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Die Statistik vom Quiz

„One ring to bring them all and in the darkness bind them“

73.36 % der User hatten die Auswertung: Gespannt stehst du auf der Stadtmauer und versuchst, durch das Dickicht der Bäume irgendeine Bewegung zu erkennen. Dein Pferd Lain müsste eigentlich noch heute hier in Caras Galadron ankommen! Es war der erste „Test“ gewesen, seit du hier in Lórien in der Magie unterrichtet wirst: Du solltest es aus Bruchtal nach Lothlórien schicken, mittels Magie. Du hast in deiner Lehrzeit hier herausgefunden, dass du die Macht über Gedanken und Illusionen besitzt. Du kannst die Gedanken anderer beeinflussen, vor ihrem inneren Auge Bilder und Geschichten ablaufen lassen; ob wahr oder nicht wahr, spielt dabei keine Rolle. Und genauso kannst du auch die Gedanken anderer hören und sehen. Dazu musst du ihnen nur deine Hand auflegen. Daraus hast du dir dann zusammengereimt, was geschehen war, als du damals in Bruchtal mit Gandalfs Hilfe zum ersten Mal von der Macht kosten durftest: Es waren seine Erinnerungen! Du hast die Schlacht gesehen, eine Szene, wie er sie erlebt hat oder wie sie aus seiner Sicht abgelaufen ist! Eine Bewegung zwischen den Bäumen lenkt deine Aufmerksamkeit wieder nach unten. Ein beiger Schatten rast unter dem Dickicht dahin. Dann ertönt ein lautes Wiehern. Lain! Sofort sprintest du so schnell dich deine Beine tragen hinunter, um dein Pferd in Empfang zu nehmen. Als du nach kurzer Zeit an den Stadttoren ankommst, erwartet dich bereits Galadriel, neben ihr dein Pferd. „Es scheint den Weg gefunden zu haben. Ihr habt Eure Aufgabe gut erfüllt.“ Du neigst höflich den Kopf. Als Galadriel nicht weiterspricht, fragst du hoffnungsvoll: „Und nun darf ich zu der Ringgemeinschaft zurückkehren?“ Seit sie alle neun die Stadt verlassen haben, plagen dich die Sorgen und ganz besonders Legolas vermisst du. Wenn du nur an seine eisblauen, leuchtenden Augen denkst, spürst du einen Stich im Herzen. Der Klang seiner melodischen Stimme, seine Geschicklichkeit im Kampf, die Art, wie sich das Sonnenlicht in seinen Haaren bricht… Aber ist dies Liebe? Klar, du vermisst ihn, wirklich alles an ihm, aber kanntest du ihn überhaupt richtig? Du hattest viel Zeit zum Nachdenken, aber auf diese Frage hast du noch keine Antwort gefunden. Dennoch ist eines sicher: du willst unbedingt mehr über den blonden Elben herausfinden! Diese Sehnsucht, die dich seit seiner Abreise erfüllt, scheint dich von innen her langsam aufzufressen. Sie frisst sich in dein Herz und deinen Verstand, du kannst schon lange nicht mehr klar denken. Aber fühlt Legolas das gleiche? Oder würdest du dich bei eurem Wiedersehen nur total lächerlich machen? Fragen über Fragen und keine einzige kannst du beantworten. Es ist zum Verzweifeln! Nur eines ist sicher: lange hältst du diese Unwissenheit und Abgeschiedenheit nicht mehr aus! Du hast, seit sie mit den Booten vom Ufer des Nimrodel abgelegt hat, kaum mehr etwas von der restlichen Ringgemeinschaft gehört. Lediglich von Boromirs Tod hat einer der Grenzwachen berichtet. Hoffentlich geht es den anderen gut! Doch Galadriel blickt dir nur ernst in die Augen und sagt: „Ihr seid noch nicht so weit. Ihr habt bereits große Fortschritte gemacht und viel gelernt, aber es ist noch nicht genug! Geduldet Euch und konzentriert Euch ganz auf Eure Ausbildung. Es tut mir leid.“ Damit wendet sie sich ab und schreitet elegant davon. Entschlossen stehst du auf dem Dach des höchsten Hauses, den Blick in Richtung Mordor gerichtet. Du hattest die letzten Wochen hart trainiert und konzentriert gelernt, sodass du erneut einige Fortschritte gemacht hast. Und diese wirst du nun gleich ausprobieren! Dir ist inzwischen egal, was Galadriel denkt und was sie auch von dieser Aktion halten wird. Aber seit du zufällig mitbekommen hast, was der Ringgemeinschaft seit deiner Abwesenheit alles widerfahren ist, lässt dich deine Untätigkeit schier verrückt werden. Denn es war an jenem Tag nicht nur Boromir umgekommen, nein, die Gemeinschaft war getrennt worden! Sam und Frodo machten sich alleine auf den Weg nach Mordor, Pippin und Merry wurden von Orks entführt und Aragorn, Gimli und Legolas machten sich an die Verfolgung der beiden .Wenig später setzten sie mit König Theoden und der Hilfe der Ents Isengart unter Wasser. Und irgendwann war in diesen Wirren wohl auch Gandalf wieder aufgetaucht… Jetzt willst du dir endlich etwas Klarheit verschaffen! Du atmest noch einmal tief durch, richtest dich kerzengerade auf und breitest weit die Arme aus, fast so als wolltest du den dunklen Horizont erreichen. Du versuchst dich zu sammeln und richtest deine gesamte Aufmerksamkeit darauf, deine Gefährten zu finden. Zunächst versuchst du es mit Legolas. Ein sachter Wind kommt auf und lässt deine Haare sanft wehen. Ein warmes, kribbelndes Gefühl breitet sich bis in deine Fingerspitzen hin aus und dann spürst du die Magie fließen. Sie fließt leise und unbemerkt über die Länder Mittelerdes, tastet alles nach den Gedanken und Gefühlen deiner Freunde ab. Schon nach kurzer Zeit hast du Erfolg: Legolas und auch Gimli, Aragorn und Merry befinden sich zusammen mit dem Heer Rohans auf den Weg nach Minas Tirith. Dort befinden sich auch Gandalf und Pippin. Das Heer ist in Kampfstimmung. Entschlossen, Sauron bis in den Tod Widerstand zu leisten. Dir läuft ein eiskalter Schauer den Rücken hinunter. Dieses Heer war auch inzwischen nicht mehr weit! Ein großes Heer aus Orks und Nazgûl, der König von Angmar und ein blutrüstiges Heer der Haradrim eilen auf die weiße Stadt zu! Fünf der Nazgûl sind bereits als Späher voraus geflogen und kreisen über Minas Tirith. Du kannst nur zu deutlich ihre Boshaftigkeit und ihre dunkle Seele spüren. Gleichzeitig liegen die Todesangst und die tiefe Verzweiflung der Bürger, die nun in der Stadt wie in einem Käfig gefangen sind, wie ein dichter, pulsierender Schleier darüber. Die Menschen müssen sich fühlen, wie ein Hase vor der Raubtierfütterung… Du musst dringend etwas unternehmen! Zunächst einmal sorgst du dafür, dass alle Nazgûl, die der Stadt zu nahe kommen, glauben, einen dringenden Ruf ihres Meisters erhalten zu haben, und somit zu ihm zurückkehren. Dann richtest du deine Aufmerksamkeit auf das Gefühl der Panik, das ganz Minas Tirith zu beherrschen scheint. Du versuchst dich selbst ganz zu entspannen