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Narutos Welt mal anders: Das Vermächtnis des Thronräubers (Teil 1) Der erste Stein

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9 Kapitel - 6.209 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 1.331 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Was bisher geschah: Nach einem langen Kampf wurden Kaguya und Obito besiegt. Die Shinobi-Allianz feierte ihren Sieg und der Vierte Weltkrieg war zu Ende.

Seitdem sind 15 Jahre vergangen. Sokuron weiterhin als Großkaiser über das Tal der Mondberge und lebt mit Sia und seinen 10 Töchtern in der Kaiserstadt. Der heutige Tag soll ein ganz schöner werden, doch sie wissen nicht, welch schlimmes Ereignis geschehen wird.

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Die 15 Jahre

Nach dem Krieg gab Großkaiser Sokuron seine Sondervollmachten wieder ab und förderte weitere demokratische Maßnahmen. Das Kaiserliche Parlament, das durch Mehrheitsentscheidungen Gesetze verabschiedete, der Reichskongress, das aus den Vertretern der Oberhäupter der Kleinstaaten bestand, führte zusammen mit den Ministerien die Gesetze aus und die Gerichte, die unabhängig die Gesetze und die Reichsverfassung vertrat.

Seitdem lebte Sokuron mit Sia und Saryna in der Kaiserstadt. In den darauffolgenden Jahren gebar Sia noch neun weitere Töchter. Saruna, die besonnen und sehr intelligent ist, die aufgedrehten Drillinge Sirana, Sorana und Serana, die ruhige, introvertierte Serene, die erfindungsreichen Zwillinge Satina und Sutina, die freche Suraya und viele Jahre später die kleine Sura. Er fühlte großes Glück, endlich seine Familie zu haben. Obwohl Sokuron in der Funktion als Großkaiser sehr viel zu tun hatte, so war er ein fürsorglicher Vater und fand immer Zeit für seine Töchter, auch wenn er kein perfekter Vater war.

Die Beziehung zu den Mitgliedern der Shinobi-Allianz wurde weiter vertieft. Vor allem mit Konohagakure verband Sokuron ein tiefes Verhältnis, sowohl mit dem Sechsten Hokage Kakashi wie auch mit Naruto Uzumaki, der Siebte Hokage von Konohagakure. Zwischen Sokuron und Naruto entstand eine tiefe Freundschaft. Auch wenn zwischen Sokuron und Sasuke immer noch ein angespanntes Verhältnis war, so entspannte sich ihre Situation so weit, dass später Sokuron die Verbannung aufhob, auch wenn es der Reichsstaatsanwaltschaft nicht gefiel.
Orochimaru und Kabuto konnten fliehen, gaben vor, sich geändert zu haben. Sokuron hatte es nie geglaubt, doch da beide außerhalb des Reiches lebten, war ein Zugriff schwierig. Obito Uchiha hingegen wurde für seine Verbrechen vor dem Gericht des Großkaiserreiches gebracht und zu lebenslanger Haft verurteilt. Seltsamerweise konnte man jene Verdächtige, die man für den Großmeister hielt wie Juki Masuri, nichts nachweisen. Sogar die Attentäterin Vinuru Ituras wurde freigesprochen, weil nachgewiesen wurde, dass ein Klon auf den Großkaiser schoss.

Obwohl die außenpolitisch alles funktionierte und die neue Freundschaft gefestigt war, so erwies sich die Innenpolitik als wahre Mammutaufgabe.
Sokuron wollte das Reich weiter vereinheitlichen: eine Reichspolizei, eine Gerichtsbarkeit, eine Armee, ein Reich. Das Kaiserliche Parlament, deren Mehrheit zum Blauen Haus, der Regierungspartei des Großkaisers, gehörte, beschloss die Vereinheitlichung der Kaiserlichen Armee. Während die Ninja-Dörfer davon verschont blieben, mussten die Kleinstaaten mussten ihre Streitkräfte verkleinern und die Blauröcke, wie die Kaiserliche Armee genannt wurde, als einzige Reichsarmee akzeptieren. Auch die Ritterorden sollten aufgelöst werden, um sie in die Armee aufzunehmen. Doch einige Ritterorden weigerten sich und planten einen Putsch. Als Sokuron davon erfuhr, führte er eine Massenverhaftung durch, doch nicht alle rebellischen Ritter konnten gefasst werden. Sie zettelten einen Aufstand an, der durch die kaiserlichen Truppen niedergeschlagen wurden.
In einem zerstörten Dorf fanden Sinea und Ira ein kleines rothaariges Mädchen namens Sika, die ihre Familie durch die rebellischen Ritter verloren hatte. Sinea und Ira adoptierten Sika und sie wuchs zusammen mit Sokurons Töchtern im Palast auf.
Die nächsten Jahre verliefen ruhig, auch wenn das Regieren dieses Vielvölkerreiches sich als äußerst schwierig erwies. In Sokurons zwölften Amtsjahr wollte er ein neues Gesetz verabschieden, das Religion und Staat voneinander trennte. Jedoch war bei einigen Kleinstaaten genau diese Verbindung eine Tradition. Fanatiker, die sich „Das Alte Haus“ nannten und in Sokuron einen Sohn des Teufels sahen, riefen zu den Waffen und es kam zu einer Rebellion. Ein halbes Jahr später wurden die Fanatiker von den Silberröcken überrannt. Sie wurden vor Gericht gebracht und zum Tode verurteilt. Tausende von Fanatiker wurden öffentlich gehängt.
Dieses brutale Vorgehen schüchterte das Westliche Kaiserreich ein, das eigentlich vom Großkaiserreich abtrennen wollte. Die Abstimmung über die Abtrennung des Westlichen Kaiserreiches wurde abgesagt, obwohl die Opposition die Mehrheit besaß. Nach der nächsten Wahl war das Blaue Haus wieder die stärkste Partei und die Einheit des Riesenreiches blieb erhalten.

Nichtsdestotrotz gab es immer noch Stimmen, die sich für eine Spaltung des Reiches aussprachen. Im sechszehnten Amtsjahr (das heutige Jahr) sollte es zur Abstimmung über die Abschaffung der Freibeuterei kommen, doch das trifft auf Empörung seitens des Inselkönigreiches Morodas. Für die Inseln und ihren Lords war Freibeuterei eine feste Tradition, doch der junge Großkaiser sieht darin nur eine verdeckte Piraterie. Die Freibeuter, unterstützt von Morodas, rebellieren gegen das Großkaiserreich.
Seitdem tobt ein Seekrieg zwischen der Kaiserlichen Marine und den rebellischen Freibeutern. Doch trotz der Krise reisten Sokuron und seine Familie nach Konoha, um bei den Chunin-Auswahlprüfungen ihre Töchter zuzusehen. Dabei wurde Konoha von seltsamen Rittern angegriffen, die das Zeichen des Alten Hauses trugen.

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