Die Statistik vom Quiz

Crazy Love for crazy people/Teil 1

24.07 % der User hatten die Auswertung: Bevor wir zur Auswertung kommen muss ich noch etwas loswerden. Ich schrieb diese Geschichten vor langer Zeit mit gerade mal 13 Jahren. Erstmal nicht abschrecken lassen, das hat keinerlei Einfluss auf den Inhalt oder die Sprache gehabt. Allerdings war ich damals noch nicht sehr vertraut mit Satzzeichen ect. Also bitte überseht einfach die falsche Kommasetzung und konzentriert euch auf den gesamten Inhalt und die Geschichte. Ich wollte die Geschichten nur endlich mal online stellen, da sie mir zu viel bedeuten um in meinem Archiv zu verfallen ;). Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, ich wünsche euch viel Faszination! *~* Herzlichen Glückwunsch! Es tut mir Leid, wenn ich die Harry Potter Story zu arg verändere aber das hier ist meine Geschichte und da stehen nur dein Liebster und du im Mittelpunkt. Titel: Endless Love .. Lied: Come back down,-Danny Fernandes Du bist: Lucrezia Stellio Deine Familie: Du bist eine Tochter des Todes, hast also keine richtige Familie . Todestöchter können von niemandem außer ihrer wahren Liebe getötet werden und die Meisten sind von Grund auf böse Du hast sehr helle, weiß-blonde Locken und riesige schwarze Rehaugen . Deine Statur gleicht der einer Elfe und du bist eher klein . Du bist ruhig und wirkst auf jeden irgendwie magisch. Alles was du machst wirkt elegant aber gleichzeitig kindlich . Du kommst nach Ravenclaw und bist in Ginny's Jahrgang . Anderes: An deinem 15. Geburtstag holen dich der Tod und seine folgsamen Seelen und bringen dich nach Hogwarts . An die Zeit davor kannst du dich nicht erinnern und auch nicht an dein Dasein als Todestochter . Du bist eine ruhige Person . Immer gefasst, nett und selbstlos . In dir drin gibt es meistens nur eine unerschütterliche Ruhe . Angst verspürst du nie, jedenfalls nicht um dich selber. Du bist außerdem sehr schlau, witig und höflich . Du hast eine sehr standhafte Meinung, die du auch immer vertrittst . Dir gehen nie die Argumente aus . Deine Geschichte beginnt in deinem 5. Schuljahr (Harry's 6.): Blaise Sicht: Gerade bin ich mit Draco und Pansy in die große Halle gekommen . Schon wieder ein langweiliges Schuljahr und Draco benimmt sich schon jetzt komisch . Er hat schon erzählt, dass Voldemort in den Ferien bei ihm eingezogen ist . Demnach ist Draco jetzt auch unter die Todesser gegangen . Kurz darauf beginnt Dumbledore mit seiner üblichen langweiligen Rede . Er stellt einen neuen Lehrer vor und verkündet, dass Snape nun VgddK unterrichten wird . Na endlich mal ein gescheiter Lehrer . Draco sitzt nur teilnahmslos neben mir und rührt keinen Finger, während wir anderen klatschen .Das kann ja heiter werden mit dem . Plötzlich geht die riesige Tür auf . Alle Köpfe drehen sich, aber im Gang ist niemand zu sehen . Die Kerzen gehen aus und es wird düster in der Halle . Ängstliches Gemurmel macht sich breit . Was soll das denn jetzt? Eine kleine Gestalt erscheint in der Luft. Bewegungslos gleitet sie durch die Luft nach vorne, auf die Mitte der Halle zu . Es geht alles ganz schnell . Die Gestalt fällt ca. fünf Meter, mit dem Rücken nach unten und dem Kopf zu Dumbledore gerichtet, zu Boden. Die Kerzen flammen auf und es sieht alles wieder aus, wie zuvor . Die Halle bricht in leise Panik aus und alle stürmen in die Mitte der Halle und bilden einen dicken Kreis um die Gestalt am Boden . Es ist ein Mädchen . Ihre hellblonden Haare, die sehr an die der Malfoys erinnern, bilden einen Kreis um ihren Kopf . Ihre zarten Züge wirken starr und ihre Augen sind geschlossen . Sie ist wunderschön. Dumbledore und die anderen Lehrer bahnen sich einen Weg durch die Schülermassen und schicken uns kurz darauf in unsere Gemeinschaftsräume . Widerwillig gehen alle nach und nach . Sichtwechsel, Normale Sicht: „Nein, ich erinnere mich an kaum etwas . Ich weiß meinen Namen und alles, was nichts mit mir zu tun hat . Über mich und meine Vergangenheit, weiß ich nichts, wirklich . Es tut mir Leid .“ erkläre ich Professor Dumbledore ruhig. Vor einigen Stunden bin ich aufgewacht . Mir wurde erklärt wo ich mich befinde und wie ich in die große Halle kam . Ich erinnere mich nur an eine endlose Schwärze . „Das macht nichts . Wie heißen sie denn?“ fragt er freundlich zurück . Ich mag ihn. Bei ihm spürt man, dass man ihm vertrauen kann . Ich weiß noch, das Hogwarts eine Zauberschule ist und über Dumbledore wurde ebenfalls viel berichtet. „Lucrezia Stellio, Sir. Sagen sie, was wird nun mit mir geschehen?“ „Darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht . Ich halte es für das Beste, wenn sie erst einmal hier bleiben würden, da sie ja offensichtlich ebenfalls eine Hexe sind .“ „Das würde mich sehr freuen . Danke Professor .“ „Gerne . Sie müssen sich natürlich auf einige neugierige Leute gefasst machen .Ihr Eintreffen hat ziemlichen Wirbel verursacht .“ „Das macht nichts . Werde ich auch einem Haus eingeteilt?“ „Natürlich . Kommen sie mit in mein Büro . Wissen sie etwas über die verschiedenen Häuser?“ „Nicht viel, aber das nötigste.“ Ich folge ihm in das Schulleiter Büro . Ich bin überglücklich, dass ich hier bleiben darf . Dieses Schloss wirkt so faszinierend . Ich habe das Gefühl, einen neuen Anfang machen zu müssen . Der Hut überlegt nicht lange und schreit: „Ravenclaw!“ Das Haus der schlauen . Schön, dort werde ich mich wohl fühlen . „Kommen sie mit . Gleich gibt es Mittagessen, dann kann ich sie gleich vorstellen .“ Gesagt getan . Die große Tür schwingt auf und wir treten ein . Ich sehe mich um . Alle starren mich an und tuscheln wild miteinander . Dumbledore erhebt die Stimme . „ Wie ihr sehen könnt, habe ich unseren Gast mitgebracht . Miss . Stellio wird ab heute die fünfte Klasse besuchen . Seid bitte unvoreingenommen .“ Er lächelt mich an . „Setze dich dort hin . Das ist der Ravenclaw Tisch . Ihr Hauslehrer, Professor Flitwick, wird ihnen nach dem Essen ihren Gemeinschaftsraum zeigen . Um alles andere kümmere ich mich .“ belehrt er mich und ich lächele leicht zurück . „Vielen Dank Professor.“ Er nickt und ich drehe mich zu meinem Tisch . Immer noch werde ich von allen angestarrt . An meinem Haustisch sehe ich ein blondes Mädchen mit wunderschönen Haaren, das mir zu lächelt . Sofort ist sie mir sympathisch, denn es sieht so aus, als ob sie mir ohne Fragen eine Chance geben würde . Ich laufe auf sie zu . „Hallo, darf ich mich zu dir setzen . „Aber natürlich.“ sagt sie mit einer fröhlichen, sanften Stimme . Ich setze mich und begutachte das Essen auf dem Tisch . Ich habe wirklich Hunger . „Ich heiße Luna und du?“ fragt das Mädchen . „Lucrezia, aber nenn mich doch Luc, das ist leichter .“ Wir unterhalten uns bis das Essen vorbei ist und sie begleitet mich auch zum Gemeinschaftsraum. Kaum ist der Lehrer weg, werde ich von den Schülern meines Hauses belagert . „Wer bist du?“ ruft einer und sie alle blicken mich misstrauisch an . Wer kann es ihnen verdenken? „Lucrezia oder Luc, wie ihr wollt . Und um das klar zu stellen . Ich weiß nicht woher ich komme . Ich erinnere mich an nichts und ich würde euch bitten, mir eine Chance zu geben . Das ist alles sehr merkwürdig, aber ich bin jetzt wie ihr . Eine ganz normale Schülerin.“ freundlich blicke ich in ihre Gesichter . Sie wirken schon viel weniger angespannt und ich werde von einigen Mädchen in ein Gespräch verwickelt . Ich rede generell nicht sehr viel, ich beobachte lieber . Beim Abendessen sitze ich wieder neben Luna . Sie ist sehr nett und ebenso ruhig, wie ich . Es fühlt sich an, als ob mein Blick magisch angezogen wird . Ich sehe mich um und stoppe, als ich in ein paar sturmgraue Augen blicke . Ein Schauer überläuft mich und es fühlt sich an, als ob Blitze durch die Luft zucken würden . Der Junge, dem die Augen gehören, erwidert meinen Blick . Eine gefühlte Ewigkeit, sitzen wir so da . Mein Kopf schaltet aus . Ich sehe nur diese Augen . Diese Wunderschönen Augen . Sie fesseln mich, ich kann den Blick nicht abwenden . Das der Junge etwas besonderes ist, spüre ich sofort . Ich lächele leicht . Es ist mein typisches, nachdenkliches lächeln . Man sieht es kaum aber er lächelt zurück und legt den Kopf leicht schief . Mein lächeln wird breiter . Er sieht freundlich aus . „Luc? Hörst du mich?“ ich zucke überrascht und wende ruckartig meinen Blick ab . Ein Mädchen hat sich mir gegenüber gesetzt, ich glaube sie heißt Cho . „Tut mir Leid, was ist denn?“ „Wirst du ab morgen auch hier zum Unterricht gehen?“ „Ich denke schon, ja .“ „Dann bist du mit Luna in einer Klasse.“ stellt sie fest . Ich lächele freundlich . „Ja, das wird sicher toll.“ „Wen hast du den da vorhin so angeschaut?“ Sie dreht sich neugierig um und sieht zum Slytherintisch . „Der Blonde .Er sieht freundlich aus .“ antworte ich ehrlich . Sie dreht sich wieder zu mir und macht ein entsetztes Gesicht . „Malfoy! Nein ganz sicher nicht . Das ist einer der fiesesten Typen der Schule . Macht andere immer fertig . Halt dich lieber von ihm fern.“ So kommt er mir aber gar nicht vor . Ich will ihn kennenlernen . Was bringt jemanden dazu, sich so zu verstellen? Er ist ganz sicher nicht wirklich so, das habe ich in seinen Augen gesehen . „Mal sehen .“ Antworte ich nur leise . Ich sehe wieder zu ihm und er schaut wieder zu mir, was mich zum schmunzeln bringt . Er zeigt mit seinem Kopf zur Tür und sieht mich fragend an . Ich nicke leicht und er dreht sich zu seinem Sitznachbarn . Ein großer dunkelhäutiger Junge mit sehr schönen Gesichtzügen . Dieser schaut ihn Stirn runzelnd an, nickt aber darauf hin. >Malfoy< steht auf und geht aus der Halle ohne, dass er noch einmal zu mir blickt . Er ist gut . Ich wende mich Luna zu . „ Ich geh noch einmal kurz raus, frische Luft schnappen . Bis später im Gemeinschaftsraum.“ Sie nickt verträumt . Dann gehe ich ihm nach . Ich glaube er ist nach links gegangen . Er ist nicht zu sehen, also gehe ich einfach weiter . Als ich an der nächsten 'Kreuzung' lang laufe, greift eine kalte Hand nach meinem Arm und zieht mich mit einem sanften Ruck nach rechts . „Hey.“ Er steht halb an die Wand gelehnt . „Hallo, bist du Malfoy?“ „Draco . Draco Malfoy .“ verbessert er . „Und wie heißt du?“ „Lucrezia Stellio .“ „Darf ich dich Lucy nennen?“ Ich muss lächeln . Lucy, so nennt mich keiner. „Natürlich.“ „Woher kommst du?“ „Ich weiß es nicht.“ Er schaut mich verdutzt an . „Wirklich, ich habe keine Ahnung . Ich erinnere mich an heute und gestern . Sonst weiß ich nichts aus meinem Leben.“ „Du klingst nicht sehr bedauernd.“ „Ich denke, es sollte so sein und es ist sehr schön hier .“ „Der Unterricht hat auch noch nicht angefangen.“ witzelt er und muss leicht grinsen. Dann blicke ich hoch . „Du hast sehr schöne Augen, weißt du.“ Jetzt grinst er belustigt. „Danke . Du aber auch.“ „Danke.“ Einige Zeit bleiben wir einfach so stehen und sehen uns in die Augen . Eine angenehme Spannung liegt in der Luft . „Ich glaube ich muss los, Luna fragt sich bestimmt schon, wo ich bin.“ sage ich zu ihm. Nachdenklich sieht er mich an . „Sehen wir uns wieder?“ fragt er dann . „Wenn du morgen zum Frühstück kommst .“ Ich lächele noch einmal und gehe mit langsamen Schritten davon . Die nächsten Tage bildet sich ein stetiger Rhythmus . Im Unterricht komme ich erstaunlich gut mit und die meisten Schüler gewöhnen sich schnell an meine Anwesenheit . Beim Essen sitze ich neben Luna und manchmal setzten sich auch Ginny, Neville oder Cho zu uns . Aber jedes Mal treffen sich Dracos und mein Blick . Wir reden wochenlang nicht miteinander aber beim Essen lächelt er immer . Generell lächelt er immer, wenn er mich sieht, obwohl sich alle darüber die Köpfe erbrechen, warum er so teilnahmslos geworden ist . Harry sagt, er wäre ein Todesser, aber ich weiß nicht ob er recht hat . Nach den ersten Stunden läd mich Slughorn und den Slug-Club ein . Das erste Treffen verläuft gut und Ginny meint, Cormac hätte mich die ganze Zeit angestarrt. Das ist mir aber relativ egal . Es ist Ende November und heute ist der erste Schnee gefallen . Da Samstag ist und wir schulfrei haben, gehen Luna und ich nach dem Frühstück sofort raus . Ich ziehe sie auf die Ländereien . Schnee . Ich liebe ihn . Wenn er sich auf die Welt legt, wie ein Schleier, dann wirkt alles so friedlich und ruhig . Ich lasse mich auf einer Wiese mitten in den Schnee fallen . Lange liege ich einfach so da, die Augen geschlossen . Luna verabschiedet sich bald aber ich bleibe . Ich könnte ewig hier bleiben . Unbewegt die kalte Winterluft einatmen . „Willst du dir hier draußen den Tod holen?“ reißt mich eine Stimme aus meinen Gedanken . Ich schlage meine Augen auf und sehe sein Gesicht .Seine blonden Haare hängen ihm in nassen Strähnen ins Gesicht und seine Augen funkeln wild . „Hä?“ Geistreiche Antwort, Luc .Wirklich eine wahre Ravenclaw. „Deine Lippen sind schon lila . Wie lange liegst du hier schon?“ „Seit dem Frühstück .“ „Das sind fast drei Stunden .“ sagt er entsetzt . Verdutzt schaue ich ihn an . Die Zeit kam mir höchstens wie eine halbe Stunde vor . Er reicht mir seine Hand, die ich dankbar annehme und zieht mich auf die Füße . Ich habe fast kein Gefühl mehr in den Beinen und wäre glatt wieder hin gefallen, hätte er mich nicht aufgefangen. „Du bist doch verrückt .“ „Nein, nur etwas ausgekühlt .“ Er schnaubt . „Etwas – ist gut . Deine ganze Kleidung ist nass . Komm jetzt, ich bring dich zum Krankenflügel.“ „Das ist wirklich nicht nötig .“ Ich fange an vor Kälte zu zittern. Wieso habe ich das nicht früher bemerkt? „Klar .“ Er zieht seine Jacke aus und legt sie mir um . „Aber jetzt wird dir kalt .“ will ich protestieren aber er verdreht nur die Augen . „Bis zum Schloss wird’s schon gehen, los jetzt .“ gemeinsam laufen wir Richtung Hogwarts. Zwischendurch spüre ich einige seiner besorgten Blicke auf mir . Im Krankenflügel geht Madam Pomfrey sofort irgendeinen Trank gegen Erkältungen holen und ich setze mich auf ein Bett . „Danke .“ sage ich zu Draco . Er setzt sich neben mich und legt einen Arm um meine Schultern, um mich zu wärmen . Dankbar kuschele ich mich an ihn . „Du wirkst so gestresst . Ist was passiert?“ „Nein, es ist nichts .“ Lügt er . „Wenn du mal reden möchtest, kannst du zu mir kommen, okay?“ Er schmunzelt leicht . „Du kennst mich doch eigentlich gar nicht .“ „Ich denke, ich kenne die besser als die meisten anderen . Cho hat mal gesagt, dass du ein mieser Typ bist, der andere ständig beleidigt . Wenn du das tust, dann ist das nur Show . 100 Prozentig.“ Jetzt wirkt er verwirrt. „Woher willst du das wissen?“ „Niemand, der aus tiefstem Herzen gemein ist, kann so nett lächeln .“ belehre ich ihn konsequent . Er lacht kurz auf . „Danke . Ja, du hast recht . Eigentlich bin ich anders, aber erzähl das bloß niemandem, sonst ist mein Image ruiniert .“ „Klar . Warum diese Maske?“ „Es ist einfacher .“ sagt er schlicht und das Thema ist beendet . Ich weiß alles, was ich wissen muss . Fürs erste . Ich bekomme einen widerlichen, braunen Trank zum Trinken und Draco begleitet mich anschließend noch in den Gemeinschaftsraum, um mich Luna's sicherer Obhut zu übergeben ^^. Die anderen Schüler schauen uns komisch an, aber wir ignorieren sie einfach . Im Gemeinschaftsraum sitzt Luna auf dem Sofa . Sie schimpft mich kurz aus, warum ich so etwas unverantwortliches mache und bringt Draco damit zum grinsen . Ich haue im sanft gegen den Arm . „Ihr behandelt mich ja wie ein kleines Kind .“ stelle ich ruhig fest . „Tut mir Leid Luna, ich war einfach in Gedanken . Es wird nicht mehr vorkommen . Mir ist aber wirklich kalt und ich würde gerne in mein Bett . Danke Draco, für alles .“ Ich gebe ihm seine Jacke zurück und drücke ihm einen flüchtigen Kuss auf die Wange, dann verschwinde ich im Schlafsaal . Sichtwechsel, Draco's Sicht: Mit der Zeit wird es immer schwerer . Der dunkle Lord macht Druck und neben meinen Eltern, hat er jetzt auch noch Lucy als Erpressungsmittel . Lucrezia . Lucy. Ein Blick aus ihren dunklen Augen reicht, um mich alles vergessen zu lassen . Dann gibt es keinen dunklen Magier bei mir zu Hause, keine tödliche Aufgabe und niemand, den ich liebe ist in Gefahr . Dann gibt es nur sie . Ihre schwarzen Augen, ihre wunderschönen Haare und ihr nachdenkliches lächeln, dass mich jedes Mal aus der Fassung bringt, wenn ich es sehe. Es ist, als wären wir zwei Magnete . Ich kann sie spüren, wenn sie da ist . Ihre ganze Erscheinung zieht mich an .Ohne sie fühle ich mich nicht komplett . Sie ist meine andere Hälfte, der Gute Teil, ganz sicher . Ich will zu ihr, sie beschützen und ihr sagen, dass sie alles für mich ist . Dass sie mir mehr bedeutet, als alles oder jeder auf dieser Welt, sogar mehr als die Welt selbst . Es ist verrückt, ich liebe sie, so sehr.. Und dabei kenne ich sie doch kaum, jedenfalls realistisch betrachtet . Es ist mir egal, was die anderen denken . Ich will nur sie . Blaise kommt in den Gemeinschaftsraum . „Blaise, komm mal her.“ fragend sieht er mich an . „Was mache ich, wenn ich ein Mädchen mehr mag, als ich sollte?“ Er macht ein verdutztes Gesicht . „Du hast dich verliebt?“ Er fängt an zu grinsen . „Beantworte mir bitte meine Frage .“ „Bitte? Wow, das Mädchen scheint dich ja echt zu verändern . Du hast noch nie bitte gesagt.“ Ich werfe ihm einen genervten Blick zu, er soll antworten . „Frag sie einfach nach einem Date . Übermorgen ist Hogsmead Wochenende .“ Das ist es! Wieso bin ich da nicht selber drauf gekommen? Ich springe auf . „Danke Blaise, du bist ein Genie.“ Und ich laufe los . „Erst bitte, dann danke und jetzt bin ich auch noch ein Genie? Was ist denn mit dir los!“ Den Ruf ignoriere ich einfach . Ich will zum Ravenclaw – Gemeinschaftsraum . Bis zum Essen dauert es noch zu lange . Ich habe Glück, gerade als ich ankomme tritt eine Schülerin aus dem Portrait . Eine dieser Zwillinge . Wie hatte Lucy es gesagt? Dann ziehe ich mal wieder meine Maske auf . „Patil! Ist Lucrezia drin?“ „Ja wieso?“ skeptisch betrachtet sie mich . „Willst du, dass ich rein gehe oder holst du sie raus?“ Ich spreche sehr langsam, als würde ich mit einer geistes gestörten reden . „Bleib bloß draußen .“ Und damit verschwindet sie wieder ins Innere . War ja klar . Kurz darauf öffnet sich die Öffnung^^ wieder und ein blonder Kopf erscheint . Sofort erfüllt mich eine tiefe Gelassenheit . Es ist so unbeschwert mit ihr. Ihre großen Augen sehen sich um und als sie mich erkennt, fangen sie an zu strahlen . „Draco.“ sagt sie erfreut . „Gehen wir ein Stück?“ Sie nickt und läuft zu mir . Schweigend laufen wir durch die Korridore, bis sie irgendwann das Wort ergreift . „Was ist denn nun?“ „Naja ich .. ähh.... Ich wollte dich nur fragen, ob du Samstag mit mir nach Hogsmead gehst.“ Überrascht schaut sie mir in die Augen . Aber sie lächelt . „Natürlich, gerne .“ „Super!“ rufe ich erleichtert und räuspere mich kurz . „Ja also dann, um elf vor der großen Halle?“ Sie nickt . „Oh, ich hoffe es stört dich nicht, wenn wir unterwegs komisch angestarrt werden.“ füge ich noch vielsagend hinzu . „Irgendwas müssen sie ja zum reden haben .“ Ihre Schulter zucken . „Und warum dann nicht uns zum Thema Nummer eins machen .“ Uns. Sichtwechsel, Normale Sicht: Es ist Samstag, Luna, Cho und ich stehen im Schlafsaal vor einem riesigen Klamotten Haufen, in dem Cho hysterisch herum wühlt und nebenher aufgelöst redet . „Ich finde es wirklich nicht gut, dass du dich mit Malfoy verabredet hast . Was hast du überhaupt mit dem zu tun? Und wieso hat er dich überhaupt gefragt? Du bist nicht einmal in Slytherin. Das ist alles sehr merkwürdig, lass dich bloß nicht auf dumme Sachen ein, okay? Und wenn du irgendwie Probleme oder so bekommst, dann komm schnell wieder zurück oder such jemand anderen . Hach, wo ist denn jetzt das schwarze Top …. Ach hier! So Luc, jetzt zieh dich schnell um, du hast noch fünf Minuten und wir müssen noch deine Haare machen .“ Ich muss mich wirklich zusammenreißen, sie kann wirklich anstrengend sein . Lieb, aber anstrengend . Nachdem ich fertig angezogen bin und mir einfach einen hohen Pferdeschwanz habe machen lassen, betrachte ich mich im Spiegel . Ich muss sagen, mir gefällt, was ich sehe . Ich habe eine enge, schwarze Hose, ein schwarzes Top und einen weinroten Pulli an . Meine Jacke ist flauschig, weiß und warm . Meine Schuhe sind einfache, weiße Boots . Vor der Halle steht Draco schon und wartet . Wir reden viel an diesem Tag und er zeigt mir geduldig jeden Laden . Ich bin faszinierend, wir laufen sogar am Eberkopf vorbei . Nach einigen Stunden bin aber auch ich erschöpft und wir gehen zum drei Besen . Draco hat erzählt, dass dort immer die meisten Hogwarts Schüler sind . Er hält mir die Tür auf und zusammen betreten wir die gemütliche Kneipe . „Butterbier?“ fragt er mich und ich nicke . „Ich such schon mal 'n Platz .“ Suchen ist auch wirklich nötig . Fast alle Tische sind von lachenden oder knutschenden Schülern besetzt . Nur ganz hinten in der Ecke ist noch ein freier Platz . Eigentlich Perfekt, ich mag Menschenmassen nicht so gerne . Mit mehr als vier Leuten unterwegs zu sein, ist doch echt anstrengend .Draco kommt mit zwei großen Butterbier Gläsern und ich probiere einen Schluck . Es schmeckt erstaunlich gut . Durstig nehme ich einige große Züge und schon bald ist das Glas leer . Zufrieden lehne ich mich nach hinten und seufze einmal tief . Draco neben mir lacht leise . Ich blinzele mit einem Auge und rutsche auf der Bank zu ihm rüber . Meinen Kopf bette ich auf seiner Schulter. „Ich weiß eigentlich fast gar nichts über dich.. Erzählst du mir was?“ frage ich ihn nachdenklich . Dann spüre ich, wie er sich neben mir leicht verkrampft. „Da.. gibt es eigentlich .. nicht ..äh.. so viel zu sagen .“ Bringt er heraus . Natürlich. „Wieso willst du es mir nicht erzählen?“ Er seufzt leise . „Ich bin nicht sehr .. stolz auf meinen momentanen Familien Zustand .“ „Bitte . Ich werde auch den Mund halten . Versprochen .“ „Okay. Dann ganz von vorne. Nun, die Familie meines Vaters, die Malfoys, sind seit Generationen eine hoch angesehene und reiche Familie . Wir hatten immer alles, was wir brauchten . Wie viele Zauberer sind auch meine Eltern besessen vom Wahn des reinen Bluts . Ehrlich gesagt, sind mir Reinblüter auch lieber, aber ich würde keines Falls irgendwelche Schlammblüter abschlachten wollen . Meine Mutter glaube ich auch nicht . Sie macht bei allem nur wegen meinem Vater mit . In den Sommerferien wurde mein Vater nach Askaban gebracht . Ich weiß, dass meine Mutter sich sehr viele Sorgen um uns beide macht und irgendwie tut es mir Leid für sie.“ Er stockt kurz und ich kuschele mich noch etwas mehr an ihn . „Das mit Askaban tut mir Leid . Es ist sicher hart, einen geliebten Menschen an so einem traurigen Ort zu wissen .“ „Nein . Mein Vater ist ein Todesser, irgendwie hat er es ja auch verdient.“ „Draco, es macht keinen Unterschied, ob er Todesser oder Buchhändler ist . Er ist dein Vater und ich bin mir sicher, dass du ihn liebst und da raus holen willst.“ Er wirkt überrascht. „Es ist egal? Du findest es egal(!), dass er ein Todesser ist? Ist dir klar, was das bedeutet, dass er möglicherweise schon getötet hat?“ „Ganz ehrlich, ich hätte glaube ich auch keine Skrupel an Mord . Menschen sterben und Menschen leben . Wir sind sowieso eine kanibalische Spezies . Es tut mir nur Leid für die Angehörigen des Opfers . Der Verlust eines geliebten Menschen ist weitaus schlimmer als der eigene Tod .“ „Interessante Ansicht .“ Murmelt Draco und ich muss schmunzeln . „Danke, dass du mir so weit vertraut hast, dass du mir so etwas erzählst.“ „Danke, dass du mir zugehört hast .“ entgegnet er . Bald machen wir uns auf den Rückweg zur Schule . Es hat angefangen zu schneien und kalter Wind peitscht uns ins Gesicht . Langsam setzt schon die Dämmerung ein und der See glitzert dunkel im Tal . Zeitsprung: Eigentlich wollte ich ein bisschen Ruhe haben und bin somit gerade dabei, die Gänge von Hogwarts zu erkunden, als ich Lärm aus dem Mädchenklo höre . Porzellan und Glas zerspringt und als ich näher komme, höre ich noch zwei Stimmen . Sie sind zu leise, um sie zu verstehen, aber friedlich kommen sie nun wirklich nicht rüber . Auf der Toilette angekommen höre ich noch „Sectumsempra“ und dann liegt er da . Mitten in der Pfütze, die sich mit seinem Blut langsam verfärbt . Reflexartig drehe ich mich um und stürze zur Treppe . Zu meinem und Dracos überschwänglichem Glück, befindet sich die von mir gesuchte Person gerade in einem Korridor, einen Stock tiefer . „Professor! Professor Snape! Kommen sie schnell . Draco!“ Mehr muss ich nicht sagen . Der VgddK Professor stürmt die Treppe nach oben und steht im nächsten Moment neben mir . „Wo?“ „Mädchenklo.“ Und schon ist er weg . Nur schwankend kann ich ihm folgen. Ich sehe, wie sich Snape neben den nur noch schwach wimmernden Draco kniet und Harry aus der Toilette stürmt . Er war es, aber mehr als einen enttäuschten Blick habe ich nicht für ihn übrig . Ich gehe zu den beiden Gestalten in der Pfütze und setze mich hinter Draco . Während Snape irgendeinen Zauber spricht, lege ich seinen Kopf auf meinen Schoß und halte ihn mit beiden Händen fest . Er zittert und seine Augen sind geschlossen. Es tut mir weh ihn so zu sehen, so verletzlich.. Beruhigend streichele ich sein Gesicht und als alles Blut den Weg in seinen Körper zurückgefunden hat, steht der Professor auf . „Dankeschön.“ flüstere ich ihm zu. „30 Punkte für Ravenclaw, für lebensrettend schnelles Handeln . Ich lasse eine Trage herbringen, damit er schnell in den Krankenflügel kommt.“ Damit verschwindet er . Ich muss leicht lächeln . Das war wahrscheinlich das erste Mal, dass Snape an ein anderes Haus als Slytherin Hauspunkte vergeben hat . Wenig später wird Draco weggebracht . Im Krankenflügel sitze ich neben seinem Bett während Madam Pomfrey ihn untersucht. Hoffentlich geht es ihm bald wieder gut! „Ja also .. okay .. gut .. mhm .. ahha .. ja!“ Murmelt sie vor sich hin . „Ja, ich denke er hat Glück gehabt . Der Blutverlust war sehr hoch und es gab einen kleinen Herzstillstand . Er müsste aber spätestens morgen wieder aufwachen, ich habe ihm ein Schlafmittel gegeben . Würden sie bitte Dumbledore bescheid geben? Danke.“ Dann scheucht sie mich regelrecht aus dem Zimmer und ich mache mich auf den Weg zum Schulleiter . Ich erkläre ihm die momentane Situation, erwähne Harry aber nicht . Dies scheint er zu bemerken, denn Snape hat es ihm schon gesagt . Ich beschließe mit Harry zu reden und ihn zu fragen, warum er das gemacht hat . Erst am Abend finde ich ihn, als er mit Hermine und Ron zum Essen in die große Halle kommt . Als ich auf ihn zulaufe, scheint er schon zu wissen, um was es geht . „Hallo ihr drei . Harry wir müssen reden .“ Er seufzt und steht auf . Zusammen laufen wir aus der Halle in einen verlassenen Korridor . „Also Harry, was ist da oben passiert?“ „Ich .. also ja .. wir, Malfoy ist ein Todesser!“ platzt es aus ihm raus . Ich ziehe eine Augenbraue nach oben . „Ach, wirklich?“frage ich skeptisch. „ Ja, wirklich . Er hat auch Katie Bell verhext . Sie sagt zwar, sie wüsste nicht wer es wahr, aber du hättest sehen sollen, wie sie ihn angeschaut hat .“ „Das erklärt aber nicht, warum du ihn fast umbringst.“ „Ich wollte das nicht, ich habe den Spruch irgendwie instinktiv ausgesprochen . Ich wollte ihn nur zur Rede stellen .“ „Mit Flüchen auf andere zu zielen nennst du also „Zur Rede stellen“? Aber ist okay, das reicht als Info . An deiner Stelle würde ich lieber die Finger von solchen Zaubern lassen. Einen schönen Abend noch!“ Damit lief ich davon . Nach dem, was Draco mir erzählt hat, habe ich es auch schon in Betracht gezogen, dass er ebenfalls ein Todesser ist . Wahrscheinlich nicht 100% -ig freiwillig aber dennoch . Es mag verrückt klingen, aber schlimm finde ich das nicht . Ich weiß selber, dass er nicht böse oder so, ist . Mein Weg führt mich ein weiteres Mal in die große Halle, denn ich will Blaise, dem dunkelhäutigen Typen, der immer neben Draco sitzt, noch sagen, wo sein bester Freund steckt . Dass ich den Slytherintisch entlanglaufe zieht weitaus mehr Blicke zu mir, als eben dasselbe bei den Gryffindors. Ohne auf die anderen zu achten laufe ich zu Blaise, der mich noch nicht bemerkt hat . Ich tippe ihm auf die Schulter . Er seufzt . „Hannah, ich habe die doch schon..“ Er bricht ab, als er mich sieht . „Hallo Schönheit . Was führt dich zu mir?“ „Hallo Blaise. Nicht dasselbe wie Hannah, so viel ist klar . Schön übrigens, dass du für sie Zeit findest während dein bester Freund im Krankenflügel liegt .“Sage ich säuerlich und Blaise verschluckt sich an einem Stück Brot, das er gerade gegessen hat . „Draco? Was ist denn passiert?“ „Tja, du hast dich mit deinen Tussen vergnügt und er ist nebenbei fast umgebracht worden . Aber keine Sorge, morgen wird er wahrscheinlich wieder auf wachen . Guten Appetit noch.“ Ich drehe mich einfach um und lasse ihn und die anderen verdutzten Leute zurück . Am nächsten Tag gehe ich Draco sofort nach dem Unterricht besuchen . Als ich den Krankenflügel betrete, sitzt er mit entspannter Miene im Bett . Sein Augen hat er geschlossen und sein Gesicht wird von der Sonne angestrahlt . „Draco!“ rufe ich erleichtert und renne auf ihn zu . Ein Lächeln zieht sich beim Klang meiner Stimme auf seinem Gesicht und ein paar Sekunden später macht er blinzelnd die Augen auf . Übermütig falle ich ihm um den Hals . „Dir geht’s wieder gut.“ stelle ich fest und muss über mich selber schmunzeln . So was kenne ich von mir selber nicht . „Ja, trotzdem wäre ein bisschen Luft nicht schlecht.“ krächzt er und ich lasse ihn schnell wieder los . „Tut mir Leid . Ich freue mich nur.“ Er zieht mich sachte zu ihm aufs Bett und ich lege meinen Kopf auf seinen Bauch . „Hast du Blaise gesagt, dass ich hier bin?“ „Ja, wieso?“ „Er war gestern Abend noch hier und hat irgendwie beschämt gewirkt und das ist bei ihm mehr als unnormal, ich hab mir schon Sorgen gemacht . Was hast du ihm denn bloß gesagt?“ „Ich? Nur das du im Krankenflügel liegst . Sonst nichts wirklich!“ versichere ich ihm unschuldig. Er lacht leise . „Weißt du eigentlich noch was passiert ist?“ frage ich ihn nach einer Weile . Hauptsache, er denkt sich nicht irgendwelche Rache – Pläne aus. „Ja und ich schwöre, das bekommt Potter zurück.“ Seufzend schließe ich die Augen . „Lass es gut sein Draco, er wollte mit dir nur über Katie reden.“ Nach diesem Satz falle ich in das Land der Träume . Diese Nacht habe ich vor lauter Sorge nicht allzu viel Schlaf bekommen . SO einzuschlafen ist aber auch wesentlich schöner . Sichtwechsel, Draco's Sicht: (Come Back Down, Danny Fernandes. Irgendwie passt es dazu . Nicht vom Text her, aber die Stimmung ;) ) „..über Katie reden.“ Katie? Woher weiß sie das denn jetzt? Weiß sie es überhaupt? Würde sie dann so bei mir liegen? Vermutlich nicht . Wahrscheinlich kennt sie denn Grund gar nicht . Woher auch . Nur Potter weiß es anscheinend, oder er ahnt etwas. Ich muss wirklich vorsichtiger werden . Aber das ist jetzt erst mal egal, denn sie ist hier . Neben mir, auf mir .. für mich ist sie sowieso überall . Nur sie . Verträumt spiele ich mit einer ihrer Haarsträhnen . Theoretisch, sollte ich mich ja von ihr fernhalten, um sie nicht in Gefahr zu bringen . Andererseits weiß der dunkle Lord eh schon von ihr . Dämliche Okklumentik . Wieso schaffe ich es nie ihn abzuwehren? Er kann alle meine Gedanken lesen . Nichts ist sicher vor ihm . Keiner meiner Momente mit Lucy, die kostbarsten von allen. Ich würde es aber auch nicht überleben, sie auch nur einen Tag nicht zu sehen, das ist klar . Und wenn sie genauso fühlt wie ich, werde ich es ihr sagen müssen, alles . Das kann ich nicht, sie würde mich hassen, mich verabscheuen, wie sie es alle tun .Das wäre für mich schlimmer, als jede Art von Folter . Wenn ich in ihrem Blick nicht mehr diese Wärme sehen würde. Ich muss jeden Moment mit ihr genießen, es könnte immer der letzte sein . Ich muss es ihr sagen . Sie denkt, ich bin ehrlich . Ich sage es ihr einfach jetzt . Jetzt, wenn sie schläft . Als Übung sozusagen. „Wie würde ich anfangen . Lucy, du musst wissen .. . Nein, dass klingt schrecklich, noch einmal. Weißt du, es ist so, ich wollte .. Nein! Das klingt ja noch schlimmer . Bei Merlin! Jetzt rede ich schon mit mir selber . Sie macht mich noch verrückt . Ich muss es ihr sagen . Ich muss! Das bin ich ihr schuldig . Sei nicht so verdammt egoistisch Draco! Hier geht es nur um sie . Ihre Sicherheit ist das wichtigste und deswegen muss ich es ihr sagen . Es ist sogar besser, wenn sie nicht mehr bei mir ist, dann ist es viel ungefährlicher . Ich sag es ihr..“ Sie dreht sich auf den Rücken und blickt mir in die Augen . Mein Atem stockt . Nein, bitte . Nicht jetzt . Ich kann sie doch noch nicht jetzt verlieren! „Was musst du mir sagen Draco?“ „Ich.. Es tut mir Leid .“ „Was tut dir Leid?“ „Es ist besser, wenn du jetzt gehst.“ Sichtwechsel, Normale Sicht: „Ich soll gehen?“ „Ja . Es ist besser so .“ „Für wen?“ „Für dich.“ „Woher willst du wissen, was gut für mich ist?“ „Es ist besser für dich.“ „Du meinst, besser für dich.“ „Nein .“ „Sag es mir doch einfach .“ „Nein.“ „Wieso nicht?“ „Weil.“ „Weil ist kein Grund .“ „Weil ist mein Grund.“ „Dein Grund ist, dass du ein Feigling bist .“ „Was hast du gesagt?“ „Du bist ein Feigling, Draco Malfoy . Alles, was ich möchte ist, dass du ehrlich bist . Ist das wirklich so viel verlangt?“ „Ich kann es dir nicht sagen, versteh das bitte .“ „Ich kann es aber nicht verstehen .Bitte, nur Ehrlichkeit, mehr nicht . Sag es mir, bitte.“ Ich flehe ihn förmlich an. Er muss es mir sagen . Ohne Ehrlichkeit geht nichts. Bitte, trau dich einfach . Bitte, mach jetzt nicht alles kaputt. Sag es mir, damit ich dir sagen kann, dass ich dich Liebe . Bitte! „Nein.Du würdest es nicht verstehen . Das sollst du auch gar nicht . Es ist besser so, für uns beide.“ Traurig und enttäuscht stehe ich vom Bett auf . „Danke Draco . Es hätte so einfach sein können . Hättest du mir einfach gesagt, dass du gezwungen wurdest Todesser zu werden und dass du jemanden töten musst . Ich hätte dich unterstützt . Es wäre so einfach . Aber, dass du von mir denkst, ich würde dich allein lassen . Nein, Draco . Nicht Voldemort hat das hier zerstört . Das war ganz alleine deine Feigheit . Ich wünsche dir viel Glück in deinem weiteren Leben. Bleib wie du bist, dann schaffst du es vielleicht noch andere zu verletzen . Es scheint dir ja anscheinend Spaß zu machen.