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Die Statistik vom Quiz

Hogwarts - auf anderen Wegen

54.13 % der User hatten die Auswertung: Jeder kennt die Geschichte Hogwarts. Es gab 4 Gründer. Slytherin, Hufflepuff, Ravenclaw und Gryffindor. Und nach diesen wurden die verschiedenen Häuser benannt. Man erzählt auch von einem Streit zwischen Slytherin und Gryffindor, da Slytherin keine Muggelstämmigen auf die Schule lassen wollte. Am Ende, so sagt man, verließ Slytherin Hogwarts. Das ist die verbreitete Version der Geschichte. Und niemals würde jemand auf die Idee kommen, sie anzuzweifeln. Jeder hält sie für die Wahrheit. Jeder außer eine Person. Und diese Person, weiß besser, was damals geschah, als alle anderen. Denn sie war dabei, als Hogwarts gegründet wurde. Und sie ist auch die einzige, die das größte Geheimnis von Hogwarts kennt. Das Geheimnis über die Häuser der Schule. Es ist ein simples Geheimnis, aber auch von großer Auswirkung. Es ist die wahre Geschichte der Häuser. Denn was niemand weiß, ist einzig und alleine, dass es nicht vier Häuser gab, sondern fünf. Nur ist dieses fünfte Haus sehr schnell in Vergessenheit geraten. Nicht einmal der sprechende Hut, weiß davon. Nur sie, dieses Mädchen kennt die Wahrheit. Nur du kennst sie. Denn du bist Stacy, die Gründern des fünften Hauses von Hogwarts. Doch obwohl du schon lange tot sein solltest, bist du am Leben. Du bist unsterblich. Nach der Gründung Hogwarts lebst du Jahrhunderte lang alleine und zurückgezogen. Doch eines Tages erhältst du einen Brief, der dir von einer Eule überbracht wird. Es ist eine Einladung nach Hogwarts. Ohne zu verstehen, wieso du jetzt diesen Brief erhältst, entscheidest du dich wieder nach Hogwarts zurück zu kehren. Was du in Hogwarts erlebst und was es genau mit deiner Vergangenheit auf sich hat, erfährst du jetzt. Hier ist deine Geschichte. Aufgeregt stiegst du in die rote Lock ein. Überall um dich herum wimmelte es von Menschen. Es war ein seltsamen Gefühl für dich, nach so vielen Jahren der Einsamkeit, wieder anderen zu begegnen. Seit du damals aus Hogwarts geflohen warst, hattest du alleine gelebt. Dann hattest du plötzlichen den Brief bekommen und nun warst du kurz davor, an den Ort zurückzukehren, welchen du eigentlich so sehr hasstest. Und das einzig und allein wegen deiner Neugierde. Du wolltest wissen, was aus der Schule geworden war, wie die Schüler waren und auch auf die Lehrer warst du gespannt. Nachdenklich liefst du durch die schmalen Gänge des Zuges. Die meisten Abteile waren bereit besetzt. Es wäre ja an sich nicht schlimm gewesen, einfach zu fragen, ob du dich dazu setzten konntest, aber du wusstest nicht, wie du dich verhalten solltest und wolltest eine Unterhaltung so lang verzögern, wie es möglich war. Schließlich gabst du es auf und ließt dich im hinteren Teil des Zuges auf den Boden fallen. Nur ab und zu kamen einige Schüler vorbei und warfen dir kritische Blicke zu, aber meistens warst du für dich. Langsam setzte der Zug sich in Bewegung und deine Gedanken drifteten ab. (Zeitsprung, Ankunft in Hogwarts) Seit deinem Gehen hatte sich nicht viel verändert. Natürlich gab es Bilder, die damals noch nicht in den Hallen gehangen hatten, doch an sich war alles nicht genauso. Während du der Lehrerin und den anderen Erstklässlern folgtest, schlichen sich immer wieder Bilder deiner Vergangenheit in deine Gedanken. Deutlich sahst du, wie Slytherin mit wehendem Umhang die Treppen der großen Halle zu dir hinunter gehastet kam. Fast schon spürtest du wieder, wie sich seine Arme um dich schlangen und dich liebevoll an ihn drückten. Du spürtest wie Tränen sich in deinen Augen sammelten und wischtest sie schnell weg. Vergangenheit war Vergangenheit. Du musstest dich endlich damit abfinden. Vor allem jetzt, da du wieder unter anderen Menschen lebtest. Du schütteltest den Kopf um deine Gedanken zu ordnen und liefst schnell der Gruppe vor dir nach, um sie nicht zu verlieren. Natürlich hättest du den Weg auch ohne sie gefunden, aber du wolltest nicht auffallen. Plötzlich blieb die Lehrerin stehen und drehte sich um. Sie befahl euch zu warten, während sie schnell noch etwas regelte und danach solltet ihr schon zu den älteren Schülern stoßen. Nach ihrem Verlassen herrschte Stille. Niemand sprach auch nur ein Wort. Alle waren einfach zu nervös auf das, was nun kommen würde. Auch du. Und dann kam die Frau auch schon wieder, öffnete die gigantischen Tore vor euch und leitete euch in die Halle. Es war fast schon beängstigend von so vielem Leuten angestarrt