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Die Statistik vom Quiz

Draco, Draco und noch mehr Draco

53.14 % der User hatten die Auswertung: Glückwunsch du bis Emily, das hier ist meine längste Story, sorry aber ich hatte einen Lauf: D Hey ich bin Emily. Ich trage meine blonden lockigen Haare etwas länger als meine Schultern. Ich habe gerade mein fünftes Hogwartsjahr erfolgreich abgeschlossen. Nach außen hin wirke ich arrogant und eingebildet, doch im Grunde bin ich eine sehr freundliche junge Frau, die alles für ihre Freunde tun würde. Meine Freunde beschreiben mich als kühn da ich niemals Angst habe frei meine Meinung zu sagen, frech und vorlaut und scheue nicht davor, Kommentare dieser Art anzugeben, weshalb ich öfter in Schwierigkeiten gerate. Des Weiteren neige ich wohl zu Ironie und schrägem Humor, und dennoch beschreiben sie mich auch als verständnisvollen, hilfsbreiten und ebenso als geduldigen Menschen. Mein Bruder (Halbruder um genau zu sein, Gleiche Mum, unterschiedliche Dad's ;) weswegen ich auch eine helle Hautfarbe habe) ist Blaise Zabini und wir sind im gleichen Jahrgang. Er ist im Herbst geboren und ich im Frühling darauf. Wir stehen uns sehr nahe, kennen oft unsere Gedanken und haben (fast) keine Geheimnisse voreinander. Wir können eben einfach über alles reden. Unsere Mutter ist alleinerziehend und hatte bereits mehrere Ehemänner, sieben um genau zu sein. Unser Haus ist zwar teuer eingerichtet, aber es hat ein Zimmer zu wenig und deshalb teilen Blaise und ich uns ein Zimmer, was uns herzlich wenig stört, eigentlich ganz im Gegenteil. Der sprechende Hut hatte damals lange überlegt wo er mich denn hinschicken will, entschied sich, trotz meiner Familie die weitestgehend in Slytherin ist bzw. war, für Gryffindor. Dennoch verstehe ich mich auch mit vielen Slytherins, eben den Freunden meines Bruders, da wir auch während der Schulzeit unser gutes Verhältnis pflegen. Mit seinem besten Freund Draco verstehe ich mich allerdings nicht besonders gut. Hermine ist meine beste Freundin in Hogwarts, ebenso wie Harry und Ron. Während der Ferien war Draco bisher ziemlich oft bei uns zu Hause zu Besuch und während er da war, entschied ich mich dazu abwechselnd bei meinen Freunden zu bleiben (Wir haben uns dann nur ein paar Tage gesehen, statt mehrerer Wochen). Zwei Wochen Hermine, eine Woche Fuchsbau, und eine Woche Harry, die mir sehr schwer gefallen ist, da Harry kein großes Zimmer hat, wir in einem Bett geschlafen haben und seine Familie grausam zu ihm ist. In diesen Ferien wird Draco gleich mit zu uns kommen. Da alle meine Freunde erst Zeit mit ihren Familien verbringen und sogar Harry in Urlaub fährt, bleibt mir nichts anderes übrig als mich mit Blaise und Draco rumzuschlagen. Wir nehmen Draco mit in unser Zimmer, normalerweise besetzt dieser das Gästezimmer unseres Hauses, doch der neue Freund unserer Mum hat dieses als Arbeitszimmer belegt. Deshalb wird unser Gast bei uns übernachten müssen, was mir gar nicht passt. Ich bin ziemlich angepisst und gehe den Jungs also aus dem Weg und versuche sie gekonnt zu ignorieren. Am Abend essen wir alle zusammen, und am Tisch herrscht eine angespannte Stimmung, sei es zwischen Draco und mir oder meiner Mum und ihrem neuen Freund. Blaise findet die ganze Situation eher amüsant, da er gewisse Ähnlichkeiten zwischen uns Frauen erkennt. Blaise hat mich schon öfter gebeten etwas netter zu Draco zu sein. Ich habe mir auch Mühe gegeben, aber mit seinen Aktionen gegen Hermine, meine Freunde, oder andere nicht Reinblüter, habe ich es auch sein lassen. Wir entschieden uns also dafür, dass ich im Bett meines Bruders schlafe und er mit Draco in meinem Doppelbett. Blaise und ich sind schon bettfertig und Draco ist gerade ins Bad gegangen. Ich habe es mir schon im Bett meines Bruders gemütlich gemacht, als dieser sich zu mir setzt. „Hey Emily. Ich hatte dich doch vor ein paar Wochen um einen Gefallen gebeten, erinnerst du dich?“ „Du musst schon deutlicher werden Blaise, denn du bittest mich ziemlich oft um etwas.“ „Ach komm schon Emi, ich meine Draco. Eben dass du etwas netter sein könntest.“ sagt Blaise und grinst mich an. „Achso das meinst du. Wenn wir ehrlich sind bin ich das doch oder? Ich gebe mir ja Mühe aber so einfach ist das ist nicht, wenn er gleich wieder anfängt irgendetwas Dummes zu sagen oder zu tun.“ „Ja schon. Aber es kommt nicht rüber. Sei ihm gegenüber einfach so, wie du es auch mir gegenüber bist, oder all deinen anderen Freunden. Wir sind jetzt nicht mehr in Hogwarts sondern zu Hause, er wird sich schon zusammen reißen. Du weißt doch was er sonst für ein Leben hat, wie seine Eltern zu ihm sind. Mir läuft’s schon eiskalt den Rücken runter, wenn ich an sie denke. Sie strahlen immer so eine Kälte aus“ meint Blaise und ihn durchfährt ein Schauer. „Er hat mir sogar mal erzählt, dass er sich immer darauf freut den Sommer hier zu verbringen, er mag unser zusammenleben, etwas chaotisch aber dennoch herzlich.“ Er sieht mich nun freundlich und erwartungsvoll an. „Gut, du hast gewonnen. Du lässt mich vorher ja doch nicht in Ruhe. Ich werde ihn von nun behandeln wie einen guten Freund. Aber nur, wenn er sich auch zusammen nimmt, ein falsches Wort und das wars. OK?“ „Das ist genau das was ich hören wollte“ sagt Blaise sichtlich erleichtert und wirft sich nun auf mich um mich zu umarmen und er kann es nicht lassen und gibt mir zwei, drei Küsse auf Wangen und Stirn. Wir lachen beide und merken gar nicht, dass Draco bereits zurück ist. Erst als er an uns vorbeigeht, lässt Blaise von mir ab. Dieser geht nun auf Draco zu, legt ihm einen Arm um die Schulter und sagt „Na mein Süßer, bereit für unsere erste gemeinsame Nacht?“ Draco ist sichtlich überrumpelt, aber als Blaise und ich anfangen laut zu lachen, stimmt er mit ein. Am nächsten Morgen bin ich als erste wach und die beiden liegen in meinen gemütlichen Kissen und unter der mit Blumenmuster verzierten Decke. Eigentlich müsste man ein Foto machen, aber leider sind sie so weit voneinander entfernt wie es auf dem Bett nur geht, sodass man damit keine richtig gute Erpressung erzielen könnte. Sie schlafen tief und fest also nehme ich Anlauf und springe direkt zwischen die beiden. Blaise grummelt nur und dreht sich um, aber Draco schreckt hoch. „Morgen Sonnenschein“ flöte ich. Mit einem neidvollen Blick auf Blaise seufzt Draco gequält auf. „Wie schafft der es nur weiter zu pennen wenn du so auf einen springst?“ „Keine Ahnung ist wohl Übungssache.“ Grinse ich ihn an. „Frühstück? Der schläft noch weiter, ganz sicher.“ „Gerne, ich wünschte ich könnte auch wieder schlafen.“ „Keine Chance, das würde ich dir ohnehin abgewöhnen, bei Blaise klappt das nicht mehr aber dich kann ich jeden Morgen aus dem Bett werfen.“ „Wenn dir das Spaß macht.“ „Ja, irgendwie schon, dann muss ich nicht alleine frühstücken“ lächelst du dem verschlafenen Draco entgegen. Blaise grummelt „Jetzt geht endlich, ich muss schlafen!“ Langsam steige ich wieder vom Bett und stehe vor Draco, der noch nicht sicher ist ob er auch wirklich aufstehen soll und mustert mich, immerhin trage ich nur ein ausgeleiertes altes Shirt, das eine meiner Schultern frei gibt und eine Boxershorts von Blaise. Ich bemerke wie er zögert und halte ihm meine Hand hin um ihm so zu zeigen, dass er wirklich aufstehen soll. Immerhin habe ich Blaise gesagt ich würde netter sein, ein Versuch kann ja nicht schaden, möglicherweise färbt es ja ab. Wir gehen runter in die Küche und ich kann mir ein Lachen nicht mehr verkneifen. „Ich glaube Blaise hat ein leichtes Schlafdefizit. Was hast du diese Nacht nur mit ihm angestellt!“ frage ich scherzend. „Sehr witzig Emily, aber das wirst du wohl erst erfahren, wenn wir in einem Bett schlafen.“ Nachdem er gemerkt hat was er da gerade gesagt hat wirkt er wütend auf sich selbst und sieht etwas beschämt aus. Ich versuche das Ganze zu retten, ich bin eben heute besonders gut gelaunt und will keine miese Stimmung um mich. „Naja, mal sehen wie lange es dauert bis Blaise die Nase voll von dir hat und dich aus dem Bett wirft. Ich denke du kannst das etwas besser beurteilen und abschätzen als ich, in Hogwarts teilt immerhin IHR euch ein Zimmer und du erfährst immer alles aus erster Hand. Und wenn es dir damit besser geht Draco, verspreche ich dir, dass ich dich in mein Bett aufnehme ehe du noch in unsere alte Hundehütte ziehen musst“ sage ich und schenke ihm ein warmes und freundliches Lächeln. Draco ist sichtlich irritiert, da er so etwas nicht allzu oft von mir sieht. Er wirkt auch sehr verkrampft, zwar kann er sich gut mit mir zanken, aber mit meiner netten und charmanten Art kann er, zumindest so früh am Morgen, nicht viel anfangen. „Ok, was willst du frühstücken?“ „Was gibt’s denn alles? Soll ich dir helfen?“ Kleiner Zeitsprung In dieser Woche verbringe ich meine gesamte Zeit mit den Jungs und wir haben unerwarteter Weise doch Spaß. Wir gehen in den Pool, fliegen über die Felder und spielen Quidditch, jeder gegen jeden. Blaise ist einer der Jäger und Draco der Sucher in der Hausmannschaft von Slytherin und ich bin eigentlich nur von der zuschauenden Sorte. Das Spiel interessiert mich schon, aber selbst spielen würde ich nicht. Wir drei verstehen uns richtig gut und ich habe auch mittlerweile ein etwas besseres Verhältnis zu Draco. An einem Donnerstag beschließen wir in die Stadt zu gehen um zu shoppen. Ja ins Muggel-London. Draco selbst war noch nie dort und ich will wissen, wie er sich dort schlagen würde. Am Abend zuvor kamen Lucius und Narzissa Malfoy überraschend vorbei um uns drei am kommenden Samstag zum Abendessen einzuladen, da seine Eltern gerne wissen wollen, mit wem ihr Sohn seine Ferien verbringt. Ich stand zu der Zeit gerade unter der Dusche, was ich als nicht weiter schlimm empfand, da ich bisher nichts Gutes über die beiden gehört hatte. Nichts desto trotz bin ich nun auf dem Weg ein neues Kleid zu Kaufen, um den Hohen Ansprüchen der Gesellschaft gerecht zu werden. Und im Muggel-London gibt es eben, die für mich etwas ansprechenderen Geschäfte, als in der Winkelgasse. Blaise eist sich schnell von uns beiden los weil er seiner Freundin Luna Lovegood einen Besuch abstatten will. Er sieht uns entschuldigend an und verspricht uns als Entschädigung heute Abend auf das ein oder andere Butterbier im Tropfenden Kessel einzuladen. „Ok, da vorne ist einer meiner Lieblingsläden, lass uns reingehen.“ Draco sieht jetzt schon ziemlich genervt aus. „Komm schon das wird lustig. Blaise geht sonst auch immer mit.“ Sage ich grinsend und ziehe ihn einfach hinter mir in den Laden. „Außerdem könnte ich mir für heute keine bessere Shoppingbegleitung vorstellen, immerhin weißt du am besten was deinen Eltern gefällt. Ich will ja nicht völlig unpassend gekleidet bei ihnen auftauchen.“ „Und du denkst nicht, dass ein Kleid aus deinem überfüllten Kleiderschrank auch gepasst hätte?“ jammert Draco. Ehe ich etwas darauf antworten kann, kommt schon die Verkäuferin des Ladens auf uns zu und fängt an uns die neuesten Kreationen vorzustellen. Schnell mache ich ihr klar, dass ich gerne erst mal selbst schauen würde und mich bei ihr melden würde wenn ich Hilfe bräuchte. Etwas beleidigt zieht sie sich zurück und begrüßt sogleich ein neues `Opfer` das den Laden betritt. Schnell habe ich ein paar Kleider gefunden, die mir gut gefallen und probiere sie gleich mal an. Draco wartet vor der Kabine. Das erste Kleid hat eine marineblaue Farbe. Das Kleid sieht gut aus und unterstreicht die Farbe meiner Augen und schmeichelt meiner tollen Figur. Es hat einen Ausschnitt, liegt eng an und endet über meinen Knien. Draco sieht begeistert aus, glaubt aber, dass es für seine Familie zu viel Farbe sein könnte, somit scheidet dann wohl auch das leuchtend rote aus. Schade denkst du dir, und ziehst das dunkelste Kleid aus deinem Probierstapel heraus. Dieses hat einen ziemlich dunklen aber leichten Stoff und zeigt nicht allzu viel. Es hat lange Ärmel aus durchsichtigem Stoff und geht bis kurz über die Knie. Vorne am Hals befindet sich eine Schleife die locker nach unten hängt. Eigentlich ganz süß und nicht zu aufreizend. Allerdings sitzt dieses Mal der Reißverschluss nicht an der Seite sondern hinten, weshalb du hinter dem Vorhang herauslugst um Draco zu fragen, ob nicht die Verkäuferin gerade in der Nähe ist. Er verneint und du bittest ihn dir zu helfen. Nach leichtem murren kommt er doch auf dich zu. Nun seid ihr zu zweit in der Kabine. „Und was genau willst du jetzt von mir?“ fragt Draco leicht genervt, dem die Anspannung ins Gesicht geschrieben steht. „Du sollst mir den Reißverschluss vom Kleid zu machen. Der ist hinten und da komme ich nicht ran ohne mir einen Arm auszurenken. Normalerweise macht Blaise so was ja, aber der ist, wie wir beide wissen, nicht da. Also wärst du so freundlich?“ Mit diesen Worten drehe ich ihm meinen Rücken zu und nehme meine Haare zur Seite damit sie sich beim zuziehen nicht verfangen. Anscheinen habe ich nicht alle erwischt, denn Draco streicht mit seinen Fingern sanft und langsam meinen Nacken entlang um so auch den Rest der Haare aus der Gefahrenzone zu schaffen. Ein unglaubliches Kribbeln breitet sich in meinem ganzen Körper aus und an der Stelle an der mich berührt ist es am stärksten. Was ist auf einmal mit mir los? Kaum gehen wir uns zwei Wochen nicht auf den Zeiger und schon reagiert mein Körper so anders und vor allem intensiv auf ihn? Er zieht den Reißverschluss zu und dabei spüre ich seinen warmen Atem auf meiner Haut, was mich noch mehr verunsichert und mir eine angenehme Gänsehaut verschafft. Langsam drehe ich mich um und flüstere ein „Danke.“ Ich brauche nur kurz um mich wieder zu fangen. „Und, was sagst du? Wird das deinen Eltern gefallen oder gibt es etwas daran auszusetzen?“ Draco räuspert sich kurz, da auch ihm die Situation etwas seltsam vorkommt. „Nein. Du siehst toll aus. Du solltest das nehmen.“ „Ok, wirklich? Gut. Würdest du dann bitte den Reißverschluss wieder öffnen?“ grinsend drehe ich ihm wieder meinen Rücken zu. Doch diesmal geht alles ganz schnell. Mit einer Handbewegung ist dieser offen und Draco aus der Kabine verschwunden. „Ich warte draußen vorm Laden“ ruft er noch schnell zurück in Richtung Kabine. Etwas verdutzt ziehe ich mich meine Sachen wieder an, gehe zur Kasse, an der ich noch passenden dezenten Schmuck und eine schwarze Clutch auf den Kassenbon setze. „Ok, wir sind doch schneller fertig geworden als ich dachte. Wir haben jetzt noch genau 3 œ Stunden ehe wir im Tropfenden Kessel sein sollen. Brauchst du noch etwas, möchtest du noch wo hin?“ Er schüttelt nur den Kopf und sieht auf den Boden. Irgendwie glaubst du Blaise könnte mit Draco recht haben. Dass er keine schöne Kindheit hatte und viel zu schnell erwachsen werden musste, mit dem ganzen `Nur Reinblüter sind es wert zu leben und auf Hogwarts unterreichtet zu werden` Quatsch. Ich beschließe also einen Schritt auf ihn zuzugehen. „Hast du Lust mit mir in den Zoo zu gehen? Ich lade dich ein“ bei diesen Worten lächle ich ihn an. Er sieht mich nun wieder an, scheint als sei er wieder in der Realität angekommen. Seit seine Eltern zu Besuch waren, hatte er sich etwas geändert, wurde verschlossener, seine arrogante Ader kam mal wieder zum Vorschein und er lachte nicht mehr so viel mit uns. Kurzum er ist fast wieder dieser Widerling von der Schule. Es ist fast so als hätten ihm seine Eltern den Spaß am Leben genommen und den will ich ihm nun zurück geben. Ich will ihn etwas ablenken und dass er wenigstens einen Nachmittag alles andere vergisst. Was ist da besser als der Zoo? Ich habe den Zoo jedes Jahr mit meinem Bruder besucht, und von jedem dieser Ausflüge haben wir ein Foto im Esszimmer hängen. Ist etwas kitschig aber unsere Mum liebt diese Erinnerungen ebenso wie Blaise und ich. Wir müssen nicht lange warten und schon sind die zwei Karten gekauft. Etwas schüchtern hält er mich plötzlich an meinem Arm fest. „Emily .. ich .. ich war ehrlich gesagt noch nie im Zoo…“ rückt er etwas verlegen mit der Sprache raus. Etwas traurig siehst du ihn an. „Das ist doch nicht schlimm. Weißt du, irgendwie dachte ich mir sowas schon. Ich könnte mir dich mit deinen Eltern ehrlich gesagt auch nicht im Zoo vorstellen. Aber keine Angst, ich lasse dich hier schon nicht alleine.“ Erwiderst du aufmunternd und hälst ihm mal wieder deine Hand entgegen. Etwas zögernd greift er danach und kaum hat er sie genommen ziehst du ihn auch schon hinter dir her. Wie du bereits weißt stehen direkt hinter dem Eingang ein paar Fotografen, die die Besucher fotografieren. Die entwickelten Bilder kann man beim Verlassen des Zoos mitnehmen. Auf die Frage ob man von euch auch ein Foto machen darf antwortest du natürlich mit `Ja` und ihr beide posiert gekonnt für die Kamera. Ihr besucht viele verschiedene Tiere und die Erdmännchen scheinen ihn besonders zu faszinieren. Er kann sich kaum von ihnen lösen. Ein paar Tiere weiter seht ihr zu wie ein Pfleger die Seelöwen füttert und diese dafür Saltos machen und Bälle auf der Nase balancieren, auch dies scheint Draco zu beeindrucken, immerhin hat er so etwas noch nie live gesehen. Du merkst wie sich seine Stimmung immer weiter anhebt und er sich lockert. Es scheint ihm gut zu tun, von allem Abstand zu bekommen. Du lächelst und siehst ihm zu wie er verzweifelt den Schneeleoparden in seinem Gehege sucht, aber nicht finden kann. Um ehrlich zu sein, hast du ihn erst letztes Jahr zum ersten Mal gesehen und bis dahin seine Existenz regelrecht angezweifelt. „Gibt es den Leoparden eigentlich?“ fragt er mich. Nun ist er es der mich wieder in die Realität holt. „Ja es gibt ihn wirklich, ich habe ihn schon einmal gesehen, wobei die Betonung auf `einmal` liegt. Los lass uns weiter gehen, da hinten gibt es noch das Aquarium, die Tiere würde ich auch gerne noch sehen.“ Sage ich etwas drängend, da wir nicht unendlich viel Zeit haben und etwas enttäuscht den Leoparden nicht gesehen zu haben folgt er mir. Nun bin ich mir gar nicht mehr so sicher warum ich unbedingt noch ins Aquarium wollte, irgendwie machen mir die Tiere dort Angst. Mir läuft ein Schauer über den Rücken als ich die krabbelnden Käfer und schleimigen Fröschen hinter ihrer Glasscheibe sitzen sehe. Diesmal ist Draco es der Voraus geht und an jedem Käfig sagt `Hier sieh mal Em, wie cool ist das denn? ` Ich nicke meistens nur und nähere mich nicht bis nach ganz vorne. Dieser Ort mit seinem Schummrigen Licht ist mir nicht ganz geheuer. Dann kommen jetzt auch noch die Schlagen, von denen Draco wieder angetan ist, ist ja klar, er ist und bleibt ein Slytherin. Er liest den Namen und die Beschreibung der ersten Schlange laut vor und sieht, dass ich mich nicht ganz wohl in meiner Haut fühle. Er kommt ganz nah und stellt sich direkt vor mich. „Alles Ok, Em?“ fragt er besorgt. „Oh, ja alles klar. Um ehrlich zu sein, finde ich sie etwas gruselig. Schlangen sind nun mal nicht meine Lieblingstiere.