“ Mit Gefühlen, die ich noch nie gespürt habe, verlasse ich das Zimmer . Er sitzt steif, mit einem Ausdruck purem Entsetzen und Schmerz im Gesicht, auf dem Bett . Aber das ändert nichts . Wut, Schmerz, Enttäuschung, Trauer, Gleichgültigkeit, Entsetzen . So fühlt sich also ein gebrochenes Herz an . Die ganzen Geschichten lügen. Es ist schlimmer . Viel schlimmer, als irgendjemand beschreiben kann . Es zerreißt nicht nur das Herz, sondern den Kopf und die Seele gleich mit. WEG. Ist mein einziger Gedanke . Ich renne auf den Hof, über die Ländereien, rein in den verbotenen Wald, ich spüre nichts. Ich renne nur . Es kommt mir vor, wie eine Ewigkeit, in der nur die verschwommenen Bäume um mich herum zu sehen sind . Dann verliere ich den Boden . Mein rechter Fuß tritt ins Leere und ich stürze . Ich habe sie nicht bemerkt, die Klippe vor mir, und nun stürze ich . Während ich mich im Fall unkontrolliert drehe, rammen meine Arme, Beine und sogar mein Kopf, immer wieder die Felswand . Dann kommt der Beton .So fühlt es sich auf jeden Fall an, als ich die Wasseroberfläche durchbreche . Eiseskälte, dann wird alles schwarz . Adrenalin schießt durch meinen Körper und bringt mich für einige Momente in die Wirklichkeit zurück . Ich schwimme so gut es geht in die Richtung, aus der das Licht kommt und spüre wieder Luft . Ufer . Ich muss ans Ufer! Mit den Beinen strampele ich, um nicht unter zu gehen . Ich kann nicht schwimmen! Ich habe es ja auch noch nie gemacht, jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern . Später weiß ich nicht mehr, wie ich es lebend an Land geschafft habe . Als ich festen Boden fühlen konnte, habe ich mich einfach fallen gelassen . Danach übermannte mich die Dunkelheit und ich ergab mich ihr . Nichts fühlen ist besser, als die Gefühle die ich davor spüren musste. Sichtwechsel, Blaise Sicht: Gerade verlassen Draco und ich den Krankenflügel . Es ist schon spät und ihm geht es richtig beschissen . Aber es wird noch schlimmer . Wir sind auf dem Weg in die Kerker und laufen am Eingangstor vorbei . Beinahe wären wir in McGonagall rein gelaufen, die aufgelöst ins Schloss stürmt. „Mr. Malfoy laufen sie zu Dumbledore, schnell! Sagen sie ihm er soll uns entgegen kommen.Beeilen sie sich!“Mit verwirrtem Blick dreht Draco sich um und läuft los. „Was ist los, Professor?“ „Keine Zeit für Fragen . Hagrid, bitte kommen sie, schnell!“ Der komische Wildhüter stürzt ebenfalls ins Schloss . Er rennt und trägt jemanden . Lucrezia. „Scheiße!“ entfährt es mir . Sie sieht furchtbar aus . Überall Wunden . Am Kopf, an den Beinen, im Gesicht . Ihre Kleidung ist nass und ihr Körper sieht kalt und leblos aus . „Ich fühle keinen Puls!“ schreit Hagrid zu der Mc.Gonagall . Mir schnürt es die Kehle zu und ich renne so schnell es geht an ihm vorbei . Das muss Draco wirklich nicht sehen . Nach einigen Abzweigungen sehe ich ihn und Dumbledore . „Da, schnell!“ Rufe ich unserem Schulleiter zu und schnappe mir Draco . Er protestiert und ich muss meine ganze Kraft aufbringen, um ihn um die nächste Ecke zu schleifen und gegen die Wand zu drücken . „Was ist passiert, Minerva?“ hören wir Dumbledore und mein bester Freund sieht mich verwirrt an . „Wissen wir nicht .Hagrid hat sie fast auf der anderen Seite des Sees gefunden . Sie müssen apparieren, ich komme nach, vielleicht mit Miss . Lovegood oder einer anderen Freundin.“ Ein leises 'Plopp' und ich lasse mich erschöpft an die Wand sinken . Draco sieht mich ungläubig an und stürmt um die Ecke . Da werde ich mich wohl auf einiges gefasst machen müssen, aber es war das beste, was ich machen konnte . Kein Slytherin der Welt wünscht einem Freund, seine Geliebte SO zu sehen . Man hört Draco mit Mc. Gonagall reden, bis die Stimmen verstummen . Ich laufe um die Ecke und sehe Draco der ausdruckslos an die Wand starrt . Als er mich sieht verwandelt sich sein Gesicht in eine vor Wut verzerrte Maske . Sichtwechsel, Ginny's Sicht: „Wir sollten mehr gegen tentakelige Tuba's tun . Sie machen die Tiere schon ganz aufgeregt.“ Luna und ich laufen gerade aus der großen Halle . Luc war komischerweise nicht da, aber Malfoy war auch nicht zu sehen . Sie hat uns ja schon erklärt, dass er eigentlich wirklich nett ist . Liebe macht blind . Das ist das beste Beispiel . Malfoy ist ein Todesser sagt Harry und natürlich glaube ich ihm . (Und die redet von Liebe macht blind.^^) hinter der nächsten Ecke kommt uns dann Mc.Gonagall entgegen . „Gut, dass ich sie beide Treffe . Sie sind doch Freundinnen von Ms. Stellio?“ „Luc? Ja, irgendwie schon . Was gibt’s?“ frage ich sie. „Ich wollte ihnen berichten, dass sie im St. Mungo liegt . Dumbledore hat sie soeben dorthin gebracht und ich möchte mich ebenfalls auf den Weg machen . Wenn sie also mitkommen wollen..“ „Ja natürlich!“Unterbrechen Luna und ich sie . Was ist den bloß passiert? „Dann kommen sie . Ach nein warten sie kurz hier.“ Sie läuft wieder zurück und kommt kurz darauf mit Malfoy! Wieder . „Was will der denn hier?“ „Mr. Malfoy wird uns ebenfalls begleiten . Jetzt laufen sie schon, wir müssen in mein Büro .“ Dort angekommen steigen wir nacheinander in den Kamin und mit etwas Flohpulver sind wir auch schon im St. Mungo . Eine Krankenschwester sagt uns in welches Zimmer wir müssen und dass wir dort besser nicht reingehen sollten, aber das überhören wir gekonnt . Als ich die Tür aufreiße, sehe ich den letzten Rest Farbe aus Malfoy's Gesicht weichen. Dazu ist aber auch alles Recht . Luc sieht schlimm aus . Ihr blondes Haar ist von roten Blutsträhnen durchzogen und sie ist an so einen Herzschlag Apparat angeschlossen, der ..keinen Herzschlag anzeigt? „Oh mein Gott.“ Murmelt Luna neben mir . Ich nehme mir einen Stuhl setze mich an die eine Seite ihres Bettes . Sichtwechsel, Normale Sicht: Dunkel . Alles ist wundervoll dunkel und leer . Unendliche Leere . Unendlich viel Platz . Stille . Wunderschön klingt sie, die Stille .Schöner als jedes Lied der Welt . Meinetwegen könnte das hier nie zu Ende gehen . Ich will gar nicht aufwachen . Warum auch . Hier ist es schöner, dunkler, ruhiger . Hier ist es friedlich . Die Dunkelheit umhüllt mich wie ein schützender Schleier. Hier bin ich sicher . Ich spüre nichts …. bis . Ein Kribbeln auf meiner Wange .Ich fühle es ganz deutlich, es zieht mich an die Oberfläche. „Nein!“ will ich schreien . „Nein, ich will nicht . Lasst mich hier . Was soll das, geh weg . Los geh!“Aber das Kribbeln verstärkt sich nur . Spannung fließt durch meinen Körper und ich sehe schon das Licht, höre die Stimmen . Ich versuche mich zu wehren, aber es geht nicht . Mit einem Mal spüre ich den Schmerz .Er ist dumpf und lässt sich verdrängen . Kälte . Ich schlage die Augen auf . Mein Körper lässt sich nicht bewegen . Der Schmerz wird schlimmer und schlimmer . Ich kann nicht realisieren wo ich mich befinde, oder was um mich herum passiert . Ich mache meine Augen einfach wieder zu . Sichtwechsel, Draco's Sicht: Schwer atmend schrecke ich aus dem Schlaf . Es ist sieben Uhr und Samstag . Nicht einmal die Ravenclaw -Streber werden jetzt schon beim Essen sein . Wenn ich jetzt noch einmal einschlafe, werden die Albträume wieder kehren . Müde stehe ich auf und gehe in den Gemeinschaftsraum . Ich setze mich an eines der Fenster und schaue in den schwarzen See . Um die Uhrzeit ist er noch dunkel und man kann kaum etwas erkennen . Trotzdem sieht er friedlich aus . Wahrscheinlich schlafen sogar die See Monster noch . Zwei Stunden später kommt Pansy aus ihrem Schlafsaal und wir gehen Frühstücken . Das heißt, eigentlich isst sie und ich sitze daneben . Seit drei Tagen ist Lucy jetzt nicht aufgewacht und keiner weiß, ob sie überhaupt aufwacht . Oder, ob sie überhaupt aufwachen will . Inzwischen liegt sie hier in Hogwarts im Krankenflügel und bringt mich um Schlaf und Essen . Zum Unterricht bin ich gar nicht erst erschienen . „Komm schon Draco, du musst etwas Essen .“ Ich schüttele nur den Kopf . Ich würde keinen Bissen runter bekommen . Zu groß ist der Kloß in meinem Hals . Langsam füllt sich die Halle . Ich beobachte die lachenden Schüler . Wie gerne würde ich mit einem von ihnen einfach das Leben tauschen . Alle haben es so leicht . Ich ertrage es kaum, zu wissen, dass sie nur wegen mir da oben liegt . Nur meine dämliche Feigheit ist Schuld . Genauso, wie sie es gesagt hat . Es hätte so einfach sein können . Sie wollte mir verzeihen, dass ich ein Todesser bin . Luna kommt in die Halle gehüpft, an den anderen Slytherins vorbei, auf mich zu . Überrascht sehe ich sie an . „Gibt's was neues?“ „Sie ist wach.“ flötet sie vor sich hin und geht wieder . „Was? Draco was redest du mit Looni? Und wer ..?“Während Pansy redet stehe ich mit großen Augen auf und laufe schnell zum Krankenflügel . Die Tür ist offen . Sichtwechsel, Normale Sicht: (Tut mir Leid mit den ganzen Sichtwechseln, muss sein ^^) „..But the feeling bring's you down. And there's no one to save you And there's no one around If these walls could talk Do you know what they'd say now? I can barely hear you Can you speak out loud? Don't you get too high If you can't come back down ..“ Mit geschlossenen Augen lausche ich der Musik . Ginny war gerade hier und hatte Dean dabei . Schade eigentlich, dass sie Harry liebt, Dean ist wirklich nett . Er hat mir seinen Mp3- Player geliehen, damit mir hier nicht zu langweilig wird . Jemand nimmt mir meinen rechten Kopfhören weg und ich sehe überrascht auf . Draco sieht mich mit großen Augen traurig an . „Ist es so schlimm, dass ich aufgewacht bin?“ verwirrt sieht er mir in die Augen . „Du sieht traurig aus .“ kläre ich ihn auf . „Und du überhaupt nicht wütend . Wieso siehst du nicht wütend aus?“ „Warum sollte ich denn wütend sein?“ „Weil du wegen mir hier liegst, vielleicht? Oder weil ich ein feiges Arschloch bin?“ „Ich bin nicht wegen dir hier . Und das stimmt zwar, aber da kannst du ja nichts dafür . Kann halt nicht jeder ein Löwe sein.“ Ganz ehrlich, ich finde, ich habe Recht . Er ist feige, ja, aber mir ist klargeworden, dass er nicht mal gelogen hat . Er war also ehrlich, das ist man auch, wenn man einem nicht alles erzählt . Ich habe ihm ja auch nicht gesagt, dass ich es weiß. Deswegen will ich nicht alles wegwerfen . Ich kann sowieso nicht ohne ihn . Draco sieht mehr als überrumpelt aus . „Du .. Ich .. Hä? Was geht denn jetzt ab! Ich dachte du hasst mich? Wozu du auch alles Recht hast.“ „Wäre es dir lieber, wenn es so wäre?“ „Nein! Nein, ich meine nur, dass ich das nicht verdient habe . Du bist wegen mir weg gelaufen . Was ist eigentlich passiert?“ fragt er dann . Stimmt, das weiß er ja noch gar nicht . „Ich bin gelaufen und habe die Klippe nicht gesehen .“ sage ich schulterzuckend . „Die Klippe? Hinten am See? Die ist 40 Meter hoch.“ krächzt er heiser . „Das ist jetzt doch egal .“ „Ich liebe dich .“? ..? ..? „Äh .. ja, das kam etwas überraschend.“ Etwas ist gut, oder? „Irgendwann musste ich es ja mal sagen .“ Er lächelt traurig . „Für so etwas gibt es sowieso keinen passenden Zeitpunkt .“ lächele ich zurück . Dann ziehe ich ihn langsam zu mir runter . Nur wenige Zentimeter trennen unsere Gesichter . Sein Atem streichelt mein Gesicht und seine Augen huschen von meinen immer wieder kurz zu meinen Lippen . Ich schmunzele und überbrücke die letzte Entfernung . Als sich unsere Lippen berühren, nur ganz leicht, klirrt es plötzlich laut um uns herum . Erschrocken fährt er hoch und ich sehe mich um . Ungläubig betrachte ich die Glasscherben . Die schönen großen Fenster sind zersprungen . Einfach geplatzt . Ich sehe zu Draco und unsere verwirrten Blicke treffen sich . „Was war das denn?“ frage ich ihn und meine Stimme schwankt . Er hat seinen Blick schon wieder auf meine Lippen geheftet . „Keine Ahnung.“ Es ist nur ein leises Murmeln . Er beugt sich zu mir und unsere Lippen verschmelzen zu einem sehnsüchtigen Kuss . Ich schlinge meine Arme um seinen Hals und ziehe ihn näher zu mir . Sein rechter Arm, der sich um meine Hüfte legt, hat das Gleiche vor und mit dem linken stützt er sich neben mir auf .Seine Zunge öffnet sanft meinen Mund und und spielt daraufhin mit meiner . Es ist überwältigend, dieses Verlangen . Dass die große Uhr stehen bleibt und es um den Turm herum Tennisball große Kugeln hagelt, bemerken wir nicht . Am nächsten Tag darf ich wieder selber runter zum Frühstück . Draco holt mich ab und immer noch etwas wackelig auf den Beinen, laufen wir (händchenhaltend) in die große Halle . Als wir eintreten sind die meisten Schüler schon am Essen und wie nicht anders zu erwarten, starren uns alle an . Wir beide ignorieren die Blicke. Das er so zu mir steht finde ich wirklich schön . Gemeinsam laufen wir zum Slytherin Tisch und ich setzte mich zwischen ihn und Blaise . Letzteres grinst mich an . Langsam wenden sich die Schüler wieder ihrem Essen zu und tuscheln angeregt mit einander . Pansy schickt mir einen Killer Blick, den ich nur entschuldigend erwidere . Es tut mir ja irgendwie Leid für sie . Jeder weiß, dass sie total verknallt ist . Ginny hat mich schon für durchgeknallt erklärt und Luna hat gemeint, dass es doch klar war . Wieso weiß die eigentlich immer alles? Zwei Tage darauf erscheint Draco nicht zum Abendessen, was ich an sich schon komisch finde . Auf meinem Weg zum Gemeinschaftsraum fängt er mich ab und zieht mich in eine Nische. „Hör zu Lucy, wir haben keine Zeit . Sie kommen in wenigen Stunden . Geh in deinen Gemeinschaftsraum und bleib dort . Halte dich bitte von den Kämpfen fern . Ich weiß nicht, wann wir uns wieder sehen, ok?“ „Draco! Wenn du gehst, musst du mich mitnehmen! Du kannst doch nicht alleine zu diesen Leuten zurück.“ Er hat mir alles von seinem Auftrag erzählt aber über die Zeit danach, haben wir noch nicht gesprochen. Jetzt lacht er bitter. „Ganz bestimmt . Sei bitte nicht albern, das geht nicht .“ „Wieso nicht?“ „Weil sie dich höchst wahrscheinlich töten würden .“ „Das denke ich nicht.“ „Lucy, bitte . Ich muss jetzt gehen . Denk daran, was ich dir gesagt habe . Jetzt bring dich in Sicherheit . Ich liebe dich .“Er drückt mich fest und verschwindet dann . Ich werde mich natürlich nicht im Gemeinschaftsraum verkriechen . Draco ist in Richtung Kerker verschwunden und wird nun also erst einmal in seinen Gemeinschaftsraum gehen . Die meisten Schüler sind schon am schlafen . Wenn ich nur Harry's Tarnumhang hätte .. Luna hat mir von ihm erzählt, als sie uns von Harrys und Dracos Begegnung im Hogwartsexpress erzählt hat . Ich laufe zum Gryffindor Turm und klopfe am Portrait der fetten Dame . Nach einer Ewigkeit kommt eine verschlafene Ginny . „Luc! Was soll das, willst du hier alle aufwecken!“ flüstert sie ärgerlich . „Tut mir wirklich Leid, Ginny . Ist Harry da?“ Verdutzt sieht sie mich an „Keine Ahnung, aber was willst du um die Uhrzeit von Harry?“ „Ich brauche den Tarnumhang .“ „Ich schau kurz, ob er schläft .“ Als sie wiederkommt, ist sie blass . „Tut mir Leid, er ist nicht in seinem Bett .“ „Okay, dann schlafe weiter .Gute Nacht.“ Sie nickt und macht das Portrait wieder zu . Komisch, dass Harry um diese Uhrzeit nicht da ist . Während ich um die nächste Ecke biege, sehe ich Professor Snape mit eiligen Schritten Richtung Astronomieturm laufen. Unauffällig schleiche ich ihm hinterher . Dann sehe ich Harry, versteckt im Schatten . Nachdem Snape weiter gelaufen ist, stelle ich mich zu dem Gryffindor der mich nur überrascht anschaut und dann gemeinsam mit mir das Geschehen . Als Dumbledore stirbt und Harry hinter den Todessern her läuft, laufe ich gerade Wegs zu Dumbledore . Zusammen mit den anderen lasse das dunkle Mal verschwinden . Nachdem das Schuljahr frühzeitig beendet worden ist, stellt sich für mich eine weitere Frage. Wohin? In den Sommerferien kann man nicht in Hogwarts bleiben . Ich gehe zu Mc.Gonagall . (Das kürze ich jetzt einfach ab.) Wir führen eine Diskussion, bis sie mir schließlich vom Orden des Phönix erzählt . Dann nimmt sie mich mit ins Hauptquartier . Als wir in das Haus eintreten, sind dort schon aufgeregte Stimmen zu hören . Mc.Gonagall öffnet die Tür zur 'Küche', wie sie sagt. Die Stimmen verstummen auf der Stelle, als ich eintrete . Am Tisch sitzen vier Leute, die mich erstaunt anschauen . Einer von ihnen ist Sirius Black (Ich lasse ihn NICHT sterben (; ) „Hallo Minerva . Wen hast du uns denn da mitgebracht?“ fragt ein anderer Mann mit schäbigen Klamotten und ruhiger Stimme . „Remus, Tonks, Sirius und Arthur, das ist Lucrezia Stellio . Ihr wisst ja schon von ihrem Eintreffen in Hogwarts und demnach hat sie keine Familie zu der sie kann . Ich habe gedacht, dass sie hier für die Ferien bleiben kann .“ „Theoretisch wäre das sicher kein Problem . Aber ist sie nicht noch etwas jung für den Orden? Und Harry sagte, sie ist Malfoys Freundin.“ sagt Sirius mit misstrauischer Stimme . „Mit beidem hast du Recht, Sirius . Aber erstens will ich sie nicht in den Orden einführen, sie soll nur hier wohnen und zweitens ..“ „Und zweitens bin ich nicht mehr seine Freundin . Soviel dürfte klar sein .“ unterbreche ich die Professorin ruhig . So kommt es, dass ich erst einmal im Grimmauld Platz wohne . Bis zu diesem einen Tag . Sichtwechsel, Draco's Sicht: „Draco, Draco . Immer diese junge Liebe .Ich habe mir gedacht, bei allem was du mir schon mehr oder weniger freiwillig über sie berichtet hast, wird es Zeit, dass ich sie mal kennen lerne, findest du nicht? Ob sie wirklich so fantastisch ist wie in deinen Gedanken .“ Mir weicht alle Farbe aus dem Gesicht . Der dunkle Lord war nicht sehr zufrieden damit, dass ich Dumbledore nicht selber umgebracht habe . Deswegen hat er mal wieder in meinen Gedanken herum geschnüffelt, ohne dass ich etwas dagegen tun konnte . Aber er darf sie nicht bekommen . Lucy gehört hier nicht hin . „Nein.“ meine Stimme klingt brüchig aber dennoch entschlossen . „Aber Draco, Greyback ist schon auf der Suche nach ihr . Wir wollen sie ja nicht gleich töten, ich will sie nur … kennenlernen.“ säuselt Voldemort weiter . Greyback dieser widerliche Werwolf . Wenn er sich auch nur anfasst, kann er sich auf was gefasst machen . Jetzt ist genau das eingetreten, was ich so unbedingt verhindern wollte . Meine jetzige Hoffnung ist noch, dass sie sich irgendwo versteckt, wo er sie nicht finden kann . Sichtwechsel, Normale Sicht: „Tschau Sirius, bis gleich.“ Damit schließe ich die Tür hinter mir . Wieder einmal gehe ich einkaufen . Sirius tut mir wirklich Leid . Er hatte bisher wirklich kein schönes Leben . Man merkt sofort, dass Harry für ihn sozusagen der wichtigste Mensch auf der Welt geworden ist . Immer, wenn er von ihm redet fangen seine Augen an zu leuchten . Er hat mir viele Geschichten von seiner Schulzeit erzählt und ich finde die Freundschaft zwischen ihm und Remus wirklich bewundernswert . Sie kennen sich schon so lange, mussten James und Lily's Tod und Peters Verrat überstehen . Ganz zu schweigen, von Askaban und Remus haarigem Problem . Dabei sind die beiden so verschieden . Remus ist ruhig, klug und bedacht und Sirius ein Player, ein Macho und selbst ernannter Frauenheld . Das sieht man, neben bei bemerkt, auch heute noch . Nicht selten glaube ich, seinen Blick an meinem Ausschnitt zu sehen . Das ganze belustigt mich zunehmend und gäbe es Draco nicht, hätte ich nichts gegen ein bisschen Spaß. Unbekümmert schlendere ich durch die Gassen und schaue die Schaufenster der Muggel Geschäfte an . Es ist faszinierend, wie fantasievoll einige eingerichtet sind .Ein Zauber könnte es wirklich nicht besser machen . Als ich in eine einsame Straße einbiege, steht mit einem Mal ein Mann vor mir, lässig an die Wand gelehnt und beobachtet mich . Ich drehe mich um und sehe noch einen zweiten, der mir wohl gefolgt ist . Die beiden tragen ihre Hüte weit ins Gesicht gezogen, aber man kann das verschlagene Grinsen sehen. Ich bleibe locker und laufe auf den Mann an der Wand zu und lehne mich mit dem Rücken ebenfalls an . „Was wollt ihr?“ frage ich ruhig . „Herzlichen Glückwunsch . Unser Meister hat uns geschickt, um dir eine Einladung zu überbringen zu einer Art kennenlern – Treffen.“ sagt er mit schmieriger Stimme . „Ah verstehe, eine dieser Einladungen, die man nicht ausschlagen kann .“ „Du lernst schnell .“ „Ich darf meinen Freunden wahrscheinlich nicht noch Bescheid geben .“ „Nein, leider ist dieses Treffen jetzt gleich . Wenn sie also gestatten?“ mit gespielter freundlichkeit hält er mir seinen Arm hin .“ „Ich hasse apparieren .“ seufze ich ebenso gespielt eingebildet. Kurz darauf verlieren meine Füße den Boden und ich stehe in einem riesigen, dunklen Raum . Sieben Leute stehen einige Meter entfernt . „Hier ist sie Meister.“ Die Männer neben mir senken den Kopf . Neugierig recke ich den Hals . Die Personen öffnen ihren Kreis und dann sehe ich ihn . Den gefährlichsten dunklen Zauberer aller Zeiten . Ich zucke bei seinem Anblick nicht mit der Wimper und blicke stolz und ein wenig erhaben zu ihm . „Wundervoll . Gut gemacht Greyback, ruft doch bitte den Jungen her .“ Ich ahne schon wen er mit „dem Jungen“ meint und freue mich . Das hier wird vielleicht nicht das angenehmste Wiedersehens Treffen, aber es reicht mir, ihn bei mir zu haben . Egal wo, egal mit wem . Eilige Schritte sind zu hören und dann steht er im Türrahmen und sieht mich gequält an . Er läuft auf mich zu und umarmt mich fest . Ich schmiege mich an ihn und sauge den vertrauten Duft tief ein . „Es tut mir so Leid .“ flüstert er mit halb brechender Stimme . „Mach dir keine Sorgen . Das wird sicher nett hier .“ sage ich optimistisch zurück . Verträumt schüttelt er den Kopf . „Du hast echt 'n Knall.“ „Wir unterbrechen euer Wiedersehen ja nur ungern, aber deswegen sind wir nicht hier.“ Voldemorts Stimme reißt uns in die Wirklichkeit zurück . Draco verspannt sich ruckartig und er Blickt zu seinem Meister . „Komm her .“ sagt dieser an mich gewendet . Mit einem beruhigendem Blick an ihn, lasse ich Draco los und trete würdevoll auf den dunklen Lord zu . Auf die Leute um ihn herum achte ich gar nicht erst . Sie sind erst einmal unwichtig . Hier niest niemand, bevor ihr Meister es ihnen befohlen hat . Ich stehe einen Meter vor der Personifizierung des Bösen und sehe ihm unbekümmert in die Augen . „Nun Draco, deine Gedanken haben nicht untertrieben .“ Er streckt eine knochige Hand nach mir aus und berührt meine Wange . „Ein sehr hübsches Kind, wirklich .“ „Danke.“ erwidere ich kalt und er lacht irre . „Dürfte ich vielleicht ihr Anliegen für dieses 'Treffen' erfahren?“ „Nun, wir alle haben schon so viel von dir gehört, dass ich mir gedacht habe, es wäre gut wenn wir uns alle mal persönlich kennen lernen.“ „Und wie lange gedenken sie, mich hier zu behalten?“ „Das kommt darauf an, wie das Treffen verläuft.“ „Verstehe .“ „Setzen wir uns doch erst einmal .“ Er deutet auf einen langen Tisch und lässt sich gleich darauf am Kopfende nieder. Draco kommt zu mir und greift nach meiner Hand . Gemeinsam setzen wir uns neben einen Mann, der wohl sein Vater ist . „Also Lucrezia, sag uns, welches ist dein Haus?“ fängt er an . Das hier wird also eine Frage-Runde. „Ravenclaw.“ Bellatrix gibt einen angewiderten Laut von sich . „Nun ja, wenigstens das.“ meint Voldemort ähnlich begeistert. „Und deine Familie?“ „Ich weiß nicht ob ich überhaupt Familie habe.“ „Wo bist du denn aufgewachsen?“ „Ich weiß es nicht.“ „Was soll das bedeuten?“ fragt ein anderer Todesser gereizt . Nach wie vor bleibe ich ruhig . „Ich weiß es nicht . Ich weiß nichts bis vor knapp einem Jahr.“ „Merkwürdig, aber in Ordnung .Langsam läuft uns die Zeit davon und Severus müsste auch bald eintreffen . Das heißt, ich möchte, dass du dich mir anschließt .“ Ich drücke Dracos Hand fester und er sieht wieder gequält aus . „Also, was sagst du?“ „Ich denke, dass es egal ist, was ich sage . Ich werde es so oder so machen müssen.“ erwidere ich kalt . Mitmachen oder sterben, so läuft das doch immer . „Ich sehe, wir verstehen uns . Tritt vor.“ Ich stehe auf und laufe zu ihm . Kurz nachdem er seinen Zauberstab auf meinen linken Unterarm gerichtet hat, durchzuckt mich ein starker Schmerz . Ich lasse mir wie immer nichts anmerken und nach außen hin verändert sich meine Haltung nicht im geringsten . „Es freut uns, dich in unseren Reihen zu wissen .“ sagt er noch und lächelt . Ein Lächeln, wie vom Hades selbst . Nachdem ich wieder neben dem blassen Draco platz genommen habe, kommt auch schon Professor Snape . „Ah, Severus . Ich habe schon die Befürchtung gehabt, du hättest dich verirrt. Komm, wir haben dir eine Platz frei gehalten .“ Snape's geschocktes Gesicht ist mir nicht entgangen, doch er fängt sich recht schnell wieder und setzt sich neben den dunklen Lord. „Du hast sicher Neuigkeiten.“ „Es wird am kommenden Samstag geschehen, wenn die Nacht anbricht.“ „Ich habe anderes gehört Herr . Dalish dem Auroren ist heraus gerutscht, Potters Umquartierung werde nicht vor dem 30. dieses Monats stattfinden, dem Tag bevor er 17 wird.“ Mischt sich ein Mann zwei Platze rechts von mir ein . „Dalish will uns in die Irre leiten .“ kontert Snape. „Der Schutz von Harry Potter obliegt nicht länger der Aurorenzentrale. Jene die ihm am nächsten stehen glauben, wir hätten das Ministerium unter Kontrolle.“ „Naja, da liegen sie ja wohl nicht ganz falsch .“ lacht der Mann neben mir spöttisch und ich sehe ihn angeekelt an, während einige andere lachen . Der dunkle Lord wendet sich dem Mann ihm gegenüber, am anderen Tischende zu. „Was meinst du Pius?“ fragt er ihn . „Man hört vieles darüber Herr, ob auch die Wahrheit dabei ist, ist völlig unklar .“ „Da spricht der wahre Politiker.“ sagt Voldemort lachend . „Du wirst dich als überaus nutzbringend erweisen Pius … Wo wird denn Potter hingebracht?“ wendet er sich wieder an Snape . „An einen sicheren Ort, wahrscheinlich in ein Haus, von einem Mitglied des Orden's .Ich habe gehört es werden sämtliche Schutzmaßnahmen ergriffen die es gibt . Dort angelangt, ist es praktisch unmöglich ihn anzugreifen .“ Bellatrix räuspert sich . „Herr, ich möchte mich als Freiwillige zur Verfügung stellen. Ich will den Jungen töten.“ Ein gequälter Schrei unterbricht sie . „Wurmschwanz!“ schreit der dunkle Lord . „Du sollst unseren Gast ruhigstellen, habe ich mich da unklar ausgedrückt.“ Ich drehe meinen Kopf und sehe, was er meint . Einige Meter hinter dem Tisch schwebt eine Frau . Ich kenne sie von Hogwarts auch, wenn ich selber nie Muggelkunde belegt habe . Der Anblick ist widerlich, steif, mit offenem Mund und von Wunden überseht schwebt sie unbewegt in der Luft . Ich wende meinen Blick ab, bevor mir schlecht werden kann . Wieso habe ich sie nicht vorher bemerkt? Man riecht sogar den Gestank nach Verwesung, wobei ihr bis zuvor angenommen habe, das Todesser nun mal wenig duschen . „Nein, über .. überhaupt nicht Herr .Wird gemacht, sofort Herr .“ sagt 'Wurmschwanz' unterwürfig, was für ein komischer Name . Voldemort wendet sich abermals Bellatrix zu . „So anregend ich deinen Blutdurst auch finde Bellatrix, niemand außer mir selbst tötet Harry Potter. Aber es ergibt sich die ungünstige Komplikation, dass mein Zauberstab und der von Potter den selben Kern teilen . Sie sind gewissermaßen, Zwillinge .So können wir uns zwar gegenseitig verletzten, aber nicht töten .Wenn ich ihn vernichten will, dann brauche ich dazu den Zauberstab eines anderen .“ Er ist aufgestanden und läuft nun die Reihen entlang . Alle starren auf den Tisch, keiner sagt etwas. „Nah, will denn keiner von euch diese Ehre für sich .. Wie steht es mit deinem Stab .. Lucius!“ Er bleibt hinter Dracos Vater stehen, welcher sichtlich ängstlich ist . „M .. Meinen Herr?“ fragt er wohl eher rhetorisch . „M..Meinen Herr?“ macht ihn der dunkle Lord spöttisch nach . „Ich befehle dir, ihn mir auszuhändigen .“ Widerwillig zieht Malfoy seinen Zauberstab aus seinem 'Gehstock' und Voldemort greift danach . „Erkenne ich da, Ulme?“ „Jawohl, Herr.“ Er bricht den Griff des Zauberstabs ab. „Ahh . Und der Kern?“ „Drachen .. Drachenherzf...faser .“stottert Malfoy weiter . „Drachenherzfaser .“Als er das dicke Ende auf den Tisch schmeißt, zuckt sein untergebener sichtlich zusammen . Mensch, was sind denn das hier für Zustände? Mit seinem neuen Zauberstab lässt er Professor Burbage über den Tisch schweben . „Falls es jemand nicht weiß, wir haben Miss Charity Burbage zu Gast, die bis vor kurzem an der Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei unterrichtet hat . Ihr Fachgebiet waren Muggelstudien.“ fängt der dunkle Lord spöttisch an und die Todesser lachen verächtlich . „Miss Burbage vertritt die Überzeugung, das wir und Muggel uns kaum voneinander unterscheiden . Sie würde, wenn man sie nur ließe, uns gerne mit ihnen paaren wollen .“ Bellatrix lässt ein lautes Würgegeräusch von sich, das so bescheuert klingt, dass sich ein spöttisches Lächeln auf meine Lippen schleicht . „Für sie ist die Vermischung von magischem und Muggelblut keines Wegs abscheulich, sondern vielmehr wünschenswert.“ „S..Severus . Severus bitte . Wir sind doch Freunde .“ flüstert unser 'Gast' weinerlich . Ihr sogenannter Freund rührt sich nicht und der Lord wendet sich mir zu . „Dir, liebe Lucrezia, wird als unser neustes Mitglied die Ehre zuteil, diesen Schandfleck in der Zauberer Gemeinde zu entfernen . Das macht dir doch sicher nichts aus, oder?“ Wahrscheinlich erwartet er, dass ich in Tränen ausbreche, oder ähnliches . Tja, da hat er sich geschnitten . Jetzt bin ich gerade froh, über meine Einstellung . Draco schnaubt fassungslos und macht Anstalten etwas unüberlegtes zu tun . Schnell greife ich nach seinem Arm und schüttele daraufhin, mit der Andeutung eines sanften Lächelns, den Kopf . „Was ist nun?“ Ruft Bellatrix . Ich kann sie wirklich nicht leiden . Genervt verdrehe ich die Augen, ziehe meinen Zauberstab und richte ihn auf Miss Burbage . Ich kann nichts tun, sie wird so oder so sterben . Hoffentlich hatte sie ein schönes Leben und wird Frieden im Tod finden . Ich denke den Todesfluch(Ja, ungesagte Zauber beherrschst du auch) und ein grüner Blitz zischt aus meinem schwarzen Zauberstab . Sofort fällt mein Opfer leblos auf den Tisch und ich stecke das 'Mordinstrument' wieder weg . Ich beuge mich vor und sehe Bellatrix einige Plätze weiter, neben Dracos Mutter, spöttisch an . Wütend lehnt sie sich zurück und wendet ihren Blick beleidigt ab . Zufrieden entspanne auch ich mich wieder und lasse die überraschten Blicke einfach an mir abprallen . Zeitsprung: Nach den Ereignissen in den Sommerferien darf ich nicht mehr nah Hogwarts zurückgehen und werde sozusagen mit Draco im Malfoy Manor eingesperrt . Dieser hat sichtlich große Schuldgefühle mir gegenüber, die ich ihm einfach nicht ausreden kann . Das ganze ist schließlich nicht seine Schuld und eigentlich ist es ganz erträglich hier, jedenfalls solange er bei mir ist . Diese ganze Geschichte ist auf schreckliche Weise faszinierend. Wenn Harry der Junge ist, der überlebt hat, dann ist Draco wohl der Junge, der keine Wahl hatte . Was denkt ihr, Happy End oder nicht? ;)