zu werde. Unruhig atmetest du ein und aus. Und ein und aus. Du fühltest dich aus einem unerklärliches Grund wie ein Eindringling und das obwohl es kaum jemanden gab, der ein größeres Recht dazu hatte hier zu sein als du. Schließlich bliebt ihr stehen. Vor euch stand ein Stuhl. Darauf ein Hut. Ohne große Umschweife erklärte euch die Lehrerin was zu machen war und schon begann sie die Namensliste abzuarbeiten. "Stacy Alaryc." Du warst an der Reihe. Zitternd liefst du nach vorne und ließt dich auf den alten Stuhl fallen. Die Lehrerin hatte bereits erklärt, welche Häuser es gab. Aber sie hatte eines nicht genannt. Deines. Natürlich nicht. Langsam setztest du dir den Hut auf und dann herrschte Stille. Lange. Sehr lange. Ungeduldig rutschtest du auf dem Stuhl hin und her. Niemand hatte so lange vorne bleiben müssen wie du. Aber schließlich begann der Hut zu sprechen. Nicht leise und flüsternd wie sonst, sondern laut. Die ganze Halle verstand ihn. "Ich verstehe das nicht. Es tut mir leid. Aber dieses Mädchen kann in keines der Häuser." Er stockte und du hörtest schwere Schritte hinter dir, bis plötzlich ein alter Zauberer vor dir stand, welchen du zuvor an der Mitte des Lehrertisches gesehen hattest. Er runzelte die Stirn. "Wie meinst du das? Ist sie etwa keine Hexe?" Sofort antwortete der Hut. "Doch das ist sie. Und wahrscheinlich die mächtigste die ich je kennen lernen durfte. Sie trägt alle Eigenschaften der verschiedenen Häuser in sich. Aber da ist etwas anderes. Ich weiß es nicht. Aber sie darf einfach in keines der vier Häuser kommen." Der Hut endete. Überall in der Halle fingen Schüler an zu tuscheln. Dein ganzer Körper war angespannt. Du warst die einzige die den Hut verstand. Leise standest du auf und zogst den Hut von deinem Kopf. Unsicher betrachtetest du Dumbledore und er starte zurück. Dann fingst du an zu sprechen. "Sir, ich denke ich sollte ihnen etwas sagen. Etwas... Privates." Der Mann nickte leicht. "Professor McGonagall? Sie machen hier weiter. Stacy, du kommst mit mir." Mit diesen Worten schritt er die Halle entlang zum Ausgang zu. Du folgtest ihm. Draußen angekommen, zauberte er zwei Stühle herbei und setzte sich. "Stacy. Erklär mir was das bedeutet." Befahl er. Nervös setztest du dich. "Sir, ich verstehe nicht warum ich hier bin. Als ich die Einladung erhielt war ich verwirrt. Natürlich weiß ich das es Hogwarts gibt, denn wie dieser Hut sagte, bin ich eine Hexe. Aber..." Du wusstest nicht wie du es erklären solltest. Dumbledore schaute die aufmerksam und abwartend an. "Also, ich weiß nicht wie ich es sagen soll, ohne dass Ihr mich für Verrückt haltet, aber ich war bereits auf Hogwarts. Vor mehreren hundert Jahren. Sir, ich bin unsterblich." Der Zauberer schaute dich an. Du merktest, dass es so keinen Sinn hatte und öffnetest deinen Geist und schautest den Mann auffordernd an. Sofort verstand er und drang in deine Erinnerungen ein. (Zeitsprung) Seid dem Gespräch mit Dumbledore waren nun 3 Jahre vergangen. Aber nicht immer sahst du die einschlagende Erkenntnis in seinen klugen Augen. Der Moment, in dem er alles verstand. Er hatte dich über das fünfte Haus ausgefragt. Er wollte alles wissen. Und so zeigtest du ihm den verlassenen Gemeinschaftsraum deines Hauses. Er war an einem Ort, der eigentlich recht schnell zu finden war. Und zwar hinter dem Porträt einer riesigen Eule, in einem Nebenkorridor. Das Passwort war noch immer das selbe wie damals "Timunlalin". Aber der Raum hatte sich verändert. Überall waren Spinngeweben und auf den Möbeln sowie auf dem Boden lag eine dicke Staubschicht. Dumbledore hatte wissen wollen, wieso dein Haus nie wirklich geöffnet wurde, aber du wolltest nicht antworten. Auf eine dir gänzlich unverständliche Weise hatte Dumbledore sofort erkannt, dass du zu den anderen Gründern eine eigenartige Beziehung haben musstest aber als er fragte, was geschehen war, antwortetest ebenfalls nicht. Er wusste einzig und alleine, dass du beim Aufbau Hogwarts beteiligt warst. Mehr nicht. Und mehr hatte er auch nie erfahren. An dem selben Abend beschlossen du und Dumbledore das Geheimnis weiterhin zu bewahren und dich zu verstecken. Du besuchtest nicht den Unterricht. Warum solltest du auch? Du selbst warst ja immerhin die mächtigste Zauberin, die es zur Zeit gab. Du lebtest in dem Gemeinschaftssaal deines Hauses und standest stets in gedanklicher Verbindung zu Dumbledore. Er wollte von dir, dass du auf Harry aufpasstest. Er war mittlerweile im 6. Jahr und allen war klar, dass bald ein Krieg ausbrechen würde. Natürlich