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Die Statistik vom Quiz

Twilight – Give me all your love

29.8 % der User hatten die Auswertung: Du bist Profil A. Dein Name ist Sarah Ravens. Deine Mutter hat dich verlassen als du noch ein Baby warst und darum lebst du seit einer gefühlten Ewigkeit bei deiner Großmutter. Du bist außergewöhnlich hübsch und darum fallen allen Jungs die Augen aus dem Kopf, wenn du vorbeigehst. Aber du bist nicht glücklich, denn du fühlst dich alleine und im Stich gelassen von deiner Mama. Da du nie eine richtige Freundin hattest muss deine Oma immer als Aushilfe herhalten. Deine Geschichte Mitten in der Nacht torkelst du betrunken von einem Fest nach Hause und denkst über dein eintöniges Leben nach. Plötzlich rempelt dich etwas Großes, Schwarzes fest an der Seite an, aber da es finster ist kannst du nicht erkennen, was es ist. Erschrocken rappelst du dich auf und rennst so schnell du kannst in den nächsten Laden, doch bevor du überhaupt zwei Schritte machen kannst hat dich dieser Mann – so vermutest du – schon wieder eingeholt. Endlich kannst du die Gestalt sehen die vor dir steht, denn der Schimmer des Mondes, der sich zuerst hinter einer Wolke versteckt hatte erhellt sein Gesicht. Wie du ganz richtig vermutet hast, ist es ein Mann. Überwältigt taumelst du zurück, denn mit so etwas hast du nicht gerechnet. Vor dir steht das schönste Geschöpf das du je gesehen hast. (Noch schöner als du kaum zu glauben! ;) ) Als du zu ihm aufschaust lächelt er. Der Mann den du für ein Model gehalten hast wirbelt so schnell herum dass man nur noch eine Staubwolke sieht und du weist nicht wohin er verschwunden ist. Doch im selben Moment spürst du einen stechenden Schmerz am Ellenbogen. Mit schmerzverzerrtem Gesicht betrachtest du die sichelförmige Wunde. Du siehst aber kein Blut fließen und das wundert dich. Im nächsten Moment brennt dieser Riss so sehr das deine Knie nachgeben und du dich schreiend und kreischend auf dem Boden windest. Doch keiner kommt dir zu Hilfe und so flüchtest du dich in eine Hütte nahe eines Sees, wo du drei ganze Tage diese Qualen erträgst. Als du endlich etwas anderes fühlen kannst als das, bemerkst du dass du dich verändert hast. - Zeitsprung – Gerade irrst du durch die Gegend irgendwo im Nirgendwo von Kanada, um zu jagen. (Was aus dir geworden ist willst du niemals denken geschweige denn das Wort in den Mund nehmen. Am Anfang konntest du dich kaum kontrollieren und immer wenn du einen Menschen rochst, bist du ausgeflippt. Doch irgendwie hast du es doch geschafft in deinen bisher rund 200 Jahren keinen einzigen Menschen zu töten oder auch nur zu beißen. Du wolltest einfach kein Monster sein. Darum ernährst du dich ausschließlich von Tieren, die du auch niemals ganz tötest, sondern immer nur bis zur Hälfte aussaugst, damit sie weiterleben können.) Du schnupperst und kannst im Süden deutlich einen Puma oder Luchs riechen, also folgst du dem Geruch und schon bist du da. Der Puma, wie du vermutet hast, hat dich nicht bemerkt, denn er liegt auf der Lauer und du hast mittlerweile gelernt dich ganz leise heran zu pirschen. Mit einem Sprung landest du auf seinem Rücken und beißt ihm in den Nacken. Als du gestärkt bist machst du dich auf um deine alten Freunde die Cullens zu besuchen. Vor langer Zeit hast du dich mal ihnen angeschlossen, aber das Familienleben, wo alle glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensenden sind und diesen Quatsch, das ist einfach nichts für dich, wo du noch nie einen Freund oder auch nur einen Gefährten gehabt hast. Gelangweilt trottest du – sofern man bei Vampiren von trotten sprechen kann – dahin, bis auf einmal deine Nase Alarm schlägt. Irgendein ekelhafter Gestank den du noch nie gerochen hast, liegt in der Luft. Tja, weil es das Schicksal halt immer gut mit dir meint, im nächsten Moment weißt du auch schon woher er kommt. Vor dir steht ein junger Mann, in deinen Augen nur ein kleiner Junge. Angewidert blickst du zu ihm hoch, denn er ist mindestens dreißig Zentimeter größer als du. Er schaut zurück, wie wenn er noch niemals irgendetwas gesehen hätte, gerade dass ihm nicht der Mund aufgeklappt ist und er gesabbert hätte. Dann fällt er vor dir auch noch auf die Knie, als wolle er dir einen Heiratsantrag machen. „D – D – Du …“ bringt er hervor. „Na toll“, denkst du. „Noch so ein Freak der mich für einen Engel hält.“ Denn das ist normaler Weise die Reaktion auf dich. Du starrst ihn nur grimmig an, aber er starrt nicht zurück, sondern vergöttert dich förmlich. Gerade willst du ihm an die Kehle springen, da es dich maßlos aufregt, wenn Leute immer so oberflächlich sind, aber da springt er auf, rennt auf dich zu und drückt seine Lippen einfach auf deine. Zuerst willst du ihn ja wegdrücken, aber deine Muskeln, auf die sonst immer Verlass ist, waren nicht so stark wie an allen anderen Tagen, obwohl du gerade „gegessen“ hast. Darum merkt er deinen Widerstand gar nicht. Kochend vor Wut fragst du dich selbst was eigentlich mit diesem Typen los ist, der so abstoßend roch und wie du ihn am besten umbringen kannst, wenn er mit diesem Schwachsinn fertig ist. Der arme Kerl, denn da fielen dir viele Möglichkeiten ein. Einmal ein kleiner Tritt und schon ist er hinüber… Aber plötzlich ändert sich deine Meinung und du bist einfach willenlos. Stürmisch erwiderst du seinen Kuss, obwohl du rein gar keine Ahnung hast was mit dir los war, eigentlich kannst du dich ja beherrschen, aber jetzt! Bis heute weist du nicht was dich dazu gebracht hat. Am Schluss nimmt er leicht seine Lippen von deinen und schaut dich an. Er lächelt und du grinst zurück, du hast keine Ahnung, wie du das noch zusammenbringst, denn du hast seit Ewigkeiten nicht mehr gelächelt. „Jacob“, flüstert er und streckt dir seine Hand hin. Widerwillig nimmst du sie und antwortest verlegen, was für dich eher selten der Fall ist: „ Hi, ich bin Sarah. Ähh… Wieso hast du mich gerade geküsst?“ „Hm. Das ist eine etwas längere Geschichte. Aber ich kann sie dir gern erzählen, wenn du willst“, bemerkt er. „Nur zu, ich bin ganz Ohr.“ „Also, das mag zwar komisch klingen, aber ich bin ein Werwolf. Und Werwölfe können sich immer auf eine bestimmte Person … prägen. Also das heißt wenn man sie sieht, ist alles anders. Alles dreht sich nur um sie und man möchte alles für sie tun, und alles für sie sein. Man wird nicht mehr von der Schwerkraft der Erde angezogen, sondern von ihr. Und, naja, ich denke ich hab mich gerade auf dich geprägt. Es tut mir Leid wenn ich dich zuerst etwas überrumpelt habe, aber ich hatte gerade so einen Drang dich zu küssen und … Sei bitte nicht beleidigt oder so. Natürlich verstehe ich wenn du dich nicht sofort in mich verliebst und ich werde dich auch zu nichts zwingen, aber was nicht ist kann ja noch werden …“, plappert er. Du bist dir nicht sicher was er dann noch sagt, denn du hörst ihm gar nicht mehr richtig zu. Deine Gedanken sind ganz wo anders. „Aber ich kann nichts mit dir zu tun haben, geschweige denn dich lieben. Ich würde dir wehtun, denn du bist ein Mensch, naja, oder zumindest zum Teil. Es tut mir leid, ich kann dir nicht sagen, warum, denn das würde mein Ende bedeuten. Dann musst du dich eben auf jemand anders … prägen, weil ich kann das nicht zu lassen. Entschuldigung“, unterbrichst du ihn, was auch immer er gerade gesagt hat. Mit zerbrechlicher Stimme gibt er zu: „Ich weiß aber schon was du bist, Sarah und es ist mir egal. Ja, du bist ein Vampir, na und? Du musst dich ja auch nicht in mich verlieben, wir können ja befreundet sein, wenn du das willst. Mir ist alles egal, Hauptsache du bist glücklich!“ Ein wenig perplex lächelst du ihn an. „Ja, wir können es versuchen.“ Zeitsprung Seitdem du Jacob kennen gelernt hast, sind mittlerweile zwei Jahre vergangen. Du hast dich in ihn verliebt und ihr wart das schönste Paar von ganz La Push. Du hast dich noch nie stärker gefühlt, denn nun weist du was deine Welt ist. Ihr gehört zusammen wie Pech und Schwefel, Sonne und Mond und Tag und Nacht. Auch wenn es manchmal abstoßend ist, dass er so übel riecht, aber daran hast du dich auch schön langsam gewöhnen können. „Hey, Jake!