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Plötzlich Warrior Cat!

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26 Kapitel - 29.125 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 10.765 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 7 Personen gefällt es

Katarina hatte es noch nie leicht, die 14 jährige wird oft grundlos von ihrem Vater geschlagen. Neben ihren alltäglichen Sorgen die sie plagen muss sie neben der Schule auch noch in einem Schnell Restaurant arbeiten. Doch was ihr nun geschieht übertrifft alles je erlebte. Nach einem tragischen Unfall wacht sie in einem neuen Körper auf und muss sich in einer neuen Welt zurecht finden. Natürlich sind Artgenossen da auch nicht weit.

Eine etwas andere Warrior Cat Ff, ohne Marry Sue, ohne "alles wird gut" aber dafür mit jede Menge Abenteuer und Dramatik.

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    ((bold)) Vorwort ((ebold)) Diese Geschichte ist frei erfunden, die Charaktere außer Reh gehören Erin Hunter. Ich verdiene mit dieser Geschichte kein
    Vorwort

    Diese Geschichte ist frei erfunden, die Charaktere außer Reh gehören Erin Hunter. Ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld trotzdem unterliegt sie meinem Copyright. Die Idee der Umwandlung gehört nicht mir jedoch bitte ich darum wenigstens die Vorgeschichte zu ändern solltest du sowas auch schreiben wollen!
    Aber nun viel spaß mit meiner Geschichte ;)
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    Ich hörte Krach, schaute auf die Uhr es war 6:32 am Samstag! Warum musste sich mein Vater ausgerechnet am Samstag betrinken? "Kate Komm r-runter ei-einkaufen!" Ertönte die lallende Stimme meines betrunkenen Vaters. "Es ist 6:32! Sicher nicht!" Schrie ich den Gang entlang. Die Tür ging auf und mein Vater kam herein, er hielt eine Bierflasche in der linken Hand und hatte die Andere zu einer Faust geformt. "W-wie war da-das?" Sagte er in seiner gewohnten betrunkenen Stimme. "Nicht jetzt!" Ich setze mich in Bett auf. "Geh j-jetzt oder du bekommst Ä-ärger!", brüllte mein Vater mich an. Obwohl er mehrere Meter von mir weg stand kam mir der ekelige Alkoholgestank entgegen. Oh nein. dachte ich mir nur. Hoffentlich schlägt er mich nicht wieder... . Ich hatte den Satz geradezu Ende gedacht als ich nur noch die Faust meines Vaters sah, dann war kurzzeitig alles still. Ich roch weder den Alkoholgeruch meines Vaters noch empfand ich Müdigkeit. Lange hielt jedoch diese behütende Stille nicht an, plötzlich fühlte ich einen stechenden Schmerz an meinem linken Auge. Ich hörte meinen Vater lachen, doch das Lachen wurde langsam immer leiser. Langsam öffnete ich mein rechtes Auge, Angst davor meinem Vater entgegen zu blicken. Doch mein Zimmer war leer. Er ist ins Wirtshaus gegangen.Dachte ich nur erleichtert. Ich schwang meine Beine aus dem Bett und stand auf, nahm mir ein T-Shirt eine Strickjacke die schon ein Loch hatte, eine Leggins die schon mehr als abgewetzt waren und meine roten Chucks, für diese würde man höchstens noch 5€ verlangen können. Rasch zog ich mich um, band meine hellbraunen Haare zu einem Französischen Zopf und ging aus dem Haus. Wenn ich mich nicht beeilen würde, würde ich es wohl noch kaum rechtzeitig zur 'Arbeit' schaffen. Ich überquerte erneut eine Straße und blieb vor einer Ampel stehen. Scheiße ich komm zu spät! Ich ging einfach bei Rot über die Straße nur die andere Straßenseite im Blick merkte ich nicht wie das silberne Auto nicht mehr zum Stehen kam und in mich rein krachte. Rasende Schmerzen packten mich, im Brustkorb, an den Rippen und an meinen Beinen, ich fühlte heißes Blut meinen Körper entlang laufen. Plötzlich hörte ich nichts mehr, ich sah unzählige Menschen die zu mir kamen um sich um mich zu sorgen, doch ich hörte niemanden. Langsam verschwamm meine Sicht auch noch, bis ich nichts mehr sah. Meine Schmerzen waren wie weggeblasen und eine behütende Schwärze empfing mich. "Hab keine Angst Reh, alle Schmerzen werden vergehen und du hast eine neue Chance..." Eine graue Kätzin stand nun vor mir in der Schwärze, ihre blauen Augen strahlten Mütterlich. "Schließ die Augen..." Maunzte Sie und legte ihren Kopf auf meine Haare. Ich schloss die Augen und viel in einen ruhigen Schlaf.

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    Wenn diese Vögel nicht gleich das Maul halten werde ich sie alle töten! Dachte ich genervt, ich rollte mich im Gras noch weiter zusammen. Warte was? Seit wann rollen sich Menschen zusammen? Und warum liege ich in Gras? Ich hob meinen Kopf und sah mich um, ich lag auf einer Wiese die an einen Mischwald grenzte. Nun sah ich an mir herab, ich dachte ich falle gleich in Ohnmacht als ich statt Menschlichen Händen Pfoten erkannte. Es waren Pfoten die der einen Katze glichen. Nein Sie glichen nicht der einer Katze es waren die einer Katze! Ich stemmte meine weißen Pfoten in die Erde und drückte mich nach oben, kurz darauf stand ich, wackelig aber ich konnte stehen. Ich sah einen Fluss, dahinter dichtes Schilf, ich trabte an den Fluss heran und betrachtete mein Spiegelbild. Ich war eine Kätzin mit braunem mittellangem Fell, Brust, Pfoten sowie die Innenseite meiner Beine und meine Schwanzspitze waren weiß. Man erkannte eine leichte kaum sichtbare Tigerung auf den Braunen Stellen. Außerdem hatte ich grüne strahlende Augen. Alles in allem war ich echt schön. Es hätte mich schlimmer treffen können... dachte ich nur seufzend. Die Worte der grauen Kätzin kamen mir wieder in Gedanken. "Hab keine Angst Reh... ." Meinte Sie, aber warum Reh? Sollte dies mein Name als Katze sein? Ich grübelte noch lange, bis in den Abend herein. Mein Bauch grummelte, ich hatte Hunger, schrecklichen Hunger. Da mich der Wald magisch anzuziehen schien ging ich dort hinein, lange brauchte ich mit meinen neuerworbenen Sinnen nicht um einen Vogel zu entdecken. Eine Amsel, sie hüpfte auf dem Boden herum und war sehr unachtsam. Ich sprang, doch plötzlich wurde ich von etwas zur Seite geschleudert, ich fiel auf den Boden und sah mehrere Katzen. Ein großer goldbrauner der einem Löwen ähnelte, ein kleiner grauer, ein weißer mit goldbraunen Augen und zuletzt ein hellgrauer Kater mit dunkelgrauen Tigerungen und langem Schweif.

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    "Was willst du hier auf Donnerclan Territorium?" Fragte der getigerte mit dem Langenschweif und kam in Angriffshaltung auf mich zu. Doch er wurde von dem großen goldbraunen aufgehalten. "Langschweif, beruhige dich du weißt nicht was die Streunerin hier will." Er bedachte mich mit einem ruhigen Blick. "Also wie heißt du überhaupt?" "Ich...I-ich heiße..." Mist! Wie soll ich mich nennen? "Ähm ich heiße Reh.... ." "Also Reh was willst du hier auf Donnerclan Territorium?" Was ist denn bitte ein Donnerdings? "Was ist ein Donnerclan?" Fragte ich kam mir dabei mehr als dumm vor. "Ach lasst Sie doch einfach gehen, schwächlinge wie diese Streunerin können wir nicht im Donnerclan gebrauchen!" Knurrte der gestreifte der anscheinend Langschweif hieß den goldbraunen an. "Es sind schlechte Zeiten für den Donnerclan Langschweif und das weißt du! Wir können jede Hilfe gebrauchen." Ich war erstaunt, der goldene große war immer noch ruhig und geduldig. "Also es ist so... hier in diesem Wald Leben 4 Katzengruppen, der Schatten- Fluss- Wind- und Donnerclan. Das gebiet wurde unter den 4eren gerecht aufgeteilt, du befindest dich jetzt unerlaubt auf Donnerclan Territorium." Der Weiße hatte sich das erste mal zu mir gewandt, er bedachte mich ebenfalls ruhig und geduldig. "Willst du dich uns anschließen oder für dein ganzes Leben allein durch die Wälder streifen?" Es vergingen bestimmt 5 Minuten bis ich mich entschieden hatte. "Darf ich dann sofort mitkommen?" Der Weiße und der Braune Schnurrten belustigt, sie wandten sich um und liefen voraus. "Komm mit Reh!" Ich rappelte mich auf und folgte ihnen eher langsam, der kleine Graue der sonst immer in der Nähe des braunen war gesellte sich zu mir. "Hi, ich bin Graupfote!" Der Kleine war sehr selbstbewusst was mir gefiel. "Ich gehe davon aus du kennst meinen Namen schon? Aber würde ich gene den von den Katern vor uns wissen." Graupfote sah die Kater an. "Der Weiße ist Weißpelz, er weiß eigentlich immer was zu tun ist. Der goldbraune ist Löwenherz, mein Mentor, er ist sehr geduldig. Der getigerte daforne ist Langschweif, er kann sich manchmal schlimmer wie ein Stinktier aufführen!" Wir lachten beide, doch lange dauerte es nicht, da kamen wir vor einer Ginsterwand an. "Hier ist es." Verkündete Weißpelz und schlüpfte durch ein Schmales Loch. Graupfote und Langschweif folgten ihnen, nun blieben ich und Löwenherz zurück. Ob sie mich wirklich herzlich empfangen werden? Ich habe kein gutes Gefühl... Ich quetschte mich ebenfalls durch das Loch und ging noch ein paar Schritte durch einen 'Tunnel' bis ich bei dem Ausgang ankam. Ich wurde nicht richtig wahr genommen, doch 3 Augenpaare schienen mich zu durchlöchern. Es war Langschweif der den Kopf mit einem Dunklem Kater und einem Großen getigerten zusammenstecke, aber den Blick auf mir haften ließen. Das fängt ja schonmal gut an.... "Komm Reh." Löwenherz ging zu einem großen Stein, darunter lag eine Höhle. "Warte hier, ich komme dich gleich holen." Er ging in die Höhle hinein, ich blieb mitten im Lager zurück, durchlöchert von mehreren Augenpaaren. Eine schildpatt farbene Kätzin kam auf mich zu, sie war wirklich hübsch und so etwa in meinem Alter. "Hallo, wer bist du?" Fragte sie und setzte sich neben mich, ich setzt mich auch. "Ich weiß nicht so wirklich wie ich heiße..." Gab ich verlegen zurück. "Du weißt nicht wie du heißt?" Sie sah mich neugierig an. "Naja, die graue hat mich Reh genannt..." "Welche Graue?" Sie sah mich mit einer Mischung von Neugierde und Wissen an. "Ich weiß nicht... sie erschien mir bevor ich starb..." Sie lächelte mich an. "Wenn du mit Blaustern gesprochen hast schicke ich Sandpfote zu dir, sie soll dich zu mir bringen." Sie stand auf und ging. Ich blieb völlig verwirrt zurück.

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    Ich warte lange und fühlte mich von Zeit zu Zeit immer angestarrter. Wann ist Löwenherz wohl endlich wieder da? Mich löcherten Blicke von allen Seiten und mein Pelz war heiß vor Scharm. Ich sah mich im Lager um, viele Katzen mit den verschiedensten Fellfarben musterten mich. Besonders freute ich mich Graupfotes graues Fell unter all den Pelzen zu entdecken. Er saß bei einem schwarzen kleinen Kater mit einem weißen Fleck auf der Brust. Graupfote hatte mich wohl bemerkt und lächelte mir freundlich zu. Ich lächelte zurück aber drehte bald meinen Kopf weiter um mehr von diesen Katzen zu sehen. Wieder streifte mein Blick einige Katzen bis er an Langeschweif hängen blieb. Seine grünen Augen(tut mir an der Stelle leid, habe keine Ahnung welche Farbe seine Augen haben ^^`)musterten mich kalt, aber er konnte nicht verbergen das ein funken Neugierde unter der Kälte lag die wie eine Welle über alles schwappte das wärme ausstrahlen konnte. Der Moment wurde aber durch Löwenherz zerstört der mich grad ansah und scheinbar auf eine Antwort von mir wartete. "Äh..." Man, ich hab keinen Plan was er gesagt hat! "Ähm also..." "Blaustern will mit dir sprechen." Meinte der große hellbraune und sah mich mit seinen warmen grünen Augen an. "Achso ok." Ich stand schon am Eingang zu ihrem Tunnel und wartete auf Löwenherz. "Kommst du nicht mit?" Fragte ich verlegen und sah ihn bittend an. "Nein Reh, ich muss noch eine Patrouille zur schattenclangrenze anführen. Keine Sorge Blaustern wird dich gerecht und fair behandeln und jetzt geh." Ich drehte ihm nach diesen Satz verunsichert den Rücken zu und schlich vorsichtig in den dunklen Gang. Ich musste ein paar Schritte gehen bis sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnten. Am Ende das Ganges wurde der Boden ebener und ich konnte viel Moos in einer Ecke ausmachen. Darauf saß eine blaugraue Gestalt die mich mit klugen Augen musterten. "Du bist also Reh..."

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    "Ähm... nein... also ähm..." Verwundert sah mich die Kätzin an und bedeutete mir mit einem Schwanzschnippen mich zu setzten. Ich trat noch zwei Schritte nach vorne und setzte mich dann ihr gegenüber auf den Boden. "Also du heißt nicht Reh... wie heißt du dann?" "Ich... also... ich weiß es nicht." Stotterte ich unsicher und sah verlegen auf den Boden. "Du hast keinen Namen?" Die Blaugraue umrundete mich zwei Mal und ließ sich dann vor mir erneut in ihrem Nest nieder. "Ich bin Blaustern, die Anführerin des Donnerclan... woher kommst du?" Das ist doch nicht ihr ernst oder? "Ich... ähm... bin mal hier mal dort gewesen... auf der Suche nach dem perfekten Ort um dort zu Leben." Wieder musterten mich ihre blauen Augen. "Sag mir Streunerin: Wärst du bereit ein Leben im Donnerclan zu führen? Aber ich warne dich, es ist kein einfaches Leben!" Sollte ich? Ich meine jetzt in meinem neuen Körper ohne Hilfe herum zu laufen wäre leichtsinnig... "Ja ich wäre bereit mich euch anzuschließen!" Sagte ich mit Starker fester Stimme. "Nun gut du wirst Rehpfote heißen... ich ernenne dich noch vor Sonnenuntergang... du wirst solang bei den Schülern bleiben." Erst wollte ich zustimmen doch dann viel mir Tüpfelblatt ein. "Wenn es dir nichts ausmacht Blaustern würde ich lieber erst zu Tüpfelblatt gehen." Verwundert sah mich die kluge Kätzin an, doch sagte sie nichts mehr und entließ mich mit einem Kopfnicken nach draußen.

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    Schnell huschte ich aus dem dunklen Bau der Donnerclan Anführerin. Oh herjeh... ich habe ja GAR KEINE AHNUNG was hier grad läuft! Ich verzog mein Gesicht als mich Sonnenstrahlen kitzelten. Missmutig sah ich mich um. Wollte nicht Tüpfelblatt jemanden zu mir schicken? Ich seufzte, meine Augen huschten zu der Stelle an der Langschweif saß. Wo dieser Fellball wohl hin ist? Nicht das es mich interessieren würde... Mein Gedankengang wurde jeh von einer jungen Kätzin unterbrochen die auf mich zukam. Ach das ist bestimmt Sand- äh wie hieß sie? Klaue? Pratze? Pranke? "Komm mit!" Knurrte sie und drehte sich um. Wow wie ist die denn drauf? Ob Katzen sowas wie ihre Tage haben können? Wenn ja dann hat sie die heute... hihihi. Sie führte mich über den Platz und zu einer Felsspalte.(Sorry weiß nicht mehr aus was der HB bestanden ist und hab grad kein Buch da^^") "Da drinnen ist Tüpfelblatt! Bedank dich ja nicht bei mir, wegen dir hat mich Rotschweif nicht mit auf Patrouille genommen!" Fauchte sie mich an. "ähm ok..." Ein wenig eingeschüchtert aber vor allem genervt von der tollen Stimmung die Sand- äh PFOTE! Hah ich weiß es wieder Sandpfote- ausstrahlte trabte ich angespannt durch den Tunnel. Wird Tüpelblatt mir helfen können? Ich schob mich durch den Tunneleingang und sah mich auf der Lichtung um. Sie lag verlassen da und der Duft von Kräutern kitzelte mich in der Nase. "Reh! Ich habe schon gedacht du kommst heut nicht mehr!" Ich zuckte furchtbar zusammen und sah Tüpfeblatt, die neben mir stand, erschrocken an. WTF wie ist sie denn jetzt da hingekommen? "Ähm.. ja Blaustern hat mir ein Angebot gemacht." "Hast du es angenommen?" Ich nickte. "Willkommen im Donnerclan Rehpfote!" Lächelte Tüpfelblatt. "Danke" Schnurrte ich schüchtern... wobei das war kein schnurren das klang eher wie husten aber egal. "Du hast bestimmt einige Fragen nicht? Komm setz dich!" Sie zeigte auf ein Häufchen Moos das auf der Lichtung lag. Ich setzte mich und sah sie erwartend an. "Hier für dich, ich denke du bist hungrig..."Schnurrte sie und schob mir.eine Maus zu. Ohne groß drüber nachzudenken biss ich ein Stück ab und ich muss zugeben. Es schmeckte nicht wie Cheesburger aber es war echt gut! "Ich fange einfach an zu erzählen, vielleicht kann ich dir so einige Fragen beantworten... . Also die graue Kätzin die du gesehen hast war eine Sternenclan Katze. Der Sternenclan sind unsere Ahnen. Sie leben über uns im Silberfließ und beschützen uns. Der Sternenclan hat uns vor ein paar Tagen eine Prophezeiung geschickt die Lautet: Nur Feuer kann den Clan retten. Der Sternenclan hat dein Leid gesehen und beschlossen dir eine 2. Chance zu geben... als Katze. Deine Aufgabe ist es Feuer zu helfen. Katie es gibt kein Zurück mehr. Lasse deine Pfoten vom Sternenclan leiten." Erschrocken starrte ich sie an. Sternenclan? Feuer? Kein Zurück? "Ich kann nicht zurück?" Hauchte ich erschrocken. Ein mitleidiger Ausdruck trat in Tüpfelblatts Augen. "Es tut mir leid Katie aber du bist nicht mehr die die du mal warst... du bist jetzt Rehpfote. Schülerin des Donnerclans und Katze. Nichts geschieht zufällig Rehpfote!" Ok das musste ich erstmal verdauen. Ich schluckte und erstellte grad eine 'Pro' und 'Contra' Liste in meinem Kopf.
    Pro:
    - kein Alkoholiker Vater
    - keine Arbeit
    - keine groß Stadt
    -(eventuell) Feunde
    -keine Jugendlichen die einen mobben können wenn man total fertig ist
    - keine Schläge
    - ich bin relativ hübsch
    - ich mag Katzen:3

    Contra:
    - Ich bin eine Katze und habe einen neuen Körper
    - vermutlich werde ich nicht soooo gut aufgenommen
    - ich muss Kämpfen und töten

    Ok Pro überwiegt... "Ich werde bleiben und sehen was die Zukunft bringt... ich werde nun Rehpfote sein! Schülerin des Donnerclans!" Ich schwellte stolz meine Brust und schnurrte leicht, diesmal klang es nicht so als würde ich gleich sterben (xD).

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    Mit erhobenem Kopf und stolzem Blick komme ich wieder aus dem Heilerbau. Inzwischen war die Sonne schon kurz nach dem Zenit. Haben ich und Tüfpelblatt wirklich so viel geredet? Tüpfelblatt hatte mir alles erklärt und geduldig auf meine Fragen geantwortet. Es gab noch einiges was ich noch nicht so verstanden habe und an das ich mich noch gewöhnen muss, aber wenigstens war nun das Gefühl der nagenden Unwissenheit weg. Tief seufzend sah ich mich um. Rechts von mir lag der Ältestenbau. Die alten Katzen hatten sich zum Dösen hingelegt oder wuschen sich gegenseitig. Zu meinem Glück schienen sie sich nicht für mich zu interessieren, sodass ich wenigstens von ihnen nicht mit Blicken durchbohrt wurde. Mit strammen Schritten und starren Blick mache ich mich auf zum Schülerbau. Wird Zeit mal meine Mitbewohner kennen zu lernen!Denke ich leicht sarkastisch und bewege mich noch schneller auf meinen neuen Schlafplatz zu. Vor dem Bau sehe ich zu meinem Pech die Sandfarbene Kätzin Sandpfote und einen anderen Kater mit braunem Fell, sie waren etwa gleich alt. "Wen haben wir denn da? Die Streunerin die denkt sie könnte uns alle täuschen!" Zischte der Braune. "Warum sollte ich euch täuschen? Und warum bildest du dir nicht erst deine Meinung ehe du über mich urteilst?" Frage ich schnippisch. "Ich erkenne auf Anhieb Lügner und weiß das DU" Er stand auf und bleibt vor mir stehen. "eine bist!" Wütend stoße ich meine Nase soweit vor seine dass unsere Schnurrhaare sich berühren. "Du meinst ICH sei eine Lügnerin?" Ich versuchte so gut es ging ihn mit meinen Augen zu erdolchen. "DU könntest mal mehr Manieren haben und dich vorstellen! Aber wie ich sehe schaffst du nicht mal das! Leg dich ja nicht mit mir an du Flohschleuder!" Mit diesen Worten stolziere ich an dem Braunen vorbei. Was ist nur los mit mir? So bin ich ja sonst auch nicht!Kurz überlege ich umzukehren und mich bei dem Kater zu entschuldigen, doch entscheide ich mich schnell dagegen. Geschieht ihm Recht! Nun Richte ich meine Gedanken wieder ins hier und jetzt und sehe ganz hinten an den Bau einen schwarzen Kater gepresst sitzen. Seine Augen sind erschrocken geweitet und sein Fell steht in allen Richtungen von ihm ab. Schnell miaue ich in beruhigendem Ton. "Tut mir wirklich leid, ich wollte dich nicht erschrecken…ähm… ich bin Rehpfote und nun ja neu hier…" Verlegen lecke ich mir über die Brust und sehe wie sich der Kater etwas entspannt. "I-ich bin Rabenpfote." Miaut er in unsicheren Ton und ich sehe ihm an das er am liebsten im Boden versunken wäre vor Scham. "Freut mich deine Bekanntschaft zu machen Rabenpfote!" Miaue ich erfreut und gehe auf ihn zu. Misstrauisch verfolgt er meine Schritte und atmet leise aus als ich mich neben ihn niederlasse. Natürlich lasse ich genügend Abstand sodass der Kater sich nicht "bedroht" fühlen musste. Was ist nur mit ihm passiert das er SO ängstlich ist? "Du… warst eine Streunerin oder?" Verwirrt hebe ich den Kopf aber nicke dann schnell. "Ja durch Vermischung guter oder eher weniger guten bin ich von einer Patrouille gefunden worden." Der schwarze nickt und verstummt blitzartig akls sich im Lager stimmen heben.

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    Sooo hier nach langer Zeit ein neues kapi! Das nächste wird dann spannender und länger da die Liebe Rehpfote in den Clan findet und auch jemand anderes teilt dann dieses Kapi aber mehr verrate ich hier lieber nicht! Bye ^^

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    Hey bitte an alle: vergesst das mit dem Hauskätzchen, da ist mir ein nun ja zeitlicher Fehler unterlaufen, habe das auch schon ausgebessert. ^^"
    Viel Spaß mit diesem Kapi:3 hoffe ihr seid nicht iwie böse wenn es NICHT GANZ mit dem Buch übereinstimmt aber muss die Story halt etwas verändern ...
    naja will jetzt auch nicht mehr nerven, lg Flussi .:)
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    Seite an Seite mit der schwarzen Rabenpfote trabe ich aus dem Bau. Ich schaue verwirrt von einer Seite zur anderen und kann erkennen wie der bullige dunkelgestreifte Kater, mit dem Langschweif vorher großzügig über mich gelästert hat, den kleinen schwarzen mit genervten Blick und einem schwanzschnippen zu sich ruft. Schnell rast Rabenpfote zu dem getigertem ohne auch nur ein Wort des Abschieds zu verlieren. Etwas verloren, da mich ja mein einziger "Bekannter" hat stehen lassen sehe ich mich um und kann eine Traube Katzen vor dem Felsen über Blausterns Bau sehen. Erstarrt gucke ich in den Himmel und kann erkennen wie die Sonne langsam untergeht. Fuck Ich habe meine Eigene Ernennung vollkommen vergessen! Schnell schaue ich an mir herab. Ich sehe schlimmer aus wie jede Straßenkatze! Ich will gerade mein Fell putzen als ich von der Seite angerempelt werde. "Ups ich Tollpatsch! Da hab ich wohl nicht aufgepasst!" Mit herablassendem Blick mustert mich die blauen Augen (ich hab nachgeschaut! xD) von Langschweif. "Sieht wohl ganz so aus." Knurre ich ihm beinahe entgegen. "Hat die Streunerin etwa schlechte Laune?" Miaut er herausfordernd. Kurz schließe ich die Augen und Atme tief durch. "Ein wenig. Wenn du mich jetzt entschuldigen würdest, meine Ernennung zur Donnerclanschülerin wartet." Elegant wollte ich mich an ihm vorbei drängeln, doch habe ich damit wohl die Rechnung ohne Langschweif gemacht. Dieser stellt sich so vor mich das unsere Nasen sich fast berühren. "Ernennung zur WAS?" Faucht er mich leise und bedrohlich an. "Zur Donnerclan Schülerin und jetzt BITTE lass mich durch." Miaue ich versucht gelassen, doch hinter meiner Vasade aus Ruhe und Gelassenheit steckt Angst vor dem Kater. Diese blauen Augen welche mich praktisch auf der Stelle festnageln erinnern mich sehr an meinen Vater. Er hatte immer diesen herablassenden Blick aufgesetzt wenn er von oder mit mir sprach. "Warum sollte ich dich gehen lassen? Der Donnerclan kann nicht noch eine schwächliche Katze gebrauchen." Miaut er bedrohlich. Er kommt mir immer näher, plötzlich berühren sich unsere Nasen und mit einem erschrockenen Zischen fahren wir auseinander. Ein kleiner Stromschlag ging von der Nasenspitze des einen auf den anderen über. Erschrocken schaut mich der Graue an und ich kann in seinem Blick so etwas wie Interesse erkennen, ehe er sich schüttelt und in der Katzenmenge verschwindet. Was zur Hölle war das denn bitte? "Reh? Die Ernennung beginnt gleich jetzt komm." Miaut eine Stimme neben mir. Überrascht fahre ich herum und kann Tüpfelblatt neben mir erkennen. Ich will mit ihr gerade auf den Felsen zu als Stimmen laut werden und eine Katze ebenfalls mit Löwenherz auf den Felsen zusteuert. Ein feuerroter Kater mit Halsband steht nun im Lager und sieht sich um. Erstarrt flüstere ich: "Nur Feuer kann dich Clans retten…" Tüpfelblatt schnellt zu mir herum, die Augen weit aufgerissen vor erstaunen. "Was hast du grad gesagt?"