35.02 % der User hatten die Auswertung: Bevor wir zur Auswertung kommen muss ich noch etwas loswerden. Ich schrieb diese Geschichten vor langer Zeit mit gerade mal 13 Jahren. Erstmal nicht abschrecken lassen, das hat keinerlei Einfluss auf den Inhalt oder die Sprache gehabt. Allerdings war ich damals noch nicht sehr vertraut mit Satzzeichen ect. Also bitte überseht einfach die falsche Kommasetzung und konzentriert euch auf den gesamten Inhalt und die Geschichte. Ich wollte die Geschichten nur endlich mal online stellen, da sie mir zu viel bedeuten um in meinem Archiv zu verfallen ;). Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und vergesst nich: Zu lang gibt's nicht ;). Ich wünsche euch viel Faszination! *~* Herzlichen Glückwunsch! Titel: Ein Moment, ein zweiter ...und eine Ewigkeit. Lied: Stay with me,-Danity Kane Du bist Fee Hudgson. Deine Familie: Deine Eltern sind verheiratet und glücklich miteinander. Du hast noch eine Schwester, Britney, die drei Jahre älter ist als du . Sie ist in Slytherin und ihr beide habt kein sehr gutes Verhältnis, da du sie für oberflächlich und hochnäsig und sie dich für kindisch und unreif hält. Dennoch streitet ihr euch nicht sondern geht euch in Hogwarts nur aus dem Weg. Du hast dunkelblonde bis hellbraune Haare, dunkle Meerblaue Augen und eine Figur die sich jeder wünscht mit Du bist mutig, offen, lustig, begeistert, verrückt aber leider nicht sehr schlagfertig und manchmal auch ein bisschen nervig. Du regst dich schnell mal auf aber das geht ebenso schnell wieder vorüber . Manche sagen dir, dann bist du wie ein trotziges kleines Kind, das seine Süßigkeiten nicht bekommt .^^ Dein Haus ist Gryffindor, im Jahrgang von Oliver Wood . In deiner Hausmannschaft spielst du als Sucherin, da du relativ klein und flink bist . Drachen sind deine absoluten Lieblinge und in ihrer Nähe bist du ruhig und besonnen, da du sehr viel Respekt vor diesen Tieren hast und sie dich verstehen . Deine Geschichte fängt in deinem 3. Schuljahr an: "Aber, aber was ist.. wenn ich es nicht schaffe oder ich vom Besen falle oder ich einen Klatscher ab bekomme oder wenn die anderen besser sind oder wenn Charlie mich einfach nicht mag oder wenn .." "Fee!" unterbricht Oliver laut meine hysterische Rede . Schwer keuchend schaue ich zu ihm auf . Ich hatte ganz vergessen zu atmen! Tief einatmen .. jaa .. und jetzt wieder langsam ausatmen.. gut und wieder ein... und aus . Langsam bekomme ich wieder Luft. Oliver, der vor mir in der Umkleide steht, grinst mich nur an . "Was glotzt du denn so! Das ist nicht lustig kapiert? Das war schließlich alles deine Idee." Mein bester Kumpel prustet los . "Meine Idee? Ich erinnere mich noch gut an deine Worte:<<Olli, Olli komm schon biiitttttteee nehme mich mit, ich schwöre dir, ich bin ein Naturtalent . Zusammen zeigen wir denen was Quidditch wirklich heißt . Ich werde auch ganz sicher keinen Rückzieher machen, dass kann ich gar nicht . Komm schon, komm schon, komm schon!>>" Upps ^^' stimmt ja, so war das . "Du machst meine Stimme vollkommen falsch nach . Ich klinge lange nicht so quietschig ., du musst das mit mehr Gefühl machen!“ „Ich werde hier noch wahnsinnig.“ murmelt er kopfschüttelnd, dann packt er mein Handgelenk und unsere Besen . „Wir müssen uns jetzt beeilen.“ „Oliver, nein lass mich los . Oliver! Ich kann das nicht, bitte! Geh alleine, die werden mich nur alle auslachen ….LOS LASSEN! OLIVER WOOD! LASS MICH SOFORT LOS! Ich hetz dir eine Fluch auf den Hals, das schwöre ich dir . Und wenn ich erst mit dir fertig bin,...“ Doch Oliver beachtet meinen Protest gar nicht und zerrt mich hinter sich her auf das Feld, wo schon einige Schüler auf das Qualifikations-Training warten . Auch Charlie Weasley, der Kapitän der Gryffindor Mannschaft, hat bereits seinen Platz vor der Gruppe eingenommen . Als Oliver und ich schon neben ihnen stehen, lässt er mich immer noch nicht los . Wahrscheinlich hat er Angst, dass ich schreiend davon renne . Eine relativ berechtigte Sorge . Aber so zeter ich nur weiter, versuche meinen Arm aus seinem Griff zu befreien, während mein hysterisches Geschrei immer lauter wird . Die anderen um uns herum starren uns an aber auch das bemerke ich nicht . Erst als Charlie sich räuspert und Oliver meinen Arm schnell los lässt, schaue ich mich um und mein Blick bleibt an unserem Kapitän hängen, der, wie alle anderen auch, unser Szenario mit belustigt hochgezogenen Augenbrauen gemustert hat . Peinlich berührt und mit hoch rotem Kopf drehe ich mich ganz zu ihm und beobachte meine Füße . „Tschuldigung.“ nuschle ich noch kurz, dann wenden alle ihre Aufmerksamkeit nach vorne, wo Charlie grinsend mit seiner Rede beginnt . Kurz darauf dürfen wir in die Luft . Neben mir wollen noch zwei Jungs dieses Jahr Sucher werden . Nachdem Charlie der Schnatz losgelassen hat, sollen wir eine Minute warten und uns dann auf die Suche machen .Kaum drei Minuten später sehe ich ihn zwischen den Torringen hindurch flitzen . Kein zögern . Mit einem Mal zische ich nach vorne, an einigen anderen Spielern vorbei, auf den Schnatz zu .Mit meinem Feuerblitz bin ich sowieso schon schneller, als die anderen und wenn dann noch meine Flugkünste hinzukommen ..- Tja, so versuchen die beiden möchte gern - Sucher nicht einmal, mir zu folgen . Ich folge dem kleinen Ball unter die Tribüne, zwischen den Türmen und Spielern hindurch, bis er einen Schlenker zum Himmel macht und senkrecht nach oben fliegt.-Und ich natürlich hinterher . Die Rufe von Oliver und Charlie höre ich gar nicht . Ich bin so auf den Schnatz fixiert, dass ich überhaupt nicht merke wie hoch ich fliege . Durch die Wolkendecke und nach end1osen Minuten habe ich ihn endlich . Ich habe es geschafft! Leider verfliegt-im wahrsten Sinne des Wortes-meine Freunde sogleich wieder, als ich nach unten schaue . Bei Merlin . Mir wird schlecht . Das Quidditch- Feld ist nur noch ein kleiner Punkt an der Erde . Zu hoch! Ich bin viel zu hoch! bestimmt fast 1000 Meter . Schwer schluckend und im Zick-Zack fliegend, mache ich mich auf den Weg zum Boden . Nach drei Minuten sehe ich eine kleine Gestalt durch die Wolken auf mich zu fliegen . Erleichtert erkenne ich Oliver . „FEE! Sag mal, bist du noch ganz dicht? Wie kann man nur so blöd sein . Jedes Kleinkind weiß doch, dass wir nicht über 200 Meter nach oben dürfen . Stell dir vor, diese Regel hat auch einen Existenz Grund . Aber nein, Madam weiß natürlich wieder alles besser .“ labert er viel zu schnell und ohne Luft zu holen seine <<einstudierte>> Rede und verzieht wütend sein hübsches Gesicht . Ich grinse ihn nur unbeeindruckt an . Bei Oliver ist das immer so, anstatt zuzugeben, dass er sich Sorgen macht, hackt er lieber auf einem herum um die Erleichterung zu verstecken . Tja aber ich kenne ihn halt .^^ „Sag doch einfach, dass du froh bist, dass mir nichts passiert ist, okay?“ zwinkere ich ihm nur zu aber seine Züge werden weicher, ganz sicher. „Komm mit, die anderen machen sich auch schon Sorgen.“ Er lächelt und er hat „auch“ gesagt . Ertappt . Nach dem Training kommt Charlie und verkündet die neue Aufstellung . (Hierzu eine kurze Klarstellung: Ja ich weiß, dass Charlie eigentlich selber Sucher ist, aber so passt es besser: D ;)) „....bla, bla...Oliver Wood als Hüter...“ Oliver neben mir strahlt . Der erste Schritt zu seinem Traum ist geschafft . Freudig werfe ich mich ihm in die Arme . „..bla, bla ...und als Sucher, Fee Hudgson . So das wars ...bla..“ Mir entfährt eine ungläubige Mischung, zwischen einem Keuchen, einem Quieken und einem 'hieks', weil ich vor lauter Aufregung Schluckauf bekommen habe .:) Oliver und ich trainieren oft zusammen und werden immer besser und besser. Unser erstes Spiel -gegen Ravenclaw- gewannen wir haushoch, mit 260-40 . Mein bester Freund war in Hochform und auch ich brauchte nicht lange um den Schnatz zu fangen . Am Ende des Jahres verloren wir den Quidditch-Pokal zwar knapp an Slytherin, aber wir schworen uns ihn im nächsten Jahr nach Gryffindor zu holen . Die nächsten zwei Jahre verlaufen zu meinem Leidwesen relativ ereignislos außer, dass ich mich sowohl mit Charlie, als auch mit seinen jüngeren Brüdern Fred und George anfreunde . Die Zwillinge sind meiner Meinung nach beinahe die einzigen, die Leben und Abwechslung nach Hogwarts bringen . Zeitsprung, letztes Quidditchtraining in meinem 4. Schuljahr: „Also Leute, das wars dann für heute, kommt bitte alle noch einmal her .“ ruft Charlie seiner Mannschaft zu, die sich daraufhin um ihn versammelt . „Wie ihr ja wahrscheinlich wisst, ist das mein letztes Jahr auf Hogwarts gewesen und ich muss einen neuen Kapitän auswählen .“ Enttäuschte Buh-Rufe begleiten seine kleine Ansprache . Ja, das Team wird ihn vermissen, er ist immer ein sehr guter Kapitän gewesen . Charlie grinst leicht verlegen, redet aber weiter . „Ich habe mir viele Gedanken gemacht und bin zu einem zufriedenstellenden Ergebnis gekommen . Oliver wird meinen Platz gut vertreten, da bin ich sicher .“ „Wouhhww!“ laut jubelnd werfe ich mich in Olivers Arme . Dieser guckt immer noch überrascht nach vorne . „Olli! Du hast es geschafft! Wieder einen Schritt weiter .“ Jetzt scheint auch er zu begreifen und umarmt mich zurück, ehe er zu Charlie geht und sich für sein Vertrauen bedankt und ihm versichert sein Möglichstes zu tun um die Mannschaft nach vorn zu bringen . Charlie lächelt ihn an und schon machen sich alle auf den Weg in die Umkleiden, um schnell zur Abschlussfeier in den Gemeinschaftsraum zu kommen . Ich lasse mich nach hinten fallen und laufe neben Charlie her . „ Du hast mir nie gesagt, was du eigentlich nach deinem Abschluss machen willst, hast du denn schon einen Plan?“ frage ich ihn nach einiger Zeit . „ Ich habe ein Angebot als Nationalspieler bekommen ..“ fängt er an aber ich unterbreche ihn: „Echt! Das ist ja Wahnsinn! Das wirst du doch sicher machen, oder?“ Charlie lächelt sanft und schaut verlegen zu Boden . „Nein, das habe ich eigentlich nicht vor . Ich liebe Quidditch und so ja wirklich aber, auch wenn du mich jetzt für verrückt hältst, ich möchte lieber mit Drachen arbeiten . Sie sind eigentlich meine Leidenschaft.“ Kurz bleibe ich verblüfft stehen . „Echt jetzt? Davon hast du nie etwas erzählt! Das will ich später auch mal machen . In Rumänien oder Bulgarien gibt es gute Angebote.“ Jetzt schaut mich Charlie ebenso überrascht an . „ Du willst mit Drachen arbeiten? Die Ruhe und Geduld die man für so etwas braucht, sind doch eigentlich eher nicht so deine Art oder?“ gespielt empört schaue ich ihn an . „Was soll das den schon wieder heißen, mh?“ Dann lache ich . „Tjaa, bei Drachen ist das irgendwie was anderes . Weißt du, vor 3 Jahren war ich in den Ferien mal im Wald, zusammen mit einer Freundin und ihrem kleinen Bruder . Dann haben wir Feuer gesehen und neugierig wie wir waren (ja klar, WAREN^^) sind wir hingerannt . Auf einer Lichtung, sind wir dann einem Chinesischen Feuerball begegnet . Er war wild und wollte uns angreifen . Wir wären niemals schnell genug weggekommen . Meine Freundin hatte schreckliche Angst und irgendwie kam dann eine Art, ich weiß nicht, vielleicht Beschützerinstinkt über mich und ich hab mich vor die beiden gestellt und dem Drachen in die Augen geschaut . Als er dann Feuer speien wollte habe ich nur die Hand gehoben und ihn weiter angeschaut . Dann hat er inne gehalten, weiß der Teufel wieso und hat seinen Kopf runter gebeugt . Ich habe mich ebenfalls leicht verbeugt und bin dann auf ihn zu gegangen und habe ihn gestreichelt . Er war ganz lieb und ich konnte mit ihm reden . Ich bin mir ganz sicher, dass er mich verstanden hat . Dann kamen die Arbeiter und haben ihn zurück in sein Lager gebracht . Sie haben mich auch gefragt, was ich mit ihm angestellt habe aber ich konnte nichts sagen . Ich habe keine Ahnung, was da passiert ist aber Drachen sind seither alles für mich . Sie sind ein Symbol der Freiheit . Das ist das wichtigste . Danach durfte ich oft in den Ferien Drachen besuchen gehen, auch in anderen Ländern . Manchmal fühle ich mich dann als eine von ihnen .“ Ich habe gar nicht gemerkt, wie viel ich geredet hab . Peinlich berührt schaue ich wieder zu Boden . „ Tut mir Leid, ich wollt dich nicht nerven . Bei dem Thema komme ich immer ins schwärmen .“ Charlie schüttelt den Kopf . „Nein! Ich meine, du nervst überhaupt nicht . Deine Geschichte ist der Wahnsinn . Ich habe so etwas in der Art noch nie gehört . Aber sag mal, bist du irre?“ „Was? Wieso irre? Nein natürlich nicht, glaub ich mal .“ Wieso in ich denn jetzt irre? „Vor dir, einem 12 jährigen kleinen Mädchen, steht ein riesiger, Feuer speiender Drache, der gerade am durchdrehen ist und euch rösten will und du hast nichts anderes zu tun als ihm in die Augen zu schauen? Das ist doch nicht mehr ganz normal.“ Ich zucke nur mit den Schultern . „Weglaufen hätte auch nichts gebracht . Aber wenn du wirklich irgendwo in einem Reservat oder so arbeitest, könntest du die Leute da mal fragen, ob sie irgendwas über solche Fälle wissen? Vielleicht liegt es ja an der Drachenart oder so .“ „Klar, ich werde versuchen dran zu denken . Jetzt komm, wir wollen die Party doch nicht verpassen .“ Und so machen wir uns auf den Weg . Bei der Feier sehe ich gerade noch, wie Oliver in seinem Schlafsaal verschwindet . Verblüfft laufe ich ihm nach . Wieso feiert er denn nicht? Für mich ist das nichts neues mehr in den Jungs Schlafsaal zu kommen . Oliver und Tom (ausgedacht da von dem Jahrgang ja nicht viele Personen bekannt sind) haben mich schon oft mitgenommen . Die beiden sind in meiner Stufe meine besten Freunde und sonst kommen auch nicht mehr viele andere mit meiner hibbeligen Art klar . Als ich rein komme, sehe ich meinen Olli alleine auf seinem Bett sitzen und starr aus dem Fenster schauen . „Hey Olli, alles okay?“ Sein Kopf schnellt herum und ich sehe die Panik in seinen Augen, die er zu verstecken versucht, bis er mich erkennt . „Du bists, gut .“ „Äh .. ja . Ist alles in Ordnung? Was ist passiert?“ „ Nichts, nichts .“ Seine Stimme klingt schrill . „Mach mir nichts vor Schatzi, dafür kenne ich dich zu gut.“ Grinse ich ihn an und er grinst verlegen zurück . „Okay, es ist nichts passiert, nur..“ Er holt kurz tief Luft „…Ich glaube, ich kann das mit dem Kapitän sein nicht . Charlie hat das so gut gemacht, er war immer ruhig und geduldig . Ich werde das nie so schaffen, ich bin damit überfordert, er hat sich den falschen ausgesucht . Das Team braucht jemanden wie ihn und ich bin eher das Gegenteil.“ Ungläubig starre ich ihn an und fange gleich darauf schallend an zu lachen . Das war aber auch zu geil . Normalerweise bin ich die hysterische, nicht er . So habe ich ihn noch nie gesehen . Vor anderen lässt er immer den mega selbstbewussten Quidditch Spieler raushängen und jetzt sitzt er wegen SO EINEM Grund SO vor mir . „Jetzt mach dich mal nicht verrückt, das ist mein Job . Worüber machst du dir eigentlich Sorgen? Du bist ein sehr talentierter Spieler und besser als die meisten anderen .Außer Charlie gibt es noch andere gute Kapitäne und du wirst einer von ihnen .Außerdem, so verschieden seit ihr gar nicht . Du bist wie er auch ein eher ruhiger Typ –naja normalerweise jedenfalls - . Ihr seid beide gut in Quidditch UND euch laufen beide die Mädels in Schlangen hinterher aber das interessiert euch beide kein bisschen .“ Jetzt schaut er überrascht zu mir auf . „Ich habe dich noch nie solch sinnvolle Sachen sagen hören . Aber was meinst du mit hintererlaufen? Das stimmt doch gar nicht .“ Und schon wieder habe ich einen Lachkrampf . „Du merkst das gar nicht? Nicht dein Ernst oder? Fast halb Gryffindor schwärmt von dir . Manche Mädchen wollten mich bestimmt schon vergiften, weil wir so viel Zeit miteinander verbringen.“ „Tja, dann haben sie halt Pech . Ich glaube zwar, du bildest dir wieder irgendwas ein aber wenn nicht ist es mir egal .“ Kopfschüttelnd lasse ich mich neben ihn aufs Bett fallen und wir reden noch bis spät in die Nacht, so wie wir es öfter machen . Am Tag der Abreise, sitze ich morgens zwischen Oliver und Tom beim Frühstück, als Snape in die große Halle stürmt . Mit jeweils einer Hand zieht er die Zwillinge hinter sich her, die sich vor lachen die Bäuche halten . Die ganze Halle stimmt in ihr Gelächter ein . Snapes ganzer Umhang und seine Kleidung darunter, ist mit Shampoo Werbungen verziert worden .So welche, wie sie die Muggel haben. Auf seinem Rücken steht in fetten Buchstaben: ANTI-FETT WUNDER! EXTRA EINFACHE ANWENDUNG. Tja, dass unser lieber Professor nicht sehr viel vom Haare waschen hält, ist ja bereits jedem bekannt . Vor lachen falle ich schließlich, ungeschickt wie ich bin, rückwärts von der Bank . Alle lachen nur noch mehr . Tom hat schon ein schmerzverzerrtes Gesicht und hält sich seine Seite . Snape stürmt wütend nach vorne zu Dumbledore, wo er sich lautstark über die „ unverschämt ungezogenen Unruhestifter“ beschwert (Ja viel un- ich weiß: D) und einen Schulverweis fordert . Mittlerweile sitze ich, immer noch grinsend, wieder auf der Bank . „Die zwei sind echt die Besten .“ Auch Tom kichert noch . Er ist sowieso ein Witzbold aber trotzdem noch ruhiger als ich . Zusammenfassung Ferien: Wie fast immer sind die Sommerferien langweilig und eintönig . Meine Schwester hat gerade ihren Abschluss gemacht und kommt uns nur ein paar mal besuchen . Wenn wir zusammen essen lästert sie mit meiner Mutter immer über irgendwelche Leute . Auch Charlie Weasley ist da ein beliebtes Thema, seit er sie vor zwei Jahren vor ganz Hogwarts hat abblitzen lassen . Meiner Meinung nach, war das einer der besten Momente meines Lebens . Britney, meine Schwester, ist eine oberflächliche, arrogante Barbie, die immer alles bekommt was sie möchte . Deswegen kann sie mit dieser Demütigung auch nicht umgehen . Sonst passiert nichts auch nicht in meinem 5. Jahr außer, dass ich meinen Platz als Sucherin an den kleinen Harry Potter abgegeben habe. Dafür ist mein 6. Jahr umso dramatischer . Zeitsprung, kurz vor Weihnachten Klasse 6: Irgendwie bin ich Anfang des Jahres mit Marcus Flint zusammengekommen . Er hatte mir seine Liebe gestanden und nach seiner Zahnkorrektur sieht er jetzt richtig gut aus . Doch auch wenn unsere Beziehung gut läuft, kommt alles anders . Er ist immer Eifersüchtig wegen Oliver und Tom und eine Woche vor den Ferien passiert es dann . Gerade sitze ich wieder zwischen meinen beiden besten Freunden beim Frühstück . Außer von Ravenclaw sind kaum Leute da, weil es noch recht früh ist . Ich lehne mich vor Müdigkeit an Oliver und er legt mitfühlend einen Arm um mich . Hinter uns zieht jemand scharf die Luft ein und als ich mich umgucke, sehe ich Marcus der auf uns zu stürmt . Das Gesicht zu einer wütenden Maske verzogen . Leise stöhne ich auf . Für einen Streit ist es wirklich noch zu früh . Ich stelle mich ihm gegenüber und warte auf die bevorstehende Predigt . Und sie kommt . „Und das nennst du, da ist nichts oder was! Willst du mich eigentlich verarschen?“ brüllt er mich an . „Du siehst Gespenster Marcus! Ich habe mich bloß angelehnt .“ versuche ich ihn zu beruhigen aber heute hat er wohl einen besonders schlechten Tag . „Ja klar! Immer heißt es ‚bloß angelehnt‘ ‚nur umarmt‘ und ‚da ist nichts‘ . Ich lass mich doch hier nicht für dumm verkaufen . Gib’s endlich zu, du hast doch was mit Wood am laufen .“ „Nein. Oliver und ich sind Freunde!“ langsam reicht es mir aber auch . „Nur Freunde ist klar . Freunde mit gewissen Vorzügen was!“ „So ein Quatsch, natürlich nicht!“ „Lüg mich nicht an!“ jetzt schreit er schon fast . „Ich lüge nicht! Was unterstellst du mir eigentlich immer so etwas? Ich habe dir nie Grund zur Eifersucht gegeben . Tut mir Leid wenn du Selbstzweifel oder so hast aber du musst mich deswegen nicht anschreien . Ich kann nichts dafür! Du bist paranoid, ich sag es dir . Du erfindest einfach irgendwas um einen Grund zu haben Streitereien anzuzetteln . Deine kleinen Todesser Freunde haben dir ja sowieso schon ins Gehirn geschissen! Ihr haltet euch alle für so besonders toll . Wahrscheinlich unterstellst du mir bald Affären mit jedem mit dem ich auch nur spreche! WAS IST DEIN PROBLEM? Vielleicht hast du auch nur Angst, dass jemand anderes im Bett besser ist!“ Oh Mist, jetzt habe ich es eindeutig zu weit getrieben . Mittlerweile haben sich einige um uns herum gescharrt . Aber bei allem, was ich Marcus zutraue, damit hätte ich nicht gerechnet . Er hebt die Hand, macht sie zur Faust und schlägt mir mitten ins Gesicht . Um uns herum ist kurz alles still . Meine Linke Wange und alles drum herum pocht vor Schmerz . Ich sehe nur noch durch einen Tränenschleier wie Oliver sich auf Marcus stürzt . Tom wird von einigen seiner Freunde so gut es geht zurückgehalten . Dann renne ich so schnell wie eben möglich aus der Halle nach draußen, über die Ländereien, rein in den verbotenen Wald . Ich renne immer weiter und weiter bis ich vor Erschöpfung, mitten auf einer Lichtung, zusammenbreche . Tränen fließen mir in Strömen über mein Gesicht . Links ist es schon rot angeschwollen und es fühlt sich an als ob es brennt . Vom weißen Winterboden nehme ich etwas Schnee und drücke ihn an meine Wange . Die Eiseskälte betäubt den Schmerz etwas und langsam beruhige ich mich wieder . Dann sehe ich das rote Blut, dass sich im Schnee verteilt . Ein langer Schnitt ziert mein Gesicht . Klar, das auch noch! Marcus Familien Ring den er immer trägt . Mit der Schlange aus Metal . Ich weiß nicht wie lange ich dort, von der Enttäuschung und dem Schmerz übermannt, im Schnee liege . Irgendwann spüre ich, wie ich hochgehoben werde und blicke in das Gesicht von Hagrid . Er trägt mich zurück zum Schloss und dann direkt in den Krankenflügel . Die anderen sind wohl alle noch beim Unterricht . Im Krankenflügel verschwindet Hagrid wieder (er sagt der McGonagall Bescheid ) . Madame Pomfrey gibt mir erst einmal einen Trank, der mich für einige Zeit bewusstlos macht, da ich sowieso schon unterkühlt bin . Als ich dann langsam wieder zu mir komme, höre ich Stimmen . „...wieder aufwachen?“ „..schon 3 Stunden...“ „..Fee..geblinzelt?“ „..wach!“ Ein leises Stöhnen entfährt mir. Dann schlage ich die Augen auf . Das Erste, was ich sehe ist gleißend helles Licht . Dann spüre ich Kälte in mir und wie jemand meine Hand drückt . Als nächstes schaue ich in das erleichterte Gesicht von Oliver und ich lächle ihn zaghaft an . Mein Blick schweift umher und erblickt weitere Personen, die sich um mein Bett versammelt haben . Tom, Fred und George, Hannah und Kathreen aus meiner Klasse. „Du bist wach!“ stellt Tom fest . „Blitzmerker!“sage ich liebevoll . Die zwei Mädchen hier zu sehen, verwirrt mich schon etwas, schließlich hatten wir nie viel miteinander zu tun . „Was macht ihr eigentlich hier?“ „Wir haben uns Sorgen gemacht, als du einfach weggelaufen bist .“ Ach stimmt ja . Aus Reflex fasse ich mir an meine Wange und sehe fragend Oliver an . „Eine kleine Narbe wird bleiben, aber der Schnitt ist schon wieder verheilt .“ Ich nicke . „Flint hat es da..“ „..schon schlimmer erwischt..“ „...eine gebrochene Nase.. „ „..zwei Prellungen..“ „..und eine ausgekugelte Schulter.“ Erklären die Zwillinge grinsend . Bitte was! Mit offenem Mund starre ich die beiden an ..dann Tom und dann Oliver . Aus Olivers Blick spricht unbändige Wut aber er zuckt nur die Schultern . „Selber Schuld!“ Jetzt muss auch ich grinsen . Oliver ist echt der beste Freund, den man haben kann . Fast wie ein großer Bruder . Flint wird von da an von der gesamten Schülerschaft, natürlich abgesehen von Slytherin, ignoriert und nur verächtlich und höhnisch angeschaut . Da wird mir das erste Mal bewusst, dass ich eigentlich doch beliebter war als ich angenommen hatte . Außerdem gehören Hannah und Kathreen bald auch zu meinen besten Freunden . Mein UTZ fällt ziemlich unterschiedlich aus . Zauberkunst: E Astronomie: O Muggelkunde: E VgddK: O Verwandlung: E Zaubertränke: E Kräuterkunde: A Geschichte der Zauberei: A Aristmathik: O Pflege magischer Geschöpfe: O * *mit Stipendium an einer Universität (oder wie auch immer das bei Zauberern heißt) für die Forschung an magischen Geschöpfen Dort werde ich aber nicht hingehen, da mein Berufswunsch nun mal bei den Drachen liegt . Ich muss zugeben, mit VgddK hatte ich (oder eigentlich mein ganzer Jahrgang ) wirklich Glück . Professor Lupin war der beste Lehrer seit langem in diesem Fach und wir durften bei ihm unsere Prüfungen machen . Oliver gibt seinen Platz als Kapitän an Angelina Johnson, zwei Jahre unter uns, ab . Außerdem spielt mein bester Freund bald bei Eintracht Pfützensee als Hüter . Ich bin so stolz auf ihn! Tom wird eine Ausbildung zum Auror anfangen und Hannah will als Heilerin ins St. Mungo . Kathreen bekommt eine Stelle im Ministerium in der Abteilung für Internationale Zusammenarbeit . Und ich? Ich bewerbe mich bei einem Drachen Forschungs und Pflegelager in Rumänien . Mein Cousin Sam arbeitet dort ebenfalls seit einigen Jahren und wie ich gehört habe, ist die weibliche Spezies dort unterbesetzt ^^. Drei Wochen nach meiner Schulzeit treffe ich mich dann mit Sam, dessen Ferien gerade vorbei sind . Er nimmt mich mit zu seinem Arbeitsplatz, um mich dort seinem Chef James vorzustellen . Zeitsprung, Nach dem apparieren nach Rumänien Ach du .. Wie ich dieses Gefühl beim apparieren hasse . Danach ist mir immer sofort übel . Ich schaue mich langsam um . Auf riesigen Wiesen, oder wie auch immer man das nennen soll, liegen, stehen, fliegen, sitzen alle möglichen Arten von Drachen . „Hiiiy“ quietsche ich . Oh man, das ist so aufregend . Sam neben mir grinst mich an . „Na dann los, die Jungs werden sich freuen . Aber ich sag's dir, lass dich von denen bloß nicht anmachen kapiert!“ Ja, das hat er mir heute schon mehrmals gesagt . Ich rolle also nur mit den Augen und hake mich bei ihm unter . „Jawohl Mama, stellst du mich jetzt endlich deinem Chef vor?“ Und schon sind wir auf dem Weg zu einer kleinen Hütte, in der James lebt . Die anderen Pfleger sind in einem großen Zelt untergebracht und leben dort die meiste Zeit . Am Haus angekommen klopft Sam einmal und geht dann ohne eine Antwort abzuwarten rein . Typische Sam! „JAAMMESS! Sie ist da.“ kreischt er einmal, und schon kommt ein, wirklich gutaussehender(!), braunhaariger Man, wahrscheinlich Mitte zwanzig, die Treppe hinten runter auf uns zu . „Hey Sam, das ist deine Cousine?“ fragt er und mustert mich von oben bis unter . „Wenn hier alle so aussehen wie James, dann kann das ja doch noch ganz interessant werden .“ provoziere ich Sam leise . Er schenkt mir aber nur einen kurzen warnenden Blick, der mich zum kichern bringt . Dann wende ich mich an James und halte ihm meine Hand hin . „Fee Hudgson, zukünftige Drachenpflegerin . Sehr erfreut .“ James grinst zurück und schüttelt meine Hand . „James . Na dann, ran an das Vorstellungsgespräch .“ Wir setzen uns an einen kleinen runden Tisch . „Theoretisch brauche ich nichts weiter als dein Abschlusszeugnis . Vom ersten Eindruck her, scheinst du hier ja ganz gut reinzupassen .“ Während ich mein Zeugnis aus meiner Tasche (unaufspürbarer Ausdehnungszauber ;)) krame, fällt mir noch was ein . „ Und ihr habt hier wirklich keine einzige PflegerIN?“ Bedauernd schüttelt James den Kopf . „Nein, schon seid einigen Jahren nicht mehr . Die letzte wurde so stark verbrannt, dass sie nun im Rollstuhl sitzt .“ Ja, wow . Der macht echt Werbung für seinen Laden hier . Aber ich wusste ja schon, was auf mich zukommt . „Schade .. Naja egal . Hier mein UTZ Zeugnis .“ Ich gebe es ihm und er fliegt einmal schnell drüber . Dann schaut er mich verdutzt an . „Du hast ein Stipendium in Australien abgelehnt?“ „Jop, ganz ehrlich . Nach sieben Jahren Schule muss man nicht auch noch Studieren .“ „Okay.. Also eigentlich passt alles .. Du könntest erst einmal kurz zur Probe hier bleiben und wenn alles gut läuft, steht deiner Anstellung nichts mehr im Weg .“ Und schon werde ich wieder vorschnell . Meine Augen fangen an zu leuchten und umarme vor Glück meinen zukünftigen Chef . „Woah! Ähm.. sorry .“ Peinlich . Schnell lasse ich wieder von James ab und laufe rot an . Dieser grinst aber nur . „Kein Problem . Dann stellen wir dich jetzt mal den anderen vor .“ Wir laufen zu dritt zu dem großen Zelt . „Die müssten ja noch alle drin sein oder?“ fragt Sam James . „Wenn Will nicht noch bei Helga ist, dann ja .“ Helga? Fragend schaue ich Sam an . „Ich dachte hier wären keine andern Frauen .“ Doch Sam lacht nur . „Helga ist der Walisische Grünling im B viertel da hinten . Will füttert ihm immer, weil die beiden sich am besten kennen.“ „Achso, ihr gebt den Drachen Namen? Ist ja süß.“ necke ich ihn . Kurz darauf sind wir beim Zelt angekommen und James steckt kurz den Kopf rein und fragt: „Hallo Jungs . Sind alle anwesend?“ Dann ist Gemurmel zu hören und James bittet Sam und mich einzutreten . Ich kralle mich in Sam's Shirt . „Saaam, sind die hier auch alle nett?“ Mein Cousin zieht skeptisch eine Augenbraue hoch . „ Was ist denn mit dir los, Lampenfieber?“ „Waaas ich? Nie im Leben! Jetzt lass uns schon rein gehen.“ Er schüttelt den Kopf . Dann gehen wir rein . „Sam hey .“ Ruft einer der Jungs und stutzt . „ Sami, hast du uns deine Freundin mitgebracht?“ lacht ein anderer . Es sind so um die 11 Jungs in dem Zelt zu sehen . „Das wir das noch erleben dürfen .“ Nummer drei . „Was will so ein hübsches Mädchen denn mit jemandem wie dir?“ Jetzt fange ich an zu kichern und brülle ein „Dankeschön!“ zurück . Jetzt versammeln sich alle um uns und grinsen mich an . „ Was soll das denn schon wieder heißen Ben?“ fragt Sam den vierten, der heißt also Ben . Die Typen sehen alle relativ unterschiedlich aus . Einer ist größer als der andere mit den unterschiedlichsten Haarfarben . Aber eins haben sie alle gemeinsam . Muskeln im Überfluss . Awwwrr! Ein monströses Grinsen ziert mein Gesicht . Dann trifft mein Blick einen anderen und ich erstarre kurz . Charlie starrt mich ebenfalls an . „CHAARLIEE.“ Peinlich aber ich kann mich nicht mehr halten . 3 Jahre habe ich ihn nicht mehr gesehen . Ich werfe mich in seine Arme und er wirbelt mich herum . „Fee! Was machst du denn hier?“ „Was wohl! Das selbe wie du!“ „Ohhh, Sam! Charlie hat dir grade die Freundin ausgespannt!“ brüllt Ben dazwischen und Charlie lässt mich wieder los . „Du bist Sam's Freundin?“ fragt er mich mit einem Blick den ich nicht deuten kann . Aber trotzdem fange ich wieder an zu kichern und gehe zu Sam zurück . Dieser hat sich wieder gefasst und legt einen Arm um mich, um die schönen Fantasien der anderen noch zu unterstreichen . „Also Jungs, das ist Fee Hugson, meine COUSINE! Sie ist erst mal auf Probezeit bei uns angestellt .“ Jetzt scheinen es alle zu kapieren . Und ich sehe belustigte und … erleichterte? ...Gesichter. Nach einander stellen sich alle vor . Dann gehe ich wieder zu Charlie . „Nein ich bin natürlich nicht seine Freundin! Also bitte.“ stelle ich gespielt entsetzt fest . „Dann ist ja gut!“ lacht er zurück . „Ach Sam! Wo soll ich eigentlich schlafen?“ Sam kommt auch zu Charlie und mir rüber . „Heute erst mal bei James im Haus . Vielleicht stellen wir hier noch ein Bett rein oder so .“ Okay .. den Rest des Tages zeigt mir Charlie das Gelände und die Drachen . Ich merke so langsam wie sehr ich ihn vermisst habe . Wir lachen fast die ganze Zeit und bei jedem Drachen den wir sehen werde ich aufgeregter . Abends bringt er mich dann noch hoch zu James Hütte und bald darauf bin ich auch schon auf dem Sofa eingeschlafen . Sichtwechsel: Charlie's Sicht: Nachdem sich Fee von mir verabschiedet hat, gehe ich wieder zu den anderen . Es ist schon dunkel, als ich im Zelt ankomme und die Jungs machen sich gerade fertig zum schlafen oder spielen noch Zauberschach und so etwas . Eigentlich ein Abend wie jeder andere, wenn sie nicht wäre . Drei Jahre lang habe ich Fee nicht mehr gesehen aber verändert hat sie sich kaum . Obwohl, vielleicht bilde ich mir das ja auch nur ein, aber irgendwie ist sie noch hübscher geworden . Ihre dunkelblonden Haare gehen ihr jetzt bist zur Mitte ihres Rückens und gewachsen ist sie auch obwohl sie immer noch einen Kopf kleiner ist als ich . Merlin, hab ich sie vermisst! Seid meinem letzten Schuljahr bin ich in sie verliebt . Eigentlich habe ich gehofft, dass das mittlerweile besser geworden ist, aber als ich sie vorhin wieder gesehen habe, hat sich diese Annahme in Luft aufgelöst . Im Zelt lege ich mich sofort ins Bett, aber an einschlafen ist nicht zu denken . Irgendwann fangen die Jungs an zu reden . „Sam, deine Cousine ist echt heiß!“ „Stimmt, richtig hübsch . Wie kommt es, dass du mit so jemandem verwandt bist?“ „Sehr witzig, aber Jungs . Ich sag es euch noch einmal . Hände weg von Fee kapiert! Sie ist gerade mal 18 .“ „Komm schon Sami . Wie oft haben wir hier schon Mädels? Und dann auch noch welche die SO aussehen . Da müssen wir doch wenigstens mal was versuchen .“ „Nein Mitch, müsst ihr nicht! Hört auf euch an sie ran zu machen . Mit Jungs hatte sie echt schon genug Probleme! Ich habe keine Lust sie ständig vor euren Drecksfingern beschützen zu müssen.“ Man merkt, dass es Sam langsam reicht und auch ich werde wütend . Aber wahrscheinlich eher aus Eifersucht . So wie's aussieht könnte Fee hier jeden haben, kein wunder, bei ihrem Aussehen . Jedes Model wäre neidisch auf ihre Figur . Aber Moment! „Sam, was meinst du mit Problemen?“ „Na, ist dir die Narbe in ihrem Gesicht nicht aufgefallen?“ Stimmt, ich hatte ganz vergessen, sie danach zu fragen . „Und was hat das eine mit dem anderen zu tun?“ „Vor zwei Jahren war sie mit so einem Typ in Hogwarts zusammen . Sie hat nur erzählt, dass sie Streit hatten und er sie geschlagen hat . Genaueres wollte sie mir nicht sagen aber von ihren Eltern weiß ich, dass sie danach 2 Tage im Krankenflügel bleiben musste, wegen einer Gehirnerschütterung oder so . Ich glaube nicht, dass sie das noch einmal haben will .“ Schock! Ihr freund hat sie geschlagen, sie hatte einen Freund? Natürlich, was hab ich denn gedacht, das sie wie ich drei Jahre lang auf ihn wartet? Nein, also . Wieso hätte sie auch sollen, sie wusste ja gar nichts von meinen Gefühlen . Dummer, dummer Charlie! Aber Morgen muss sie mir sagen wer es war! Dem mach ich die Hölle heiß! Wie kann jemand es wagen sie anzufassen! Ein unschuldiges, hilfloses Mädchen schlagen . Sag mal, geht’s dem noch gut! „Du glaubst ja wohl nicht, dass irgendjemand von uns sich an Mädchen vergreift Sam!“ reißt Will ihn aus seinen Gedanken . „Ihr könnt das Ganze sowieso vergessen . Bei Fee habt ihr keine Chance .“ „Eifersüchtig Charlie?“ neckt Ben mich „Ich wollt euch bloß gewarnt haben.“ Damit ist das Thema für mich erledigt . Normale Sicht, Zusammenfassung der nächsten Wochen Die Arbeit hier ist wirklich wahnsinnig cool . Die anderen sind richtig nett und die Drachen haben mich auch gut aufgenommen . Bisher hat sich das, was vor 6 Jahren passiert ist, noch nicht wiederholt. Ist aber auch nicht gebraucht worden, alles lief gut und die Drachen sind ruhig . Charlie entwickelt sich mehr und mehr zu meinem aller besten Freund . Zwar vermisste ich Oliver und die anderen, aber es könnte eigentlich nicht besser laufen . Von Ben, Simon und Mitchael musste ich mir zwar schon einige dämliche Anmachsprüche anhören aber ich nehme es ihnen nicht übel, ist sogar ein bisschen lustig .Nach der vierten Woche, und meiner Festeinstellung (hat eine fette Party gegeben), benimmt sich Charlie zunehmend distanzierter . Warum? Keine Ahnung, aber es stört mich! Er will mir nicht erzählen, was los ist . Von meiner Narbe und Flint weiß er schon und er wäre fast ausgerastet als ich ihm davon erzählt habe, was ich auf irgendeine irre Weise süß fand.In ein paar Wochen dürfen ein paar von uns nach Hogwarts, um wegen dem Trimagischen Tunier die Drachen zu „liefern“. Ich freue mich schon total auf Fred und George und ich möchte sehen, was Angelina aus dem Team gemacht hat . Aber erstmal zurück in die Gegenwart . Es ist ein schwüler Oktober Abend . Ich bin gerade auf dem Weg zurück zum Zelt, als ein markerschütternder Schrei durch die Nacht dringt . Charlie! Ich bin mir ganz sicher . Er wollte noch zu Günther, den ukrainischen Eisenbauch, um ihm seine Beiverletzung zu behandeln . Ich lasse den Futtereimer fallen und renne so schnell wie ich noch nie gerannt bin . Schon von weitem erkenne ich Will und James, die versuchen den Drachen mit Zaubern im Zaum zu halten . Aber Günther ist komplett wild geworden und speit immer wieder Feuer . Dann sehe ich Charlie in der Ecke des Käfigs auf dem Boden liegen . Sein linker Arm brennt und er wälzt sich vor Schmerz auf dem Boden . Günther will wieder auf los gehen . Wenn jetzt nicht schnell etwas passiert, war es das mit Charlie . Ich schreie, hoch, spitz und laut . So laut, dass der Drache kurz von Charlie ablässt und die Ohren anlegt . Ohne zu überlegen springe ich an James vorbei in den Käfig auf Charlie und den Drachen zu und stelle mich zwischen sie . Charlie presst ein gequältes „Nein! Verschwinde“ heraus aber ich achte nicht auf ihn . Ich schaue dem Drachen tief in die wilden Augen . Als er wieder zum fackeln ansetzt hebe ich meine Hand, die zu meiner eigenen Überraschung nicht einmal zittert, und schreie den Drachen an . „STOPP!“ Ich wusste nicht, dass man so laut schreien kann . Aus dem Augenwinkel sehe ich, wie Will sich die Ohren zuhält . Auch Günther hält inne und betrachtet mich . Langsam lasse ich meine Hand sinken und verbeuge mich vor dem Drachen, so wie mit 12 Jahren schon. Wie letztes Mal beugt der Drache seinen Kopf nach unter und legt ihn auf dem Boden ab . Ich gehe auf ihn zu und fange an, die Schuppen auf seinem Kopf zu streicheln . „Erschreck dich nicht, bleib einfach so liegen, sie rühren dich nicht an .“ flüstere ich ihm in sein riesiges Ohr und wende mich dann schnell an Will und James . „Na los! Worauf wartet ihr! Er tut nichts mehr . Bringt Charlie hier raus, schnell!“ Sie erwachen aus ihrer Starre und tun, wie ihnen geheißen . Günther macht nichts weiter als die beiden zu beobachten, wie sie den halb bewusstlosen Charlie aus dem Käfig tragen . Nachdem sie schon einige Minuten weg sind wendet sich der Drache wieder mir zu und schaut mich aus großen, grünen Augen an . „Das hast du gut gemacht . Um deine Verletzung kümmern wir uns später, sie ist ja eh schon fast verheilt . Bleib hier, in Ordnung . Ich muss nach Charlie sehen . Bis dann!“ . Ich wende mich ab und sprinte hinter den anderen her . Sie haben Charlie ins Medizin- Zelt gebracht . Dort liegt er auf einem langen Tisch und James wuselt um ihn herum. Charlie sieht furchtbar aus .Kalkweiß im Gesicht und mit einer langen Fleischwunde am Arm . „Fee! Gut, dass du da bist . Kannst du bitte einen Heilzauber anwenden? Ich suche nach dem Trank gegen die Schmerzen und nach dem gegen Entzündungen .“ ruft James mir zu . „Klar.“ meine Stimme bricht . Meinen Zauberstab halte ich auf seine Wunde und denke mir „Episkey!