Sache hin, eine Sache die aus Konsistenz besteht,
    und das ist, dass wir alle unsere Ängste bekämpfen,
    oh meine Liebe, ich weiß nicht, ob wir überhaupt wissen, warum wir hier sind,
    oh meine, zu tiefsinnig - bitte hör auf zu denken,
    ich mochte es lieber, als dieses Auto noch Geräusche gemacht hat.
    Es gibt Dinge, die wir tun können,
    aber davon werden nur zwei Dinge die funktionieren werden,
    und von den Zweien für die wir uns entscheiden müssen,
    wird der Frieden gewinnen und die Angst verlieren.
    Es gibt Vertrauen und es gibt Schlaf,
    wir müssen uns für ein entscheiden, weil
    Vertrauen bedeutet wach zu sein, und wach zu sein bedeutet für uns zu denken und zu denken bedeutet für uns am Leben zu sein.
    Und ich will versuchen, mit jedem Reim dir näherzubringen, als wenn ich sonst sterben würde, dass du versuchen musst zu denken!


    Ja, ich glaube, ich habe das auch immer so empfunden, dass unser Leben darin besteht, uns unseren Ängste zu stellen.
    Für mich haben sich meine Ängste immer durch mein gesamtes Leben gezogen, weil meine größte Angst es ist, nicht so verstanden und akzeptiert zu werden, wie ich bin und deswegen habe ich den Menschen lieber gar nichts von mir gezeigt, als zu viel.
    Mittlerweile wird es besser, schätze ich mal. Ich habe auch viele Menschen getroffen, die mich immer wieder dazu ermuntert haben, zu mir zu stehen und die mich über die Jahre zu einem besseren Ich inspiriert haben. Deswegen fühle ich mich wohl mit den Texten wohl auch so emotional verbunden.
    Mir gefällt auch dieses tiefe Urvertrauen, was Tyler hat, dass die Angst am Ende verlieren wird und der Frieden siegt. Das ist, was mir am Ende Mut gibt.
    Der Schlaf steht hier wohl auch symbolisch für das Nicht-Tun, Nicht-Fühlen, Nicht-Denken.
    Für mich war diese Flucht vor dem Leben sehr oft die Literatur oder auch Videospiele oder Filme oder Serien. Das waren meine persönlichen Drogen.
    Weil ich viel zu oft das Gefühl hatte, sonst mit allen nicht fertig zu werden. Ich liebe diese Dinge immer noch, aber ich brauche sie nicht mehr, um zu leben.
    Wach zu sein bedeutet für uns zu denken; Oh ja, das ist eine Zusammenfassung von meinem Leben^^
    Vor allem mag ich diesen Gedanken des "for us". Wer sind denn wir? Tyler würde sagen "'Broken People" ich würde vielleicht sagen, "Halbgötter".
    Und zu denken bedeutet für uns am Leben zu sein; Cogito ergo sum (Ich denke, also bin ich.), ich hätte nie gedacht einmal Descartes in einem TØP-Song zu finden. Auch wenn mir Tylers Begründung besser gefällt als die von Descartes.
    Die Message am Ende ist es auf jeden Fall, sich seinen Gedanken zu stellen und das ist aus meiner Sicht auch tatsächlich sinnvoller.
    Weil Gedanken sind wie wilde Tiere, wenn man sie nicht manchmal rauslässt zerfleischen sie dich.
    Meiner Erfahrung nach geschieht das meist nachts, wenn man eigentlich schlafen will, dann suchen sie dich beim.
    Okay, das klingt irgendwie ziemlich ernst und so, ich höre lieber auf.


    Screen
    I can't see past my own nose, I'm seeing everything in slo-mo
    Look out below crashing down to the ground just like a vertical locomotive
    That's a train. Am I painting the picture that's in my brain?
    A train from the sky, locomotive, my motives are insane
    My flow's not great, OK, I conversate with people
    Who know if I flow on a song I'll get no radio play
    While you're doing fine, there's some people and I
    Who have a really tough time getting through this life
    So excuse us while we sing to the sky.

    Ich kann nicht weiter als bis zu meiner eigenen Nase sehen, ich sehe alles in Slow-Motion,
    pass auf dort unten kracht etwas auf den Boden, wie eine vertikale Lokomotive.
    Das ist ein Zug, male ich ein Bild, was in meinem Kopf ist?
    Ein Zug vom Himmel, Lokomotive, meine Motive sind irrsinnig.
    Mein Flow ist nicht so gut, okay, ich rede mit Menschen, die wissen wenn ich einen Song flowe, dann wird er wohl nicht im Radio gespielt werden.
    (Ein besseres Gütesiegel kann es nicht geben.)
    Während es dir gut geht, gibt es ein paar Menschen und mich, denen es wirklich schwer fällt durch dieses Leben zu kommen, also bitte entschuldige uns, während wir für den Himmel singen.


    Das mag ich auch an dieser Band (Naja, eigentlich sind es nur Zwei, Tyler und Josh, aber egal.). Einerseits singen sie tiefsinnige und lebensverändernde Texte und dann singen sie fast fünf Zeilen über Lokomotiven, wahrscheinlich einfach nur weil das Wort irgendwie ziemlich cool klingt. Lokomotive.
    Auch die letzten Zeilen mag ich ganz gern. Ich finde es interessant, wie oft Tyler sich in seinen Texten entschuldigt.
    Meistens macht er das aber in Bezug auf Menschen, die ihn nicht verstehen können oder wollen.
    In der Beziehung ist er ein bisschen wie ich, Menschen die man nicht leiden kann mit kühler Höflichkeit behandeln. Menschen, die man aber richtig gut kennt, kann man dann ein bisschen aufziehen und die wissen auch genau, dass das eine Art ist Zuneigung zu zeigen. Ein bisschen lockerer Umgang.
    Was mir auch gefällt, ist dieses "zum Himmel singen". Ich meine, für wen singt man denn, wenn man zum Himmel singt? Zu Zeus?
    Ein Christ würde vielleicht sagen, zu Gott. Ein Atheist würde sagen, zu sich selbst. Und ich würde sagen, ich habe absolut keine Ahnung.


    Fake you out
    I, I'll never be, be what you see inside
    You say I'm not alone, but I am petrified
    You say that you are close, is close the closest star?
    You just feel twice as far, you just feel twice as far

    Ich, ich werde niemals das sein, was du im Inneren siehst,
    Du sagst, ich sei nicht allein, aber ich habe Angst,
    du sagst, du seist nah, ist nah der nächste Stern?
    Du fühlst dich an, als ob du zweimal so weit weg wärst, du fühlst dich an, als ob du zweimal so weit weg wärst.


    Mir gefällt einfach dieses sprachliche Bild mit den Sternen sehr gut.

    I'm so afraid
    Of what you have to say
    Cause I am quiet now
    And silence gives you space

    Ich habe solche Angst,
    vor dem was du sagen wirst,
    denn ich bin jetzt leise
    und die Stille gibt dir Raum.


    Ich weiß nicht genau, ob ihr das kennt, aber mir geht es manchmal so, wenn ich mit neuen Menschen konfrontiert werde und ich sie interessant finde, dann idealisiert mein Kopf diese Menschen.
    Er stellt sich vor wie sie sein könnten und macht sich ein Bild von ihnen, was wahrscheinlich kein Mensch so ausfüllen kann, wie man es sich vorstellt.
    Genauso führe ich nachts hundert Gespräche in meinen Gedanken und wenn ich dann tatsächlich in ein Gespräch verwickelt werde, weiß ich nicht mehr, was ich sagen soll.
    Jedenfalls zerbricht dieses idealisierte Bild, was man von anderen Menschen hat an der Realität, wenn man sie dann schließlich näher kennenlernt.
    Ich glaube, von dieser Angst davor, singt er.

    What kids are doing, are killing themselves
    They feel they have no control of their prisoner's cell
    And if you're one of them then you're one of me
    And you would do almost anything just to feel free...
    Am I right? Of course I am
    Convince me otherwise would take all night
    Before you walk away, there's one more thing I want to say
    Our brains are sick but that's okay

    Was tun Kids, sie töten sich selbst,
    sie haben das Gefühl keine Kontrolle über ihre Gefängniszelle zu haben,
    und wenn du einer von ihnen bist, dann bist du einer wie ich und würdest fast alles tun, um dich frei zu fühlen.
    Hab ich Recht? Natürlich habe ich das.
    Mich von etwas Anderem zu überzeugen würde die ganze Nacht dauern, bevor du jetzt weggeht, will ich dir noch eine Sache sagen,
    unsere Gehirne sind krank, aber das ist schon okay.


    Auch hier wird das Thema Suizid aufgegriffen, was sich durch viele Lieder von TØP. Ich mag auch die Art, wie Tyler und Josh mit diesen Menschen umgehen.
    Sie zeigen auf der einen Seite, dass sie diese Menschen verstehen und wohl Ähnliches durchgemacht haben, sagen aber auch, dass man lernen muss, sich selbst zu akzeptieren, denn das ist wohl die beste Art solchen Menschen zu helfen.


    Guns for Hands
    In "Guns for Hands" geht es eigentlich auch wieder um Suizid. Tyler singt davon, dass er nicht schlafen kann, weil ja alle freien Zugang zu Waffen haben (Ich habe das auch immer als mögliche Kritik am Zweiten Verfassungszusatz in den USA gesehen....).
    Und da sich ja ohnehin hauptsächlich Menschen die auch teilweise psychische Auffälligkeiten haben, sich zu der Musik hingezogen fühlen, kann es auch sein, dass einige von diesen auch suizidgefährdet sind.
    Ich lese in den Kommentaren von ihren Songs sehr häufig Kommentare von Menschen, die schreiben, dass die Band sie gerettet hätte.
    Dieses Lied spricht eben die ganze "Clique" auf einer sehr persönlichen Ebene an.

    Let's take this a second at a time
    Let's take this one song, this one rhyme
    Together, let's breathe
    Together, to the beat
    But there's hope out the window
    So that's where we'll go
    Let's go outside and all join hands
    But until then you'll never understand

    Lasst uns, uns eine Sekunde Zeit nehmen,
    lasst uns diesen einen Song nehmen, diesen einen Reim,
    zusammen, lasst uns atmen,
    zusammen, zum Beat,
    aber es gibt Hoffnung außerhalb des Fensters,
    also wird das der Ort sein, zu dem wir gehen,
    lasst uns rausgehen und unsere Hände vereinen,
    aber bis dahin wirst du es noch nicht verstehen.


    We've turned our hands to guns
    Traded our thumbs for ammunition
    I must forewarn you, of my disorder, or my condition
    Cause when the sun sets
    It upsets what's left of my invested interest
    Interested in putting my fingers to my head
    The solution is, I see a whole room of these mutant kids
    (Professor? Sind Sie das?)
    Fused at the wrist
    I simply tell them they should shoot at this
    Simply suggest my chest and this confused music, it's
    Obviously best for them to turn their guns to a fist

    Wir haben unsere Hände in Waffen verwandelt,
    haben unsere Daumen für Munition verkauft,
    ich muss dich warnen, vor meiner Störung, oder meiner Bedingung,
    denn wenn die Sonne aufgeht,
    macht es traurig was noch übrig bleibt von meinen investierten Interessen,
    interessiert daran meine Finger an meinen Kopf zu halten,
    die Lösung ist, ich sehe einen ganzen Raum voller Mutantenkinder, ihre Armgelenke sind zusammengebunden,
    ich schlage ihnen vor einfach darauf zu schießen,
    ich biete nur meine Brust und diese verwirrte Musik an, das ist offensichtlich das Beste um die Waffen wieder in Fäuste zu verwandeln.


    Mir gefällt auch hier die Metapher ziemlich gut. Ich glaube, dass es eine Anspielung auf die X-Men Filmreihe ist, wo auch die Mutanten die Außenseiter in der Gesellschaft sind und nicht akzeptiert werden.
    Obwohl ich diese Außenseiter-Rolle nicht zwangsläufig nur psychisch Erkrankten oder ähnlichem zuweisen würde, sondern generell allen die irgendwie anders sind als der Rest.
    Und er sagt, dass man statt auf sich selbst, auf seine Fesseln schießen soll.
    Ich glaube, das ist ein guter Ratschlag.


    Truce
    Now, the night is coming to an end,
    Oh, the sun will rise, and we will try again.
    Oh, stay alive, stay alive, for me.
    You will die, but now your life is free,
    Take pride in what is sure to die
    I will fear the night again,
    Oh, I hope I'm not my only friend.

    Nun, neigt sich die Nacht dem Ende
    Oh, die Sonne wird aufgehen und wir werden es erneut versuchen,
    Oh, bleib am Leben, bleib am Leben, für mich.
    Oh, du wirst sterben, aber jetzt ist dein Leben frei,
    sei stolz auf all die Dinge, die sicher sterben werden,
    ich werde auch wieder die Nacht fürchten,
    ich hoffe, ich bin nicht mein einziger Freund.


    Das ist kein Lied mit besonders viel und tiefsinnigem Text.
    Aber es ist sehr ruhig und melancholisch und so höre ich es gerne, wenn ich schlafen will.
    Es beruhigt mich zutiefst und ist trotz alledem voller Hoffnung.


    The Pantaloon
    Ja, dieses Lied ist nicht vom Album "Vessel". Es ist vom gleichnamigen Album "Twenty One Pilots", aber irgendwie geht es mir gerade nicht aus dem Kopf und ich fand es interessant, da es auch viel Raum zum Analysieren bietet.
    Your grandpa died
    When you were nine
    They said he had lost his mind
    You have learned
    Way too soon
    You should never trust the Pantaloon

    Dein Großvater starb, als du neun warst,
    sie sagten, er hätte seinen Verstand verloren,
    du hast viel zu früh gelernt, niemals dem Pantaloon zu vertrauen.


    Ein Pantaloon ist soweit ich es recherchiert habe, ein Trottel der zum Sterben verurteilt ist. Der Begriff stammt aus Komödien und ist im Deutschen wohl korrekter als "Hanswurst" zu übersetzen, aber das klingt natürlich nicht mehr ganz so cool.

    You are tired
    You are hurt
    A moth ate through
    Your favorite shirt
    And all your friends
    Fertilize
    The ground you walk
    Lose your mind

    Du bist müde,
    du fühlst dich verletzt,
    eine Motte hat sich durch dein Lieblingsshirt gefressen,
    und all deine Freunde befruchten,
    den Boden auf dem du läufst,
    verliere den Verstand.


    Die Zeile mit den Freunden und dem befruchten ist eigentlich ziemlich interessant. Im Deutschen lässt sie sich nur sehr einseitig übersetzen, aber im Englischen gibt es eigentlich drei Möglichkeiten diese Zeilen zu interpretieren: Eine offensichtliche, eine alberne und eine tragische.
    Die offensichtliche wäre, dass all deine Freunde Kinder bekommen. Die alberne wäre, dass all deine Freunde mit Dünger rumrennen und den Boden düngen. Die tragische wäre, dass all deine Freunde sterben und ihre Leichen den Boden fruchtbar halten.
    Mir gefällt es, dass es mehrere Varianten gibt, die irgendwie alle das Leben auf eine besondere Art und Weise widerspiegeln.

    You like to sleep alone
    It's colder than you know
    'Cause your skin is so used to colder bones
    It's warmer in the morning
    Than what it is at night
    Your bones are held together
    By your nightmares and your frights

    Du magst es, allein zu schlafen,
    es ist kälter, als es dir bewusst ist,
    weil deine Haut an kältere Knochen gewöhnt ist,
    es ist am Morgen wärmer,
    als es in der Nacht ist,
    deine Knochen werden zusammengehalten
    von deinen Albträumen und deinen Ängsten.


    Kenn ich. Stichwort Schlafparalyse.


    Johnny Boy

    He stays home from work this time.
    He never really told his wife.
    He never really told a lie,
    But this time he decides that it's alright.
    It's alright.
    No one really knows his mind
    And no one knows behind his eyes
    The man deserves a medal,
    But he's never really won a prize
    Before.
    He goes to lock the door.

    Er bleibt Zuhause, statt auf Arbeit zu gehen, diesmal,
    er hat es nie wirklich seiner Frau erzählt,
    er hat nie wirklich eine Lüge erzählt,
    aber diesmal hat er entschieden, ist es schon okay,
    es ist okay.
    Niemand kennt seine Gedanken wirklich,
    und niemand weiß, was hinter seinen Augen liegt,
    der Mann verdient eine Medaille,
    aber er hat niemals wirklich einen Preis gewonnen.
    Er schließt die Tür ab.


    Ich bin mir nicht ganz sicher, aber Ich glaube, dass es vielleicht um einen anständigen Mann geht, der aber eine Affäre eingeht (?).

    He has fallen in love.
    He knows it's enough.
    But the world looks down and frowns.
    Get up, Johnny boy, get up, Johnny boy,
    Get up 'cause the world has left you lying on the ground.
    You're my pride and joy,
    You're my pride and joy.
    Get up, Johnny boy, because we all need you now.
    We all need you now.

    Er hat sich verliebt,
    er weiß es ist genug,
    aber die Welt sieht auf ihn herab und runzelt die Stirn.
    Steh auf, Johnny Boy, steh auf, Johnny Boy,
    steh auf, weil die Welt dich auf dem Boden liegen gelassen hat,
    du bist mein Stolz und meine Freude.
    du bist mein Stolz und Freude,
    steh auf, Johnny Boy, wir brauchen dich jetzt alle, wir brauchen dich jetzt alle.

    Hier wird meine These noch untermauert, dass er eine Affäre eingegangen sein könnte und die Gesellschaft ihn jetzt dafür verurteilt, obwohl sie eigentlich gar nichts über ihn weiß.

    Someone said, "Away you go."
    And someone said to you, "Goodbye."
    They deflect
    The disrespect
    When they say that they blame it on the times.
    They blame it on the time.
    We all know you're qualified
    To fix a chair and love your wife.
    Manchmal wenn ich das Lied unterbewusst singe, will ich immer singen "to love a chair and to fix your wife". Ich glaube manchmal, mein Gehirn will mich trollen.
    They all know you're qualified
    But they lie when they blame it on the times.
    Oh, we blame it on the times.

    Jemand sagte: "Weg von dir."
    und jemand sagte zu dir: "Lebwohl",
    sie lenken ab,
    von der Respektlosigkeit,
    wenn sie sagen, dass sie es auf die Zeiten schieben.
    Sie schieben es auf die Zeiten.
    Wir wissen alle, du bist qualifziert,
    einen Stuhl zu reparieren und deine Frau zu lieben,
    aber sie lügen, wenn sie es auf die Zeiten schieben.
    Oh, wir schieben es auf die Zeiten.


    Mit diesen "auf die Zeiten schieben" verbinde ich irgendwie immer das Bild, dass ein einfacher Arbeiter von seinem Chef gefeuert wird und dieser dann mit geheuchelten Mitleid sagt, dass es eben harte Zeiten sind.
    Und ich glaube so ähnlich ist es auch gemeint.
    Das Lied ist so etwas wie eine Ode auf den einfachen, aber anständigen Mann. Und das die Gesellschaft oftmals auf solche Menschen scheißt.
    Sie schieben es auf die Zeit, aber eigentlich sind es einfach nur Arschlöcher.
    Irgendwie finde ich, dass das eine schöne Abwechslung ist, gerade in einer Kultur in der so gerne von "Bad Boys" und sonstigen Arschlöchern gesungen wird, weil sie eben interessanter sind.
    Es ist ja nicht nur so, als ob dadurch viele Männer in einem schlechten Licht dargestellt werden würden, aber es suggeriert irgendwie auch, dass alle Frauen nur auf solche Männer stehen würden und das finde ich irgendwie komisch.
    Twenty Øne Pilots fällt da als Positivbeispiel aus der Reihe, indem sie ein wirklich realistisches Bild von der Mehrzahl der Männer zeichnen.


    March to the Sea
    There's miles of land in front of us
    And we're dying with every step we take
    We're dying with every breath we make
    And I'll fall in line
    A stranger's back is all I see
    He's only a few feet in front of me
    And I'll look left and right sometimes
    But I'll fall in line
    No one looks up anymore
    'Cause you might get a raindrop in your eye
    And Heaven forbid they see you cry
    As we fall in line
    And about this time of every year
    The line will go to the ocean pier
    And walk right off into the sea
    And then we fall asleep

    Es liegen noch Meilen an Land vor uns,
    und wir sterben mit jedem Schritt den wir tun,
    uns wir sterben mit jedem Atemzug den wir nehmen,
    und ich werde in einer Linie fallen.
    Der Rücken eines Fremden ist alles was ich sehe,
    er ist nur ein paar Fuß vor mir
    und ich schaue manchmal nach links und nach rechts,
    aber ich werde in einer Linie fallen.
    Niemand sieht mehr auf,
    weil du einen Regentropfen in dein Auge bekommen könntest,
    und der Himmel verbietet, dass sie dich weinen sehen,
    wenn du in einer Linie fällst.
    Und um diese Zeit in jedem Jahr,
    wird die Linie zum Landungssteg gehen
    und direkt ins Meer hineingehen.
    Dann werden wir schlafen.


    Viele interpretieren, dass es in dem Song um Suizid geht, aber ich bin mir da nicht ganz sicher. Da die ganzen Menschen auf den Ozean zusteuern, um zu sterben.
    Für mich ging dieser Song irgendwie immer um Konformität und den Zwang sich unbedingt anpassen zu müssen. Ich meine, egal ob wir es nun wollen oder nicht, unsere Leben steuern immer auf den Tod zu.
    Aber vielleicht möchte eine Seite von mir das auch nur so interpretieren, weil ich dazu eher einen persönlichen Bezug habe.
    Naja, ihr könnt euch ja selbst eine Meinung bilden.

    And as we're near the end of land
    And our ocean graves are just beyond the sand
    I ask myself the question
    Why I fall in line
    Then out of the corner of my eye
    I see a spaceship in the sky
    And hear a voice inside my head:
    Follow me instead
    Follow me instead
    Follow me

    Und als wir das Ende des Landes erreichten,
    und unsere Meeresgräber sich unter dem Sand auftaten,
    stellte ich mir selbst die Frage,
    warum ich in einer Linie falle.
    Dann sehe ich plötzlich aus dem Augenwinkel,
    ein Raumschiff im Himmel
    uns ich hörte eine Stimme in meinem Kopf:
    "Folge stattdessen mir.
    Folge stattdessen mir.
    Folge mir."


    Ich glaube hier kommt der Moment, wo das lyrische Ich alles hinterfragt. Wo es hinterfragt, warum man denn immer mit dem Strom schwimmen muss und dann kommt ein Mensch, der ihn an die Hand nimmt und sagt, "Du musst das nicht tun. Sei du selbst, es gibt noch andere Wege, als den den die Mehrheit geht."
    Und ja, gerade dieses Bild mit dem Raumschiff und den Aliens ist eigentlich auch eines der Markenzeichen von der Band an sich.
    Ich finde es cool, wie sie solche Motive immer und immer wieder einbauen und neu verarbeiten.

    Then the wages of war will start
    Inside my head with my counterpart
    And the emotionless marchers will chant the phrase:
    This line's the only way
    And then I start down the sand
    My eyes are focused on the end of land
    But again the voice inside my head says
    Follow me instead

    Dann wird das Führen des Krieges beginnen,
    in meinem Kopf mit meinem Gegenstück
    und die emotionslosen Marschierer werden die Phrase anstimmen,
    diese Linie ist der einzige Weg.
    Und dann werde ich hinunter in den Sand schauen,
    meine Augen sind fokussiert auf das Ende des Landes,
    aber erneut sagt eine Stimme in meinem Kopf,
    folge stattdessen mir.


    Jetzt versuche die anderen Marschierer das lyrische Ich davon abzuhalten, aus der Reihe zu fallen.
    Genau wie die Gesellschaft es manchmal verurteilt, sich anders oder auffällig zu verhalten.
    Aber die Aliens geben nicht auf und zeigen ihn, dass es auch anders geht.

    Take me up, seal the door
    I don't want to march here anymore
    I realize that this line is dead
    So I'll follow You instead
    So then You put me back in my place
    So I might start another day
    And once again I will be
    In a march to the sea

    Nimm mich mit, versiegele die Tür,
    ich will hier nicht mehr marschieren,
    ich habe realisiert, dass diese Linie tot ist,
    also folge ich stattdessen dir.
    Also hast du mich zurückgebracht,
    sodass ich an einem anderem Tag anfangen kann.
    Und wieder einmal werde
    auf dem Marsch Richtung Meer sein.


    Naja, das lyrische Ich ist jetzt fürs Erste gerettet, befindet sich aber früher oder später trotzdem wieder in seinem Marsch Richtung Meer, also dem Tod.
    Und ja, das bestätigt meine Theorie nur, alle Menschen steuern auf den Tod zu.
    Aber wenn man sich in dieser Schlange befindet, dann ist man eigentlich schon tot.
    Also wenn man sich immer nur anpasst und sein innerstes Ich versteckt und unterdrückt. Dann spielt es ohnehin keine Rolle, ob man lebt oder nicht.
    Also ist es besser auszubrechen und glücklich zu sein, auch wenn das Ende unvermeidlich ist.


    Isle of Flightless Birds
    Now is the climax to the story
    That gives the demons and angels purpose
    They fly around while we are walking
    And mold our emotions just to please them
    I am cold, can you hear?
    I will fly with no hope, no fear
    And the ground taunts my wings
    Plummet as I sing, plummet as I sing

    Jetzt findet der Klimax der Geschichte statt,
    welcher den Dämonen und Engeln einen Zweck gibt,
    sie fliehen umher, während wir laufen,
    und unsere Emotionen formen, nur um ihnen zu gefallen.
    Ich bin kalt, kannst du mich hören?
    Ich werde fliegen, ohne Hoffnung und ohne Furcht,
    und der Boden wird meine Flügel verspotten,
    ich stürze herunter während ich singe, ich stürze herunter während ich singe.


    Bei flügellosen Vögeln muss ich immer an das Sprichwort denken, dass Intelligenz ohne Ehrgeiz wie ein Vogel ohne Flügel ist.
    Aber ich glaube, das ist hier gar nicht gemeint.
    Es ist vielmehr von Freiheit die Rede. Niemand ist freier als ein Mensch ohne Hoffnung und ohne Furcht.
    Er seht sich nach dieser Freiheit, weiß aber auch, dass es eigentlich unmöglich ist.
    (Übrigens, der Klimax in einer Geschichte ist immer der Höhepunkt. Weiß nicht, ob ihr das schon alle in Deutsch hattet, deswegen wollte ich es noch einmal erwähnen.)
    Die Metapher von den Dämonen und Engeln gefällt mir. Wenn ich davon sprechen würde, würde ich sagen, dass es unsere Schwächen und Stärken sind, aber ich weiß auch nicht, wie sich das in das Gesamtbild einordnen lässt.

    All we are is an isle of flightless birds
    We find our worth in giving birth and stuff
    We're lining our homes against winding roads
    And we think the going is tough
    We pick songs to sing, remind us of things that nobody cares about
    And honestly we're probably more suicidal than ever now

    Alles, was wir sind, ist eine Insel der flügellosen Vögel,
    wir finden unseren Wert in darin, zu entbinden und so'n Zeug,
    wir verkleiden unsere Häuser, um sie vor den Winden zu schützen,
    wir denken, dass das Gehen schwer ist.
    Wir suchen uns Lieder zum Singen aus, welche uns an Dinge erinnern, die niemanden interessieren.
    Und um ehrlich zu sein, sind wir wahrscheinlich lebensmüder als jemals zuvor.


    Vielleicht ist das auch ein bisschen Kritik an der materialistischen Gesellschaft, die wohlhabender und fortschrittlicher ist, als jemals zuvor.
    Aber dadurch, dass es uns so gut geht, sind wir auch ziemlich undankbar und zu sehr auf materialistische Dinge fixiert. Und dieses Verhalten führt dazu, dass man auch anspruchsvoller wird und schneller unglücklich ist bzw sich aus der Bahn werfen lässt.
    Um dieses Gefühl abzuwerfen müssten wir frei sein wie buddhistische Mönche. Ohne Hoffnung und ohne Furcht.

    If you decide to live by, what you think's wrong and what's right
    Believe me you'll begin to wish you were sleeping
    Your weeping will creep in your head and you'll cry
    But if we wake up every morning and decide what we believe
    We can take apart our very heart and the light will set us free

    Wenn du dich dafür entscheidest, nach dem zu leben von dem du annimmst, dass es richtig oder falsch ist,
    glaub mir, du wirst anfangen die zu wünschen, dass du schlafen würdest,
    dein Weinen wird in deinen Kopf kriechen und du wirst schreien,
    aber wenn wir jeden Morgen aufwachen und uns dafür entscheiden, was wir glauben wollen,
    dann können wir unser Herz zerlegen und das Licht wird uns befreien.


    Ich bin mir nicht ganz sicher, was das bedeuten könnte. Das wir nicht annehmen sollen, was richtig und falsch ist bzw es uns nicht von der Gesellschaft aufzwängen lassen sollen?. Sondern wir sollen vom Innersten unserer Seele daran glauben, was wir tun und wer wir sein wollen?
    (Götter, sind wir heute wieder gesellschaftskritisch.)

    How frustrating and so degrading
    His time, we're wasting
    As time will fly by and the sky will cry as light is fading
    And he is waiting, oh, so patiently
    While we repeat the same routine as we will please comfortability
    Yeah, please don't think about why you can't sleep in the evening
    And please don't be afraid of what your soul is really thinking
    Your soul knows good and evil, your soul knows both sides
    And it's time you pick your battle, and I promise you this is mine
    (I promise you)

    Wie frustrierend und so erniedrigend,
    seine Zeit, die wir verschwenden,
    während die Zeit vorbeifliegt und der Himmel weint, während das Licht verblasst,
    und er wird warten, oh, so geduldig,
    und wir werden dieselbe Routine wiederholen, um die Bequemlichkeit zu befriedigen.
    Yeah, denke bitte nicht darüber nach, warum du nachts nicht schlafen kannst.
    Und bitte habe keine Angst davor, was deine Seele wirklich denkt,
    deine Seele kennt Gut und Böse, deine Seele kennt beide Seiten,
    es wird Zeit deinen Kampf zu wählen, und ich verspreche dir, das ist meiner.
    (Ich verspreche es dir.)


    Auch hier wieder das Vertrauen in die eigene Seele, einer der stärksten Dinge, die hier auf Erden geschaffen wurden. (Von wem auch immer.)
    Aber die Frage ist doch: Wer ist "er"? Der, der geduldig auf uns wartet? Der Tod? Ein Gott? Wer weiß...

    33
    ((cur))20. 12. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Schlafparalyse((enavy)) ((teal))Fandom: / ((eteal)) Ich werde auf jeden Fall meinen Artikel zu "Vessel
    20. 12. 2017

    Thema: Schlafparalyse
    Fandom: /

    Ich werde auf jeden Fall meinen Artikel zu "Vessel" noch zuende bringen, aber vorher wollte ich noch über etwas schreiben, was mir letzte Nacht passiert ist, weil manchmal auch einfach die Information darüber wie ein Rettungsring für betroffene Menschen wirken kann.
    Worum geht's überhaupt? Ich habe letzte Nacht eine sogenannte Schlafparalyse erlebt, eine Art Lähmungserscheinung.
    Dabei liegt man einfach im Bett und kann sich nicht mehr bewegen. Es fühlt sich an, als ob etwas Schweres einen ins Bett drückt. Man kann den Mund nicht bewegen und ist völlig starr.
    Dabei sind die Augen eigentlich geschlossen, auch wenn man häufig das Gefühl hat, alles sehen zu können.
    Damit verbunden sind auch Angstzustände, wenn man sich diese Situation absolut nicht erklären kann.
    Ich habe ehrlich gesagt angenommen, dass mich jetzt gleich jemand aus meinem eigenen Bett entführen kommt. Ich habe ständig das Gefühl gehabt, jemanden über mir atmen zu hören.
    Das ist ein verdammtes Scheiß-Gefühl.
    Ich hatte nur das Glück, dass ich Mal bei dem YouTuber Corrupted ein Video gesehen hätte, wo er über genau eine solche Situation erzählt. Dadurch konnte ich es dann einschätzen und mich beruhigen, was dann den Übergang in den Wachzustand noch unterstützt hat.
    Ich habe mich Mal in die Richtung danach noch etwas weiter belesen und habe herausfinden können, dass der Körper bei dieser Erscheinung die Schlafphasen verwechselt.
    Wenn wir träumen, schüttet der Körper eine Art Botenstoff aus, der uns lähmt um zu verhindern, dass wir uns während des Träumens zu sehr umherwälzen und uns möglicherweise noch verletzen.
    Bei der Schlafparalyse wird dieser Botenstoff ausgeschüttet, obwohl das Bewusstsein eigentlich noch wach ist. Dieses Spüren einer fremden Anwesenheit kommt dabei sehr oft vor, lässt sich allerdings auf Halluzinationen zurückführen.
    Es kommt nicht besonders häufig vor, die Wahrscheinlichkeit in der Weltbevölkerung soll wohl zwischen 6-7 % liegen.
    Ursachen kann es viele haben, unter anderem Stress, Schlafmangel oder Drogenkonsum. Ich glaube, dass ich wegen meiner emotionalen Art schlechter schlafen konnte bzw mich unter erhöhtem Stress gestellt habe und denke deswegen, dass sensible Menschen da wohl eher betroffen sein können.
    Dieser Zustand hält meist nicht länger an als 2 Minuten, aber es fühlt sich um einiges länger an. Mir sitzt die Angst immer noch in den Knochen, obwohl mittlerweile schon 12 Stunden vergangen sind. Ich hoffe, ich habe diese Nacht keine Angst vor dem Einschlafen. Das würde meinen Schlafmangel noch mehr befördern und ihr wisst schon...
    Ich hoffe, dass niemand in den Genuss dieses furchtbaren Erlebnisses kommt, aber zumindest seit ihr informiert und vielleicht kommt ihr dann mit diesen Zustand besser klar.

