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Mira und das Geheimnis des Mondsteins

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10 Kapitel - 2.334 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 557 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Mira hatte schon immer geträumt, frei in der Natur zu leben. Doch als sie wirklich von Zuhause flüchtet, erkennt sie, dass der Wald hinter ihrem Haus noch viele Geheimnisse verbirgt... Was hat es mit dem hohen, schimmernden Felsen in der dunklen Höhle auf sich? Und was passiert mit ihr, als sie sich hineinwagt?

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    Es war Mitternacht. Leises Rascheln ertönte. Mira konnte nicht schlafen. Sie hatte sich hin- und hergewälzt, doch sie wollte einfach nicht müde werden. Im Gegenteil. Sie fühlte sich, als ob sie erst frisch aus dem Schlaf erwacht sei, und die Morgensonme wärmend auf ihr Gesicht schien. Nur war es nicht die Morgensonne, die durch das Fenster hineinschien, sondern der Vollmond. Mira stand seufzend auf und lief ein wenig im Zimmer herum. Sie fühlte sich ruhelos, als ob sie nie mehr schlafen könnte. Sie sah aus dem Fenster in den Wald vor ihrem Zimmer. Er lag still und friedlich da. Die Bäume wiegten sich im Wind und ab und zu war eine Eule zu hören. Der Wald sah so friedlich aus, ohne irgendein Anzeichen von Problemen, Ärger oder Angst. Mira wollte frei sein, nicht eingesperrt in der Welt, in dem man nur über Politik und blablabla redete. Sie wollte....sie fasste einen Entschluss. Sie war sich nicht sicher, ob sie das wirklich tun sollte. Vielleicht würden sich ihre Eltern Sorgen um sie machen...Sie riss leise einen Zettel aus ihrem Block und schrieb: "Ich werde auf die Suche nach der Freiheit gehen. Sorgt euch nicht um mich, ich komme bald wieder. Mira." Dann legte sie es auf ihren Schreibtisch, sodass man es gut sehen konnte. Dann schlich öffnete Mira das Fenster und kletterte vorsichtig hinaus. Sie warf noch einen letzten Blick in ihr Zimmer. Vielleicht würde sie es nie wieder sehen. Sie riss sich vom Anblick ihres Hauses und rannte los. In die Freiheit. In die Wildnis. In den Wald.

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    FUCHSSTERN - großer, roter Kater, Anführer des DonnerClans 
    LILIENWIND - hübsche, schildpattfarbene Kätzin, Heilerin des DonnerClans 
    BACHSTERN - dunkelgraue Kätzin, Anführerin des FlussClans 
    FROSTWOLKE - weiße Kätzin, Heilerin des FlussClans 
    SCHILFPFOTE - brauner Kater, Schüler von FROSTWOLKE 



    Zur gleichen Zeit im Wald ertönte ein Knurren: "Die Versammlung ist beendet!" Es kam von Dunkelstern, dem Anführer des SchattenClans.,, Nein, wartet!" rief eine schwarz-braun gefleckte Kätzin und peitschte mit dem Schwanz. "Lilienwind?" fragte der DonnerClan-Anführer Fuchsstern seine Heilerin. "Ist das jetzt wichtig? Betrifft das alle Clans?" "Ja! Ich habe eine Prophezeihung bekommen." "Wirklich?" fragte Bachstern vom FlussClan misstrauisch. "Was bist du für eine Katze, wenn du einer Heilerin nicht vertraust!" fauchte der WindClan-Anführer Rabenstern verärgert. "Schon gut."miaute Lilienwind. "Darf ich hochkommen?" "Natürlich." Fuchsstern winkte sie mit dem Schwanz auf den Hochfelsen. Die Heilerin nickte dankbar. Als sie oben stand, war schien sie einen Moment lang sprachlos zu sein. Unzählige Katzen starrten sie an. "Ich..." fing sie an. "Der SternenClan hat zu mir gesprochen. Er hat mir verkündet: Die Katze, die die Herkunft der Steine kennt, und die es wagt, das Geheimnis der Nacht zu suchen, der wird das Siegel brechen und wieder zurückkehren. "Was meinst du damit, Lilienwind?" fragte Fuchsstern verwirrt. "Ich weiß es nicht," gab die Heilerin zu. "Ich muss einfach hoffen, dass der SternenClan weitere Zeichen schickt. Aber..." ihre Augen begannen zu leuchten. "Wenn ich die Katze finde, dann werde ich ihr helfen und ihr den Weg weisen, so gut es geht."