“ . Ungesagte Zauber funktionieren bei mir einfach besser. Man kann zuschauen, wie die Wunde langsam zuwächst aber eine Menge Blut ist trotzdem verloren gegangen . James kommt und flößt Charlie die Tränke ein . „Okay, er müsste gleich wieder aufwachen .“ sagt James erschöpft, dann sieht er mich an . „Was war das eigentlich vorhin? Bist du lebensmüde zu einem wilden Drachen in den Käfig zu springen? Wie hast du Günther beruhigen können? Das war nicht normal!“ Ich schüttele nur den Kopf, zum sprechen fehlt mir die Kraft . Mitleidig schaut James mich an . „Nun gut, wir reden später darüber . Du bleibst bei ihm ja?“ Und schon macht sich James auf den Weg nach draußen . Niedergeschlagen setzte ich mich neben Charlie und fange an ihm die Haare aus der verschwitzten Stirn zu streichen . „Komm schon Charles. Wach auf! Bitte, es tut mir Leid! Wirklich, es tut mir so schrecklich Leid! Ich ..Ich hätte mitkommen sollen dann hätte es vielleicht mich erwischt und nicht dich . Es tut mir Leid, dass ich es nicht verhindern konnte . Bitte wach auf ja? Wie soll ich denn hier bleiben ohne dich? Oh mein Gott! Was wenn du gar nicht mehr aufwachst. Scheiße! Wie sollen wir das denn deiner Familie erklären? Und hier ohne dich arbeiten ist falsch . Wach schon auf! Waren wir nicht schnell genug? Hast du zu viel Blut verloren? Bitte, komm schon wach auf . Ich liebe dich doch!“ WOW! Was war das denn gerade? Habe ich das wirklich gesagt! Ohhh … Ich rede zu viel . Bitte, das darf er nicht gehört haben . Es stimmt zwar, ja vorhin als ich ihn schreien gehört habe ist es mir klar geworden . Ich liebe ihn . Schon lange . Aber ich will unsere Freundschaft nicht zerstören! Er empfindet schließlich nicht so wie ich . Wie sollte er auch . Er ist älter als ich und könnte so ziemlich jede haben .Außerdem hat er sich noch nie sehr für Mädchen interessiert . Wieso sollte ich also auch eine Ausnahme sein . Ich darf mir keine Hoffnungen machen . Ich bin schließlich nur ich und er ist …. er! (Ich weiß, seehhhr schlau^^) „Was?“ Ich schrecke auf . Charlie! Er hat die Augen offen und kann sprechen und … hat es gehört! PANIK! „G..G..Geht es dir g..gut?“ frage ich zaghaft . Bitte lass ihn denken er habe es sich eingebildet. „Was .. hast du gerade gesagt?“ Oh Mist! „I..Ich! Gar nichts echt, ich hab nur..“ Ja genau, was habe ich? In Ausreden bin ich echte eine Niete! „Doch hast du . Komm Fee, bitte .Hast du .. Hast du gerade gesagt, dass du mich liebst?“ platzt es aus Charlie raus . Na toll . Jetzt nützt es eh nicht mehr . Ich seufze einmal theatralisch und nicke dann. „Ja, es tut mir Leid.“ „Wieso tut es dir Leid! Das ist großartig! Ich liebe dich auch!“ Oh man jetzt, .. Warte was! „Wirklich?“ „Ja, natürlich! Und jetzt komm schon her .“ Langsam richtet er sich auf . Mit großen Augen schaue ich ihn an und dann … küsst er mich! MICH! In mir drin explodiert alles und ich quietsche fröhlich in den Kuss hinein . Mein Herz jubelt: „ Er hat gesagt, er liebt mich . Er hat gesagt, er liebt mich .Er hat gesagt, er liebt mich. Er liebt mich! Jipieee! Ich liebe ihn und er liebt mich auch! Haaach!“ (Schöne Grüße an Jack Sparrow, Glas voll Dreck^^ erinnert mich irgendwie da dran .) Der Kuss, der Anfangs noch vorsichtig und schüchtern gewirkt hat, wird jetzt leidenschaftlicher und stürmischer . Dennoch liegt eine Zärtlichkeit in ihm, die mir den Atem raubt . Schwer nach Luft ringend löse ich mich nach einigen Minuten, die sich angefühlt haben wie Stunden aber trotzdem viel zu kurz waren, von ihm . In seinem Blick liegt so viel Liebe, dass ich dahin schmelzen könnte . „Ich liebe dich!“ „Ich liebe dich mehr.“ Von diesem Moment an sind wir zusammen und glücklicher als jemals zuvor . Manchmal frage ich mich, wie ich jemals ohne diese Küsse leben konnte ^^. Vier Wochen später sind wir dann im verbotenen Wald, zusammen mit Will, Ben und Mitch und vier unserer Drachen . Allerdings wollen wir den anderen (also außer den Drachenpflegern, die wissen eh schon alles) noch nichts von unserer Beziehung erzählen, weil wir uns diesen Triumph bis Weihnachten sparen wollen . In den Ferien nimmt er mich nämlich mit zu seiner Familie . Zeitsprung, erste Aufgabe Gerade haben wir die Drachen in die Käfige im Stadion gebracht . Ich bin schon ziemlich nervös . Hoffentlich passiert keinem was! Mit Charlie gehe ich auf die Tribühne, da kommen uns schon Fred und George entgegen . „Fee!“ rufen sie synchron und ich renne auf sie zu . Trotz des Altersunterschiedes sind die beiden fast einen Kopf größer als ich . „Klone!“ Und schon werde ich von Fred erdrückt . (ja ich kann sie auseinander halten^^ George ist größer ;)) „Fred.. ich .. Luft!“ bettle ich und er lässt mich los . Auch George knuddelt mich, aber stehts darauf bedacht mich nicht zu zerquetschen, was ich ihm hoch anrechne . „Was machst ..“ „..du denn hier?“ Oh man, nicht schon wieder Zwillingstalk . „Ich bin mit Charlie hier . Wir haben doch die Drachen hergebracht .“ „Ihr?“ „Du arbeitest bei Charlie?“ Achso ^^ die wissen das ja gar nicht . „Ja, seid ein paar Monaten schon .“ Dann kommt auch Charlie zu uns . „Charlie! Davon hast du ..“ „..uns nichts erzählt!“ sagen die Zwillinge beleidigt . „Ähm ja.. das habe ich wohl vergessen. Tut mir Leid.“ „Ist doch jetzt egal, die Show fängt gleich an .“ Tue ich das Thema ab und laufe voraus durch die Bankreihen bis ich plötzlich mit jemandem zusammenstoße und umfalle . Dieser Jemand hält mir seine Hand hin, um mir auf zu helfen . Dankbar ergreife ich sie und als ich wieder sicher stehe schaue ich mir diesen Jemand genauer an . MARCUS FLINT! Ungläubig starre ich ihn an . Der müsste doch letztes Jahr seinen Abschluss gemacht haben! Schnell will ich mich umdrehen und weglaufen, da erkennt er mich wohl auch . Er greift nach meinem Handgelenk und drückt es so fest, dass ich nicht weg kann . „Hey Fee, warte doch mal, lange nicht mehr gesehen . Du sieht toll aus .“ „Lass mich los Flint!“ presse ich zwischen zusammengebissenen Zähnen hindurch . Mein Handgelenk schmerzt, wo er es zerdrückt aber die Blöße ihm das zu zeigen, will ich mir nicht geben. „Ganz ruhig, Babe . Wir sind doch beide erwachsen geworden . Lass uns die alten Meinungsverschiedenheiten doch einfach vergessen . Ich hab dich vermisst .“ Hat der Typ sie noch alle! „Ich bin nicht dein „Babe“, das war weitaus mehr als Meinungsverschiedenheiten und ich dich ganz sicher nicht .“ „Kratzbürstig wie eh und je, was! Nun sei doch nicht so! Lass es uns doch einfach noch einmal miteinander versuchen .“ „Du bist ja verrückt! Jetzt lass mich los, oder es wird dir Leid tun!“ Flint lacht nur auf . „ Jetzt komm erstmal mit . Hier ist es mir zu voll . Du schuldest mir noch was .“Gerade will er mich mit zerren, als eine große Hand nach der greift, mit der er mich festhält . „Sie wird nirgendwo hingehen, hast du sie nicht verstanden? Los-las-sen!“ „Charlie .“ keuche ich dankbar auf . Flint schaut zwischen mir und Charlie hin und her . „Ach, du hast dir also schon einen neuen geschnappt?“ dann wendet er sich Charlie zu, der sich drohend vor ihm aufgebaut hat . „Viel Spaß mit der kleinen Schlampe! Ich will sie eh nicht mehr .“ Oh nein, nicht hier . Charlie holt aus, um ihm eine zu verpassen und ich kann ihn gerade so noch am Arm packen . „Bitte Charlie, lass es . Können wir einfach wieder zu deinen Brüdern gehen?“ flehend schaue ich ihn an und sein Blick wird weicher. Er nickt und lässt Flint los, der auch sofort die Fliege macht und verschwindet . Dann seufze ich . „Danke . Der Typ hat echt'n Schaden.“ Charlie lächelt leicht und wir begeben uns zurück zu unseren Plätzen, bei denen die Zwillinge schon warten . Zeitsprung, erster Ferientag „Charlieee!“ genervt dreht sich mein Freund zu mir um . „Glaubst du wirklich, dass sie mich mögen werden?“ Charlie stöhnt auf . „Zum tausendsten Mal . JA! Können wir jetzt endlich los?“ Seit zwei Stunden wartet er schon darauf, dass ich bereit zur abreise bin . Wir gehen seine Familie besuchen und dort werden wir auch das erste mal unsere Beziehung „öffentlich“ machen . Ich bin wahnsinnig nervös . Was mache ich wenn seine Eltern mich nicht mögen? Oder Ginny? Oder Bill? Das würde ich nicht wollen . Um Fred und George mache ich mir genauso wenig Sorgen wie um Ron und Percy . Allerdings ist es mir bei Ron einfach egal, Percy konnte ich noch nie Leiden, er hat mich immer an die Lehrer verpetzt und die Zwillinge mögen mich ja sowieso . Trotzdem können wir uns auf dämliche Sprüche gefasst machen aber das wird bestimmt lustig . „Sind meine Haare so in Ordnung?“ „Ja!“ „Das sagst du nur um schneller loszukommen!“ „Auch . Deine Haare sind vollkommen okay so .“ „Vollkommen okay! Na super, dann sehen sie richtig kacke aus .“ „So, jetzt reicht es.“ Ehe ich etwas dagegen unternehmen kann, hat mich Charlie schon über seine Schulter geschmissen und den Koffer genommen . „Sexy Hintern.“ Rufe ich ihm zu und kann sein Grinsen förmlich spüren . „Danke .“ Und schon wird mir wieder schlecht . Ohh, kopfüber apparieren ist noch schlimmer als normal . Dann ist wieder der Boden da . „Charlie! Lass mich runter, sonst kotz ich hier alles voll!“ „Vergiss es. Sonst ziehst du aus irgendeiner Tasche noch einen Spiegel und fängst an zu schreien, weil dein Lippenstift verwischt ist .“ „Mein Lippenstift ist was!“ frage ich panisch . Normalweise bin ich nicht eitel aber jetzt sollte möglichste alles stimmen. Charlie stöhnt nur noch einmal, während er mit mir und dem Koffer auf das Haus, was ich ja leider noch nicht sehen konnte, zu geht Ein Glück, dass du so stark bist!“ „Müsste ich gar nicht, du bist leicht wie eine Feder . Ich wette Mum will dir gleich etwas zu Essen machen, weil du zu dünn bist.Wir sind da.“ Er setzt mich wieder ab und ich schaue ihn aus großen Augen an . „Du findest mich also zu dünn?“ Noch einmal verdreht er die Augen und schaut mich dann liebevoll an . „Du bist perfekt!“ „Ohhh!“ schwärmerisch blicke ich zu ihm auf . Er ist ja sooooo süß! Ich gebe ihm noch einen schnellen Kuss . „Danke.“ dann drehe ich mich um . „Boaah!“ entfährt es mir . Ein Windschiefes Haus das aussieht, als würde es jeden Moment ein Paar Stockwerke verlieren . Es ist perfekt (genau wie du ;)) . Es wirkt weder alt noch schnöselig oder etwas ähnliches . Auch nicht Bruchbuden -mäßig . Es wirkt .. Sympathisch . Ja, das Haus mag ich jetzt schon . „Na komm, die Anderen warten bestimmt schon .“ Charlie klopft an die Tür und gleich darauf öffnet eine rundliche Frau, mit einem furchtbar nettem Gesicht die Tür . Ich verstecke mich noch im Halbschatten hinter Charlie, als seine Mutter ihm kräftig an sich drückt . „Charlie, na endlich. Wir haben und schon gefragt, ob etwas passiert ist .“ „Nein Mum, alles in Ordnung wir … wurden aufgehalten.“ Sagt er und grinst mich ab . Unschuldig erwidere ich seinen Blick, bis seine Mum in los lässt und mich sieht . „Du musst Fee sein, es ist schön dich endlich mal kennen zu lernen . Ich habe ja schon so viel von dir gehört!“ sagt sie und umarmt mich ebenso herzlich, was mich ungemein erleichtert. „Ja, ich freue mich auch Mrs. Weasley .“ „Nenn mich doch einfach Molly, sonst komme ich mir immer so alt vor .Gott Kind, du bist ja vielleicht dünn . Komm rein, hast du Hunger? Ich mache dir erst mal was zu Essen .“ Und schon ist sie in die Küche geflitzt . Charlie grinst. „Ich hab es dir doch gesagt.“ In der Küche sind schon alle Weasleys versammelt . Ein junges Mädchen springt Charlie sofort in die Arme . Das ist bestimmt Ginny, die ist ja wirklich süß . Auch die anderen begrüßen ihn alle und dann kommen die Zwillinge zu mir und umarmen mich . „Hallo Kleine.“ sagt Fred . „Schön dich wieder zu sehen.“ Macht George weiter . Empört starre ich zu Fred hoch . „Kleine, sag mal geht’s noch? Ich bin älter als ihr, vergesst das nicht!“ „Trotzdem bist du ..“ „..ein Zwerg.“ „Pffft.“beleidigt schiebe ich meine Unterlippe nach vorne . Dann mischt sich Bill ein . (Du glaubst, dass es Bill ist, weil Charlie ihn dir so beschrieben hat .) „Wollt ihr uns eure Freundin nicht erst mal vorstellen?“ Ich wende mich ihm zu . Jetzt werde ich wieder direkt. „Ich bin Fee und kein Zwerg . Du bist Bill, schätze ich dann mal?“ „Äh, ja genau . Du arbeitest mit Charlie in Rumänien?“ Ich nicke heftig . Dann drängt sich das Mädchen nach vorne . „Bist du nicht die Ex von Marcus Flint?“ Na super, das haben also sogar die Erstklässler damals mitbekommen . „Ähm ja . Und du bist das Mädchen aus der Kammer des Schreckens?“ „Genau.“ Sie grinst mich an . „ Ich bin Ginny .“ „Freut mich.“ Ich zwinker ihr zu und begrüße auch Arthur Weasley . Beim Essen fällt mir dann doch was auf . „Fehlen hier nicht zwei?“ Bill antwortet . „ Ron kommt morgen mit Harry nach . Und Percy .. naja .. der ist beschäftigt .“ Man merkt, dass das kein gutes Thema ist . Percy ist aber auch komisch . Deshalb gehe ich lieber auf das erste ein . „Harry? Harry Potter?“ „Ja, er ist Ron's bester Freund . Eigentlich wäre Hermine auch mitgekommen aber sie und Ron hatten auf dem Weihnachtsball einen kleinen..“ fängt Charlie an und Ginny hilft ihm . „..Ehestreit?“ Und alle müssen lachen . Schon in ihrer dritten Klasse, wusste die ganze Schule, dass die beiden total verknallt sind aber es überhaupt nicht bemerken . Der Abend geht locker weiter und schon bald gehen wir ins Bett . Ich schlafe bei Ginny . Sie ist total nett und wir lachen fast die ganze Zeit über . Auch die nächsten Tage vergehen schnell, Ron und Harry sind beide auch total nett und bisher hat noch niemand etwas bei mir und Charlie bemerkt . Bis jetzt . Sichtwechsel, Charlies Sicht Am 4. Abend sitze ich noch mit Bill und den Zwillingen im Wohnzimmer . Während wir noch Zauberschnipschnap spielen, sind die anderen alle schon schlafen gegangen . Auch Fee . Sie hat sich hier schon super eingelebt und meine Familie liebt sie, was ich aber auch nicht anderes erwartet habe . Dabei wissen sie noch gar nichts von unserer Beziehung . Nach einer Weile fangen Fred und George aber an . „Sag mal Charles ..“ „..kann es sein, dass du dich ein bisschen..“ „..in unsere kleine Fee ..“ „..verguckt hast?“ Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet, eigentlich dachte ich, es ganz gut versteckt zu haben . „Wie kommt ihr denn da drauf?“ Jetzt grinst auch Bill . „Vielleicht, weil du sie den halben Tag lang anstarrst?“ „So ein Blödsinn . Ich starre sie gar nicht an .“ „Versuch nicht ..“ „..es zu leugnen ..“ „..wir wissen alles .“ sagen die Zwillinge selbstsicher was mich wiederum zum schmunzeln bringt . „ Das bezweifle ich Jungs .Ich geh jetzt auch mal schlafen . Bis Morgen.“ Fee ist anscheinend doch eine bessere Schauspielerin als ich . Normale Sicht, nächster Morgen . Gerade bin ich aufgewacht, Ginny schläft noch und auch der Rest des Hauses ist noch ruhig . Ich beschließe Duschen zu gehen, da sich das schlafen jetzt sowieso nicht mehr lohnen würde . Heute will ich es den anderen endlich sagen, ich vermisse Charlie . Vielleicht kann ich ja jetzt noch einmal schnell zu ihm ins Zimmer, bevor die Anderen wach sind? Ja, das mache ich . Als ich vor seiner Tür stehe, öffne ich diese langsam, um leise zu bleiben . Dann stecke ich denn Kopf durch den Spalt . Entgegen meiner Erwartungen ist Charlie schon wach . Er steht am Fenster und scheint mich noch nicht bemerkt zu haben . So leise wie möglich schlüpfe ich in das Zimmer und schließe die Tür . Immer noch unbemerkt schleiche ich mich an ihn ran und halte ihm mit meinen Händen die Augen zu . „Wer bin ich?“ flöte ich während er leicht zusammenzuckt . Er fängt sich aber schnell wieder und dreht sich mit einem Ruck um, umfasst meine Taille und beugt sich so über mich, dass ich mich nach hinten lehnen muss . „Guten Morgen . Was machst du denn hier?“ fragt er leise, bevor er mir einen Kuss auf meine Lippen drückt . „Ach weißt du, ich dachte mir ich besuche mal die Zwillinge aber anscheinend habe ich mich in der Tür geirrt .“ sage ich mit provozierendem Sarkasmus, dann küsse ich ihn wieder und er schmunzelt in den Kuss hinein. „Ich hoffe mal, dass du bei ihnen was anderes gemacht hättest .“ Meine Antwort geht in einem weiterem, leidenschaftlichem Kuss unter . Keiner von uns schafft es sich noch einmal vom anderen zu lösen . Dann hebt er mich hoch, legt mich auf sein Bett und beugt sich über mich . Ich schlinge meine Arme um seinen Nacken und vergrabe eine in seinem wundervollen Haar. Er stützt seine Arme neben mich auf und küsst mich wieder und wieder . In den Küssen liebt mehr Verlangen als jemals zuvor, was aber auch kein Wunder ist, da wir über drei Tage die Finger voneinander lassen mussten .Nach ein paar Minuten lösen wir uns keuchend ein Stück und er flüstert ein „Ich habe dich vermisst.“ Ich gebe ihm nur noch einen Kuss und wir hören erst wieder auf, als wir Getrampel aus dem Flur hören . „Ich glaube, ich sollte langsam mal duschen gehen .“ sage ich noch und verabschiede mich von ihm . So unauffällig wie irgend möglich verlasse ich sein Zimmer, auf dem Weg zum Bad . Wow! Fee ist noch heißer als man es sowieso schon denkt . Charlie sollte sich beeilen, sonst schnappe ich sie ihm noch vor der Nase weg . Wenn nicht ich, dann jemand anders . Ich kann nicht anders als immer noch mit offenem Mund auf die verschlossene Badezimmer Tür zu starren . Hey, ich bin auch nur ein Mann! Außerdem steht ihr die Unterwäsche ja auch unverschämt gut . „Was ist denn mit dir los? Schockzauber?“ höre ich plötzlich jemanden hinter mir sagen . „So ähnlich .“ antworte ich und drehe mich widerwillig zu meinem Gesprächspartner um . „Charlie!“ rufe ich überrascht aus . „Was machst du denn hier?“ Das ist auch sein Haus, man bin ich dumm . „Ähm, ich wollte ins Bad .“ „Oh, das kann ich verstehen .“ Mein Bruder schaut mich an, als hätte ich sie nicht mehr alle . Ich grinse. „Fee war wohl Duschen, jedenfalls hat sie vergessen abzuschließen und ich habe halt nichts gehört . Ich sag's dir Charlie . Wenn du sie dir nicht schnappst, dann tut es ein Anderer . Sie hat alles, was sich ein Mann wünscht .“ Zwinkere ich ihm zu und verschwinde schnell . Nicht des Charles noch sauer wird, schließlich habe ich das Mädchen, dass er liebt, angestarrt wie ein Löwe sein Stück Fleisch . Tja, tut mir Leid aber es ging halt nicht anders . Wenigstens habe ich jetzt ein wirklich schönes Bild vor Augen ^^. Normale Sicht: Als ich aus dem Bad komme steht Charlie vor der Tür . „Oh, hey . Ähm sorry, dass es so lang gedauert hat .“ Ich will schon wieder nach oben, als mein Freund mich am Arm festhält . Als ich mich umdrehe lächelt er . „Fred hat gefallen, was er gesehen hat . Wenn er dich anmacht, sagst du es mir okay?“ „Ach das, war also Fred . Klar, ich glaub aber nicht, dass der so was macht . So viel hat er ja auch nicht gesehen .“ Mit einem kleinen Ruck zieht er mich näher an sich ran . „Wollen wir es ihnen heute sagen?“ Kurz überlege ich, nur zu gern würde ich einfach „ja“ sagen aber: „Morgen, okay? Es gibt ja nicht umsonst Mistel an Weihnachten .“ Ich gebe ihm einen schnellen Kuss und verziehe mich wieder zu Ginny ins Zimmer . Frühstück „Amos und sein Sohn kommen uns später besuchen . Harry, ihr könnt euch doch sicher noch etwas über das Trimagische Tunier unterhalten, so von Champion zu Champion.“ sagt Arthur während des Essens fröhlich . „Amos Diggory? Dann kommst Cedric her?“ frage ich sofort gespannt . „Du kennst Cedric?“ fragt Ginny überrascht zurück . „Ja, in der siebten sind wir zwei Mal zusammen ausgegangen . Entwickelt hat sich nichts, aber wir sind Freunde geworden .“ sage ich und zucke mit den Schultern . Bei uns war damals wirklich gar nichts . Ich fand ihn nett und er sieht ja auch wirklich gut aus, aber mehr auch nicht . Trotzdem freue ich mich, ihn wieder zu sehen . Beim Tunier war war er leider abgelenkt von seinen Groupies und ich mit meinen Drachen . Den folgenden Tag verbringe ich ausschließlich mit Cedric . Wir reden viel über das Tunier und über Cho . Cedric steht total auf sie, nur Harry leider auch . Davon sage ich ihm aber nichts . Und leider verstehen sich Charlie und Cedric auch nicht so gut, was bei Charlie wirklich komisch ist, da er sonst immer zu jedem nett ist . Mit Cedric spricht er beim Essen nur das nötigste und wenn er spricht ist seine Stimme ein kleines bisschen kalt und angewidert . Dafür werfe ich ihm vorwurfsvolle Blicke zu, die er herausfordernd erwidert . Was ist bloß mit ihm los! Am Abend muss Cedric leider schon wieder gehen und wir umarmen uns fest zum Abschied . Mein Freund ist nicht einmal dabei. Nachdem die Besucher wieder weg sind, gehe ich zu Charlie, der auf dem Sofa im Wohnzimmer sitzt und irgendwas ließt . „Was sollte das denn heute?“ keife ich ihn bitterer als beabsichtigt an . Gelangweilt hebt er eine Augenbraue . „Ich weiß nicht was du meinst.“ Als ob . „Doch, das weißt du! Du warst total unhöflich, das bist du sonst nie! Was sollte das?“ „Tut mir Leid, wenn ich nicht jeden deiner Freunde sofort ins Herz schließe .“ Ginny kommt aus der Küche . „Charlie, bist du etwa eifersüchtig?“ Er wirft ihr einen giftigen Blick zu und sie verschwindet wieder . Ich starre ihn an . „Eifersüchtig? Im Ernst?“ Ich muss gegen meinen Willen kichern . „Und was genau ist daran jetzt so lustig?“ fragt er bissig, es stimmt also . „Das du dazu gar keinen Grund hast .“ Immer noch kichernd setze ich mich neben ihn . „Ach nein? Meine Freundin trifft ihren Ex-Freund wieder, der zufällig der Mädchenschwarm Hogwarts und Champion ist und verbringt den Tag mit ihm was weiß ich wo .“ „Na hör mal . 1. Ist Cedric nicht mein Ex, wir waren nie zusammen und ich war nie in ihn verliebt . 2. Ist es mir vollkommen egal ob er Champion oder sonst etwas ist . 3. Bin ich mit ihm befreundet und habe ihn lange nicht mehr gesehen, klar das ich mit ihm Zeit verbringen möchte . Und 4. liebe ich immer noch dich.“ Jetzt schaut er mir zerknirscht in die Augen . „Ich weiß ja irgendwie, tut mir Leid . Ich weiß auch nicht, was los war .“ „Wenn, so etwas noch einmal vorkommt, werde ich echt sauer, okay?“ Ich muss lächeln und gebe ihm einen schnellen Kuss . „Ich hätte nicht gedacht, dass du der Typ für Eifersucht bist .“ sage ich belustigt, da es mir gerade so aufgefallen ist . Er schüttelt den Kopf und lehnt sich zurück. „Für mich ist das auch neu .“ Am Abend im Bett rede ich noch mit Ginny . „Was ist eigentlich mit deinen Eltern? Du bist über Weihnachten hier, willst du die Zeit nicht lieber mit deiner Familie verbringen .“ fragt sie mich und ich schnaube leise. „Weißt du Ginny, für mich seit ihr jetzt schon mehr Familie als meine eigene. Meine Schwester ist eine typische arrogante, hochnäsige, eingebildete, egozentrische Slytherin . Mit dieser ganzen Oberflächlichkeit von ihr und meiner Mutter komme ich nicht so gut klar, verstehst du? Ich hasse es Leute nach ihrem Aussehen oder so zu beurteilen . Trotzdem bekommen die ganzen zickigen Plastik Schönheiten immer was sie wollen . Ich fühle mich zuhause einfach nicht mehr so wohl .“ „Ach so, ich weiß, was du meinst . Dieses ganze Mädchen Getue kann einem ganz schön auf die nerven gehen.“ „Du sagst es, Mädchen existieren nun mal nicht erst, seid es den Lidstrich gibt. Andere Dinge sind so viel wichtiger . Freundschaft, Liebe, Spaß! Die Zwillinge haben das wirklich verstanden . Ein schwerwiegender Grund, warum ich sie so mag .“ Dabei muss ich grinsen . Es ist wirklich schön, mal mit jemandem so über diese ganzen Dinge zu reden . Bald darauf fallen mir aber auch schon die Augen zu . Ich träume wirr, von Käse und Dinosauriern, dem dunklen Lord und Flugzeugen . Am nächsten Morgen wache ich völlig fertig auf . Am Ende des Traumes haben der dunkle Lord, der T-Rex und die Flugzeuge zusammen den Käse König angegriffen und seinen Sohn, die Pizza, zusammen mit seiner Frau, der Weizen Ähre, gefangen genommen . Meine Güte, was ist den bloß mit meinem Kopf los? Nachdem ich fertig mit anziehen, duschen ect. bin, höre ich Molly zum Frühstück rufen . Immer noch gähnend setze ich mich zwischen Charlie und George . Ich sehe mich verschlafen um . Die Weasleys und Harry sitzen am Tisch, im Wohnzimmer steht der Weihnachtsbaum und .. Gott bin ich dumm . Heute ist ja Weihnachten! Wie konnte ich das denn vergessen . Die ganze Wohnung ist geschmückt und draußen regnet es weiße Flocken vom Himmel . „Schnee!“ quietsche ich aufgeregt und die anderen grinsen belustigt . „Ja, wir machen später die Schneeballschlacht des Jahrhunderts!“ ruft Ginny ebenfalls begeistert . „Oh ja .. .“ flüstere ich noch verträumt, während ich weiter Frau Holles Werk bewundere . Nach dem traditionell gehaltenem Essen, gehen wir aber erst mal gemeinsam ins Wohnzimmer, wo die Geschenke schon unterm Baum liegen . Tatsächlich habe ich es geschafft, für jeden etwas passendes zu finden, wobei es aber auch gedauert hat . Für so eine riesige Familie geht mal eben nicht jeden Tag shoppen . Charlie bekommt sein Geschenk später, da es etwas .. spezielleres ist. Nach der Bescherung gehen wir Kinder ( Ja, Charlie und ich werden auch noch als Kinder bezeichnet) nach draußen . Der Schnee geht mir bis zur Hälfte meiner Schienbeine . Es ist wunderschön . Noch nie hatte ich weiße Weihnachten . Meine Eltern sind immer mit uns in den Urlaub ans Meer gefahren, da es meine Mutter und meine Schwester viel zu kalt finden . Völliger Schwachsinn, wenn man mich fragt . In euphorischer Stimmung forme ich etwas Schnell zu einem runden Ball, ziele, und Volltreffer! Fred hüpft wie ein aufgeschrecktes Kaninchen umher und versucht den Schnee aus seinem Nacken zu holen . Dabei macht er so lustige Geräusche, dass wir anderen alle laut anfangen zu lachen . Dann ist er leider fertig und fixiert mich mit gefährlich funkelnden Augen . Kurz kreische ich auf und versuche noch wegzulaufen, doch nach einigen Metern hat er mich eingeholt und seift mein Gesicht, meine Haare und meinen Hals mit eiskaltem Schnee ein . Halb schreiend, halb lachend winde ich mich unter der kalten Nässe . Fred schnappt sich noch einmal etwas Schnee und steckt seine Hand unter meine Jacke und meine Pulli . Quietschend falle ich zu Boden . „Gnade! Bitte!“ keuche ich und er hält sich lachend den Bauch . Eine wilde Schneeballschlacht bricht aus und Ginny und ich versuchen uns verzweifelt Charlie in einen riesigen Schneehaufen zu schubsen, leider ist er viel zu stark für uns . Grinsend hebt er erst Ginny, dann mich hoch und wirft und nacheinander selber rein . Reflexartig greife ich nach seinem Arm und ziehe in mit mir . Zusammen kullern wir also in den Schnee, bis wir schließlich, er auf mir liegen bleiben . Grinsend schauen wir uns in die Augen und er stützt sich mit den Armen neben meinem Kopf ab . Dann beugt er sich zu mir und wir versinken in einem zärtlichen Kuss, meine Arme um seinen Kopf geschlungen . Dann hören wir neben uns ein ersticktes Keuchen . Wir drehen unsere Köpfe und sehen Ginny, die uns mit großen Augen anschaut . Ich muss grinsen . Das war wohl der einfachste Weg es ihnen zu sagen . Charlie erhebt sich und hilft mir ebenfalls auf . Die Zwillinge starren ungläubig und mit offenen Mündern zu uns, Harry lächelt und Ron guckt extrem überrumpelt . „Wie lange schon?“ fragt Ginny die jetzt über beide Ohren grinst . „Etwas mehr als zwei Monate .“ sage ich schulterzuckend und wenden mich an meine Freund . „Gehen wir rein? Mir wird langsam kalt .“ Er nickt schmunzelnd und legt mir seinen Arm um meine Schultern . Ich schmiege mich an ihn und gemeinsam . „Jetzt fehlen nur noch deine Eltern .“ flüstere ich ihm zu . „Mum wird ausrasten vor Freunde, sie liebt dich sowieso schon .“ Flüstert er zurück und drückt mir einen Kuss auf die Wange . Als wir dann fröstelnd das Haus betreten hören wir Molly . „Kinder, kommt . Der Tee ist schon fertig, setzt euch vor den Kamin zum aufwärmen .“ Wir ziehen unsere Jacken aus und gehen zu ihr . Sie stutzt . „Wo sind die anderen denn?“ „Fred und George müssen sich erst aus ihrer Starre befreien .“ erklärt ihr Charlie . „Was? Habt ihr etwa gezaubert?“ „Der Zauber der Liebe .“ schmunzele ich und sie sieht noch verwirrter aus . „Wir haben ihnen erzählt, dass wir zusammen sind.“ zwinkert Charlie . „Und diese „Erklärung“ müssen sie erst noch verkraften .“ schließe ich kichernd . Mollys Augen leuchten und sie umarmt ihren Sohn und danach mich . „Das ist ja wundervoll! Das ich das noch erleben darf, du hast dir ja auch wirklich genug Zeit gelassen Charlie .“ Ich lächele und nehme mir eine Tasse Tee. Froh über die Wärme setze ich mich vor den Kamin und kurz daraus kommt mein Freund ebenfalls zu mir . Ich kuschele mich an ihn und wir beobachten die flackernden Flammen . Etwa fünf Minuten später kommen die Anderen nach und alle freuen sich sehr für uns . Nur Fred scheint irgendwie sauer zu sein . Am Abend sehe ich ihn alleine in der Küche ein Glas Wasser trinken . Die perfekte Gelegenheit zum reden . „Hey Fred .“ Er sieht überrascht zu mir . „Sag mal, ist irgendwas passiert? Du benimmst dich eigenartig.“ Sein Blick wird trüber aber er schüttelt den Kopf . „Nein ist alles okay, ich bin nur schon etwas müde, schlecht geschlafen weißt du .“ Lügt er . Er lügt ganz sicher aber es wird nichts bringen noch weiter darauf einzugehen . „Dann ist ja gut. Gute Nacht, Fred.“ „Nacht.“ großer Zeitsprung, nach der dritten Aufgabe: Inzwischen bin ich ein offiziell anerkanntes Mitglied des Ordens und bekomme wichtige Ereignisse somit auch sofort mit . Ich war gerade dabei Günther und Beatrice (Chinesischer Feuerball Weibchen) zu füttern, als der Patronus von Dumbledore mich erreicht . Er bestellt Charlie und mich sofort zum Grimmauld Platz ins Hauptquartier des Ordens . Irgendetwas ist beim Tunier falsch gelaufen und in Hogwarts gab es einen Spion. Als uns dann berichtet wird, dass der dunkle Lord wieder da sein soll, sind wir schockiert . Erst einige Minuten später rutscht Sirius Cedrics Name heraus . Sofort verstummt er und sieht die anderen entschuldigend an . „Was ist mit Cedric?“ frage ich mit einem schlechten Gefühl im Bauch . „Es tut mir so Leid, er wurde von du-weißt-schon-wem ermordet.“ Tränen schießen mir in die Augen und ich klammere mich an Charlie . Wieso? Wieso musste Cedric sterben? Er war doch komplett unschuldig! Den ganzen Tag muss ich hin und wieder weinen . Charlie ist für mich da, egal ob er ihn mochte oder nicht, das hatte er nicht verdient! Ein paar Wochen später werde ich mit James zu einem Sonder Einsatz nach China geschickt. Dort soll ein irrer Chinesischer Feuerball ganze Landschaften niederbrennen . James hat sie meine „Gabe“, wie er es nennt, schon öfter zu Nutze gemacht . Es dauert einen ganzen Tag um den Drachen auf zu spüren . Es ist ein sehr großes Exemplar und scharlachroten Schuppen . Als ich ihm das erste mal aus der Nähe in die Augen schauen kann, schrecke ich zurück . „James! Das hier ist was anderes! Ich kann nicht erkennen, was los ist. Er ist einfach .. wütend! Ich weiß nicht ob ich hier was machen kann . Er ist auf Rache aus, lässt sich nicht beruhigen . Verstehst du?“ schreie ich ihm zu, während wir dem Drachen nach fliegen . „Ja, ich weiß was du meinst, aber wir müssen es versuchen, tut mir Leid.“ Zwei Stunden später landen wir auf einer Wiese und stehen alleine dem riesigen Monster entgegen . Eine Weile sind wir damit beschäftigt den Stichflammen auszuweichen, bis sich endlich eine Gelegenheit ergibt, mit ihm zu „reden“. Ich laufe noch ein paar Schritte auf Drachi zu und schaue ihm in die Augen . „Ruhig, großer . Schau mich an, ja gut so . Wir wollen dir nichts tun, wir könnten es gar nicht, schau doch . Wir sind völlig schutzlos . Ich möchte dich nur etwas fragen . Wieso zerstörst du hier alles? Bist du wütend, versuch bitte mir zu sagen, was los ist . So kann das ja nicht weiter gehen, du verletzt die Tiere und Pflanzen im Wald . Das haben sie nicht verdient . Bitte hör einfach auf damit, sonst machen wir es uns allen unnötig schwer . Gut so, ja .“ Seine Augen werden groß und rund und er senkt den Kopf . Er sieht beinahe beschämt aus . Jetzt müssen wir aber schauen was wir mit ihm machen . „James, es ist gut . Er hat es verstanden . Was machen wir jetzt?“ „Eigentlich sollen wir ihn mit nach Rumänien nehmen .“ „Können wir mit ihm apparieren?“ „Ja, aber er darf sich nicht erschrecken .“ Es klappt wirklich . Einige Sekunden später stehen wir mitten auf einer der geschützten Wiesen des Reservats . Flämmli, wie ich ihn genannt habe, ist für die Pfleger eine echte Herausforderung . Er will sie nämlich nur von mir und James füttern lassen, bei den anderen streikt er . Erst einige Wochen später freundet er sich halbwegs mit einigen anderen an . Charlie mag er so gar nicht .Immer, wenn wir zusammen zu ihnen gehen, knurrt er ihn bedrohlich an, aber das wird auch noch irgendwie . Mit meinen Eltern habe ich so gut wie keinen Kontakt mehr, da sie den Beruf als Drachenpflegerin strikt ablehnen . Deshalb verbringen wir die Sommerferien auch wieder bei seiner Familie . Sichtwechsel, Fred's Sicht, 3. Ferienwoche: Es ist Abend und wir sitzen zusammen im Wohnzimmer . Ginny und Ron spielen Zauberschach, Mum und Dad sind aus, George und ich haben uns jeweils einen Sessel geschnappt und Charles und Fee belagern das Sofa . Ich könnte kotzen, wenn ich sie so da sitzen sehe . Eng aneinander und sie schon halb auf seinem Schoß . Von den Küssen ganz zu schweigen . Da muss einem doch schlecht werden . Nicht, dass ich es meinem Bruder nicht gönnen würde, endlich mal eine Freundin zu haben, das ist es nicht . Aber warum ausgerechnet sie? Meinetwegen hätte er jede haben können, warum unbedingt das Mädchen, das ich liebe? Einige Stunden später verschwinden die beiden zusammen in seinem Zimmer . Ich will nicht wissen, was sie dort machen . Alleine die Vorstellung bringt mich fast um den Verstand . George sieht mich mitleidig an . Ich stehe einfach auf und gehe noch einmal nach draußen . Frische Luft schadet schließlich nie . Tief atme ich die dunkle Schwärze ein . Es ist eine warme Nacht . In zwei Tagen gehen die beiden wieder, das wird zwar eine Erleichterung, trotzdem weiß ich nicht, ob ich es gut oder schlecht finden soll . Wenn sie nicht da ist, vermisse ich sie nämlich sehr und ebenso meinen Bruder. großer Zeitsprung, Ende des 5. Bandes, Normale Sicht: Alles läuft prima! Mein Leben könnte eigentlich nicht besser sein . Aber wie das Glück es nun einmal an sich hat, verweilt es nicht ewig bei einer Person. Es ist Freitagabend . Die anderen Jungs und ich feiern alle in James Hütte . Er hat einen Auftrag in Neuseeland bekommen und wird nun ein halbes Jahr bei dieser Traum Landschaft verbringen . Neben dem geilen Panthouse, dass er dort zugeteilt bekommt, kann er durch das Geld hier renovieren lassen . Das ist also eine Art Abschiedsparty . Spät in der Nacht haben sich die meisten bereits verabschiedet . Charlie, Mitchel, Ben und ich gehen als letztes aus der Hütte . Wir sind noch lange nicht Müde, was aber auch an den Mengen Alkohol liegen kann .Zusammen gehen wir noch zu Mitch ins Zelt und machen eine Art after -Party . Bald reicht es aber auch Charlie und er verabschiedet sich von uns, um ins Bett zu gehen . Zu dritt holen wir eine weitere Flasche Feuerwhiskey . Es dauert nicht mehr lange und ich bin total dicht und bekomme kaum etwas mit . Im Nachhinein weiß ich noch, dass Ben gegangen ist und ich auf die tolle Idee gekommen bin, ihm Wahrheit oder Pflicht beizubringen . Zwei Runden später sitzen wir knutschend auf dem Sofa . In meiner betrunkenen Dummheit, weiß ich nicht mehr, was ich tue . Am nächsten Morgen weckt mich Geschrei . Mein Kopf brummt als ob tausend Bienen darin herum schwirren würden . Ich kann die Worte nicht verstehen und öffne gezwungener Maßen die Augen, um zu sehen wer es wagt mich zu wecken . Das erste was ich sehe ist ein fremdes Bett .Ein fremdes Zelt und fremde Möbel . Dann zwei Personen am Eingang . Die eine hat eine blutende Nase und versucht anscheinend die andere zu beruhigen . Mitch und Charlie . SCH****! Erschrocken fahre ich auf . Was habe ich getan? Nachdem ich mir schnellstmöglich meine Sachen übergeworfen habe und aufstehe, wird mir erst einmal schwindelig . Ohne darauf zu achten stürze ich zum Ausgang . „Charlie, Bitte! Stopp! Beruhige dich bitte, lass es mich erklären!