“, rufst du als er mal wieder von einem Streifzug als Wolf nach Hause kommt. Ihr habt euch zusammen ein kleines Häuschen am Waldrand gebaut, mit schön großem Schlafzimmer wie du es gerne hast und natürlich mit begehbarem Kleiderschrank. Du rennst ihm entgegen und stürzt dich in seine Arme. Er fängt dich auf und flüstert: „Hey, ich hab dich vermisst, Süße!“ Zärtlich nimmt er dich in die Arme und trägt dich in euer kleines Häuschen. Drinnen angekommen setzt er dich aufs Sofa. Du umarmst ihn und er legt seine Lippen zärtlich auf deine. Zuerst küsst ihr euch vorsichtig, dann immer leidenschaftlicher. „Ich liebe dich“, nuschelst du. „So wie ich dich liebe.“, äußert er. Ihr küsst euch und Jacob trägt dich in euer Schlafzimmer. Dort legt ihr euch gemeinsam hin und er berichtet dir von seinem Ausflug. Es scheint so als wollte irgendjemand die Cullens angreifen und sich Bella, die beste Freundin von Jacob, schnappen. Natürlich wollt ihr helfen aber Bella glaubt wieder mal es sei zu gefährlich für Jake. „Aber Schatz, ich will kämpfen. Ich kann ihnen helfen!“, spricht er. Du kannst es ihm nicht verdenken und so willigst du ein ihm zu helfen. Ihr plaudert immer weiter und plötzlich ertönt ein lautes Schnarchen. Am nächsten Morgen sitzt du am Bettrand und wartest geduldig bis er aufwacht. Als das endlich der Fall ist und er langsam munter wird, ertönt gerade ein lautes Heulen draußen von der Küste und du kannst riechen, dass es Sam ist. Sofort springt Jacob auf und zieht seine Klamotten aus, denn das Heulen war ein Befehl dass er sofort kommen muss. Er wirft dir noch schnell einen Handkuss zu und ruft: „Ich liebe dich Süße, vergiss das nicht!“ Schon rennt er aus eurem Häuschen und verwandelt sich im Sprung. Du schaust ihm noch eine Weile lang stolz nach, bis du dich dann entscheidest den Abwasch zu machen. Für einen Vampir wie dich ist das natürlich kein Problem und nach 15 Sekunden bist du fertig. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt Jacob zurück und schlägt fasst die Tür ein vor lauter Aufregung. Er hat nur eine kurze Hose an, als er auf dich zustürzt und dich drängend küsst. Beunruhigt fragst du: „Was ist denn los, Jacob?“ Er antwortet dir nicht gleich, sondern sucht sich zuerst ein Shirt und zieht es an. Schlussendlich antwortet er: „ Sie kommen! Eine Vampir Frau namens Victoria hat eine Neugeborenen Armee erschaffen um die Cullens zu vernichten, besonders Bella. Sam hat beschlossen ihnen zu helfen und wir sollen mit ihm das Selbstmordkommando ausführen. Aber ich hab gesagt, ich lass dich hier nicht ganz allein zurück, ohne irgendwelchen Schutz und darum hab ich gesagt dass ich auch hierbleibe und - …“ „Nein, wieso, ich will auch kämpfen und ich weiß das du auch für dein Leben gern mit willst also ziehen wir beide in die Schlacht, denn dann ist es erstens weniger gefährlich für Bella und zweitens weniger gefährlich für uns. Wir sind nur zusammen stark, schon vergessen? Und Bella ist doch deine beste Freundin, oder? Die kannst du doch nicht im Stich lassen“, unterbrichst du ihn. „Ja, aber wie willst du das anstellen, du kannst doch gar nicht kämpfen.“ „Dann frag ich einfach die Cullens, die werden mir das schon irgendwie beibringen. Und jetzt lauf zu Sam und berichte ihm das. Ich fahre inzwischen zu Bella.“ Damit ist das Gespräch beendet und du bindest dir noch schnell einen Schal um, dann spurtest du zu eurem Auto, das Jacob aus Müllhalden Teilen zusammengeflickt hat und machst dich auf zu deinen alten Freunden. Du machst dich gerade fertig für den Kampf und ziehst dir ein altes löchriges T- Shirt über. Jacob ist schon auf der Lichtung die dafür vorgesehen ist und Edward drückt sich mal wieder, der alte Feigling. Kaum dass du die Haustüre zugeschlagen hast, spurtest du schon los. Auf der Lichtung angekommen erblickst du die Cullens und winkst ihnen zu. Du stellst dich neben deinen Schatz und vergräbst die Hand in seinem Fell. Einmal bist du auf ihm geritten; es war ein total cooles Gefühl, fast so als wenn du als Vampir selbst rennst. Die anderen Vampire und du verstecken sich hinter den Bäumen und die Werwölfe verziehen sich in die Berge um nachher einen Überraschungsangriff zu starten. Du streckst die Hand nach Jake aus und er winselt leise als er sich von dir entfernt. Neugierig starrst du gerade aus und erblickst nach längerem Hingucken ca. 19 Paare blutroter Augen. Dieser Anblick erinnert dich an dein früheres Leben und wie du es verloren hast, doch du blickst nicht mehr traurig sondern auch leidenschaftlich darauf zurück, denn du siehst es so, wenn du dieses Leben nicht verloren hättest, hättest du Jacob nie kennengelernt und dieser Gedanke bereitet dir Kummer. Langsam wendest du dich wieder der Wirklichkeit und den immer näherkommenden Gestalten zu. Emmett und Jasper machen sich schon untereinander aus wer wem gehört. Du konzentrierst dich auf eine kleine Schwarzhaarige in der Mitte. Mit der wirst du leicht fertig, denkst du. „Viel Glück euch allen!“, wünscht du den Cullens und umarmst sie einen nach den anderen kurz, bis auf Rosalie, denn sie konntest du noch nie leiden, da du hübscher bist als sie und sie deshalb eifersüchtig auf dich ist. Nach einer Weile ist die Armee bei euch angekommen und sucht mit den Augen nach euch, aber sie können euch nur riechen, da ihr euch so gut versteckt habt. Dann gibt Jasper das Zeichen und ihr springt nach vorn. Du schnappst dir die Schwarzhaarige und hast diese auch bald auseinander gerissen. Es sieht so aus als ob ihr auch ohne die Wölfe gewinnen könntet, doch schon rennen sie ganz leise von dem Berg herunter und stürzen sich auf die Neugeborenen. Du bekommst gerade noch mit wie Jake einen fasst, der sich aber umdreht, ihn um die Mitte fasst und seine Hände zusammendrückt. Dein Freund – oder besser gesagt Gefährte – jault auf und stürzt zu Boden. „Nein!“, kreischt du und reißt dem Neugeborenen den Kopf herunter. Trotz deiner Vampir Kräfte bewegst du dich langsam und siehst alles wie durch einen Schleier. Behutsam schmiegst du deinen Kopf an sein Nacken Fell und schreist: „Carlisle, ich brauche Hilfe, schnell!“ Dr. Cullen kommt auf dich zu und sagt beschwichtigend: „ Das ist nicht so schlimm, seine Wunden heilen schnell, ich komme dann und verarzte ihn. Bring ihn nach Hause, Sarah!“ Gerne befolgst du seinen Befehl, nimmst Jake in die Arme und trägst ihn zu eurem Häuschen. Du kannst dir vorstellen, welche Qualen er erleidet und nimmst beunruhigt seine Pfote. Nach etwa einer Stunde des unerträglichen Leidens in seinen Augen, öffnet sich die Tür und Dr. Cullen betritt den Raum. Du gehst raus, weil du es nicht ertragen kannst zu sehen wie Jacob noch mehr Schmerzen erleiden muss. Ein erstickter Schrei dringt durch das geöffnete Fenster eures Schlafzimmers. Trotz des leisen Tons hörst du dennoch was er bedeutet. „Sarah!“, hatte Jake geschrien. Sofort stürmst du hinein und setzt dich vor seinem Gesicht auf den Boden. „Ja?“, flüsterst du. „Ich weiß, dass es nicht gerade ein passender Zeitpunkt ist, aber ich hab mir gedacht jetzt oder nie…“, wispert er und verstummt plötzlich. „Spuck es schon aus.“ „Also gut. Sarah Ravens, ich liebe dich von ganzem Herzen und ich verspreche dich nie zu verletzten geschweige denn dich zu verlassen. Ich werde dich immer lieben, bis in alle Ewigkeit. Willst du mich heiraten?“ Mit großen Augen blinzelst du ihn an. Das meint er doch nicht ernst, oder? - denkst du. Von so etwas hast du immer geträumt – wenn auch nicht in der Nacht. „Ja, natürlich will ich, mein Schatz!“, willigst du ein, fällst ihm in die Arme und drückst ihm einen zärtlichen Kuss auf die Lippen. Zukunft Endlich weißt du, warum um eine Hochzeit immer so ein Aufstand gemacht wird, denn es war der schönste Tag in deinem bisherigen Leben. Seth war euer Trauzeuge und Emily und Bella eure Brautjungfern. Seit diesem Tag ist eure Beziehung noch enger geworden und da du keine Kinder bekommen kannst habt ihr euch entschlossen ein kleines Mädchen zu adoptieren. Ihr nennt sie Mary, wie deine Großmutter. Und so lebt ihr buchstäblich glücklich und zufrieden bis in alle Ewigkeit.