und dieses Gefühl des Friedens und der Ruhe auch auf die Bürger zu übertragen – sie können es nun wirklich gebrauchen! Und tatsächlich schaffst du es, den schweren Nebel der Gefühle etwas zu erleichtern. Aber diese Art der Energieübertragung ist schwerer als erwartet und du spürst deine Kräfte langsam schwinden. Du nimmst dich noch einmal zusammen und konzentrierst dich auf das Heer der Rohirrin. Und Legolas… Du versuchst ihnen noch etwas Kraft für ihren schnellen Ritt zur Schlacht zu verleihen, denn in diesem Tempo würden sie wahrscheinlich zu spät kommen! Ermattet sinkst du auf den hohen Dächern Lothlóriens zusammen. Eigentlich wolltest du doch noch für Legolas… Egal, jetzt weißt du immerhin, dass es deinen Gefährten gut geht! Zumindest noch… Und du konntest sie wenigstens etwas unterstützen und ihnen etwas mehr Zeit verschaffen! Und du nimmst dir vor, dies von nun an jeden Tag in deiner freien Zeit zu wiederholen. So kannst du einerseits mit für euren Sieg kämpfen und andererseits auch deine Fähigkeiten trainieren. Da kann Galadriel doch eigentlich nichts dagegen haben, oder? Nun ist also der Zeitpunkt gekommen, an dem die eine Seite über die andere triumphieren wird. Wer wird wohl untergehen? Mordor oder die freien Völker Mittelerdes? Licht oder Schatten, Gut oder Böse? Lange wird es nicht mehr dauern, bis sich alles entscheidet. Es gibt nur für euch nur zwei Möglichkeiten: den Tod und den Sieg. Mit einem kleinen Heer von nicht einmal 6000 Mann steht ihr vor den dunklen Toren Mordors. Vor etwa 10 Tagen endete deine Ausbildung in der Magie und du hast dich sofort auf den Weg zu deinen Gefährten gemacht. Dein Pferd war schnell und du hast es bis zum äußersten angetrieben, sodass du dich ihnen nach 6 Tagen in Osgiliath anschließen konntest. Du warst überglücklich sie alle, einschließlich Gandalf, wohlauf zu sehen und musstest ihnen gleich zeigen, was du gelernt hast. Auch Gandalf war voll des Lobes für dich und wollte genau wissen, wie es dir in Lothlórien ergangen ist. Du wandertest noch etwas durch die leeren, verlassenen Gassen Osgiliaths und hofftest, endlich auf einen bestimmten Elben zu treffen… Als Legolas dann endlich von seiner Patroullie wieder kam, schlug dein Herz sofort schneller und du wusstest nicht, wie du reagieren solltest. Zum Glück nahm Legolas dir diese Entscheidung ab, indem er freudestrahlend direkt auf dich zukam und dich stürmisch umarmte. Glücklich erwidertest du die Umarmung, während sich ein warmes Kribbeln in deinem ganzen Körper ausbreitete. Dein ganzer Körper schien zu pulsieren und es fühlte sich einfach richtig an. Als Legolas keine Anstalten machte, sich von dir zu lösen, wurdest du mutiger und vergrubst verträumt dein Gesicht in seinen seidigen Haaren. Tief atmetest du seinen Geruch ein. Seine Hand wanderte auf deinem Rücken langsam immer tiefer und als du dich kurz löstest, um in seine funkelnden blauen Augen zu sehen, erkanntest du darin einen wahren Gefühlssturm. Einerseits Freude über deine Wiederkehr, Entschlossenheit angesichts des nahenden Kampfes, aber auch Skepsis und leichte Furcht wegen eures selbstmörderischen Vorhabens. Aber vorrangig etwas, das du nicht so wirklich zuordnen konntest… Die Intensität seines Blickes jagte dir wohlige Schauer über den Rücken. Ein wahrer Sturm schien in seinen Augen zu toben und blaue Wellen zu werfen. Änderte sich bei allen die Augenfarbe je nach Gemütszustand? Du wirst in Zukunft darauf achten… Legolas' Gesicht kam dem deinen immer näher. Dein Blick richtete sich wie von alleine auf seine vollen Lippen. Wie sie sich wohl auf deinen anfühlen würden? Du schlosst die Augen und als sich eure Lippen trafen, war es einfach unbeschreiblich. Seine Lippen waren weich und warm und lösten ein wahres Feuerwerk in dir aus. Du schlangst deine Arme um Legolas' Hals, um nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren. Schnell drückte er dich in eine dunkle Nische und zog dich fest an sich, um den Kuss nun fordernder fortzusetzen. Seitdem ist Legolas dir nicht mehr von der Seite gewichen und auch jetzt steht er dicht neben dir. Bedrohlich und bedrückend ragen die gewaltigen Torflügel Mordors vor euch auf und lassen euer Heer klein und verloren aussehen. Lächerlich angesichts Saurons Armee! Wahrscheinlich hat sich der Feind deshalb noch nicht blicken lassen, Sauron lacht sich bestimmt hinter seinen dicken Festungsmauern schlapp und amüsiert sich köstlich über eure eigene Dummheit. Es muss für ihn wirken wie ein Selbstmordattentat! Da schickt er gewaltige Orkheere, um das Geschlecht der Menschen auszurotten, versagt… Und dann stehen sie freiwillig und völlig ungeschützt vor seiner Haustür. Und doch ist es eure einzige Chance. Ihr hofft, auf diese Weise Saurons tödlichen Blick vom Schicksalsberg abzulenken, um so Sam und Frodo einen leichteren Weg zu verschaffen. Denn du weißt, dass Sauron bisher noch nichts von eurem Plan, den Ring zu vernichten, mitbekommen hat – das ist der Vorteil, wenn man Gedanken lesen kann – und er ist zwar misstrauisch, aber rechnet eher mit einer Falle eurerseits. Auf den Gedanken, einen so mächtigen Ring zu vernichten, kommt er überhaupt nicht! Du spürst, wie sich langsam eine beklemmende Kälte ausbreitet. Dann keuchst du vor Schmerzen auf: Sauron hat deinen mächtigen Geist bemerkt und seine Aufmerksamkeit auf dich gerichtet. Es fühlt sich an, als würde dein ganzer Körper in Flammen stehen! Du reißt dich zusammen und nickst Aragorn vor dir kaum merklich zu. Dann wendest du dich wieder Sauron zu. „Ich bin meine Eltern sehr ähnlich. Erinnert Ihr Euch?“ Deine Stimme dringt in deinen Gedanken laut und klar durch die Festung Mordors, doch sie ist für niemanden außer Sauron selbst zu hören. Aragorn war inzwischen mit den anderen Heerführern nach vorne geritten und 'verhandelte' mit Saurons Mund. Da dringt eine dunkle, harte Stimme in dein Bewusstsein: „Genauso wie Eure Vorväter wendet Ihr Euch gegen mich. So mächtig, und doch auf der Seite der schwachen Völker Mittelerdes. Was für eine Verschwendung! Ich weiß, dass ich Euch nicht bekehren kann, dafür sind Eure Gefühle bereits zu sehr verirrt. Auch dieser kleine Elb wird sterben, genauso wie Ihr! So sterbt jetzt, im Angesicht meiner Macht! Um Gnade winselnd, elend, mit Furcht in den Augen! Dies wird Euer Ende sein, Euer aller Ende!