“ Meine Stimme ist schrill und brüchig und wird von Schluchzern geschüttelt . Wutendbrand dreht er sich zu mir um . „SAG MAL, HAST DU SIE NOCH ALLE! GLAUBST DU ECHT, ICH WILL DA NOCH IRGENDWELCHE DETAIL'S HÖREN!“ „Bitte, ich weiß nicht, wie das passieren konnte . Ich hab zu viel getrunken, ich wollte das nicht, wirklich! Ich liebe dich Charlie, bitte beruhige dich . Das sollte nicht passieren, ich wollte dich nie betrügen . Es tut mir Leid! Es war ein dämlicher Ausrutscher . Bitte!“ „WILLST DU MICH VERARSCHEN? SPAR DIR DEINE BILLIGEN AUSREDEN UND VERSCHWINDE EINFACH . Ich will dich nie wieder sehen . Verpiss dich aus meinem Leben, du Schlam**!“ Die Tränen laufen mir in Sturzbächen über mein Gesicht . Das kann doch alles nicht wahr sein . In einer Nacht soll alles zerstört sein? Warum ist das passiert? In Charlie's Augen leuchtet so viel Abscheu und Hass, dass ich erschrocken zurück schrecke .Auf der Stelle appariere ich in die Winkelgasse . Was ich hier will? Fred und Georges Laden . Sie sind nun mal nach Oliver und Tom meine besten Freunde und von denen kenne ich den genauen Aufenthaltsort im Moment nicht . Ich stehe vor dem Laden der Zwillinge, stürme mit den Händen vor meinem Mund rein und achte nicht auf die erschrockenen Gesichter, die sich mir zu wenden . Obwohl es erst vormittags ist, hat der Laden schon viel Kundschaft und ich muss mich, auf der Suche nach roten Haaren, durch die Masse quetschen . Endlich sehe ich einen der Zwillinge an der Kasse stehen . Die Schluchzer überrollen mich immer wieder, während ich an der Schlange vorbei, zu meinem Kumpeld laufe . Gerade hebt er den Kopf und sieht mich an . Das Grinsen verschwindet aus seinem Gesicht und und kommt mir entgegen und nimmt mich fest in den Arm . „Hey, hey Süße! Ganz ruhig . Nicht weinen, komm mit .“ Halb dreht er sich nach rechts . „Fred, Julia . Notfall, wir gehen hoch . Übernehmt die Kasse.“ Dann nimmt er meinen Arm und zieht mich sanft die Treppe hoch . Als er die Tür zu seiner Wohnung hinter uns schießt, werde ich weiterhin von kräftigen Schluchzern geschüttelt . Ich kann weder etwas sehen, hören noch tun . George nimmt mich in den Arm und ich vergrabe mein Gesicht in seinem Hemd . Einige Sekunden später ist dieses schon von meinen Tränen durchnässt und hat einige schwarze Flecken von dem letzten Rest Wimperntusche . Nach einigen Minuten sitzen wir zusammen auf dem Sofa, doch an beruhigen ist nicht zu denken . „Fee, ruhig . Warte, ich hol schnell ein Glas Wasser .“ Sobald er mit diesem zurück ist, trinke ich es auf ex runter aber helfen tut es nicht wirklich . Immer noch laufen Tränen und Nase . „Was ist denn passiert? Du siehst furchtbar aus . Ist was mit Charlie.“ Charlie . Allein sein Name lässt mich erneut einige Male aufschluchzen . George wird einige Nuancen blasser . „Ist ihm was passiert? Gehst ihm gut?“ fragt er gehetzt . „Mit .. * schluchzt * Mit ihm ist alles * schnief * alles in O..Ordnung . Ge...Gestern wa-har noch a..alles guhut u..und heute? Ich b..bin soo d..doof .“ Ich schaffe es nicht noch weiter zu reden . Lange sitzen wir so da, immer wieder versuche ich zu erklären, was passiert ist, aber mehr als: „Alles gut .. gestern .. dann Party .. nichts ...heute Morgen .. Charlie ...Mitch .. ich ..alles zerstört .“ bringe ich an Wörtern in einer halben Stunde nicht hervor . Da George ja der ..nennen wir es mal sensiblere, der beiden Zwillinge ist, versteht er auch so, was passiert ist . Irgendwann geht die Tür auf und Fred setzt sich zu uns . Nachdem George ihm die dämliche Situation grob geschildert hat, nimmt auch er mich in den Arm . Zwischen den beiden schlafe ich bald auch ein, es war schließlich eine lange Nacht und heulen macht wirklich müde .Ich wache erst am nächsten Morgen wieder auf . Mit einem dicken Kloß im Hals und schweren Gliedern gehe ich ins Bad und dusche zwei Stunden lang. Das Wasser fließt frei und unkontrollierbar an mir herunter . Es beruhigt mich, die Tropfen auf meiner Haut zu spüren und dem Plätschern am Boden zu zuhören . Danach ziehe ich mich an und gehe aus der Wohnung um Fred und George zu suchen . Heute ist Sonntag und der Laden bleibt geschlossen . Erst weiß ich nicht, wo ich sie suchen soll, doch dann höre ich ein lautes Scheppern aus dem Lager . Tatsächlich steht dort Fred, umgeben von hunderten Kotzpastillen, die aus ihrem Karton gefallen sind . „Fred.“ Rufe ich und er blickt auf . „Fee! Hey, wie geht’s dir? Du hast ja ewig geschlafen.“ Er kommt auf mich zu, bis er vor mir steht. „Ja, mir geht’s gut, ich war nur sehr müde .“ Ich lächele ihn an, muss ja nicht jeder wissen, wie ich mich wirklich fühle . Er runzelt die Stirn . „Okay, wenn du meinst . Das ist vielleicht zu früh, aber weißt du, was du jetzt machst? Gehst du zurück nach Rumänien.“ Bloß nicht losheulen Fee . „Nein, auf gar keinen Fall .Ich werde einen alten Freund besuchen .“ sage ich mit wild schüttelndem Kopf . „Dann willst du schon wieder gehen?“ „Also, ich werde erst einmal eine Eule schicken . Darf ich vielleicht zwei Tage bei euch bleiben?“ frage ich hoffnungsvoll . Bevor ich zu Tom kann will ich nicht auf die Straße müssen . Ja, Tom . Vor einigen Wochen hat er geschrieben, dass er einen Job in Paris angenommen hat . Perfekt um Abstand zu bekommen und den habe ich jetzt bitter nötig . „Natürlich, bleib solange du willst.“ „Wirklich? Danke!“ Fred macht eine wegwerfende Handbewegung, aber ich umarme ihn trotzdem stürmisch . Es ist wirklich toll so gute Freunde zu haben . Drei Tage später bin ich auf dem Weg nach Paris und das erste, dass mir in der Stadt der Liebe passiert, ist natürlich typisch ich . Bei meinem Glück zurzeit musste so was ja passieren . Ich laufe auf der Straße erst einmal volle Kanne in jemanden rein und nein, es ist natürlich kein süßer Franzose sondern eine platinblonde Veela . Wir stoßen hinter einer Ecke zusammen und landen erst einmal voll auf unseren aller wertesten . „Oh, tut mir Leid .“ sage ich sofort, ich möchte mich ja nicht schon nach drei Minuten mit der ersten Veela in die Haare bekommen, die sind auch so schon zickig genug . „Pas de problème . Ist ja auch meine Suld .“ Überrascht sehe ich dem Mädchen ins Gesicht . Das war ja freundlich! Sie lacht und als wir beide wieder stehen reicht sie mir ihre Hand . „Su überrast?(Ich hoffe ihr versteht das alle: D) Ich bin Fleur . Bonjour.“ „Salut Fleur . Entschuldige, ich wollte nicht unhöflich sein . Ich bin Fee.“ Wir verstehen uns auf Anhieb super und sie bietet mir an, mir morgen die Stadt zu zeigen . Natürlich willige ich sofort ein und wir verabreden uns am Eiffelturm . Nachdem wir uns verabschiedet haben laufe ich einige Straßen weiter, bis vor ein modernes Panthouse . Ich muss grinsen, das ist so typisch Tom . Ich drücke auf die Klingel und einige Sekunden später steckt er seinen dunkelbraunen Haarschopf durch die Tür . „TOOOOMMM!“ quietschend lasse ich meine Sachen fallen und werfe mich in die Arme meines alten Freundes . „WoW, Fee . Heyyy .“ Gemeinsam betreten wir sein Haus und ich bin wirklich beeindruckt, es sieht aus wie bei den Muggeln . (Ich fasse das jetzt alles ein bisschen zusammen um endlich fertig zu werden: D) Tom und ich verstehen uns noch genauso gut wie damals und es ist wahnsinnig lustig mit ihm . Hier komme ich eigentlich relativ gut klar, auch wenn ich glaube, das ganze noch nicht realisiert zu haben .Nur mit Essen habe ich ein Problem, denn ich bekomme meist kaum einen Bissen runter . Es geht einfach nicht und ich nehme tatsächlich ein wenig ab und trage eigentlich nur noch viel zu weite Sachen . Tom und Fleur würden da aber auch gleich ein Drama draus machen, wenn ich es ihnen auf die Nase binden würde. Fleur hat mir tatsächlich ganz Paris gezeigt . Es ist wirklich schön so eine Freundin in meinem Alter . Ja, wir haben uns noch öfter getroffen und sind richtige Freundinnen geworden . Zum Glück kann ich ziemlich gut Französisch ^^. Wenn wir reden schwärmt sie Tag und Nacht von ihrem Freund, es ist wirklich zu süß . Dieser William hat ihr richtig den Kopf verdreht, da kann er sich echt glücklich schätzen . Es tut sehr gut so weit weg von allem aus England zu sein .(Wenn du wüsstest^^) Ich werde immer glücklicher hier, ich habe sogar schon Fleurs Familie kennen gelernt . Gabrielle, ihre Schwester, ist so süß! Ich wünschte eine der beiden hätte mit Britney getauscht . Ein paar andere Veelas, auch wenn die beiden nur zur hälfte Veela sind, haben wir auch getroffen und sie sind genauso, wie ich sie mir immer vorgestellt habe . Eingebildet, zickig, hochnäsig und wunderschön . Auf deren Bekanntschaft hätte ich gerne verzichtet . Einige Wochen später sitze ich gerade gelangweilt im Panthouse und übe ungesagte Zauber, da klingelt es plötzlich an der Tür . Obwohl klingeln ist dafür gar kein Ausdruck . Sturmklingeln trifft es wohl besser . Verdutzt blicke ich auf . Tom ist doch noch lange bei der Arbeit, wer kann das sein? Mit meinem Zauberstab in der Hand gehe ich langsam zur Tür und blicke durch den Türspion . Erleichtert sehe ich eine leicht verzerrte, strahlende Fleur und schon mache ich die Tür auf . „AAHHHHHHHHHHHHHEEII!“ schreit sie mir mit einem monströsen Grinsen entgegen und hüpft aufgeregt durch den Türspalt . Sie setzt zu einem erneuten Freudenschrei an, aber ich schaffe es noch rechtzeitig ihr meine Hand auf den Mund zu drücken . „Neiinn, mein Trommelfeld ist schon geplatzt, danke . Was ist denn mit dir passiert?“ frage ich sie ebenfalls grinsend . Ihr leuchtenden Augen sehen aber wirklich lustig aus . „William 'at mir eine Antrag gemacht! Je vais épouser!(Ich werde heiraten!)“ „AHHHHEIIIIII!“ zerstöre ich nun ihr Trommelfeld und gemeinsam hüpfen wir auf und ab, bis sie plötzlich stoppt . „Du musst ihn kennenlerne' . Samstag gehen wir su seiner famille . Morgen, treffen wir uns morgen?“ „Klar!“ ich nicke und freue mich wirklich für sie, das ist ja so süß! „Seine famille lebt übrijens auch in- England, wie su mal .Achh, du wirst ihn lieben . Er ist suuu süß .“ „Wo treffen wir uns?“ „Bei mir su 'ause . Um drei, oui?“ „Oui.“ grinsend reden wir weiter . Na auf den Typen bin ich mal gespannt . Am nächsten Tag stehe ich um Punkt drei bei Fleur auf der Matte ( vor der Haustür:'D) . Ihre Eltern sind mal wieder arbeiten und Gabrielle bei einer Freundin . Fleur öffnet mir strahlend wie eh und je die Tür und bittet mich ins Wohnzimmer . Nachdem ich meine Schuhe ausgezogen habe, um ja den Boden nicht dreckig zu machen, betrete ich zusammen mit Fleur das Wohnzimmer . Sie führt mich durch den riesigen Raum zum Sofa . „William, dass ist Fee, meine beste Freundin . Fee, das ist mein Verlobter .“ strahlt Fleur . Ich stelle mich neben sie, um William zu begutachten und …. lasse vor Schreck meine Handtasche fallen . BILL WEASLEY! Und ich starren uns an . „Oh nein ..“ flüstere ich mit schwacher Stimme . Schon spüre ich, wie sich die Tränen in meinen Augen sammeln, als ich ihn da so sitzen sehe . Die gleiche Haarfarbe, die gleichen Augen, nur ohne das wilde Funkeln und das typische Weasley Lächeln, auch wenn es bei ihm in diesem Augenblick wie eingefroren wirkt . So viele Erinnerungen kommen hoch .. „Fee ..“sagt er überrascht. „Ihr beide 'ennt euch?“ fragt Fleur uns sichtlich verwirrt . „Jap, das ist das Mädchen, das meinem Bruder das Herz gebrochen hat. Wie klein die Welt doch ist .“ Bill schüttelt vielsagend, aber freundlich den Kopf . Plötzlich sehr erschöpft lasse ich mich auf das Sofa fallen . „Wohl eher umgekehrt.“ kommentiere ich seine Aussage und vergrabe geknickt mein Gesicht in den Händen . Fleur scheint ein Licht aufzugehen . „DU bist Charlie's Ex?“ fragt sie mich ungläubig . Ich nicke . „Ja und ich bin sicher, alles was er euch erzählt hat ist wahr .“ seufze ich traurig . „Was machst du hier?“ „Was glaubst du denn? Ich wollte neu anfangen . Denkst du ich kann nach der Sache einfach so nach England zurück?“ meine Stimme bricht und ich vergrabe meinen Kopf . „Nein, es stimmt nicht alles . Er hat gesagt, du würdest dir wahrscheinlich gleich den nächsten Dummen suchen, ihm die große Liebe vorspielen und ihm das Herz brechen . Wie es aus sieht hat Charlie sich geirrt . „Ich .. Ich wollte das alles nicht . Es tut mir so..-so Leid .“ schluchze ich vor mich hin . „Verfluchter Alkohol.“ Noch lange sitzen wir so da und immer wieder muss ich weinen . Ich wusste doch, dass ich es einfach noch nicht kapiert hatte . Ein ereignisloses, halbes Jahr später macht Fleur den Vorschlag (oder die Bitte) des Jahrhunderts . Als Bill kurz für große Jungs ist, redet sie flehend auf mich ein. „Fee, ich weiß, dass klingt dumm, aber ich wollte dich bitten mit zu den Weasleys zu fahren . Bevor tu jetzt ausrastest, s'il vous plaît! Charlie wird sowieso nit da sein und die anderen lieben dich doch alle und William hat gesagt, Ginny und die Zwillinge vermissen toi . Sa mère mag mich nicht und ich 'abe Angst dort alleine su sein, wenn William bei seiner famille ist .Bitte, s'il vous plaît! Ich tue alles!“ seufzend willige ich ein . Warum? Weil ich die Weasley's auch vermisse und wenn Charlie nicht da ist, möchte ich für meine Freundin da sein. Aber warum soll Molly sie denn nicht mögen? Dann kam der Montag ...und ich komme mir schon richtig bescheuert vor, wie ich hier mit dem Bruder meines Ex und meiner besten Freundin vor dem Haus der Familie von meinem Ex stehe, wo die beiden doch ihre Verlobung bekannt geben wollen . Was tut man nicht alles für seine Freunde . Als Bill an der Tür klopft verstecke ich mich ein wenig hinter den beiden, wer weiß ob Molly nicht sauer auf mich ist, nach dem, was passiert ist . Die Mütterlichkeit in Person öffnet die Tür und fällt ihrem ältesten Sohn sofort um den Hals . „Mensch Bill, endlich ist du da, wir hatten schon befürchtet ihr kommt gar nicht mehr . Hallo Fleur.“ Ihr Ton wechselt am Ende tatsächlich und klingt weniger begeistert . Fleur lächelt ihr freundlich zu, so ruhig kenne ich sie gar nicht . „Mom, wir haben noch jemanden mitgebracht .“ Bill tritt zur Seite und gibt mich Molly's verwirrtem Blick frei . Als sie mich erkennt fängt sie an zu strahlen und umarmt mich ebenfalls . „Fee, was für eine Überraschung . Ich dachte, wir würden dich hier nicht mehr wiedersehen . Versteh mich nicht falsch, ich freue mich natürlich sehr und Fred und George werden begeistert sein und .. ach du meine Güte! Ein paar Monate nicht hier und schon bist du wieder so dünn! Kommt rein, gleich gibt es Essen, die anderen sitzen alle schon am Tisch .“ Ich zucke unmerklich zusammen und hoffe, dass das nur ihr üblicher Spruch war . Hinter den andern gehe ich in die Küche . Hier sieht alles noch genauso aus, wie vor einem Jahr . Als ich dann alle Weasleys am Küchentisch sehe, fühle ich mich sofort wieder wohl . Das ganze Haus ist eine Festung der Geborgenheit, mehr kann man sich doch gar nicht wünschen . Arthur unterhält sich mit Hermine, wahrscheinlich wieder über irgendwelche Muggel Sachen . Harry ist auch da und lacht über Ron, der mal wieder von den Zwillingen geärgert wird . Ginny springt auf und umarmt ihren großen Bruder sofort feste, Fleur beachtet sie gar nicht . Der armen schenke ich noch ein aufmunterndes Lächeln und nachdem die anderen sie alle begrüßt haben trete ich aus dem Halbschatten . „Hallo Leute .“ sage ich schüchterner als beabsichtigt und mal wieder drehen sich alle zu mir um . Ginny quiekt gleich noch einmal und springt mir um den Hals . Meine Güte, ist die groß geworden . Drei, vier cm und wir sind auf Augenhöhe! Wieso bin ich auch so verdammt klein? Naja egal, weiter im Text. „Feeeeee!“ kreischen Fred und George synchron, was mir ein helles Lachen entlockt . Nachdem ich von den beiden und Hermine(?) zerdrückt wurde, setze ich mich zwischen Fred und George und gegenüber von Fleur und Bill . „Was führt dich wieder hier her?“ fragt Arthur, der mich auch überschwänglich freundlich begrüßt hat, nachdem die meisten fertig mit Essen sind „Ich unterstütze meine beste Freundin.“ antworte ich ehrlich und stochere in meinem Essen herum . Allein vom Geruch könnte mir schon schlecht werden, irgendwie muss ich das überspielen . „Und woher..“ „..kennst du Fleur?“ fragen die Zwillinge . „Ich bin in Paris in sie hinein gelaufen .“ murmele ich nebenbei doch trotzdem fangen die beiden schallend an zu lachen . „So was in der Art...“ „..haben wir schon vermutet.“ Frechheit . Empört knuffe ich den beiden in die Seite, woraufhin mich die beiden hochheben, auf das Sofa legen und anfangen mich durch zu kitzeln .S chreiend schlage ich um mich . „GINNNYYYY! HILFEEE!“ Diese springt Fred auf den Rücken, wodurch ich hinter das Sofa flüchten kann . Eine wilde Kitzelschlacht beginnt und 20 Minuten später liegen wir K.O. auf dem Boden. Wie ich so etwas vermisst habe. Die nächsten Abende vergehen ähnlich und tagsüber bin ich einige Male auf den Treffen des Ordens, bei dem ich jetzt offiziell Mitglied bin . Lange nach den Ferien erreicht uns plötzlich ein Notruf und wir machen uns alle schnell auf nach Hogwarts . Dumbledore's Tod ist ein Schock und auch Bills Verletzung ist furchtbar, dabei soll in 3 Wochen doch die Hochzeit steigen . Molly und Ginny sind der Meinung, dass Fleur jetzt einen Rückzieher machen würde, weil Bill nicht mehr perfekt ist und sie Fleur für sehr oberflächlich halten . Tja, falsch gedacht . Ihre Gesichter, als Fleur gesagt hat, dass Bill für sie immer noch wunderschön sei und es keinen Grund gäbe die Hochzeit abzublasen, waren unschlagbar . Bald ist es dann soweit und wir müssen Harry abholen . Ich fliege mit Hermine und wir überstehen den Flug unbeschadet . Leider geht es nicht allen so . Beim Anblick des bewusstlosen George wird mir ganz schlecht und ich verbringe die Nacht bei ihm und Fred, damit sie sich weniger Sorgen machen . Nach Mad -Eyes Tod stürzen sich alle in Arbeit und wir reden kaum miteinander . Im Wohnzimmer steht seit neustem ein großer weißer Flügel, weiß der Geier warum . Dann kommt der Morgen mit dem wohl größten Schock meines Lebens . In der Nacht habe ich kaum geschlafen und wurde ständig von Albträumen geweckt . Das geht in der letzten Zeit ständig so und langsam kann ich nicht mehr, aber was soll man machen. Jedenfalls gehe ich ziemlich benommen, nur in Shorts und Schlabbershirt bekleidet, in Richtung Bad . Es ist noch ziemlich früh und es wird mich niemand sehen, Ginny hat mich gestern schon gefragt, ob ich auch wirklich genug esse .Auf solche Diskussionen habe ich wirklich keine Lust . Mit halb geschlossenen Augen schleiche ich die Treppe runter, mit den Gedanken irgendwo zwischen Zaubertrank Rezepten und Dinosauriern . Als ich um die Ecke kurz vor dem Bad gehe, komme ich plötzlich nicht mehr weiter . Immer noch zu müde um die Augen aufzumachen gehe ich um die gepolsterte Wand herum ins Bad . Erst unter der Dusche wird mir klar, dass da irgendwas nicht stimmt . Als ich umgezogen und auch sonst gerichtet aus dem Bad komme trifft mich fast der Schlag. Mitten im Zimmer steht Charlie und redet mit Fred. Als die beiden zu mir schauen erstarre ich augenblicklich . Geschockt starre ich Charlie an, der den Blick überrascht und auch verachtend erwidert . Ich schaffe es nicht mich abzuwenden bis Fred zum Glück das Wort ergreift und mich zu ihm Blicken lässt . „Ähm Fee, George wollte dich sprechen . Er ist ..draußen.“ sagt er zögernd und ich nicke roboterhaft . Dann drehe ich mich auf dem Absatz um und laufe steif nach draußen . George sitzt am Baum und spielt mit einigen Grashalmen . Kraftlos lasse ich mich neben ihn fallen und ich spüre bereits die ersten Tränen aufsteigen . Jetzt schnell ablenken . „George, du wolltest mich sprechen?“ frage ich meinen Kumpel . „Wieso machst du das?“ „Hä?“ Geistreich, wirklich. „Du bist viel zu dünn, wieso isst du nichts?“ „Wie kommst du denn jetzt auf so etwas?“ „Du bist vorhin gegen mich gelaufen . Leugnen ist zwecklos, ich habe es gesehen.“ „Was hast du gesehen?“ frage ich gereizt . Er soll sich nicht in meine Sachen einmischen, ich habe gerade wirklich wichtigeres zu tun . „Du bist dünn wie ein Stock! Und du versuchst es zu verstecken, du musst wieder mehr essen, sonst erzähl ich den anderen, was mit dir los ist.Ich mache mir nur Sorgen .“ „Das kannst du dir sparen! Ich bin weder krank, noch dünn . Misch dich nicht in Sachen ein, von denen du nichts verstehst . Und wenn du irgendjemanden was von deinen Hirn gespinzten erzählst, kannst du mich aber so was von vergessen!“bissiger als beabsichtigt stehe ich auf und drehe mich auf dem Absatz um und renne ins Haus . Dort werfe ich einen weiteren Blick auf Charlie, der neben seiner Mutter am Herd steht, um meine Sicht trübt sich . Schnell laufe ich die Treppe hoch, schlage die Tür zu Ginny's Zimmer, in dem Hermine und ich wohnen, zu und werfe mich aufs Bett . Jetzt dürften auch die letzten wach sein . Ich fange zu schluchzen und die ersten Tränen rinnen mir über das Gesicht . Das wird mir alles zu viel . Nach einigen Minuten geht die Zimmertür auf und Hermine kommt rein . „Ge-hh-e weäg!“bringe ich mein letztes Stück Widerstand hervor . „B-bitte, geh raus .“ Unschlüssig steht sie noch kurz auf der Stelle, dann dreh sie sich glücklicher Weise wieder um .Ich habe gerade wirklich keine Lust mich mit jemandem zu unterhalten . Einige Tränen später schlafe ich einfach ein . Womöglich war ich ja nur müde . Drei Stunden später wache ich wieder auf und fühle mich tatsächlich schon etwas besser . Es sind nur noch fünf Tage bis zur Hochzeit und ich sollte für meine beste Freundin diesen Tag zum besten ihres Lebens machen . Mit frisch gekämmten Haaren mache ich mich also auf den Weg in die Küche . Dort steht Molly am Herd, aber sonst scheint niemand hier zu sein . „Hallo Molly .“ sage ich also . „Kind, guten Mittag . Geht es dir gut?“ „Ja, danke dass ich noch etwas schlafen durfe. Ich wollte fragen, ob ich den Flügel im Wohnzimmer benutzen dürfte . Wieso steht der eigentlich da?“ „Fleur hat gehofft, dass bei der Hochzeit jemand singen könnte . Natürlich darfst du, kannst du spielen?“ „Ja, das einzig nützliche, dass meine Schwester mir beigebracht hat .“ schmunzele ich und gehe ins Wohnzimmer . Ich liebe Klavierspielen . Tom hat auch eins zuhause .Eine bessere Gelegenheit zum singen werde ich wohl kaum bekommen, weil ich es nicht so gern mag, wenn man mir zuhört .Wann ist es bei den Weasleys auch schon mal so leer wie jetzt? Die anderen sind wahrscheinlich beim einkaufen oder Zelt aufbauen oder so . Ich setze mich auf den schwarzen Hocker vor dem weißen Monster ^^ und lege meine Finger auf die Tasten . In den vergangenen Monaten habe ich viele Lieder komponiert und die verschiedenen Melodien finden sich jetzt von ganz alleine . „I've been roaming around, always looking down to all I see. Painting faces fill the places, that I can't reach . You know, that I could use somebody . You know, that I could use somebody. Someone like you and all you know and all you speak. Countless lovers under cover on the street . You know, that I could use somebody . You know, that I could use somebody.“ Lächelnd beende ich den Start wieder . Musik ist schon was tolles . „Du singst toll.“ erschrocken drehe ich mich zur Seite . Im Türrahmen stehen Fleur und Molly . „Wenn du meinst .“ „Sing auf der 'Ochzeit, s'il vous plaît .“ „Ach Fleur, so gut bin ich jetzt auch nicht.“ „Fee, du singst mehr als gut, das war total schön!“ „Danke Molly . Na gut, wenn du das so möchtest Fleur .“ Sie kommt auf mich zu und umarmt mich aufgeregt . Lachend umarme ich sie zurück. Drei Tage später sitze ich abends wieder vor dem Flügel . Ich habe es geschafft Charlie größtenteils aus dem Weg zu gehen, aber es tut weh, ihn nicht bei mir zu haben . Ihm so nah zu sein, aber eben doch so fern . Seit einer halben Stunde bin ich am üben . Auf der Hochzeit möchte ich Stay with me von Danity Kane singen . Es ist ein Liebeslied aber dennoch nicht zu kitschig . Als ich das Lied ein weiteres Mal abgeschlossen habe, gleiten meine Finger zu einer anderen Melodie über . Unbewusst fange ich wieder an zu singen, ohne den Sinn der Worte zu verstehen . Ich lasse meine Stimme von meinen Gefühlen leiten . (Stay, Miley Cyrus . Das Lied scheint doch für die Story geschrieben worden zu sein! Übersetzen..) „Well, it's good to hear your voice, I hope you're doing fine and if you ever wonder, I'am lonely here tonight . I'am lost here in this moment and time keeps slepping by and if I could have just one wish I'd have you by my side . Oh, oh I miss you Oh, oh I need you And I love you more than I did before And if today I don't see your face, nothing's changed, no one could take your place it gets harder everyday. Say you love me more, than you did before and I'm sorry it's this way But I'am coming home home, I'll be coming home And if you ask me I will stay I will stay.. Well I tried to live without you but tears fall from my eyes I'm alone and I feel empty God, I'm torn apart inside I look up at the stars hoping you're doing the same and somehow I feel closer And I can hear you say... Oh, oh I miss you Oh, oh I need you .“ Meine Stimme bricht und bringt mich zurück in die Wirklichkeit .Ich spüre die kalten Tränen, die sich einen Weg zu Boden bahnen . Es ist genauso, wie das Lied es gesagt hat . Ich habe versucht ohne ihn zu leben, aber ich fühle mich leer .Nur die Zeit treibt mich noch voran . Stumm stehe ich auf, um nach oben in das Zimmer zu gehen . Den Blick zu Boden gerichtete bekomme ich nichts mehr mit . Sichtwechsel, Bills Sicht: Bei Merlin! Meine Familie und ich saßen einige Sekunden zuvor noch gemütlich redend am Lagerfeuer, während die Sonne sich schon lange verabschiedet hat . Im Hintergrund hört man die leise Musik . Fee kann wundervoll singen, dennoch hat sie darauf bestanden, lieber noch etwas zu üben, anstatt mit uns allen draußen zu sitzen . Jeder hier weiß natürlich, dass sie nur wegen Charles nicht hier ist . Die beiden machen es sich aber auch wirklich schwerer als es ist . Mein Bruder kann so stur sein! Jeder kann sehen, dass es Fee überhaupt nicht gut geht . Jedenfalls reden wir über belangloses Zeug und Fleur liegt entspannt neben mir . Ich bin wirklich froh, dass Mom sie endlich akzeptiert hat. Plötzlich stockt ihr regelmäßiger Atem und sie wird aufmerksam . Überrascht sehe ich sie an aber sie legt nur ihren Finger auf ihre wunderschönen Lippen . Auch die anderen scheinen nun etwas bemerkt zu haben und ich konzentriere mich auf die Geräusche um mich herum . „..I hope you're doing fine..“ die regelmäßige Musik hat aufgehört. Stattdessen hört man nun ein anderes Lied . Leise stehe ich auf und meine Familie folgt meinem Beispiel . Nach einigen Momenten ist Fee besser zu hören und alle machen große Augen . „..I'm lonely here tonight.....Well I try to live without you...I feel closer ….I need you!“ Es klingt so verdammt traurig . Als das Lied endet wenden sich alle Köpfe Charles zu, der nur ausdruckslos die Hauswand betrachtet . Das kann doch nicht wahr sein! Wann wird er endlich verstehen, dass sie nun mal zusammen gehören? Zeitsprung, Sie dürfen die Braut jetzt küssen: „Fleur, ganz ruhig .Du siehst wunderschön aus .“ lachend sehe ich zu meiner besten Freundin, die hektisch an ihrem Hochzeitskleid zupft . „Non! C'est impossible! Ist das ein Pickel?“ kreischt sie bei einem Blick in den Spiegel . „Fleur! Mon dieu, tu as très compliqueé. Du bist die schönste Braut, die Bill sich wünschen kann . Ich muss jetzt nach vorne, dein Vater ist jeden Moment da . Wehe du kriegst kalte Füße! Ich will hier wenigstens eine glücklich sehen .“ Damit lasse ich Fleur mit ihrem Schicksal als atemberaubend schöne Braut, alleine . Sie hat mich zu ihrer Trauzeugin auserkoren, da ihre Schwester noch zu jung ist . Dummerweise ist Charlie Bill's Trauzeuge und somit werde ich da vorne vor ihm stehen . Heute soll mir das jedoch egal sein, denn heute ist Fleurs Tag, naja und Bill's eben. Also laufe ich zwischen den Reihen nach vorne zum Altar . Dort stehen schon ein sichtlich nervöser Bill und Charlie . Ouuhh, der Anzug steht ihm wirklich gut . Diese breiten Schultern und … Nein . Nicht heute! Schnell stelle ich mich auf meinen Platz zwei Stufen unter dem Brautpaar und lächele Bill aufmunternd zu . Ein paar Sekunden später geht auch schon die Musik an und Fleur betritt mit ihrem Vater den Raum . Die Gäste im Raum stehen auf und Bill's Augen fangen an zu strahlen . Verständlich, denn Fleur sieht wirklich perfekt aus . Als die Trauung zu Ende geht, haben nicht wenige sensible Frauen einige Tränen verloren und ich muss zugeben, ich gehöre auch dazu . Es war so schön . Bei ihrem ersten ehelichen Kuss fangen dann alle an zu klatschen und ich jubele laut mit . Nachdem ich ihnen dann herzlich gratuliert habe, kommt dann mein Augenblick, ich muss singen . „Raindrops fall from everywere . I reach out for you, but you're not there..... so stay with me down't let me go ..“ Dann endet der erste Tanz und ich ernte erst einmal überschwänglichen Applaus . Grinsend stelle ich mich an den Rand der Tanzfläche, wo ich aber nicht lange bleibe, da irgend so ein Franzose mich zum Tanzen auffordert . Lachend folge ich ihm auf die Tanzfläche . Nach sieben Tänzen und drei verschiedenen Tanzpartnern tippt jemand dem jetzigen auf die Schulter und im nächsten Moment steht Charlie vor mir. Er legt seine Arme um meine Taille, aber ich starre ihn nur mit offenem Mund an . Als ich nicht reagiere hebt er eine Augenbraue . „Willst du nicht tanzen?“ fragt er dann mit tiefer, ruhiger Stimme und hält in der Bewegung inne . Reflexartig schüttele ich den Kopf und verschränke meine Hände hinter seinem Hals . Langsam bewegen wir uns im Takt der Musik und ich kann nicht aufhören ihn anzustarren . Fast eineinhalb Jahre ist unser letzten Gespräch her und jetzt will er auf einmal mit mir tanzen? „Willst du mir das vielleicht erklären?“ krächze ich perplex . Er schaut zu mir herunter ( Trotz High-Heels bin ich noch viel kleiner als er, Mist!)und lächelt mich liebevoll an . „Ich war viel zu lange masochistisch .“ „Das .. ist definitiv keine Erklärung.“ kläre ich ihn auf und er verdreht die Augen . „Ich schaffe es nicht, mich noch länger von dir fern zu halten . Es bringt mich noch um, dich so traurig zu sehen, das möchte ich nicht .“ Tränen sammeln sich in meinen Augen, während er das sagt. „Dich jeden Tag zu sehen, ohne dir nahe sein zu können..“Er schüttelt nachdenklich den Kopf. „Dich nicht zu sehen, war dagegen noch schlimmer. Du kannst dir nicht vorstellen, was ich mir für Sorgen gemacht habe . Jedenfalls bitte ich dich um eine zweite Chance, wenn du mich noch willst..“Empört keuche ich auf . „Ich dich(!) noch will? Ich dir(!) eine Chance geben? Kannst du dir eigentlich vorstellen, wie sehr ich mir in den letzten eineinhalb Jahren gewünscht habe, dass du mir(!) noch eine Chance gibst?“ „Heißt das ja?“ fragt er unsicher und kopfschüttelnd falle ich ihm stürmisch um den Hals, während mir eine einzelne Träne übers Gesicht läuft . Wie sehr habe ich mir dieses Moment herbei gewünscht? Er umschließt mich mit seinen starken Armen und vergräbt sein Gesicht in meinen Lockigen Haaren . Leise Schluchzer der Erleichterung bringen meinen Körper zum beben und ich atme endlich wieder seinen vertrauten Duft ein. Eine Weile stehen wir so da und als wir uns dann langsam wieder von einander lösen, um dem anderen in die Augen zu sehen, kommt plötzlich der Patronus von Kingsley . „Das Ministerium ist gefallen, der Zauberei Minister ist tot . Sie kommen ..sie kommen.“ Sofort schrecken wir auseinander und einen Moment später kommen schon die ersten schwarzen Schatten und setzten das Zelt in Brand . Ich ziehe blitzschnell den Zauberstab aus meinem Schuh, ich weiß, super Platz, und richte ihn auf einen der Todesser . Nachdem ich diesen entwaffnet habe, sehe ich mich hektisch um . Überall sind kämpfende, Harry, Ron und Hermine sind zum Glück schon appariert . Dann sehe ich Charlie, der Ginny zur Hilfe eilt und will ihm hinterher, da spüre ich, wie mein Zauberstab aus meiner Hand fliegt . Entgeistert sehe ich mich um. Einer der Todesser steht genau hinter mir und unter der Maske kann ich sein mieses Grinsen sehen . Aber warum in aller Welt hat er mich entwaffnet? „Hallo Fee, wie schön dich wieder zu sehen .“ Geschockt weiche ich zurück. „Flint?“ Er lacht höhnisch . „Sind wir etwa schon wieder bei den Nachnamen angelangt? Komm schon Süße, dafür kenne ich zu viele Stellen von dir.“ „Was willst du?“schreie ich ihn an . Was fällt dem ein mich Süße zu nennen? „Wir beide haben noch eine Rechnung zu begleichen .“ „Warum hast du mich nicht einfach getötet?“ „Warum hätte ich das sollen? Wäre doch wirklich schade um so viel Schönheit gewesen.“ mit einem Mal steht er direkt vor mir und greift meinen Arm . „HIL.