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    Verwirrt schaue ich sie an. "Was meinst du ich habe nix gesagt." "Natürlich" miaut Tüpfelblatt noch verwirrter als ich. "du hast doch von der Prophezeiung ge-" "Ich fordere aller katzen auf, die alt genug sind zum Beutemachen, sich hier unter dem Hochstein zu versammeln." Schnell wende ich mich dem Geschehen zu. "Nun denn… wir sollten Blaustern nicht warten lassen." Zügig schiebt sich die schildpattfarbene Kätzin einen weg durch die Menge, wie ein Fisch durchs wasser. Schnell folge ich ihr, darauf bedacht jetzt nicht über die Pfoten zu stolpern und mich somit vor allen zu blamieren. Die Blicke der Katzen brannten sich wie die Sonnenstrahlen in meinen Pelz und ich muss mich zusammenreißen nicht schneller zu laufen. Abruppt bleibt Tüpfelblatt stehen, doch ich war so in Gedanken das ich davon nichts mitbekommen habe. Neben uns stehen der Weiße und der Goldbraune Krieger, Weißpelz und Löwenherz. In ihrer Mitte befand sich der rote Kleine Kater, welcher vorher irgendwas in mir ausgelöst hatte. Große grüne Augen mustern mich neugierig aber auch ängstlich. Ist er eine Clankatze? Frage ich mich doch als ich die Abwertenden Blicke der Clankatzen sehe wird mir klar das er wohl nicht zu ihnen gehört. "Der Donnerclan braucht mehr Krieger. Nie zuvor haben wir so wenige Schüler in der Ausbildung gehabt. Daher habe n wir beschlossen, dass der Donnerclan zwei Außenseiter aufnimmt, um sie zum Krieger auszubilden…" Unwilliges Gemurmel breitet sich under den Katzen des Clans aus wie ein Virus und dröhnt schon bald in meinen Ohren. Was wenn sie mich nicht aufnehmen? Ängstlich sehe ich zu Tüpfelblatt. Es ist eine Wohtat als das Lästige gemurmel von Blaustern zum schweigen gebracht wird. "Ich habe einen Kater und eine Kätzin gefunden, welche bereit sind sich als Schüler des Donnerclans ausbilden zu lassen" Erklärt die Donnerlan anführerin. "Welche Eher das Glücke haben sich als Schüler ausbilden zu lassen." Übertönt eine jaulende Stimme die Reaktionen der Anderen. Ich musste nicht nachzusehen um zu wissen das es Langschweif das alte Mäusehirn war, welcher mich und den kleinen nun verhöhnte. "Löwenherz und Weißpelz fanden beide Katzen und stimmen mir darin zu, dass wir sie zusammen mit unseren anderen Schülern ausbilden sollten." Alles war nun still. Ich höre nur das Rauschen des Windes in den Blättern der Bäume und das aufgeregte Scharren der Pfoten des Roten. Doch dann, als hätte man einen Schalter umgelegt ertönt immer lauter werdendes Geheule aus der Menge Katzen. Fragen prasselten auf Blaustern und die zwei Krieger nieder, während ich alles mit besorgten Augen mustere. Die Aufmerksamkeit der meisten Katzen bezog sich auf den Kleinen roten doch auch ein paar rufe galten mir. Dann erhob sich eine einzige, schneidende Stimme, einer Katze welche ich nun am liebsten in den Dreck gedrückt und erwürgt hätte. " Einmal Hauskätzchen, immer Hauskätzchen! Unser Clan braucht wild geborene Krieger zu seiner Verteidigung und nicht ein weiteres Weichmäulchen, das gefüttert werden muss!" Knurrend vor Wut wirble ich mich zu dem kater um. Meine Augen begegnen seinen und ich habe das Gefühl als würden meine Funken sprühen. Löwenherz beugt sich zu dem Roten, welcher dem anschein nach ein Hauskätzchen war, hinunter und flüsterte etwas. Langschweif verhöhnte ihn derweil weiter. "Dein Halsband ist ein Zeichen der zweibeiner und das laute Klinngeln wird dich im günstigsten Fall zu einem schlechten Jäger machen. Im schlimmsten Fall wird es die Zweibeiner in unser Terrritorium locken, die nach dem armen, verloren gegangenen Hauskätzchen suche, das den Wald mit seinem mitleiderrgenden Gebimmel füllt." Fauchend fahre ich die krallen aus. Wozu nimmt er das recht den armen kleinen so zu verhöhnen, durch zusammengebissene Zähne zische ich. "GENUG LANGSCHWEIF! Du bist nicht besser als jedes Hauskätzchen! Sieh doch wie du dich in der Zustimmung deiner Clangefährten suhlst wie ein hauskätzchen im Bett seiner Zweibeiner." Ein warnendes Gurgeln entkommt der Kehle des verräterischem Kriegers und er fährt die Krallen aus. Löwenherz zischt etwas in das ohr des Hauskätzchen, doch ich bekomme es nicht mit den blind vor Wut will ich mich in Kampfposition begeben. Doch ehe ich etwas tun konnte sprang der Rote Langschweif um ein übler streit entbrannte, doch ich konnte nichts tun als erschrocken auf die Kämpfenden Katzen zu starren.

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    Viel spaß mit diesem Kapi, schaut bitte bei Vorwort welches sich beim ersten Kapi befindet vorbei, danki ^^

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    Der Kleine Rote kommt gut gegen Langschweif an, besser als ich es vermutlich könnte, tiefer Respekt erfüllt mich, jedoch wird dieses Gefühl bald von purem Entsetzen verdrängt. Langschweif steht über ihm und zieht das Halsband zu, sodass das Hauskätzchen keine Luft mehr bekommt. Panisch sehe ich zu Blaustern, doch diese scheint nicht mal daran zu denken ihm zu helfen. Mein Blick wandert zu den anderen Katzen doch diese sehen alle ohne mit der Wimper zu zucken zu. Nicht deren ernst oder? Knurrend fahre ich wütend die Krallen aus. Alles muss man selber erledigen! Während der Rote schon röchelnd atmet zieht Langschweif noch fester an. Wut brodelt in mir hinauf und ein einziger Gedanke pulsiert durch meinen Kopf. Hilf Feuer. Ehe ich mir über meine komischen Gedanken sorgen machen kann verlässt ein wütendes Knurren meine Kehle und ich renne los. Etwa zwei Fuchslängen vor den kämpfenden Katzen springe ich ab. Langschweif scheint mich gar nicht zu bemerken, denn er war so vertieft in seiner würge aktion. Ein wütender Schrei entweicht mir und ich ramme den grauen krieger mit so viel Wucht wie möglich um. Ein reißen ertönt und ich kann den schnappenden atem des jungen Katers hören ehe ich mit Langschweif umfalle. Meine Krallen bohren sich in seine Seite, sodass der Kater schmerzerfüllt zischt. Ein triumphgefühl erfüllt mich und ich sehe in die Katzenmenge welche aufgeregt tuschelt. Ein Fehler. Langschweif hatte sich befreit und mich nun ebenfalls umgerammt. Ich liege auf dem Rücken, meinen empfindlichen Bauch preisgebend, und sehe auf. Blaue Augen, welche wie ein Feuer vor Wut funkelten, bohrten sich in meine grünen. Seine Pfoten links und rechts von meinem Kopf in die Erde gegraben stand er nun über mir. Wow Sein schneller atem schlug mir entgegen und seine Augen hielten meinen Blick gefangen. Blut von einem zerfetzten Ohr rinnt ihm an der Seite hinab. Langsam hebe ich meine Pfote um es wegzuwischen, doch ein Jaulen lässt mich zurückzucken. "Langschweif! Reh! Genug! Es wurde heute schon genug Blut vergossen." Schnell verschwand Langschweif von mir und zu meiner überraschung vermisse ich nun irgendwie seine anwesenheit. Was ist nur los mit mir? Beim Sternenclan Reh! Konzentrier dich mal! Ohrfeigte ich mich in gedanken und stehe auf. Blaustern hat inzwischen das Halsband vor ihre Pfoten gelegt und beginnt zum clan zu sprechen. "Der Neuling hat sein Zweibeinerhalsband in einem Kampf um seine Ehre verloren. Die Streunerin hat sich bewiesen indem sie ihren Mitstreiter in einer schwierigen Situation gerettet und somit unglaublich viel loyalität gezeigt hat. Der Sternenclan hat seine Zustimmung gegeben - somit ist dieser Kater aus der Gewalt der zweibeiner erlöst und diese kätzin aus der ewigen Einsamkeit des Streunerlebens befreit. Sie sind frei sich dem Donnerclan als Schüler anzuschließen." Der rote, welcher sich inzwischen wieder aufgerappelt hat, gab ein feierliches nicken von sich. Ich jedoch nickte eher zögerlich, immer noch etwas eingeschüchtert von den blauen Augen eines bestimmten Katers. Beide treten wir in die letzten Straheln der untergehenden sonne, welche mein Fell angenehm wärmt. Blaustern legt das halsband vor die pfoten des Katers ab und berührt mit der Nase sein Ohr ehe sie etwas murmelt und sich dann an den clan wendet. "Von diesem Tag an bis er sich seinen Kriegernamen verdient hat heißt dieser Schüler Feuerpfote, zu Ehren seines Flammenfabenen Fells. Nun geht sie auf mich zu, demütig senke ich den Blick und starre auf ihre pfoten. "Du hast viel mut und treue gegenüber einer Fremden Katze bewiesen, das ehrt dich Reh." Überrascht sehe ich in ihre blauen Augen welche mich ehrlich mustern. Ihre geflüsterten Worte erwärmen mein Herz und respekt für die Donnerclananführerin wächst in mir heran. "Von diesem Tag an, bis sie sich ihren Kriegernamen verdient hat heißt diese Schülerin Rehpfote, zu ehren ihres braunem Fells und ihrer sanften Art." Sanfte Art? Die hat mich wohl noch nicht in aktion erlebt! Denke ich amüsiert als Blausten zurücktritt. Mehrere Schwache "Feuerpfote! Rehpfote!" Rufe ertönen. Während der frisch ernannte Feuerpfote sein Halsband verscharrt, löst sich die Katzenmenge auf. Graupfote trabt zu Feuerpfote und redet mit ihm, jedoch habe ich keine Lust auf Gespräche sondern will endlich schlafen. Einfach nur schlafen. Ohne große umwege laufe ich zügig zum Schülerbau in welchem ich mich genervt umsehe. Na super. Können die nicht schilder mit den Namen vor ihre Nester legen? Jetzt heißt es wohl hoffen. Ich lege mich in eines der Moospolster und hoffe nur das es nicht jemandem gehört. Seufzend schließe ich die Augen und denke darüber nach was ich alles geschafft habe nach so kurzer Zeit in Katzengestalt. Viel. Sehr Viel. Mama währe stolz auf mich. Mit diesem Gedanken drifte ich in einen tiefen schlaf.

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    hier das nächste Kapitel! Was findet ihr, passt der Name zu unserer lieben Katarina?:) ich finde ihn süß, wir werden sehen ob sie ihm gerecht wird.
    Vielen lieben dank übrigens an dieser Stelle an die fleißige Kommi Schreiberin Schimmernder Stein, sowie Himmbeerglanz!:)
    LG Flussi

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    Als ich das nächste mal die Augen aufschlug fühlt es sich an als hätte ich nur ein paar Minuten geschlafen. Völlig gerädert hebe ich den Kopf und blinzle mir die Müdigkeit aus den Augen. Stimmen aus dem Lager haben mich geweckt. Was ist denn nun schon wieder? Hätte ich gewusst das man hier nie in Ruhe schlafen kann wäre ich Streunerin geblieben. Murre ich in Gedanken und setzte mich auf. Schnell lecke ich mein Brustfell und strecke mich ehe ich meine weißen Pfoten nach draußen bewege. Gerade als ich durch den Eingang komme vernehme ich Rabenpfotes zittrige Stimme, welche eine Botschaft beinhaltet die so schrecklich ist, dass ich beinahe über meine eigenen Pfoten stolpere. "Roschweif ist tot!"
    Entsetzte Heuler hallen durch den Wald. Schnell renne ich zu den Katzen, steuere jedoch gezielt auf Feuerpfote und Graupfote zu. Beide scheinen mich nicht bemerkt zu haben, was mir in dem Moment aber auch gleich ist. Erschrocken besehe ich mir Rabenpfote, der neben Blaustern auf dem Hochstein steht. Sein Bein ist vollkommen durchtränkt mit Blut, welches von einer Klaffenden Wunde stammt. Er zittert, Fellbüschel stehen von ihm ab und Mitleid regt sich in mir und droht alle anderen Gefühle wie eine Welle zu überschwemmen. Er führt seinen Bericht fort und als der Name "Eichenherz" fällt höre ich viele Entsetzt nach Luft schnappen. Graupfote quaselt gerade Feuerpfote zu, was für ein Glück Rabenpfote doch hätte, jedoch bekomme ich das auch nicht wirklich mit, denn mein Blick liegt auf Blaustern. Für einen Moment könnte ich schwören, dass ihre Miene schmerzverzerrt wirkt, jedoch hat sie schnell wieder den gleichen berechnenden Blick wie zuvor. Rabenpfote fährt mit seinem Bericht fort, doch bald schon bricht er zusammen und fällt vom Hochstein. Ich muss mich zusammenreißen um nicht zu ihm zu stürzen. Nach dem Ruf einer Königin welche zu ihm gelaufen war, eilt Tüpfelblatt zu ihr und verkündet kurz darauf, dass er nicht lebensgefährlich verletzt sei. Das betretene Schweigen auf der Lichtung wird jedoch von Trauergeheul durchbrochen. Ich recke mich um besser sehen zu können und erkenne den bulligen Tigerkralle, welcher den leblosen Rotschweif mit sich mitschleift. Trauer macht sich in mir brei. Obwohl ich den schildpattfarbenen kater nicht kannte, war er trotzdem viel zu früh gestorben. "Was ist passiert Tigerkralle?" Verlangt Blaustern von ihrem Platz auf dem Hochstein zu wissen. Tigerkralle erzählt, dass Eichenherz Rotschweif niedergestreckt haben soll, er sich aber selbst an Eichenherz gerecht habe und den Flussclankrieger umbrachte. Ein komisches Gefühl macht sich in mir breit. In was bin ich da nur reingeraten? Das ist eine Welt voll mit Gewalt und Trauer… Ich weiß ja nicht mal wie ich micht verteidigen soll.
    Ein paar Katzen treten vor und waschen das blutdurchtränkte Fell des ehemaligen zweiten Anführers, während sie ein paar Worte halb schnurren, halb flüstern. Sie erweisen ihm die letzte Ehre. Tüpfelblatt hat mir die bedeutung dieses Rituals beschrieben. Blaustern hat sich nun auch vor dem toten Krieger gekauert und spricht leise ein paar Worte zu ihm. Nach einer Weile schaut sie auf, mir mitten in die Augen. Der Kummer der sich darin spiegelt lässt mich überrascht aufkeuchen. Ich kann förmlich spüren wie sie trauert. "Rotschweif war ein tapferer Krieger. Seine Treue gegenüber dem Donnerclan stand nie in Zweifel. Ich konnte mich immer auf sein Urteil verlassen, weil er die Bedürfnisse des Clans berücksichtigte und niemals von eigenem Interesse oder Stolz beeinträchtigt wurde. Er wäre ein guter Anführer geworden." Sie legte sich vor den toten Krieger und trauerte still. Einige Katzen legten sich dazu.
    Gerade wollte ich mich zu den Katzen begeben, da werde ich auch schon von dem bulligen Tigerkater Tigerkralle zur Seite gerammt. "Pass doch auf wo du hinläufst du Flohschleuder!" Faucht der Krieger, welcher mich übrigens um mindestens eineinhalb Köpfe überragt. Eingeschüchter ziehe ich den Kopf ein und stolpere ein paar schritte zurück. "E-entschuldigung ich habe nicht aufgepasst.." "Das will ich hoffen" Er kommt mir näher, sodass ich es in seinen Augen gefährlich aufblitzen sehe. "sonst war es das letzte mal für dich das du so unaufmerksam warst." Mit einer eleganten Bewegung geht er weiter seine Wege. Ich jedoch bleibe völlig entgeistert zurück. Was bildet er sich ein! Gerade will ich ihm nach und den Kater zur Maus machen, da schallt mich mein Unterbewusstsein. Ach du meine Güte! Was denke ich denn da? Dieser Kater hat gerade kaltblütig einen Kater ohne Grund umgebracht! Ich sollte lieber froh sein das er mich nur dumm angeredet hat! "Hey Rehpfote! Toller Kampf!" Reißt mich Graupfotes Stimme aus meinen Gedanken. "Hallo Graupfote. Danke aber ich habe nicht gerade viel beigetragen. Das Lob sollte deinem neuen Freund Feuerpfote gelten. Du hast wirklich tapfer gekämpft Kleiner." Gebe ich ehrlich zurück und blinzle den kleinen roten Kater neben Graupfote freundlich an. "D-danke aber ohne dich hätte Langschweif mich vielleicht erwürgt…" Feuerpfote schaut verlegen auf seine Pfoten. "Ach was. Der alte Flohpelz wäre nicht länger gegen dich angekommen, denn das Halsband hätte die Zieherei eh nicht länger ausgehalten. Lass dich nicht von ihm einschüchtern Kleiner." Erkläre ich dem neuen Schüler möglichst aufbauend. "Trotzdem war es krass wie du ihn umgerammt hast! Du kanntest Feuerpfote nicht mal und warst bereit dein Leben für ihn zu riskieren!" Begeistert sieht mich Graupfote an. Habe ich wirklich so einen Eindruck bei ihm hinterlassen? "Ach quatsch, Löwenherz wäre schon eingeschritten wenn der Kampf eskaliert wäre. Wo wollt ihr eigentlich hin?" Fragend lege ich meinen Kopf leicht schief und mustere die jüngeren Katzen. "Wir wollen nachsehen wie es Rabenpfote geht!" Miaut Graupfote und schaut an mir vorbei. Dahin ist tigerkralle also verschwunden. "Willst du vielleicht mitkommen?" schüchtern schaut der rote Kater mich an, seine grünen Augen blitzten Neugierig auf. Soll ich mit? Etwas Gesellschaft wäre nicht schlecht… aber ich habe auch später noch Zeit mit meinen beiden Baugefährten zu reden. "Hmh, lieber nicht, tut mir leid Jungs aber ich werde mich hier selber etwas umschauen." Mit schnellen Schritten trabe ich an ihnen vorbei, tippe im vorbeigehen noch Graupfote entschuldigend auf die Schulter, ehe sich mein Pelz in der Menge Katzen vermischt. "Hallo. Du bist die Neue nicht wahr?" Ich sehe auf und blicken in bersteinfarbene Augen.

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    Hallihollo!:) ich muss leider verkünden das ich das mit dem alle drei tage etwas hochladen nicht schaffen werde...^^" Wegen verzwickten persönlichen Gründen und Schule... ich werde jetzt jede Woche Schulaufgaben schreibe, das heißt es kann sein das ich erst in 3 Wochen was hochladen kann...^^^" Sorry...
    Ich werde aber versuchen weiterhin Kommis zu beantworten!
    LG River/Flussi/Flussherz

    13
    Verwirrt bringe ich ein Nicken zusammen. "Die Neue, Streunerin, die die das Hauskätzchen beschützt hat… such dir was aus." Antworte ich etwas gereizt. Die goldfarbene Kätzin schnurrt amüsiert, sieht mich dann aber freundlich an. "Ich bin Goldblüte. Du heißt nun Rehpfote stimmts?" Was sind das bitte für Fragen? Hat Blaustern das nicht bis vor kurzem dem ganzen Clan mitgeteil! "Ja… ich finde den Namen so ungewohnt…" Miaue ich leicht verlegen. "Verständnisvoll sieht mich die Katze an. "Schlimmer ist es dreimal als Clankatze seinen Namen zu ändern. Manchmal habe ich mich als Schülerin immer noch als Goldjunges vorgestellt." Beide schnurren wir amüsiert. Ein Maunzen in der Nähe lässt die goldbraune Katze den Kopf heben. "Meine Jungen… Ich muss dann wohl gehen." Sie sieht mich entschuldigend an, dreht sich um und möchte dann gehen. BABY KATZEN! Beim Sternenclan, warum nimmt sie mich nicht mit! Eilig öffne ich das Maul und springe ihr wie ein Grashüpfer hinterher. "Warte! Goldblüte!" Verwirrt bleibt die Königin stehen, sieht mich mit ihren sanften Augen an und nickt mir dann zu. "Darf ich mitkommen?..." Frage ich verlegen und sehe vor mir in den Sand, in welchem ich mit einer Pfote schare. Warum frage ich das eigentlich, die möchten mich doch bestimmt eh nicht dort ha- "Klar, Frostfell und Fleckenschweif freuen sich sicher eine neue Katze kennen zu lernen." "Echt?" Amüsiert antwortet die Königin. "Echt" OMG JJJAAAA! Ähm ich meine natürlich super. Man diese Sprache macht einen echt fertig. Schnell mache ich mich mit der goldenen Kätzin auf den Weg, welche zielgerichtet auf den Brombeerbusch, hier Kinderstube genannt, zugeht. Auf dem Weg zur Stube fühle ich mich irgendwie beobachtet, sodass mein Blick suchend durch das große Lager wandert. Hängen bleibt mein Blick an dem dunkelgestreiftem Kater Tigerkalle und dessen bersteinfarbene Augen, welche amüsiert blinzeln. Warum im Namen aller Ahnen blinzelt er bitte amüsiert? Bin ich etwa so amüsant? Frustriert und wütend schlage ich mit dem Schweif, während ich meinen Blick wieder nach vorne richte. Ich kann den bohrenden Blick Tigerkralles immer noch auf meinem Pelz fühlen, während ich meinen Blick im Lager schnell herum schweifen lasse. Vor dem Ältestenbau sitzen der rote Feuerpfote und sein grauer Freund Graupfote, sie scheinen begeistert mit den älteren zu plaudern, sowie zu fressen. Ich wende meinen Blick wieder nach vorn, so dass ich sehen kann wie zweie gefleckte Fellknäule aus dem Bau rausgeschossen komme. Eines fällt nach drei Schritten nach vorne um, das zweite schafft es ohne Bekanntschaft mit dem Boden machen zu müssen zu Goldblüte. Schnurrend begrüßt die goldbraune Königin die Jungen.
    "Wo warst tu?" "Warun warst du so lange weg?" "Wieso war eine Pfersammlung?" "Geht es dir dut?" Die Fragen der Jungen prasseln wie Regen auf meine neue Freundin ein, so dass diese erst mit einem lecken über beide Ohren der Jungen ruhe schaffen kann. Angetan betrachte ich die kleinen Kätzchen. Die sind ja mal mega süß. Früher als ich noch Katarina, ein Mensch, war wollte ich immer eine eigenes Tier… . Jetzt bin ich selber eins… schon komisch. Bei dem Anblick der großen ehrlichen Augen regte sich etwas in mir. Es war ein Gefühl das ich seit mehreren Jahren, selbst als Mensch nicht mehr gefühlt hatte. Ich fühle mich zuhause! Diese Erkenntnis fegte alle bösen Gedanken beiseite, sodass ich Platz für neuere, bessere, habe. Aber wird es weiterhin besser sein? Seit ich hierhergekommen bin ist schon eine Katze gestorben. Hier geht es um das Blanke überleben, Ein falscher Schritt und man kann umkommen. Ist das wirklich das was ich will? "Wer bischt tu?" Verwirrt, da ich aus meinen Gedanken gerissen worden bin, sehe ich runter. Dort vor meinen Füßen steht das schwarz-weiß gefleckte Junge von Goldblüte. Große bernsteinfarbene, neugierige Augen sehen mir entgegen, während das Kätzchen schüchtern von einer Pfote auf die andere hüpft. Doch ich will das! Nun gibt es sowieso keinen Rückweg mehr! "Ich bin Rehpfote und wer bist du?" Erfreut fiept der Kleine und dreht sich zu seinem Bruder und seiner Mutter um. "Ich bin Wieseljunges, das ist Luchsjunges und daf ist Goldblüte!" Ich muss ein amüsiertes schnurren zurückhalten, welches mir fast entkommen wäre weil der Kleine noch etwas an der Aussprache üben muss und er denkt das Goldblüte und ich uns nicht kennen. "Wieseljunges, das ist ein schöner Name." Miaue ich anerkennend. Stolz streckt der schwarz-weiße die Brust raus. "Ist Luchsjunges denn auch ein schöner Name?" Schüchtern blickt mich nun auch Luchsjunges an. "Natürlich, ich wünschte mir ich hätte auch so einen tollen Namen!" Miaue ich, wobei ich ein wenig flunkere. Goldblüte beobachtet mich und ihre Jungen solang zufrieden. "Kannst du kämpfen?" Erwartend schaut mich Wieseljunges an. Ähm… nö. Aber ich kann ihnen doch nicht den Spaß nehmen oder? "Naja, nicht wirklich, ihr seid bestimmt viieeeelllllllllllll besser als ich." Miaue ich gespielt anerkennend. Begeistert tauschen die Kätzchen Blicke und sehen sich dann im Lager um. Währenddessen wendet sich Goldblüte flüsternd an mich. "Ich gehe jetzt in die Kinderstube, da ich noch etwas mit Frostfell bereden muss, wenn sie zu aufdringlich werden dann scheuch sie in den Bau." Mit einem begeisterten Nicken meinerseits verschwindet die Königin hinter den Ranken des Baus. "Wir können ja Tiderkralle flagen ob er dir was beiblingt!" Miaut Luchsjunges aufgeregt und rennt auch, ehe ich ihn hätte aufhalten können zu dem großen gestreiften.Oh nein. Gar nicht gut. Nervös schlägt mein Schweif und ich stelle mich leicht vor Wieseljunges. So wie er mich letztes Mal angegangen ist wird er die kleinen sicher erwürgen wollen. Mit zuwachsender nervosität kann ich erkennen wie der rötliche Kater um den Krieger herumspringt. Zu meinem Erstaunen sehe ich keine Feindseligkeit oder Wut sondern der gestreifte steht auf und kommt auf uns zu. Luchsjunges fetzt an ihm vorbei zu mir und Wieseljunges. "Tiderkralle will uns allen was beibringen!" Überrascht sehe ich zu dem Jungen. Das hätte ich nun wirklich nicht erwartet.

