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Die Statistik vom Quiz

Warrior Cats! Dein Leben, deine Liebe... (oder auch nicht) #1

47.74 % der User hatten die Auswertung: Glückwunsch! Das bist du: Name: Silberfeder Clan: Flussclan Alter: Jung Position: Kriegerin Fellfarbe: hellgrau-dunkelgrau getigert Felllänge: kurz und glatt Augenfarbe: blau Charakter: freundlich, treu (gut) eifersüchtig, aufbrausend (schlecht) Zur Zeit von: Feuersterns Mission Gefährte: Siehst du dann! Vielleicht... Familie: Schwestern: Federschweif, Kristallfeder, Vater: Graustreif, Mutter: Silberfluss, Bruder: Sturmpelz Freunde: Kleepfote, Goldbach, Federschweif, Sturmpelz, Flusskralle Besonderheiten: Du kannst springen wie eine Wolkenclankatze „Silberpfote, tritt vor! Ich, Leopardenstern, Anführerin des Flussclans, rufe meine Kriegerahnen an, auf diese Schülerin herabzuschauen. Sie hat hart trainiert, um eure edlen Gesetze zu erlernen und ich empfehle sie euch als Kriegerin. Silberpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger zu achten und deinen Clan zu verteidigen, selbst wenn es dein Leben kostet?“, rief Leopardenstern zu mir hinunter. „Ich verspreche es!“, erwiderte ich mit leicht zitternder Stimme. „Dann gebe ich dir jetzt mit der Kraft des Sternenclans deinen Kriegernamen. Silberpfote, von diesem Augenblick an sollst du...“ Plötzlich ertönte ein lautes Poltern und etwas starkes, schweres brach durch den Wall. Ich fuhr erschrocken herum und konnte im Schein den Mondes die Silhouette des riesigen Hundes ausmachen, der uns schon einmal angegriffen hatte. Angst, aber auch Eifer und der Wille, meinen Clan zu verteidigen durchzuckten mich. Ich fletschte die Zähne und sprang mit ausgefahrenen Krallen und gesträubtem Fell den Hund an, während die meisten anderen noch wie erstarrt herumstanden. Der Hund stand mit dem Rücken zu mir und rannte gerade auf die Kinderstube zu. Meine Ziehmutter Moospelz und ihre Jungen! Meine Krallen trafen den Hund direkt zwischen den Schulterblättern und ich riss ihm pfotenweise Fell aus, als er versuchte, mich abzuschütteln. Die anderen Krieger kamen jetzt auch in Bewegung, sie brachten Älteste, Junge, Königinnen und Schüler in Sicherheit und griffen den Hund ebenfalls an. Der schüttelte mich inzwischen ab und schleuderte mich durch die Luft. Ich landete in der Mitte des Lagers und prallte hart auf dem Boden auf. Schmerz durchfuhr meinen Körper und ich taumelte benommen auf die Pfoten. „Hey, SilberPFOTE! Du solltest zu den anderen Schülern gehen! Das ist kein Kampf für dich!“, spottete Schwarzkralle, ein Krieger, der mich nie gemocht hatte, und schubste mich weg. Ich zog mich zurück, aber nur, um gleich darauf über Schwarzkralles Kopf hinweg auf den Rücken des Hundes. Gemeinsam besiegten wir ihn schließlich. Leopardenstern sah mich prüfend an. „Silberpfote! Schwarzkralle hat dir befohlen, wegzugehen! Warum hast du nicht gehorcht? Nein, warte, ich kenne deine Antwort schon. Noch bist du Schüler, Silberpfote, also hast du auf die älteren Krieger zu hören! Aber es ist nicht von der Pfote zu weisen, dass du großes Kampfgeschick gezeigt hast. Wir wollen also mit deiner Zeremonie fortfahren!