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Die Statistik vom Quiz

Lovestory in der Harry Potter Welt - wer ist der Richtige für dich?

44.95 % der User hatten die Auswertung: Ich stieg aus der Dusche und schaute in den Spiegel. Mich schauten braune Augen an. Nicht dunkelbraune Augen, nein meine waren hellbraun. Warm und treu. Ich band mir meine nassen Haare zu einem hohen Pferdeschwanz und ging leise in den Schlafsaal, darauf bedacht leise zu sein und die anderen nicht aufzuwecken.Lily war zwar meine beste Freundin aber wenn man sie bei ihrem Schönheitsschlaf störte konnte sie ganz schön zickig werden. Ich zog eine Jogginghose und mein heißgeliebtes, pinkes T-shirt an. Es war noch sehr früh am Morgen, aber ich liebte es noch vor dem Unterricht im Sonnenaufgang Joggen zu gehen. Außerdem war es morgens schön ruhig draußen und Sommer war sowieso die perfekte Jahreszeit um sich auszupowern. Ich schlenderte durch den Gemeinschaftsraum und stieg durch das Portrait der fetten Dame. Draußen angekommen steckte ich mir zu allererst meine Kopfhörer in die Ohren. Ich liebte es nebenher Musik zu hören. Bevorzugt Tom Odell. Ja wenn man muggelstämmig ist kennt man eben auch noch andere Bands als die Schicksalsschwestern. Ich lief los und genoss den Sonnenaufgang. Es war sehr warm draußen, aber auch nicht so warm das ich schon nach 5 Minuten keine Puste mehr habe. Ich lief schnurstracks auf den Verbotenen Wald zu. Es war inzwischen mein 3. Jahr in Hogwarts und mir war noch nie etwas darin aufgefallen außer die Ruhe die man dort hat. Ich lief wischen den Bäumen hindurch und beobachtete die verschieden Tiere, die mich interessiert musterten. Ich stoppte wie jeden Tag an einem Stein der mitten auf einer Lichtung stand. Als ich mich dehnte kam auf einmal ein schwarzer zotteliges Hund angelaufen. Er hatte graue Augen was mich ein wenig wunderte da es eine komische Kombination ist. Ich dachte mir allerdings dass alles möglich ist. Seit Hagrid mich an meinem 11.Geburtstag besucht hatte und gesagt hatte das es Zauberei wirklich gibt und ich eine Hexe bin und sich da keiner einen schlechten Scherz erlaubt hatte, gab es nichts mehr was mich verwundern könnte. Ich ließ mich auf dem Stein nieder und streichelte dem Hund gedankenverloren über das zottelige Fell.„ Das gefällt dir, nicht?", fragte ich ihn lächelnd. Dieser bellte einmal auf und wedelte mit seinem Schwanz. Ich lachte. Er war so süß.„ Ich nenn dich Schnuffel, der Name passt zu dir". Dem Hund schien das allerdings nicht zu gefallen denn er knurrte mich an. Da ich aber Hunde liebte, hatte ich keine Angst vor ihm. Ich wollte schon immer einen Hund haben aber meine Eltern sagten das ein Hund zu viel Arbeit macht. Dabei würde ich mich gerne um alles kümmern, wenn ich doch nur einen bekommen würde! So saß ich eine gefühlte Ewigkeit, meinen Gedanken nach hängend, da und vergaß die Zeit. Als ich auf meine Armbanduhr schaute erschrak ich. Nur noch 45 Minuten bis die erste Stunde anfängt. Wenn ich noch essen will muss ich mich beeilen. Ich hatte heute keine Lust auf Schule, schon gar nicht aus dem Grund, da wir in der ersten Stunde Zaubertränke hatten. An sich mag ich das Fach und ich bin auch sehr gut drinnen aber ich hasse den Lehrer: Slughorn. Er immer mit seiner Schleimer-Art und seinen dämlichen Slugtreffen. Ich selbst war kein Mitglied aber besuchte die Feiern trotzdem regelmäßig da Lily nicht alleine hingehen wollte. Hoffentlich kommt sie bald mit James zusammen dann muss ich nicht mehr mitgehen und sie hat trotzdem ihren Spaß! Lily sagt zwar immer das sie James nicht mag aber ich weiß das ihre Meinung sich geändert hat. Früher mochte sie ihn vielleicht nicht aber ich bin ihre beste Freundin und ich sehe das sie sich über beide Ohren in ihn verknallt hat. Allerdings sieht das wahrscheinlich jeder das sie einander mögen außer sie selbst. So wie sie sich gegenseitig den ganzen Tag anhimmeln. Als ich endlich in unserem Schlafsaal ankam erwartete mich schon Lily mit einem tadelnden Blick.„Du bist heute später dran als sonst. Ich habe deine Schultasche gepackt, zieh dich um und komm zum Frühstück ich warte in der großen Halle auf dich." Schon war sie aus dem Raum gerauscht. Ich seufzte. So lieb ich sie auch hatte manchmal konnte sie einem echt auf die Nerven gehen. Ich endledigte mich meiner Klamotten und schlüpfte in die Schuluniform. Weniger später stand ich schon in der Flügeltür zur großen Halle und ließ meinen Blick über den Gryffindor Tisch schweifen. Dann entdeckte ich Lily und seufzte erneut auf. Sie saß neben Remus und gegenüber natürlich James und Sirius. Lily und James schauten einander verliebt an, Remus aß sein Brötchen und Sirius hatte, wie sollte es auch anders sein, eine neue Flamme am Start. Ich ging auf den Platz zu den mir Lily immerhin noch freigehalten hatte und ließ mich auf der Bank nieder. Ich wusste das es jetzt kein Sinn machen würde mit Lily ein Gespräch anzufangen da sie es sowieso nicht hören würde. Ich schaute angeekelt zu Sirius und dem Mädchen. Ich kannte sie. Ihr Name war Alice Cooper aus Ravenclaw. Normalerweise sind die doch so schlau, wieso fällt sie dann nur auf Sirius rein? Jeder weiß doch das er jeden Tag eine neu hat und sie nur für seine "Geschäfte" ausnutzt. Ich belegte mir ein Brot mit Käse. Als ich sah das sich die Halle leerte und wir nur noch 10 Minuten haben bis die erste Stunde anfängt stand ich auf und räusperte mich.:„ Ich will euch alle ja nicht stören aber wenn wir noch pünktlich zu Zaubertränke wollen sollten wir jetzt mal zu den Kerkern gehen." Nach Murren aus allen Seiten standen sie schließlich auch auf und wir gingen los. Ich steuerte meinen üblichen Platz an und setzte mich. Lily jedoch setzte sich neben James. Ich sah sie mit offenem Mund an. Was soll das denn bitte? Ich wollte gerade aufstehen und zu ihr gehen als sich Sirius mir in den Weg stellte.:„Was gibt es Black", fauchte ich. Er hob beschwichtigend die Hände und lächelte überheblich und auch belustigt.„ Ganz ruhig, ich wollte dir nur mitteilen dass ich mich neben dich setzen werde da deine beste Freundin Lily mir meinen Platz weggenommen hat. James scheint das allerdings wenig aus zu machen..." Wir schauten beide zu Lily und James die sich immer noch verliebt Blicke zu warfen. Ich rollte mit den Augen. Das ganze Liebesdrama reicht mir langsam mal. Ich wollte gerade protestieren, was die Sitzgelegenheiten angeht, da betrat Slughorn das Klassenzimmer und ich ließ mich auf meinen Sitz nieder. Das konnte ja eine tolle Stunde werden. Und ich behielt recht. Sirius beobachtet mich die ganze Zeit wie ich aus dem Augenwinkel bemerkte. Der war ja fast so schlimm wie James. Machen das alle Jungs oder was? Ich konnte mich gar nicht auf das Fach konzentrieren und wollte Sirius fragen warum er so starrt, da beendete Slughorn auch schon die Stunde. Ich packte schnell meine Sachen zusammen, harckte mich bei Lily unter dem Arm ein und zog sie in Richtung Bibliothek. Dort vermutete ich die Rumtreiber am wenigsten. Remus vielleicht, aber gegen ihn hatte ich nichts. Gegen James eigentlich auch nicht nur es nervt das er mir meine beste Freundin wegnimmt. Peter war halt der Mitläufer. Ich mochte ihn nicht wirklich allerdings war er ein Engel im Vergleich zu Sirius Orion Black. Mich nervte seine ach so charmante Art und sein ich-bekomm-alle-rum Lächeln. Alleine wenn ich an ihn dachte wurde ich extem wütend. Ich suchte mir eine ruhige Ecke aus und verfrachtete Lily auf einen der Stühle.