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    Hey!: D Da bin ich wieder, zwar ist noch nicht alles durch Schulaufgaben mäßig aber ich wollte euch nicht länger warten lassen. Hoffe es gefällt euch, bitte hinterlasst eine kleine Rückmeldung, Lob oder stimmt doch ab? Kein muss aber es würde mich trotzdem freuen:) Danke übrigens an Schimmi für die lieben Kommis:3 (@TF: Wenn du das liest dann schreib gefälligst ein Kommentar du Nuss! xD (die Person weiß das ich sie meine ge TF?;)))
    LG Flussherz/Flussi/River

    14
    Mit gemütlichen Schritten nähert sich der getigerte Kater. Verzweifelt versuche ich aus seiner Miene zu lesen, denn mit jedem seiner Schritte macht sich ein unangenehmes Gefühl in mir breit. Was wenn er uns Kampftricks zeigt und dann die Jungen verletzt? Ich habe jedoch nicht mehr zeit um zu überlegen, denn der große Krieger ist nun bei mir und den Kleinen angekommen. "Ihr wollt also etwas erlernen?" Fragt Tigerkralle an die Jungen gewandt. Eifrig nicken die Kätzchen. "Warum zeigt euch die Streunerin denn keine Kampfzüge oder Jagdtricks?" Miaut der Kater, während er mich mit bohrendem Blick mustert. "Lehpfote tann nicht so dut Kämpfen, deswegen wollten wir tich flagen!" Begeistert hüpft Luchsjunges um Tigerkralle herum, sich dessen nicht bewusst das er Tigerkralle eine Steilvorlage gegeben hat mich fertig zu machen. Ich mache mein Maul auf um dem Kleinen zu wiedersprechen, doch kein Laut verlässt meine Kehle. Komm schon Temperament! Wenn man dich einmal braucht klappt es natürlich nicht! "Ach wirklich? Na dann lassen wir mal keine Gelegenheit aus ihr eine Kampftechnik zu zeigen." Sein Blick hat sich auch beim sprechen nicht von mir bewegt. Ein Aufblitzen in seinen Augen lässt meine Nervosität wachsen. "Und wir?" Maunzt Wieseljunges protestierend. "Euch zeige ich auch etwas. Mit was wollt ihr denn anfangen?" Miaut der Krieger. Erwartend sehen beide Jungen zu mir. Soll ich jetzt auch noch entscheiden? Na gut nehmen wir mal Kampf, vielleicht bin ich ja gar nicht so schlecht… . "Wie wäre es mit einer Kampftechnik?" Unsicher starre ich auf den Boden. Was ist nur los mit mir? Ich bin doch sonst nicht so, so naja unterwürfig. "Kampftechniken also? Was wollt ihr denn das ich euch zeige?" Die Frage hat er an die Jungen gerichtet, welche beide durcheinander verschiedene Techniken rufen. Mit einem leisen Fauchen sorgt Tigerkralle für Ruhe. "Still! Wenn ihr euch nicht entscheiden könnt, dann kämpft die Streunerin gegen mich und ich sage euch was ihr vermeiden sollt." Eschrocken sehe ich auf. Ich soll gegen diesen Riesen von Kater kämpfen? Ich! Nicht sein ernst. Wie soll ich das denn bitte schaffen? Begeistert treten die Jungen zurück um mir und Tigerkralle platz zu lassen. Der große Krieger wechselt seine Haltung, indem er sich breitbeinig hinstellt, die Ohren anlegt, den Schweif aufplustert und ein tiefes furchteinflößendes Knurren hören lässt. Oh.Mein.Gott. Was soll ich machen! Fuck. Ich mache einfach das was er gemacht hat. Ich ducke mich leicht, stelle meine Vorderpfoten weit auseinander, lege meine Ohren leicht an und versuche meinen Schweif aufzuplustern. Letzteres gelingt mir gar nicht, da ich noch herausfinden muss wie das funktioniert. "Na Kätzchen, hast du schon Angst?" Seine Stimme trieft nur so vor Hohn, während er mich mit seinem Blick fokusiert. "Soll lieber eines der Jungen für dich kämpfen? Oder soll ich lieber Langschweif holen und er soll für dich hier einspringen? Dunkelstreif hat mir schon erzählt wie ihr "gekämpft" habt." Wütend entrinnt meiner Kehle ein Fauchen. Was soll das? Zwischen mir und Langschweif ist nichts außer tiefer Hass! "Wobei gekämpft hat ja nur das Hauskätzchen, du hast ja mit Langschweif auf dem Boden gekuschelt." Mit einem undefinierbarem Laut aus Knurren und Fauchen renne ich los, stecke meine Pfoten aus, bereit sie in seinen gestreiften Pelz zu hauen, doch genau da wo der Krieger stand ist jetzt nur noch Luft. Ich stolpere und quietsche erschrocken auf. "Erstens! Niemals unüberlegt angreifen. Zweitens! Lasst euch nie von eurem Gegner provozieren." Höre ich Tigerkralle links hinter mir zu den Kleinen Katzen sprechen. "Drittens! Stehe nie mit dem Rücken zu deinem Gegner." Ich will herumwirbeln und mich versichern, dass der Kampf nun zuende ist doch ein unglaubliches Gewicht an meinen Schultern drückt mich zu Boden. Eine Pfote legt sich auf meinen Hals, die Zweite auf den Bauch. Verzweifelt winde ich mich und schlage mit den Vorderpfoten nach oben, doch als der Krieger die Krallen ausfährt und ich die scharfen Spitzen auf meiner Haut fühle halte ich in meiner Bewegung Inne. "Ganz ruhig Kätzchen, das ist noch die sanfte Tour." Zischt Tigerkralle amüsiert in mein Ohr. Warum habe ich denn nicht gleich nein gesagt? Jetzt steck ich bis zum Hals in der Scheiße. "Wow Tidertralle das war so toll!" Miaut ein zartes Stimmchen, welches Wieseljunges gehört, hinter dem Krieger. Langsam lässt Tigerkralle mich los und stellt sich vor die Jungen. Gedemütigt und eingeschüchtert stehe ich auf und schüttle mich leicht. "Zeigst du uns jetzt noch jagdtlicks?" OH NEIN. BITTE LASS IHN NICHT ZUSTIMMEN. "Luchsjunges, sei nicht so aufdringlich, Tigerkralle hat bestimmt besseres zu tun als euch zulehren." Miaue ich belehrend, so tuend als würden mich Tigerkralles bedürfnisse interessieren. "Nein eigentlich nicht." Erschrocken sehe ich auf. Das hat er grad nicht gesagt oder?
    Auf meinen erschrockenem Blick hin legt der Krieger amüsiert den Kopf schief und ein Grinsen ziert sein Gesicht. "Tönnen wir das Anschleichen an Beute üben?" Fragen Luchsjunges und Wieseljunges im Chor. Ich sehe zu ihnen runter. Ihre Augen leuchten ja beinahe, so sehr scheinen sie sich über die "Trainingseinheit" zu freuen. "Wenn Tigerkralle nichts dagegen hat würde ich das auch gerne üben." Schnell sehe ich auf, um kurz darauf verunsichert wieder zu Boden zu schauen. Seine Augen hatten etwas unergründliches an sich. "Nun denn, zeigt mir mal wie ihr kauert." Miaut der Kater und seufzt, ganz so als wäre er genervt. Eigentlich sollte ich ja genervt sein! Denke ich empört, sehe aber dann zu was die Kleinen machen. Sie legen sich beide praktisch auf den Boden, die Hinterteile etwas angehoben. Langsam lasse auch ich mich zu Boden gleiten, darauf bedacht mich nicht auf die Ellenbogen zu legen. Langsam umrundert der Krieger erst die beiden Jungen und dann mich. "Luchsjunges, heb dein Hinterteil mehr an. Wieseljunges lass den Schweif nicht am Boden schleifen." Er holt tief Luft und sieht mich an als wäre ich ein minderbemittelter Köter. Das kann nur schlechtes bedeuten. "Dein Schweif schleift, dein Hintern ist praktisch am Boden, deine Brust ist zu weit am Boden und so wie du dasitzt" Er macht eine Pause und rammt mich leicht mit der Schulter. Mit einem überraschtem Fauchen falle ich um wie ein Blatt im Wind. "kann dich jeder Windstoß umhauen." Die Jungen kichern amüsiert, ehe sie immer mal wieder die position wechseln, vermutlich um Tigerkralle zu zeigen wie toll sie seine Anweisungen umsetzen können. Verlegen stehe ich wieder auf und lecke mir über die Brust. Hätte ich als Katze rot werden können wäre ich jetzt so rot wie eine Tomate. "Kauer dich noch einmal hin, ich zeigs dir." Maunzt der Kater, man kann heraus hören wie er es genoss mich vor dem Lager bloß zustellen. Seufzend lasse ich mich noch einmal in die Pose fallen. Tigerkralle geht um mich herum, ehe er neben meiner Schulter stehen bleibt. "Die Schultern weiter runter, etwa so." Mit einer sanftheit die ich ihm nicht zugetraut hätte drückt der Krieger meine rechte Schulter etwas herunter. "Du kannst mit dem Brustkorb problemlos den Boden streifen. Das hinterteil weiter runter sonst sieht dich ja jedes Tier auf 10 Fuchslängen." Fuchslängen? Naja egal. Ich senke meinen Hintern soweit, dass er fast den Boden berührt, ich aber nicht liege. "Jetzt noch den Schweif hoch. Gut!" Miaut der gestreifte und beobachtet mich genau. Angstrengt verharre ich in dieser Position. "Du verlagerst dein Gewicht nicht richtig, das kann auf Dauer schmerzhaft sein. Verlagere es auf alle Pfoten gleich." Angstrengt versuche ich umzusetzen was er gesagt hat, doch klappt das ganz und gar nicht. Seufzend stellt sich der Kater leicht schräg hinter mich. "Versuch dir vorzustellen du könntest deine Pfoten mit dem Boden verbinden. Die Erde unter deinen Pfoten muss eins mit dir werden. Ja so ist es gut! Bleib so." ER geht an mir vorbei, doch ich habe mich zu früh gefreut denn er zieht mir überraschend die rechte Vorderpfote weg. Quietschend falle ich nachvorne um. "Wenn man es richtig macht reichen 3 Beine dazu Kätzchen." Zischt der Krieger mir ins Ohr. Er ist mir so nahe das ich meinen Kopf so weit es geht zurückziehe. "Du hast Angst vor mir." Stellt er wenig überrascht fest. Ähm ja ein wenig… ok doch er ist schon sehr gruselig. "Das ist gut, jedoch würde ich hübschen, hilflosen Kätzchen nie etwas antun, denn sie bedürfen den Schutz eines Kriegers… Naja man sieht sich Kätzchen." Das er mich Kätzchen nennt stört mich eher weniger, schlimmer ist das er recht hat. Ich bin vollkommen hilflos in dieser Welt aus Tod und Gewalt. Vielleicht brauche ich wirklich jemanden der mich beschützt? Ich setze mich auf und sehe wie sich der Krieger mit einem Nicken von den Jungen verabschiedet. Er dreht sich noch einmal um, seine Augen strahlen sanft zu mir hinüber und ich kann ein freudiges Gefühl nicht unterdrücken. Freude weil ich ihn wiedersehen werde.

    15
    "Rehpfote wach auf!" Mühsam öffne ich meine Augen, die sich so schwer wie Steine anfühlen. "Was ist denn Graupfote?" Nuschle ich in meine Pfoten, in welche ich meine Nase vergrabe. "Unser Training beginnt gleich!" Training? Von was für einem Mist redet er denn schon wieder? "Ähm alles klar, ich komme gleich gebt mir nur fünf Minuten." Da ich meine Lieder nicht mehr offen halten kann schließe ich meine Augen und rolle mich wieder zu einer Kugel zusammen. Nur ein paar Minuten um mir Zeit zu geben wach zu werden. Ich vernehme noch das rascheln des Eingangs, da Graupfote und Feuerpfote gehen, ehe ich wieder in meine Traumwelt abdrifte.
    "Kätzchen, wach auf." Murrend drehe ich mich von der zischenden stimme weg. Was denn nun schon wieder? "Kätzchen mach die Augen auf oder ich schleife dich am Nacken aus dem Bau und werf dich in einen Fluss." Genau, weil irgendjemand hier das machen würde. Ich gebe nur ein "Mhm" von mir, lasse die Augen aber geschlossen, der oder die jenige wird schon wieder gehen. "Ich hoffe du kannst schwimmen, ich habe nämlich wirklich keine Lust dich zu retten. Wobei, vielleicht habe ich ja dann einen Wunsch frei?" Miaut der Störenfried hartnäckig. Der will mich doch echt verarschen oder? Plötzlich spüre ich wie sich ein Kiefer um meinen Nacken schließt. Mir entkommt ein erschrockenes aufjaulen und ich reiße, jetzt hellwach, die Augen auf. Die Katze hebt den Kopf und somit auch mich, an sodass mein Hinterteil über dem Boden schwebt. OMG WAS IST DAS FÜR EIN PSYCHOPAT? Hektisch gleitet mein Blick auf seine Pfote, welche rießige Pranken mit dunklen Streifen darstellen. "TIGERKRALLE! Lass mich sofort runter!" Kreische ich regelrecht, doch der Kater ignoriert mich und schnurrt nur amüsiert in meinen Nacken "Ich habe dich gewarnt Kleines… aber du wolltest ja nicht hören." Fauchend winde ich mich und zapple herum, während Tigerkralle auf den Eingang zu geht. Doch sein Maul erinnert mich an einen Schraubstock, sodass ich ihm nicht entkommen kann. Ach du Scheiße, wenn dieses Schwein mich nicht sofort runter lässt dann bringe ich ihn um! Mit einem Knurren versuche ich nun auch mit meinen Krallen seinen Körper zu erwischne, doch trägt er mich dafür zu geschickt. "Tigerkralle was dauert denn- " Löwenherz Kopf taucht im Eingang auf, er hat anscheinend auf mich und den Krieger gewartet. Löwenherz blinzelt verwirrt, fängt aber dann an mehr als amüsiert zu Schnurren. Das ist jetzt SEHR peinlich. "Tigerkralle könntest du sie bitte runterlassen? Wir wollen dann gehen." Miaut der Stellvertretet zwischen mehreren japsern. Wenigstens sind nicht die anderen Schüler reingekommen. Meine Gebete werden anscheinend erhört, denn der Getigerte lässt mich sanft runter. "Das nächste Mal, wenn ich sage du sollst aufstehen tust du das, sonst landest du wirklich im Fluss. Ach und wehe du kommst noch einmal zu spät. Haben wir uns verstanden?" Sein Blick trifft meinen. Ich fühle wie sich mein Fell leicht ängstlich aufstellt, denn er hat sich drohend aufgebaut und seine Augen sprühen nur so vor Autorität. Schnell wende ich meinen Blick zu Boden und Nicke eifrig. Mühsam stehe ich auf und folge dem Krieger zu der Gruppe Katzen. Löwenherz scheint immer noch belustigt, während Feuerpfote und Graupfote mich mitleidig mustern. Sandpfote und Borkenpfote tuscheln kichernd und werfen mir ab und zu verstohlene Blicke zu. Wie kindisch. Denke ich während ich mich zu Grau- und Feuerpfote stelle. "Feuerpfote, da für dich kein Mentor ernannt wurde teilen sich Tigerkralle und ich uns deine Ausbildung. Rehpfote du wirst erstmal mit Langschweif das Terretorium kennenlernen. Danach treffe wir uns wieder."Ernst sieht Löwenherz in die Runde. LANGSCHWEI! Och komm schon als hätte der Tag nicht eh schon scheiße begonnen auch noch der. Nicht gerade erfreut Nicke ich und sehe auch schon den missmutigen Krieger auf mich zukommen. Tigerkralle sagt noch etwas zu den Anderen, ehe sie davon preschen.
    Je Näher mir der Krieger mit dem langen Schweif (Wortwitz haha) kommt, desto besser kann ich sein Gesicht sehe. Ein großer Riss zerschneidet sein linkes Ohr, wie eine Kluft. Meine Augen suchen wie von selbst seinen Blick. Der Kater sieht auf und trifft meinen Blick, mit seinen blauen Augen, welche wie ein Feuer zu knistern scheinen. Ich muss schlucken von der Wucht dieser blauen Augen, die mich jedes mal wieder in ihren Bann ziehen. "Hast du gefunden nach was du gesucht hast?" Überrascht wende ich meinen Blick ab und merke erst jetzt das der impulsive Krieger vor mir steht. "Ähm was?" Na toll Rehpfote, dümmer geht es ja wohl nicht mehr. "Ich habe dich gerade gefragt, ob du gefunden hast was du suchst." Extra langsam spricht er jedes Wort aus, als wäre ich geistig behindert. Gut ich gebe zu meine Antwort vorher war jetzt auch nicht die schlauste aber- ach egal, warum soll ich mich denn auch noch rechtfertigen? "Ja habe ich. Was werden wir heute machen?" Gespannt kribbelt es schon unter meinem Fell. Wird er mit mir jagen oder kämpfen gehen? Oder vielleicht das Terretorium besichtigen? "WIR machen nichts, ich hoffe du vergisst nicht das ich hierzu genötigt wurde."Knurrt er zwischen zusammengebissenen Zähnen. "Aber Tigerkralle meinte du wirst mit mir Trainieren!" Entgegne ich empört. "Ach? Wie schön für Tigerkralle. Ist ER etwa jetzt dein Beschützer?" Faucht er mir praktisch entgegen und vergräbt seine Krallen wütend in der Erde unter seinen Pfoten. "Vielleicht ist er ja das, was geht dich das denn an?" Gebe ich zickig zurück. "Pass auf was du sagst Streunerin, vielleicht sollte ich dir mal manieren beibringen?" "LANGSCHWEIF! Lass Rehpfote in Ruhe, was soll das denn werden wenn's fertig ist?" Faucht eine weibliche stimme von der Seite, sodass wir beide vor schreck nach hinten stolpern. Eine kleine, schwarzbraune Kätzin schiebt sich in mein Sichtfeld. "Mausefell! Was soll das du erschreckst mich noch zu tode!" Miaut Langschweif vorwurfsvoll und glättet sein aufgestelltes Fell. "Ach sei doch Ruhig! Du bist schon schlimmer als die nörgelnden Ältesten!" Schreit die Katze, anscheinend Mausefell, durchs ganze Lager. "Das haben wir gehört Mausefell!"krächzt Kleinohr vom Ältestenbau zurück. Ich muss mir einen Lachkrampf verdrücken, denn die Situation erinnert mich an meine Alte Nachbarin in der Wohnung über uns. Wie hieß die alte unleidige Dame noch gleich? Ich glaube Bürgerholz oder so, die hat jeden Sonntag von oben runter geschrien wir sollen doch die Musik leiser machen. "Sei froh das du überhaupt noch was hörst Kleinohr!" Keift Mausefell zurück. Jetzt ist es aus mit meiner Selbstbeherrschung, sodass ich von Lachkrämpfen geschüttelt werde. "Hör auf so laut zu lachen, du lockst noch Füchse und Dachse ins Lager!" Zischt mir die Katze zu. Abrupt höre ich auf, denn ich will mich jetzt nicht auch noch mit Mausefell auseinandersetzen. "Also was ist nun mit euch los, ihr schimpft ja lauter als jedes Krähe." Miaut die schwarzbraune und sieht zwischen mir und Langschweif hin und her. "SIE denkt sie ist eine Donnerclan Katze!" Speiht der Kreiger aus und sieht mich an als wäre ich ein Haufen Schei- äh Kot. "Und was wäre daran so schlimm, dass sie eine Donnerclan Katze ist!" Meint Mausefell verständnisslos. "Ihr beide, geht jetzt Trainieren und wehe ich höre noch ein Wort von dir" Sie sieht zu dem Kater mit den Blauen augen, welcher gerade das Maul öffnet um zu wiedersprechen, "oder von dir." Sie dreht den Kopf und schaut mich mit ihren hellen Augen an. Etwas unverständliches Murrend, schiebt sich Langschweif an ihr vorbei zum Lagerausgang, schnell folge ich ihm. "Er ist wirklich ein guter Kater, wenn er einen respektiert." Flüstert mir Mausefell noch zu ehe ich ganz an ihr vorbei bin. Verwirrt drehe ich mich um, doch ist die Katze schon weg. Bestimmt hat sie das nur gesagt um mich aufzumuntern… . Denke ich ehe ich dem genervtem Krieger nach draußen folge.

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    Hey ihr lieben, sorry für die lange Wartezeit, aber dafür habt ihr ja jetzt ein neues und längeres Kapitel!:)
    Hoffe ihr genießt die Ferien und joa
    Bye!:3

    16
    So leise wie es mir möglich ist setze ich eine Pfote vor die andere, jedoch wirke ich vermutlich immer noch wie ein Trampeltier im Gegensatz zu der geübten Katze vor mir. Elegant steige ich über ein Blatt auf dem Boden. Hah! Vielleicht kann ich mich irgendwann noch genau so leise wie die Clankatzen bewegen! Leider habe ich vergessen den Boden weiterhin im Auge zu behalten, sodass ich auf einen großen Ast steige, der mit einem lauten 'Knack' auseinander bricht. Ups! Erschrocken hebe ich den Blick, um in die wütend funkelnden Augen des Katers vor mir zu blicken. "Beim Sternenclan, du bist so ein Mäusehirn, wie konntest du bitte alleine überleben?" Zischt Langschweif und unterstreicht seine Worte mit einem genervten Schweifschlag. Perplex blinzle ich. Bitte was! Wie ich die letzten Jahre überlebt habe… was zum Teufel soll ich ihm denn sagen? Also ich bin eigentlich ein Mensch und durch einen Autounfall bin ich zufällig hier wieder aufgewacht. "Ich.. Also… mein äh.." Misstrauisch verengen sich seine Augen. "Vielleicht bist du ja ein Spion des Schattenclans. Oder doch vom Flussclan!" Knurrt der gestreifte und kommt mir näher. "Ein Spion? Ich? Nein also.. Ein Freund hat immer äh gejagt für mich." Bitte mach dass er nicht weiter nachfragt! "Ein Freund? Wie hieß er?" "Ähm… er hieß äh -" "Er hieß Äh?" Wiederholt der Kater meine Worte ungläubig, nachdem er mich unterbrochen hatte. Verwirrt blicke ich nun auch drein. Hä, was will er denn jetzt? Achso… gott der ist ja dumm wie Stroh. "Nein, also ja, ich meine- ach egal. Solltest du nicht mit mir trainieren?" Wechsle ich so elegant wie es geht das Thema. "Trainieren?" Hinterfragt Langschweif mit spöttischem Ton. "Ich zeige dir vielleicht die Grenzen, nicht das du arme Streunerin plötzlich vor der Haustür des Windclans stehst!"
    Nach gefühlten Stunden des Umherirrens und 2 Clangrenzen später stehen wir in der Nähe eines Flusses. "Der Fluss dort hinten ist die Grenze zum Flussclan. Du solltest dich ihm besser nicht nähern, es sind schon ein paar Katzen darin ertrunken." Erklärt mir der nicht gerade begeisterte Kater. Seufzend folge ich ihm wieder, jedoch mit deutlich mehr Abstand, da sich meine Pfoten wie Steine anfühlen. Schnaufend bleibe ich erneut stehen. Jetzt reicht es! Soll er doch merken, dass er mich verloren hat! Tatsächlich kann ich beobachten, wie Langschweif sich ohne sich umzusehen von mir entfernt. Toller Aufpasser! Denke ich nur gereizt. Ein rascheln in der Nähe eines Busches zieht meine Aufmerksamkeit auf sich. Neugierig folge ich dem Geräusch und stehe schon bald kurz vor dem Gebüsch. Ich beuge mich hinunter um hineinzusehen, da schießt ein Hase heraus und an mir vorbei. Erschrocken weiche ich zurück, sprinte jedoch einem Instinkt folgend hinterher. Langschweif würde große Augen machen, wenn ich einen Hasen anschleppen würde. Meine Augen richten sich gierig auf den weißen Puschel des Hasen und in einer Schnelligkeit die ich mir selbst nicht mehr zugetraut hatte, renne ich weiter. Die Bäume um mich herum verschwimmen, nur noch der Hasenpuschel ist scharf vor meinen Augen. Der Wind, der mein Fell an meinen Körper presst ist wie belebend, sodass ich mit einem Gefühl neuer Energie noch einmal einen Gang zulege. Auf einem Stein springe ich ab, zielsicher die Pfoten auf den Hasen gerichtet. Leider habe ich nicht damit gerechnet, dass dieser einen Haken schlägt. Ebenso habe ich nicht gemerkt das ich auf einem Stein abgesprungen bin, der an dem rauschenden Fluss liegt und in welche ich gerade mit Wucht hineinsegle. Mein Maul, welches ich zu einem Schrei aufgerissen habe, füllt sich mit kühlem Wasser und der Aufprall meines Körpers drückt mir die letzte Luft aus den Lungen. Ich reiße die Augen auf, doch sehe ich nichts außer dunkles grau, alles ist verzerrt und meine Augen brennen. Panisch paddle ich unter Wasser, versuche herauszufinden wo unten und oben ist, da meine Lungen nach Luft schreien. Der Druck in meinen Ohren bringt hämmernde Kopfschmerzen mit sich und hilft kaum sich zu orientieren. Verzweifelt strecke ich die Pfoten aus, in die Richtung in der ich meine, dass oben ist, doch spüre ich weiterhin nichts außer die Kälte des Wassers. Meine Pfotenschläge werden immer langsamer und schwächer, jedoch das schmerzhafte ziehen in der Brust immer mehr. Verzweifelt reiße ich mein Maul auf, doch nur mehr Wasser strömt mir in Mund und Nase. Der Fluss zerrt mich immer weiter, ich kann nicht sagen in welche Richtung. Ich lasse es geschehen, denn ich spüre nicht mal mehr meine Pfoten, mit welche ich hätte weiter paddeln können. Etwas Scharfes packt mich an der rechten Vorderpfote, jedoch spüre ich den Schmerz kaum.