hattest du eingewilligt. Was würdest du nicht tun, um einen Nachfahren Slytherins zu kämpfen? An diesem Abend also sahst du in deinem Gemeintschaftsraum in einem Sessel und wartetest darauf, dass Dumbledore dir mitteilen würde, dass er und Harry den Horkrux in der Höhle gefunden und zerstört hatten. Ungeduldig spielten deine Finger mit deinen langen Haaren. Wieso dauerte es so lange? Noch eine weitere halbe Stunde entschiedest du dich zu warten, doch auch nun war nichts neues geschehen und du entschiedest dich selbst die Höhle aufzusuchen. Gerade, als du den Raum verließt spürtest du etwas in deiner Kopf. Es fühlte sich an wie eine Explosion. Du taumeltest. Der schreckliche Schmerz wollte nicht nachlassen. Kurz wurde die schwarz vor Augen, doch dann, als du schon dachtest, es würde nie wieder aufhören, ließ der Schmerz abrupt nach. Langsam klärte sich deine Sicht und als du wieder bei vollen Bewusstsein warst, realisiertest du auch die Kampfgeräusche. Die Schreie und das Zischen und Prasseln der Zauber. Ohne darüber nachzudenken ranntest du auf den Tumult zu. Dumbledore hatte dir oft erklärt, was ein Totesser war und sofort erkanntest du sie. Was war geschehen? Wie konnten sie hier herein gekommen sein? Du hattest keine Zeit darüber nachzudenken. Um dich herum tobte ein schrecklicher Kampf. Kurzerhand entschlosst du dich dazu selbst den Totessern die Stirn zu bieten. Sie konnten dir nichts anhaben. Du warst ja unsterblich. Doch du hattest noch keine 3 Zauber gesprochen, als die Totesser sich zurückzogen. Die ersten Gefühle, die sich in der Schülermenge breit machten, waren Erleichterung und Glück. Darauf folgte dann Verwirrung. Und nur kurz darauf, sobald das erste Mal jemand, wer auch immer es war und wie auch immer er es erfahren hatte, von Dumbledores Tot erzählte, brach abermals Panik aus. An das was nun geschah, kannst du dich nur noch grob erinnern. Erst ab da, wo du Dumbledores toten Körper sahst, weißt du wieder was passiert war. Mit tauben Glieder warst du durch die Schülermassen gegangen. Man hatte dir keinen Platz gemacht. Automatisch hattest du deinen Zauberstab gehoben und mit tauben Lippen einen Zauber gesprochen, welcher die Schüler zur Seite drückte, so dass du ohne Probleme zu Dumbledore durchdringen konntest. Und dann lag er vor dir. Neben ihm kniete Harry. Der Junge, welchen du beschützen solltest. Langsam ließest du dich zu Boden fallen. Es durfte nicht wahr sein. Er durfte einfach nicht tot sein. Langsam bahnte sich eine Träne den Weg zu deinem Kinn hinunter, nur um dort für einige Sekundenbruchteile zu verharren und dann auf den Boden zu fallen. Du schautest zu Harry. Und er schaute mit Trauer in den Augen zurück. Doch eure Trauer hatte verschiedene Gründe. Für Harry war Dumbledore ein Vorbild gewesen. Ein ehrenwerter Mann und vielleicht sogar ein Freund. Und diesen hatte er nun verloren. Aber für dich, war er jemand anderes gewesen. Er war der einzige, der dich seit hunderten von Jahren kannte und obwohl du zeitlich gesehen viel älter warst, war er wie ein Großvater für dich gewesen. Aber das war nicht der Grund für deine Trauer. Viel mehr weintest du um den selbstlosen Geist. Alles was Dumbledore getan und gesagt hatte, alles was er tun und sagen wollte. Nie würde es geschehen. Nie wieder würde er reden oder lachen. Nie würde er das erfahren, was er immer wissen wollte. Dein Geheimnis. Du weintest nicht um, weil du ihn vermisstest. Nein. Du weintest, da er nie wieder etwas machen, sagen oder erfahren konnte. Plötzlich überkamen dich schreckliche Schuldgefühle. Du hättest es ihm sagen sollen. Warum hattest du es nicht getan? Was wäre so schlimm daran gewesen? Mit Tränen überströmten Gesicht beugtest du dich über Dumbledores Körper. Du wolltest es ihm sagen. Selbst wenn er es nie hören würde, wäre er dabei gewesen, als du es sagtest. Mit zitternder Stimme begannst du zu sprechen. "Ich wurde vor vielen hundert Jahren geboren. In einem kleinen Dorf. Damals wussten die Menschen noch von der Existenz von Zauberern und Hexen, doch sie fürchteten sich, da wo ich lebte, nicht vor ihnen. Und so hatten sie auch keine Angst, als sich herausstellte, dass auch ich eine Hexe war. In dem Dorf in welchem ich lebte, gab es viele Menschen mit magischen Blut. Auch meine vier besten Freunde gehörten zu ihnen. Helga, Rowena, Salazar und Godric waren ihre Namen. Schon als Kinder träumten wir davon, eines Tages eine Schule zu erbauen. Eine Schule, in der man die Zaubersprüche sammelte und an Schüler weitergab. Zusammen wuchsen wir