    34
    ((cur))22. 12. 2017((ecur)) ((navy))Thema: Neuigkeiten((enavy)) ((teal))Fandom: Magnus Chase((eteal)) Da es im Bücherforum erwähnt wurde, habe ich t
    22. 12. 2017

    Thema: Neuigkeiten
    Fandom: Magnus Chase

    Da es im Bücherforum erwähnt wurde, habe ich tatsächlich Mal recherchiert, wann der 3. Teil von Magnus Chase rauskommt und ich es tatsächlich herausfinden können: 31. Mai 2018!.
    Ich bin gerade tatsächlich ziemlich gehypt, weil es ja auch schon ein deutsches Cover gibt und mir persönlich die Cover von den MC-Romanen sehr gut gefallen (Besser noch als HdO und DAdA, weil es einen einheitlichen Stil gibt, genau wie bei den ursprünglichen Romanen.).
    Das steht übrigens im Klappentext dazu: Der fiese Gott Loki hat sich nach jahrtausendelanger Gefangenschaft von seinen Fesseln befreit und rüstet zum letzten Kampf! Er bemannt Naglfari, das legendäre Schiff der Toten, mit Zombies und Riesen, um den Weltuntergang Ragnarök einzuläuten. Klar, dass Magnus und seine Freunde das nicht zulassen können. Auf der Suche nach dem Schiff der Toten durchsegeln sie verschiedene Welten und müssen gegen wütende Meeresgötter, brutale Riesen und feuerspeiende Drachen antreten. Doch der gefährlichste Feind bleibt Loki selbst …

    35
    ((cur))05. 01. 2018((ecur)) ((navy))Thema: Politischer Kompass((enavy)) ((teal))Fandom: /((eteal)) Ich habe heute einen Test gefunden, in welchem man
    05. 01. 2018

    Thema: Politischer Kompass
    Fandom: /

    Ich habe heute einen Test gefunden, in welchem man herausfinden kann, wie man politisch ausgerichtet ist.
    Ich fand es auch ziemlich interessant und am Ende kam auch heraus, dass ich linksliberal bin und wohl eine ähnliche politische Ausrichtung wie der aktuelle Dalai Lama und Mahatma Gandhi habe.
    Ich wäre mal neugierig, was bei euch so herauskommt und verlinke euch das mal: https://www.politicalcompass.org/test/de.

    Da gibt es im Grunde genommen zwei Achsen, eine gesellschaftliche und eine wirtschaftliche.
    Links oder rechts sagt hier im Prinzip, inwieweit man die Wirtschaft regulieren will. Hardcore-Kommunisten wie Stalin haben dabei eine Planwirtschaft errichtet, präferieren also möglichst viel einzugreifen. Nachteil ist es, dass Länder die sich entscheiden, so einen Weg einzuschlagen häufig verarmen.
    Das Gegenteil davon ist es, möglichst wenig in die Wirtschaft einzugreifen. Das nennt man dann Neoliberalismus.
    Der Nachteil ist dabei, dass oft die Schwächeren, also die Menschen mit weniger Geld benachteiligt werden.
    Und liberal oder authoritär sagt, wie offen man tatsächlich ist.
    Also ob man z.B. tolerant ist und Homosexualität akzeptiert, oder ob man sich solchen Dingen vollkommen verschließt.

    Ich persönlich denke, dass man sich als mündiger Bürger und erst recht als einer der wählen gehen darf, sich zumindest ein bisschen mit der Politik befassen sollte.
    Ich finde es manchmal traurig, wenn auch nachvollziehbar, dass sich aus der heutigen Generation viele für so etwas gar nicht begeistern können.
    Ich meine, es ist ja nicht so, als ob unser Land von politischer Veränderung geprägt wäre. Ich war im Kindergarten als Angela Merkel Kanzlerin wurde und mache dieses Jahr mein Abitur und es sieht immer noch nicht so aus, als ob sich das in den nächsten 4 Jahren ändern würde (Oder? Naja, vielleicht.)
    Aber wenn wir als Jugend uns komplett raushalten, dürfen wir uns auch nicht wundern, wenn in der Politik unsere Interessen nicht vertreten werden.
    Naja, was mich an dieser Stelle mal interessieren würde: Interessiert ihr euch für Politik? Findet ihr das wichtig? Und was kam bei eurem politischen Kompass raus?

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    ((cur))15. 01. 2017((ecur)) ((navy))Thema: kurze Buchvorstellung ((enavy)) ((teal))Fandom: Disney/ Peter Pan((eteal)) Eigentlich hätte ich das Buch s
    15. 01. 2017

    Thema: kurze Buchvorstellung
    Fandom: Disney/ Peter Pan

    Eigentlich hätte ich das Buch schon etwas eher vorstellen sollen, da ich schon seit einer Woche oder so daran lese, aber irgendwie hat es der Stress in der Schule nicht so richtig hergegeben, aber naja.
    Ich lese momentan jedenfalls "Lost Boy" von Christina Henry und die Geschichte beschäftigt sich eigentlich so ein bisschen mit der Thematik Peter Pan und was es tatsächlich bedeutet, immer ein Kind zu sein und sich um nichts Sorgen zu machen.
    Dabei wird nämlich die Geschichte um den ersten verlorenen Jungen, Jamie, beleuchtet, der sich um die anderen Jungs kümmert, während Peter immerzu nur Spaß haben will und dem es komplett egal ist, wenn die Jungs dabei sterben.
    Das Buch ist auf jeden Fall sehr spannend geschrieben und lässt sich auch sehr schnell durchlesen, da es auch nur an die 300 Seiten hat.
    Allerdings ist es auf Englisch geschrieben, wenn auch in einem leicht verständlichen Englisch. Hat aber auch nur 8 Pfund + Versandkosten gekostet.
    Ich bin jetzt auf Seite 184 und habe einen sehr positiven Eindruck. Am Anfang fand ich es etwas irritierend, wie jung und unvernünftig die Charaktere alle waren, aber man gewöhnt sich irgendwie daran, da auch die ganze düstere Atmosphäre einen krassen Gegensatz dazu bildet.
    Mittlerweile habe ich viele Charaktere sehr lieb gewonnen, besonders Charlie, der mich an meinen Neffen erinnert.
    Das steht übrigens hinten:
    "There is one version of my story that everyone knows. And then there is the truth. Once Ich loved a boy called Peter Pan.
    Peter brought me to his Island because there were no rules and no grownups to make us mind. He brought boys from the Other Place to join in the fun, but Peter's idea of fun is sharper than a pirate's sword. He wants always to be that shining sun that we all revolve around. He'll so anything to be that sun. Peter promised we would all be young and happy forever. Peter will say that I'm a villain, that I wronged him, that I never was his friend.
    Peter Lies."

    Über dieses Video habe ich das Buch erst kennengelernt, wenn ihr den Jungs und mir einen Gefallen tun wollt, bestellt das Buch hier rüber: https://youtu.be/GUH_0cQ26sw
    Natürlich müsst ihr euch aber zu nichts verpflichtet fühlen.
    ISBN: 9781785655685

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    ((cur))02. 01. 2018((ecur)) ((navy))Thema: Filmrezension((enavy)) ((teal))Fandom: Maze Runner((eteal)) Ich war gestern zum dritten Teil von Maze Runne
    02. 01. 2018
    Thema: Filmrezension
    Fandom: Maze Runner

    Ich war gestern zum dritten Teil von Maze Runner - Die Auserwählten in der Todeszone im Kino und möchte hier und da ein paar Worte dazu verlieren.
    Der Filmstart hat sich ja um einiges verzögert, weil Dylan O'Brien bei den Dreharbeiten einen schweren Unfall hatte.
    Aber gestern, am 1. Februar 2018 war es dann endlich soweit und ich konnte mir den Film ansehen. Bei Maze Runner muss ich ja ehrlich sagen, auch wenn ich das als leidenschaftlicher Leser nicht oft sage, aber da haben mir die Filme um einiges besser gefallen als die Bücher.
    Sicher, als Leser wusste ich auch schon über einige Tode Bescheid und war grundlegend gespoilert, aber ich fand auch, dass einige Dinge die von den Büchern zu den Filmen verändert wurden, sehr positiv, weil sie mir am Buch eben nicht gefallen haben.
    Aber ich fand auch, dass der Film auch für Leute, die die Bücher nicht kennen, ziemlich leicht durchschaubar ist.
    Für mich hat das aber keinen Abbruch getan, da ich generell die Szenen auch sehr angenehm anzusehen fand. Gerade am Anfang die Szene in der Wüste war schon ziemlich cool und ist auch extrem passend für das Dystopien-Genre.
    Es gab auch einige Szenen, von denen ich gedacht habe, dass sie sehr einfallsreich und clever gelöst wurden sind.
    Aber im Großen uns Ganzen lege ich ja meinen Hauptaugenmerk auf die Charaktere. Die Lichter sind ein bisschen erwachsener geworden (die lange Drehpause verstärkt diesen Effekt nur) und der ganze Film ist etwas düsterer.
    Thomas, der mich ein bisschen an Percy erinnert, aber dessen herausragendste Eigenschaft eigentlich seine Neugier ist.
    Newt, der eigentlich der Ruhepol in dem ganzen Film ist, der irgendwie alles zusammenhält. Ein stiller Held.
    Minho, der eigentlich vor allem durch seine große Klappe auffällt, auch wenn er in diesem Film ziemlich viel leiden musste. Trotzdem ist er ein badass motherfucker und irgendwie auch mein Lieblingscharakter.
    Brenda, die irgendwie viel cooler und sympathischer ist als Teresa. Sicher ist es schwer, Sympathien aufzubauen, wenn man die ganze Zeit auf Seite von WCKD steht, aber Teresa ist mir trotzdem zutiefst unsympathisch. Brenda dagegen wirkt irgendwie menschlicher und echter.
    Und Jenson als Gegenspieler hat natürlich auch eine unglaublich Ausstrahlung, auch wenn ich mir an dieser Stelle vielleicht auch ein bisschen mehr Charaktertiefe gewünscht hätte.
    Bei Divergent hatte ich ja immer das Gefühl, dass die Filme von Teil zu Teil schwächer werden.
    Hier hatte ich den Eindruck eigentlich nicht. Die Filme an sich wachsen an den Figuren, die dem Ganzen Persönlichkeit geben.
    Auch das Ende war sehr harmonisch und ich habe die letzten 5 Minuten die ganze Zeit geheult.
    Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass ihr den Film auf jeden Fall schauen solltet, wenn euch schon die anderen beiden Teile gefallen haben.

    38
    ((cur))23. 02. 2018((ecur)) ((navy))Thema: Update((enavy)) ((teal))Fandom: /((eteal)) Hey, ich wollte hier eigentlich nur Bescheid sagen, dass wahrsch
    23. 02. 2018

    Thema: Update
    Fandom: /

    Hey, ich wollte hier eigentlich nur Bescheid sagen, dass wahrscheinlich keine lange und ausführliche Rezension zu Lost Boy kommen wird. Ich bin seit einem Monat jetzt durch, kam aber irgendwie nie so richtig dazu, was dazu zu schreiben und habe jetzt ein bisschen den Bezug zu dem Buch verloren. Normalerweise mag ich es ganz gern, wenn ich den Ersteindruck mit verarbeite und das geht ja nun nicht mehr.
    Zu dem neuen HP-Fanfilm, "Voldemort-Origins of the Heir" werde ich aber sicher noch etwas schreiben. Ich habe ihn noch nicht gesehen, aber wenn ich Mal Zeit und Lust dazu habe, mache ich sicher etwas. Bei dem neuen Trailer zu Fantastic Beasts werde ich aber wohl nichts machen, da der Teaser wirklich sehr kurz war und kaum was her gibt.
    Naja und jetzt mache ich noch etwas ganz Anderes, aber lässt euch überraschen.

    Und ich habe absolut keine Ahnung, warum ich dieses Bild hier reingenommen habe. Das habe ich zu "No Time" gefunden und irgendwie finde ich Lamas toll und ja... Okay sorry^^

    39
    ((cur))23. 02. 2018((ecur)) ((navy))Thema: Rezension einer Serie((enavy)) ((teal))Fandom: Schattenjäger((eteal)) Ja, ich habe es getan. Ich habe mir
    23. 02. 2018

    Thema: Rezension einer Serie
    Fandom: Schattenjäger

    Ja, ich habe es getan. Ich habe mir die erste Staffel der Serie "Shadowhunters" gekauft. Es ist natürlich immer schwer, ein Buch zu verfilmen. Die Serie wird dann immer wieder mit den Büchern verglichen, aber hier kommt noch hinzu, dass die Serie noch mit dem Film verglichen werden, den es da ja auch dazu gab, aber der nicht besonders gut aufgenommen wurde bei Fans und anderen Kinobesuchern. Und da ist es natürlich besonders schwer, als kleine Serie mit einer Hollywood-Produktion mit Größen wie Lily Collins, Aidan Turner und Lena Headey mitzuhalten.
    Aber eine Serie hat ja dafür andere Vorzüge: So können bestimmte Charaktere besser beleuchtet werden, Handlungen und Nebenhandlungen ausgebaut und generell einfach mehr gezeigt werden, weil mehr Zeit zur Verfügung steht.
    Und ja, ich glaube "Shadowhunters" hat es durchaus geschafft, diese Vorzüge zu nutzen. Ich persönlich fand die Serie um Längen besser als den Film. Die Dialoge sind interessanter und haben mehr Tiefe und die Charakterdynamik wirkt auch ganz anders.
    Die Schauspieler waren zu Beginn etwas steif in ihren Rollen, aber da diese auch nicht so erfahren sind, kann ich das durchaus verzeihen. Ich fand ja auch, dass sie sich gesteigert haben und im Laufe der Serie einen überzeugenderen Eindruck gemacht haben.
    Bei Clary haben mich diese extrem unecht wirkenden Haare etwas gestört, aber ich habe mich daran gewöhnt. Ansonsten ist sie genauso stur und nervig und emotional wie in den Büchern auch.
    Jace sieht ein bisschen muskulöser aus, als ich ihn mir vorgestellt habe und er hat auch ein bisschen was von seinem typischen Humor eingebüßt, aber das fand ich nicht so schlimm.
    Alec ist eigentlich perfekt. Ich finde es nur ziemlich witzig, dass dessen Schauspieler Matthew Daddario der kleine Bruder von Alexandra Daddario ist, die die Annabeth in den schrecklichen Percy Jackson-Filmen gespielt hat.
    Es entbehrt sich doch einer gewissen Ironie, dass ein Schauspieler, der ein Fandom gerettet hat vor schlechten Verfilmungen, der Bruder der Schauspielerin ist, die die Urkatastrophe aller schlechten Buchverfilmungen ist.
    Na gut, egal.
    Die Schauspielerin von Isabelle fand ich fast ein bisschen zu nuttig vom Kleidungsstil her, da hatte ich mir Izzy etwas stilvoller vorgestellt, aber vom Charakter her ist sie großartig.
    Magnus ist toll, den fand ich mit am besten von allen. Sein Humor ist sehr gut rübergekommen.
    Simon ist so nerdig und passt vollkommen.
    Luke ist auch okay, auch wenn sich ja einige beschwert haben, dass er jetzt ein schwarzer Cop, statt einem weißen Buchhändler ist. Aber es gab generell einige sehr grobe Änderungen. Das ist vielleicht der Grund, warum die Serie auch eher zwiespältig aufgenommen wurde; es wurde tatsächlich sehr viel umgeändert im Vergleich zum Buch. Mehr noch als im Film.
    Aber mich hat das nicht so sehr gestört, weil in meinen Augen aber dennoch dieser Schattenjäger-Vibe rüberkommt. Bestimmte Dinge, die durch die Bücher einfach vermittelt werden sollten, bestimmte Lehren die man daraus ziehen könnte, wurden vermittelt. Und eben nicht auf so plumbe Weise wie im Film. (Ich finde bis heute diesen Moment total unangenehm, wo Clary gegenüber Valentin irgendso einen Nazi-Vergleich andeutet.) In der Serie wird zwar immer gesagt, dass Valentin rassistisch ist, aber es wird eben auch der Alltags-Rassismus der Schattenjäger gegenüber den Schattenweltlern thematisiert. Und auch, wie sich die Schattenjäger entwickeln und toleranter werden, umso mehr sie mit ihnen zu tun haben. All das ist viel dezenter und die Serie ist nicht ganz so anspruchslos.
    Das einzige, was mich aber tatsächlich stört:
    1) Warum zur Hölle ist Ragnor nicht grün? Das ist ja Whitewashing auf einer ganz neuen Ebene!^^
    2) Warum sieht das Institut so modern und hochtechnologisiert aus? Mir hat der Charme der alten Kirchengebäude immer sehr gut gefallen und das habe ich hier ein bisschen vermisst.
    Das fand ich ziemlich bescheuert, aber da lasse ich den Autoren auch einfach ihre künstlerische Freiheit, allweil in meinen Augen die Vorteile schwerer wiegen als die Nachteile.
    Im Grunde kann man sagen, dass ich die Serie sehr mochte. Ich werde mir auch im April die zweite Staffel auf DVD holen. Vielleicht liegt meine positive Kritik auch daran, dass ich bei Verfilmungen von Büchern oft auch sehr liberal bin; mich stört es nicht, wenn nicht jedes Detail umgesetzt wird, solange der Grundton der Bücher irgendwie eingefangen wird.
    Wenn es euch da ähnlich geht wie mir, wird euch die Serie sicher gefallen, wenn ihr penibler auf so etwas achtet, lasst lieber die Finger davon.

    40
    ((cur))12. 03. 2018((ecur)) ((navy))Thema: Rezension einer Serie((enavy)) ((teal))Fandom: X-Men/ Psychological Thriller((eteal)) Ich habe es schon wie
    12. 03. 2018

    Thema: Rezension einer Serie
    Fandom: X-Men/ Psychological Thriller

    Ich habe es schon wieder getan. Ich habe mir eine Serie gekauft.
    Dieses Mal habe ich mir eine Serie vorgenommen, die ich eigentlich schon eine ganze Weile im Visier hatte, einfach aus dem Grund, weil sie von Marvel ist und im X-Men-Universum spielt.
    Aber im Nachhinein würde ich eigentlich sagen, dass man auch überhaupt kein Fan von diesem Genre sein muss und dass einem die Serie trotzdem sehr gut gefallen kann.
    Ich finde nämlich, dass die Serie im Gegensatz zu den meisten Superhelden-Filmen im Kino sehr mutig ist; sie versucht nicht auf Biegen und Brechen massentauglich zu sein und allen zu gefallen. Ganz im Gegenteil, ich glaube die meisten Leute fänden sehr verwirrend und auf psychedelische Weise auch ziemlich absurd. Aber mir hat das gefallen.
    Im Grunde geht es um einen mächtigen Mutanten, dem ein Leben lang eingeredet wurde, dass die Stimmen die er hört (die Gedanken anderer Menschen, die er lesen kann), Zeichen einer Schizophrenie sind und deswegen verbringt er auch einen großen Teil seines Lebens in einer psychiatrischen Anstalt. Irgendwann erfährt er aber von einer neuen Patientin die Wahrheit.
    Ich persönlich finde generell die ganze Thematik der Psychologie sehr interessant. Und die Stelle, wo eine geistige Krankheit aufhört und wo Nonkonformismus und Individualität anfängt. Ich fände nämlich manchmal, dass heutzutage jeder gleich psychisch kranke sein muss, obwohl er vielleicht einfach nur ein bisschen schrullig ist und das kann dazu führen, dass dann Leute die tatsächlich krank sind, nicht mehr ernst genommen werden von einer breiten Schicht der Gesellschaft. Es scheint ja immer noch Leute zu geben, die der Meinung sind, dass solche Sachen ein Ausdruck von Charakterschwäche sind und dass man sich ja nur mal zusammenreißen müsste.
    Generell beschäftigt sich die Serie tiefenpsychologischen und philosophischen Aspekten des Lebens. Man hat immer das Gefühl, nur einen Teil des Ganzen verstanden zu haben, nur einen Teil der Anspielungen. Trotz alledem gibt es eine übergeordnete Handlung, die auch an sich leicht verständlich ist, die aber über einen bloßen Unterhaltungswert hinausgeht.
    Auch die Charaktere fand ich klasse, gerade weil sie ein bisschen exzentrisch sind. Weil sie sich in ihren Umgang mit anderen, in ihrer Art zu denken, in ihrer Art zu fühlen, in ihrer Art zu lieben und ihrer Art zu leben, von anderen Menschen unterscheiden. Weil sie Außenseiter sind. Das kann man mit ihren Mutanten-Fähigkeiten erklären, aber man kann das auch als Metapher für einen Unwillen, sich anzupassen sehen.
    Mir hat die Serie jedenfalls gut gefallen, auch wenn sie wahrscheinlich nicht jeder für jeden etwas ist. Man muss schon ein bisschen offen für solche Dinge sein, aber ich denke wenn man das ist, wird man seine helle Freude an der Serie haben.

    Hier ist übrigens noch ein Video, in dem auch noch ein paar Worte über die Serie und die Entwicklungen von Serien an sich verloren wird. Mich hat dieses Review erst für die Serie begeistern können und es ist natürlich spoilerfrei: https://youtu.be/z0xPx1N6njk

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    ((cur))02.05.2018((ecur)) ((navy))Thema: Ankündigung ((enavy)) ((teal))Fandom: Klassiker der Literatur((eteal)) Ich war jetzt vor Kurzem in einem Buc
    02.05.2018

    Thema: Ankündigung
    Fandom: Klassiker der Literatur

    Ich war jetzt vor Kurzem in einem Buchladen, da ich noch einige Buchgutscheine einzulösen hatte. Normalerweise hänge ich in der Fantasy- und Jugendbuchecke rum, aber ich hatte dieses Mal das Gefühlt gehabt, jedes Buch dort schon zu kennen und alle die ich nicht kannte, haben mich an Bücher erinnert, die ich schon einmal gelesen hatte.
    Also war ich mal mutig und habe einen ganzen Schwung an Büchern gekauft, die man wohl eher in die klassische Literatur einordnen würde, wovon ich aber normalerweise die Finger lasse, weil ich moderne Literatur bevorzuge.
    Jedenfalls habe ich mir 4 Bücher herausgegriffen, die mir ganz gut gefallen haben: To Kill a Mockingbird von Harper Lee, 1984 von George Orwell, The Catcher in the Rye von J.D.Salinger und eine Geschichtensammlung von Jules Verne.
    Und da ich über die Ferien jetzt nicht auch noch mit meinen Englischkenntnissen einrosten will, habe ich sie mir alle in englischer Originalsprache gekauft (Außer Jules Verne, der war ja Franzose und meine Französischkenntnisse sind nicht vorhanden).
    Jedenfalls bin ich schon gespannt und ein bisschen aufgeregt, was auf mich zukommen wird. Ich vermute ja, dass mir "Catcher in the Rye" am ehesten gefallen wird und die Geschichtensammlung von Verne am wenigsten, aber da sieht der Einband sehr fesch aus und da konnte ich die Finger nicht von lassen, auch wenn der Schreibstil wohl sehr anstrengend sein wird.
    Ich finde es jedenfalls sehr erfrischend, dass alle Bücher sehr dünn sind, da ich letzter Zeit ja eher Reihen mit sehr dicken Büchern gelesen habe.
    (Einige auch hier undokumentiert, da ich Bücher die ich doppelt lese, nicht hier aufführe, weil da ja der Ersteindruck nicht vorhanden ist und so. Zum Beispiel habe ich über den April die Schattenjäger-Romane alle noch einmal gelesen, da ich mich auch mit der Serie beschäftigt habe.)

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    ((cur))04.05.2018((ecur)) ((navy))Thema: Neuerscheinung((enavy)) ((teal))Fandom: Percy Jackson ((eteal)) Endlich steht der Erscheinungstermin des 2. T
    04.05.2018

    Thema: Neuerscheinung
    Fandom: Percy Jackson

    Endlich steht der Erscheinungstermin des 2. Teil der "Abenteuer des Apollo" fest: 31. August 2018. Und natürlich kann ich euch auch das deutsche Cover nicht vorenthalten.
    Auch der Informationstext klingt ja sehr vielversprechend.
    "Apollo muss sich ja neuerdings als pickliger Junge Lester auf der Erde durchschlagen. Aber nun weiß er, was er tun muss, um seine Unsterblichkeit zurückzuerlangen: Er muss die alten Orakel, sein eigentliches Wirkungsfeld, wieder zum Leben erwecken. Mit dem Bronzedrachen Festus fliegt er quer durch die USA, um nach einem Höhlenorakel zu suchen. Doch seine Gegenspieler, der alte römische Kaiser Nero und seine zwei Mitstreiter, wollen ihn daran hindern und laufen zu ganz neuer Fiesheit auf …"
    Mir gefiel ja die Idee mit den römischen Kaiser ganz gut und ich fand Nero schon immer interessant, also bleibt es uns nur bis August zu warten.

    43
    ((cur))02.06.2018((ecur)) ((navy))Thema: kurze Buchvorstellung((enavy)) ((teal))Fandom: Klassiker der Literatur((eteal)) Heute will ich ein bisschen
    02.06.2018

    Thema: kurze Buchvorstellung
    Fandom: Klassiker der Literatur

    Heute will ich ein bisschen über "To Kill a Mockingbird" sprechen. Ich finde die Übersetzung ins Deutsche, "Wer die Nachtigall stört", ein bisschen befremdlich. Ein Mockingbird ist ja eine Spottdrossel (Nicht zu Verwechseln mit dem Spotttölpel (Mockingjay)). Ich weiß auch nicht, was die Übersetzer sich dabei gedacht haben. Vielleicht ergibt das ja später Sinn, wenn tatsächlich über Mockingbirds gesprochen wird, bin ja auch erst auf Seite 118.
    Mich erinnert das Buch ja ein bisschen an Sixteen Moons, ich gehe mal stark davon aus, dass es die Inspiration für die "Moons"-Reihe war, zumindest ein bisschen. Es kann auch genau anders herum sein, aber das bezweifle ich, da müsste Harper Lee eine Zeitreisende gewesen sein und ich fand Sixteen Moons jetzt auch nicht sooo toll, dass man davon irgendwas inspirieren könnte. Wer die Bücher gelesen hat (oder den Film "Beatiful Creatures" gesehen hat), der weiß dass darin auch einige Anspielungen auf "To Kill a Mockingbird" sind, wie z.B. Boo Radley oder einfach durch die Tatsache, dass es im Süden der USA spielt.
    Ich finde, das bemerkt man auch recht oft, diesen "Southern-Vibe". Allein auch durch die Sprache, was das Buch schwerer zu lesen macht, zumindest für Englisch-Anfänger. Ich würde es also eher auch für Fortgeschrittene empfehlen. Ich mag allerdings das es Themen wie Rassismus und Armut anspricht.
    Ich mag auch die Protagonistin sehr gerne, Scout Finch. Um ehrlich zu sein habe ich anfänglich gedacht, dass der Protagonist männlich ist, erst mit der Zeit wurde mir klar, dass das Mädchen ein ziemlicher "Tomboy" ist, was mir aber auch gut gefallen hat, da ich in meiner Kindheit ähnlich war. Vielleicht nicht ganz so impulsiv. Außerdem ist es so eine untypische Frauenrolle mehr als ungewöhnlich, auch in Anbetracht der Tatsache, aus welcher Zeit das Buch stammt.
    Ich würde das Buch auf jeden Fall an alle empfehlen, die schon ein bisschen erfahrener im Umgang mit der Sprache Englisch sind und Geschichte über Kinder mögen, die ständig irgendwelchen Unsinn verzapfen, wobei es natürlich auch noch tiefsinniger werden kann.
    ISBN: 978-0-446-31078-9

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    ((cur))13. 06. 2018((ecur)) ((navy))Thema: Rezension((enavy)) ((teal))Fandom: Halbgott-Romane((eteal)) Ich habe "Magnus Chase - Das Schiff der To
    13. 06. 2018

    Thema: Rezension
    Fandom: Halbgott-Romane

    Ich habe "Magnus Chase - Das Schiff der Toten" innerhalb von zwei Tagen durchgelesen. Deswegen fand ich es etwas sinnbefreit, daraus zwei Artikel wie üblich zu machen. Außerdem ist der dritte Teil der Magnus Chase-Reihe wohl ohnehin nur für diejenigen interessant, die schon die beiden anderen Bände gelesen haben.
    Und für alle, die dies getan haben und sich nun fragen, ob sie auch den letzten Teil lesen sollten, denen sage ich definitiv ja.
    "Der fiese Gott Loki hat sich nach jahrtausendelanger Gefangenschaft von seinen Fesseln befreit und rüstet zum letzten Kampf! Er bemannt Naglfari, das legendäre Schiff der Toten, mit Zombies und Riesen um den Weltuntergang Ragnarök einzuläuten. Klar, dass Magnus und seine Freunde das nicht zulassen können. Auf der Suche nach dem Schiff der Toten durchsegeln sie verschiedene Welten und müssen gegen wütende Meeresgötter, brutale Riesen und feuerspeiende Drachen antreten. Doch der gefährlichste Feind bleibt Loki selbst..."
    Spoilerwarnung: Ich mag es ja schon gerne, wenn eine gewisse Kontinuität herrscht. Da hat es mir schon recht gut gefallen, dass das Coverdesign wieder mehr von der originalen PJ-Reihe entlehnt wurde, mit Magnus im Vordergrund und diversen nordischen Gottheiten als riesiges Gesicht im Hintergrund. Obwohl ich Loki auf dem letzten Cover wohl als am wenigsten... ästhetisch eingeschätzt hätte. Auch alle anderen Menschen, die das Cover gesehen haben, haben sich erstmal erschreckt bzw meinte meine Freundin nur trocken "Der Loki von Marvel sieht besser aus".
    Dem Einzigen, der das Cover absolut großartig fand, war mein dreijähriger Neffe, aber der hat sowieso eine beunruhigende Vorliebe für alles was irgendwie unheimlich ist.
    Naja, aber nicht nur das Cover weist bei der gesamten Reihe eine gewisse Kontinuität auf, sondern auch die Titel. Jedes Buch der Reihe, Das Schwert des Sommers, Der Hammer des Thor und das Schiff der Toten, ist nach einem bestimmten magischen Gegenstand aus der nordischen Mythologie benannt wurden und so was mag ich wirklich gern, weil wirklich konsequent wurde das bei meiner anderen Reihe von Rick Riordan durchgezogen.
    Nun zum eigentlichen Inhalt: Ich mochte den Anfang mit Percy und Annabeth wirklich gern, auch wenn Viele wohl enttäuscht waren, dass sie keinen längeren Auftritt hatten. Aber ich war ja schon froh, von Estelle Blofis mal etwas gehört zu haben und zu wissen, dass alles einigermaßen in Ordnung ist (auch wenn das Ende besorgniserregend klang).
    Außerdem glaube ich, dass Percy Magnus dann wohl zu sehr die Show gestohlen hätte und das es wohl auch von der Story her schlecht ist, wenn Percy sich zu sehr in Magnus' Mission eingemischt hätte. Das wäre mit der ganzen Logik des Halbgott-Universums kollidiert. Wie heißt es doch so schön: "Jeder Halbgott kümmert sich um die Apokalypse in seiner Mythologie."
    Generell mag ich aber die Charaktere in Magnus Chase richtig gerne. Zu Blitz und Hearthstone habe ich mir davor schon einiges geschrieben und die Beiden wurden in diesem Band auch eher in den Hintergrund gedrängt.
    Dafür hat mehr man über die Hintergrundgeschichten der anderen Charaktere T.J., Halbgeboren und Mallory erfahren, was wirklich ziemlich interessant war. Ich mochte ja die Tatsache, dass alle drei aus sehr unterschiedlichen historischen Epochen stammen und dabei eine sehr eigene Vergangenheit haben.
    Besonders Mallory fand ich dabei interessant, gerade weil sie in der 70ern, also während der Aufstände in Irland, dort gelebt hat und gestorben ist.
    Mir hat es auch gut gefallen, dass die ganze Weltrettungsmission während des Ramadan stattgefunden hat und das Sam diesen auch zelebriert hat. Solche kleinen, aber feinen Details bringen jungen Menschen einen gewissen Respekt für andere Kulturen bei.
    Auch die Tatsache, dass Sam und Amir verheiratet werden sollen und das es eigentlich eine Hochzeit unter Zwang ist, die beide aber trotzdem irgendwie wollen zeigt, dass andere Kulturen befremdlich auf uns wirken, dass aber Menschen die darin aufgewachsen sind, damit aber auch glücklich werden können (Können, aber nicht müssen.)
    Magnus sagt ja auch in Bezug auf Sams tiefen Glauben, dass er das als Atheist zwar nicht verstehen kann und wird, dass er aber dennoch tiefen Respekt dafür empfindet.
    Ähnlich ist es dabei im Bezug auf Alex' Genderfluidität.
    Magnus sagt zwar, dass er sich nie männlich oder weiblich fühlt, sondern immer nur als sich selbst, aber Alex akzeptiert dies auch und sagt, dass das Wichtigste ist, dass man trotzdem respektvoll ist. Und das ist etwas, was ich toll finde, wenn dies Kindern und Jugendlichen in einem Buch vermittelt wird und das sagt auch etwas sehr Wichtiges über Onkel Ricks Sicht auf diese Gesellschaft aus.
    Ich mag Magnus' Persönlichkeit aber auch ganz allgemein. Mir gefällt es, dass er eigentlich kein besonders talentierter Kämpfer oder Krieger ist, sondern einfach nur der Heiler; im direkten und im übertragenen Sinne. Gerade für den Protagonist einer Reihe ist das ziemlich ungewöhnlich.
    Somit hat es auch Sinn gemacht, wie Magnus Loki in der Senna besiegt; nicht indem er zurückbeleidigt hat, sondern indem er sich auf seine Freunde besinnt hat und Loki damit zeigte, wie allein dieser eigentlich ist.
    Aber der zweitwichtigste Charakter der Reihe ist, so glaube ich, Alex Fierro, ganz offensichtlich Magnus' Crush.
    Und irgendwie habe ich viel über ihn/ sie nachgedacht, weil torden Mal erwähnt hat, dass sie diesen Charakter nicht mag, weil Alex manchmal wirkt als ob er/sie keine richtigen Schwächen hätte. Ich habe mir das Mal angesehen und habe festgestellt, dass Alex wirklich ziemlich overpowered ist, dass dies aber auch Sinn macht, gerade als Kind des Loki.
    Außerdem hat Alex auch charakterliche Schwächen, die aber eben auch als Stärken angesehen werden können. Seine/ ihre Launenhaftigkeit zum Beispiel und die Tatsache, dass Alex die ganze Zeit das Gefühl vermittelt, nicht wirklich beständig zu sein. Magnus beschreibt ihn/ sie als eine Naturgewalt und das zeigt auch, dass Alex immer eine gewisse Distanz vermittelt. Selbst gegen Ende als sich Magnus und Alex küssen, schwören sie sich nicht immer füreinander da zu sein oder ewige Liebe oder so etwas.
    Das finde ich ehrlich gesagt ziemlich originell und für eine Jugendbuchreihe sehr mutig.
    Ich fand den Schluss aber auch ganz im Allgemeinen sehr cool, gerade weil Magnus sagt, dass man Ragnarök nicht wirklich aufhalten kann, sondern nur ein bisschen aufschieben und das die großen Strukturen im Universum unveränderbar sind, wir aber die Details ändern können.
    Das ist kein kitschiges Regenbogen-Einhorn-Alles-Wird-Gut-Ende, sondern etwas sehr Realistischeres und deswegen auch irgendwie Schöneres.
    Schon die Idee, dass Magnus dieses Obdachlosenheim aufgemacht hat fand ich ja richtig klasse. Es passt zu seiner Persönlichkeit und ist ein wunderbarer Wunsch (Endlich Mal ein Held, der was für die Menschen und nicht für die Götter tut.)
    ISBN: 978-3-551-55670-7

