Die Statistik vom Quiz

Your Rumtreiberlove

53.51 % der User hatten die Auswertung: Name: Summer Lupin Charakter: Frech, lustig, schlagfertig, nett, schlau, selbstbewusst Aussehen: goldene, lange Haare, die im Sonnenlicht rötlich scheinen, dunkle Augen Deine „Special-Power“: Du bist seit du ein Kind bist ein Animagus. Du kannst dich in einen Wolf mit kupfernem Fell verwandeln. Haus: Gryffindor Deine Story: I know I shouldn’t ever call back, or let you come back. But it’s you… Seine Sicht: „Lupin, Summer!“, rief Professor McGonagall ein Mädchen auf. Es setzte sich auf den Stuhl und der Hut rutschte ihr bis gut unter die Nase… Ich musste schmunzeln. Sie sah gut aus. Ihre rötlich-goldenen Haare schwangen bei jedem ihrer Schritte mit und ihre dunklen Augen musterten die Schüler in der Halle neugierig und wachsam. Sie waren von einem so tiefen braun, dass ich gerade dabei war in ihnen zu versinke, als der Hut auch schon: „GRYFFINDOR!“, rief. Freudig applaudierte ich mit und zu meinem Glück setzte sich das Mädchen zu mir. „Hey, ich bin Summer. Summer Lupin. Und du?“, fragte sie mich mit ausgestreckter Hand. Ich grinste, schüttelte ihre Hand und antwortete: „Sirius Black, schön dich kennen zu lernen!“ Wir redeten einige Zeit und ich freundete mich immer mehr mit ihr und ihrem Bruder, Remus an. „Potter, James!“ wurde gerade aufgerufen. Ich kannte James schon von der Zugfahrt und wir waren sofort beste Freunde. Kaum hatte der Hut seinen Kopf berührt rief er auch schon „GRYFFINDOR!“ und James setzte sich auf meine andere Seite. Von der einen auf die andere Sekunde waren James, Summer, Remus und ich beste Freunde! *Zeitsprung* Deine Sicht: Ich hatte mich sehr schnell und gut in Hogwarts eingelebt und schnell einige Freunde gefunden. Die Besten waren immer noch mein Bruder, James und Sirius, aber auch mit Lily Evans und Bertha Jorkins verstand ich mich gut. Schon bald kannten Sirius, James, Remus, Peter und ich das Schloss besser mit all seinen Geheimgängen als Dumbledore Dumbledore hatte meinem Bruder die Heulende Hütte für die Vollmonde zur Verfügung gestellt, während Professor Slughorn ihm täglich den Wolfsbanntrank brachte. Leider konnten wir den Jungs nichts davon erzählen… *Zeitsprung – dein viertes Jahr* Es waren einige Jahr vergangen und Sirius hatte Remus‘ Geheimnis gelüftet und sofort James erzählt. Anders als erwartet waren sie sofort Feuer und Flamme und wollten Remus helfen. Mit unserer Hilfe und vieeeeeeeeeeeeeeeeel Zeit hatten sie es geschafft und wurden zu Animagussen. James konnte sich in einen Hirsch verwandeln, Sirius in einen schwarzen Hund und sogar Peter konnte sich verwandeln… In eine Ratte… Eines Nachts sollte sich jedoch so einiges verändern: Irgendwas stimmte da nicht. Remus war nicht mehr er selbst! Er war total wild und versuchte uns anzugreifen, uns zu verletzen. Gerade hatte er sich los gerissen und stürmte auf mich zu. So schnell ich konnte rannte ich in Wolfsgestalt davon, doch ich war zu langsam. Ich erwartete schon starke Schmerzen, da hörte ich ein Jaulen eines Hundes. Verwirrt sah ich nach was passiert war und sah, dass ein schwarzer Hund etwas abseits von uns lag. Anscheinend hatte Remus ihn statt mir getroffen. Langsam verwandelt sich der Hund zurück in Sirius. Er lag bewusstlos auf dem Waldboden, sein Shirt war blutgetränkt. Ich eilte auf Sirius zu und verwandelte mich zurück. Ich versuchte mich zu konzentrieren und sprach einige Heilungszauber. Es half aber es stoppte seine Blutungen nur vorübergehend. Panisch sah ich James an. Ich könnte Sirius in den Krankenflügel bringen aber dann würde Madam Pomfrey Fragen stellen und dann wäre James alleine mit einem Außerkontrolle geratenen Werwolf. James blickte mindestens genauso hilflos zurück. Ich heilte weiter die Wunden von Sirius, die erneut anfingen zu bluten. Nach einer Weile hatte ich es geschafft sie erstmal zu verschließen und Sirius in eine Höhle in der Nähe zu schleifen. Sicherheitshalber zog ich meine Jacke aus und fertigte einen Druckverband auf seiner Wunde an der Brust an, sodass falls sie wieder aufplatzen sollten es wenigstens etwas helfen konnte. In der Höhle konnte ihn Remus erstmal nicht angreifen… Schnell lief ich zu dem Hirsch der mit Remus kämpfte. Im Sprung verwandelte ich mich zurück in einen Wolf und half James. Nach einer Ewigkeit sah ich die Sonne am Horizont also konnten es nur noch Minuten dauern, bis Remus sich zurück verwandelte. Gerade hatten James und ich nicht gut aufgepasst, da entriss sich Remus uns und schlug kräftig aus. James wich aus doch ich war zu langsam und wurde volle Kanne erwischt. Ich wurde einige Meter nach hinten geschleudert und prallte an einem Baum ab. Ich spürte wir mir warmes Blut über meinen Körper floss und das letzte was ich sah, bevor alles schwarz wurde, war Remus wie er sich zurück verwandelte… Remus Sicht: Ich verwandelte mich gerade zurück und sah einen geschockten James. Was war passiert? Wie immer konnte ich mich an nichts erinnern. Aber wo war Summer? Und Sirius? James ging fort in eine Höhle und trug meinen Freund heraus. Erschrocken keuchte ich auf. „Sirius! Was…?“ Dann sah ich seine Brust, die nur notdürftig verheilt war und gerade wieder aufsprang. Über ihr war die Jacke meiner Schwester, die allerdings gerade ab rutschte und auf den Boden fiel. „Wo ist Summer James?“, fragte ich meinen besten Freund. Er sah mich an mit einer Mischung aus Mitleid und Angst und streckte seinen Arm aus und zeigte auf etwas hinter mir. Sofort drehte ich mich auf dem Absatz um und sah sie. Meine Schwester. Sie lag vor einem Baum und war blutüberströmt. Sie war kalkweiß und atmete nur noch schwach. Ich beschwor zwei Tragen hervor und ließ Sirius und Summer auf ihnen zum Krankenflügel gleiten, gefolgt von James und mir. „Was ist passiert?“, fragte ich erneut. James, der stur gerade aus gestarrt hatte sah mich nun an. „Du warst ziemlich wild. Hast Summer in eine Ecke gedrängt und gerade wo du sie schlagen wolltest ist Sirius vor Summer gesprungen. Du hast ihn getroffen statt deiner Schwester…“ Ich starrte auf den Boden vor mir. Wie so häufig überkam mich eine Welle der Schuldgefühle. Jeden Monat kostete ich meine Freunde diesen Aufwand und Schmerzen. „Ich bin ein Monster!“, flüsterte ich leise, mehr zu mir selbst als zu James. Erschrocken sah dieser mich an, nahm seine Hände an meine Schultern und zwang mich dazu ihn an zu sehen. „Was?“, fragte er nur. Ich sah ihn ausdruckslos an und sagte erneut: „Ich bin ein Monster! Ich tue euch jeden Monat diesen Aufwand an, ihr riskiert jeden Monat euer Leben für mich! Ich habe in einer Nacht meinen besten Freund und meine eigene Zwillingsschwester in Lebensgefahr gebracht! Ich bin gefährlich…“ James starrte mich an als wäre ich ein Verrückter. „Hör mir … ganz genau…zu!“, sagte dieser nur schwer beherrscht. „Du bist KEIN Monster. Du bist mein Freund dem schlimmes wiederfahren ist. Dafür kannst du nichts! Außerdem zwingst du Sirius, Summer und mich nicht dazu dir zu helfen. Wir machen das gerne. Das tun Freunde und Geschwister eben für einander! Also hör auf so etwas zu sagen!“ Als ich ihn nur zweifelnd ansah fragte er: „Verstanden?“ „Ay ay Kapitän!“ James ließ mich los und wir spurteten weiter zum Krankenflügel. *Zeitsprung* Deine Sicht: Der Vollmond war heftig gewesen. Ich wachte erst wieder im Krankenflügel auf, wo James an meinem Bett wartete. Sirius und Remus lagen in den Betten neben mir. Ich hatte ganze fünf Tage im Koma gelegen! James hatte mir von seinem Gespräch mit Remus erzählt. Ich wusste dass er es kaum aushielt sich so helfen lassen zu müssen und uns dann zu verletzen… Er tat mir so unglaublich leid. *Zeitsprung* James und ich saßen gerade im Gemeinschaftsraum am Kamin und machten unsere Hausaufgaben. Remus war bei einer Besprechung der Vertrauensschüler und Sirius…War weg. Plötzlich öffnete sich das Gemeinschaftsraumloch und herein trat Sirius mit einer blonden, blau-äugigen Tussi. Ich konnte es mir nicht erklären aber seit einiger Zeit empfand ich mehr als nur Freundschaft für Sirius und seine vielen Freundinnen machten das Ganze auch nicht besser. Immer wenn ich sie sah flammte ein unendlicher Schmerz in mir auf und ich spürte die Eifersucht in mir hochkochen. Mit verletztem Blick sah ich zu Sirius hinauf, der gerade mit dem Mädchen in seinem Schlafsaal verschwand. „Seid wann?“, fragte James halb amüsiert halb mitleidig. Fragend sah ich ihn an. „Komm schon Summer, ich bin doch nicht dumm. Das sieht doch ein Blinder mit Krückstock, dass du ihn liebst!“, erklärte James. Ich spürte wie ich rot wurde und sah auf den Boden. „Es tut mir leid… Das mit Sirius und seiner…Bekanntschaften…“, sagte James vorsichtig und kaum das ich mich versah saß ich auf seinem Schoß, hatte meinen Kopf an seiner Schulter gebettet und weinte mich bei meinem besten Freund aus. „Shh…“, flüsterte er während er mir beruhigend über den Rücken strich. „Shh…Alles wird gut…“ So saßen wir noch einige Zeit da bis ich irgendwann in einen tiefen, unruhigen Schlaf fiel. Am morgen wurde ich geweckt durch einen Sonnenstrahl, der mich an der Nase kitzelte. Ich lag immer noch auf James‘ Schoß. Er hatte einen Arm um mich geschlungen und schlief noch also legte ich meinen Kopf zurück an seine Schulter und lauschte seinem beruhigendem Herzschlag. So lagen wir noch einige Zeit dort, bis auch James wach war und wir schnell in unsere Schlafsäle verschwanden um nicht erwischt zu werden. *Zeitsprung* Einige Zeit war seit meinem Zusammenbruch vergangen und meine Gefühle gegenüber Sirius hatten sich nur verstärkt und damit auch die mitleidigen Blicke von James. Er war der einzige der von meinem Kummer wusste, denn Lily würde mir einen Vortrag halten wie dumm Sirius doch eigentlich wäre und Remus würde sich auf ihn stürzen und ihn sorgfältig verprügeln. Oder es jedenfalls versuchen. Es war eines Abends, da saßen James, Sirius, Remus, Peter und ich in der Bibliothek und lernten. Ich überlegte gerade nach einem Trick die Lehrer aus zu tricksen da fiel mir DIE Idee ein. Nach einer Weile hatte ich alle Umrisse von ganz Hogwarts abgezeichnet und eine Liste aller Schüler und Lehrer erstellt. Noch ein paar Zaubereien und die Karte des Rumtreibers war geboren. „Ta-da!“, rief ich aus und zeigte meinen Freunden das Pergament. Verständnislos sahen sie mich an. „Ich schwöre feierlich, dass ich ein tu-nicht-gut bin.“, sagte ich und tippte mit der Spitze meines Zauberstabs auf das leere Pergament. Sofort änderte es sich und es erschienen mehrere Wörter. Diese wurden langsam zu Sätzen und am Ende stand dort: „Die hochwohlgeborenen Damen und Herrschaften Moony, Sunny, Krone, Tatze und Wurmschwanz präsentieren ihnen voller Stolz die Karte des Rumtreibers!“ Als die Jungs fertig gelesen hatten applaudierten sie leise und sahen sich die Karte an. Diese Karte würde unsere nächtlichen Wanderungen wesentlich leichter machen. *Zeitsprung – dein sechstes Jahr* Es hatte sich nicht viel verändert. James verbrachte immer weniger Zeit bei uns Rumtreibern, weil er seit geraumer Zeit mit Lily aus ging. Ich freute mich für die Beiden auch wenn es schade war dass unsere Freundschaft so aus einander brach... Sirius schleppte immer noch seine Betthäschen an, Remus las ununterbrochen und war Jahrgangsbester (zusammen mit dir), Peter der ewige Mitläufer und ich single. Ich liebte Sirius immer noch und desto eifersüchtiger war ich wenn ich ihn zusammen mit einem anderen Mädchen sah… Es war der Horror. Immer häufiger weinte ich mich bei James oder – James hatte es ihr erzählt - Lily aus. Ich hatte Recht und sie hielt mir wirklich einen elend langen Vortag über Sirius und seine „Schla****“, doch als sie sah dass ich in Tränen ausbrach wechselte ihre Stimmung sofort und wurde fürsorglich. *Zeitsprung* Nun standen wir alle am Gleis neun dreiviertel vereint. Die Rumtreiber und Lily. Alle waren in einer eher bedrückenden Stimmung. Lily verschwand recht bald mit dem Versprechen, dass wir uns bald wieder sehen würden. „Ich hab was für dich, Summer!