heran und irgendwann entschieden wir uns dazu, unseren Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Und so suchten wir uns einen geeigneten Ort und planten unsere Schule. Jahrelang arbeiteten wir daran. Immer wieder kamen neue Ideen auf. Und alle, wirklich alle, wollten wir umsetzten. Doch dann, als die Schule schon fast beendet war, geschah etwas, womit niemand gerechnet hatte. Wir stritten uns. Und das nur wegen einer einzigen Sache. Und zwar wegen der Aufteilung der Schüler. Es stand schon längst fest, dass wir fünf Häuser gründen wollten. Jeder von uns sollte eines haben. Doch wie sollten wir entscheiden wer wohin kam? Jeder hatte andere Ideen. Doch letzten Endes entschieden wir uns dazu, die Schüler nach ihren Charaktereigenschaften einzuteilen. Und da lag nun das Problem. Jeder wollte die mächtigsten und klügsten Schüler haben. Tagelang stritten wir uns. Schließlich gab Helga auf. Sie hasste den Streit. Doch wir anderen vier standen noch immer in Feindseligkeit zueinander. Nur Salazar und Rowena unterstützen sich. Sie waren ein Paar. Und um zu verhindern, dass wir, Godric oder ich, die mächtigsten der Schüler zugewiesen bekamen, schlossen sie einen Plan. Und in einer Vollmond Nacht führten sie ihn aus. Sie verfluchten Godric und mich. Er stand unter Salazars Imperius-Fluch und ich? Mich verwandelten sie zurück in das elf Jahre alte Mädchen, das ich einst gewesen war und sorgten dafür, dass ich nie altern würde. So war ich schwach. Nie würde ich eine Konkurrenz sein. Und so kam es, dass Unsere jeweiligen Häuser schließlich verschiedene Charaktereigenschaften bekamen. Helga bekam Fleiß und Loyalität. Salazar die Mut und Stärke. Rowena Klugheit und Geschicklichkeit. Godric List und Untreue. Und ich sollte alle Schüler aufnehmen, welche schwach und faul waren. Doch ich war nicht zufrieden. Da ich aber auch nichts daran ändern konnte, entschied ich mich dazu, die Schule zu verlassen. Durch den Fluch, welcher mir auferlegt worden war, alterte ich nicht, wie die anderen. Und es mit der Zeit kam es, wie es kommen musste. Sie starben. Einer nach dem anderen. Die Schule bekam neue Lehrer und alles nahm seinen Lauf. Salazar und Rowena waren die geliebten Gründer. Helga wurde ebenfalls gemocht, doch Godric und ich wurden gehasst. Niemand wusste was wirklich geschehen war. Und nie spürte ich das Verlangen danach, die Geschichte richtig zu stellen. Aber so lassen wollte ich sie auch nicht. Also kehrte ich nach Hogwarts zurück und beeinflusste das Wissen der Zauberer und Hexen. Ich änderte die Geschichten, die die Bücher erzählten. Und nun stand alles anders da. Es gab nur noch vier Häuser. Ich selbst, wollte mit den anderen nichts zu tun haben. Trotzdem wollte ich, dass die Häuser die Charaktereigenschaften bekamen, die sie verdienten. Und so wurden die Slytherins zu den Listigen. Die Rawenclaws zu den schlauen. Die Hufflepuffs zu den Freundlichen und die Griffendors zu den Mutigen. Denn genauso waren auch ihre Gründer gewesen." Du stocktest. Um dich herum herrschte Stille. Langsam sprachst du weiter. "Albus. Es tut mir leid. Es tut mir so leid, dass ich dir das alles nie gesagt habe." Während du deine Geschichte erzählt hattest, hattest du dich voll und ganz beruhigt, doch nun fingst du wieder an zu zittern. "Es gibt niemanden der es mehr verdient hätte alles zu erfahren. Du hast so viel für diese Schule getan. Und ich bin so froh, dich kennengelernt zu haben. All die Jahre habe ich allein gelebt, bis ich plötzlich den Brief bekam. Ich wusste gar nichts. Ich wusste nicht, was in der Welt vor sich geht. Doch du hast mich aufgenommen. Du hast mir alles erklärt und hattest nie ein Geheimnis vor mir. Du fordertest mich nicht einmal dazu auf, dir meine Geschichte zu erzählen, obwohl du sie so gerne gehört hättest. Alles was du wolltest war, dass ich Harry beschütze. Und ich habe es dir versprochen. Versprechen bricht man nicht und ich werde auch das meine nicht brechen. Ich werde alles tun um Harry zu schützen. Auch wenn ich meine Unsterblichkeit dafür opfern muss. Ich danke dir Albus. Du bist der beste Mensch, dem ich je begegnet bin." Deine Stimme verstummte abermals und du wandest dich von Dumbledore ab. Langsam griffst du nach Harrys Händen. Sprachlos starte er dich an. Ebenso wie all die anderen auf dem Platz. Du räuspertest dich. "Harry. Bist du bereit das alles bis zum Ende mit mir durchzustehen?" Zögernd nickte er. Diese eine kleine Bewegung brachte dich dazu, dich endgültig zu entscheiden. Du lächeltest. Du wusstest was zu tun war.