“ „Ja da merkt man eben doch, dass der sprechende Hut die richtige Entscheidung getroffen hat dich nicht nach Slytherin zu schicken“ sagt er lachend. Dann legt er beschützend seinen Arm um mich und zieht mich mit sich zum nächsten Käfig. Ich lasse es zu und da es mir etwas dämlich vorkommt so neben ihm zu laufen lege ich meinen Arm ebenfalls um ihn. Keiner von uns beiden macht auch nur ein Anzeichen davon, sich der Nähe des anderen zu entziehen. Die restliche Zeit verbringen wir Arm in Arm und lachend bis wir in Richtung Ausgang kommen. Dort kaufe ich unser Bild vom Anfang zweimal, eins für ihn und eins für mich. Es soll ihn auch in Zukunft an unseren schönen gemeinsamen Tag erinnern. Wir kommen zwar eine viertel Stunde zu spät im tropfenden Kessel an aber mit unserer guten Laune kann uns Blaise nicht lange böse sein, ganz im Gegenteil ist er froh darüber, dass wir uns nicht Verstritten haben. Wir trinken noch jeder 3 Butterbier und machen uns dann auf den Weg nach Hause. Zu Hause angekommen präsentiere ich Blaise noch mein neues Kleid und dann machen wir uns alle bettfertig. Diese Nacht teile ich mir mein Bett mit Blaise und Draco schläft in dem Einzelbett. Am nächsten Abend kommt mein Bruder auf die glorreiche Idee eine Runde Wahrheit oder Pflicht zu spielen. Da wir nichts anderes vor haben und Mum mit ihrem Freund heute für eine ganze Woche verreist ist, sind wir dafür. Blaise beginnt „Also Draco mein Freund, was wählst du?“ „Pflicht“ „Sehr gut, dann will ich, dass du in unseren Keller gehst und uns zwei gekühlte Flaschen Feuerwhiskey holst. Dazu drei Gläser aus der Küche“ Blaise kann sich ein vergnügtes Grinsen nicht verkneifen. Etwas überrascht stiefelt er los holt drei Schnapsgläser und die Flaschen Feuerwhiskey. Und schon ist die erste Runde getrunken. Ein leichtes Brennen breitet sich in meinem Körper aus und ich weiß, dass es den anderen beiden ebenso geht. „Wohoooo, der haut aber richtig rein“ kommt es von Blaise. Draco fügt noch hinzu „Das kannst du laut sagen, scheint ein wirklich guter Jahrgang zu sein.“ „Was denkst du denn? Das wir hier nur billigen Fusel haben?“ Beim Spiel gibt es eine kurze Pause stattdessen trinken wir zwei weitere runden, blödeln einfach herum und ich merke wie langsam eine gewisse Hemmschwelle zu sinken beginnt. Wir sind nun alle etwas angetrunken und deshalb machen wir weiter. Draco richtet seine Frage zurück an Blaise „Also Blaise, Wahrheit oder Pflicht“ „Wahrheit“ „Schön, dann verrate uns mal welches Mädchen die große Ehre hatte deinen ersten Kuss zu bekommen.“ Blaise bringt in Lachen aus „Naja um ehrlich zu sein war das Emily, mit 7“ „Was? Im Ernst? Was stimmt bei euch beiden nicht“ „Wir sind schon ganz in Ordnung. Ich bin dran, also Schwesterchen, was nimmst du?“ fragt Blaise dich grinsend. „Ich nehme auch Wahrheit, obwohl ich es wahrscheinlich bereuen werde.“ „Ok, ja dann will ich die Namen von allen wissen, die du je geküsst hast und wer der Beste war.“ „Sehr schöne Aufgabe, Brüderchen, ich bin stolz auf so viel Einfallsvermögen. Aber immer langsam, nur eine Frage pro Runde. Okay, das wärst du Blaise, Neville Longbottom, Oliver Wood und Fred Weasley. Oh und Hermine Granger …. das war aus einem Impuls heraus und kann so nicht mitgezählt werden.” Zählst du auf. Das mit Hermine war wie schon gesagt aus einem Impuls heraus, wir hatten beide einen schlechten Tag, uns gegenseitig getröstet und dann kam eben eins zum andern. Beide machen große Augen und ich schritt sofort ein „Ok weiter geht’s, und ich will dazu keine Anmerkungen und/oder Fragen mehr hören … ist das klar?“ Beide grinsen mich an, was mir etwas angst macht, aber ich versuche weiterzumachen … wahrscheinlich war das Thema noch nicht vergessen. „Ok Draco, los wähle“ „Mhh, ich nehme … Pflicht“ sagt Draco und sieht mich herausfordernd an. Nun wird mein Grinsen groß. „Wie schön, ich denke es wird dir auch gefallen. Los schenk uns erst noch mal eine Runde ein“ Gesagt getan, ein Kurzer ist weg und ich gehe die Treppe nach oben und komme mit einem Rock einem meiner Shirts, einer Strumpfhose und offenen Pumps zurück. „Hier Draco, anziehen, das wirst du den restlichen Abend tragen“ Ich drücke ihm die Sachen in die Hand und schenke noch eine Runde nach. Blaise bekommt sich nicht mehr ein vor Lachen und nimmt sein Glas „Prost ... auf einen wirklichen lustigen Abend“. Wir stoßen alle mit ihm an und Draco will gerade mit den Sachen nach oben gehen. „Oh nein mein lieber, nicht so schnell, du wirst dich hier umziehen“ sage ich und ein hämisches Lachen kommt von mir. „Ist das dein Ernst Emi“? „Oh nein komm mir nicht mit Emi, so läuft das nicht“. „Tut mir leid Kumpel, sie macht die Regeln“ wirft Blaise unter lachen ein. Draco zieht sich also um und es sieht zum Schreien aus. Mein Bruder und ich fallen in unglaubliches Gelächter und trinken eine weitere Runde. Draco richtet sich nun an mich „Schön … Emily, was wählst du?“ „Ich entscheide mich für die Wahrheit, ich glaube alles andere wäre schlecht für mich“ „Oh gut, denn es ist deinerseits noch eine Frage offen geblieben. Welchen Kuss den du jemals bekommen hast war der Beste?“ Draco und Blaise grinsen sich verschwörerisch an. „Ihr schwört mir aber, dass kein einziges Wort diesen Raum verlässt, oder Jungs?“ Beide antworten mit einem klaren Ja. „Zuerst noch einen Feuerwhiskey, bitte.“ In einem Zug ist er auch schon weg. „Also Ok, auch wenn euch die Antwort vielleicht wundern sollte, es ist Hermine. Ich weiß es war nur einmal und eigentlich mag ich sie gar in dem Sinne, aber trotzdem war es viel mehr als nur ein normaler Kuss. Er war sehr liebevoll, sanft, unerwartet und leidenschaftlich.“ Nun starren mich die beiden Jungs mit offenen Mündern an. Das haben Sie wohl wirklich nicht erwartet. Blaise findet als erstes die Sprache wieder „Das ist verdammt heiß. Mädelsknutschen …..“ und klatscht sich mit Draco ab (high five). „Ok Blaise“ melde ich mich zurück zu Wort „wähle.“ „Pflicht“ kommt es selbstsicher von meinem Bruder. „Gut“ antworte ich ihm mit einem frechen Grinsen. „Du wirst dir jetzt deinen Besen holen und eine runde durch den Ort fliegen. Draußen sind kaum noch Leute, außerdem wissen fast alle Dorf von der Existenz der magischen Welt.“ „Ok geht klar Süße“ sagt Blaise und springt schon mal auf um seinen Besen zu holen. „Nackt“ füge ich leicht hämisch hinzu. „Ok geht klar Süße“ widerholt er seine Worte erhobenen Hauptes und mit einem selbstgefälligen Grinsen. In Null kommt Nichts kommt er auch schon wieder die Treppe runter gerannt, nackt, direkt auf den etwas peinlich berührten Draco Malfoy zu, der kaum weiß wohin er schauen soll. Blaise rennt durch die Tür schwingt sich auf den Besen und fliegt davon. „Oh man, es wird ewig dauern bis ich das Bild wieder aus meinem Kopf bekomme“ meint Draco. Ich lache nur „Komm schon lass uns das von oben ansehen.“ Mit diesen Worten renne ich die Treppe nach oben ins Arbeitszimmer. Von dort hat man einen guten Überblick über die Stadt. „Man kann ihn von hier oben wirklich gut sehen.“ Lacht nun auch Draco, für den diese Aktion wohl die mit Abstand peinlichste Aktion seines gesamten Lebens wäre, hätte ihn diese Tat erwischt. Blaise hingegen ist sich für nichts zu schade. „Komm lass uns runter gehen, Blaise ist gleich zurück.“ Ich schnappe mir noch seine Sachen und wir gehen die Treppe runter. Unten steht er auch schon triumphierend im Wohnzimmer. „Habt ihr das Gesehen? Ich war fantastisch.“ „Ja kommt immer auf den Blickwinkel an“ gibt Draco dazu. „Wie du denkst. Nicht jeder hat so einen Prachtkörper wie ich“ spöttet nun Blaise und sieht auf den eher schmächtig gebauten Draco. „Jungs bitte“ melde ich mich nun zu Wort. „Zieh dir erst mal was, dann reden wir weiter, mein Held.“ Gesagt getan, nun sitzen wir wieder lachend im Kreis und trinken noch eine Runde vom guten Feuerwhiskey. „So Draco nun die Frage wieder an dich … Wahrheit oder Pflicht.“ „Ich denke, und hoffe, dass du mir so eine Aktion nicht antun wirst und entscheide mich ebenfalls für Pflicht, denn mehr als das hier verkrafte ich nicht“ meint Draco und deutet dabei seine neuen Klamotten an. „Gut mein lieber“ sagt Blaise gelassen und fügt hinzu „Ich brauche heute Nacht ganz dringend Schlaf, ohne dass einer von euch beiden mich entweder nachts tritt oder sich total an mich kuschelt, nichts gegen dich Em, du weißt ich liebe dich, aber ich will wenigstens eine Nacht meine Ruhe, deshalb schlaft heute ihr zwei zusammen im Bett von Em.“ Ich sehe wie Draco etwas rot wird aber klein bei gibt. Dann gibt er die Frage an Blaise zurück, dieser wählt Wahrheit. „Gut Blaise, wir haben nie wirklich darüber geredet, weil ich es immer für einen Scherz oder nur eine kleine Romanze hielt, aber sag mal wie erst ist das mit Lovegood eigentlich?“ kommt die für alle überraschend ernste Frage von Draco. „Wieso eifersüchtig auf so viel Zuwendung von einem Mädchen? Könntest du schließlich auch haben“ scherzt Blaise und fängt sich einen wütenden Blick von seinem Gegenüber ein. „Gut, also ich komme erstaunlich gut mir aus, sie geht mir nicht auf die Nerven wie die meisten anderen Mädchen. Nach ein paar Tagen zeigen sie oft erst ihr wahres Gesicht und das gleicht oft dem eines Monsters, verkleidet als attraktive Frau. Bei ihr ist das nicht so. Sie ist immer noch die von am Anfang. Sie hat es nicht nötig sich zu verstellen oder mich zu beeindrucken. Ich glaube ich mag sie mehr als nur gerne.“ Sagt Blaise mit einem total zufriedenen Gesicht. „Oh ist das süß.“ Sage ich mit einer viel zu hellen und aufgekratzten Stimme. Ich rücke weiter zu meinem Bruder und umarme ihn innig. Dann sage ich noch „Mein Bruder ist verlieeebt.“ und Grinse in unsere Umarmung und merke wie auch er es tut und mir einen Kuss auf den Kopf gibt. „Schon möglich.“ „Dann solltest du sie besuchen. Geh ein paar Tage zu ihr verbringe Zeit mir ihr, oder lade sie hierher ein, ich hab Luna eine Weile nicht gesehen. Moment stopp, blöde Idee, wir haben jetzt schon zu wenig Platz.“ „Ja vielleicht mache ich das wirklich. Ich werde ihr morgen mal eine Eule schicken.“ „Das ist eine gute Idee Blaise.“ „Ok dann, weiter geht’s. Ich denke das sollte die letzte Runde werden. Es ist spät und morgen sollen wir doch fit sein, für das Essen bei Draco's Familie. Und meine letzte Frage `Wahrheit oder Pflicht` geht an dich mein liebstes Schwesterchen“ sagt Blaise mit einem hinterhältigen Grinsen. Da nicht noch mehr Geheimnisse aufgedeckt werden sollen, entscheide ich mich für Pflicht, und hoffe, dass es schnell und schmerzfrei vorbei geht. „Fantastische Wahl und die Rache ist Mein.“ Und sein Grinsen wird noch hinterhältiger, dann sieht er kurz zu Draco und dann wieder zu mir. Blaise fängt an eine letzte Runde aus Feuerwhiskeyflasche Nummer 2 einzuschenken und wir trinken erst mal. Dann fängt Blaise an „Also ihr zwei. Wie ich merke versteht ihr euch mittlerweile besser als noch während der Schule. Wisst ihr, ich hab mir immer gewünscht mit meiner Schwester und meinem besten Freund was zu unternehmen ohne, dass es im Streit oder mit Beleidigungen endet. Und ja ich weiß ihr zwei macht das größtenteils wegen mir, zumindest am Anfang. Aber ich denke mittlerweile mögt ihr beiden euch wirklich sehr, was ihr aber nie zugeben würdet.“ Ich weiß nicht ob es am Alkohol liegt oder an der Tatsache, dass mein Bruder mit jedem seiner Worte ins Schwarze trifft, aber plötzlich steigt mir eine gewaltige röte ins Gesicht und in Dracos Augen spiegeln sich Verwirrung und Peinlichkeit wider. „Und deshalb meine Freunde, um die letzte Blockade in euch nieder zu legen muss nun das unausweichliche Folgen. Und glaubt mir bitte, ich will euch damit nur helfen. Das ist nun deine Aufgabe Emily, du wirst Draco küssen.“ Kaum zu Ende gesprochen habe ich schon einen Finger auf meinen Lippen der mir zu verstehen gibt, Widerrede oder Gegenangebote werden nicht akzeptiert. Draco hingegen sieht er einmal tadelnd an und auch er hält den Mund. „Aber ihr zwei, ich will keinen Kuss sehen, der nach 5 Sekunden vorbei ist, legt etwas Leidenschaft rein und ich will Zunge sehen.“ Mit sich selbst zufrieden steht Blaise auf und geht in Richtung Esszimmer und deutet uns ihm zu folgen. Oh und in diesem Moment bereue ich meine Offenheit gegenüber meinem Bruder. Denn noch am Mittag hatte ich ihm von der Sache in der Umkleidekabine mit Draco erzählt und ihn um seine Einschätzung gefragt. Er meinte nur gelassen `Abwarten was noch passiert`. Na toll das hatte ich jetzt davon. Blaise setzt sich auf den Esstisch und sagt „Na los, macht mich an“ und lehnt sich genüsslich etwas zurück. „Ok Draco, Bist du bereit?“ Unsicherheit liegt in meiner Stimme. „Bist du es denn?“ er lächelt nur kurz und kommt einen Schritt auf mich zu. Ich lege meine Arme um seinen Hals und küsse ihn sanft, aber nur kurz zum testen. Dann setze ich erneut an und lege meine Lippen auf seine, die unheimlich sanft und warm sind. Er erwidert den Kuss, was hat er auch für eine Wahl? Schnell merke ich, dass es gar nicht so übel ist, um ehrlich zu sein gefällt es mir. Er küsst um Welten besser als die anderen Jungs, und auch Hermine aber das nur nebenbei, und es bedeutet irgendwie mehr, auch wenn das Ganze nur durch ein Spiel erzwungen wurde. Der Kuss wird leidenschaftlicher und meine Hände vergraben sich in seinen Haaren und seine Hände wandern an meine Taille. Somit hat er meinen Körper noch näher an sich heran gezogen, so dass nun unsere Körper direkt aneinander liegen. Und da war es auch schon wieder, dieses unbeschreiblich gute Gefühl aus der Umkleidekabine, nur noch intensiver, das Gefühl von dem ich dachte es könne gar nicht noch besser werden. Blaise fängt an überheblich zu kichern. Dann meldet er sich auch zu Wort. „Oh man ist ja gut ihr beiden, ihr könnt wieder aufhören, das war mehr als genug.“ Ich sehe in das mehr als zufriedene Gesicht meines Bruders, der sich kaum einkriegen kann. Mir hingegen ist es etwas peinlich mich Draco so hinzugeben, dass ich sogar meinen Bruder um mich herum vergessen habe. „Ok dann, Zeit fürs Bett“ sagt Blaise und kommt auf uns zu, legt jedem von uns einen Arm um die Schulter und zieht uns bis zur Treppe mit sich, dann lässt er von uns ab und geht Pfeiffend voraus, mit dem Wissen, dass wir beiden zurückgebliebenen heute Nacht in einem Bett schlafen würden. Draco und ich legen uns zusammen ins Bett. Er auf der rechten und ich auf der linken Seite des Bettes. Das ist eben meine Seite:-) „Gute Nacht“ hauche ich ihm zu und drehe mich auf meine rechte Seite also mit Blick zu ihm. „Dir auch“ kommt es von Draco zurück, der auf dem Rücken liegen bleibt und die Hände hinter seinem Kopf verschränkt. Meine Müdigkeit überrumpelt mich und ich schlafe innerhalb der nächsten 5 Minuten selig ein. Gegen zwölf Uhr mittags weckt mich mein Bruder liebevoll und legt sich noch mal kurz zu mir ins Bett. Gleich klammere ich mich an seinem starken Oberkörper fest und er legt seinen Arm und mich. „Na meine schöne, hast du gut geschlafen?“ „Ja, überraschend gut würde ich sagen.“ „Und? Was denkst du über den Kuss von gestern Abend? Keine Sorge, ich habe Draco schon mal unter die Dusche geschickt, der wird also eine Weile beschäftigt sein.“ Augenblicklich wird mir warm und die Erinnerung an den Kuss schleicht sich zurück in meinen Kopf. „Ich weiß es nicht Blaise“ sage ich leise und bin mir ziemlich sicher, dass er das so nicht gelten lassen wird. „Rück schon mit der Sprache raus Süße. Du weißt, dass du mit mir darüber reden kannst, ohne dass ich alles ausplaudere. Immerhin bist du gestern ziemlich über Draco hergefallen, du weißt schon, es hätte nicht so heftig sein müssen“ bemerkt Blaise mit einen leichten schmunzeln auf den Lippen. „Schon gut. Ich hab keine Ahnung was da gestern passiert ist. Ich dachte wir bringen es schnell hinter uns, aber zugegeben, ich empfand viel mehr bei dem Kuss als ich es jemals erwartet hätte. Ich komm mir jetzt so was von dämlich vor“ gebe ich zu und grabe mein Gesicht tief in seinen Oberkörper. Er streicht mir währenddessen liebevoll über den Rücken. „Das muss es nicht Emily. Also hat er dir etwas bedeutet? Und würdest du ihn gerne noch mal küssen?“ „Jetzt gehst zu weit“ ich eise mich von ihm los und sitze nun kniend vor ihm. „Was soll die Ausfragerei?“ „Oh Emi ich will dir nur helfen über deine Gefühle Klarheit zu bekommen. Jetzt rede mit mir … biiiitteeee“ nun sieht er mich flehend an. „Also du willst wirklich die Wahrheit wissen?“ „Ja, deshalb bin ich hier“ er setzt sich nun gerade hin um mir besser zuhören zu können und schaut mich gespannt an. Ein Lächeln umspielt meine Lippen und ich fange an „Ich habe in den letzten Tagen wirklich angefangen Draco besser kennen zu lernen und wir verstehen uns mittlerweile auch echt gut, sogar wenn du nicht dabei bist. Übrigens haben deine Worte gestern echt ins Schwarze getroffen.“ Strahlend sieht er mich an. Mit dem Wissen, dass er alles richtig gemacht hat. „Ich habe nur nie damit gerechnet, dass das Ganze so eine Richtung einschlagen würde Blaise. Dann war da die Situation in der Umkleidekabine und dann der Besuch im Zoo, wo er auf einmal so offen und glücklich war und ich war und bin wirklich gerne mit ihm zusammen. Und vielleicht, aber nur vielleicht bin ich gerade auf dem besten Weg mich in deinen dämlichen besten Freund zu verlieben.“ Mein Lächeln steht mir noch immer ins Gesicht geschrieben und ich merke, dass meine Wangen eine rosa Farbe annehmen. Ich bin irgendwie erleichtert darüber gesprochen zu haben und dass es mein Bruder so begeistert annimmt. Immerhin habe ich gerade gestanden mich in Draco Malfoy zu verlieben. „Um ehrlich zu sein Emily, hatte ich heute Nacht eine wirkliche aufschlussreiche Unterhaltung mit Draco über genau das gleiche Thema.“ „Achja? Na komm schon, jetzt spann mich nicht auf die Folter, raus damit, ich will alles wissen“ nun schaue ich ihn erwartungsvoll an. „Em, er hat mir das im Vertrauen erzählt und wenn er mitkriegt, dass ich seine Geheimnisse verrate reißt er mir den Kopf ab. Also komm etwas näher, ich will hier nicht rumschreien müssen. Es gibt aber nur die Kurzversion.“ Sofort rücke ich wieder näher an Blaise und sitze nun neben ihm. „Knapp eine Stunde nachdem wir uns hingelegt hatten, hatte ich Durst bekommen und wollte zur Küche, hatte dann Draco bemerkt der immer noch wach neben dir lag und dir beim schlafen zusah und ihm gedeutet er solle mit mir kommen. In der Küche stellte ich ihn dann zur Rede. Oh Em, du hast dem armen Jungen ganz schön den Kopf verdreht und mit nur einem einzigen Kuss seine komplette Denkweise in Frage gestellt. Er hat mir auch von eurem `Zwischenfall` in der Umkleide erzählt und dass er danach unglaublich verwirrt war, da er solche Gefühle noch nie erlebt hatte, und als er dir das Kleid zu machte sein Herz um einige Takte schneller und lauter schlug. Er hatte dieser unglaublichen Spannung nicht mehr stand gehalten und die Flucht ergriffen, was ihm hinterher ziemlich peinlich war. Und dann hat er noch über den Besuch im Zoo gesprochen, wie unglaublich wohl er sich die ganze Zeit in deiner Nähe gefühlt hat und er sich nicht verstellen musste, sondern einfach er selbst sein konnte. Du hat ihm also ordentlich Stoff zum nachdenken verpasst. Emily, ich kenne Draco schon viele lange Jahre und ich bin mir sicher, dass er auch anfängt Gefühle für dich zu entwickeln. Aber um ehrlich zu sein, wird er wohl zu feige sein, als dass er einen Schritt auf dich zugeht, ich schätze das bleibt an dir hängen, Süße.