21.25 % der User hatten die Auswertung: Du bist Profil B. Dein Name ist Sophie Josephine Carter. Du bist 17 Jahre alt, lebst aber immer noch bei deinem Vater, denn deine Mutter hatte vor 7 Jahren einen Autounfall und ist dabei tragischerweise gestorben. Du bist eher klein und kurvig, aber hübsch. Du hast noch nie einen Freund gehabt und wartest schon seit langer Zeit auf den Richtigen. Deinen Papa hast du noch nie so richtig gemocht und deine beste Freundin ist Angela Weber, auch wenn ihr nicht im selben Jahrgang seid. Deine erste Geschichte Schlaftrunken wachst du auf und stolperst durch dein Zimmer, nach dem Lichtschalter suchend. In weiter Ferne ertönt ein lautes Grollen und du machst dich bereit für ein heftiges Gewitter. Du hasst Gewitter ebenso wie Spinnen, Schlangen und ähnliche ekelhafte Tiere. Plötzlich läutet dein Handy mit „Call me mabye“ und du vermutest, dass deine beste Freundin ist. Ähnlich wie du kann sie nicht schlafen. „Hi, So. Ich kann nicht schlafen.“, sagt Angela und somit bestätigt sich dein Verdacht. „Hey, Ang. Ich auch nicht. Sollen wir ein bisschen quatschen, bis das Gewitter vorbei ist?“, fragst du. Ihr habt euch zusammen diese Spitznamen ausgedacht als ihr gerade mal 11 wart und damals fandet ihr sie „endcool“ und seitdem habt ihr sie beibehalten. Immer wenn ihr euch daran erinnert müsst ihr Lachen. „Ja, wollte ich auch gerade vorschlagen“, entgegnet sie. „Hey, Mike plant einen Strand Ausflug nach La Push und ich hab vorgeschlagen, dass du mitkommst, wenn du möchtest.“ Nach kurzer Überlegung antwortest du: „Ja, klar gerne. Würde mich sowieso wieder mal freuen endlich wieder mal baden zu gehen auch wenn das Meer hier reichlich kalt ist. Hast du schon mal die Jungs aus dem Reservat gesehen? Die sind echt schnuckelig.“ „Nein, hab ich nicht, aber Ben ist auch süß. Ich glaube ich bin verliebt in ihn.“ „Das ist ja toll, Ang! Hast du's ihm schon gesagt?“ „Spinnst du, du weißt doch ganz genau, dass ich dafür viel zu schüchtern bin!“ „Ja, klar, man könnte dich mit einem verschreckten Eichhörnchen vergleichen.“ „Hm, deine Freundlichkeit kennt heute wohl wieder keine Grenzen“, jammert sie. Draußen ertönt ein heftiges und lautes Donnergrollen und du schreckst zusammen. Auch Angela fiept leise und plötzlich fängt ihr beide laut zu lachen an. Nach einer gefühlten Ewigkeit ist das Gewitter endlich vorbei und du kannst dich wieder schlafen legen. Aber da es schon acht Uhr morgens und Sonntag ist beschließt du aufzustehen, denn dein Dad ist ein hoffnungsloser Fall was kochen betrifft, er bekommt nicht mal ein einfach Frühstück mit Toast und Marmelade auf die Reihe. Wiederwillig stampfst du hinunter in die Küche, wo dein Vater Ryan sitzt. Er ist ziemlich dick, aber nicht fett. Sein Doppelkinn und seine Mono-Braue ergänzen sich gut. Viele wundern sich wie du so hübsch werden konntest im Vergleich zu ihm. Darauf antwortest du immer: „Tja, was weiß ich. Aber man kann sich seine Eltern nun mal nicht aussuchen, also...“ „Morgen, Dad!“, murmelst du. „Morgen, Sophie. Bist aber spät dran heute, ich warte schon seit einer halben Stunde“, beschwert er sich. „Dad, ich bin nicht deine Bedienung, also sieh dir mal eine Koch Show an, oder lies ein Buch! Du kannst doch nicht so dumm sein und nicht mal ein Brot aufstreichen können. Da nimmt man ein Messer und Butter und fertig! Ich frag mich wie's Mum früher mit dir ausgehalten hat!“, fährst du aus der Haut. Geschockt schaut er dich an, denn normalerweise bist du nicht so reizbar. „Äh, ja klar, Schatz, ich … hm… ja“, stammelt er. Dann steht er auf und poltert zum Kühlschrank. Du siehst ihn verständnislos an und machst dich mit einem Müsliriegel auf den Weg nach draußen. In eurem Garten blühen Tomaten, Erdbeeren, Kartoffeln und Sellerie (ich hab zwar keine Ahnung ob Sellerie wirklich blüht, aber das nehme ich mal an:) ) und du zupfst eine der Blüten runter. Anschließend legst du dich auf eine der Liegen neben dem Pool, den ihr euch letztes Jahr angeschafft habt, was unverständlich ist, denn in Forks regnet es ja so gut wie immer. Trotzdem ist es heute wie durch ein Wunder warm und darum hast du nur ein Top mit Spaghettiträgern an. Du kramst eine Weile in deiner mitgenommenen Tasche, bis du dein Buch „Macbeth“ von Shakespeare findest. Etwas benommen schlägst du die Seite 122 auf und liest noch ein paar Zeilen, bis deine Augenlider langsam schwer werden und zufallen. Du träumst, dass du im Meer schwimmst, irgendwo in Griechenland. Aber plötzlich verwandelt sich das Wasser in Lava, aber dir macht das gar nichts aus, sondern du empfindest das als angenehm. Aus der Lava taucht ein kleiner Welpe auf, der auf dich zu schwimmt und dann leckt er dir wimmernd das Gesicht ab. Auf einmal wirst du mit einem Bein nach unten gerissen in die nie endenden Tiefen des Meeres. „Oh!“, schreist du leise auf als zu erwachst. Vor dir steht deine beste Freundin Angela und blickt besorgt auf dich herab, du musst wohl im Schlaf geredet haben. „Hallo“, sagt sie freundlich. „Hi. Ich hab wohl im Schlaf geredet, was?“ „Geredet ist untertrieben, du hast geschrien. War der Traum so schlimm?“ „Nein, eigentlich nicht, keine Ahnung er hat mich irgendwie an etwas erinnert, aber ich komm einfach nicht drauf was…“, grübelst du. „Ach so. Naja vielleicht fällt es dir ja ein. Aber ich wollte dich eigentlich fragen, ob du Lust hättest morgen mit mir nach Seattle zu fahren? Wir könnten zuerst shoppen gehen und dann schwimmen oder so, es soll ja morgen an die zwanzig Grad kriegen“, schlägt sie vor. „Ja, gerne. Ich glaub ich hab morgen Zeit, ja klingt toll. Soll ich fahren oder willst du?“ „Hm, fahr lieber du, ich glaub mein alter VW schafft die lange Strecke nicht mehr. Es ist ja auch gar nicht peinlich, wenn wir mit deinem Wagen fahren, auf dem lauter `Kommt zu Carters – wir haben das beste Hühnchen in ganz Washington!' - Sticker prunken“, erwidert sie sarkastisch. „Sorry, aber gegen meinen Dad komm nicht mal ich an. Wenn ich die Sticker runterreißen würde, hätte ich jetzt wahrscheinlich nur noch einen kopflosen Körper, der ziellos durch die Weltgeschichte wandelt. Kichernd schlendert ihr ins Haus. Leider ist es schon spät, darum muss Angela auch nach einer Stunde schon heim. „Bis morgen dann“, verabschiedet sie sich und küsst dich auf die Wange. „Ciao“, antwortest du. Missmutig begibst du dich nach oben in dein Zimmer und wirfst dich auf dein Bett. Irgendetwas in dem Traum hat dich an deine Mutter erinnert, aber du kommst nicht drauf was. Nach etwa einer halben Stunde stampfst du wieder die Treppe hinab um zu kochen, denn dein Dad ist da echt ein hoffnungsloser Fall. Du machst Chili con Carne nach dem Rezept von deiner Tante Brigit. Beim Essen erzählst du deinem Vater von dem morgigen Ausflug nach Seattle. „Hey, Dad ich fahre morgen mit Angela nach Seattle. Wir gehen zuerst shoppen und dann baden oder was essen oder so. Du solltest vielleicht eine Pizza bestellen, denn ich werde erst am Abend wieder da sein. Kann ich mir ein bisschen Geld von dir ausborgen? Ich hab meinen letzten Gehalt leider schon aufgebraucht sorry, aber du könntest mir ruhig ein bisschen mehr zahlen, ich bin immerhin deine Tochter oder!“, beschwerst du dich. „Hm, okay. Nimm dir so viel du brauchst, aber du musst es mir verlässlich zurückzahlen, ich hab ja auch keinen Geld Scheißer. Und nein, du bekommst nicht mehr Geld, denn sonst wirst du nur wie andere reiche Teenager, frech und arrogant. Keine Widerrede!