35.6 % der User hatten die Auswertung: Harry Potter. Seine Eltern starben als er noch klein war. Er selbst überlebte den Todesfluch von Voldemort und wurde berühmt. Man brachte ihn zu seinen einzigen noch lebenden Verwanden. Den Dursleys. Dort lebte er dann viele Jahre lang bei seiner Tante Petunia, seinem Onkel Vernon und seinem Cousin Dudley. e selbst sagt, Harry hätte ihr Leben verschlechtert. Sie meinen, sie wollen nichts mit Zauberer zu tun haben und nur wegen Harry ist es jetzt anders als sie es sich wünschen. Das ist die Geschichte die Harry kennt. Aber sie stimmt nicht. Denn die Dursleys haben ein Geheimnis. Ein Geheimnis, welches auch der echte Grund dafür ist, dass sie Harry hassen. Und dieses Geheimnis bist du. Alice, die Tochter der Dursleys. Du bist das erste Kind von Vernon und Petunia gewesen und sie liebten dich über alles. Doch schnell zeigte sich, dass du eine Hexe warst. Schon mit 6 Jahren konntest du einfach so Dinge durch die Lift schweben lassen. Aber deinen Eltern war es egal. Sie liebten dich genauso wie du warst. Vielleicht fragst du dich jetzt, warum dann in der Geschichte von Harry Potter nie die Rede von dir ist. Nunja. Wie soll ich sagen? Am besten ließt du einfach deine Geschichte. Glücklich saßt du mit deinen Eltern in dem kleinen Garten hinter euerm Haus. Alles war perfekt. Heute würde der beste Tag deines Lebens werden. Dessen warst du dir sicher. Denn heute war die letzte Möglichkeit für dich den Brief aus Hogwarts zu erhalten. Und du musstest ihn erhalten, denn du warst ja eine Hexe. Deine Mutter hatte dir schon vieles erzählt, aber da sie selbst keine Hexe war, wusste sie nicht alles genau. Du warst so nervös. Wie würde es auf Hogwarts sein? In Gedanken stelltest du dir schon vor, wie du durch die Flure von Hogwarts wandern würdest. Recht und links eine Freundin. Ungeduldig schautest du in den Himmel. Aber dort war weit und breit keine Eule zu sehen. Resigniert seufztest du. Bald würde es dunkel sein. Deine Mutter merke sofort die langsam entstehende Verzweiflung und kam zu dir hinüber. "Die Eule kommt schon nicht Liebling. Keine Angst." Aufmunternd lächelte sie dich an und du nicktest leicht. Aber als dann die Sonne hinter dem Horizont verschwand war immer noch kein Brief da. Traurig standest du auf. Hatte man dich vergessen? Oder wollten sie dich vielleicht nicht? Langsam sammelten sich Tränen in deinen Augen. Schon so lange wartetest du nun schon auf diesen Brief und jetzt kam er nicht? War Dumbledore vielleicht ein Fehler unterlaufen? Denn bei einer Sache warst du dir sicher. Du warst eine Hexe. Traurig gingst du zu Bett. (Zeitsprung) Es war Herbst. Das Schuljahr in Hogwarts musste schon längst begonnen haben und noch immer warst du zu Hause und gingst auf eine gewöhnliche Schule. Du hattest die Hoffnung schon längst aufgegeben, jemals die Zauberei erlernen zu dürfen. Doch dann eines Tages geschah etwas voll und ganz unerwartetes. Du sahst gerade mit deinen Eltern zusammen beim Essen, als es an der Tür klingelte. Sofort sprangst du auf und ranntest zu Haustür, um sie mit Schwung zu öffnen. Vor der Tür stand ein Mann. Zumindest dachtest du, dass es ein Mann währe, da du sein Gesicht unter der Kapuze, welche er trug, nicht sehen konntest. "Hallo". Lächeltest du freundlich Der Fremde nickte nur und schob sich an dir vorbei in das Haus. Mit schnellen Schritten trabtest du ihm hinterher. "Was wollen sie hier?" Fragtest du, sobald du ihn eingeholt hattest, doch wieder bekamst du keine Antwort. Du gabst auf und folgtest ihm ins Esszimmer. Dort saßen deine Eltern und schauten euch verwundert an. "Wer sind Sie?" Wollte dein Vater wissen. Der Fremde lächelte leicht und fing an zu sprechen. Mit einer Stimme, welche dir einen Schauer über den Rücken jagte. "Ich bin hier um Alice abzuholen. Ich habe mitbekommen, dass sie keine Einladung nach Hogwarts erhalten hat. Also will ich sie unterrichten. Ich weiß, wie stark ihre Kräfte sind. Sie wird eine gute Schülerin sein." Du warst sprachlos. Dieser Mann, wollte dir zeigen, wie man zauberte? Ohne groß darüber nachzudenken fielst du ihm um den Hals. "Danke!" Quietschtest