“ Gespenstisch hallen diese Worte in deinen Gedanken nach, dann passiert plötzlich alles auf einmal: Aragorn schlägt Saurons Mund den Kopf ab, die schwarzen Tore öffnen sich laut dröhnend und ein gewaltiges Orkheer stürmt heraus. Auch euer kleines Heer geht in den Angriff über. Es scheint, als wäre die Hölle auf Erden ausgebrochen. Überall sind Orks und Trolle, Blut spritzt und der laute Kampfeslärm übertönt alles andere. Metall klirrt. Das dumpfe Geräusch, wenn kalter Stahl sich in weiche Körper bohrt brennt sich auf immer in dein Gedächtnis, alles durchschnitten vom hohen, grausamen Kreischen der Nazgûl. Du musst dringend etwas unternehmen! Frodo braucht noch etwas Zeit und lange werdet ihr nicht mehr standhalten! Ein Ork nach dem anderen fällt deinen Waffen zum Opfer, doch angesichts des nicht endenden schwarzen Heeres ist das nichts. Deine Gedanken rasen auf der Suche nach einer rettenden Idee. Erst erschaffst du den Orks die Illusion, in tiefem Schlamm zu waten, sodass sie sich nur sehr langsam vorwärts bewegen, dann erscheint es dem Ork, der gerade hinter Gimli zum Schlag ausholt, als würde er in Flammen stehen. Doch Sauron löst alles bereits nach wenigen Minuten einfach auf, er ist einfach viel zu mächtig! Du wirbelst ohne Pause herum, von einer Seite zur anderen und bist damit beschäftigt, die Orks unmittelbar vor dir abzuwehren, deine Freunde im Notfall zu unterstützen und Sauron mit kleinen magischen Spielereien zu beschäftigen. Und gleichzeitig versuchst du immer mal wieder rauszufinden, wie es mit Sam und Frodo steht. (Wenn das nicht mal Multitasking ist! ) Denn sie haben den Schicksalsberg bereits erreicht und sind kurz davor den Ring zu zerstören. Lange kann es nicht mehr dauern, bis sie ihre Aufgabe vollenden! Hoffentlich beeilen sie sich, denn du spürst, wie deine Bewegungen immer langsamer und fahriger werden. Deine Arme werden immer schwerer und deine Gedanken schweifen ab. Die Welt verschwimmt zu einem bunten Strudel aus Farben und der Lärm dringt nur noch gedämpft an dein Ohr. Vor dir siehst du undeutlich einen gehässig grinsenden Ork, das Krummschwert hoch erhoben, die Augen hämisch funkelnd. Wirst du nun das gleiche Ende nehmen, wie deine Mutter vor unzähligen Jahren? Aber du bist doch noch nicht so weit! Du hast dein Leben noch nicht gelebt! „FRODO! LASS DIESEN VERDAMMTEN RING INS FEUER FALLEN!“ Du spürst noch wie der Boden erzittert und siehst einen hellorangen Lichtblitz, dann versinkt alles in Dunkelheit. Ihr habt über Mordor gesiegt, denn die Vernichtung des Rings hat auch Sauron und sein gesamtes Reich zerstört. Nach der Krönung Aragorns bist du mit Gimli und Legolas in den Düsterwald aufgebrochen. Unterwegs hat Gimli euch stolz die steinernen Hallen seines Volkes gezeigt und euch in die Tradition und Lebensweise der Zwerge eingeführt. Es war auf seine Weise wunderschön und die Baukunst der Zwerge beeindruckend, aber du bist dennoch lieber über der Erde und unter dem weiten Himmel. Legolas und du hatten Gimli davon überzeugt, erst einmal bei der Zwergendame zu bleiben, in die er sich bei seiner Rückkehr sofort verliebt hat, und dafür in nächster Zeit ins Reich der Waldelben zu Besuch zu kommen. Jetzt steht ihr also zu zweit vor der prächtigen Tür zum Thronsaal, in dem Thranduil, Legolas' Vater, euch erwartet. Du hattest die elbischen Bauwerke und die schöne Umgebung bewundert, aber Legolas war ungewöhnlich schweigsam. Und auch ohne in seinen Gedanken zu lesen, wusstest du, dass ihn das bevorstehende Zusammentreffen mit seinem Vater Sorgen bereitet. Er hatte dir erzählt, dass sie schon seit längerer Zeit ein kühles Verhältnis hatten und Thranduil sich kaum um ihn gekümmert hätte. Er hat sogar dir gegenüber erwähnt, sein Vater würde ihn nicht lieben und er wäre ihm sicher komplett egal. Er wäre für seinen Vater nur ein weiterer Krieger und ein zukünftiger Thronfolger, weiter nichts. Du persönlich kannst das kaum glauben, aber jetzt wirst du es ja selbst erfahren. Vorsichtig stößt du die Eichentür auf und schreitest mit Legolas den schmalen Weg in den Thronsaal entlang. Als ihr dort ankommt, erwartet euch der König bereits vor seinem Thron. Die Verwandtschaft der beiden ist wirklich deutlich zu erkennen. Auch Thranduil ist hochgewachsen, schlank, elegant und mit edlen Gesichtszügen. Er hat ebenfalls eisblaue Augen, die jedoch kalt und arrogant wirken, nicht so lebendig und funkelnd vor Lebensfreude wie die seines Sohnes. Außerdem sind beide blond, nur ist Thranduils Haar mehr silbern, während Legolas' Haare glänzen wie flüssiges Gold. Auf Thranduils makellosem Gesicht ist keinerlei Gefühlsregung zu erkennen, auch nicht als Legolas dich vorgestellt und knapp von eurer langen Reise berichtet hat. Sein Vater wendet sich nur langsam ab und sagt mit eisiger Stimme: „Nun, dann könnt ihr ja jetzt, wo die Welt gerettet ist, wieder zu euren Pflichten zurückkehren und das versäumte aufholen. Wenn ihr mich entschuldigen würdet, ich habe wichtigeres zu tun.“ Der Spott schneidet sich kalt in dein Herz und du merkst, wie Legolas neben dir merklich zusammensinkt. Er glaubt euch nicht und hält alles für maßlos übertrieben und kindisch! Wobei du doch auch deutlich spürst, wie erleichtert er über die Rückkehr seines Sohnes ist. Und eben diese tiefen Gefühle veranlassen dich schließlich zu deinem nächsten Handeln. Dazu, dass du noch nicht aufgibst, sondern noch einmal alles riskierst. „Mein König, hört mich an!“ Tatsächlich bleibt er stehen. Du fährst fort: „Gebt mir eine Chance, Euch von der Tapferkeit Eures Sohnes und von der Wichtigkeit seiner Aufgabe zu überzeugen! Glaubt mir, er hätte sein Volk und seinen Vater nicht ohne Grund so lange zurück gelassen!