“der Rest meines Schreis ist nicht mehr zu hören, denn im nächsten Moment sind wir schon appariert . Zeitsprung, irgendwann nach Weihnachten, Bill's Sicht: Seit einer Woche sind Ron, Harry, Luna, Hermine, Ollivander, Fee und Griphook bereits in unserem Haus . Der Platz ist gerade so ausreichend und es ist nicht möglich, den anderen Familien Mitgliedern von ihrem Aufenthalt hier zu berichten . Einerseits ist das wirklich schwer, da Fee seit der Hochzeit, bei der sie entführt wurde, nicht mehr aufzufinden war und Charlie in der ersten Zeit vor Angst fast gestorben wäre . Mein Bruder tut mir wirklich Leid, er hat sich doch gerade erst mit ihr vertragen . Andererseits möchte ich nicht derjenige sein, der ihm ihren Zustand erklärt . Ich will gar nicht genau wissen, was die Typen dort mit ihr angestellt haben . Sie schreckt vor jeder Art von Berührung zurück und uns Männern nähert sie sich am liebsten gar nicht . Fleur macht sich wirklich Sorgen um sie . Fee isst nichts, schläft kaum und fängt manchmal einfach so an zu weinen . Einige Wochen später bekommen wir Besuch von Remus, der uns stolz von seinem Sohn erzählt . Außerdem verspricht er, den anderen von unserem Besuch zu erzählen . Bald darauf verlassen uns Ron, Hermine, Harry und Griphook wieder und im Haus ist endlich wieder Platz . Luna ist sehr viel im Garten, aber Fee's Zustand verschlechtert sich weiterhin . Sie ist so schwach, dass sie sich nicht länger als drei Minuten auf den Beinen halten kann . Außerdem sieht man jeden ihrer Knochen, Fleur hat schon alles versucht, zum Essen kann sie sich einfach nicht bringen, mehr als ein Brot am Tag ist einfach nicht drin . Als uns dann Mom's Patronus zur großen Schlacht ruft, will Fee unbedingt mit . Stur wie sie sein kann, bleibt uns nichts anderes übrig . „Dort sind aber sehr viele Menschen, das ist dir klar oder? Und du bist sehr schwach, weil du so wenig isst .“ „Der Appetit wurde mir ausgetrieben und ja, das ist mir klar, aber es ändert nichts .“ antwortet sie bitter auf meinen letzten Versuch sie zum hierbleiben zu überreden . Jetzt müssen wir aber wirklich los . Sichtwechsel, Normale Sicht: Einige Sekunden später lässt uns Aberforth den Geheimgang betreten . Der Mann ist zwar komisch, aber mir wenigstens nicht zu nahe gekommen . Der Gang ist dunkel, steinig und eng. Er erinnert mich an die Kerker, in denen ich mehrere Monate übernachten musste . Bei dem Gedanken daran überläuft mich ein weiterer Schauer. Schnell beschleunige ich meine Schritte hinter Bill und Fleur her . Fleur vertraue ich am meisten, wenn man das Vertrauen nennen kann . Selbst Bill gegenüber bin ich mehr als nur misstrauisch . Aber das alles zählt für mich nicht mehr . Ich bin nur hier, um den Todessern ihr dreckiges Grinsen aus dem Gesicht zu foltern und wenigstens Flint umzubringen . Wenn ich sterbe, dann bei dem Versuch mich zu rächen . Mich dafür zu rächen, dass sie mir meinen Charakter genommen, mich entwürdigt, bloßgestellt, vergewaltigt haben . Sie sollen Leiden, wie ich es tun musste . Sie sollen wimmern und mich anflehen ihr Leben und die damit verbundenen Schmerzen zu beenden . Wenn ich das geschafft habe, kann ich gerne sterben, aber erst wenn sie bezahlt haben . Endlich sehe ich Licht am Ende der Dunkelheit . Meine Begleiter kriechen schnell aus dem Gang, in den Raum der Wünsche . Als ich ihnen folge, wird mir schlagartig schlecht . So viele Menschen … Reflexartig verstecke ich mich hinter Fleur und werde deshalb mit einem halb mitleidigen, halb ich-habe-es-dir-doch-gleich-gesagt-Blick bedacht . Bill blickt sich suchend im Raum um und seine Miene erhellt sich sichtlich . „Kommt, da ist meine Familie .“ Wie selbstverständlich zieht mich Fleur hinter sich her, während ich mich nur gehetzt umsehe . Als wir die rothaarige Gruppe erreichen, fühle ich mich wie ein Schwein beim Schlachter . Kleine Schweißperlen bilden sich auf meiner Stirn . Der erste, der uns bemerkt ist einer der Zwillingen und es ist mir relativ egal, welcher . Sein besorgter Blick findet Bill und er sieht schon etwas erleichterter aus . Er dreht sich um und will auf uns zukommen, doch dann erkennt er mich . Erschrocken bleibt er kurz stehen und starrt mich entsetzt an . Dann kommt er schnell näher . Zwei Meter, ein Meter … bevor er mich erreichen kann, stellen sich Fleur und Bill schnell zwischen uns, wofür ich ihnen in diesem Moment mehr als dankbar bin . „Nicht George .“ sagt Bill zu seinem reichlich verwirrten Bruder . „Aber .. Fee . Wie kommt sie hier her?“ Nun ist auch der restlichen Familie unsere Anwesenheit aufgefallen . Fred, Percy (Was macht der denn wieder hier?), Molly, Arthur . Sie alle sind mir fremd, ich kann keinem von ihnen Vertrauen, wenn ich nicht noch einmal etwas ähnliches erleben möchte . Ich kralle mich hinten an Fleur und sehe alle durchdringend undurchdringlich an . Panik steigt in mir auf, als Molly sich die Hände vor den Mund schlägt und Fred das Gleiche versuchen will, wie George eben . Diesmal stellt sich Bill ihm alleine in den Weg, was ihn dennoch nicht minder überrascht . „Kommt ihr nicht zu nahe .“ erklärt Bill ruhig, wofür er von seiner Familie angeschaut wird wie ein verrückter . „Ich meine es ernst . Sie ist nach Weihnachten mit Harry und Ron aus dem Malfoy Manor geflohen, seelisch und körperlich komplett verstümmelt . Sie hat Angst vor jedem von euch, auch vor mir . Also bleibt auf Abstand und bloß keine Umarmungen oder sonst irgendwelche Berührungen, okay? Wird schon schwer genug Charlie das alles erklären zu müssen .“ sagt Bill weniger gefasst als sonst, ich werde entsetzt angesehen . „Das ist ja schrecklich . Kind, es tut mir so Leid, was du alles mitmachen musstest .“sagt Molly erschrocken . Die hat ja keine Ahnung .. Ich sage nichts, während die Nachricht langsam verarbeitet wird . Dann beginnt die große Schlacht um Hogwarts. Ich entferne mich sofort von den Weasleys und laufe auf der Suche nach meinen Opfern, blind durch das Schloss . Bald habe ich den Innenhof erreicht und das ohne eine einzige Schramme . Da sehe ich den ersten, den ich erledigen kann . Er steht mit dem Rücken zu mir und will sich gerade auf ein junges Mädchen stürzen . „Stupor!“ schreie ich und Greyback nach hinten geschleudert . Warum ich ihn nicht gleich getötet habe? Ich will die Angst in seinen Augen sehen . Schnell ist er wieder auf den Beinen, sieht mich und fängt dreckig an zu grinsen . „Na, sieh mal einer an . So eine schöne Überraschung .“ sagt er und ich schleudere den nächsten Fluch los . Ein paar Minuten kämpfen wir so . Er ist gut, aber ich werde von etwas größerem angetrieben . Schnell schieße ich zwei Ganzkörperklammern hinter einander auf ihn los und die zweite trifft .Hilflos kippt er nach hinten über . Jetzt ist es an mir zu grinsen . Langsam gehe ich auf ihn zu und blicke in seine gehetzt blickenden Augen . „Du wirst sterben für das, was du mir angetan hast . Ist das nicht schön? Ich mache es kurz, ich habe da noch andere Rechnungen zu begleichen . Avada Kedavra!“ Das Licht in seinen Augen erlischt und ich nehme die Ganzkörperklammer von ihm, sodass er schlaff zu Boden kippt . Einen verachtenden Blick werfe ich noch auf den leblosen Körper, dann mache ich mich weiter auf die Suche . Am Rand der Brücke erkenne ich zwei rothaarige Gestalten, die von drei Todessern bedrängt werden . Es sind die beiden Weasley Frauen .Schnell renne ich auf sie zu . Ich sehe noch, wie den beiden die Zauberstäbe abgenommen werden, zwei Flüche auf sie zu fliegen und sie rückwärts in die Tiefe stürzen . Von hinter mir hört man jemanden laut schreien, aber darauf kann ich gerade wirklich nicht achten . Ich stoße einen der überraschten Todesser zur Seite und springe gerade mal fünf Sekunden nach Ginny und Molly von der Brücke . Die Flüche haben sie nicht getroffen, aber ohne Zauberstab können sie nicht apparieren . Einige Meter unter mir fliegen sie und ich hinterher . Um so wenig Luftwiderstand wie möglich zu machen, strecke ich mich senkrecht nach unten . Ein Glück halten sich die beiden aneinander fest, so muss ich nur einen einholen . Dann erreiche ich die beiden schreienden Gestalten, greife nach ihren Armen, konzentriere mich und schaffe es tatsächlich, mit beiden gleichzeitig zu apparieren . Zwei Sekunden später krachen wir hart auf dem Boden im Eberkopf. Der Aufprall hat mir für einen Moment die Luft aus der Lunge gepresst, aber es geht gleich wieder . Einen Moment später höre ich ein schmerzverzerrtes Stöhnen neben mir und richte mich auf . Zwei entsetzte Gesichter sehen mich an . „Du .. du ..du hast uns gerettet .“ stottert Ginny und ich nicke distanziert . „Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll . Danke, das hättest du nicht tun müssen, du hättest dabei auch sterben können .“ sagt Molly mit Tränen in den Augen, was mich sanft lächeln lässt, dann blicke ich Ginny an . „Du bist verletzt, das tut mir Leid, ich bin noch nie mit zwei Leuten appariert .“ Ich deute auf ihren Arm, den sie überrascht ansieht . Ein tiefer Riss zieht sich über ihren Unterarm und langsam quillt Blut daraus . Sie zuckt zusammen, schüttelt aber den Kopf . „Das ist gar nichts . Entschuldige dich gefälligst nicht bei mir dafür, dass du uns das Leben gerettet hast .“ Ihre Stimme klingt, als würde sie keinen Widerspruch dulden . „Trotzdem muss das versorgt werden, lasst uns zurück gehen .“ Gesagt, getan . Als wir gerade einige Meter im Geheimgang gelaufen sind, hören wir plötzlich Voldemorts Stimme, die uns eine Stunde Pause versprichtund Harry aufruft, zu ihm zu kommen . „Perfekt .Hauptsache Harry ist nicht so dämlich und macht das“ sagt Ginny besorgt und wir laufen schnell weiter . Einige Minuten später laufen wir schon durch die Gänge von Hogwarts . Ginnys Arm blutet immer stärker und ihrem Gesicht kann man den Schmerz ansehen . Langsam bekomme ich es mit der Angst zu tun . Ich meine, wie soll ich mich Charlie gegenüber verhalten? Für alle, denen ich bisher begegnet bin, habe ich jegliche Gefühle und alles Vertrauen verloren . Wie soll ich ihm erklären, dass ich Angst davor habe, dass er mich berührt? Oder dass irgendjemand, Fleur ausgenommen, mich berührt? Unruhig laufe ich ins Erdgeschoss . „Ach noch was . Ich glaube Bill hat gesehen, wie ihr gefallen seit . Jedenfalls glaube ich im Nachhinein, dass es seine Stimme war .Man wird euch also vermisst haben.“breche ich die unruhige Stille . Zwei Minuten, dann haben wir die große Halle erreicht . Es ist voll hier und ich schrecke automatisch ein Stück zurück, während Molly und Ginny sich schon auf die Suche nach ihrer Familie machen . Ein, zwei Mal atme ich tief ein, dann folge ich ihnen . Überall sehe ich Liegen, auf denen Tote, beziehungsweise fast Tote liegen .Es ist ein grauenvoller Anblick, die ganzen schmerzverzerrten Gesichter zu sehen, egal ob der Grund Verletzungen oder der Verlust eines geliebten Menschen ist . Ich laufe zwei Meter hinter meinen Begleiterinnen her, die sich immer noch suchend umblicken . Dann sehen wir sie, die Weasleys . Zwei Rotschöpfe sitzen mit dem Kopf in den Händen auf der Treppe, die auf die erhöhte Ebene führt . Ein weiterer steht eben dort oben, mit einem blonden Mädchen im Arm (wer das wohl ist?) und die letzten zwei sitzen auf die Knie gesunken auf . Fünf Meter weiter, kann man ihre verweinten Gesichter sehen, was bei den Jungs wirklich herzzerreißend ist . „Arthur.“ ruft Molly erleichtert aus und die beiden laufen die letzten Meter schneller .Alle Gesichter schnellen in unsere Richtung und den Jungs klappt die Kinnlade runter . Arthur fängt sich als erster wieder und schließt seine Frau fest in die Arme . Auch die anderen kommen wieder zu sich und der Junge auf der Treppe, Percy, fällt Ginny um den Hals . Die drei anderen Rotschöpfe kommen ebenfalls die Stufen herunter und umarmen nacheinander die beiden Weasley Frauen .Mit frischen Tränen, wahrscheinlich aus Erleichterung und Freude, ergreift Bill als erstes wieder stotternd das Wort . „Aber ..wie ..ihr seid doch ..ich habe es gesehen, dass ihr gefallen seid und ..“ er stockt verwirrt und Molly, die ebenfalls am weinen ist, nickt kräftig . „Ja . Fee ist uns hinterher gesprungen und wir konnten mit ihr apparieren, wahrscheinlich war das Schulgelände dort unten schon zu Ende.“ Daran hatte ich überhaupt nicht gedacht, dass man in Hogwarts nicht apparieren kann . Glück gehabt. Nun wenden sich die Köpfe mir zu, was sofort ein unbehagliches Gefühl auslöst . Die Blicke sind zwischen Überraschung, Ungläubigkeit und Dankbarkeit . Nur aus Charlies spricht kompletter Schock . Mein Gesichtsausdruck nimmt noch an Geheztheit zu, als ich ihm in die schönen braunen Augen sehe . Automatisch ziehe ich die Schultern ein und mache mich ein wenig kleiner, bevor ich den Blick abwende, einmal kräftig schlucke und dafür Georges begegne . Seine Augen sind mit Abstand am rotesten, was mich stocken lässt . „Fred.“ murmele ich leide und es ist eher eine Frage . Ein Schatten legt sich über die Gesichter der Jungs (und Fleur) und Molly und Ginny sehen sie erschrocken an . Dann sammeln sich wieder alle um Fred's toten Körper und weinen um ihren toten Bruder/Sohn . Zögernd stelle ich mich neben George, für den das alles wohl am schlimmsten sein muss . „Es .. tut mir Leid . Fred ist ein guter Mensch . Er wird Frieden finden .“ Er schnieft einmal und antwortet, ohne den Blick von seinem Zwilling abzuwenden . Wahrscheinlich hätte ich mit um Fred geweint, wenn ich noch Gefühle im Bezug auf andere Leute gehabt hätte . „Er hat dich geliebt.“ Überrascht sehe ich ihn an und auch für die anderen scheint das neu zu sein . „M..Mich?" „Ja . Seit deiner sechsten Klasse .“ Merlin . Warum hat er denn nichts gesagt? „Oh .. Das, wusste ich nicht .“ Er nickt und es wird wieder still . Plötzlich flammen die Lichter an und wir laufen so schnell es geht nach draußen . Ich stelle mich mit Ginny neben Neville und starre die ankommenden Todesser an . „Wer ist das, den Hagrid da trägt? Neville, wer ist das?“ fragt Ginny mit piepsiger Stimme, aber es ist nicht Neville, der antwortet . „Harry Potter ist tot!“ verkündet Voldemort lachend . „NeiiiiN!“ Ginny will nach vorne stürmen, wird aber von Arthur und Voldemort aufgehalten . „Sein still! Dummes Mädchen.“ schreit der dunkle Lord sie an .“Harry Potter, ist tot . Von heute, bis in alle Zukunft werdet ihr nur einem folgen und das bin ich .“ Dann läuft er zu seinen Leuten zurück und ruft erneut aus, dass Harry tot sei, woraufhin diese in lautes, aber gespieltes Gelächter ausbrechen. „Und jetzt ist der Zeitpunkt da, euch zu bekennen .Tretet vor und schließt euch uns an .“ „Hälts du uns wirklich für so schwach?“ fragt ein Schüler in der Menge . Irritiert sieht Voldemort uns an . „Schwach?“ „Aufgeben ist ein Zeichen von Schwäche und Schwäche bedeutet Angst . Nur, weil ihr Angst habt, heißt das nicht, dass wir auch Angst haben .“ macht Neville weiter . „Angst? Wir haben vor gar nichts Angst, weil wir nichts zu befürchten haben, unter meiner Herrschaft.“ „DU hast Angst vor Harry . Schon immer . Vor einem kleinen Jungen .“ „Harry Potter ist tot!“ „Na und? Tag für Tag sterben Leute . Das Harry tot ist ändert nichts.“ Neville ist sehr Weise . Das fängt ja an, richtig Spaß zu machen . „Eben . Ich meine, du hast siebzehn Jahre gebraucht, um ein einziges Kind zu töten . Wow, Applaus . Das nenne ich große Leistung .“Einige hinter mir fangen tatsächlich an zu lachen . „Es ist noch nicht vorbei!“ Es geht alles ganz schnell . Neville zieht das Schwert von Gryffindor aus dem Hut, Harry lebt doch noch, Voldemort setzt hinter Harry her und die Todesser müssen sich entscheiden, ob sie gehen oder kämpfen . Die Schlacht beginnt erneut . Suchend blicke ich mich um . Ich muss Flint finden, bevor das alles zu Ende geht . Hektisch schlüpfe ich zwischen den kämpfenden Gestalten umher, als ich den dunklen Haarschopf meines Widersachers zwischen den Kämpfenden erkenne. Jetzt ist es soweit . Nur noch ein paar Schritte, und er wird für alles büßen . Er wird es mir mit seinem Leben bezahlen, dass er mir meines zerstört hat . „FLINT!“ kreische ich über die Menge hinweg und höre mich dabei wahrscheinlich an, wie eine Verrückte . Verwirrt dreht er sich um und blickt suchend umher . Ich bin nur noch wenige Schritte von ihm entfernt, als er mich endlich erkennt und ein diabolisches Grinsen sein Gesicht verzerrt . Selbst Voldemort ist weniger angsteinflößend für mich, als er und weniger irre erst Recht . „Hallo Schätzchen . Hast du mich vermisst?“ fragte er, doch erwartete er keine Antwort . „Incendio!“ Flint kneift die Augen zusammen, als er in letzter Sekunde dem heranfliegenden Blitz ausweichen kann, der ihn zu verbrennen gedroht hatte . „Das du auch nie dazulernst . Eine Chance hast du noch, kommst du mit mir weg von hier? Wir können ein normales Leben führen irgendwo, nur wir zwei .“ „Du hast sie doch nicht alle . Was geht eigentlich in deinem gestörten Kopf vor, wie Irre kann ein Mensch sein! Ist dir bewusst, was du mir angetan hast? Ich würde mich auf der Stelle umbringen, wenn mich noch einmal einer deiner dreckigen Finger berühren würde .Du wirst sterben, das schwöre ich bei Merlins Leben . Crucio!“ Wieder kann er knapp ausweichen, setzt dieses Mal jedoch zu einer Gegenattacke an . „Wenn du mich nicht willst, selber Schuld Schlampe! Petrifikation.“ Auch mich verfehlt der gleißend helle Lichtstrahl nur um Wenige Zentimeter . „Defodio!“ „Imperio!“ „Protego Maxima . Bombada!“ „Finite . Incarcerus, Reductio!“ Zwei Lichtblitze fliegen mit enormer Geschwindigkeit auf mich zu . Meine Muskeln sind verkrampft, meine Gedanken rasen . Es ist vorbei, es ist endlich vorbei . Meine Kraft reicht für ein letztes „Avada Kedavra.“, jedoch sehe ich nicht einmal mehr, wie mein langjähriger Feind leblos zu Boden geht . Das nächste, was ich fühle ist Hitze . Harter Stein und ein schweres Gewicht . Angst zuckt durch meinen Körper . Sollte sich sterben nicht eigentlich friedlich anfühlen? Kräftige Schauer jagen durch meinen Körper und bringen alles in mir zum beben . „Fee .“ Höre ich eine dumpfe Stimme sagen, deren Atem ich sanft auf meinem Gesicht spüre . Eine weitere Welle der Angst fährt durch meine Glieder . Jemand berührt mich, jemand fasst mich an, jemand hat mich zu Boden gerissen, jemand presst mich zwischen sich und den Boden . Panisch fange ich an zu schreien, nehme die beruhigenden Worte gar nicht war . Ich kann nicht mehr, schießt es mir immer wieder durch den Kopf . Es ist zu viel, ich nicht mehr . Meine Kraft ist am Ende . Und endlich, endlich wird alles um mich herum schwarz und Stille umhüllt mich wie sanfte Schwingen . Von Moment zu Moment wird alles friedliche und schon in der nächsten Sekunde schwebe ich in den friedlichen Zwischendimensionen meines Unterbewusstseins . Was denkt ihr, Happy End oder nicht? ;)

40.91 % der User hatten die Auswertung: Bevor wir zur Auswertung kommen muss ich noch etwas loswerden. Ich schrieb diese Geschichten vor langer Zeit mit gerade mal 13 Jahren. Erstmal nicht abschrecken lassen, das hat keinerlei Einfluss auf den Inhalt oder die Sprache gehabt. Allerdings war ich damals noch nicht sehr vertraut mit Satzzeichen ect. Also bitte überseht einfach die falsche Kommasetzung und konzentriert euch auf den gesamten Inhalt und die Geschichte. Ich wollte die Geschichten nur endlich mal online stellen, da sie mir zu viel bedeuten um in meinem Archiv zu verfallen ;). Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, ich wünsche euch viel Faszination! *~* Herzlichen Glückwunsch! Titel: Inside Lied: All of me, John Legend Du bist: Isolaria „Easy“ Steward Deine Familie: Du bist Reinblütig, was deine Eltern zwar stolz macht, aber sie haben weder Vorurteile noch sonstige Probleme mit Muggelstämmigen und Halbblütern . Du hast einen Bruder, der zwei Jahre älter ist als du und nach Slytherin geht . Deine Eltern lieben dich, auch wenn du dich ihnen gegenüber eher kalt verhältst . Dein Dad hat eine hohe Position im Ministerium und deine Eltern waren während Voldemorts erster Machtparodie Mitglieder im Orden des Phönix. Du hast Pech schwarze, große Locken und ausdruckslose, große, graue Augen . Du bist groß und schlank . Du bist selbstbewusst, mitfühlend, frech, ironisch, dreist, schlagfertig, skrupellos, kalt, mutig, lustig und manchmal tust du ein wenig eingebildet . Sonstiges: Vor den meisten versteckst du deine Gefühle, was dir schwer fällt, da sie bei dir stärker sind als bei anderen . Du kennst das Gefühl scheinbar von innen zerrissen zu werden, obwohl eigentlich gar nichts passiert. Gefühlsausbrüche vor anderen kannst du dir nicht leisten, was manchmal in dir ab geht ist nicht mehr normal. Du bist in Gryffindor in Harry's Jahrgang, unternimmst aber lieber etwas mit älteren Schülern wie den Zwillingen. Du spielst seit der zweiten Klasse als Jägerin im Gryffindor-Quidditch Team . Deine Geschichte beginnt in deinem 4. Jahr: „ANGELINA!“ brülle ich so laut es geht über den überfüllten Bahnsteig . „HIER!“ ruft sie ebenso laut zurück und ich sehe ihren Braungebrannten Arm über den Köpfen der Menge auf mich zu wackeln. Dann kommt sie zwischen einer Gruppe Erwachsenen hervor . „Ange!“, „Easy!“ schreien wir jetzt gleichzeitig und fallen einander um den Hals . Acht Wochen habe ich meine Freunde jetzt schon nicht mehr gesehen! Ich meine, acht Wochen ohne soziale Kontakte meines Alters . Geht 's noch? Seelenverstümmelung ist das . „Wo sind Alicia und die Zwillinge?“ frage ich dann . „Schon im Zug glaube ich . Du bist mal wieder viel zu spät dran!“ tadelt sie mich und ich verdrehe die Augen . „Jawohl Miss, das nächste Mal werde ich auf schlafen verzichten, dann fällt es mir nicht so schwer auf zu stehen.“ Ange grinst . „Jetzt komm schon, sonst fahren die ohne uns los!“ Und schon rennen wir in den Zug . Von meinen Eltern habe ich mich schon verabschiedet und sie haben mal wieder ein riesen Theater gemacht . Mein Bruder Isaac ist natürlich sofort zu seinen Slytherin Freunden gerannt . Ehrlich, was findet der so cool an diesen Todesser Fans? Trotzdem muss ich eins gleich klarstellen . Auch wenn Zac (wie er genannt wird) und ich die jeweils anderen Freunde nicht leiden können, ist und wird er immer der wichtigste Mensch für mich bleiben . Ohne meine Eltern, naja .. ehrlich gesagt finde ich meine Mutter etwas lächerlich und unser Verhältnis ist nun mal nicht das Beste . Im Zug finden wir das Abteil mit unseren Freunden sofort .Ich umarme sie alle ewig . Die Fahrt ist ziemlich cool und die Klone stellen uns einige ihrer neuen Erfindungen vor . Die zwei sind echt genial, was Scherzartikel und so betrifft . Als der Zug ankommt laufe ich erst einmal in vollem Tempo in jemanden rein .Toll! „Tut mir Leid, ich habe dich..“ weiter komme ich nicht, als ich sehe wer vor mir steht . Blaise Zabini . Weiberheld Nummer eins und das schon seit der zweiten Klasse . Seit dem versucht er auch schon mich rumzukriegen. Tja, ich suche mir meine Typen lieber selber aus . Außerdem wäre es furchtbar, wenn er mich zu seiner, nicht allzu kleinen, Sammlung Ex-Freundinnen zählen könnte . Ich nehme nur Jungs mit Niveau, zwar auch nur für ein paar Wochen aber was soll 's . Die sind mir schließlich alle egal, nur irgendwelche Fremden mit denen ich ein bisschen Spaß haben kann . So etwas wie Liebe, gibt es nur freundschaftlich . Mein Bruder ist mein aller, aller bester Freund und irgendwann danach kommen Ange und die Zwillinge . Danach noch Alicia und Katie aber zu meinen besten Freunden zähle ich sie nicht . Sie sind halt immer dabei . „Wow Isolaria, nicht so stürmisch . Hast du mich etwa so vermisst?“ reißt mich Zabini aus meinen Gedanken . Spöttisch sehe ich ihn an . „ Ja natürlich, ich wollte dir gerade hinter her zur Kutsche rennen.“ sage ich ironisch. „Na, jetzt bin ich ja hier, willst du mit zu uns kommen?“ Er zeigt auf eine Gruppe Slytherin Jungs ein Stück weiter hinter . Ich lege ihm nur kurz mitleidig die Hand auf die Schulter . „Such dir lieber jemanden in deiner Liga .“ Mit Schwung drehe ich mich um und laufe auf meine Freunde zu, die das Ganze grinsend beobachtet haben . „Manche Leute wissen einfach nicht, wann es klug ist aufzugeben.“ sagt Alicia kopfschüttelnd und ich stimme ihr zu .In der Kutsche fällt mir dann wieder etwas ein . „Mist, ganz vergessen . Wisst ihr schon, das dieses Jahr das Trimagische Tunier in Hogwarts stattfindet?“ „Echt? Cool!“ kreischt Ange auf und die Zwillinge grinsen sich an . „Denkst du auch...“ „..was ich denke?“ fangen sie schon an aber ich unterbreche sie . „Dass ihr das gleich wieder vergessen könnt .“ Verständnislos schauen sie zu mir . „Die Teilnahme ist ab 17. Tut mir Leid Jungs.“ Sie blicken beleidigt ein . „Als ob uns ..“ „..das aufhalten könnte!“ Und genauso kommt es ja auch, dass sie mit langen weißen Bärten im Krankenflügel landen . Hermine hat sie ja noch gewarnt aber die beiden wollen ja nicht hören .Dass jedoch dieses Jahr Quidditch ausfällt finde ich echt dämlich . Jederzeit würde ich diesem lächerlichen Weihnachtsball ein gutes Spiel vorziehen . Überhaupt finde ich diese ganze Aufregung extrem übertrieben . Jeden Tag kommen irgendwelche Typen angelaufen und fragen mich, ob ich mit ihnen zum Weihnachtsball gehen möchte . Die meisten kenne ich nicht mal beim Namen, wie kommen die also auf so etwas? Meine Freunde sagen mir ständig, dass ich wohl das beliebteste Mädchen ganz Hogwarts bin .Warum ist mir selber ein Rätsel . Vielleicht weil sich niemand, naja fast niemand, mit mir anlegt und ich immer zu meiner Meinung stehe und sie auch durchsetze . Ich finde das sollte jeder machen . Gerade bin ich auf dem Weg zur großen Halle, Ange neben mir . Da laufen wir genau in eine Gruppe Slytherins rein . Typisch . Flint, Pucey, Zac, Nott und Montague . Flint steuert auf mich zu . „Hey Easy, das hübscheste Mädchen der Schule geht doch sicher mit mir zum Weihnachtsball .“ Ja, natürlich weiß ich, dass er mich meint, bin ja nicht blöd. Trotzdem laufe ich einfach an ihm vorbei . „Ich glaube nicht, dass Angelina mit dir zum Ball will, Flint.“ Kurz laufe ich zu meinem Bruder und begrüße ihn mit einem Kuss auf die Wange, während Ange rot wie eine Tomate wird. „Hi, weißt du, wo Viktor gerade ist?“ Ja Viktor Krum . Er ist unser Cousin und ich sollte ihm etwas über Hermine erzählen. Schon komisch . Alle Mädels laufen ihm hinter her und er will Hermine Granger . Aber okay, würde mich für sie freuen . Vielleicht vergisst sie Ron dann mal . „Am See trainieren.“ Er hat noch nie sehr viel geredet, das ist auch gut so, ich rede für zwei. „Danke.“ Ich strahle ihn noch einmal an und mache mich sofort auf den Weg zum See . Das geht die nächsten Tage mehr oder weniger so weiter . Mitte November kommt Professor Flitwick nach dem Unterricht zu mir . „Entschuldigung Miss Steward, Sie wissen ja vom Weihnachtsball, nicht wahr? Dumbledore hat die Schicksals Schwestern eingeladen und sie spielen einige ihrer Berühmten Lieder . Allerdings würde ich Sie darum bitten, einige Muggel Lieder zu singen, als Abwechslung . Sie haben so eine wundervolle Stimme.“ sagt er entzückt und klatscht einmal in seine kleinen Hände . Aber mit so einem Angebot habe ich nicht gerechnet . Ich liebe singen, wirklich . Musik ist das einzige was ein bisschen gegen mein kleines Problem hilft . (Darauf komme ich später zurück.) Andererseits kann es für mich auch gefährlich sein . Und vor drei Schulen zu singen? „Ich weiß nicht Professor, ich würde selber gerne au den Ball.“ 1. „Das ist doch kein Problem . Vier, fünf Lieder, das reicht . Sie dürfen sich diese auch selber aussuchen . Ich freue mich schon! Dann kommen sie nach den Schicksals Schwestern auf das Programm .“ Er läuft wieder zurück zu seinem Büro . Hat der mir überhaupt nicht zugehört? Na egal . Dann sing ich halt eine Viertelstunde . Aber welche Lieder? Ich liebe so viele.. Ich erzähle keinem von meinem Auftritt und überlege jede freie Minute welche meine Lieblingssongs ich singen soll . Vier Tage darauf, werde ich durch mein Problem allerdings ein wenig abgelenkt . Es ist Dienstag und wir haben gerade Verwandlungen . Es ist die letzte Stunde für heute und ich habe mich größtenteils entschieden, was die Playlist angeht . Ich denke trotzdem die ganze Zeit darüber nach . Was ist, wenn ich auf der Bühne stehe und es passiert? Oder wenn ihnen mein Auftritt nicht gefällt und sie die Lieder albern oder so finden . Ich bin wirklich nervös . Ungeduldig sitze ich auf meinem Platz neben Hermine . Da passiert es wieder . Fast jeden Monat passiert es . Ein Kloß bildet sich in meinem Hals und es fühlt sich an, als würde man mir die Luft abschnüren .Ich fange an leise zu Keuchen und springe mitten in McGonnagalls Rede auf und starre vor mir in die Luft . Schnell zum Raum der Wünsche! „Entschuldigung.“ krächtze ich noch und stürme aus der Tür . Wieder einmal schauen sie mir alle nach, aber das interessiert mich nicht . Mit aller Kraft, die ich habe, versuche ich die Treppen hinauf zu rennen . 4. Stock . 5. Stock . 6. Stock . Schon fängt die Luft um mich an, unkontrolliert um mich herum zu wirbeln . Komm schon . Endlich . 7. Stock . Schnell renne ich zur hinteren Wand und laufe eilig drei mal an ihr vorbei . Langsam wird mir schon schwindelig . Dann erscheint endlich die Tür . Ich stürze nach innen und schlage die Tür zu . Der Raum ist wie immer eine Riesige Beton Fläche mit einer Matratze in der Mitte . Ich werfe mich auf jene und ein Sturm tobt um mich . Das Gefühl in meinem Inneren erdrückt mich und füllt mich mit Schmerz und Leere . Nichts . Ich fange an zu schreien, wie es nicht mehr normal ist . Ich kreische und schreie mir die Seele aus dem Leib, damit sie den Kloß aus meinem Hals mitnimmt . Ich kann nicht anders. Es ist jedes mal so . Ich muss schreien sonst würde ich vermutlich sterben . Um mich herum treffen die Luftmassen so extrem aufeinander und dann auf den Boden zu, dass dieser explodiert . Kleine Tornados bewegen sich im Kreis um mich und reißen die Matratze mit sich . Ich lasse mich ebenfalls in die Luft ziehen und bleibe dort stehen, während neben mir die Welt unterzugehen scheint . Ich schwebe aber bewege mich nicht von den Stelle . Ein Wirbel schließt sich um mich und wird immer stärker und schneller . Immer noch schreie ich . Ich habe keine Kraft, nicht zum stehen, nicht zum atmen . Ich ersticke aber nicht . Ich muss nicht atmen . Meine Haut saugt soviel in mich, wie ich brauche . Ich kreische schon über eine Minute am Stück und der Boden kracht auseinander und der Wind hinterlässt Krater in der Erde . Betonstücke wirbeln durch die Luft und krachen mit Ohrenbetäubendem Lärm an die Wände . Trotzdem bin ich lauter . Kein Brocken erwischt mich . Die Windhose um mich herum schleudert sie von mir . Endlich spüre ich die Befreiung . Der Kloß in meinem Hals ist mitsamt der Leere gewichen . Meine Kehle schmerzt, aber das ist gar nichts für mich . Ich bemerke es nicht einmal . Langsam lösen sich die Wirbel auf . Die Matratze landet wieder unter mir und ich sinke erschöpft nach unten . Als ich liege, ist alles verschwunden . Nur die Krater in Wand und Boden sind noch da . Ich kann aufhören zu schreien . Keuchend und unendlich müde schließe ich die Augen . Meine Verkrampften Glieder entspannen sich langsam wieder und bleiben reglos liegen . Ich bewege mich nicht . Wie gesagt, atmen brauche ich nicht . Man könnte denken, ich sei tot . Zwei Stunden später geht es wieder und ich mache mich auf den Weg zur großen Halle . Gerade gibt es Mittagessen . Gut, wenigstens ein bisschen Kraft tanken . Was an solchen Tagen mit mir passiert, weiß ich nicht . Außer mir wissen davon nur mein Bruder und Dumbledore . Der weiß leider auch nicht, was mit mir los ist . Meine Gefühle, jedes noch so kleine und unbedeutende wie Misstrauen oder Langeweile und jedes Hauptgefühl wie Glück oder Wut, jedes von ihnen ist bei mir um ein Vielfaches stärker als bei jedem anderen . Beim singen kann ich sie ausdrücken und bei meinen Lieblingssongs entspanne ich mich etwas und kann die Gefühle ein wenig verdrängen . Leere ist kein richtiges Gefühl, deswegen ist es das schlimmst für mich, Leere zu fühlen . Es zerreißt mich . Nichts kommt da ran . Kein Schmerz der Welt kann es mit leere aufnehmen . Meine Gefühle täuschen mich nie, man kann Illusionen nicht fühlen . Immer noch erschöpft komme ich in der großen Halle an . Und wieder starren sie . Es wird still, als ich reinkomme . Wie ich so etwas hasse . Herausfordernd schaue ich in ihre neugierigen Augen und treffe auf den Blick von Zac . Er sieht mich mitleidig und fragend an . Wir verstehen uns ohne Worte . Er fragt ob wir später wieder Reden, so wie nach jedem „Schub“ . Ich nicke und bedeute ihm, dass ich erst essen will . Kühl schaue ich noch einmal in die Halle . Dann bewege ich mich mit hoch erhobenem Kopf auf die Zwillinge zu . Sie machen mir zwischen sich Platz und ich setze mich . Immer noch werde ich angestarrt . Was wollen die denn alle? Ich kann es ihnen nicht erzählen und das will ich auch nicht . Es geht sie einen Scheiß an, wirklich . „Euer Essen wird kalt .“ rufe ich noch spöttisch in die Schülermenge und sie wissen, dass sie sich jetzt lieber abwenden sollten, was sie glücklicher Weise auch langsam tun . „Wirst du uns jemals sagen..“ „..warum du immer verschwindest?“ fragen dafür jetzt meine besten Freunde . „Hofft, dass ihr es nie erfahrt .“ Damit war das Thema für mich auch wieder beendet . Nach dem Essen, das nebenbei gemerkt Fantastisch(!) geschmeckt hat, gehe ich zum Slytherin Tisch . Zwar saß ich schon gefühlte 100 mal hier aber einige Schlangen schauen mich immer noch giftig an, wenn ich in ihre Nähe komme. Das ignoriere ich dann immer, so wie jetzt . Ich tippe Zac auf die Schulter und er schaut auf . „Kommst du?“ frage ich ihn mit schwacher Stimme, die man von mir sonst gar nicht kennt . Er nickt nur und lächelt leicht . Zusammen laufen wir nach draußen auf den Hof und setzten uns auf eine der Mauern. „War es wieder so schlimm?“ fragt er mich dann . Ein mal ist er schon dabei gewesen . Er wurde vom Wind geschnappt und durch die Luft geschleudert . Zum Glück ist er damals mit einer leichten Gehirnerschütterung davon gekommen . Jetzt schüttele ich den Kopf. „Nein. Ich habe das Gefühl, es wird von mal zu mal schlimmer.“ sage ich niedergeschlagen. „Das tut mir Leid, Kleine. Hast du mal versucht es zu kontrollieren?“ „Kontrollieren? Ich kann dabei nicht einen klaren Gedanken fassen, wie soll ich es dann bitte kontrollieren!“ „Oh, ja sorry. Schlechte Idee. Aber langsam fangen sogar meine Freunde an, mich nach dir zu fragen und ich kann nur sagen, dass ich nicht weiß, was los ist . Das werden sie uns nicht mehr lange abkaufen .“ „Um die mache ich mir am wenigsten Sorgen . Oder hast du deine Freunde etwa nicht im Griff?“necke ich ihn . Abwehrend hebt er die Hände . „Aber natürlich . Voll und ganz . Nur bin ich halt nicht mit der ganzen Schule befreundet .“ „Ja, schade.“seufze ich und lege meinen Kopf an seine Schulter . „Was ist nur anders an mir? Wieso bin ich so? Warum kann ich nicht einfach eine normale Hexe sein!“ beklage ich mich bei ihm . „Sorry, ich kann dir das nicht sagen .“ „Trotzdem, danke dass du immer für mich da bist .Ich hab dich lieb.“ „Ich dich auch, Kleine.“flüstern wir noch Sichtwechsel, Fred' s Sicht, nächster Tag: „Ich kann nicht . Halb Hogwarts hat sie schon gefragt oder noch mehr . Sie wird mich nur komisch angucken und mir einen Korb geben . Nein . Das ganze ist zwecklos. George! Wieso musste ich mich auch ausgerechnet in SIE verlieben . Jede Andere wäre besser, warum sie! Ich habe auch nur Pech .