    45
    ((cur))14. 06. 2018((ecur)) ((navy))Thema: Rezension((enavy)) ((teal))Fandom: /((eteal)) Ich habe in letzter Zeit zwar nicht besonders aktiv, aber imm
    14. 06. 2018

    Thema: Rezension
    Fandom: /

    Ich habe in letzter Zeit zwar nicht besonders aktiv, aber immer mal so nebenbei den "Atlas der erfundenen Orte - Die größten Irrtümer und Lügen auf Landkarten" von Edward Brooke-Hitching gelesen. Das ist eigentlich kein Roman, sondern eher ein Sachbuch und ich will euch das Buch an dieser Stelle gerne auch mal vorstellen, da ich das Thema der Phantominseln unglaublich interessant finde.
    Da es kein belletristisches Werk ist braucht ihr also auch keine Spoiler zu befürchten.
    "Zu schön, um wahr zu sein
    Quer durch die Jahrhunderte haben Kartografen vermeintliche Fakten fein säuberlich festgehalten, und manche dieser Phänomene führten ein erstaunlich langes Leben. Warum wurden geografische Orte aufgezeichnet, die es gar nicht gab? Die historischen Karten und großartigem Illustrationen ergeben zusammen mit spannenden Geschichten ein amüsantes Buch zum Blättern, Lernen und Staunen."
    Mittlerweile leben wir in einer Zeit, in der wir uns einbilden, dass wir unseren ganzen Planeten in seiner Gänze kennen und tatsächlich geschieht es doch eher selten, dass neue Inseln oder gar Kontinente entdeckt werden. Phantominseln, also Inseln, die auf Karten eingezeichnet sind obwohl sie nicht existieren, gibt es dagegen aber häufiger.
    Ein aktuelles Beispiel ist die Insel Bermeja, die 1994 den Vereinigten Staaten so einigen Ärger bereitet. Diese wollten (zusammen mit Mexico) Anspruch erheben auf ein Gebiet im Golf von Mexico, weil dort Öl zu finden war. Nach der Dritten Seerechtskonferenz der Vereinten Nationen hätte aber eine kleine, mexikanische Insel namens Bermeja Anspruch auf dieses Gebiet. Erst 2009 wurde ein Schiff losgeschickt, um sich deren Existenz zu versichern. Dort fand dies allerdings rein gar nichts. Manche Theorien behaupten, die Insel habe einmal existiert und wurde durch den Anstieg des Meeresspiegels überflutet worden. Noch bizarrer ist allerdings die Vorstellung, dass die CIA die Insel zerstört hätte, um sich das Öl zu sichern. Allerdings wird es heute als am wahrscheinlichsten angesehen, dass diese Insel einfach nie existiert hat, auch wenn man das nicht Bestimmtheit sagen kann. Faszinierend jedoch finde ich die Vorstellung, wie lange Bermeja am Ende tatsächlich noch gelebt hat, bevor sie von den Karten getilgt wurde, trotz technischen Fortschritten wie Google Maps.
    Dies lässt sich darauf zurückführen, dass die digitalen Datensätze, die Google Maps verwendet, eine Kombination von Satellitenbildern und einigen der ältesten Karten der britischen Admiralität darstellen und man sich darauf nicht hundertprozentig verlassen kann und sollte.
    Generell existierten diese sogenannten Phantominseln durch alle Jahrhunderte hinweg. Das berühmteste Beispiel aus der Antike ist und bleibt bis heute das untergegangene Königreich Atlantis. Aber solche Dinge wurden auch im Mittelalter noch befeuert durch die Kirche, die nach dem Garten Eden suchte und Jerusalem gerne als Mittelpunkt der Welt darstellte.
    Lange Zeit nahm man auch an, dass es im Süden einen gewaltigen Superkontinent geben müsste, der ein Gegengewicht zu den Landmassen im Norden bilden müsste. Man nannte diesen Superkontinent "Terra Australis Inkognita". Erst später stellte man fest, dass das Australien, was wir heute kennen um einiges kleiner ist.
    Besonders abenteuerlich fand ich ja die Vorstellung eines sogenannten "Magnetberges" oder des Rupes Nigra. Lange Zeit nahm man an, dass sich auf dem Nordpol ein gigantischer, magnetischer Felsen befinden müsse, der dafür sorgt, dass alle Kompassnadeln nach Norden zeigen. Athanasius Kircher fragt sich daraufhin, ob das Wassersystem der Erde dem des Menschen ähnele. Seine Theorie ist es, dass das Wasser durch die Beringstraße im Schlund des Nordpols verschwindet und durch irgendwelche Kanäle durch die Erde zum Südpol transportiert wird, wo es wieder hinaussprudelt.
    Im Buch wird dann häufig geklärt, wie es zu solchen Vorstellungen kommen kann. Denn nicht immer handelt es sich im Irrtümer; manchmal entstehen Insel mutwillig, weil man z.B. seinen Sponsor schmeicheln will und dann eine Insel nach ihm benennt.
    Aber der größte Scharlatan ist wohl Sir Gregor MacGregor, der viel Geld damit verdient, indem er das fiktive Fürstentum von Poyais verkauft.
    Ich persönlich finde diese komplette Zeit der Entdeckungsreisen und Seefahrer unglaublich interessant, auch wenn mir durchaus bewusst ist, dass all diese Entdeckungen häufig mit Menschenhandel, blutiger Unterdrückung und Raubzügen Hand in Hand gingen.
    Schon in der Schule fand ich die Fächer Geographie und Geschichte besonders interessant. Geographie mochte ich zumindest bis zu dem Punkt als wir uns mit den Kulturen fremder Länder beschäftigt haben und deren Gesellschaftssystemen. In der 10. Klasse als wir uns dann mit den natürlichen Prozessen wie der Plattentektonik, Passatwinden etc auseinandergesetzt haben, wurde mir das Fach dann doch eher etwas langweilig.
    Lag aber vielleicht auch daran, dass wir einen neuen Lehrer bekommen hatten, der nicht viel vom aktiven Unterricht hielt. Der hat dann am Anfang des Schuljahres einfach immer Vorträge an Schüler verteilt und die dann den Unterricht machen lassen (manchmal hat er auch Filme gezeigt), wohl weil er entweder zu faul war oder zu unfähig uns etwas beizubringen. Dementsprechend wurde der Unterricht auch eher langweilig.
    Aber durch dieses Buch ist meine Begeisterung für dieses Fach ein bisschen zurückgekehrt. Zudem habe ich auch oft Verbindungen zu anderen Büchern, Filmen und Videospielen feststellen können und es war immer wieder interessant zu erfahren, wie tief diese Phantome in der heutigen Popkultur verwurzelt sind.
    Hy Brazil ist ein Schattenreich in "Die Geheimnisse des Nicholas Flamel"; Lemuria ist ein sagenhaftes Königreich in Weyard, der Welt von "Golden Sun"; Mu ist ein ebenfalls untergegangenes Reich in "Endgame"; Norumbega wurde in "Magnus Chase" als Boston verortet und Thule ist der Ausdruck von Edgar Allan Poe für des Reich des Königs des Dunklen Hofes in "Die Dunklen Mächte".
    All dies zeigt, dass alle Phantominseln zwar nicht in der Wirklichkeit existieren, aber zumindest noch immer in den Köpfen der Menschen verankert sind und das bis zum heutigen Tage.
    ISBN: 978-3-423-28141-6

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    ((cur))02. 07. 2018((ecur)) ((navy))Thema: Rezension((enavy)) ((teal))Fandom: Klassiker der Literatur((eteal)) Ich bin jetzt endlich durch mit "T
    02. 07. 2018

    Thema: Rezension
    Fandom: Klassiker der Literatur

    Ich bin jetzt endlich durch mit "To Kill a Mockingbird" und möchte euch natürlich meine Meinung kundtun. Gott, eigentlich bin ich mit "The Catcher in the Rye" auch schon fast durch, aber eins nach dem anderen.
    Dieser Rezension enthält derbe Spoiler, also Hände weg, wenn ihr das Buch noch lesen wollt. Wenn ihr euch noch unsicher seid, könnt ihr ja mal in meine Kurze Buchvorstellung weiter oben reinschauen. Okay? Okay.
    Erstmal muss ich sagen, dass ich das Cover wegen seiner Einfachheit ziemlich hübsch finde. Auch das Papier meines Exemplares war extrem leicht, was ich als sehr angenehm empfunden habe und was dem Buch ein relativ altes Aussehen verliehen hat, was ich ebenfalls toll finde.
    Eine Freundin von mir hat auch sofort festgestellt, dass das Buch genauso riecht, wie Bücher eben riechen sollte, nach diesem alten Papier irgendwie, ohne das ich das jetzt näher definieren könnte. Kennt sich jemand von euch mit Papier aus und kann mir da die Unterschiede erklären? Das würde mich echt mal interessieren.
    In meinen ersten Artikel zu dem Buch hatte ich mich ja über die Abwandlung des Titel etwas gewundert und war dann auch sehr froh, eine Antwort dazu von torden bekommen zu haben. Ich stelle hier in der Stelle mal hinein, was sie herausgefunden hat:
    Die nördliche Spottdrossel ist der namensgebende Vogel in Harper Lee’s berühmten Roman „To Kill a Mockingbird“. Sie imitiert künstlerisch die Stimmen anderer Vögel. Verliebte Junggesellen singen auch mitten in der Nacht und können die Nachtruhe stören. Aber es gilt als ein moralisches Verbrechen, eine Spottdrossel dafür zu töten. Als man den Roman ins Deutsche übersetzte, wurde aus der Spottdrossel eine Nachtigall („Wer die Nachtigall stört“). Die Nachtigall ist nämlich der einzige Vogel in Mitteleuropa, der auch so schön in der Nacht singt.
    Quelle: https://outdoorpictures.wordpress.com/20 16/02/25/wie-aus-der-spottdrossel-eine-nachtigall-wurde-how-the-mockingbird-became-a-nightingale/
    Der Titel macht auch durchaus Sinn, denn ich denke, dass Tom Robinson, der verurteilte Schwarze, hier der Mockingbird ist. (Ich belasse einfach mal den englischen Begriff, rein aus Gewohnheit. Ich denke, das Thema wurde zur Genüge diskutiert.)
    Er wurde verurteilt, obwohl er nichts gemacht hat, obwohl er zu dem Mädchen nur nett sein wollte und Mitleid mit ihr hatte. (Vielleicht auch gerade weil ein schwarzer Mann mit einem weißen Mädchen Mitleid hatte und so etwas natürlich gar nicht geht. Egal, wie schlecht dieses Mädchen von ihrem scheußlichen Vater behandelt wird.)
    Und da kommen wir auch zum eigentlichen Thema: Rassismus. Denn was als Geschichte zweier Kinder beginnt, wird richtig heavy.
    Und am Ende ist gibt es nur einen wahren Helden in der ganzen Geschichte: Atticus Finch, der Vater von Scout und Jem. Er vertritt Tom Robinson als Anwalt, auch wenn er damit sein eigenes Leben in Gefahr bringt.
    Ich mag sein tolerantes Weltbild, trotz einer Gesellschaft, die es leider Gottes nicht ist. Außerdem gefällt mir die Art, wie er mit seinen Kindern umgeht. Ich verstehe es, dass es als alleinerziehender Vater nicht leicht ist, aber er lässt seine Kinder immer ihren eigenen Weg gehen und erzieht sie zu großmütigen Menschen. Zudem behandelt er sie immer respektvoll und beantwortet jede ihrer Fragen, egal wie dumm und unangenehm sie auch erscheinen mögen. Das ist etwas was ich an Menschen sehr schätze und ich finde, dass er damit seiner Zeit weit voraus ist. Denn das Buch wurde zwar im Jahre 1960 veröffentlicht, also in einer Zeit in der die Schwarzen ihre Civil Rights Movement begannen, spielt aber in den 30ern. Erkennbar ist dies unter anderem daran, dass auch von "Old Adolf Hitler" als Diktator der Deutschen genannt wird, der die Juden umbringt.
    Trotz alledem sind die Charaktere in dem Buch durchaus sehr vielschichtig. Atticus ist zum Beispiel Pazifist, aber auch ein begnadeter Schütze, was er aber geheim hält. Aber auch er macht Fehler. Er bringt zum Beispiel seine Kinder in Gefahr, weil er nicht damit rechnet, dass Bob Ewell ihnen nachts auflauern könnte.
    Aber auch die anderen Charaktere sind ziemlich interessant.
    Mrs Dubose, die alte Nachbarin zum Beispiel. Sie ist eine üble Rassistin, aber als sie stirbt hatte ich trotzdem Mitgefühl mit ihr. Auch wenn sie in ihrem letzten Handeln doch eine Art Bösartigkeit gezeigt hat, auch wenn ich das im Gegensatz zu Jem ziemlich witzig fand.
    Jem entwickelt sich generell zu einem ziemlich nervigen Charakter, weil er sich gegenüber Scout immer so aufspielt, weil er älter ist. Ich fand ihn immer ziemlich arrogant, aber er wird dann gegen Ende sympathischer, besonders als er Scout vor Ewell beschützen will.
    Scout mochte ich dagegen fast immer, gerade weil sie gegen dieses klischeehafte Frauenbild ankämpfen muss und immer sie selbst bleibt, auch wenn sie an den Teepartys ihrer Tante Alexandra teilnimmt. Ich fand immer dass Scout um einiges intelligenter als Jem ist, auch wenn das sicher nicht zu den Dingen gehört, die er gerne hören würde.
    Aber auch Tante Alexandra entwickelt sich von einer sehr nervigen und auf Etikette fixierten Furie, zu einer ganz netten Frau. Am Ende inspiriert sie Scout, weil diese gesehen hat, wie Tante Alexandra am Boden zerstört war und trotzdem an der blöden Party teilgenommen hat. Und man bemerkt damit auch zum ersten Mal ihre durchaus sehr menschliche Seite.
    Am interessantesten fand ich jedoch den Auftritt von Boo Radley, ganz am Ende. Es war ehrlich gesagt ziemlich überraschend für mich, dass er überhaupt aufgetaucht ist. Ich habe immer gedacht, dass Harper Lee ihn als immerwährendes Mysterium handhabt.
    Diese vielschichtigen und interessanten Charaktere sind etwas was ich Büchern extrem schätze und was ich bei "Eine Geschichte aus zwei Städten" bemängelt habe, weil das gar nicht der Fall war. Ich glaube, dass Problem ist es, dass dieses Buch noch relativ alt ist und man früher eher auf die Handlung wert gelegt hat und weniger auf die Charaktere. Natürlich kann man das nicht pauschal sagen, die "Biss-Reihe" ist ja auch ziemlich jung und Charaktere sind auch ziemlich flach. Aber jetzt ganz Allgemein würde es mich interessieren, wann die Autoren angefangen haben, interessante Charaktere zu schreiben. Wenn es da Experten unter euch gibt, könnt ihr euch ja gerne melden.
    Ich fand aber auch den Aspekt interessant, dass Scout und Atticus beide gesagt haben, dass sie die Menschen nicht hassen können, obwohl sie Rassisten sind. Dass sie trotz alledem noch Respekt vor ihnen haben. Einfach aus dem Grund, weil sie keine Heuchler sind.
    Sie sagen offen etwas gegen schwarze Menschen, im Gegensatz zu all den Menschen in Washington, die sich ach so sehr für die Rechte der Schwarzen und doch nicht mit ihnen zusammenleben wollen würden.
    Das habe ich selbst auch einmal erfahren müssen. Als meine Schwester in eine größere Stadt gezogen ist, hat sie irgendwann angefangen solche Begriffe wie "Kanacke" und so was zu verwenden (Was ich immer noch etwas befremdlich finde.) und ich habe irgendwie angenommen, dass sie ein bisschen in diese rechte Szene gerutscht ist und war als überzeugter Linksliberaler ziemlich entsetzt gewesen. Als ich sie dann man besucht habe, habe ich dann bemerkt, dass sie den Syriern aus ihrer Nachbarschaft immer geholfen hat. Die hat sie dann immer zum Arzt gefahren und ihnen erklärt, was deutsche Behördenbriefe und so ein Kram bedeuten.
    Da ist mir erst so richtig klargeworden, wie bescheuert ich eigentlich bin. Was kann ich überhaupt bei Themen wie der Flüchtlingskrise sagen, wenn ich nie in meinem Leben Flüchtlinge gesehen habe, geschweige denn mit ihnen geredet? Wer bin ich denn, mich hier aufzuspielen?
    Und genau, das ist das Problem mit unserer liberalen Gesellschaft: Alle sind so frei das zu tun, was sie tun wollen, dass sie alles nur alleine tun. Alleine Auto fahren, weil öffentliche Verkehrsmittel das Schlimmste sind (Ihh, Menschen.) Jeder Mensch hört seine eigene ganz alternative, individuelle Musik, am besten Alternative Hip Hop Ukulele Screamo oder so. Früher mussten alle denselben Scheiß hören, weil nichts anderes im Radio kam und es das Internet noch nicht gab. Das klingt erstmal schlimm, aber wenigstens waren die Leute nicht so einsam wie heute.
    Und diese ganze Einsamkeit führt zu einer Distanz zwischen all den Menschen. Wer kennt schon AfD-Wähler? Das sind doch diese komischen Nazis, vom Land und so. Meistens aus dem Osten. Zünden immer Asylantenheime an.
    Schlimm so was. Ich will mit solche. Menschen eigentlich auch nichts zu tun haben, aber wenn man mit solchen Menschen nicht redet, wird man sie auch nicht verstehen können. Man wird ihre Sorgen und Ängste nicht verstehen, egal wie irrational sie uns erscheinen.
    Und dieses gegenseitige Unverständnis führt zur gesellschaftlichen Spaltung. Der Spaltung zwischen Links und Rechts. Zwischen Arm und Reich. Und Schuld daran ist in großen Teilen unsere liberale Gesellschaftsform. Deswegen Trump der Ursprung der ganzen neurechten Bewegung, weil es kein liberaleres Land als die Vereinigten Staaten von Amerika gibt.
    Und über all das habe ich nachgedacht, als ich "To Kill a Mockingbird" gelesen habe und ich glaube, Bücher die mich nachdenklich stimmen, sind gute Bücher.
    Und das Ende war ja trotz all der schlimmen Sachen, die geschehen sind, eine positives und hoffnungsvolles Ende.
    Denn als Scout über Boo Radley redet sagt sie, dass Boo Radley eigentlich ziemlich nett war, trotz all der Schauergeschichten, die sie über ihn gehört hat. Und ihr Vater Atticus meint darauf, dass die meisten Leute ziemlich nett sind, wenn man sich nur die Mühe macht, sie endlich kennenzulernen.
    Und das ist etwas, es ich nur unterschreiben kann. Redet mit den Menschen, egal wie unsympathisch sie euch sind. Egal, wie viel Angst es euch macht, mit Menschen zu reden. Egal, wie unangenehm ein Gespräch ist. Denn ich weiß, wie schlimm so etwas sein kann, aber meiner Erfahrung nach, machen die Dinge die am meisten Angst einjagen, am Ende am glücklichsten.

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    ((cur))03. 07. 2018((ecur)) ((navy))Thema: kurze Buchvorstellung((enavy)) ((teal))Fandom: Klassiker der Literatur((eteal)) Ja, ich gebe zu, wahrschein
    03. 07. 2018

    Thema: kurze Buchvorstellung
    Fandom: Klassiker der Literatur

    Ja, ich gebe zu, wahrscheinlich kommt meine kurze Buchvorstellung etwas spät. Ich habe jetzt schon 180 von 234 Seiten gelesen und bin schon so gut wie durch mit "The Catcher in the Rye" von J.D. Salinger.
    Das liegt aber daran, dass ich bis Sonntag mit meinen Leuten auf Abireise war und wir noch 8 Stunden in der Lobby rumhingen und Zeit totschlagen mussten. Also ja... Ich muss sagen, ich liebe das Buch. Und ich liebe Holden Caulfield. Das meine ich mit vollem Ernst.
    Der Schreibstil ist um einiges einfacher gehalten als "To Kill a Mockingbird" und wenn man Begriffe wie "phony" und "corny" versteht, hat man eigentlich das halbe Buch verstanden, weil es vor Gesellschaftskritik nur so trieft.
    Holden Caulfield kritisiert als Außenseiter der Gesellschaft die Dekadenz des "American Way of Life" mit Materialismus und Kapitalismus und das zieht sich durch das ganze Buch.
    Ich finde auch, dass der ganze Stil sehr modern wirkt. Ich hätte nie erwartet, dass das Buch aus dem Jahre 1951 stammt, vielmehr erinnert es mich von seinem trockenen Humor und seinem einfachen Stil ein wenig an Percy Jackson, nur ist es um einiges deprimierender. Und auch einen weiteren Menschen habe ich in dieser einfachen und teilweise auch sehr zynischen Art seltsamerweise wiedererkannt: Donald Trump.
    Das mag erst einmal verwundern, aber viele kurze, einfache Sätze erinnern sehr an seine Rhetorik. "Very big deal" wird zum Beispiel oft verwendet, was mich an die Aussage Trumps erinnert, der deutsches Blut als "cool stuff" bezeichnet. Diese verkürzten Sätze werden als Ellipse bezeichnet und ziehen sich durch das Werk.
    Ich denke, dass dieses Buch sowohl Rick Riordan als auch Donald Trump ein wenig inspiriert haben und beide diesen rhetorischen Stil für ihre Ziele verwenden. Wie sehr man mit diesen Zielen übereinstimmt, ist dann noch eine andere Frage.
    Auf jeden Fall ist das Buch wahnsinnig interessant, weil es sehr unkonventionell ist. Schon der Anfang ist ist sehr ungewöhnlich und Holden erklärt eigentlich nur, dass er nicht seine ganze Lebensgeschichte in dem Buch niederlegen will (Was er aber irgendwie doch macht.). Außerdem gibt es nicht mal eine richtige Inhaltsangabe, was auch eher ungewohnt ist, dem ganzen aber keinen Abbruch tut, weil man sich einfach auf die Geschichte einlassen muss, um sie richtig zu genießen.
    Ich würde das Buch auf jeden Fall allen empfehlen, die Grundkenntnisse in der englischen Sprachen besitzen, sich für Außenseiter-Geschichten interessieren und vielschichtige Charaktere wichtiger finden, als eine spannende Handlung.
    ISBN: 978-0-316-76948-8

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    ((cur))04. 07. 2018((ecur)) ((navy))Thema: Rezension ((enavy)) ((teal))Fandom: Klassiker der Literatur((eteal)) Heute will ich meine ausführliche Mei
    04. 07. 2018

    Thema: Rezension
    Fandom: Klassiker der Literatur

    Heute will ich meine ausführliche Meinung zu "The Catcher in the Rye" abgeben und hoffe, ihr freut euch schon auf meine Rezension dieses großartigen Buches.
    Wer das Buch noch lesen will, sollte jetzt lieber wegschauen, denn meine Rezension wird Spoiler enthalten.
    Erstmals muss ich sagen, dass das Cover ja eher recht einfach gehalten ist, aber ich finde dieses Buch darf das einfach auch. Es hat schon so seinen Grund, dass Green Day einen Song über das Buch geschrieben hat. Holden Caulfield wäre wohl auch ein richtiger Punk geworden, wenn er ein paar Jahre später geboren worden wäre.
    Es gibt nur wenig Dinge, die er tatsächlich mag und ihn scheint ziemlich viel, ziemlich depressiv zu machen. Erst durch seine Augen bemerkt man, wie falsch und unecht diese ganze Gesellschaft eigentlich ist.
    Und irgendwie trägt das auch die ganze Handlung. Tatsächlich spielt diese innerhalb von vier Tagen und es passiert nicht besonders viel, denn es ist nicht die Handlung die das Buch wirklich trägt. Vielmehr ist es sein ambivalenter Charakter und seine Sicht auf verschiedene Dinge. Aber das passt schon, denn er sieht das Leben als eine ewige, langweilige Routine. Und er will daraus ausbrechen, indem er irgendwo in eine einsame Hütte zieht, weit weg von der Gesellschaft. Aber am Ende macht er das doch nicht, weil er irgendwie doch ziemlich antriebslos ist.
    Holden ist in sich sehr paradox. Einerseits sieht er alle anderen Menschen als "phonies", also als falsche und unehrliche Menschen, andererseits ist er selbst aber auch nicht besonders offen. So ist er eigentlich ziemlich einfühlsam und emotional, zeigt das aber nicht nach außen hin und macht den Eindruck eines toughen Einzelgängers. Nur in Kindern sieht er wirklich ehrliche Menschen, weshalb er auch seine Schwester Phoebe und seinen mit-11-Jahren-verstorbenen Bruder Allie absolut vergöttert.
    Er kritisiert, wieviel manche Leute wert auf ihr Geld und Reichtum und so was legen, andererseits kann er aber auch nicht damit leben, wenn sein Zimmernachbar billiger aussehende Koffer in deren gemeinsamen Zimmer hat. Stattdessen lebt er lieber mit einem Arschloch wie Stradlater in einem Zimmer.
    Generell gibt es immer sehr große Unterschiede zwischen dem was er sagt und was er dann auch tut. Er hält sich selbst für ziemlich dumm, weil er schlecht in der Schule ist, ist aber eigentlich ein aufmerksamer und tiefsinniger Mensch.
    Zudem ist er häufig deprimiert und denkt hin und wieder über Selbstmord nach, kann sich aber manchmal auch für Kleinigkeiten richtig begeistern, zum Beispiel will er unbedingt wissen wohin die Enten im Central Park See im Winter verschwinden.
    Zudem scheint er einige Menschen zu verachten, muss aber immerzu auch Zeit mit anderen Menschen verbringen und trifft sich ständig mit irgendwem.
    Er ist eigentlich kein schlechter Mensch; er findet nur kein richtiges Ziel im Leben. Ich glaube, er steht symbolhaft für eine Phase im Leben die man irgendwie durchlaufen muss (wenn auch sicher nicht so krass) um sich selbst zu finden.
    Und auch mit Trump scheint er in seiner zynischen Art eine Gemeinsamkeit zu haben. Was aber beide grundlegend unterscheidet, ist der Respekt gegenüber anderen Menschen insbesondere Frauen. Denn Holden ist extrem rücksichtsvoll und verständnisvoll, trotz all seiner Fehler.
    Deswegen liebe ich dieses Buch, weil es wieder mal die Schwächen und Fehlbarkeiten eines jeden Menschen wunderbar darstellt. Es zeigt einen Menschen ganz unmaskiert.
    Was diesen Charakter auch für mich besonders sympathisch macht, ist die Tatsache, dass er mich ein wenig an meinen Lieblingslehrer erinnert, zumindest so wie ich ihn mir in seiner Jugend vorgestellt habe. Ziemlich emotional, ziemlich kaputt, aber auch furchtbar intelligent und scharfsinnig.
    Nur hat der seinen Weg im Leben gefunden. Holden ist seit 1951 in seinem 16-jährigen Ich gefangen und wird wohl niemals erwachsen werden. Klingt deprimierend. Aber andererseits darf er auch die ganze Zeit seiner Schwester Phoebe beim Karussell fahren zusehen.

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    ((cur))08. 07. 2018((ecur)) ((navy))Thema: kurze Buchvorstellung((enavy)) ((teal))Fandom: /((eteal)) Zwischen meine Reihe von Klassikern der Literatur
    08. 07. 2018

    Thema: kurze Buchvorstellung
    Fandom: /

    Zwischen meine Reihe von Klassikern der Literatur habe ich beschlossen, ein sehr neues Werk einzuschieben. Der Grund dafür war wieder einmal ein Video von DarkViktory welcher ein toller YouTuber ist und einen grandiosen Buchgeschmack hat.
    Bei dem Werk handelt es sich um "Children of Blood and Bone - Goldener Zorn" von Tomi Adeyemi.
    Das ist ein außergewöhnlich langer Titel, aber auch sonst ist es eher ungewöhnlich dass ich Mal wieder klassisches High Fantasy lese, da ich Urban Fantasy eigentlich mehr zugetan bin, aber der Grund war das genannte Video, was ich euch hier unten gleich mal verlinke: https://youtu.be/sdeGAZV6XTk
    Dabei wird der Inhalt des Buches noch einmal aufwendig und anschaulich als Trailer angerissen. Es wäre nett, wenn ihr das Buch bei Interesse über ihren Amazon-Link bestellen könntet, weil das dann noch einmal Gewinn für das Team abwirft und dann die ganze Arbeit auch lohnend wird.
    Hier ist die Inhaltsangabe:
    "Sie töteten meine Mutter.
    Sie raubten uns die Magie.
    Sie zwangen uns in den Staub.
    Jetzt erheben wir uns.

    Zélies Welt war einst voller Magie. Flammentänzer spielten mit dem Feuer, Geistwandler schufen schillernde Träume, und Seelenfänger wie Zélies Mutter wachten über Leben und Tod. Bis zu der Nacht, als ihre Kräfte versiegten und der machthungrige König von Orïsha jeden einzelnen Magier töten ließ. Die Blutnacht beraubte Zélie ihrer Mutter und nahm einem ganzen Volk die Hoffnung.
    Jetzt hat Zélie eine einzige Chance, die Magie nach Orïsha zurückzuholen. Ihre Mission führt sie über dunkle Pfade, wo rachedurstige Geister lauern, und durch glühende Wüsten, die ihr alles abverlangen. Dabei muss sie ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein. Besonders dem Kronprinzen, der mit allen Mitteln verhindern will, dass die Magie je wieder zurückkehrt …"
    Das Buch ist, wie ihr es euch sicher schon denken könntet, in Deutsch verfasst. Zwischen all meinen englischen Büchern, die ich momentan lese ist es auch Mal erfrischend etwas in der Muttersprache zu lesen.
    Das Cover ist äußerst eindrucksvoll. Auch die Buchhändlerin meines Vertrauens meinte zu mir, dass man das Cover niemals vergisst, wenn man es einmal gesehen hat.
    Im Moment bin ich auf Seite 166 und mag das Buch recht gern. Grundsätzlich ist es immer ein Problem, etwas Neues und Originelles für sich selbst zu finden, wenn man einmal so viel gelesen hat wie ich. Auch für Autoren ist das immer wieder schwer, sich etwas Neues einfallen zu lassen. Ich habe zum Beispiel immer wieder Elemente aus "Eona", "Die Farben des Blutes" und "Avatar - Der Herr der Elemente" gefunden. Das Buch ist gut, keine Frage und es lässt sich auch sehr angenehm lesen, aber bisher habe ich eben auch noch nichts außergewöhnlich Neues in dem Buch gefunden, was mich besonders überraschen würde.
    Das einzige wirkliche Originelle ist das ganze Setting von Kriens, der magischen Welt, in dem das ganze Geschehen spielt. Denn diese ist weder europäisch noch asiatisch angehaucht, sondern sehr afrikanisch. Ein Einfluss aus der Heimat der Autorin, Nigeria. Die Kleidung, das Essen, die Tiere: All diese Dinge scheinen aus dem Süden Afrikas zu stammen. Und auch Themen wie Rassismus und Diskriminierung werden dabei durchaus mit aufgegriffen.
    Ich bin auf jeden Fall auf den Rest sehr gespannt und hoffnungsvoll.
    ISBN: 978-3-8414-4029-7

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    ((cur))15.07.2018((ecur)) ((navy))Thema: Ankündigung((enavy)) ((teal))Fandom: /((eteal)) Ich wollte eigentlich nur kurz ankündigen, dass ich jetzt n
    15.07.2018

    Thema: Ankündigung
    Fandom: /

    Ich wollte eigentlich nur kurz ankündigen, dass ich jetzt nicht mehr allein den Blog betreiben werden. Ich habe einen Freund von mir gebeten, mir als Beta zu helfen und über meine Texte zu schauen, ob sich da vielleicht irgendwelche Fehler eingeschlichen haben. Außerdem hat er sich bereit erklärt auch eigene Texte zu verfassen, wohl in erster Linie über Musik die er gerne und viel hört. Wenn er etwas schreibt, dann werdet ihr unter dem Pseudonym "Sonnenvogel" von ihm hören; ich werde dann die Texte entsprechend markieren. Ich hoffe, ihr lest fleißig hier weiter und bleibt mit dran!