“ Als Thranduil sich umwendet und kaum merklich den Kopf als Zustimmung neigt, nimmst du Legolas' Hand und siehst dann den König fragend an. Dieser scheint zu verstehen, was du vorhast und neigt erneut kaum wahrnehmbar den Kopf. Sanft legst du deine andere Hand auf den rauen Stoff seines glänzenden silbernen Umhangs und lässt dann deine Magie strömen. Du zeigst ihm die Bilder der Schlachten, der Gefahren, in die ihr euch begeben musstet, der taktischen Überlegungen und auch die entscheidenden Informationen: deine Erinnerungen und die von Legolas. Die Bilder ziehen auch an deinem inneren Auge vorbei und lassen dich alles ein zweites Mal durchleben. Die Angst, die Dunkelheit und die Ungewissheit, aber auch die Siege, die Freundschaften und schließlich eure Liebe. Als die Bilder langsam enden, trittst du einen Schritt zur Seite, sodass sich nun Thranduil und Legolas gegenüber stehen. Die Augen des Königs glänzen verräterisch und er schwankt leicht. Die starken Gefühle, die von ihm ausgehen – wie nachträgliche Sorge, tiefen Stolz auf seinen Sohn und vor allem väterliche Liebe – rauben dir schier den Atem. Wie konnte Legolas nur daran zweifeln? Legolas aber sieht nach wie vor unsicher zu Boden und scheint nicht zu wissen, was er tun soll. In Gedanken wendest du dich an ihn: „Du bist deinem Vater nicht egal! Wie konntest du das nur glauben? Siehst du nicht, wie viel du ihm bedeutest? Du bist das einzige, das er noch hat! Du bist ihm mehr wert, als all seine Juwelen zusammen!“ Legolas Kopf ruckt zu dir herum und er starrt dich traurig, aber hoffnungsvoll an. Du nickst ihm ermunternd zu. Daraufhin scheint er einen Entschluss zu fassen, atmet noch einmal tief ein und macht dann einen Schritt auf seinen Vater zu. Dieser überbrückt sofort auch den letzten Abstand mit einem großen Schritt und schließt seinen Sohn fest in seine Arme. Eine Träne bahnt sich den Weg über Thranduils Wange und mit brüchiger Stimme flüstert er: „Ich bin so froh, dass du wieder da bist. Versprich mir, dass du nicht noch einmal - ohne mir eine Nachricht zukommen zu lassen - in solch ein Abenteuer aufbrichst!“ Du kannst dir ein Grinsen nicht verkneifen. Legolas nickt langsam und Thranduil tritt einen Schritt zurück. Als er den Thronsaal schon fast wieder verlassen hat, dreht er sich noch einmal um. Er wirkt wieder etwas gefasster und mit einem sanften Lächeln auf den Lippen meint er: „Ach ja, und Legolas? Solltest du um Caleth' Hand anhalten wollen, ich denke sie ist deiner würdig!“ Du neigst höflich den Kopf. Als die Tür hinter dem König ins Schloss gefallen ist, nimmt Legolas sanft deine Hand, geht vor dir auf die Knie und blickt dir tief in die Augen. Dein Herzschlag beschleunigt sich und dir treten Tränen in die Augen. Wird er jetzt etwa wirklich…? Mit todernster Miene zieht er ein kleines, smaragdgrünes Kästchen aus der Tasche. Als er es aufklappt, bricht sich das Licht funkelnd in den weißen Juwelen, die in filigrane, silberne Ringe eingearbeitet sind. „Caleth, ich frage dich hiermit, willst du dein Leben an meiner Seite verbringen und meine Frau werden?“ Er blickt dich aus treuen, himmelblauen Augen hoffnungsvoll an. Deine Stimme gehorcht dir kaum, als du antwortest. „J – Ja!“ Damit ziehst du ihn stürmisch hoch und ihr besiegelt eure Verlobung mit einem leidenschaftlichen Kuss.

19.29 % der User hatten die Auswertung: „Lasst mich herein, ich bin gekommen, um euch in der Schlacht beizustehen!“ Doch die Wachposten brechen nur in schallendes Gelächter aus. „Schaut euch dieses Weib an! Frauen gehören an den Herd und den Putzeimer, und kaum tragen sie einmal Männerkleider, halten sie sich für stark und unabkömmlich! Geht zurück zu eurem Herrn, er sucht gewiss schon nach Euch?“ Die Stimme des Soldaten trieft nur so vor Spott. Du stehst inzwischen kurz davor zu explodieren. Da nimmst du den weiten Weg von Lothlórien nach Minas Tirith auf dich, nur um dir jetzt das anzuhören? Gewiss nicht! Schwarzer Nebel umwabert deine zierliche Gestalt und deine Augen glühen in einem feurigen Orange. Diesen Vollidioten wirst du es zeigen! Ein gewaltiger, schwarzer Löwe mit funkelnden Augen kommt den Wachen bedrohlich immer näher. „Lasst mich in die Stadt! Glaubt mir, ihr werdet meine Hilfe noch dringend benötigen!“ Inzwischen sind die Männer bis an die Mauer zurückgewichen und in ihren Augen steht nun deutlich Furcht geschrieben. Na toll, so werden sie dich bestimmt auch nicht herein lassen… Sie müssen ja befürchten, dass du ihre Stadt in die Luft sprengst oder ihren König ermordest! Aber wenn es noch nicht geht, dann musst du halt… Da kommt eine schlanke, hochgewachsene Gestalt durch das Tor getreten. Aragorn! Lässig schlendert er näher. „Gibt es Probleme? Ich habe laute Stimmen gehört.“ Als er dich erkennt, hellt sich seine Miene auf. Dann wandert sein Blick weiter über die panischen Wachen, deinen großen Nebellöwen und schließlich wieder zu dir, wie du hocherhobenen Hauptes dastehst, mit glühenden Augen und wutschnaubend. Ein breites Grinsen zieht sich über sein Gesicht. „Beeindruckend“, meint er nur und krault mit einer Hand deinen Löwen hinter den Ohren. Dieser fängt sofort wohlig an zu schnurren, während dich Stadtwachen euch nur völlig verwirrt und entsetzt anstarren. Aragorn ergreift wieder das Wort: „Sie ist ein Teil unserer Ringgemeinschaft, deshalb werde ich sie mit in die Stadt nehmen. Sie wird uns in der Schlacht eine große Hilfe sein!“ Du folgst ihm durch das Stadttor, aber nicht, ohne deinen Löwen noch einmal drohend in Richtung der Männer knurren zu lassen. Ihr schlendert durch die Gassen von Minas Tirith, während der schwarze Löwe majestätisch an eurer Seite schreitet. Du erhebst als erste deine Stimme: „Aragorn, es freut mich wirklich Euch nun wiederzusehen! Wie geht es Euch? Erzählt mir, was inzwischen vorgefallen ist!“ Und so erzählt er von ihrer Verfolgung der Orks, die Merry und Pippin verschleppt hatten, von der Rückkehr Gandalfs aus dem Reich der Toten, von ihrem knappen Sieg bei der Hornburg und wie die Ents Isengart unter Wasser gesetzt haben. Im Gegenzug erzählst du ihm von deiner Zeit in Lothlórien. Die ganze Zeit kannst du den Blick nicht von ihm wenden und jedes Mal, wenn sich eure Blicke treffen, schlägt den Herz schneller. Eine prickelnde Spannung baut sich zwischen euch auf. Es ist, als wäre die Luft auf einmal elektrisch geladen. Nachdem Aragorn geendet hat, erklärst du ihm, was du über deine Gabe herausgefunden hast und was du damit alles bewirken kannst. Denn deiner Fantasie sind eigentlich keinerlei Grenzen gesetzt! Du hast, grob ausgedrückt, die Macht über die Dunkelheit. Du kannst mit ihrer Hilfe Dinge verhüllen, formen(wie beispielsweise dein „Markenzeichen“, den schwarzen Löwen) oder auch verändern und bewegen. Du musst lediglich irgendeine Verbindung zwischen der Welt der Schatten und der Realität – der Welt voller Licht – herstellen können. Um Aragorn zu zeigen, was du meinst, lässt du dich lautlos mit einem dunklen Schatten der Hauswand verschmelzen. Plötzlich scheint Aragorn völlig alleine dazustehen. Verwirrt dreht er sich im Kreis und