“ Damit beendet er seine Ausschweifungen. „Das ist dann wohl auch der Grund dafür, dass du mir das ganze überhaupt erzählst. Du willst, dass ich den nächsten Schritt mache.“ Stelle ich ernüchternd fest. „Ja stimmt schon irgendwie.“ Er beugt sich zu mir und gibt mir einen Kuss auf die Stirn. „Ich mache dir mal einen Kaffee und ein Minifrühstück, mehr ist nicht mehr drin, immerhin geht’s in 4 Stunden los zu den Malfoy's“ er schwingt sich vom Bett und ist auch schon die Treppe runter gerannt. Ich setze mich an den Rand des Bettes und bin mit meinen Gedanken kurz abwesend bis Draco die Tür herein kommt. „Oh du bist wach“ „Ja sieht so aus. Blaise hat dich heute als ersten ins Bad gelassen?“ „Ja sieht so aus“ widerholt er meine Wort und sieht mich an. Er hat sich bereits eine feine Anzugshose angezogen und trägt im Moment nur ein schwarzes T-Shirt darauf, Hemd und Blazer folgen wohl erst später. Und mit Haargel hat er auch nicht gespart. Im Gegensatz zu früher finde ich nun, dass es ihm ganz gut steht. Dadurch wirkt er strenger, und irgendwie stehe ich etwas darauf. „Hattest du schon Frühstück? Blaise macht mir einen Kaffee, willst du auch einen?“ „Danke ich hatte schon“ er sieht meinen etwas traurigen Blick und setzt noch ein „Ich komme aber trotzdem mit runter“ hinterher. Nun stehe ich vom Bett auf und laufe an ihm vorbei, er folgt mir und in der Küche nehme ich mir meinen Kaffee und mein Müsli und setze mich zu Blaise ins Wohnzimmer auf die Couch. Dieser hat sich selbst auch einen Kaffee gemacht und schlürft genüsslich an der Tasse. Draco setzt sich an das andere Ende der Couch und schnappt sich den Tagespropheten und fängt an darin zu lesen. Größtenteils verbringen wir das Frühstück schweigend und als nächstes stehe ich unter Dusche und lasse mir noch mal die Worte meines Bruders durch den Kopf gehen. Mit einem Handtuch bekleidet und bereits getrockneten Haaren gehe ich zurück ins Zimmer um mir Unterwäsche und mein Kleid anzuziehen. Ich rechne nicht damit, dass Draco die gleiche Idee hat, denn auch er knöpft sich gerade sein Hemd zu. Als er mich sieht schaut er mich etwas irritiert an aber ich gehe völlig unbeeindruckt zum Kleiderschrank und bücke mich, um ehrlich zu sein so, dass er etwas mehr von meinem Körper sehen kann da das Handtuch doch recht kurz ist, um ihn vielleicht ein wenig aus der Reserve zu locken. Ich merke wie sein Blick auf mir ruht, und ich sehe meinen Versuch als gelungen an. Ich richte mich mit BH und Slip wieder auf, schnappe mein Kleid, und mache mich wieder auf den Weg ins Bad. Schnell trage ich mein Make-Up auf und ziehe mein Kleid über, wäre da nur nicht wieder dieses Problem mit dem Reißverschluss. Langsam gehe ich wieder zurück ins Schlafzimmer und bin etwas beruhigt, als von drinnen ein Lachen ertönt, das heißt wohl die Jungs sind beide da. Ich gehe also herein und Blaise sieht ergriffen aus, denn das Kleid steht mir wirklich ganz gut. „Hey, kann mir vielleicht einer von euch eben mal helfen das Kleid zu zu machen?“ „Gerne Emily, aber ich muss dringend mal ins Bad, außerdem hat Draco schon etwas Übung darin“ Zwinkernd geht Blaise mit seinem Stapel Kleidung an mir vorbei und lässt mich verdutzt stehen. Etwas zögernd gehe auf den blonden jungen Mann zu, der mittlerweile seinen Blazer trägt und eine Krawatte um den Hals hängen hat. Er ist wohl noch nicht dazu gekommen sie zu binden. Ich sehe ihm kurz in die Augen und drehe mich langsam um. Ich will gerade meinen Arm heben um die Haare beiseite zu legen als Draco nun auch endlich was sagt. „Ich mach das schon“ sagt er leise aber bestimmend, also senke ich meinen Arm wieder. Er kommt einen Schritt näher auf mich zu und steht nun dicht hinter mir, so nah, dass ich seine Wärme spüren kann. Er streicht mit einer Handbewegung meine Haare auf die Seite und zieht den Reißverschluss zu. Ich habe wieder dieses schöne kribbeln im Körper was mir ein strahlen ins Gesicht zaubert. Ich drehe mich um und fasse an seine noch ungebundene Krawatte. Mit ein paar Handgriffen habe ich sie gebunden und zum Abschluss meine Hände auf seine Brust gelegt und kurz darüber gestrichen. „Fertig“ stelle ich fest und füge noch hinzu „Du siehst wirklich gut aus“. Langsam legt sich seine Anspannung. „Danke, du siehst aber nicht schlecht aus Emily.“ Mit diesen Worten schenkt er mir ein warmes lächeln. „Lass uns schon mal runter gehen, Blaise wird nicht allzu lange brauchen.“ Wir warten tatsächlich nur knappe 10 Minuten und schon kann der Abend bei den Malfoy's beginnen. Etwas nervös stehe ich vor dem riesigen Anwesen, das mich nur staunen lässt. „Wow“ entwischt es meinem Mund „und hier lebst du? Und dann kommst du freiwillig in unser kleines Haus um dir mit uns ein Bett zu teilen?“ „Jap, es kommt ja nicht nur auf das Haus an sondern auch auf die Leute die darin wohnen“ antwortet Draco gelassen. „Verstehe“ gibst du zurück und folgst den beiden in Richtung Stufen, hälst dich aber im Hintergrund. Draco öffnet die Tür und schon springt uns seine etwas durchgeknallte Tante Bellatrix entgegen. „Da seid ihr ja endlich, wir haben euch erwartet. Jetzt kommt schon rein.“ Nun kommen auch Seine Eltern in die große Eingangshalle gelaufen und fallen ihrem Sohn um den Hals. Sie scheinen ihn doch vermisst zu haben. Die Halle ist kurz gesagt groß, aus Stein und ziemlich kalt eingerichtet. Die Hausherren sowie auch Bellatrix kennen Blaise bereits und begrüßen ihn auch mit einer Umarmung. „Mum, Dad, Tante Bellatrix, das ist Emily. Sie ist die Schwester von Blaise und wohnt auch mit im Haus der Zabini's.“ Er deutet mir näher zu kommen, was ich auch tue. Etwas schüchtern, aber ich versuche mir die Angst nicht anmerken zu lassen. Ich verstehe nun auch was Draco damit meinte, dass das blaue Kleid nicht ganz hier her gepasst hätte und bin ihm im Nachhinein dankbar für seine Ehrlichkeit. Narzissa regiert als erste und schenkt mir ein warmherziges lächeln und ich bekomme eine Umarmung von ihr. Sie lässt von mir ab und mustert mich von oben bis unten. „Draco Schatz, warum hast du nie erwähnt was Emily für eine Schönheit ist?“ „Da hast du ganz recht Narzissa“ bestätigt Lucius seine Frau und umarmt mich kurz. Draco, dem die Situation etwas peinlich zu sein scheint, blickt unsicher zur Seite. „Nun lasst mal das arme Mädchen, ihr macht sie ja ganz verlegen“ fügt Bellatrix hinzu und gibt mir zur Begrüßung jeweils ein Küsschen rechts und links auf die Wange. Um ehrlich zu sein, habe ich schlimmeres erwartet. Bis jetzt sind die drei recht nett und haben nichts mit den Monstern zu tun, von denen ich bisher gehört habe. „Also Emily, was möchtest du trinken, einen Cognac oder lieber einen Wein?“ fragt mich der Hausherr, der mir gleichzeitig eine Hand auf die Schulter legt um mich in den Salon zu schieben. „Ich nehme einen Wein, Weiß, wenn Sie haben.“ Lucius lacht hämisch „Natürlich haben wir“. Durch eine hohe Doppeltür betreten wir den Salon. Auch in diesem Raum ist alles teuer eingerichtet. Der Boden besteht aus Marmor und die Möbel erinnern an die viktorianische Zeit, was mir unglaublich gut gefällt. „Das sieht alles sehr beeindruckend aus Mr. Malfoy, Sie müssen es lieben hier zu leben.“ Er lächelt nur und beobachtet mich dabei wie ich den Raum erkunde. Schenkt uns ein Glas Wein ein, gibt es mir in die Hand und stößt auch mit mir an. Nun kommt auch der Rest der Familie und gesellt sich zu uns. Mein Bruder fängt an mit Lucius über Quidditch zu reden, und so wie ich Blaise kenne wird er noch ewig weitermachen, er scheint aber einen Gesprächspartner gefunden zu haben der ebenso fasziniert von diesem Sport ist wie er selbst. Bellatrix hat mich in eine Unterhaltung verstrickt und Draco steht mit seiner Mutter am Kamin. Dann kommen die beiden auf uns zu und Narzissa fragt mich ob ich nicht dran interessiert wäre etwas mehr vom Haus zu sehen. Ich beantworte die Frage natürlich mit Ja, da ich gerne mehr davon sehen würde. „Gut, Draco wärst du so nett, unserem Gast ein paar Räume zu zeigen? Essen gibt’s in einer dreiviertel Stunde, seid dann wieder hier unten.“ Sie schenkt uns beiden ein Lächeln und muss uns einen kleinen Anschubser geben, ehe wir mit der Besichtigung starten. Wir haben uns einige eindrucksvolle Räume angesehen und einen kleinen Blick in den riesigen Garten riskiert. Er wolle sich diesen aber mal wann anders mit mir anschauen, weil das definitiv den Zeitrahmen sprengen würde. „Zeigst du mir noch dein Zimmer?“ „Du willst mein Zimmer sehen? Bei all den Räumen die das Haus so hat willst du ausgerechnet mein Zimmer sehen?“ stellt Draco etwas ernüchtert fest. „Ja, also wo müssen wir hin?“ „Na schön hier lang“ Wäre Draco nicht an meiner Seite würde ich mich in diesem Irrgarten gnadenlos verlaufen. „Wir sind da“ meint Draco und macht die Tür auf. Er lässt mich voran gehen und folgt mir auf dem Fuße. „Das ist ziemlich groß, bestimmt doppelt so groß wie das von Blaise und mir. Weißt du, nächste Ferien sollten wir hier verbringen statt bei uns, hier haben wir viel mehr Platz.“ Ich gehe gezielt in Richtung Bett, lasse auf dem Weg meinen Zeigefinger über den Schreitisch wandern, drehe mich einmal verführerisch zu ihm um und lasse mich dann auf seinem Bett fallen „Sehr bequem“. Ich lasse meinen Blick durchs Zimmer schweifen. Auch hier wieder die schönen viktorianischen Möbel aus dunklem Holz. Ein großes Bett, in dem man wenn nötig wohl auch zu dritt schlafen kann steht (wie in meinem Zimmer) an der rechten Wand und nahe dem bodentiefen Fenster. An der gleichen Seite sein Schreibtisch und gegenüber ein großer Kleiderschrank. In der Ecke hinter der Tür gibt es sogar einen Schallplattenspieler und einige Platten in einem kleinen Regal. Gegenüber dem Bett an der anderen Seite des Zimmers eine Chaise Longue, die in Richtung Fenster gerichtet ist, so dass man nach draußen schauen kann. In der Zeit ist nun auch Draco meiner Route gefolgt und sitzt rechts neben mir. Ich habe mich etwas zu ihm gedreht und schaue ihn an. „Ich mag mein Bett auch sehr gerne“ seine Stimme klingt gerade sehr weich. Mit seinen Augen mustert er mich. Es scheint als wolle er versuchen den Gedanken, mich auf seinem Bett zu haben, tief in seinem Gedächtnis zu speichern. Die letzten Sonnenstrahlen scheinen durch die großen Fenster und legen das Zimmer in einen sanften Ton. „Woran denkst du Draco?“ Er sieht etwas ertappt aus und schüttelt den Kopf „Eigentlich an nichts“ setzt er diesem hinzu. „Wirklich?“ frage ich nun mit meiner etwas aufreizenden Stimme und rücke ein Stück näher an ihn heran und er macht keine Anstalten sich wegzubewegen. „Eigentlich“ setzt er an, streicht dann die Haare aus meinem Gesicht und steckt sie, auf der einen Seite, hinter mein Ohr, so dass die Sonne nun mein ganzes Gesicht erfassen kann. Wenn ich jetzt nichts unternehmen würde, ist mir klar, dass es erneut zu einem Kuss kommen würde, aber dieses Mal einer, der wohl von uns beiden mehr als gewollt ist. Aus diesem Grund würde ich bestimmt nichts tun um diesen aufzuhalten. Ich überbrücke also ein kleines Stückchen zwischen uns und beuge mich etwas nach vorne und sehe ihm dabei in seine unglaublichen grauen Augen. Ich will aber, dass er den letzten Schritt macht. Was er auch tut, so dass unsere Lippen nur noch ein kleines Stück voneinander entfernt sind. Er zögert einen Moment, lächelt kurz und legt dann liebevoll seine Lippen auf meine. Ich erwidere sein Spiel sofort und er lächelt in den Kuss erleichtert auf. Ich gehe einen Schritt weiter und schwinge nun mein linkes Bein über seine und sitze nun auf seinem Schoß. Bisher haben wir unseren Kuss nicht unterbrochen. Wie von selbst finden meine Hände ihren Weg an seine Brust wo sie bereits vor einigen Stunden lagen und weiter nach oben an seinen Hals und an seine Wangen an denen sie eine Weile verharren. Dracos Hände beginnen an meinem Rücken, streifen diesen hinunter, an meiner Taille entlang und an meinem Hintern, den er zum ersten Mal anfasst und auch gleich durchknetet. „Lass das“ breche ich nun unser `Schweigen` und lege meine Stirn an seine. Meine Worte sind sehr leise und nicht gerade bestimmend. „Schon ok“ haucht er mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht. Seine Hände ruhen nun ein Stück weiter oben. „Um ehrlich zu sein Emily, das habe ich heute nicht kommen sehen“ „Nein ich auch nicht, was aber nicht heißt, dass ich es nicht will“ Ich richte mich etwas auf um ihn ansehen zu können. Ich streiche sanft über seine linke Wange und er schließt dabei die Augen und gibt sich meiner Berührung voll und ganz hin. „Was bedeutet das jetzt für uns?“ fragt mich Draco nachdem er meine Hände in seine genommen hat und sich unsere Finger gekreuzt haben. „Ich glaube wir sollten das nicht jetzt und hier besprechen. Wenn wir wieder bei mir zu Hause sind nehmen wir uns die Zeit und reden in Ruhe über alles. Ist das Ok für dich?“ „Ich denke schon, nur eine Frage habe ich noch bevor wir dieses Thema aufschieben. Hab ich überhaupt eine Chance darauf, dass du es ernst mit mir meinst, oder hast du das hier nur gemacht um mich vor deinen Freunden lächerlich z...“ „Schhh“ sage ich leise und lege ihm meinen Zeigefinger auf den Mund damit er aufhört zu reden. „In diesen Ferien hat sich wirklich einiges geändert Draco. Ich mag dich mehr als nur gerne“. Mit den letzten Worten beginne ich einen neuen Kuss, der von Beginn an anders ist als der vorige. Er steckt voller Leidenschaft und Hingabe, die von uns beiden ausgehen. Draco wird fordernder und zieht mich mit seinen starken Armen weiter zu sich hin. Meine Hände vergraben sich in seinen Haaren und Draco beendet unseren Kuss, aber nur um an meinem Hals weiter zu machen. So verbringen wir noch einige Minuten eher er sich von mir löst. „Ich denke wir sollten aufhören ehe uns noch jemand Suchen kommt. Ich glaube mein Dad wäre davon weniger angetan.“ Sagt er während er sich aus meiner Umklammerung löst und an den Rand des Bettes setzt einmal kräftig ausatmet und nach seiner Fassung ringt. Er fährt sich durch seine Haare, da diese ein wenig mitgenommen aussehen, lässt sich zurück aufs Bett sinken und schließt die Augen. Auch ich überprüfe mein Aussehen im Spiegel seines Kleiderschrankes, frische ein wenig mein Make-Up auf, kämme meine Haare und zupfe mein Kleid wieder in Form. Lachend und mit guter Laune kommen wir wieder im Salon an. Anscheinend hat uns bisher niemand vermisst, Glück gehabt. Allerdings sitzen die Malfoys, Bellatrix und Blaise in einem anderen Salon, ja anscheinend gibt es mehr als nur einen, wozu? Keine Ahnung. Draco setzt sich auf die Couch neben seine Mutter und drückt ihr einen Kuss auf die Wange. Ich setze mich zu meinem Bruder. Der restliche Abend verläuft ereignislos und so verabschieden wir uns von den angenehmen Gastgebern, die uns einen unvergesslichen Abend bereitet haben. Wieder zu Hause bin ich unglaublich müde und lasse mich erst mal auf die Couch in unserem Wohnzimmer fallen. Die Jungs setzen sich zu mir und reden auch schon drauf los. Draco hat immer noch dieses Strahlen im Gesicht stehen und mir ist klar, dass er es Blaise unbedingt erzählen will. „Was dagegen, wenn ich schon mal ins Bad gehe? Ich bin echt fertig, wir treffen uns dann oben?“ „Klar Emily, geh nur, ich denke wir trinken noch ein Butterbier und kommen dann nach“ Als ich an meinem Bruder vorbei gehe hält er kurz meine Hand und drückt mir liebevoll einen Kuss auf die Wange. Sogar oben im Bad bei laufendem Wasser kann ich die Jungs grölen hören. So was wie „Bei Merlins Unterhose, das glaube ich jetzt nicht“ und „Sag das noch mal“ glaube ich verstanden zu haben. Irgendwie ist es mir jetzt peinlich ins Schlafzimmer zu gehen, aber irgendwann muss ich den beiden wieder unter die Augen treten, also jetzt oder nie, immerhin bin ich eine Gryffindor. Entschlossen gehe ich den kurzen Weg ins Schlafzimmer uns stelle fest, dass keiner der beiden hier ist „Na toll, die quatschen immer noch über mich“ sagst du mehr zu dir selbst als zu einem anderen, aber egal. Ich lege mich schon mal ins Bett, denn wenn Draco Blaise alles von heute Abend erzählt, werden die sicher noch feiern und erst später hoch kommen. Nach ca. zwei Stunden kommen sie zusammen ins Zimmer geschlichen, ziehen ihre Kleider aus und haben lediglich ihre Boxershorts und ein T-Shirt zum schlafen an. Sie bemühen sich zwar jetzt leise zu sein, aber ich bin trotzdem noch wach, da sie sich die letzten Stunden keine große Mühe gaben besonders leise zu sein. Dann höre ich wie Blaise eine Frage stellt „So Draco willst du ins Bett der Löwin oder soll ich?“ „Ich denke ich mach das schon“ Ich höre die beiden noch kichern, die sind auf merkwürdige Art und Weise irgendwie niedlich. Dann geht Draco einmal ums Bett herum und legt sich neben mich, ich tue in dem Moment so als wäre ich davon wach geworden. „Oh hey hab ich dich geweckt?“ „Ja aber nicht schlimm. Wie spät ist es?“ „So gegen 3 … schätze ich“ Dann beugt er sich zu mir und gibt mir einen Kuss an die Schläfe. Als ich wohl nicht seine gewünschte Reaktion zeige meint er „Ist alles in Ordnung Emi?“ „Mh? Oh ja, ich bin nur etwas müde“. Dann gebe ich ihm einen kurzen sanften Kuss auf den Mund. Ehe ich meinen Kopf wieder zurücknehmen kann, packt mir Draco in den Nacken und zwingt mich so ihn weiter zu küssen, wogegen ich absolut nichts habe, außer dass mein Bruder knappe 4 Meter von uns entfernt liegt, weshalb dieser Kuss doch schnell zu Ende ist. Ich lege meinen Kopf an seine Brust und streiche mit meiner linken Hand seine Brust entlang bis ich einen passenden Platz gefunden habe. Er schlingt seinen linken Arm um mich und so schlafen wir bis zum nächsten Morgen. Es ist Sonntagmorgen und Blaise rennt wie wild durchs Zimmer und packt seine Sachen zusammen, da er schon bald zu Luna Lovegood gehen würde. Ich freue mich zwar sehr für ihn aber muss er das echt so früh machen? Genervt ziehe ich die Bettdecke von meinem Kopf weg und schnauze Blaise an „Sag mal was machst du da verdammt? Muss das ausgerechnet jetzt sein?“ „Sorry Emily, aber ja. Ich muss alles genau durchgehen, damit ich auch ja an alles denke und für jeden erdenklichen Anlass die passende Kleidung habe.“ „Man Blaise, wenn du nicht mein Bruder wärst würd ich jetzt fertig machen“ Erst jetzt bemerke ich, dass Draco gar nicht mehr neben mir liegt. „Wo ist er hin?