“, fiel Sirius plötzlich ein. Er kramte einige Zeit in seiner Hosentasche und zog dann ein blaues Kästchen heraus. Er gab es mir und zögernd machte ich es auf. Es war eine wunderschöne Silberkette mit einem Amulett. Als ich das Amulett aufklappte sah ich sechs verschiedene Fotos darin. Eins mit James, eins mit Peter (bei dem ich eher leidend aussah), eins mit meinem Bruder, eins mit Sirius und ein Gruppenbild. (Peter stand sehr weit abseits sodass die Hälfte seines Gesichts verschwunden war.) Auf jedem der Bilder lachten wir und schienen endlos glücklich. „Wow, Sirius. Die ist wunderschön! … Hilfst du mir sie an zu legen?“, fragte ich während ich meine Haare hoch hielt. Er lächelte und während er die Kette hinter meinem Nacken verschloss sagte er: „Ich hatte gehofft das sie dir gefallen würde.“ Ich strahlte ihn an und bevor ich nachdachte ließ ich mich in seine Arme fallen. „Danke!“ Er lächelte matt. „Ich hab auch was für euch.“, sagte ich. Ich zog ein kleines Säckchen aus meiner Handtasche, griff rein und zum Vorschein kamen vier verschiedenfarbige Steine. James‘ Stein war blau, Remus‘ war grün, Sirius‘ war dunkelrot und meiner fliederfarben. Sie sahen die Steine an und lächelten mich versonnen an. „Das sind keine gewöhnlichen Steine. Es sind Freundschaftssteine. Wenn einer von uns vieren in Gefahr ist wird der Stein brennend heiß und verfärbt sich in die Farbe desjenigen. So weiß man wer in Gefahr ist und wenn man sich auf den Stein konzentriert und dann appariert wird man direkt zu der Person geschickt.“ Nun staunten meine Freunde nicht schlecht. „Woher hast du die?“, fragte Remus interessiert. Ich wurde rot. „Ich… Ich hab sie mir selbst ausgedacht…“ Nun starrten meine Freunde mich an. „Echt?“, fragte James völlig überrascht. „Immer wieder dieser Ton von Überraschung…“, sagte ich gespielt eingeschnappt. Lachend wuschelte mir James durch die Haare. „Ach, Sunny!“, lachte auch Remus. „Danke, Summer!“, sagte Sirius. „Nun…Ich muss gehen… Wir sehen uns sicher bald wieder?“, fragte er. Wir nickten entschlossen. Er lächelte und mit einem winken war er disappariert. „Ich mach mich auch mal auf die Socken…“, verabschiedete sich James. Ich lächelte ihn traurig an und er verschwand. Remus und ich apparierten seit-an-seit zu dem Haus unserer Eltern. *Zeitsprung* Es waren einige Jahre vergangen seit unserem Treffen an King’s Cross. Ich hatte mir eine eigene Wohnung gesucht mitten in London und eine Ausbildung zum Auror begonnen. Das Kette die mir Sirius geschenkt hatte trug ich jeden Tag und nahm sie schon gar nicht mehr ab. Zusammen mit Remus war ich dem Orden des Phönix beigetreten und heute sollte mein erstes Treffen mit den anderen Mitgliedern sein. Dumbledore hatte mich bei mir zu Hause abgeholt und gemeinsam apparierten wir zum Hauptquartier. Es war eine verlassene Villa. Dumbledore klopfte kurz an einer hölzernen Tür und öffnete diese danach. Dicht hinter ihm ging ich in den Raum. In dessen Mitte stand ein großer Tisch an dem viele Leute saßen. Einige kannte ich schon durch Hogwarts andere waren neu. „Es freut mich euch allen unser neuestes Mitglied vorstellen zu dürfen. Summer Lupin. Sie hat vor drei Jahren ihren Abschluss gemacht (richtig, du bist gerade 20 geworden) und wird uns von nun an helfen.“ Der Reihe nach stellte mir Dumbledore die Mitglieder vor und vor einer Gruppe, die aus drei Personen bestand stockte er und sagte zwinkernd: „Die Herrschaften hier kennst du ja bereits.“ Er hatte Recht, vor mir standen Peter Pettigrew und James der Lily’s Hand hielt. In meine Augen traten Tränen. Ich hatte die beiden so lange nicht mehr gesehen. Ich stürzte auf James und Lily zu und schlang meine Arme um sie. „Hey Sunny. Ich hab dich vermisst.“, begrüßte mich James. „Hi Summer.“ Sagte auch Lily etwas erdrückt von meiner Umarmung. Lächelnd nickte ich auch Peter zu, dieser schien mich aber nicht bemerkt zu haben sondern sah sich einfach nur versonnen wie immer um. Ich löste mich gerade von meinen beiden alten Freunden als Sirius das Zimmer betrat und mich anstarrte. Ich starrte zurück. Trotz seines Alters sah er immer noch echt verdammt gut aus… Die Schmetterlinge in meinem Bauch begannen zu tanzen. „Sunny“, hauchte mein bester Freund. Wie er meinen Namen aussprach jagte es mir eine Gänsehaut über meinen Körper. Jap, ich war immer noch volle Kanne in ihn verliebt, musste ich missmutig feststellen. „Hey, Sirius.“, lächelte ich matt. Auch ihn umarmte ich und wenn es nach mir ginge hätte ich mich gar nicht mehr gelöst. Seine Sicht: Da kam ich geradeso halbwegs über sie weg und vergaß sie und BÄHM! Da stand sie in unserem Hauptquartier und die alten Gefühle kamen wieder von neu hoch. Es war doch echt verrückt. Ich liebte Sunny seit ich sie das erste Mal gesehen hatte doch sie sah mich leider nur als besten Freund. Selbst wenn, Moony würde mir den Kopf abreißen wenn er wüsste, dass ich etwas mit seiner Schwester anfing… Sie stürzte sich mit vollem Gewicht in meine Arme. Etwas überrumpelt taumelte ich erst ein paar Schritte zurück ehe ich meine Arme um ihre dünne Taille schlang. Tief sog ich ihren Duft ein. Sie roch wie immer wundervoll. Schon früher war mir ihr Duft aufgefallen. Sie roch nach Veilchen und Lavendel. Als sie sich löste sah ich etwas wie Enttäuschung in ihren Augen aber wahrscheinlich hatte ich mich geirrt. Niemals würde sie das Gleiche empfinden wie ich… Sehnsüchtig starrte ich in ihre dunklen Augen. Sie waren unendlich tief und ich war gerade dabei in ihnen zu versinken als eine schnarrende Stimme mich zurück in die Wirklichkeit holte: „Na, hat Black seine alte Freundin wieder?“ Erschrocken sah auch Summer sich um. Hinter ihr stand Schniefelus. „Snape!“, stieß sie wütend hervor. „Was tut der denn hier?“, fauchte sie mich leise an. Ich knurrte: „Der ist im Orden…“ Mein Blick verdüsterte sich schlagartig. Seine Haare sahen aus als hätte er sie seit unserem ersten Jahr auf Hogwarts nicht mehr gewaschen. Summers Blick wechselte von verwirrt zu erschrocken zu wütend. Sie schnaubte erbost und wandte sich wieder zu mir. „Ich hab dich vermisst, Sirius!“ „Ich dich auch, Kleine!“, versprach ich. Es war ja auch die Wahrheit. Ich war fast durchgedreht vor lauter Sehnsucht nach ihr! Die drei Jahre waren ein echter Horror gewesen. Ständig war ich in irgendeinen Missionen eingeteilt und wenn ich gerade mal Freizeit hatte und sie besuchen wollte war sie nicht zu Hause… Endlich hatte ich meine Summer wieder! Niemals würde ich sie wieder hergeben! Niemals! Plötzlich fiel mir auf das meine Arme immer noch um ihrer Taille lagen… Ihr schien es auch gerade klar geworden zu sein und wie von der Tarantel gestochen zog ich sie zurück. Ich spürte wie mir die Röte ins Gesicht stieg und ihr ging es nicht anders… „Ich…Ich geh mal nach oben…Das Haus erkunden…Ja…“, sagte sie. Man sah mehr als deutlich dass ihr die Situation mehr als nur peinlich war. Und kaum das ich mich versah war sie auch schon verschwunden. Deine Sicht: Ich hatte versucht über Sirius hinweg zu kommen doch jetzt wo ich ihn wieder sah wurde mir klar, dass ich es kein bisschen geschafft hatte. Wenn es überhaupt möglich war liebte ich ihn nur noch mehr als ohnehin schon. Die Situation eben war der Horror gewesen. Da sah man seine große Liebe seit Jahren das erste Mal wieder umarmte sich stürmisch und wollte sich am liebsten nicht mehr lösen… Und dann wurde der magische Augenblick unterbrochen. Kopfschüttelnd lief ich quer durch das große Haus. Es gab eine riesige Bibliothek, mehrere freie Zimmer für Ordensmitglieder die hier lebten, eine Küche, den Versammlungsraum natürlich, ein Esszimmer und ein Salon, der als Aufenthaltsort diente. *Zeitsprung* Es war schon spät also entschied ich mich kurzer Hand im Hauptquartier zu übernachten. Freie Zimmer gab es ja genug. Lily war hochschwanger mit einem kleinen Kind. Seitdem James es wusste nervten er und Lily jeden mit allem möglichen Babykram. Fieberhaft überlegten Lily und ich gerade nach guten Namen. „Wie wäre es mit Hailey? Also wenn es ein Mädchen wird.“, schlug Lily eines Abends vor. Wir saßen gerade zusammen im Salon im Hauptquartier. „Ja, Hailey, das ist ein schöner Name. Oder Claire?“ „Noch besser!“, Lily war hellauf begeistert. „Oder Chloe!“ „Und wenn es ein Junge wird?“, fragte ich. „Hm..Vielleicht John?“, schlug Lily vor. „Nee, wie wäre es mit Luke?“ „Ja, ok. Oder Toby! Oder doch besser Jake?“ „Oder Ethan!“, schlug ich enthusiastisch wie immer vor. „Jacob?“, fragte Lily. Ich schüttelte den Kopf. Plötzlich hatte ich den perfekten Namen, falls es ein Junge war: „HARRY!“, stieß ich freudig aus. Einen Moment schien Lily verwirrt dann verstand sie und schrie ebenfalls: „HARRY! Der Name ist perfekt!“ Erschrocken von dem Krach kam James in unser Zimmer. „Was ist denn hier los?“, fragte er. „Harry ist los!“, erklärte Lily. „Oder Kate!“, erinnerte ich Lily schmunzelnd. Ja, Lily mochte den Namen Kate schon immer und sie wollte ihr Kind unbedingt Kate oder Harry nennen. James verstand und lächelte plötzlich gedankenverloren. „Ja… Meine Tochter Kate und mein Sohn Harry…Das sind gute Namen, Mädels. Ich wusste auf euch ist Verlass!“, strahlte James. *Zeitsprung* Ich stand gerade in meinem Zimmer in meiner Wohnung nahe dem Stadtrand von London, als ich plötzlich einen brennend heißen Schmerz in meiner Hosentasche spürte. Ich zog den Edelstein hervor, den ich mir und meinen Jungs am Tag unseres Abschlusses geschenkt hatte. Er hatte sich blau verfärbt. „James!“, keuchte ich. Ich zog mir Schuhe an und apparierte sofort. Heraus kam ich in Godric’s Hollow. Hier wohnten James und Lily und der kleine, 15 Monate alte Harry. Sirius und ich wurden seine Paten, was mich zwar ziemlich stolz machte aber gleichzeitig machte ich mir auch tierische Sorgen um die drei. Sie standen unter dem Fideliuszauber und nur Dumbledore, Sirius, James und Lily und ich wussten, dass Peter der Geheimniswahrer ist und nicht Sirius, wie es eigentlich geplant war. Ich rannte die Hauptstraße entlang zu James‘ Haus. Oder was davon noch übrig war. Die Tür war aus den Angeln gerissen und mehr als die Hälfte des Obergeschosses war weg gesprengt. Überall stieg Rauch auf. Erschrocken schlug ich mir die Hand vor den Mund um nicht auf zu schreien. Ich wollte gerade ins Haus gehen da hörte ich ein leises ‚Plopp‘ neben mir und als ich zur Seite sah standen dort Remus und Sirius, die Edelsteine in den Händen haltend. So langsam färbten diese sich zurück in ihre ursprüngliche Farbe. Das konnte nichts Gutes bedeuten. Mit erhobenen Zauberstäben schritten wir den dünnen Weg entlang zum Haus. Ich trat sachte die Tür beiseite um eintreten zu können und bereute es sofort. Überall waren Blutflecken und auf dem Boden lag James. Er hatte die Augen schreckgeweitet und sein Mund verzogen. Seine Augen starrten regungslos an die Decke. Tränen schossen aus meinen Augen. Weinend beugte ich zu meinem besten Freund runter. Ich hielt probeweise zwei Finger an seinen Hals. Er war kalkweiß und eiskalt. „Lily…“, flüsterte ich ängstlich. Ich musste Lily und Harry finden und mich vergewissern das sie noch lebten! Hinter mir hatten auch Remus und Sirius das „Haus“ betraten. Ich hörte qualvolle Schreie, die seelischen Schmerz verrieten. Ich wusste wie sie sich fühlten. Entschlossen schritt ich schnellen