wirkt dabei verloren, fast wie ein kleiner Junge. Du fühlst einen kleinen Stich im Herzen und du hast das dringende Gefühl, ihm zur Seite stehen zu müssen. Dir wird jetzt erst klar, was er für eine Last auf seinen Schultern trägt als Erbe der Königskrone und, Führer eurer kleinen Gruppe. Ein beträchtlicher Teil vom Schicksal Mittelerdes hängt von ihm und seinen Entscheidungen ab! Und außer Arwen hat er niemanden, den er liebt und zu dem er mit seinen Sorgen kommen kann. Aber Arwen ist weit weg in Bruchtal… Aragorn kommt langsam dem langen Schatten eines hohen, weißen Hauses immer näher. Als er nahe genug daran steht, verfestigst du dich genau dort innerhalb von Millisekunden aus schwarzen Nebelschwaden wieder zu deiner normalen, farbigen und festen Gestalt. Nun stehst du wie aus dem Nichts direkt vor ihm und legst ihm behutsam eine Hand auf die Schulter. Erst zuckt er zurück und starrt dich geschockt an, aber als er dein Grinsen sieht, entspannt er sich schnell wieder und lächelt zurück. „Erschreckt mich doch nicht so! Es ist wirklich beeindruckend, was du in der kurzen Zeit gelernt hast…“ Seine Stimme war immer leiser geworden und noch immer steht er dicht vor dir. Du fühlst die Kraft, die dich bereits seit eurer ersten Begegnung zu ihm zieht, erneut nur allzu deutlich. Du kannst deinen Blick nicht von seinen grauen Augen lösen, denn sie sind nicht wie sonst ruhig und klar, sondern sie sind dunkler und erinnern mehr an einen stürmischen Regentag oder an einen Wintersturm am Nordmeer. Wie viel würdest du nun dafür geben, um zu wissen, was er gerade denkt oder fühlt! Da fällt dir etwas auf und sofort hakst du nach, auch wenn es diesen magischen Moment sofort wieder zerstören könnte. „Wo ist der Abendstern, den Euch Arwen gab? Was ist mit ihr?“ Doch Aragorn weicht diesmal nicht schuldbewusst zurück oder stößt dich wütend von sich. Stattdessen nimmt er sanft deine Hand in seine und verursacht so wohlige Schauer, die sich wellenweise in deinem Körper ausbreiten. In seiner Stimme schwingt leichte Trauer mit, als er antwortet: „Sie ist nach Valinor gesegelt und ich gab ihr dafür ihr Amulett zurück. Es war nicht wie früher zwischen uns und sie gab mir die Schuld. Sie sagte, ich wäre in Gedanken immer bei einer anderen. Wenn ich sie küsste, wenn ich ihre Hand nahm… Mit dem Argument, dass ich ihr nicht mein ganzen Herz schenken könnte, sondern ihr nicht einmal eine Hälfte gehöre, entschied sie sich gegen mich und für ein unsterbliches Leben bei ihresgleichen.“ Du weißt, es ist nicht fair, aber alles in dir jubelt laut vor Freude: Aragorn ist frei! Du hast wieder eine Chance! Wobei, „in Gedanken immer bei einer anderen“, es gab also entweder eine dritte, oder Arwen meinte damit dich… Was du fast nicht zu hoffen wagst! Doch Aragorn unterbricht deine Überlegungen, in dem er seine freie Hand auf deine Taille legt und dich fest an sich zieht. Stromstöße jagen deinen Körper entlang und eine wohlige Wärme breitet sich aus. Wenn das nicht Antwort genug ist… Seine weichen Lippen treffen auf deine und sein Kuss, in dem so viele Gefühle liegen, raubt dir schier den Atem. Die Schlacht um Minas Tirith konntet ihr mit deiner Hilfe leicht schlagen. Zunächst verschaffte euch der Nebel, den du über die Stadt gelegt hast, einen Vorteil gegenüber den Nazgûl, da sie ihre Opfer unter sich kaum ausmachen konnten, dann wuchs eure Arme durch deine Schattenkrieger auf beträchtliche Anzahl an, zumal diese nicht sterblich waren, jedoch absolut tödlich für ihre Gegner. Und zu guter Letzt wirbeltest du selbst über das Schlachtfeld, als ob es kein Morgen gäbe. Die Männer begegnen dir seit diesem Kampf mit großem Respekt und keiner traut sich mehr, sich über dich oder Frauen in Kriegsrüstung lustig zu machen. Nun reitest du auf deinem schwarzen Rappen Aglar, der dir nach Lothlórien gefolgt war, neben dir Aragorn. Hinter euch ein etwa 6000 Mann schweres Heer. Oder besser gesagt, ein etwa 6000 Mann leichtes Heer, denn angesichts eures Planes ist das nichts… Ihr seid auf dem Weg nach Mordor, um Sauron herauszufordern. Der Plan ist, dass ihr Sauron solange ablenkt, bis Sam und Frodo den Schicksalsberg erreicht haben und den Ring in seinem Feuer zerstören konnten. Es ist ein sehr waghalsiger Plan, weshalb ihr auch nur wenige Männer dafür gewinnen konntet, und dennoch ist es eure einzige Chance. Ihr müsst um jeden Preis Saurons tödlichen Blick von den beiden Hobbits ablenken, sonst wird eure Mission nie Erfolg haben. Als ihr den schwarzen Toren Mordors langsam näher kommt, hüllst du das Heer in wabernden Nebel, der alle scharfen Konturen verschwinden lässt. So ist es Sauron unmöglich zu erkennen, wie viele vor seine Festung ziehen. Für ihn war es nur eine schwarze, wabernde Wolke, die langsam, aber unaufhaltsam immer näher kam. Und davor du, als einzige erkennbar. Du weißt um deine äußerliche Ähnlichkeit zu deiner Mutter und Sauron weiß auch genau, was deine jetzt feurig-orange, vor Energie sprühende Augenfarbe zu bedeuten hat. Er wird sich noch genau an die Schlacht vor so langer Zeit erinnern, in der deine Eltern fielen, jedoch als zwei seiner größten Widersacher und Feinde. Und euer Plan geht auf: bereits nach kurzer Zeit ist Saurons Blick ausschließlich auf dich und dein kaum erkennbares Gefolge gerichtet. Er versucht, den Nebelschleier zu durchdringen und zu erkennen, wer und vor allem wie viele dir folgen, doch nicht nur er beherrscht die Dunkelheit. Es kostet dich einige Kraft, aber du hältst stand. Bald seid ihr vor den Toren angekommen. Du musst den Kopf in den Nacken legen, um die oberen Zinnen der Mauer erkennen zu können. Nicht einmal ein Steinriese könnte wohl darüber sehen! Wenn bereits die Befestigungsanlagen so gewaltig sind, wie sieht es dann wohl dahinter aus? Dein Blick wandert die Mauern entlang bis zu ihrem Ende, wo sie in schwarzen, glänzenden Felsen enden. Alles schwarzer Stein und dunkles, rostiges Eisen. Keine Schwachstelle, keine Möglichkeit hinaufzugelangen. Du wendest dich um zu den Männern hinter dir. Knapp 6000 Mann, gegen diese Stärke Mordors! Was habt ihr euch dabei nur gedacht? Kann euer Plan wirklich Erfolg haben? Du atmest noch einmal tief durch. Ihr müsst es einfach versuchen! Für die zwei kleinen Hobbits und für ein friedliches Mittelerde! Dann lässt du den Nebel fallen und Sauron offenbart sich die Schwäche eurer Streitmacht. Du