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Mad Cat- Ihre Entstehung

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4 Kapitel - 1.324 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 1.218 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    ((cur))Es sollte nur ein Spiel sein. Doch daraus entwickelte sich etwas, was niemand geahnt hatte. Etwas, das niemand sich auch nur im Traum vorstelle
    Es sollte nur ein Spiel sein. Doch daraus entwickelte sich etwas, was niemand geahnt hatte. Etwas, das niemand sich auch nur im Traum vorstellen konnte. Etwas Gefährliches.

    Es war mein 16 Geburtstag. Ich las unheimlich gern Creepypastas. Meine Mutter sagte, dass sie das perfekte Spiel für mich hatte. Aufgeregt riss ich das blaue Geschenkpapier ab. Ich betrachtete mein Geschenk skeptisch. Es war ein Computerspiel. In großen Buchstaben stand darauf: "Creepy Friends" Die Buchstaben sollten wie mit Blut geschrieben wirken. Ebenso waren Slenderman und andere Creeps vorne abgebildet. Ich drehte die CD-Hülle um und las die Beschreibung: "Erstelle deinen eigenen Creep und lasse ihn töten, foltern, etc. und zum gefürchtetsten Mörder der Welt werden!" Sofort hob sich meine Stimmung. Das war ein tolles Geschenk! Was ich meiner Mutter sofort klar machte indem ich sie stürmisch umarme. Danach rannte ich wie eine Irre hoch in mein Zimmer. Ich fuhr den Computer hoch und legte die CD ein. Nachdem ich das Spiel installiert und gestartet hatte, klickte ich auf "Neue Creepypasta beginnen". Ein Menü ähnlich wie Sims ploppte auf, nur viel realistischer. Ich gab dem Creep mein Aussehen und meinen Charakter. Jetzt fehlte mir nur noch das gruselige Aussehen und der Creep-Name. Da ich Tiere mochte, setzte ich "mir" blutige Katzenohren auf, und machte "mir" "Schnurrhaare" aus kleinen, schmalen, ebenfalls blutigen Menschenknochen. Dann noch Blut auf der Kleidung und ein paar Narben und der Name... hm. Der richtige Name war natürlich meiner, Fenja Stone, jetzt fehlte nur noch der Mördername. Eine Weile überlegte ich, dann tippte ich die 6 Buchstaben in das Feld. Mad Cat. Zufrieden betrachtete ich die Figur. Sie sah genauso aus wie ich! Dann entdeckte ich 5 weitere Felder, die ich auch gleich ausfüllte.

    Art zu töten: Entweder mit ihren zu Krallen gepfeilten Fingernägeln oder mit Messern
    Wer sind ihre Opfer: Metzger und andere die Tiere töten oder quälen(Sprich: sie als Haustiere halten)
    Wen verkörpert sie: Mich
    Wo und mit wem lebt sie: Tief im Wald mit allen "befreiten" Tieren- vor allem Katzen

    Ich bestätigte und sah mir die Karte an. Die sieht ja aus wie die von unserem Dorf... Ich klickte auf das Haus eines Mädchens, das eine Katze hatte. Jetzt hieß es warten. Zumindest stand das auf dem Bildschirm: "Bitte gedulde dich. Wenn du morgen aufwachst wird dein Creep fertig mit der Arbeit sein" Achselzuckend stand ich auf und ging runter, um zu Abend zu essen.

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    Ich blinzelte. Ich lag auf dem Boden meines Zimmers. Mein Kopf dröhnte. "Was zum..." Neben mir, unter dem Bett, lag ein Messer. Ich nahm es in die Hand. Es war blutbeschmiert. Ich schrie auf und ließ es fallen, dann drehte ich mich langsam zum Computer...dort stand in grünen, glühenden Lettern: "Auftrag ausgeführt" Ein Schauer fuhr über meinen Rücken. Ich wollte dieses Spiel nicht mehr spielen. Es war unheimlich. Hatte es etwas mit dem Messer zu tun? Auf jedenfall klickte ich auf "Das Spiel verlassen" Ein Pop-Up öffnete sich. "Bist du sicher dass du das Spiel verlassen willst? Es könnte verheerende Folgen haben" Ich schluckte, und bevor ich bestätigen konnte, wirbelte ich herum. Unter meinem Bett krabbelte eine Katze hervor. Sie schnurrte und strich um meine Beine. Nein! Bitte sag nicht dass ich jemanden getötet, und ihre Katze entführt habe! Entschlossenheit packte mich und ich schloss das Programm. Danach holte ich die CD raus und schmiss sie aus dem Fenster. "Das war ein Fehler...", wisperte eine Stimme. Plötzlich durchfuhr mich etwas. Ich sah noch einmals unter das Bett, ohne dass ich es wirklich wollte. Dort lagen zwei Katzenohren und Schnurrhaare aus Knochen...