Schrittes die Treppenstufen nach oben und suchte Lily und Harry. Das Bad war leer, genauso das Schlafzimmer und das Gästezimmer. Blieb nur noch Harry’s Zimmer. Zitternd bog ich um eine kleine Ecke und auch hier war die Tür sperrangelweit offen. Auf dem Boden lag Lily. Auch ihre Augen waren starr an die Decke gerichtet. Nein! Das durfte nicht wahr sein! Nicht James, nicht Lily! Ich weinte stärker. Meine beiden besten Freunde waren tot! Wo war Harry? Ich drehte mich im Zimmer um und sah ein kleines Gitterbett. In ihm saß ein kleiner Junge mir rabenschwarzem Haar und giftgrünen Augen. Er sah genauso aus wie James. Nur die Augen… Diese wundervollen Augen hatte er von Lily… Meiner toten, besten Freundin. Meine Kehle entrang ein lauter, schmerzvoller Schluchzer. Harry stand da auf seinen kleinen Beinchen und hielt mit seinen dünnen Fingern die Gitter seines Bettes fest. Auch er weinte, anscheinend verstand er, dass irgendwas Schlimmes passiert war. Er hatte ja keine Ahnung… Was hatte er da auf der Stirn? Es war eine Narbe… Eine blitzförmige Narbe. Er tat mir so leid… Ich nahm in auf meinen Arm. Mehr um mich als um ihn zu beruhigen aber das mussten ja die anderen nicht gleich erfahren. Ich ließ mich an der nächst Besten Wand runter gleiten und weinte zusammen mit Harry mehr oder weniger still vor mich hin. Es schien eine Ewigkeit zu dauern, bis Sirus und Remus ebenfalls das Zimmer betraten und die tote Lily und den kleinen Harry sahen. Remus weinte ebenfalls und ließ sich neben mich fallen. Ich gab ihm Harry und lehnte mich an seiner Schulter an. Sirius sah die Leiche seines besten Freundes und die seiner Frau. Dann sah er Harry und dann mich an. Das schien ihm zu reichen, denn er wuschelte Harry einmal durch sein kurzes Haar, küsste meine Stirn und apparierte weinend und wortlos davon. Wohin wusste ich nicht. Auch wusste ich nicht was als nächstes geschah… Remus hatte mich mit mehr oder weniger sanfter Gewalt dazu gebracht mit ihm zu kommen. Zusammen waren wir ins Hauptquartier appariert, in der Remus die schlechte Nachricht überbrachte. Viele Mitglieder fingen an zu weinen, was mich wütend machte. Wieso weinten die? Sie kannten James und Lily doch gar nicht und in diesen Zeiten geschah es doch nun mal, dass Menschen starben. Vermutlich weinten sie auch nur aus reiner Höflichkeit, doch ich weinte auch. Nicht aus Höflichkeit sondern aus Trauer. Ich war James‘ beste Freundin und genauso war es bei Lily und andersrum. Das wusste ich. Ich stand gerade im Bad und zog mir frische Kleidung an und duschte und putzte mir Zähne. (Ok, vielleicht nicht in dieser Reihenfolge^^) Mit einem leeren Blick verließ ich mein Zimmer, dass ich hier im Hauptquartier bewohnte und schlurfte in den Salon. Ich begegnete einigen Ordensmitgliedern, unteranderem Kingsley Shacklebolt, Alastor >Mad-eye< Moody und Schniefelus. Normaler Weise hätte ich einen dummen Spruch von Snape erwartet, doch auch er schien traurig und ausgelaugt zu sein und beließ es bei einem „Morgen Lupin!“ Klar, er liebte Lily schon seit er ein kleines Kind war. Ja, Lily hatte ihn – zu Recht – als Freund verstoßen und seinen Erzfeind geheiratet aber sie war trotzdem seine große und einzige Liebe. „Das muss hart sein… Seine große Liebe zu verlieren.“, dachte ich, als ich die Tür zum Salon öffnete und mehrere Mitglieder auf der Couch und auf umstehenden Stühlen sitzen sah. Unter ihnen befand sich auch mein Bruder. Und Dumbledore. Seine Anwesenheit verwirrte mich, denn er war sonst nur zu den Besprechungen da. Er schien meinen Gedanken zu erraten, denn er sagte nun: „Da sind sie ja, Miss Lupin. Ich wollte kurz mit ihnen reden.“, Ich nickte und folgte ihn in einen anderen etwas abgeschiedenen Raum. „Sie können sich wahrscheinlich denken was passiert ist?“, fragte Albus. Ich nickte. „Albus, wäre es in Ordnung, wenn Harry zu mir kommt? Ich würde ich gerne aufziehen und so muss er nicht zu seinen Verwandten. Ich kenne Petunia, glauben sie mir, sie machen einen Fehler, wenn sie Harry dahin schicken!“, ich hatte mich so in rage geredet wie ich es nur selten tat. Dumbledore lächelte nicht und schien nur ganz ruhig. Man erkannte einzig und allein in seinen Augen Gefühle. Mitleid, Trauer und etwas Undefinierbares. „ Es tut mir leid, Summer aber ich habe mich entschieden. Ich habe Harry zusammen mit Minerva und Hagrid zu seinen Verwandten nach Surrey geschickt.“, sagte er ruhig. Ich nickte traurig. Armer Harry, keine Eltern mehr und dann bei solchen Verwandten wie den Dursleys auf wachsen… „Ich wollte sie fragen, ob sie zurück nach Hogwarts kommen wollen. Wir brauchen noch einen Lehrer für Verwandlung und –„, sagte gerade Dumbledore, doch ich unterbrach ihn barsch. „Ich mache es.“ „Das freut mich, Miss Lupin. Wenn sie mögen können wir gleich nachher hin apparieren und ich werde ihnen ihr Büro zeigen.“ Ich nickte abwesend und ging zurück zu den anderen. (Ich weiß, Minerva McGonagall unterrichtet eigentlich Verwandlung aber ich brauche einfach dieses Fach. Geht einfach davon aus, dass sie in Rente gegangen ist oder so^^ Sorry wenn es euch zu sehr nervt) Am Nachmittag traf ich mich tatsächlich mit Professor Dumbledore in Hogwarts und er zeigte mir meinen Klassenraum, mein Büro, das Lehrerzimmer, sein Büro und natürlich den Weg zur Großen Halle. Es war ein schöner Tag und ich dachte endlich mal an was anderes als meine toten besten Freunde. Es war am Abend und ich saß in meiner Wohnung in einem gemütlichen Sessel zusammen mit meinem Bruder. Wir hatten uns eine Flasche Feuerwhiskey gegönnt und wollten nun meinen Einstand als Hogwarts-Professor „feiern“. Ich schenkte uns beiden also gerade ein, schnappte mir den Tagespropheten und trank einen kleinen Schluck, den ich allerdings sofort wieder aus pustete, als ich die Schlagzeile las. „MASSENMÖRDER GEFASST! Am gestrigen Abend ist ein uns großes Mysterium geschehen. Du-weißt-schon-wer suchte das Haus des frisch verheiratetem Paar James und Lily Potter mit ihrem 1 jährigen Sohn auf. Nach der Aussage Zeugen tötete er zuerst James Potter und lief in das Obergeschoss zu Mrs. Potter und ihrem Sohn. Er tötete Lily Potter und wandte sich nun zu dem kleinen Harry. Er feuerte so heißt es den Todesfluch auf ihn ab. Harry geschah jedoch nichts weiters als eine Narbe auf der Stirn. Es heißt er hätte Den-der-nicht-genannt-werden-darf sei ein für alle Mal erledigt. Nur wie hat der kleine Harry Potter das überlebt? Noch am selben Abend wurde Sirius Orion Black, ein guter Freund zur Schulzeiten von Potter, von Auroren gefasst, nachdem er eine komplette Straße mit über 50 unschuldigen Muggeln und Zauberern in die Luft jagte. Unter ihnen war auch ein ehemaliger Schulfreund von Black. Peter Pettigrew. Das größte Teil das man von Pettigrew nach der Explosion fand war ein Daumen. Black wurde daraufhin noch am selben Abend ohne Prozess lebenslang nach Askaban geschickt. Wieder ein Anhänger des dunklen Lords weniger. Danke an alle Auroren, die dazu helfen unsere Welt ein klein bisschen sicherer zu machen! - von Rita Kimmkorn“ Fassungslos starrte ich auf den Artikel. Diese Kimmkorn-Ziege hatte doch ernsthaft die Nerven Sirius öffentlich als Anhänger von Voldemort zu beschuldigen. Sirius sollte tatsächlich eine ganze Straße in die Luft gesprengt haben? Auch Peter? Das konnte ich mir nicht vorstellen. Und nun saß Sirius lebenslang unschuldig in Askaban fest, den Dementoren endgültig ausgeliefert. Ich war noch immer fassungslos. Armer Sirius… *11 Jahre später* Ich saß gerade zwischen Albus und Quirinus (Quirrel) am Lehrertisch in Hogwarts. Es war der 1. September und damit auch der 1. Schultag. Es war relativ still und alle beobachteten gespannt die Tür der Großen Halle, dass endlich die neuen Erstklässler die Halle betraten. Es schien sich unendlich in die Länge zu ziehen bis sie endlich eintraten und das was ich sah ließ mich erstmal kurz stocken. Ein Junge in mitten der Reihe fiel mir ganz besonders ins Auge. Er hatte strubbeliges, rabenschwarzes Haar und giftgrüne Augen. Auf der Stirn prangte eine blitzförmige Narbe. „Harry…“, keuchte ich erschrocken auf. Er sah James so unendlich ähnlich. Es schien nicht nur mir so zu gehen. Fast alle Schüler hatten ihn nun erkannt und starrten ihn an. Oh man, der Arme. Er stellte sich in die Reihe und wartete… „Abott, Hannah!“ „Brown, Lavender!“ „Granger, Hermine!“ viele wurden aufgerufen… Es dauerte noch ein bisschen und dann geschah es: „Patil, Parvati!“ „GRYFFINDOR!“ „Potter, Harry!“ Gespannt kaute ich auf meiner Unterlippe während ich Harry angestrengt beobachtete. Es dauerte eine Weile bis der Sprechende Hut endlich schrie: „GRYFFIDOR!“ Begeistert klatschte ich mit. Harry war seinem Vater so ähnlich… Als dann die Auswahl zu Ende war erhob sie Dumbledore zu meiner rechten und fing an zu sprechen: „Willkommen zurück an die alten Schüler und an die neuen: Willkommen auf Hogwarts! Mr. Filch hat mich gebeten sie zu erinnern, dass Zauberei auf den Fluren strikt untersagt ist. Außerdem ist der Wald auf dem Gelände für alle Schüler verboten!“ Dabei betonte er das ‚alle‘ und sah Fred und George Weasley am Gryffindortisch eindringlich an. Ich kannte die beiden, sie waren nun ihr zweites Jahr hier auf Hogwarts. Sie stellten die Schule auf den Kopf und waren die einzigen, die außer dem Blutigen Baron Peeves unter Kontrolle hatten. Bei dem Gedanken musste ich schmunzeln. „Außerdem gibt es eine kleine Änderung in unserem Kollegium. Verteidigung gegen die dunklen Künste unterrichtet von nun an Professor Quirrel. Außerdem ist Professor McGonagall in Rente gegangen und stattdessen wird das Fach Verwandlung nun von Professor Lupin unterrichtet. Sie wird ebenfalls die Hauslehrerin von Gryffindor sein!“, verkündete Dumbledore. An der Stelle erhob ich mich und winkte kurz in die Runde. Dumbledore fuhr mit seiner Rede weiter fort, während ich weiter Harry beobachtete. Er unterhielt sich zusammen mit einem braunhaarigen Mädchen und einigen Weasleys. Unteranderem Ron, der dieses Jahr ebenfalls neu war. Ich kannte ihn durch Molly und Arthur. *Zeitsprung* Die Jahre zogen sich so durch und dieses Jahr war es Harrys drittes Jahr. Sirius war ausgebrochen und ich wusste nicht, was ich fühlen sollte. Sollte ich glücklich sein oder doch Angst haben? Naja, auf jeden Fall war dieses Jahr auch Remus da als Verteidigung gegen die dunklen Künste-Lehrer. Es tat gut ihn wieder zu sehen, denn er war die letzten Jahre unter die Werwölfe getaucht um ein bisschen Informationen zu bekommen. Es schmerzte mich Harry ansehen zu müssen. Er sah seinen Eltern so ähnlich. Meinen besten Freunden… Es war ebenfalls so ein Tag an dem ich ganz besonders tief um James und Lily trauerte. Weinend saß ich auf meinem Bett in meinem Turm und sah mir alte Erinnerungen in meinem Denkarium von meiner Schulzeit an. Mal sah ich wie Sirius, James und ich Schniefelus ärgerten, anderen einen Streich spielten aber ich sah auch meine Abende zusammen mit Lily und unsere monatlichen Streifzüge im Verbotenem Wald. Gerade veränderte sich eine Szene und ich sah wieder mich, wie ich einen steinigen Weg entlang lief. Es war der Weg der zu James und Lily’s Haus führte. Nun sah ich wie ich schreiend auf den Boden neben Lily und Harry sank. Wie Sirius apparierte um – wie ich nun wusste – die Straße in die Luft zu jagen. Ich wurde jäh aus meinen Gedanken gerissen. Es klopfte gegen meine Tür. Ich zwang mich aus dem Denkarium heraus und sagte: „Herein!“, bemüht lässig und ruhig. Man sollte nicht merken dass ich geweint hatte. In mein Büro trat jemand ein den ich hier gar nicht erwartete… Harry. Überrascht sah ich ihn an. „Guten Tag, Professor Lupin!