“ Genervt verdrehst du die Augen, erwiderst aber nichts, denn sonst kannst du dir das morgen abschminken. Nach dem Essen gehst du wieder hoch in dein Zimmer, ohne vorher abzuwaschen. Du verzichtest auf Zähne putzen und duschen und legst dich gleich mit deinen Klamotten schlafen. In dieser Nacht schläfst du tief und traumlos. Als du am nächsten Morgen aufwachst, bist du schon ganz aufgeregt und du freust dich aufs Einkaufen. Du brauchst unbedingt ein neues Kleid und eine neue Jeans, das alte Zeug ist schon so ausgewaschen und abgetragen. Unschlüssig stehst du vor deinem Kleiderschrank. Was sind die richtigen Klamotten für einen Einkaufsbummel in Seattle? Nach längerem Diskutieren des Für und Wider, das ich hier nicht aufschreibe, entscheidest du dich für einen lila Pulli und eine weiße Jeans. Deine braunen Haare bindest du zu einem Pferdeschwanz zusammen und rennst die Treppe hinab. Gierig schaufelst du eine Portion Lion Cereals in dich hinein und stürmst zur Tür hinaus. Die ersten zwei Stunden Mathe und Biologie vergehen wie im Flug und deine nächste Stunde Sport ist auch nicht so schlimm. In der darauffolgenden Stunde hast du Englisch bei Mr Berty und ihr musstet eine Stunde lang Macbeth gelesen, oh Graus. Dann habt ihr Kunst ist als die Pausen Glocke läutet stürzt du zum Schuleingang wo Angela schon auf dich wartet. Du lächelst ihr zu und gemeinsam geht ihr zu deinem Auto, das schon viele „bewundernde“ Blicke eingeheimst hat. Du schmeißt dich auf den Fahrersitz und Angela setzt sich (ja klar) neben dich. Nach ein paar Minuten lasst ihr Forks hinter und du kannst gar nicht anders als zu lächeln. In Seattle angekommen steigt ihr aus dem Wagen und macht euch auf zu New Yorker. Angela kauft sich eine graue Jeans und du eine blaue. Dazu noch eine T-Shirt mit Amerika Flagge und ein schwarzes Top mit einer Rose drauf. Insgesamt gibst du 60$ (ich hab wirklich keine Ahnung was so T- Shirts in Amerika kosten also sag ich einfach mal irgendwas und hoffe dass das ungefähr passt) aus. Danach geht ihr noch ein bisschen schwimmen, aber das Meer ist eiskalt und das Wetter auch nicht gerade blendend, also vergesst ihr die Sache gleich wieder und macht euch auf den Weg nach Hause. Auf der Rückfahrt quatscht ihr über dies und jenes, zum Beispiel wie süß sie Ben Cheney aus ihrem Jahrgang findet und warum du noch keinen Freund hattest. Nach einer Weile kommt sie wieder auf La Push zu sprechen und dass Mike plant am Wochenende dahin zu fahren. „Die Jungs dort sollen richtig groß und muskulös sein, na was hältst du davon, So?“, meint sie und stupst dich in die Rippen. „Hm, mal gucken. Aber eigentlich steh ich nicht auf Indianer, weißt du.“ Die Tage vergehen schnell und schon ist das nächste Wochenende da. Eigentlich freust du dich schon, aber laut Angela sollen auch Lauren Mallory und Jessica Stanley mitfahren, zwei Zicken aus Angelas Jahrgang. Auch die Neue, Bella Swan, die Tochter vom Polizeichef aus Forks. Du magst sie, weißt aber nicht was sie an diesem Cullen findet, der ist doch nur schön und eingebildet und sonst nichts. (Nicht meine eigene Meinung, aber was soll man machen ;) ) Einen Badeanzug packst du erst gar nicht ein, denn du weißt, dass du zum Schwimmen gar nicht erst kommen wirst. Ganz aufgeregt fährst du zum Parkplatz von Newtons und steigst zu Mike ins Auto. Nach einer fünfzehn Minütigen Fahrt seit ihr angekommen und du machst dich neben Angela und Tyler breit. Das Meer sieht so kalt und furchterregend schwarz aus, dass du dich gar nicht mal in seine Nähe traust. Der Himmel zieht noch mehr zu und plötzlich erscheinen aus dem Nichts drei große, breitschultrige Jungs und du beäugst sie misstrauisch. Als sich dann einer von ihnen zu dir runterbeugt und die Hand ausstreckt, ergreifst du diese und merkst dass sie außergewöhnlich heiß ist. „Hi, ich bin Sam. Ich hab dich nie hier gesehen, bist du zum ersten Mal hier?“, fragt dich der größte Junge mit den muskelbepackten Armen. „Äh, hallo, ich bin Sophie. Und nein, ich war auch schon früher mal hier, mit meiner Mom.“ „Ach so. Wollen wir ein bisschen spazieren gehen, ich könnte dir die Klippen oder so was zeigen.“ „Ja, gerne. Da wollte ich sowieso schon immer mal runterspringen, aber ich hab mich nie getraut.“ „Na dann wird’s aber höchste Zeit!“ Nach einer Viertelstunde wandern seid ihr oben auf der Klippe angekommen. Jetzt, da du wieder runter siehst, traust du dich doch nicht hinab zu springen. Aber er redet dir Mut zu und fasst dich schließlich bei der Hand und zieht dich hinab in die unendlichen Tiefen des Meeres. Hysterisch kreischst du und schüttelst seine Hand ab. Aber kurz darauf merkst du, dass es eigentlich gar nicht so schlimm ist und nimmst seine Hand wieder. Er ist immer noch ganz warm bemerkst du, aber du klatschst du auch schon auf die Wasseroberfläche und schießt gute fünf Meter hinab. Deine Ohren scheinen zu platzen und dein Kopf auch, aber du kämpf dich tapfer bis an die Wasseroberfläche, wo Sam treibt und dich an grinst. Du wirst ihm einen bösen Blick zu, denn das Wasser ist wirklich eiskalt, morgen wirst du wahrscheinlich todkrank sein. Mit erhobenem Kopf kämpfst du dich durch die Fluten, aber er holt dich ein und spritzt dich an, also wird wohl doch nichts aus deinem dramatischen Abgang. Als ihr abgetrocknet seid, legt ihr euch ein bisschen entfernt von den anderen hin. Ihr unterhaltet euch ein wenig und du stellst fest, dass du ihn ziemlich nett und eigentlich ganz süß findest. Aber er kommt dir irgendwie geheimnisvoll vor und dieses Geheimnis musst du unbedingt lüften, sonst kannst du nie wieder ruhig schlafen. Als dunkle Wolken den Horizont verdecken, müsst ihr leider - wie sollte es anders sein – zusammenpacken. Du möchtest dich aber nicht so früh von Sam trennen, denn irgendwie hast du dich in ihn verknallt. Aber ihr verabredet euch für nächste Woche und du freust dich schon jetzt darauf. Zum Abschied winkst du ihm zu und er lächelt zurück. Irgendwo in seinem Blick ist Sorge zu erkennen. Mit Schmetterlingen im Bauch und einem Lächeln auf den Lippen setzt du dich nach hinten in Mikes Wagen, neben Angela. „Hey, Sophie. Meinst du wirklich, dass der gut für dich ist? Ich finde, er hat irgendwas Beunruhigendes“, flüstert sie dir ins Ohr. Verdammt. Die merkt aber auch alles! „Nein, du musst dir keine Sorgen machen, Angela, ich bin schon vorsichtig.“ Damit ist das Gespräch beendet, aber sie schaut dich die ganze Fahrt über besorgt an. An dem Tag der Tage machst du dich hübsch und ziehst das Top mit dem Herz und die neue Jeans die du in Seattle gekauft hast an. Deine braunen Locken glättest du und du schminkst dich ein wenig. Du siehst wirklich hübsch aus. Ihr trefft euch in einem Restaurant in Forks. Es hat zwar keine vier Sterne, aber dennoch bevorzugst du es, denn nirgendwo gibt es so gute Spaghetti wie dort. Mit einem Kribbeln im Bauch machst du dich auf zur Tür des „6 Points“ und dir entgegen kommt ein gut aussehender, muskulöser Junge, den du sofort als Sam erkennst. Er hält dir eine Tulpe hin und begrüßt dich: „Hey, Sophie. Schön dass du da bist, ich freu mich wirklich!“ „Hi, Sam! Danke für die Blume, sie ist wunderschön. Ich freu mich auch, komm das wird toll.“ Gemeinsam geht ihr hinein und er sucht euch einen Tisch. Genau in der Mitte des Raumes, wo euch alle sehen können. „Und was hast du so gemacht in letzter Zeit?“, fragst du ihn ganz unvermittelt. „Ehrlich gesagt hab ich die meiste Zeit an dich gedacht, Sophie“, gesteht er und wird unter der braunen Haut leicht rosa an den Wagen. Verlegen lächelt er dich an. Du lächelst genauso zögerlich zurück. „Ja, hab ich auch. Ich denke du musst mir ein bisschen was über dich erzählen. Ich weiß so gut wie gar nichts von dir. Mein Dad würde ausflippen, wenn er wüsste dass ich mit einem fremden Jungen ausgehe.“ „Na gut. Also mein Name ist Sam Uley, mein Vater heißt Joshua und meine Mutter Allison. Ich bin achtzehn Jahre alt“ (Ich weiß eigentlich und nach meiner Zeitrechnung müsste er jetzt 26 sein, aber gehen wir mal davon aus, dass er 18 ist, denn so passt die Geschichte besser zusammen) „und gehe in die 12. Klasse. Mein Haus steht in La Push, welches ich mit meiner Mutter bewohne. Ich hatte noch nie eine Freundin und mein Vater ist immer auswärts arbeiten.“ „Oh, ja das ist schon mal was“, plapperst du, als gerade die Kellnerin reinkommt und euch nach euren Wünschen befragt. Ihr nehmt beide Spaghetti, nach längeren Überredungskünsten von dir. Bei Essen kommt ihr wieder ins Gespräch und du erfährst eine Menge von ihm, dennoch weißt du dass er dir einen Teil nicht preisgibt. Auch du erzählst ihm von dir und er ist ganz begeistert. Am Ende des Dates bist du einerseits zuversichtlich dass du ihn wiedersehen willst und andererseits traurig dass es schon vorbei ist. Du kehrst mit einem Lächeln auf den Lippen und einer neuen Handynummer nach Hause zurück. Einige Tage vergehen und du wartest sehnsüchtig auf den Anruf von Sam. Endlich, als du gerade die Wäsche aufhängst, klingelt dein Handy. „Hallo?“ „Hi, Sophie, ich bin's, Sam. Wollen wir uns morgen Abend bei mir treffen? Meine Mom hat gesagt sie könnte Lasagne oder so kochen, wenn du magst.“ „Oh, hi Sam. Ja das klingt toll. Dann komm ich so um acht?“ „Ja, gerne. Bis morgen!“ Und schon hat er aufgelegt. Mit rosaroten Backen und flatterndem Herzen legst du dich erst mal hin, denn jedes Mal wenn du seine Stimme hörst wird dir ganz schummrig. Irgendwie willst du ihn jedes Mal küssen wenn du ihn siehst, aber du traust dich nicht. Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass er genauso für dich, das „hässliche Entlein“, empfindet. In Gedanken bereitest du dich auf euer nächstes Date vor. Was sollst du sagen? Wie wird sein Haus aussehen? Ob seine Mutter dich mag? Was sollst du anziehen? Wird er dich hübsch finden? Fragen über Fragen… Plötzlich wirst du unsanft aus deinen Gedanken gerissen, denn etwas, kaltes, nasses tropft auf deine Stirn. Mist, es beginnt zu regnen, du musst die Wäsche holen! Schnell begibst du dich nach drinnen und hängst weiter Fantasien nach. Am nächsten Tag hast du wirklich keine Ahnung was du anziehen sollst, aber dann entscheidest du dich für ein blaues Kleid, das dir bis zu den Knien fällt. Deine Haare bindest du zu einem Pferdeschwanz zusammen, du siehst wirklich hübsch aus. Mit flatterndem Herzen machst du dich auf nach La Push, dessen Weg du mittlerweile kennst, da du ihn stundenlang im Internet studiert hat. Nach etwa einer Viertelstunde empfängt dich der gutaussehende Sam bei den ersten Häusern und als du aussteigst kannst du gar nicht anders als ihm in die Arme zu fallen. Er drückt dich sanft an sich und dann bist du dir sicher; er ist der Richtige. Gemeinsam geht ihr zu seinem Haus, es ist wirklich klein, aber gemütlich. Ihr setzt euch zu dem Tisch und er beginnt zu erzählen. Von seinem Vater, seiner Schule, seinen Freunden und so weiter. Der Herd piepst und er holt die Lasagne heraus. Hungrig verschlingst du sie, sie ist wirklich lecker. Anschließend betrachtest du sein makelloses Gesicht genau. Plötzlich überfällt dich das Verlangen ihn zu küssen und du stürzt ans andere Ende des Tisches und küsst ihn einfach so. Überrascht erwidert er deinen Kuss. Umschlungen sitzt ihr auf seinem Sessel. Er küsst wirklich gut, denkst du. Am Ende brichst du in schallendes Gelächter aus und er stimmt ein. Glücklich presst du dich an seine Brust und er hebt dein Kinn an um dich noch mal zu küssen. Lange sitzt ihr so da bis seine Mutter den Raum betritt und als sie euch sieht peinlich berührt abzieht. „Also sind wir jetzt so was wie zusammen oder?“, fragt er dich verwirrt. „Ich hätte nichts dagegen“, erwiderst du glückselig. Deine zweite Geschichte Gedankenverloren machst du dich auf den Weg zu deinem Freund Sam. Heute seit ihr drei Monate zusammen, aber du weißt, dass er etwas vor dir verbirgt. Ihr habt euch heute für einen Strand Ausflug verabredet und Leah Clearwater kommt mit ihrem Freund Andrew Ateara (fiktiv) mit. Leah ist wirklich nett und sie ist zu einer guten Freundin für dich geworden. Du freust dich richtig auf den Ausflug. Schusselig wie du bist hast du gar nicht gemerkt, dass du schon da bist. Fröhlich steigst du aus deinem Wagen und läufst Sam in die Arme. „Hallo, Schatz“, begrüßt er dich. „Alles Gute zum Monatstag! Komm holen wir Leah und Andrew ab. Ich glaube ihre Cousine Emily Young kommt auch mit. Ich kenne sie zwar nicht, aber mal sehen.“ „Hi, Sam. Danke! Ich hab dich vermisst“, antwortest du. Zusammen geht ihr zu dem Haus der Clearwaters und du umarmst Leah zur Begrüßung und schüttelst Andrew die Hand. Anschließend kommt ein fremdes Mädchen aus dem Haus, das muss Emily sein. Sie ist wirklich hübsch. Sam neben dir bekommt große Augen und fällt auf die Knie. Du spürst einen Stich genau in die Herzgegend und in deinen Augen sammeln sich Tränen. „Hallo, ich bin Emily“, stellt sie sich vor und reicht dir die Hand. Ahnungslos was du damit machen sollst starrst du darauf und sie zieht sich langsam zurück. Du fühlst dich so verletzt denn Sam hat nur noch Augen für sie. Andrew sieht ihn geschockt an und auch Leah ist fassungslos. Nach einer Weile hat Sam sich wieder gefasst und begrüßt Emily auch. „Hi, Emily, ich bin Sam. Ich kann dir die Gegend zeigen, wenn du willst.“ „Ja, gerne das wäre nett. Ich kenne mich ja hier noch nicht so gut aus.“ „Super. Ich zeig dir das Reservat.“ „Und was ist mit unserem Jubiläum?“, fragst du ihn zu tiefst gekränkt. „Komm mal mit, Sophie, wir müssen reden.“ Aber du weißt schon was jetzt kommt denn du kennst diese Worte zu Genüge. Trotzdem zwingst du deine Füße vorwärts zu gehen. Langsam folgst du ihm bis hinters Haus. „Hör mal, Sophie, ich kann nicht länger mit dir zusammen sein. Ich hab's schon viel zu lange vor mir hergeschoben, aber du bist nicht die Richtige für mich, sondern Emily. Das ist kompliziert und ich darf es dir nicht erklären, aber ich hoffe, dass du mich irgendwann verstehst. Ich werde dich immer lieben, aber ich kann nicht. Mach's gut,“ erklärt er und verschwindet. Wie angewurzelt bleibst du stehen. Aus dem Haus dröhnt das Lied „Please don't leave me“, von Pink. Das passt aber gut zur Situation, denkst du. Die Tränen, die sich in deinen Augen gesammelt haben, laufen über. Langsam wiederholst du jedes einzelne Wort, dass er gesagt hat. Wie ein Echo hallen die Worte wider. „Aber du bist nicht die Richtige für mich…“ Dein Herz ist gebrochen und du fühlst dass deine Welt zusammen gebrochen, in Stücke geschlagen worden ist. Nach und nach kapierst du, dass es vorbei ist, dein erster und vermutlich letzter Freund hat Schluss gemacht, hat einen Teil von dir raus gerissen, sich in eine andere verliebt. In die Cousine deiner Freundin. Verzweifelt fängst du an zu schluchzen und läufst geradewegs ans Meer. Du stürzt dich in die Fluten, denn ein kalter Schock ist genau das was du jetzt brauchst. Auch wenn du dabei stirbst, denkst du dir, das wäre es wert. Das Wasser ist wirklich kalt. Eisig. Es hat sicher nicht mal fünfzehn Grad, trotzdem empfindest du es als angenehm, denn es betäubt den Schmerz, den Sam dir zugefügt hat. Wie durch eine Brille erinnerst du dich plötzlich an deinen Traum, du bist im Wasser und es fühlt sich an wie Lava. Und dann war da ein Welpe und wie durch ein Wunder ertönt in dem Moment das Geheul eines Wolfes von den Klippen. Oh oh. In deinem Traum zog dich anschließend etwas auf den Grund des Meeres. Und wie sollte es anderes sein erblickst du auf der Wasseroberfläche die Flosse eines Hais. Verzweifelt ruderst du mit den Armen und versuchst der Todesfalle zu entkommen, doch zu spät, der Hai hat dich bereits am rechten Fuß gepackt und plötzlich spürst du dein pochendes Herz und die Kälte nicht mehr, sondern nur noch die Zähne eines Raubtieres die sich in dein Fleisch graben. Das Letzte was du siehst, ist etwas Haariges, das aufs Wasser klatscht und die Schnauze eines zu groß geratenen Hundes. Dann sackst du weg in die Dunkelheit… Vorsichtig blinzelst du und anschließend erklärst du dich selbst für verrückt, denn das was du hier siehst entspricht weniger dem Himmel in den dich dieser Hai befördert haben musste und mehr einem Zimmer im Krankenhaus. Plötzlich beugt sich ein bekanntes Gesicht über dich, aber du kannst es nicht zuordnen. „Ich glaube, sie ist wach. Hallo Sophie, wie geht’s dir? Der Hai hat dich ja richtig fertig gemacht“, stellt die Stimme, die du Embry Call zuordnest, fest. Du willst den Mund aufmachen, aber irgendwie funktioniert das nicht so richtig. Nach einer Weile bringst du endlich ein geflüstertes „Embry?“ heraus. „Ja, Sophie, ich bin's. Ich hab dich von den Klippen aus gesehen und bin rein gesprungen. Leider war dein Fuß da schon fast ab und es tut mir unendlich leid dass ich zu spät gekommen bin. Und es tut mir leid, dass du jetzt noch mehr Schmerzen hast, als die die dir Sam“, er verzog bei diesem Namen das Gesicht und du zuckst vor Schmerz zusammen, „zugefügt hat.“ Dir war Embry nie so richtig aufgefallen, nur dass er dich immer wie ein Blinder angestarrt hat und Sam ihm dabei finstere Blicke zugeworfen hat. Aber so richtig geredet hast du nicht mit ihm. Dir ist auch nie aufgefallen, dass er so nett ist. Fast schon übertrieben. „Nein. Du hast mich nicht gerettet, das war ein Hund. Und wenn du sagst du warst auf den Klippen – da hat vorher ein Wolf geheult. Warte – du bist doch nicht etwa dieser Hund gewesen oder?“, fragst du einigermaßen verwirrt. „Sophie, du hast wohl zu viel Schmerzmittel bekommen. Du fantasierst “, versucht er sich herauszureden, aber du siehst dich Lüge in seinen Augen. „Warte…Du bist doch nicht etwa ein W-Werwolf?“ Eine ganze Weile betrachtet er dich mit dem Blick, mit dem Sam Emily angesehen hatte. Offenbar mustert er dich genau, trotz der warmen, braunen Augen. Schließlich seufzt er und antwortet: „Doch, bin ich. Ich kann verstehen, wenn dir das jetzt Angst macht, aber bitte, bitte sehe mich jetzt nicht als Aussätzigen, denn die meisten Quileute Jungs sind Werwölfe. Sam und Andrew auch.