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    Die Blätter unter Miras Schuhen knisterten. Der Himmel war übersäht mit Sternen, der Vollmond schien hell am Himmel. Ab und zu schrie eine Eule. Sonst war es still. Mira sah noch ein mal zurück auf ihr Zimmer. Seufzend dachte sie an ihre Familie, ihre Freunde. Vielleicht würde sie sie nie wiedersehen. Zum Umkehren war es schon zu spät. Sie lief immer tiefer in den Wald hinein. Das Gefühl von purer Freiheit durchströmte sie. Hier gehörte sie hin. Sie wusste nicht, wie weit und wie lange sie schon im Wald herumlief, der Nachthimmel schien nicht enden zu wollen. Da raschelte etwas im Gebüsch hinter ihr. Mira erstarrte. War ihr jemand gefolgt? Da, wieder das Rascheln! Mira erschauderte. Langsam drehte sie sich um. Was sie sah, verwirrte und schockierte sie gleichzeitig. Vor ihr standen vier Katzen, ihre Augen leuchteten im Mondschein. Sie hatten die Krallen ausgefahren. Und sie sprangen auf Mira zu.

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    "Nein!" Schrie Mira und rannte los. Sie rannte, und die Katzen rannten ihr hinterher. Mira sprürte die lauernden Blicke auf sich, immer wieder stolperte sie, sie fing sich wieder und raste weiter. Sie hört die Katzen fauchen und bekam Angst. Eigentlich waren ja Katzen nicht die gefährlichsten Tiere, aber Mira hatte mal gehört, dass sie in Gruppen auch einen Fuchs überwältigen könnten. Plötzlich blieb sie an einer Wurzel hängen, und fiel der Länge nach hin. Sie versuchte, wieder aufzustehen, doch sie war nicht schnell genug. Die Katzen holten sie ein und sprangen auf sie drauf. Mira schrie panisch und versuchte sie abzuschütteln, doch einer der Katzen fuhr ihr mit den Krallen über ihr linkes Bein. Mira schrie auf. Doch es blutete zum Glück nicht. Mit einiger Kraft rappelte sie sich auf und stieß die Katzen fort. Dann rannte sie weiter. Plötzlich stand sie am Waldrand. Sie sah zurück. Gut, die Katzen hatten aufgegeben. Vor ihr lag eine Landstraße. Sie war sich sicher, dass um diese Zeit keine Autos fuhren, deshalb rannte sie ohne nachzudenken auf die andere Seite. In ein paar Metern Ferne konnte sie ein paar Felsen erkennen, die ein großes Tor bildeten. Als sie näher daranging, erkannte sie, dass es der Eingang zu einer Höhle war.Sie trat hinein. Da war ein langer, schmaler Gang, der in das Innere der Höhle führte. Es kam ihr wie eine Ewigkeit vor, bis der Gang ein Ende hatte. Ganz schwach konnte Mira etwas aufleuchten sehen, so hell wie ein Kristall. Sie begann zu rennen. Ihr Kratzer am Bein tat jetzt ziemlich weh, doch die beachtete den Schmerz nicht. Das Leuchten, das sie gesehen hatte, war ein großer Felsen. Er ragte ein paar Meter über dem Boden auf und durch ein kleines Loch strahlte der Mond auf den Felsen, sodass es aussah, als ob der Stein von selbst leuchtete. Vorsichtig ging Mira an den Felsen heran und streckte die Hand aus. Als ihre Finger den glatten, in allen Farben schimmernden Felsen berührten, fuhr ein Blitz durch Mira hindurch. Für einen Moment war die ganze Höhle in gleißendes Licht getaucht, ein kräftiger Wind kam auf, dann wurde alles Schwarz.