du. Der Mann nickte leicht und drückte dich von sich. Langsam fing deine Mutter an zu sprechen. "Werden sie Alice dann mitnehmen?" In ihrer Stimme lag Trauer, aber du wusstest, dass sie sich auch für dich freute. Der Fremde nickte und wandte sich an dich. "Sobald du fertig bist brechen wir auf." Hektisch nicktest du und ranntest hinauf in dein Zimmer. Schnell waren deine Sachen in einem großen Koffer verstaut. (Zeitsprung) Der fremde Mann hatte dich in ein großes Haus gebracht. Und dort hattest du ihn dann auch zum ersten Mal gesehen. Du weißt noch genau, wie er zuerst die Handschuhe ablegte und lange weiße Finger zum Vorschein kamen. Dann hatte er mit diesen unter die Kapuze gegriffen, welche nun langsam hinab fiel. Weiße Haut. Rote Augen. Dein erster Eindruck gab dir Panik. Blind stolpertest du zurück. Der Mann lachte. "Alice. Du musst keine Angst haben." Er grinste. Es war ein gruseliges Auseinanderziehen der Mundwinkel. "Viele haben Angst vor mir. Aber ich will nicht, dass du dich fürchtest. Ich werde dir nichts tun. Aber sag mir Alice, wie stehst du zu den Zauberern, die dich nicht nach Hogwarts lassen wollten? Sie haben doch vergessen." Er schaute dich abwarten an. Zitternd erhobst du die Stimme. "Erst war ich traurig. Aber ich meine... Sie werden doch sicher einen Grund haben oder?" Der Mann schaute dich kühl an. "Nein. Sie haben keinen Grund. Sie haben dich vergessen. Sie haben nicht einmal überprüft ob du eine Hexe bist. Sie haben es dir nicht zugetraut." Nun wurdest du wütend. Aber nicht auf den Mann. Nein. Sondern auf die Lehrer von Hogwarts. (Zeitsprung) Seit jenem Tag lebtest du bei Voldemort. Er unterrichtete dich in allen Gebieten. Doch an erster Stelle brachte er dir die Flüche bei. Du warst eine fleißige Schülerin. Eine gute Schülerin. Und schon bald hattest du die Gleichaltrigen in Hogwarts mit deinem Wissen und Können überholt. Nach und nach erklärte Voldemort dir, wer er war und was seine Ziele waren. Er vertraue dir und dies zeigte er an jenem Tag, als er dich zur Totesserin machte. Du warst wahrscheinlich die jüngste unter seinen Gefolgsleuten und das machte dich stolz. Du fühltest dich besonders. An jenem Tag lerntest du auch die Totesser kennen. Du mochtest sie alle. Vorallem mit Bellatrix verstandest du dich gut und sie wurde etwas wie deine große Schwester. Aber auch sie schaffte es nicht, eine Bindung zu dir aufzubauen, die auch nur absatzweise so stark war, wie die zwischen Voldemort und dir. Erst waren es nur freundschaftliche Gefühle, die du für ihn hegtest. Bald sahst du ihn als deinen wahren Vater an und schon kurz danach hättest du alles für ihn getan. Du liebtest ihn. Du warst abhängig von ihm. Und so kam es auch, dass du nie wieder zu deinen Eltern zurückkehrtest. Du wolltest keine Sekunde ohne ihn verbringen. Durch entwickelte sich auch in dir ein Hass gegenüber normalen Menschen. Und du verabscheutest dich sogar selber dafür, einen Namen zu tragen, der einst einem schwachen kleinem Mädchen gehört hatte. Du vertrautest dich Voldemort an. Und er verstand dich. Wie auch er seinen Namen geändert hatte, entschied er nun auch, dass du einen neuen Namen tragen solltest. Es sollte ein mächtiger Name sein. Nicht einer, der erst Bedeutung bekommen musste. Schließlich wurdest du unter dem Namen Hydra bekannt. -- Eigentlich war der heutige Tag relativ normal. Zumindest hatte er normal begonnen. Gerade sahst du neben deinem Herrn. Der Saal in welchem ihr euch befandet, war in Stille gedrängt. Jeder der Anwesenden dachte nach. Vor einiger Zeit, hatte eine Wahrsagerin eine Vision gehabt. Über ein Kind, welches stark genug sein sollte, Voldemort die Stirn zu bieten und ihn sogar zu vernichten. Es gab zwei Möglichkeiten wer dieser Junge sein konnte. Neville Longbottom war der eine. Der andere Harry Potter. Dein Cousin. Diese Tatsache machte dir Angst. Du wusstest von den Erzählungen deiner Mutter, wie stark ihre Schwester gewesen war und als kleines Kind war sie immer dein Vorbild gewesen. Konnte es sein, das sie es war, die das Monster, welches deinem Herrn vernichten konnte, auf die Welt