“, lenkte sie schließlich ein. Da schoben sich Wolken vor den Mond und die Sterne. Fast der komplette Himmel war von dunklen Wolkenschleiern verdeckt. „Das ist ein Zeichen!“, jaulte Schwarzkralle. Einige Katzen stimmten ihm murmelnd zu, während ich einfach nur verwirrt umher sah. Leopardenstern schüttelte den Kopf. „Nicht jede Wolke ist ein Zeichen. Was sagst du, Schmutzfell?“, wandte sie sich ruhig an unseren Heiler. Der schnippte mit dem Schwanz gegen Schwarzkralles Ohr und erwiderte mit tiefer Stimme: „Nein, das sind einfach nur Wolken. Wir können fortfahren.“ Ein paar Katzen murmelten beunruhigt und drängten sich eng aneinander, aber niemand wagte, zu widersprechen. „Silberpfote, von diesem Augenblick sollst du Silberfeder heißen. Der Sternenclan ehrt deinen Mut und dein Kampfgeschick und ich heiße dich als vollwertige Kriegerin im Clan willkommen“, miaute unsere Anführerin feierlich und meine Freunde begannen zuerst, meinen Namen zu rufen. „Silberfeder! Silberfeder!“, jubelten sie in Richtung Himmel und der ganze Clan, bis auf Schwarzkralle und ein paar andere, fiel mit ein. Stolz erfüllte mich und ich gelobte stillschweigend, meinen Clan nie im Stich zu lassen. Die Nacht über wachte ich schweigend in der Mitte unseres Lagers und spitzte beim kleinsten Geräusch aufmerksam die Ohren. Meine gesamte Kindheit zog wie im Traum an mir vorbei. Ganz am Anfang die Schmerzensschreie meiner Mutter und das verzweifelte Jaulen meines Vaters, das Spielen in der Kinderstube mit meiner Schwester und meinem Bruder, deren Ernennung zu Schülern, während ich aufgrund meiner Winzigkeit und Schwäche noch Junges bleiben musste. Ich sah die Zeremonie vor mir, bei der ich Schülerin geworden war und die, als meine Geschwister Krieger wurden. Meine Schülerzeit mit meinem Mentor Steinfell, der von Schwarzfuß ermordet worden war und meine neue Mentorin, Leopardenstern. Ich schüttelte mich kurz und sah, dass am Horizont die Sonne aufging. Ich streckte mich und fuhr mir mit der Zunge über mein graues Fell. Da kamen auch schon Kleepfote, Flusskralle, Federschweif und Sturmpelz in meine Richtung, Kleepfote hüpfte ungestüm vorneweg und rannte mich fast um, als sie eine Mauselänge vor meinen Pfoten stehenblieb. Ihre grünen Augen glänzten aufgeregt und sie maulte, halb ehrfürchtig, halb neidisch: „Warum darfst du schon Kriegerin sein? Ich bin fast genauso groß wie du!“ Ich tröstete meine kleine Freundin: „So gut, wie du schon jagen kannst, wirst du auch bald Kriegerin sein!“ Sie zuckte glücklich mit den Ohren und meine anderen Freunde erreichten mich ebenfalls. Federschweif rieb ihre Schnauze an meiner Wange und flüsterte: „Ich bin so stolz auf dich!“ Sturmpelz schnippte spielerisch seine Schwanzspitze gegen mein Ohr und neckte mich: „Na endlich, kleine Schwester!“ Ich schnurrte nur belustigt. Ich war nämlich die Erstgeborene und er der Letzte. Flusskralle hatte sich im Hintergrund gehalten, aber jetzt kam der junge Krieger auf mich zu. Sein blaues und sein grünes Auge sahen mir tief in die Augen und, so fühlte es sich jedenfalls an, auch direkt ins Herz. „Gratuliere, Silberfeder!