“ heule ich mich mal wieder bei meinem Bruder aus . „Boah! Du solltest dich mal hören! Das wird ja immer schlimmer mit dir . „Oh George, ich liebe sie ja so . Wieso bin ich für sie nur ein Freund . Mir geht es ja so schrecklich!“ Das kann man ja nicht mit an hören . Frag! Sie! Einfach! Kann ja wohl nicht so schlimm sein.“ „Klar, das sagst gerade du . Oder hast du schon Angelina gefragt?“ Er wird rot bis zur Haarwurzel . Das reicht als Antwort . „Da siehst du's . Nein, nein, nein. Ich bin einfach zu feige . WIR sind einfach zu feige dafür .“ In diesem Moment hören wir jemanden . „Jetzt lass mich endlich in Ruhe! Ich habe NEIN gesagt! Fred, George HILFE!“ Easy' s wütenden Rufe schrecken uns auf . Sofort sprinten wir zum Eingang des Gemeinschaftsraums . Da sehe ich sie . Verzweifelt versucht sie einen Ravenclaw Typen raus zu drücken . Mein Bruder und ich packen ihn einfach an den Schultern und werfen ihn auf die Treppe . „Lass sie in Ruhe . Sie hat nein gesagt!“ gifte ich ihn an . Dann schließen wir das Portrait von innen und Easy lässt sich mit einem lauten stöhnen und mit dem Gesicht zuerst auf das Sofa fallen . George grinst sie an . „Die Verehrer werden von Jahr zu Jahr hartnäckiger, was?“ „Das ist überhaupt nicht witzig! Die haben doch alle einen Knall! Ich weiß nicht mal wie der Typ heißt . Was wollen die denn alle von mir .“ „Tja, manche Jungs wollen eben nur das Eine!“ stichelt er weiter . Easy wirft eines der Kissen nach ihm . „Du bist so ein Idiot! …. Freeed?“ wendet sie sich dann mit einem Engelslächeln zu mir . „ Oh, der Ton kann nichts gutes bedeuten .“ murmele ich noch und setze mich auf die Sofa Lehne und ziehe die Beine nach oben. „Ja, was ist mit mir?“ „Geh mit mir zum Ball.“ „WAS!“ Vor Schreck falle ich zur Seite und lande hart auf dem Boden . „Ach ko-omm schon! Biiitttteee. Dann hören die Typen vielleicht endlich auf mich zu nerven .“ „Wieso fragst du ihn und nicht mich?“ fragt George gespielt beleidigt . Ich werfe ihm einen bitterbösen Blick zu . Wehe der versaut mir das jetzt. „ Weil DU nur nach einer Ausrede suchst um nicht Ange fragen zu müssen.“ sagt sie vorwurfsvoll und ich fange an zu lachen . George bleibt still. „ Also Fred, was ist jetzt?“ „Dir ist schon klar, dass ich mich damit zur meist gehassten Person von Hogwarts mache oder?“ grinse ich sie an . Jetzt kommt der Hundeblick . Oh nein, das ist gemein! „Na gut, ich gehe gerne mit dir zum Ball .“ Zwinker ich und sie strahlt . „Prima!“ Dann geht sie hoch in ihren Schlafsaal . Ich glaubs nicht! Ich bin echt ein Glücks Pilz! Normale Sicht, Tag des Balls Die 1. Aufgabe war echt spannend . Harry kann einem echt leid tun aber er war wahnsinnig gut! Jetzt haben es sogar die Letzten gecheckt, dass er hier bestimmt nicht mit machen wollte . Heute ist der Ball . 2 Stunden vor Beginn, mache ich mich mit Ange, Katie und Alicia fertig . Ich habe mein Traumkleid in Hogsmead gefunden . Es bildet einen wunderschönen Kontrast zu meinen schwarzen Haaren, die ich mir hochstecke und nur einige einzelne Strähnen heraus nehme . Meine ausdruckslosen Augen betone ich mit hell grünem Lidschatten und meine Lippen werden leicht rosig .Als Schuhe habe ich weiße Ballerinas an. Kleid: http://photos.erdbeerlounge.de/images/bookmarks/1/ 3/9/139479/AICS/fs/300/300/Abendkleid-in-Gruen_139 479.jpg „Oh! Easy du siehst Märchenhaft aus! Da wird man echt neidisch.“ sagt Katie gerade . Ich lächele sie dankbar an, ja, ich bin ganz zufrieden mit mir, aber die drei sehen auch mega super aus! Besonders Ange . George hat es übrigens wirklich hinbekommen Ange zu fragen und sie hatte beinahe einen Herzinfarkt vor Glück! Als wir die Treppe nach unten zur Halle schreiten, starren uns alle, wirklich alle an . George, Fred und Lee bekommen die Münder nicht mehr zu . George sieht Angelina wie betäubt an und als ich vor ihr zu ihnen laufe, klopfe ich ihm kurz auf die Schulter und flüstere ihm ein „Georgi! Du hast da ein bisschen Sabber.“ ins Ohr, woraufhin er mich nur dümmlich angrinst . Dann gehe ich weiter zu Fred . Er sieht wirklich Schick aus in dem schwarzen Anzug . Erwartungsvoll sehe ich ihn an, aber es kommt nichts. „ Fred? Hallo?“ frage ich verwirrt . Langsam löst er sich aus seiner Starre . „Du siehst wunderschön aus!“ Zufrieden grinse ich ihn an . „Dankeschön . Du siehst auch super aus .“ Er bietet mir Gentelman -Like seinen Arm an und wir betreten die Halle, sie ist atemberaubend schön geschmückt . Das mich auch hier noch viele anschauen bemerke ich gar nicht . Als der Eröffnungstanz der Champions vorbei ist, ziehe ich Fred sofort auf die Tanzfläche . Er ist ein guter Tänzer . 2,3,4,5,6 Tänze! Dann tippt ihm jemand auf die Schulter . „Dürfte ich deine Begleitung für einen Tanz entführen?“ Es war zwar keine richtige Frage, aber sie war höflich ausgedrückt . Also zieht Fred widerwillig ab . Adrian Pucey nimmt meine Hand und dann tanzen wir, langsam und perfekt . Die ungläubigen Blicke blende ich aus, nur weil ich mit einem Slytherin tanze, mal ehrlich . Nach einem Tanz ist es aber auch schon wieder vorbei und jetzt muss ich auf die Bühne! Verwirrte Blicke folgen, als die Schicksals Schwestern mir Platz machen und Professor Flitwick das Wort an die Menge richtet . „Entschuldigt die kleine Unterbrechung aber ich habe Miss Steward gebeten heute Abend ebenfalls zu singen .“ Und dann fängt die Musik an . Kurz warte ich auf meinen Einsatz . Ich bin nicht nervös, ich weiß, dass ich singen kann und die Musik beruhigt mich . 1. Lied: Requiem for Blue Jeans, Bastille 2. Lied: We are young, 3OH!3 3. Lied: Midnight Strikes, Lafee 4. Lied: Young and Beautiful, Lana del Rey Die meiste Zeit habe ich meine Augen zu . Wenn ich sie öffne sehe ich einige Mädchen an ihren Partner gelehnt und sich im Takt wiegend . Beim letzten Lied schaue ich kurz zu Fred, der mich bewundernd anschaut, zu meinem Bruder der mich liebevoll anlächelt, und dann zu Adrian . Während der letzten Zeilen blicken wir uns in die Augen . 'Will you still love me, when I'am not young and beautiful.' Dann wende ich schnell den Blick ab und tosender Applaus bricht aus . Viele Mädchen haben tränen in den Augen . Ich lächle und als ich George und Ange küssend(!) sehe verwandelt es sich in ein fettes Grinsen . „Na endlich George!“ rufe ich noch ins Mikro und viele lachen . Die beiden werden rot und ich bekomme Ange's Killerblick zu spüren der aber viel zu belustigt aussieht um böse zu wirken . Einmal winke ich noch, dann gehe ich durch die immer noch klatschende Menge nach draußen . Raus aus der großen Halle, raus aus Hogwarts, raus in den Schnee, rein in den verbotenen Wald . Ich spüre die Kälte nicht . Ich gehe in die Mitte einer Lichtung . Unendliche Ruhe füllt mich aus . Ich fange an mich zu drehen . Langsam und dann immer schneller . Meine Arme halte ich über meinen Kopf . Der Wind fängt an sich mit mir zu drehen . Leicht weht er um meinen Körper und dreht mich weiter und weiter . Nach einiger Zeit höre ich auf . So ein schönes Gefühl hatte ich noch nie . Die Luft wird wieder normal . Dann sehe ich ihn . Fred. Er steht neben einem Baum am Rand der Lichtung und sieht mich ungläubig an . Mist! Bitte hat er es nicht gesehen! Aber wieso sollte ich auch mal Glück haben . Er kommt auf mich zu . „Wie hast du das gemacht?“ geht’s vielleicht noch direkter? „Was meinst du?“ „Der Wind und deine Haare .“ „Meine Haare?“ frage ich ehrlich verwirrt, was ist denn mit denen . „Die sind die ganze Zeit so geblieben . Nichts hat sich bewegt beim drehen .“Mist . Noch so eine Nebenwirkung . Ausrede, Ausrede! „ Das ist so ein Zauber, damit die Frisur richtig sitzt.“ Das klingt doch glaubwürdig oder? Ja, anscheinend schon. „Ach so, und der Wind?“ „Was soll mit dem gewesen sein?“ „Er hat sich mit dir gedreht, Wie ein Schleier, den du festhältst.“ „Also das hast du dir eingebildet.“ „Wenn du meinst.“ Geschluckt . „Lass uns zurück zum Schloss, mir wird kalt .“ Wieder eine Lüge, ich spüre immer noch nichts, aber er lächelt . „Okay.“ Zeitsprung Seit dem Ball ist nicht viel interessantes passiert . George und Ange sind das Traumpaar der Schule! Mit Adrian habe ich immer noch kein Wort gewechselt und Ange hat mich darüber aufgeklärt, dass er nur mit mir getanzt hat, mit niemandem sonst, nicht einmal mit seiner Begleitung . Das finde ich zwar etwas komisch aber naja. Es ist beinahe vergessen. Irgendwie bin ich wieder mit Cedric ins Gespräch gekommen . In der ersten Klasse (in meiner ersten, das heißt in seiner dritten) waren wir die aller besten Freunde . Dann hat er sich zum absoluten Mädchenschwarm entwickelt und wir haben uns leider aus den Augen verloren . Nach den Ferien habe ich dann angefangen ihm mit seiner Aufgabe zu helfen und zusammen haben wir das Rätsel auch bald gelöst . Bei seiner zweiten Aufgabe, habe ich dann einfach Hogwarts angefeuert . Harry und Cedric, go! Mittlerweile sind wir also wieder richtig gute Freunde, auch wenn ich denke, dass Cho eine Schlampe ist . Aber wenn er meint . Ich habe ihn gewarnt! Zeitsprung, dritte Aufgabe: „Ich sag es euch, ich habe kein gutes Gefühl bei der Sache.“ Und mein Gefühl täuscht mich nie, das können die Zwillinge aber nicht wissen . „Ach komm schon, das ist nur ein Labyrinth .“ „Mach dir nicht unnötig Sorgen.“ Versuchen die beiden mich zu beruhigen . Ich weiß aber das etwas nicht stimmt . Sie bewegen sich ganz komisch hin und her . Ja, so ungefähr kann ich sagen, wo sie sind . Ich kann jetzt nämlich spüren, wie sich die Luft bewegt, wenn ich mich darauf konzentriere . Moment.. „Sie sind weg!“ Scheiße, da ist was passiert . Meine Freunde schauen mich verwirrt an . Ich achte nicht auf sie . So schnell es geht springe ich auf(wobei ich natürlich mal wieder die Aufmerksamkeit auf mich lenke, aber egal ) und laufe zu Dumbledore . „Professor, wirklich . Da stimmt etwas nicht . Sie haben sich einfach in Luft aufgelöst . Ich kann es fühlen . Sie sind nicht mehr im Labyrinth . Einfach weg, Futsch. Ich verstehe das nicht.“ Sage ich verzweifelt zum ohnehin besorgt aussehendem Schulleiter. Zack! In diesem Moment laden Harry und Cedric als letzte im Stadion . Aber .. Wieso weint Harry? Cedric? Die Trompeten haben wieder angefangen zu spielen . „Ahh!“ Mein Schrei übertönt alles und es wird stiller . Cedrics Vater fängt ebenfalls an . Ich höre nichts mehr . Leere und Schmerz breiten sich in mir aus . Nein, nicht jetzt, nicht hier! Mein Blick trifft den von Zac und ich sinke in mich zusammen . Mein Körper verkrampft sich .. Mein Bruder reißt die Augen weit auf und drängt sich durch die Massen auf mich zu .Entfernt merke ich, wie er mich hochhebt und wegträgt, hinein in den verbotenen Wald . Er trägt mich auf eine Lichtung in der nähe . „Verschwinde! Schnell!“ flüstere ich und er lässt mich widerwillig alleine . Hier können sie vom Schloss aus alle Stürme sehen, aber das kann ich nicht ändern . Dann fängt es wieder an . Ich bin mir sicher, es wird schlimmer . Mit jedem Mal werden die Tornados kräftiger und die Schäden gravierender . Die Wirbel strecken sich hoch in den Himmel, Bäume werden aus der Erde gerissen . Cedric, .. Er war so ein guter Mensch, wieso? Wieso musste er sterben? Ich muss wissen, was passiert ist, wo sie waren! Keine halbe Stunde später komme ich schwerfällig auf die Beine . Viel zu früh, eigentlich aber dieses mal ist Wut mit im Spiel . Und die macht nun mal stark. Als ich den Gemeinschaftsraum betrete kommt meine beste Freundin sofort auf mich zu gestürmt . „Wo warst du denn? Du hast alles verpasst . Harry meint Du-weißt-schon-wer ist zurück und der Pokal war ein Portschlüssel und Moody war gar nicht Moody sondern irgend so ein Todesser und Cedric wurde getötet und..“ an dieser Stelle bricht sie ab und sieht mich mitleidig an . „Das tut mir Leid . Ich weiß ja, dass ihr schon länger befreundet wart. Aber hast du den Verbotenen Wald schon angeschaut? Ein Schlachtfeld! Die Hälfte der Bäume ist ausgerissen . Das waren komische Stürme! Sie kamen viel zu schnell und haben sich viel zu schnell wieder aufgelöst. Tornados? Hier? Das gibt’s doch gar nicht. Wenn da nicht die Todesser ihre Finger im Spiel hatten! Wenn sie solche auf Hogwarts loslassen, sind wir bald alle tot! Es ist schrecklich!.“ Ange hat Tränen in den Augen . „Ich glaube nicht, dass das passieren wird . Nehms mir bitte nicht übel, ich will jetzt lieber ins Bett.“ Sie nickt und kurz darauf lege ich mich hin . Ein Portschlüssel hat sie gesagt, deswegen waren sie weg! Ich bin auch echt dämlich, dass ich da nicht selber drauf gekommen bin . Jetzt bin ich aber viel zu müde zum nachdenken . Zeitsprung: Die Ferien verbringe ich größtenteils mit den Zwillingen und Ron, später dann auch noch mit Hermine . Ich habe viel über den Orden nachgedacht . Ich finde es echt dämlich, dass sie uns nicht an den Sitzungen teilnehmen lassen . Als Harry dann zu uns gebracht wird und Hermine und ich von seinem Verweis erfahren, werden wir fuchsteufelswild . So eine Unverschämtheit! Wegen einem Zauber können die ihn doch nicht gleich von der Schule werfen .Hogwarts ist viel zu wichtig für Harry, die versuchen echt alles, um ihn zum schweigen zu bringen . Wenn ich mit zu diesem Prozess dürfte, würde ich denen mal ordentlich die Meinung geigen! Leider habe ich das vor den anderen nicht so harmlos ausgedrückt, weshalb mir Moody auch gleich „Hausarrest“ erteilt . Das Verhör geht aber dank Dumbledore gut aus . Tja, als Muggel wäre er Präsident eines Debattierclubs . Am ersten September sitze ich zwischen den Klonen am Gryffindortisch . Katie, Alicia und Ange sitzen uns gegenüber . Neben Fred sitzt Ron, der wiederum neben Harry sitzt . Das beschreibe ich so ausführlich, weil ich es irgendwie lustig finde . Unser ganzes Quidditchteam und Ron und Hermine, vereint . So sollte es immer sein . Es könnte ein perfekter Tag werden, dann kommt Miss. Piggy . Dolores Jane Umbride . Mein Vater hat mal mit ihr zusammen gearbeitet, als rechte Hand des Ministers. Er glaubt Harry die Sache mit Voldemort, kann den Minister aber nicht umstimmen . Von Piggy habe ich schon viel gehört, allerdings nur schlechtes . Als ich sie oben am Lehrertisch sitzen sehe, pruste ich unaufhörlich los . Als sie dann auch noch zu ihrer lächerlichen Rede ansetzt, muss ich mir in die Hand beißen, um nicht laut loszulachen . Die anderen finden das alles nicht so komisch und nehmen ernst, was sie sagt . Von dem Tag ist die pinke Pest über Hogwarts ausgebrochen . In meiner ersten Stunde halte ich mich noch zurück und von Harry 's Narbe, die er beim Nachsitzen bekommen hat, kriege ich nichts mit . Meine Gefühle verwirren mich zunehmend . George hat mir erzählt, dass Fred schon lange in mich verliebt ist . Ich bin mir aber nicht sicher ob das, was ich für ihn empfinde, Freundschaft oder Liebe ist . Eines schönen Morgens sitze ich mal wieder zwischen meinen Freunden beim Frühstück, als Ange George warnend ansieht . „Haltet euch zurück Jungs, ich will nicht, dass ihr das noch einmal machen müsst . Ihr müsst sie ja nicht auch noch provozieren .“ „Wovon redest du Ange?“ frage ich sie, ich bekomme echt nichts mehr mit . „Die beiden haben sich mal wieder Nachsitzen eingehandelt, bei Umbridge und die steht auf Blutfedern .“ Ich wende mich an Fred und ziehe ungläubig die Augenbrauen hoch . Er weiß, was ich damit sagen will, verdreht die Augen und zeigt mir die Narbe an seiner Hand . „Ist halb so wild, wirklich .“Ich lasse mich jetzt bestimmt nicht mehr beruhigen . „Wie viel solltet ihr schreiben?“ „40 Sätze .“ gibt er widerwillig zu . 40? Ist die Frau noch ganz dicht? Der Blutverlust musste dramatisch sein . Wie kann jemand es wagen, meinen Freunden zu schaden? ( Ja, bei sowas wirst du zum Tier.) „Wer noch?“ „Harry musste mal und Neville . Bisher noch nicht mehr denke ich .“ Ohne ein weiteres Wort stehe ich auf . Meine erste Stunde ist VgddK . Piggy kann was erleben! Erst will ich aber auf ihren nächsten Zug warten . Wie immer lesen wir die theoretische Anwendung der Zauber. Nicht, das ich die Praxis nötig hätte, nein . Remus hatte mich ein „Naturtalent“ genannt . Ein bisschen übertrieben hat er aber schon . Harry lieferte sich mal wieder eine hitzige Diskussion unserer netten Lehrerin . Er versuchte vergebens ihr den Ernst der Lage zu erklären und sie stellt ihn als Lügner da . Als sie ihn zum Nachsitzen verdonnern will, versuche ich so ruhig wie möglich einzugreifen . „Bei allem Respekt, das ist nun wirklich nicht nötig . Sie sollten seine Narbe erst einmal verheilen lassen . Harry versucht nur zu helfen .“ Toll, jetzt diskutiere ich mit ihr, aber da ich höflich bleibe, gibt es für uns beide kein Nachsitzen . Nach dem Unterricht bedankt sich Harry bei mir, aber ich knurre ihm nur zu, dass diese Frau noch ihr pinkes Wunder erleben wird . Bei meiner äußerlichen Gelassenheit überrascht ihn mein herrischer Ton . Ich mache mich auf den Weg zu Hermine, denn ich habe eine Idee . „Hermine, warte . Ich muss mit dir reden . Ungestört .“ Sie versteht und wir verschanen uns im hintersten Teil der Bibliothek . „Wir müssen etwas tun, wenn uns in der Schule nicht beigebracht wird, wie wir uns verteidigen sollen, müssen wir es wo anders lernen . Harry wäre genau der richtige Lehrer und ich könnte möglicherweise auch noch etwas beisteuern .“ Sie erklärt mir, dass sie die gleiche Idee hatte und wir organisieren ein Treffen in Hogsmead . Als Harry den anderen erklärt, dass das meiste seiner Taten nur Glück war, verdrehe ich genervt die Augen . „Man Harry, darum geht es doch . Nur wer seine Angst überwindet ist mutig . Nur wer intuitiv das Richtige tut, ist wirklich begabt .Das ist doch nicht so schwer zu verstehen .“ „Danke Easy, genau das habe ich versucht zu sagen .“ pflichtet Hermine mir bei . Sie wird mir immer sympathischer, denn sie weiß worum es geht und was wichtig ist . Wir finden trotz des anfänglichen Misstrauens viele Mitglieder für die DA . Ich finde den Namen genial . Er klingt so sarkastisch . In den Stunden bis zu den Weihnachsferien helfe ich Harry beim unterrichten, da mir die Zauber alle schon bekannt sind . Ich habe früh angefangen zu kämpfen . Es hat mich fasziniert meine Kräfte immer höher zu trainieren. In den Ferien gehe ich mit ihnen zum Hauptquartier . Ich freue mich für die Weasleys, dass es Arthur wieder besser geht . Als Sirius Harry und mir den Stammbaum der Blacks zeigt, erkenne ich meine Tante wieder . Er freut sich über ein weiteres gutes Familienmitglied und wir verstehen uns sofort besser . Tonks kenne ich schon von einigen Treffen meiner Tante . Ich finde sie super und man sieht ihr und Remus „die Sache“ sofort an, wenn man mich fragt. Am zweiten Weihnachtstag stehe ich Abends ihn der kleinen Bibliothek des Hauses Black . Wenn ich vorher etwas schönes lese, kann ich einfach besser schlafen . Plötzlich steht Fred neben mir . „Du solltest längst im Bett sein, es ist spät .“ belehrt er mich . „Du bist auch noch hier.“ „Ich bin auch älter.“ „Und ich reifer.“ kontere ich . Solche Sätze kommen bei uns häufiger vor . „Was soll das den bedeuten?“fragt er gespielt gekränkt zurück . Im schwachen Licht des Kerzenscheins liegt seine eine Gesichtshälfte im Schatten . „Das weißt du ganz genau.“ flüstere ich ihm ins Ohr . Oh Mist! Ich hatte zu lange keinen Typen mehr . Ich kann doch nicht einfach mit meinem besten Freund flirten, der zu allem Überfluss auch noch in mich verliebt ist . Das finde ich viel mehr schmeichelnd als problematisch oder unangenehm . Aber er geht leider, leider auf meinen anzüglichen Ton ein. „Willst du damit etwa sagen, ich sei kindisch?“ Seine Augen funkeln . Unsere Gesichter sind sich nah, zu nah, dass ich das kommende hätte abwehren können . Mit einem Mal lagen meine Lippen auf seinen. Oder seine auf meinen? Ich kann es wirklich nicht sagen . Der Kuss wurde immer wilder und stürmischer . Ohne uns voneinander zu lösen, gehen wir in mein Zimmer . Die Tür geht zu und das Verlangen gewinnt die Überhand . Fred sagt, er versteht meine Gefühle und er akzeptiert es . Eigentlich ist es gut, dass ich ihn nicht liebe . Ich bin mir nämlich 1. nicht sicher, ob ich überhaupt lieben kann und 2. sicher, dass wenn ich jemanden Küssen würde, den ich wirklich liebe, dass meine Gefühle zu einem Schub werden würden . Also kann ich nur hoffen, mich niemals zu verlieben . Ich führe mit Fred jetzt also eine Art halb-geheime Affäre . Für ihn reicht eine körperliche Beziehung und ich finde es herrlich unkompliziert . Piggy's Schuleinfluss wird immer schlimmer . Dumbledore hat sozusagen beinahe seinen Job verloren. Zac war zwar nicht im Inquisitionskommando, aber die DA unterstützt er auch nicht . Slytherins wurden sowieso bevorzugt, weiß der Geier was Pink Piggy gegen Gryffindor hat . Harry wollte den anderen den Patronus beibringen . Diesen Zauber habe ich noch nie wirklich ausprobiert . Meine einzigen wirklich glücklichen Erinnerungen sind die an meinen Bruder . Meine Freunde sind mir zwar auch sehr, sehr wichtig, aber wenn ich mit ihnen zusammen bin, überlagern andere Gefühle das Glück . Wie alle anderen gelingt auch dieser Zauber beim ersten Versuch . Vor aller Augen schießt ein riesiger Adler aus meinem Zauberstab und breitet sich in der Mitte des Raumes zu seiner vollen Größe aus . „Sehr gut, Easy.“ Meint Harry und ich grinse zufrieden . Auch die anderen schaffen es nach und nach . Plötzlich fängt alles an zu beben . Ich gehe auf die Wand mit dem kleinen Loch zu . Umbridge! Harry zieht mich gerade noch rechtzeitig zurück, sodass keiner der Felsbrocken mich trifft . Alle versuchen zu fliehen, durch den aufwirbelnden Staub, an der pinken Pest und ihrem Gefolge vorbei . Dann werde ich hart am Arm gegriffen und davon gezerrt . Als ich wieder alles erkennen kann sehe ich die Person vor mir . „Adrian!“ keuche ich . Seine Meerblauen Augen fixieren mich und ich kann kann nicht anders, als meinen Blick abzuwenden . Dann lässt er mich los . „Lauf.“ überrascht sehe ich wieder auf . „Du lieferst mich nicht an Umbridge aus?“ „Natürlich nicht Easy! Dein Bruder würde mich umbringen . Jetzt verschwinde schnell.“ Er lächelt und ich renne davon . Ich spüre seinen Blick auf mir brennen, bis ich um die nächste Ecke biege . Im Schlafsaal lasse ich mich verwirrt auf mein Bett fallen . Was war das denn jetzt? <Nein> Ich muss mich schon selber ermahnen . Für meine verkorksten Gefühle ist später noch Zeit . Jetzt geht es darum, wo die sind, die keine Fluchthilfe hatten, was mit ihnen passiert und wer alles geschnappt wurde . Eine gefühlte Ewigkeit warte ich mit Lavender, die ebenfalls fliehen konnte, auf die anderen . Als sie endlich kommen und sagen, dass Dumbledore weg ist, bin ich geschockt . Er kann uns doch nicht einfach mit Piggy alleine lassen! Doch das kann er leider schon . Der pinke Albtraum wird Dumbledores Ersatz . Als ob ihn jemand ersetzen könnte! „Easy, wir müssen reden.“ Skeptisch blicke ich zu Fred auf, der einen SEHR untypischen Ton angeschlagen hat . „Also es ist so, Fred und ich ..“ George. „..werden dieses Jahr noch unseren Scherzartikelladen eröffnen..“Fred „..und übermorgen schmeißen wir die Schule .“ Den Satz spricht George viel zu schnell aus . Ungläubig sehe ich den beiden in die Augen . „Das ist ein Scherz oder? Ihr habt doch sowieso nur noch ein paar Monate .“ „Wir brauchen die UTZ's nicht und wir wären nicht wir..“Fred „..wenn wir nicht auch einen besonderen Abgang machen .“ Versuchen sie zu erklären . Ich bin jedoch nur enttäuscht . Sie wären eh bald weg gewesen und jetzt gehen sie einfach, ohne daran zu denken, was mit ihren Freunden ist . Bin ich ihnen so egal, dass sie es erst zwei Tage vor ihrem Verschwinden für nötig halten es mir zu erzählen? Da hätten sie gleich einfach verschwinden können . „Das freut mich für euch beide . Dann ein schönes Leben noch, die Herren und viel Glück.“ spucke ich ihnen Tonlos ins Gesicht . Sie sehen mich gequält an aber das ist mir egal . Sie hätten wissen sollen, dass ich mich verraten fühle . Hätten sie früher mit mir darüber gesprochen, hätte ich es vielleicht sogar verstanden . Sie wissen, dass sie zu den wichtigsten Menschen meines Lebens zählen und jetzt gehen sie einfach und ich weiß nicht einmal, ob wir uns wieder sehen werden . Den darauffolgenden Tag verbringe ich ausschließlich mit Zac, der es nur zu gern unterstützt, dass ich die beiden Chaoten ignoriere . Als sie dann die Prüfungen sprengen sitze ich nur unbeweglich auf meinem Platz, gehe danach aber mit den anderen raus . Alle jubeln ihnen zu, klar . Umbridge's Gesicht war der Wahnsinn . Ich stelle mich etwas abseits der anderen Schüler hin und bevor sie ganz verschwinden rufen sie mir noch etwas zu. „Es tut uns Leid Easy ..“ „..Bis bald, wir werden dich vermissen .“ Wortlos gehe ich zurück ins Schloss und die beiden fliegen in den Sonnenuntergang . Ab diesem Zeitpunk verbringe ich meine Zeit entweder mit Zac und seinen Kumpels oder mit dem goldenen Trio . Mit Zac's Freunden verstehe ich mich erstaunlich gut und sogar sie respektieren mich . Nur Malfoy aus meinem Jahrgang hasst mich auf den Tod seid der Sache auf dem Quidditchfeld . Immer wenn ich komme verzieht er angewidert das Gesicht oder schnaubt verächtlich bevor er verschwindet . Das quittiere ich entweder mit einem Engelsgleichem Lächeln oder einem Lachanfall . Die Sache lief übrigens so ab: Flashback, 5. Jahr vor den Weihnachts Ferien: Die Slytherins haben haushoch gegen uns verloren und wie jedem bekannt sein sollte, sind Slytherins keine guten Verlierer . Ich sehe aus der Luft Malfoy und die Zwillinge auf dem Feld stehen . Es sieht aus, als ob die Situation eskalieren könnte, also fliegen die Mädels, Harry und ich zu ihnen . Die Schlangen Mannschaft tut das gleiche . Schon aus einigen Metern Entfernung hört man die Lästereienn von Malfoy . Er zieht mal wieder übel über die „Blutsverräterfamilie“ her und macht Anspielungen auf ihr weniges Geld und ihre anscheinend fette Mutter . Während die anderen die Twins festhalten gehe ich seelenruhig auf Malfoy zu . „Das „fett“ war erbärmlich, selbst für deine Verhältnisse . Und da gebt ihr immer damit an, wie gut erzogen ihr seid. Tzz, tzz.“ Ich schüttele bedauernd den Kopf . „Und was die anderen Sätze angeht . Ja Dracolein, alle die nicht so stinkreich sind wie du können dir wirklich Leid tun . Wer würde nicht gerne für ein bisschen Geld, eine glückliche Familie gegen eine mit Todessern und Crutiatus-Flüchen eintauschen(Ein Hoch auf den Sarkasmus!) . Also wirklich . Ich glaube du solltest dringend deine Prioritäten ändern . Es ist wirklich schade, wie verzogen du bist, dabei ist deine Mutter so eine nette Frau . Nun ja, ich würde dir empfehlen, dich von meinen Freunden fern zu halten, sonst-gibt-es-Ärger!“ Ich bedenke ihn mit einem letzten Mitleidigem Blick und gebe ihm eine schallende Schelle (xD) . Bevor ich mich umdrehe, sehe ich noch in die entsetzten und ungläubigen Gesichter der Slytherins . Ein Gesicht sticht aber raus . Adrian hat ein fettes Grinsen aufgesetzt und schenkt mir einen anerkennenden Blick . Meine linke Augenbraue zuckt kurz, dann zwinkere ich ihm frech zu und drehe mich auf dem Absatz um . Malfoy starrt mir mit geröteter Backe hinterher . Mit provozierendem Hüft-schwingen ziehe ich meine Mannschaft zu unserer Kabine . Drinnen jubeln sie alle los . „Easy, das war der Wahnsinn!“ brüllt Ange und ich grinse . Die Zwillinge heben mich hoch und alle klatschen . Ironisch deute ich eine Verbeugung an und wir brechen alle in schallendes Gelächter aus, als wir uns an Malfoy's Gesicht erinnern . Gegenwart: Kein Wunder also, dass er mich hasst . Er wird immer noch regelmäßig mit meinen Sprüchen aufgezogen ( Entschuldigt, wenn ich die Stelle wenig (!) verändere ;)) Harry hatte geträumt, dass Voldemort Sirius foltert und Umbridge hat uns bei ihrem Kamin erwischt . Sie hat uns in die große Halle gebracht und alle Schüler zusammengerufen und nach einem Anhaltspunkt für Dumbledore's Aufenthaltsort gefragt . Niemand weiß etwas . Natürlich nicht, wir waren ja auch auf einem ganz anderen Weg . Als sie Snape nach dem Veritaserum fragt und er nichts mehr hat, will sie auf den Cruciatus – Fluch umsteigen . Die Halle hält den Atem an . „Das ist illegal.“ Hermine ist die einzige, die sich traut etwas zu sagen . „Was Cornelius nicht weiß, macht ihn nicht heiß .“ Meint Umbridge nur und mit diesem Satz ist das Fass übergelaufen . Mit einem gezielten schlag in die Magengrube und einem mit Eisenspitzen verstärktem Tritt in die Kronjuwelen setze ich den Gorilla, der mich festgehalten hat schachmatt . Piggy schnappt empört nach Luft und will etwas sagen, aber ich komme ihr zuvor . Meine Stimme kling ruhig und gefährlich . Die Ruhe vor dem Sturm, im wahrsten Sinne der Wortes . „Was bilden sie sich eigentlich ein? Haben sie sich schon einmal selber sprechen gehört? Sie gehören nicht nach Hogwarts . Sie gehören in eine Psychiatrie! Dieses hysterische Gegacker kann man sich ja nicht anhören ohne die Krätze zu kriegen . Überhaupt sind sie nur hier, weil das ach so tolle Ministerium Angst vor der Wahrheit hat und sie Harry' „Lügen“ ruhigstellen sollen . Es würde mich nicht wundern, wenn ihr selber alle vor dem dunklen Lord kriecht . Sie würden super in seine Reihen passen . Krank, erbärmlich, der Wahn vom reinen Blut und sie sind genau wie sie immer scheiße angezogen . Sie versuchen sich selber groß erscheinen zu lassen in dem sie andere unterdrücken . Es wird nicht mehr lange dauern, bis der Meister zum Ministerium kommt . Schon jetzt sind Todesser in ihren Reihen und sie werden sich ihm unterwerfen wie ein kleines Schoßhündchen . Sie bringen uns keine Zauber bei, weil sie Angst vor ein paar Kindern haben . Und dann brechen sie ihre eigenen heiligen Regeln und greifen nach einem unverzeihlichen Fluch? Viel Spaß in Askaban ist mein Antwort .“ Alles ist ruhig . Schüler und Lehrer sind entsetzt über mein Verhalten . Einige nennen es Mut, für die meisten ist es aber pure Dummheit . Ich bin halt eine Löwin und jeder sollte eines wissen . Löwen lassen sich nicht unterdrücken und wenn du ihnen auf den Schwanz trittst, bist du sowieso schon tot . „Wie kannst du es wagen?“ zerreißt Miss. Piggy's entsetzlich hohe Stimme die Stille . „DU . Du hast es nicht anders gewollt . Glaube ruhig, wenn ich dir sage, dass mir das gleich sehr viel Spaß bereiten wird .“ „Das war es wert, na los! Sagen sie es! Cru..“ Ich provoziere sich noch aber das ist nicht mehr nötig . „CRUTIO!“ schreit sie durch die Halle und mich trifft ein greller Blitz aus ihrem Zauberstab . Ich spüre ein ziehen im Arm, wie bei einem Muskelkater . Ich warte auf den unerträglichen Schmerz, von dem sich alle im Zusammenhang dieses Fluches erzählen, aber nichts kommt . Lautes Gemurmel mach sich in der Halle breit . „ Was ist? Haben sie da Zaubern verlernt oder es noch nie in der Praxis versucht?“ Höhne ich zu Umbridge, die mich entsetzt ansieht . Langsam, wie in Trance dreht sie sich um und richtet ihren Zauberstab auf Hermine, die als sie der Fluch trifft in sich zusammen sackt und erstickte Schreie von sich gibt . Piggy lässt wieder von ihr ab und Ron stürzt zu Hermine . Den Zauberstab auf mich gerichtet, spricht sie den Fluch noch einmal aus . Wieder dieses Ziehen . Ungläubig blicke ich zu Hermine . „Das ist er? Das ist der unerträgliche Schmerz?“ Ich breche in schallendes Gelächter aus . Diese ahnungslosen Narren . Alle sehen mich schon beinahe ängstlich an . „Wie machst du das?“ fragt Hermine mit schwacher Stimme . „Ich mache gar nichts . Keinen Gegenzauber, nichts! Ihr habt ja alle keine Ahnung . Ihr wisst nicht, was wirkliche Schmerzen sind . Wie es ist etwas zu fühlen, dass euer Inneres auflöst . Schmerz ist nichts gegen Leere! Kein Schmerz der Welt kann etwas anderes ersetzten . Ihr seid blind, lasst euch von falschen Gefühlen täuschen . Dieser Folterfluch ist nichts weiter als eine Illusion .“ Bitter sehe ich alle an . Dann wende ich mich an Harry . „Los jetzt, wir müssen Tatze helfen .“ Er schaut zu Malfoy, der ihn immer noch verkrampft festhält . „Lass- ihn- los!“ fauche ich ihn an und er entfernt sich von uns . Zu siebt stürmen wir aus der Halle (Ginny, Luna, Neville, ich und das Trio) . Pinkie folgt uns und im verbotenen Wald wird sie von Zentauren verschleppt . (Damit das noch passiert ^^) Luna hat die Idee mit den Thestralen und bald darauf stehen wir im Saal mit den Prophezeiungen . Das es dort auch eine über mich gibt, erfahre ich an diesem Tag nicht mehr. Was genau passiert, kann ich nicht sagen . Todesser kommen und Malfoy erpresst Harry . Ich stehe neben ihm, da es keiner geschafft hat mich zu schnappen . Reden tue ich nicht, die ganze Zeit, kein Wort . Die Mitglieder des Ordens kommen und alle kämpfen . Ich blicke mich um, auf der Suche nach denen, die am dringendsten Hilfe brauchen . Remus und Dora kämpfen gemeinsam gegen vier Todesser . Ich stelle mich zwischen sie und flüstere „Malestia.“ Das soll möglichst keiner hören . Die vier werden gegen die Wand geschleudert und bleiben reglos liegen . Als Remus überrascht schaut und mich dann erkennt, tritt ein wissender Blick in seine Augen aber der Kampf geht weiter . Bellatrix tötet Sirius und läuft weg, Harry und ich hinterher . Als Voldemort kommt, kann ich meinen Blick nicht von ihm wenden. Ich habe Tom Riddle auf Bildern gesehen, die aus seiner Schulzeit stammen. Er sah gut aus, sehr gut sogar . Es ist so eine Verschwendung . Er hätte alles erreichen können und hat sie trotzdem für diesen Weg entschieden, für den, der alles zerstören würde . Friede wird so hart erkämpft und doch nie gewonnen . Ich bekomme nichts mit, von dem was mit Harry geschieht. Sichtwechsel, Adrians Sicht: Nun sind schon vier Monate seit meinem Abschluss vergangen . Im Ministerium habe ich sofort eine gute Stelle bekommen, das ganze Gelerne für die UTZ's hat sich eben doch gelohnt . Zac arbeitet sozusagen als mein Partner, was ich wirklich super finde. Zum einen, weil er schon immer einer meiner besten Freunde war und zum anderen, weil ich so immer weiß, dass es Easy gut geht . So lange habe ich sie nun schon nicht mehr gesehen und es vergeht kein Tag, an dem ich sie nicht vermisse . Irgendwie ist es ja echt albern, dieses Klischee von „Liebe auf den ersten Blick“ . Aber es gibt sie wirklich . Seit einigen Wochen ist sie jetzt wieder in Hogwarts . Wenn sie ihrem Bruder die Lage erklärt, schreibt sie hin und wieder, er soll mich grüßen . Allein schon diese kleine Aufmerksamkeit zaubert mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht . Zac weiß das alles leider schon lange . 