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    "Ist sie wach?" Wie aus der Ferne nahm Mira die Stimme wahr. Sie war wach, aber sie wollte die Augen noch nicht öffnen. Es war wie eine Art Geborgenheit, die sie umhüllte. Wieder begann die Stimme zu sprechen an: "Geht es ihr gut? Ihr Kratzer am Bein sieht nicht gut aus." "Sie ist in Ohnmacht gefallen." mischte sich eine sanfte Stimme ein. "Sie wird bald aufwachen. Komm, wir lassen sie. Sie braucht Ruhe." Dann hörte Mira leise Schritte, die sich von ihr entfernten. Langsam schlug Mira die Augen auf. Sie konnte eine Höhle erkennen, auf dem Boden lagen Kräuter und andere Blüten und Pflanzen. Eine Art Vogelnest aus Moos lag in einer Ecke. Wie war sie denn hier her gekommen? Sie konnte sich nur daran erinnern, dass sie zu diesem leuchtendem Stein gegangen war und ihn berührt hatte. Außerdem fühlte sie sich seltsam. Zitternd stand sie auf, doch gleich fiel sie auf ihre Hände und Knie. Moment. Hände und Knie? Mira blickte an ihr herunter. Statt ihren Händen standen Pfoten auf dem Boden und ihre Brust und Arme hatten silbergraues Fell. Moment, keine Arme. Es waren...Vorderbeine? Mira sah in eine Pfütze, die sich in der Höhle gebildet hatte. Statt das gewöhnliche Mädchen mit den braunen Haaren und haselnussbraunen Augen blickte ihr eine Katzengestalt mit silbern-grau gestreiftem Fell und waldgrünen Augen entgegen. Mira schrie leise auf. Sie hatte sich in eine Katze verwandelt.

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    "Die Einzelläuferin!" kam es von draußen und Mira zuckte erschrocken zusammen. Sie haben wohl meinen Schrei gehört... dachte sie verzweifelt. Warum hatte sie sich in eine Katze verwandelt? War es dieser Felsen in der Höhle? Aber wie konnte einStein magische Kräfte haben? Ihre Gedankenfragen wurden abrupt unterbrochen, als zwei Katzen, eine weiße, größere und ein kleinerer brauner Kater in die Höhle hineinstürmten. "Geht... geht es dir gut?" stotterte der braune. Er schien nervös zu sein. Die Weiße gab dem kleinen einen kleinen Klaps mit der Pfote und miaute, ja miaute: "Hallo, mein Name ist Frostwolke, die Heilerin des FlussClans. Und das ist mein Schüler Schilfpfote. Wir haben deinen Schrei gehört, ist etwas passiert?" Was für seltsame Namen...Mira, die immer noch geschockt von ihrem Spiegelbild war, bekam ein "N...nein... es geht schon..." heraus. Oh mein Gott, wie sollte sie sich denn jetzt verhalten? Wie verhielten sich Katzen? Aus ihrem ersten Instinkt heraus wollte sie flüchten. Doch als sie ihre... Pfoten? Richtung Ausgang bewegte, begann ihr Kratzer wieder zu schmerzen. Sie verzog das Gesicht. "Oh nein, du gehst nirgendwo hin." rief die Kätzin, die sich als Frostwolke vorgestellt hatte, und stellte sich Mira in den Weg. "Erst müssen wir dich untersuchen. Deine Verletzung sieht schlimm aus. Woher hast du sie? Hat dich jemand angegriffen?" Mira zögerte. Dann antwortete sie: "Fremde Katzen haben mich im Wald angegriffen." "Oh!" Schilfpfotes Augen wurden groß. "Das waren bestimmt DonnerClan-Katzen." Dieses Mal verzog Frostwolke das Gesicht. "Das sieht ihnen ähnlich. Tun freundlich, dabei sind sie nur hinterhältige Kämpfer." Was ist ein 'Clan'? Ich verstehe nur Bahnhof! dachte Mira verwirrt. "Leg sich erstmal da auf das Nest." wies Frostwolke sie an. "Damit ich dich untersuchen kann. Schilfpfote." sie wandte sich Schilfpfote. "Hol Ringelblumen und etwas Thymian. Unser Patient scheint einen großen Schock hinter sich zu haben." Wie recht sie hat! Aber Mira legte sich nur wie befohlen auf das Moosnest.