“ Ein wenig geschockt siehst du ihn an, aber er sieht echt hübsch aus und er ist so nett… -nein! Du hast dich gerade erst von deinem Freund getrennt, der wie sich herausstellt buchstäblich ein Monster ist, und da kannst du dich nicht am gleichen Tag in einen anderen verlieben, so Eine bist du nicht! „Ich habe keine Angst“, sagst du. „Und dass Sam ein Geheimnis hat, wusste ich ja schon länger“, setzt du hinzu, als er dich misstrauisch beäugt. „Na gut. Ich lass dich dann mal schlafen. Und denk drüber nach. Ach ja, es wäre besser wenn du niemandem von der Geschichte erzählst, Sam bringt mich um.“ „Mach ich. Bis dann.“ „Tschüss, Sophie.“ Tatsächlich schläfst du bald darauf ein. Du träumst, dass du auf dem Wolf-Embry reitest, aber plötzlich taucht Sam mit Emily auf und er schlägt Embry ins Gesicht. Du musst noch etwa drei Wochen im Krankenhaus bleiben, dann wirst du entlassen. Der Hai hat deinen Fuß echt übel zugerichtet und du wirst nie mehr richtig laufen können. Embry hat dich seit diesem Schicksalstag jeden Tag besucht und er ist so was wie ein bester Freund für dich geworden. Außerdem kannst du dich nicht erinnern, dass Sam mal so nett zu dir gewesen ist. Auch wenn er nicht bei dir gewesen ist habt ihr SMS geschrieben und regelmäßig telefoniert, sogar noch öfter als mit Angela. Heute ist der Tag an dem du endlich nach Hause kannst und du freust dich sehr, dass du deinen Dad wiedersiehst. Du ziehst dir gerade deine normalen Klamotten an und plötzlich klopft es an der Tür. „Hi, Sophie, darf ich reinkommen?“ Es ist Embrys Stimme. „Klar, komm rein!“ „Danke! Hey, du siehst gut aus! Wollen wir? Ich bring dich nach Hause.“ „Danke. Okay, los geht’s“, verkündest du und ergreifst seinen Arm. Geschickt führt er dich zwischen den Menschenmengen hindurch zu seinem Auto. „Ist echt nett von dir, dass du dich so um mich kümmerst. Du musst das wirklich nicht tun“, bedankst du dich als ihr im Auto sitzt. „Nein, ich mach das doch gerne. Und ich mag dich wirklich gerne. Ist echt toll, dass du keine Angst vor mir hast.“ „Ich mag dich auch. Und du bist gar nicht so beängstigend wie ich anfangs dachte.“ „Schön.“ Er ist wirklich toll, denkst du. So etwas hast du gar nicht verdient. Und hübsch ist er auch noch. Irgendwie hast du dich in den letzten Tagen in ihn verliebt, er ist so viel netter als Sam. Darüber denkst du eine Weile nach, bis er vor deinem Haus hält. Embry sieht dich an und kurzentschlossen beugst du dich zu ihm rüber und küsst ihn einfach auf den Mund. Verwirrt schiebt er dich von sich. „Was machst du denn, Sophie? Haben sie dir zu viel Schmerzmittel gegeben?“ „Nein, mir geht es gut“, erwiderst du hartnäckig und machst einen neuen Versuch. Dieses Mal stößt er dich nicht weg, sondern küsst dich zärtlich. Du hast absolut keine Ahnung was du da tust, aber es fühlt sich richtig an. Und irgendwie anders als mit Sam, viel zärtlicher, viel echter. Ihr küsst euch etwa ein paar Sekunden lang und am Ende drückt er dir einen Kuss auf sie Stirn. „Ich liebe dich“, flüstert er. „Ich dich auch“, gestehst du. „Nein, bei mir ist es anders, ich bin auf dich geprägt worden, das ist so ein Werwolf-Ding, als ich dich das erste Mal sah hat sich alles geändert. Es gab nur noch dich, in allen meinem Denken warst du und da wir gegenseitig unsere Gedanken lesen können, wenn wir Wölfe sind, hat das Sam ziemlich genervt. Aber du warst so glücklich mit ihm, also habe ich mich nicht eingemischt. Aber jeden Tag, jede Sekunde habe ich darauf gewartet, dass er dich fallen lassen würde“, erklärt er. Darauf weißt du einfach nichts zu antworten, also küsst du ihn einfach noch einmal und er erwidert den Kuss, diesmal länger und leidenschaftlich als zuvor. In diesem Moment schwirrt dir gerade sehr vieles im Kopf herum, aber eines weißt du ganz sicher: Embry ist der Richtige für dich, mit ihm willst du deine Zukunft verbringen… Zukunft Embry und du bleiben zusammen und nach sechs Jahren heiratet ihr. Die Hochzeit ist der schönste Tag deines Lebens und auch das Baby in deinem Bauch jubelt, als der Priester dich zu Mrs. Sophie Josephine Call erklärt. Euer Trauzeuge ist Sam, denn er ist für dich immer ein wichtiger Mensch geblieben. Die Brautjungfern sind Angela und Leah, wozu du Embry überredet hast. Euer kleines Haus in Forks ist wirklich hübsch und insgesamt bekommt ihr zwei Mädchen die ihr Selina und Emma nennt. Dein Vater ist mit deinem Mann nicht ganz zufrieden, aber du bist glücklich und nur das zählt. (Für alle die es noch interessiert; Leah war nie mit Sam zusammen und sie ist deshalb auch nicht verbittert und KEIN Werwolf!)

24.63 % der User hatten die Auswertung: Du bist Profil C. Dein Name ist Layla Brighton und du bist sechzehn Jahre alt. Du lebst im zwanzigsten Jahrhundert, 1942, und im zweiten Weltkrieg. Dein Vater ist ein Soldat und du siehst ihn so gut wie nie. Er ist gerade in Frankreich, irgendwo bei Paris. Deine Mutter ist deshalb ziemlich depressiv und du bist auf dich alleine gestellt. Du wohnst in einem kleinen Holzhaus am Waldrand. Weil du so hübsch bist, laufen dir die Jungs haufenweise hinterher. Deine beste Freundin ist Joanna Jones. Sie ist wirklich nett, steht aber immer in deinem Schatten. (Ich weiß nicht wie die Leute früher geredet und was sie für Klamotten gehabt haben also stellen wir uns einfach vor sie leben in der Gegenwart, was sie aber bekanntlich nicht tun- ich weiß, verwirrend!) Deine Geschichte Die Regentropfen prasseln hart an eure Fensterscheibe und du hast schon Angst dass sie zerbricht, denn anderes Glas habt ihr leider nicht. Der Krieg ist wirklich eine harte Zeit, denkst du. Es gibt fast nichts zu essen und anzuziehen. Wie du es hasst immer in denselben Klamotten rumzulaufen! Gerade trocknest du das Geschirr ab, als es plötzlich klopft. Deine Mutter kann nicht drangehen, denn sie ist mit den Nerven völlig fertig. Draußen, im strömenden Regen steht Joanna, dein einziger Zeitvertreib. Doch plötzlich reißen die Wolken auf und die Sonne zeigt sich. „Hey, Lay-Lay, was machen wir heute?“, begrüßt sie dich. „Hey, Joe-Joe. Keine Ahnung, wir könnten vielleicht in den Park gehen und du könntest deinen Back-Flip für das nächste Turnier üben und ich lese einfach bei Gefährten (von Michael Morpurgo – das Lieblingsbuch meiner Freundin, da muss man doch ein bisschen Werbung machen ^^) weiter. Was hältst du davon?“ „Gute Idee, Layla. Mr. Rogers wirft mich raus wenn ich den nächstes Mal wieder nicht kann.“ „Okay, dann geh ich mich noch kurz umziehen. Soll ich was zu futtern mitnehmen?“ „Gut, ich warte hier. Ja, kannst du was einpacken?“ Du nickst kurz und flitzt dann nach oben in dein Zimmer. Suchend siehst du dich um und entdeckst die blaue Bluse die du schon so lange gesucht hast unter dem Schreibtisch und ziehst sie freudig an. Kurz darauf saust du wieder hinunter wo dich deine beste Freundin schon erwartet. Vom Wohnzimmertisch nimmst du dein Buch und deine Tasche. „Los geht's!“, rufst du Joanna zu und ihr verschwindet durch die Haustüre raus in die frische Luft. Es ist schönes Wetter und die Vögel zirpen. Heute ist wirklich ein guter Tag um in den Park zu gehen, denkst du. Auch Joanna scheint deiner Ansicht zu sein denn sie hat ein Lächeln auf den Lippen – aber das hat sie eigentlich eh immer. Nach einer zehn-minütigen Geh-Zeit seid ihr im Park angekommen und du pflanzt dich auf eine gemütlich aussehende Parkbank. Sie stellt sich vor dich und macht Rückwärts-Saltos und du liest weiter bei „Mutter“, sagte Albert und schob den Riegel an der Box zurück. „Wenn Vater betrunken ist, weiß er nicht, was er sagt und was er tut.“… Du hast das Buch schon hundertmal ausgelesen, kannst aber einfach nicht genug davon bekommen. Du bist so in das Buch vertieft, dass du gar nicht merkst das Joanna fröhlich aufschreit: „ Hey, Layla, ich hab ihn endlich geschafft!“ und auch nicht dass das Mädchen gegenüber von dir einmal kurz quietscht, aber du merkst dass sich der Himmel über euch plötzlich verfinstert. Benommen blickst du auf und erkennst eine riesige Wolke Kriegsflugzeuge am Himmel. Erschrocken schnappst du nach Luft und kreischt im nächsten Moment: „Joanna, komm schnell!