    Tigerkralles Sicht:
    Sprintend eile ich dem braunen, schlaffen Fellbündel, das dort im Wasser treibt hinterher. Langschweif dieses Mäusehirn ist uns völlig aufgelöst begegnet und meine Rehpfote wäre in den Fluss gefallen. Zwei Dinge stören mich daran sehr. Erstens: Wie konnte sie bitte in den Fluss fallen wenn dieser Flohpelz auf sie aufpassen sollte. Zweitens: Ich weiß nicht wie lange sie noch dort treiben kann ohne zu sterben. "Tigerkralle du kannst da nicht reinspringen, du wirst mit ihr untergehen!" Jault Löwenherz hinter mir doch, ich schnaube nur. Was mich nicht umbringt macht mich stärker, alter Freund. Mit Anlauf springe ich in die Reißende Flut und tauche Kopfüber hinter der braunen Kätzin her. Die Wellen verschlingen mich sofort und drohen mich hinunter in die Tiefe zu ziehen. Mit kräftigen Paddelschlägen durchbreche ich jedoch die Wasseroberfläche und schwimme flussabwärts. Ruhig wandert mein Blick über den tosenden Fluss, auf der Suche nach Rehpfote Körper. Genervt stelle ich jedoch daraufhin fest, dass ihr braunes Fell gegen einen Felsen schlägt und eine nachkommende Welle sie nach unten zieht. Knurrend und fluchend schwimme ich zu der Stelle und drücke meinen Kopf unter Wasser. Mit Mühe kann ich ihre weiße Pfote erkenne. Ohne über weiteres nachzudenken legen sich meine Zähne um das weiße Fell. Mit einem Ruck zerre ich meinen Kopf zur Oberfläche, durchbreche sie mit Mühe, da Rehpfotes Gewicht mich beinahe nach unten zieht. Komm schon Kleines, halte durch! So weit es geht ziehe ich meinen Kopf hoch, sodass ihr Nackenfell mir entgegen blitz. Schnell schnappe ich nach ihrem Nacken, erwische diesen auch, zu meinem Leidwesen mit einer Menge Wasser. Ängstlich stelle ich fest, dass sie weder nach Luft schnappt, sonst ein Anzeichen von Leben von sich gibt. Wo komme ich hier am dümmsten raus! "Tigerkralle! Schwimm hier rüber!" Jault das kleine jämmerliche Hauskätzchen mir zu. Mein Blick schnellt zur rechten Uferseite und erhascht somit einen Überblick der Situation. Ein breiter Ast hängt dort im Wasser, ist aber immer noch am Ufer verankert. Ruhig und bestimmt paddle ich zur gegenüberliegenden Flussseite, halte dabei mit Mühe Rehpfotes Kopf über Wasser. Als ich jedoch in die Mitte des Flusses komme wird die Strömung stärker reißt mich unkontrolliert nach vorne. "Fuchsdung!" Nuschle ich ungehalten in Rehpfotes Fell. Wenn ich verdammt noch einmal nicht schaffe hier rauszukommen geht mehr die Puste aus. Und der Kleinen genauso. Verflucht, wegen Rehpfote könnte mein ganzer gut zurechtgelegter Plan draufgehen… Ich sollte sie lieber gleich beseitigen und damit der Versuchung aus dem Weg gehen. Müde schaue ich auf, zur anderen Uferseite, dort wo der Ast ins Wasser ragt. Nein, lieber doch nicht, sie könnte mir noch einmal behilflich sein mit ihrer Unterwürfigkeit und den großen ängstlichen Augen. Als hätte sie noch nie eine Katze gesehen. Schnaubend wehre ich mich gegen den Strom und schwimme knurrend dagegen. Mit einem kräftigen Zug kann ich den Krallen des kalten Wassers entkommen, sodass ich ohne große weitere Anstrengung den Fluss weiter runter, in Richtung Ast komme. Schnell nähere ich mich dem Ziel, strecke die Pfoten aus, mit Welchen ich mich sogleich schnaubend auf den Ast hieve. Vorsichtig lege ich Rehpfote auf den Ast, sodass ihre Hinterpfoten noch im Wasser treiben, aber ihr Oberkörper auf dem morschen Holz liegt. Mit einem Stöhnen schaffe ich meine Hinterläufe auf den Ast. "Fuchsdung! Ich bin nässer als jeder Verdammt Fisch im ganzen Fluss!" Fluche ich laut und betrachte mit Abneigung mein triefendes Fell. Ein Husten vor mir bringt meine Schimpftirade zum Ende.

    Rehpfotes Sicht:
    Luft. Ich kann wieder Amten! Gierig wollen meine Lungen den kostbaren Sauerstoff einsaugen, jedoch muss das Wasser erst aus meinem Körper. Hustend und würgend entleere ich das Wasser, das ich geschluckt habe. Vor Anstrengung bohren sich meine Krallen in den Untergrund unter mir. Ein großer Schwall Wasser verlässt mein Maul und würgend versuche ich noch den Rest loszuwerden. "Schhh Kleine, ganz ruhig." Maunzt eine tiefe Stimme, kurz darauf werde ich am Nacken gepackt und die Kälte, die ich erst jetzt bemerke, ist daraufhin an meinen Hinterläufen nicht mehr so präsent. Hustend kauere ich mich zusammen und würge unter größter Anstrengung noch mehr Wasser heraus. Meine schreienden Lungen werden daraufhin mit hastig geatmeter Luft belohnt. Schnell Atmend ziehe ich immer mehr von dem Sauerstoff ein. "Wehre dich ja nicht Kätzchen." Zischt die Stimme, wieder werde ich am Nacken gepackt und hochgehoben. Ich wehre mich nicht. Selbst wenn ich gewollt hätte, ich habe noch zu wenig Kraft um überhaupt etwas zu tun. Außerdem kann ich meine Augen noch nicht mal öffnen, meine Lieder fühlen sich einfach zu schwer an. In diesem Fall heißt es wohl blind vertrauen…



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    Ach du meine Güte, Leute es tut mir so leid, ich habe vollkommen vergessen etwas hochzuladen... ^^'
    Aber ich habe in den Ferien eine sehbehinderte Baby -Katze bekommen, die einfach nicht gesund werden will. Momentan hat er Durchfall und verliert deshalb sooo viel Körpergewicht, ich mache mir eigentlich jede Woche um ihn sorgen...:'(

    Vielen, vielen Dank für SO viele Kommis, das ist wirklich krass!: D Ich habe mich echt mega gefreut und versuche jetzt gleich mal allen zu antworten! Vielen Dank an die Treue Schimmi und die liebe Fuchsi die sich immer mal wieder dazu hinreißen lassen mir ein Feedback dazu lassen!:)

    Sou dann nerve ich euch auch mal nicht länger mit unnötigem Gelabere und ja:')

    Hab euch lieb:3

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    Schlotternd klappern meine Kiefer immer wieder zusammen, das Geräusch kommt mir unglaublich laut vor und hallt in meinen Ohren als Echo wieder. Der D
    Schlotternd klappern meine Kiefer immer wieder zusammen, das Geräusch kommt mir unglaublich laut vor und hallt in meinen Ohren als Echo wieder. Der Druck an meinem Nackenfell lässt auch kaum nach und zerrt an meinen Nerven, aber ich kann mich gerade so zurückhalten einen Befreiungsversuch zu starten. Ich fühle mich so steif, als wäre ich ein Tannenzapfen, es ist als würde ich von außen nach innen erfrieren. Das Wasser scheint sich wie ein Nebel über mich gelegt zu haben, denn ich bekomme kaum etwas von meiner Außenwelt mit. Befinde ich mich in Gefahr? Was wenn mein Retter eine Flussclankatze ist? Suchend strecke ich meine Hinterläufe aus, suche nach Boden, den ich auch ganz einfach berühren kann. Die Bewegung schmerzt, aber ich will unbedingt wissen wie weit oben ich bin und ob ich fliehen kann. Verzweifelt versuche ich meine Augenlieder zu öffnen, sie sind aber wie zugefroren. Hektisch atmend wische ich mit der Vorderpfote darüber, jedoch tut sich nach wie vor nichts. "Hör auf so zu zappeln Kätzchen!" Erschrocken zucke ich zusammen, man bemerkt es vermutlich kaum, da ich zittere wie Espenlaub. Warte mal, Kätzchen…? KÄTZCHEN! "TIGERKRALLE!" Kreische ich erschrocken, reiße dazu die Augen auf. Der Augenaufschlag tut unglaublich weh, ganz so als würde man ein Pflaster abreißen. Kreischend schüttle ich den Kopf und versuche mich aus einem Fluchtinstinkt heraus zu befreien. Zappelnd winde ich mich in seinem Griff, will weg rennen in den Wald und dort meine Wunden lecken, einfach nur allein sein. Mit einer Mischung aus Knurren und Fauchen reißt Tigerkralle den Kopf zur Seite, schleudert mich gekonnt einige Meter von sich, gegen die Wurzel eines Baumes. Mit einem dumpfen Geräusch schlage ich auf dem Holz auf, die Luft entweicht mir zischend und ein betäubender Schmerz macht sich auf der aufprallstelle breit. Wimmernd stemme ich meine Pfoten in die Erde unter mir, finde aber keinen Halt und lande wieder auf dem Bauch. Mein Körper wird von Zitteranfällen geschüttelt, diesmal aber nicht nur durch die Kälte. "Ich sagte du sollst dich nicht wehren Kätzchen!" Knurrt mir eine Stimme ins Ohr. Erschrocken presse ich mich auf den Boden, hatte gar nicht bemerkt das er sich über mich gestellt hat. "Es- es tut mir leid…" Versuche ich ihn zu besänftigen, beobachte beunruhigt wie sich die Krallen in seinen Pfoten ein und ausfahren. "Es tut dir leid?" Wiederholt der Kater meine Worte mit belustigtem Ton. "Ich sag dir mal was Kleines: Ich habe dich gerade aus diesem Verdammten Fluss gezerrt, wäre dabei selber beinahe umgekommen und das alles aus einer Laune heraus. Jede andere Katze hätte ich darin elendig ersaufen lassen. Zu deinem Verständnis Liebes: ICH habe in diesem Spielchen die Oberhand und ich mag es nicht wenn mir diese Streitig gemacht wird oder du dich nicht an meine Anweisungen hälst! Ich sagte dir bereits, dass du jemanden brauchst der dich beschützt und diese Rolle werde jetzt ich übernehmen. Hast du mich verstanden!" Gefährlich blitzen mir die bernsteinfarbenen Augen entgegen, scheinen sich in meine zu bohren und jeden Wiederstand zunichte zu machen. Ach du scheiße. Meint er das jetzt ernst? Schluckend sehe ich wieder auf meine Pfoten, überlege gestresst. Was soll ich denn jetzt machen? Ich meine Schutz ist ja schön und gut, aber von Tigerkralle? "Kätzchen, hast du mich verstanden?" Knurrt der Kater über mir gefährlich leise. Vielleicht war das gerade eben ja auch nur ein Aussetzter und er wollte mir eigentlich nicht weh tun… . Ich meine er will mich bestimmt auch nur schützen oder? Er hat ja auch schon sein Leben riskiert um mich zu retten, warum sollter er es dann nicht ernst meinen? Ach no risk, no fun… was soll mir denn großartig passieren? Mit ängstlich angelegten Ohren und zitternder Stimme kommt ein "Ja" über meine Lippen. Verunsichert sehe ich nach oben. "Gut! Du lernst langsam, aber du lernst!" Überrascht beobachte ich wie sich seine komplette Körperhaltung ändert, von Gefährlich zum gutmütigen Krieger. Als er seinen Kopf zu mir herunterbeugt krieche ich ängstlich rückwärts, doch die Wurzel in meinem Rücken hält mich vom entkommen ab. Panisch stellt sich mein Rückenfell auf. Beinahe währe mir ein Kreischen entkommen, als ich Tigerkralles raue Zunge auf meinem Kopf entlangfahren spüre. Beinahe wäre mir ein Fauchen entkommen, als er beginnt auch mein Nackenfell zu glätten. "Tigerkralle, bitte lass das…" Miaue ich leise, wehre mich aber nicht. "Warum? Du bist nach wie vor nass und zitterst. Bis die anderen nachkommen dauert es vermutlich noch, denn der Fluss hat uns weit hinaus geschwemmt. Irgendwer muss dich ja trocken bekommen." Maunzt der Kater amüsiert, lässt aber nach wie vor nicht von mir ab. Als er an meiner Schulter ankommt zucke ich zurück und fauche ihn an. Kann er das nicht lassen? Das ist einfach widerlich, ich könnte das auch machen. Ein dunkles Knurren ertönt aus der Kehle des Kriegers, vermutlich eine Warnung ohne sich beirren zu lassen beginnt er an der Schulter erneut. Ich versuche mich an das Gefühl zu gewöhnen, jedoch kann ich mich einfach nicht entspannen. Ein Rascheln lässt mich zusammenzucken, erratend huscht mein Blick von Tigerkralle zu den Büschen gegenüber der kleinen Lichtung. Ein Godrbrauner großer Kater schiebt sich zwischen dem Grün hervor. LÖWENHERZ! Endlich! Erleichterung überflutet mich wie eine Welle. Hinter ihm kommen Feuerpfote, Graupfote und Langschweif auf uns zu. Mit einem schnauben erhebt sich Tigerkralle aus der kauernden Position und sieht mich erratend an. Mit zitternden Beinen stemme ich mich auf, wackle kurz aber stehe dann einigermaßen sicher. "Rehpfote! Tigerkralle! Dem Sternenclan sei dank, wir dachten schon wir hätten euch für immer verloren, als der Fluss euch verschluckt hat!" Verächtlich schnaubt der Tigerkater vor mir. "Verloren? Ich bin ein Krieger und kein Hauskätzchen Löwenherz." Unwohl schlägt mein Schweif hin und her. Löwenherz wird doch wohl nicht auf diese Diskusion eingehen? "Natürlich. Genug davon, Rehpfote muss zu Tüpfelblatt und Feuerpfote kann sicher auch nicht mehr. Langschweif, hilf du mir Rehpfote zu stützen." Gerade will ich protestierend mein Maul aufreißen, da ich nicht gestützt werden will und das schon gar nicht von Langschweif. Jedoch kommt mir Tigerkralle zuvor. "Ich werde sie stützen, Langschweif scheint mir nicht verantwortungsvoll genug." Überrascht halte ich die Luft an, kann vernehmen wie die anderen Schüler erschrockene Töne von sich geben. Langschweif der die ganze Zeit den Kopf hat hängen lassen, reißt diesen nun hoch und starrt Tigerkralle mit diesen strahlendblauen Augen an. "Nicht Verantwortungsvoll genug! Nur weil sie wie ein Mäusehirn hinter einem Kaninchen in den Fluss springt!" Wie ein Donnern rumpelt ein Warnender Laut aus der Kehle des älteren Kriegers. "Wage es nicht sie deiner Fehler zu beschuldigen Langschweif! Wie konnte es denn so weit kommen das sie dem Kaninchen hinterher rennt!" Speiht 'mein Beschützer' ihm entgegen. "Wenn sie nicht wie ein dummes Junges stehen gebl-" "ES REICHT! Keiner von euch wird sie stützen, Graupfote und Feuerpfote werden ihr helfen. Tigerkralle, Langschweif das klären wir später, ihr wisst wir können uns solche Auseinandersetzungen nicht leisten. Und nun los jetzt!" Mit einem giftigem Seitenblick auf Tigerkralle zischt Langschweif an uns vorbei, während sich Graupfote und Feuerpfote beidseitig neben mir postieren. Mitleidig sehen mich beide an. Zaghaft wage ich einen Schritt, meine rechte Schulter tut jedoch mehr weh als bedacht, sodass ich umknicke und mit der rechten Seite gegen Feuerpfote falle. Dieser fängt mich einigermaßen gut auf, leider bin ich genau auf die rechte Schulter gefallen. Zischend ziehe ich die Luft ein, stelle mich wieder hin aber halte jetzt das Rechte bei hoch. "Geht's?" Fragt Feuerpfote und schaut mich mit großen grünen Augen an. Ich hätte ihm gerne geantwortet, aber meine schmerzen sind so schlimm, dass ich nur ein hastiges Nicken zustande bringe. Mit zusammengebissenen Zähnen humple ich nun los, hoffe das ich es bis zum Lager überlebe.

    Vorsichtig schiebe ich mich mit den beiden Schülern an der Seite durch den Lagereingang. Seufzend entweicht mir die angehaltene Luft. Der Gang hierher war die Hölle, da der Schmerz in meiner Schulter von schmerzenden Gliedern und eisiger Kälte begleitet wurde. Alles um mich herum vergessend breche ich zusammen, lege mich auf den plattgetretenen Boden. Das plötzlich ausbrechende Stimmengewirr um mich herum ist kaum vernehmbar, wie in weiter Ferne. Meine sich verschwimmt, ich sehe nur noch den gefleckten Pelz einer heraneilenden Katze, dann tut sich eine schwärze auf die sich über meinen Geist, meine Sicht und mein Gehör legt. Beruhigt lasse ich mich in diese Schwärze fallen, nun bin ich ja in Sicherheit.

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    So da bin ich wieder, hoffe es hat euch gefallen:) Das Bild ist übrigens Rehpfote:3 wer hat sie sich auch so vorgestellt?:)

    Ich überarbeite jetzt mal die Zusammenfassung und hoffe mein WLAN kackt nicht ab xD

    lg River

    18
    Mein Laptop wurde dank meiner tollen Verplanung natürlich nicht weggeschickt. Ja ich bin ein dummer Otto xD Naja genug Zeit um dieses Kapitel zu schreiben. <3
    Der Lappi wird uns aber trotzdem nach dem nächsten Wochenende verlassen, denn dann wird er ganz sicher weggeschickt:)

    Dann das COVER *-* ich komme echt nicht drauf klar, das ist SO geil! Danke @Wispernight

    Auch muss ich mal ein Danke an euch da draußen loswerden, diese Geschichte wurde 3.887 mal aufgerufen und jeden Tag wird echt einer mehr, der sich an dieser Zahl beteiligt! DANKE!
    Ihr habt mit euren Kommentaren übrigens heute meinen Tag gerettet, denn eigentlich bin ich heute irgendwie nur traurig... ^^' naja genug von mir. Ich hoffe ihr mögt das Kapitel und habt spaß beim lesen. Wünscht mir viel Glück für morgen, denn da werde ich endlich ein Jahr älter!: D

    GENUG GELABERT; JETZT GEHTS HIER ABER MAL ECHT LOS!

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    Wasser. Eine Flut die mich mit sich reißt, droht mich in ihrem dunklen Schlund zu verschlingen. Panisch strample ich und bringe meinen Kopf aus dem Wasser. Schreiend ringe ich nach Luft, versiegle jedoch vor Schreck meinen Mund, als ich sehe in was ich da wirklich schwimme. Das was ich vorher für Wasser gehalten habe, ist dunkelrotes, zähflüssiges Blut. Der Geschmack nach eisen legt sich auf meine Zunge und breitet sich in meinem ganzen Maul aus. Verzweifelt wandert mein Blick ans Ufer, jedoch scheint es nirgendwo einen Ausgang zu geben. Vollkommen panisch huscht mein Blick hin und her, sucht wie ein hungriges Tierseine Beute nach einem Stück Land. Dort weiter vorne im Fluss ragt eine Insel aus dem Wasser, darauf steht die Silouhette einer Katze. So schnell ich kann paddle ich mit dem roten Fluss, bemühe mich nicht die Fassung zu verlieren. Seufzend graben sich meine Pfoten in die Erde. Mit einem Ruck ziehe ich mich hoch, schleife von dem Rand weg und hinterlasse dabei eine Spur aus Blut. Schwer atmend sehe ich auf, bkicke zwei mir bekannten bernsteinfarbenen Augen entgegen. "Tigerkralle?" Miaue ich ungläubig, mein Glück kaum fassend. Der Tigerkater gibt mir keine Antwort, lächelt mich nur eisig an. Irritiert stehe ich auf, ignoriere so gut es geht meine wackligen Beine. "Tigerkralle, was ist hier los?" Verlange ich verunsichert zu wissen. "Weißt du Rehpfote…" Langsam kommt er mir näher, treibt mich an den Rand der Insel. "Wenn man dieses Spiel spielt gewinnt man, oder stirbt. Dazwischen gibt es nichts." Grinsend verfolgt der starre Blick des Tigerkaters meine Schritte. Plötzlich rutsche ich mit den Hinterpfoten weg und falle ins Wasser, kreischend packe ich das Ufer mit den Pfoten. "Tigerkralle HILF MIR" Jaule ich verzweifelt. "Lässt man einen Verräter am Leben wird der Clan nie sicher sein. Es tut mir sehr leid kleines." Gespieltes Bedauern legt sich auf seine Züge und dann tut er was ich nie erwartet hätte. Er drückt seine Krallen tief in das Fleisch meiner Pfoten sodass ich mit einem hellen Kreischen zurück in die Fluten falle. Das Blut verschlingt mich und zerrt mich hinunter, doch ich kann nichts tun, zu geschockt bin ich von Tigerkralle. Der Kater der schwörte mich zu schützen.