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    (Nur eine kleine Zwischeninfo, wer es noch nicht bemerkt hat, die Geschichte findet im alten Territorium am Wald statt und nicht am See. Ich finde, es hat so gut mit dem Zweibeinerort und dem Mondstein gepasst, deshalb habe ich es einfach so gemacht.) 



    "So, iss diese Kräuter, dann wird es dir bald besser gehen." erläuterte die weiße Kätzin und schob Mira ein paar grüne Stängel mit kleinen Blättern zu. Vorsichtig leckte Mira mit ihre Zunge ein paar von ihnen auf - und hätte sie beinahe ausgespuckt, hätte der bittere Geschmack nur einen Moment länger angehalten. "So ist es gut." meinte Frostwolke und wandte sich ihrem Schüler zu. "Sag bitte Bachstern Bescheid." befahl sie. "Bring sie hierher, damit sie sie ausfragen kann." Wie ausfragen? Wer ist Bachstern? Mira schwirrte der Kopf. Der Schock der Verwandlung klang allmählich ab, beruhigt war sie aber noch nicht. "Was...macht ihr denn jetzt mit mir?" "Das wird Bachstern entscheiden." erwiderte Frostwolke.Diese Bachstern scheint eine wichtige Person...äh, Katze hier zu sein... Schilfpfote nickte eiftig und düste davon. Sie sah sich etwas gründlicher in der Höhle um. Auf flachen Steinen und in kleinen Zwischenräumen an den Wänden lagen getrocknete und frische Pflanzen. Der Geruch von Kräutern stieg ihr in die Nase. Verwundert nahm sie auch zur Kenntnis, dass sie viel weniger Farben sehen konnte. Aber dafür war ihr Geruchs- und Hörsinn um einiges besser als vorhin. Von draußen wehten verschiedene, unbekannte Gerüche hinein. Wo bin ich hier bloß?"Frostwolke!" unterbrach eine klare, aber trotzdem etwas tiefere Stimme ihre Gedanken. "Schilfpfote sagte, sie sei aufgewacht?" "Das ist sie, Bachstern." miaute die Heilerin und neigte den Kopf. Mira hob neugierig den Kopf. Eine große, dunkelgraue Kätzin war in die Höhle getreten. Ihre grünen Augen funkelten sanft. Frostwolke schien großen Respekt vor ihr zu haben. "Sei gegrüßt." Die große Kätzin neigte ebenfalls den Kopf, diesmal vor ihr. "Mein Name ist Bachstern. Ich bin die Anführerin des FlussClans." "Ach so!" rutschte es aus Mira heraus. Das erklärt, warum Frostwolke sie respektiert. Bachstern schnurrte belustigt. "Ich möchte dir gern ein paar Fragen stellen. Zu dem, was mit dir passiert ist." "O..okay.." Hat sie etwa gesehen, wie ich beim Stein war? Verdammte Schei. ße, was sag' ich denn jetzt?

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Kommentarfunktion ohne das RPG / FF / Quiz

Kommentare (5)

autorenew

vor 507 Tagen
Tolle Story
vor 510 Tagen
Sorry leute, ich kann irgendwie das Quiz nicht mehr umändern, vielleicht habe ich die E-mal ausversehen gelöscht, ich kanns nicht mehr umändern, ich werde ein neues FF erstellen mit dem gleichen was auch hier steht und noch ein Kapitel dazu. Noch mal entschuldigung, und bitte schreibt mir beim neuen in die Kommentare, ob ihr es gut fandet oder nicht
vor 510 Tagen
Ich hab die Katzen erfunden, und #Flussherz, danke!
vor 514 Tagen
Erstmal muss ich sagen, die Geschichte ist bis jetzt echt super😃 du beschreibst bis jetzt viel und benutzt sowohl Adjektive als auch Vergleiche:D das lässt mein Herz beim lesen gleixh höher schlagen xD
Dann:
Ich verstehe irgendwie nicht ob du die Clan Katzen selbst erfunden hast oder es welche aus dem Buch sein sollen? ^^'

Insgesamt hast du dir wirklich Mühe gegeben und ich würde mich auch eine baldige Fortsetzung freuen :)
LG
vor 516 Tagen
Ihr könnt mir dann schreiben, ob ihr eine Fortsetzung wollt.