“ „Wen meinst du Emily? Etwa deinen Freund?“ zieht er mich auf, springt zu mir aufs Bett und mustert mich mit einem so großen Grinsen im Gesicht, das ich zuvor noch nicht bei ihm gesehen habe. „Schon möglich“ antworte ich kleinlaut „Und? Erzählst du mir deine Sichtweise?“ „Vergiss es, ich denke außerdem, dass er dir gestern bereits alles haarklein erzählt hat was da passiert ist.“ „Ja hast recht“ sagt er mehr lachend und umarmt mich freudig. Er fügt noch hinzu „Ich habe immer gewusst, dass ihr gut zusammen passt und eine gewisse Chemie herrscht. Ich hab damit ja so recht.“ „Hör schon auf Blaise. Wobei ohne dich wäre es wahrscheinlich nicht dazu gekommen, also danke für alles“ „Für euch habe ich das mehr als gerne gemacht. Übrigens ist ein Brief gestern noch für dich angekommen. Er liegt da hinten.“ Ich stehe freudig auf und schnappe ihn mir. Er ist von Harry. „Oh verdammt, der ist von Harry. Die Weasley Zwillinge haben wohl ziemlichen Mist zu Hause angestellt und jetzt braucht das gesamt Gebäude neue Wasserrohre. Die ganze Familie muss anderwärtig unterkommen und nun fragt er ob er ein paar Tage hier verbringen kann“ genervt lasse ich meinen Kopf in den Nacken fallen und seufze auf. „Weiß der nicht, dass Draco den Sommer hier verbringt? Ich dachte die hassen sich wie die Pest.“ „Ja doch klar, weiß er. Er zieht Draco eben doch seiner Muggelfamilie vor, was ich verstehen kann, meine Güte das sind schreckliche Menschen.“ „Verstehe. Nur gut dass ich bald weg bin. Also bis Freitag kann dein Potter-Freund bleiben. Armer Draco, er hat sich echt gefreut die Tage alleine mit dir zu verbringen und jetzt so was. Sag es ihm besser gleich.“ „Oh man der Tag geht ja gut los. Ich werde Harry schrieben, dass gerade ein Bett frei geworden ist.“ Ich sehe der kleinen Eule noch eine Weile hinterher und gehe dann nach unten. In der Küche sitzt Draco am Frühstückstisch. Als er mich bemerkt springt er sofort auf, schenkt mir eine Tasse Kaffee ein, gibt sie mir in die Hand und drückt mir einen kurzen Kuss auf den Mund. Er bemerkt meine getrübte Laune und setzt sich wieder hin, ich setzte mich ihm Gegenüber und fange an zu reden „Ich muss dir was sagen“. „Oh ja ganz toll, war ja klar, dass es doch so ausgeht. Hätte ich mir ja gleich denken können“ raunzt Draco. „Was? Nein nicht darüber. Es geht um Harry. Potter. Er ist sozusagen für die nächsten Tage obdachlos und deshalb wird er ein paar Tage hier bleiben.“ Entschuldigend sehe ich ihn an. „Im Ernst? Potter kommt hier her? Oh Emily bitte nicht, das kann doch jetzt nicht wahr sein?“ „Tut mir leid Draco. Er ist eben mein Freund und ich will ihm helfen, weil ich weiß, dass er das für mich auch machen würde.“ Nun sieht er etwas deprimiert auf seinen Teller. Ich stehe auf gehe um den Tisch und nehme seinen Kopf in meine Hände. „Kein Grund so den Kopf hängen zu lassen Mr. Malfoy. Wir werden uns ja trotzdem noch sehen.“ „Tu mir das doch nicht an Emily, nicht jetzt, wo das mit uns gerade so läuft. Ich will lieber etwas mit alleine sein.“ „Er kommt heute Nachmittag, also hilft dir alles reden nichts mehr Draco“ Er sieht nun mehr als enttäuscht aus. „Entschuldige, er bleibt ja nur ein paar Tage, spätestens Freitag ist er wieder weg.“ „Und dann wird dein Bruder wieder da sein. Toll“ blafft er. Ich setze mich wieder auf meinen Stuhl und trinke meinen Kaffee. Dann kommt Blaise gut gelaunt die Treppe runter auf uns zu. „Na ist die Katze bzw. der Potter schon aus dem Sack“ witzelt er „anscheinend schon“ setzt er hinzu als er merkt, dass von uns keine Reaktion kommt. „Tut mir leid für euch, dass ihre eure romantische Zweisamkeit nun mit Potter verbringen müsst, aber seht es doch mal positiv, an ihm könnt ihr testen wie eure Beziehung bei anderen ankommt, außerdem wird er nicht für immer bleiben. Ich glaube ich packe doch noch zwei Hemden mehr ein“ den letzten Satz bekommen wir nur halb mit da er schon wieder auf dem Weg nach oben ist. „Blaise hat gerade etwas Wichtiges gesagt, ich denke, dass wir mal darüber reden sollten, was gerade zwischen uns läuft und wie es damit in 4 Wochen aussehen soll“ äußere ich mich. „Ja hast recht, wollen wir dazu vielleicht hinten raus gehen?“. Nun lächelst du „Na klar“. Wir gehen durch unsere Balkontür auf unsere Veranda hinterm Haus und setzen uns auf die Hollywoodschaukel links neben der Tür. „Also“ beginne ich „Draco ich mag dich wirklich unglaublich gerne und ich würde nichts lieber als deine Freundin sein“. Dieser dreht sich sichtlich erleichtert zu mir um sagt dass er ebenso empfindet und es auf jeden Fall versuchen will. Auf die Frage wie wir nach den Ferien damit umgehen wollen, finden wir nicht so schnell eine Lösung. Ich bin dafür es zu machen wie Blaise, einfach drauf los, die Leute würden schon damit klar kommen. Draco hingegen will Hogwarts, und insbesondere Slytherin, langsam darauf vorbereiten, dass ein Slytherin und eine Gryffindor zueinander gefunden haben, immerhin sind das die rivalisierensten Häuser der Schule und eine Beziehung gab es vorher noch nie. Ich gebe nach, obwohl ich nicht der Typ für eine heimliche Beziehung bin. Ich bin einfach der Meinung ich solle ihn nicht so unter Druck setzten, aber ewig würde ich auch nicht darauf warten. Ich weiß, dass er es nicht lange aushalten würde sich mir fern zu halten, weshalb ich glaube es dürfte nicht allzu lange dauern, bis er mit der Sprache rausrückt. Immerhin haben wir auch noch Blaise, der wohl eher meinen Standpunkt vertritt. Wir entscheiden uns aus diesem Grund auch dafür Harry erst mal nichts davon zu erzählen, was mich etwas traurig stimmt. Am Nachmittag kommt dieser bei uns an und gleichzeitig verabschiedet sich mein Bruder von uns in seine Liebesferien. Draco und Harry nicken sich nur zu und ich gehe mit unserem neuen Gast erst mal nach oben ins Schlafzimmer. Ich zeige ihm seinen Schlafplatz und er hält mir eine Türe Schokofrösche als kleine Aufmerksamkeit hin. Oh wie ich die liebe, und Harry weiß das. Wir erzählen über dies und das und essen dabei zusammen die ganzen Süßigkeiten auf. Mit Harry verstehe ich mich einfach gut und ich weiß, dass er immer ein offenes Ohr für mich hat. Vor allem wenn wir uns über Draco ausgelassen haben und uns über ihn und seine Freunde lustig gemacht haben, was wohl in Zukunft weniger der Fall sein wird. Harry bemerkt das fehlende Bett im Zimmer, und ich erzähle ihm wie sich die beiden Jungs meistens mein Bett geteilt haben. Allein bei dem Gedanken daran kann er sich nicht mehr zusammenreißen und wir lachen beherzte fünf Minuten ehe Draco ins Zimmer kommt. Wir beide sind augenblicklich ruhig. „Hey Potter, Emily, kann ich dich mal sprechen?“ „Hey Draco, was gibt’s? Setz dich zu uns. Ich würde dir ja was von den Schokofröschen anbieten, aber ich schätze die sind schon ewig leer.“ „Ich will ja nur wissen wo ich heute schlafen soll, jetzt da wir noch einen Besucher haben.“ Angewidert sieht er in Richtung Harry. Da ich Draco vorhin nachgegeben und zugestimmt habe unsere Beziehung erst mal geheim zu halten und auch Harry nichts zu erzählen, will ich ihn nun auch etwas schwitzen lassen. „Naja jetzt wo Mum und ihr neuer sich wieder verstehen ist die Couch ja frei, da wirst du bleiben, Harry und ich schlafen hier“ sage ich mit einem schmunzeln. „Echt Emily?“ nun sieht er etwas gequält aus. „Ja absolut, geh schon mal runter, ich bringe dir gleich Kissen und Decke.“ Etwas widerwillig schnappt er sich seine Schlafsachen und geht voraus. „Wow, der ist ja richtig zahm, so kenne ich ihn ja gar nicht“ bemerkt Harry. „Hast recht, in den Ferien verhält er sich wie ein normaler Mensch und es erinnert kaum etwas an den arroganten Slyhterinkerl.“ Wir lachen beide und ich stehe auf um Draco die Sachen zu bringen. Er sieht ziemlich geknickt aus als ich damit ankomme. Er hat wohl immer noch gehofft bei mir schlafen zu können. „Weißt du Draco, wenn du nett zu Harry bist, hat er vielleicht nichts dagegen, wenn du bei uns bist. Aber jetzt hat er wohl Angst, du könntest ihm nachts was antun“ meine ich mit einem Lächeln auf den Lippen. Er lächelt mich ebenso an und fängt an mich zu küssen. Ich erwidere den Kuss und er drückt meinen Oberkörper sanft zurück, so dass ich nun auf der Couch liege und er auf mir. Er küsst mich wieder am Hals und seine Hand wandert weiter meinen Körper hinunter. „Lass das Draco, du weißt, dass das nicht geht“ „Ja ich weiß, aber ich will nicht aufhören. Dann lass es uns einfach deinem Freund schnell sagen und dann bleibst du bei mir“ sagt er während er immer noch meinen Hals küsst. „Nein, das willst du nicht wirklich. Morgen bereust du es und rennst Harry mit dem Zauberstab hinterher, ich weiß genau wie das ausgehen wird“. Nun lässt er von mir ab und fängt an zu lachen. „Vermutlich hast du recht. Geh besser nach oben bevor er sich Sorgen um dich macht.“ Er gibt mir noch einen Gutenachtkuss auf die Stirn und dann schwebe ich vor Lauter Glück förmlich die Treppe nach oben. „Da bist du ja endlich. Hatte schon Angst Draco hätte dir was getan.“ „Nein alles gut, ich habe ihm noch mal gesagt er soll sich dir gegenüber benehmen, denn das kann er ganz gut. Ich hoffe wirklich, dass du diesen Draco auch mal siehst, damit du dich daran erinnern kannst, wenn er dir nächstes Mal in der Schule wieder was an den Kopf wirft.“ „Warten wir mal ab, ich bin gespannt.“ Am nächsten Morgen gehen Harry und ich zusammen zum Frühstück in die Küche und da sitzt er auch schon am Tisch, trinkt seinen Kaffee und liest die neueste Ausgabe des Tagespropheten. Er bemerkt uns, geht zur Kaffeemaschine und schenkt eine neue Tasse ein. „Auch Kaffee Po- Harry?“ „Was? Ehm .. ja danke“ erwidert Harry verdutzt. Ich schenke Harry nun ein Hab-ich-dir-zu-viel-versprochen-lächeln der nicht nur mich, sondern auch den reichlich gedeckten Frühstückstisch, beeindruckt ansieht. Er hat sich sogar die Mühe gemacht mir verschiedenes Obst klein zu schneiden, er hat in der Zeit mitbekommen, dass ich das morgens am liebsten esse, frisches Obst mit Joghurt. Ich habe mich an den Platz neben Draco gesetzt und Harry an den Platz gegenüber von mir, so war es wohl von ihm gedacht, weil dort schon Teller und Besteck für uns bereitliegen. Er kommt nun mit den beiden Tassen zu uns und stellt eine zu mir und eine zu meinem Gegenüber. Er muss kurz inne halten, da er auf bestem Wege war mir einen Kuss aufzudrücken. „Mit den besten Grüßen des Hauses“ fügt er hinzu als er sich mit einer kleinen Verbeugung wieder auf zu seinem Platz macht. Ich fange an zu kichern und von Harry höre ich nur ein „Hä?“ Mit einem so veränderten Draco hat er wohl nicht gerechnet und nimmt sich zaghaft ein Brötchen. Ich nehme das geschnittene Obst und rühre meinen Joghurt darunter. Während sich Harry im Bad fertig macht bedanke ich mich mit einem Zungenkuss bei meinem Liebsten für das Essen und die Gastfreundschaft. Am Nachmittag gehe ich mit Harry auf einen Jahrmarkt, anschließend noch einen Kaffee trinken, eine Kleinigkeit essen und abends ins Kino. Draco wartet schon gespannt auf uns und hört uns beiden gespannt zu als wir von unserem Tag erzählen. Dann kochen wir uns zusammen Nudeln mit Tomatensauce und schauen noch einen Film zusammen mit Draco. Nach dem Film verabschiedet sich dieser schon mal ins Bad und Harry und ich bleiben alleine zurück und räumen unterdessen die Spülmaschine aus und das Wohnzimmer etwas auf. Als Draco bettfertig zurückkommt, wünschen wir ihm noch eine gute Nacht und gehen nach oben. Ich frage Harry, als wir schon im Bett liegen, ob wir am nächsten Tag vielleicht was mit Draco zusammen unternehmen können. Immerhin ist er ja auch Gast hier und ich will ihn nicht so ausschließen. Nach längerem hin und her einigen wir uns darauf mit ihm ein wenig Quidditch zu spielen. Immerhin lieben beide Jungs den Sport, da werden die auch zusammen spielen können. Am nächsten Morgen wiederholt sich die gute Laune am Frühstückstisch und wir erzählen Draco von unserer Idee, die er dankend annimmt. Wir schnappen uns unsere Besen und die Verpflegung, die ich trage, und gehen zur Haustür. Draco läuft voraus, dreht sich zu uns um läuft zwei Schritte rückwärts und sagt „Wir sehen uns dann“ und schwingt sich in einer eleganten Bewegung auf seinen Besen und fliegt davon. „Wow das sah cool aus“ sagt Harry verblüfft. „Er ist ja so ein Angeber. Blaise hat ihm das gezeigt und die ersten Versuche ist er öfter auf die Nase gefallen.“ Nun lachen wir beide und fliegen ihm hinterher. An einem kleinen See landen wir, packen unser Gepäck unter einen Baum und spielen ein wenig Quidditch, woran die beiden Jungs sichtlich Spaß haben. Sie lachen viel und scheinen vergessen zu haben mit wem sie eigentlich gerade ihre Zeit verbringen. Ich kann mich schnell absetzen und die beiden alleine lassen. Ich breite stattdessen eine Decke aus und mache es mir gemütlich. Eine halbe Stunde später kommen auch die beiden zu mir. Ich liege in der Mitte der Decke, Harry setzt sich rechts zu mir und Draco links, der allerdings viel weniger Abstand zu mir hält, was Harry natürlich nicht entgeht. „Was ist los Emily, hast du schon genug?“ fragt mich Draco der mich unentwegt ansieht. „Irgendwie ist mir heute zu warm dazu, aber ihr könnt gerne noch eine Runde spielen, ich kann euch ja zusehen. Mittlerweile stütze ich mich mit meinen Unterarmen ab um auch Harry zu sehen und trotzdem liegen bleiben zu können. „Nein schon gut“ meint Harry „es ist wirklich ziemlich warm heute. Wir können uns ja erst mal ausruhen und wenn Draco den Mut dazu hat, können wir eine zweite Runde spielen. Und um das ganze interessanter zu machen können wir einen Einsatz festlegen.“ „Sicher, klar. Und woran denkst du so Po- Harry?“ „Naja, also Draco wenn du gewinnst, kannst du wieder mit im Zimmer schlafen und wenn du verlierst, wartet eben wieder die Couch.“ „Abgemacht“ sagt Draco begeistert, der Harry nun eine Hand hinhält, der sie auch gleich nimmt. Somit ist es besiegelt. Ich nicke Harry dankend und kaum sichtbar entgegen, er bemerkt die Geste und lächelt mir kurz zu ehe er sich, genau wie Draco, neben mich legt. Dieser jedoch greift nach meiner Hand und unsere Finger verschränken sich ineinander. Ich drehe mich kurz zur Seite und deute ihm einen Kuss an. Er lächelt und tut es mir gleich. Wir liegen eine Weile im Schatten ehe sich Harry wieder aufsetzt. Rückartig lösen sich meine und Dracos Hand voneinander. Ich setze mich nun auch auf und schaue auf den See. Ich binde mir meine Haare zu einem Dutt und stehe auf. „Was haltet ihr Jungs davon“ ich mache eine kurze Pause und beginne mir meinen Jumpsuit langsam auszuziehen „eine runde“ nun sehe ich die beiden verstohlen über meine Schulter an „im See zu schwimmen“ bei diese Worten fällt mein Kleidungsstück auf den Boden. Nun stehe ich in meinen Bikini vor den beiden. Sie blicken mich an und dann zueinander. Sie stehen beide auf und ziehen ebenfalls ihre Kleidung aus. Ich laufe schon mal vor Richtung Wasser und werde von beiden überholt die vergnügt ins Wasser springen. Ich tue es ihnen gleich. Wir verbringen eine ausgelassene Zeit darin, spritzen uns gegenseitig mit Wasser voll und versuchen uns gegenseitig unter Wasser zu drücken. So können Draco und ich uns gegenseitig berühren, ohne dass wir groß Blicke auf uns ziehen, was er auch voll auskostet. Nach einer Weile im Wasser spielen Draco und Harry ihr Spiel um den zukünftigen Schlafplatz von meinem Freund. Dieser verliert knapp und Harry reibt ihm seinen Triumpf den restlichen Abend immer wieder unter die Nase um ihn ein wenig zu quälen. Nach dem Abendessen zu Hause, schauen wir noch einen Film und wollen anschließend schlafen gehen. Harry will den bereits genug gedemütigten Draco nun endlich erlösen und bietet ihm an trotz seiner Niederlage bei uns zu schlafen, solange er nicht mit ihm sein Bett teilen müsse. Dankend umarmt Draco seinen Gönner und freut sich nun auch wieder darauf schlafen zu gehen. Ich liege wie immer auf der linken Seite des Bettes, aber dieses Mal auf dem Rücken, Draco auf seiner linken Seite und stützt dabei seinen Kopf mit der Hand ab, bis wir uns alle eine gute Nacht gewünscht haben und das Licht erloschen ist. Harrys Gesicht ist zur Wand gerichtet. Aus diesem Grund fängt Draco nun langsam und leise an mich behutsam zu küssen, aber nur kurz, da wir unser Glück nicht überstrapazieren wollen. Ich lege mich auf meine linke Seite ebenso wie er. Er kommt ganz dicht an mich heran und legt seinen Arm um mich. Ich hoffe einfach, dass Harry von uns am längsten schlafen würde und er das nicht sehen würde. Die Nächsten Tage vergehen schnell und schon ist Ron da um seinen besten Freund wieder abzuholen. Wir haben uns kurz unterhalten, aber die beiden wollen lieber fahren, weil immerhin Draco auch mit dabei ist. Also verabschieden wir uns für die nächsten drei Wochen voneinander. Vor zwei Tagen habe ich Blaise darum geben vielleicht noch zwei Tage ran zu hängen und vielleicht doch erst am Sonntag zurück zu kommen. Er hat natürlich eingewilligt. Aber das weiß Draco noch nicht, ich will es ihm erst erzählen wenn wir alleine sind. Wir gehen zurück ins Haus und setzen uns zusammen auf die Couch, er nimmt mich gleich in den Arm und meinem Geruch in sich auf. Ich habe meinen Kopf auf seiner Schulter liegen. Draco nimmt mein Kinn in seine Finger und zwingt mich so ihn anzusehen. Er fängt an mich zu küssen, ganz sanft. „Wir sind endlich mal alleine“ flüstert er. „Stimmt, und weißt du was? Wir werden auch noch die nächsten zwei Tage alleine sein. Ich habe Blaise gefragt ob er viel…“ Mehr kann ich nicht sagen, denn schon liegen seine Lippen wieder auf meinen und er beginnt mich fordernd zu küssen. Ich unterbreche diesen allerdings. „Lass uns das langsam angehen Draco, wir haben ganze 48 Stunden, bevor jemand kommt. Ich hab einen Bärenhunger, du auch?“ „Du bist fies Emily“ Ich stehe auf und ziehe ihn hinter mir her in die Küche. Zusammen kochen wir was Leckeres und essen auf der Couch während wir dabei fernsehen und ein Butterbier trinken. Wieder liege ich seinen Armen und kuschel mich an ihn. Er gibt mir einen Kuss auf den Kopf und sieht weiter den Film. „Wollen wir nicht hochgehen? Ich würde mich langsam gerne hinlegen“ unterbreche ich die Stille. Draco springt von der Couch und hebt mich hoch. Wieder liege ich in seinen Armen, während er mich die Treppe nach oben trägt. In meinem Zimmer angekommen setzt er mich wieder ab und beginnt einen seiner unglaublich fordernden Küsse. *Hier kommt nun eure Fantasie zum Einsatz* Soooo … das war meine Geschichte wie Draco und Emily zueinander gefunden haben. Ich hoffe sie hat euch gefallen, wenn das der Fall ist, schreibt mir eine Mail oder in den Kommentaren. Kritik ist gerne gesehen  Und wenn ihr wollt gibt es vielleicht eine Fortsetzung davon. Denn wer weiß wie sich die beiden in der Schule schlagen werden?