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    ((cur))16. 07. 2018((ecur)) ((navy))Thema: Rezension ((enavy)) ((teal))Fandom: / ((eteal)) Ich bin jetzt mit dem Buch "Children of Blood and Bone
    16. 07. 2018

    Thema: Rezension
    Fandom: /

    Ich bin jetzt mit dem Buch "Children of Blood and Bone - Goldener Zorn" durch und möchte natürlich ein paar Worte dazu schreiben.
    Spoiler sind durchaus vorhanden, wenn ihr das Buch noch lesen wollte, seht euch einfach meine kurze Buchvorstellung an oder schaut mal bei DarkViktorys Trailer vorbei, das gibt auch schon mal einen ganz guten Einblick in den gesamten Stoff.
    Was mir erst gegen Ende klargeworden ist, dass das ganze Buch ein Statement gegen Rassismus ist und ein Versuch, mehr Diversität in das Fantasy-Genre zu bringen. In meinen Augen ist das gelungen, da das Werk solide und spannend war, wenn auch vom Inhalt her nichts bahnbrechend Neues.
    Die Handlung ist aber gegen Ende trotzdem interessanter geworden und umso länger ich gelesen habe, umso mehr war ich drin. Es gab dann auch einige überraschende Wendungen, besonders wegen eines Charakters, der irgendwie ziemlich wankelmütig auftritt, aber dazu später mehr.
    Generell sind mir die Charaktere im Laufe des Buches immer sympathischer geworden. Tzain zum Beispiel kam mir oft wie der einzig Vernünftige vor und ich mochte ihn wirklich sehr. Ich hoffe sehr darauf, dass es im nächsten Buch auch Kapitel aus seiner Sicht geben wird.
    Amari ist aber trotz alledem mein Lieblingscharakter. Sie erinnert mich ein bisschen an mich selbst, gerade weil sie zum Anfang eher ziemlich schwach wirkt. Ich mag es, wie sie sich entwickelt hat, auch in Hinblick auf ihrer Freundschaft zu Zelié. Ich glaube, dass ihre Weigerung zu kämpfen und zu töten vielleicht auch noch ein Überbleibsel aus der Erziehung ihres Vaters war. Sie hat sich geweigert, zu kämpfen um sich ihm zu widersetzen. Das war ihre Form des Widerstands. Und deswegen fiel es ihr auch so schwer, das aufzugeben. Aber ihre Beziehung zu Tzain finde ich auch irgendwie süß und es fühlt sich richtiger an, als der andere große Ship in dem Buch.
    Mit Inan dagegen konnte ich irgendwie so gut wie gar nichts anfangen, vor allem gegen Ende nicht. Er war ein bisschen wie Prinz Zuko aus "Avatar", aber nicht ganz so sympathisch weil er so wankelmütig ist. Erst will er unbedingt Zelié und die Magie vernichten, dann ist er total in sie verliebt und dann ist auf einmal "Ehre und Pflichterfüllung" doch wichtiger. Bei Zuko wurde sich Zeit gelassen, wenn sein Weltbild verändert wurde, aber Inan hat einfach alles woran er geglaubt ganz schnell über Bord geworfen, nur weil er verliebt war. Generell fand ich die Liebesbeziehung zwischen ihm und Zelié viel zu überstürzt. Das hat sich irgendwie falsch angefühlt.
    Zelié, die Protagonistin, mochte ich am Anfang überhaupt nicht, gerade weil sie so impulsiv und von Zorn geleitet war. Wut ist die Emotion, die mir am fernsten liegt und deswegen konnte ich mich schlecht darin hineinfühlen. Gegen Ende habe ich sie aber doch sehr lieb gewonnen. Auch ihre Freundschaft zu Amari fand ich eigentlich ziemlich süß. Aber ich fand es eben seltsam, dass sie Inan das sehr schnell verziehen hat, dass er angeordnet hat ihr ganzes Dorf zu töten und mit Amari war sie so lange patzig, wegen Dingen die ihr Vater Saran getan hat. Weil sie und Inan Seelenverwandte sind. Manchmal fänd ich es auch ganz schön, wenn der Protagonist sich nicht immer in Irgendjemanden verlieben würde. Naja.
    In der Danksagung hat sich die Autorin unter anderem auch bei Bryke (den Autoren von Avatar) bedankt dafür, dass sie Inspirationen für ihr Buch geliefert haben, deswegen kann ich es auch verzeihen, dass das Buch dem Universum ähnelt. Es gibt ja auch einige große Unterschiede: So ist "Children of Blood and Bone" um einiges blutiger und erwachsener. Außerdem ist Avatar natürlich auch stark der asiatischen Kultur entlehnt, das zeigt sich darin, dass viele Weisheiten aus dem Taoismus, dem Konfuzianismus und dem Buddhismus in der Serie auftauchen. Bei CoBaB spielt die afrikanische Kultur eine viel größere Rolle, da es in dem Buch eine Vielzahl von Naturgottheiten gibt und die Charaktere trotz all der Rückschläge immer daran glauben, dass die Götter einen großen Plan haben.
    Die Welt an sich war ganz gut ausgearbeitet, gerade mit der der Karte am Anfang und der ganzen Kultur von Orïsha, die auch sehr afrikanisch ist (von der Architektur, der Kleidung, den Speisen). Auch die Tiere sind cool gewesen, da die Rittlinge meistens eine krassere Version von richtigen Raubtieren aus unserer Welt sind. Ich mochte Nailah, die Löwenesse. Aber auch hier wirkt es, als ob die Tiere ein wenig an Avatar angelehnt wären, denn da gibt es ja solche Mischungen aus verschiedenen uns bekannten Tieren (Ich liebe die Katzeneule). Aber trotzdem zeigt sich nicht die selbe Detailverliebtheit und ausgeklügelten Kleinigkeiten wie im "Avatar"-Universum. Natürlich ist es gemein, mit so einer Legende verglichen zu werden, aber wenn man entlehnt, muss man mit so etwas rechnen.
    Die Handlung an sich war ziemlich spannend, gerade gegen Ende hin. Manches fand ich vorhersehbar, manches nicht. Aber es hat immer Spaß gemacht, es zu lesen, gerade wegen des angenehmen Stils, der trotz des Genres sehr modern war was sicherlich dem jungen Alters der Autorin zu verdanken ist. Die gute Frau ist mit 25 gerade einmal 6 Jahre älter als ich (und BTS-Fan, wie ich in der Danksagung herauslesen konnte o.O). In den Staaten ist ihr Buch ja total abgegangen, weil sie bei Jimmy Fallon empfohlen worden ist.
    Das Ende war natürlich ein Cliffhanger und ich glaube, die Reihe soll (natürlich) eine Trilogie werden. Ein kleiner Teil von mir hofft ja, das Inan wirklich tot ist, weil ich den nicht wirklich leiden konnte. Aber auch wenn nicht, werde ich den nächsten Teil lesen.
    Ich würde das Buch jedenfalls an alle empfehlen, die Fans von klassischem Fantasy sind und auch "Avatar" schon gerne gemocht haben.

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    ((cur))30. 07. 2018((ecur)) ((navy))Thema: kurze Buchvorstellung((enavy)) ((teal))Fandom: /((eteal)) Ich habe das Buch "Gregor Gysi - Ein Leben i
    30. 07. 2018

    Thema: kurze Buchvorstellung
    Fandom: /

    Ich habe das Buch "Gregor Gysi - Ein Leben ist nicht genug" und werde jetzt ein paar Worte dazu schreiben.
    Das mag ungewöhnlich erscheinen, weil Autobiographien weiß Gott nichts sind, was in mein reguläres Lesemuster passen würde. Das grundsätzliche Problem mit Autobiographien ist ja, dass sie nicht von Schriftstellern geschrieben werden. Heutzutage bildet sich fast jede berühmte Persönlichkeit ein, schreiben zu können.
    Aber Gregor Gysi kann es tatsächlich, was mich ehrlich gesagt ziemlich verwundert hat. Menschen, die rhetorisch ganz versiert sind, haben dann meist Probleme, etwas zu schreiben, weil dabei andere sprachliche Mittel benötigt werden.
    Er selbst trifft als Rechtsanwalt auf einen Theaterautor, der ein absolutes Genie darin ist, Stücke zu schreiben, der aber nicht vernünftig den Sachverhalt erklären kann, weswegen er sich an Gysi gewandt hat.
    Allerdings schreibt Gysi sehr spannend und abwechslungsreich. Auch wenn es in Zusammenarbeit mit Hans-Dieter Schütt entstanden ist, so findet man viel von Gysis Stil wieder: Er schreibt humorvoll, sehr locker und er hat dieses Talent, komplizierte Sachverhalte einfach zu erklären (Man möge es Populismus nennen.)
    Außerdem ist sein Leben spannend, sein Leben als Rechtsanwalt in der DDR, später als Parteivorsitzender der SED in der Wendezeit und seine Zeit als Abgeordneter im Bundestag.
    Ich habe gern davon gelesen, habe ihm gern zugehört. Trotz allem bleibt natürlich die kritische Hinterfragung. Ich glaube nicht, dass er gelogen hat, aber wie viele Dinge waren anders, weil sie aus seiner Perspektive geschildert waren? Hat er Dinge, bewusst oder unbewusst, ausgelassen? Er hat sich nie gerechtfertigt, obwohl ihm im Leben viele Vorwürfe angelastet wurden. Entweder hat er dementiert oder bestätigt, aber er hat sich nie herausgeredet; ich glaube, dafür ist er auch zu stolz.
    Aber ich glaube ihm. Wahrscheinlich weil ich ihn ganz gerne mag und seine politischen Überzeugungen teile. Und ich glaube auch, dass man die Art und Weise, wie er um die Wendezeit behandelt wurde, als ungeheuerlich bezeichnen kann, ganz unabhängig davon, wie man zu ihm steht. Und ich finde es auch beeindruckend, wie er solche Dinge ausgehalten hat, nicht immer aus ganz selbstlosen Motiven, manchmal aus purer Starrköpfigkeit.
    Ich glaube auch, dass er für uns im Osten viel getan hat, auch wenn ich kein Kind der DDR mehr bin. Ich fand es ebenso schade, dass bei der Wiedervereinigung keine neue Verfassung ausgearbeitet wurde. Dass es keine richtige Wiedervereinigung wurde, sondern dass einfach das System der BRD übernommen wurde. Nicht alles war schlecht in der DDR. Es gab viele großartige soziale Errungenschaften, die auch in der sozialen Marktwirtschaft umsetzbar gewesen wären.
    Wir sollten damals während einer Geschichts-LK begründen, ob es nicht vielleicht besser gewesen wäre, wenn die DDR ein souveräner Staat geblieben wäre. Ich denke, dass es leichter ist, eine kapitalistische Demokratie zu einer sozialen zu machen als eine sozialistische Diktatur zu demokratisieren; vor allem weil dies noch niemanden gelungen ist. Was ich sagen will: Ich hätte nicht gewollt, dass die DDR unabhängig bleibt, trotz der Fehler, die die Bundesrepublik aufweist.
    Vielleicht bin ich als Kind, was in einer westlichen Kultur aufgewachsen ist, zu amerikanisch geprägt. Ich will nicht in einem konservativen Land wie Polen oder Tschechien leben. Ich mag die USA. Nicht immer die Entscheidungen der amerikanischen Politiker, aber dennoch. Ich finde McDonald's cool (ich finde es auch gut, dass es keine Buden um die Mecklenburger Seenplatte gibt), ich liebe amerikanische Serien, ich liebe Percy Jackson, ich liebe Werte wie Toleranz und Gerechtigkeit und Solidarität. Und ich will in keiner Nation leben, die nicht in der Lage ist, Homosexuelle und Andersartige zu akzeptieren.
    Sicher ist das alles ein Produkt meiner Erziehung. Aber ich fand es auch gut, dass wir Teil der BRD wurden wegen der internationalen Anerkennung, die uns zuteil wurde und weil wir dadurch ein Teil der EU wurden. Die EU ist trotz ihrer Fehler eine tolle Idee. Reformen sind nötig, aber nicht die Abschaffung.
    Für mich ist Gregor Gysi jedenfalls ein politisches Vorbild, auch wenn es viele Mitglieder in seiner Partei gibt, die ich nicht so sehr leiden kann (Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine). Manchmal persönlich, manchmal von der politischen Ausrichtung her.
    Ich kann euch sein Buch auf jeden Fall empfehlen, wenn euch die jüngere deutsche Geschichte interessiert und/oder ihr links seid oder nicht, euch aber die andere Seite interessiert.
    ISBN: 978-3-351-03684-3

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    ((cur))02.08.2018((ecur)) ((navy))Thema: musikalische Rezension((enavy)) ((teal))Fandom: Alternative((eteal)) Um hier ein bisschen Abwechslung in den
    02.08.2018

    Thema: musikalische Rezension
    Fandom: Alternative

    Um hier ein bisschen Abwechslung in den Blog zu bekommen, bekommt ihr heute eine Rezension von Sonnenvogel zu lesen. Der Gute kennt sich nämlich sehr gut mit Musik aus und möchte euch eine seiner Neuentdeckungen präsentieren:

    Beim Stöbern in Bandcamp entdeckt man teilweise die tollsten Sachen, so z.B. die gleichnamige Debüt-EP der texanischen Alternative-Rocker von „Norphlet“. Sie erschien am 4. Mai diesen Jahres und ist aktuell gratis verfügbar.

    Los geht’s passenderweise mit „Brand New“, das mich an verschiedene Brit Rock-Bands erinnert und seltsamerweise doch nicht. Gleich in Vers eins heißt es It's ok. It's alright. Go back to bed now, everything is fine.
    Im inneren Monolog merkt das lyrische Ich, dass es (wieder) im Begriff ist, sich selbst anzulügen.
    But I don't buy it all, oh no. I can feel it in the rag and the bone
    That everything has changed in my life
    And I'll be picking up the pieces 'til I die

    Über diesem Scherbenhaufen It's no life“ springt unserem Protagonisten etwas metalig der Suizid als Ausweg ins Gesicht - oder vielmehr in die rotierende Großhirnrinde.
    Thematisch wirkt der Song dann tatsächlich, als gebe er einige jener Gedanken wieder, die jemanden - dem Sänger? - gerne mal vom Einschlafen abhalten oder wieder dem Schlafe entreißen.
    How long's the wait into heaven anyway?
    I imagine a single-file procession slowly creeping past the gates
    And how much say do we really have in anything we do?
    Does everyone become a ghost?
    Who haunts where, and who haunts who?

    Hier in der zweiten Strophe bzw. dem ersten Pre-Chorus wirken Stimme und Gitarren mit einsetzendem Strumming so energiegeladen, wenn sie die geschilderte Vorstellung vom Jenseits untermalen, dass man fast (aber auch nur fast) von Punk sprechen könnte. Im Refrain dagegen findet so etwas wie ein Hinterfragen des religiösen Glaubens seinen Platz.
    When you died, did you slip through a crack in the floorboards?
    (Did your spirit slip out through the back door?
    Did your soul float up through the ceiling?)
    You know that's what I grew up believing

    Mit anderen Worten der ständige innere Zweifel: Kommt nach dem Tod vielleicht auch nichts?
    Der sich direkt anschließende zweite Pre-Chorus bzw. die dritte Strophe (musikalisch viel näher am Refrain) knüpft in der Struktur an seinen Vorgänger an, wird dabei in seinen Schilderungen jedoch recht drastisch.
    Es scheint an dieser Stelle, als habe man sich aus Versehen in ein Untergangsszenario der Schweden von „Sorcerer“ verirrt; die Lyrics mehr geschrien als gesungen - nur mit auffallend leichter und lockerer musikalischer Begleitung.
    How long's the wait into heaven anyway?
    I envision miles of torrid ocean, black and boundless in its length
    All my loved ones stacked in limbo, bodies making up the waves
    Calling out in tongues through the gnashing of their teeth

    Diese grauenhaftere Vorstellung eines Jenseits mit quälender Erwartung des Eintritts verdrängt die Idee bloßer Leere.
    Was für eine Last diese Gedanken bedeuten, wird in der abschließenden Strophe, eher eine Bridge, konstatiert
    I need to see some wild birds
    I need to feel like it's worth it
    I need a reason to go on
    'Cause I can't stop my mind

    Es geht um die Ablenkung, die wir alle dann und wann brauchen. Im Fall der Jungs aus Waco, gelegen im ländlichen McLennan County ist das eindeutig die Flucht nach draußen in die Großen Ebenen. Müsste man „Brand New“ rein als Gedicht betrachten - was jeder Songtext gleichzeitig ist -, wäre es ganz klar dem „Sturm und Drang“ zuzuordnen.
    Ähnlich wie im Pantheismus wird die Natur als ursprüngliches Heim des Menschen gesehen. Das Vogelgezwitscher und die frische Luft lassen einen auf andere, ausgeglichene Gedanken kommen und machen das Leben lebenswerter.

    Währenddessen entzieht die Menschheit sich selbst jede Grundlage, indem sie so fleißig die Natur zerstört:
    Weil wir nicht erkennen, dass diese eine greifbare Verkörperung Gottes ist.

    Nach zwischenzeitlicher Resignation lautet das Fazit vgl. Camus’ Wiederherstellung zu Deutsch sinngemäß:
    „Irgendwie muss es ja weiter gehen, denn ich kann nicht einfach aufhören, zu zweifeln und zu existieren.“
    Erst mit dem eine halbe Minute vor Schluss einsetzenden Fade-Out lockert sich das (Gedanken-)Konstrukt. In Relation zu dem Songtitel weißt auf einen bevorstehenden Bruch mit den Gewohnheiten des bisherigen Lebens hin; dem Protagonisten wurde schlagartig klar, wie begrenzt seine Zeit auf Erden ist. Deshalb möchte er etwas Brandneues starten und fängt - im autobiographischen Kontext - nun damit an, sich mehr seinem Lebenselixier Musik zu widmen.

    Teil 1 von 2 - Sollte euch etwas wo anders hin deuten, schreibt’s in die Kommentare

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    ((cur))20.08.2018((ecur)) ((navy))Thema: kleine Tour durch mein Bücherregal((enavy)) ((teal))Fandom: Alle (fast) ((eteal)) Wegen der warmen Tage habe
    20.08.2018

    Thema: kleine Tour durch mein Bücherregal
    Fandom: Alle (fast)

    Wegen der warmen Tage habe ich mittlerweile die Angewohnheit entwickelt auf dem Boden zu schlafen, weil dies dann doch lindernde Kühle verschaffen kann. Jedenfalls ist ein weiterer angenehmer Nebeneffekt, dass ich direkt neben meinem Bücherregal schlafen kann (bzw muss. Besonders viel Platz habe ich in meinem Zimmer jedenfalls nicht.) Irgendwie fühle ich mich dadurch meinen Büchern näher. Ich weiß, das klingt mehr als komisch, aber es fühlt sich gut an. Jedenfalls habe ich mir gedacht, dass es doch eine interessante Idee für meinen Buchblog wäre, eine kleine Tour durch meine Regale zu machen. Denn bei mir hat alles eine Ordnung. Ich sortiere meine Bücher nämlich nicht nach Verlag oder Farbgebung, wie es manche Ästhetik-Fetischisten glauben tun zu müssen, sondern nach Genre.
    Ich werde jedenfalls von links nach rechts und von unten nach oben alle Regale abgehen und euch näher erklären. Achja, mein Regal hat 15 Fächer, 3 in der Breite und 5 in der Länge. Ich werde zu jeden Buch etwas Persönliches anmerken, um das alles ein bisschen interessanter zu gestalten. Aber ich muss euch vorwarnen; einige der Bücher habe ich selbst noch nicht gelesen. Aber vielleicht ist ja einer ein riesiger Fan von Trygve Gulbranssen und kann mich dann noch überreden sein Buch zu lesen. Wer weiß.
    Lasst uns anfangen!


    Reihe 1, Fach 1
    Biographien, wissenschaftliches Zeug
    - Bertelsmann Jugend Lexikon – Das Buch hat meine Schwester damals zur ihrer Konfirmation bekommen und wahrscheinlich nicht besonders oft hineingeschaut. Ich muss aber sagen, dass Lexika nicht mehr besonders zeitgemäß sind. Wenn man wirklich etwas recherchieren möchte, ist das Internetz die schnellere und umfangreichere Alternative. Obwohl es natürlich seinen ganz eigenen Charme hat, in einem Lexikon herumzublättern.
    - Langenscheidts Taschenwörterbuch Englisch-Deutsch – Den habe ich von meinen Großeltern geschenkt bekommen. Hat aber leider dasselbe Problem wie mein Lexikon.
    - Jahrbücher meiner Schule – Die sammele ich trotz der peinlichen Fotos. Besonders jetzt nachdem ich meinen Abschluss gemacht habe, bin ich doch etwas nostalgisch und blättere hin und wieder darin.
    - Die Räuber (Friedrich Schiller) + Die Leiden des jungen Werther (J.W. von Goethe) – Die zwei habe ich ebenfalls von meinen Großeltern geschenkt bekommen, weil die beiden der Auffassung waren, dass ich etwas Kultur vertragen könnte. Da war ich in etwa 14 und dachte wohl Götter, was ist das! und habe es nie wieder angefasst. Mittlerweile habe ich sowohl von Goethe als auch von Schiller durch die Schule einiges lesen müssen (Ich mag Schiller lieber.) und würde besser damit zurechtkommen, habe mich aber immer noch nicht dazu durchringen können.
    - Und ewig singen die Wälder (Trygve Gulbranssen) – Das habe ich auch mal von irgendjemand aus der Verwandschaft geschenkt bekommen, habe es aber noch nie weiter berührt. Im Nachhinein glaube ich, dass es nur in meinem Regal steht, weil es ein bisschen alt aussieht und muffig riecht und irgendwie ein interessantes Flair verströmt.
    Biographie Gregor Gysi – Dann steht hier noch die Biographie von Gregor Gysi. Ist ein eher aktuelles Buch, was ungewöhnlich für dieses Fach ist, sich aber damit erklären lässt, dass ich sonst aber nirgendwo mehr Platz habe, zumindest in keinem anderen Fach, in das es thematisch hineinpassen würde.
    - Schulbuchliteratur (Romeo und Julia, Kabale und Liebe, Antigone, Faust - erster Teil) – Die haben hier auch ihren Platz und verströmen einen Hauch von Kultur. Obwohl ich sagen muss, dass mir die moderneren Werke, die wir lesen mussten besser gefallen haben (z.B. Der Vorleser oder Homo Faber).
    - Ihrer Zeit voraus - Frauen verändern die Welt – Das war ein Buch, was mir tatsächlich ziemlich gut gefallen hat. Ich mage auch jetzt noch ganz gerne, die Lebensgeschichten von Menschen zu verfolgen. Hier wurde eben auf besondere weibliche Persönlichkeiten ein Augenmerk gelegt. Aber auch das Rollenbild der Frau im Allgemeinen wurde durch die historischen Epochen betrachtet. Besonders interessant fand ich zum Beispiel Johanna von Orleans, Frida Kahlo und Hannah Arendt.
    - Glorious Book of Heroes – Das Buch ist ähnlich wie das vorhergehende, nur dass es sich nicht nur auf Frauen fixiert. Auffallend ist dabei die emotionale Sprache, die bisweilen etwas unkritisch ist, aber auch nicht den Anspruch hat kritisch zu sein. Besonders interessant fand ich hier Paracelsus, Martin Luther King, Mahatma Gandhi, Alexander der Große, Nelson Mandela, Vaclav Havel, Anne Bonny und Mary Read.
    - Das neue Tierleben von Ulli Stein – Das Buch habe ich von einem guten Freund zum 13. Geburtstag bekommen, ist eigentlich ziemlich witzig.
    - Sterne und Weltraum – Das habe ich zusammen mit meiner Gruppe bei Jugend forscht gewonnen. Eigentlich gehörte dazu das gesamte Jahresabonnement, aber Freundin hat das für sich abgegriffen und ich habe davon nie mehr als das gesehen^^
    - 166 Tage im All von Alexander Gerst – Das habe ich auch bei Jugend forscht gewonnen.
    - Vorbereitungsbuch für Biologie-Abitur – Das hat mir verdammt noch einmal den Arsch gerettet. Ich bin dann immer die Prüfungsaufgaben der früheren Abiturjahrgänge durchgegangen und habe geschaut, was die da so geschrieben haben. Dadurch habe ich am Ende souveräne 11 Punkte bei meinem Bio-Abitur einfahren können, obwohl ich im Vorabi nur 5 Punkte hatte^^


    Reihe 1, Fach 2
    Kinderbücher
    - Secret Book for Girls - Ein ziemlich nützliches Handbuch, darin sind viele Informationen über die Regeln von Sportarten, berühmte Frauen, Gedichte, Lieder, Anleitungen wie man bestimmte Dinge selber baut, aber auch Ideen was man als Kind alles so machen kann: z.B. ein Spionageteam gründen. Mir hat das Buch gefallen, weil es nicht klischeehaft mädchenhaft ist, sondern auch handwerkliche Tipps gibt. Die Anleitung für das Spionageteam habe ich damals aber handschriftlich abgeschrieben, weil ich die Idee toll fand, aber auch genau wusste, dass ich niemals meine Jungs für diese Sache einspannen könnte, wenn sie wüssten, dass die Idee aus einem “Mädchenbuch” stammt.
    - Girls Survival Handbuch – Das fand ich dann wiederum nicht so cool, gerade weil es so zwanghaft mädchenhaft war, mit Flirt- und Schminktipps und so einen Müll.
    - Seltene Tiere – Das habe ich zu meinem 12. Geburtstag bekommen. Das habe ich beim Regaldurchstöbern wiederentdeckt und habe den Entschluss getroffen, dass ich das Buch meinem Neffen zeigen will, weil da viele große Bilder von Tieren drin sind und er auf so was total abfährt.
    - Völker und Geschichte – Wissen für Kinder – Auch ein Wissensbuch, was ich ziemlich interessant fand. Das habe ich mal zu einem Test genutzt, zur Frostreihe, weil da ja auch verschiedene Völker eine große Rolle spielen.
    - Kinder-Länderlexikon – Da sind so verschiedene Rezepte aus allen möglichen Ländern darin und ich habe mir mal die Mühe gemacht, die alle handschriftlich herauszuschreiben, z.B. Kaiserschmarrn, Palatschinken, Curry, Tacos mit Guacamole, Bananen-Pfannkuchen, Feijoada und Couscous. Die Rezepte habe ich dann meinen Großeltern zu Weihnachten geschenkt, auch wenn ich mir sicher bin, dass sie nie etwas davon nachgekocht haben.
    - Sternbilder und Sternzeichen – Das Buch fand ich wegen der griechischen Sagen so unglaublich interessant. Mich hat der mythische Aspekt immer besonders begeistert, aber meine Großeltern dachten, ich hätte ein besonderes Faible für Astronomie entwickelt. Sie haben eigentlich immer gewollt, dass ich mich für eine “richtige” Wissenschaft interessiere und nicht für die Sagen und Geschichten alter Völker.
    Kosmos Himmelsjahr 2009 – Das Buch haben sie mir dann geschenkt, weil sie dachten, dass ich Astronomie so toll finde. Ich habe da nie reingeschaut, um ehrlich zu sein.
    - Kai Lego Ninjago – Das war so ein Buch über Kai aus “Lego Ninjago”, weil ich ein ziemlicher Ninjago-Fan war, zumindest bis zu meinen 13/14. Lebensjahr. Danach war es ja peinlich, auf so ein Kinderkram zu stehen. Mittlerweile bin ich 19 und sehe mir das zusammen mit meinem Neffen sehr gerne an.
    - Altes Griechenland, Alltagsleben damals – Das Buch fand ich auch immer sehr interessant. Ich war schon als Kind ein großer Fan der Griechen und durch Percy Jackson hat das bei mir noch einmal einen ziemlichen Boost bekommen.
    - Kinderbücher: Münchhausen, Der Zauberer von Oz, Peterchens Mondfahrt, Janosch, Das doppelte Lottchen, Der Räuber Hotzenplotz, Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch – Das ist ein großer Haufen von Kinderbüchern, die ich echt gerne gemocht habe. Meine Mum hat mir mal erzählt, dass sie mir früher immer gerne vorgelesen hat, aber als ich selbst gelernt habe zu lesen, habe ich sie immer berichtigt, wenn sie sich verlesen hat. Danach war sie dann so genervt von mir, dass sie irgendwann aufgehört hat, mir vorzulesen. Ich war wohl ein ziemlicher Kotzbrocken mit 8.

    Reihe 1, Fach 3
    Das ist mein Fach mit Büchern, die ich mal geschenkt bekommen, aber nie gelesen habe, weil es mir an Motivation mangelte
    - Schwert und Krone - Meister der Täuschung (Sabine Ebert) - 19. Geburtstag
    - Palast der Winde (M.M. Kaye) - 17. Geburtstag
    - Weltanschauung - Jugend verändert die Welt – Das habe ich auch zur Jugendweihe bekommen und bisher nur durchblättert.
    - Lady Africa (Paula McLain) – Das habe ich mal für einen Euro bekommen, genau wie Stoner (John Williams) und Fluch der Schriftrollen (Barbara Wood). Das war in so einer Kramkiste und ich dachte, ich würde ein Schnäppchen machen. Allerdings habe ich die Bücher nie angerührt, vielleicht verschenke ich sie irgendwann weiter.
    - Darm mit Charme (Giulia Enders) – Das habe ich von meinen Großeltern zu meinem 15 Geburtstag geschenkt bekommen. Allerdings sind auch nützliche Tipps darin, wie z.B. die richtige Haltung beim Toilettengang. Komplett durchgelesen habe ich das trotzdem nie.
    Ein perfekter Haushalt – Zur Jugendweihe geschenkt bekommen. Nie angefasst. Da wird mein Haushalt anscheinend doch nicht so perfekt^^
    - 2222 Fragen und Antworten – Das Buch hat früher meiner Schwester gehört, aber sie hat es aussortiert. Ich würde es wahrscheinlich auch aussortieren.
    - Mathematik, Abitur – Das habe ich nie gebraucht, da ich glücklicherweise kein Mathe-Abi machen musste. Bei uns in Thüringen reicht es, in einer Naturwissenschaft zu schreiben und das habe ich durch Biologie abgedeckt.
    - Flächen und Berechnung - Auch irgendwas für Mathe. Hat sich aber durch unser Tafelwerk ohnehin erledigt.
    - Wenn Gott wirklich wäre - Buchmesse 2017

    Reihe 2, Fach 1
    High Fantasy* mit besonderem Platz in meinem Herzen
    - Eona (Alison Goodman) – Das ist ein asiatisch angehauchter Zweiteiler mit toller Geschichte, die absolute spannend geschrieben ist. Und allein die Tatsache, dass die Reihe aus zwei und nicht aus drei Büchern besteht, macht sie sehr ungewöhnlich. Ich habe die Reihe zweimal gelesen.
    - Eragon-Tetralogie mit Zusatzband (Christopher Paolini) - Drachenreitergeschichten, die eigentlich jeder kennen sollte, der sich ein bisschen mit Fantasy beschäftigt. Seine größte Stärke und Schwäche zugleich ist das junge Alter des Autors; er war 15 als er den ersten Teil geschrieben hat. Ich habe die Reihe dreimal gelesen.
    - Geschichten aus der Aufgetauchten Welt: Die Drachenkämpferin (1-3), Die Schattenkämpferin (1-3) und die Feuerkämpferin (1-3) von Licia Troisi – Dabei handelt es sich um großartiges Fantasy mit starken Frauencharakteren von einer italienischen Autorin. Ich habe alle neun Bücher zweimal gelesen und habe meinen Usernamen von der Protagonistin der Feuerkämpferin übernommen, weil ich sie so cool fand.