“, miaute er leise mit seiner warmen, tiefen Stimme. Ich leckte ihm ehrfürchtig die Schulter, denn er war, trotz des geringen Altersunterschieds zwischen uns, sehr groß und muskulös und war hoch angesehen und geachtet im Clan. Manchmal träumte ich, wir wären Gefährten. Ich war schon so lange in ihn verliebt, aber er bemerkte es einfach nicht. Nach und nach kamen auch die anderen Krieger aus ihren Nestern, zuletzt auch Leopardenstern. „Leg dich schlafen!“, miaute sie mir im Vorbeigehen zu. Ich senkte unterwürfig den Kopf und zog mich zurück. Ich bemerkte dabei gar nicht, das ich in Richtung Schülerbau ging. Da traf mich etwas Hartes in die Seite. „Stopp! Du wohnst jetzt hier!“, rief Flusskralle, der mich zur Seite gerammt hatte und schnippte belustigt mit dem Schwanz. Ich hatte mich zu Boden fallen lassen und blieb regungslos liegen. Der schwarze Kater mit dem kurzen, glatten Fell und den weißen Flecken an Bauch, Brust, Schwanzspitze, Ohren und Pfoten beugte sich besorgt über mich. Er öffnete schon das Maul, um nach Schmutzfell zu rufen, als ich ihn plötzlich ansprang und ihn sanft zu Boden warf. Er versuchte, einen Trick anzuwenden, den ich schon gut kannte, er machte sich schlaff, als wolle er aufgeben, um mich dann anzuspringen, aber als er seinen Körper erschlaffen ließ, sprang ich einfach von ihm herunter und stolzierte zu Kriegerbau. Natürlich ließ er das nicht auf sich sitzen, er sprang mich an und riss mich zu Boden. Mein Körper erschlaffte, aber diesmal war es kein Trick. Er hatte versehentlich meinen Kopf auf einen Stein geschleudert und außerdem war ich müde und erschöpft. Mir wurde schwarz vor Augen. Fortsetzung folgt!

28.9 % der User hatten die Auswertung: Glückwunsch! Das bist du: Name: Kristallfeder Clan: Donnerclan Alter: Jung Position: Kriegerin Fellfarbe: grau-gelblich Felllänge: etwas länger und zerzaust Augenfarbe: blau Charakter: süß, liebenswert (gut) eingebildet, ein bisschen angeberisch (schlecht) [Am Anfang vorwiegend die guten Sachen, später die schlechten] Zur Zeit von: Geheimnisse des Waldes bis Feuersterns Mission Gefährte: Siehst du dann! Vielleicht... Familie: Schwestern: Federschweif, Silberfeder, Vater: Graustreif, Mutter: Silberfluss, Bruder: Sturmpelz Freunde: Federschweif, Sturmpelz, Flusskralle, Farnpelz, Brombeerkralle, Bernsteinpelz Besonderheiten: Du hast eine Bestimmung.... *dramatische Musik denken* P.S.: Habe die Geschichte von Sturm- und Federjunges so verändert, dass sie von Anfang an im Flussclan aufwachsen! „Silberfluss! Nein!“ „Es ist zu spät, Graustreif! Es tut mir leid! Ich konnte sie nicht retten!“ „Aber...“ „Ich weiß, dass du traurig bist, Graustreif! Aber du musst jetzt stark sein! Deine Jungen werden dich brauchen!“ „Sie sollen im Flussclan aufwachsen! Nur eines werde ich zu mir nehmen... Es ist besser so!“ „Ja, wahrscheinlich.“ „Graustreif!“, quiekte ich übermütig und kletterte an seinem langen Fell hoch. „Hey, runter da!“, protestierte er scherzhaft und warf sich zu Boden. Brombeerjunges und Bernsteinjunges stürzten sich ebenfalls auf ihn und schrien begeistert. „Pfoten weg von meinem Krieger! Ich bin Kristallstern, die große Anführerin des Donnerclans und ihr werdet mich nie besiegen!“, kreischte ich gebieterisch. „Oh doch!“, rief Bernsteinjunges und warf sich auf mich. Wenige Augenblicke später wurde ich unter zwei Fellbergen begraben. „Brombeerjunges! Bernsteinjunges! Lasst sie sofort los!