“, begrüßte mich Harry freundlich, doch ich merkte dass ihm etwas auf dem Herzen lag. „Hallo Harry. Was machst du hier?“, fragte ich neugierig. Harry sah auf den Boden und druckste etwas herum. „Sie waren gleichzeitig mit meinen Eltern auf der Schule…“, begann er stotternd. Ich seufzte. Ich wusste dass er das Thema irgendwann ansprechen würde. „Und du denkst dass ich dir ein paar Fragen beantworten kann?“, fragte ich freundlich. Erleichtert sah Harry mich an und nickte. Ich schluckte und sagte: „Nun dann. Setz dich!“ dabei zeigte ich auf ein gemütliches Sofa. „Also. Was ist deine erste Frage?“ Harry sah mich an und sprach langsam: „Woher kennen sie meine Eltern?“ Ich dachte nach wie ich ihm alles sagen sollte. „Also erstens nenn mich doch bitte Summer. Immerhin … ich weiß nicht ob du das schon weißt, aber… Ich bin deine Patentante und ich finde es komisch wenn du mich dann siezt…“ Er sah mich erstaunt an lächelte dann aber. „Und nun zu deiner Frage. Ich bin Remus‘ Zwillingsschwester und schon in unserem ersten Jahr wurden dein Vater, Sirius, mein Bruder und ich beste Freunde.“ Er musterte mich und es schien eine Aufforderung zu sein, dass ich weiter erzählen sollte. Als er nichts mehr sagte fuhr ich fort und erzählte ihm noch ein bisschen. „Wir alle kamen nach Gryffindor und James und ich erwischten uns häufig wie wir zusammen Schnie- Ähh ich meine Professor Snape ärgerten.“ An dieser Stelle stahl sich ein großes, ehrliches Grinsen auf Harrys Gesicht. „Wir lernten viel zusammen und später wurde Lily mit der ich mir einen Schlafsaal teilte meine beste Freundin. Nach der Schule arbeiteten James, Sirius, Lily und ich auch zusammen und wir waren seither ein eingeschweißtes Team.“ Ich konnte Harry ja nicht vom Orden des Phönixes erzählen. Ich atmete tief durch bevor ich wieder sprach: „Als deine Eltern… Als ES passierte war ich Monate lang nichts weiter als ein Wrack. Ich aß, ich schlief durch die Nörgelei meines Bruders suchte ich mir wieder Arbeit. Aber bis ich wieder richtig lachen konnte, wieder sprach, wieder lebte dauerte es mehrere Jahre…“ Harry sah mich sprachlos an. So zog sich unser Gespräch in die Länge und ich merkte wie ähnlich Harry James doch war. Allein schon die Tatsache dass er in seinem ersten Jahr bereits als Hüter in unserer Quidditchmannschaft als Sucher spielte bewies dies immer wieder aufs Neue. „Ach ja, Harry. Ich hatte versucht Dumbledore zu überzeugen, dass ich dich auf ziehen darf aber…er wollte nicht. Wenn du willst kann ich ihn noch einmal fragen?“ Harry fing an zu strahlen und sagte verblüfft: „Weg von den Dursleys? Wirklich?“ Ich lachte. „Ja, auf jeden Fall!“ Ich winkte zum Abschied und dann war er verschwunden. *Zeitsprung* Einige Zeit war vergangen und mittlerweile stand es fest in meinem Tagesprogramm dass Harry jeden Mittwochnachmittag zu mir in mein Büro kam und wir uns über seine Eltern unterhielten. Es war wieder ein Mittwoch und ich hatte gerade ein paar Kekse auf meinen Couchtisch gestellt, da Harry bald kommen sollte, da stürmte ein aufgebrachter Remus in mein Zimmer. „Summer! Summer! SUMMER!“, rief er. Erschrocken von dem Lärm sah ich auf. Er hielt ein vergilbtes Pergament in der Hand. Fragend sah ich ihn an. Er hielt es mir unter die Nase und ich erkannte die Karte des Rumtreibers. „Wow. Das muss ja schon ewig her sein…“; lachte ich. „Die habe ich von Harry konfisziert…“, erwiderte Remus gedankenverloren, bis ihm jedoch wieder ein zu fallen schien weswegen er hier war. Er suchte die Karte ab und zeigte mit seinem Daumen auf mehrere Punkte nahe des Schlosses. Es waren Harry, Hermine, Ron, Sirius und Peter! Erschrocken keuchte ich auf. „Aber- Peter! Ich dachte er wäre tot!“ Zusammen hechteten Remus und ich die vielen Marmortreppen hinab und rannten zur Heulenden Hütte. Uns bot sich ein mehr als merkwürdiges Bild. Dort stand Harry mit erhobenem Zauberstab auf Sirius, der in eine Ecke gedrängt wurde und irre grinste. Auf einem alten Sofa saß Ron, der sich mit schmerzverzerrtem Gesicht sein Bein hielt. Neben ihm stand Hermine die leise wimmerte und auf Ron’s Schoß saß eine Ratte. Aber es war DIE Ratte. Ich würde sie unter tausenden erkennen. Plötzlich stürmte Snape in den Raum. Ohne zu zögern schossen Remus, Harry und ich Schockzauber auf ihn. Von der Wucht getroffen flog er in hohem Bogen durch den Raum und landete bewusstlos auf einem morschen Bett. Bevor Harry Sirius irgendetwas tat richtete ich meinen Zauberstab auf Harry und sagte: „Expelliarmus!“ Dieser flog durch die Luft und landete schließlich in meiner Hand. Harry sah mich erstaunt an, bis er mich erkannte und sich wieder entspannte. Es beruhigte mich zu sehen, dass er mir vertraute. Sirius erzählte uns die ganze Geschichte dass er unschuldig war und Peter James und Lily verraten hatte. Harry und die anderen glaubten ihm und mit Hilfe von Remus fing ich Peter ein und verwandelte ihn zurück. Ich wollte ihn umbringen, er sollte büßen dass er Lily und James verraten hatte! Doch Harry hielt mich davon ab. Ich gab Harry seinen Stab zurück. Bedrohlich knurrend richtete ich meinen Stab auf Schniefelus, zauberte eine Trage herbei und ließ ihn in den Krankenflügel fliegen. Remus rechts und ich links liefen wir zum Schloss hoch. In unserer Mitte stand Peter der schrecklich winselte. Hinter mir hörte ich wie Ron leise aufschrie als zauberte ich noch eine Trage. Irgendwann hielt ich das winseln von Pettigrew nicht mehr aus also richtete ich meinen Zauberstab auf ihn und murmelte: „Muffliato!“ Sofort verstummte er. Hermine lief neben mir und ich hörte Sirius etwas abseits von uns mit Harry reden. Tränen füllten meine Augen und erneut fühlte ich diese unbändige Wut auf Pettigrew. *Zeitsprung* Peter flüchtete da wir vergessen hatten dass es Vollmond war und Remus sich wie immer verwandelte. Durch seine Flucht konnten wir nicht beweisen dass Sirius unschuldig ist und so musste er zusammen mit Seidenschnabel, einem Hippogreif, flüchten. Ich sah ihm noch lange hinterher bis ich mit gesenktem Kopf zurück in mein Zimmer ging. *Zeitsprung* Eines abends kam Dumbledore zu mir. Erstaunt sah ich ihn an und als er erklärte dass der Orden des Phönix neu aufgerufen wurde schloss ich mich ohne zu zögern an. Es hatte auch seine Überraschungen. Es gab ein neues Hauptquartier. Es war ein altes Familienerbstück, erklärte mir Dumbledore. Staunend schlich ich ins Haus, einen langen, engen Gang entlang. An den Seiten führten einige Treppen hoch in mehrere Zimmer. An den Wänden standen Vitrinen mit abgehackten Hauselfenköpfen darin. Ein eiskalter Schauer lief mir den Rücken hinunter. Auf dem Boden kurz vor einer Tür stand ein altes Trollbein, das als Regenschirmständer diente. Zum Glück hatte mich Tonks davor gewarnt, sonst wäre ich spätestens jetzt drüber gestolpert. Es breitete sich eine Gänsehaut über meinen Armen aus. Ich öffnete die Tür und kam in einer Art Versammlungsraum heraus. Direkt mir gegenüber saß Sirius. Er saß alleine im Raum an einem massiven Holztisch und hatte den Tagespropheten vor sich ausgebreitet so dass er mich nicht sah. Ich lächelte, schlich um ihn herum, hielt meinen Kopf neben seinen und sagte recht laut und deutlich: „Hey Tatze!“ Wie gehofft zuckte Sirius heftig zusammen und ließ vor Schreck seine Kaffetasse fallen. Diese landete klirrend zu Boden und der ganze schöne Kaffee breitete sich darauf aus. Es störte mich nicht weiter. Ohne groß nach zu denken was ich hier tat schmiss ich mich NICHT wie üblich in seine starken Arme sondern legte meine Arme in seinen Nacken und drückte meine Lippen auf seine. In meinem Bauch waren die gewohnten Schmetterlinge und es explodierte ein Feuerwerk in mir. Sirius zog mich enger an sich ran und schlang seine Arme um meine Hüfte. Es war ein sehr zärtlicher Kuss. Als wir uns schwer atmend lösten flüsterte ich leise: „Ich liebe dich Sirius. Schon seit ich dich das erste Mal gesehen habe!“ Sirius strahlte mich an und sagte liebevoll: „Ich dich auch Summer! Du bist das Beste was mir je passiert ist!“ Danach verschloss er unsere Lippen zu einem sinnlichen Kuss. *Zeitsprung* Einige Monate waren vergangen und ich liebte Sirius und er mich. Wir waren glücklich und für alle sichtbar zusammen und ihm zu liebe gab ich meinen Job in Hogwarts auf. Es war eines schönen Abends, Sirius und ich befanden uns in seinem Zimmer und küssten uns als plötzlich Remus Patronus kam. „Harry und Co sind in der Mysteriums - Abteilung!“ Mehr sagte er nicht, doch sofort apparierten Sirius und ich dorthin. Als wir ankamen war der Kampf schon in vollem Gange. Schnell fing ich ein Duell gegen Lucius Malfoy an. Sirius stand Rücken an Rücken bei mir und kämpfte gegen einen maskierten Todesser. Einige Male blockte ich einen Fluch für Harry und seine Freunde. Die anderen Ordensmitglieder waren mittlerweile auch eingetroffen. Sirius hatte ich in dem Gewimmel längst aus den Augen verloren. Ich suchte verzweifelt nach ihm. Als ich ihn sah küssten wir uns, froh dass der jeweils andere noch lebte. Es schien gerade so als hätten wir die Oberhand da passierte es. Sirius und ich küssten uns gerade kurz als Bellatrix einen Fluch auf uns abfeuerte. Wir waren so sehr in einander versunken das wir dies nicht bemerkten und wurden schon in grünes Licht gehüllt. Plötzlich sah ich von oberhalb des Raumes auf den Kampf hinab. Sirius und ich auf dem Boden liegend, die Hände in einander verschränkt und die Augen geschlossen. Um unsere Körper bildete sich eine Traube von Menschen und ich sah wie Remus und Harry weinend auf die Knie sanken. Etwas weiter hinten sah ich Bellatrix wie sie irre gackerte und davon rannte. Neben mir erschien ein blasser Sirius, der einem Geist ähnelte. Ich wusste, wir waren tot. Zusammen. Das war deine Story. Ich hoffe sie hat dir gefallen und du fandest sie nicht zu lang  Ich würde mich sehr über eine Rückmeldung freuen! ^^ PS: Wenn du ein Happy end lesen willst lies weiter: Bei dem Anblick meines weinenden Bruders und Harry und all die anderen die ebenfalls trauerten, wurde mir ganz schwer im Herz. Ein Blick zu Sirius genügte um zu sehen dass es ihm nicht anders ging. Ich konzentrierte mich stark auf ein helles Licht das von meinem Körper aus zu kommen schien und wurde praktisch magisch davon angezogen. Sirius schwebte ebenfalls zu seiner Leiche. Ich konzentrierte mich stärker und stärker auf meinen toten Körper. Plötzlich bekam ich wieder Gefühl in meine Glieder. Ich spürte meine rechte Hand in Sirius‘ linker verschränkt. Als ich die Augen öffnete, sah ich wer um mich herum saß; mein Bruder, Harry, Tonks, Moody, Shacklebolt, Ginny, Luna, Ron, Hermine, Neville und einige andere die allesamt sich in den Armen hielten und weinten. Anscheinend war die Schlacht zu Ende. Alles in mir wollte schreien dass ich wach war, dass ich lebte doch mein Körper schien mir nicht mehr zu gehorchen. Plötzlich entwich meiner Kehle ein schmerzerfüllter, kratziger Ton. Die anderen sahen mit verquollenen Augen auf und sahen mich, wie ich wie wild anfing zu husten. Sofort wurde ich von Umarmungen überschüttet, was meinen Hust-Anfall auch nicht verbesserte. Neben mir hörte ich einige Laute, was mir versicherte das auch Sirius wieder unter den Lebenden weilte. Ein breites Strahlen stahl sich auf mein Gesicht. „Oh Gott, du lebst! Summer, du lebst!“ Überglücklich fiel mir mein Bruder um den Hals. Ich lächelte matt. Es ging also noch einmal gut und die finale Schlacht von Hogwarts überstehen du und Sirius auch mehr oder weniger gut. Aber lebend. Als du Remus und Tonks tot auf dem Boden liegen siehst bricht eine Welt in dir zusammen und nur durch Sirius findest du zurück in das echte Leben. Noch während der Schlacht macht dir Sirius einen romantischen Antrag und nachdem du Bellatrix erledigst hast stimmst du strahlend zu. Ihr bekommt zwei Kindern namens Hannah und Alicia. Beide kommen nach Gryffindor und stehen ihren Eltern um nichts nach. ;) The End