    Reihe 2, Fach 2
    Fantasy mit Drachen. Ich fand die Bücher ganz gut, aber sie waren nie so besonders für mich wie andere Bücher
    - Drachenflüsterer 1-3 (Boris Koch) – Die Reihe fand ich aus dem Fach am besten, um ehrlich zu sein. Schlecht war aber, dass die Reihe niemals beendet wurde. (Kleine Revision: Ein vierter Band wurde 2017 veröffentlicht. 6 Jahre zwischen zwei Büchern sind aber auch eine verdammt lange Zeit. Ich überlege, mir den auch anzuschaffen, weil das ja auch ein Stück Kindheit für mich war.)
    - Das Drachenorakel Azura und Shadow (Robson) – Das Buch ist toll, aber der 2. Teil wurde nie auf Deutsch übersetzt.
    - Die unendliche Geschichte (Michael Ende) - Eines der ersten "dicken" Bücher, die ich damals gelesen habe. Absolut großartig.
    - Drachenreiter (Cornelia Funke) – Die Geschichte ist echt süß geschrieben und vor kurzem kam auch zweiter Teil heraus, den ich aber wahrscheinlich nicht lesen werde.
    - Herr der Ringe (J.R.R. Tolkien) + Der Hobbit – Die Bücher sind wegen des ausschweifenden Stils und der langweiligen Charakter leider nicht so mein Ding, auch wenn ich natürlich weiß, dass es da eine große Fanbase gibt, was ich auch respektiere. Die Bücher habe ich mal als Schuber zu Weihnachten bekommen.
    - Die Feuerreiter seiner Majestät (Naomi Novik) – Das ist eine Reihe mit 9 Bänden, habe aber nur bis zum 6. Band gelesen. Sie handeln von den Kriegen gegen Napoleon und wie es wäre, wenn Drachenreiter mitgekämpft hätten. Die Bücher sind sehr militärisch angehaucht und eigentlich nicht so mein Ding, wenn auch sehr historisch.
    - Drachenelfen und Die Elfen von Bernhard Hennen – Bei den Büchern habe ich festgestellt, dass mir deutsches High-Fantasy nicht gefällt. Ich kann bis heute nicht mal mehr genau sagen, worum es in den Büchern ging, obwohl es nicht so lange her ist, dass ich sie gelesen habe.

    Reihe 2, Fach 3
    Bücher, die sich nicht genau zuordnen lassen, mir aber gut gefallen haben
    - Die Farben des Blutes-Reihe (Victoria Aveyard) – Diese Buchreihe spielt sehr mit den unterschiedlichsten Genres. Sie wirkt anfangs sehr wie High Fantasy; gerade wegen der verschiedenen Königshäuser und ihrer Intrigen erinnert die Reihe an Game of Thrones. Im Laufe des Buch erfährt man allerdings, dass die Reihe in einer fernen Zukunft in den Vereinigten Staaten spielt, was sie strenggenommen zu einer Dystopie macht. Allerdings gibt es dann die Menschen mit silbernen Blut, die alle besondere Kräfte habe und über die mit roten Blut herrschen. Das könnte auch aus einem parallelen X-Men-Universum kommen, in der die Mutanten die Macht an sich gerissen haben. Absolut einzigartig diese Reihe, sehr empfehlenswert.
    - Children of Blood and Bone von Tomi Adeyemi – Das habe ich kürzlich gelesen und ist strenggenommen High Fantasy, ist aber durch den afrikanischen Einfluss sehr außergewöhnlich.
    - Mythos Academy von Jennifer Estep - Großartige Geschichte, die ich anfangs gar nicht so toll eingeschätzt hatte. Ich dachte es wäre zu mädchenhaft, aber die Bücher haben mich überrascht. Auch meiner besten Freundin haben sie gefallen, obwohl sie wohl denkt, dass mein Lesegeschmack zu jungenhaft ist. Ich will die Bücher noch mindestens einmal lesen.
    - American Gods von Neil Gaiman – Auch ein tolles Buch, was immer spannender wird und ein überraschendes Ende hat.
    - Lost Boy und Alice von Christina Henry - Alice muss ich noch lesen und ich freue mich auch darauf, weil ich Lost Boy auch cool fand. Das habe ich letztes Weihnachten und zu meinem 19. Geburtstag bekommen.
    - Ein großer Haufen Glückwunschkarten, Briefe und Postkarten, ein Reisebericht aus Texas, Klassenfotos aus den Klassen 10, 11 und 12 lassen sich ebenfalls in diesen Fach finden. Alles Dinge, an denen ich persönlich sehr hänge und die für mich eine besondere Bedeutung haben.

    Reihe 3, Fach 1
    Schattenjäger-Romane von Cassandra Clare
    - Chroniken der Unterwelt (1-6) + Legenden der Schattenjäger-Akademie
    Die Chroniken des Magnus Bane
    Der Schattenjäger-Codex
    Chroniken der Schattenjäger (1-3)
    Die dunklen Mächte (1-2)
    Muss ich nichts weiter dazu sagen, jeder weiß, dass ich diese Bücher liebe. Allerdings habe ich Platzprobleme in Anbetracht der Bücher, die Cassie angekündigt hat. Scheinbar kommen ja noch mindestens 11 Bücher (!). Da muss ich wohl auf ein zweites Fach ausbauen irgendwann. Ich habe alle Bücher zweimal gelesen. Ein drittes Mal steht bestimmt auch noch an, bei der Masse an Büchern (: D). Ungewöhnlich ist ja, dass die Bücher von Anfang an komplett durchgeplant sind und Cassie eher besser als schlechter wird und nie ideenlos wirkt.

    Reihe 3, Fach 2
    Dystopien**-Fach
    - Cassia und Ky (1-3) - Großartige Liebesgeschichte, voller Poesie und stiller Leidenschaft. Ich habe die Reihe 1,5-mal gelesen, da ich beim zweiten Lesen mal zwischendrin abgebrochen habe (Wahrscheinlich war da ein tolles neues Buch dazwischen. Neue Bücher haben immer Priorität.)
    - Die Auserwählten im Labyrinth/ Maze-Runner (1-3) - Tolle jungslastige Geschichte mit ebenso tollem Filmen. Die habe ich mal als Schuber zu Weihnachten bekommen.
    - Hüter der Erinnerung - Eines der ersten Werke dieses Genres, was mich sehr nachdenklich gestimmt hat. Das habe ich auch mal zu Weihnachten bekommen.
    - Die Tribute von Panem (1-3) + Das offizielle Buch zum Film (für die ersten beiden Filme) und das offizielle Handbuch zu den Tributen (für den ersten Film) - Die anderen Handbücher zu den Filmen habe ich leider nie gefunden da wurde dann oft erklärt, wie bestimmte Szenen zustande kamen. Die Bücher habe ich als Schuber zu Weihnachten bekommen.
    - Die Bestimmung von Veronica Roth (1-3) – Die Bücher haben mir aus dem Fach am wenigsten gefallen. Die habe ich auch als Schuber zu Weihnachten bekommen. (Ich mag Schuber. Einheitliche Buchcover sind etwas fantastisches.)
    - 1984 von George Orwell – Das lese ich gerade, also steht es, wenn man genau sein will, noch nicht in dem Fach. Das wird es aber wenn ich durch bin, es ist ja eigentlich der Urpsrung der Dystopien.
    - Ebenso lassen sich hier ein großer Haufen Lesezeichen finden. 38, um genau zu sein. 13 von Thalia, 7 von einem Harry-Potter Lesezeichen-Kalender, 6 von einem Katzen Lesezeichen-Kalender (da kommen 6 dazu), 4 auf denen Marco Polo steht (keine Ahnung woher die kommen), einer von metalum (?), ein Stück Werbung für die Klimagewalten-Ausstellung in Halle welches als Lesezeichen zweckentfremdet wurde (weil es cool aussieht), eines was ich in der 2. Klasse gebastelt habe auf dem mein Name steht, ein Lesezeichen für besondere Leseleistungen, was ich wohl auch mal in der Grundschule bekommen habe, eines zum Hobbit, eines zu Beedle dem Barden und eines zu den Kane-Chroniken was aussieht wie die ägyptische Flussgöttin Nephtys.

    Reihe 3, Fach 3
    Historische Romane
    - Jahrhundert-Trilogie von Ken Follett – Das war eine spannende Zusammenfassung des 20. Jahrhunderts in denen man die Geschichten mehrerer Familien verfolgen kann. Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich persönlich die Szenen, die während des 1. bzw 2. Weltkrieges spielen, eher langweilig fand. Ich bin nicht so übermäßig an Militärgeschichte interessiert und war deswegen auch eher ein Fan von “Kinder der Freiheit” war, indem es auch viel um diplomatische Politik und das Finden von Kompromissen geht, was man eben in einer Demokratie so macht. Den Band habe ich auch zweimal gelesen, die anderen nur einmal.
    - Die Romanows von Simon Sebag Montefiore - Geschichte der Romanows von Michael Romanow bis Zar Nikolaus II.. Sehr schön geschrieben, oft sehr mitreißend. Als Zar Nikolaus und seine Familie der Revolution zum Opfer fielen, habe ich durchgehend geheult. Egal, wie schlecht er als Herrscher war; niemand hat dieses Ende verdient. Die Revolutionen sind oft gnadenlos mit ihren Verlierern und sollten deswegen nie ein Mittel für die moderne Demokratie sein.
    - Atlas der erfunden Orte von Edward Brooke-Hitching – Das Buch beschäftigt sich mit Phantomorten. Ich fand es sehr interessant und auch schwungvoll und unterhaltsam geschrieben.
    Atlas der fiktiven Orte von Werner Nell – Das Buch beschäftigt sich mit erdachten Orten (Neverland, Camelot, Atlantis). Fand ich auch recht interessant, habe ich aber nicht ganz so sehr verschlungen wie das Buch darüber, weil ich mit dem Schreibstil nicht ganz so warmgeworden bin.
    - 1913 von Florian Illies – Das Buch schaut was berühmte Persönlichkeiten im Jahre 1913 alles so angestellt haben. Ist wirlklich sehr witzig beschrieben mit feinem Humor. Irgendwie fand ich es auch interessant zu sehen, wie historische Persönlichkeiten als Menschen waren. Zum Beispiel war Franz Kafka so unsicher, dass es fast schon lächerlich ist und Sigmund Freud war tatsächlich ziemlich beleidigt in dem Jahr. Ich habe das Buch zu meinem 16. Geburtstag bekommen und seitdem zweimal gelesen. Einmal als mir die historischen Zusammenhänge nur vage vertraut waren und einmal, als wir uns im Unterricht auch schon ausführlicher mit einzelnen Persönlichkeiten auseinandergesetzt haben.
    - Der Wolkenatlas von David Mitchell - Mein persönlicher Geheimtipp. Das Buch und den Film hat aber niemand verstanden, den ich gefragt habe, aber irgendwie hat es meine Sicht auf ealles verändert. Ich habe es einmal durchgelesen und einmal in der Mitte abgebrochen, weil ich es tatsächlich etwas anstrengend fand. Mit allen Perspektiven komme ich klar, außer der von Zachry und die kommt dann gleich geballt. Nur für mutige Leser.
    - Eine Geschichte aus zwei Städten von Charles Dickens - Liebesgeschichte zeigt die Schattenseiten der Französischen Revolution. War ganz angenehm zu lesen, wenn auch mit flachen Charakteren.
    - Eine Sammlung von Jules Vernes' größten Werken auf Englisch - Ich habe große Angst dieses Buch zu lesen, weil es dick ist und wahrscheinlich anstrengend zu lesen. Große Angst.
    - To Kill a Mockingbird von Harper Lee - Rassismus während der Great Depression, Südstaaten-Roman. Habe ich recht gern gelesen, hat mich sehr zum Nachdenken angeregt.
    - The Catcher in the Rhye von J.D. Salinger - Großartiges Gesellschaftsbild welches von einem depressiven jungen Mann gezeichnet wird. Ich liebe Holden Caulfield, aber ich war schon irgendwie auch ein bisschen deprimiert, während ich das Buch gelesen habe. Ich konnte trotzdem nicht aufhören, weiterzulesen.
    - Die Logik des Misslingens von Dietrich Dörner - Interessanter Einblick in die Psyche des Menschen. Ist mal etwas anderes, als mein sonstiger Lesestoff, was durchaus erfrischend war.
    - Generation Golf von Florian Illies - 1913 hat mir besser gefallen.
    - Ein Buch über regionale Sagen
    - Meine ganzen Magazine von der Bundeszentrale für politische Bildung - sind 11 Stück(z.B. über das politische System in den USA, der Sowjetunion, Lateinamerika, Grundrechte, Regionalpolitik etc. ) – Die habe ich mir auf Anraten meines Sozialkundelehrer gekauft, eigentlich als Prüfungsvorbereitung für meine mündliche Prüfung, aber nicht nur. Ist eigentlich ziemlich interessant zum Durchstöbern.

    Reihe 4, Fach 1
    Jugendbuchliteratur, die ich recht gerne gelesen habe
    - Silber-Trilogie von Kerstin Gier - Bücher über Jugendliche die in Träume reisen können. Ich fand die Idee sehr originell und habe auch meine helle Freude am lockeren Schreibstil von Kerstin Gier gehabt.
    - Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier + Das offizielle Buch zum Film vom ersten Band - Bücher über Zeitreisen und eine geheime Loge. Ist sehr empfehlenswert, auch wenn die Filme Teil zu Teil schlimmer geworden sind. Silber mochte ich aber einen Ticken lieber.
    - Carrie von Stephen King - Ich liebe Stephen King und habe von ihm auch "Friedhof der Kuscheltiere", "Sie" und "The Green Mile" gelesen, die stehen aber nicht bei mir, sondern bei meiner Mum. Deswegen sind sie hier nicht aufgeführt. Der Autor ist einer der wenigen, die meine Mum als Wenigleser auch verschlingen kann.
    - Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher – Das Buch wurde vor Kurzem sehr erfolgreich als Serie verfilmt, auch wenn die 2. Staffel wohl ziemlich überflüssig sein soll. Das Buch habe ich damals zum 15. Geburtstag von einer Freundin geschenkt bekommen.
    - Das also ist mein Leben von Stephen Chbosky - Tolle Coming-of-Age-Geschichte mit toller Verfilmung. Der Protagonist erinnert mich an mich selbst.
    - Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green – Liebesgeschcihte zweier Krebspatienten, mit toller Verfilmung. Das Buch oder den Film düfte jeder von euch kennen. John Green ist einer der besten Autoren für Jugendliche. Ich wollte eigentlich schon immer mehr von ihm lesen, bin aber irgendwie auch immer dem Fantasy-Genre ein bisschen treu geblieben.

    Reihe 4, Fach 2
    Mein Harry Potter-Fach
    - Harry Potter (1-7) von Joanne Rowling
    Harry Potter und das Verwunschene Kind – Ich fand es nicht so schlimm, aber auch nicht wirklich gut.
    Die Märchen von Beedle dem Barden
    Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind und Quidditch im Wandel der Zeiten
    Das Buch zum Film von "Phantastische Tierwesen"
    - Das Phänomen Harry Potter von Melissa Anelli – Das Buch hat wenig mit der Welt zu tun, aber vielmehr, wie Harry Potter die Welt für Melissa Anelli verändert hat. Wie ihr die Romane, aber auch das Fandom mit all seinen Facetten im Leben geholfen haben. Zeigt die Entstehung eines Fandoms, mit allen Vorteilen und Nachteilen. Zeigt zum Beispiel Wrock (Wizard Rock)-Bands wie Harry and the Potters, Einblicke in das Leben von Jo Rowling und verrückte HP-Gegner wie Laura Mallory.
    - Das Große Zauberwörterbuch von Langenscheidt (Deutsch-Englisch) – Das Buch enthält Vokabeln, welche unterstützend dienen sollten, wenn Menschen sich entscheiden Harry Potter auf Englisch zu lesen. Ich habe es mal auf einem regionalen Trödelmarkt in unserer Gegend gekauft und bin seitdem immer auf der Suche nach neunen Schätzen.
    - Hilfe für die Hufflepuffs von Michael Maar – Das ist eigentlich ein seltsames Buch; es scheint nur ein Kommentar zu den Harry Potter-Romanen zu sein, allerdings mit interessanten Einblicken und Bemerkungen. Ich durchstöbere es dennoch manchmal gern.
    HP ist natürlich eine ganz eigene Welt, die ich wahnsinnig toll finde. Die Bücher haben mein Leben und meine Sicht auf die Welt maßgeblich beeinflusst. Erstaunlicherweise habe ich die Bücher aber nur zweimal gelesen.
    - Hier lässt sich auch mein persönlicher Magnetzauberstab finden, den es mal in einer Zeitschrift gab und ein Stein, der wie ein Herz geformt ist, welchen ich von meinem 3-jährigen Neffen geschenkt bekommen habe.

    Reihe 4, Fach 3
    Erstes Fach für die Halbgott-Romane von Rick Riordan
    - Percy Jackson (1-5) + Demigod Diaries
    Helden des Olymp (1-5) + Demigod Files
    Greek Gods und Greek Heroes
    Die Kane Chroniken + Demigods and Magicians
    Auch hier gibt es nicht viel dazu zu sagen, da ich die Bücher vergöttere (Entschuldigt mir das Wortspiel). Seit Magnus Chase musste ich allerdings ein neues Fach anfangen für die Romane. PJ und HdO habe ich aber überraschenderweise nur zweimal gelesen, habe aber aber wegen meiner Fanfiktion viele Stellen noch häufiger durchkämmt.

    Reihe 5, Fach 1
    Jugendbuchromane, die mir irgendwie nicht so gefallen haben
    - Zeit-Reihe von Julie Cross - Irgendeine Liebesgeschichte mit Zeitreisen oder so. Ich weiß noch, dass ich das Buch auf einem Schulausflug gelesen habe in der 8. Klasse und die Deutschlehrer so angetan davon waren, dass ich lese. In dem Alter hat niemand gelesen. Ab der Oberstufe war das dann schon üblicher.
    - Beautiful Creatures von Margaret Stohl und Kami Garcia - Da habe ich bisher nur den ersten Teil gelesen und nicht wirklich Lust auf die restlichen 3. Ich habe sie mir aber einmal alle zusammen zu Weihnachten gewünscht.
    - Shadow Falls Camp von C.C. Hunter – Die Reihe konnte man schon lesen. Die Idee war jetzt nicht so originell, aber wenn man jünger ist, stört das einen wahrscheinlich nicht so.

    Reihe 5, Fach 2
    Bücher mit Realitätsbezug, aber mit mystischen Elementen
    - Endgame (1-3) + Das geheime Wissen von Endgame + Außerdem gab es mal eine Internetseite, die behauptet hat, dass das Buch real ist, mit Videos mit sehr authentischen Schauspielern. Eine zeitlang war ich voll drin und habe alles angezeweifelt, was ich bis dahin gegelaubt habe, bis die Seite offline ging.
    - Robert Langdon-Romane von Dan Brown - Mit 16 war ich da voll drin, weil ich damals den Charakter des Robert Langdon auch total heiß fand, weil der so intellektuell ist und ich dessen Charme wahnsinnig mochte. Außerdem war ich damals Tom Hanks-Fan und der hat in den Verfilmungen die Hauptrolle gespielt. Generell fand ich es cool, dass er mit seinen historischen Wissen Rätsel konnte. Als Geschichtsfan fand ich das voll heiß. Ja, ich gebe zu, ich hatte einen Crush auf Robert Langdon, aber hey, ich war 16. Im Moment warte ich darauf, dass der 5. Band als Taschenbuch herauskommt, weil er als Hardcover 28 € (!) kostet.
    - Die Geheimnisse des Nicholas Flamel (1-6) + Lost Stories - Die Reihe, die meine Liebe zur Geschichte geweckt hat oder besser, zu historischen Persönlichkeiten. Die habe ich 3-4 Mal gelesen, also von allen Büchern eigentlich am häufigsten. Die Reihe hat in meinen Augen mehr Aufmerksamkeit verdient und sollte verfilmt warden. (Ich liebe Niccolo Macchiavelli und seinen Fahrstil.)

    Reihe 5, Fach 3
    Zweites Fach für die Halbgott-Romane von Rick Riordan
    - Magnus Chase (1-3)
    Die Abenteuer des Apollo - Band 1
    Mein bisher leerstes Fach. Wartet noch auf mindestens 4 Bücher.
    - Auf dem Regal befindet sich auch noch ziemlich viel Kram und Plunder, aber auch eine vertrocknete Rose, die wahrscheinlich zu Staub zerfällt, sollte sie jemand berühren. Die habe ich bekommen, als unsere Klasse in Kurse aufgelöst wurde, also vor guten 2 Jahren. Ich habe es nie über mich gebracht, sie wegzuwerfen.

    *High Fantasy bezeichnet ein besonderes Fantasy-Genre. Dabei wir eine eigene fiktive Welt erschaffen, in der die Handlung des Buches stattfindet. (Beispiele dafür sind z.B. Herr der Ringe und das Lied von Feuer und Eis). Der Gegensatz dazu ist Urban Fantasy, weil dabei eine magische Parallelwelt innerhalb unserer Welt erschaffen wird (z.B. Die Geheimnisse des Nicholas Flamel, Chroniken der Unterwelt und Harry Potter).
    **Utopien und Dystopien sind beides Schaffungen einer neuen Gesellschaftsordnung, häufig in einer fernen Zukunft. Utopien zeichnen dabei ein positives Bild und Dystopien ein eher negatives. Beide sind oft als Gesellschaftskritik zu verstehen. Dystopien erfreuen sich in letzter Zeit großer Beliebtheit im Young-Adult-Genre (z.B. Die Tribute von Panem, Die Bestimmung, Maze Runner…)



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    ((cur))30. 08. 2018((ecur)) ((navy))Kurze Buchvorstellung((enavy)) ((teal))Fandom: Mythos Academy/ Frostreihe((eteal)) Jaja, so viel zum Thema "m
    30. 08. 2018
    Kurze Buchvorstellung
    Fandom: Mythos Academy/ Frostreihe

    Jaja, so viel zum Thema "motiviertes Lesen". Ich weiß, ich sollte eigentlich "1984" lesen und hatte mir das auch vorgenommen. Bis ich erfahren habe, dass eine meiner Lieblingsreihen "Mythos Academy" fortgesetzt wurde. Unter dem Titel "Mythos Academy Colorado" läuft das Ganze und ich habe auch die Originalreihe noch einmal komplett gelesen, bevor ich das Buch "Bitterfrost" von Jennifer Estep angefangen habe.
    "Mein Name ist Rory Forseti. Als Spartanerin wurde ich von klein auf darauf trainiert, eine stolze Kriegerin und perfekte Waffe zu sein. Doch nachdem ich erfahren habe, dass meine getöteten Eltern Mörder und Verbrecher waren, ist von meinem Stolz auf mein Kriegererbe nicht viel übrig.
    Doch ich weiß eines ganz genau: Wenn der Tag gekommen ist, an dem ich die schrecklichen Taten meiner Eltern wiedergutmachen kann, dann werde ich alles tun, was in meiner Macht steht, und kämpfen. Vielleicht ist dieser Tag ja heute."
    Für mich klang das auf jeden Fall sehr vielversprechend und ich freue mich auch schon darauf, das Buch noch weiterzulesen. Am Anfang hat mich alles noch sehr an die Originalreihe erinnert, aber je weiter ich lese, umso interessanter wird die Geschichte. Mir gefällt es auf jeden Fall, dass auch ein wenig Bezug auf diese Ähnlichkeit genommen wird. Wenn die Autoren es zugeben, stört es mich gar nicht so sehr, wenn ihre Geschichten Ähnlichkeiten aufweisen. Was aber tatsächlich sehe cool ist, dass das Buch in einem sehr flüssigen und entspannten Stil geschrieben ist, wie auch schon die Vorgänger-Reihe. Damals habe ich auch immer ein Buch in weniger als einem Tag lesen können. Für "Bitterfrost" werde ich mir wohl noch ein bisschen mehr Zeit nehmen, aber auf Seite 145 bin ich trotzdem schon. Rory ist auch ein ziemlich interessanter Charakter, wenn auch nicht ganz so nerdig wie Gwen. Zu den anderen Charakteren kann ich noch nicht viel sagen, auch wenn ich es ein bisschen langweilig finde, dass sie Spartaner, Wikinger, Walküre und Römer sind. Ich hatte fast gehofft, dass auch exotischere Krieger eine Rolle spielen könnten. Trainer Takeda ist da als Samurai die einzige Ausnahme, aber mal sehen.
    Ich freue mich auf alle weiteren Entwicklungen und werde wohl bald weiterlesen.
    Das Buch würde ich an alle weiterempfehlen, die nicht unbedingt eine komplexe Handlung brauchen, sondern einfach eine Geschichte suchen, in die man schnell eintauchen kann, mit vielen liebenswürdigen Charakteren.
    ISBN: 978-3-492-70383-3

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    ((cur))11. 09. 2018((ecur)) ((navy))Thema: Rezension((enavy)) ((teal))Fandom: Mythos Academy((eteal)) Hier kommt jetzt endlich meine komplette Rezensi
    11. 09. 2018

    Thema: Rezension
    Fandom: Mythos Academy

    Hier kommt jetzt endlich meine komplette Rezension zu "Bitterfrost" von Jennifer Estep. Das Cover finde ich persönlich nicht so besonders schön, da ich generell eigentlich kein Fan von Gesichtern auf Buchcovern bin. Mir hat ja schon bei der Mythos Academy-Reihe in North Carolina die Ausgabe mit den schwarzen Covern besser gefallen. Aber mir gefällt es, dass da zumindest eine gewisse Kontinuität fortgesetzt wird und man erkennt, dass die Bücher alle irgendwie zusammengehören. Das Buch an sich ist auch relativ dünn und durch den angenehmen und einfach Schreibstil kommt man sehr schnell durch die Bücher durch. Und es macht auch sehr viel Spaß, das Buch zu lesen.
    Spannung ist eigentlich immer da und es sind Geschichten, deren Ende man gerne erfährt, auch wenn ich der Meinung bin, dass gewisse Dinge vorhersehbar sind, wie es auch schon in der Originalreihe der Fall war. Wenn man sich in dem Genre auskennt, bemerkt man solche Dinge, wie z.B. das Sisyphus (Den Name finde ich ürbigens ziemlich cool. Sisyphus war ein absoluter Rebell.)
    Generell ist diese neue Bedrohung durch die Schnittergruppierung eigentlich eine interessante und nachvollziehbare Idee. Dass man sich über Normalsterbliche erheben sollte, einfach weil man es kann, ist ja kein neues Konzept. Magneto bei den X-Men wollte das, Grindelwald ebenso und Voldemort hat sowieso alle Schlammblüter verachtet.
    Auch Linus und seine Idee von Team Midgard finde ich cool; das ist ein bisschen wie bei den Avengers. Und das ist eigentlich auch das, was die neue Mythos Academy-Reihe am meisten von der alten unterscheidet. Ein Team zu haben, mit einem Plan und den nötigen Mitteln. Und nicht ständig alles semi-offiziell und halb illegal zu machen, wie Gwen. Aber Gwen hat ohnehin nie viel von Regeln gehalten.
    Ich mochte auch viele der Charaktere sehr. Rory ist ziemlich impulsiv, was scheinbar sehr in ist, in letzter Zeit. Ian finde ich auch ziemlich interessant, auch wenn es abzusehen war, dass er eine tragische Hintergrundgeschichte hat. Sonst würde sich die Protagonistin nicht bei der ersten Begegnung in ihn verlieben. So läuft das in diesem Teenagerromanzen-Genre nunmal.
    Da finde ich dann immer die Charaktere in zweiter Reihe interessanter. Zoe und Mateo sind dem Team ja nur beigetreten, weil sie verhindern wollten, dass Ian bei seinen ganzen Wiedergutmachungsverhalten, sich nicht in Schwierigkeiten bringt. Das ist um so viel egoistischer und liebenswürdig, als dieses bigotte Ich-will-die-Welt-retten-Gehabe, dass ich das gleich wieder sympathisch finde.
    Auch Zoe, die von sich selbst sagt, dass sie eine schwache Walküre zu sein und sich lieber mit ihren Erfindungen hilft, finde ich extrem cool. Das mochte ich an Mythos Academy eigentlich immer am meisten, die sympathischen und liebenswerten Charaktere, die Jennifer Estep erschaffen konnte. Und auch das zieht sich hier weiter. Takeda scheint aus seiner emotionslosen Rolle als Anführer und Trainer kaum zu lösen, bis sich zeigt, dass er eine enge Beziehung zu Ian hat. Allerdings finde ich, dass sich jetzt wohl schon abzeichnen wird, dass Takeda mit Tante Rachel zusammenkommen wird. Und solche Beziehungen finde ich dann irgendwie ein bisschen gezwungen und cringy. Es muss doch am Ende der Reihe nicht jeder mit irgendeinem Partner herumlaufen oder? Kann man nicht auch als Single glücklich sein? Das fand ich auch bei Metis und Nickamedes ein bisschen komisch, aber irgendwie war das noch ein bisschen nachvollziehbar, weil beide ja auch eine gemeinsame Geschichte hatten. Aber vielleicht fand ich das auch komisch, weil ich irgendwie einen Crush auf Nickamedes hatte (Ja, ich bin komisch. Sagt es ruhig.).
    Ich bin trotzdem gespannt darauf, wie die ganze Geschichte weitergehen wird und freue mich auch schon auf "Hardfrost" im Oktober.