“, hörte ich da Feuerherz fauchen. Ängstlich und erschrocken krabbelten wir zurück. Graustreif stellte sich schützend vor uns und redete leise auf Feuerherz ein. Der beruhigte sich langsam wieder und Goldblüte rief uns zurück in die Kinderstube. „Kristalljunges, tritt vor! Du bist nun sechs Monde alt und es wird Zeit, mit deiner Ausbildung zu beginnen. Farnpelz! Auch du bist noch jung, aber ich bin sicher, du wirst deine Klugheit und dein Kampfgeschick an deine Schülerin weitergeben! Kristalljunges, von diesem Augenblick an wirst du Kristallpfote heißen! Diene deinem Clan gut!“, rief Blaustern. Der junge Kater berührte meine Nase mit seiner und sah stolz auf mich herab, als der Clan jubelte: „Kristallpfote! Kristallpfote!“ Mein Vater, Graustreif, jubelte am lautesten und hob dabei den Kopf Richtung Silbervlies, wo die Sterne funkelten. Einer davon war meine Mutter. Er erzählt es ihr!, dachte ich. „Ich muss kurz mit dir reden!“, stieß der schwarze Kater mit den vielen weißen Stellen atemlos hervor, den ich schon oft bei meiner Schwester gesehen hatte. Zögerlich nickte ich und er fuhr fort: „Aber allein! Komm morgen bei Mondhoch zum Baumgeviert! Bitte!“ Das letzte Wort flehte er regelrecht, also stimmte ich zu. Während der ganzen restlichen großen Versammlung war ich irgendwie... aufgeregt! Genau bei Mondhoch traf ich am verabredeten Platz ein, wo mich der Kater schon erwartete. „Ich heiße übrigens Kristallpfote!“, miaute ich mit meiner klaren, hellen Stimme. Er schnurrte laut: „Ich weiß! Ich bin Flusskralle! Du bist mir auf den großen Versammlungen aufgefallen! Ich würde dich gerne näher kennenlernen!“ Seine Worte trafen mich wie ein Schlag. Auch er war mir auf den großen Versammlungen aufgefallen... Und ich hatte mich in ihn verliebt. Zart streckte ich meine Nase vor und berührte seine damit. Eigentlich wartete ich nur darauf, dass er sie wegzog, aber er tat es nicht. Er kuschelte sich an mich und schnurrte laut. Mein Herz klopfte vor Liebe und ich murmelte: „Ich liebe dich!“ Aneinandergekuschelt schliefen wir ein. „...Ab jetzt wirst du Kristallfeder heißen! Der Sternenclan ehrt deine Loyalität und deine Entschlossenheit und wir heißen dich als vollwertige Kriegerin im Clan willkommen!“, vollendete Feuerstern seine Rede und ich sah dankbar zu Farnpelz, meinem ehemaligen Mentor hinüber. „Kristallfeder! Kristallfeder!“, jubelte der Clan. Wie bei meiner Ernennung zum Schüler jubelte mein Vater zum Silbervlies hinauf und erzählte es meiner Mutter. Schon kam Farnpelz zu mir herüber und schnurrte sanft: „Das hast du toll gemacht! Du hast dir diese Zeremonie mehr verdient als jede andere Katze!“ „Danke! Du warst mir ein guter Mentor! Ich danke dir!“, erwiderte ich leise. Da kam Rußpelz zu mir. „Komm mit, Kristallfeder! Es ist an der Zeit, dir etwas zu sagen!“, miaute sie. Bestimmt legte sie ihre Schwanzspitze auf meine Schulter und führte mich, an meinen perplexen Clangefährten vorbei, in ihren Bau. „Kristallfeder! Du bist etwas Besonderes! Blaustern konnte ihre Prophezeiung nicht zu Ende bringen. Jetzt musst du es tun. Du bist wie Feuer und du wirst durch den Wald lodern. Aber gib acht! Feuer muss ohne Einschränkungen lodern!