22.19 % der User hatten die Auswertung: Name: Jessica (Jessie) Jones Charakter: Witzig, nett, schlau, wissensgierig, temperamentvoll Aussehen: hellblondes, hüftlanges, glattes Haar und große grüne Augen. Deine „Special-Power“: Du bist eine halbe Meerjungfrau, das heißt du verwandelst dich immer wenn du Wasser berührst. Haus: Rawenclaw I only wanna die alive, never by the hands of a broken Heart Deine Story fängt kurz vor deinem ersten Jahr in Hogwarts an: „Ich bin noch einmal draußen!“, rief ich durch das Haus meiner Eltern. Ohne eine Antwort ab zu warten öffnete ich die Tür und schlüpfte in die kühle Sommernacht. Ich liebte es nachts, wenn es schon dunkel war und die Sterne hell am Himmel funkelten spazieren zu gehen. Manchmal ritt ich auch mit Heaven aus. Heaven ist der Name meines schwarzen Mustangs. Zusammen mit meinem Dad und meinen zwei Schwestern lebte ich auf einem Reiterhof etwas abseits Londons. Diese Nacht ließ ich Heaven im Stall stehen und rannte eine Viertelstunde querfeldein. Als ich zum Stehen kam befand ich mich in einem Wald auf einer Lichtung. Hier war ein großer See und abends, wenn man Glück hatte konnte man sogar kleine, leuchtende Waldnymphen erblicken. Ja, ich kannte Magie. Mein Vater war ein Zauberer und meine Mutter war eine Meerjungfrau, bevor sie vor ein paar Jahren von einem Todesser ermordet wurde. Das Gen wird immer weiter vererbt, also bin ich ebenfalls eine. Meine Schwestern hießen Gwenog und Lindsey. Gwenog ist ein Jahr älter als ich und in Rawenclaw. Lindsey ist 9 und würde erst in 2 Jahren nach Hogwarts kommen. Sofort sprang ich in das kühle Nass. Kaum das ich mich versah, trug ich eine Art Bikini Oberteil und statt Füßen besaß ich eine wunderschöne grün-blaue Floße. Fröhlich schwamm ich noch eine Weile bis ich mich auf den Weg zurück nach Hause machte. Plötzlich hörte ich ein eigenartiges rascheln in den Blättern und blieb wie vom Schlag getroffen stehen. Zitternd drehte ich mich dahin, woher ich vermutete woher das Geräusch kam. Es raschelte wieder und nun erkannte ich zwei mandelförmige, gelbe Augen im Gebüsch. Manche würden nun denken es wäre der Grimm. Anders als ich. Ich dachte nicht an solche Fabelwesen, außerdem war der Grimm ein Hund und Hunde hatten andere Augen. Ja, ich kannte mich sehr gut mit Tieren aus. Diese Augenform schien mir eher wie die einer Katze. Neugierig ging ich hin und gerade bückte ich mich da fauchte etwas und sprang aus dem Busch. Erschrocken und von der Wucht der Katze getroffen taumelte ich nach hinten. Die Katze war in meine Arme gesprungen und schnurrte nun selig. Sie war weiß-schwarz. Ich beschloss sie zu behalten, da wir alleine hier in der Gegend wohnten und sie kein Halsband trug. Zusammen mit Hope (so hatte ich sie genannt) machte ich mich zurück zu meinem Haus. Morgen musste ich früh raus, denn morgen wäre mein erster Tag in Hogwarts. Ich war Reinblut (was mir und meiner Familie herzlich egal war) deswegen wusste ich natürlich alles darüber. Ich wollte entweder nach Gryffindor oder nach Rawenclaw. Eigentlich wäre auch Hufflepuff ok, Hauptsache nicht nach Slytherin. *Zeitsprung* Während der Zugfahrt im Hogwartsexpress saß ich zusammen mit Gwenog und einigen ihrer Freundinnen in einem Abteil. Ich hatte mir zu Hause ein kleines Körbchen gesucht, eine Decke und einige Leckerlis rein gelegt um Hope mitzunehmen. Schlimm genug das Heaven nicht mitkam aber wenigstens Hope musste mit. (Genau, stell dir mal vor, ein riesen Pferd im Hogwartsexpress XD) Als wir ankamen mussten meine Schwester und ich uns aber trennen, da die Erstklässler einem großen Mann mit wilden, schwarzen Haaren folgen sollten. Wir fuhren in Booten über einen schwarzen See. Während wir das taten musterte ich die anderen Schüler. Eine Gruppe stach mir sofort ins Auge. Sie bestand aus vier Jungs und einem Mädchen. Es war ein Junge mit rabenschwarzem Haar und dunklen Augen, er trug eine runde Brille, ein Junge mit braunen Augen und blond-braunem Haar. Seine Augen waren mit gelben Sprenkeln versehrt. Er wirkte sehr animalisch… Ein anderer, pummeliger Junge mit wässrig blauen Augen und dünnem Haar und ein gut aussehender Junge mit recht langem dunklen Haar und sturmgrauen Augen. Das Mädchen hatte braun-rötliches Haar. Ich vermutete, dass sie und der Junge mit den gelb-braunen Augen Geschwister waren. (Profil A) *Kleiner Zeitsprung* Nun standen wir in einer Reihe in der Großen Halle, nachdem uns eine ältere Hexe namens Professor McGonagall hier her geführt hatte. Am Rawenclawtisch sah ich wie mich meine Schwester musterte und einen Daumen nach oben streckte. Ich lächelte matt zurück. „Black, Sirius!“, rief die McGonagall auf und der gutaussehende Junge den ich vorhin so gemustert hatte lief nach vorne. Es dauerte nicht lange bis der Hut: „GRYFFINDOR!“, rief. Murmeln ging durch die Reihen. Warte. Wie war sein Name? Black? Ein Black in GRYFFINDOR? Gespannt wartete ich bis ich aufgerufen wurde. Dann endlich war es so weit: „Jones, Jessica!“ Mit zitternden Beinen lief ich nach vorne auf den dreibeinigen Stuhl und setzte mir den Hut auf. „Soso… Eine Jones. Deine Schwester ist in Rawenclaw nicht?“, fragte eine dunkle Stimme. Sachte nickte ich. Der Hut gluckste. „Ja, ich sehe schon… Du bist sehr sportlich und nett. Slytherin scheidet aus…“ Mir fiel ein Stein vom Herzen. „Aber du bist auch keine Hufflepuff… Rawenclaw oder Gryffindor? Du darfst entscheiden.“ Ich dachte fieberhaft nach. Beides waren sehr gute Häuser. Schließlich entschied ich mich für das Haus mit meiner Schwester und schon rief der Hut: „RAWENCLAW!“ Lächelnd lief ich zu meiner Schwester die angefangen hatte zu strahlen. Du beobachtest noch die anderen und bei jedem der in dein Haus kam klatschst du freudig mit. *Zeitsprung* Ich hatte mich schnell eingelebt und auch schon einige Freunde gefunden. Meine beste Freundin ist Lily Evans aus Gryffindor. Gleich hatte ich zusammen mit den Gryffindors Flugstunde bei Madam Hooch. Ich lief also zusammen mit Lily runter zum Quidditchfeld wo einige Schüler bereits warteten. Nach einer Weile kamen auch der Rest und Madam Hooch. „Stellt euch links neben euren Besen, streckt die rechte Hand darüber und sagte laut und deutlich „Auf“!“, wies uns Madam Hooch an. Ich tat wie mir geheißen und zu meiner Freude gelang es mir gleich beim ersten Versuch und der Besen sprang in meine Hand. James Potter aus Gryffindor gelang es auch, genauso wie Sirius und ein oder zwei anderen Schülern. Lily hatte da so ihre Probleme. „Steigt auf euren Besen, stoßt euch hart vom Boden ab und kommt dann wieder runter!“, war die nächste Anweisung. Mit einem mulmigen Gefühl bestieg ich meinen Besen und stoß mich vom Boden ab. Leicht wie eine Feder hob ich ab und senkte meinen Besen wieder um zurück zum Boden zu fliegen. „Gut gemacht, Miss Jones. 5 Punkte für Rawenclaw!“, lobte mich Madam Hooch. Zufrieden lächelte ich und wiederholte die Übung oder half anderen Schülern. Nach der Stunde kam Madam Hooch zu mir und wollte mit mir sprechen: „Du hast Talent, Jessica. Sehr viel Talent sogar, das ist außerordentlich außergewöhnlich für jemanden in deinem Alter.“ An der Stelle wurde ich ein bisschen rot. „Ich glaube du solltest mal mit dem Teamkapitän von der Quidditchmannschaft von Rawenclaw reden, ich kläre das mit der Lehrerschaft ab. Natürlich nur wenn du willst?“ Ich starrte sie an. Sagte sie etwa gerade das ich in meinem ersten Jahr ins Quidditchteam darf? Enthusiastisch nickte ich was Madam Hooch ein Lächeln auf das Gesicht zauberte. „Das dachte ich mir. Professor Flitwick wird Kontakt mit dir aufnehmen!“ Damit verschwand sie. Als ich das am Abend meiner Schwester erzählte strahlte sie und ich glaubte das sie sich sogar mehr darüber freute als ich mich. Am nächsten Tag beim Frühstück: Ich war gerade dabei mir mein Toast mit Marmelade zu bestreichen als die Eulen in die Halle flogen. Ich war überrascht als eine schneeweiße Eule vor mir landete, an ihrem Bein ein Brief. Ich öffnete ihn so dass nur ich und meine Schwester ihn lesen konnten: „Liebe Miss Jones, Aufgrund der Aussage von Madam Hooch und einigen Augenzeugen wurde ich von ihrem Talent fürs Fliegen überzeugt. Es freut mich ihnen mitteilen zu dürfen, dass sie ein besonderer Sonderfall sind und sie schon in ihrem ersten Jahr in das Rawenclaw Quidditchteam dürfen. Anbei finden sie einen neuen Besen. Betrachten sie ihn als Geschenk dafür dass sie so gut sind ;). Mit freundlichen Grüßen Albus Dumbledore“ Lächelnd sah ich zum Lehrertisch und bemerkte wie Dumbledore mich musterte und mir kurz, kaum merklich zu zwinkerte. Ich sah zurück auf den Tisch und tatsächlich. Dort lag ein langes, dünnes Päckchen. Sofort rannte ich mit meiner Schwester hoch in unseren Gemeinschaftsraum. Vor dem Türklopfer blieben wir stehen. „Was ist der Unterschied zwischen Leben und am Leben sein?“, fragte dieser mit seiner melodischen Stimme. Ich überlegte kurz bevor ich antwortete: „Wer atmet, isst und trinkt, der ist am Leben. Wer weint, lacht, Spaß hat, wer liebt, der lebt.“ Der Türklopfer nickte anerkennend und sagte: „Sehr weise!“, bevor er die Tür freigab und wir hinein hasteten. Ich packte schnell das Päckchen aus und zum Vorschein kam das neueste Modell. Ein Nimbus 1000. Er war schnell, wendig, er blieb trocken und er hatte für den Winter eine Heizung eingebaut. Ehrfürchtig betrachteten Gwenog und ich meinen neuen Besen. *Zeitsprung* Es war bereits mein viertes Jahr und Lindsey war nun auch auf Hogwarts, in Gryffindor. Ich spielte seither als Sucher in unserem Quidditchteam und einige Spiele gewannen wir. Hufflepuff war immer recht leicht, Slytherin auch, wenn wir eine gute Strategie hatten. Sie arbeiteten immer mit dem Hau-drauf-Prinzip. Wir waren zwar nicht stärker von Muskeln her, das machten wir mit Köpfchen aber wieder wett. Gryffindor war definitiv immer am schwersten. Ihr Sucher war James Potter, er hatte durch seine Brille gute Augen und schnelle Reflexe. Nicht das ich die nicht auch hätte. Dafür hatte ich den besseren Besen. Es war immer ein Kopf an Kopf rennen so auch diesmal: „Wir machen euch fertig, Jones!“, rief mir gerade Gryffindor’s Hüter entgegen. „Wohl kaum!“, lachte ich. Ich war gerade auf dem Weg runter zum Quidditchfeld, da das Spiel in einer halben Stunde beginnen würde. Nachdem wir uns umgezogen hatten und eine antreibende Rede unseres Kapitäns gehört hatten liefen wir auf das Feld. Wir standen gerade in einer Reihe auf dem Feld. Mir gegenüber stand James. Man konnte nicht sagen das wir Freunde waren, aber wir waren nett zu einander und grüßten uns auf den Gängen. Gerade pfiff Madam Hooch das Spiel an, da stoßen sich 15 Besen vom Boden ab. James und ich flogen höher als die anderen, damit wir einen besseren Überblick über das Feld haben. Es dauerte eine Weile, es stand gerade 50:50 da sah ich etwas goldenes nahe am Boden vor der Hufflepuff-Kurve. Ich raste darauf zu, bis ich ein rauschen hinter mir hörte. Das musste James sein, anscheinend hatte er es auch entdeckt. Ich zwang meinen Besen dazu schneller zu fliegen und gewann etwas Abstand zu James. Ich streckte gerade meine Hand nach dem Schnatz aus, da traf mich etwas Hartes gegen meine Schulter. Das Letzte was ich bemerkte war wie sich meine Hand um etwas Kugeliges schloss und den Kommentator wie er rief: „SIEG FÜR RAWENCLAW!