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    ((cur))15. 10. 2018((ecur)) ((navy))Thema: kurze Buchvorstellung((enavy)) ((teal))Fandom: /((eteal)) Hallo, alle zusammen. Hier kommt der erste Beitra
    15. 10. 2018

    Thema: kurze Buchvorstellung
    Fandom: /

    Hallo, alle zusammen. Hier kommt der erste Beitrag, den ich aus meinem Wohnheim aus schreibe und ich hoffe, ich werde auch weiterhin noch ein bisschen Zeit neben dem Studium haben, um diesen Blog weiterzuführen. (Wenn es interessiert: Ich studiere Politikwissenschaft in Kombination mit Geschichte.)
    Auf jeden Fall möchte ich euch zuerst einmal das Buch "1984" von George Orwell vorstellen. Das Cover ist recht einfach gestaltet, aber doch ansprechend. Das Buch ist sehr leicht, hat auch nur knapp über 300 Seiten, allerdings ist es eines von diesen Büchern, die ich nicht einfach nur verschlingen kann, deswegen dauert das Lesen trotzdem seine Zeit. Es ist eher eines von diesen Büchern, bei denen man nach jedem Kapitel eine kurze Pause braucht, um über die Dinge nachzudenken, die man gerade gelesen hat.
    Ich lese das Buch in englischer Originalsprache und es gehört somit zu den englischen Buchklassikern (wie Catcher in the Rye und To Kill a Mockingbird), die ich mir selbst verordnet habe, um genretechnisch nicht nur einseitig belesen zu sein. Das Buch setzt schon etwas fortgeschrittene Englisch-Kenntnisse voraus, da der Stil auch nicht ganz einfach ist. Allerdings kommt man inhaltlich auch ganz gut mit, wenn man nicht jedes Wort versteht. Auch die künstlich erschaffene Sprache Newspeak erschließt sich in den meisten Begriffen selbst, trotzdem wird sie auch noch ein bisschen von Winston Smith, dem Protagonisten, erklärt, was schon seine erste Rebellion gegen das System von Big Brother, darstellt. (Ja genau hier liegt der Ursprung von "Big Brother". Wer dieselbe Tiefe in der Serie von RTL findet, kann mir ja Bescheid sagen.)
    Inhaltlich muss ich sagen, dass ich bisher keine Dystopie so bedrückend empfunden habe, wie die in 1984 geschaffene. Die Tribute von Panem, Die Bestimmung, Hüter der Erinnerung, Cassia und Ky, Maze Runner. (Selbst Twenty One Pilots haben in ihren neuen Album "Trench" eine Dystopie erschaffen. Das ist übrigens auch sehr empfehlenswert.) Niemals ist der Protagonist so einsam wie in diesem Buch, weil diese Totalüberwachung jedwede menschliche Beziehung vergiftet und nur noch künstliche Funktionalität übrig lässt. So stelle ich mir persönlich die Hölle vor und besonders beunruhigend ist es, dass wir davon nicht so weit entfernt sind, wie man hoffen dürfte.
    Auf jeden Fall ist das ein Buch, was sehr zum Nachdenken anregt und auch noch sehr aktuell ist. Es werden eine Menge Fragen aufgeworfen, z.B. Welchen Wert hat die Wahrheit, wenn niemand an sie glaubt?. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt, wie sich das Ganze weiterentwickelt und wie genau eine Rebellion in diesem System funktionieren soll.
    Ich würde das Buch an alle weiterempfehlen, die ein bisschen an unserer Gesellschaft interessiert sind und auf Bücher mit dem Mindblown-Effekt stehen.
    ISBN: 978-0-141-03614-4

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    ((cur))30. 10. 2018((ecur)) ((navy))Thema: Rezension((enavy)) ((teal))Fandom: klassische Literatur((eteal)) Hey, da bin ich wieder mit meiner Rezensio
    30. 10. 2018

    Thema: Rezension
    Fandom: klassische Literatur

    Hey, da bin ich wieder mit meiner Rezension zu "1984" von George Orwell.
    Ich verstehe jetzt auf jeden Fall, warum dieses Buch ein absoluter Klassiker ist. Allein, wie detailgetreu und durchdacht die Welt des Ingsoc ist, dass ist irgendwie so realistisch, dass es schon fast unheimlich ist, weil es funktionieren kann.
    Derber Spoileralarm. Nicht weiterlesen, wenn ihr das Buch noch selbst lesen wollt.
    Ich muss sagen, mir war keiner der Charaktere wirklich sympathisch, aber das liegt daran, dass alle am Ende zu Verrätern werden. Und das macht sie vielleicht nicht sympathisch, aber sehr realistisch. Aber das die Charaktere fehlerhaft sind, das wurde schon ganz am Anfang klar, als er als dürr, rot-gesichtig, untrainiert und mit Krampfadern beschrieben wird. Er ist kein Held und er hatte nie den Anspruch einer zu sein, aber das macht ihn ja als Charakter auch so interessant.
    Julia ist dagegen durchaus gutaussehend und ich mochte ihre impulsive Art. Sie ist auch ziemlich clever, aber sie wurde schon so früh von der Partei indoktriniert, dass sie geistig gar nicht dazu in der Lage ist, dass System zu hinterfragen. Das war dann auch das einzige, was die beiden getrennt hat, durch den großen Altersunterschied: ihre Ansichten auf die Welt. Ansonsten fand ich es aber eigentlich nicht schlecht, da es unkonventionell war und die Unterschiede kontrastiert hat.
    Die Handlung dagegen fand ich anfangs etwas schleppend, weil auch sehr viel Zeit damit verbracht wird, die Welt zu zeigen und zu zeigen, wie sie funktionieren kann. Auch im mittleren Teil zieht es sich, als Winston das Buch liest, was noch im Detail erklärt, wie so ein System aufgebaut und erhalten werden kann. Tatsächlich war das so detailliert, dass ich es schon fast beunruhigend fand. Das war ja praktisch das Handbuch für kleine Diktatoren. Obwohl man sagen muss, dass dann schon die ganze Welt mitspielen muss, damit man immer einen Krieg führen kann, um die Bevölkerung bei der Stange zu halten. Und der Krieg darf dann nicht zum Einmarsch führen, weil die Menschen dann Menschen aus anderen Ländern kennenlernen und feststellen würden, dass die gar keine Monster sind, wie es in der Propaganda beschrieben wird.
    Und bei einem Punkt würde ich dem Autor des Buches (O´Brien hat behauptet, er war es. Wer weiß. Aber anders als Winston glaube ich nicht, dass es wahr wird, wenn die Partei es sagt, egal was sie sagt.) widersprechen. Er behauptet, dass eine solche Gehirnwäsche-Gesellschaft am besten existieren kann, wenn man die Mitglieder alle ein bisschen hungern lässt und es auf den Krieg schiebt. Ich glaube, dass man bestimmte Grundbedürfnisse nicht per Gehirnwäsche entfernen kann. Wenn man hungert, rebelliert man irgendwann. Viel besser wäre es, den Menschen zumindest gewisse Standards zuzusichern. Weil zufriedene Bürger sich leichter indoktrinieren lassen.
    Auf jeden Fall hatte ich durch das ganze Buch hinweg, nur zweimal richtig Angst: als O´Brien erklärt, was für eine Welt sie noch schaffen wollen und als Winston sich im Raum 101 den Ratten stellen muss und schließlich seinen großen Verrat an Julia begeht. Das hat mir einen richtigen Schauder über den Rücken gejagt, weil mir auch langsam klar wurde, dass wir keine Rebellion erleben würden. Das ganze Buch endet einfach vollkommen hoffnungslos. Und so fühlt man sich auch, wenn man das Buch durchgelesen hat. Hoffnungslos. Leer. Da war "The Catcher in the Rye" noch hoffnungsvoller und das ist das depressivste Buch, was ich kennenlernen durfte. Mir hat es ehrlich gesagt auch ein bisschen besser gefallen als "1984". Vor allem aber, weil ich ein Faible für interessante und komplexe Charaktere habe und das Buch eine ganze Charakterstudie von Holden Caulfield ist (Was immer noch der coolste Name ist, den ich mir vorstellen kann).
    Aber genau wie "The Catcher in the Rye" gibt es auch in 1984 viele interessante Zitate, die da bei mir hängengeblieben sind. "Sanity is not statistical." Der Erfolg der Rechtspopulisten überall scheint es ja zu bestätigen. (Jair Bolsonaro, nur um die letzte Katastrophe auf diesen Planeten zu nennen. Wie verzweifelt die brasilianische Bevölkerung mittlerweile sein muss.) Und die Aussage von Winston, dass manche Menschen lieber verstanden werden wollen, als geliebt, hat mich auch sehr zum Nachdenken angeregt. Das erinnert mich (wie fast alles) an die alten Griechen. Sie haben sich menschliche Götter geschaffen. Götter mit menschlichen Schwächen, statt eines allmächtigen und gütigen Gottes. Sie schienen dieses Bedürfnis auch gehabt zu haben.
    Im Gegensatz zu den Proles, die einzigen wahrhaftigen Menschen, in dieser verkorksten Gesellschaft. Sie sind die letzte Hoffnung. Da sehe ich das genauso wie Winston. Das war bisher in jeder Gesellschaft so, dass sie die Revolutionen getragen haben, auch wenn sie vielleicht nicht dieselben Ideale dabei hochgehalten haben, wie die gebildete Mittelschicht (alles Heuchler, behauptet das Buch). Außerdem können sie noch singen. Dieser emotionale Ausbruch hat Winston immer fasziniert und ich weiß, wie befreiend es sein kann, einfach laut zu singen (egal, wie schlecht es klingt). Ich denke, solange die Proles noch singen, gibt es noch Hoffnung. Auch für die Welt von Ingsoc. Ich hoffe es auf jeden Fall.
    Bevor ich jetzt noch zu einem Ende komme, möchte ich noch kurz auf den Anhang eingehen. Dabei wird nämlich Newspeak erklärt, die Sprache, die dort gesprochen wird und die tiefe Bedeutung, die sie für das totalitäre System dort hat. Newspeak verkürzt nämlich die Sprache. Sie versucht immer mehr Wörter verschwinden zu lassen. Worte wie Freiheit existieren gar nicht mehr, weil Freiheit auch nicht mehr existiert. Je weniger Wörter die Menschen kennen, desto beschränkter werden die Menschen. Sie verlernen einfach, sich aufzulehnen, weil ihnen Orthodoxie schon mit der Sprache eingeimpft wird. Und es werden viele Abkürzungen verwendet (miniluv, minitru…). Das hat den Grund, weil man über solche Dinge dann weniger über die Sache nachdenkt. Orwell erklärt, dass viele Diktaturen es so handhaben (Stasi, Komintern, Nazi, Gestapo), aber wenige haben es tatsächlich auch bewusst gemacht.
    Und da wurde mir klar, wie wichtig es ist, dass unsere Sprachen so komplex und so schwer zu verstehen sind. Weil eine komplexe Sprache zu einem komplexen Verstand führt und das ist unser kostbarstes Gut auf Erden. Und je mehr unsere Sprache verroht, je mehr wir an Wörtern vergessen, desto mehr vergessen wir, unseren Verstand einzusetzen. Sprache ist etwas schönes und das sage ich nicht nur als FF-Autorin, sondern als Mensch.
    Down with Big Brother!



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    ((cur))27. 11. 2018((ecur)) ((navy))Thema: kurze Buchvorstellung((enavy)) ((teal))Fandom: Die Farben des Blutes((eteal)) Wer mich kennt, der weiß, da
    27. 11. 2018

    Thema: kurze Buchvorstellung
    Fandom: Die Farben des Blutes

    Wer mich kennt, der weiß, dass die Geschichte von Mare Barrow einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen hat. Und ich freue mich wahnsinnig hier endlich weiterlesen zu können.
    Ich bin mittlerweile auf Seite 224 und das Buch hat mich genauso gefesselt wie die drei anderen Bände.
    Ich habe mich ja schon seit "Goldener Käfig" darauf gefreut, endlich Montfort kennenlernen zu dürfen und ich wurde nicht enttäuscht: Gleich zu Beginn reist eine bunte Truppe dahin und erkundet das Land. Besonders die Reaktionen der royalen Vertreter fand ich ziemlich interessant.
    Außerdem finde ich es sehr spannend, aus den Positionen von so vielen unterschiedlichen Charakteren zu lesen, da ich alle irgendwie gerne mag und eigentlich will, dass alle ihre Ziele erreichen können, auch wenn ihre Interessen aller unterschiedlich sind und sich auch teilweise widersprechen.
    Ich würde, dass Buch auf jeden Fall allen ans Herz legen, die auch schon die ersten drei Teile gelesen haben und Neueinsteigern würde ich raten, bei "Die Rote Königin" anzufangen, da ich selten eine so originelle und spannende Reihe wie diese Bücher gelesen habe.
    Das sagt übrigens der Buchrücken über die Handlung:
    Siege haben ihren Preis! Das weiß Blitzwerferin Mare nur allzu gut seit dem Verrat durch Prinz Cal. Umso klarer ist ihr Ziel: Sie wird das Königreich umstürzen und den versklavten Roten und verfolgten Neublütern ein Leben in Freiheit sichern. Mavens Thron wird fallen! Doch der König tut alles, um Mare zurückzubekommen, auch wenn er dadurch sein Land zerstört. Mare braucht die Hilfe der Rebellen – und Cals Silber-Freunde. Um den zu besiegen, der fast ihren Willen gebrochen hätte, muss sie sich mit dem verbünden, der ihr das Herz brach.
    ISBN: 978-3-551-58381-9

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    ((cur))06. 12. 2018((ecur)) ((navy))Thema: Rezension((enavy)) ((teal))Fandom: Die Farben des Blutes ((eteal)) Heute, pünktlich zum Nikolaus, habe ich
    06. 12. 2018

    Thema: Rezension
    Fandom: Die Farben des Blutes

    Heute, pünktlich zum Nikolaus, habe ich das Buch "Wütender Sturm" von Victoria Aveyard beendet. Und natürlich will ich auch ein paar Worte zu dem Buch schreiben. Das Cover hat mir recht gut gefallen und ich mag es ja ohnehin, wenn Bücher einen einheitlichen Stil haben, der sich über eine Reihe hinweg fortsetzt. Allerdings bin ich kein großer Fan davon, wenn menschliche Gesichter vorn zu sehen sind, aber das ist wohl eher eine persönliche Sache (Einzige Ausnahme: Percy Jackson und Magnus Chase. Trotz des verwirrenden Covers von "Die letzte Göttin").
    Wie ich auch schon bei meinem letzten Beitrag erwähnt habe, bin ich auch ein sehr großer Fan davon, aus mehreren Perspektiven zu lesen und so viele wie im vierten Band gab es, soweit ich mich erinnern kann, in keinem anderen Band. 5 sind es diesmal. Besonders interessant fand ich es dabei, aus der Perspektive von Evangelina und Maven zu lesen. Bei Evangelina fand ich es interessant, weil sie einen großen Wandel innerhalb der Reihe durchgemacht hat und bei Maven hatte man einen interessanten Einblick darin, wie viel seine Mutter in seinem Geist herumgepfuscht hat und wie verkorkst er dadurch geworden ist. Mare mag ich auch ganz gerne, aber ich muss auch ehrlich sagen, dass ich keinen der Charaktere herausragend tiefgründig fand. Iris hat auch irgendwie einen Teil ihrer geheimnisvollen Art verloren, nachdem man aus ihrer Sicht der Dinge gelesen hat. Allerdings hat es mich auch immer sehr wütend gemacht, wenn Silberne über Rote in ihrer arrogant-herablassenden Art geschrieben haben und wenn Bücher eine emotionale Reaktion auslösen, ist das meist ein Zeichen dafür, dass sie gut sind.
    Generell ist dieser Konflikt zwischen Silbernen und Roten sehr gut dargestellt und wirklich eine aufschlussreiche Sache, da damit auch Bezüge zum Rassismus in unserer Gesellschaft dargestellt werden. Eine so tiefgreifende Diskriminierung ist glücklicherweise bei uns ja nicht möglich, da niemand solche fantastischen Fähigkeiten hat. Aber gerade dieser Aspekt, dass Silberne, am Anfang als diese Fähigkeit noch neu war verfolgt worden sind, hat mich immer ein bisschen an die X-Men erinnert. Generell ist diese Reihe ja ein bisschen diese verrückte und originelle Mischung aus X-Men, Die Tribute von Panem und Game of Thrones. Trotzdem muss ich sagen, dass mich dieses Buch ein bisschen enttäuscht hat. Es war zwar sehr spannend und ich konnte es auch kaum aus der Hand nehmen, aber es haben mir auch einige unerwartete Wendungen gefehlt, die ich in den anderen Büchern so großartig fand. Es wurde auf Dauer irgendwie vorhersehbar und ein bisschen seichter, als ob Aveyard ein rundum harmonisches und ausklingendes Ende schaffen wollte, ohne noch uns ein bisschen zu schocken. Außer vielleicht mit dem Tod von Volo Samos, den fand ich schon doch ziemlich schockierend, aber das war auch eher die Ausnahme. Allerdings fand ich den Epilog auch wieder ziemlich schön, in dem Mare ein bisschen Zeit mit ihrer Schwester Gisa verbringt und die beiden über Bisons reden. Mir gefällt es, dass das Ende so optimistisch geworden ist und dass die Beiden der Ansicht sind, dass die Menschen sich, trotz ihrer Zerstörungswut sich auch zum Besseren wandeln können. Trotz all der schrecklichen Nachrichten, die wir heute hören, dürfen wir auch niemals vergessen, wie viel besser es uns geht, im Vergleich zu unseren Großeltern. Und natürlich dürfen wir niemals die Hoffnung aufgeben. Das ist eine schöne Message, die uns Victoria damit auf den Weg gibt und von daher war es auch ein befriedigender Abschluss einer großartigen Reihe. Abschließend lässt sich also über dieses Buch sagen, dass es zwar schwächer als seine Vorgänger war, aber dennoch ein tolles Buch, was absolut lesenswert ist.

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    ((cur))11. 12. 2018((ecur)) ((navy))Thema: (kreatives) Intermezzo((enavy)) ((teal))Fandom: Schattenjäger, Die Farben des Blutes((eteal)) Mir war vor
    11. 12. 2018

    Thema: (kreatives) Intermezzo
    Fandom: Schattenjäger, Die Farben des Blutes

    Mir war vor Kurzem irgendwie ein bisschen langweilig und da habe ich mir ein Programm für Collagen gedownloadet und mal ein bisschen was ausprobiert. Wer sich das mal ansehen will, darf das gern tun: https://www.testedich.de/quiz58/quiz/1544469157/Collagen-zu-Fandoms

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    ((cur))11. 12. 2018((ecur)) ((navy))Thema: kurze Buchvorstellung((enavy)) ((teal))Fandom: Robert Langdon-Romane((eteal)) Ich habe jetzt endlich (!) mi
    11. 12. 2018

    Thema: kurze Buchvorstellung
    Fandom: Robert Langdon-Romane

    Ich habe jetzt endlich (!) mit dem fünften Roman von Dan Brown "Origin" anfangen können. Ich mich nämlich geweigert, 28€ für das Hardcover auszugeben und so musste ich dann schließlich ein Jahr warten, bis dann endlich die Taschenbuch-Variante für 12€ im Handel war. (Die Version passte ohnehin besser zu den anderen 4 Teilen in meinem Regal.)
    Ich mag die Bücher nämlich wahnsinnig, auch wenn es natürlich extrem populärwissenschaftlich angehaucht ist. Ich bin ja noch Erstsemestler in den Studiengängen Politikwissenschaften ("Wirst du dann der nächste Bundeskanzler?" Nein, werde ich nicht.) und Geschichte. Ich muss aber sagen, dass unsere Professoren da ziemlich locker sind, auch mit solchen Büchern, die aus historischer Sicht absoluter Humbug sind. Einer unserer Professoren, Herr Stefan Pfeiffer, ein ziemlich krasser Ägyptologe, ist auch ein großer Fan vom Film "Die Mumie" von 1999. Wir hatten da mal in der Institutsgruppe einen interessanten Filmabend veranstaltet und im Vorhinein darüber geredet, was wahr ist und was es nicht ist. Und er hat uns erzählt, dass die weibliche Hauptrolle (deren Namen ich leider vergessen habe), schon immer seine absolute Traumfrau war.
    Naja, aber ich komme vom Thema ab. Jedenfalls bin ich bei Origin auf Seite 199 und ich muss sagen, dass das Buch wie immer extrem spannend ist und ich immer noch nicht weiß, was Edmond Kirsch so Weltbewegendes enthüllen wollte, dass es alle Religionen zum Einsturz bringt. Ein offensichtlicher, aber dennoch cleverer Handgriff von Brown, ihn genau im Moment der Enthüllung töten zu lassen. Außerdem liebe ich den Charakter des Robert Langdon, mit 16 hatte ich einen ziemlich Crush auf ihn, da ich voll auf diesen akademischen Typ stehe, besonders als Professor der Geisteswissenschaften. Total heiß. Auch heute finde ich ihn noch ziemlich cool, weil er aus den typischen Klischees eines Actionhelden herausfällt und eigentlich ein ziemlicher Softie ist, der in allen möglichen Scheiß mit reingezogen wird.
    Ich bleibe auf jeden Fall noch weiter dran. Wer Interesse an den Büchern hat, sollte aber vielleicht mit dem ersten Teil "Illuminati" beginnen. Wer die Bücher kennt und Thriller mag, sollte auf jeden Fall auch noch Origin lesen. Spannendes Buch.
    ISBN: 978-3-404-17714-1

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    ((cur))16. 12. 2018((ecur)) ((navy))Thema: Rezension((enavy)) ((teal))Fandom: Robert Langdon-Romane((eteal)) ((red))Spoiler((ered))Ich bin jetzt endli
    16. 12. 2018

    Thema: Rezension
    Fandom: Robert Langdon-Romane

    SpoilerIch bin jetzt endlich mit "Origin" durch und kann nur sagen, dass es den anderen Teilen in nichts nachsteht. Aber ich muss auch sagen, dass ich "Das Verlorene Symbol" auch gut fand, dass bei der breiten Masse aber so schlecht ankam, dass es bei der Verfilmung übersprungen wurde. Ich glaube, das Thema war einfach vielen zu abstrakt und seltsam. Vielleicht war die weibliche Protagonistin auch einfach zu alt, keine Ahnung.
    Egal, auf jeden Fall war "Origin" eines dieser Bücher, was so spannend ist, dass man es nicht aus der Hand legen kann. Auch wenn ich jetzt, 3 Jahre später, manche Handgriffe, die er verwendet um diese Spannung zu erzeugen, ziemlich offensichtlich finde. Ich kann gar nicht sagen, wie oft Kapitel damit geendet haben, dass irgendjemand irgendwohin schockiert gestarrt hat. Und dann hat es mindestens drei Kapitel gebraucht, um zu enthüllen, was denn tatsächlich so schockierend ist.
    Auch die Tatsache, dass Edmond Kirsch seine Ermordung eingefädelt hat, um der Präsentation mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, war mir klar, seitdem ich erfahren habe, dass er sterben sollte. Das ist dasselbe Motiv wie das des Priesters aus "Illuminati".
    Naja, auch wenn es offensichtlich war, funktioniert hat es trotzdem. Auch die Charaktere sind ja immer ein Ähnliches Schema. Robert Langdon und irgendeine intellektuelle, hübsche, dunkelhaarige Frau an seiner Seite. Ich beginne mich langsam zu fragen, was für eine Frau Dan Brown geheiratet hat, da er ja immer wieder hat durchscheinen lassen, dass Robert Langdon eine Art Selbstbildnis von ihm ist. Manchmal wünschte ich mir, dass ich ständig irgendwo mit einem intellektuellen, dunkelhaarigen Mann in irgendwelche Probleme verstrickt wäre. Ist ja besser als jede Dating-Webseite. Aber ich befürchte, der Vatikan würde mich wahrscheinlich nicht kontaktieren, wenn er irgendwelche Probleme hätte.
    Aber ich muss sagen, dass die Frauen, wenn auch oft etwas schablonenhaft, eigentlich nie respektlos dargestellt werden. Sie spielen immer auch eine wichtige Rolle in der Lösung der Fälle und haben oftmals auch einen eigensinnigen Charakter. Auch wenn ich die Aktion von Ambra auf dem Dach von Casa Mila ein bisschen unnütz fand. Warum hat sie denn versucht gegen den Helikopterlärm ihre Botschaft anzuschreien und nicht einfach eine Mail an diese Verschwörungswebseite geschrieben? Dann hätte sie auch nicht das Phablet fallen gelassen.
    Ansonsten fand ich es aber süß, dass sie am Ende ihren Frieden damit gemacht hat, Robert auf eine platonische Art zu lieben und das das vollkommen okay ist. Ich finde, platonische Liebe ist in allen Medien unterrepräsentiert und dadurch auch in der Gesellschaft nicht so akzeptiert. Kann ich nicht als heterosexuelles Mädchen einen Jungen lieben, ohne gleich etwas Körperliches mit ihm anfangen zu wollen? Da wird dann immer gleich gelästert, dass sich da doch noch romantische Gefühle entwickeln müssten.
    Aber Edmonds große Enthüllung am Ende fand ich durchaus spannend, auch wenn ich es immer schwierig finde, solche Dinge wissenschaftlich einordnen zu können. Ob diese Dinge wirklich so eine bewiesene Sache sind, wie es in den Büchern dargestellt wird. Man darf es eben wirklich nicht als wissenschaftliche Arbeit, sondern als Unterhaltung betrachten und muss mit solchen Werken reflektiert umgehen.
    Als wir damals mit Professor Pfeiffer "Die Mumie" geschaut haben, hat er uns vor dem Film noch eine Präsentation gegeben, über die historische Exaktheit, aber auch über die Rollenbilder, die in solchen Filmen immer wieder aufgegriffen werden. Er hat es mit "Orientalismus" beschrieben, also der Art und Weise, wie der Westen (immer mit ein bisschen Arroganz) auf den barbarischen Osten blickt. Und dies spiegelt sich in den Arabern wider, wie sie in westlichen Filmen dargestellt werden. Und wie jeder Professor, der etwas auf sich hält, hat er uns zu diesem Thema natürlich auch noch eine Literaturempfehlung gegeben "Orientalismus" von Edward Said. Schien lesenswert zu sein, auf meiner Liste steht es jedenfalls.
    Ich komme aber schon wieder etwas vom Thema ab. Jedenfalls fand ich Kirschs Erklärungen schon irgendwie plausibel, auch wenn mich die Verschmelzung von Technik und Mensch wohl um einiges mehr beunruhigt, als ihn. Technologie ist etwas Tolles, keine Frage. Es ist ein Hilfsmittel. Man hat über den schnellen Zugang zum Internet eine Quelle zu anderen Menschen und zu einem riesigen Masse an Wissen. Aber wir dürfen uns nicht abhängig davon machen, wenn es das ist, was uns von den anderen Menschen und den Wissen entfremdet. Und das sehe ich immer wieder. Wer sieht mich denn in der Bahn überhaupt noch an, wenn alle nur auf ihr Smartphone schauen? Ein paar Omis und ein paar ältere Männer, bei denen ich immer das Gefühl habe, sie würden mich in die nächste Gasse ziehen, wenn sie könnten. Die Welt ist ein einsamerer Ort geworden, denke ich manchmal.
    Und von daher stimme ich Langdon zu, wenn er sagt, dass wir die Religion brauchen, die uns vielleicht manchmal sagt, erst zu überlegen und zu bedenken, bevor der Fortschritt so schnell wird, dass wir die Kontrolle darüber verlieren. Ich muss sagen, ich stimmte Langdon in vielen Fragen über Religion zu. Naturgesetze und Religion müssen sich nicht widersprechen. Es ist dieselbe Wahrheit in einer anderen Sprache. Ich meine, ich wurde eher atheistisch erzogen, aber kann denn die Wissenschaft die ganze Wahrheit sein? Ich denke eher nicht. Je mehr ich über die Biologie erfahren habe und darüber, wie das Leben entstanden ist, desto mehr habe ich das Gefühl bekommen, dass da irgendwie ein göttlicher Fingerabdruck auf allem liegt. Ist die Natur und der Mensch nicht auch irgendwie ein göttliches Wunder?
    Auf jeden Fall hat mich das Buch ziemlich nachdenklich hinterlassen und einige philosophische Fragen angestoßen, über die ich mit meiner besten Freundin diskutieren musste. Sie ist nämlich die andere Seite der Medaille. Sie ist christlich erzogen worden, hat aber deswegen auch nie das Bedürfnis gehabt, Darwin zu verneinen oder das heliozentrische Weltbild anzuzweifeln.
    Ich würde das Buch an jeden weiterempfehlen, den ich kenne und der Lage ist, kritisch mit solcher Literatur umzugehen.

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    ((cur))19. 12. 2018((ecur)) ((navy))Thema: kurze Buchempfehlung((enavy)) ((teal))Fandom: Dark Fairytales((eteal)) Ich habe jetzt mit "Alice"
    19. 12. 2018

    Thema: kurze Buchempfehlung
    Fandom: Dark Fairytales

    Ich habe jetzt mit "Alice" angefangen und muss zugeben, es war eine Verzweiflungstat. Eigentlich habe ich jetzt damit gerechnet, zu Weihnachten wieder Lektüre geschenkt zu bekommen, aber ich bin gestern krank geworden und hatte auf einmal wieder viel Zeit. Und da ich meine Krankheit nicht einfach verschlafen kann und immer etwas unruhig bin, habe ich mit dem Buch angefangen. Ich meine, versteht mich nicht falsch, ich liebe "Dark Fairytales". Das Buch ist ja prinzipiell einfach eine Aufarbeitung vom Kinderbuchklassiker "Alice im Wunderland" als düstere Erwachsenenversion. Ich finde das interessant, da es den Büchern eigentlich nicht direkt widerspricht, nur bestimmte Dinge anders darstellt.
    Aber ich habe von derselben Autorin auch "Lost Boy" gelesen und das hat sich bei mir ein bisschen hingezogen. Das lag wohl nichtmal an dem Buch, sondern eher an mir, weil ich in dem Moment nicht genug Zeit hatte, um mich darauf einzulassen.
    Auf jeden Fall mag ich dieses Buch unglaublich gerne, da es sehr spannend ist und auch sehr düster. Es ist auch auf Englisch geschrieben, aber das dürfte wohl niemanden stören.
    "In a warren of crumbling buildings and desperate people called the Old City, there stands a hospital with cinderblock walls which echo with the screams of the poor souls inside.In the hospital, there is a woman. Her hair, once blonde, hangs in tangles down her back. She doesn't remember why she's in such a terrible place-just a tea party long ago, and long ears, and blood...Then, one night, a fire at the hospital gives the woman a chance to escape, tumbling out of the hole that imprisoned her, leaving her free to uncover the truth about what happened to her all those years ago.Only something else has escaped with her. Something dark. Something powerful.And to find the truth, she will have to track this beast to the very heart of the Old City, where the rabbit waits for his Alice."


    ISBN: 9781785653308


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    ((cur))31. 12. 2018((ecur)) ((navy))Thema: Buchrezension((enavy)) ((teal))Fandom: Dark Fairytales((eteal)) Alice, ja das war mal ein Buch, auf das ich
    31. 12. 2018

    Thema: Buchrezension
    Fandom: Dark Fairytales

    Alice, ja das war mal ein Buch, auf das ich mich seit Langem wieder so richtig einlassen konnte. Ich schreibe den Beitrag dazu zwar jetzt erst, aber eigentlich habe ich dieses dünne Büchlein innerhalb von zwei Tagen intensiver Krankheit durchgelesen. Also aufgepasst, das sollte nur von Menschen gelesen, die das Buch schon kennen, denn es gibt hier große Spoiler. Ich finde ja die Cover von den Büchern von Christina Henry schon wahnsinnig schön. Ich liebe diesen minimalistischen Stil, der sich durch alle Bücher von ihr zieht. Aber auch inhaltlich hatte es dieses Buch in sich.
    Ich habe, glaube ich, noch nie ein so düsteres und zugleich unglaublich faszinierendes Buch gelesen. Das mag vielleicht auch an den Charakteren liegen. Alice ist im Original ein verträumtes und abenteuerlustiges Mädchen, was ihr aber zum Verhängnis wird und sie zu einem gebrochenen Mädchen macht. Auch Hatcher ist sehr interessant, da ich mir anfangs wirklich nicht ganz sicher war, ob man ihm vertrauen kann oder nicht. Und seine Geschichte ist unglaublich mitreißend. Ich liebe es, wie er immerzu versucht, Alice zu beschützten und dann beim großen Endkampf einfach von ihr ausgeschaltet wird. Wenn man denn von einem großen Endkampf sprechen konnte. Das ist nämlich das wirklich interessante: In dem Buch wurde die ganze Zeit Spannung aufgebaut und wieder sehr leicht herausgelassen, indem bestimmte Konflikte irgendwie überraschend harmlos wurden. Zum Beispiel der Hase, vor dem Alice sich immer gefürchtet hat, weil er sie vergewaltigt hatte (Es ist harter Tobak, aber das habe ich euch ja gesagt.) war am Ende ein alter, verkrüppelter Mann. Vom Aufbau einer Geschichte her, ist das sehr ungewöhnlich, aber es zeigt auch, wie sinnlos manche unserer größten Ängste sein können.
    Auch der Kampf mit dem Jabberwocky geht eigentlich sehr schnell vorbei, weil Alice ihn einfach in einen Schmetterling verwandelt. Unglaublich gewieft, wie da mit Erwartungen und Spannung gespielt wird, aber ich liebe das! Das hat mir schon an "American Gods" gut gefallen.
    Ein anderer Charakter, den ich eigentlich ganz cool fand, war Cheshire. Er war zwar ein Arschloch, aber wenigstens hat er nicht andere Mädchen zur Prostitution gezwungen; für die Maßstäbe dieses Buches ist das fast schon nett. Und irgendwie war es ja schon ziemlich clever, wie er alles zu seinen Gunsten manipuliert hat.
    Aber das Buch sollte man wirklich erst lesen, wenn man schon mindestens 16 ist und das meine ich ernst. Es spricht auch nicht von Coolness, das schon eher zu lesen; ich weiß ja, das Bücher nicht halb so streng kontrolliert werden wie Filme, was mir manchmal Rätsel aufgibt. Man kann einfach seine Psyche vor gewissen Schäden bewahren, wenn man ein paar Jahre, bevor man es liest.
    Aber wenn alt genug ist, wird man es trotzdem nicht aus der Hand legen können. Denn an diesem Buch ist mir etwas klar geworden: Ein spannendes Buch erkennt man daran, dass man vor Aufregung jede unnötige Zeile am liebsten überspringen möchte. Ein geliebtes Buch erkennt man daran, dass man jede Zeile genießt und jede Kleinigkeit in sich aufsaugen möchte. Dieses Buch ist zwar kein geliebtes, aber ein spannendes und das ist manchmal unglaublich viel wert.

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    ((cur))13. 01. 2019((ecur)) ((navy))Thema: kurze Buchvorstellung((enavy)) ((teal))Fandom: Robert Habeck (<3)((eteal)) Ich habe es schon wieder geta
    13. 01. 2019

    Thema: kurze Buchvorstellung
    Fandom: Robert Habeck (<3)

    Ich habe es schon wieder getan: Ich habe das Buch eines Politiker gelesen. Der Gute war aber erst Schriftsteller und ist dann in die Politik gegangen und ich kann selbst als Liebhaber des Buches nicht sagen, ob dass der bessere Lebensentwurf ist (Als z.B. der von Gysi. Obwohl aus seiner Perspektive aus betrachtet ist wohl jeder Lebensentwurf besser als der von Gysi.).
    Das Buch trägt den unglaublich langen Titel " Wer wir sein könnten: Warum unsere Demokratie eine offene und vielfältige Sprache braucht". Ich meine, ich mag ja den Habeck, auch wenn ich ihm nicht in allem zustimme. Ich finde auch, dass er ein besseres Gespür für unsere Gesellschaft hat, als jeder andere Politiker; da habe ich oft das Gefühl, dass sie an uns vorbeiregieren, an uns als Gesellschaft, einfach weil sie die hochindividualisierte Gesellschaft nicht mehr verstehen.
    Und er hat ein Buch über die Bedeutung der Sprache geschrieben, über die Verrohung unserer politischen Sprache im ganz Besonderen. Er redet darüber, wie dies abläuft und was das am Ende mit uns machen kann, versucht aber Gegenkonzepte zu entwerfen. Das Buch ist ein bisschen wie ein sehr langer Essay (128 Seiten); da fand ich das Buch für 14€ schon fast ein bisschen teuer, aber verkraftbar. Ich finde, dass es sehr angenehm geschrieben ist und bin gespannt darauf, zu welchen Schlüssen Habeck kommen wird.
    "„Wie wir sprechen, entscheidet darüber, wer wir sind – auch und gerade in der Politik.“
    Klug, leidenschaftlich und anschaulich geht Grünen-Chef Robert Habeck in seinem neuen Buch dem Zusammenhang von Sprache und Politik nach, erkundet den Unterschied zwischen totalitärer und offener Sprache – und skizziert damit eine Poetik des demokratischen Sprechens, die Mut macht, sich einzumischen und für unsere Demokratie einzustehen.„Asyltourismus“, „Überfremdung“, „Gesinnungsdiktatur“, „Hypermoral“, „Volksverrat“ – viel ist in den letzten Monaten über die Sprachverrohung in der Politik gesprochen worden. Nach einer langen Zeit, die eher von politischer Sprachlosigkeit geprägt war, ist nun eine Zeit des politischen Brüllens und Niedermachens angebrochen – nicht nur von Seiten der AfD. Doch was passiert da eigentlich genau? Wo verläuft die Grenze zwischen konstruktivem demokratischem Streit und einer Sprache, die das Gespräch zerstört, die ausgrenzt, entmenschlicht? Und ist das alles nur eine Frage des mangelnden Stils? Mit viel Leidenschaft erinnert Robert Habeck in „Wer wir sein könnten“ daran, dass die Frage, wie wir sprechen, entscheidend ist für die Gestaltungskraft unserer Demokratie. Dass Sprache – nicht nur in der Politik – den Unterschied macht. Und er entwirft die Skizze eines politischen Sprechens, das offen und vielfältig genug ist, um Menschen in all ihrer Verschiedenheit zusammenzubringen und in ein Gespräch darüber zu verwickeln, wer wir sein könnten, wer wir sein wollen. Dieses kluge Buch ist Teil dieses Gesprächs."