14.81 % der User hatten die Auswertung: Hey ich bin Elia, bin mittlerweile Ende 20 und ich habe lange braune Haare und trage diese in weichen Wellen. Vom Charakter her bin ich offen, optimistisch, fröhlich, allerdings in manchen Situationen ein wenig ungeschickt. Meine Freunde beschreiben mich als ziemlich naiv, da ich immer an das Gute im Menschen glaube und der Meinung bin jeder hat eine zweite Chance verdient. So kann ich auch niemand lange böse sein. Des Weiteren sagen sie ich bin loyal, herzlich und hilfsbereit. Ich habe schon vor einigen Jahren meinen Abschluss auf Hogwarts gemacht. Ich war im gleichen Jahrgang wie der berühmte Harry Potter und konnte mich glücklich schätzen zu seinen Freunden zu zählen, damals wie heute. Ich bin erst im 5. Jahr auf die Zauberschule Englands gekommen. Zuvor lebte ich mit meinen Eltern in den USA, dort ging ich die ersten 4 Jahre meiner Ausbildung zur Zauberschule. Um ehrlich zu sein, hatte mich Hogwarts mehr beeindruckt und ich war meinen Eltern mehr als dankbar, dort unterrichtet zu werden. Mein Dad wurde versetzt und arbeitet heute im Ministerium als Auror. Meine Mum musste nie arbeiten gehen, sie hat ihre ganze Zeit ihren Kindern geschenkt. Mir und meinem älteren Bruder Dylan. Dieser entwickelte nie magische Fähigkeiten, ein Squib sozusagen, was weder meine Eltern oder mich in irgendeiner Weise belastet. Wir lieben ihn trotzdem so wie er ist. Wir sind zwar Reinblüter, aber dieser Status bedeutet uns nicht besonders viel. Dylan hatte mich immer zu Beginn der Ferien abgeholt, als ich von Hogwarts kam und viele meiner Mitschülerinnen waren neidisch auf mich, da sie ihn für meinen Freund hielten, was ich immer auszunutzen wusste. Also wäre ich nicht seine Schwester fänd ihn ich mit Sicherheit gut. Er fährt immer noch sein Motorrad und ist mehr der Bad Boy Typ. Ich hatte damals das große Glück nach Gryffindor gehen zu dürfen, ich war sehr beliebt und hatte viele Freunde. Durch meine etwas kindische und offene Art habe ich mich schnell Fred Weasley hingezogen gefühlt und bis zur großen Schlacht waren wir das Traumpaar Gryffindors. Die Beziehung nahm leider ein viel zu schnelles und trauriges Ende, da Fred die Schlacht nicht überlebt hat. Ich habe eine ganze Weile gebraucht darüber hinweg zu kommen. Heute bin ich nur noch mit Harry, Hermine und der Familie Weasley, aus meiner Hogwartszeit, befreundet. Ich bin ein kreativer Mensch und habe schon als Jugendliche angefangen Klavier zu spielen, später Gitarre und dann habe ich angefangen zu singen. Ich bin sogar in einigen Clubs aufgetreten und ohne angeben zu wollen, ich bin wirklich gut. Mein Bruder findet das auch und kommt auf jeden meiner Auftritte mit. Ich hatte drei Jahre nach meinem Abschluss Mark Stanley, einen Schüler aus Ravenclaw (und von mir erfunden, sorry), geheiratet. Er ist zwei Jahr älter als. Leider hat die Beziehung seinen Schwung und seine Leidenschaft verloren, aus diesem Grund haben wir uns nun getrennt, aber im Guten. Das Haus habe ich ihm überlassen, da ich nicht immer an die gemeinsame Zeit erinnert werden will und bin vorerst bei meinem Bruder eingezogen. Dylan ist derzeit Single, hat nur einige Frauenbekanntschaften, etwas Ernstes ist derzeit nicht dabei. Gut ja er wohnt in keinem Haus, nur ein Apartment, eineinhalb Zimmer deshalb trete ich wieder in Clubs auf um meinen Verdienst etwas anzukurbeln, um mir bald eine eigene Wohnung leisten zu können. Ich hatte, mit einem gut verdienenden Ehemann, nicht arbeiten müssen und auch nie den Reiz verspürt in irgendeinem Bürojob zu versauern. Und heute ist wieder so ein Abend an dem ich einen Auftritt habe, ein super Club, in dem einige Nachwuchskünstler ein paar ihrer Lieder präsentieren dürfen. Das Publikum ist begeistert und nach dem Auftritt falle ich meinem Bruder in die Arme. Wir tauschen viel körperliche Nähe aus. Arm in Arm gehen wir zur Bar und Dylan bestellt zwei Bier. Ich bin schon fertig mit meinem, immerhin hat mich mein Auftritt sehr durstig gemacht, da hält mir der Kellner auf einmal ein neues kühles Getränk vor die Nase. „Oh danke du kannst Gedanken lesen, schreib es auf meine Liste Jack. Ich bezahle wie immer nächstes Mal.“ „Schon Ok, Elia. Das ist schon bezahlt“ sagt er und zwinkert mir zu und zeigt auf einen jungen Mann, der ebenfalls an der Bar sitzt. Ich sehe zu ihm rüber, kenne ihn aber nicht. Ich beschließe mich bei meinem Gönner zu bedanken. „Hey, danke für das Bier“ sage ich und halte es ihm hin, mit der Absicht mit ihm anzustoßen, was er auch versteht. „Dein Auftritt war wirklich gut Elia, viel besser als der von den Anderen hier.“ „Danke sehr. Aber ich kann mich nicht daran erinnern meinen Namen verraten zu haben.“ „Das musstest du gar nicht. Du scheinst mich nicht mehr zu erkennen. Anscheinend habe ich damals keinen besonderen Eindruck bei dir hinterlassen.“ „Nein sorry, tut mir leid. Ich habe keine Ahnung.“ „Das macht doch nichts. Ich bin Blaise, Blaise Zabini. Ich war auch auf Hogwarts, Slytherin um genau zu sein.“ „Oh ja, mein Gott richtig, wir waren im gleichen Jahrgang. Du warst spitze in Zaubertränke und ich eher nicht.“ „Oh ganz toll, das ist alles woran du dich erinnerst?“ „Naja, ich war Gryffindor und du Slytherin. Wir hatten nie groß was miteinander zu tun.“ „Schön, aber jetzt sind wir fertig mit der Schule. Jetzt könnten wir uns also mal treffen, oder?“ „Ich weiß nicht ob das so gut wäre.“ „Oh nein, nicht so treffen, ich dachte mehr daran über die `gute alte Zeit` zu sprechen. Hier siehst du … ich bin verlobt, also keine Angst, ja?“ „Na dann, ja ok. Wie wär's hast du jetzt Lust?“ „Klar“ „Gut, ich würde dich ja zu mir einladen, aber ich wohne im Moment mit meinem Bruder zusammen und das würde ich dir gerne ersparen“ lache ich. „Gut, wir können auch einfach etwas nach draußen gehen, es ist immer noch warm“ „Ja lass uns gehen.“ „Wie kommt es dass du bei deinem Bruder wohnst? Ich dachte immer du würdest leicht einen Typen um den Finger wickeln.“ „Ja, das hatte ich, ich bin verheiratet, naja war, jetzt geschieden, also ich werde gerade geschieden, die Papiere sind noch nicht rechtskräftig, aber bald.“ „Tut mir leid für dich. Wer war der glückliche?“ „Muss es nicht, wir haben uns im Guten getrennt. Mark Stanley, Ravenclaw.“ „Ah ja, ich erinnere mich kein Stück an ihn, was ist bei euch passiert?“ „Naja das übliche eben, wir haben uns mit der Zeit auseinandergelebt. Wir verstehen uns zwar noch, aber die Liebe zwischen uns ist nicht mehr da. Und du? Was ist mit dir? Du scheinst recht glücklich zu sein“ „Ja, sie heißt Amanda Johnson, sie war auch eine Slytherin, ein Jahr unter uns. Wir sind schon eine Weile zusammen, und jetzt zusammengezogen. Allerdings hatten wir einen Streit, wegen einem meiner alten Freunde, und deshalb bin ich heute hier. Was auch nicht schlecht ist, so hab ich dich wieder getroffen. Ich fand dich um ehrlich zu sein damals schon gut, wäre aber nie auf dich zugekommen, immerhin warst du Gryffindor. Naja ich denke wir könnten das jetzt nachholen. Was denkst du?“. „Ehm, ja ok, ich denke ich werde dir eine Chance geben. Es könnte mir gut tun, neue Freunde zu finden und meinen Horizont zu erweitern“ sage ich mit kindischer Stimme. Blaise lacht „Du bist verrückt, aber im positiven Sinne. Wie wär's wenn wir uns noch einmal hier treffen? Wann spielst du das nächste Mal?“ „Nächsten Freitag. Willst du mir etwa zuhören? Falls das so wäre, würde nämlich wieder um 11:00 Uhr anfangen“ sage ich ganz beiläufig. „Ja klar will ich, du warst gut auf der Bühne. Vielleicht buche ich dich für meine nächste Party.“ „Oh wirklich? Ich koste 2.000 Knut die Stunde“ sage ich zwinkert und lache ihn an. „Ha ha ja witzig Gryffindor“ sagt er und gibt mir einen Knuff in die Seite. Blaise geht nach Hause und ich zurück in den Club und ich erzähle meinem Bruder von meinem neu gewonnen Freund, der freut sich für mich und bestellt uns noch ein Bier, weil er alles über ihn wissen will. Als ich erwähne, dass er bereits in festen Händen ist, wird Dylan entspannter. Er kann schlecht mit meinen Männerfreunden umgehen, da kommt immer sein Beschützerinstinkt durch. Am nächsten Freitag also bin ich wieder im Club und nervös. Ziemlich sogar, weil ich wusste, dass dieses Mal jemand da ist, der mir wirklich zusieht. Ich spiele drei meiner Lieblingslieder. Zuerst das Lied mit dem Titel Hot N Cold (Katy Perry), dann I'm not calling you a liar (Florence + the Machine) und zum Abschluss noch Halo (Bethany Joy Galeotti). Sicht von Blaise „Also was denkst du, cooler Club, was?“ „Ja kann schon sein. Wie lange hast du vor zu bleiben?“ Oh man, jetzt wohnt der schon über eine Woche bei mir und Amanda. Und das nur weil seine Trennung so bescheiden läuft, und seine Verlobte ihn vor die Tür gesetzt hat. Er tut mir wahnsinnig leid, dabei schien Astoria eine gute Frau für Draco zu sein. Aber die beiden passen so gar nicht zusammen, sind nur am streiten und können sich irgendwie nicht mehr besonders leiden. Das Ganze war mehr oder weniger immer eine On-Off Beziehung gewesen. Ich kann ihn so nicht nach Hause gehen lassen, der verkriecht sich nur wieder im Gästezimmer unter seiner Decke. Amanda bringt mich noch um, denn nun hängt auch bei uns der Haussegen schief. „Stell dir vor Draco, ich war letzte Woche schon mal hier und hab jemanden von unserem Jahrgang hier getroffen. Du errätst nie wen“ grinse ich überheblich. „Wirklich? Dann sag es mir, wenn ich es ohnehin nie erraten würde.“ Nun schon besser, wenigstens interessiert er sich jetzt für irgendetwas. „Sie hat heute einen Auftritt, siehst du sie ist jetzt dran“ sage ich und deute auf die Bühne. „Meine Güte, sie kommt mir bekannt vor. Wer ist das?“ „Ja Draco, Gryffindor“ „Gryffindor? Was macht die denn hier“ „Naja im Moment singen, was sie echt gut macht. Ich habe mich letzte Woche mit ihr unterhalten und sie ist echt nett und ganz nebenbei Single.“ „Hä? Was willst du mir damit sagen? Ich hab keine Lust auf eine Neue, falls du so was in der Richtung andeutest“ „Ja klar zu früh ich weiß, aber bei Elia weiß ich, dass du sie schon früher gut fandest.“ „Was spinnst du Blaise?“ sagt er mit hochgezogenen Augenbrauen „Ich hab Augen im Kopf. Du mochtest sie.“ „Vielleicht, keine Ahnung. Das war nie Thema, wie schon gesagt, Gryffindor.“ „Ja aber jetzt sind wir alle erwachsen geworden. Und sie sieht mittlerweile richtig gut aus. Nicht dass sie das früher nicht hat.“ Wir sehen uns ihren Auftritt an und dann kommt sie hinter der Bühne hervor, mit Ihrem Bruder, ja das hatte sie mir verraten, ihr Bruder, der mit dem sie sich eine Wohnung teilt. „Hey Elia“ rufe ich, laufe ihr freudestrahlend entgegen und falle ihr um den Hals „Guter Auftritt“. „Danke Blaise. Wie hat dir das letzte gefallen, das ist neu und kennt bisher nur meinem Bruder. Ich will eine ehrlich Meinung“ „Das war super. Mir hat's gefallen, willst du es noch mal für mich singen?“ Nun lächelt sie. Guter Zeitpunkt um sie meinem Freund vorzustellen. „Übrigens Elia, das ist Draco, vielleicht erinnerst du dich noch an ihn?“ „Hey Draco, klar. Wie könnte ich dich vergessen? Die ganzen Gemeinheiten, ich meine 2 Jahre langer Terror bleiben sogar bei mir hängen. Ich werde dieses grüne Flibberzeug nie vergessen, das du auf meinen Haaren verteilt hast.“ „Oh ja, tut mir leid deswegen. Hab ich eine Chance, dass du mir verzeihst?“ „Ich denke darüber können wir verhandeln und wenn du mir ein Bier ausgibst, vergesse ich den Quatsch vielleicht ziemlich schnell“ sagt Elia und lächelt meinen besten Freund nun charmant an. Wie kann man da nein sagen? „Geht klar.“ Wir verbringen den Abend zu viert, ja Dylan ist auch dabei. Ich versuche ihn etwas einzulullen, damit Draco und Elia etwas reden können, klappt auch. Elia's Sicht „Also Draco, was hast du die letzten Jahre so gemacht?“ „Naja, nicht besonders viel. Ich habe zwar einen guten Job, aber meine Beziehung völlig in den Sand gesetzt. Blaise hat vorhin gemeint, du bist auch nicht besser dran“ „Nein, total vergeigt. Dafür stehe ich wieder auf der Bühne, damit hatte ich aufgehört, als ich Mark geheiratet habe. Er war kein Freund davon. Aber wir sind im Guten auseinander und verstehen uns jetzt ehrlich gesagt besser“ meine ich und ich merke wie die Traurigkeit in mir aufsteigt. „Ja aber ihr versteht euch wenigstens. Astoria und ich gehen uns ständig an die Gurgel und streiten sogar um unsere CDs und Gewürze aus der Küche. Es ist schrecklich, dabei waren wir nicht mal verheiratet.“ „Oh wirklich so krass?“ ich fange nun an zu lachen „Oh man tut mir leid“ sage ich schnell „Da hast du es nicht leicht, das stell ich schlimm vor“ „Ja und noch dazu wohne ich im Gästezimmer von Blaise. Seine Freundin hat mich nicht unbedingt mit offenen Armen empfangen, wenn du verstehst?“ „Wow du hast ein ganzes Zimmer? Ich wohne bei meinem Bruder … auf der Couch oder daneben, je nachdem wer noch alles gerade da ist“ „Ehrlich? Mhh, dann habe ich es doch noch gut erwischt.“ Sagt er lächelnd, was ich bisher ziemlich selten bei ihm gesehen habe. „Ja absolut, erst hab ich bei Hermine und Ron gewohnt, zwei Tage, länger hab ich es nicht mit ihm ausgehalten, gleiches gilt für Harry und Ginny, oh man, so viel Weasley auf einmal kann nicht gesund sein“ sage ich leicht genervt. Wir sitzen noch eine Weile zusammen und ich habe echt Spaß heute Abend und für nächsten Freitag verabreden wir uns wieder im Club. Ich muss zugeben, dass die Jungs echt erwachsener geworden sind. Draco hat sich in meinen Augen am meisten entwickelt. Seine schönen sturmgrauen Augen waren mir früher nie aufgefallen. Den nächsten Freitag verbringen wir genau wie den davor. Ich habe meinen Auftritt und anschließend trinken wir noch einen. Für den nächsten Abend haben mich Blaise und Draco eingeladen zu ihnen zu kommen. Mein Bruder hat schon was anderes vor, deshalb gehe ich alleine, was mich nicht im Geringsten stört. Wir sind bei Blaise zu Hause und trinken erst mal ein paar Butterbier, quatschen über die Schulzeit, unsere letzten Jahre und haben einfach Spaß zusammen. Dann trinken wir auch den ein oder anderen Feuerwhiskey und ein paar Geheimnisse werden ausgeplaudert. Wir sind alle ziemlich angetrunken und Blaise bietet mir an bei ihm zu schlafen. Ich könne die Couch haben oder mich zu Draco ins Bett mogeln. Das hat er mir vorgeschlagen, als Draco gerade kurz im Bad war. Ich meine ich würde wohl abwarten wie sich der Abend entwickelt. Was ich nicht weiß, die beiden Jungs haben auch darüber geredet als ich im Bad war und ich weiß nicht ob es nur am Alkohol liegt, aber Draco hat zugestimmt. Also bin ich doch mit ihm ins Gästezimmer als es an der Zeit ist schlafen zu gehen. Da ich mich nicht auf einen Übernachtungsbesuch eingestellt habe, hat mir Draco ein Schlafshirt und eine seiner Boxershorts hingelegt. „Na los dreh dich um, ich werde hier keine Show für dich hinlegen, klar?“ ich versuche ernst zu klingen, was aber nicht rüber kommt. Eigentlich war es mir fast egal ob er mir dabei zusieht, ich wurde recht offen erzogen und mein Bruder hat mich auch öfter nackt gesehen, was wohl auch daran liegt, dass wir uns einen sehr begrenzten Wohnraum teilen. „Schon gut, nicht aufregen, ist ja nicht so als hätte ich noch nie eine Frau gesehen“ „Aber du hast mich noch nicht gesehen und das macht den Unterschied“ Schnell bin ich umgezogen und lege mich schon mal auf die linke Seite des Bettes, da kann ich am besten schlafen. „Gut dann nehme ich eben die recht Seite“ meint Draco, der auch ein Shirt und seine Boxershorts trägt. Wir legen uns hin und versuchen uns zu arrangieren, was nicht so einfach ist, da das Bett doch nicht allzu groß ist, aber nach kurzer Zeit bekommen wir es hin. Nach ein paar Minuten drehe ich mich auf die rechte Seite. So kann ich Draco sehen und ich lege automatisch meinem Arm an seine Brust und kuschel mich an ihn. Als ich das merke will ich zurückweichen. „Oh man tut mir leid, ich weiß ich bin zu aufdringlich, aber viele Jahre Beziehung bringen einen gewissen Automatismus mit.“ „Nein schon ok, komm her.“ Nun legt er seinen Arm um mich und zieht mich wieder an sich. Ich weiß nicht warum aber ich fühle mich wirklich gut bei ihm. Oh man verdammt, das kann doch nicht wahr sein. Ich merke wie er meinen Duft einatmet, was mir in keinster Weise unangenehm ist. Irgendwie mag ich es. Ebenso wie seine Nähe. Nun zieht er mich noch näher an sich heran und ich lege meinen Kopf an seine Brust, direkt an sein schnell schlagendes Herz. Ich lächle und schlafe selig ein. Am nächsten Morgen kommt Blaise in das Gästezimmer geschlichen und weckt uns eher unsanft auf. „Guten Morgen ihr Turteltauben.“ „Was soll das denn?“ fragt Draco total verschlafen. „Oh man lass mich bitte weiterschlafen, es ist zu früh“ kommt es von mir. „Los steht auf, Amanda ist stinksauer, sie hat uns eine Stunde gegeben alles wieder aufzuräumen und dann will sie wenigstens den weiblichen Gast hier nicht mehr sehen. Sorry Elia.“ „Schon ok, dann räumen wir schnell auf, ich rufe meinen Bruder an und der holt mich ab, also kein Ding“ Wir stehen auf und nach 30 Minuten sieht die Wohnung wieder bewohnbar aus, auf die Minute klingelt mein Bruder an der Tür. „Ok Jungs ich muss los, Dylan ist echt sauer. Wenn ihr Lust habt kommt in den Club, wir sind fast jeden Abend dort. Also man sieht sich“ damit bin ich auch schon aus der Tür. Ich sitze mit Dylan in seinem Truck, ja Motorrad wäre jetzt nicht so angebracht. „Ich hab mir Sorgen gemacht, als du dich gestern nicht gemeldet hast Elia.“ „Ach Ehrlich? Hättest mich ja auch anrufen können. Gib es zu, du hast es doch gar nicht gemerkt, bis ich dich angerufen habe, und behaupte jetzt bloß nichts anderes Mister“ ermahne ich ihn. „Gut ja ok“ „Wusste ich es doch. Ein Mädchen? Wer ist sie? Und wenn du wieder Mist gebaut hast zieh mich nicht mit rein wie letztes Mal, als du mich als deine Freundin vorgestellt hast. Du weißt ich war echt mies bei meinem Versuch ihr klar zu mache, dass du mir gehörst.“ „Warst du nicht, du hast ne Mega Szene hingelegt und die perfekte Freundin gespielt, das war der Brüller Elia, ehrlich. Aber jetzt sag mal, was läuft zwischen dir und den beiden?“ „Ach keine Ahnung. Wir waren im gleichen Jahrgang. Wir holen ein bisschen was nach. Sonst nichts. Denke ich mal. Keine Ahnung was noch passieren wird. Ich hab ihnen gesagt wo ich mich abends so rumtreibe, also ist es nun an ihnen wie es weiter geht.“ „Du weißt Elia ich würde es dir gönnen, wenn du endlich den Richtigen findest.“ Wir sind wieder bei ihm zu Hause, ich gehe erst mal unter die Dusche. Die kann ich jetzt gut gebrauchen. Den restlichen Tag verbringen wir auf der Couch ehe wir am Abend wieder um die Häuser ziehen, ich wiederum beschließe noch meine Freunde zu besuchen, Hermine und Ron. Ich erzähle ihnen davon Blaise und Draco getroffen zu haben und dass sich die beiden positiv verändert haben. Ron erklärt mich für verrückt und setzt sich etwas von uns ab, nun kann ich Hermine alles erzählen und sehe wie sich Ihre Augen immer weiter weiten. „Das glaube ich ja nicht“ meint Hermine. „Ehrlich gesagt kann ich das auch nicht glauben, das waren solche Idioten in der Schule“. „Aber was denkst du über Draco. Du warst doch mal eine Zeit vernarrt in ihn“. „Oh man das weißt du noch? Ich hab mich echt oft zum Affen gemacht.“ „Klar weiß ich das noch, aber du hast dir keine Chancen ausgerechnet und hast dich auf Fred eingelassen“ Wir quatschen noch eine ganze Weile über unsere Probleme und ich fahre später mit einem Taxi nach Hause, gehe ins Wohnzimmer und lege mich auf die Couch. Aus dem Schlafzimmer kann ich Dylan hören, auch dass er eine Frau bei sich hat. „Ja ganz große klasse, das hat mir gerade noch gefehlt“ sage ich zu mir selbst, ziehe mich bis auf die Unterwäsche aus, hülle mich in eine Decke und schlafe bald ein. Am nächsten Morgen will ich mir gerade ein paar neue Sachen zum anziehen aus dem Badezimmer suchen, denn ich will nicht ins Schlafzimmer platzen. Dann kommt auf einmal ein blondes Mädchen rein. „Oh .. wer bist du denn?“ sagt sie überrascht. „Nun ja … das kommt darauf an wie euer Abend verlaufen ist“ sage ich grinsend. „Wie bitte?“ „Ach vergiss es, ich bin Elia, Dylan's Schwester, freut mich.“ „Ich hatte schon Angst du wärst seine Freundin oder so“ meint sie sichtlich erleichtert. „Nein das bin ich nicht, aber wenn du schon mal hier bist gehe ich schnell ins Schlafzimmer, ich brauche dringend was zum Anziehen.