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Tauriels Ende

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2 Kapitel - 977 Wörter - Erstellt von: Sûliel und SallyX - Aktualisiert am: 2014-12-18 - Entwickelt am: - 13.256 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Wir konnten Tauriels Ende unmöglich so stehen lassen und haben zwei eigene Enden geschrieben. Aber erwartet nicht allzu viel, das ist unsere erste Geschichte. Wenn es euch gefällt schreibt uns doch bitte in die Kommentare wessen Ende Der Hobbit/Der Herr der Ringe wir noch verändern können. Oder ob wir eine ganze Geschichte schreiben sollen...?

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Thranduils Geheimnis

"Es war echt", verkündete der überraschte Elbenkönig Thranduil in das tränenüberströmte Gesicht der Waldelbe Tauriel, die kurz ihren Blick von Kili abgewandt hatte, um den Worten ihres Königs Gehör zu schenken. Nach einer Pause sagte Tauriel: "Ich will nicht das es echt war!" "Das kann man sich nicht aussuchen." sagte Thranduil kalt. "Das ist weder dich, noch für mich, noch für irgendjemand anderen möglich." Stille. "Wie habt ihr eure Gemahlin vergessen?" fragte Tauriel sehr leise. "Zügle deine Zunge oder ich schneide sie dir heraus, Tauriel!" drohte der Elbenkönig mit bebender Stimme. "Wenn meinem Sohn nicht so viel an dir läge, wäre das schon längst geschehen." "Aber Legolas ist nicht mehr hier. Schneidet mir doch die Zunge raus - hackt mir gleich den Kopf ab, dann ist wenigstens der Schmerz weg." Ein Schluchzen durchfuhr Tauriel. Wieso denn noch leben, wenn mein geliebter Zwerg Kili tot ist?, dachte sie sich, während sie das Zwergengesicht aufmerksam studierte. "Glaube mir, Tauriel," meinte Thranduil, "das würde ich wirklich gern tun, aber ich weiß wie es dir geht, deshalb mache ich dir ein Geschenk." "Kein Geschenk in ganz Mittelerde könnte meinen Schmerz lindern." weinte die Waldelbe hilflos. "Dieses hier schon." Thranduil hielt ein kleines Fläschchen hoch, welches mit einer gold glitzernden Flüssigkeit gefüllt war. "Was-" "Das, liebe Tauriel, ist ein Trank, mit dem man wiedergeboren wird. Du würdest als Elbe wiedergeboren und du würdest dein erstes Leben vollkommen vergessen. Außerdem wirst du natürlich anders aussehen. Es sind die letzten paar Tropfen in Mittelerde und somit an dich eine Verschwendung, aber wenn es in die falschen Hände gerät, kann es sehr viel Schaden anrichten. Die Frage ist also, ob du dir das zutraust." Thranduil musterte Tauriel. Nach einer Weile antwortete sie: "Alles ist besser als diese Folter." Sie streckte die Hand aus und nahm die Flasche entgegen, doch gerade als sie den Deckel öffnen wollte sagte der Elbenkönig: "Denk aber nicht, dass du deiner Qual entkommst, denn auch in deinem nächsten Leben wird eine hoffnungsvolle Liebe auf dich warten." Tauriel nickte und nahm den Trank in einem Zug. Sie spürte ihren Körper erschlaffen und ihre Gedanken davon fließen. "Wer werde ich sein?" hauchte Tauriel ihre letzten Worte. "Dein Name", hörte sie Thranduil von weit her, "wird Arwen sein." ...

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