tauscht einen Blick mit Aragorn. Er wirkt ebenso angespannt wie du. Da öffnet sich mit einem lauten Quietschen eine kleine Tür in den Toren, gerade groß genug, dass die schwarze Gestalt, die nun auf euch zukommt, aufrecht hindurchreiten kann. Als sie näher kommt betrachtest du sie genauer und dir wird schlecht. Die Gestalt ist ganz in eine schwarze Rüstung gekleidet und ihr langer, ebenfalls schwarzer Umhang weht schwach im Wind. Sein Pferd – ebenfalls schwarz – stampft wütend mit den Vorderhufen und wirbelt dabei kleine Sandwolken auf. Der mattglänzende, aus schwarzem Metall gefertigte Helm der Kreatur lässt lediglich den Mund frei, der nur aus gelb-braunen, verfaulten, überdimensionalen Zähnen zu bestehen scheint. Dir läuft es kalt den Rücken hinunter und du musst dir Mühe geben, dir dein Entsetzen nicht anmerken zu lassen. Die Kreatur stellt sich als Saurons Mund heraus. Du spürst die Übelkeit erneut in dir aufsteigen. Und als Saurons Mund irgendetwas faselt von wegen der kleine Hobbit wäre tot, kannst du nicht mehr an dich halten. Du verschwindest in einem schwarzen Wirbel und tauchst im selben Moment im Schatten dieser widerwärtigen Kreatur wieder auf. Deine Augen glühen vor Zorn und der wallende Nebel lassen deine Konturen verschwimmen. Bevor Saurons Mund überhaupt realisiert, was du vorhast, hast du bereits dein Langschwert gezogen und ihn geköpft. Sein Pferd steigt und noch bevor der Kopf den Boden berührt, galoppiert es panisch davon. Dein Pferd kommt zu dir getrabt und du schwingst dich wieder in den Sattel. Da ertönen von Mordor her laute Hörner. Ihr tiefer Ton schallt gespenstisch von den hohen Fels- und Steinwänden wider, untermalt von dumpfen, harten Trommelschlägen. Sie klingen wie Vorboten dessen, was euch gleich erwartet, und lassen deinen Puls in die Höhe schnellen. Langsam setzten sich die gewaltigen Tore in Bewegung und geben einen immer breiter werdenden Spalt frei. Wie gebannt starrst du darauf und kannst deinen Blick nicht abwenden. Immer größer wird der Spalt, unaufhaltsam. Und dann bricht plötzlich ein lauter Tumult aus. Aus den Toren strömen mit lauten Kampfesschreien tausende von Orks und Trollen – wie ein schwarzer, verseuchter Fluss, der aus einer Schleuse herausbricht. Erst stehen alle wie erstarrt und beobachten schockiert, wie sich ein dunkles Meer auf sie zu wälzt. Doch dann stößt Aragorn einen wütenden Kampfesschrei aus und stürmt mit erhobenem Schwert auf die Orks los. Da kommt Leben in die Krieger und es entbrennt ein harter Kampf. Die Orks scheinen überall zu sein und dein schönes Langschwert glänzt schon nach kurzer Zeit schwarz vom Blut der Orks. Du bist kaum auszumachen, ein schwarzer Wirbelwind, der durch die Reihen der Krieger weht. Du drehst dich gerade mit einer halben Pirouette um einen Troll herum, wartest noch grinsend bis sich dieser, begriffsstutzig wie er war, irritiert zu dir umgedreht hat und dich verblüfft anstarrt, als ein lauter Knall dich herumfahren lässt. Vom Schicksalsberg her breitet sich ein rotes Flackern über den Himmel aus und laut dröhnend stürzt alles, was durch Saurons Macht geschaffen und gehalten wurde in sich zusammen. Auch die Orks und Trolle sinken wie Marionetten, denen man die Fäden abgeschnitten hat, in sich zusammen und rühren sich nicht mehr. Triumphierend reckst du dein Schwert in die Luft. Sieg! Der Plan war aufgegangen und Sauron besiegt! Frodo hat es geschafft und Mittelerde ist frei! Nervös gehst du in deinem Zimmer auf und ab. Gleich findet die Krönung Aragorns statt und du hast von ihm die Weisung bekommen, pünktlich zu erscheinen und dich zuvor von den Kammerzofen herrichten zu lassen. Bereits vor dem Morgengrauen, als die Stadt noch in tiefe Dunkelheit gehüllt war, wurdest du geweckt und solltest zu allererst ein Bad nehmen. Es duftete wunderbar nach Rosen und die Anspannung der letzten Tage war bald verflogen. Das Kleid, das du tragen sollst, ist bodenlang, aus fließendem, seidenweichem Stoff gefertigt und mit einer langen Schleppe versehen. Der Stoff ist hauptsächlich hellbeige und reinweiß, verziert mit schwarzen und grauen Borten und Mustern, die vorne am Ausschnitt beginnen und schließlich hinten an der Schleppe als Hauptfarbe des Kleides enden. Es stellt eine wunderschöne Metapher für deine Magie dar und ist auch sonst einfach atemberaubend. Dein Haar hatte man schlicht offen gelassen, aber so lange gebürstet, bis es in perfekten, weichen Wellen über deine Schultern fiel und in der Sonne schimmerte und glänzte. Der einzige Schmuck war ein Diadem aus hellem Silber, in das kleine schwarze Steine, vermutlich Onyx, eingewoben waren. Da treten die ersten Sonnenstrahlen der aufgehenden Sonne durch das Fenster und sofort beginnen alle Glocken der Stadt zu läuten. Als du aus dem Fenster siehst du alle Banner, die du dir vorstellen kannst, fröhlich im Wind flattern und es liegt eine Art freudige Erwartung über der gesamten weißen Stadt. Es geht los! Schnell eilst du die Treppen hinunter in Richtung des großen Platzes vor den Mauern, wo die Krönung stattfinden soll. Dort angekommen stellst du dich in die vorderste Reihe neben Legolas und Gimli. Gerade willst du Gimli fragen, ob aus seinem Volk auch Vertreter gekommen sind, als sich plötzlich ehrfürchtiges Schweigen über den Platz senkt. Die Dúnedain, ganz in Silber und Grau gekleidet, treten hervor. Vor ihnen schreitet Aragorn und sein Anblick lässt dein Herz schneller schlagen. Er trägt einen schwarzen Panzer, der mit Silber gegürtet war – und der seine gute Figur wunderbar hervorhob – und darüber einen Mantel in einem reinen Weiß. Fast blendet er in der Sonne und auch der schmale Silberreif auf seiner Stirn reflektiert das Licht funkelnd. Mit Aragorn kommen auch Èomer, irgendein Fürst, Gandalf und die vier kleinen Hobbits. Dann wird zunächst Faramir feierlich das Amt des Truchsess übergeben und dieser erhebt daraufhin sofort seine Stimme: „Menschen von Gondor, Sehet, einer ist gekommen und erhebt wieder Anspruch auf die Königswürde. Hier ist Aragorn, Arathorns Sohn, Stammeshauptmann der Dúnedain von Arnor, Heerführer des Westens, Träger des neu geschmiedeten Schwerts, siegreich in der Schlacht, dessen Hände Heilung bringen, der Elbenstein, Elessar aus dem Hause Valandils, Isildurs Sohn, Elendils Sohn von Múmenor. Soll er König sein und die Stadt betreten und hier wohnen?