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Der Hobbit: Unsere wahre Bestimmung 1-4

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4 Kapitel - 2.084 Wörter - Erstellt von: #F#A#R#O# - Aktualisiert am: 2014-12-04 - Entwickelt am: - 2.408 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Es geht um zwei Mädchen, die durch einen Autounfall nach Mittelerde kommen. Es ist die Zeit vor der Schlacht der Fünf Heere. Können sie den Zwergen helfen? Oder werden sie es nicht überstehen?

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"Lissi, kommst Du jetzt endlich?", rief mich Alex, meine beste Freundin ungeduldig. Ja ja, nervig konnte sie schon sein, aber ich verstehe sie. Heute wollten wir beide zu einer Disco im Nachbarort gehen, zum Anlass ihres 18. Geburtstages. Da ich schon 20 bin, habe ich ihr immer wieder davon vorgeschwärmt und sie konnte es kaum erwarten. Ich schaute noch einmal in den Spiegel und machte meine lila-schwarzen Haare zurecht, sodass man meine dunkelblauen Augen noch gut sehen konnte, nahm meine Tasche und wir gingen in mein Auto und fuhren los.

"Es war ein toller Abend.", dachten wir beide, als wir von der Party zurück kamen. "Sollte ich wirklich fahren oder sollen wir ein Taxi rufen?", fragte ich Alex skeptisch. "Ne, lass.", nuschelte sie angetrunken. "Wenn du willst, kann auch ich fahren, passiert schon nix!", schlug sie begeistert, mit geröteten Backen, vor. Da auch ich zu viel gebechert habe, hatte ich keine Einwände, was sich im Nachhinein als großer Fehler herausstellte, aber niemand hätte damit gerechnet, dass wir in einer anderen Zeit, gar in einer anderen Welt landeten.

Erstaunlicherweise fuhr sie richtig gut, dafür dass sie noch nie wirklich Auto gefahren ist, dachte ich mir. Die Musik auf voller Lautstärke, quietschten wir die Kurven nur so dahin. Leider war das keine einfache kurvige Landstraße, sondern ein Weg an einem alten Steinbruch entlang. Alex gab Gas. "Das kann nicht gut ausgehen!", nahm ich schlagartig wahr, doch zu spät. Das Auto schoss über den Rand der Straße hinaus, nahm die Leitplanke gleich mit und wir flogen in den Steinbruch. "Lissi!", quietschte Alex los. Auch ich fing an zu kreischen. Erstaunlicher Weise kam mir alles so langsam vor. Das Heulen des Motors, die Drehungen, die das Auto in der Luft machte und Alex und meine Schreie zogen an mir nur so vorbei. Ich wusste, dass wir sterben werden, viele Menschen kamen hier schon ums Leben. Diese Stelle war berüchtigt dafür. Doch ich hatte keine Angst. Ich und meine beste Freundin sind verloren, dachte ich als der Boden rasend schnell näher kam. Ich schloss die Augen und machte mich auf den Aufprall gefasst.

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