“, dann wurde alles schwarz… Ich erwachte einige Tage später im Krankenflügel. Um mein Bett herum saßen Lily, meine Schwester und ein Junge aus Gryffindor. Ich glaube er spielte als Treiber. Als erstes bemerkte meine Schwester, dass ich wach war und schloss mich sofort in ihre Arme. Als nächstes war Lily an der Reihe und nun sah ich den Jungen argwöhnisch an. „Es tut mir leid… Es war meine Schuld, dass dich der Klatscher getroffen hat. Ich war wütend, weil ihr gewonnen hat also habe ich wild um mich geschlagen und dabei ausversehen den Klatscher in deine Richtung geschleudert…“ Ich lächelte ihn matt an und sagte: „Nicht schlimm, ist ja nichts passiert.“ Meine Schwester starrte mich an. „Nichts passiert? Du warst zwei Wochen im Koma!“, kreischte sie. Nun verschwand mein Grinsen. „Zwei Wochen? So lange?“ Sie nickte. „oh!“, war alles was ich dazu sagte. *Zeitsprung* Es war mein siebtes und damit letztes Jahr. Meine Schwester war letztes Jahr mit der Schule fertig geworden und schon flog sie bei den Holyhead Harpies. Ich saß gerade in der Bibliothek und arbeitete gerade an meinem Aufsatz für Zaubertränke, da kam James zu mir. In meinem Vierten Jahr hatten wir uns irgendwie richtig angefreundet, nachdem er in den Krankenflügel kam um mich zu besuchen. „Hey.“, sagte ich. „Hi!“ „Willst du mir helfen die Lehrer auf zu regen?“, fragte er mit einem spitzbübischen Grinsen. Ich lachte und antwortete: „Na das lass ich mir nicht entgehen!“ Zusammen liefen wir also runter zum Lehrerzimmer und ich klopfte sachte an der Tür. James hatte mir erklärt das ich Professor Slughorn ablenken sollte, sodass er etwas ins Zimmer schmuggeln konnte. Ich tat wie mir geheißen und mit der Ausrede, dass James mein Buch verzaubert hatte sodass es immer schrie wenn man es öffnete folgte er mir in die Bibliothek. Slughorn untersuchte mein Buch und stellte nach gut einer halben Stunde fest: „Dies ist ein Scherzbuch. Es stammt aus ‚Zonko‘ aus Hogsmead, habe ich Recht?“ So schnell ich konnte rannte ich weg. Zum Glück war es schon recht dunkel sodass er mich nicht richtig erkannt hat. Ich härte schnelle Schritte hinter mir. Vorsichtig lugte ich um eine Ecke und sah Professor Snape. Mist! Es war bereits nach der Nachtsperre und ich dürfte eigentlich gar nicht hier sein! Nervös suchte ich nach einem Schlupfloch als von hinten plötzlich eine Hand meinen Kragen fasste und mich in eine Nische zog. Erstaunt drehte ich mich um und sah James, der tückisch grinste. „Und?“, fragte ich im Flüsterton. Er reckte einen Daumen nach oben und sagte: „Die Stinkbomben sind platziert. Auf Knopfdruck gehen sie hoch!“ Dann hielten wir aber den Mund und pressten und so gut es ging gegen die Wand denn gerade ging Professor Snape an uns vorbei. Aus Angst zu weit im Korridor zu sein schlich ich noch etwas weiter in die Nische, bis ich James erschreckend nah bei mir scharf die Luft einziehen hörte. Als wir das Knallen einer Tür hörten und ich wieder ein Schritt weg trat hielt James seinen Fuß in der Hand und keuchte schmerzerfüllt auf. Entschuldigend sah ich ihm in seine wunderschönen Augen. Er sah zurück. Es schien als wollte niemand an dieser Situation irgendwas ändern, doch plötzlich bewegte James sich nach vorne und seine weichen, warmen Lippen trafen auf meine. Ich war überrumpelt, doch bemerkte ich das Kribbeln in meinem Magen das sich gerade ausbreitete, also erwiderte ich den Kuss. James hatte seine Arme um meine Hüfte gelegt und ich meine um seinen Hals, doch dann fiel mir ein, dass er seit einem Jahr mit Lily zusammen war. Sofort löste ich mich von ihm. Er sah verwirrt aus und fuhr sich mit seinen Fingern über seinen Mund. Auch ich war verwirrt. Wieso küsste James mich, wo er doch gerade mit Lily zusammen gekommen war, die er seit seinem ersten Jahr hier auf Hogwarts anhimmelte und warum erwiderte ich den Kuss? Was war das für ein Kribbeln in mir? Tausend Fragen schossen mir durch den Kopf. „Was habe ich getan?“, fragte James sich leise. „Es tut mir leid, ich wollte nicht-„, begann er, doch ich stoppte ihn. „Schon ok. Wir sollten das vergessen. Es ist besser so, immerhin bist du mit Lily zusammen!“, entschied ich. Er sah mich unergründlich an. Sachte nickte er. „Wir sehen uns…“, sagte ich immer noch verwirrt. Ohne eine Antwort abzuwarten rannte ich ins Vertrauensschülerin Bad. Ja ich war letztes Jahr Vertrauensschülerin und dieses Jahr sogar Schulsprecherin. Ich drehte an jedem Hahn und sprang in das Wasser, das voll von rosa und blauen Blasen war. Nun war ich wieder die Meerjungfrau und konnte für einen Moment meine Sorgen vergessen… *Zeitsprung* Ich wurde noch während meiner Schulzeit von meiner Schwester angeworben zu ihrem Verein, den Holyhead Harpies, zu kommen. Dankend nahm ich an und wurde sofort in die Stammmannschaft als Sucherin aufgenommen. Schon bald war ich ein internationaler Quidditchstar. Mein Vater platzte fast vor Stolz als er mich in der 73 Weltmeisterschaft spielen sah. Ja, ich spielte seit kurzem sehr erfolgreich in der englischen Nationalmannschaft. Ich war mittlerweile 22, als ich eine Nachricht von Lily erhielt. Sie lud mich ein, mal sie und James besuchen zu kommen. Sie hatten vor zwei Jahren geheiratet. Das war das letzte mal wo ich sie gesehen hatte und es hatte mir einen Stich versetzt, denn ich musste mir griesgrämig eingestehen dass ich James etwas mehr mochte als nur Freundschaft… Was sagte ich da, ich wusste selbst dass das nicht stimmte. Ich liebte James und das wusste ich schon seit mindestens unserem Kuss in der siebten Klasse. Ich apparierte also am Nachmittag nach Godric’s Hollow, wo Lily und James nun zusammen lebten. Es wurde noch ein schöner Abend und wir lachten viel zusammen. Als ich zum Abschied Lily umarmte spürte ich etwas in der Bauchumgebung und sah sie fragend an. Sie fing an zu strahlen und nickte hecktisch. Ich lachte sie an und gratulierte ihr. James war in die Küche gegangen um unsere benutzten Tassen zu spülen. „Weiß James es?“, fragte ich. Sie schüttelte den Kopf. „Aber du bist schon im dritten Monat!“ Sie sah auf den Boden. „Ich sag‘s ihm morgen…“, druckste sie herum. Ich seufzte und fragte: „Wann muss ich da sein?“ „Um 8:00 Uhr abends?“, fragte sie kleinlaut. Ich nickte. Wozu waren Freunde sonst da? „Wir sehen uns morgen!“ „Ciao!“ Damit apparierte ich zurück zu meiner Wohnung. *großer Zeitsprung* Der kleine Harry war nun fünf Monate alt und ich habe James und Lily noch nie so glücklich erlebt. Doch eines Tages passierte etwas was alle schockierte. Todesser hatten ihr Haus gestürmt und so einiges Chaos angerichtet. James und ich waren bei einem Ordentreffen gewesen, Lily war zu Hause um dich um Harry zu kümmern, und apparierten gerade zu James nach Hause, da hörten wir einen spitzen Schrei. Geschockt rannten wir hoch zu Harrys Zimmer und sahen wie Lily sich mit vier Todessern duellierte. James und ich halfen sofort doch der eine war zu stark und feuerte mit Flüchen nur so um sich. Lily war zu langsam und ein lilafarbener Fluch traf sie mitten ins Herz. Sie sackte in sich zusammen und fiel auf den kalten Boden. Um sie herum bildete sich langsam eine große Pfütze Blut und so sehr wir es auch versuchten, kein Heilzauber konnte helfen. Was auch immer das für ein Fluch war, er war gemeingefährlich und es schien als ob jedes mal wenn man gegen ihn wirken wollte er sich verschlimmerte. Mit einem irren Gackern apparierte der Todesser. Dieses Gackern. Das würde ich unter tausenden erkennen. „Bellatrix!“, knurrte ich bedrohlich, konzentrierte mich jedoch wieder schnell auf Lily. Auf ihrer anderen Seite saß James. Lily war kalkweiß und wurde von Sekunde zu Sekunde schwächer. „James, du musst weiter leben… Finde…Frau…dich glücklich… Ich liebe dich…“ Dann wurden ihre Augen starr und sie hörte auf zu atmen. Weinend saßen James und ich noch lange neben einander und trösteten uns gegenseitig. *Zeitsprung* Seit Lily’s Tod waren einige Monate (oder Jahre, hab das Zeitgefühl verloren) vergangen und seit dem lebe ich bei James. Gerade saßen James und ich nebeneinander auf der Couch, da beugte sich James zu mir runter (er war gewaltig größer als ich) und küsste mich. Ich zögerte kurz, doch erwiderte ihn und so saßen wir noch eine Weile in einander geschlungen, küssend. Erst durch Harry schreckten wir auseinander, der ins Zimmer gekrabbelt kam und sagte: „Dada! Mama!“ Ein trauriges Lächeln umspielte meine Lippen und ich sagte: „Ich bin nicht dei-« „Lass es. Es ist besser wenn er es nicht wei߅ Noch nicht.“ Ich lächelte sanft, hob Harry hoch und brachte ihn ins Bett. Als ich zurück ins Wohnzimmer kam saß James nicht mehr auf der Couch. Verwirrt blickte ich mich um und da stand er. Er hatte den Tisch gedeckt und etwas zu essen gemacht. Erstaunt setzte ich mich zu ihm an den kleinen runden Tisch, der nur von einem Kerzenhalter beleuchtet wurde. „James was-?“, fragte ich doch er unterbrach mich mit einer Handbewegung. „Jessie, ich danke dir. Wenn du nicht gewesen wärst würde ich immer noch auf der Couch sitzen und Lily nach trauern. Ich liebe dich.“ Ich sah ihn an, eilte um den Tisch und legte meine Lippen auf seine. Es war ein gefühlvoller und kurzer Kuss, denn schnell löste ich mich von ihm um zu sagen: „Ich dich auch, James!“ Und glücklich küssten wir uns wieder. Das war deine Story. Ich hoffe sie hat dir gefallen. Bitte lasst eine Rückmeldung da:) -Sydney02

24.3 % der User hatten die Auswertung: Name: Amy Morgan („die geliebte Frau“) Charakter: nett, loyal, einfühlsam, laut, fröhlich, naiv Aussehen: Du bist ein Metamorphagus… Deine „Special-Power“: Wie gesagt, du bist ein Metamorphagus Haus: Hufflepuff „ Hab den Sinn des Lebens gesucht und in der Küche Schokolade gefunden. Hab mir die Antwort irgendwie spektakulärer vorgestellt^^“ Prolog: „Herzlichen Glückwunsch! Wie soll ihre Tochter denn heißen?“, fragte die Hebamme die Frau, die gerade ihre Tochter auf die Welt gebracht hatte. „Amy!“ Das kleine Mädchen hatte sturmgraue Augen und war wunderschön. Ein alter Mann mit einem langen, grauen Bart trat in das Zimmer ein. „Guten Tag, miss Morgan. Mein Name ist Albus Dumbledore. Ich bin Schulleiter der Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei. Ihre Tochter ist ein Metamorphagus. Das bedeutet, dass sich je nach Gefühlslage ihre Haar- und Augenfarbe verändert. Das hört sich sicher verrückt für sie an aber ihre Tochter kann Zaubern.“ Die Frau wurde stutzig und sagte: „Beweisen sie es!“ Dumbledore zuckte nicht einmal mit der Wimper. Plötzlich verschwand er und tauchte auf ihrer anderen Seite wieder auf. Die Frau kreischte erschrocken auf. „Okay, ich glaube ihnen.“ „In elf Jahren werden sie einen Brief erhalten. Guten Tag, Miss Morgan!“ Mit diesen Worten verschwand der alte Mann und ließ die frische Mutter und Amy zurück. Deine Sicht: „MUM?“, schrie ich nach meiner Mutter. „Ja, Schätzchen?“ „Hier ist so ein komischer Brief für mich. Darin steht das ich zaubern könnte!“, sagte ich verwirrt. Ich sollte eine Hexe sein? Ja, es stimmte, um mich herum geschahen häufig seltsame Dinge, mal ganz abgesehen davon, dass ich mein Aussehen je nach Belieben verändern kann. „Ja, Schatz, das ist richtig.“ Jetzt starrte ich meine Mutter an. „Was?“ „Weißt du, bei deiner Geburt kam Professor Dumbledore zu mir und hat mir erklärt, dass du etwas Besonderes bist. Nicht nur, dass du eine Hexe bist, du bist ein Metamorphagus, dass heißt das du dein Aussehen verändern kannst. Das ist eine sehr seltene Gabe, auch unter Hexen.“, erklärte meine Mutter. Während sie gesprochen hatte, hatte sie sich auf mein Bett gesetzt. „Das heißt…Das heißt es ist wahr? Ich kann tatsächlich zaubern?“, fragte ich. Meine Mutter lächelte und nickte. Vor lauter Freue sprang ich auf und tanzte quer durch das ganze Haus, was meiner Mutter ein raues Lachen entlockte. Meine Haare wurden knallbunt. „Aber wo bekomme ich das alles?