“ Und alle Anwesenden rufen einstimmig: „Ja!“ Dann tritt Gandalf vor, nimmt aus einer Truhe eine etwas altmodische, reichverzierte Krone und tritt damit vor Aragorn. Dieser sagt mit klarer, fester Stimme: „Aus dem Großen Meer bin ich nach Mittelerde gekommen. An diesem Ort will ich bleiben und meine Erben bis zum Ende der Welt.“ Es sind dieselben Worte, die auch Isildur bei seiner Krönung sprach! In dem Moment, als die Krone Aragorns Haar berührt, erschallen laut und feierlich alle Trompeten. Doch dann hebt der König noch einmal seine Hände und gebietet seinem Volk so Schweigen. Dann nickt er dir auffordernd zu und du schreitest mit klopfendem Herzen die Stufen hinauf auf ihn zu. In der Zwischenzeit sagt Aragorn laut an sein Volk gewandt: „Ihr habt mich zum König erwählt und dafür möchte ich euch danken. Und mein Dank gebührt auch Caleth, sie spielte eine entscheidende Rolle für unseren Sieg über den dunklen Herrscher. Ohne ihre Hilfe hätten wir nie siegen können!“ Lauter Jubel brandet auf und du deutest lächelnd eine Verbeugung an. Inzwischen hast du Aragorn erreicht und dieser nimmt sanft deine Hand in seine. Neben dir steht stolz und regungslos, fast wie eine Statue, ein schwarzer Löwe und scheint über dich zu wachen. Sanft streichst du ihm über den Kopf. Dann wendet sich Aragorn dir zu. „Caleth, wir trafen uns das erste Mal in Bruchtal während des Ringrates, doch es kommt mir vor wie ein halbes Leben. Seitdem beherrscht du meine Gedanken und vor allem mein Herz. Lange schon gehört es dir. Deshalb frage ich dich nun: Möchtest du meine Königin werden und an meiner Seite herrschen?“ Er war vor dir in die Knie gegangen und nun blickt er flehentlich und fast schüchtern zu dir auf. Tiefe Liebe durchströmt dich und lässt dein Herz schmerzen. Dir treten Tränen in die Augen, doch du versuchst, sie zurück zu halten. Es war so unglaublich! Dort war er, bekundete seine Liebe zu dir und machte dir vor seinem gesamten Volk einen Heiratsantrag! Sanft ziehst du ihn wieder zu dir hoch und antwortest mit fester Stimme: „Ja, an deiner Seite möchte ich sein und deine Königin werden.“ Deine Stimme war rau geworden und leicht zittrig setzt du noch hinzu: „Aragorn, ich… ich liebe dich…“ Er blickt dir tief in die Augen und zieht dich dann in einen zärtlichen, liebevollen Kuss. Lauter Jubel brandet auf und du bist einfach nur wunschlos glücklich.

7.35 % der User hatten die Auswertung: Deine Ausbildung in Lothlórien dauerte länger als erwartet und du trafst erst in Minas Tirith wieder auf deine Gefährten, als sie sich über einen waghalsigen Plan beratschlagten. Du hattest kaum Zeit, mit jemandem zu sprechen, da ihr sofort aufgebrochen seid. Nun befindet ihr euch schon seit einigen Tagen auf dem Weg nach Mordor. Dort wollt ihr Saurons Blick vom Schicksalsberg ablenken, um den Weg dorthin für Frodo und Sam frei zu machen. So konnten sie dann hoffentlich den Ring endlich in dem Feuer zerstören, in dem dieser verdammte Ring vor langer Zeit hergestellt worden war. Und auch du wirst mit Hilfe deiner Magie etwas dazu beitragen! In deiner Zeit in Lothlórien hast du gelernt, wie man die Elemente beherrscht. Du kannst ihnen nun befehlen und sie nach deinen Wünschen und Vorstellungen formen, ganz wie du willst. Und du hast das Gefühl, dass Galadriel am Ende sogar froh war, dich wieder los zu werden, denn du hast die Elbenstadt ganz schön auf Trab gehalten! Es hatte dir einen Heidenspaß bereitet, mit den ach-so-ernsten Elben deine Scherze zu treiben und sie damit regelmäßig zur Verzweiflung zu bringen. Ja, wahrscheinlich werden sie dich nicht vermissen… Es ist nun nicht mehr weit bis zu den Toren Mordors. Du wechselst einen kurzen Blick mit Aragorn, dann kann die Show beginnen! Du breitest die Arme aus, während du entschlossen weiter auf die schwarzen Tore zuschreitest. Dunkle Wolken ballen sich über euch zusammen und es wird dunkel, als wäre die Sonne bereits seit Stunden untergegangen. Helle Blitze zucken über den Himmel und schlagen rechts und links des Heeres im Boden ein. Dann setzt du alle Büsche und Bäume, an denen ihr vorbei kommt, in Brand. Noch trostloser als es sowieso bereits ausgesehen hat, ist diese Ödnis danach auch nicht… Und euer Plan gelingt, Saurons beobachtet euren Weg argwöhnisch. Nun seid ihr direkt vor den gewaltigen Mauern Mordors angekommen und du schickst mit aller Kraft einen gleißenden Blitz auf die schwarzen, metallenen Tore. Mit einem ohrenbetäubenden Krachen bersten sie, untermalt von dem dunklen Grollen des Donners. Alles wird an den hohen Felswänden tausendfach zurückgeworfen. Als Antwort ertönen von Mordor her laute Hörner und Trommelschläge. Dann stürmt ein Meer aus Orks aus den schwarzen Ruinen hervor und mit Kampfesschreien direkt auf euer kleines Heer zu. Erst jetzt wird dir klar, wie wahnsinnig euer Plan eigentlich war. Wie sollt ihr so auch nur zehn Minuten überstehen? Nun bist du wirklich dankbar, dass du so viel trainieren und üben musstest, denn du wirst deine Kräfte voll ausschöpfen müssen. Nun, dann lasst die Spiele beginnen! Du grinst diabolisch. Mit einer lässigen Handbewegung lässt du einen Platzregen auf die Orks niedergehen, der den Boden vor dem ehemaligen Tor in tiefen Schlamm verwandelt. Dann gehen mehrere Orks vom Blitz getroffen zu Boden. Ein Augenzwinkern und die Hälfte von Saurons Heer steht lichterloh in Flammen. Eine Drehung später liegt der Rest vom Sturm gepeinigt dich an den Boden gepresst. Oh, wie das Spaß macht! Du kannst dir ein böses Lachen nicht verkneifen. Da liegen sie vor dir im Dreck, völlig hilflos… Und das Beste daran: Sauron kommt kaum dagegen an! In diesem Moment geht der Turm und Saurons Auge mit einem lauen Knall in orange-roten Flammen auf und alles fällt wie ein Papierturm im Regen in sich zusammen. Frodo hat es geschafft! Sauron ist besiegt! Auch die Orks und Trolle gehen zu Boden und die gesamte schwarze Festung bricht auseinander, bis nichts mehr als eine dunkle, unheilvolle Ruine zu sehen ist. Überglücklich tanzt du durch den Regen, der nun sanft und warm vom Himmel rieselt. Nach Aragorns Krönungsfeier hat Pippin dich schüchtern lächelnd eingeladen, mit ihm ins Auenland zurück zu kehren. Überglücklich hast du zugesagt, denn ein eigenes Zuhause hast du nicht und du hast Pippin inzwischen fest in dein Herz geschlossen. Als ihr um den letzten Hügel herumbiegt, breitet sich vor dir ein wunderschönes kleines Dorf aus. Die Wiesen sind saftig grün und alles blüht blau, orange, rot, … in allen erdenklichen Farben. Ein schillernder Schmetterling fliegt dicht vor deinem Gesicht vorbei und landet dann auf Pippins Schulter. Du musst laut lachen über seinen verdutzen Gesichtsausdruck. Er grinst dich glücklich an, dann breitet er die Arme in einer umfassenden Geste aus und sagt feierlich: „Willkommen im Auenland!