„Was sollte dem das in Zaubertränke? Du hast dich einfach weg gesetzt und ich musste eine ganze Stunde neben Black sitzen. Das hat mich genervt!", beschwerte ich mich bei ihr. Sie schaute mich traurig an und sagte entschuldigend:„Ich weiß auch nicht genau, es war als ob ich mich neben James setzen müsste. Weißt du manchmal denke ich er mag mich auch aber dann denke ich wieder wieso sollte er mich mögen?" Ihr Blick wendete sich traurig zu Boden uns ich empfand Mitleid. Ich nahm sie in den Arm und flüsterte:„Weil du das tollste Mädchen bist das ich kenne. Außerdem steht James schon seit Jahren auf dich und eure Blicke bemerkt jeder nur ihr selbst nicht. Was meinst du wohl warum alle Mädchen auf Black stehen und nicht auf James?" Das Wort Black spuckte ich förmlich aus. Sie lächelte leicht.„War es sehr schlimm?"„Ja schon er hat mich die ganze Zeit beobachtet..." Lily lachte„ Dann werdet ihr zwei bestimmt nach James und mir das Traumpaar von Hogwarts"sagte sie.„Ja, garantiert!“meinte ich daraufhin nur. In der nächsten Zeit bemühte sich Lily wieder mehr mit mir zu machen als die letzte Zeit. Ich rechnete es ihr hoch an, allerding war sie halt verliebt also nahm ich ihr es nun auch nicht mehr so übel wenn sie mal was mit James machen wollte. Ich war ja froh das sie sich wieder neu verliebt hatte. Damals war sie in Snape verliebt gewesen, aber nachdem er sie als Schlammblut bezeichnet hatte, war das vorbei. Am nächsten Morgen war Samstag. Das war gut dann hätte ich mehr Zeit zum joggen. Ich machte mich fertig und zog meinen Bikini unter meine Laufsachen. Es war sehr warm heute und so konnte ich ja ein bisschen schwimmen gehen. Ich lief meine Runde und stoppte am See. Ich entledigte mich meiner Sachen und sprang mit perfektem Köpfer in den See. Ich zog meine Bahnen und diese Abkühlung tat mir wirklich gut. Ich setzte mich auf den Steg und kramte in meiner Hosentasche nach dem Schokofrosch den ich mir in weiser Voraussicht mitgenommen hatte. Mein Magen knurrte nämlich, dass war immer so wenn ich schwimmen war. Ich öffnete die Schachtel und schaute mir zuerst die Karte an. Dumbledore..., den hab ich schon 5 mal. Ich schaute wieder auf die Schachtel aber der Frosch war weg. Dafür war auf meiner rechten Seite Schnuffel der sich genüsslich mit seiner Zunge über die Schnauze leckte. Ich musste lachen und kraulte ihn hinter dem Ohr.„Na du?", fragt ich und er leckte mir einmal über das Gesicht. Ich legt mich mit dem Rücken auf den Steg und verschränkte meine Arme hinter dem Kopf. Mein Gesicht wurde von der aufgehenden Sonne beleuchtet und Schnuffel legte sich mit seinem Kopf auf meinem Bauch, neben mich. Ich dachte wieder über viele Sachen nach nur das ich sie dieses Mal mit dem Hund teilte. Ich kam auf Lily und James und es kam mir vor als ob der Hund genau verstand was ich sagte und als ob er Lily und James kennen würde. Es war verrückt aber er war ein wirklich guter Zuhörer. Dann kam ich auf Sirius zu sprechen.„ Er ist ein elender Aufreißer Schnuffel, er tut jeder weh und er ist einfach doof.", sagte ich. Schnuffel sprang auf und knurrte mich an. Ich wunderte mich aber beschloss als Schnuffel weglief auch mal zu gehen, bevor Lily wieder ausrastet. Ich zog mir meine Kleider an und machte mich auf in Richtung Schloss.Als ich allerdings in den Gemeinschaftsraum kam war dieser leer bis auf Sirius der alleine auf einem der großen gemütlichen Sesseln saß und laß! Ich musste zweimal hinschauen, denn Sirius und lesen? Das hätte ich nie gedacht. Ich beschloss hier unten auf Lily zu warten und setzte mich auf in Sofa neben dem Sessel von Sirius. Ich schnappte mir ein Magazin von dem Tisch der daneben stand. Allerdings las ich es nicht sondern sah Sirius gedankenverloren an. Vielleicht ist er ja gar nicht so blöd wie ich dachte. Na gut das mit den Mädchen geht gar nicht, aber vielleicht ist er ja ansonsten nett. Ein guter Freund ist er wahrscheinlich schon. Ich weiß das er alles für sie tun würde. Nach 5 Minuten in denen ich Sirius nur angestarrt hatte seufzte dieser und erwiderte meinen Blick.„Ist was?“, fragte er.„Nein", antwortete Ich.„Ich dachte nur nicht das du lesen kannst."Er lachte und wir unterhielten uns. Ich bemerkte schnell das wir auf einer Wellenlänge waren und ich dringend lernen musste nicht immer Vorurteile zu haben.„ Gehen wir zusammen frühstücken?", fragte er. Ich bejahte und wir machten uns auf den Weg in die große Halle. Angekommen schaute ich mich um. Es waren fast keine Leute da nur ein paar Hufflepuffs und Ravenclaws. Unter ihnen auch Alice Cooper die mich mit ihren Blicken zu erdolchen schien. Sirius und ich setzen uns an den Tisch und prompt kam Alice auch schon und stellte sich hinter Sirius. Sie legte ihre Arme um ihn und säuselte ihm verführerisch ins Ohr:„Ich hab heute noch nichts vor wie wärs wenn wir was zusammen machen?". Sirius sah erst mich an und dreht sich dann zu Alice um.„Weißt du was, es ist aus, ich hab kein Bock mehr auf dich."Alice fing an zu schluchzen und sagte„wa..as? ich dachte du liebst mich"„Das hab ich nie gesagt ich hab von Anfang an gesagt ich will nichts ernstes. Das ist dein Problem." Alice rannte aus der großen Halle. Ich beobachtete das ganze interessiert. Alice konnte einem ja fast leid tun aber sie war selber Schuld. Immerhin spielte Sirius seinen Weibern keine große Liebe vor.Sirius und ich verbrachten immer mehr Zeit miteinander und so kam es das er mein bester Freund wurde. Auch mit den anderen Rumtreiber verstand ich mich immer besser, nur Peter und ich wurden nicht so richtig warm. Lily und James wurden sehr zur Freude von uns allen endlich ein Paar, und auch ich verliebt mich sehr zu meinem Leidwesen in Sirius. Dieser jedoch hatte immer noch verschiedene Bettgeschichten, auch wenn es in letzter Zeit deutlich weniger waren als damals. Remus schien es immer schlechter zu gehen und die Rumtreiber saßen oft zusammen und tuschelten über irgendwas. Seit neustem hatten sie auch Spitznamen. Remus war Moony, James war Krone, Peter Wurmschwanz und Sirius Tatze. Ich und auch viele andere verstanden zwar die Bedeutung der Namen nicht aber wir machten uns auch keine Gedanken darüber. Nach ein paar Wochen allerdings kannten viele ihre richtigen Namen gar nicht mehr da sie nur noch den Spitznamen trugen. Ich und Lily weigerten uns jedoch strikt dagegen sie zu benutzen also blieben wir bei den Vornamen. Ich fand es insgeheim gut so war ich irgendwie etwas Besonderes... Es war mittlerweile unser 6. Jahr auf Hogwarts. Es war alles noch beim alten und ich lag gerade mitten in der Nacht wach in meinem Bett. Eigentlich sollte ich schlafen, aber wenn Vollmond war dann konnte ich nie so gut schlafen...Ich hörte ein Heulen. Da ich eine echte Gryffindor war, war ich natürlich sehr neugierig.Der Hut brauchte damals nur 5 Sekunden um mich einzuteilen.Ich schwang meine Beine aus dem Bett und schlüpfte in meine Schuhe. Ich warf mir noch schnell meine