    Nach Luft schnappend reiße ich den Kopf hoch und stehe blitzschnell auf. Falsche Entscheidung. Zischend falle ich zurück in das Moos, das mir als Polsterung dient. Hektisch atmend sehe ich mich um, erwarte das ganze Blut und die Insel vor mir, doch um mich herum ist nur Fels und der Geruch nach Kräutern. Der Heilerbau! Denke ich erleichtert. "Du bist noch keine drei Tage da und schon hast du dir eine neue Verletzung zugezogen." Elegant, vorallem leise, bewegt sich die getüpfelte Heilerin auf mich zu. Tüpfelblatts nähe wirkt sehr beruhigend auf mich, sodass mein rasendes Herz einen langsameren Takt anschlägt. "Du solltest langsam machen Reh. Hast du es gerade belastet?" Besorgnis und Vorwurf schwingt in ihrer Stimme mit, als sie mein Bein in der Nähe betrachten kann. Seufzend nicke ich und sehe sie entschuldigend an. "Tut mir leid, ich habe mich nach einem schlechten Traum nur etwas erschreckt…" Meine ich versöhnlich. Kopfschüttelnd betrachtet mich die Heilerin. "Von was träumst du denn, dass du dich so erschrickst?" "Vom… Ertrinken…" Whispere ich mit nachdenklich nachvorn gerichtetem Blick. "Oh. Tut mir leid, ich hätte nicht nachfragen sollen." Miaut Tüpfelblatt verlegen. "Nein schon ok… Was ist mit meiner Schulter?" Nachdenklich betrachte ich diese. Sie ist mit Blättern verbunden und richt intensiv nach frischen Kräutern. "Du hast dir die Schulter leicht verstaucht und geprellt, es sollte nicht so schlimm sein, das du nicht mehr gehen kannst, aber es wird noch länger weh tun." Meint die schildpattfarbene sachlich und schnüffelt vorsichtig daran. "Der Verband dürfte noch länger halten, jedenfalls solange bis ich von der großen Versammlung zurück bin." "Die Clans treffen sich heute?" Frage ich interessiert nach. "Ja, ich hoffe es ist für dich ok wenn ich dich eine Zeit lang alleine lasse?" Erkundigt sich die Heilerin. "Solange ich mich im Lager bewegen darf UUNNNNND du mir alles von der Versammlung erzählst, ja!" Grinse ich. "Aha, dir ist aber schon bewusst, dass du eigentlich nicht in der Stellung bist um Vorderungen an mich zu stellen!" Meint die Katze gespielt beleidigt. "Oh herrje, das vergaß ich ja ganz! Bitte habt gnade!" Miaue ich lächelnd. "Na gut, aber nur weil du es bist." Lacht Tüpfelblatt und drückt ihren Kopf schnurrend an meinen. "Klar darfst du ins Lager, aber nur solange deine Schulter es zu lässt! Wir sehen uns dann später wieder, sollte etwas nicht stimmen schicke einen Krieger oder Schüler zur Versammlung, ich bin dann in wenigen Atemzügen bei dir." "Jaja Mutter und jetzt gehe, ich komme hier schon klar." Maunze ich überzeugt und stupse sie in Richtung Ausgang. Mit einem letzten prüfendem Blick zu mir tapst Tüpfelblatt dann schließlich aus dem Heilerbau hinaus auf die Lichtung.
    Seufzend lege ich mich zurück in das Moos, rolle mich so weit zusammen, wie ich kann und schließe meine Augen. Egal wie oft ich mich in meinem "Nest" herumrolle, welche Position ich auch einnehme, der Schlaf will mich einfach nicht einholen. Stattdessen schleichen sich verschiedenste Gedanken in meinen Kopf. Warum hat mich Tigerkralle gerettet? Ich meine dies scheint ja offensichtlich nicht seine Art zu sein… . Auch ist er ziemlich handgreiflich, aber das ist wohl seine Art. Ich meine wer nicht hören will muss fühlen und ich habe ihn ja auch zu meinem Schutz verpflichtet. War das die falsche Entscheidung? Was wenn er mal komplett ausrastet? Was wenn niemand da ist der ihn stoppen kann? Was ist es ihm Wert mich zu schützen, auch vor meiner Dummheit? Vielleicht wollte mein Vater mich auch immer nur schützen und schlug mich deshalb… . Sieht Tigerkralle mehr in mir als die Streunerin, die Langschweif wohl oder übel in mir wieder findet? Langschweif… Allein beim Nachdenken über ihn durchzieht mein Herz ein Stich, als würde sich eine Kralle hinein bohren. Sofort schießt das Bild seiner blaugrünen Augen und dem getigerten Fell in meinen Kopf. Warum hasst er mich so? Hat er Angst um den Clan oder ist es vielleicht ein persönlicher Hass gegen Streuner, den er an mir auslässt? Wird er sein Verhalten mir gegenüber jemals ändern? Ich meine Mausefell hat ja sowas in der Art erwähnt… . Frustriert öffne ich die Augen und stämme die Pfoten in den Boden. Mit einem Ruck stehe ich auf, verliere durch mein geschundenes Bein jedoch das Gleichgewicht, sodass ich jaulend nach links, auf meine gesunde Schulter, umfalle. Perplex blinzle ich, raple mich in eine einigermaßen aufrechte Position und schaue mich verunsichert um. Na toll. Bei meinem gloreichen zusammenklappen habe ich das halbe Moos etwa 5 Fuchslängen von seinem Ursprünglichen Standort weggeschleudert. Knurrend drücke ich meine Pfoten erneut in den Boden, drücke mich hoch und falle, wer hätts gedacht, noch einmal um, diesmal aber auf meine rechte Schulter. Jaulend rolle ich mich auf die andere Seite, der Schmerz hallt aber immer noch nach, sodass sich Tränen in meinen Augen sammeln. Wenn meine Stimmung vorher bei 100 war, ist sie gerade auf 0 gesunken. Traurig lege ich meine Ohren am Kopf an und starre auf meine Schulter. Bin ich jetzt etwa wirklich dazu verbannt auf andere angewiesen zu sein? Womit beim Sternenclan habe ich das bitte verdient? Zitternd stecke ich meine Nase unter meine Pfoten, schließe dabei gequält die Augen. Scheiß Sternenclan, wenn es dich wirklich gibt dann schick mir verdammt noch einmal eine Botschaft, irgendetwas das ich weiß, das ihr da oben seit und über mich wacht. Bitte. Langsam öffne ich die Augen, erwartungsvoll schiele ich über meine Pfoten drüber, hoffe auf irgendetwas. Auch nach einer längeren warte Zeit passiert immer noch nichts. Knurrend könnte ich mich selbst Ohrfeigen. Was sollte denn großartig passieren? Ein Blatt das zufällig vor meinen Füßen liegt, oder ein behinderter Vogel der mir auf den Kopf kackt? Diesen scheiß Sternenclan gibt es wohl genauso wenig wie alle anderen erfundenen Gottheiten! Denke ich Wütend und schlage in einem unregelmäßigem Takt mit meinem Schweif. Ein rascheln am Heilerbaueingang lässt mich ruckartig den Kopf heben. Kurz darauf ist es still. Verwirrt und erwartend drehen sich meine Ohren in die Richtung. "Wer ist da?" Frage ich leise. Nichts. Beunruhigt rutsche ich, soweit es mir möglich ist nach hinten. "Das ist nicht lustig, wer bsit du?" Maunze ich etwas lauter in die Stille. Wieder keine Antwort. Habe ich mir das etwa eingebildet? Mit einem Jaulen schießen zwei kleine, schwarz weiße Fellbündel aus dem Eingang und rammen mich auf die Seite. Kreischend fahre ich die Krallen aus, bereit sie in die Angreifer zu bohren, doch als mir klar wird WER da gerade in meine Ohren sowie meinen Schwanz beist, beruhige ich mich augenblicklich.
    "Luchsjunges! Wieseljunges! Was macht ihr denn hier?" Miaue ich überrascht. "Wir haben wen zum tschpielen gesucht aba alle tschlafen schon…" Maunzt Wieseljunges und lässt von meinem Ohr ab. Amüsiert schnurrend schüttle ich Wieseljunges und seinen Bruder von mir herunter, auf die Überreste des Moospolsters. Sofort kommt mir ein guter Gedanke. "Ihr könnt gerne bei mir bleiben, aber dazu brauche ich eure hilfe, es ist ein Geheimauftrag!" Mit großen Augen gehe die Jungen näher an mich heran und setzten sich dann vor mich. "Ein teheimauftlag?" Fragt Luchsjunges nach und schaut sich im Bau um, als wolle er sicher gehen, das uns auch ja keiner hört. "Ja, nur ihr und ich dürfen davon wissen ok?" Eilig nicken die Kleinen, wenn sie so weiter machen haben sie bald ein schütteltauma. "Also, ihr wisst ja Krieger helfen immer den Schwächeren Clan Mitgliedern richtig?" Wieder ein Nicken von Beiden. "Ihr müsst mir mal helfen, denn ich habe hier einen ganz schönen Dreck angerichtet. Seht ihr das Moos, das hier überall verteilt liegt? Das muss wieder dahin" Ich deute mich einer Kopfbewegung neben mich auf das ursprünliche Moosnest. "meint ihr, ihr könnt das ganze moos wieder zu einem Nest zusammenlegen?" Eifrig nickend springen die Jungen auf und rennen sofort los, um die Moosfetzen zu sammeln.
    Etwa eine halbe Stunde, sowie müde Jungen später, liege ich wieder in meinem einigermaßen gerichtetem Nest. An mich gekuschelt schlafen Wiesel- und Luchsjunges. Mit einem sanften zungenstrich wische ich den jungen Katzen über den Kopf. Wieseljunges hebt verschlafen den Kopf und flüstert mit geschlossenen Augen: "Du Lehpfote, verpfsprichst du immer beim Tlan zu bleiben auch wenn der doofe Langschweif was anderes sagt?" Schmunzelnd lecke ich ihm noch einmal über den Kopf und antworte dann leise: "Ich bleibe solange ihr mich hier haben wollt, das habe ich nicht zu entscheiden mein Kleiner." "Ich will dich aba hier haben, also kannst du auch bleiben!" Schnurrend lege ich meinen Kopf auf die Pfoten. "Wenn du das willst dann bleibe ich. Und jetzt schlaf!"
    Seufzend schließe ich die Augen und werde auch kurz darauf vom schlaf eingeholt.

    19
    Gut gelaunt trabe ich in Richtung Frischbeutehaufen. Seit dem Unfall bei dem ich fast ertrunken wäre sind inzwischen ungefähr 3 Wochen vergangen. Im Clan ist wirklich viel passiert, wir haben nach stundenlanger Diskussion eine trächtige Streunerin aufgenommen, die nach Asyl für sich und ihre ungeborenen Jungen gebeten hatte. Der junge Feuerpfote und ich sind nun auch ganz gut akzeptiert worden, bis auf so Härtefälle wie Langschweif und Dunkelstreif. Mein Training ist leider momentan nicht so ereignisreich wie die Ereignisse im Clan, denn Blaustern stellt mir keinen eigenen Mentor zur verfügung. Außer Langschweif. Ich würde ja auch mit Langschweif trainieren, aber als Tigerstern das hörte flippte er sofort aus, meinte er würde mich nicht diesem dämlichen Fuchsdung überlassen. Tigerstern halt. Ach wo bin ich eigentlich schon wieder mit meinen Gedanken? Kopfschüttelnd stoppe ich vor dem Beutehaufen und nehme eine Amsel zwischen meine Zähne. Die Federn, die nun meinen Mund ausfüllen lassen mich würgen, doch ich trabe tapfer weiter. Ich mag keine Vögel, bevor man sie essen kann muss man sie noch rupfen, ganz davon abgesehen, dass sie einen furchtbaren nachgeschmack haben. Jedoch ist das Federfieh nicht für mich sonder für Kupferglanz, die trächtige Streunerin. Seit sie da ist, halte ich mich mehr in der Kinderstube als im Rest des Lagers auf. Und das nicht nur wegen ihr, die zwei Jungen Luchsjunges und Wieseljunges haben einen großen Platz in meinem Herzen eingenommen. Mit großen Schritten gehe ich nun in Richtung Kinderstube. „Wo gehst du hin Kätzchen?“ Erschrocken fahre ich zusammen, habe ich doch den leisen Tigerkralle nicht gehört, der nun neben mir herläuft. „Keine Angst, ich verlasse das Lager schon nicht. Kupferglanz meinte vorher sie hätte hunger wie ein Bär, da dachte ich, dass ich mich mal nützlich machen könnte.“ Bringe ich nuschelnd hervor, denn die Federn in meinem Maul dämpfen jedes Wort. „Warum holt sich die dreckige Streunerin ihr Futter nicht selbst?“ Schnaubt Tigerkralle verächtlich. „Ähm ich weiß nicht, ich wollte es ihr bringen, damit sie sich nicht noch zusätzlich anstrengen muss.“ Miaue ich so laut wie möglich. „Beim Sternenclan Rehpfote, wenn du mit mir sprichst dann nimm die Amsel aus deinem Maul, ich kann es nicht ausstehen wenn du so nuschelst!“ Faucht der Tigerkater nun aggressiv. Erschrocken mache ich einen Satz zur Seite, habe ich doch diese Reaktion kaum erwartet. „Jetzt bring dieser dummen Streunerin ihr Futter, aber vor Sonnenuntergang bist du im Schülerbau, wenn du nicht willst, dass ich das ganze Lager absuche.“ Knurrt der große Krieger, ehe er mit seinem Kopf an meiner Flanke entlang streicht. „Bis später Kleines.“ Schnurrt er mir noch zu, bevor er stolzem Schrittes in die entgegengesetzte Richtung davon läuft. Verwirrt schaue ich ihm noch lange hinterher, ehe ich mich schüttle, ganz so als könnte ich das Ungute Gefühl aus mir herausschütteln. Entschlossener als vorher trabe ich zur Kinderstube, in welche ich mit gesenktem Kopf verschwinde. Ein Schwall Hitze sowie der Geruch nach Milch kommen mir entgegen und erschlagen mich beinahe. „LEHPFOTE!“ Jaulen zwei zarte Stimmchen meinen Namen. „Wieseljunges! Luchsjunges! Na wie geht es den besten zwei Nachwuchskriegern des Clans?“ Maunze ich glücklich. Ja, hier bin ich wirklich glücklich, anders als andere Schüler das Training glücklich macht liebe ich das hier. Die kleinen Kätzchen mit großen Träumen, die beinahe greifbare Liebe, all das macht mich immer wieder glücklich, als würde ich hier hin gehören. „Uns ist sooooo langweilig ohne dich!“, maunzt Luchsjunges kläglich. „Ich bringe die Amsel kurz zu Kupferglanz, dann können wir von mir aus ein wenig spielen.“, meine ich nur ehe ich mich an den zweien vorbei zu der alleine im Schatten sitzenden Königin drängle. Goldblüte muss wohl mit Tupfenschweif spazieren gegangen sein… . „Rehpfote!“ Bringt Kupferglanz freudig hervor. „Hier etwas zu essen für dich, dass du mir nicht verhungerst!“ Schnurre ich amüsiert und lasse die Amsel vor den Pfoten der ehemaligen Streunerin fallen. Wieder einmal bemerke ich wie hübsch sie eigentlich ist, denn ihr rotbraunes, seidiges Fell sowie die bernsteinfarbenen Augen sind ein wirklicher Blickfang. Die Wölbung ihres großen Bauchs passte irgendwie gar nicht in das Bild dieser wunderschönen Katze. „Rehpfote? Alles in Ordnung?“ Reißt mich Kupferglanz aus meinen Gedanken. „Na klar, ich habe gerade überlegt wie hübsch deine Jungen wohl sein werden!“ Schnurre ich freudig und lasse mich dann neben der Königin nieder. Diese hält in ihrem Vorhaben den Vogel zu rupfen und starrt klamm auf ihre Pfoten. Oh… habe ich etwas falsches gesagt? Bevor ich eine Entschuldigung hervor bringen kann, hat sich die rotbraune Katze mir zu gewandt. In ihren bernsteinfarbenen Augen spiegeln sich so viel Angst und Verzweiflung, dass es mir fast den Atem raubt. „Ich- ich habe solche Angst Rehpfote!“ Bricht es nun wimmernd aus ihr heraus. Warum habe ich nicht vorher gesehen wie viel Angst sie in sich trägt? Ich bin doch echt ein hilfloses Kätzchen so wie Tigerkralle immer sagt.., . Beruhigend lecke ich ihr in langsamen Zungenstrichen über den Kopf. „Angst vor was Kupferglanz?“ Frage ich zögernd nach. „ Ich habe doch keine Ahnung von Jungen und erwarte nun selber welche, ich werde eine schreckliche Mutter abgeben… .“ Wimmert die Königin und sieht mich zweifelnd an. „Ach quatsch! Du bist ganz bestimmt eine tolle Mutter, außerdem helfen wir dir doch alle!“, meine ich überzeugt. „W-wirklich? Das würdet ihr t-.“ Panisch sehe ich zu der Königin, denn ihre Worte gehen in einem gurgeln unter. Bevor ich überhaupt reagieren kann, schüttelt sich ihr Körper von Krämpfen und sie beginnt zu würgen. Mit einem ekelerregendem Geräusch übergibt sich die Königin auf ihren Pfoten und was ich sehe lässt mich augenblicklich zum Ausgang rennen. Es war kein Fellball oder gar eine Feder. Was sich nun auf dem Boden verteilte war Blut.

    20
    Wie von selbst tragen mich meine Beine durch das Lager des Donnerclans, einer Richtung folgend, bei der ich schon wieder vergessen hatte, wann ich sie eingeschlagen habe. Meine Sicht ist trüb und schummrig, sodass ich nur hoffen kann in keine andere Katze hinein zu laufen. Um mich herum vermischt sich das dunkle braun des Bodens mit dem dunkelgrün des Waldes. Jeder Schritt bringt mich näher an mein Zeil, das doch noch so weit entfernt zu sein scheint. Ich fühle mich wie in Watte verpackt, denn ich höre weder das Zwitschern der Vögel, noch meine eigenen Schritte die bestimmt hektisch und unregelmäßig sind. Das ist der Schock… . Flüstert eine Stimme in meinem Kopf leise. Was für ein Schock denn bitte? Fauche ich meiner inneren Stimme wütend entgegen. Was für ein Schock? Haha, das ist wirklich zu lustig muss ich zugeben! Amüsiert sich meine innere Stimme köstlich, während ich einen Zahn zulege. Der Schock, das deine neue Freundin sich gerade auf dem Boden übergeben hat? Dass das Erbrochene BLUT war! Zusätzlich natürlich die Angst, dass du zu spät zu Tüpfelblatt kommst und die Sorge um die Jungen! Ach das erinnert mich an den Tag als Mutter gestorben ist! Da warst du doch genau so hektisch hihi. Das ist ja wie die Szene in Herr der Ringe, als Frodo fast stirbt und dann im le- Führt mein inneres Ich die Diskussion mit mir fort, ehe ich sie harsch mit einem ‚Halt die Klappe!‘ unterbrechen und sie sich beleidigt in die hinterste Ecke meines Kopfes zurück zieht.
    Habe ich gerade echt eine Unterhaltung MIT MIR SELBST geführt? Ach du Scheiße.
    Als ich mich jedoch wieder auf meine Umgebung konzentriere Stehe ich schon im Heilerbau, habe gar nicht bemerkt das ich schon da bin. Vielleicht doch der Schock? Mit zitternder Stimme versuche ich nach Tüpfelblatt zu schreien, bekomme aber nur ein krächzen heraus. Tief ziehe ich Luft in meine Lunge und rufe so laut ich kann nach der Heilerin. Diese streckt kurz daraus ihren Kopf aus dem Heilerbau. Als sie mich sieht bekommt sie augenblicklich große, besorgte Augen. „Rehpfote, was ist denn mit dir passiert!“

    Tüpfelblatts Sicht:
    Ich hatte gerade meine Kräuter sortiert, als ich auf eine zitternde Stimme aufmerksam wurde, die sich stark nach Rehpfote anhörte. Eigentlich wollte ich erst nicht nachsehen, warum sie mich bei dieser eh schon viel zu lange aufgeschobenen Arbeit aufhielt, doch streckte ich trotzdem den Kopf aus dem Bau, um zu sehen ob es wichtig war. Im Nachhinein bin ich froh das getan zu haben, denn als ich sie so erblicke entkommt mir nur ein überraschter Ausruf. „Rehpfote, was ist denn mit dir passiert!“ Besorgt renne ich zu der jungen Katze hin. Ihr Fell, das sonst an manchen Stellen leicht absteht, steht ihr nun zu Berge und ist vollkommen aufgeplustert, so als hätte sie den Sternenclan persönlich gesehen. Die Beine zittern wie Espenlaub und ihre Augen sind groß und Kreisrund, die Pupillen sind für einen schockzustand sprechend geweitet. Außerdem klebt Blut an ihren Pfoten, welches jedoch einen säuerlichen Geruch hat. Große, weite Pupillen, aufgestelltes Fell, das deutet alles auf einen Schockzustand. Wer oder was hat der armen das nur angetan! Da kommt mir ein schrecklicher Gedanke. „War das etwa Tigerkralle?“ Frage ich die Arme aufgeregt. Das so etwas Tigerkralles Werk ist scheint mir wirklich nicht abwegig, denn der monströse, impulsive Krieger war mir gegenüber auch schon mal ausfallend und beinahe handgreiflich geworden. „N-nein, doch nicht Tigerkralle…“ Krächzt Rehpfote leise und sieht sie mit ihren großen Augen gestresst an. „Kupferglanz, sie – sie hat BLUT erbrochen!“, maunzt die Braune kreischend. Erstarrt sehe ich die Schülerin an, ehe sich ein paar Ideen in meinem Kopf bilden, welche Krankheit die rotbraune Königin haben könnte. Eilig renne ich in den Heilerbau, schnappe mir ein paar Kräuter und Beeren und eile Richtung Ausgang. „Komm Rehpfote! Schnell!“

    Sicht Rehpfote:
    Mit wackeligen Beinen sause ich hinter Tüpfelblatt, die einen angenehmen Geruch nach Kräutern hinter sich herzieht, her. ((cur) Bin ich zu langsam gewesen? Wird Kupferglanz das überstehen? Warum nur immer Ich…? Schnell kommen wir vor der Kinderstube an, wo die geübte Heilerin ihre Kräuter fallen lässt. „Was ist los?“ Frage ich verwirrt, meine Stimme ist ein paar Oktaven höher als sonst stelle ich überrascht fest. Rechts von mir höre ich ein Wimmern, dort steht Goldblüte, die ihren Jungen beruhigend den Kopf leckt. DIE JUNGEN! Wie konnte ich daran nicht denken als ich los gelaufen bin?, Ohrfeige ich mich gedanklich selbst. „SO bist du mir keine Hilfe Liebes. Tut mir leid. LANGSCHWEIF! WEIßPELZ, MAUSEFELL!“ Blitz schnell haben sich gerufene Krieger um uns herum versammelt. Was will sie denn jetzt mit, tut mir leid‘? Ich will ihr helfen verdammt! Leider habe ich während meiner Überlegungen nicht mitbekommen, was die Heilerin gesagt hat, denn nun stehen nur noch ich und Langschweif vor dem Bau, der mich übrigens ansieht als wäre ich eine Verrückte, die gerade aus einer Irrenanstalt ausgebrochen ist. Ohne ein Wort kommt der gestreifte Krieger auf mich zu, stellt sich anschließend vor mich und reibt seinen Kopf kurz tröstend an meinem. Hat er gerade wirklich…? Ja hat er. Kurz darauf stellt sich der Kater neben mich und schiebt mich sanft, aber bestimmt Richtung Schülerbau. Willenlos lasse ich mich also von dem mir am meist verhassten Kater im ganzen Clan in den Schülerbau bringen, wo ich mich gleich auf meinen Haufen Moos fallen lasse.
    „Du solltest schlafen.“ Meint Langschweif, ehe er sich zum Gehen wendet. Was? Nein! Er kann doch jetzt nicht einfach gehen! Meldet sich meine innere Stimme wieder zu Wort. Ja ich habe bestimmt noch einen Schock, das bestätigt sich auch durch meine nächsten Worte: „Warte!... Bitte… Bleib.“ Maunze ich zaghaft, ehe ich auf meine Pfoten schaue. Wow! Wirklich eine Glanzleistung. Er wird jetzt bestimmt nicht zum kuscheln zu dir k- Überrascht sehe ich auf als sich jemand neben mich legt. Gerade so dass sich unsere Felle berühren, aber Langschweif hat sich gerad wirklich neben mich gelegt. „Also, was ist es das dich nach mir rufen lässt Streunerin?“ Sieht der mich gerade tatsächlich belustigt an? Tatsächlich. Ok dann lass dir was einfallen du Genie! „Ähm… ich wollte fragen ob du mir eine Geschichte erzählst… zum Einschlafen.“ Frage ich ihn unsicher und blicke dann auf meine Pfoten, um seinem forschendem Blick auszuweichen. „Eine Geschichte?“ Kommt der überraschte Ausruf von Langschweif. „Ich kenne kaum Geschichten Streunerin. Nur brutale die von Krieg und Tod handeln und so wie du aussiehst kannst du das gerade nicht gebrauchen.“ Versucht sich der Krieger herauszureden. Aha! Er hat nicht nein gesagt! „Du kannst dir doch bestimmt was einfallen lassen?“ Erwidere ich schüchtern, aber auch aufgeregt. Seine tiefblauen Augen bohren sich tief in meine und es ist als würde alles um mich herum mehr und mehr in den Hintergrund treten. Doch etwas erschrickt mich mehr als die Tatsache, dass ich meinen Blick nicht abwenden kann. Dieser Ausdruck in seinen Augen, dieses Schelmische Funkeln und die Neugier die immer mehr aus den Tiefen der Kälte und Wut hervor zu strahlen scheint. Wie ein Sonnenaufgang. Stelle ich in Gedanken fest, während mich dieser unglaubliche Blick immer noch fesselt. „Na gut. Ich kann aber nicht versprechen, dass dir diese Art von Geschichte gefällt.“, seufzt der getigerte Kater und reißt mich damit aus diesem Bann. „Äh ja das macht nichts, wirklich!“, erwidere ich erst verwirrt, aber dann aufgeregt. „Also es war einmal eine Katze, die hieß – ähm…“ Stockt der Krieger in seiner Erzählung. „ Rosenblatt?“ Frage ich gebannt, ehe ich meinen Kopf zwischen meine Pfoten lege und zu ihm herauf schiele. „Rosenblatt. Rosenblatt war schon seit ihrer Schülerzeit so sehr in Glutherz, den starken, großen Krieger des Blumenclans, verliebt, dass sie die verzweifelt um sie kämpfende Habichtschwinge gar nicht bemerkte. Der schmächtige Kater machte nicht gerade viel her, denn ein Kampf hatte ihn so sehr verunstaltet, dass er nun eine große Narbe über seinen ganzen Körper hatte. Blind vor Zuneigung tat die junge Katze alles was Glutherz von ihr verlangte. Habichtschwinge, der das schon seit längerem misstrauisch beobachtet hatte, sah Rosenblatt eines Tages, wie sie nach einem Gespräch mit Glutherz in die Kinderstube ging. Skeptisch war der Krieger ihr also gefolgt und sah, wie Rosenblatt ein Junges, welches sich noch nicht einmal wehren konnte, ins Maul nahm und ein paar Mal kräftig schüttelte. Entsetzt und wütend griff er die Katze an, die das Junge dann dem Sternenclan sei Dank los lies und rollte mit ihr über den Boden. ER wollte mit Ihr reden, doch der Wahnsinn schien sie überfallen zu haben, denn ihre Augen hatten einen verrückten Ausdruck angenommen und sie wisperte nur zusammenhangslose Worte. Habichtschwinge erkannte dies und tat das einzige was sie von dieser Krankheit und der Schuld das Junge eventuell getötet zu haben rettete. Er biss kräftig ihn ihre Kehle und beendete ihr leiden, bevor sich der Wahnsinn weiter bei ihr ausbreiten konnte. Und das alles nur für die Liebe. Habichtschwinge, der den Verlust seiner Gefährtin nicht ertrug, ertränkte sich kurz darauf im Fluss. So konnten sie wenigstens im Sternenclan vereint sein.“ Gebannt lausche ich seiner Geschichte bis zum letzten Wort. Er hat wirklich eine sehr angenehme weiche Stimme, die einen in eine ganz neue Welt mitnimmt sobald man ihr lauscht, doch etwas muss ich dazu doch los werden. „Was ist mit dem Happy End?“, frage ich also nach. „Happy End?“ Erwidert Langschweif jedoch nur verwirrt, da fällt mir ein, dass die hier ja gar keine Englischen Begriffe kennen. „Ähm ich meine das Ende in dem alles gut wird… .“ Maunze ich also nur erklärend. „Nicht in jeder Geschichte wird alles gut Rehpfote, man bekommt oftmals nie das, was man wirklich will, oder besser gesagt verdient.“ Verwirrt blinzle nun ich, denn bei dieser Erklärung hat er mich so komisch angesehen und so sanft gesprochen, dass ich kaum glauben kann, dass das vor mir tatsächlich Langschweif ist.
    „ Du solltest jetzt wirklich schlafen, ich bleibe noch bis du eingeschlafen bist Streunerin.“ Murmelt der Krieger nun wieder kälter. Seiner Anweisung folgend rolle ich mich also zusammen und lege meinen Kopf auf meinen Pfoten nieder. Ehe ich mich versah schlief ich auch schon. Hätte ich jedoch gewusst WER diese Szene gesehen hatte und jetzt wütend schnaufend im Kriegerbau verschwindet hätte ich nicht so seelenruhig geschlafen.