“ Ihr hetzt schon in die Stadt, während die restlichen Leute bemerken was los ist. Hinter euch hört ihr es knallen und die erstickten Schreie sterbender Menschen. Deine Augen füllen sich mit Tränen und kurz darauf laufen diese über. Deine Sicht ist durch den Tränenschleier beeinträchtigt, aber dein einziger Gedanke ist wenn du es nicht gesehen hättest, dann wärt ihr jetzt auch bei den zermalmten Menschen dabei… Ihr lauft immer weiter, bis Joanna schließlich nicht mehr kann, aber du zwingst sie, weiter zu rennen, denn ansonsten wäre das eurer sicherer Tod. Der Himmel hat immer noch nicht seine normale Farbe blau-grau angenommen, sondern ist immer noch pechschwarz. Wenn du könntest, würdest du wahrscheinlich vor Angst zittern, aber du zwingst deine Beine immer wieder einen Fuß vor den anderen zu setzten. Vor und hinter euch werden immer wieder Häuser gesprengt und Steine herunter geschlagen. Aber glücklicherweise werdet ihr nie getroffen. Doch plötzlich fällt ein Stein genau auf euch herab; auf Joannas Seite. Sie versucht ihm auszuweichen, ist aber nicht schnell genug, und der Felsen landet genau auf ihrem rechten Fuß. Geschockt spurtest du zu ihr hin und versuchst den Stein wegzuheben, aber keine Chance; ihr ganzes Bein ist zertrümmert und zerquetscht. Joanna gibt einen erstickten Schmerzensschrei von sich der dir durch Mark und Bein geht, aber du weißt dass sie dies nicht überleben wird. Tränen quellen dir aus den Augen und landen auf ihrem Gesicht. „Layla, du – weißt i-ich hab dich l-l-lieb und bitte r-r-richte meinen E- Eltern das-selbe von m-m-mir au…“, stottert sie ihre letzten Worte, dann fallen ihr die Augen zu und es sieht aus, als ob sie schläft. Aber sie schläft nicht, denkst du dir, denn sie ist tot. Untröstlich lehnst du dich an ihre Brust und fängst stumm zu schluchzen an. Eine Weile verharrst du so bis du dann abermals versuchst sie unter diesem Ungetüm wegzuziehen. Aber wieder schaffst du es nur ein kleines Stück und der Fuß der darunter hervorschaut, ist blutüberströmt und die Knochen stehen nach unten ab. Du kannst nicht weiter hinsehen, denn dieser Anblick ist mehr als grausam. In diesem Augenblick wünscht du dir nichts sehnlicher, als dass der Felsbrocken dich getroffen hätte und du jetzt tot wärst anstatt Joanna, deine beste Freundin, dein einziger Zeitvertreib in diesen dunklen Tagen… Es kommt dir vor wie eine kleine Ewigkeit, als du schließlich aufstehst und dich von der Lei – nein, es ist immer noch deine beste Freundin! – entfernst. Tot traurig gehst du die Gasse entlang, ohne ein Ziel vor Augen. Als es schließlich finster wird bemerkst du dass du verfolgt wirst. Du siehst einen schwarzen Schatten in Form eines Mannes, aber du drehst dich nicht mal um, denn jetzt ist dir alles egal. Sollst du doch auch sterben, dein Leben ist ein einziger Schrotthaufen! Deine Augen, die alle Tränen, die zu vergießen sind, vergossen haben, nehmen dunkel eine Mauer vor dir wahr, also drehst du dich schließlich doch um. Vor dir steht das schönste Geschöpf, das du je erblickt hast und du bist dir ganz sicher dass es ein Engel ist; so etwas Wundervolles gibt es einfach nicht auf Erden! Ein Mann den du auf gut achtzehn schätzt beäugt dich misstrauisch. Außerdem hält er sich eine Hand vor den Mund, die du aber gar nicht bemerkst, denn du bist von seiner Schönheit wie geblendet. Seine muskulöse Brust kommt durch ein enganliegendes Hemd besonders zur Geltung und seine blasse Haut erinnert dich dunkel an etwas von dem dir deine Mutter früher, als die Tage noch glücklich waren, erzählt hat. Von ihm strömt ein unwiderstehlicher Geruch aus, du hast noch nie annähernd so etwas Köstliches gerochen. Gegen deinen Willen beugst du dich vor und atmest tief ein, danach musterst du ihn wieder. Du blickst hoch zu seinem Gesicht und dir verschlägt es fast die Sprache vor lauter Staunen. Seine Lippen sind perfekt geformt und auch seine Nase entspricht nicht den normalen Maßstäben, sie ist einfach zu wundervoll. Als du bei seinen Augen angelangt bist, kriegst du einen riesen Schreck, denn sie sind von einem tiefen blutrot. Nachdem du dich vom Schreck ein bisschen erholt hast wandern deine Augen zu seinen Haaren, sie sind bronzefarben. Das Ganze hat nur wenige Sekunden gedauert und schon stürzt er auf dich zu, mit Lichtgeschwindigkeit, so kommt dir vor, und drückt seine Lippen an deinen Hals, als würde er dich küssen und du spürst wie merkwürdig kalt seine Haut ist. Plötzlich stößt er seine Zähne in deine Kehle und ein brennender Schmerz durchzuckt dich. Du kannst gerade noch einen Entsetzensschrei von dir geben, dann sinkst du ab in die Dunkelheit. Das nächste, was du siehst, als du die schweren Augenlider aufschlägst, ist weiß. Alles ist weiß, die Decke, die Vorhänge, die Wände ja sogar das Gewand das du anhast. Jetzt bist du dir ganz sicher, dass du im Himmel bist, denn du erinnerst dich dunkel-ja jetzt fällt es dir ein- an einen Vampir der dir das Blut ausgesaugt hat. Auch wenn du dankbar für den schnellen Tod bist, das hast du dann doch nicht erwartet. Plötzlich bemerkst du dass du in einem Bett liegst, ein Krankenbett. Du musst also im Krankenhaus sein. Vorsichtig versuchst du dich aufzurichten und erblickst neben dir das Gesicht des Vampirs, der gemütlich auf einem Stuhl neben dir sitzt. Angst durchzuckt dich und du schreckst zurück, besonders weil er dich zaghaft anlächelt. „Hallo, ich bin Edward Cullen“, begrüßt er dich mit der wundervollsten Samt-Stimme die du je gehört hast, doch du antwortest nicht. „Es tut mir furchtbar leid was ich dir angetan habe, ich konnte nicht anders. Weißt du, du hast einfach so köstlich gerochen und ich konnte nichts anderes tun, als einfach zuzubeißen.. Vermutlich ist dir schon klar geworden, was ich bin, jedenfalls hab ich gehört was du gedacht hast. Also noch einmal, es tut mir wirklich aufrichtig leid“, entschuldigt er sich und du siehst ihn verständnislos an. „Aber du hast mich gebissen, ich müsste tot sein! Warum bin ich eigentlich hier? Und wieso sagst du, du hast gehört was ich gedacht habe? Ach ja, mein Name ist Layla Brighton“, bringst du schließlich hervor und deine Stimme hört sich ein wenig empörter an als du eigentlich bist. „Sehr erfreut“, antwortete er, ganz Gentleman. „Also, als ich das Entsetzen in deinen Augen sah, hab ich mich von dir losgerissen und einen Krankenwagen gerufen. Ich sagte, du seist von einem wilden Hund gebissen worden, auch wenn ich wusste dass sie mir nicht so ganz glauben würden. Das Gift hab ich herausgesaugt, sodass du nicht so wirst, wie ich es bin. Und wie du schon so schön gedacht hast, bin ich ein Vampir. Und deshalb kann ich Gedanken lesen, frag mich nicht wieso, ich weiß es nämlich selbst nicht genau.“ „Tja, dann danke dass du mich vor dir selbst gerettet hast.“ „War mir ein großes Vergnügen. Aber ich muss jetzt gehen, denn mehr lässt meine Selbstbeherrschung nicht zu. Wie gesagt, es tut mir wirklich unendlich leid, in ein paar Tagen dürftest du wieder fit sein.“ „Nein, bitte geh noch nicht!“, rufst du ihm nach, doch er ist schon verschwunden. Edward hat dir wirklich einiges zum Nachdenken gegeben. Vampire gibt es also doch! Wirst du ihn wiedersehen? Wird die Wunde an deinem Hals jemals aufhören zu schmerzen? Wie ist es möglich, dass er dich nicht getötet hat? Ja, Fragen über Fragen. Nach wenigen Tagen wirst du aus dem Krankenhaus entlassen und findest deine Mutter depressiv schlimmer denn je vor. Du liebst sie und darum verbringst du nach dem Tod von Joanna die meiste Zeit mit ihr. Dass deine beste Freundin gestorben ist wirst du nie ganz verkraften, doch das Leben geht weiter. Seit dem du Edward getroffen hast sind drei Wochen vergangen und du bist wieder fit wie ein Turnschuh, doch deinem Herzen geht es nicht gut, denn er hat es gestohlen. Doch als du an diesem Morgen die Augen aufschlägst, weißt du irgendwie dass heute ein besonderer Tag wird. Du ziehst extra dein mit Butterblumen übersätes Sommerkleid an und lässt deine mittellangen blonden Haare offen auf deine Schultern fallen. Wie immer siehst du extrem hübsch aus. Etwas missmutig gehst du hinunter in die Küche, denn du bist nicht in der Stimmung die Stimmung deiner Mutter aufzupäppeln. Also spazierst du nach draußen und setzt dich auf eine Bank vor eurem Haus. Die Sonne strahlt auf dich herab und du genießt es, wobei du gar nicht bemerkst, dass vor dir dein alter Schwarm Carl Clube steht. „Hey, Layla, wollen wir was unternehmen? Ich dachte nach der Sache mit Joanna brauchst du mal ein bisschen Ablenkung, und deine Mum kann dir ja da auch nicht helfen, also… wie findest du's?“, sprudelt es aus ihm heraus. Mit einem Ruck setzt du dich auf und lächelst ihn an. „Ehm, ja klar, hört sich toll an. Was wollen wir machen, ich bin offen für alles“, bestätigst du. „Hm, wie wär's wenn wir ins Kino gehen oder so…?