    978-3-462-05307-4

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    ((cur))17. 01. 2018((ecur)) ((navy))Thema: Ankündigung((enavy)) ((teal))Fandom((eteal)) Ich bin jetzt eigentlich nur hier, um euch zu schreiben, dass
    17. 01. 2018

    Thema: Ankündigung
    Fandom

    Ich bin jetzt eigentlich nur hier, um euch zu schreiben, dass ich zu "Wer wir sein könnten" keine lange Buchrezension schreiben werden, einfach aus dem Grund, weil ich nicht weiß, was ich schreiben soll. Ich bin es eigentlich eher gewohnt fiktive Bücher zu rezensieren.
    Und da habe ich jetzt eigentlich keinen richtigen Ansatzpunkt dafür. Ich kann euch nur sagen, dass ich das Buch sehr erhellend fand und es mich motiviert hat, dass weiterzumachen, was ich eben gerade tue: Politikwissenschaft studieren.

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    ((cur))18. 01. 2019((ecur)) ((navy))Thema: Kunst (oder so ähnlich)((enavy)) ((teal))Fandom: Schattenjäger((eteal)) Wie ihr alle wisst, bin ich ein g
    18. 01. 2019

    Thema: Kunst (oder so ähnlich)
    Fandom: Schattenjäger

    Wie ihr alle wisst, bin ich ein großer Fan des MBTI-Typen-Tests und liebe es, Charaktere aus Büchern dem zuzuordnen. Cassandra Clare´s Schattenjäger-Romane sind dafür eigentlich perfekt, gerade wegen der Fülle an Charakteren. Aus dem Grund möchte ich euch meine Liste vorstellen. Vielleicht mache ich auch noch eine zweite, weil es ja gar nicht geht, dass viele wichtige Charaktere noch gar nicht erwähnt wurden, z.B. Jace.
    Naja, das ist auf jeden Fall mein MBTI der Shadowhunters.

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    ((cur))24. 01. 2019((ecur)) ((navy))Thema: Kunst((enavy)) ((teal))Fandom: Schattenjäger((eteal)) Teil 2: Shadowhunter MBTI
    24. 01. 2019

    Thema: Kunst
    Fandom: Schattenjäger

    Teil 2: Shadowhunter MBTI

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    ((cur))24. 01. 2019((ecur)) ((navy))Thema: Kunst!((enavy)) ((teal))Fandom: Schattenjäger((eteal)) Teil 3: Shadowhunter MBTI
    24. 01. 2019

    Thema: Kunst!
    Fandom: Schattenjäger

    Teil 3: Shadowhunter MBTI

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    ((cur))05. 02. 2019((ecur)) ((navy))kurze Buchvorstellung((enavy)) ((teal))Fandom: Halbgott-Romane((eteal)) Momentan lese ich "Die Abenteuer des
    05. 02. 2019

    kurze Buchvorstellung
    Fandom: Halbgott-Romane

    Momentan lese ich "Die Abenteuer des Apollo - Die dunkle Prophezeiung" und möchte ein paar Worte zu dem Buch verlieren. Ich bin ja echt froh, während der Prüfungszeit eher ein bisschen leichtere Literatur zwischen die Finger zu bekommen und bin natürlich auch gespannt, wie es mit Apollo weitergeht. Ich muss aber ehrlich sagen, dass mir die Magnus Chase-Bücher irgendwie besser gefallen haben; ich habe irgendwie den Eindruck dass Onkel Rick so viele humoristische Elemente einbaut, dass es irgendwie nicht mehr lustig ist. Es wirkt irgendwie ein bisschen übertrieben, vor allem im Vergleich zu den anderen Büchern. Es ist, als würde durch den Humor die Geschichte so ein bisschen in den Hintergrund treten und die Charaktere sind auch nicht mehr so brilliant wie in den anderen Reihen.
    Ich habe ein bisschen den Eindruck, als ob Onkel Rick nicht mehr so richtig wüsste, wo er hinwill; als ob er nicht so richtig wüsste, wie er das Erbe von Percy Jackson und Helden des Olymp verwalten soll. Naja, vielleicht gibt sich der Eindruck ja irgendwann wieder. Ich werde auf jeden Fall noch zu Ende lesen, weil ich Apollo und Meg als Protagonisten auch total mag und die römischen Kaiser (obwohl Kaiser eigentlich nicht der richtige Begriff ist; Princeps wäre passender) als Antagonisten sowieso.
    "Apollo muss sich ja neuerdings als pickliger Junge Lester auf der Erde durchschlagen. Aber nun weiß er, was er tun muss, um seine Unsterblichkeit zurückzuerlangen: Er muss die alten Orakel, sein eigentliches Wirkungsfeld, wieder zum Leben erwecken. Mit dem Bronzedrachen Festus fliegt er quer durch die USA, um nach einem Höhlenorakel zu suchen. Doch seine Gegenspieler, der alte römische Kaiser Nero und seine zwei Mitstreiter, wollen ihn daran hindern und laufen zu ganz neuer Fiesheit auf …"

    ISBN: 978-3-551-55689-9

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    ((cur))10. 02. 2019((ecur)) ((navy))Thema: Buchrezension((enavy)) ((teal))Fandom: Halbgott-Romane((eteal)) Hier kommt endlich meine vollständige Reze
    10. 02. 2019

    Thema: Buchrezension
    Fandom: Halbgott-Romane

    Hier kommt endlich meine vollständige Rezension zu "Die dunkle Prophezeiung". Das Ganze hat sich etwas verzögert, weil bei uns an der Uni Prüfungszeit war und ich ziemlich beschäftigt mit Lernen war. Jetzt habe ich eine Weile "frei", muss aber in der vorlesungsfreien Zeit auch noch eine Hausarbeit zum Thema "Ermordung Philipp II. von Makedonien" schreiben und kann die Zeit wohl nicht ganz so gammeln, wie während meiner Schulferien^^ Auf eine Rezension könnt ihr euch natürlich trotzdem freuen, (wenn ihr euch denn freut?).
    Okay, beginnen wir erstmal oberflächlich. Das Cover fand ich ganz okay, auch wenn ich eigentlich eher ein Freund minimalistischer Buchdeckel bin, ist wenigstens ein einheitlicher Stil innerhalb der Reihe eingehalten worden.
    Die Handlung war, wie immer spannend, sodass man eigentlich nicht aufhören konnte, wenn man einmal in der Handlung drinnen war. Das Buch konnte mich hin und wieder auch überraschen und es hat mir echt Spaß gemacht, es zu lesen.
    Aber ich muss sagen, dass ich mir bei einigen Charakteren ein wenig mehr Tiefe gewünscht hätte. Zum Beispiel hatte ich mich eigentlich auf Leo und Kalypso gefreut, fand die beiden aber irgendwie einfach nur nervig, an manchen Stellen. Apollo fand ich dagegen schon ziemlich cool und Meg ist natürlich auch liebenswürdig; ich mag es echt gerne wie liebevoll Apollo sie immer beschreibt. Die Idee der Freistätte gefällt mir ganz gut, weil sie auch die Frage klärt, was mit Jägerinnen passiert, wenn sie einmal keine Jägerinnen mehr sind. Jo, Emmie und Georgie sind wirklich eine süße Familie und es ist schön, normalen Halbgott-Alltag neben den Camps und Hotel Walhalla zu sehen. Commodus als Schurke fand ich auch ganz okay; es hat mich tatsächlich überrascht, dass sich Onkel Rick nicht für einen bekannteren Kaiser entschieden hat. Aber es macht Sinn. In den beiden historischen Triumviraten gab es irgendwie immer einen, der schwach war im Gegensatz zu den anderen beiden. Sie haben ihn als Puffer verwendet und wenn er starb, kam es zu Machtkämpfen zwischen den beiden Mächtigen. Gott, aber jetzt will ich unbedingt wissen, wer der dritte Kaiser ist. Caligula vielleicht? Olujime fand ich von den Nebencharakteren auch noch ganz cool. Die Mythologie der Yoruba ist mal etwas anderes und ich bin mir sicher, dass Olujime ein Sohn des Shango ist.
    Wahrscheinlich wäre es besser, wenn Rick Riordan sich mehr auf andere Reihen konzentrieren würde, statt auf Krampf die Geschichte der Sieben immer weiter zu erzählen. Auch wenn dieses Gefühl, einer gewissen Ziellosigkeit im ganzen Buch über bleibt und mich viele der humorvollen Passagen einfach nur genervt haben, hat es mich trotzdem auch zum lachen und weinen gebracht. Es ist ein gutes Buch, versteht mich nicht falsch. Aber PJ und HdO waren einfach besser.

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    ((cur))15. 03. 2019((ecur)) ((navy))Thema: Meinung((enavy)) ((teal))Fandom: diverse((eteal)) Heute will ich etwas schreiben, weil ich irgendwie ein bi
    15. 03. 2019

    Thema: Meinung
    Fandom: diverse

    Heute will ich etwas schreiben, weil ich irgendwie ein bisschen frustriert bin. Mir schwebt da schon länger etwas im Kopf rum, aber heute werde ich es auch mal veröffentlichen.
    Die Sache ist die, wenn Autoren großartige Bücher schreiben, fällt es ihnen nunmal auch zunehmend schwer, von diesen Geschichten abzulassen. Jeder der gerne liest, wird diese Erfahrung gemacht haben, schätze ich. Daraus resultieren am Ende jede Menge Prequels, Sequels und Spin-Offs.
    Manchmal können diese echt gut sein; gerade Cassandra Clare beweist immer und immer wieder, wie sie sich selbst beim Schreiben steigern kann. Bei ihr hat man immer das Gefühl, dass die ganze Schattenjäger-Saga komplett durchgeplant ist, sie hat mich noch nie enttäuscht.
    Die Aufgaben des Apollo sind auch keine vollständige Katastrophe, es ist eine solide Reihe, die man gerne liest. Aber man bemerkt doch, dass Rick Riordan langsam schwächer wird, mit seinen Reihen. Percy Jackson war um Längen besser und Helden des Olymp mochte ich auch sehr gerne. Mit Magnus Chase und den Kane-Chroniken hat er sich noch einmal selbst neu erfunden und das hat auch funktioniert, weil es zwar im selben Universum spielte, aber trotzdem eine eigene kleine Welt erfunden hat. MC war düsterer, origineller. Und die Chroniken haben von den verschiedenen Erzählstilen von Carter und Sadie profitiert. Aber wenn Rick Riordan versucht, die Geschichten von Leo, Calypso, Nico und co weiterzuerzählen, geht irgendwie die Luft raus. Es scheint, als wisse er nicht mehr genau wohin und versucht dies mit seinen typischen Humor zu kompensieren, der dann aber irgendwie zu überdreht ist. Das finde ich traurig, weil ich die Reihen wirklich gerne mag.
    Und dann habe ich vor Kurzem auch noch so am Rande mitbekommen, dass auch zu Eragon eine Fortsetzung entstanden ist. Natürlich habe ich mich wahnsinnig gefreut, weil... naja, es ist ja jetzt auch schon wieder 8 Jahre her, dass ich etwas von Christopher Paolini lesen durfte. Aber da ich jetzt 20 und nicht mehr 12 bin habe ich in weiser Voraussicht die Kundenrezensionen gecheckt. Und die kamen zu den Ergebnis, dass die Geschichten wirklich gut sind, dass das neue Buch (Die Gabel, die Hexe und der Wurm) echt spannend ist... aber das das neue Buch auch dreiste Geldmacherei ist, weil es viel zu dünn, die Schrift und die Zeilenabstände echt astronomisch sind. Fazit: Zu viel Geld für zu wenig Inhalt. Deswegen habe ich mich auch erstmal dagegen entschieden, dass Buch sofort zu kaufen. In einem halben Jahr ist ja vielleicht auch die Taschenbuch-Version erhältlich. Oder ich besorge mir gleich den Schuber, es wurde ja auch als Reihe angekündigt. Auf jeden Fall fühlte ich mich irgendwie hintergangen.
    Gehen wir zu einer noch beliebteren Reihe über: Harry Potter. Ich meine, Rowling ist ja ohnehin komplett von der Rolle, was so etwas angeht. Erst die Katastrophe "The Cursed Child" (Phantastische Tierwesen fand ich aber cool.) und auf Pottermore darf man sich auch nicht mehr wirklich aufhalten. Wer zur Hölle wollte denn wissen, dass im Mittelalter Hogwarts-Schüler auf die Gänge gekackt haben? Ich kann auch gut und gerne ohne diese Information leben. Dankeschön. Ich habe mich jetzt für eine Weile gegen Pottermore entschieden, einfach weil ich mir meine Lieblingsgeschichten nicht von obsessiven Autoren zerstören lassen will.
    Die größte Enttäuschung von allen ist aber meine ehemalige Lieblingsserie: Once upon a time. Ich habe sie bis zur ersten Staffel geliebt. Ich habe Rumbelle geshippt und konnte über nichts anderes mehr reden. Dann ist die Serie aber von Staffel zu Staffel immer mehr den Bach runtergegangen. Ich habe vor Kurzem die fünfte Staffel angesehen und mich ernsthaft gefragt, warum ich mir das überhaupt noch antue. Ich meine, Rumpel verar***t Belle ohnehin immer nur. Erst versucht er sich zu bessern, dann gibt er sich auf. Die Charmings sind irgendwie nur selbstgerecht und nervig. Regina finde ich noch ganz okay. Neue Bösewichte werden eingeführt. Ein Haufen neuer, beliebter Disney-Charaktere kommen, bleiben aber nur eine halbe Staffel oder so. Andere Charaktere werden gar nicht mehr gezeigt oder sind unbedeutend geworden. Einfach weil es mittlerweile viel zu viele Charaktere gibt. Naja, ich werde weitersehen. Ich habe es begonnen, dann bringe ich es auch zu Ende. Geht ja ohnehin nur noch bis zur siebten Staffel. Vielleicht bin ich einfach zu masochistisch. Egal.
    Ich meine, ich verstehe das. Ich bin wohl die letzte Person, die obsessives Verhalten verurteilt. Ich verstehe, wie schwierig es ist, loszulassen. Es ist schon in Ordnung. Und es geht ja auch nicht immer von den Autoren aus. Diese werden häufig von noch viel obsessiveren Fans dazu gedrängt, weiterzuschreiben. Das ist reiner Fanservice. Und man glaubt ja auch, es den Fans zu schulden.
    Aber es tut einfach nur noch weh, am Ende. Bitte hört auf damit.

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    ((cur))25. 04. 2018((ecur)) ((navy))Thema: Buchvorstellung((enavy)) ((teal))Fandom: Politik((eteal)) Ich habe jetzt endlich ein Buch beendet, was mit
    25. 04. 2018

    Thema: Buchvorstellung
    Fandom: Politik

    Ich habe jetzt endlich ein Buch beendet, was mit 323 nicht besonders dick ist, aber ziemlich kompliziert geschrieben ist und deshalb viel Zeit gekostet hat. Es heißt "Jenseits des Westens - Für ein neues kosmopolitisches Denken". Es spricht sich gegen die Haltung der westlichen Staaten aus, die sich gegenüber anderen Regionen der Welt überlegen sieht. Es ist sowohl politisch, historisch als auch philosophisch angehaucht und manche Passagen lassen sich deswegen ziemlich schwer verstehen; ich muss ehrlich sagen, nicht überall durchgeblickt zu haben. Was ich aber verstanden habe, fand ich sehr aufschlussreich und das Buch hat meine Weltsicht sehr verändert. Was ich aber etwas verwirrend fand, dass es keine richtigen Kapitel gab und die, die es gab, waren extrem lang, also eher ungeeignet.
    Auch seriöse Wissenschaftler gehen teilweise davon aus, dass Dinge wie Grund- und Menschenrechte und Demokratie in anderen Regionen der Welt gar nicht entstehen können, weil diese keine Aufklärung hatten.
    Das man aber auch durch die Religionen und über andere Denkweisen, als die des Liberalismus, die Welt verbessern könnte, das sehen nicht alle so.
    Schon allein die Tatsache, dass man auf der gesamten Welt Englisch sprechen sollte, im englischsprachigen Raum dagegen wird häufig nicht mal daran gedacht, andere Sprachen zu lernen. (Meine Freundin hat genau diese Erfahrung in Texas gemacht.) Das man damit anderen Sprachen ausschließt, wird selten bedacht.
    Dieses Buch ist auf jeden Fall sehr interessant für all jene, die gerne einen anderen Blick auf die Dinge bekommen wollen. Besonders intensiv wird sich in diesem Buch mit dem Islam (Der Autor, Stefan Weidner, ist auch Islamwissenschaftler) und mit Indien auseinandergesetzt.
    Ich habe es bei der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) bestellt, welche sehr zu empfehlen ist, wenn man günstig Bücher bekommen will. Magazine kosten dort meistens gar nichts, Bücher zwischen 4-7 €. Das Themenspektrum ist halt eher eingeschränkt. Das sind fast nur politische, historische oder philosophische Bücher; einige auch etwas einfacher geschrieben.

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    05. 05. 2019

    Thema: Eigenwerbung
    Fandom: Psychologie

    Hier habe ich übrigens mal einen Persönlichkeitstest ganz besonderer Art erstellt. Wenn ihr wollt, schaut doch mal rein und erfahrt etwas über euch selbst!
    https://www.testedich.de/quiz60/quiz/1556963451/Persoenlicher-Persoenlichkeitstest-mit-persoenlicher-Auswertung

    76
    ((cur))07. 06. 2019((ecur)) ((navy))Thema: Buchrezension((enavy)) ((teal))Fandom: Mythos Academy((eteal)) Ich bin sehr nachlässig mit diesen Blog gew
    07. 06. 2019

    Thema: Buchrezension
    Fandom: Mythos Academy

    Ich bin sehr nachlässig mit diesen Blog geworden. Ich habe jetzt schon fast zwei Bücher gelesen und habe zu keinen von beiden einen Beitrag geschrieben. Schande über mein Haupt. Das werde ich jedenfalls nachholen. Da ich jetzt schon durch bin mit „Hard Frost“ von Jennifer Estep, hat sich meine „kleine Buchvorstellung“ mehr oder weniger erledigt. Jetzt kommt also die spoilerlastige Rezension.
    „Hard Frost – Mythos Academy Colorado“ ist der zweite Band der Nachfolgereihe von „Mythos Academy“. Er beschäftigt sich mit den Abenteuern der Cousine von Gwen Frost, Rory Forseti. Und vom Cover her ist sich die Reihe auch durchaus treu geblieben. Mir gefällt es, wenn Autoren ein einheitliches Cover beibehalten, das sieht im Bücherregal halt einfach schöner aus, auch wenn ich jetzt langsam ziemliche Probleme bekomme, alle Bücher der Reihe in einem Bücherblock unterzubringen.
    Auch vom Spannungsfaktor her ist das Buch sehr solide. Es liest sich gut weg und es kommt eigentlich jeder mit dem Stil ganz gut klar, denke ich. Was mich an der Vorgängerreihe etwas genervt hat, war die Vorhersehbarkeit der Ereignisse. Man wusste eigentlich immer, wer der Schnitter war, weil er sich ganz offensichtlich verdächtig verhalten hat, während Gwen irgendwelchen Pseudo-Schnittern nachgejagt ist. Rory stellt sich diesbezüglich etwas cleverer an und es ist nicht ganz so frustrierend. Sie hat recht schnell gerafft, dass es Gretchen war, welche die Feder gestohlen hat. Was mir aber an der Vorgängerreihe besser gefallen hat, waren die Charaktere. Sie waren nicht alle mega deep und edgy, aber sie waren einfach sympathisch und liebenswert und hatten die ein oder andere Überraschung parat. Sie konnten sich wirklich verändern und ich habe Daphne, Oliver, Alexei und Morgan wirklich ins Herz geschlossen, obwohl ich sie anfangs gar nicht mochte.
    Die Charaktere der neuen Reihe finde ich einfach nur ziemlich platt und langweilig. Ian und Rory tun immer genau das, was man von ihnen erwartet.. Sagen das, was man von ihnen erwartet. Weil alle Charaktere sich in diesen Teenie-Romanen sich so verhalten. Und das ist einfach nur langweilig. Ich wünschte (das mag jetzt vielleicht grausam klingen), dass Rory sich an dieser einen Stelle die Hand abgeschnitten hätte, als diese gruseligen Magiesamen sich in ihre Hand fraßen. Was für ein mutiger Schritt wäre es gewesen, eine Protagonistin ohne Hand zu haben. Vor allem wäre die Storyline komplexer, weil sie sich dann mehr psychischen und körperlichen Belastungen ausgesetzt hätte.
    Naja, ich denke, jüngere Menschen, die noch nicht 1000 Jugendromane gelesen haben, die stört das vielleicht auch gar nicht so wie mich. Ich meine, es ist auch eine sehr solide Geschichte, die man schnell und gerne liest, auch wenn der Reihe irgendwie das Besondere verloren gegangen ist. Auch, die Tatsache, dass Zoe sich natürlich in Matteo verlieben muss und Takeda in Rachel ist irgendwie langweilig. Vor allem, weil die Chemie nicht mal immer stimmt. Warum muss in solchen Romanen immer für jeden ein Partner fürs Leben gefunden werden? Gibt es nicht irgendwelchen glücklichen Singles?
    Aber ihr könnt gerne mal reinschauen, falls euch der Inhalt interessiert. Hier ist jedenfalls der Klappentext: „Hi, ich bin Rory Forseti. Als Mitglied einer Geheimorganisation an der Mythos Academy ist es meine Aufgabe, den bösen Bibliothekar Covington und seine Schnitter aufzuhalten. Wir wissen, dass Covington versucht, mächtige mythologische Artefakte zu stehlen, und der Schulausflug zum Idun-Anwesen scheint die perfekte Gelegenheit zu sein. Die Schnitter sind gerissen – aber gemeinsam mit meinen magischen Schwert Babs und meinen Freunden, Ian, Zoe und Mateo werde ich die Artefakte des Idun-Anwesens schützen...“
    Ganz cool fand ich übrigens Professor Dalaja. Aber das liegt wohl daran, dass ich die Lehrer in solchen Schulromanen immer am sympathischsten finde.
    Ich war schon in der vorherigen Reihe ein ziemlicher Fan von Nickamedes und seiner Beziehung zu Gwen. Ich meine, klar ein bisschen Snape ist in ihm schon drin, aber trotzdem fand ich es dessen Charakterentwicklung bemerkenswert und eine meiner Lieblingsszenen in Frost-Killer ist und bleibt die eine Szene zwischen Gwen und Nickamedes vor der großen Schlacht, in der sich zeigt, was für eine wunderbare Mentor-Schüler-Beziehung sich in 6 Bänden zwischen beiden entwickelt hat.
    Ich werde wohl trotzdem auch „Mythos Academy Colorado“ weiterlesen in der Hoffnung, dass es besser wird und in der Unfähigkeit, Dinge unvollendet zu lassen.
    ISBN: 978-3-492-70384-0

    77
    ((cur))11. 06. 2019((ecur)) ((navy))Thema: Rezension((enavy)) ((teal))Fandom: Schattenjäger-Romane((eteal)) In unserem örtlichen Thalia besitzen wir
    11. 06. 2019

    Thema: Rezension
    Fandom: Schattenjäger-Romane

    In unserem örtlichen Thalia besitzen wir glücklicherweise eine riesige Abteilung für englischsprachige Bücher. Unter anderem habe ich ein wundervolles Buch mit dem Namen "The Red Scrolls of Magic" erspähen können und habe mich natürlich sehr gefreut, mal wieder etwas von Magnus und Alec zwischen die Hände zu bekommen. Ich war etwas skeptisch, weil ich "Queen of Air and Darkness" noch nicht gelesen habe. ("Die Dunklen Mächte" will ich nämlich lieber auf Deutsch lesen, weil ich sie einmal auf deutsch angefangen habe und ich nichts Schlimmeres kenne, als wenn die Cover nicht einheitlich sind.)
    Für alle, die nicht so in der Materie drin sind, wie ich: "The Red Scrolls of Magic" ist der erste Teil einer Reihe, die sich "The Eldest Curses" nennt und sich nur mit Magnus und Alec beschäftigt. In diesem Teil wird gezeigt, was in dem Urlaub passiert, den Magnus und Alec zwischen City of Glass und City of Fallen Angels miteinander verbringen. Also eher keine Spoiler. Also zumindest keine krassen, außer einer einzigen Sequenz am Ende, die der restlichen Handlung aber keinen Abbruch tut.
    Außerdem bestätigt sich darin nur, was Fans ohnehin schon ziemlich lange vermutet haben.
    Aber jetzt mehr zum Buch selbst: Cassandra Clare hat sich ja mal wieder selbst übertroffen. Das Cover ist wieder sehr schön geworden, besonders weil es so wundervoll minimalistisch ist.
    Mir gefallen auch die Locations, in denen die Handlung stattfindet. Jeder Stadt die Magnus und Alec besuchen wird dann auch ein eigenes Kapitel gewidmet (Paris - City of Love, Venedig - City of Masks, Rome - City of War, New York - City, I call Home). Ich mag dieses Konzept wirklich sehr und ich mag es, auch mal europäische Städte zu sehen und europäische Schattenjäger kennenzulernen.
    Spoiler
    Auch die Dialoge zwischen Magnus und Alec waren eigentlich immer tiefsinnig und witzig. Die Chemie stimmt halt einfach zwischen den beiden und Clare hat dem ganzen auch noch einen interessanten Twist gegeben, gerade durch die Erwartungen und Hoffnungen, die beide an diesen Urlaub haben. Auch das Konzept, dass sie jetzt diesen Dämonenkult The Crimson Hand jagen müssen, ist eigentlich sehr ausgeklügelt. Es passt zu Magnus, so einen Kult als Witz zu gründen und dann schließlich verrückte und gütige Dinge im Namen seines Vaters zu tun. Um ihn zu provozieren.
    Magnus, der an sich zweifelt und Alec, der nie zweifelt.
    Das ist so eine wunderbare Liebesgeschichte, die eigentlich nie richtig kitschig wird, sondern immer ehrlich und authentisch.
    Was ich auch voll schön fand war, dass Cassie uns auch gezeigt hat, wie Aline und Helen sich kennengelernt haben.
    Auch Shinjun als großer Antagonist war Jemand, den man irgendwie verstehen konnte. Ich muss aber ehrlich sagen, dass sie mir aber von Anfang an unsympathisch war. Das sie aber der große Bösewicht sein könnte, wurde mir auch erst sehr spät klar, als sie Magnus aus dem Hotel weglocken wollte.
    Aber der große Cliffhanger am Ende, Ragnor Fell von Shinjun Jung gefesselt zu sehen: Das war es, was mich dazu bringt, nicht aufhören zu wollen mit lesen.
    Ich liebe Ragnor und er war in den Bane-Chroniken einer meiner Lieblingscharaktere. Ich fand es auch ganz interessant zu erfahren, dass er so viel älter als Magnus ist. Ich habe irgendwie immer gedacht, dass Magnus, Ragnor und Catarina ungefähr gleich alt sind. Ich freue mich schon darauf, wenn er wiederkommt. Ich habe ja die Vermutung, dass das jetzt in "Queen of Air and Darkness" geschehen wird, weil es ja in Lord of Shadows auch schon einen geheimnisvollen grünen Hexenmeister gab.
    Da gab es übrigens diese eine Szene in "TRSoM", die mich so sehr zum Weinen gebracht hat, mehr noch als jede Malec-Szene und das war als Raphael Ragnor missmutige Nachrichten geschrieben hat, obwohl er genau wusste, dass Ragnor nicht antworten kann, weil ihn alle für tot halten.
    Da konnte ich mich einfach nicht zurückhalten, vor allem weil Raphael ja sonst eigentlich auch nicht gerade als emotionaler Mensch gilt. Das war echt schlimm.
    Ich bin jetzt auf jeden Fall gespannt, wie es andersherum sein wird, wenn Ragnor erfährt, dass Raphael tot ist und inwieweit das gezeigt wird.
    Das war jetzt irgendwie keine richtige Rezension, sondern eher ein bisschen Fangirlen über das geile Buch, aber ich kann irgendwie auch nicht anders. Um aber wenigstens ein bisschen die Formalitäten einzuhalten, werde ich hier noch schreiben, was ich auf den Buchrücken gelesen habe:
    "All Magnus Bane wanted was a vacation.
    A lavish trip across Europe with Alec Lightwood, the Shadowhunter who, against all odds, is finally his boyfriend. It doesn´t seem like too much for a centuries-old High Warlock to ask for. But no sooner have they settled in Paris than an old friend arrives with news about a demon-worshipping Cult called the Crimson Hand that is bent on causing chaos around the world. A cult that was apparently founded by Magnus himself. Years ago. As a joke.
    Now Magnus and Alec must race across Europe to track down the Crimson Hand and its elusive new leader before the cult can cause any more Damage. As their quest for answers becomes increasingly dire, Magnus and Alec have to trust each other more than ever - even if it means revealing the Secrets they´ve both been keeping."
    Das Buch ist eigentlich für alle zu empfehlen, die Fans der Schattenjäger-Reihe sind. Man sollte auf jeden Fall bis "City of Glass" gelesen haben, alles andere ist eigentlich nicht unbedingt erforderlich, aber auch nicht schädlich.
    Ich persönlich habe das Buch auf drei Zugfahrten durchlesen können, da es auch relativ dünn ist (345 Seiten).
    ISBN: 978-1-4711-6214-5

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    ((cur))27. 06. 2019((ecur)) ((navy))Thema: kurze Buchvorstellung((enavy)) ((teal))Fandom: /((eteal)) Ich melde mich mal wieder, weil ich wieder mal ei
    27. 06. 2019

    Thema: kurze Buchvorstellung
    Fandom: /

    Ich melde mich mal wieder, weil ich wieder mal ein Buch vorstellen möchte. Es handelt sich dabei um den Roman "Bühlerhöhe" von der deutschen Autorin Brigitte Glaser.
    Das ist tatsächlich auch mal eine etwas andere Sparte als ich sonst lese, aber halt noch innerhalb meines eigenen Interessegebietes. Das Buch wurde von einem meiner Dozenten empfohlen, der einen politikwissenschaftlichen Blog betreibt, aber auch ziemlich viel liest (auch nicht politikwissenschaftliche Werke). Wer Interesse hat, kann auch hier mal reinschauen:
    https://blogs.urz.uni-halle.de/politikwissenschaft
    Obwohl es kein wissenschaftliches Werk ist, geht es doch in Richtung historischer/ politischer Roman:
    "Deutschland, 1952: Zwei Frauen mit Vergangenheit, ein geheimer Auftrag
    Rosa Silbermann reist mit einem geheimen Auftrag in das Nobelhotel Bühlerhöhe. Sie soll Bundeskanzler Konrad Adenauer schützen. Rosa ist in den dreißiger Jahren aus Köln nach Palästina emigriert und arbeitet für den israelischen Geheimdienst. Ihre Gegenspielerin ist die misstrauische Hausdame Sophie Reisacher, die ihre Heimatstadt Straßburg verlassen musste und für den gesellschaftlichen Aufstieg alles geben würde. Rosa und Sophie wissen, was es heißt, wenn ein ganzes Land neu beginnen will. Beide verfolgen ihre eigenen Pläne."
    Das Buch ist echt spannend beschrieben und man kann sich sehr gut in alle Charaktere einfühlen und ihre Geschichten nachvollziehen. Ihre Geschichten erscheinen uns wohl etwas fremd, was aber nachvollziehbar ist, weil uns auch die 50er Jahre fremd sind. Aber diese Fremde macht auch ein bisschen ihren Reiz aus. Ich habe das Gefühl, einen ganz neuen Einblick in die Zeit zu bekommen, die noch so sehr versucht, dass Leid des 3. Reiches zu verdrängen.
    Auf jeden Fall für jeden zu empfehlen, der Interesse an starken weiblichen Charakteren und an der Geschichte haben.