“, diese Tatsache fiel mir gerade ein und plötzlich war jede Freude verschwunden. Als ich in den Spiegel sah waren meine Haare von einem düsteren grau-schwarz. Bevor mir jemand antworten konnte klingelte es an der Tür. „Nanu? Besuch? Um diese Zeit?“, staunte mein Vater. Er hatte eben das Zimmer betreten. Langsam lief ich auf die Tür zu und öffnete. Zum Vorschein kam eine ältere Dame, die einen grünen Umhang trug. „Guten Tag, Miss Morgan. Darf ich rein kommen?“, fragte sie nett. Verwirrt nickte ich und machte Platz. Hinter ihr schloss ich die Tür. „Ich bin Professor McGonagall, die Lehrerin für Verwandlung an der Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei. Wie ich sehe haben sie den Brief bereits bekommen?“, fragte sie, den Blick auf den gelblichen Briefumschlag in meiner Hand geheftet. Ich nickte. „Gut, gut. Ich bin hier um mit ihnen in die Winkelgasse zu gehen, dass ist eine Einkaufsstraße für Zauberer, da kriegen wir alles her was sie benötigen.“, erklärte Professor McGonagall. Erneut nickte ich und rannte in mein Zimmer um mich um zu ziehen denn wie mir gerade auffiel, trug ich noch meinen Schlafanzug. *Zeitsprung* Als ich wieder das Wohnzimmer betrat saßen meine Eltern, meine kleine Schwester und Professor McGonagall in den Sesseln. Es schien als würden sie sich köstlich über die Zaubererwelt unterhalten. „Wir haben ein eigenes Ministerium, eine Art Polizei, genannt Auroren und einen eigenen Sport, Quidditch. Gespielt wird dieser Sport auf Besen, sieben Spieler pro Mannschaft. Es gibt drei Jäger, die versuchen mit dem Quaffel – ein großer, roter Ball – Tore zu erzielen, einen Hüter, der die Bälle davon abhält, zwei Treiber, die mit Baseballschlägern die zwei Klatscher auf das gegnerische Team schleudern – Klatscher sind große Bälle, die versuchen jeden Spieler vom Besen zu hauen – und einen Sucher. Der Sucher muss gute Augen und Reflexe haben, denn er muss den goldenen Schnatz fangen. Der Schnatz ist ungefähr so groß wie eine Walnuss.“, während McGonagall das erzählte schien sie ganz enthusiastisch. „Ich bin fertig.“, sagte ich. Mein Aussehen hatte ich so wie fast immer gestaltet: wunderschöne, große, grüne Augen und dazu blutrote Korkenzieherlocken. Ich nahm McGonagalls Arm und fühlte mich als ob ich durch einen viel zu engen Schlauch gequetscht werden würde. Als ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte standen wir vor einem schäbigen Pub. „Der tropfende Kessel“, las ich auf einem Schild. „Was machen wir hier?“, fragte ich neugierig. „Einkaufen!“, sagte Professor McGonagall schlicht. Ich folgte ihr in den Pub wo einige komische Gestalten herum lungerten. Wir gingen durch die Hintertür wieder hinaus und nachdem McGonagall ein paar Steine angetippt hatte öffnete sich die Wand. „Willkommen in der Winkelgasse, Amy!“ Ich konnte nicht anders als zu strahlen. Überall waren Leute und bunt leuchtende Geschäfte. Als erstes gingen wir zu Ollivanders, einem Zauberstabmacher. „Ah, guten Tag Miss Morgan. Ich habe sie schon erwartet.“ Woher weiß er meinen Namen? fragte ich mich in Gedanken. Ich entschied mich dafür dass ich es gar nicht wissen wollte und sah Mr. Ollivander dabei zu wie er mehrere Schachteln aus den Regalen holte und sie alle auf seinen Armen nach vorne Jonglierte. „Soll ich ihnen helfen?“, fragte ich freundlich. „nein danke, geht schon.“, lächelte Mr. Ollivander. Er hielt mir eine Schachtel hin und sagte: „Versuch den hier. Du musst ihn schwingen.“ Ich schwang den Stab und Ollivander sagte sofort: „Nein…Nein…Und der?“ Erneut schwang ich und Mr. Ollivander riss mir den Stab praktisch aus der Hand. „Der hier?“ Ich schwang ihn und plötzlich leuchtete der Stab hell und Funken stoben aus seiner Spitze. „Ja, Ebenholz und Phönixfeder, 11 einhalb Zoll lang, sehr schwingend. Eine gute Wahl!“ Ich lächelte und Professor McGonagall bezahlte. Wir holten mir noch die Bücher, Zutaten für Zaubertränke, Schreibfedern und Pergament, Umhänge, einen Kessel und zum Schluss gingen wir noch zu Eeylops Eulenkaufhaus. Ich hatte mir eine kleine Schleiereule ausgesucht, die ich Fly nannte. *Zeitsprung* Es war so weit. Es war der 1. September und zusammen mit Mum stand ich am Bahnhof King’s Cross. Professor McGonagall hatte uns erklärt wie man auf das Gleis kam. Nervös sah ich mich um. Überall wo man hinsah waren Menschen, Erstklässler, ihre Eltern und Geschwister, ältere Schüler und die Rufe der Kinder begleiteten Schreie von Eulen und Fauchen der Katzen. Dampf stieg aus der roten Lock. Zusammen mit Remus und Summer (Profil A) Lupin stieg ich in den Zug. Die beiden waren meine besten Freunde, ich kannte sie seit gut zwei Jahren. *Flashback* Die Vögel zwitscherten, die Sonne schien auf mich herunter und eine leichte Brise wehte umher. Es war ein perfekter Tag um schwimmen zu gehen und genau das tat ich nun auch. Ich legte mich auf das Wasser und ließ mich treiben während ich die Augen schloss und einfach entspannte. Etwas weiter weg hörte ich zwei Stimmen. Ein Mädchen und ein Junge, sie schienen immer näher zu kommen. Ich musste nicht lange warten da konnte ich sie schon verstehen: „Komm schon Remus! Sei kein Spielverderber!“ „Nein, Summer! Ich muss lernen!“ „Du bist gemein!“ Es schien als würden die Kinder über etwas streiten. Jemand sprang zu mir ins Wasser und der Junge sagte genervt: „Man Summer. Pass auf, das Buch wird sonst nass!“ Nicht minder genervt äffte das Mädchen den Jungen nach. Mich schienen sie nicht bemerkt zu haben. Die Neugier siegte also öffnete ich die Augen und musterte die Beiden. Das Mädchen hatte rot-blonde Locken und dunkle Augen und der Junge dunkelblonde Haare und beeindruckende Augen. Sie waren von einem warmen Braun doch in ihnen waren gelbe Sprenkel. Er beugte sich über ein Buch und schien ganz vertieft in seine Arbeit. Das Mädchen bemerkte mich. Sie winkte mich zu sich und bedeute mir ihr nach zu tun. Ich nickte und sie legte eine Hand über die des Jungen, ich tat es ihr gleich bei seiner anderen. Er bemerkte uns nicht. Ich zeigte mit meinen Fingern eine drei. Einen zog ich zurück. 2. Ich zog noch einen weg und dann den letzten. Nahezu zeitgleich zogen wir an den Händen des Jungen, der von der Wucht getroffen hoch gehoben wurde und ins Wasser fiel. Das Mädchen und ich lachten zusammen während der Junge erstmal Luft holen musste. „Summer!“, fuhr er sie an. „Ich bin Amy, und ihr?“, fragte ich plötzlich. Dankbar sah mich das Mädchen an und sagte: „Ich bin Summer und das ist mein Bruder Remus. Ein echter Spaßverderber!“ *Flashback ende* Wir suchten uns ein Abteil zu dritt und schon bald kamen drei andere Jungs herein. Ich mochte sie nicht sonderlich. Sie waren mir zu kindisch, vorlaut und vor allem zu selbstbewusst. Jedenfalls zwei von den dreien. Den letzten bemerkte ich kaum so unscheinbar war er. Das würde noch eine lange Zugfahrt werden… „Erstklässler zu mir! Erstklässler hier rüber!“, rief ein sehr großer Mann mit langem, schwarzem Bart durch die Menge während er mit einer seiner großen Hände herum wedelte. Wir folgten ihm zu einem See. Ich setzte mich zusammen mit zwei anderen Mädchen zusammen in ein Boot, da dass von Summer und Remus schon voll war. „Hey, ich heiße Jessica, aber nenn mich doch Jessie. (Profil B) Und wie heißt du?“, fragte mich ein eher unscheinbares Mädchen. „Mein Name ist Amy. Amy Morgan.“ „Hi Amy. Ich bin Bertha Jorkins.“, stellte sich auch das andere Mädchen vor. „Morgan, Amy!“, rief eine ältere, streng aussehende Hexe meinen Namen auf. Alle Blicke der Großen Halle waren auf mich gerichtet. Nervös durch diese ganze Aufmerksamkeit torkelte ich auf den dreibeinigen Stuhl zu und setzte den viel zu großen Hut auf. „Ah, Amy. Slytherin scheidet aus, dafür bist du nicht listig genug… Gryffindor ist auch raus, Mut ist nicht deine Stärke… Du hast Talent. An einem großen Herz mangelt es dir aber auch nicht, oh nein… Ja, ich weiß! HUFFLEPUFF!“, schrie der Hut aus. Der Tisch in der Mitte applaudierte auf und schnell lief ich auf ihn zu. Zu schnell. Einer meiner Schnürsenkel war auf gegangen und ich mit meinem Glück stolperte volle Kanne darüber. Lachen erschallte in der Halle und mit hochrotem Kopf lief ich zu meinem Tisch. *Zeitsprung* Seine Sicht: Ich war gerade auf dem Weg in die Bücherei da hörte ich eine Stimme. Sie war tief und ölig. Als ich um die Ecke bog sah ich Amy wie sie von einem Slytherin gegen die Wand gedrückt und bedroht wurde. „Na, hat es dir die Sprache verschlagen, du Schlammblut?“, fragte wie ich nun erkannte Lucius Malfoy. Als er das letzte Wort aussprach spuckte er ihr ins Gesicht. Amys Augen waren vor Schreck geweitet und sie zitterte am ganzen Körper. Sie schienen mich beide nicht bemerkt zu haben also ich schlich mich an sie heran, meinen Zauberstab bereit. „EXPELLIARMUS!“, rief ich und Malfoys Zauberstab landete in meiner Hand. Wütend drehte er sich zu mir um und ich konnte den Abscheu in seinen Augen erkennen. „Lass sie los, Malfoy!“, knurrte ich bedrohlich. Ich war nur schwer beherrscht, denn niemand, NIEMAND bedrohte meine Amy! „Was dann?“, fragte dieser Schleimer provozierend. „Weg von ihr!“, sagte ich erneut, diesmal lauter. Er lachte nur, näherte sich Amy und gab ihr eine saftige Backpfeife. Ich dachte, dass man das Knallen noch Kilometer weit hören konnte. Malfoys Verhalten brachte das Fass zum Überkochen. Ich lief die letzten Meter auf ihn zu und schlug ihm mit der Faust mitten ins Gesicht. Er torkelte zurück und hielt sich seine Nase, aus der warmes, rotes Blut floss. „Du wagst es!“, drohte er mir. „Soll dass eine Drohung sein?“, fragte ich. Wir hörten Schritte und Malfoy verschwand nachdem ich ihm seinen Stab widerwillig zurück gab. „Amy, alles ok?“, fragte ich sie besorgt. Ihre Haare waren grau, ähnlich ihren Augen. Sie nickte kurz. Ich half ihr auf und als ich bemerkte dass sie kaum laufen konnte nach diesem Schock hob ich sie leichter Hand hoch und trug sie zum Hufflepuff-Gemeinschaftsraum. Ihre Haare wurden derweil pink, ihre Augen eher fliederfarben. „Danke!“, sagte sie erneut und ein großes, ehrliches Grinsen legte sich auf ihre wunderschön geschwundenen Lippen. Sie ließ ihre Haare wieder rot und ihre Augen grün werden dann schlüpfte sie durch die Tür außerhalb meiner Sichtweite. Noch lange spukte sie mir durch den Kopf. Deine Sicht Bevor ich meinen Gemeinschaftsraum betrat änderte ich schnell meine Haarfarbe, die während ich hierher getragen wurde zu rosa übergewechselt hatte. Noch lange dachte ich darüber nach, was das zu bedeuten hatte? Ehe ich mir weiter den Kopf zerbrechen konnte kam Amos Diggory, ein guter Freund zu mir. *Zeitsprung* Es war einige Zeit vergangen und ich saß gerade auf der Tribüne des Quidditchfelds. Ich hatte mich neben Remus gesetzt, da Jessie und seine Freunde ja spielten. Es waren Rawenclaw gegen Gryffindor, diese Konstruktion war immer spannend. Schon ging es los und Jessie und James erhoben sich anmutig hoch in die Luft. Während sie da schwebten und nichts taten warfen beide Mannschaften einige Tore, doch plötzlich ging Jessie in einen steilen Sturzflug direkt auf mich zu. Nein, aber direkt vor mich, denn dort schwebte gerade der goldene Schnatz. Ich wollte Jessie noch warnen, doch es war zu spät. Ein Klatscher traf sie mit voller Wucht gegen die Schulter und sie umschloss den Schnatz und kippte vom Besen – ohnmächtig… „SIEG FÜR RAWENCLAW! 250:100!