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    Auf steifen Beinen ging ich ins Bad, die Ohren und die Knochen in der Hand. Die Ohren fühlten sich merkwürdig echt an... aber das war nicht mein größtes Problem. Ich versuchte krampfhaft meinem Körper klar zu machen, dass ich nicht ins Bad wollte, doch er ließ sich nicht beirren. Angekommen kramte ich im Spiegelschrank. Ach was, das war nicht ich! Ich wollte das gar nicht! Ich riss meine Augen auf, als "Ich" Nadel und Faden aus dem Schränkchen holte. Ich schrie nach Hilfe, doch kein Ton drang über meine Lippen. Langsam begann ich, ein Katzenohr an meinen Kopf zu nähen. Nochmals versuchte ich zu schreien, doch es brachte nichts. Ich kniff die Augen zusammen und schrie und weinte in Gedanken immer weiter, der Schmerz wollte einfach nicht aufhören. Als das Etwas, was Besitz von mir ergriffen hatte, beide Ohren angenäht hatte, rammte es mir einen Messerspitzen Knochen in die Wange, und ich spürte wie an ihr das Blut herunterfloss. Ich dachte schon, ich würde verbluten, dann wäre ich von diesem Leid erlöst, doch ich klebte mir einfach ein Pflaster an die Wunde. Nachdem es fünf Mal wiederholt wurde, an jeder Wange drei Knochen, zog ich mir vorsichtig die Pflaster wieder ab, das Blut war getrocknet. Also verblute ich doch nicht... Scheiße. Erschrocken stellte ich fest, dass ich jetzt genauso aussah wie Mad Cat.Ich ging wieder in mein Zimmer, nahm die Katze auf dem Arm und das Messer zwischen die Zähne. Bevor ich die Treppen runter raste, spürte ich, wie Mad Cats Verstand mich weg schob. Mich einsperrte. Ich war gefangen in meinem eigenen Körper...

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    Mad Cat's Sicht

    Ich öffnete die Tür und lugte heraus. Niemand zu sehen. Kein Wunder eigentlich, an einem Sonntagmorgen. Schnellen Schrittes lief ich Richtung Wald. Voller Vorfreude beschleunigte ich mein Tempo noch einmals. Die rote Katze auf meinem Arm protestierte, weshalb ich wieder langsam lief. Ich glaube sie hieß Betty oder so. Schrecklicher Name. Deshalb beschloss ich, sie umzutaufen. Blood! , schoss es mir durch den Kopf. Ja, Blood war ein toller Name für eine rote Katze. Ich blieb stehen. Vor mir ragten Bäume auf. Ich war endlich am Wald angekommen. Ich wusste genau wo ich hin wollte. Zielstrebig lief ich durch den Wald. Als ich vor mir ein kleines, verfallenes Haus entdeckte, ließ ich es links liegen. Trotzdem wusste ich dass es mir vielleicht mal von Nutzen sein könnte. Ich ging weiter. Und weiter. Und weiter. Der Weg schien ewig zu dauern. Endlich am Ziel, einer dunklen Lichtung die von Dornen umgeben war, setzte ich Blood ab. Von jetzt an würde sie alleine klar kommen. Oder bei mir bleiben. Das war ihr überlassen. Das Messer rammte ich in den Erdboden. Vorläufig würde ich es nicht brauchen. Vorläufig. Ich legte den Kopf in den Nacken und sah nach oben. Die Aussicht war fast gänzlich von Baumkronen bedeckt, nur ein kleines Stück Himmel war zu sehen. Müde streckte ich mich und dachte lächelnd daran, heute diesen Metzger zu töten. Natürlich extra qualvoll. Er hatte viele Tierleben auf dem Gewissen, wofür er bezahlen musste. Mit seinem Leben UND denen seiner Familie. Aber das musste noch warten, bis es dunkel ist. Ich setzte mich und betrachtete wieder den Himmel. Er sah so traurig aus in diesem trüben grau. Ich fragte mich weshalb.

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