“ Immerhin trage ich immer noch nur meine Unterwäsche. Dylan schläft noch, also versuche ich leise zu sein, was mir nicht gelingt, ich trete auf einen herumliegenden Kleiderbügel und kann einen Schrei nicht unterdrücken, außerdem folgt noch ein „verdammter Mist tut das weh“. „Elia?“ „Ja ich bin es und übrigens, eine Blondine ist gerade in unserem Badezimmer.“ „Was ehrlich? Wie sieht sie aus?“ „Kannst du dich etwa nicht mehr an sie erinnern? Großer Gott“ ich fange an zu lachen und werfe mich zu ihm ins Bett. „Halt die Klappe, sag schon, hast du einen Namen oder so?“ „Nein tut mir leid, aber sie ist hübsch, also brauchst du dich nicht zu schämen, übrigens weiß sie schon dass ich deine Schwester bin, also versuch gar nicht erst mich da mit rein zu ziehen.“ „Ach verdammt, das ist immer das Beste um sie loszuwerden, wenn plötzlich die Frau auftaucht.“ „Ja total toll. Wir sind ja so ein süßes Paar“ witzel ich herum. „Hör schon auf Elia“ sagt Dylan und wirft sich auf mich und kitzelt mich durch. „Oh Gott Dylan hör auf ich bekomm gleich keine Luft mehr, bitte“ wir beide lachen ziemlich laut und Dylan denkt gar nicht daran aufzuhören. „Ich denk ich sollte jetzt besser gehen“ meint die blonde Frau, schnappt ihr Sachen und verlässt schnellen Schrittes die Wohnung. Wir zwei liegen immer noch zusammen im Bett und fangen wieder an zu lachen. „Da hat sich dein Problem gerade in Luft aufgelöst Brüderchen“. „Ja sieht so aus“. Die nächsten Tage sehe ich meine beiden neuen Freunde nicht. Ich bin ziemlich deprimiert weil Mark's Geburtstag ist und ich mir immer was Besonderes hab einfallen lassen. Heute ist Freitag und mal wieder Zeit für einen Auftritt, ich bin in Stimmung für schnulzige Lieder, also singe ich Unconditionally (Katy Perry), Dancing on My Own (Robyn) und Love Story (Taylor Swift) ja das Lied mag ich ganz besonders. Erst nach meinem nächsten Auftritt kann ich Blaise und Draco erkennen. Jetzt sind mir die Lieder etwas peinlich und meine getrübte Stimmung auch. Ich versuche mir aber nichts anmerken zu lassen. „Hey ihr zwei, was macht ihr denn hier?“ sage ich und laufe auf die beiden zu. „Naja wir wollten sehen wie du dich heute Abend so schlägst“ meint Blaise „und außerdem wollte ich dir noch Amanda vorstellen. Siehst du Schatz, das ist Elia, sie hatte bei uns übernachtet.“ „Freut mich Elia, ich bin Amanda, wie du wahrscheinlich mitbekommen hast.“ „Oh hey, schön dich kennen zu lernen und sorry wegen meiner Einladung, ich hätte das erst mit dir abklären sollen“. „Schon in Ordnung“. „Wie wär es wenn wir zusammen noch wo anders hingehen würden, wir zu viert“ ja Draco ist auch dabei hat aber noch nichts zu dem Gespräch beigetragen. „Klar ok, ich sage meinem Bruder Bescheid, dann können wir los.“ Wir sitzen also zu viert in einem schicken Nobel-Club. Im Gegensatz zu dem vorherigen wirken diese Leute hier alle steif. „Also Jungs was habt ihr die letzten Tage so gemacht?“ frage ich und hoffe, dass sich die Stimmung etwas lockert. „Also Elia, bevor wir das den ganzen Abend vor uns herschieben“ meint Blaise „Draco will dich unbedingt was fragen“ grinst er vor sich hin. „Oh man Blaise musst du so damit raus platzen“ entgegnet Draco genervt. „Na ist doch kein Problem, frag mich.“ „Was nein, nicht jetzt.“ „Jetzt komm schon ich will auch wissen, was die beiden wohl schon längst wissen. Mach schon.“ „Schön, ich wollte dich fragen, ob du mit mir zu dieser Hochzeit gehst.“ „Oh eine Hochzeit … Klar geh ich mit, da gibt’s immer super Essen. Wer heiratet eigentlich? Etwa ihr beiden? Wie schön für euch.“ „Du sagst ja?“ fragt Draco etwas verwundert. „Was? Nein nicht wir, das dauert noch etwas“ ruft Blaise in die Runde, zeitgleich mit Draco's Frage. „Es ist Pansy Parkinson, kennst du sie noch?“ setze Blaise schnell hinterher. „Klar, Pansy … sie war ein ziemliches Miststück.“ Die Jungs müssen bei meinen Worten anfangen zu Grinsen und Amanda fängt an zu lachen. Ich glaube mit ihr werde ich mich verstehen. Und das tue ich auch. Während des Abends rede ich am meisten mit ihr. Ich wusste bisher gar nicht was für ein toller Mensch sie ist und wie gut man mit ihr über andere herziehen kann, oh ja darin bin ich gut. Heute ist der Tag der Hochzeit. Niemand will besser aussehen als die Braut, also entscheide ich mich für ein beige-schwarzes ärmelloses Kleid mit Blumenmuster. Dazu schwarze hohe Schuhe die im Licht glitzern. Meine Haare locke ich und mein Make-Up halte ich dezent. (Hier ein Linkt zum Look: http://www.newyorkgirlstyle.com/wp-content/uploads /2013/08/zooey-deschanel-vintage-style2.jpg) Ich bin gerade auf dem Weg zu Blaise, da wir von dort zusammen los gehen wollen. Das Kleid von Amanda ist ebenso schön wie sie und Blaise trägt einen dunkelgrauen Anzug mit grünen Schuhen, naja wem es gefällt, bitteschön. Draco trägt einen schwarzen Anzug, mit schwarzen Schuhen, zum Glück. Wir fangen an uns etwas zu unterhalten und trinken schon mal einen. Amanda stürmt los und kommt mit einer Kamera zurück. „Elia, machst du von uns ein Foto?“ „Aber klar doch, los stellt euch da hin …. und lächeln“ knips da ist das Bild gemacht. „So uns jetzt ihr zwei“ meint Amanda. „Was .. nein“ sagt Draco. „Ach jetzt komm schon, sei nicht immer so ein Miesepeter.“ Amanda macht zwei drei Fotos die alle ganz gut geworden sind. „Ihr zwei seht toll zusammen aus, seht doch mal“ meint Amanda und hält jedem ein Bild hin. Bei der Hochzeit gehe ich als erstes zu den Toiletten, ja muss sein, denn sonst könnte es passieren, dass ich während der Zeremonie so dringend muss, dass ich die Trauung womöglich störe oder unterbreche. Und ich möchte heute keine peinlichen Zwischenfälle erleben. Da Mädchen eben immer zusammen gehen, begleitet mich Amanda. „Sag mal warum hat Blaise eigentlich grüne Schuhe an?“ frage ich meine neue Freundin. „Weißt du was, ich habe absolut keine Ahnung. Ich meine wer findet so was schön? Für den Alltag ok, aber solche Schuhe trägt man nicht auf einer Hochzeit.“ „Ich weiß das sieht schrecklich aus.“ „Dankeschön, aber er hat sich nun mal nicht davon abbringen lassen, du hättest sehen sollen wie er vorhin noch damit herumstolziert ist.“ „Männer“ sagen wir gleichzeitig und lachen, dann werfen wir einen letzten Blick in den Spiegel und gehen wieder zu unseren Begleitern. Auf dem Weg zurück hält mich Amanda an der Hand und zieht mich zurück. „Elia, siehst du die Frau dahinten bei Blaise und Draco?“ „Ja, wer ist das?“ „Das ist Astoria, die Ex von Draco.“ „Was? Na das wird ja ein super Nachmittag. Ich kann nicht fassen, dass sie hier ist und bei ihm steht.“ „Sie ist mit Pansy befreundet, zumindest bekannt. Astoria's Schwester Daphne ist gut mit Pansy befreundet, sie scheint mit ihr mitgekommen sein. Ich hoffe nicht, dass sie hier ist um Draco anzuzicken. Sie kann so unausstehlich sein.“ Nun ist mir ziemlich mulmig zumute. Astoria sieht nicht gerade freundlich aus. Eher das Gegenteil von mir. Ihre dunklen Haare hat sie nach hinten gekämmt und stark toupiert. Ihr Make-Up ist sehr dunkel und ihre schwarz geschminkten Augen funkeln böse. Mir läuft ein Schauer über den Rücken. Wir setzen unseren Weg fort und stehen nun bei der dreier-Gruppe. „Ist das etwa deine Neue Draco? Hätte dir doch etwas mehr Geschmack zugetraut“ mein Astoria herablassend. Draco und Blaise bekommen große Augen. „Wie bitte? Redest du etwa mit mir?“ sage ich gelassen. „Mit wem denn sonst? Neben dir kann ich hier kein anderes männerstehlendes Miststück sehen.“ „Wie kannst du so etwas sagen? Wir kennen uns immerhin nicht einmal. Von einem Reinblut habe ich ehrlich gesagt mehr Anstand erwartet. Und Außerdem, soweit ich weiß, hast du ihn vor die Tür gesetzt. Wenn du ihn wieder zurück haben willst, solltest du vielleicht um ihn kämpfen, und das nicht im übertragenen Sinne. Zeige und sage ihm was du für ihn fühlst und vielleicht wird er dir verziehen. Aber egal was du tust, es ist seine Entscheidung. Und wenn er das tut, erkennst du vielleicht was für ein toller Kerl er eigentlich ist. Er ist aufmerksam, höflich, feinfühlig und gutmütig“ sage ich mit wütender Stimme, die allerdings immer sanfter wird. Während ich rede stemme ich meine Hand in meine Seite um selbstbewusster auszusehen. Doch was habe ich da eigentlich gerade gesagt? Um nicht noch mehr Blicke auf mich zu ziehen und ehe ich mich noch weiter rein rede, denn so was geht schneller als man denkt, wenn einen keiner Unterbricht, drehe ich mich auf dem Absatz um und gehe nach draußen. Eigentlich will ich jetzt nur noch nach Hause. Ich habe gerade das dringende Bedürfnis mich irgendwo zu verkriechen. „Elia warte“ ich drehe mich um und Draco steht läuft auf mich zu. „Was willst du hier?“ „Die Aktion von eben tut mir leid, ich wusste nicht, dass sie auch hier sein würde.“ „Entschuldige dich nicht dafür. Irgendwann hätte ich sie bestimmt mal kennengelernt, und jetzt hab ich es hinter mir.“ „Du sieht auch in allem was positives, oder?“ „Würde ich das nicht, dann wäre die Welt ziemlich am Ende.“ Er macht einen Schritt auf mich zu und küsst mich. Nur kurz. Ich bin ziemlich überrascht und brauche einen Moment um mich zu fangen und dann küsse ich ihn. Dieses Mal dauert er ziemlich lange und intensiviert sich jede Sekunde. Seine Lippen sind weich und warm und der Kuss ist viel besser, als ich es erwartet habe. Ein vorbeifahrender Eiswagen lässt uns den Kuss beenden. Wir beschließen erst mal nicht zurück zur Hochzeit zu gehen und setzen uns in dem nahegelegenen Park auf eine Bank und reden über unsere Gefühle, die wir beide füreinander haben und beschließen es miteinander zu versuchen. Ja wir sind erwachsen und können über so was reden. Nach der Trauung betreten wir zusammen als Paar die Feier. Wir gehen zu unseren Freunden und erzählen ihnen die großen Neuigkeiten. Die beiden freuen sich für uns, und zusammen verbringen wir noch einen tollen Abend. „Sag mal Blaise warum trägst du eigentlich grüne Schuhe?“ „Was tu ich doch gar nicht.“ „Ehm, und was ist dann das?“ „Das sind unglaublich tolle braune Schuhe, die sehr teuer waren.“ „Nein sind sie nicht. Sie sind grün.“ „Ach quatsch nicht. Sie sind braun.“ „Diese Schuhe sind grün, Blaise. Sie sind so was von grün.“ „Was? Verarscht du mich?“ „Nein, Draco hilf mir doch mal.“ „Alter die sind grün, ich frage mich schon die ganze Zeit was das soll“ meint Draco. „Blaise, beantworte mir eine Frage: Welche Farbe hat Kermit der Frosch?“ frage ich nun ernst. „Na braun. Er ist ein brauner Frosch. Wieso fragst du mich das?“ „Nein Schatz“ kommt es von Amanda „Kermit ist grün.“ „Ganz ehrlich Blaise, grün. Aber wenn du meinst, diese Schuhe sind braun, was für eine Hautfarbe hast du dann!“ fragt Draco etwas verwirrt in die Runde. „Blaise du hast eine Sehschwäche, geh damit einfach mal zum Arzt. Aber hast du das nie gemerkt?“ frage ich ihn. „Nein, wie denn? Es war sonst immer alles klar.“ Nach der Feier appariert Draco mit mir zu seinem Haus, er hat in der letzten Woche ein neues gekauft. Ja wer sich es leisten kann, warum nicht? Wir gehen zusammen rein, ich sehe mich nur kurz um und fange an Draco wieder zu küssen, und dabei wird es heute Abend nicht bleiben. ;-) Die nächsten Tage verbringen wir zusammen. Ich habe natürlich meinem Bruder Bescheid gesagt, dass ich eine Weile nicht nach Hause kommen würde. Er bekommt nur die Kurzfassung zu hören und gibt sich damit zufrieden, zumindest vorerst, als ich mir ein paar Klamotten und anderen Kram aus der Wohnung hole. Das mit Draco und mir läuft nun schon zwei Monate und es läuft richtig gut. Ich bin bei ihm eingezogen, er hat mich seiner Mutter vorgestellt, die anfangs etwas skeptisch war, aber mich dennoch in ihr Herz geschlossen hat. Wir sind heute Abend bei unseren guten Freunden eingeladen. Blaise hat Geburtstag und heute feiern wir nur zu viert. Es wird noch eine größere Party geben, aber heute wollen sie nur mit uns feiern, da wir uns in den letzten Tagen weniger gesehen haben. Amanda und ich sind oben in ihrem Schlafzimmer, während die Jungs sich die Zeit anderwärtig vertreiben. „Elia, weißt du Blaise und ich versuchen ein Kind zu bekommen, aber irgendwie will es nicht klappen.“ „Was warum? Weißt du wenn die Zeit dafür gekommen ist wird es schon klappen.“ „Ich will heute wieder einen Test machen, ich würde ihm so gerne heute an seinem Geburtstag sagen dass ich Schwanger bin. Er wünscht sich das schon so lange.“ „Na dann mal an ins Bad mit dir.“ „Machst du auch einen?“ „Wie? Ich denke das muss ich nicht.“ „Nur zur Unterstützung.“ „Wenn es dir hilft na klar.“ „Hier hast du einen“ grinst mich meine Freundin an. Wir pinkeln also auf die beiden Stäbchen. Ich zuerst und dann sie. „So gib mir dein Stäbchen. In genau 5 Minuten, werden wir zusammen drauf schauen.“ Dummerweise nehme ich nun beide Tests in eine Hand weil ich auf meine Armbanduhr schauen möchte und um eine freie Hand zu haben. „Sag mal Elia weißt du eigentlich noch welcher Test von wem ist?“ fragt sich mich kichernd. „Oh .. Mist ... Verdammter Drachenmist … Ehm, Nein. Sorry Amanda.“ „Nicht schlimm, hatte eh nicht vor drauf zu schauen“ sagt sie schnell, nimmt die beiden Tests und wirft sie in den Mülleimer. „Ich könnte einen negativen Schwangerschaftstest heute nicht ertragen Elia, also mach dir keine Gedanken.“ „Ist gut.“ Nach ein paar Stunden verabschieden wir uns von unseren guten Freunden und finden uns schnell wieder zu Hause wo Draco und ich noch einen romantischen Abend verbringen. Ich gehe schon mal ins Schlafzimmer weil ich mir was Gemütliches anziehen möchte und finde ein Blatt Pergament auf unserem Bett. Darauf stehen folgende Worte: Marry me, Elia, you'll never have to be alone I love you and that's all I really know I talked to your dad, go pick out a white dress It's a love story, baby, just say yes Dabei zitiert er aus einem meiner Lieblingslieder (Love Story von Taylor Swift) und als ich die Worte lese drängen sich immer mehr Tränen in meine Augen. Ich mich um und sehe Draco direkt in die Augen. „Ja“ ist alles was ich sage und stürme auf ihn zu, schlinge meine Arme um ihn und küsse ihn. „Sekunde Elia, eine Sache fehlt aber noch“ sagt er und zieht einen wunderschönen Verlobungsring aus der Tasche und steckt ihn mir an. So glücklich bin ich mein ganzes Leben nicht gewesen. Nun falle ich ihm wieder um den Hals. So das ist meine Geschichte zu Elia und Draco. Ich hoffe sie hat euch gefallen. Kritik ist gerne gesehen, ob nun gut oder schlecht liegt an euch:-* Vielleicht möchtet ihr auch gerne wissen wie es mit den beiden weiter geht? Naja wie dem auch sei, ich freue mich von euch zu hören. Nein wir sind noch nicht ganz am Ende … hier noch eine kleine Zugabe Unterdessen bei Blaise und Amanda, Amanda's Sicht Ich habe mich dazu entschlossen doch noch einen Schwangerschaftstest zu machen, ich muss es einfach wissen. Ich warte geduldig die fünf Minuten ab, blicke darauf … Negativ. Hätte ich es doch nur gelassen. Deprimiert gehe ich ins Bett. „Hey Babe warum so traurig? Der Abend war doch super, und er ist noch nicht ganz zu Ende“ versucht mich Blaise aufzumuntern und beginnt mich am Hals zu küssen. „Aber zuerst muss ich noch mal ins Bad. Lauf nicht weg Kleines, gleich wirst du vernascht.“ Er kommt bester Laune zurück und meint „Solltest du mir nicht etwas sagen?“ „Nein, ich wüsste nicht was Blaise.“ Nun grinst er noch breiter „Na ich meine den positiven Schwangerschaftstest hier“ sagt er und hält ihn mir hin. „Was? Nein das kann nicht sein. Ich habe gerade noch einen gemacht, der war negativ.“ Und dann leuchtet es mir ein „Oh mein Gott.“ „Was ist Babe“ „Der ist von Elia.“ „Was Elia ist schwanger? Warum haben sie es uns nicht gesagt?“ fragt Blaise völlig aufgeregt. „Ihh“ er sieht das mit Urin getränkte Stäbchen in seiner Hand angewidert an und wirft es aufs Bett. „Na weil sie es nicht wissen. Elia hat heute einen aus Solidarität mit mir gemacht. Sie hat keine Ahnung, dass sie überhaupt schwanger sein könnte“ „Na das wird ja eine riesen Überraschung. Sollen wir es ihnen sagen?“ „Nein ich denke nicht. Sie werden das schon selbst rausfinden. Bei uns wird es auch irgendwann klappen Schatz.“ „Keine Sorge Süße, wir haben noch jeden Menge Zeit“ sagt Blaise und beginnt wieder mich zu küssen. Ende 

32.05 % der User hatten die Auswertung: Hey ich bin Emma Reilly. Ich bin 25 Jahre alt und habe blondes langes welliges Haar. Meine Freunde beschreiben mich als herzlichen, freundlichen, warmherzigen und offenen Menschen, der auch mutig und hilfsbereit ist und alles für Freunde und Familie tut. Wir leben einige Jahre nach der großen Schlacht von Hogwarts, die Zeiten haben sich wohl gebessert, allerdings gibt es noch immer Todesser, obwohl Voldemort tot ist. Lucius Malfoy befindet sich nicht in Askaban. Reinblütige Familien besitzen immer noch diesen gewissen Stolz und es wird wohl noch ein zwei Generationen brauchen, ehe sie sich auf Mischlings- und Muggelfamilien einlassen und mit allem lockerer umgehen. Meine Eltern sind Jason und Nico Reilly. Mein Vater ist ein hochrangiges Tier im Ministerium und meine Mutter eine ausgesprochen talentierte Heilerin. Ich habe eine jüngere Schwester, Kati und ein älteren Bruder Jackson, allerdings ist dieser gestorben als er 12 Jahre alt war. Jackson war zwar ein guter Zauberer, leidete aber seit seiner Geburt an einem unheilbaren Herzfehler. Die Trauer sitzt bei uns ziemlich tief und ich denke wirklich oft an ihn. Wir sind eine von besagten stolzen reinblütigen Familien. Mein Vater ist mit Lucius Malfoy befreundet, immerhin arbeiten die beiden seit Jahren zusammen. Mr. Malfoy steht dennoch einen Rang über meinem Vater. Die Familie Reilly hat sich einen fast so starken Namen aufgebaut wie die Familie Malfoy, nur nicht ganz so grausam. Meine Schwester ist 20 Jahre und seit 2 Jahren mit ihrem Schulzeitfreund Lucas verheiratet, ihr erstes Kind erwarten die beiden in 5 Monaten. Sie wohnen in einem kleinen Stadthaus in London. Ich hatte bis vor einer Woche einen Freund, wir führten eine gute Beziehung bis ich erfahren habe, dass er mich betrogen hat, mehrere Male sogar. Mich hat das Ganze ziemlich getroffen. Jetzt wohne ich wieder in meinem alten Kinderzimmer bei meinen Eltern. Ich bin fast den ganzen Tag alleine, da meine Eltern beide arbeiten und ich habe mich in meinem Bett verkrochen. Dass ich alte Familienfotos, von Ferien, Feiertagen und unseren Geburtstagen anschaue hilft mir nicht unbedingt mir meiner Trauer fertig zu werden, ganz im Gegenteil, die Trauer über den Verlust meines Bruders schleicht sich nun auch noch in mein Herz. Emmas Sicht „Hey Schätzchen wie geht es dir?“ mein Vater setzt sich zu mir auf die Bettkante „Du musst aufstehen Liebling, deine Mutter hat dir was zu essen gemacht, das willst du doch nicht verkommen lassen. Und bestimmt willst du deine Mutter nicht verärgern oder?“ „Nein Dad. Warum musste Jackson sterben? Warum konnte Mum ihm nicht helfen?“ frage ich unter Tränen und habe mich auf den Rücken gedreht um ihn anschauen zu können. „Oh liebes, denkst du nicht, dass deine Mum sich seit Jahren das gleiche fragt? Sie hat ein unglaublich schlechtes Gewissen dass sie ihn nicht retten konnte. Deshalb setzt sie sich auch heute noch so stark für kranke ein und erforscht seine Krankheit. Du weißt, dass sie vererbbar ist, oder Emma?“. „Ja das weiß ich Dad, auch dass sie nur bei Jungs ausbricht, Mädchen sind nur die Überträger“. „Ja stimmt, also lass uns hoffen, dass deine Schwester eine Tochter bekommt“. Ich nicke und mein Dad nimmt mich in die Arme. Zusammen gehen wir zum Essen. Nach zwei Wochen bei den meinen Eltern und liebevoller Pflege geht es mir wieder besser, ich beginne damit meine gescheiterte Beziehung abzuhaken. Durch meinen Vater und dessen Beziehungen konnte ich es mir erlauben kurzfristig ein paar Tage freizunehmen, ohne dass jemand nach mir fragen würde. Es ist Donnerstag und mein Vater kommt heute etwas später als üblich von der Arbeit nach Hause. Er ist angetrunken und bester Laune. Er stürmt zu meiner Mum und mir ins Wohnzimmer, drückt mir einen Kuss auf die Stirn und meiner Mum schenkt er einen liebevollen Kuss auf den Mund. „Meine Süßen, vor euch steht einer der glücklichen Mitarbeiter, der zwei Karten für das Quidditch Wochenende in Wales erhalten hat. Also wer wird meine Dame sein, die mich bereits morgen Abend begleitet. Und bedenkt, es handelt sich dabei um Karten im Oberrang, außerdem, und ich glaube das muss ich nicht extra erwähnen, es ist ein WM-Spiel. Naaaa?