Springe zu den Kommentaren

Meine bisher unbekannte Geschichte in Mittelerde 9

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 934 Wörter - Erstellt von: Luckymau - Aktualisiert am: 2016-11-18 - Entwickelt am: - 592 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

    1
    Erster Besuch in Bruchtal
    Fünf Tage später:
    Die letzten Tage sind für mich ziemlich schnell vergangen. Aber das ist auch kein Wunder, wenn man bedenkt, was ich alles zu erledigen hatte oder auch erledigen wollte. Aber Sachen packen und Waffen überprüfen benötigt nun mal seine Zeit, Haldir bestand noch auf tägliches Training und die Ausritte mit Arwen und Morwen sollten schließlich auch nicht zu kurz kommen.
    Aber jetzt sind endlich die Pferde bepackt und Arwen und ich bewaffnet. Ich bin sogar mit einem neuen Bogen ausgestattet, da ich inzwischen großenteils meine Ziele treffe. Gerade bin ich dabei auf Morwen aufzusitzen, während mir Haldir noch gefühlte tausend Sachen probiert mit auf den Weg zu geben. Während dessen sitzt Arwen schon längst auf ihrem Pferd und Galadriel steht grinsend neben uns. Nachdem ich mich dann endlich endgültig von den beiden verabschiedet habe, reiten Arwen und ich im schnellen Schritt nebeneinander Richtung Grenze Loriens. Ich weiß, dass wir einen langen Ritt vor uns haben, was mich aber relativ wenig stört, den ich sehe endlich mal etwas neues und mit Arwen wird es eh nie langweilig. Ich bin ziemlich aufgeregt, denn Arwen hat mir schon so viel von Bruchtal erzählt und ich möchte es endlich mit eigenen Augen sehen.
    Ein paar Tage später ist es dann endlich so weit, wir erreichen Bruchtal, während die Sonne bereits anfängt unter zu gehen, nach einem gemütlichen Ritt ohne jegliche Vorkommnisse, was ich schon fast etwas schade finde, da ich gerne mal einen paar Orks eine Lektion erteilt hätte. Als Bruchtal endlich in Sicht ist, bin ich nur noch sprachlos, es ist einfach wunderschön mit seinen Gärten und umgeben von den vielen Wasserfällen. Es ist mir unvorstellbar, wie dieser Anblick Arwen völlig unbeeindruckt lässt, aber vermutlich ist es inzwischen einfach völlig normal für sie. in meinen Augen ist es wiederum der schönste Ort, den ich je in meinem Leben gesehen habe. Nicht dass ihr jetzt denkt, dass ich Lorien nicht ebenfalls wunderschön finde, aber es ist einfach nicht zu vergleichen mit Bruchtal.
    Ich bin so fasziniert von diesem Ort, dass ich erst jetzt bemerke, dass wir gerade schon das Eingangstor Bruchtals durchqueren und geradewegs auf einen älteren Elben mit braunen Haaren zu reiten. Ich vermute, dass es sich bei ihm um Arwens Vater Elrond handelt, womit ich recht behalten soll, da diese in diesem Moment vom Pferd steigt und ihn mit den Worten: schön dich wieder zu sehen Ada begrüßt. Auch ich steige langsam von Morwens Rücken, bleibe aber neben ihr stehen, da ich mich gerade ziemlich unsicher fühle. Doch zum Glück scheint Elrond dies zu merken, denn er kommt freundlich lächelnd auf mich.
    >> Mae govannen Írith ar bardor . Ich bin Elrond, willkommen in Bruchtal.<<
    >> Mae govannen Elrond, es freut euch kennen zu lernen, aber nennt mich doch bitte einfach nur Írith.<<
    >>Gut Írith, da ich denke, dass wir uns jetzt öfters sehen werden, würde ich vorschlagen, wir lassen die ganzen höfflichen Anreden gleich weg. Ich würde vorschlagen, da es ja schon recht spät ist, bringt dich Arwen erst mal auf dein Zimmer. Reden können wir dann morgen, deine Sachen werden dir gleich gebracht und um eure Pferde wird sich auch jemand kümmern.<<
    Wenn auch etwas wiederwillig, überreiche ich einem Elben meine geliebte Morwen, allerdings nicht ohne mich vorher noch ausgiebig von ihr zu verabschieden. Eigentlich kümmere ich mich lieber selbst um mein Pferd, aber da der Ritt doch recht ansträngend war und es schon ziemlich spät ist, nehme ich das Angebot schließlich doch gerne an und folge Arwen durch einen langen Flur. Wir gehen um viele Ecken und ich bin jetzt schon dankbar für den guten Orientierungssinn der Elben.
    >>So, da wären wir. Wenn du mich suchst, die Tür rechts neben deinem Zimmer führt in meine Zimmer<<
    Ich öffne die Tür zu meinem Zimmer, wobei Zimmer ist eine völlige Untertreibung und bleibe erst mal völlig überwältigt stehen. Vor mir befindet sich ein riesiges Zimmer mit einem großen Fenster auf der einen Seite, einer Tür, die auf einen Balkon führt in der Wand daneben, einem großen Kleiderschrank, einem Tisch mit Stuhl, einem Sofa, einem wunderschönem Himmelbett und einer großen Truhe davor. Die Wände sind in einem hellen beige gestrichen, der Boden ist aus hellem Marmor, mit einem dunkelroten Teppich. In ebenfalls der gleichen Farbe sind die Vorhänge, der Fenster und des Bettes. An der dritten Wand, befindet sich eine Tür, die in ein ebenfalls recht großes Badezimmer führ, indem eine große Badewanne ist, die bereits mit warm dampfendem Wasser für mich gefüllt ist.
    Ich beschließe noch ein schnelles Bad zu nehmen und mich danach in mein Bett zu legen und schlafen zu gehen. Alles andere hat Zeit bis morgen.

Kommentare (0)

autorenew