“ Remus hielt beruhigend meine Hand, wenn er es nicht täte wäre ich vermutlich durchgedreht vor Sorgen um Jessie. Mit der Zeit waren wir gute Freunde geworden, genauso wie mit den Rumtreibern, die ich durch Remus näher kenne. Ich mag sie alle bis auf Peter Pettigrew. Er ist talentlos, unhöflich, dumm, feige und ein elender Mitläufer. (Nichts gegen ihn ;) ) *Zeitsprung* Viele Jahre waren vergangen und ich hatte alle meine Freunde aus den Augen verloren. Als ich meinen Abschluss hatte habe ich eine Ausbildung zur Heilerin gestartet, abgeschlossen und Dumbledore zugestimmt, als er mich als Kräuterkunde-Lehrerin anwarb. Seitdem unterrichtete ich in Hogwarts und war Hauslehrer von Hufflepuff. Ich war glücklich doch etwas fehlte in meinem Leben. Lange dachte ich darüber nach und dann kam ich zu dem Schluss. Liebe. Ich hatte alle meine Freunde aus den Augen verloren und hatte nun meine Kollegen und die Schüler. Nicht zu vergessen waren die Pflanzen. Dieses Jahr änderte dies sich, es war Harry Potter 3.‘s Jahr, vor einiger Zeit war Summer zu uns gestoßen und hat Professor McGonagall abgelöst und dieses Jahr besuchte uns jemand mit dem ich nun gar nicht gerechnet habe. Als Verteidigung gegen die dunklen Künste Lehrer war dieses Jahr Remus Lupin! Glücklich wie ich war fiel ich ihm um den Hals und ein Kribbeln machte sich in mir breit. Was war das denn? Remus erwiderte die Umarmung und wir begrüßten uns überschwänglich. Ich begutachtete mein Haar und tatsächlich. Es war nicht mehr rot sondern eher lila-pink. Schnell änderte ich dies, bevor es noch jemandem auffiel. Seine Sicht: Da war sie. Meine Amy. Ich hatte gehört dass sie jetzt in Hogwarts arbeitete und Hauslehrerin von Hufflepuff war, doch niemand hatte erwähnt wie sehr sie sich verändert hatte. Statt meiner besten Freundin, der schüchternen, zaghaften, süßen Amy, die naive, stand hier eine fröhliche, aufgedrehte, enthusiastische Amy. Sie war gewachsen und trotzdem überragte ich sie mit gut einem Kopf, (selbst wenn sie Schuhe an hatte) sie hatte sich die Haare geändert, jetzt trug sie einen dunkelroten Pferdeschwanz, mit grasgrünen Augen, die aber nun mit eisblauen Sprenkeln versehen waren. Sie war noch hübscher als früher und das war sie schon zu unserer Schulzeit. Wie ich sie vermisst hatte. Die letzten Jahre waren der echte Horror, ich hatte zu tun, sie hatte ebenfalls zu tun, sie war zwar im Orden aber immer hier in Hogwarts und wir haben uns kaum erreicht. Doch nun war sie hier und ich würde sie nicht mehr gehen lassen. Ich mochte sie schon immer und jetzt wo ich sie hier umarmte fiel mir dieses Kribbeln in meinem Bauch auf, es fühlte sich an als würden tausend Schmetterlinge darin fliegen und mein Bauch stülpte sich über meinen Kopf. Langsam beugte ich mich zu ihr runter, meine Augen blickten in ihre und ihre in meine. Sie schloss ihre und ich tat es ihr nach. Meine Hände lagen an ihrer Hüfte und ihre um meinen Hals und gerade berührten sich unsere Lippen, da hörten wir Schritte und schreckten auseinander. Schnell verschwand sie mit der Begründung zum Essen zu gehen, denn heute war der erste Schultag. Etwas verwirrt folgte ich ihr kurz später. Deine Sicht Verwirrt setzte ich mich auf meinen Platz zwischen Summer und Remus, der kurz nach mir die Halle betrat. Ich hatte als wir uns fast küssten so ein Kribbeln im Bauch und in mir hatte alles geschrien: „KÜSS MICH! KÜSS MICH DU IDIOT!“ Was war nur los mit mir, ich war doch nicht verliebt in Remus? Meine Haare wurden automatisch meeresblau, das wurden sie immer wenn ich nachdenklich war. Wenn ich schlecht drauf war schwarz, wenn etwas weh tat grau bis schwarz, wenn ich wütend war feuerrot (ich meine echt knalliges Rot!) wenn ich glücklich war gelb oder blond und normal braun oder blutrot. Was verliebt war, so vermute ich war rosa, das würde es jedenfalls bei mir erklären wieso sie bei mir eben wieder rosa waren. Grün wurden sie wenn ich lüge. Beim Essen schob mir Remus ein Zettel zu. Darauf stand: „Heute, 21:00 in der Eulerei. Wir müssen reden“ Noch bevor ich etwas erwidern konnte erklärte Dumbledore das Essen für fertig und wir wurden Weg geschickt. Kaum das ich mich versah war Remus verschwunden. Ich schluckte und lief wie gesagt zur Eulerei. Pünktlich fünf Minuten zu spät kam ich an und erwartete Remus, der an einem Fenster lehnte und weit in die Ferne starrte. „Hey.“, sagte ich kleinlaut. „Hi, Amy.“ Wie er meinen Namen sagte jagte es mir einen Schauer über den Rücken. „Das vorhin…Mit dem Kuss…“ Ich wartete. „Wir können das Vergessen wenn du willst. Ist ja eh nichts passiert…“ „Willst du es denn vergessen?“, fragte ich leise und sah ihm tief in seine einzigartigen Augen. Er starrte zurück und flüsterte: „Nein… Geschweige denn könnte ich das jemals…“ Ich blickte ihn selig lächelnd an. „ich auch nicht!“, sagte ich nicht weniger leise. Ich bemerkte gar nicht wie nahe wir uns standen. „Du bist wunderhübsch, Amy!“, gestand mir Remus. Ich wurde rot und hoffte das es zu dunkel war dass er es sah. „Danke…“, murmelte ich verlegen. Mit Komplimenten konnte ich noch nie besonders gut umgehen. Plötzlich überbrückte Remus den Abstand zwischen uns und legte seine Lippen auf meine. Diesmal war niemand da der uns störte und mein Verstand schaltete sich schon schnell aus. Meine Arme legte ich hinter seinen Nacken und er umfasste meine Taille und zog mich enger an ihn heran. Dort standen wir also, küssen in einander verschlungen, während der Mond auf uns schien in Mitten von Eulen und deren Hinterlassenschaften. Wie romantisch. XD „Ich liebe dich Remus!“, flüsterte ich leise. „Ich seh’s!“, grinste er und zeigte auf mein Haar. Verblüfft sah ich es an, es war knallpink. Ich küsste Remus erneut, doch dieser beendete den Kuss schnell. „Ich liebe dich auch, Amy. Schon lange!“ Da küsste er mich und wir küssten uns noch lange weiter. Es gab schon einige Spekulationen wieso Remus und ich zusammen so spät abends in s Schloss kamen doch das war nichts zum nächsten Morgen, wo Remus und ich Hand in Hand zum Essen kamen und die ganze Halle anfing zu tuscheln. *Zeitsprung* Remus und ich waren glücklich zusammen, ich war dem Orden erneut beigetreten und nun saßen wir zu zweit, küssend in meiner Wohnung. Der Mond schien und wir lagen, Remus über mir auf der Couch vor dem brennenden Feuer. Plötzich stand Remus auf und ging vor mir in die Hocke. Er zauberte ein samtrotes Kästchen hervor und sagte: „Amy Morgan, du bist eine wundervolle Hexe, so talentiert, hübsch, schlau, nett, lustig und naiv wie kaum jemand. Außerdem bist du meine beste und feste Freundin und ich bin dir unendlich dankbar dafür. Willst du mich aber zum glücklichsten Mann der Welt machen und meine Frau werden?“ In mir stiegen Tränen auf, so süß war das von ihm. Ich fiel ihm um den Hals und sagte: „Ja! Ja, Remus, ich will! Und wie!“ Er steckte mir den Ring an und wir küssten uns wieder. Ich blieb während Harrys 7. Jahr in Hogwarts und hielt die Stellung um die Schüler zu beschützen. Es war nicht leicht und Remus und ich sahen uns kaum denn wenn Alecto und Amycus Carrow mitkriegen würden das ich mit einem Werwolf verheiratet war würden sie durch drehen. So gut es ging half ich den Schülern, sich zu verstecken oder ich gab ihnen Nachsitzen während sie gerade Unterricht bzw. Nachsitzen bei den Carrows hätten. Häufig stellte ich mich auch freiwillig zur Verfügung statt von Schülern, sodass sie mich folterten statt Schülern. Mir machte das herzlich wenig aus, denn ich wusste sie würden mich nicht töten und der Krieg würde kommen. Wir würden siegen. Mit dieser Hoffnung im Herzen hielt ich aus, jede Schmerzen. (Sorry, musste gerade sein  ) Ich war gerade im Raum der Wünsche, den Schülern Speisen bringen (ja ich wusste von ihrem „Flüchtlings-Lager“ und half ihnen, eine echte Hufflepuff eben ;-) ) da tauchte Neville Longbottom auf. „Schaut mal wen ich mit gebracht habe!“, rief er. Seamus Finnigan, ein Gryffindor antwortete: „Hoffentlich kein Essen von Aberforth! Amys Essen schmeckt eh viel besser!“ Ich lachte leicht, was weh tat wegen der ganzen Wunden die ich hatte. Neville ging kichernd zur Seite und heraus kam nicht Essen von Aberforth sondern Harry, Ron und Hermine. Schnell lief ich zu ihnen und drückte Harry an mich. Ich war so etwas wie seine Tante, dass sagte er jedenfalls immer und ich war glücklich ihn lebend zu sehen. „Amy!“, lachte Hermine nervös. „Was macht ihr hier? Seid ihr verrückt hier her zu kommen? Wenn die Carrows euch sehen dann seid ihr tot!“, fragte ich. Harry antwortete für ihn und seine Freunde. Er sprach zu allen hier im Raum: „Wir müssen etwas finden. Es hat mit Rawenclaw zu tun.“ Luna Lovegood „opferte“ sich Harry in den Rawenclaw-Gemeinschaftsraum zu führen während Hermine mir antwortete: „Wir waren auf der Suche nach Horkruxen, die Voldemort geschaffen hat. Dumbledore hat Harry im letzten Jahr davon erzählt. Harry hatte vorhin eine Vision in der er Rawenclaw gesehen hat. Wir denken das das ein Horkrux ist.“ Ich nickte. „Rawenclaws Diadem…“, flüsterte ich. Hermine nickte sagte aber: „Ich dachte es sei für Jahrhunderte verschwunden?“ „Nein, es ist im Raum der Wünsche. Ich war dort häufig mit den Rumtreibern!“, erklärte ich lächelnd auf Hermines verwirrten Blick. Wieder flüsterte ich mehr zu mir selbst als zu anderen: „Der Krieg wird beginnen…Hier…Heute Nacht…Es ist unvermeidbar!“ Traurig nickte Hermine ehe sie sich los machte auf die Suche nach Ron. Ich blieb im Raum und begrüßte die Ordensmitglieder die kamen um zu kämpfen. Bis einer kam… „Remus!“, schrie ich und rannte auf den… nein, MEINEN Mann zu. Ich schlang meine Arme um ihn. „Du lebst noch!“, freute ich mich. Hand in Hand gingen wir hoch zum Astronomie-Turm von dem wir kämpfen. Wir hatten eine gute Übersicht über die ganzen Anhänger von Lord Voldemort. „Dean!“, schrie ich einem dunkelhäutigen Jungen mit langen Beinen zu. Fragend sah er mich an: „Sag McGonagall ein oder zwei helfende Hände mehr würden nicht schaden!“ Kurz darauf erschien Kingsley Shacklebolt um uns zu helfen. Vor mir erschienen plötzlich Lestrange und Dolohov und Maicnair auf einmal. Dolohov wendete sich Remus zu und Bellatrix und Maicnair kämpften gegen mich. Kingsley war hinter sie getreten und feuerte den Todesfluch auf Bellatrix ab, während ich Maicnair erledigte. Erschöpft sank ich an der nächsten Wand hinab und rieb mir die Schläfen. Blut floss über meine Stirn, doch das war egal. Ich wollte nur noch überleben. Zusammen mit Remus… Remus… Dann wurde alles schwarz… Um mich herum hörte ich weinende Leute. Was war denn hier los? Fragte ich mich. Ich versuchte die Augen zu öffnen, zu reden doch mein Körper war außer Kontrolle. Nach einer Ewigkeit schaffte ich es meine Augen zu öffnen und erblickte Remus direkt neben mir sitzen. Er hielt die Hände vor den Kopf und weinte, außerdem waren hier noch Harry in den Armen von Ginny, Mrs. Weasley und ihre ganze Familie, Hermine war ebenfalls dort und Summer Lupin und Sirius Black leisteten uns ebenfalls Gesellschaft. (Profil A) „Was … los?“, krächzte ich. Alle schreckten auf und Remus sah mich aus Tränenverschmiertem Gesicht an. „Amy… Du lebst!“ Er schlang seine Arme um mich und wirbelte mich herum. „DU lebst! Ich dachte du wärest TOT!“ Ich versiegelte unsere Lippen mit einem innigen, gefühlvollen, zärtlichen, langen Kuss. „Ich liebe dich auch, Remus!“, grinste ich. *Zeitsprung* Einige Jahr waren seit der Schlacht vergangen und ich stand gerade zusammen mit Remus auf Gleis neun dreiviertel. Unsere Zwillinge Ashley und Annabella (Bella) würden heute nach Hogwarts kommen. Als der Zug um die Ecker verschwand küsste ich meinen Mann und zusammen apparierten wir nach Hogwarts. Remus war vgddK Lehrer und ich Kräuterkunde Lehrerin und jüngste Schulleiterin die Hogwarts jemals hatte. Happy End Das war deine Story. Ich hoffe sie hat dir gefallen und du lässt mich eine Rückmeldung da. ;)