'Leider' heißt es, weil er mich bei jeder Gelegenheit damit aufzieht, dass ich zu feige war es ihr zu sagen . Easy lässt oft durchsickern, dass sie überhaupt nicht glücklich ist . Ist ja auch verständlich . Ihr besten Freunde und ihr Bruder sind alle aus der Schule und sie hat noch ganze zwei Jahre vor sich . Sichtwechsel, normale Sicht: Mein 6. Jahr ist die absolute Katastrophe! Zac, Ange und die Zwillinge sind weg und ich sitze hier rum! Immer häufiger tröste ich meine Langeweile mit irgendwelchen Typen .Nach diesem Slug- Treffen habe ich mich sogar fast auf McLaggen eingelassen . Zum Glück hat sich rechtzeitig mein Gehirn gemeldet, der ist echt unter jeglichem Niveau . Ich freunde mich außerdem mehr und mehr mit Theodore (Nott), Harry und Hermine an . Auf Ron bin ich wegen der Sache mit Lavender echt sauer . Das kann der Hermine doch nicht antun! Jeder auf Hogwarts war sich doch immer sicher, dass die beiden mal heiraten würden . Ich meine, noch offensichtlicher geht es doch wohl nicht . Aber der tolle Ron checkts einfach nicht . Und als ob dieses Jahr nicht schon beschissen genug wäre, passiert dann auch noch das . Zusammen mit Harry betrete ich die große Halle . Meine Laune ist auf dem absoluten Nullpunkt . Wieder einmal haben Hermine und Ron sich in die Haare gekriegt . Warum macht Ron nicht endlich mit dieser * Piieep * Schluss? Das kann so echt nicht weiter gehen . Harry ist auch schon total genervt . Wir setzen uns neben Neville zum Essen und Harry macht wieder Anspielungen auf Malfoy . Er ist schon richtig paranoid und folgt ihm ständig überall hin . Kopfschüttelnd schmiere ich mir einen Toast . Alle anderen sind schon am Essen und die Halle ist erfüllt vom lauten Gerede der Schülermassen . Mc.Gonagall geht mit schnellen Schritten auf Dumbledore zu und flüstert ihm etwas zu .Mit besorgter Miene steht dieser auf und zusammen verlassen sie die Halle . Verdutzt schauen wir ihnen nach . Keine zwei Minuten später betreten sie erneut die Halle . Jedoch sind bei ihnen noch drei weitere Personen . „Zac!“ rufe ich überrascht aus und stehe auf . Mein Bruder sieht mich und kommt auf mich zu. Ich erkenne Moody und Kingsley, die mit Dumbledore diskutieren . Als Zac mich erreicht nimmt er mich sofort fest in den Arm . Ehrlich verwirrt erwidere ich seine Umarmung . „Ist alles ok? Was ist passiert?“ Er schluckt einmal und sieht mir traurig in die Augen . „Todesser, was sonst . Sie waren bei uns zuhause und .. und sie haben sie getötet . Mum und Dad, die Todesser wussten, dass sie im Orden waren .“ Moody, Dumbledore und Co. treten ebenfalls zu uns und sehen mich mitleidig an . „Das ist bedauernswert... Ist bekannt, woher sie ihren Aufenthaltsort kannten?“ frage ich Kingsley professionell . Bei meiner unbekümmerten Miene spiegelt sich Verwirrung auf ihren Gesichtern . Zac seufzt . „Ich wusste ja, dass du mit Mum nicht so gut auskommst, aber ich hatte ehrlich gedacht, dass dir ihr TOD etwas mehr ausmachen würde.“ sagt er dann traurig . Ich sehe ihm mitfühlend in die Augen und zucke mit den Schultern . „Es tut mir auch wirklich Leid für dich, für mich ist der Verlust nicht so groß, wie für dich .Aber der Tod ist nicht unser Feind . Ich habe es dir schon Mal gesagt, bedaure lieber die Lebenden als die Toten .“ Er nickt nur und dreht den Kopf zu Dumbledore. „ Wir schätzen, dass es nicht mehr lange dauert . Das Ministerium wir immer schwächer .“ flüstert er, damit ihn sonst keiner im Saal hören kann . Dumbledore nickt leicht. „Wir müssen wieder los, die Arbeit wartet nicht.“ sagt Moody schroff aber in seinem Blick liegt etwas, dass stark an Anerkennung erinnert .Tja, seine Devise lautet nun mal, Gefühle nicht zeigen und am besten ganz ausschalten, sonst ist das eine Schwäche . Wenn der wüsste, wie Recht er hat . „Ach, wisst ihr, wer es war?“ „Greyback, Dolohow und noch zwei andere, die nicht identifiziert werden konnten.“ Meint Kingsley . „Aber das spielt doch keine Rolle. Tot ist tot .“ „Nein Moody, wenn ich sie sehen sollte, habe ich einen vernünftigen Grund sie fertig zu machen .“ belehre ich ihn mit einem verschlagenen Grinsen . „Mach keine Dummheiten, Kleine.“ Mein Bruder umarmt mich noch einmal kurz und dann müssen sie leider wieder gehen . Toll, jetzt ist meine Laune wieder im Keller . Ich laufe zurück an meinen Platz und bemerke die entsetzten Blicke auf mir . Irritiert sehe ich mich um und setze mich kurz darauf wieder neben Harry . Auch er und Neville starren mich mit offenem Mund an . Die Halle hat also alles mitgehört . „Du nimmst das einfach so hin? Macht dir der Tod deiner Eltern wirklich überhaupt nichts aus?“ fragt Ginny wütend . Sie sitzt neben Dean und ihr Gesicht scheint mit ihrem Ton überein zu sein. „Das habe ich nie gesagt, außerdem, was geht dich das bitte schön an?“ frage ich angewidert . Ich hasse es, wenn man sich in meine Angelegenheiten einmischt . Und ich hasse es, wenn man in so einem Ton mit mir redet . „Deine Eltern haben dich geliebt, das sollte dir nicht so egal sein.“ giftet sie zurück. „Tut mir Leid, wenn ich nicht in Trauer und Selbstmitleid versinke, wie du das vielleicht tun würdest . Nicht jeder erwidert solche Gefühle, okay? Vielen Dank auch, wegen deiner Laune ist mir jetzt echt der Appetit vergangen .“ Wütend erhebe ich mich und stolziere aus der Halle . Was fällt der denn eigentlich ein? Ich laufe in die Kerker . Ich mag sie, hier ist es ruhig und einsam . Genau das, was ich manchmal brauche . Nach einigen Minuten komme ich am Slytherin Gemeinschaftsraum an . Ich lehne mich an die Wand und warte . Auf wen? Auf Theo natürlich .Jetzt sind mir die Slytherins wirklich am liebsten . Keine hysterischen Kinder, die von dir erwarten in Tränen auszubrechen . Der Erste, der nach ein paar Minuten kommt, ist Malfoy . Er scheint kaum überrascht mich zu sehen . „Theo?“ fragt er und ich nicke . „Willst du drinnen warten?“ positiv überrascht hebe ich eine Augenbraue, nicke jedoch wieder . Er öffnet leise das Portrait und lässt mich hinter sich eintreten . Sofort laufe ich zu einem der verwinkelten Fenster und setze mich auf die eingekerbte Wand . Malfoy sieht mich noch einmal an und verschwindet dann leise im Schlafsaal . Etliche Minuten (und Schüler ) später, tritt Theo dann mit Blaise in den Gemeinschaftsraum. „Na endlich.“ rufe ich aus und setze mich wieder aufrecht hin . Er blickt sich um und grinst mich kurz darauf an . Beide setzen sich neben mich . „Nerven dich die coolen Gryffindors etwa?“ fragt Blaise sarkastisch . „Und wie!“ stöhne ich genervt und lehne mich an Theos Schulter . „Aber wisst ihr, was wirklich bescheuert ist .“ Abrupt setze ich mich wieder auf . „Ich bin jetzt in den Ferien auf der Flucht . Und Zac auch . Oh Gott, ich muss mit Dumbledore sprechen .“ Ich will aufstehen, aber Theo hält meinen Arm fest und zieht mich wieder zurück . „Es ist fast Nachtruhe . Du solltest lieber wieder in deinen Gemeinschaftsraum .“ Als er meinen entsetzten Blick sieht, fährt er fort . „Du kannst natürlich auch hier schlafen . Ist ja nichts neues für dich, mit irgendwelchen Typen im Bett zu liegen .“ Feixend sieht er mich an und ich öffne empört den Mund . „Tzzzz...“ „Jetzt komm schon .“ lacht Theo und zieht mich hinter ihm und Blaise in den Schlafsaal . „Du kannst es dir auch gerne in meinem Bett gemütlich machen .“ bietet Blaise mir noch überschwänglich an aber ich zeige ihm nur einen Vogel. So in etwa verläuft das gesamte Schuljahr . Dumbledore hat mir erklärt, dass mein Bruder bereits im Hauptquartier lebt und ich in den Ferien ebenfalls dorthin gehen soll . Gesagt, getan . Es ist die zweite Ferien Woche . Einer der verwirrendsten Tage meines Lebens . Ich wache in meinem Zimmer im Haus der Familie Black . Ich fühle etwas, wie eine Art Anziehungskraft. In meinem kurzen Nachthemd schleiche ich die Treppe runter . Es ist bestimmt schon elf Uhr . Ich laufe, das Gefühl als Kompass, durch den Flur auf die Küchentür zu . Ich höre Stimmen, wir haben also Besuch . Normalerweise sind Zac und ich meistens alleine hier, außer bei den Versammlungen . Für die meisten verbindet dieses Haus zu viele Erinnerungen mit Sirius und Dumbledore . Sein Tod war sehr schlimm für uns alle . Es ist klar, dass Draco unter Druck gesetzt wurde, aber dass Snape Dumbledore wirklich umgebracht hat! Ich öffne die Küchentür. Da steht, lässig an die ‚Theke‘ gelehnt, Adrian Pucey. Was macht der denn hier? Oh Merlin, wenn die Ordensmitglieder herausfinden, dass er im Hauptquartier ist, werden sie ausflippen! Moody hat sich ja schon dagegen gewehrt, dass Zac hier her darf. „Slytherin bleibt Slytherin!“ hatte er gesagt. Nur, weil er mein Bruder ist wurde er hier aufgenommen, aber Adrian könnte als Bedrohung gelten. Das ist zwar kompletter Schwachsinn, aber hier werden langsam alle etwas paranoid. Völlig in Gedanke bemerke ich nicht, dass wir uns anstarren. Dann fällt mir das komische Gefühl wieder auf. Es führt zu ihm! Entgeistert sehe ich ihn an . Was soll das denn werden? Irritiert erwidert er meinen Blick, aber keiner von uns kann die Verbindung lösen. Ein Räuspern lässt mich aufschrecken . Zac steht an der Spüle und schaut verwirrt von Adrian zu mir . „Mitkommen Brüderchen.“ Damit drehe ich mich um und gehe die Treppe hoch . Kurz nachdem ich in meinem Zimmer angekommen bin, gesellt sich auch Zac zu mir . „Was war das denn grade?“ fragt er mich sofort aber ich ignoriere ihn gekonnt . „Was macht er hier?“ will ich stattdessen wissen . „Wonach sieht es denn aus? Er besucht mich.“ „Du kannst ihn doch nicht einfach ins Hauptquartier bringen!“ „Wieso denn nicht? Wir können ihm vertrauen, echt .Du glaubst doch nicht echt, dass Adrian irgendwas mit Todessern zu tun hat!“ „Du meinst außer, dass sein Onkel einer ist und sein Vater einer war?“ frage ich spöttisch und er muss auch grinsen . „Genau .Das war wohl nicht das beste Argument.“ „Üb weiter . Nein, aber ehrlich mal . Mir ist schon klar, dass man ihm vertrauen kann und ich hab auch nichts dagegen, dass er hier ist, aber wir hatten schon genug Probleme damit, beide hier wohnen zu dürfen. Wenn einer der anderen herausfindet, dass er hier ist .. Du weißt doch, dass sie gerne übertreiben. Dich haben sie hier akzeptiert, manche mehr andere weniger, aber das hier sollte nun mal ein geheimer Ort sein und kein .. kein Motel!“ belehre ich ihn . „Kein was?“ fragt Zac verwirrt . „Vergiss es und bleibe für immer ahnungslos.“ „HEY!“ kommt es plötzlich von unten und mein Bruder und ich erstarren kurz . „Ouhh Zac, was hast du wieder gemacht!“ Schnell rennen wir die Küche runter in den Flur, wo sich drei Leute gegenüber stehen . „Klone!“ quietsche ich mit leuchtenden Augen und die Zwillinge wenden ihren Blick von Adrian ab zu mir, ehe ich den beiden um den Hals falle . „Wir haben uns ja ewig nicht gesehen! Was macht ihr hier? Wo wart ihr die ganze Zeit? Wieso seid ihr nicht früher gekommen? Oh mein Gott, ihr könnt doch nicht einfach nach über einem Jahr einfach so, Peng!, im Flur stehen! Wie läuft der Laden?“ frage ich aufgeregt und Fred und George grinsen mich an . „Eigentlich wollten wir dich nur zum Fuchsbau bringen, du weißt doch, Harry soll abgeholt werden und du wolltest unbedingt dabei sein .“ Hashtag! Ich schlage mir mit der Hand an die Stirn . „Ich Vollidiotin! Wie konnte ich das vergessen! Zwei Minuten! Gebt mir zwei Minuten, dann bin ich da .“ „Warte Easy, was macht ER hier?“ fragt Fred und sieht Adrian misstrauisch an . Dieser grinst nur selbstgefällig und ignoriert Fred’s missbilligenden Ton. „Mein Bruder hat Besuch von einem Freund, das ist nun wirklich nicht ungewöhnlich . Was ist mit dir Zac, kommst du mit oder bleibst du?“ „Ich denke nicht, dass ich bei einem von deren Geheimaufträgen erwünscht bin .“ „Ach was . Aber okay, zur Hochzeit kommst du aber!“ Ich umarme ihn kurz und renne noch einmal in mein Zimmer, um mir was anzuziehen . In der Aufregung habe ich ganz vergessen, dass ich nur in einem von Sirius‘ alten Shirts geschlafen habe . Das ist jedenfalls viel bequemer als noch ne Hose oder so dazu. Sichtwechsel, Adrians Sicht: Also ganz ehrlich, so hatte ich mir den Besuch bei Zac und Easy aber nicht vorgestellt . Diese nervtötenden Weasleys müssen aber auch immer zur falschen Zeit auftauchen. Jetzt stehen mein bester Freund und ich den Zwillingen im Flur gegenüber und alle warten auf Easy . Es gefällt mir ganz und gar nicht, wie dieser Fred sie anschaut . Ein Wunder, dass er noch nicht angefangen hat zu sabbern . Keiner von uns sagt ein Word, bis Easy die Treppe runterkommt . Sie hat sich umgezogen und verabschiedet sich noch einmal von ihrem Bruder und lächelt mir zu . Wie vorhin in der Küche liegt wieder diese Spannung zwischen uns, die die Luft zu zerreißen scheint . In ihren grauen Augen blitzt der Schalk und sie hebt stolz das Kinn, ehe sie sich umdreht und mit den Zwillingen verschwindet . Sichtwechsel, Normale Sicht: Ich stehe im Haus der Dursleys, zusammen mit anderen Ordensmitgliedern und Freunden . Fred und George haben versprochen nichts von Adrian zu erzählen, damit sich alle auf den Auftrag konzentrieren können . Ich fliege mit Charlie, dem zweitältesten der Weasley Kinder . Was so viele wissen, weiß ich jetzt auch . Vielsafttrank schmeckt furchtbar! Ich möchte ehrlich gesagt gar nicht wissen, was da alles drin ist . Jetzt sehe ich jedenfalls aus wie Harry, was ich extrem lustig finde . Die ganze Zeit kann ich meine Kommentare à la „Viel Platz in der Hose!“, nicht lassen . Bald fliegen wir los, Charlie und ich nebeneinander auf den Besen . Doch wie alle wissen sollten, wurden wir verraten und Todesser greifen uns an . Zig schwarze Gestalten auf Besen fliegen auf uns zu, doch der Trick mit den vielen Harry’s scheint zu funktionieren . Ich muss schnell handeln, um möglichst viele Todesser auf einmal zu erwischen . Als ca. 15 von ihnen in unsere Richtung kommen und die anderen ausweichen, bleibe ich wo ich bin und hebe meinen Zauberstab . „Cantente!“ Eine gewaltige Druckwelle schießt aus meinem Zauberstab und die Todesser fallen nacheinander vom Besen bzw. mit ihren Besen, zu Boden . „Was war das denn?“ schreit Charlie von unten . „Später!“ wimmele ich ihn ab und wir schießen weiter voran . Leider kann ich nur noch normale Zauber sprechen, da ich keine ‚Geistesblitze‘ mehr habe . Wir verlieren die anderen aus den Augen und versuchen uns so schnell wie möglich durchzuschlagen ohne vom Besen zu fallen . Letzteres wäre hier sehr peinlich, da Charlie mich ja ins Quidditch Team geholt hat . Es dauert nicht lange, dann durchbrechen wir die Schutzwälle und sind in Sicherheit . Als wir landen verschwindet unsere Erleichterung aber auch gleich . Kingsley und Remus lassen gerade ihre Zauberstäbe fallen und reden mit Harry, der irgendwas von Hedwig erzählt . Wir laufen zu ihnen und Kingsley richtet seinen Zauberstab gegen Charlie und fragt ihn irgendwas, doch ich höre nicht zu . Fünf Leute stehen vor mir, dass heißt es fehlen noch viele und: „Remus? Wo ist George?“ Remus Blickt besorgt und nickt Richtung Haus. Irgendwas ist passiert . (Sorry, das klingt leicht dumm . „Irgendwas ist passiert.“ Neiiinnnn, ihr seid ja nur von Todessern angegriffen worden.) Schnell gehe ich hinter Charlie ins Haus . „Merlin, George! Was ist denn mit dir passiert?“ rufe ich erschrocken aus, als ich ihn blutend auf dem Sofa sehe . Molly gibt ihm gerade einen Trank, der anscheinend nicht besonders gut schmeckt . Als ich mich neben ihn knie grinst er mich schwach an . Schon macht es draußen wieder ‚Plopp‘ gefolgt von einem laut schreienden Arthur . (Mal ganz ehrlich, ist schon schwer vorstellbar oder? Den so richtig schreien zu hören?) „Ich beweise wer ich bin, wenn ich meinen Sohn gesehen habe, kapiert Kingsley? Und jetzt geh mir aus dem Weg!“ Trotz der Situation zaubert mir dieser Satz ein fettes Grinsen aufs Gesicht . Dann kommen auch schon auch schon Fred und sein Vater mit besorgten Gesichtern ins Haus . Fred setzt sich neben mich . „Wie fühlst du dich, Georgie?“ fragt er seinen Zwilling leise . Sein liebevoller Gesichtsausdruck berührt mich, denn es ist etwas anderes . Jetzt sieht man richtig, wie wichtig sie einander sind . „Wie ein Schweizer .Ich bin löchrig Fred.“ antwortet George und ich muss sogar richtig Kichern . „Deine Sprüche werden auch nicht besser .“ „Aber echt, das ganze weite Feld der Ohrenwitze steht dir offen und du entscheidest dich für „Ich bin löchrig.“ . Schwache Leistung Bruder.“ Pflichtet Fred mir erleichtert bei . „Ich bin immer noch der besser aussehendste.“ George schließt seine Augen und lächelt . Es geht ihm zum Glück den Umständen entsprechend gut, aber die Nachricht von Moodys Tod schockt uns alle . Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass er eigentlich unzerstörbar wäre . In den nächsten Tagen ersticken wir die traurige Stimmung in den Vorbereitungen für die Hochzeit und ich habe kaum Zeit mich mit jemandem zu unterhalten . Es sind noch drei Tage bis zur großen Feier und ich bin gerade dabei zusammen mit Ginny den Sitzplan zu erstellen, da kommen Molly und Fleur ins Zimmer gestürmt . „Easy, Schätzchen . Fleur hatte eine ganz wunderbare Idee .“ fängt Molly begeistert an und ich werde misstrauisch . Solche Ansagen bin ich hier eigentlich nicht gewohnt . „Du 'ast vor einigen Jahren auf dem Ball gesung’n . Es war su wunders’ön . Würdest du vielleicht bei der ‘ochzeit für uns sing?“ Überrascht sehe ich Fleur an . „Ähm, ja klar, wenn ihr das wollt . An was für ein Lied hast du denn gedacht?“ „Oh, isch dachte du ‘ättest da beschtimmt eine Ideä .“ Ein Lied, für eine Hochzeit . Ein Liebeslied . Genau! Das ist perfekt! „Ja ich wüsste was .“ „Prima‘ . Danke.“ Damit sind die beiden auch wieder verschwunden und Ginny strahlt mich an . „Willst du wieder ein Muggellied singen?“ „Ja, ich liebe Muggellieder . Die Musik ist bei Muggeln so weitläufig, sie haben wunderschöne Texte .“ schwärme ich und es stimmt . Muggel können zwar nicht zaubern, aber von Musik verstehen sie was . Dann ist es so weit, der Tag der Hochzeit ist da . Alle sind noch hektischer als sonst und selbst mein Bruder ist schon da . Die Trauung beginnt wunderschön und nicht wenig Tränen fließen . Bill und Fleur sind ein wundervolles Paar . Nach ihrem ersten Ehelichen Kuss und viel Applaus, verwandelt sich der Altar und die ‚Bühne‘ in eine große Tanzfläche und Fleur lächelt mir zu . Das war dann wohl mein Stichwort . Andächtig streiche ich über die Tasten des Flügels, der mir als Begleitung zur Verfügung gestellt wird . Eins, zwei, drei. Heart beats fast Colors and promises How to be brave How can I love when I'm afraid To fall But watching you stand alone All of my doubt Suddenly goes away somehow One step closer I have died every day waiting for you Darlin' don't be afraid I have loved you for a Thousand years I'll love you for a Thousand more Time stands still beauty in all she is I will be brave I will not let anything Take away What's standing in front of me Every breath, Every hour has come to this One step closer I have died every day Waiting for you Darlin' don't be afraid I have loved you for a Thousand years I'll love you for a Thousand more And all along I believed I would find you Time has brought Your heart to me I have loved you for a Thousand years I'll love you for a Thousand more One step closer One step closer I have died every day Waiting for you Darlin' don't be afraid, I have loved you for a Thousand years I'll love you for a Thousand more And all along I believed I would find you Time has brought Your heart to me I have loved you for a Thousand years I'll love you for a Thousand more . Der letze Ton erklingt und lässt den ersten Tanz enden . Die nächste Stunde verbringe ich mit Tanzen . Diese süßen Franzosen sind aber auch wirklich begabt, wenn es um dieses Thema geht . Leider endet diese Feier nicht o, wie es geplant war . Jedenfalls nicht von uns, ob Voldemort das so geplant hat ist etwas anderes. „Das Ministerium ist gefallen, der Zaubereiminister ist tot . Sie kommen, sie kommen ..“ Panik bricht unter den Gästen aus und noch während die ersten apparieren kommen sie Todesser und setzten die Hütte in Brand . Ich sehe Harry, der Ginny zur Hilfe kommen möchte, Hermine und Ron, eng aneinander . Dann landet ein Todesser direkt vor mir und ein grüner Blitz schießt auf mich zu . Ich kann noch ausweichen, aber ich habe meinen Zauberstab nicht hier . Als die schwarze Gestalt erneut angreifen will, kippt sie auf einmal einfach um . Hinter ihm steht mein Bruder mit dem Zauberstab in der Hand und kommt schnell auf mich zu .Ehe ich protestieren kann, hat er schon meine Hand genommen und zum Grimmauldplatz appariert . Er zieht mich schnell ins Haus und spricht einige Schutzzauber . „Hey, sag mal hörst du mir überhaupt zu?“ rufe ich als er nicht auf meine Schimpftiraden reagiert . „Wie kommst du dazu einfach abzuhauen? Wir hätten kämpfen müssen!“ „Du hattest nicht einmal einen Zauberstab! Jetzt stell dich bitte nicht so an, den anderen wird es schon gut gehen .“ Schnaubend drehe ich mich um und laufe nach oben ich werde erst einmal einen Brief schreiben, um es den Weasley zu erklären, warum wir appariet sind und um zu fragen, ob es allen gut geht . So bald wird mein Bruder mich nicht gehen lassen . Nachdem ich eine Weile schmollend rumgesessen habe, höre ich plötzlich ein Geräusch . Das leise quietschen, wenn das Haus sich ‚ausfährt‘ . Schnell schnappe ich mir meinen Zauberstab (Zac hat ihn mit Accio herbei gerufen ) und renne nach unten . Ich spreche im Flur den Zauber, der mir für solche Fälle aufgetragen wurde und eine Projektion von Dumbledore erscheint . Nur, wenn die eintretende Person nicht Severus Snape ist, löst sie sich auf . Nachdem dies geschehen ist blicke ich erleichtert in die Gesichter von Hermine, Harry und Ron . „Ach ihr seid es . Kommt rein .“ Hermine kommt auf mich zu und umarmt mich fest . Auch die Jungs begrüßen mich und Zac kommt aus der Küche um zu schauen wer da ist . „Easy, weißt du, was auf der Hochzeit noch passiert ist? Wir mussten apparieren, ist jemand verletzt?“ fragt Ron . „Tut mir Leid, ich hatte keinen Zauberstab und musste flüchten . Aber ich habe eine Eule, mit Schutzzaubern versehen selbstredend, zu Ginny geschickt . Sie müsste bald antworten .Was macht ihr hier?“ „Wir brauchen ein sicheres Versteck, vorhin wurden wir in einem Kaffee von zwei Todessern angegriffen.“ erklärt Harry und wir setzen uns gemeinsam ins Wohnzimmer . „Seit ihr jetzt weiter auf der Suche nach diesen ..Horkruxen?“ fragt mein Bruder . Ron sieht ihn misstrauisch an und antwortet mit einem knappen „Ja.“ . „Habt ihr einen Anhaltspunkt?“erkundige nun ich mich . „Bei dem gefälschten Horkrux standen die Initialen R.A.B, wir wissen nur nicht, wer das ist .“ Harry kramt in seiner Jackentasche und holt ein goldenes Medallion hervor, in dem ein Zettel eingeschlossen ist . (Ich weiß, die bleiben erst über Nacht und so, aber ich beschleunige das Ganze mal.:)) „R.A.B... Regulus Arcturus Black!“ „Wer?“ fragt Ron geistreich . „Regulus war Sirius früh verstorbener Bruder . Der Liebling der Familie, war tief in die dunkle Magie verstrickt . Sirius hat gemeint, seine eigene Familie hat ihn vielleicht umgebracht .“ „Denkst du, er könnte den Horkrux hier im Haus versteckt haben?“ „Ich denke nicht, ich habe jedenfalls nicht viel persönliches hier herumliegen sehen . Aber vielleicht weiß Kreacher etwas?“ „Fragen können wir ja mal.“ „Kreacher!“ rufe ich den Hauselfen zu mir, den Sirius übrigens mir vermacht hat, da ich die einzige bin, die er respektiert .Einige Sekunden später ploppt es vor uns und der Elf steht vor uns. „Jawohl Herrin? Was kann Kreacher für euch tun?“ „Hast du dieses Medallion schon einmal gesehen?“ mischt Harry sich ein und Kreacher verzieht angewidert das Gesicht . „Mister Potter, der Blutsverräter und das Schlammblut . Elendiges Gesindel, solltet alle ermordet werden..“ „Kreacher! SO wirst du nicht mit unseren Gästen reden . Antworte Harry, sofort!“ „Ich bitte um Verzeihung Herrin . Ja ich habe es schon einmal gesehen, es hat Master Regulus gehört .“ „Aber es gab zwei, oder? Wo ist das zweite?“ fragt Harry wieder. „Der Dieb hat es, er hat viele Sachen mitgenommen .“ „Welcher Dieb?“ „Mundungus Fletcher .“ faucht Kreacher . „Such ihn und bring ihn her.“ „Sehr wohl Herrin . Kreacher wird nicht ohne ihn heimkehren .“ Damit ist 'mein' Hauself verschwunden . „Es ist schon spät, vielleicht solltet ihr euch ein Bett bereit machen .“ Die drei bereiten sich ihre Betten im Wohnzimmer und bald sitzen wir zu viert, mein Bruder ist in sein Zimmer gegangen um weiter an seiner mysteriösen Aufgabe zu arbeiten, im Wohnzimmer . Hermine und Ron sitzen am Flügel und Hermine versucht ihm das Spielen beizubringen . Ich sitze gegenüber von Harry, der mit seinem Schnatz rumspielt und höre ihnen lächelnd dabei zu . Dann hören wir es in der Küche scheppern und stürmen eben dort hin . Mundungus Fletcher steht dort mit Kreacher auf dem Rücken und einem weiteren Hauself am Bein . „Harry Potter, endlich sehen wir uns wieder .“ sagt der unbekannte Elf . „Dobby .“ ruft Harry erfreut . Das ist also Dobby, ich habe schon viel von ihm gehört. „Wie die Herrin wünscht kehrt Kreacher mit dem gesuchten Dieb wieder .Mundunges Fletcher .“ schon hat Hermine Fletcher den Zauberstab abgenommen . „Danke, Kreacher ..und Dobby.“ sage ich . „Dobby hat nur versucht zu helfen .Dobby sah Kreacher in der Winkelgasse und das fand Dobby etwas eigenartig und dann hat Dobby Kreacher den Namen Harry Potter sagen hören und dann hat Dobby gesehen, wie Kreacher mit dem Dieb redet ..“ erklärt der kleine Elf, während Kreacher versucht ihn vom sprechen abzuhalten (Mit dem werde ich ein ernstes Wörtchen reden!), wird aber unterbrochen . „Ich bin kein Dieb, du blöder * zuck* Sack . Ich bin Verkäufer von seltenen und wundersamen Gegenständen .“ Protestiert der Dieb . „Du bist ein Dieb Dung, das weiß doch jeder .“ Mischt Ron sich ein . „Mein Herr Weasley, so schön sie wieder zu sehen.“ sagt Dobby und schüttelt Ron lächelnd die Hand . „Guck nicht so .“ sagt Fletcher, während wir bedrohlich auf ihn zu gehen . „Ich bin neulich einfach in Panik geraten . Was kann ich denn dafür, wenn Mad-Eye ..vom Besen kippt.“ „Sag die Wahrheit!“ brüllt Hermine ihn an und Harry fährt fort . „Als du das Haus damals durchstöbert hast, leugne es nicht, hast du ein Medallion gefunden, stimmts?“ „Wieso? War es wertvoll?“ „Geldgeiler Mistkerl.“ fauche ich ihn abwertend an . „Hast du es noch?“ „Nein, er hat bloß Angst, dass er es zu billig verkauft hat .“ stellt Ron die Sache richtig . „Ich hab das blöde Ding verschenkt, so ist es .Ich hab rumgestanden und in der Winkelgasse die Wahre vertickt, da kommt so 'ne Ministeriumshexe und fragt mich nach meiner Lizenz . Sagt, sie könnte mich einsperren . Hätte sie auch gemacht, wenn sie nicht auf das Medallion gestanden hätte.“ „Wer war die Hexe? Hast du sie gekannt?“ „Nein, ich..“ Fletcher stoppt und greift nach einem der herumliegenden Tagespropheten . „Oh, das ist sie .Da . Mit ihrer bescheuerten Schleife .“ Erschrocken blicken wir auf das Foto vor uns . Natürlich . Wieso denn nicht mal wieder mit Umbridge anlegen? Nachdem der Dieb wieder verschwunden ist beraten wir uns, wie wir die Mission angehen können . Am nächsten Morgen bekommen wir Besuch von Remus, der uns anbietet, uns auf der Mission zu Begleiten . „Was ist denn mit Tonks?“ will Harry wissen . „Sie ist in Sicherheit, bei ihren Eltern, sie muss sich und das Baby ja schonen .“ Er lächelt selig und wir freuen uns sehr für ihn, dass er nun Vater wird .Damit hat Harry aber einen Grund, sein Angebot auszuschlagen . „Remus, dann musst du dich um deine Frau und dein Kind kümmern!“ angesprochener sieht nicht glücklich aus . „Es war sowieso ein Fehler, Tonks zu heiraten und dann auch noch ein Kind zu zeugen! Wahrscheinlich wird es wie ich ein Werwolf und wenn nicht, muss es sich wegen einem Werwolf Vater schämen .“ Er klingt wirklich verzweifelt, was Harry aber nicht zu bemerken scheint . „Komm schon Remus . Du willst vor deiner Verantwortung als Vater davonlaufen, um ein Abenteuer zu bestehen und dabei vielleicht zu sterben! Du bist ein Feigling.“ Harry! Was sollte das denn jetzt? Lupin zückt seinen Zauberstab und ist schon dabei einen Zauber auszusprechen, aber ich bin schneller . „Expelliarmus!“ Sein Zauberstab landet in meiner Hand und ich stelle mich zwischen die beiden Streithähne . „Das geht jetzt wirklich zu weit! Das hier führt doch zu nichts . Remus, ich glaube es ist besser, wenn du jetzt gehst . Es tut Harry bestimmt Leid, dass er kein Einfühlungsvermögen besitzt . Mach dir keine Sorgen, wegen deinem Kind . Es wird alles gut, ganz sicher .“ Er scheint sich wieder ein bisschen zu beruhigen, murmelt ein: „Danke .“, nimmt seinen Zauberstab und verschwindet . Wütend drehe ich mich zu meinen drei Freunden um . „Meine Güte, Harry . Pass auf, was du sagst!“ „Tut mir Leid .“murmelt auch er grimmig . „Okay, gut . Jetzt musst du deinem Bruder nur noch irgendwie beibringen, dass du uns begleiten willst .“ sagt Hermine mitfühlend . „Oh nein . Wünscht mir Glück beim Gang zur Furie .“ stöhne ich und mache mich auf den Weg zu Zacs Zimmer . Er schläft wahrscheinlich noch . Vielleicht ..ich will ihn ja nicht wecken! Kurzerhand und eigentlich, weil ich keine Lust habe mit ihm zu diskutieren, schreibe ich ihm einen Brief und erkläre ihm alles . Einige Minuten später stehen wir vor dem Eingang zum Ministerium, vor uns unsere 'Opfer' von denen wir und ein Haar klauen und es in den Vielsafttrank mischen . Zeitsprung, irgendwann zwischen Shell Cottage und der großen Schlacht: Ein letztes Mal schlucke ich kräftig, dann betrete ich den dunklen Flur des alten Black Anwesend. Sofort kommt mir Dumbledores Hologramm entgegen, dass ich aber gar nicht erst beachte . Viel mehr graut es mich vor dem, was mich jetzt erwartet . Zerknirscht gehe ich die ersten Schritte in das große Haus, jedoch komme ich unbemerkt nicht weit . „Wer ist da?“ fragt eine dunkle Stimme misstrauisch. „Äh..Ja, hay.“ Ich mache noch zwei Schritte in Richtung Wohnzimmer Tür und grinse meinen Bruder schwach schief an . Zacs Augen weiten sich bis ins Unendliche und seine Markanten Gesichtszüge verwandeln sich in eine Sorgen und Wut verzerrte Maske . „Du!“ stößt er aus und ich werde automatisch knappe zehn Zentimeter kleiner, während er tief Luft holt. „Du bescheuerte, verrückte, unverantwortliche, voreilige, nicht nachdenkende, einfach abhauende, nicht fragende, schreckliche Schwester.Bist du eigentlich vollkommen durchgeknallt.! Was fällt dir ein, einfach so zu verschwinden, dich über ein halbes Jahr nicht blicken zu lassen, niemandem Bescheid zu sagen, wer weiß wohin zu gehen mit deinen komischen Freunden, dich wahrscheinlich die ganze Zeit über der größten Gefahr auszusetzen und dann hier rein zu spazieren, als wäre nichts gewesen! Ist dir eigentlich bewusst, was ich mir für Sachen ausgemalt habe?“Und noch mal fünf Zentimeter. Wütend schnaubend beendet mein Bruder seine Rede, doch bevor ich etwas erwidern kann drängt sich jemand an ihm vorbei und ich spüre zwei starke Arme, die meine Schultern umschließen und mich fest an einen muskulösen Körper drücken . Völlig überrumpelt von dem Schauer, der meinen ganzen Körper zum beben bringt, atme ich zittrig und langsam den rauen und doch sanften Duft ein, der von dem Körper vor mir ausgeht . Zwei Augenblicke später werde ich wieder frei gegeben und zwei tief blaue Augen mustern mich mit unglaublicher Erleichterung im Blick . „Gut, dass du wieder da bist .“ sagt Adrian leise und zieht sich wieder ein bisschen zurück . Ein leichtes Lächeln schleicht sich auf meine Lippen und ich nicke langsam . Mein Blick gleitet zu Zac, der zwar einen skeptischen Gesichtsausdruck macht, dessen Augen aber schelmisch funkeln . „Tut mir Leid Zac, ich hätte nicht einfach so verschwinden sollen, aber wenn ich dich gefragt hätte, hättest du mich nicht gehen lassen .“ Er seufzt einmal kopfschüttelnd . „Komm her.“ Auch mein Bruder umarmt mich lange . „Natürlich hätte ich dich nicht gehen lassen . Weißt du eigentlich, in was für eine Gefahr du dich begeben hast?“ Wir lassen einander wieder los und ich nicke wieder schwer . „Ja, jetzt weiß ich es. So schwer hätte ich mir das alles auch nicht ausgemalt .“ „Erzähl uns alles . Hat Harry wenigstens auf dich aufgepasst?“Empört schlage ich ihm leicht gegen die Schulter . „Ich brauche niemanden, der auf mich aufpasst, das kann ich schon sehr gut alleine.“ „Jaja, ist klar.“ Grinsend setzt Zac sich auf die Couch, Adrian und ich setzen uns gleich darauf zu ihm . „Also .Am ersten Tag waren wir im Ministerium und haben etwas wichtiges geholt. Leider wurden wir erwischt und beim apparieren ist Ron zersplittert . Er konnte lange Zeit nicht mehr apparieren und so waren unsere Fortbewegungsmittel eingeschränkt . Aus einem ganz bestimmten Grund wurde er immer griesgrämiger und hat bald die Theorie hervorgebracht, dass zwischen Harry und Hermine etwas laufen würde, was natürlich totaler Schwachsinn ist . Ron und Harry hatten dann bald einen heftigen Streit und Ron ist abgehauen, wir waren also nur noch zu dritt .An Weihnachten waren wir in Godrickshollow, beim Grab von Harrys Eltern . Anschließend hat uns die alte Frau, mit der Harry sprechen wollte, in eine Falle gelockt und war in Wirklichkeit Voldemorts Schlange . Irgendwann danach kam Harry mitten in der Nacht mit Ron und dem Schwert von Gryffindor zurück zum Zelt und Hermine hat Ron eine richtig geile Szene gemacht . . Dann sind wir bald zu Xenophilius Lovegood gegangen, wo wir erfahren haben, dass Voldemort hinter dem Elderstab her ist .Jedoch hat uns Mr.Lovegood an die Todesser verraten, wo wir gerade noch so flüchten konnten . Unnötig, denn bald darauf von Greifern geschnappt .Dem einen, der mich festhalten wollte, habe ich dann das Bein gebrochen, was der natürlich nicht so toll fand . Den Teil danach lasse ich jetzt lieber aus, wirklich, dass ist besser . Die Greifer haben uns nach .. einer kleinen Pause, in das Anwesen der Malfoys verschleppt und an diese und Bellatrix Lestrange übergeben . Bellatrix hat behauptet, wir hätten das Schwert aus ihrem Verlies in Gringotts gestohlen hätten . Daraufhin wollte sie Hermine und mich foltern, aber stellt euch vor, Draco hat sich für mich eingesetzt und weil es mir in dem Moment nicht sooo gut ging, hat sie eben nur Hermine genommen . Ihr könnt euch vorstellen, wie Ron unten im Kerker bei ihren Schreien durchgedreht ist . Jedenfalls kam dann wie aus dem Nichts Dobby, der alte Hauself der Malfoys und hat uns alle samt Schwert und Kobolt nach Shell Cottage zu Bill und Fleur Weasley gebracht . Leider hatte Bellatrix noch die Möglichkeit ein Messer nach uns zu werfen und Dobby ist in Harrys Armen gestorben . Ehrlich gesagt habe ich von all dem seit dem Wald nicht wirklich alles mitbekommen, aber Hermine hat mir das Wichtigste erklärt . Wir sind ein paar Wochen in Shell Cottage geblieben. Was denkt ihr, Happy End oder nicht? ;)