“ sagt er grinsend bis zu den Ohren und hält uns die Karten vor die Nase. Ja mein Dad ist ein riesen Fan: D „Oh Schatz das ist toll, aber am Wochenende werde ich im Labor sein. Nimm Emma mit, sie braucht das ohnehin mehr als ich. Das wird dich auf andere Gedanken bringen, Süße“ nun gibt sie mir einen Kuss auf die Wange ehe sie sich auf den Weg in die Küche macht um Dad ein paar Reste vom Essen aufzuwärmen. „Ich komme gerne mit Dad, ich mag Quidditch“ ich falle ihm mit meinen Worten um den Hals. „Das wird ein super Wochenende. Ein Vater-Tochter-Wochenende hatten wir lange nicht.“ Am nächsten Tag ist es bereits soweit. Nach der Arbeit packe ich meine Tasche für das WM Wochenende in Wales. In der Schule habe ich beim Quidditch immer nur zugesehen, die Regeln habe ich bis heute nicht ganz verstanden, aber ich weiß, dass der Sucher eine besonders wichtige Rolle hat. Mein Dad ist verrückt nach diesem Sport und sieht sich jedes einzelne Spiel an, und reist mit seinen Freunden zu vielen Spielen. Für mich ist es das erste Mal, dass ich bei so einem Spektakel dabei bin. „Ok Emma aufgepasst, hier ist etwas chaotisch“. Wir schlängeln uns durch einige Reihen kleinerer Zelte hindurch um zu dem Standort der etwas gehobeneren Klasse zu gelangen. „Also hier ist es. Das wird unser Zuhause für die nächsten 2 Tage sein. Wie findest du es?“ Ich betrete das Zelt und das äußere lässt kaum erahnen was sich im inneren wiederfindet. Es ist alles unglaublich gemütlich, das Zelt hat ein Wohn- und Essbereich, zwei Schlafzimmer sowie zwei Bäder. Alles erinnert an die viktorianische Zeit, ich liebe diesen Stil. In meinem Elternhaus ist alles modern und gemütlich eingerichtet, deshalb heiße ich diese Abwechslung sehr willkommen. „Es ist fantastisch Dad, sieh dir nur die Möbel an“ „Ich wusste es gefällt dir, wir haben eben einfach den gleichen Geschmack. Hör zu Kleines, ich werde mich noch mit jemandem Treffen, also wenn du willst kannst du dir etwas das Gelände anschauen“ „Deine Freunde sind auch hier, also die mit denen du sonst die Ausflüge unternimmst oder?“ „Ja stimmt schon, ich will auch nur kurz `Hallo` sagen gehen. Ab morgen gehöre ich ganz dir, versprochen. Oh und sag deiner Mum nichts davon, OK?“ „Schon gut Dad, nimm keine Rücksicht auf mich, geh raus, na los, ich komme schon zurecht“ Ich bin nun schon eine halbe Stunde alleine im Zelt und beschließe nun doch eine Runde zu machen. Ich sehe viele verschiedene Fans, die bereits heute in Fankleidung hier erschienen sind. Ich blicke mich um, überall zufriedene und glückliche Menschen, auf einmal höre ich mir eine bekannte Stimme. „Na wenn das mal nicht Ronald Weasley ist. Diese Stimme würde ich überall erkennen“ sage ich und gehe langsam auch den jungen Mann mit den roten Haaren zu. „Was? Oh Emma? Was bei Merlins Bart machst du hier?“ „Na was wohl du Dummerchen, ich bin wegen des Spiels hier“ bei den Worten umarme ich meinen alten Schulfreund. „Ich dachte nicht, dass du dir freiwillig Quidditch Spiele ansiehst“ scherzt Ron. „Ja .. ich auch nicht“ Ja ich kenne Ron, Hermine und Harry sehr gut. Wir haben uns gut verstanden, trotz des unterschiedlichen Blutstatus oder der Anerkennung von Familiennamen. Wir erzählen wie es uns beiden so ergangen ist, besser gesagt erzählt Ron die meiste Zeit, darüber wie Glücklich er mit Hermine ist und dass er sich keine Bessere vorstellen kann. Ich freue mich für ihn, verschweige aber meine gescheiterte Beziehung. So viel Zeit ist auch nicht, denn Harry kommt gerade auf uns zu. „Hey Ron tschuldige, dass ich so spät bin“ „Nicht so schlimm, habe hier gute Gesellschaft. Kennst du Emma noch? Sie war bei uns in Gryffindor.“ „Hey Emma, gut dich wieder zu sehen. Wie geht’s dir? Du siehst fantastisch aus“ Übrigens: entgegen der Annahme, dass ich nach Slytherin wie meine Schwester komme, teilte mich der sprechende Hut dem Haus Gryffindor zu. Mein Vater war in Slytherin und meine Mutter in Ravenclaw. „Harry auch schön dich wieder zu sehen. Danke, du siehst aber auch gut aus. Und was macht ihr Jungs hier?“ „Männertrip, wir brauchen unbedingt Abstand von den Mädels. Und du?“ „Vater-Tochter-Quidditch-Wochenende“ „Kling t nett“ meint Harry mit gerümpfter Nase. „Nein ist wirklich ganz gut. Mein Dad ist toll und hat schon so viel für mich getan. Naja wie dem auch sein, ich sollte langsam wieder zurück, bevor er mich sucht“ „Ja ist echt toll dich wieder zu sehen Emma“ „Ja total, also wenn du willst kannst du morgen Abend nach dem Spiel hier vorbei kommen. Wir werden ein bisschen feiern. Hast du Lust?“ fragt mich Ron während er mich zum Abschied umarmt. „Ja wieso nicht. Wir sehen uns dann“ ich winke den beiden im weggehen noch mal zu. Kleiner Zeitsprung und wir befinden uns kurz vor Beginn des Spiels. „Oh weißt du worauf ich jetzt Lust hätte“ sagt mein Vater während wir in unserem Block zu unseren Plätzen laufen. Wir haben Tolle Plätze im Oberrang und in der ersten Reihe, also keine grölenden Fans direkt vor mir, und man hat eine unglaubliche Sicht auf das Treiben des Spiels, da sie sich in Höhe der Tore befinden. „Auf ein leckeres Cool-A-Coos“ schwärmt mein Vater weiter. „Naja, wenn das so ist Dad, wir sind eben an einem Stand vorbeigekommen, ich hole dir welches“ und mit diesen Worten drücke ich ihm einen Kuss auf die Wange und gehe zurück. Leider haben noch mehr Leute diese Idee und ich stehe geschlagene 15 Minuten an, ehe ich bestellen kann. „Ein Cool-A-Coo bitte. Ach wissen Sie was ich nehme zwei.“ „Tut mir leid Miss, hier gibt’s nur Getränke. Für Essen müssen Sie in die Schlange daneben.“ Er deutet auf die Leute die direkt neben mir stehen. „Aber das ist der gleiche Stand, geben Sie doch einfach ein Cool-A-Coo. Sehen Sie da hinten liegen sie.“ „Das geht nicht. Darf ich Sie jetzt bitten den Platz frei zu machen, es gibt Leute die gerne was bestellen wollen.“ „Das glaub ich ja nicht. Dann geben Sie mir eben zwei Butterbier“ sage ich genervt, nehme diese und stelle mich an der Schlange nebenan noch mal an. Weitere 10 Minuten später bin ich wieder mit bestellen dran. Mein Butterbier habe ich in der Zwischenzeit getrunken. „Hey, ich hätte gerne zwei Cool-A-Coos bitte“ „Sorry, Cool-A-Coos sind aus“ Genervt und schon mehr als gereizt bestelle ich eine Packung Twinkies, Jodel und Ho Hos. Ich schnappe mir die Sachen und gehe in Richtung Sitzplätze aber nicht ohne den Verkäufern einen Todesblick zuzuwerfen. Unterdessen bei meinem Vater (Jasons Sicht) „Na wenn das kein Zufall ist, Jason Reilly“ ertönt die Stimme meines geschätzten Arbeitskollegen Lucius Malfoy. „Lucius, schön dich zu sehen.“ Zur Begrüßung reichen wir uns die Hände und es gibt einen kleinen Klaps auf die Schulter. „Gönnst du dir auch ein Quidditch-Wochenende mit der Familie? Sag begleitet dich deine bezaubernde Frau?“ „Nein nein, Nico ist im Labor, sie kann die Finger nicht von der Arbeit lassen.“ „Also bist du auch mit Kind hier? Meine Frau hatte auch keine Lust. Ich unternehme mit meinem Sohn einen Männerausflug. Du kennst Draco ja, er wird demnächst befördert und steht damit nur noch eine Stufe unter dir und zwei unter mir. Aus dem Jungen wird noch richtig was“ erzählt Lucius stolz. „Draco sag doch schnell `Hallo`. Sag kennst du Jason Reilly?“ „Hallo Draco“ sage ich und reiche dem jungen Mann meine Hand. „Hallo Mr. Reilly, schön Sie kennenzulernen“ „Geht mir ebenso. Freust du dich auf das Spiel?“ frage ich Draco. „Oh ja ich bin ein großer Fan. Ich habe während der Schulzeit selbst gespielt und kann mich eben nicht ganz davon entziehen“. „Kann ich verstehen, das ist ein so unglaublicher Sport“. Nun mischt sich auch Lucius wieder ein „Sag Jason, bist du auch mit deinem Sohn hier? Ist er nicht in Dracos Alter?“ „Nein Lucius, mein Sohn ist bereits vor einigen Jahren schon gestorben. Meine Tochter begleitet mich.“ „Oh ja richtig, du hast eine Tochter“ meint mein Freund nun sehr herablassend, mit dem Wissen, dass er einen Erben hat und ich eben nur mit zwei gesunden Töchtern beschenkt wurde. Und er steht vor mir, mit seinem tollen Job und seinem erfolgreichen Sohn, der wohl schon bald sämtliche Erwartungen übertreffen wird. „Ok Dad, hier bin ich wieder“ ertönt die Stimme meiner Tochter und ich bin froh, dass sie die unangenehme Stille durchbricht „erst habe ich mich in der falschen Schlange angestellt, also gibt’s als Extra ein Butterbier, dann gab es keine Cool-A-Coos mehr, tut mir leid. Aber .. dafür habe ich Twinkies, Jodel und Ho Hos“ erst da bemerkt sie, dass ich mit zwei Männern zusammenstehe „Oh, tut mir leid, hab ich euch bei irgendetwas gestört?“ Nun bin ich es der stolz hinter seine Tochter tritt, sie an den Schultern packt, und noch etwas dichter dem verdutzten Lucius Malfoy entgegen schiebt. „Lucius, das ist meine Tochter Emma, die ältere von beiden.“ Ich sehe wie dieser meine Tochter eindringlich mustert. Ich kann es nicht leiden, wenn Männer mein Mädchen so anschauen, aber in diesem Fall bedeutet es einen Sieg für mich. „Emma Liebes, darf ich dir meinen Kollegen Lucius Malfoy und seinen Sohn Draco vorstellen?“ „Hey Mr. Malfoy. Wie geht’s ihnen?“ sie verhält sich vorbildlich, eben wie man es von einer höher gestellten Familie erwartet. Ja auf Emma konnte ich mich schon immer verlassen. „Hey Draco, lange nicht gesehen“ entgegnet sie Lucius` Sohn. Sie scheinen sich zu kennen. „Hi Emma, freut mich dich wieder zu sehen. Du siehst gut aus“ „Schön dann hätten wir das“ platzt es aus mir heraus „Wir sollten langsam zu den Plätzen gehen, das Spiel wird gleich anfangen, die Spieler fliegen schon aus Feld.“ Mit diesen Worten gehen wir zu viert in die erste Reihe, ja Firmenplätze, ich werde wohl noch mehr bekannte Gesichter treffen. Lucius setzt sich zu mir, somit sitzen die `Kinder` auch nebeneinander. Es passt mir nicht sonderlich, dass nun die beiden Malfoy's zwischen uns sitzen aber wenigstens hat Draco geschaltet und sich neben seinen Vater gesetzt. Sicht von Emma Na toll, nicht schon schlimm genug, dass ich auf dieses blöde Wochenende mit musste, nein jetzt kann ich das Spiel auch noch mit Malfoy gucken. Verdammt, das wird peinlich, immerhin kenne ich ja nicht mal die Regeln. Draco durchbricht das Schweigen „Na Reilly, hätte nicht erwartet, dass wir uns ausgerechnet bei einem Quidditch Spiel sehen würden. Wie sieht's aus, verstehst du mittlerweile wenigstens die Grundregeln?“ Er dreht sich zu mir um und lächelt mich an. „Um ehrlich zu sein, Malfoy, nein. Hast du was anderes erwartet?“ Er schmunzelt „Nein nicht unbedingt“ Nun muss auch ich lachen. Das Spiel beginnt. Es ist schnell ziemlich laut im Stadion. Draco kommt etwas näher zu mir „Also pass auf, so kann ich das mit dir nicht weitergehen lassen“ fängt Draco an „Jede Mannschaft hat sieben Spieler, und pro Mannschaft gibt es drei Ringe, die Tore, aber das weißt du bestimmt“ sagt er provozierend „Klar, ich bin nicht ganz doof, was muss ich noch wissen?“ „Schön, die Bälle, davon es gibt drei verschiedene. Den Quaffel, das ist der rote, der durch die Tore geworfen wird. Pro Tor gibt’s 10 Punkte. Dann die Kaltscher, das sind die Schwarzen, die sind so verzaubert, dass sie die Spieler angreifen, die ihnen am nächsten sind. Und zum Schluss der goldenen Schnatz, die kleine goldene Kugel. Die Mannschaft, des Suchers, dem es gelingt, den goldenen Schnatz zu fangen, erhält zusätzlich 150 Punkte. Du siehst der Sucher hat eine besonders wichtige Rolle im Spiel. Alles klar soweit?“ „Ja ich denke schon, klingt einleuchtend, aber sag mal, warst du nicht der Sucher von Slytherin?“ „Ja war ich“ sagt er stolz „ Also weiter im Text. Kennst du die verschiedenen Spieler?“ fragt er mich „Ich denke schon, also es gibt klar den Sucher, die Jäger, die Hüter und die … ach Mist keine Ahnung“ „Also richtig, es gibt drei Jäger, die versuchen den Quaffel durch eines der gegnerischen Tor-Ringe zu werfen. Dann den Hüter, der versucht zu verhindern, dass die gegnerischen Jäger die Tore werfen. Hier siehst wie gut der hier ist? Der hat gerade unglaublich geblockt.“ Er ist mir immer noch sehr so, so nahm dass ich sein Parfüm riechen kann, und zeigt auf das ein oder andere, eben die Dinge die er mir erklärt. Und langsam fange ich an etwas mehr von dem Spiel zu begreifen. „Wie du richtig erkannt hast gibt es den Sucher, der versucht den goldenen Schnatz zu fangen. Und um das Team komplett zu machen gibt es die beiden Treiber, die erkennst du an ihren Schläger, siehst du kommt gerade einer. Sie versuchen mit den Schlägern die Klatscher von den Mitspielern der eigenen Mannschaft abzuwehren und auf die der anderen Mannschaft zu schlagen.“ „Warum machst du das?“ „Hä? Was meinst du?“ „Warum erklärst du mir das alles?“ „Weil es langsam mal Zeit dafür wird, dass du die Regeln begreifst, und außerdem will ich nicht, dass du während des ganzen Spiel was fragst“ Na toll, purer Einennutz. Das Spiel geht bis zum Abend, es ist mittlerweile acht Uhr. Wer gewonnen hat? Um ehrlich zu sein, keine Ahnung, ist auch nicht so wichtig. Mein Vater und Mr. Malfoy haben sich prächtig amüsiert. Dieser lädt meinen Vater und mich dazu ein noch ein wenig zu feiern, in kleiner Runde. Mein Vater sagt zu und zieht mich mit sich. „Dad, eigentlich wurde ich schon zu einer anderen Party eingeladen. Denkst du ich kann eine Weile dorthin gehen?“ „Aber na klar, los geh schon und amüsier dich“ sagt mein Vater in einem erleichterten Ton, er umarmt mich gibt mir einen Kuss auf die Stirn und setzt noch ein „bleib aber nicht zu lange weg“ hinterher. Ich bin also wieder auf dem Weg zu Harry und Ron und höre jemanden hinter rufen „Reilly, Reilly warte doch mal, hey Emma“ Ich drehe mich um und da steht er wieder. Draco. „Was ist?“ „Denkst du ich kann mit? Ich hab nicht gerade große Lust bei unseren Vätern abzuhängen“ sagt er mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. „Schön Ok komm mit, aber ich denke nicht, dass es dir gefallen wird“ Als wir ins Zelt treten und eine chaotische Feier erblicken fallen mir gleich viele Weasleys in die Augen. „Verstehst du jetzt was ich eben meinte?“ nun ist es an mir zu grinsen. „Absolut. Müssen wir lange bleiben?“ „Wir? Nein, du kannst gehen wann immer du willst“ Etwas angewidert lässt er seinen Blick durch den Raum schweifen „Verdammt“ murmelt Draco. „Ein wenig mehr lächeln könntest du schon, oder?“ „Hey Emma da bist du ja“ grölt Ron mir entgegen „und du hast jemanden mitgebracht. Malfoy? Kann mir das bitte mal jemand erklären?“ „Ja Ron, ich hoffe es ist ok. Wir haben uns das Spiel zusammen angesehen, unsere Väter feiern noch zusammen und das wollte ich ihm nicht zumuten, er benimmt sich auch“ sage ich so zu Ron, dass es Draco nicht mitbekommt. Ich schnappe mit zwei Butterbier und halte Draco eins hin. „Sei nicht so verdammt ernst“ feixe ich und boxe ihm leicht in die Seite „Komm schon“ ich drehe mich um und laufe voraus, er mir hinterher. Wir, oder besser gesagt ich begrüße einige alte Bekannte. Wir trinken ein paar Bier und bleiben drei Stunden, ehe wir uns wieder zurück zu unseren Vätern machen, und ich muss zugeben ich hab einen im Tee. Nicht total besoffen, eben angeheitert. Unterdessen bei Jason und Lucius Oh man so viel habe ich lange nicht getrunken, aber es tut auch mal gut. Ich verbessere meine Bindung zu Lucius Malfoy, das kann nicht schaden. Er hat einen hohen Rang im Ministerium und ich kann nur davon profitieren. „Also Jason, wenn du willst kannst du heute Nacht hier bleiben. Wir haben genug Platz, ein Gästezimmer haben wir und eine mehr als bequeme Couch“ meint Lucius und trinkt noch einen Feuerwhiskey. „Danke sehr nett, ich bin ehrlich gesagt froh nicht mehr raus zu müssen. Kann Emma denn auch bleiben?“ „Aber sicher, die Couch dürfte ihr reichen, ansonsten kann sie bei meinem Sohn schlafen. Wo wir schon mal davon reden, mein Freund, die beiden scheinen sich zu verstehen. Ich bin froh, dass ihr zwei hier seid, endlich interessiert sich der Junge mal für was anderes als nur seinen Job“. „Was, wie meinst du das? Denkst du zwischen denen läuft was?“ ich bekomme große Augen. „Naja, wenn wir ehrlich sind gäbe es schlimmere Partner für die beiden. Wir haben beide reines Blut, gute Familien, hohes Ansehen und Vermögen“ wirft Lucius ein und ich denke über seine Wort nach. „Gar nicht schlecht. Was willst du machen, sie verkuppeln?“ frage ich. „Warum so umständlich. Verheiraten wir sie einfach. Das ist immer noch gang und gäbe“ „Du würdest das einfach machen? Ohne sie zu fragen was sie wollen? Was ist mit Narzissa? Und Nico, sie wird das mitbestimmen wollen“ „Ach meine Frau liegt ihm schon ewig in den Ohren, dass er endlich heiraten soll. Sie hat schon viel in dieser Richtung unternommen. Bisher hat er alle Frauen abgelehnt. Uns reißt langsam der Geduldsfaden. Und Narzissa will Enkel“ „Lucius denkst du ernsthaft daran das durchzuziehen?“ „Ja, hast du nicht daran gedacht als du die beiden gesehen hast?“ In dem Moment kommen Emma und Draco gut gelaunt von ihrer Party zurück. „Hey Dad da bist du ja, du warst nicht in unserem Zelt, dachte ich komme dich holen“ „Schon gut Schätzchen, wir bleiben heute Nacht hier, Lucius hat uns eingeladen“ während ich meine Worte ausspreche setzen sich die zwei zusammen auf eine der beiden Couches. „Oh ok, wo werden wir schlafen?“ „Es gibt ein Gästebett für deinen Vater, und du kannst hier auf der Couch schlafen“ sagt Lucius während er noch zwei weitere Gläser holt und uns vieren eine Runde Feuerwhiskey einschenkt. „Auf einen gelungenen Abend meine Freunde“ stößt dieser mit uns allen an. Sicht von Emma Es ist Zeit schlafen zu gehen, und ich helfe meinem Vater in Bett, Draco gibt mir ein Shirt in dem in schlafen kann, super ein Slytherin Shirt. Ich liege eine Weile wach und kann nicht einschlafen. Draußen feiern immer noch einige den Sieg. Meine Güte, ist ja nicht so dass das das Finale Spiel war, nein nur ein Vorrundenspiel. Die Stimmen sind sehr nah und ich finde das in einer fremden Umgebung mehr als nur unheimlich. Also stehe ich auf und schleiche mich ins Zimmer von Draco. Zu meinem Vater kann ich mich nicht legen, der ist viel zu betrunken. Ich habe die Tür wieder hinter mir geschlossen, bleibe kurz stehen um zu sehen ob er schön schläft oder noch wach ist. Er dreht sich zu mir um, das beantwortet meine Frage. „Hey“ ist alles was ich heraus bringe. „Kannst du auch nicht schlafen?“ fragt er mit sanfter Stimme. Ich nicke nur, fühle mich doch etwas unwohl nur mit einem Slytherin-Shirt bekleidet, das gerade so über meinen Hintern geht. „Willst du hier bleiben?“ „Wenn ich darf?“ Es kommt keine Antwort, stattdessen rutscht er in seinem Bett zur Seite und zieht die Decke etwas weg. Ich laufe los und bin schnell unter der warmen Decke verschwunden und lege mich gemütlich zu ihm. „Danke“ sage ich noch. „Aber nur weil dir das Slytherin-Shirt so gut steht, vielleicht hätte dich der sprechende Hut doch in mein Haus schicken sollen“ meint er grinsend. Er liegt auf der Seite und stützt seinen Kopf dabei in seiner Hand ab. „Ich denke ich war schon gut aufgehoben. Ich wäre wohl auch kein guter Slytherin geworden“ „Hättest du lernen können. Ist gar nicht so schwer wenn man den dreh raus hat“ „Ja sicher, genauso wie ich auch die Quidditch-Regeln lerne“ sage ich mehr kichernd. „Hab ich vergessen, manchmal brauchst du echt lange was zu begreifen“ „Hör schon auf, sei nicht immer so gemein“ sage ich eher belustigt als ernst. „Tut mir leid, wirst du mir verzeihen?“ meint er und setzt einen hundeblick auf. „Mhh, das muss ich mir noch gründlich überlegen. Und jetzt lass uns schlafen, ich bin ziemlich fertig, der Tag war anstrengend“ sage ich bestimmend. Um ihn nicht länger ansehen zu müssen, drehe ich mich um und lege mich auf meine linke Seite. Nun kommt er ganz dicht an mich heran und legt seinen Arm um mich. „Du machst es mir leicht Emma“ meint er mit ungewohnt ruhiger und sanfter Stimme. „Und ich denke du hast zu viel getrunken, sonst wärst du nicht so aufdringlich.“ „Vermutlich hast du recht“ „Na dann tu nichts wofür du dich morgen bei mir entschuldigen musst“ „Keine Angst ich tu dir schon nichts“ „Ich hab keine Angst vor dir“ sage ich und drehe mich wieder auf den Rücken. „Nein? Nicht? Hattest du früher Angst vor mir?“ „Nein“ sage ich von mir selbst überzeugt. „Nein? Jeder hatte Angst. Warum du nicht?“ „Jetzt hör auf damit, leg dich hin“ Ich drücke ihn mit meinen Händen in sein Kissen. Ich lege mich an seine Seite. „Versprichst du mir jetzt zu schlafen?