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    So mal wieder ein neues Kapitel, diesmal etwas länger als das letzte (hoffentlich):) mal wieder mehr für die Langschweif-Fans unter euch ;)

    21
    Unbekannt:
    Knurrend schlage ich auf einen am Boden liegenden Ast ein. Dieses Mäusehirn bringt meine ganzen Pläne durcheinander! Noch einmal trifft meine kräftige Pranke den Ast, so dass dieser in der Mitte auseinander bricht und die Splitter durch die Gegend fliegen. Ich war so kurz davor…! Frustriert graben sich meine Krallen in die Erde. Auch wenn Langschweif nur mit ihr geredet hatte, so wusste ich doch, dass ein Stück des schwer zu erarbeitendem Vertrauens weggebröckelt ist wie ein Brocken lockerer Erde. Zu gut erinnere ich mich an dem Verzauberten Ausdruck in den Augen der braunen Kätzin. Ich bin nicht nur wütend auf Langschweif, nein ganz und gar nicht, sondern auch auf mich. Erst die Sache mit Rabenpfote und jetzt noch Rehpfote. Nein du bist nicht darauf wütend. Verbessere ich mich Innerlich selbst. Fauchend haue ich mit ausgefahrenen Krallen erneut auf die Überreste des Astes, stelle mir vor es wäre Langschweifs Gesicht, wie das Blut aus den frischen Wunden läuft, während ich ihm genüss- Was denke ich da gerade? Solche Gedanken darf ich mir nicht erlauben, wenn mein Plan funktionieren soll. Ebenso solche Gefühle wie Eifersucht! Um Beherrschung ringend atme ich tief durch. Beim Sternenclan, sie zu trösten hätte mir mehr Vertrauen und Unterwürfigkeit ihrerseits gebracht, aber dieser, dieser dreckige Köter ist mir auch noch zuvor gekommen! Wieder trifft ein Schlag die Trümmer. Vielleicht sollte ich Unterwürfigkeit in sie hineinprügeln, sodass sie blind vor Angst meinen Befehlen Folge leistet… Nein, sie würde nur heulend zu Blaustern rennen und alles würde auffliegen. Irgendwie muss ich es schaffen, dass sie mir gehorcht ohne nachzufragen, nur solche Katzen kann ich brauchen wenn ich es schaffen will. Mühevoll setzte ich meine Maske des netten Kriegers wieder auf. Wenn Rehpfote so nicht will, dann werde ich andere Wege und Mittel finden um sie in meinen Schoß zu locken.
    Kalt wende ich meinen Kopf in die Richtung, aus der ich den aufgeregten Atem Dunkelstreifs hören kann. Dieser Feigling hat sich also mal wieder versteckt. „Dunkelstreif!“, donnert meine Stimme über die Lichtung. „J-ja Ti-tigerkralle?“, krächzt der dunkle Kater heiser vor Angst, während er mit kleinen Schritten auf mich zu läuft. „Meintest du nicht einmal, dass dir die neue Schülerin so gefallen würde, wie heißt sie noch gleich? Du weißt schon die mit dem braunen Fell… .“, Maunze ich in einem freundlichem Ton und tue auf unwissend. Wie ich erwartet hatte springt Dunkelstreif natürlich drauf an, ich kann beinahe sehen wie sich seine Augen erstaunt weiten, ehe er mit einem sehnsüchtigen Blick zu mir hoch sieht. „Rehpfote heißt sie. Genau genommen ist ihr Fell nicht braun, sondern hat dunkle Steifen und an Brust, Pf-.“ „DUNKELSTREIF!“ Unterbreche ich den dunklen Kater in seiner Aufzählung, was an Rehpfote alles so toll wäre. „Du weißt ja, ich habe dir den Kontakt zu ihr verboten, aber aus dank, da du so verschwiegen warst und mir oft geholfen hast, überlasse ich sie dir. Mach was du willst mit ihr, meinetwegen kannst du gleich morgen mit ihr Junge zeugen, das ist mir vollkommen egal. Sie gehört vollkommen dir.“ Nein das tut sie ganz und gar nicht, würde er sie tatsächlich schwängern, würde ich ihn an den Eiern in einem Baum aufhängen und ihm dann langsam die Kehle aufschneiden, sodass er elendig verbluten würde. Aber das muss dieser Schleimbeutel ja nicht wissen. Ungläubig starrt er mir in die Augen, so als würde er darauf warte, dass ich jeden Moment amüsiert schnurrend ‚das war ein Scherz‘ maunze. Tz so ein Mäusehirn. „Ist das dein Ernst! Beim Sternenclan Tigerkralle, du kannst dir gar nicht vorstellen wie dankbar ich dir bin! Sie wird mich bestimmt aus ganzem Herzen lieben und ich werde unseren Jungen noch von deiner Großzügigkeit erzählen! Danke, danke, danke!“ Tief atme ich durch, um ihm nicht allein wegen diesem Gefühlsausbruch eine überzuziehen. Wie kann man nur so dämlich sein! „Gut, dass wir uns einig werden konnten, ich hoffe du kannst dieses Angebot nützen. Sei gewiss, sowas wird nicht oft vorkommen.“ Mit diesen Worten drehe ich mich um und beende meinen Streifzug an der Clangrenze entlang. Jetzt heißt es nur noch warten. Lange wird dieser Fuchsdung ihren Zurückweisungen nicht standhalten. Wer weiß zu was er dann fähig sein wird? Tja, gut dass ich wie zufällig in ihrer Nähe sein werde um Dunkelstreif aufzuhalten.


    Rehpfote:

    Wohlig seufzend ziehe ich die muffige Luft des Schülerbaus in meine Lungen. Wie spät es wohl ist? Tigerkralle hat mich ja, wie sonst üblich, noch gar nicht geweckt. Stelle ich in Gedanken fest, ehe ich meine müden Glieder von mir weg streckte. Meine Augen weiterhin geschlossen halten bette ich meinen Kopf neben meine Pfote und rolle mich in eine angenehmere Position. Kurz bevor ich in den Schlaf abdrifte holt mich ein lautes Geräusch aus meinem beinahe-schlaf. Müde seufze ich erneut und denke ich mir nichts dabei. Das ist bestimmt nur Feuerpfote oder so… . Doch als ich plötzlich das Fell einer Katze in meinem Rücken spüre und der Geruch nach Kiefernnadeln mir in die Nase weht schlage ich meine Augen auf. Von dem intensiven Geruch nach Nadelbaum muss ich fast Niesen, ganz davon abgesehen dass ich mir langsam die Frage stelle WER es sich da hinter mir gemütlich gemacht hat. Mit einem fauch-zisch laut fahre ich also zu dem Störenfried herum, der mich mit kalten gelben Augen ansieht. Dunkles Fell sowie schwarze Streifen umrahmen das Gesicht des Eindringlings, bei dessen ungepflegten fettigen Fell ich mir das Würgen verkneifen muss. Mein Gehirn ist schneller als mein Verstand, als ich aus meinem Nest aufspringe und den dunklen Krieger fauchend, mit funkelnden Augen anstarre. „Dunkelstreif!“, knurre ich düster, denn ich würde dem schleimigen Kater am liebsten eine überziehen. „Guten Morgen Rehpfote!“, schnurrt dieser nur mit seiner kratzigen Stimme, die sich anhört als würde man mit einem Fingernagel an einer Tafel entlang Kratzen. Bei seiner Stimmlage stellen sich mir wirklich alle Haare auf, während es mir bei seinem Anblick ganz anders wird. Ekelig, ist das was es wohl am meisten beschreibt. „Tut mir leid, dass ich dich erschreckt habe süße, aber ich wollte nachsehen wie es dir geht, doch als ich hier rein kam habe ich dich schlafen gesehen, da dachte ich dir würde es nichts ausmachen, wenn ich dir etwas Gesellschaft leiste.“ „Es macht mir nichts aus!“, wiederhole ich seine Aussage ungläubig. „Sag mal hast du noch alle, du nach Fuchsdung stinkender Perversling! Ich glaube ich mach dir gleich ne neue Felllänge, wenn doch nicht sofort aus meinem Nest und dem Schülerbau verschwindest!“, fauche ich ungehalten, meine Augen sprühen bestimmt schon Funken vor Wut. Ein betrübter Ausdruck legt sich auf das Gesicht des dunklen, ehe er aufsteht. „Wir sehen uns ja dann bestimmt noch beim Fressen.“, miaut er unbeeindruckt. „Ich hoffe nicht.“, meine ich nur kalt, bevor mein Blick auffordernd zum Ausgang wandert. „Geh“, fordere ich wütend. Ohne ein Wort folgt der Kater meiner Anweisung und ist kurz darauf verschwunden. Was eine komische, eklige und hoffentlich einmalige Situation!

    Nach dem ich mich dann fertig geputzt hatte, bin ich aus dem Schülerbau raus und gleich zielstrebig zur Kinderstube getrabt. Die Sonne steht schon hoch am Himmel, woraus ich schließe, dass es schon etwa Mittag ist. Warum habe ich noch einmal nicht mehr in Erdkunde aufgepasst? Ach ja, Frau Körburger war ja stink langweilig. Schmunzelnd laufe ich also weiter, bis ein weißer Pelz vor mir auftaucht. „Hallo Weißpelz!“ Maunze ich, während ich anerkennend meinen Kopf senke. „Guten Tag Rehpfote. Dir scheint es besser zu gehen, Ich und Löwenherz haben uns schon große Sorgen um dich gemacht.“ Die Warme, sanfte Stimme des weißen Kriegers sorgt dafür, dass ich mich ein wenig mehr entspannen kann und die ehrliche Sorge in seinen gelben Augen rührt mich sehr. „ Ja, der lange Schlaf hat mir gut getan. Ich bin wirklich dankbar um eure Sorge Weißpelz, doch mir geht es wirklich wieder besser.“, meine ich also dankbar und freundlich. „Das beruhigt mich sehr Rehpfote, falls du noch etwas brauchst, oder es dir nicht gut gehen sollte kannst du mich gerne aufsuchen.“, miaut der Weiße, woraufhin ich meinen Kopf freundlich an seinem reibe. „Das werde ich. Danke Weißpelz.“, whispere ich heiser. Keine Schwäche zeigen, du bist eine Kriegerkatze. Versuche ich mir innerlich einen heulkrampf mit anschließender Panikattacke zu verkneifen. Tief seufzt der Krieger ein, ehe er einen Schritt zurücktritt. „Ich will dich nicht länger aufhalten, bestimmt willst du zu Kupferglanz. Leider muss ich dir sagen, dass du da geradewegs in die falsche Richtung läufst, denn deine Freundin liegt im Heilerbau.“ Mit einem ehrlich gemeintem ‚Danke‘ an den gutmütigen Krieger renne ich so schnell es geht zu dem Heilerbau, den ich dann auch gleich betrete.

    Der Geruch nach Kräutern umhüllt mich sofort und ich muss mir ein Niesen verkneifen. Lange stehe ich jedoch nicht rum, denn suchend tapse ich den Heilerbau ab, ehe ich erleichtert vor einem, sich leicht hebe und senkendem, rotbraunem Fellball stehen bleibe. „Kupferglanz… .“ Flüstere ich leise, ehe ich mich über die Kätzin beuge. Ihre Schnauze ist mit einer weißen, stark riechenden Flüssigkeit benetzt, von der ein übler Geruch ausgeht. Leicht würgend trete ich ein Stück zurück. Was beim Sternenclan ist mit ihr passiert? Denke ich nur panisch, als ein schriller Ruf über die Lichtung schallt. „Rehpfote! Geh weg von ihr, schnell!“ Verwirrt drehe ich mich um und sehe Tüpfelblatt am Eingang des Baues stehen. Ich habe gerade meine Schnauze geöffnet, um zu fragen was die Heilerin, denn zu befürchten hätte, als hinter mir ein tiefes furchterregendes Geräusch ertönt. Langsam drehe ich mich um. Bernsteinfarbene Augen, mit einem kränklichem Glanz und eine rotbraune Schnauze mit gefletschten Zähnen, von denen weißer Schaum tropft befinden sich genau vor mir und ein dunkles Knurren ertönt. Ängstlich stellt sich mein Fell auf und ungläubig frage ich das Offensichtliche: „Kupferglanz?“

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    Hellu, hier ein neues Kapitel! Wer weiß jetzt schon was Kupfi für eine Krankheit hat?:)

    22
    Das Leben ist kein Lied


    Wie als hätte man ihr ein Signal gegeben, überwindet Kupferglanz den wenigen Abstand und rammt mich mit einer unglaublichen Kraft. Was beim Sternen Clan ist mit ihr geschehen? Noch völlig bewegungsunfähig, des Schocks wegen, liege ich nur da und starre rauf in ein vor Geifer triefendes Maul, mit strahlenden grünen Augen, welche jedoch auch von einem kränklichem Schimmer überzogen sind. Von Angst geleitet drücke ich mich noch weiter an den Boden, schaue mit riesigen Kulleraugen und zitternd zu meiner Freundin auf. Doch ist sie denn überhaupt noch die Kupferglanz, die ich einst kannte? Der Gedanke, erscheint mir in dieser Situation sehr absurd, doch spinne ich ihn noch weiter aus.
    Kupferglanz scheint nicht mehr Herrin ihrer Sinne zu sein, so wie sie über mir kauert, wie ein Wolf, der den Moment genießt, bevor er seiner Beute das Leben nimmt. Da kommt mir ein neuerer, absurder Gedanke. Nein, doch eher wie ein Fuchs. Ein Fuchs… was tun Füchse außer töten?

    Gerade als mir die Antwort auf die unausgesprochene Frage in den Sinn kommt, reißt mich ein helles Kreischen aus den Gedanken. Ein getüpfelter Blitz schießt an mir vorüber, reißt die Kranke Katze von mir weg und rollt mit ihr ein paar Meter weiter.
    Schockiert schaue ich mehrere Herzschläge lang zu, ehe mein langsames Gehirn zu dem Entschluss kommt Tüpfelblatt zu helfen.
    Ohne einen laut zu machen überwinde ich die Distanz zu den fauchenden Knäul, suche mir das rotbraune Fell raus und stürze mich mit aller Kraft darauf. Ein empörtes Geräusch ertönt als ich mich an Kupferglanz Rücken festklammere. Schwerfällig versucht die schwangere Kätzin aufzustehen, doch drücke ich sie mit meinem ganzen Gewicht runter.
    Tüpfelblatt, die die Katze zuvor noch mit Zähnen und Krallen bekämpft hat wirft mir einen dankbaren Blick zu, ehe sie wie von der Tarantel gestochen in ihren Bau rennt. Wieder und wieder bäumt sich die rotbraune auf, versucht mich abzuwerfen, doch Tigerkralles Lernstunde scheint trotz aller Peinlichkeiten geholfen zu haben.

    „Kupferglanz! Hör auf dich zu wehren, ich bin es doch nur!“, fauche ich angestrengt. Als hätte ich sie geschlagen zuckt die ehemalige Streunerin zusammen und stößt einen schrillen schrei aus. Was ist nur mit ihr geschehen? Denke ich mehr als geschockt.
    Mit einem Bündel Kräuter kommt mir die Heilerin gehetzt entgegen. „Versuch sie festzuhalten, ich werde versuchen ihr diese Mohnsamen in den Hals zu stopfen. Nickend stemme ich mich auf die ältere. Unter Fauchen und kreischen hat es die Heilerin schließlich geschafft der Kätzin die Kräuter zu verabreichen.
    Erleichtert merke ich wie meine Freundin unter mir erschlafft. „Was hast du ihr gegeben?“, frage ich skeptisch und steige von dem rotbraunem Fell. „Mohnsamen, sie wirken beruhigend, doch ich habe ihr so viele gegeben, dass sie jetzt dann schlafen wird. Hoffentlich.“, erklärt mir die Heilerin, ehe sie in den Heilerbau trabt. Unruhig trabe ich hinter Tüpfelblatt her. „Was hat sie? Warum fällt sie mich einfach so an?“ „Ich weiß es nicht Rehpfote. Sie wird immer wieder von Krämpfen geschüttelt, bekommt dabei diesen weißen Geifer um den Mund und liegt dann stundenlang zusammengezogen auf dem Boden. Sie redet nicht mehr, beißt sich ab und zu selbst und wie ich jetzt gemerkt habe greift sie in ihrer Wirren Art auch noch andere an. So etwas habe ich NOCH NIE gesehen.“ Die Verzweiflung steht der Heilerin in den Augen.

    Erstaunt sehe ich Tüpfelblatt an. Sie weiß es nicht? Das Adrenalin in meinen Adern scheint mit diesem Gedanken verpufft zu sein. Verzweifelt suche ich in meinem Kopf nach einer Lösung, doch mag mir nicht einfallen was sie hätte tun können, mehr noch was ICH tun könnte. Mit unzerstörbarer Hoffnung sehe ich die getüpfelte an. „Hast du wirklich schon alles ausprobiert?“ „Ja Rehpfote, mindestens jedes Kraut, Blatt oder jede Beere einmal aber nichts wirkt. Sie ist wie apathisch, ich fürchte wenn ich ihr nicht helfen kann, dann wird sie bald…“
    Trotz das sie den Wortfetzen unausgesprochen lässt erfüllt mich eine große Welle der Trauer. „NEIN! Das darfst du nicht Tüpfelblatt, lass sie nicht sterben! Wir könnten in andere Clans nach einer Lösung suchen, oder ein paar Streuner fragen, oder-„ „Rehpfote! Bist du von allen guten Geistern verlassen? Es gibt anscheinend keine Hilfe mehr für Kupferglanz, der Sternenclan hat ihr Leben in der Hand, ich kann nichts mehr tun. Es tut mir leid das zu sagen, aber zu den anderen Clans zu laufen wäre reinste Zeitverschwendung.“

    Ruhig und bestimmt sieht sie mich an, scheint diese Sache als abgeschlossen zu sehen, doch ich habe gerade erst angefangen. „Wenn du dir dafür zu fein bist, dann werde ich es eben tun!“, fauche ich und drehe mich wütend um. „Rehpfote, ich weiß, dass sie dir viel bedeutet, aber wenn du jetzt Hilfesuchend zu den Clans rennst, zeigst du nur Schwäche des Donnerclans!“, versucht die Heilerin mich zu belehren.

    Aggressiv fahre ich herum, starre sie mit funken sprühenden Augen an. „Schwach! Das was du hier tust ist Schwache! Hast du schonmal an ihre ungeborenen Jungen gedacht?“ „Ich habe dir schonmal gesagt, dass ich nichts tun kann.“, erwidert die getüpfelte streng
    . Ein tiefes Knurren brodelt in meiner Brust und ich fahre meine Krallen wütend immer wieder ein und aus. „Weißt du was? Ich Scheiße auf deine Heilkraft! Scheiß auf mein Leben als Katze, scheiß auf dich. Soll der Tod dich meinetwegen morgen holen, sodass du zu deinem geliebtem Sterneclan kommst.“

    Mit einem letzten Abwertendem Schnauben renne ich aus dem Heilerbau.
    Einer unbestimmten Richtung folgend renne ich aus dem Lager, merke kaum die Blicke die sich in meinen Pelz brennen.
    Der Wald um mich herum verschwimmt zu einem braun-grün Ton, meine Pfoten heben so schnell vom Boden ab, wie ich sie aufsetze. Beinahe habe ich das Gefühl ich Schwebe.

    Dieses Tempo halte ich eine Weile durch, denke dabei immer wieder an ein paar alte Erinnerung.
    Hellblaue Augen, ein getigerter Pelz und dieser Neugierige Ausdruck…. „Nicht in jeder Geschichte wird alles gut Rehpfote, man bekommt oftmals nie das, was man wirklich will, oder besser gesagt verdient.“
    Dunkelbraunes Fell, stechende bernsteinfarbene Augen…. „Hast du mich verstanden Kätzchen!“
    Gelbbraune Augen, schneeweißer Pelz und diese sanfte Stimme…. „Dir scheint es besser zu gehen, Ich und Löwenherz haben uns schon große Sorgen um dich gemacht.“
    Rotbraunes Fell, helle bernsteinfarbene Augen und dieser freundliche Ausdruck…. „Ich- ich habe solche Angst Rehpfote!“

    Dunkelgraues Fell, ein intensiver Geruch nach Nadelbaum…. „Tut mir leid, dass ich dich erschreckt habe süße, aber ich wollte nachsehen wie es dir geht, doch als ich hier rein kam habe ich dich schlafen gesehen, da dachte ich dir würde es nichts ausmachen, wenn ich dir etwas Gesellschaft leiste.“

    Ein pulsierender Schmerz fährt durch meinen Kopf, als alle zusammen in meinem Kopf nur einen Satz immer wieder und wieder sagen: Hilf Feuer.


    Mit einem schrillem Jaulen bleibe ich stehen, schüttle immer wieder meinen Kopf, doch die Stimmen werden nur lauter. Verzweifelt drücke ich mich auf den Boden und schaue ängstlich herum. „Hört auf!“, schreie ich hysterisch, doch sie hören nicht auf, im Gegenteil.
    Ihr lautes Rufen innerhalb meines Kopfes verstärkt sich so sehr, dass ich nichts mehr höre außer den Chor von Katzen. „Rehpfote?“
    Und mit einem mal hören die Stimmen in meinem Kopf auf zu schreien. Aufgewühlt sehe ich auf, doch ich erkenne nicht wer vor mir steht, denn die Sonne wirft Schatten auf sein Gesicht.
    Jedoch lässt sie auch seinen roten Pelz brennen wie Feuer. „Hilf Feuer..“, flüstere ich ungläubig, ehe mir ein unglaublicher Gedanke kommt. „Du bist Feuer!“

    „Rehpfote, was redest du da? Ich bins, nicht Feuer sondern Feuerpfote.“ Als hätte man mich aus einem Traum geweckt, verschwindet die Vision von einem brennenden Pelz und ich sehe in helle grüne Augen.

    Blinzelnd starre ich Feuerpfote an, kann nicht beschreiben was das gerade war. Verliere ich jetzt etwa endgültig den Verstand? „Entschuldigung Feuerpfote, ich war gerade, ähm nun ja ein wenig in Gedanken. Wenn du mich Entschuldigen würdest, ich gehe ein bisschen Jagen.“ Maunze ich zittrig und stehe steif auf.
    „Bist du dir sicher? Du siehst ein bisschen krank aus, ich könnte dich auch zu Tüpfelblat bringen.“ „Ja bin ich, mach dir keine Sorgen um mich.“ Miaue ich schnell, ehe ich ungestüm an ihm vorbei trabe und kurz darauf hin wieder zwischen ein paar Büschen verschwinde.



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    Soo hier nach langem warten ein neues Kapitel ;)

    Sry dafür aber, schule hat die letzten Wochen wieder reingehauen und ich hatte ein kreatives tief:/

    Aber ich hoffe es hat euch trotzdem gefallen:) So jetzt mal hier eine kleine Umfrage: Seit ihr eher...

    ...Team #Langsprung (Langschweif x Rehsprung)

    ... Team #Rehkralle (Tigerkralle xRehsrpung)

    ... oder shippt ihr sie mit jemand ganz anderem?

    Bis dann, man liest sich xD


    23

    Feuer. Eine Wand aus Flammen erstreckt sich direkt vor mir, ein unüberwindbares Hindernis.
    Nervös tigere ich an den Flammen entlang, suche nach einem Weg auf die Seite, hinter den Flammen. Warum? Ich weiß es nicht, etwas zieht mich dorthin… Ich muss es herausfinden. Ich laufe und laufe, doch die orange-roten Feuerzungen scheinen sich bis ins unendliche zu erstrecken.

    Ein heiseres Maunzen erregt meine Aufmerksamkeit. Es scheint direkt vor mir zu sein, doch kann ich nichts erkennen, denn die heißen Flammen lassen meine Augen brennen und mich stark hecheln.
    Wieder dieses Maunzen.
    Ich renne etwa eine Fuchslänge weiter, versuche nach wie vor krankhaft über die Flammen zu kommen. Ich muss da hin! Langsam gehe ich direkt auf die Wand zu, vielleicht kann ich ja darüber springen.
    Doch mit jedem Schritt den ich näher komme, scheint das Feuer nach oben zu wachsen. Die Wärme ist drückend und lässt mich flach atmen, meine Pfoten scheinen zudem zu glühen, so als hätten sie Feuer gefangen.

    „Rehpfote, hör auf damit, du kannst nicht über die Flammen.“, ertönt eine zarte Stimme. Ich muss nicht hinsehen, um zu wissen, dass sie Feuerpfote gehört. „Ich muss.“, erwidere ich krächzend, bin von dem Ton, den meine Stimme angenommen hat beinahe selbst erschrocken.

    „Du musst nicht, lass es gehen.“, miaut Feuerpfote ruhig. Gebannt starre ich auf das Feuer, dass mir jedoch immer noch keinen Blick nach hinten gewährt. „Was ist dort?“ Das Maunzen hinter den Flammen wird immer schriller und höher.

    Wütend lege ich meine Ohren an. „Nichts von Bedeutung, Rehpfote du musst dich auf deine wahre Aufgabe konzentrieren.“, meint Feuerpfote nach wie vor vollkommen entspannt.

    „Nein! Ich kann nicht, lass mich durch die Flammen… Bitte.“, kreische ich fast, ehe ich auf und ab renne, einen Weg durch das Feuer suchend. „Nein, der Sternenclan hat dich nicht zu den Clans geschickt, damit du dir eine neue Aufgabe suchst.“, miaut der Schüler.

    Geschockt bleibe ich stehen. „Du weißt davon!“, frage ich ungläubig nach. „Bitte Rehpfote, hör auf damit.“, bittet die andere Katze. „Ich kann nicht…“ Das immer lauter werdende Maunzen raubt mir die letzten Nerven, sodass ich immer weiter auf das Feuer zu gehe.
    Noch ein Schritt, dann stünde ich in Flammen, doch ich bin kaum noch Herrin meiner Sinne. Verdammt! Der nächste Schritt raubt mir den Atem, denn die Flammen krabbeln nun mein Bein hinauf, scheinen sich durch meinen Pelz zu fressen.

