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Todesengel Creepypasta

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3 Kapitel - 2.013 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2016-07-22 - Entwickelt am: - 1.084 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Dies ist eine Geschichte, die ich mir selber ausgedacht habe. Allerdings erkennt ihr vll. einige Elemente aus einer bekannten Serie.

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" Großmutter, möchtest du mir eine Geschichte erzählen?", fragte die zehn jährige Sophia die alte, gebrechliche Frau, welche sich gerade in ihren gepolsterten, etwas schmuddeligen Sessel fallen ließ. Sophia saß ihr gegenüber und nur ein großer, aus Eichenholz gefertigter Tisch trennte die Beiden voneinander. Die Oma von Sophia lebte in einem alten, Steinhaus, mitten im Wald, welches längst renovierungsbedürftig wäre. Zwischen den Ziegelsteinen pfiff der kalte Wind ins Haus und der Holzboden, wie auch die Dielen knarrten und erzeugten somit ein wirklich unheimliches Geräusch. Zu diesem Zeitpunkt hatte Sophia ständig das Gefühl, als würde sich ihr von hinten, oder von der Seite etwas nähern. Deswegen beschloss sie, ihr Bett, wie auch wenige Sekunden später ihr Zimmer zu verlassen, rannte so schnell, wie sie nur konnte, zu ihrer im Nebenraum schlafenden Oma, weckte diese mit hastigem Zerren an deren Bettdecke auf und bat ihre Großmutter, ihr die Angst zu nehmen. Die Großmutter der kleinen Sophia kam der Bitte ihrer Enkelin daraufhin nach und flüsterte ihr mit weißen, zerzausten Haaren und in einem weißen Nachthemd zu:,, Geh doch schon einmal ins Wohnzimmer. Ich komme gleich nach." Sophia verstand, dass ihre Oma etwas Zeit benötigte, um aufzustehen. Dennoch bereitete es dem zehn jährigen Mädchen Kopfschmerzen, allein bis ins Wohnzimmer zu gehen, denn das Haus war groß und über die Jahre sammelten sich viele merkwürdige, wie auch wirklich unheimliche Dinge an. Besonders beunruhigte Sophia aber der Gedanke, kein Licht anmachen zu können, denn ihre Oma verachtete die heutige Technik. Keine Stromleitungen verlaufen durch die undichten Wände und auch keinen Empfang bekommt man im und um das Haus herum. Während Sophia's Eltern in München das Internet nutzten und das junge Mädchen dort auch die Möglichkeit hatte, stets ihre Freunde per Telefon zu kontaktieren, lebte ihre Oma väterlicherseits stets mit der Natur und in den Dörfern nannte man sie eine Kräuterhexe. Früher ging Sophia's Großvater täglich jagen und brachte den einen, oder anderen Hirschen, oder Eber mit, ehe dieser dem Krebs vor 5 Jahren erlag. Seitdem fuhr viermal in der Woche der Bäcker mit dem Rat vorbei und brachte der alten Frau mit den weißen Haaren und stets einen Gehstock in der Hand, wenn sie nicht gerade schlief, Essen, Trinken, wie auch Medikamente.

So also schlief auch dieses Wochenende Sophia wieder bei der Mutter ihres Vaters, um die Natur zu genießen. Am Tag liebte das zehnjährige Mädchen, im nahe gelegenen See schwimmen zu gehen und den Vögeln zu zu hören. Jedoch fürchtete sie sich nachts oftmals, da es im Haus ohne Strom nur mit Öllampen und Kerzen möglich war, Licht zu erzeugen. Außerdem hangen im ganzen Haus verteilt ausgestopfte Tierköpfe und in der Küche, im Bad, wie auch im Wohnzimmer saßen alte Holz- und Porzellanpuppen in den Ecken, oder auf Regalen. Die Meisten sahen harmlos aus, doch manche von ihnen stellten Clowns, oder finster blickende Affen da. Da konnte man des Nachts schon eine Gänsehaut bekommen. Zudem fegte in dieser unheimlichen Nacht ein Sturm über das Haus hinweg.

Sophia blieb aber tapfer und schnappte sich eine Kerze, welche in ihrem Zimmer lag, zündete diese an und nahm es mit der langen Dunkelheit im Gang auf. Dabei kniff sie sich vor lauter Angst immer wieder die Augen zu. Im Wohnzimmer aber angekommen zündete sie die vier Öllampen und Kerzen an und brachte Licht ins Dunkel.

Als ihre Großmutter ihr also gegenüber saß und sie friedlich anlächelte, begann diese:,, Weißt du Sophia, auch, wenn diese Nacht wirklich unheimlich und voller Schrecken ist, so möchte ich dir trotzdem eine Gruselgeschichte erzählen. Meine Mutter erzählte sie mir des Öfteren und ich gab sie weiter an deinen Vater." Das Mädchen zitterte am ganzen Körper, obwohl sie 3 Decken aus ihrem Zimmer mit nahm und diese fest umklammerte. Es schien aber nicht die Kälte zu sein, die dem Mädchen etwas ausmachte, sondern viel mehr die Geschichte, die ihre Oma ihr gleich erzählen würde. Sie wusste aber, dass ihre Großmutter ihr niemals schaden, oder ihr gar noch mehr

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