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Sheinux kleiner Traum

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1 Kapitel - 1.327 Wörter - Erstellt von: Arya-Sayuri - Aktualisiert am: 2016-10-27 - Entwickelt am: - 537 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Eine kleine Geschichte, die sich mit den Traum eines kleinen, unscheinbaren Sheinux befasst. Ob sie wohl einen guten oder schlechten Ausgang hat?

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    Hallo^^
    Ich hab beim durchwühlen meiner alten und handgeschriebenen Storys diese hier gefunden. Schnell abgetippt und fertig. Ich möchte dazu sagen, die Geschichte schon etwas in die Jahre gekommen. Daher sieht man es mir hoffentlich nach, dass es noc hnicht so sonderlich meisterhaft geschrieben wurde, aber ich wollte es nicht großartig verändern.


    Sheinux kleiner Traum

    Vorsichtig durchstreift Sheinux die hohe Wiese, auf der suche nach ein paar Jonagobeeren. Sie werden für einen köstlichen Beerenmix gebraucht. Aber allein ist es gefährlich, da die Beeren zu dieser Jahreszeit heiß begehrt sind. Am Rande des Herbstes, auf dem Winter zugehend sind es die letzten, welche sich durch bloßes Suchen finden ließen. Auf leisen Pfoten schleicht sich das kleine Sheinux zum nahen Bach. Hier sind fast immer wilde Beeren, aber leider auch viele wilde Pokemon, welche scharf auf Leckereien der besonderen Art sind. Das hohe und saftige Gras kitzelt Sheinux und veranlasst ein kleines Kichern. „Freches Gras. Du verrätst mich noch.“ Sheinux redet mit einen Lächeln im Gesicht auf die wogenden Halme ein, doch diese gedenken gar nicht daran, sie aufzuhören zu berühren. Zwei schnelle Sprünge zur Uferböschung hin und Sheinux hatte es geschafft. Hier waren sie endlich. Wie knallbunte Tupfen stechen die Beeren aus dem Grün heraus. Hinter ihnen glitzert der dahinplätschernde Bach. Man kann sogar die Remoraid spielen sehen. Und welch einen Spaß sie hatten. Das kleine Elektropokemon hält inne um auf verdächtige Geräusche zu lauschen. Keines, nicht einmal das Schnattern der naheliegenden Taubsikolonie. Heute scheint ein guter Tag zu sein um Beeren zu pflücken, oder etwa doch nicht. Sheinux macht sich jedenfalls, summend vor Glück, auf um den Tag mit etwas Süßem zu vollenden. Die Sonne neigt sich schon dem Horizont entgegen. Die wenig wärmenden Sonnenstrahlen erhellen den Trampelpfad wie einen heiligen Weg. „Ich lasse ein paar übrig, denn so viele kann ich gar nicht alleine verputzen.“ Das ist sehr typisch für Sheinux, anderen etwas übrig zu lassen. So hat es schon so manchen Lebewesen geholfen. Nur eine Erinnerung verdunkelt den Glauben an das Gute in dem kleinen Wesen. Die ersten Wochen des Sommers. Der Tag, an dem es diesen Menschen getroffen hat. Einige ihrer Art verschwanden nach solchen Begegnungen, andere kehrten leicht verletzt in ihre Verstecke zurück. Man sagte immer Sheinux wären Rudelpokemon, doch die Wahrheit ist: Sie alle lebten einzeln für sich. Manchmal wenn ganze Gruppen von Menschen hier auftauchen, legt sich eine seltsame Stille über die weitläufige Wiese. Als sie gerade die dritte Beere pflücken will, fällt ihr ein, dass es genau diese Stille ist. Menschen! Bei genauen Hinhören kann man sogar das leise Raunen der Fänger hören. Noch ist nicht zu verstehen was sie sprechen, doch es klingt heute eher angenehm. Sheinux beeilt sich noch eine weitere Beere zu pflücken und will sich dann wieder im sicheren Gras verziehen.