Jacke über und machte mich auf den Weg in die Richtung wo ich glaubte das Heulen vernommen zu haben. Ich ging also durch die Schule, darauf bedacht keinem Leher über den Weg zu laufen, und lief in den Verbotenen Wald. Ich folgte den Geräuschen des Heulens und hielt meinen Zauberstab bereit. Auf einmal war es still. Ich hörte nur noch meinen unkontrollierten Atem. Dann sah ich in der Dunkelheit plötzlich 2 gelbe Augen die mich feindselig ansahen. Dieses Wesen trat aus dem Schatten und ich könnte mich für meine Neugier ohrfeigen. Vor mir erstreckte sich ein ca. 3 Meter großer Werwolf. Ich blieb wie angewurzelt stehen und hoffte einfach das er keinen allzu großen Hunger hatte. Ich schaute ihm in die Augen und er kam langsam immer näher... Als er vor mir Stand zögerte er keine Sekunde. Er hob seine Vorderpfote an und schlug zu. Ich spürte wie das Blut aus der Wunde an meinem Arm lief, den ich mir um mich zu schützen über meinen Kopf gehalten hatte. Ich stolperte ein paar Schritte rückwärts und fiel hin. Die Tränen rannen meine Wange hinab und ich hoffte nur das er es schnell machen würde. Als ich innerlich schon mein Todesurteil unterzeichnet hatte, passierte etwas mit dem ich nicht gerechnet hatte. Schnuffel kam von der Seite angerannt und schubste den Werwolf von mir weg. Weiter hinten sah ich einen Hirsch mit einem prächtigen Geweih und eine kleine dicke Ratte die sich ängstlich zusammengekauert hatte. Ich hörte wie der Werwolf aufheulte, und sah nun schon zum zweiten Mal in kurzer Zeit etwas, womit ich nicht gerechnet hatte. Der Werwolf schrumpfte und verwandelte sich in einen Menschen. Nicht nur irgendeinen Menschen, nein er verwandelte sich in Remus. Dann machte es klick in meinem Kopf. Moony wie Remus. Dann musste James Krone wegen dem Geweih sein. Pettigrew war Wurmschwanz und Moment...das würde dann ja heißen das Sirius, Tatze,....also ich meine Schnuffel. Meine Verwirrung verwandelte sich in rasende Wut. Wie konnte er mich nur so übergehen. Ich hatte ihm fast alles anvertraut, zum Glück nicht meine Gefühle für ihn. Die anderen verwandelten sich nun auch von ihrer Animagi Gestalt in ihre wahre Person. Ich sprang auf und schrie:„ Wie konntest du nur, Sirius Orion Black. Du begleitest mich über Jahre und kommst nicht auf die Idee mir zu sagen wer du bist? Was bist du für ein Dreckskerl?", ich funkelte ihn wütend an. Bevor er etwas erwidern konnte rannte ich weg. Ich wollte nicht das er mich sah wie ich wegen ihm weinte. Ich rannte immer weiter. In den Gemeinschaftsraum und in den Schlafsaal. Ich schmiss mich auf mein Bett und begann hemmungslos zu schluchzen. Ich presste mein Gesicht in mein Kissen, damit die anderen nicht aufwachten. Lily aber bemerkte mich uns setzte sich auf meine Bettkante. Sie streichelte mir über den Kopf. Sie sagte nichts sie war einfach für mich da. Das war einer der Gründe warum ich sie so lieb hatte. Nachdem ich eine halbe Stunde später keine Tränen mehr übrig hatte setzte ich mich auf und erzählte Lily alles. Wirklich alles denn ich wusste das ich ihr Vertrauen konnte. Sie hörte mir aufmerksam zu als ich von Remus, den anderen und auch über meine Gefühle zu Sirius sprach. Sie nahm mich in den Arm und sagte:„Sowas in der Art habe ich mir schon gedacht". Lily war einfach zu schlau für diese Welt. Ihr Blick viel auf meinen Arm, auf dem die pochende Wunde zu sehen war.„Was hast du denn da gemacht? War das Remus? Mensch, Mia du musst sofort in den Krankenflügel und dich von Madam Pomfrey untersuchen lassen", sagte sie und schaute mich mit diesem Blick an der keine Wiederrede duldete. Wir machten uns also auf den Weg. Als wir im Gemeinschaftsraum ankamen, sah ich Sirius der auf dem Sofa saß, seine Hände zusammengefaltet hatte und konzentriert in das Feuer starrte. Als er uns allerdings kommen sah sprang er auf und stellte sich vor uns. Ich schaute zu ihm herauf, da er obwohl ich ziemlich groß war, mich immer noch um einen Kopf überragte. „Bitte Mia, lass es mich erklären, es tut mir leid ich wollte..", startete er.„Ich will es nicht erklärt haben. Du hast mein Vertrauen ausgenutzt und du hattest genug Zeit es mir zu erzählen. Stattdessen hast du so getan als ob du nur irgendein Köter wärst. Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben. Ich bin fertig mit dir.", unterbrach ich ihn. Er schaute mich aus seinen sturmgrauen Augen verletzt und auch verzweifelt an. Ich würde jetzt nicht nachgeben. Lily zog mich aus dem Gemeinschaftsraum hinaus.„Dem hast du es gezeigt und jetzt komm". Wir machten uns auf den Weg zum Krankenflügel.Madam Pomfrey sagte das es nichts schlimmes sei und gab mir eine bitter schmeckende Medizin. So eklig sie auch schmeckte, sie half wenigstens. In den nächsten Wochen versuchte Sirius immer wieder mit mir zu reden aber ich blockte völlig ab. Er merkte wohl das es keinen Sinn machen würde und hörte dann irgendwann auf. Er hatte wieder mehr Freundinnen, er wurde fast wieder so wie damals. Und auch wenn ich versuchte ihn zu hassen, ich konnte es nicht. Ich liebte ihn noch immer und das nervte mich.Das letzte Jahr blieb so ziemlich alles beim alten. James und Lily waren immer noch ein Paar, Sirius und ich ignorierten uns und nachdem sich Remus tausendmal bei mir entschuldigt hatte, woraufhin ich immer wieder gesagt hatte das es nicht schlimm sei und ja auch keine Absicht war, freundeten wir uns an.Wir lernten oft mit Lily zusammen in der Bibliothek und ich beendete meine Schule mit Bestnoten. So kam es das die Rumtreiber, ja auch Sirius, Lily und ich auf unserem Weg nach London im Hogwarts Express saßen. Die Schulzeit war nun rum, ich war zwar traurig nie wieder nach Hogwarts zu gehen, aber andererseits freute ich mich auf meine eigene kleine Wohnung in der Winkelgasse und meinen neuen Job bei Flourish&Blotts.Ich lese zwar nicht so viel aber da ich ja muggelstämmig bin faszinieren mich die wahren Geschichten von Zauberern die gegeneinander kämpfen sehr.James und Lily wollten zusammenziehen und was die anderen vorhatten wusste ich nicht. Ab jetzt konzentriere ich mich auf mich. ---Zeitsprung--- Ich saß mal wieder in meiner Wohnung, starrte an die Wand und dachte nach. Ich ging fast nicht mehr unter Leute, außer wenn ich arbeitete oder einkaufen musste. Nach James und Lilys Tod hatte mein Leben keinen Sinn mehr. Ich dachte an den armen kleinen Harry, der nun 15 Jahre später gar nicht mehr so klein war. Er war inzwischen in der 5. Klasse und ich hatte ihn das letzte Mal gesehen, einen Tag bevor das Schicksal zuschlug und Voldemort nach Godricks Hollow kam. Heute dachte ich allerdings über etwas anderes nach. Kingsley war vorhin im Laden und hatte mir von der Wiederbelebung des Orden des Phönix erzählt. Ich dachte über sein Angebot nach. Ich würde gerne helfen, vor allem da ich Harry glaubte das Voldemort zurück ist. Andererseits müsste ich dann wieder unter Leute...Ich sprang auf, schnappte mir eine Feder und ein Blatt Pergament und schrieb an Kingsley meine Zusage. Ich würde alles dafür tun um James und Lily zu rächen. Außerdem fände ich es schön Remus mal wieder zu sehen. Peter war ja angeblich tot und Sirius..Ich glaubte an seine Unschuld. Er war vielleicht ein Herzensbrecher gewesen, allerdings wäre er zu so etwas wie Mord nicht fähig gewesen.Er war ein guter Freund und er liebte James platonisch. So kam es also das ich eine Woche später zusammen mit Kingsley zum Grimmauldplace apparierte. Ich beobachtete wie sich mit dem Fidelius Zauber ein weiteres Haus zwischen die anderen schob. Ich liebe Zauberei.Wir betraten also das Haus und ich war im ersten Moment schockiert. Hier roch es sehr streng, es gab fast kein Licht und hier wurde mit sehr großer Wahrscheinlichkeit das letzte Mal geputzt als Voldemort das erste Mal an der Macht war.Ich lief hinter Kingsley den langen Flur entlang und betrachte die abgeschnittenen Hauselfenköpfe. Es jagte mir einen Schauer über den Rücken. Ich liebte diese Geschöpfe, sie wurden einfach zu schlecht behandelt. Als wir am Ende des Ganges ankamen, sprang ein Vorhang auf und eine Frau schrie uns an vonwegen Blutsverräter und Schlammblüter besudeln das Haus. Ich dachte mir nur wie unhöflich ein Gemälde eigentlich sein kann. Dann stand auf einmal Remus davor und zog die Vorhänge zu.