    Kreischend falle ich auf die Seite, doch nun bearbeitet mich das Feuer auch von dieser Seite. Der brennende Schmerz scheint mit dem Blut in meinen Adern zu fließen und breitet sich in meinem ganzen Körper aus.
    Mein Kopf ist angespannt durchgestreckt und wie von weiter Ferne höre ich ein stetiges helles Schreien. Immer und immer wieder schütteln Krämpfe meinen Körper.
    Die Luft, die meine schmerzenden, immer enger werdenden Lungen füllt, löscht das brennende Gefühl in meinem Brustkorb nicht mal ansatzweise. Röchelnd warte ich auf die Erlösung meiner Qualen, doch scheint mir ein Ende dieser Tortur nicht vergönnt. „Hilf Feuer, denn nur Feuer kann die Clans retten Reh.“
    Das Brennen scheint immer stärker zu werden, doch mein Körper scheint kaum mehr die Kraft haben, sich gegen die beißenden Flammen zu währen. Flach und unregelmäßig atmend liege ich also in den Flammen, fast so als hätte ich mich zum schlafen hingelegt. „Hilf Feuer, oder es wird dich vernichten.“
    Noch einmal nehme ich einen tiefen Atemzug, fülle meine brennenden Lungen mit Luft, doch hebt sich mein Brustkorb nicht mehr und es ist mir endlich erlaubt in die schützende Schwärze zu treten. Das dachte ich jedenfalls.

    Denn im nächsten Moment hole ich kräftiger als je zu vor Luft und schlage meine Augen panisch auf. „REHPFOTE!“, kreischen da mehrere Stimmen, schauen mich dabei erleichtert an. Schnell und flach atme ich ein und aus, brauche einen Moment um zu realisieren, dass ich nicht auf brennenden Flammen, sondern auf weichen Moos liege. „Sie atmet wieder! Holt mir etwas in Wasser getränktes Moos und das SCHNELL!“, maunzt eine bestimmende, helle Stimme. Wem sie gehört? Keine Ahnung. Halt suchend kralle ich mich in die Erde unter mir, doch ist es als würde ich immer und immer wieder von den Flammen zerfressen werden.
    „Ganz ruhig Rehpfote, du bist im Schülerbau, beruhige dich.“, redet die helle Stimme auf mich ein, doch ich will meinen Blick nicht heben, starre auf meine verkrampften Pfoten, doch mein Blick verschwimmt zunehmend. Wimmernd schließe ich die Augen. ‚Feuer, ich muss Feuer helfen, ich muss Feuer helfen, ich muss… ich, Feuer…. .‘ Denke ich nur panisch.

    „Mach Platz Heilerin.“, maunzt eine angenehme, tiefe Stimme. Sogleich richtet sich meine ganze Aufmerksamkeit auf den Neuankömmling. „Sie braucht jetzt viel Ruhe, mach dich lieber nützlich indem du die –„ „Tüpfelblatt lass mich ZU IHR.“, knurrt der Kater gereizt. Etwas wird gemurmelt, doch mein hektischer Herzschlag übertönt die Geräusche.
    Eine merkwürdige Angst macht sich in mir breit und verstärkt meine Verkrampfheit, sowie das schnelle Schlagen meines Herzens. ‚Bitte lass ihn nicht gegangen sein… Bitte..‘ Erschrocken zucke ich zusammen, als sich jemand neben mich legt. Angespannt bemerke ich wie sich unsere Felle berühren und seine Wärme, sowie sein Geruch mich vollkommen einlullt. „Hey Streunerin, du sorgst ja ganz schön für Trubel. Du hast die Schüler ganz schön verschreckt, als du plötzlich im Schlaf so verkrampfst und jaulst.“
    ‚Im Schlaf? Ich bin also nicht wirklich… gestorben.‘ Drängt sich der Gedanke zaghaft zu mir hindurch. Die Stimme, die ich zwar kenne aber nicht zuordnen kann, sorgt dafür, dass sich meine verkrallten Pfoten lösen und ich mich ein wenig mehr entspannen kann. „Und als du dann auch noch aufgehört hast zu Atmen… ich dachte für einen kurzen Moment dich verloren zu haben. Diese paar Sekunden waren die schlimmsten meines Lebens und ich hoffe, dass du sowas nie wieder machst kleines.“

    Mein Herzschlag und mein Atem verlangsamen sich wieder zunehmend, werden fast normal, auch mein ganzer Körper erschlafft nun vollkommend und ich lasse mich leicht gegen die Katze neben mir fallen.
    Ein tiefes Schnurren lässt meinen Körper leicht an der Stelle beben, an der ich mich anlehne. Da kommt mir ein komischer, zusammenhangsloser Gedanke, doch ich entscheide mich dazu ihn einfach auszusprechen: „Hättes es für Rosenblatt und Glutzherz ein Happyend gegeben, wenn Rosenblatt nicht so blind gewesen wäre?“ Abrupt stoppt das Schnurren, des warmen Körpers neben mir. „Du bist gerade fast gestorben und fragst mich jetzt über etwas eine Geschichte?“, miaut der Kater, Langschweif wie sich nun herausgestellt hat, leicht fassungslos. Ich hätte ja gerne geantwortet, doch meine Glieder fühlen sich so schwer an, dass ich mich zum Schlafen zusammenrolle.

    Ehe ich auch nur an eine Antwort denken kann, bin ich schon ins Reich der Träume abgedriftet. Somit höre ich auch nicht mehr Langschweifs ernstgemeinte Antwort, als er auf mich niederblickt. „Ja und du bist gerade dabei, die Geschichte umzuschreiben, meine kleine Rosenblatt.“




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    Sooo hey guys! Da bin ich mal wieder mit einem neuen Kapitel! 😊 die letzte Abstimmung fand ich sehr sehr interessant. Es war toll mal zu lesen, was ihr so vermutet mit wem die liebe Reh denn geshippt werden soll. Hier das Ergebnis:
    Von 8 Votes haben 3 für #TeamRehkralle gestimmt. Für #TeamLangsprung gab es ebenfalls 3 Stimmen. Zu guter letzt gab es noch zwei (mehr oder weniger ernstgemeinte) Stimmen für #TeamRehstreif (RehsprungxDunkelstreif).

    Mal noch eine Abschlussfrage von mir:
    Mögt ihr Happyends?

    Lg und man liest sich 😊

    Ach und bevor ich es vergesse, ja ich habe meinen Namen geändert, aus Flussherz ist Mrs. Baelish geworden hihi!

    24
    Every Move you make, every step you take I'll be watchin' you..




    Zwei Tage waren nun schon seit meinem Zusammenbruch vergangen. In dieser Zeit war ich überwiegend in den frühen Morgenstunden, noch vor Sonnenaufgang, aus dem Lager gerannt und war bis zum Sonnenuntergang dem Lager fern geblieben. Weshalb? Ich wollte beziehungsweise will einfach keiner Katze begegnen weder Langschweif, Tigerkralle, Tüpfelblatt noch Goldblüte. Und ganz bestimmt nicht Feuerpfote, mit dem in meinen Augen etwas ganz und gar nicht stimmt.

    Müde strecke ich also an diesen Morgen erneut meine Glieder von mir und öffne zaghaft meine Augen. Um mich herum sind noch die tiefen, gleichmäßigen Atemzüge meiner Baugefährten zu hören, als ich mich so leise wie möglich aufsetze und zu putzen beginne.
    So schnell wie möglich beende ich meine Körperpflege, ignoriere dabei die leise vorwurfsvolle Stimme in meinem Kopf, welche stetig flüstert, dass mein Verhalten vollkommen kindisch und naiv ist.

    ‚Kindisch und naiv, ja! Tz ich glaub ich spinne, wer ist in einem Traum wegen dem flammenfarbenen Kater in nächster Nähe fast draufgegangen!‘, Keife ich die Stimme in meinem Inneren an.

    ‚Das ist mir sehr wohl bewusst, aber vielleicht solltest du dich mal mit deinen Problemen beschäftigen als vor ihnen davon zu laufen?‘, zickt die leise Stimme zurück.
    ‚Ist dir dann auch bewusst, dass das alles nicht so einfach für mich ist? Ich wurde aus meinem echten, wahren Leben rausgerissen, nur mit der Aussage „Hilf Feuer“ und einem Namen. Ehe ich mich versehe hab` ich einen neuen Körper und sitze bei einer Horde verrückter fest, die denken die Sterne am Himmel währen ihre Ahnen! Ach und neben bei bin ich bestimmt schon zweimal dem Tod von der Klippe gesprungen!‘, fauche ich innerlich brodelnd vor Wut.
    ‚Genaugenommen hattest du nur einmal eine ernsthafte Begegnung mit dem Tod, da hat dir aber Tigerkralle geholfen, also warst du in gar keiner wirklichen Bedrohung.‘ Kommt prompt die Erwiderung.

    ‚Weißt du was? Ich scheiß auf Vernunft, halt einfach die Klappe!‘, antworte ich zischend.
    Verwirrt schüttle ich den Kopf. ‚Wow habe ich etwa gerade echt mit meiner Vernunft gestritten? Also langsam aber sicher werde ich vollkommen verrückt!‘ So schnell es mir möglich ist, schlängle ich mich zwischen den Nestern hindurch und ducke mich durch den Eingang.

    Draußen ziehe ich tief die kalte, feuchte Luft in meine Lungen. Hektisch werfe ich Blicke nach links und rechts, doch nirgendwo ist eine Katze zu sehen, sodass ich zitternd den Sauerstoff wieder aus meinem Körper weichen lasse. Das Gras unter meinen Pfoten ist noch feucht vom Tau, doch obwohl ich Wasser seit meinem Unfall mehr als nur verabscheue, lasse ich mir nicht die Zeit meine Pfoten abzulecken.
    Unsicher blicke ich mich noch einmal um, hechte dann in schnellen Sprüngen aus dem Lager, doch drossle ich das Tempo nicht als ich den Ausgang passiere, sondern renne nur noch schneller weiter.

    *******************************
    Verächtlich beobachtet er wie sich die dürre braune Katze durchs Lager bewegt. Sie ist nur noch ein Häufchen Elend, ein Bruchstück von dem was sie mal war. Ihr Fell ist stumpf, hat jeglichen Glanz verloren, ebenso ihre Augen. Die Augen, die paranoid durchs Lager huschen, auf der Suche nach einem möglichen Feind. Schmunzelnd beobachtet er wie sie erleichtert ausatmet. Wie er erwartet hatte, hat ihn die junge Katze nicht entdeckt, dafür hatte er sich zu gut versteckt.
    Ohne weiter die Umgebung zu scannen, schnellt die Kätzin durchs Lager, durch den Ausgang hinaus. Auch das hat er erwartet. Zwar hat er gehofft sie würde vorher etwas essen, da die Knochen schon unter ihrem Fell hervorstechen, doch erwartet hat er genau das von ihr.
    ‚Ach kleine, naive Rehpfote… Du bist einfach zu durchschaubar.‘ Zufrieden dreht er sich um.
    Gleich würde er sich die knochige Katze schnappen, er würde ihr eine Lektion erteilen die sich gewaschen hatte und dann, dann hatte er sie bald da wo er sie haben wollte.

    **********************************
    Angestrengt beobachte ich die kleine Maus, die vor der stämmigen Eiche sitzt und an einer Eichel knabbert. Meine Muskeln fangen langsam an zu brennen, da ich bestimmt schon mehrere Minuten so verharre, darauf wartend den richtigen Moment zu erwischen und dem Mäuschen sein Leben auszupusten.
    Diesmal muss es funktionieren!

    Angespannt halte ich den Atem an, lasse alle Energie in meine Beine fließen und drücke mich vom Boden ab. Erschrocken springt das kleine braune Tier auf, sieht mich mit dunklen, beinahe schwarzen, funkelnden Augen ängstlich an.
    Noch im Flug verspüre ich einen Funken Triumph in mir aufglimmen. Er wächst langsam in mir heran, wie eine zarte Pflanze, doch vergeht das kleine Pflänzchen in der heranschwappenden Welle der Enttäuschung, als ich ein paar Pfoten breit vor dem braunen Tier auf dem Boden aufkomme.

    Hektisch renne ich dem kleinem Wesen hinterher, welches blitzschnell im Wald verschwindet. Zu spät bemerke ich den Stein über den ich auch so gleich falle. Knurrend knalle ich auf dem Bauch, da meine Vorderpfote einfach so weggeknickt ist. ‚Echt jetzt? So viel zu den schnellen Reflexen einer Katze.‘

    Ein kehliges, belustigtes Schnurren lässt mein Herz ängstlich schneller schlagen. Mit ruckartigen Bewegungen richte ich mich auf, stelle mich breitbeinig hin. „Wer ist da?“, frage ich leise, kann das Schnurren aus keiner Richtung orten, weshalb ich mich unsicher um meine eigene Achse drehe. ‚Oh gott, was wenn es eine Katze eines anderen Clans ist? Ich hatte bis jetzt vielleicht 3 Kampfstunden, kämpfen kann ich sogar noch schlechter als Jagen!‘, schießt es mir panisch in den Kopf.

    „Ich bin enttäuscht kleines, ich dachte du würdest meinen Geruch inzwischen erkennen…“, meint die Stimme nur, ehrliche Enttäuschung schwingt dem Fremden mit.
    „Deinen Geruch?“, wispere ich unsicher. Ein Seufzer erschallt, doch erneut kann ich dem Geräusch keine Richtung zuordnen. „Schließe deine Augen. Spüre den Wind über dein Fell streicheln.“, weist mich der Unbekannte an. Überrascht stelle ich fest, dass mir die Stimme mehr als bekannt ist. Langsam tue ich was er sagt, kann spüren wie der Wind sachte mein Gesicht streichelt, kann hören wie er das Laub an den Bäumen zum rascheln bringt.
    „Nun konzentriere dich auf deine Pfoten. Spürst du wie sich dein Gewicht auf deine Ballen verlagert? Bemerkst du die Verbundenheit zu deiner Umgebung, zur Natur? Alles ist eins Rehpfote. Alles hat ein und den Selben Ursprung. Und nun…“, gebannt von seinen Worten lasse ich mich tief in mein Inneres fallen. Gespannt warte ich auf die Weiterführung seiner Anweisungen.
    „Und nun wärst du tod.“ Erschrocken reiße ich die Augen auf und starre direkt in eisblaue, funkelnde Augen. „Sag mir eines Streunerin, wie kann man nur so naiv und dumm sein, aber trotzdem so bezaubernd wirken?“
    ********************
    Tief ein und aus atmend verfolgt er das Schauspiel, dass sich ihm auf der kleinen Lichtung bietet. Wut läuft zischend wie Blut durch seine Venen und lässt ihn unaufmerksam werden. Nochmals tief einatmend schellt er sich innerlich. Er darf nicht unaufmerksam werden. Sein ganzer Plan würde damit gefährdet werden.

    Das Langschweif hier auftaucht hat er nicht erwartet. Gerade wollte er zu ihr, dem Objekt seiner Begierde laufen, als ihm der Geruch des Kater entgegen wehte. Wütend hatte er sich also zurückgezogen und zugeschaut.
    Doch nun wird es ihm zu viel. Er kann nicht ertragen, dass sein Clangefährte ihre Aufmerksamkeit bekommt und er nicht. Einmal hat er es ertragen, dass sie Langschweif ihm vorgezogen hat. Das zweite mal hat er nur schmunzelnd hingenommen, doch nun das dritte mal spürte er die Wut in sich brodeln, wie ein ausbruchsbereiter Vulkan.

    Knurrend dreht er sich um und läuft angespannt in Richtung Lager. Ein viertes mal würde er sich nicht versetzen lassen.
    Mit dem Gedanken besänftigt, dass ein anderer besserer Moment kommen würde, um ihr eine Lektion zu erteilen, tappt er davon.
    ---------------------------------
    Sooo meine lieben ein sehr verwirrendes Kapitel, das muss ich zugeben. Ich hoffe ihr versteht einigermaßen warum Rehpfote so paranoid ist ^^‘
    Für meinen Schreibstil, Rechtschreibung und Zeichensetzung entschuldige ich mich schonmal im voraus, da es nun 00:20 ist.:‘) Ich wollte euch aber nicht weiter warten lassen und euch etwas Lesestoff bieten.
    Morgen geht es für mich in den Urlaub!: D ich werde allen Kommis dann morgen antworten! 😊
    Danke für die vielen und teilweise sehr ausführlichen Rückmeldungen!
    Lg Flussi/Mrs.Baelish

    25
    Why do we fall, deerpaw?


    „Langschweif…“, hauche ich nur verwirrt. „Natürlich kleines, oder hattest du jemand anderes erwartet?“, antwortet der Krieger. Überrascht stelle ich fest, dass er auf eine ungewohnte kühle Art mit mir spricht, doch wohnt seiner Stimme ein scharfer Unterton mit. Ist er etwa wütend? „Ich – ähm nein, es ist nur so…“, stotternd suche ich nach einer Antwort, doch es ist als würde seine Anwesenheit jeden noch so kleinen, vernünftigen Gedanken verdrängen.
    „Es ist was?“, knurrt mir der Gestreifte beinahe entgegen. Nervös trete ich einen Schritt zurück, sodass etwa eine Fuchslänge uns trennt. „Ich- äh du…“, versuche ich einen vernünftigen Satz herauszubringen. Verdammt, was ist nur mit mir los? Denke ich panisch.

    Provozierend schreitet der Krieger noch einen Schritt auf mich zu. „Was? Verschlage ich dir etwa die Sprache Liebes?“ Ohne eine Reaktion meinerseits abzuwarten, die vermutlich nur aus stottern bestanden hätte, schreitet der Kater seelenruhig noch einen Schritt auf mich zu. „Weißt du, seit Tagen versuche ich nun schon dich anzutreffen, doch keiner kann mir sagen wo du dich zurzeit aufhältst. Es ist als würdest du nicht existieren, zumindest nicht im Clan. Doch am Morgen wenn ich den Schülerbau auf der Suche nach dir betrete, da weht mir dein Geruch entgegen.“ Zischend ziehe ich die Luft ein, kann nicht verhindern, dass sich mein Körper anspannt.

    „Du- du hast nach mir gesucht?“, wispere ich und schaue schuldbewusst auf meine Pfoten. Ich wusste nicht, dass sich irgendwer Sorgen machen würde, oder sich an meinem Verhalten gestört fühlen könnte. Doch hätte das etwas geändert? Bis vor ein paar Momenten hat mich die Angst geleitet, die Angst vor dem Sternenclan, der trotz meines Unglaubens so viel Macht über mich zu haben scheint.

    Schnaubend kommt der Getigerte noch einen Schritt auf mich zu. „Was glaubst du denn? Dass ich dich einfach so dahinvegetieren lasse, während ich dabei zusehen muss?“
    Perplex reiße ich meinen Kopf hoch, kann nur dabei zusehen, wie er noch einen Schritt näher an mich herantritt. Mein Maul ist staubtrocken, kein Wort verlässt meinen Mund, den ich immer wieder öffne und schließe.

    Ein paar Pfotenbreiten vor mir bleibt der Kater mit den stechenden blauen Augen stehen. Tief zieht er die Luft durch seine Nase hindurch ein und schließt dabei die Augen. Unsicher beobachte ich ihn dabei, erstaunt von seinen nun vollkommen entspannten Gesichtszügen. Als er jedoch die Augen wieder öffnet kann ich diese kühle härte von vorher nicht mehr erkennen, sie scheint einem warmen Funkeln gewichen zu sein.
    „Weißt du was mein Vater mich einst immer fragte wenn es mir schlecht ging?“, fragt mich Langschweif leise, beinahe flüsternd. „Er stellte mir immer diese eine Frage: Warum fallen wir Langpfote?“ Gebannt starre ich in das intensive blau, während es in meinem Kopf rattert. Warum fallen wir? Ein helles glitzern sticht aus dem blau seiner Augen heraus und wartend legt der getigerte seinen Kopf leicht schief. „Sag mir Rehpfote, was hättest du gesagt?“

    Seine Worte kommen bei mir an, doch die Frage dringt nicht zu mir hindurch. Hat er überhaupt was gefragt? Verdammt! Eifrig schüttle ich meinen Kopf, hoffe so wieder etwas meiner Konzentration wiederzuerlangen, doch Langschweif ist mir so nahe, dass sein Geruch meine Sinne erneut verrückt spielen lässt. Was ist nur los mit mir?
    Langschweifs Muskeln spannen sich unter seinem Pelz an, während er mir noch einen Schritt näher kommt. Er steht nun so nahe vor mir, dass unsere Nasen sich fast berühren. Überrascht ziehe ich Luft in meine Lungen, erhasche dabei den Duft von Morgentau und etwas anderem, erdigem. Der Geruch ist gewohnt und doch irgendwie ungewohnt. Ist es Langschweif der so riecht?

    Ein leises amüsiertes Schnurren vibriert durch die Luft und ich werde sanft dadurch aus meinen Gedanken gerissen. „Ich verrate dir die Antwort, Streunerin.“, miaut der Kater, mit einer wärme in der Stimme, dass mein Herz für einen Schlag aus dem Takt gerät. Langsam, so als wollte er mich nicht erschrecken beugt sich der Krieger runter. Angespannt sehe ich dabei zu, wie er auf der Höhe meines Ohrs stoppt, halte mich jedoch bereit jeden Moment loszurennen.
    „Wir fallen, damit wir lernen können wieder aufzustehen.“, maunzt der Kater sanft. Der Hauch seines Atems Kitzelt in meinem Ohr, doch ich drehe mich nicht weg. Ich mache mein Maul auf um ihm zu antworten, doch der Krieger kommt mir zuvor. „Doch ich glaube manchmal brauchen ein paar zarte, hilflose Katzen Hilfe um es lernen zu können…“ Gespannt lausche ich, halte sogar meinen Atem an um jedes Wort genau zu verstehen. „Lass mich dir helfen Rehpfote. Ich könnte dir das Jagen und kämpfen beibringen, dir alles zeigen was ich kann ich könnte-“

    „Nein, ich möchte nicht lernen wie ich anderen wehtue, ich- weißt du was Langschweif, geh.“, maunze ich verletzt. Er macht wirklich so einen Aufstand, nur um mir zu sagen, dass er mich trainieren möchte! Wütend funkle ich ihn an und trete zwei schritte zurück. Ich hatte gerade gedacht, er würde… Ach verdammt! Erst betitelt dieses mäusehirn einen als hilflos und nutzt meine Situation aus, nur damit er auch endlich mal einen Schüler bekommt!
    „Rehpfote! Nein du verstehst nicht, ich wollte dir eigentlich sagen, dass -“, setzt der verzweifelte Kater an doch ich will seine Erklärung gar nicht hören. „Nein du verstehst nicht! Wenn du einen Schüler willst, dann frag doch einfach! Aber nein du nutzt meine Situation total aus! Weißt du ich vertraue dir Langschweif, vermutlich mehr als ich sollte und gerade dachte ich…“ schnell stoppe ich mein Gefasel. Zu spät ist mir bewusst geworden, was ich im Inbegriff war ihm zu sagen.
    Noch ehe ich weiß wie ich ihn am freundlichsten Abwimmeln kann durchdringt Langschweifs raue Stimme die plötzlich Stimme. „Du dachtest du würdest mehr für mich empfinden, nicht wahr?“
    Mein Herz stolpert bei seinen Worten und fängt dann an schneller, beinahe hysterischer als zuvor zu schlagen an. Verunsichert hebe ich meine Blick und starre in so unglaublich blaue Augen, dass es mir erneut die Sprache verschlägt. Sind sie gerade etwa noch blauer geworden?
    Meine Gedanken wirbeln in meinem Kopf, es ist als würde ein Sturm in ihnen toben. Fühle ich so für ihn? Ist dabei der klarste Gedanke von allen und zwingt mich zurück in das Gespräch mit dem Kater.
    „Ja..“, hauche ich, bin mir beinahe sicher er hätte es nicht gehört. Doch die zuvor so verunsicherte Miene des Katers verwandelt sich in pure Freude, als er meiner kurze Antwort versteht.

    Verunsichert stehe ich also nun hier auf einer Lichtung im Wald, in Katzengestalt wohl gemerkt, und bin mir gerade meinen Gefühlen gegenüber eines Katers, ja eines Katers, bewusst geworden. Bravo Reh, das bekommst auch nur du so hin. Meldet sich meine innere Stimme, Vernunft, wieder. Doch bevor sie mich noch weite zu Zweifeln bringen kann verbanne ich sie in den hintersten Winkel meines Kopfes.
    Mit zwei Schritten überbrücke ich die Distanz zwischen mir und Langschweif. Erwartungsvoll sehe ich ihn an, trete dabei verunsichert von einer Pfote auf die andere. „Und du fühlst.. auch so?“ „Ist das dein Ernst, Streunerin?“, Maunzt der Krieger nur gespielt empört, jedoch mit so einer wärme in seinem Blick, dass es mir die Sprache verschlägt.

    Meinen Instinkten folgend, überwinde ich die Letze Distanz zwischen uns und schmiege meinen Kopf zaghaft an seinem. Schnurrend erwidert der Kater die Geste. Auch in meiner Kehle rumpelt ein Schnurren. Ein ungewohntes Gefühl breitet sich in meinem Körper aus, ein Gefühl, dass ich seit dem Tod meiner Mutter nicht mehr fühlte. Liebe.


    ----------------------------------------------------------------------------------
    I've done it!
    Ja meine Lieben, die Frage mit wem ich die liebe Reh kupple ist hiermit wohl geklärt. Ehrlich gesagt: Ich wollte es erst gaaaanz anders machen, doch habe mich zuletzt doch dagegen entschieden:') Die FF wär sonst einfach zu lang geworden und ich nie fertig mit schreiben gewesen, doch ich finde das hier hat ein Ende verdient:) Aber keine Angst: es sind noch nh paar Kapitel bis zum Ende und das Ende wird... Dramatisch *-* (jedenfalls nicht wenn ich nicht wieder meine ganzen Plänen über den Haufen werfe ^^')
    Übrigens müssen in den nächsten Kapiteln noch ein paar Katzen sterben, habt alle schön Angst um die Charas, keiner ist mehr sicher vor mir:)

    Bis demnächst liebe Leser!