brachte. Irgendetwas in dir war sich sicher, dass es so war. Auf dir unbekannten Gründen, wusstest du, dass Harry die Gefahr war. Aber zugleich wünschtest du dir, dass es nicht so war. Harry musste in etwa so alt sein, wie dein kleiner Bruder. Es tat dir weh an ihn zu denken. Du hattest ihn nie gesehen. Als du gegangen warst, hattest du lediglich gewusst, dass deine Mutter schwanger war. Gerne hättest du ihn mal gesehen. Du wusstest ja noch nicht einmal wie er hieß. Langsam stahl sich eine Träne in deinen Augenwinkel. War es damals ein Fehler gewesen, einfach mit dem dunklen Lord mitzugehen? Wie wäre dein Leben jetzt, wenn du dich geweigert hättest? Du würdest es nie erfahren. Wütend wischtest du dir über die Augen. Du durftest nicht Schwach sein! Voldemort hasste Schwäche. Langsam eichtest du deinen Blick auf Voldemort. "Herr?" Flüstertest du. Sofort lagen alle Augen auf dir. "Ja mein Kind?" Fragte er liebevoll. "Ich denke es ist me..." du schütteltest den Kopf. Nein. Harry Potter war nicht dein Cousin! Du hattest eine neue Familie. Die Totesser. "Ich denke, es ist Harry." Es herrschte Stille. "Es freut mich das zu hören Hydra." Lächelte Voldemort. "Damit ist die Sache geklärt." Er wollte aufstehen, doch Malfoy hielt ihn zurück. "Herr! Sie sollten nichts überstürzen! Dieses Mädchen... Was weiß sie schon? Woher nimmt sie das Wissen!" Kühl fixierte Voldemort den blonden Mann. "Ich kenne sie besser als einer von euch. Ich weiß wer sie ist, und woher sie kommt. Und wenn sie denkt, es wäre Harry Potter, dann muss es stimmen." Nun lagen alle Blicke auf dir. Schon immer hatten die anderen Totesser wissen wollen, wer du warst. Aber Voldemort hatte dies immer geheim halten wollen. Schließlich warst du ein "Schlammblut". (Zeitsprung) Gemeinsam lieft ihr durch die dunklen Gassen. Du und Voldemort. Er hatte nachdem du deine Meinung gesagt hattest, direkt losziehen wollen, um den jungen Harry zu töten. Aber es hatte ein Problem gegeben. Niemand wusste wo sich die Familie befand. Und das war der Grund weshalb er dich mitnahm. Du warst mit den Potters verwandt. Und dies hatte seine Vor- und Nachteile. Einer der Vorteile war, dass du durch die Verwandtschaft, auf besondere Weise mit der Familie verbunden warst. Du konntest sie spüren. Etwas was kein anderer der Totesser vermochte. Nur du konntest den Weg zu ihnen finden. Und so kam es also, dass du dabei warst, als alles geschah. Als Voldemort dir seinen Plan erklärt hatte, warst du zunächst kritisch gewesen. Aber nachdem du wusstest, worauf du achten musstest, hattest du es schnell gespürt. "Es" war eine Kraft. Eine Kraft, die dich scheinbar in eine bestimme Richtung ziehen wollte. Also gabst du dieser Kraft nach und folgtest ihr. Es dauerte nicht lange, bis du das Haus der Potters ausfindig gemacht hattest. Und nun standet ihr davor. Dein ganzer Körper war angespannt. Du würdest nun zum ersten Mal deine Verwandtschaft sehen. Und du würdest dabei sein, wenn dein Herr sie ermorden würde. Du schlucktest. War es wirklich das Richtige? Voldemort schaute dich an. "Hydra. Ich kenne die Potters. Ich weiß, wie stark sie sind. Sie konnten mir bereits mehrmals entkommen. Vielleicht ist es auch jetzt so, wenn ich hinein gehe. Aber das darf nicht passieren. Und deshalb will ich, dass du zuerst gehst. Gehe zu ihnen und stelle dich vor. Lenke sie ab. Und dann, wenn du sicher bist, dass sie keine Gefahr erwarten, rufst du mich. Du weißt wie das geht." Du atmetest aus. Dann nicktest du. "Okay Herr. Ich werde Sie rufen." Mit diesen Worten, liefst du auf das große Metalltor zu uns schobst es auf. Langsam gingst du auf das hell erleuchtete Haus zu. Es kam dir alles so falsch, so unwirklich vor. Vor allem falsch. Du hattest die Holztür erreicht und hobst die Hand. Leise klopftest du an, doch die Schläge deiner Faust wirkten in deinen Ohren viel zu laut. Schließlich wurde die Tür geöffnet. Vor dir stand dein Onkel. James Potter. Du hattest bisher nur von ihm gehört, aber dennoch erkanntest du ihn sofort. "Hallo?" Fragte er leicht verwirrt. Du versuchtest ein freundliches Lächeln aufzusetzen doch es wollte dir einfach nicht so