„Remus", schrie ich erfreut. Er umarmte mich fest. „Ich bin so froh dich mal wieder zu sehen Mia!", sagte er.„Und ich erst", erwiderte ich. Ich strahlte ihn an. Er trat zur Seite und ich blickte in ein weiteres Paar Augen. Ein dicker Kloß sammelte sich in meinem Hals. Diese Augen sahen genau so aus wie die meiner besten Freundin. Ansonsten stand eine weitere Ausgabe von James vor mir.„Hallo Harry. Du kannst dich vermutlich nicht mehr an mich erinnern, ich hab dich ja auch das letzte Mal gesehen als du noch ein Baby warst, aber ich war Lilys beste Freundin. Du hast ihre Augen!", sagte ich mit tränenunterdrückender Stimme. Er lächelte schief und nahm mich in den Arm. Ich stellte meine Sachen ab, da war nämlich sehr viel drinnen also war sie schwer. Meine Aufgabe bestand darin jemandem Gesellschaft zu leisten, dafür würde ich hier wohnen müssen. Erst war ich nicht so begeistert aus meiner Wohnung zu ziehen und nicht mal selber kämpfen zu dürfen, andererseits war das vielleicht auch besser so denn Verteidigung gegen die dunklen Künste war nicht mein bestes Fach.„Ich zeige Harry mal sein Zimmer, Mia. Du kannst so lange deinen Gastgeber kennenlernen. Ihm sollst du übrigens auch Gesellschaft leisen.", sagte Remus. Ich nickte. Wer mich wohl erwarten würde? Ich wusste bis jetzt nur das er männlich war und in meinem Jahrgang. Das könnte ziemlich lustig werden. Als ich die Küche betrat, blieb ich wie angewurzelt stehen. Vor mir stand kein anderer als Sirius. Er starrte mich an. Sein Körper verkrampfte sich.„Hallo Mia, du siehst gut aus", sagt er. Das löste meine Starre.„Danke du auch wenn man nicht beachtet das du unschuldig in Askaban warst."Seine Augen leuchteten.„Du glaubst mir?", fragte er.„Natürlich, ich habe nie etwas anderes geglaubt. So bist du nicht. Du könntest niemanden umbringen.Außerdem glaube ich nicht das Dumbledore einen Mörder in den Orden aufnehmen würde.", sagte ich. Er lachte sein bellendes Lachen. Er kam mit zwei großen Schritten auf mich zu und umarmte mich. Ich sog seinen Duft ein.Ja ich liebte ihn noch immer. Auch wenn es schon ewig her ist das wir uns gesehen haben.„Sollen wir nicht einfach noch einmal von vorne anfangen? Alles vergessen was damals war?", fragte ich ihn deshalb. Er nickte und strahlte mich an. Wir verbrachten also die nächsten Monate damit Schach zu spielen, uns Geschichten von früher zu erzählen und auch die Zimmer im Haus die noch voll mit Doxys waren zu säubern. Kreacher hielt das anscheinend nicht für nötig. So hatten wir dann unseren Spaß bis die Nachricht von der Schlacht im Ministerium kam. Sirius und Ich apparierten sofort und landeten mitten im Gefecht. Überall schossen rote und grüne Lichtsträhle umher und ich kämpfte gerade gegen einen Todesser. Trotz dieser Situation musste ich Lächeln. Ich sah wie Harry und Sirius zusammen gegen zwei Todesser kämpften. Es war süß wie Sirius mit Harry umging. Ich erledigte meinen Gegner und sah wie Bellatrix Lestrange sich Sirius näherte. Ich knirschte mit den Zähnen. Ich war sauer auf sie, so viele Menschen hatte sie umgebracht und gefoltert. Darunter auch Frank und Alice Longbottom, mit denen ich mich sehr gut verstanden hatte. Ich sah wie sie ihren Zauberstab hob und konnte sie zum Glück mit einem Expelliarmus davon aufhalten meinen Sirius zu töten. Und sowas nennt sich Cousine. Bevor ich ihr allerdings schaden konnte rannte sie weg und Harry hinterher. Sirius nahm mich in den Arm und sagte:„Gut das dir nichts passiert ist. Danke" Ich lächelte ihn warm an und sagte:„Kein Problem ich möchte ja schließlich nicht das du stirbst. Auf wen soll ich denn sonst aufpassen". Ich schaute ihn neckend an und er grinste.Als wir wieder im Grimmauldplace waren ging ich mit einem„Gute Nacht" in mein Zimmer. Ich war sehr müde. So viel Zauberei kostet Energie. Ich zog mir eine kurze Stoffhose und mein immer noch heißgeliebtes pinkes T-shirt an, das sich auch gut zum schlafen eignete. Ich stand vor dem Spiegel und bürtsete mir meine glatten braunen Haare, als es klopfte.„Herein", sagte ich. Die Tür öffnete sich und Sirius trat ein. Er schloss die Tür wieder hinter sich und ließ seinen Blick über meinen Körper schweifen. Mir ging es nicht anders, da er ein T-Shirt anhatte das seine Muskeln sehr betonte. Wir lächelten uns an und Sirius kam mit großen Schritten auf mich zu und küsste mich leidenschaftlich. Er küsste mich so, als ob er alles von den verlorenen Jahren nachholen müsste. Seine Lippen waren rau und warm. Ich vergrub meine Hände in seinen schwarzen Locken und küsste ihn nicht weniger leidenschaftlich zurück. Ich presste meinen Körper so nah an ihn das kein Blatt Pergament mehr zwischen uns gepasst hätte. Sirius schob mich zu meinem Bett und ich zog ihm sein T-shirt aus. Ich betrachtete seine Muskeln und fuhr sie mit meinen Fingern nach. Währenddessen küsste er meinen Hals was mich aufstöhnen ließ. Er quittierte dies mit einem Lächeln. Wenig später landeten auch die restlichen Klamotten auf dem Boden... Als ich am nächsten Morgen aufwachte schaute ich in Sirius Gesicht das von der Sonne beleuchtet wurde. Er schlief noch und hatte seine Arme um meinen Körper geschlungen. Ich küsste seine Wange, dann seinen Hals und schließlich seinen Mund. Er öffnete die Augen und lächelte mich an.„Morgen", sagte er. „Na, gut geschlafen?", fragte ich ihn. Er sagte:„Besser als jemals zu vor."Er setzte sich auf und legte meinen Kopf auf seinen Schoß. Er spielte mit einer meiner Haarsträhnen und sagte:„Weißt du Mia, für mich war diese Nacht nichts einmaliges. Ich, ich hab mich in dich verliebt. Nein ich liebe dich. Das habe ich schon in der Schule gemacht. Als du dann so sauer auf mich warst, war das die Hölle für mich. Aber ich hatte es ja auch nicht anders verdient. Ich bin in Askaban nur nicht durchgedreht weil ich an dich gedacht habe. Ich liebe dich immer noch Mia."Er schaute mich traurig an. Ich war gerührt. Ich setzte mich nun auch auf und lächelte ihn an.„Das hättest du ruhig früher sagen können du Idiot. Ich liebe dich auch. Schon seit der Schule!" Seine Augen glitzernden vor Freude und er küsste mich. So schien sich doch alles noch zum guten gewendet zu haben.....