    Eure Mrs.Baelish/Flussi

    26

    “Fear cuts deeper than swords.”


    ------------------------------------------------------------------------------
    Sicht Tüpfelblatts:

    Verzweifelt starre ich auf den vor mir liegenden, keuchenden Körper, entscheide dann dem schwer atmendem Körper näher zu kommen. Mein heiler-Hirn arbeitet auf Hochtouren. Gerade kam ich vom Kräutersammeln wieder, als ich die eigentlich ruhiggestellte Kupferglanz nahe des Eingangs vorfinde. Mein erster Schock wandelte sich jedoch schnell in Besorgnis. Ihre bisherigen Krankheitsmerkmale waren anders, sie hechelte meist schnell und flach, Schaum bildete sich um ihren Mund und beim Versuch ihr Wasser einzuflößen reagierte ihr Körper panisch, als sei die Flüssigkeit ein Gift, dass er wieder loswerden musste.

    Schon längere Zeit muss ich verzweifelt dabei zusehen, wie sich ihr Zustand stätig verschlechtert. Das einst samtige, rote Fell ist inzwischen glanzlos und stumpf. Als ich mit meiner Nase näher komme schlägt mir ein säuerlicher Geruch entgegen. ‚Erbrochenes‘, kommt mir die Antwort. ‚Kein Wunder, bei dem ständigen Schaum um den Mund… .‘ Während ich ihren Körper genauer Untersuche fällt mir auf, wie lang und regelmäßig ihre Atmung ist. ‚Wie kann das sein? Jedes Heilmittel hat bisher kaum angeschlagen… .‘ Prüfend umrunde ich ihren Körper, kann aber nichts weiter erkennen als den gewohnten Anblick des knochigen Beckens, der knochigen Beine und dem kaum ins Bild passenden Bauch.

    Der Bauch! Schnell trete ich näher, jede Vorsicht vor den bissen und der Verwirrtheit von Kupferglanz vergessend. Sachte lege ich eine Pfote auf die Wölbung ihres Bauches und drücke vorsichtig darauf. Erst fühle ich kaum einen Unterschied, doch während ich weiter runter, Richtung Becken taste fällt mir auf wie weich es wird im Gegensatz zu sonstigen Feststellung. Nun bin ich mir sicher: Die Geburt hat begonnen.

    „LÖWENHERZ!“, rufe ich schon von weitem dem großen Kater zu. Er steht vor dem Kriegerbau und unterhält sich mit Weißpelz. „Tüpfelblatt! Alles in Ordnung?“, fragt mich der Krieger, der meinen gehetzten Ausdruck wohl bemerkt haben muss. „Nein, du musst mir helfen.“ Ein ernster Ausdruck überschattet seine Augen. „Natürlich. Was gibt es?“ „Kupferglanz‘ Junge haben sich auf den Weg gemacht. Kannst du mir bitte Frostfell in den Heilerbau schicken? Und Rehpfote suchen? Ich kann sie nirgends finden, aber brauche sie.“, keuche ich. „Alles klar, kehr du zurück zu Kupferglanz, ich hole Frostfell. Weißpelz, such du Rehpfote und geh danach bitte zu Blaustern und berichte ihr. Wir treffen uns wieder vor dem Heilerbau.“ Mit den Worten nicken wir einander zu und tuen das, was wir vereinbart haben.
    Hoffentlich geht alles gut….

    Reh:
    Zaghaft gehe ich noch einen Schritt auf den gestreiften Kater zu, reibe meinem Kopf stärker an seinem und kann auch das Schnurren, dass durch meinen Körper bebt kräftiger vernehmen. Auch Langschweifs Schnurren steigert sich, doch tritt der schlanke Krieger einen Schritt zurück und unterbricht den Kontakt zwischen uns. Verwirrt schaue ich zu der größeren Katze auf. Ein Schmunzeln hat sich auf den Zügen des gestreiften ausgebreitet, doch sind seine Augen dunkel, von Sorge überschattet.
    „Dir geht es nicht gut.“ Stellt er mit sanfter Stimme fest. Etwas überrascht mustere ich sein kantiges Gesicht. War das so auffällig? „Ähm nein, ich bin nur in einer ähm- schwierigen Phase.“, flunkere ich und schaue verlegen auf meine weißen Pfoten. „Welche Phase?“, stochert der Gestreifte nach. Verdammt! Soll ich ihm etwa die Wahrheit sagen? Aber welche Wahrheit? Ich bin eigentlich ein Mensch und stecke nun in einem Katzenkörper fest, während ich versuchen muss ein Kätzchen zu beschützen mich aber nebenbei noch mit Katern und anderen Problemen rumschlage! Keine so gute Idee.

    „Ähm ich… nun ja weißt du da gibt es was, das ich-“ „REHPFOTE!“, werde ich (glücklicherweise) von einer lauten Stimme und hektischem Pfotengetrapple unterbrochen. Verwirrt drehe ich mich in die Richtung der Geräusche, während sich Langschweif schützend vor mich stellt. Etwas missfallend mustere ich also die Kehrseite von Langschweif, während ein gestresster Weißpelz aus den Büschen poltert. „Weißpelz!“ Rufe ich überrascht aus und trabe auf den weißen Kater zu. „Bin ich froh, dass ich euch gefunden habe! Ihr müsst mit mir zurück ins Lager kommen, schnell!“, bringt der sanfte Krieger keuchend heraus.

    „Ins Lager? Weshalb?“, fragt Langschweif, der nun seinen Platz neben mir eingenommen hat. „Kupferglanz – die Jungen!“, keucht Weißpelz. Diese Worte sind nicht viele, doch sie reichen dazu aus mich in totale Alarmbereitschaft zu versetzen. Geschockt sehe ich zu Langschweif, der meinen Blick erwidert und mit einem Nicken losrennt. Ohne weiter nachzudenken rase ich hinter ihm her. Bäume, Blätter und Büsche fliegen an mir vorbei, die Zeit scheint zu rennen und gleichzeitig für mich einen langsameren Takt zu wählen. Meine Pfoten wirbeln am Boden liegendes Laub auf und ich kann das Knistern von Weißpelz Schritten hinter mir vernehmen.
    Einige Minuten später erreiche ich, vollkommen außer Puste, den Lagereingang. Schnell schiebe ich mich hindurch und renne weiter in den Heilerbau. Schon von Weitem höre ich das schmerzhafte Keuchen einer Katze, sowie mehrere Stimmen. Auch hier durchquere ich eilig den Eingang und muss erstmal kurz Inne halten. Das Szenario vor mir scheint so hoffnungslos, dass ich am liebsten heulend gleich wieder umgedreht wäre. Eine rostrote Gestalt liegt in der Mitte des Heilerbaus, lautkeuchend und sich windend, während die weiße Katze Frostfell gerade mit einem Büschel Kräuter im Maul aus ‚der Vorratskammer‘(weiß jemand wie das heißt? Wenn ja schreibt es mir bitte:‘)) tritt und Tüpfelblatt sich über eine große Blutlache hinter Kupferglanz beugt. Der Gestank von Blut liegt in der Luft und ich kann etwas anderes säuerliches erkennen. „Kupferglanz…“, wimmere ich und renne zu der keuchenden Gestalt hinüber.

    Der Geruch wird schlimmer, je näher ich der Kranken Katze komme und ich muss mich zusammenreißen, dass ich mich nicht hier und jetzt erbreche. „Rehpfote! Gut dass du da bist, drück bitte auf ihren Bauch, aber nur wenn du sicher weißt, dass sie presst. Danke Frostfell, hol du mir bitte etwas Wasser.“, erteilt die junge Heilerin weiter Anweisungen. Zaghaft komme ich näher und lege meine Pfoten auf den Bauch der einst so hübschen Katze. Ihr Körper war komplett eingefallen, die Knochen standen überall heraus und ihr Fell hatte jeglichen Glanz verloren. Mit dem Schaum um ihr Maul sah sie ein wenig aus wie ein Fuchs. Und da kam mir ein gravierender Gedanke.

    „Tüpfelblatt!“, kreische ich beinahe, sodass die Heilerin erschrocken in ihrem Tuen inne hält. „Ja?“ „Hatte- Hat Kufperglanz irgendwelche Verletzungen, eventuell eine Bisswunde?“, bringe ich ängstlich hervor. „Ja, eine schon ältere am Bein, weshalb?“, fragt die schildpattfarbene Katze irritiert. „Sie- oh gott- ich glaube sie hat Tollwut, dass ist eine Krankheit, die durch einen Biss weitergegeben wird.“, ich lasse eine kurze Pause, um Luft zu holen, ehe ich mich weiter erkläre. „Ich kenne diese Krankheit von den Zweibeinern…“

    Ein Schrei und das Beben ihres ausgelaugtem Körpers unterbricht mich und ich zucke erschrocken zusammen. „Press!“, befiehlt mir Tüpfelblatt, während sie Kupferglanz eine Kräutermischung ins Maul stopft. „Jetzt kann uns nur noch der Sternenclan helfen.“, maunzt die Heilerin und mustert besorgt die größer werdende Lache. Ich tue was mir Tüpfelblatt befohlen hat und klammere mich an den einzigen Gedanken, der mir noch Hoffnung gibt:
    Der Sternenclan ist doch nicht so grausam und lässt eine ganze Familie grausam sterben! Oder?

    ----------------------------------------------------------------------------------

    Jaaa hier bin ich auch mal wieder:')
    Sry für die unendlich lange Wartezeit meine lieben.
    Trotz allem wünschen ich euch frohe Weihnachten!: D (und einen guten Rutsch wenn ich bis dahin kein neues kapi mehr schaffe:'))
    Ich weiß das Kapitel ist jetzt nicht sehr weihnachtlich und auch sehr kurz...:') Naja aber besser als nix oder?

    Ich möchte euch gerne eine Freude zu Weihnachten machen! Kommentiert doch mal gerne ein paar Vorschläge, was ich für euch zu Weihnachten schreiben kann!
    Ich hätte da einen Oneshot für Tigerkralle im Kopf:) Kommentiert bitte etwas, damit ich weiß was ihr wollt: D

    Lg Mrs.Baelish

article
1464630636
Plötzlich Warrior Cat!
Plötzlich Warrior Cat!
Katarina hatte es noch nie leicht, die 14 jährige wird oft grundlos von ihrem Vater geschlagen. Neben ihren alltäglichen Sorgen die sie plagen muss sie neben der Schule auch noch in einem Schnell Restaurant arbeiten. Doch was ihr nun geschieht übertri...
https://www.testedich.de/quiz41/quiz/1464630636/Ploetzlich-Warrior-Cat
https://www.testedich.de/quiz41/picture/pic_1464630636_1.jpg
2016-05-30
406A
Warrior Cats

Kommentarfunktion ohne das RPG / FF / Quiz

Kommentare (215)

autorenew

vor 45 Tagen
Warte immer noch auf das neue Kapitel ;3
vor 85 Tagen
Na, wie gehts? xD
War ja iwie ziemlich lange her~
Bis zum Ende werde ich das hier lesen, I swear. x3
-Kristall
vor 113 Tagen
Verlorene Liebe -WaCa Ff-
Erstellt von: Moosherz / Blüte

Hier ein Link:
https://www.testedich.de/quiz58/quiz/1546261644/Verlorene-Liebe-WaCa-Ff

Dank Mentorenmangel im LilienClan übernimmt jede Katze mehrere Schüler... So will es der Zufall dass Kristallpfote und ihre beste Freundin Seelenpfote in einem Team landen... Auch der Kätzinnenschwarm und Kristall 's bester Freund Phönixpfote ist mit von der Partie... Doch als Seelenpfote und Phönixpfote sich immer näher kommen macht Kristallpfote die schmerzhafte Erfahrung dass man seinen besten Freund auch lieben kann.....
vor 116 Tagen
Oh wow wie schön das du weitergeschrieben hast....

- Zu den Kräutern : Ich kenne mich da auch nicht so aus ,weiß aber das man Borretsch benutzt um die Milch anzuregen... Ich glaube aber das hilft dir gerade wenig.... ;)

-Aber wieso bekommt Kupferglanz jetzt Junge? Habe ich da was überlesen?

- Zum Oneshot: *aufgeregt grins* Hast du schon so einen geschrieben und wenn ja ist er schon online

Wie immer war das neue Kapitel super und ich habe fast nichts daran auszusetzen! Mach weiter so! Bin schon sehr gespannt auf ein neues Kapitel;)))

Deine Moosherz

P.s Wenn du später Autorin wirst sag Bescheid ... Ich bin mir sicher das du tolle Bücher schreiben wirst ;)))))
vor 120 Tagen
Ein Oneshot was passiert wäre wenn Rehpfote und Tigerkralle zusammen gekommen wären xD.. Warum interessiert mich das so xd
vor 125 Tagen
@Le Silence ach mensch das war gar nicht der Kommi auf den ich so dringendeine Antwort wollte :') xd
Eigentlich habe ich noch einen Zweiten Kommentar an dich verfasst in dem es um ein Angebot als Beta-Leser geht :) Ich glaube ich hab den gar nicht abgeschickt :')

Also: Ich bin von deiner Kritik und generell den inhaltlichen Fragen geflasht gewesen, dass ich an dich als Beta-Leserin denken musste :D
Da ich schon seit langer Zeit keine Beta mehr habe muss plötzlich warrior cat (wie man evtl auch sehen kann :')) unter vielen TiPp und Reschtschreibfehlern leiden :')
Falls du nicht weißt was ein Beta-Leser ist kannst du mir gerne auf mein Profil, hier oder eine Email schreiben! Ich beiße nicht ;)

LG :)
vor 125 Tagen
Hey Mrs. Bealish :)

Ach, ich mache sowas gerne, schreibe gerne Feedback und so und formuliere auch meine eigene Meinung darunter... KA wieso^^

Ja, obwohl, viele andere Autoren haben jenes mit ihren Geschichten auch getan, aber eben auf schöne Art und Weise :)
Ich habe auch lange überlegt, ob ich noch was schreiben will, eben weil der letzte Kommi schon damals sehr lange her war. Manchmal MUSS ich so was an er auch einfach machen, ja ich habe nicht gerade viele Hobbys.

Ja gut, das kenne ich. Ich habe mir neulich auch mal meine alten Waca Geschichten (auf Papier, bei mir Zuhause) durchgelesen und dachte mir nur so: O-Oh was habe ich da bitte geschrieben xD

Wegen der Anmerkungen:
•Da habe ich Verständnis für, ich haben auch einmal eine Harry Potter Ff auf ner anderen Seite veröffentlicht und da hat mir eine Person dann ein Feedback gegeben und ich dachte: Was hast du da denn fabriziert? xd. Ich hab halt nicht immer Lust, genau in den Büchern nachzulesen:D.

•Nun, diese Zeitsprünge kenne ich, das ist manchmal total nervig, besonders zwischen den Staffeln, aber ja. Andere sehen das als nützlich an, ich nicht wirklich :P. Vielleicht hättest du es erwähnen sollten, aber ist ja deine Geschichte...^^"

•Okay, ergibt Sinn... muss ja nicht alles den Büchern entsprechen, kann ich auch komplett verstehen, wenn die ein oder andere Sache ein wenig anders dargestellt wird^^

Fragen:
•Hmm, dann bin ich wohl einfach zu do.of xD

•Okay, recherchieren sollte ich vor meinen Ffs mal auch etwas mehr. Achso, ja, Dramatik ist tooll:3 Kann ich verstehen, vor allem, da man sich denken kann, dass er stirbt(oder steht das iwo) was das Ganze noch dramatischer und geheimnisvoller macht^^

LG
~Silence

vor 127 Tagen
Liebe Mrs B

Du musst später Autorin werden!Deine Geschichten und dein Schreibstil sind der Hammer
vor 131 Tagen
@alle : Es tut mir leid das ich mich wirklich lange nicht gemeldet habe :/ Das neue Kapitel ist bereits zur Hälfte fertig, ich komme nur einfach nicht dazu zu schreiben. Keine Angst es geht weiter, aber bitte habt Geduld! :')
vor 134 Tagen
@Silence Heart: WOW vielen lieben Dank! Dieses Kommentar war wirklich mal wieder ein ansporn, meine Finger mal wieder auf die Tastatur zu legen! Wirklich schön dass du soviel zu meiner FF zu schreiben weißt :3

Danke, dass du dich dazu entschlossen hast (Obwohl ich dir in gewisser Weise Zeit und Akku geraubt habe hihi) ein Feedback zu geben, ich muss sagen ich war erst überrascht gewesen, dass überhaupt noch irgendwer hier vorbei schaut.

Danke, ich muss sagen inzwischen würde ich es nie wieder so machen wie ich es jetzt gemacht habe. In den zwei Jahren hat sich viel getan und am liebsten würde ich alles umschreiben haha :') Aber gut ich antworte mal weiter.

Zu den Anmerkungen: d
- Das mit Rotschweif war glaub ich gar nicht gewollt :') Ich habe lange versucht mich so eng wie möglich ans Buch zu halten, aber mit der Zeit habe ich das gelassen :') Es ist gut möglich, dass ich da einfach einen Tag vorgequetscht habe. Ich werde es zwar nicht mehr ausbessern aber bin sehr dankbar für die Anmerkung :)

- An der Stelle muss ich schonmal anmerken, dass ich solange darauf gewartet habe, dass jemand fragt haha :D Du hast absolut Recht, es gibt natürlich KEINE Kupferglanz und ja eigentlich widerspricht sich das mit meinem Vorwort :) Kupferglanz kommt aus meinem Autorenhirn, welches der original-Story nach freie Bahn von 2 Monden bekommen hat :D Im Buch gibt es einen Zeitsprung von 2 Monden, die ich irgendwie ausfüllen wollte, da kam dann Kupfer ins spiel, welche meiner Meinung nach schon wieder zu lange lebt. :') Ich hätte es vielleicht erwähnen sollen...

- da hast du auch Recht, nur wusste ich erst nicht von wem ich Reh ausbilden lassen will :') Deshalb habe ich da das ein oder andere verändert :') (hoffe du meintest das, wenn nicht schreib mir bitte nochmal ;))

Antworten zu deinen Fragen:
-das kläre ich im nächsten kapi auf, hoffe du kannst mir das verzeihen :)

- ja bevor ich geschrieben habe, hab ich ein wenig recherchiert, dabei kam dann heraus, dass Wieseljunges einen Bruder hatte, der dann (frag mich nicht mehr wie, ich weiß es nicht mehr :')) verstorben ist. Da ich Dramatik liebe dachte ich mir es wäre interessant ihn noch kennen zu lernen (ehe er dann stirbt :'))

Wenn noch mehr fragen da sein sollten kannst du gerne immer schreiben!
vor 141 Tagen
Tigerkralle.... 💔💔💔💔💔
vor 152 Tagen
Neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeein, ich wollte sie so gerne mit Tigerkralle zusammen sehen. ;-; T.T Du hast mir mein armes Herz aus der Brust gerissen und zertretten.. Warum nur!? Sie hätte so gut zu Tigerkralle gepasst!! TT.TT

(PS: Deine Geschichte ist dennoch mega gut. *-*)
vor 156 Tagen
@Rubin: Heyy :) schön das du es magst, wusste erst nicht so richtig ob ich das durchziehe :3 hätte mit soviel Begeisterung auch nicht gerechnet hihi. Ich lasse dich mal mit der Theorie im dunkeln tappen, aber ich kann nur sagen : Es WIRD Drama geben! :3
vor 156 Tagen
@Leo : Heyyy :) freut mich dass du dich freust, schätze mehr leute sind eher traurig haha xD
Danke :)
vor 156 Tagen
@Fuchsschweif : hi :) tjaaaa erstmal ne Runde mitleid für dich haha. Ob deine Theorien stimmen wirst du ja bald sehen, möchte ja doch nichts verraten aber wenn ihr wollt verfasse ich dem Team #Rehkralle noch einen oneshot? :)
vor 156 Tagen
@Funkel: Hi erstmal :D freut mich dass dir das Kapi gefallen hat, hab es selbst ehrlich gesagt nicht so geil gefunden :')
Der liebe Tiger, jaja da bin ich selbst etwas traurig, aber ich verspreche dir, dass du bald noch ne neue Seite von Tigi kennenlernen wirst *freu*

Ich werde bestimmt nochmal irgendwann eine FF schreiben aber vermutlich nicht hier :') und auch nicht über Waca. Wenn ich mich entschieden habe wo und was werde ich euch hier Bescheid geben wenn ihr möchtet!
vor 156 Tagen
@Kristalli Heyy :) cool dass du noch dabei bist :) hoffe du bist noch länger als Leser dabei
vor 156 Tagen
@liv03 und Sternschnuppenlicht: Ich lade hoch wenn ich etwas geschrieben habe, dass ist dann davon abhängig wie viel Zeit, Ideen und Lust ich habe :') Meist jedoch monatlich
vor 173 Tagen
Übertreib xD.
vor 181 Tagen
Hey Flussherz/Mrs. Bealish.

Ich weiß zwar, das das hier kaum noch jemand lesen wird, aber ich möchte dir trotzdem ein Feedback zu dieser Ff geben.

Ich habe mir gestern die Kapitel 11-25 durchgelesen, was mir sehr viel Zeit (und Akku) gekostet hat, aber ich muss sagen, es hat sich gelohnt ;).
Eigentlich wollte ich dir schon gestern schreiben, aber aus irgendwelchen Gründen hat td meinen Kommi nicht gesendet. Ich sollte es mir endlich mal angewöhnen, alle langen Kommis zuerst in den Notizen zu schreiben xd. Anja, mein gelaber interessiert dich wahrscheinlich eher wenig, deswegen fange ich jetzt mal mit dem eigentlichen Feedback an.

Deine Ff hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte den Gedanken auch bereits öfters, dass ein Mensch plötzlich zur Warrior Cat wird und ich finde, du hast es sehr schön umgesetzt.

Einiges möchte ich jedoch anmerken:
-Feuerpfote kam an dem Tag von Rotschweifs Tod in den Clan, nicht einen Tag davor.
-Eine Kupferglanz hat es nie in den Büchern gegeben. Es ist im Prinzip nicht falsch, dass du sie eingebracht hast, aber Anfangs hast du geschrieben, dass alle Charaktäre aus den Büchern kommen. Ich wollte es nur mal sagen.
-Blaustern war Feuersterns Mentorin. Zudem war Tigerkralle der Mentor von Rabenpfote.
(Soll nicht besserwisserisch wirken, ich wollte es nur mal anmerken. Kann natürlich auch sein, dass du es absichtlich geändert hast"^^)

Und dann hätte ich noch ein paar Fragen:
-Was passiert mit Kupferglanz' Jungen?
-Wer ist Luchsjunges? Kann ja sein, dass einmal ein verstorbener Bruder von Wieselpfote erwähnt wurde, ist schließlich schon über ein Jahr her, dass ich die erste Staffel gelesen habe^^

Ja, ich muss zugeben,ich fand das 24. Kapitel ziemlich unlogisch, aber irgendwie konnte ich mir dann doch noch einen Zusammenhang denken. Vielleicht habe ich aber doch die ganze Story komplett falsch aufgenommen und den Sinn gar ned verstanden, aber egaaaal *-*

Ich bin übrigens auch #TeamLangsprung (auch wenn ich finde, dass der shipname fürchterlich klingt, Rehschweif ist viel besser xD)
Zum einen finde ich dass Langschweif eine Gefährtin mehr als verdient hat. Immerhin hatte Tigerkralle(-stern) schon zwei Gefährtinnen. Ich habe nichts gegen Tigerkralle, aber ich finde zu Reh passt er einfach nicht. Und Langschweif und Rehpfote sind einfach sooo süß zusammen❤. Die typische Hassliebe halt xD. Denn Rehpfote kannte ihn auch schon länger als sie Tigerkralle kannte.
Und zum anderen glaube ich, Tigerkralle hätte Rehpfote letztendlich nur missbraucht... (Siehe die Sache mit Dunkelstreif) ich meine, wie er sich in einer Beziehung verhält das könnten wir ja an Sasha und Goldblüte beobachten. Er hat keine von beiden sonderlich geliebt, oder? Letztendlich wollte er nur Junge von ihnen. Wobei, wenn es mit Reh dasselbe gewesen wäre, dann wäre das iwie auch cool, so ganz ohne HappyEnd^^.
Ich bleibe trotzdem bei #Langsprung.
Das einzige, was gegen meine eigene Meinung spricht ist, dass ich selbst ein totaler Gegner von Mentor-Schüler-Beziehungen bin. Aber die beiden passen total gut zusammen, und du hast sie auch ganz süß zusammen beschrieben :3.

Zu HappyEnds:
Also, oft mag ich sie nicht. Es kommt darauf an, wie sehr ich mit dem Hauptchara mitfühlen kann oder auch nicht. Wenn die Hauptperson zum Beispiel schon viel in ihrem Leben durchmachen musste, viele Kriege miterlebt und viel Hohn ertragen hat, dann kann es ruhig auch mal ein Happy End geben, aber es sollte nicht zu schnulzig sein und die Hauptperson sollte wenigstens ein paar Probleme haben. Also wenn die Hauptperson z.B. einen Krieg gewinnt oder so, dann heißt es nicht, dass sie sich plötzlich auch noch verlieben muss und reich werden muss, wenn am Ende ALLES perfekt ist dann kann ich die Story kaum noch ab.
Wenn die Geschichte aber sehr kurz ist und mir kaum Gelegenheiten gegeben wurden, mit dem Hauptchara mitzufühlen, dann ist ein HappyEnd auch mal unangebracht. Was für mich wichtig ist, ist eine gewisse Portion an Dramatik.
Fazit: Das Ende einer Geschichte darf in meinen Augen nicht zu schnulzig sein, es ist aber auch nicht sooo wichtig. Mehr kommt es mir auf den Inhalt an. Ich hoffe, du verstehst, was ich meine. In den meisten Filmen ist es für mich falsch gemacht.

Ich habe diese Geschichte bereits auf meine Favoritenliste gesetzt und in meinen Augen hat sie sich ihren Platz dort mehr als verdient. :D

In der Hoffnung, das du meinen Kommi noch liest
~Silence