“ Dann führt der Hobbit dich zu seinem kleinen Haus. Oder vielmehr zu seiner Höhle? Es ist eine Art kleine Hütte, die in die Hügel gebaut ist. Aber sie ist keineswegs dunkel oder modrig! Sie ist in hellen Farben gestrichen und auch wie ein normales Haus eingerichtet. Mit dem einzigen Unterschied, dass alles rund ist und sich kaum Ecken finden lassen. Es ist sehr gemütlich eingerichtet und nachdem du durch die kleine, runde Holztür getreten bist, lässt du dich zufrieden auf ein kleines, dunkelgrünes Sofa fallen. Du fühlst dich bereits jetzt rundum wohl und als Pippin sich mit zwei Gläsern Wein neben dich setzt, um mit dir anzustoßen – auf einen Neuanfang und auf ein freies Mittelerde – ist wirklich alles perfekt. Der Wein ist leicht und fruchtig, genau wie du es am liebsten hast. Glücklich seufzend lehnst du dich zurück und schließt die Augen. Ein Arm legt sich vorsichtig um deine Taille und du schmiegst dich wohlig an den kleinen Hobbit. Es geht eine angenehme Wärme von ihm aus und du öffnest die Augen, um seinen Blick aufzufangen. Er erwidert deinen Blick und du kannst durch seine Augen offen in seinem Herzen lesen. Sie strahlen eine solche Wärme und Geborgenheit aus, das dir ein leiser Seufzer entfährt. Auch die Liebe in seinem Blick lässt sich kaum leugnen und beschert dir eine Gänsehaut. Du weißt nicht genau, was es ist, aber etwas in seinem Blick lässt auch dich alle Mauern fallen und er keucht überrascht auf. Hatte er wirklich geglaubt, du erwiderst seine Gefühle nicht? Du fährst sanft mit deiner Hand seinen Bauch entlang bis hoch zu seinem Hals. Du musst kichern und Pippin schaut dich irritiert an. „Du hast ja während der Reise ein paar Muskeln bekommen. Sogar fast ein Sixpack! Steht dir gut!“ Du grinst breit. Pippin schaut dich gespielt empört an und boxt dir in die Seite. „Hey!“ Eure Gesichter kommen sich immer näher und du schließt in Erwartung eines Kusses die Augen. Und da klopft es an der Tür und Merry stürmt herein. Sofort fahrt ihr auseinander und du springst auf. Verdammt! Äußerst schlechtes Timing! Sofort plappert Merry los: „Kommt ihr auch mit ins Pub? Unsere Heimkehr feiern? Sam ist auch da und wir müssen ihn doch überreden, seine Herzensdame endlich anzusprechen!“ Seine Stimme war zum Ende hin immer leiser geworden und hatte einen verschwörerischen Ton angenommen. Genervt verdrehst du die Augen und Pippin antwortet: „Ja, klar kommen wir! Warte einen Moment!“ Und schon ist er verschwunden, um seinen Umhang zu suchen. Auch du wendest dich resigniert ab und machst dich fertig. Vielleicht wird der Abend ja doch ganz lustig… Inzwischen warst du schon beim dritten Krug Bier angekommen und du wahrst ehrlich gesagt froh, zwischen der Wand und Pippin eingeklemmt zu sein. Denn gerade dreht sich alles. Lautes Gelächter tönt von den anderen Tischen herüber, die Musik spielt viel zu laut und alles riecht nach abgestandenem Bier. Aber gerade deshalb macht es ungeheuer Spaß und die Stimmung ist aufgeheizt. Gerade alberst du mit Pippin herum und euer lautes Lachen schallt trotz des hohen Lärmpegels noch bis zur anderen Seite des Raumes. Ein paar Tische weiter sitzt auch die Hobbitdame, auf die Sam ein Auge geworfen hat, aber er traut sich einfach nicht, sie anzusprechen! Euer Plan, Sam soweit abzufüllen, bis er sich endlich traut, ist gescheitert, da Sam dazu viel zu vernünftig ist und euch sofort durchschaut hat. Also startet nun Plan B! Du begibst dich mit Pippin auf die Tanzfläche und ziehst auch Sam mit dir. Du wirbelst mit Pippin wild durch die Gegend und Sam steht etwas verloren daneben. Nun startet euer Plan… Unauffällig kommt ihr der Hobbitdame tanzend immer näher und tanzt unauffällig einmal um sie herum. Dann macht ihr eine besonders schwungvolle Drehung und „aus Versehen“ entgleitet dir dabei Pippins Hand und du stolperst mit aller Wucht gegen das Hobbitmädchen. Diese stolpert durch die Wucht zu Seite und landet genau in Sams Armen. Schnell verschwindest du wieder in der feiernden Menge und schlägst bei Pippin ein. Geschafft! Es wird noch ein lustiger Abend und erst weit nach Mitternacht geht ihr nach Hause. Sam hat den restlichen Abend mit der Hobbitdame verbracht und am Ende haben sie sich sogar geküsst und sind eher bald verschwunden. Nun betretet ihr Pippins kleines Haus und sobald die Tür hinter euch zufällt, drückst du ihn fordernd an die Wand, noch immer berauscht von der Musik und vom Bier. Er schlingt seine Arme um dich und fährt dir zärtlich durchs Haar. Sein Blick hält deinen fest und lässt deinen Atem schneller gehen. Dann endlich küsst er dich und du wirst diese Nacht nie vergessen. Als du am nächsten Morgen aufwachst, fühlst du etwas Schweres auf deinem Bauch liegen und du wendest vorsichtig den Kopf. Neben dir liegt Pippin mit einem seligen Lächeln auf den Lippen und den Arm um deine Mitte geschlungen. Bei der Erinnerung an gestern Abend legt sich auch dir ein leichtes Lächeln auf die Lippen. Vorsichtig rutscht du unter Pippins Arm hervor und gehst dich waschen. Als du wenig später sauber und frisch bekleidet wieder das Schlafzimmer betrittst, kommt dir der Hobbit schon entgegen. Seine Hände zittern, als er sie nach dir ausstreckt und deine Hände ergreift. Er blickt dir tief in die Augen und sagt schüchtern: „Nach allem was wir erlebt haben und was wir überstanden haben, ich weiß dass ich nie jemanden wie dich finden würde. Vielleicht ist kommt es dir etwas überstürzt vor, aber ich will dich hiermit fragen: Caleth, willst du meine Frau werden?“ Hoffnungsvoll blickt er dich aus großen, braunen Augen an. Die goldblonden Locken noch verstrubbelt wirkt er einfach unglaublich süß und dein Herz wird warm. „Pippin, du musst wissen, mir geht es genauso! Ich habe immer nur davon geträumt, jemanden zu finden, den ich lieben kann und vor allem jemanden, der mich genauso liebt. Deshalb: ja, Pippin… „ Weiter kommst du gar nicht, denn schon hat er deine Lippen mit einem zärtlichen Kuss verschlossen.