47.18 % der User hatten die Auswertung: Ich bin Jean. Ich sitze im Hogwarts Express. Ich bin reinblütig deshalb war mir schon von Anfang an klar das ich nach Hogwarts gehen werde. Na gut, außer ich wäre ein Squib, aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist sehr gering. Hier sitze ich nun. Ich habe es mir in einem Abteil alleine gemütlich gemacht und lese wie so oft ein Buch. Ich habe keine Freunde hier. Ich rede zwar manchmal mit Cho Chang da unsere Eltern befreundet sind aber ich würde sie nicht als Freundin bezeichnen. Sie ist ziemlich oberflächlich. Da kann sie noch so nett sein ich mag keine oberflächlichen Menschen. Bücher hingegen sind etwas Besonderes. Es gibt soviele Geschichten und wenn ich ein Buch lese ist es als ob ich in einer anderen Welt wäre. So tief in meiner Welt versunken, bekomme ich gar nicht mit wie sich meine Abteiltür öffnet und die Frau mit dem Servierwagen kommt. Erst als sie zu mir sagt:„Etwas süßes Liebes?", schrecke ich aus meiner Geschichte hoch. Sie war gerade sehr spannend. Der Drache und die Kriegerin kämpfen gerade gegeneinander. Auch wenn ich reinblütig war,  mochte ich die Geschichten die die Muggel schrieben. Bevorzugt Fantasy Geschichten. Sie hatten einfach eine ganz andere Vorstellung von Fantasywesen, da sie ja z.b. einen Drachen noch nie in Wirklichkeit gesehen haben. Ich sehe zu der Frau auf und streiche mir eine widerspenstige Haarsträhne meines pechschwarzen Haares hinter das Ohr.„Eine Packung Bertie Botts Bohnen, bitte", sagte ich und überreichte ihr das Geld. Was soll ich sagen ich habe einfach eine Schwäche für diese Dinger. Die Abteiltür geht zu und ich stecke mir eine gelbe Bohne in den Mund. Sofort spucke ich sie wieder aus. Ich verziehe angeekelt mein Gesicht. Kaum bin ich auf dem Weg nach Hogwarts schmeckt meine erste Bohne nach Popel. Das muss ich mir merken. Ich vernehme ein Lachen. Vor der Tür stehen zwei gleichaussehende Jungs mit feuerroten Haaren, die da stehen und...tun sie das wirklich?..ja ich glaube sie lachen mich aus. Ich merke wie mir das Blut in den Kopf steigt und senke schnell meinen Blick. Die Abteiltür wurde erneut aufgeschoben und die Jungs setzen sich mir gegenüber.„Hi ich bin Fred", sagt der linke„und ich bin George."sagt der rechte. Sie grinsen mich an und es sieht aus als ob sie es gar nicht mehr ablegen könnten. Mir würden davon die Mundwinkel wehtun. Ich bin so in meinen Gedanken versunken das ich erst dann merke das die beiden mit mir reden, als der linke, Fred glaub ich mit seiner Hand vor meinem Gesicht rumwedelt.„Hallo? Jemand zuhause?", fragt er mich.„Ja natürlich, tut mir leid. Was habt ihr gesagt?"„Wir haben dich gefragt ob uns die Prinzessin vielleicht sagen möchte wie sie heißt."Sagte George. „Mein Name ist Jean Adams. Ich fahre zum ersten Mal nach Hogwarts. Ihr seid schon länger hier oder?", fragte ich sie. Wir redeten eine Weile und ich fand raus das sie in ihrem 3. Jahr waren und in Gryffindor. Ihr Bruder, Ron, soll anscheinend auch sein erstes Jahr haben. Nach einer Weile standen sie auf und sagten„Wir müssen gehen..."„...sonst fragt sich Lee noch ob wir aus dem Zug gesprungen sind". Lee war der beste Freund wie ich rausgefunden hatte. Sie verließen mein Abteil und Fred ließ es sich nicht nehmen mir beim Vorbeigehen zuzuzwinkern. Ich lächelte. Sie waren schon schräg aber irgendwie auch liebenswert. Ansonsten verlief die Zugfahrt ziemlich ruhig. Ich las eine Menge und nun sind wir in Hogsmeade am Bahnhof. Ein sehr groß gewachsener Mann stand da und brüllte über die Schülermengen„Erstklässler zu mir bitte." Ich folgte seinem Ruf und wenig später saß ich auch schon in einem Boot das von alleine über den schwarzen See nach Hogwarts fuhr. Hogwarts ist in echt noch viel schöner als in den Büchern. Als wir vor der großen Flügeltür standen war ich sehr aufgeregt. In welches Haus ich wohl kommen würde? Hoffentlich nicht Slytherin! Als sich die Türen öffneten staunte ich nicht schlecht. Diese Decke war einfach nur bezaubernd. Ich schritt gemeinsam mit den anderen Erstklässler nach vorne und ich war die erste die aufgerufen wurde. Ich hörte eine Stimme in meinem Kopf die zu mir sagte:„Ich sehe Talent, deshalb würde Gryffindor in Frage kommen. Warte, ich sehe noch etwas das dein Talent noch übersteigt. Deine Intelligenz und deine Begeisterung für Bücher. Ich denke das beste für dich wäre RAVENCLAW." Das letzte Wort schrie der Hut in der ganzen Halle aus. Der blau-silberne Tisch klatschte begeistert und ich lief strahlend auf ihn zu. Cho lächelte mich an was ich erwiderte. Das erste Jahr verlief nicht wirklich spannend. Ich war sehr viel in der Bibliothek und machte Hausaufgaben. Ich lernte sehr viel und hatte im Zeugnis nur Ohnegleichen. In meiner Freizeit saß ich am liebsten unten am See und las. Die Bibliothek in Hogwarts war wirklich sehr umfangreich was mich sehr freute. Freunde hatte ich keine. Ich redete zwar ab und zu mal mit unterschiedlichen Leuten aber Freunde? Fehlanzeige. In meinem 2. Jahr sollte sich das allerdings ändern. Ich saß auf meinem Stammplatz am Ravenclaw Tisch und sah gespannt zu, welche neuen Schüler wohl nach Ravenclaw kommen. Mir fiel sofort ein Mädchen mit langen hellblonden Haaren auf die verträumt in der Gegend rum schaute. Als McGonagall den Namen Luna Lovegood aufrief trat das Mädchen schüchtern nach vorne. Als der Hut Ravenclaw sagte schien sie sehr erleichtert zu sein und setzte sich neben mich. Sie startete mit mir ein Gespräch über Nagel und sie war sehr nett. Ich hatte sie sofort in mein Herz geschlossen. Wir wurden beste Freundinnen. Dieses Jahr war ich so gut wie nie mehr alleine. Meistens saßen Luna und ich unten am See an meinem Lieblingsplatz den ich ihr gezeigt hatte und redeten, lasen und aßen Süßigkeiten. Wenn Luna mal wieder auf der Suche nach magischen Kreaturen war traf ich mich mit Ginny Weasley, der Schwester von Fred und George. Ich mochte sie, sie war ganz anders als Luna. Viel aufgedrehter aber genauso liebenswert. Sie ist nun ebenfalls meine beste Freundin. Die Situation in Hogwarts hatte sich zugespitzt. Es wurden immer mehr Leute versteinert und es herrschte Panik. Ich machte mir allerdings keine Sorgen da ich reinblütig war, allerdings war Hermine Granger, eine Freundin von Ginny auch versteinert worden und ich dachte deshalb ginge es ihr immer schlechter. Als mich dann die Nachricht erreichte das Ginny in die Kammer verschleppt wurde, war ich geschockt. Ich hatte wahnsinnige Angst um sie. Was ist wenn sie das nicht überlebt? Ich wurde von McGonagall abgeholt und ebenfalls als Ginnys beste Freundin in Dumbledores Büro gebracht. Als ich eintrat standen schon die gesamte Familie Weasley dort um beisammen zu sein. Auch wenn ich ihre beste Freundin war kam ich mir irgendwie fehl am Platz vor. Ich setzte mich unbeholfen auf den letzten freien Platz auf dem Sofa neben Fred. Er lächelte mich traurig an. Ich fing an zu weinen. Den sonst so witzigen Fred so niedergeschlagen zu sehen obwohl er normalerweise immer gut gelaunt war brach mir das Herz. Fred nahm mich in den Arm und tröstete mich. Ich hatte ein schlechtes Gewissen. Er musste mich trösten obwohl es seine Schwester war die verschleppt wurde. Ich setzte mich auf und drückte seine Hand. Dann fiel mir etwas auf.„Wo ist Ron?", fragte ich. Ich spürte wie sich Freds Hand verkrampfte. Dumbledore antwortete mir mit ruhiger Stimme:„Der junge Mr. Weasley ist verschwunden genauso wie Mr. Potter. Hoffen wir einfach mal das sie nichts dummes anstellen." Es beunruhigte mich Dumbledore so besorgt zu sehen. Wenige Stunden später bekamen wir dann aber Gott sei Dank die Nachricht das alle drei wieder aufgetaucht waren. Auch das Ginny die Kammer geöffnet hatte durch Tom Riddles Tagebuch. Ich machte ihr keine Vorwürfe wie so manch andere. Wäre Ginny bei klarem Verstand gewesen hätte sie das niemals getan. Zu so etwas wäre sie in richtigem Zustand niemals fähig. Dadurch das ich so viel Zeit mit Ginny verbrachte wurden auch Luna und Ginny zu guten Freunden, was mich sehr freute. Als ich eines morgens neben Luna am Ravenclaw Tisch saß kam meine Eule Snow angeflogen. Sie hatte einen Brief im Schnabel. Ich betrachtete ihn.