“, flüsterte sie mir ins Ohr. Spielte sie etwa auf meine mehr als freundschaftliche Beziehung zu Flusskralle an? Schon bei dem Wort „Loyalität“ hatte es in meinem Inneren gezogen. Inzwischen traf ich mich alle drei Nächte mit Flusskralle. Plötzlich betrat Graustreif den Bau, gefolgt von Brombeerkralle. „Glückwunsch!“, schnurrte der breitschultrige Tigerkater und schmiegte sich an mich. Ebenfalls schnurrend leckte ich ihm kurz über sein Ohr, bevor sich Graustreif an mich wandte: „Du kommst morgen mit auf die große Versammlung! Jetzt solltest du aber Nachtwache halten!“ Kein Glückwunsch, kein Wort davon, dass er stolz sei, nur das. Schweigend zog ich mich auf die Lichtung zurück. Dort wachte ich eine Nacht lang ohne ein Wort zu sagen. „Feuerstern! Feuerstern! Ein Eindringling!“, gellte Sandsturms Schrei durch das Lager. Ich hatte mich vor wenigen Lidschlägen zum Schlafen nach meiner Nachtwache hingelegt, aber jetzt sprang ich auf. Sandsturm und Langschweif flankierten einen jungen Kater mit schwarzem Fell, weißen Ohren, weißem Bauch, weißer Schwanzspitze und weißen Pfoten. Sein blaues und sein grünes Auge sahen mich beruhigend an. Flusskralle! Fortsetzung folgt!

23.35 % der User hatten die Auswertung: Glückwunsch! Das bist du: Name: Dreijunges Clan: Schattenclan Alter: Sehr jung Position: Junges Fellfarbe: schwarz Felllänge: etwas länger Augenfarbe: gelb Charakter: tapfer, treu (gut) leicht zu beeinflussen, nachtragend (schlecht) Zur Zeit von:?- nach Stunde der Finsternis Gefährte: Siehst du dann! Vielleicht... Familie: Vater: Hellpelz, Mutter: Dunkelhimmel (ausgedacht) Freunde: Kralle, Tod, Nacht, Samt Besonderheiten: Du hast nur drei Pfoten, die linke Vorderpfote ist von Geburt an verkrüppelt „Du bist grausam! Warum benennst du sie nach ihrem Aussehen?“, knurrte mein Vater meine Mutter an. „Das tun viele Mütter! Ich war Dunkeljunges, wegen meines dunklen Fells! Dein Pelz ist Hell, Hellpelz! Was ist schon dabei? Sie wird nie so stark sein wie die anderen Jungen!“, gab meine Mutter gereizt zurück. „Du weißt, was ich meine!“, fauchte Hellpelz sie an. Ich fand, es sei an der Zeit, einzuschreiten. Vorsichtig humpelte ich zu meinen Eltern. „Bitte, streitet euch nicht wegen mir!“, flehte ich. „Verschwinde! Das geht dich nichts an!“, fauchte meine Mutter. Erschrocken duckte ich mich auf den Boden. Ich wusste, dass meine Mutter mich nicht leiden konnte, aber das hatte ich nicht erwartet. Wütend funkelte mein Vater sie an und miaute dann sanft an mich gewandt: Liebes, geh doch bitte rein, nicht das dir etwas passiert!“ Niedergeschlagen trottete ich zurück in die Kinderstube. Ich war erst seit ein paar Sonnenaufgängen geboren und eigentlich sehr kräftig, aber alle im Clan behandelten mich entweder über vorsichtig wie ein todkrankes Neugeborenes, forsch wie eine Ausgestoßene oder sie sahen einfach durch mich hindurch. Alle hatten beteuert, sie würden sich freuen, dass es ein neues Junges gab, aber dabei hatte mich niemand angesehen. Und dann hatte meine Mutter mir diesen grausamen Namen gegeben. Dreijunges. Mein Vater weigerte sich, mich so zu nennen. Dämmerwolke säugte mich, seit meine Mutter sich geweigert hatte, das zu tun. Es tat so weh. Sie alle sahen mich an und sahen doch nicht mich, sondern nur die Pfote. Ich würde niemals Schüler werden können und hätte höchstens den Weg eines