    ISBN: 978-3-471-35126-0

    PS: An alle, die an meiner Persönlichkeitsanalyse teilgenommen haben: Ich bin noch an der Bearbeitung eurer Ergebnisse. Das ist alles ein sehr langwieriger Prozess und ich musste meine Auswertung auch schon häufiger mal überarbeiten, weil ich Fehler gemacht habe. Aber ich habe euch nicht vergessen ;)

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    ((cur))01. 07. 2019((ecur)) ((navy))Thema: kurze Buchvorstellung((enavy)) ((teal))Fandom: Schattenjäger((eteal)) Hey. Ich habe beschlossen, für eine
    01. 07. 2019

    Thema: kurze Buchvorstellung
    Fandom: Schattenjäger

    Hey.
    Ich habe beschlossen, für eine Weile mit den Buchrezensionen aufzuhören, zumindest mit den ausführlichen. Die „kurzen Buchvorstellungen“ will ich trotzdem noch machen, die sind nicht ganz so aufwendig. Außerdem bin ich mir ohnehin nicht ganz sicher, wer die langen Texte überhaupt liest, besonders weil sie meisten sehr spoilerlastig sind. Vielleicht werde ich das irgendwann weiterführen, wenn ich mal mehr Zeit habe, aber das kann ich noch nicht genau sagen.
    Naja, auf jeden Fall habe ich jetzt endlich mit einem weiteren Teil der Schattenjäger-Romane fortsetzen können und bin froh, ein bisschen was über „Queen of Air and Darkness“, den letzten Teil der „Dunklen Mächte“-Trilogie sagen zu können.
    (Mögliche Spoiler zu den Vorgängern der Reihe.)
    Der letzte Teil hat ein schreckliches Ende genommen und der nächste Teil ist jetzt in erster Linie ein wahnsinnig deprimierendes Buch. Jeder hat eine andere Art, mit Livvys Tod umzugehen. Manche sind gesünder als andere, aber ich bin gespannt, wie es sich weiter entwickelt. Momentan kann Clare jedenfalls ihr großartiges Niveau halten, welches sie sich, besonders seit der aktuellsten Reihe, aufgebaut hat. Komplexe Charaktere, überraschende Handlungsverläufe und interessante Themen.
    Das Buch könnte prinzipiell auch in unserer Welt spielen. Auch hier gibt es Arschlöcher, die die Angst anderer Menschen nutzen, um gegen Minderheiten zu hetzen. Das hat mir an den Büchern eigentlich immer am besten gefallen; dass sie obwohl es Fantasy sind, gleichzeitig auch sehr aktuell und politisch sind. Für mich ist es etwas anstrengend, weil ich mich, durch das Studium bedingt, sowieso die ganze Zeit mit Phänomen wie den Rechtspopulismus oder Chauvinismus auseinandersetzen muss. Das ist manchmal deprimierend, aber irgendwie auch beruhigend, dass Engelskrieger dieselben Probleme haben.
    Ihr müsst auf jeden Fall weiterlesen (vorausgesetzt, ihr kennt die anderen Bücher schon). Im Internet habe ich viele positive Meinungen zu dem Buch gehört, auch von Leuten, die das Buch beendet haben. Es wurde oft als „würdiges Ende“ bezeichnet, also wenn ihr Fans der Reihe seid: Go for it.
    P.S. Ich bin ein riesiger Fan von der Tatsache, dass die Cover von der englischen Reihe an die deutsche Reihe angeglichen werden. Die englischen Cover sind halt oft einfach schöner und ich habe viele Alleingänge häufig einfach nicht verstehen können (Ich muss nur an die alten deutschen HP-Cover denken). Das Buch ist nur leider ein ziemlicher Klopper, mit über 1000 Seiten. Ich denke, dass wird viele Leute erstmal ziemlich abschrecken, aber ich kann sagen, dass man gar nicht bemerkt, wie schnell man liest, weil es so spannend ist. Ich kann jetzt schon nicht mehr aufhören und das ist eher nicht so toll, besonders kurz vor der Klausuren-Phase.

    "Die Gemeinschaft der Schattenjäger steht kurz vor einem Bürgerkrieg. Unversöhnlicher Hass erfüllt die einzelnen Gruppen, und auf den Stufen des Ratssaales ist unschuldiges Blut vergossen worden. Auch die Blackthorns haben einen schrecklichen Verlust erlitten, und in tiefer Trauer flieht die Familie nach Los Angeles. Nur Julian und Emma machen sich auf den Weg ins Feenreich. Trotz der Gefahren, die der Fluch ihrer verbotenen Liebe mit sich bringt, wollen sie dort das Schwarze Buch der Toten wiederbeschaffen. Stattdessen entdecken sie ein Geheimnis, so dunkel und gefährlich, dass es die gesamte Unterwelt zu vernichten droht …"

    ISBN: 978-3-442-31426-3

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    ((cur))14. 08. 2019((ecur)) ((navy))Thema: kurze Buchvorstellung((enavy)) ((teal))Fandom: Halbgott-Romane((eteal)) Es wird langsam Zeit, dass ich ein
    14. 08. 2019

    Thema: kurze Buchvorstellung
    Fandom: Halbgott-Romane

    Es wird langsam Zeit, dass ich ein paar Worte zu "Das brennende Labyrinth" verliere. Mittlerweile ist es schon ein ganzes Stück her, dass ich das Buch gelesen habe, aber ich versuche mich an das Wichtigste zu erinnern.
    Erst einmal: Die Abenteuer des Apollo-Reihe ist eine unterhaltende und witzige Reihe von Rick Riordan, wenn gleich sie in meinen Augen nicht mit den Vorgängern mithalten kann.
    Den letzten Band (Die dunkle Prophezeiung) fand ich da noch mit am schlechtesten. Aber wenn der zweite Band der Reihe der schwächste war, so empfinde ich den dritten als den stärksten.
    (Der erste Band ist so Mittelfeld.)
    Allen, die nach dem 2. Band darüber nachgedacht haben, mit der Reihe aufzuhören, die kann ich beruhigen, denn der dritte Band hat es echt in sich.
    Bei "Die Dunkle Prophezeiung" gingen mir Leo und Calypso irgendwie ein bisschen auf die Nerven, obwohl ich das Pairing grundsätzlich eigentlich mag. Auch Jo und Emmie aus der Heimstätte wirkten für mich irgendwie gezwungen, als ob Onkel Rick unbedingt noch ein lesbisches Pärchen in seinen Büchern haben wollte, Erst gegen Ende des Buches bin ich irgendwie mit allen warm geworden; vielleicht lag das auch daran, dass Meg McCaffrey aufgetaucht ist, die macht echt alles besser.
    Vielleicht empfinde ich deswegen "Das brennende Labyrinth" als so gut, denn wir erfahren echt eine Menge über Megs Vergangenheit und die ist wirklich interessant.
    Auch Apollo wird von Buch zu Buch zu einem immer angenehmeren Zeitgenossen. Klar, seine fatale Schwäche ist und bleibt sein Narzissmus, aber er sorgt sich auch sehr um Meg und zeigt echtes Mitgefühl gegenüber seinen Freunden. Außerdem ist er auch in den Kämpfen nicht mehr völlig unnütz, sondern kann sich mit ein bisschen Intelligenz auch herausreden (ganz ohne Halbgottkräfte!).
    Auch Grover und die ganzen Dryaden, die man kennenlernen durfte waren echt interessant. Mir hat die neue Location echt gut gefallen. Mit Grover ging auch wie immer ein Aufgreifen der Umweltthematik einher, was mir auch sehr gut gefallen hat. Umweltzerstörung und Umweltschutz sind wichtige Aspekte in unser aller Leben und es ist wichtig, dass auch junge Generationen ein Interesse daran entwickeln. (Obwohl sie da ja im Moment ja nicht so viel Hilfe brauchen, würde ich sagen ;))
    Auch diesmal tauchen wieder zwei altbekannte Charaktere aus HdO auf: Jason und Piper.
    Aber über die Beiden kann ich eigentlich nicht schreiben, ohne ein paar derbe Spoiler fallenzulassen, also lest lieber nicht weiter, wenn ihr noch ein bisschen Lesevergnügen haben wollt. (Ich habe mich nämlich im vorhinein gespoilert. Nichtsdestotrotz hat mich das alles sehr mitgenommen.)
    Woah, Piper und Jason haben sich getrennt. Damit habe ich echt überhaupt nicht gerechnet. Irgendwie war das alles sehr deprimierend, weil ich beiden zusammen echt mochte. Aber ich verstehe auch Piper sehr gut, die sagt, dass sie erst einmal zu sich selbst finden muss. Jason hatte in Camp Jupiter schon ein sehr ereignisreiches Leben als Prätor, bevor er für die Prophezeiung der Sieben ausgewählt wurde, aber Piper? Die hat gerade erst erfahren, dass sie ein Halbgott ist und da wurde sie schon für die erste Mission ausgewählt. Ich verstehe das sehr gut.
    Auch Jasons Tod hat mich sehr mitgenommen. Ich hätte es ehrlich gesagt nicht erwartet, dass Onkel Rick diesen Schritt geht und einen der Protagonisten tötet. Aber es macht tatsächlich sehr viel Sinn, denn es ist ein großes Unrecht, einen Schwur beim Styx zu brechen und wir müssen das alle begreifen, da es vermutlich noch mehr Tode geben wird.
    Ich finde es aber auch ganz interessant, wie das Fandom jetzt mit Jasons Tod umgeht. Viele mochten ihn ja nicht und haben ihn als einen schlechten Ersatz für Percy gesehen. Aber jetzt ist alles anders und es gibt wahnsinnig viel Fanart und viele müssen das irgendwie verarbeiten.
    Mir hat das Buch auf jeden Fall Lust gemacht, die anderen Bände von HdO und DAdA zu lesen. Aber ich habe mir auch irgendwie vorgenommen, alle Bücher von Rick Riordan in einer chronologischen Reihenfolge zu lesen, wenn ich 22 bin, also in 2 Jahren. Weil das dann mein 10-jähriges Jubiläum ist; mit 12 habe ich die Bücher nämlich zum ersten Mal gelesen und da macht das irgendwie viel Sinn.
    Jetzt habe ich auch noch fast vergessen, euch den Klappentext zu geben^^ Aber die Buchempfehlung ist ja auch nicht wirklich so kurz geworden, wie ich mir das gedacht habe, aber ich bin jetzt auch irgendwie wieder voll drin:
    Lester Papadopoulos, auch bekannt als ehemaliger Gott Apollo, hat kaum Zeit zum Durchatmen, da steckt er schon wieder bis zum Hals im nächsten Abenteuer: Er muss hinunter in das magische Labyrinth des Dädalus und dort ein weiteres uraltes Orakel suchen. Zum Glück hat er seine Freundin Meg und den unerschrockenen Satyr Grover an seiner Seite. Zusammen müssen sie nicht nur vertrackte Worträtsel lösen, sondern sich auch weit größeren – und heißeren – Gefahren stellen …
    ISBN: 978-3-551-55690-5

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    ((cur))17. 09. 2019((ecur)) ((navy))Thema: kurze Rezension((enavy)) ((teal))Fandom: Dark Fairytale((eteal)) Glücklicherweise habe ich es gestern gesc
    17. 09. 2019

    Thema: kurze Rezension
    Fandom: Dark Fairytale

    Glücklicherweise habe ich es gestern geschafft, meine Hausarbeit abzugeben, die eine Menge meiner Zeit beansprucht hat.
    Bevor ich mich aber auf das nächste Hausarbeitsthema stürze, habe ich noch ein bisschen Zeit, die ich zum Lesen nutzen will. Da ich eigentlich keine Zeit für lange Reihen habe und nur noch die Reihen beende, die mir sehr am Herzen liegen, lese ich nebst Fachliteratur fürs Studium eigentlich nur noch einzelne Bände. Alice und Red Queen sind da wohl eher Ausnahmen, da ich scheinbar auch noch einen dritten Teil dazu erwarten kann. Irgendwie komme ich nicht so richtig von Christina Henrys Schreibstil weg, der mich immer und immer wieder packt. Ich mag es, dass sie alte Kindergeschichten auf eine düsterere und erwachsenere Art erzählt, die eine neue Perspektive auf darauf wirft. Den ersten Band, Alice, fand ich damals schon sehr interessant. Aber Red Queen hat mir ehrlich gesagt noch besser gefallen. Hier hat Alice mehr Zeit alleine und kann sich weiterentwickeln. Denn während sie im ersten Band noch ins Abenteuer hereingeschubst wird, wird sie hier gleich viel selbstbewusster. Als eine eigene Persönlichkeit, mit eigenen Motiven und Fähigkeiten. Sie ist mir in diesem Teil echt ans Herz gewachsen und ich freue mich schon auf den dritten Band. Die Bücher sind auch alle relativ dünn, an die 300 Seiten. Das gefällt mir an englischen Büchern besonders gut, auch die Cover sind meist schöner. Sie harmonieren auch gut im Regal mit den anderen Büchern „The Mermaid“ und „Lost Boy“. Ich bin schon echt gespannt, was von der guten Frau noch alles kommt. In der Vorschau habe ich schon von einer Art Endzeit-Version von Rotkäppchen gehört und freue mich schon sehr.

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    ((cur))20. 10. 2019((ecur)) ((navy))Thema: kurze Bücherrezension((enavy)) ((teal))Fandom: Griechische Mythologie((eteal)) An dieser Stelle werde ich
    20. 10. 2019

    Thema: kurze Bücherrezension
    Fandom: Griechische Mythologie

    An dieser Stelle werde ich euch gleich zwei geniale Bücher vorstellen, die ich hintereinander gelesen haben und die auch thematisch zusammenhängen: Mythos und Heroes von Stephen Fry.
    Stephen Fry ist scheinbar ein Komiker, der in den 80ern/ 90ern mit Dr House als Duo im britischen Fernsehen auftrat.
    Ich hab ehrlich gesagt, davor noch nie von ihm gehört, aber die Bücher die er geschrieben hat sind echt der Wahnsinn.
    Mich erinnern sie vom Stil her stark an PJ´s Greek Gods und Greek Heroes, in denen die Götter- und Heldensagen von Percy erzählt werden.
    Und ganz ähnlich ist das ganze auch hier, im ersten Teil Mythos erklärt Fry auf humorvolle Art die Sagen zur Entstehung der Welt, der Götter und der ersten Menschen.
    Im zweiten Teil geht es dann um die berühmtesten Helden.
    Hier allerdings werden die Sagen viel ausführlicher noch erzählt und es ist interessant, dass Fry eine andere Perspektive noch mit einbezieht.
    So gibt er zu, ein sehr großer Fan von Hera zu sein, die in Onkel Ricks Büchern eher unbeliebt ist. Beide Perspektiven sind nachvollziehbar und decken sich mit den Darstellungen aus der griechischen Mythologie.
    Auch Zeus und Herkules werden hier sympathischer und irgendwie mehr relatable dargestellt, was mir durchaus gefällt.
    Plus: Ich wäre bei dem Genre tatsächlich sehr enttäuscht gewesen, wenn Percy nicht einmal erwähnt worden wäre. Und tatsächlich wurde er in dem Kapitel über Poseidon als Abkömmling von ihm erwähnt, was mein Fangirl-Herz jubeln ließ.
    Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass ich das Buch jeden ans Herz legen würde, der auch Percy Jackson schon mochte. Oder allen die Griechische Mythologie im Allgemeinen cool finden. Oder allen die Humor cool finden.
    Oder eigentlich Allen, um ehrlich zu sein^^
    Never stop reading, Guys!


    Mythos, ISBN: 978-1-405-93413-8

    Heroes, ISBN: 978-1-405-94036-8

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    ((cur))08. 11. 2019((ecur)) ((navy))Thema: kurze Bücherrezension((enavy)) ((teal))Fandom: Terry Pratchett + Neil Gaiman((eteal)) Heute habe ich die L
    08. 11. 2019

    Thema: kurze Bücherrezension
    Fandom: Terry Pratchett + Neil Gaiman

    Heute habe ich die Lektüre von "Good Omens - The Nice and Accurate Prophecies of Agnes Nutter, Witch" beenden können und ich muss sagen, dass das Buch großartig ist.
    Mir wurde die Serie sehr ans Herz gelegt, aber ich habe mir gedacht, wenn es auf einem Buch der zwei größten Autoren unserer Zeit basiert, muss ich natürlich mit dem Buch beginnen.
    Ich muss sagen, der Start war etwas holprig. Tatsächlich könnte es auch daran gelegen haben, dass ich es auf Englisch gelesen habe (Weil günstiger und schöner). Und darin ziemlich viele intelligente Vokabeln vorkommen und ich im Englischen noch nicht so viele intelligente Vokabeln kenne, wie im Deutschen.
    Aber nachdem ich über der Hälfte hinweg war, konnte ich eigentlich nicht mehr aufhören zu lesen und die Charaktere sind mir immer mehr ans Herz gewachsen.
    Das Buch ist zugleich furchtbar lustig und furchtbar weise und einfach großartig. Jetzt muss ich nur noch die Serie schauen^^ISBN: 978-0-552-13703-4

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    ((cur))28. 10. 2019((ecur)) ((navy))Thema: Kurze Buchrezension((enavy)) ((teal))Fandom: Politik?((eteal)) Ein Buch habe ich an dieser Stelle noch verg
    28. 10. 2019

    Thema: Kurze Buchrezension
    Fandom: Politik?

    Ein Buch habe ich an dieser Stelle noch vergessen vorzustellen: "Der Rote - Macht und Ohnmacht des Regierens" von Landolf Scherzer.
    Als interessierte Bürgerin habe ich mich natürlich vor der Landtagswahl in Thüringen dafür entschieden, mich über die Kandidaten näher zu informieren.
    Da war ich unter anderem auch auf einer Veranstaltung unseres Ministerpräsidenten Bodo Ramelow. Da habe ich neue Eindrücke, zwei Kugelschreiber und dieses Buch erworben. Mir wurde gesagt, dass ich den Preis selbst bestimmen könne und als arme Studentin habe ich es dann schließlich sogar noch unter dem Ladenpreis erwerben können.
    Zunächst dachte ich, dass es sich dabei mehr um eine Autobiografie handelt, aber tatsächlich ist es mehr eine Reportage über die Regierungsarbeit von R2G in Thüringen, wobei der Ministerpräsident dennoch im Fokus steht, so als lebendes Novum und erster Linker an der Macht.
    Dabei gibt das Buch offen zu, dass es nicht kritisch genug ist, weil dem Autor "der Bodo" eigentlich recht sympathisch ist und noch kritischer hätte nachfragen können. Aber ich finde, man kann das dem Werk verzeihen, da der Autor das auch immer offen kommuniziert und man als Leser das durchaus verstehen kann. Aber es wird nicht nur Herr Ramelow interviewt, sondern auch alle Leute um ihn herum. Seine Angestellten, seine Kollegen aber auch die MdLs aus der Opposition wie Christine Lieberknecht, die mir erstaunlich sympathisch ist, aber auch Mike Mohring, der schon 2015 vollmundig behauptete, er werde der nächste Ministerpräsident und auch noch riesigen Einbußen seiner Partei nicht einsieht, dass er in Thüringen einfach nicht gewollt ist.
    Etwas verwirrend fand ich das Buch zunächst, dass es so viele Einschübe gab, in denen der Autor von seinen Ausschachtungsarbeiten mit einem gewissen "Frieder" erzählt. Diese Erzählungen sind so lebendig, dass es einen am Ende wahnsinnig verwirrt, wenn sich am Ende herausstellt, dass es diesen Frieder gar nicht gegeben hat und sich außer Herrn Scherzer niemand an ihn erinnern kann. Dadurch weiß man Ende irgendwie nicht, ob man eine Reportage oder einen Mysterythriller gelesen hat.
    Sehr interessant, auf jeden Fall!


    ISBN: 978-3-351-03621-8

    85
    ((cur))08. 11. 2019((ecur)) ((navy))Thema: Empfehlung((enavy)) ((teal))Fandom: /((eteal)) Hey, ich habe mich jetzt vor Kurzem auf einer Seite angemeld
    08. 11. 2019

    Thema: Empfehlung
    Fandom: /

    Hey, ich habe mich jetzt vor Kurzem auf einer Seite angemeldet, die heißt goodreads. Darauf kann man alle Bücher dokumentieren, die man bisher gelesen hat oder die man gerade liest.
    Da kann man sich für das Ende des Jahres verschiedene Ziele setzen, was man an Büchern lesen möchte und man kann sich am Ende auch alles in Statistiken auswerten lassen und schauen, wie das "Jahr in Büchern" so abgelaufen ist.
    Außerdem kann man bestimmten Gruppen folgen und an Challenges teilnehmen und Reviews über bestimmte Bücher einholen. Alles in allen ist das eine tolle Seite, die einen dazu motiviert mehr zu lesen und am Ball zu bleiben, weil man bestimmte Fortschritte besser dokumentieren kann.
    Einziges Manko ist, dass es wahnsinnig schwer ist, irgendwelche Personen auf der Seite wiederzufinden. Ist denn jemand von euch auf goodreads.com und will es mal versuchen, mich zu finden?

Kommentarfunktion ohne das RPG / FF / Quiz

Kommentare (110)

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vor 77 Tagen flag
Ich bin jetzt auch auf goodreads und hab dich auch gefunden
vor 242 Tagen flag
Tja, es war eben deine Mail-Adresse xD

Danke für die Infos. Hab es gefunden.
vor 243 Tagen flag
Hey, die neuen Buchrezensionen klingen echt interessant. :) Vielleicht lege ich mir das ein oder andere Buch auch zu. Weihnachten steht ja praktisch vor der Tür. ^^

Von goodreads habe ich bisher noch gar nichts gehört. Ich habe mir die Seite eben kurz angeschaut und finde sie auch ziemlich unübersichtlich. Aber wenn du sagst, dass sie zum Lesen motiviert, melde ich mich vielleicht trotzdem noch an. Mal schauen.

Glückwunsch zur gelungenen Hausarbeit :)
vor 243 Tagen flag
Und wenn ein Buch erstmal unter currently reading eingespeichert ist, poppt es immer auf der Startseite auf und dann kann der Lesefortschritt recht einfach eingetragen werden.

Oh, du hast mich tatsächlich gefunden :D Es hat bei mir echt ewig gedauert, ehe ich auf der Seite andere Menschen finden konnte^^
vor 243 Tagen flag
Ja, ich bin auch ganz froh drüber :) Japan ist echt ein gutes Thema, ich habe da auch eine Menge herausgefunden und bin schon fast fertig.

Ja, ich weiß. Goodreads ist am Anfang echt verwirrend^^ Naja, man kann dann nach bestimmten Büchern suchen und da gibt es so eine grüne Fläche, da steht "read" und da kann man da auch "currently reading" auswählen.
Theoretisch kann man da auch noch das Buch groß anzeigen lassen und da kann man das Startdatum editen und irgendwie kann man da den Fortschritt eintragen. Oder so.
vor 244 Tagen flag
So, hab mich jetzt auch auf goodreads angemeldet, finde die Seite aber noch etwa übersichtlich. Wo kann man eintragen, wie viele Seiten man von einem Buch schon gelesen hat d.h den Lesefortschritt? ^^"
vor 244 Tagen flag
Hey, das mit der guten Note freut mich natürlich für dich. Glückwunsch :D
Und Japan in der Nachkriegszeit klingt auch sehr interessant.

Von good reads hab ich gehört und wollte da auch mal vorbeischauen
vor 244 Tagen flag
Mittlerweile habe ich jetzt eine Hausarbeit abgegeben und habe tatsächlich eine anständige Note darauf bekommen. Bei der zweiten musste ich aber den Abgabetermin verlängern, bin aber mit der auch schon so gut wie fertig.
Zur Postdemokratie habe ich leider keinen richtigen Zugang gefunden, deswegen bin ich auf eine Analyse Japans während der Nachkriegszeit umgeschwenkt. Das ist echt wahnsinnig interessant, weil es Deutschland so sehr ähnelt, aber irgendwie auch ganz anders ist.

Graphic Novels sind eigentlich keine schlechte Idee...
vor 271 Tagen flag
Hey

Die beiden Themen klingen wirklich interessant und umfangreich. Ich hoffe sehr für dich, dass du bei der zweiten Hausarbeit genügend Quellen findest und dir die Recherche leicht fällt :)

Zum Thema Lesenverlernen: ich glaube, ich habe einen recht guten Weg gefunden, um es zu vermeiden. Seit Jahren steht "To kill a mockingbird" auf meiner Leseliste. Leider hat meine Englischlehrerin sich in der zwölften Klasse gegen dieses Buch und dafüf für "Mother to Mother" entschieden, weshalb sich diese große Lücke aufgetan hat. Danach hat es sich irgendwie nicht mehr ergeben. Da ich für mein FSJ jedoch einen Aufsteller über Harper Lee gestalten soll, brauchte ich mehr Informationen und das möglichst schnell. Da traf es sich gut, dass ich an den neuen Graphic Novell herankam. etzt habe ich To kill a mockingbird innerhalb von zwei Stunden gelesen und zusätzliches Bildmaterial gewonnen. Trotzdem möchte ich das Buch auch noch in der ausgeschriebenen Form lesen. Doch gerade wenn man unter Zeitdruck steht oder sich nicht richtig für einen kompletten Roman motovieren kann, sind Graphic Novells ideale Abwechslungen. Sie verbinden zwei Kunstformen und das ist ihnen hoch anzurechnen.

Geht irgendwer hier nächste Woche auf die Frankfurter Buchmesse?
vor 307 Tagen flag
Meine erste Hausarbeit, die ich fast beendet habe, schreibe ich über Katharina die Große. Die hat so eine Art Leitfaden erstellt, wie neue Gesetze in Russland aussehen sollten. (Das war um 1765 herum). Die sogenannte Nakaz oder auch Instruction. Dieses Werk analysiere ich im Prinzip danach, ob es ein aufklärerisches Werk ist, wofür ich die Werke anderer Aufklärer wie Montesquieu und Beccaria heranziehe.
Bei der zweiten Hausarbeit habe ich noch nicht so viel Ahnung, aber es soll wohl um Postdemokratie gehen (basierend auf einem Buch von Colin Crouch) und generell der Frage, ob sich unsere Demokratie in einer Krise befindet.

Von Neil Gaiman habe ich ja damals American Gods gelesen und fand das Buch ganz in Ordnung. Ich fand ja die Idee absolut genial, dass alle Götter noch existieren. Ich kann mich recht lebendig daran erinnern, dass ich danach noch von Odins Tod geträumt habe, deswegen wird das Buch doch einen gewissen Eindruck auf mich hinterlassen haben, aber es war auch wieder ein Buch was mich nicht emotional berührt hat, sondern eher im Kopf.
Generell habe ich auch das Gefühl, dass ich solche Bücher wieder häufiger lese, gerade durch das Studium. Das ist auf der einen Seite ganz toll, aber auf der anderen Seite fehlt mir irgendwas, habe ich manchmal das Gefühl.
"Das brennende Labyrinth" war wirklich echt gut, aber du hast schon recht, an PJ wird es trotzdem nicht herankommen.
Was ich mir aber auf jeden Fall noch kaufen will, ist so eine Kurzgeschichtensammlung aus der Magnus Chase-Reihe. MC fand ich sowieso immer besser als "Die Abenteuer des Apollo", weil Onkel Rick da ein bisschen vom Original wegkam und es eine eigene Originalität und Persönlichkeit entwickelt hat.

Die Seminarfacharbeit war damals für mich so ziemlich die Hölle, also habe ich da ziemliches Verständnis. Ich hatte damals einige schlaflose Nächte, vor allem weil mich meine Mitschülerinnen mit denen ich das gemacht hatte, keine besonders angenehme Persönlichkeit hatte und ich eigentlich nur permanent beleidigt wurde. Aber die Ergebnisse waren am Ende echt gut. Yay.
vor 324 Tagen flag
Ich schließe mich Torden an und wünsche dir ebenfalls viel Erfolg bei deinen Hausarbeiten und für folgende Klausuren.

Dass Schüler in der Abizeit das Lesen "verlernen" kann ich ganz gut nachvollziehen, schließlich bin ich mehr oder weniger auch schon (fast) in dieser Phase. Momentan verbringe ich recht viel Zeit damit, für meine Seminarfacharbeit (ich kann das Wort schon nicht mehr hören) zu schreiben und wenn ich dann mal eine Pause mache, greife ich lieber zu Handy und Kopfhörern als ins Bücherregal. Ich glaube, da geht es uns allen ziemlich ähnlich.

Zur neuesten Rezension: Ich habe "Das brennende Labyrinth" noch nicht gelesen, werde es möglicherweise auch gar nicht tun. Alles, was ich bisher davon mitbekommen habe, ist die große Spoiler-Sache, die mich zwar überrascht hat, aber auch nicht dazu motivieren konnte, das Buch zu kaufen. Spätestens nach "Die dunkle Prophezeiung" hat mich Onkel Rick irgendwie verloren. "Das brennende Labyrinth" mag vielleicht ganz okay sein, aber ich bezweifle ziemlich stark, dass mich eins seiner Bücher irgendwann nochmal so sehr begeistern wird wie es die "Percy Jackson"-Reihe damals getan hat.
Allgemein bin ich mittlerweile irgendwie von mehrteiligen Buchreihen weggekommen und lese nur noch "normale" Bücher. Genauso, wie ich mich langsam von Fantasy und Science Fiction entferne. Ist vielleicht gar nicht so eine schlechte Entwicklung.
vor 331 Tagen flag
Dann wünsche ich dir weiterhin viel Erfolg mit den Hausarbeiten. Was sind denn die Themen, falls man fragen darf?

Das Buch ist phantastisch und offenbar hält sich die Serie auch sehr stark daran. Ich bin absolut kein Fan von Neil Gaiman, obwohl ich wirklich versucht habe, seine Bücher zu mögen. Aber nein, etwas stört mich grundsätzlich an ihnen und ich kann nicht erklären was es ist. Zusätzlich habe ich dazu eine absurde Abneigung Neil Gaiman gegenüber entwickelt.
Dafür ist Terry Pratchett ja, wie vermutlich inzwischen halb td weiß xD, mein absoluter Lieblingsautor.
Trotzdem halte ich Good Omens für ein herausragendes Buch und Neil Gaiman hat beim Drehbuch der Serie offenbar gute Arbeit geleistet.

Momentan komme ich auch recht wenig zum Lesen, da ich viel Zeit mit Schreiben verbringe und mein aktuelles Buch Miami Punk gewöhnungsbedürftig ist. Das macht es aber nicht weniger gut. Im Prinzip ist es eine 630 Seiten lange Sozialstudie über eine Stadt, die gänzlich vom Atlantik abhängig ist, dieser aber plötzlich verschwindet.
vor 331 Tagen flag
@torden Die Abizeit war da echt schlimm, das stimmt schon. Da ist man immer so unmotiviert. Ich mache das aber auch immer so, dass ich lieber Netflix schaue, als zu lesen, besonders wenn es in der Uni besonders anstrengend ist. Momentan habe ich ja noch bis Oktober vorlesungsfreie Zeit, aber ich muss auch noch zwei Hausarbeiten schreiben. Und für Hausarbeiten muss man ohnehin schon sehr viel lese, für die ganze Recherche und so. Ich meine, es macht mir riesigen Spaß, mich in ein bestimmtes Thema einzulesen, aber man ist eher nicht so motiviert, dann auch noch nebenbei viel zu lesen.
Deine motivierenden Worte haben mir scheinbar bei den Klausuren gut geholfen, denn ich habe alles erfolgreich überstanden und das obwohl die Module besonders schwer waren, vielen Dank deswegen :)
"Good Omens" habe ich mir tatsächlich auch schon bestellt. Eine Freundin von der Uni war so gehyped von der Serie und hat nur noch davon geredet. Sie hat gemeint, dass das wahrscheinlich die beste Serie war, die sie jemals gesehen hat. Und ich habe mir daraufhin fest vorgenommen, erstmal das Buch zu lesen. Ich hatte es ja sowieso schon immer mal in der Hand gehabt und mir gedacht, dass nur Gutes dabei herauskommen kann, wenn sich Terry Pratchett und Neil Gaiman zusammensetzen^^
vor 340 Tagen flag
Coole Sache! Erstmal Bücher kaufen! ^^
vor 375 Tagen flag
Viel Erfolg bei deinen Klausuren :)🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀
vor 375 Tagen flag
Ach, ich mag die langen Rezensionen. Nur wenn es eine Reihe ist, die ich selbst noch lesen möchte, überspringe ich den Spoilerteil und das auch nicht immer.
Aber ich weiß, wie anstrengend es sein kann, welche zu schreiben. Neulich hab ich alle Rezensionen für den Literaturverein nachgearbeitet, die ich wegen des Abis nicht schreiben konnte. Das war eine Arbeit xD
Also ja, dass Problem kenne ich.

In den letzten Monaten ist mir bei einigen Mitschülern ein Phänomen aufgefallen: Wegen des Abis haben die normalerweise kleinen Leseratten das Lesen verlernt. Nach eigener Aussage, können sie sich nicht mehr richtig überwinden, sich in Bücher fallen zu lassen und haben die Lust am Lesen verlernt. Und wenn sie wieder damit anfangen, nehmen sie sich leichte Kost vor und nicht das bisher präferierte Fantasy und Sciencefiction.
Es ist ziemlich traurig, dass Schulstress das mit Menschen machen kann. Aus Zeitgründen wird nicht mehr gelesen und wenn es rum ist, will man keine Texte mehr sehen. Naja, langsam gewöhnen sie sich wieder an Fantasyliteratur, besonders, da "Good Omens" jetzt so gehyped wird (absolut nachvollziehbar. Endlich kriegt es die Aufmerksamkeit, die es verdient).
vor 429 Tagen flag
Coole Idee, aber ich überlege noch, ob ich da mitmache.
vor 442 Tagen flag
Gesehen und geantwortet ^^
vor 467 Tagen flag
@Adhara: Im Bücherforum habe ich über eine Bücher-Reihe geschrieben, die dir womöglich sehr gut gefallen könnte :)
vor 481 Tagen flag
Scheint ein zeitloses Problem zu sein.