„Komisch, sonst schreiben mir doch meine Eltern nie", sagte ich zu Luna. Ich öffnete den Brief und las ihn durch. Meine Hände fingen an zu zittern und ich merkte wie mir die Tränen in die Augen schossen. Luna sah mich erschrocken an und ich gab ihr den Brief. Nachdem sie ihn aufmerksam durchgelesen hatte, schaute sie mich mitleidig an und umarmte mich kurz. Dann stand sie auf und nahm mich bei der Hand. Ich folgte ihr und war ihr sehr dankbar das sie mich aus der großen Halle rausbrachte. Ich sah wie Ginny etwas zu Fred und George sagte und diese beiden mich musterten. Luna brachte mich zu meinem Lieblingsplatz an dem ich zusammenbrach und anfing zu schluchzen. Wieso nur? Was wenn sie sterben? Wenig später kam Ginny zu mir und streichelte mir über den Kopf. „Was ist passiert?", fragte sie. Ich erzählte ihr das meine Eltern von Todesser angegriffen worden sind und nun auf der Flucht sind. Auch sie schaute mich mitleidig an. „Und das auch noch so knapp vor den Ferien, wo soll ich denn jetzt hin", fragte ich mich mehr selbst als die anderen.„Ich würde dir ja gerne anbieten zu uns zu kommen aber mein Dad und ich sind in den Ferien auf der Suche nach neuen Berichten für den Klitterer.", sagte Luna entschuldigend. Ich lächelte sie an.„Du kommst zu uns...", sagte Ginny„Mum wird nichts dagegen haben und sie möchte dich sowieso mal kennenlernen."Ich wahr Ginny sehr dankbar. So kam es dass wir 3 zusammen mit Fred und George wenige Tage später auf dem Weg nach London im Hogwarts Express saßen. Ich saß am Fenster neben Ginny und mir gegenüber saßen Fred un George. Ich schaute aus dem Fenster. Ich dachte nach, über meine Eltern und darüber, wann Voldemort sich wohl erholt haben wird. Eines war mir klar. Er ist wieder da und früher oder später kommt es zum Krieg. Ich sprach es so nicht aus da ich wusste das Luna ein wenig Angst hatte, aber ich weiß das sie es auch wusste. Ich würde auf jedenfall kämpfen. Für meine Eltern, meine Freunde und für meine Welt. Das kann mir Voldemort nicht alles zerstören. Ich merkte aus dem Augenwinkel wie Fred mich ansah. Ich wendete meinen Blick in seine Richtung. Er schaute Weg und wurde rot. Ein Weasley Zwilling der peinlich berührt war? Das war schon sehr seltsam. George schaute seinen Bruder breit grinsend an. Ich hatte keine Ahnung was das zu bedeuten hat. Jetzt sind wir auf jedenfall bei den Weasleys im Fuchsbau und ich bin überwältigt. Er war wunderbar. So gemütlich. Wenn ich nicht unter diesen Umständen da wäre, wäre ich mir sicher das dies der beste Sommer meines Lebens werden würde. Ich nehme mir auf jedenfall vor das beste daraus zu machen. Meine Eltern würden nicht wollen das ich wegen ihnen nur traurig alleine in meinem Zimmer sitze.Wenn sie hier wären, würden sie  definitiv sagen das ich mir Spaß nach diesem turbulenten 2. Schuljahr verdient habe. Als wir reingingen kam sofort ein kleine, rundliche Frau auf uns zu, die sehr liebenswert aussieht. Der Beschreibung nach zu urteilen wird das Mrs. Weasley sein. Als sie mich sah kam sie auf mich zu und drückte mich:„Du musst Jean sein, ich freue mich dich kennenzulernen, du bist ja ganz dünn du musst mehr Essen. Ich mache gleich etwas, ich hab schon so viel von dir gehört!", sagte sie. Ich lächelte sie an, ich hatte sie jetzt schon in mein Herz geschlossen.„Vielen Dank das ich hier bleiben darf", sagte ich zu ihr.„Das ist doch selbstverständlich Kind, du bist hier immer herzlich willkommen."Ich hatte wirklich den besten Sommer meines Lebens. Die gesamte Familie Weasley half mir dabei nicht an meine Eltern zu denken und ich unternahm sehr viel auch mit den Zwillingen, mit denen ich mich auch immer mehr anfreundete. Es war Mittwoch Abend und ich war auf dem Weg ins Bad. Ich ging gerade die Treppe nach oben als ich auf einmal einen lauten Knall direkt vor meinem Gesicht hörte. Ein Feuerwerkskörper war explodiert und ich hatte genau gesehen das es einer von Weasleys Zauberhafte Zauberscherze war. Das letzte an das ich mich erinnerte war das ich mit meinem Kopf auf dem Boden aufschlug und Stimmen die in weiter ferne schrien. Als ich das nächste Mal aufwachte, tat mein Kopf höllisch weh. Ich lag sehr weich und als ich meine Augen öffnete sah ich wie Fred an der Seite des Sofas saß, auf dem ich lag. Er hatte die Augen geschlossen und schlief mit dem Kopf auf meinen Beinen und seiner Hand die meine fest umschloss. Ich entzog sie ihm vorsichtig und legte seinen Kopf auf ein Kissen darauf bedacht ihn nicht aufzuwecken. Ich stand auf und merkte schon nach ein paar Schritten das ich lieber hätte liegen bleiben sollen, denn mir wurde schwarz vor Augen. Bevor ich hinfallen konnte fingen mich jedoch 2 starke Arme auf.Ich schaute in die Haselnussbraunen Augen von Fred.Mir war vorher nie aufgefallen wie schön sie eigentlich waren. Und auch irgendwie wärmer als die von George...Er hob mich hoch und setzte mich vorsichtig auf dem Sofa ab. Dann setzte er sich neben mich und schaute mich traurig an.„Es tut mir so leid Jean. Wir hätten dich niemals so erschrecken dürfen, wegen uns hättest du sterben können, ich...", fing er an.„Schon ok Fred. Ich weiß das ihr es nicht mit Absicht gemacht habt aber das nächste Mal solltet ihr es lieber nicht machen wenn ich gerade die Treppe hoch laufe." Sagte ich. Er lächelte mich an und nahm mich in den Arm. Ich sog seinen Duft ein. Er roch nach roter Lakritze. Ich schloss genüsslich die Augen. Als er sich von mir löste schaute er tief in meine Augen. Unsere Gesichter kamen sich näher und genau in dem Moment kam George ins Wohnzimmer. Er hatte zum Glück nichts gemerkt und entschuldigte sich auch bei mir. Nachdem ich ihm auch gesagt hatte das es nicht schlimm ist verabschiedete ich mich von den beiden und ging in Ginny und mein Zimmer. Am nächsten Morgen wachte ich von einem spitzen Schrei auf. Ich saß senkrecht im Bett nur um herauszufinden das Ginny geschrien hatte weil ich wieder bei ihr war. Sie rannte auf mich zu und umarmte mich. Ich lachte auf. Womit hatte ich nur so eine gute Freundin verdient? Der Rest der Ferien ging gut rum. Auch wenn ich meine Eltern vermisste hatten wir sehr viel Spaß. Fred und ich sind uns nicht mehr näher gekommen und es kam mir so vor als ob er mich meiden würde. Das machte mich sehr traurig, denn ich hatte mich in ihn verliebt. Als ich am letzten Abend aus Ginnys Zimmer ging, da ich ins Bad wollte, lief ich Fred über den Weg. Der schaute mich kurz an und ging dann ohne ein Wort an mir vorbei. Ich merkte wie mir die Tränen kamen und rannte ins Bad. Ich schloss die Tür und ließ mich an ihr heruntersinken. Als ich auf schaute sah ich Ginny die am Waschbecken stand und mich verwundert ansah. Als sie allerdings meine Tränen sah, kniete sie sich fürsorglich vor mich hin und fragte was los sei. Ich erzählte ihr von meinen Gefühlen. Sie hörte mir zu und sagte:„Dich hats voll erwischt nicht? Ich hab das schon gesehen das du in jemanden verliebt bist, allerdings wusste ich nicht in wen und ich dachte mir das du es mir schon sagen wirst wenn du willst. Fred ist allerdings auch verliebt." Ich schaute sie verwundert an:„Woher wusstest du das?", fragte ich sie.