Heilers einschlagen können, aber Triefnase hatte ja schon Kleinwolke. Ich hasste meine Mutter dafür, dass sie mich nicht liebte. Die anderen Königinnen würden sich, wenn sie ein behindertes Junges hätten, eher noch liebevoller um es kümmern, aber meine Mutter wies mich ab. Müde rollte ich mich in dem Nest, in dem ich geboren wurde und wo ich jetzt allein schlief, zusammen. Zeitsprung; Die Zeit, als du eigentlich Schülerin werden solltest Wütend zerfetzte ich mein Nest in der Kinderstube. Ich war jetzt allein dort und schon sieben Monde alt, aber schon größer als meine Mutter. Mein Vater war letztens gestorben. Nachtstern war gestorben. Weißkehle war gestorben. Tigerstern war Anführer. Er machte mir Angst. Immer sah er mich an, so verächtlich, so grausam, so kalt. KLEINWOLKES SICHT: „Sei gegrüßt, Kleinwolke!“, begrüßte mich der schwarze Kater mit tiefer Stimme. „Nachtstern!“, rief ich aufgeregt. „Hör mir gut zu, Kleinwolke. Es geht um Dreijunges. Sie hat mehr gelitten als jede andere Katze im Clan. Sie könnte groß werden, wenn ihr jemand hilft. So wie Streifenstern. Er hatte das gleiche Schicksal und ist ein weiser Anführer geworden, weil er die richtigen Dinge getan hat. Dreijunges könnte aber auch eine grausame Katze werden, wenn sie noch weiter gebrochen wird. Sie wird den Clan verlassen und vielleicht ihr Glück und wahre Liebe finden. Gerade steht sie aus ihrem Nest auf und geht zum Schmutzplatz. Sie verlässt das Lager und geht in Richtung Grenze, in Richtung Donnerclan. Du musst sie decken, Kleinwolke. Reiße ein Loch in die Wand der Kinderstube und alarmiere den Clan, ein Fuchs habe sie geholt. Sag niemandem, wo sie wirklich ist. Versprichst du das, junger Kater?“ Bevor ich antworten konnte, verblasste der ehemalige Anführer und ich wachte auf. DEINE SICHT: Leise schlich ich mich aus der Kinderstube, über den Schmutzplatz und in Richtung Donnerweg. Monster rannten an mir vorbei und beachteten mich gar nicht, als ich mich am Rand des schwarzen Weges zusammenkauerte und angespannt auf den richtigen Moment wartete. Meine Schnurrhaare zitterten und dann... rannte ich über den Donnerweg. Das heißt, ich humpelte. Auf der anderen Seite warf ich mich ins Gras und blieb keuchend und zitternd liegen. Doch ich wusste, ich hatte nicht viel Zeit. Bald würde die Morgenpatrouille kommen und mich finden. Angestrengt erhob ich mich und humpelte weiter. Schon stiegen mir die Gerüche des Donnerclans in die Nase. So schnell ich konnte, verbarg ich mich hinter einem Farnbüschel und wartete. Ein grauer Kater, eine sandfarbene Kätzin und ein schwarz-weißer Schüler. „Gut, Wieselpfote, was kannst du riechen?“, fragte der Kater jetzt. „Schattenclan!“, fauchte der Schüler. „Frischer Geruch auf unserem Territorium!“ Fuchsdreck! Sie hatten meinen Geruch entdeckt. „Eine junge Katze, höchstens im Schüleralter!“, schätzte der graue Krieger. „Aber hier ist ein Zweig abgebrochen, schau, es ist schwarzes Fell daran! Vielleicht war es Rabenpfote und er ist durchs Schattenclan-Territorium gelaufen! Der Zweig war jedenfalls so hoch oben, dass es unmöglich ein Schüler gewesen sein kann, Graustreif!“, widersprach die Kätzin. „Wir sollten Blaustern berichten!“, schlug Graustreif vor. Die Kätzin seufzte: „Endlich ein vernünftiger Satz von dir!