richtig gelingen. "Hey. Darf ich reinkommen?" Flüstertest du schüchtern. Kritisch beäugte der Mann dich, doch schließlich musste er davon ausgegangen sein, dass von einem kleinen Mädchen wie dir, keine Gefahr ausgehen konnte und er trat zur Seite. Dankend schautest du ihm in die Augen und tratest ein. James führte dich in das Wohnzimmer des Hauses und wies dir an, Platz zu nehmen. Plötzlich erschien Lily Potter in Türrahmen. "James? Wer ist das?" Fragte sie verwirrt. "Ich weiß es nicht. Aber ich denke, das wird sie und jetzt sagen." Antwortete James und schaute dich an. Irgendwie warst du enttäuscht. Enttäuscht darüber, dass Lily dich nicht erkannte. Ja, sie hatte dich nie gesehen, aber trotzdem hattest du es irgendwie erwartet. Obwohl du zugeben musstest, dass du mittlerweile keine äußeren Gemeinsamkeiten mehr mit deiner Familie hattest. Deine eins braunen Haare, hattest du hellblond gefärbt, dein Gesicht, hatte man schmäler gezaubert, deine Augen waren nun schwarz und allgemein warst du ziemlich klein. Also nichts, was dich mit deiner Familie verband. Du räuspertest dich. "Es tut mir leid, dass ich einfach so hier rein platze, aber ich brauche..." Du brachst ab. Wenn du das sagen würdest, was dein Herr von dir wollte, würde diese Familie sterben. Das konntest du nicht zulassen. In dem guten Jahr, welches du nun bei Voldemort gelebt hattest, hattest du dich sehr verändert. Du warst stärker geworden. Mächtiger. Besser. Aber war das wirklich gut? War es das richtige? Jetzt wo du Lily sahst, kamen die wieder Bilder deines alten Lebens vor Augen. Du hattest immer eine Hexe wie Lily sein wollen. Und jetzt? Jetzt warst du kurz davor, für ihren Tot verantwortlich zu sein. Erst jetzt, als eine Träne auf deine Hand fiel und dort einen nassen Fleck hinterließ, merktest du, dass du angefangen hattest zu weinen. Alles, was du das letzte Jahr lang gemacht hattest, war falsch gewesen. So sehr wünschtest du dir, die Zeit zurückzudrehen und wieder das Mädchen zu sein, was du eins warst. Du spürtest wie ein warmer Arm sich schützend um dich legte und schautest auf. James hatte sich neben dich gesetzt. "Was ist los?" Fragte er abermals. Du schautest ihn an. In seinem Blick lag so viel Wärme, wie du was schon lange nicht mehr gesehen hattest. Dies war im Endeffekt auch, was deine Entscheidung festigte. Du versuchtest dich zu beruhigen. Du hattest viele Fehler gemacht. Sehr viele. Aber vielleicht konntest du ja wenigstens noch einige von ihnen ausgleichen. "Der dunkle Lord wartet draußen. Er wartet auf mein Zeichen hier rein zu kommen. Ihr kennt die Prophezeiung. Er will Harry töten. Und auch euch wird er töten." Du standest auf. "Es tut mir leid. Es tut mir alles so leid." Flüstertest du mit brüchiger Stimme. James und Lily waren beide erstarrt. Es tat dir weh, sie so zu sehen. "Wer bist du?" Hauchte Lily. Du schautest sie an. Lange antwortetest du nicht. Dan gingst du auf sie zu. "Lily. Ich..." Wie solltest du ihr all das sagen? Du bisst dir auf die Lippe. "Lily. Ich bin Alice. Deine Nichte." Murmeltest du leise. Lily zuckte zusammen, als sie dies hörte und wich von dir. Was hatte sie von dir gehört? Was hatte deine Mutter erzählt? "Ich weiß nicht, was du von meiner Vergangenheit weißt, aber glaub mir. Ich bereue es. Das ganze letzte Jahr. Ich war Voldemorts Dienerin. Ich habe viele Fehler gemacht und niemand kann das jetzt noch ändern. Es tut mir so leid." Du verstummtest. Nichts was du sagen könntest, würde deine Taten auch nur halbwegs rechtfertigen. James war mittlerweile auch wieder aufgestanden. Er war um das Sofa herum gelaufen und hielt nun Lilys Hand. "Es ist noch nicht vorbei. Vielleicht werden wir sterben... Aber..." Stille. "Alice?" Du schautest auf. "Ja?" Versprichst du mir was?" Die Tür sprang auf. "Alles".

10.28 % der User hatten die Auswertung: Du hast wohl Punkte gerne. Tja... Hier gibt es aber keine Auswertung. Ich hatte zwar eine Idee für diese Geschichte und hatte sie auch durchgedacht, aber ich habe es irgendwie einfach nicht geschafft sie in Worte zu fassen. Tut mir Leid. Aber die anderen beiden Profile haben eine Auswertung.