„Ich hab eine von Lunas Brillen bekommen. Damit sieht man vielleicht komische Dinge", sagte sie. Ich musste lachen. Aber Fred ist verliebt? Ich bezweifle das es wegen mir ist aber wieso hätte er mich dann fast geküsst? Als wir wieder in Hogwarts waren hat sich zwischen mir und Fred noch immer nichts geändert. Er ignorierte mich größtenteils und ich dachte mir das er, wenn er mich wirklich mochte, vielleicht einfach Zeit bräuchte. Als wir in der großen Halle saßen und Dumbledore wie üblich seine Rede hielt, kam er auf das Turnier zu sprechen und auch auf den Ball...Ich schaute zu Fred. Dieser jedoch protestierte nur wegen der Altersbeschränkung. Ich war insgeheim froh das er nicht mitmachen durfte, denn so kann ihm schon nichts passieren. Die Tage flogen nur so vorbei und der Ball kam immer näher.Fred hatte mich immer noch nicht gefragt und das machte mich sehr traurig. Dennoch machte es mich noch trauriger als ich mit Ginny und Luna zusammen am Gryffindor Tisch saß und Hausaufgaben machte und dann folgendes passierte. Fred warf Angelina Johnson, einer Jägerin aus der Gryffindor Mannschaft eine Papierkugel an den Kopf. Erst dachte ich mir nichts dabei aber als er sie dann fragt ob sie ihn nicht auf den Ball begleiten möchte, hielt ich es in der Halle nicht mehr aus. Ich packte schnell meine Sachen zusammen und ging hinaus an den See. Ich war schon lange nicht mehr hier gewesen. Ich setzte mich an den Baum und weinte. Also war Fred die ganze Zeit über in Angelina verknallt. Schon als wir noch im Fuchsbau waren. Wie konnte ich nur so naiv sein? Auf einmal setzte sich jemand neben mich. Ich hoffte das es Fred war, doch es war Cedric Diggory. Ein Hufflepuff und Champion von Hogwarts zusammen mit Harry. Er war Schulschwarm Nummer 1 und ich fragte mich was er wohl von mir wollte. Er sagte:„Warum sitzt ein so hübsches Mädchen wie du denn hier ganz alleine draußen und weint?" Ich winkte ab und unterhielt mich mit ihm. Er war wirklich sehr nett und so kam es dass ich wenig später eine Ballbegleitung hatte. Ich hatte ein bisschen ein schlechtes Gewissen da das erste an das ich gedacht hatte nachdem ich zugesagt hatte war, das Fred hoffentlich eifersüchtig sein wird. Ich ging wenig später rein, nachdem wir uns für 8 Uhr vor der großen Halle verabredet hatten und setzte mich wieder an den Gryffindortisch. Luna flüsterte mir zu:„Alles ok?" Ich bejahte und lächelte sie an. Ich sah zu Fred und er wendete schnell seinen Blick von mir ab. Ich sah wie Cedric die Halle betrat und er mir zu winkte und ich winkte zurück. Ginny quiekte:„Ouuuuu! Cedric Diggory lächelt dir zu Jean!"Ich lachte und schaute wieder zu Fred der sich verkrampft hatte. Ich lächelte in mich hinein und freute mich nun sehr auf den Ball. Am nächsten Hogsmeade Wochenende gingen Luna, Ginny und ich zusammen shoppen. Luna und Ginny fanden gleich im ersten Laden ihr perfektes Ballkleid. Ich allerdings erst im dritten. Ich trat aus der Umkleidekabine hinaus und Lunas und Ginnys Augen begannen zu leuchten. Das Kleid das ich anhatte war Eisblau und eng anliegend. Es ging bis zur Mitte meines Oberschenkels und hatte einen tiefen Rücken Ausschnitt. Ginny sagte:„Das musst du kaufen, Jean das passt perfekt zu deinen Augen. Überleg nur wie Fred schauen wird..Er wird es noch bereuen das er nicht dich gefragt hat!"Luna stimmte dem zu und ich kaufte das Kleid und dazu noch ein Paar silberne Schuhe und eine zarte Silberne Kette mit einem kleinen Rabe dran. So war ich elegant angezogen und verkörperte gleichzeitig noch mein Haus. Als dann endlich der Ballabend da war gingen Ginny, Luna und Ich zu dritt in den Ravenclaw Schlafsaal und machten uns fertig. Wir schminkten und frisierten uns gegenseitig und waren mit unserem Ergebnis sehr zufrieden. 1 knappe Stunde später machten wir uns auf den Weg n die große Halle. Wir liefen zu 3 elegant die lange Marmorsteintreppe hinunter. Ich ließ meinen Blick über die Leute die unten noch auf ihren Tanzpartner oder ihre Tanzpartnerin warteten schweifen und entdeckte Fred der mich mit offenem Mund ansah. Ich lächelte in mich hinein. Ich war stolz auf mich. Ich schweifte mit meinem Blick in die andere Richtung und sah Cedric der auf mich zukam und mich anerkennend anlächelte. Als ich bei ihm war harckte ich mich bei ihm ein und er raunte mir ins Ohr:„Du siehst gut aus, Jean."„Das kann ich nur zurückgeben", erwiderte ich. Wir eröffneten zusammen mit den anderen Champions den Ball und ich stellte fest das Cedric ein ausgezeichneter Tänzer war. Wir hatten sehr viel Spaß. Als ein langsames Lied kam tanzten wir ziemlich eng aneinander. Ich liebte zwar Fred aber ich konnte doch auch ein bisschen Spaß haben.Er will doch sowieso was von Angelina. Nach diesem Song geleitete Cedric mich aus der Halle und ich sah beim hinausgehen Fred der uns wütend hinterher sah. Sollte er doch, es hätte ja er sein können wenn er mich gefragt hätte. Als wir in einem einsamen Korridor ankamen, streichelte Cedric mir über die Wange. Er sagte:„Du bist wunderschön", und küsste mich dann. Der Kuss war schön aber ich empfand nunmal nichts für ihn. Ich hörte Schritte und unterbrach den Kuss dann.„Cedric, es tut mir leid aber ich liebe jemand anderes", sagte ich ihm entschuldigend. Er schaute mich an und nickte dann. Er seufzte und sagte dann:„Ich auch". So beschlossen wir einfach Freunde zu bleiben. Ich ging in meinen Schlafsaal und legte mich ins Bett nachdem ich mich umgezogen und abgeschminkt hatte. Alles in allem hatte ich einen sehr schönen Abend. Ich hatte einen neuen Freund lieb gewonnen und auch Fred schien nicht begeistert davon zu sein das ich mit Cedric gegangen bin. Ich will nur nicht daran denken was er jetzt gerade eventuell mit Angelina macht... ---Zeitsprung--- Es war nun mittlerweile mein 4. Jahr. Der Tod von Cedric hatte mich sehr geschockt. Ich mochte ihn wirklich sehr aber ich wusste das er nicht wollen würde das wir wegen ihm trauern. So gut kannte ich ihn mittlerweile. Mir geht es im Moment nicht so gut. Fred ist mit Angelina zusammen und ich war sehr froh als die Pinke Pest die neuen Schulordnungen eingeführt hat. So musste ich sie zum Glück nicht mehr die ganze Zeit beim rumknutschen beobachten. Allerdings ist Umbridge auch nicht gerade besser. Sie brummt fast allen Schülern Nachsitzen auf und dann muss man auch noch mit einer Blutfeder schreiben. Die hat sie doch nicht mehr alle! Ich hab bis jetzt zum Glück noch kein Nachsitzen bekommen aber mich nervt es das wir in meinem Lieblingsfach Verteidigung gegen die dunklen Künste nicht mehr lernen wie wir uns mit Zaubern verteidigen sollen, sodass ich manchesmal auch fast aufspringe und sie anschnauze. Der Tag an dem ich Nachsitzen bekam war folgender...Ich saß zusammen mit Luna im Unterricht. Umbridge erzählte uns irgendwas davon mal wieder das Harry ein Lügner ist. Ich war sowieso schon gereizt an diesem Tag da ich beim Frühstück die ganze Zeit Angelina dumm kichern hören ab und das vom Ravenclaw Tisch aus. Ich sprang auf und schrie:„Sie haben doch keine Ahnung! Sie verstecken sich hier in ihrem pinken Büro mit ihrer dämlichen pinken Schleife im Haar. Voldemort ist wieder da und sie wissen genauso gut wie ich das Harry nicht lügt!"Sie schaute mich feindselig an und sagte:„Nachsitzen Miss Adams. Kommen sie um 5 Uhr in mein Büro."Na toll. Kann ich nicht einmal meine Klappe halten? Luna schaute mich mitleidig an. Um Punkt 5 Uhr klopfte ich an Umbridge Büro.„Herein“, sagte sie mit ihrer Zuckersüßen Stimme. Ich trat ein und bekam erstmal einen Schock. Klar hatte ich schon durch Erzählungen gesagt bekommen das alles pink ist aber es überraschte mich trotzdem. „Ah, Miss Adams...Setzten sie sich doch. Sie werden heute ein paar Zeilen für mich schreiben."Ich tat wie mir befohlen und ließ mich auf einen Stuhl sinken. Sie gab mir die Feder.„Und was soll ich schreiben?", fragte ich sie übertrieben freundlich was sie nur noch wütender werden ließ. „Sie schreiben bitte: Ich soll meinen Lehrern gegenüber höflich sein". Ich fing an zu schreiben und nach den ersten drei Wörtern merkte ich wie meine Hand anfing zu brennen. Ich biss die Zähne zusammen und schrieb weiter. Den Gefallen das ich aufgebe werde ich ihr nicht tun. Nach 30 Minuten in denen ich immer noch nicht aufgab wurde Umbridge langsam wütend.Sie sagte„Sie sind genauso schlimm wie ihre Eltern. Ungezogen!" Ich wusste das sie mich provozieren wollte, aber das ging zu weit. Ich schrie sie an vonwegen sie sei viel schlimmer und habe keine Ahnung vom richtigen Leben, da sie nur der Schoßhund von Fudge ist. Sie lächelte und ich wusste das es ein Fehler war. Sie ließ mich noch eine geschlagene Stunde weiterschreiben bis sie mich mit einem Lächeln entließ. Ich merkte schon auf dem Korridor wie schwindlig mir war. Ich sah verschwommen und nahm noch war wie ich hinflog und alles schwarz wurde. Eine Träne fand den Weg aus meinem Augenwinkel und kullerte zu Boden. Ich spürte noch wie mich jemand aufhob und glitt dann schließlich in einen tiefen Schlaf. Als ich aufwachte musste ich grinsen. Es war genau wie das letzte Mal nur das ich nicht im Fuchsbau auf der Couch lag sondern im Krankenflügel auf einem der weißen Betten. Fred saß neben mir und hielt meine Hand und schlief mit seinem Kopf auf meinen Beinen. Außer uns war niemand da. Ich denke es war Nacht denn es ist draußen dunkel, allerdings könnte es auch an meinem Kopf liegen. Ich drückte Freds Hand woraufhin er mit einem„Ich komm ja schon Mum" aufstand. Ich lachte und sagte„Ich bin zwar klein aber das du mich deshalb mit deiner Mutter verwechselst". Fred schrak hoch und sah mir in die Augen. Wie ich seine Augen vermisst hatte.