“ Langsam entfernten sie sich, als der Schüler zischte: „Halt! Der Eindringling ist noch hier!“ Ich hatte schon aufgeatmet, aber jetzt erstarrte ich. Leise schob ich mich hinter das nächste Farnbüschel und kroch vorsichtig weiter. „Mäusehirn! Wenn es eine Schattenclankatze gewesen wäre, würde sie jagen und dann verschwinden! Oder glaubst du, sie wollen angreifen?“, spottete die Kätzin. „Aber wenn es dir so wichtig ist, Wieselpfote, dann such den Eindringling doch!“, forderte der Kater ihn belustigt auf. „Das werde ich, darauf kannst du dich verlassen!“, knurrte Wieselpfote. Er blieb, während die anderen schnurrend in eine andere Richtung liefen. Schnüffelnd bewegte sich der Schüler auf den ersten Farnbüschel zu, nur wenige Schwanzlängen von mir entfernt. Zitternd blieb ich in meinem Versteck sitzen. Da schoss ein schwarz-weißer Kopf um die Ecke. „Ha!“, fauchte er. Dann wurden seine Augen groß. Entschlossen, ihm Angst zu machen, richtete ich mich zu meiner vollen Größe auf. Ich war größer als er. Dann kniff ich die Augen zusammen und entblößte meine Zähne. Das Fell des Schülers sträubte sich und er kauerte sich zusammen. Um noch größer zu wirken plusterte ich mein Fell auf und machte einen Buckel. Dann schoss mein Kopf vor und ich biss zu. Zufällig erwischte ich sein Vorderbein, grub meine Zähne in sein Fleisch und zog. Jetzt sah er mich skeptisch an. Mir wurde ganz heiß vor Verlegenheit. Meine Zähne waren noch nicht scharf genug, um seine Haut auch nur anzuritzen. Peinlich berührt ließ ich ihn los und legte mein Fell wieder an. Dann setzte ich mich hin und stotterte: „Ich … Tut mir leid … Wie heißt du?“ Zu meiner Überraschung murmelte er: „Wieselpfote. Du?“ Ich hatte eigentlich erwartet, dass er mich sofort umbringen würde, aber das hatte er noch nicht getan, also antwortete ich: „Dreijunges.“ Seine Augen weiteten sich: „DreiJUNGES?“ Ich nickte. „Ich bin sehr groß und kräftig, aber Tigerstern will mich nicht zur Schülerin machen. Meine Mutter hat mir diesen schrecklichen Namen gegeben und mein Vater ist tot. Reicht dir das?“ Er kniff die Augen forschend zusammen und nickte dann zögerlich. Seine Augen wanderten kurz zu meinem Bein und dann zu meinen Augen zurück. „Du kommst vom Schattenclan, nicht wahr?“, vermutete er dann. Schweigend nickte ich. Er würde mich vertreiben und zum Schattenclan zurückbringen! Da ertönte ein Ruf: „Wieselpfote!“ Erschrocken sah er sich um. „Geh! Du wirst deine Gründe haben, also geh los! Geh zum Zweibeinerort! Wir treffen uns bei Mondhoch an der Grenze!“, zischte er mir zu. Ich nickte mit aufgerissenen Augen und humpelte schnell weiter ins Unterholz hinein. Er hatte mich gerettet! „Da war doch nichts!“, rief er jetzt seinen Clangefährten zu. Ich zuckte zurück, als mir der Geruch des Katers und der Kätzin von vorhin in die Nase stiegen. „Meinst du, es stimmt?“, flüsterte sie. Der Kater schnurrte: „Wenn Wieselpfote das sagt! Er würde niemals einen Eindringling entkommen lassen und sei es nur ein winziges Junges. Du weißt doch, wie gern er Krieger wäre.“ „Verdient hätte er es ja. Er ist der älteste von allen Schülern und mit Abstand der Eifrigste!“, knurrte die Kätzin. Dann gingen sie weiter zu Wieselpfote. Fortsetzung folgt!