“ „Ja Emma“ „Schön, Gute Nacht Draco“ „Wünsche ich dir auch“ Wir schlafen beiden schnell ein. Am nächsten Morgen wache ich auf. Ich liege sehr dicht an ihm, meinen Arm um ihn geschlungen und auch er hält mich im Arm. `So ein Mist, wie ist das passiert` frage ich mich in Gedanken. Ich versuche mich von ihm zu lösen ohne ihn aufzuwecken, geklappt. Ich lege mich auf meine linke Seite und versuche noch einmal einzuschlafen, denn der Wecker zeigt gerade einmal 07:42 Uhr an. Kaum liege ich bequem spüre ich seinen warmen Körper wieder direkt an meinem und er schlingt seinen Arm um mich. Er atmet nun ganz tief ein und scheint von dem fremden Geruch aufzuwachen, denn er zieht auf einmal seinen Arm schnell wieder weg und hält nun mehr Abstand. Ich drehe mich zu ihm um und schaue ihn an. „Es tut mir leid Emma.“ „Ist schon ok, nicht schlimm“ ich versuche ihn damit zu beruhigen da ihm die ganze Situation ziemlich peinlich zu sein scheint. Ich lege mich noch mal hin und schlafe auch noch mal ein. Gegen 10:00 Uhr werde ich von der Dusche wach. Ich gehe in die Küche des Zeltes und setze schon mal einen Kaffee auf. Ja ohne wenigstens einen Kaffee geht bei mir morgens nicht allzu viel. Er ist gerade durchgelaufen und mein Dad kommt zu mir. „Rieche ich da etwas Kaffee? Den brauche ich jetzt“ „Morgen Dad“ ich gehe zu ihm und gehe ihm einen Kuss auf die Stirn und drücke ihm einen schwarzen Kaffee in die Hand. „Danke Schatz“ „Guten Morgen zusammen“ mit diesen Worten steht Lucius Malfoy schon angezogen und erfrischt vor uns und schaut in unsere verschlafenen Gesichter. Ich merke wie sein Blick meinen Körper entlangfährt, ich trage noch immer das viel zu kurze Shirt, lasse mich davon aber nicht beirren. „Guten Morgen Mr. Malfoy, einen Kaffee?“ „Gerne, schwarz“ Ich schenke auch ihm eine Tasse ein und reiche sie ihm. Ich nehme mir nun auch eine. Draco kommt nun auch aus seinem Zimmer. „Oh schon alle wach?“ „Wenn man das so nennen kann?“ entgegnet mein Vater und ein schmunzeln legt sich auf die Lippen der beiden Malfoys. „Hey Emma, du kannst jetzt unter die Dusche wenn du willst“ Keine Ahnung warum, aber das macht mich sehr verlegen und mein Vater und Mr. Malfoy werfen sich Blicke zu die ich nicht deuten kann. „Ja ich gehe gleich, danke. Du willst bestimmt dein Shirt zurück?“ „Ja stell dir vor es fängt an dir zu gefallen, dann müsste ich es dir ja schenken“ „Wird es nicht“ „Wie du meinst“ sagt Draco überheblich. Ich trinke den letzten Schluck Kaffee aus meiner Tasse und boxe ihn leicht an der Schulter ehe ich mich in Richtung Bad begebe. Nach zwei weiteren Stunden verabschieden wir uns voneinander. Aber nicht ohne die Familie Malfoy heute Abend zu uns zum Essen einzuladen. Ich betrachte mich Spiegel. Ich trage ein blaues Kleid mit einer auffälligen Großen Kette. Meinen Haaren gebe ich mit meinem Lockenstab den letzten Schliff. Mein Augen Make-Up besteht aus dezenten Farben und viel Mascara. Für meine Lippen wähle ich einen passenden dezenten Lippenstift. Bevor ich hier viel Schreibe, nimm den Link: D http://www4.pictures.zimbio.com/gi/Shantel+VanSa nten+Badgley+Mischka+Opening+TSmub1DyHYRx.jpg P.S. falls ihr es nicht erkennen solltet, so seht ihr auch aus:) Ein wenig schade finde ich es, dass meine Schwester heute nicht hier sein kann. Sie und Lucas sind gerade in Paris. Ich hoffe sie bringt mir was Kleines mit. Ich liebe solche kleinen Andenken. Ich ziehe mir die passenden Schuhe an und begebe mich in Richtung Treppe. Ich höre bereits laute Stimmen von unten. Unsere Gäste scheinen schon angekommen zu sein. Ich gehe unsere Treppe hinunter um auch unsere Gäste willkommen zu heißen. „Hallo zusammen, Mr. Malfoy, schön Sie so schnell wieder zu sehen“ „Das kann ich nur zurückgeben. Du siehst mittlerweile auch besser aus als noch heute Morgen“ „Mrs. Malfoy, es ist schön Sie auch endlich kennenzulernen. Ich bin Emma“ „Hallo Emma. Ich habe schon einiges über dich gehört. Es ist mir eine Freude dich kennenzulernen“ eine Umarmung schließt die Begrüßung ab. „Hey Draco“ „Emma, gut siehst du aus“ er kommt einen Schritt auf mich zu und umarmt mich auch, nur ist diese etwas inniger als die seiner Mutter. „Na los gehen wir ins Wohnzimmer, da ist es etwas gemütlicher“ meint meine Mum und wir gehen alle mit. Es wird eine Runde Wein eingeschenkt und getrunken. „Hey Schätzchen, wie wär es wenn du Draco noch etwas nach oben gehst. Wir haben noch was mit den Malfoy's zu besprechen. Wir essen in einer halben Stunde“ sagt mein Vater zu mir und zieht mich dabei etwas zur Seite. „Ja ist Ok“ „Hey Draco hast du Lust mit mir nach oben zu gehen?“ Er willigt ein und ich merke, dass es bei den Erwachsenen etwas ernster wird. Oben angekommen öffne ich meine Türe. Mein Zimmer ist recht groß. Auf der linken Seite befindet sich eine kleine gemütliche Sitzecke, die aus einer Couch für zwei Personen, einem Sessel und einem Couchtisch besteht, an der Wand gegenüber ein Regal mit diversen Parfüms, Schminkutensilien und Nagellack in fast allen Farben, eben all die Sachen, die nicht in meinem Schminktisch untergebracht werden können. An der rechten Wand hinter meiner kleinen Sammlung befindet sich mein großes Bett und gegenüber der schon erwähnte Schminktisch. Wir setzen uns zusammen auf die Couch. Er steht jedoch schnell wieder auf, da ihm die Bilder an der Wand dahinter aufgefallen sind, und er sie sich genauer anschauen möchte. „Wer ist das alles Emma?“ „Fangen wir mit dem Bild an. Die solltest du kennen. Das sind Harry, Ron, Hermine und ich am Abend des Weihnachtsballs der in dem Jahr des Trimagischen Turniers stattfand“ „Als könnte ich den so schnell vergessen“ „Und das sind meine Eltern, das Bild wurde aufgenommen als Mum mit mir Schwanger war und das hier sind meine Schwester und ich letztes Jahr in Norwegen. Das letzte Bild ist schon ein paar Jahre her, das ist wieder meine Schwester und ich, und … mein Bruder, da war er gerade 11“ ich merke wie sich in meinen Augen Tränen sammeln, die ich schnell versuche wieder zu unterdrücken. „Tut mir leid wegen deines Bruders“ „Schon ok, los setz dich“ Wir setzen uns zusammen auf die Couch und reden einfach darauf los. Wir verstehen uns recht gut und ich bin wirklich froh darum. Zum Essen sind wir wieder zurück bei unseren Eltern. „Es gibt eine Ankündigung zu machen“ meldet sich Lucius zu Wort nachdem der Hauptgang verspeist ist und wir auf den Nachtisch warten „Und ich gebe das Wort an meinen verehrten Freund und Gastgeber weiter“. „Da hast du Recht Lucius. Also meine lieben Freunde, ich möchte gar nicht lange drum herum reden. In den letzten Tagen ist die Verbindung zwischen unseren Familien sehr viel enger geworden, wir verstehen uns alle blendend und wir möchten, dass dies auch in Zukunft so sein wird. Und um diese Verbindung zu festigen gebe ich heute die Verlobung unserer Beiden Kinder, unserer Tochter Emma und eurem Sohn Draco, bekannt“ endet mein Vater seine kleine Rede und mir bleibt der Mund offen stehen. Ich suche den Blick von Draco, der mich ebenso verwirrt ansieht. Lucius springt auf und klatscht, seine Frau tut ihm gleich. Ebenso meine Eltern. Draco und ich stehen auch auf um die begeisternden Glückwünsche unserer Familie zu empfangen. Ich fühle mich hilflos und hintergangen, mir fehlen einfach die Worte. „Schätzchen, möchtest du mit mir in die Küche kommen um eine Flasche Champagner und Gläser zu holen?“ fragt mich meine Mutter und zieht mich mit. „Mum was zur Hölle ist gerade passiert?“ „Tut mir leid Süße, dein Vater hat mich damit überfallen als ihr vorhin von dem Turnier gekommen seid. Er und Lucius hatten diese bescheuerte Idee als sie einen zu viel Intus hatten. Ich konnte das Ganze nicht mehr stoppen. Sie sind zu dritt“ „Schon gut Mum, ist nicht deine Schuld, aber warum hat Dad da zugestimmt?“ „Vielleicht weil du in letzter Zeit einfach so traurig bist. Möglicherweise ist Draco ja auch gar nicht so schlecht. Du verstehst dich doch mit ihm oder?“ „Ja schon, aber ich weiß nicht ob er der Mann ist mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen will“ „Für große Überlegungen ist auch keine Zeit. Die Hochzeit ist nächsten Freitag. Und Lucius und Narzissa haben bereits ein Haus für euch gefunden“ „Was so schnell, Mum was soll ich denn jetzt machen?“ ich falle ihr einfach um den Hals. Im Grunde kann niemand mehr etwas tun und heute ist es schon soweit. Es ist 19:00 Uhr und ich sitze mit Draco vor dem Standesbeamten, der uns beide vermählt und die Sache offiziell macht. Außer unseren Eltern, meiner Schwester und ihrem Mann, wurde keiner eingeladen. Eine Feier haben Draco und ich abgelehnt. Und nun ist es soweit. Ich bin Mrs. Emma Malfoy. Mit einem kurzen Kuss ist es besiegelt. Kurz nach der Trauung löst sich die Gesellschaft auf und heute sehe ich zum ersten Mal das Haus in dem ich vermutlich für lange Zeit leben werde. Es ist groß, liegt sehr abgelegen und umgeben von Wäldern und Feldern. Das nächste Dorf ist 10km entfernt. Draco öffnet die Tür und schneller als ich reagieren kann hat er mich hochgehoben und trägt mich über die Schwelle. „Was machst du da?“ „Du bist doch jetzt meine Frau und das ist eine Tradition“ Ja und diese Tradition besiegelt den ersten Schritt ins neue, gemeinsame Leben. Es wird gesagt, dass unter der Schwelle Geister sitzen. Durch das Hinübertragen der Frau ist sie sicher und beschützt, aber das nur so nebenbei. „Du bist verrückt“ lächele ich ihn an und er setzt mich ab. „Ok bereit für die Hausführung?“ „Und ob ich bin gespannt“ sage ich voller Vorfreude und er nimmt meine Hand. In dem Haus ist alles hochwertig und teilweise mit antiken Möbeln versehen. Wir befinden uns noch im Eingangsbereich und von hier geht die Treppe direkt ins obere Stockwerk. Wir jedoch biegen erst einmal nach links ab, dort befindet sich ein großer Salon, der ebenfalls geschmackvoll eingerichtet ist. Rechts dahinter befinden sich eine große Küche und ein Essbereich. Auf den ersten Blick hat sie alles was man braucht. Es gibt zwei Türen, die eine führt wieder zurück in den Salon, die andere führt zu einem kleinen Flur, von diesem kommt man wieder zurück in den Eingangsbereich und zu einem Arbeitszimmer, dort sieht es ziemlich Chaotisch aus, denn Draco hat bereits angefangen sich dort einzurichten. Daneben befindet sich eines der Badezimmer. Wir gehen wieder in den Eingangsbereich und biegen an der Treppe dieses Mal rechts ab, da sich hier das großzügige Wohnzimmer mit Kamin befindet. Die Möbel sind alle im viktorianischen Stil, er muss mit meinem Vater darüber gesprochen haben, denn ich habe ihm nicht gesagt, dass ich diesen Stil so liebe. Man kann von hier aus auf die Terrasse gehen und in den weitläufigen Garten schauen. Um ehrlich zu sein gefällt mir das Haus bis jetzt richtig gut. Ich gehe kurz hinaus auf die Terrasse bis an das Geländer und schaue mich um. Dann drehe ich mich um und blicke freudestrahlend in das Gesicht von Draco. (Nur dass ihr euch das etwas besser vorstellen könnt: so in etwa könnte es aussehen. http://deavita.com/wp-content/uploads/2013/11/ei nrichtung-viktorianischen-stil-wohnzimmer-kamin-cr eme-m%C3%B6bel.jpg http://deavita.com/wp-content/uploads/2013/11/ha us-viktorianischen-stil-flurgestaltung-verzierter- boden.jpg http://deavita.com/wp-content/uploads/2 013/11/schlafzimmer-einrichtung-viktorianischen-st il-holz-himmelbett.jpg p.s. hoffe die links gehen) „Es gefällt dir?“ „Ja, hast du das so eingerichtet?“ „Ja und nein. Deine Eltern haben das meiste ausgesucht. Sie wissen eben was dir gefällt und wenn ich dir die Wahrheit sagen soll, ich hätte danebengelegen. Ich will ja, dass du dich hier wohl fühlst, also habe ich die beiden gefragt.“ „Das hast du gut gemacht.“ Wir befinden uns auf der ersten Etage und von dort hat man die Wahl links zu zwei Zimmern zu gehen oder nach rechts, dort befinden sich ebenfalls zwei Zimmer. Wenn man gerade aus geht kommt man zu einer weiteren Treppe um noch eine Etage nach oben zu gelangen. Dort befindet sich derzeit nur der Dachboden, der aber noch umgebaut werden soll. Wir gehen also auf die linke Seite und am ersten Zimmer vorbei. „Hier haben wir das Schlafzimmer.“ Ich bin wirklich erstaunt darüber, da es eine gewisse Ähnlichkeit mit meinem eigenen Schlafzimmer bei meinen Eltern hat. Es erinnert mich an zu Hause und wirkt sehr vertraut. „Nur dass du es weißt, das Zimmer habe ich alleine eingerichtet“ „Du hast dir mein Zimmer aber genau angesehen, oder?“ „Ja es hat als Inspiration gedient. Aber falls du nicht bereit sein solltest dir ein Zimmer mit mir zu teilen habe ich gegenüber ein Gästezimmer einrichten lassen. Du kannst so lange dort bleiben wie du willst, bis du bereit für das hier alles bist“ „Das ist gut zu wissen, aber wir haben schon mal in einem Bett geschlafen, ich denke ich werde es überleben“ sage ich und setze mich auf das gemütliche Bett. Er wirkt entspannter und setzt sich zu mir und lässt sich einfach nach hinten fallen. „Es hätte auch schlimmer kommen können“ meint er. „Wie meinst du da?“ „Naja mit dir und mir. Oder generell die Hochzeit. Du hättest sehen sollen mit wem sie mich schon alles zusammenbringen wollten“ „Und was ist dieses Mal anders?“ „Ich habe nichts davon gewusst. Kann ich dir was sagen Emma? Wenn ich es nicht gewollt hätte, hätte ich einen Weg gefunden meinen Vater zu zügeln und die Hochzeit abzusagen“ „Das heißt du wolltest das hier mit uns?“ „Du bist keine schlechte Wahl. Ich hatte Spaß mit dir, obwohl wir nur den einen Tag zusammen waren“ „Du denkst es kann also was werden mit uns?“ „Klar“ ist alles was er noch zu sagen hat. Dann kommt er näher auf mich zu streicht mir sanft über die Wange und legt seine Lippen auf meine, ich zögere kurz, steige dann aber in den Kuss mit ein. Er ist viel besser als ich es mir vorgestellt habe und er kann verdammt gut küssen. Er löst sich von mir, sieht mir zufrieden ins Gesicht und meint „Siehst du, ich denke es wird gut gehen“. In den nächsten Tagen bin ich tagsüber alleine zu Hause. Draco arbeitet an seiner Beförderung und ich habe meine Arbeit gekündigt, auch Wunsch meines Vaters. Wir haben zwei Hauselfen, einen älteren und einen jüngeren, Pabu. Ihn habe ich schon öfter im Haus getroffen. Die Hauselfen arbeiten für einen Lohn in unserem Haus und sind freiwillig hier. Haben sogar zwei Tage die Woche frei. Ich bin gerade dabei die Treppe nach oben zu gehen, da mir nach einem heißen Bad ist und ich treffe Pabu. „Oh hallo Pabu wie geht es dir?“ „Oh hallo Mrs. Malfoy. Mir geht es gut wie geht es Ihnen“ „Hab ich nicht gesagt du sollst einfach Emma sagen“ Ich setze mich auf die Treppe um ihn besser anschauen zu können. „Ja“ „Warum bist du in diesem Zimmer gewesen Pabu? Ich wollte es mir schon öfter anschauen, aber es ist verschlossen“ „Oh nein, das darf Mrs. Malfoy nicht wissen“ „Was habe ich gerade gesagt? Wie sollst du mich nennen?“ „Es tut mir leid. Aber das darf … Emma … nicht wissen“ „Nun erst recht was ist da?“ „Nein, Emma darf da nicht rein, sonst wird Mr. Malfoy böse“ „Wird er sicher nicht“ „Nein nicht, da ist die Überraschung drin ... Oh“ sagt er schnell und hält sich die Hände vor den Mund. „Überraschung?“ frage ich erstaunt. Pabu schüttelt nur seinen Kopf und hält sich noch immer den Mund zu. „Pabu wir sind doch Freunde, also kannst du mir bitte sagen was es damit auf sich hat?“ „Freunde?“ seine Augen werden größer und glänzen „Aber Emma darf das nicht verraten“ „Geht klar“ „Mr. Malfoy hat da ein Zimmer nur für Emma eingerichtet. Ein Arbeitszimmer und Rückzugsort. Er weiß, dass Emma in Gryffindor war und hat es in den Farben gestalten lassen. Mr. Malfoy ist noch nicht damit fertig alles einzurichten und möchte noch die Bilder aus Emma's altem Zimmer holen, damit sich Emma hier zu Hause fühlt“ Ich lächele. Ich bin glücklich, er macht all diese tollen Dinge für mich. Und ob ich es nun zugebe oder nicht, ich mag es, wenn er das macht. Ich empfinde jeden Tag mehr für ihn und freue mich jeden Abend darauf, dass er endlich von der Arbeit nach Hause kommt um mit ihm Zeit zu verbringen. Ich glaube, dass ich auf gutem Wege bin mich in ihn zu verlieben. „Danke dass du mir das gesagt hast“ „Aber nicht verraten“ „Keine Sorge“ Am Tag der `Enthüllung` bin ich wirklich mehr als überrascht, das Zimmer hat alle meine Erwartungen übertroffen. Es läuft ziemlich gut zwischen uns, und ich habe auch öfter meine Freunde zu uns eingeladen, also Hermine und Ron, Harry und Ginny. Draco's Beförderung lässt auch nicht mehr lange auf sich warten ebenso wie unser erstes Kind. Meine Schwester hat mittlerweile ihre Tochter entbunden. Die Kleine heißt Karen. Ich habe erfahren, dass ich einen Sohn bekomme und mit Angst habe ich es Draco erzählt, auch die Tatsache welche Gefahr dahintersteckt. Meine Mum bekräftigt uns bei der Entscheidung das Baby zu bekommen, denn Sie ist mit ihren Forschungen sehr weit gekommen. Die Geburt verläuft ohne Komplikationen und wir bekommen einen Sohn, namens Jackson, den wir nach meinem Bruder benennen, sein Rufname ist allerdings Jax. Nach der Geburt verhält sich Draco zunehmend anders. Er verändert sich, wird abweisender, er verschweigt mir Dinge oder lügt mich eiskalt an. Er ist kaum noch zu Hause, und wenn er da ist verhält er sich mir gegenüber respektlos. Ich habe die Befürchtung, dass er mich betrügen würde, als ich ihn zur Rede stelle lacht er mich nur aus. Er erzählt mir allerdings die Wahrheit, da ich ihn doch sehr bedränge. „Emma, es ist kompliziert. Das ist nicht so einfach zu erklären“ „Dann versuch es, ich höre zu“ fange ich an zu schreien „Sag mir endlich was mit dir los ist Draco“ In mir steigen Tränen auf, unsere Beziehung hat in den letzten Wochen so gelitten, er hat sich sehr zum Schlechten verändert. „Du weißt was meine Familie damals getan hat oder? Ich meine als sie dem Dunklen Lord dienten? Ich war auch einer von ihnen, und jetzt gehen die Treffen weiter. Ich war öfter dabei und ich soll wieder ganz mit einsteigen. Ich habe schon einiges in dieser Richtung unternommen“ „Und du denkst das weiß ich nicht schon längst?“ falle ich ihm ins Wort „Draco, ich habe alles für dich getan. Ich dachte wirklich wir könnten das schaffen, aber alles was ich jetzt noch sehe sind Lügen und die Gewalt und wie sie dich geändert haben, verwandeln dich in ein Monster.“ Er sieht mich nun gequält an und mir fangen an die Tränen über die Wangen zu laufen. „Hör zu Draco, so kann das nicht weiter gehen. Ich will nicht dass dich weiter mit ihnen triffst“ Ich packe ihm an Kragen seines Hemdes und ziehe in zu mir und küsse ihn. Dann rede ich weiter „Wir wissen nicht, wer wir sind, bis wir mit jemand anderem verbunden sind. Wir sind einfach bessere Menschen wenn wir mit denen zusammen sind, bei denen wir sein sollten. Und ich will, dass wir das sind.“ Ich nehme seine Hände und lege sie auf meinen Bauch. Es braucht keine Worte und er weiß was ich ihm damit sagen will. Ich streiche ihm mit der Hand über seine Wange, küsse ihn und mache mich auf den Weg nach oben“ „Ich werde nach Jax sehen und dann schlafen gehen.“ Ich bin im Zimmer von Jax, es befindet sich gegenüber dem Schlafzimmer von Draco und mir. Ich setze mich in den Schaukelstuhl und fange an leise zu weinen. Ich blicke an die Wand und sehe dort unser kleines Plakat auf dem wir jeden Monat die Umrisse von meinem Bauch aufgemalt, mich vermessen und die Maße dazuschrieben haben, das Ganze haben wir eingerahmt und ins Kinderzimmer gehangen. Wie mir diese Zeit fehlt. Ich höre wie unsere Haustüre zufällt. Draco ist gegangen. Ich gehe noch mal am Kinderbett vorbei, gebe meinem Sohn einen Kuss und stelle das Babyfon an. Dann gehe ich in unser Schlafzimmer, ziehe mich um und lege mich schlafen. Gegen drei Uhr nachts kommt Draco wieder nach Hause. Er setzt sich auf seine Seite des Bettes. „Du bist zurück“ frage ich ihn. „Ja ich bin wieder zu Hause“ gibt er mir mit sanften Worten zurück. Er legt sich zu mir ins Bett. Ich streiche ihm wieder über die Wange und er beugt sich zu mir und küsst mich, sanft und liebevoll. Das hat er lange nicht getan. Er legt seinen Arm um mich und ich kuschel mich an ihn, mit seiner freien Hand streicht er mir über den Bauch. „Ich liebe dich Emma“ „Ich dich auch“ Und auch wenn es schwer werden wird, weiß ich, dass wir uns noch immer lieben und zusammen werden wir diese Zeit überstehen. Soooo … das war meine kleine Geschichte mit Draco und Emma. Ich hoffe sie hat euch gefallen, wenn das der Fall ist, schreibt mir eine Mail oder in den Kommentaren. Kritik ist gerne gesehen:-) Und wenn ihr wissen wollt wie es mit der kleinen Familie weiter gehen wird könnt ihr mich das wissen lassen.