    „Oh wie niedlich! Ein kleines Sheinux!“ Wie von einen Blitz getroffen lässt Sheinux alle Beeren über den Boden kullern und rennt davon. Man hat sie gesehen und nun verschleppen. „Wenn ich doch nur ein Luxio wäre, könnte ich sie in die Flucht schlagen.“ Da war er wieder. Der Traum eines jeden Sheinuxes. Stärker werden und die lose Gemeinschaft beschützen. Sogar die anderen, hier lebenden, Pokemon warnen und schützen vor den grauenhaften Häschern mit ihren runden Geschossen, die sie grotesk Pokebälle nennen. „Ach, lass es doch. Das war nur ein schwaches Exemplar. Wenn du wirklich ein Sheinux willst dann musst du schon etwas anspruchsvoller werden, sonst wirst du doch eh nur verlieren.“ Eine männliche Stimme weißt die erste weibliche zurecht. Da ist der stolz von Sheinux geweckt. Das kann nicht angehen! Niemand nennt es ein schwaches Exemplar. Schon oft war sie in kleinere Raufereien geraten, weil man sie schwach genannt hatte. Aber das geht zu weit. Mit einen schrillen Aufschrei stürzt sich Sheinux auf die beiden Menschen und setzt Tackle ein. „Es greift an! Es greift an!“ Das Mädchen kramt aufgeregt in ihrer Tasche herum, dann zieht sie eines dieser Pokebälle heraus. „Los Plinfa, zeig dein Talent!“ Zu Sheinux Überraschung materialisiert sich ein recht niedlich aussehendes Plinfa direkt vor ihren Augen. Das macht sie sprachlos. Auch für ein paar Momente vollkommen regungslos. „Bist du eigentlich bescheuert? Ein Wasserpokemon gegen ein Elektrotypen ist doch gleich ein Eigentor.“ Sheinux sieht sich schnell nach den Jungen um. Verschlossene Miene, naturfarbene Kleidung, Strenge Augen und eine Aura, die Sheinux frösteln lässt. Es stimmt also, Menschen sind Monster. Doch im selben Augenblick denkt es sich: „Wenn nicht jetzt, dann kann ich meine Freunde niemals beschützen. Das ist meine einzige Chance, und ich werde sie nicht verstreichen lassen.“ Hochmotiviert rennt sie auf das still da stehende Plinfa zu, ein paar Volt unter den Pfoten hervor quellen lassend. Heute würde ihr großer Tag werden. Doch wie zu erwarten weicht Plinfa ganz ruhig aus. „Gut gemacht Priya!“ Das Mädchen hüpft aufgeregt umher. „Siehst du Domi! Ich kann sehr wohl mit einen Plinfa kämpfen, denn es ist stark! – Setz Blubber ein!“ Sheinux sieht die Gefahr schon kommen und reagiert mit einen Ruckzuckhieb, um auszuweichen. „WOW. Das war super. Jetzt möchte ich dich umso mehr in meinen Team haben.“ Die Stimme überschlägt sich schon vor Begeisterung. Während Sheinux sich des Sieges schon sicher ist, wirft das Mädchen einen rot-weißen Gegenstand. Einen Pokeball. Sheinux kann kaum reagieren, so schnell kommt dieser angeflogen. Plinfas überraschender Angriff mit Schnabel bringt das kleine Elektropokemon komplett aus der Fassung. Erschrocken lässt Sheinux einige Blitze hervor schnellen, dennoch wird sie in den Ball hineingesaugt. „Eins, Zwei, und.“ Kurze Pause, Spannung macht sich breit. „DREI! Yay! Ich habe es einfangen können.“ Voller Freude rennt das Mädchen zum Ball und hebt es auf. Einmal in den Händen gedreht, blickt sie sich nach ihren Begleiter um. „ich werde dir zeigen wie stark dieses Sheinux wird. Darauf kannst du dich gefasst machen. Und am Ende bin ich Pokemeisterin.“ Sie wirft einen sanftmütigen Blick auf den Ball in ihren Händen. Das Sheinux, welches jetzt zu ihren Team gehört, spürt die Aufmerksamkeit, die ihr zuteil wird. Es ist eine angenehme Aufmerksamkeit. Beinahe schon beruhigend. Sogar etwas Aufbauendes es spüren. In der nächsten Sekunde hört Sheinux etwas, was sie vor Freude fast wieder aus dem Ball springen lässt. „Mit meinen Training wirst du dich ganz schnell zu einen super starken Luxio mausern und bestimmt auch zu einen wahnsinnig tollen Luxtra. Du kannst dann alle beschützen, die du magst. Ich hoffe du und ich werden sehr gute Freunde.“
    Freunde, das klingt gut. Stärker werden, jetzt klingt es nach Spaß. Sheinux ist glücklich. Es scheint auch Menschen zu geben, die sich wirklich für ihre Pokemon interessieren. Menschen die nicht nur auf die Ausgangsstärke achten. Menschen die freundlich sind und an das Positive glauben.
    „Wenn ich mich dir so ansehe, vielleicht kannst du mich schon eines Tages besiegen. Denn deine Pokemon vertrauen dir so wie du ihnen. Lass uns eine Wette abschließen. Gewinnst du mit diesen Sheinux irgendwann mal gegen mich, dann hast du den größten Fan auf Erden gewonnen. Wie wäre es damit? Lara?“ 1100 Wörter

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