„Wie geht's dir Jean? Wie lange hast du denn bitte Nachsitzen müssen? Deine Hand sah schlimm aus. Zum Glück hat Madam Pomfrey die wieder hinbekommen." Er sah mich vorwurfsvoll an, doch ich lächelte. Es war schön das Fed sich Sorgen um mich macht und mit mir redet.„Ich hab Umbridge provoziert und musste deshalb länger dableiben, aber du redest jetzt auf einmal wieder mit mir?". Es klang verbissender als ich es sagen wollte, aber Fred schaute mich traurig an.„Es tut mir leid Jean, ich....ich kann das nicht. Ich kann nicht mit dir befreundet sein." Mit diesen Worten sprang er vom Stuhl auf und lief aus dem Krankenflügel hinaus. Ich ließ mich zurück in meine Kissen fallen und begann hemmungslos zu weinen. Wieso war es nur so kompliziert? Am nächsten Morgen kamen Ginny und Luna zu mir. Sie hatten sich große Sorgen um mich gemacht.„Fred hat uns gesagt das du wach bist. Er war die ganze Nacht bei dir..", sagte Ginny.„Nicht die ganze...", sagte ich.„Wie meinst du das?", fragte Luna.„Er war hier und hat ganz normal mit mir geredet. Und als ich ihn dann gefragt hab wieso er wieder mit mir redet ist er gegangen.", erzählte ich traurig.„Manchmal verstehe ich meinen Bruder einfach nicht", sagte Ginny. Vor ein paar Wochen haben wir mit der DA angefangen. Es macht so viel Spaß. Endlich lernen wie mal wieder was. Dies war allerdings vorbei als wir aufflogen und Umbridge ihren Spaß mit uns hatte als sie uns alle Nachsitzen ließ. Als die Zwillinge dann mit viel Lärm die Schule verließen war ich sehr traurig. Fred hatte mit Angelina Schluss gemacht und ich hatte wieder Hoffnungen aber jetzt ist er weg und ich hab noch 3 Jahre vor mir wenn Voldemort solange wartet. Als Sirius bei der Schlacht im Ministerium starb war ich sehr traurig. Der arme Harry hatte nun niemanden mehr. In unserem darauffolgenden Jahr hatte ich alle Hände voll damit zu tun mich um Ginny zu kümmern. Sie war mit Dean zusammen den sie sehr mochte, aber andrerseits liebte sie Harry was auch Dean merkte und sie deshalb oft Streit hatten. Mir hingegen ging es auch nicht besser denn egal wie sehr ich versuchte Fred zu vergessen, es ging nicht.... Dann kam der Tag an dem wir Harry in den Fuchsbau bringen sollten. Ich war natürlich dabei, denn ich würde alles für meine Freunde tun. Ginny drückte mich noch einmal und dann gingen wir los. Bei Harry angekommen wurden wir in zweier Teams eingeteilt und ich war in einem Team mit George. Ich stellte mich neben ihn und umarmte ihn. Auch wenn es mit Fred nicht gut lief, ich mochte George trotzdem noch.Als ich ihn umarmte sah ich Fred an, der mich wütend und verletzt? anschaute. Was sollte denn das schon wieder? Als wir alle losfliegen war ich sehr angespannt. Zurecht wie sich gute 5 Minuten später rausstellte. Von überall kamen Todesser und wir verteidigten uns alle gut, bis Snape kam und George verletzte. Dieser wurde ohnmächtig und ich hatte große Mühe ihn aufrecht auf dem Besen zu halten. Als wir durch den Portschlüssel den wir gerade noch rechtzeitig erreicht hatten, beim Fuchsbau ankamen, stürmte auch schon Remus herbei der mir half George auf das Sofa zu legen. Ich saß mich neben ihn und streichelte ihn durch das Feuerrote Haar. Er durfte nicht sterben. Was wäre die Welt ohne ihn und seine Witze. Was würde Fred nur tun? Fred kam wenige Augenblicke später hineingestürmt und kniete sich vor George. Es war so rührend wie lieb er zu ihm war, das ich ein bisschen weinen musste. Das erregte Freds Aufmerksamkeit auf mich. Er schaute mich an und sagte:„Danke". Es war zwar nicht viel aber es war aufrichtig. Ich lächelte ihn an und sagte:„, Kein Problem." George wurde wieder gesund wenn man davon absieht das er ein Ohr verloren hat. Er konnte zumindestens schon wieder Witze reißen. Dann war es soweit und Bill und Fleurs Hochzeit stand an. Ich war zusammen mit Ginny eine der Brautjungfern und wir hatten ein blaues Kleid an.„Bei dir passt es wenigstens zu deiner Augenfarbe", beschwerte sich Ginny mal wieder. Ich kicherte und sagte:„Mensch Ginny, du siehst süß aus in deinem Kleid außerdem sollst du ja nicht der Braut die Show stehlen."Sie lachte auch und so machten wir uns auf den Weg ins Zelt. Die Trauung war wunderschön. Endlich Mal wieder etwas Schönes in dieser dunklen Zeit in der wir leben. Nachdem das Brautpaar die Tanzfläche eröffnet hatte, gesellten sich immer mehr Leute dazu. Ich ließ meinen Blick über die Menge schweifen und blickte in zwei Haselnussbraune Augen. Fred lächelte mich an und ich lächelte zurück. Er kam auf mich zu doch bevor er da war kam auf einmal Kingsleys Patronus ins Zelt. Nachdem er sagte das die Todesser kommen, die dann auch wenig später da waren, brach Panik aus. Überall apparierten Leute und ich erledigte gerade einen Todesser. Nachdem dies geschafft war apparierte ich in den Tropfenden Kessel. Hier würde ich die letzten Tage bleiben bis die Schule wieder anfängt. Ich hoffe nur das es den anderen gut geht... Das letzte Schuljahr war der pure Horror. Die Carrows waren schrecklich und bevorzugten zur Bestrafung den Cruciatus Fluch. Die waren schlimmer als Umbridge! Außerdem musste ich Snape sehen und konnte nichts gegen ihn tun und das obwohl er George sein Ohr genommen hatte und wahrscheinlich am Liebsten ganz umgebracht hätte. Als dann Harry, Hermine und Ron auftauchten war ich sehr froh, allerdings hielt dies nicht lange an nachdem Ginny sagte das Snape Bescheid weiß. Es kam wie es eben kommen musste. Die große Schlacht war in wenigen Momenten da. Immer mehr Leute kamen und auch Fred, allerdings hatte ich keine Zeit ihm zu sagen wie ich fühle, da ich wahrscheinlich morgen tot bin, denn ich musste auf meine Position. Dort blieb ich allerdings nicht lange. Ich rannte im Schloss umher und erledigte hier und da einen Todesser. Dann sah ich hinten die Zwillinge und sogar Percy wie sie kämpften. Die Decke über Fred begann zu bröckeln. Ich war voller Energie. Das würde niemals passieren da war ich mir sicher. Ich rannte so schnell wie ich noch nie gerannt war und rannte direkt in Fred rein der mit mir zusammen nach hinten flog. Er wollte gerade protestieren als die Decke einstürzte. Er blieb einen Moment geschockt sitzen dann kam sein Kopf meinem ganz nah und er küsste mich. So sehnsüchtig, als ob er Jahre nachholen müsste. Ein grinsender George stellte sich vor uns und sagte:„Ich bin ja froh das ihr es endlich geschafft habt, aber falls ihr es nicht wisst hier sind überall Todesser die euch gerne töten wollen". Ich lachte und stand auf. Von da an kämpfte ich an Freds Seiten und dann kam die schreckliche Nachricht das Harry tot ist. Wir rannten raus und es brach mir mein Herz das Ginny so schrie. Ich ging zu ihr und hielt sie fest. Voldemort lachte dreckig und Neville hielt seine herzzerreißende Rede. Dann ging die Schlacht von neuem los und Harry siegte. Voldemort war ein für alle mal tot. Ich sprang Fred in die Arme und küsste ihn. Er erwiderte den Kuss und sagte:„Ich liebe dich, Jean. Ich liebe dich schon so lange!"„Ich dich doch auch du Idiot. Schon seit meinem 2. Jahr!" Er schaute irritiert.„Dann hätte ich das ganze schon früher haben können? Ich dachte du siehst mich nur als Freund", fragte er.„Ich hab dir doch gleich gesagt sie steht auf dich aber du wolltest es ja  nicht hören, man!", sagte George der hinter uns aufgetaucht war. Ich umarmte auch ihn und sah dann Ginny und meine Eltern. Meine Eltern?„Mom, Dad", schrie ich und rannte in Ihre Arme. Auch wenn es viele Tote gab. Sie waren in Ehre gestorben. Für eine bessere Welt. Ginny war glücklich mit Harry, Luna mit Neville und ich...tja ich hatte endlich meinen Fred und ich würde ihn niemals wieder hergeben.....

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