“ (Ja, ich weiß, damals hat es noch keine Kinos gegeben, also nehmen wir einfach an es hat okay?) „Klar. Da läuft so ein Film, den würde ich gerne sehen. Er heißt glaub ich Liebe überwindet alle Grenzen. Ist so eine Liebeskomödie, es geht um ein Mädchen das sich in den unerreichbarsten Jungen der Stadt verliebt, aber wie durch ein Wunder verliebt er sich auch in sie und die beiden heiraten oder so.“ „Naja, von mir aus. Ich hol dich dann so um acht ab.“ „Ich freu mich! Bis später!“ Den restlichen Tag wartest du darauf dass es acht wird, wobei du jede fünf Minuten auf die Uhr schaust, aber die Zeiger wollen sich einfach nicht bewegen, wie in einem Albtraum. Du lungerst den ganzen Nachmittag auf dem Sofa rum und liest Gefährten fast aus. Endlich, als es viertel nach Sieben ist schwingst du dich in dein Zimmer hinauf und ziehst dir ein knappes schwarzes Kleidchen und goldene Sandaletten an. Dazu nimmst du deine goldene Tasche. Deine Haare bindest du wie immer zu einem schicken Pferdeschwanz zusammen. Und schon klopft es unten an der Tür. So gut es eben geht rennst du mit den hohen Absetzten die Treppe runter und öffnest Carl die Tür. Auch er sieht schick aus in einem blau-weiß karierten Hemd und einer dunkelbraunen Hose. Doch als er dich sieht ist er sprachlos. „Hi, Layla, d-du siehst w-wirklich toll aus!“ „Danke, du auch. Na komm, lass uns gehen, der Film fängt in fünfzehn Minuten an“, befiehlst du sanft und nimmst seinen Arm. Gemeinsam schlendert ihr den kurzen Weg bis zu Kino und redet währenddessen kein Wort. „Ich hab mich ein bisschen informiert, der Film soll ja zwei Oskars gewonnen haben“, bemerkst du als dir die Stille ein wenig unangenehm geworden ist. „Ach ja?“ „Ja. Sag mal, wie bist du eigentlich darauf gekommen, mit mir auszugehen? Früher hast du mich doch auch nicht besonders beachtet…“, protestierst du ein wenig beleidigt. „Ja, das stimmt. Tja, wahrscheinlich tust du mir einfach Leid, mit deiner Mutter und Joanna, aber das ist nicht der einzige Grund.“ „Was dann?“, bohrst du weiter. „Naja, ich war früher ziemlich… naja… hm, wie soll ich das ausdrücken…“, er scheint nach Worten zu ringen. „Na gut ich war in deine beste Freundin verknallt, hab mich aber nie getraut sie anzusprechen. Aber dich finde ich auch ganz süß.“ „Ach so. Aber mit Joanna wärst du sicher besser dran gewesen als mit mir, ich bin ein Wrack. Hey, da ist ja schon das Kino.“ Das Gespräch war dir ein bisschen unangenehm denn wenn du an deine ehemalige beste Freundin denkst steigen dir immer noch die Tränen auf. Du bist immerhin Schuld an ihrem Tod. Nach einem längeren Gezanke zwischen euch, wo er deine Karte nicht bezahlen wollte und du ihm höflich vermittelt hast das der Junge immer zahlt, aber du schließlich doch selbst zahlen musstest und sogar dein Popcorn ging auf deine Rechnung, betretet ihr stillschweigend den Saal. Er ist rappel-voll und ihr könnt froh sein, dass ihr noch einen Platz erwischt habt. Der Film ist ausgesprochen super, und an einer traurigen Stelle musst du wieder weinen. Trost-suchend lehnst du den Kopf an Carls Schulter und er beugt sich einfach zu dir herab und küsst dich auf den Mund. Du erwiderst den Kuss etwas verwirrt, aber glücklich, denn du warst ja schon immer in ihn verknallt. Als er geendet hat lächelt er dich vorsichtig an und du lächelst zurück. Von diesem Moment an seid ihr zusammen. Edward, deine Mutter, Joanna und deine ganzen anderen Sorgen hast du in diesem Augenblick völlig vergessen denn du fühlst nur nach das Kribbeln in deinem Bauch. Am Abend bringt er dich heim und verabschiedet sich mit einem stürmischen Kuss. Und als du dann in der Nacht im Bett liegst kannst du an keinen anderen außer Carl denken. In den folgenden vier Wochen seid ihr glücklich zusammen und du wärst nie auf den Gedanken gekommen dass irgendwas nicht stimmt, bis zum heutigen Tag… Carl und du habt euch um fünf im Café verabredet und du machst dich gerade auf den Weg dorthin. Gerade wolltest du dich auf einen Stuhl fallen lassen, als du ein Pärchen eng-umschlungen neben dir siehst. Im ersten Moment bist du geschockt, aber dann verwettest du dein letztes Taschengeld (was sich eigentlich gar nicht auszahlt darum zu wetten) darauf, dass es Carl, dein Freund, ist. Wutschnaubend stürmst du hinüber, stößt das Mädchen von ihm weg, scheuerst ihm eine Feste und kreischt: „Du Betrüger, du elender Betrüger! Mistkerl!“ Mit Tränen in den Augen ziehst du von dannen, ohne eine Entschuldigung von ihm abzuwarten. Du rennst zu eurem Haus auch wenn du durch den Tränenschleier nicht viel sehen kannst. Untröstlich nimmst du ein Messer aus der Küchen-Schublade und stürzt in dein Zimmer. Heulend wirfst du dich aufs Bett und als du eine ganze Weile lang geweint hast nimmst du das Messer und hältst es an deine Hand-Schlagader. Genau in diesem Moment klingelt es an der Tür. Du bist dir ganz sicher dass es Carl ist mit irgendeiner doofen Entschuldigung also rennst du hinunter um ihm mal die Meinung zu geigen, doch vor der Tür steht nicht Carl Clube. Es ist Edward Cullen! Schön wie eh und je steht er in deiner Haustür, mit einem Strauß roter Rosen in der Hand. Du musterst ihn erstmals ausgiebig, doch er hat sich in nicht in kleinster Weise verändert, bis auf eins: seine Augen schimmern goldgelb. Nach einem kurzen Schock kannst du einfach nicht anders als dich ihm in die Arme zu werfen und noch einmal loszuheulen. Er schnappt kurz nach Luft, dann drückt er dich fest an seine Granit-Haut. Er streichelt deine Haare, tröstet dich. Das fühlt sich so richtig an, denkst du. „Hallo, Layla“, begrüßt er dich abermals. „Wie h-hast du –mich –g-gefunden?“, schluchzt du. „Ich bin deinem Geruch gefolgt, und dann hab ich gehört was du gedacht hast. Ich wollte dich unbedingt davor bewahren, dich zu verletzen, denn das ist nie eine Lösung.“ Dankend lächelst du ihn an und nimmst die Rosen. „Die sind wirklich schön. Vielen Dank.“ Von dem Tag an sind du und Edward unzertrennlich, einfach beste Freunde. Auch wenn du ein bisschen in ihn verliebt bist, und du bist dir sicher dass er das weiß, ist nicht mehr draus geworden, denn du bist noch nicht bereit für eine Beziehung. Und du bist dir sicher dass er nicht auf dich steht. Am 27. Juni, der Tag an dem Joanna eigentlich siebzehn werden würde, gehst du mit Edward spazieren. Ziellos schlendert ihr durch die Gegend, bis ihr zu einem See gelangt. Ihr steht davor und starrt aufs Wasser, bis er dich von hinten packt und dich einfach hinein schmeißt. Das Wasser ist zwar eisig kalt aber es macht dir nichts aus, denn wenige Sekunden später springt auch Edward herein. Gegenseitig bespritzt ihr euch mit Wasser und du bist seit langem Mal wieder überglücklich. Als du schließlich vom kalten Wasser bibberst, setzt ihr euch ins Gras. „Bist du glücklich?“, fragt er dich plötzlich. „Ja, wenn ich bei dir bin, bin ich immer glücklich“, äußerst du und das entspricht genau der Wahrheit. Auf einmal lehnt er sich zu dir hinüber und drückt seine harten Lippen sanft auf deine. Du erwiderst den Kuss frohlockend, denn das ist es was du immer wolltest. Er nimmt dich zärtlich in die Arme, während er dich immer noch küsst. Seine Lippen bewegen sich schneller und der Kuss wird leidenschaftlicher. Du kannst dich nur noch daran erinnern dass du dir gedacht hast, dass der Junge eine riesen Selbstbeherrschung hat, denn dann konntest du nicht mehr klar denken… Bevor er seine Lippen von deinen nimmt, kannst du fühlen wie sie sich zu einem Lächeln verziehen. Du willst mehr, aber er drückt seinen Mund auf deine Stirn und flüstert: „Ich liebe dich, Layla. So war's immer, seit ich dich das erste Mal getroffen habe.“ „Ich liebe dich auch“, erwiderst du. Zukunft Edward und du bleiben zusammen. Obwohl du dir Sorgen wegen deines Alters machst, bist du mit ihm glücklicher denn je. An deinem Geburtstag, dem zweiten Dezember, steht er mit einem Elixier vor der Tür, mit dem man ein Mensch werden kann. Aber du lehnst ab, denn er soll für dich nicht etwas aufgeben, das er liebt. Als du zwanzig Jahre alt bist, nimmt er das Elixier dann doch denn auf deiner Stirn bildet sich schön langsam aber doch die erste Falte. Als Mensch ist er kein bisschen hässlicher als Vampir, nur dass er deine Gedanken nicht mehr lesen und dich nicht mehr beschützen kann. An seinem zweiundzwanzigsten Geburtstag heiratet ihr. Mit sechsundzwanzig Jahren bekommst du eine kleine Tochter, die ihr aufgrund seiner (richtigen) Mutter Elizabeth Cullen nennt.

24.32 % der User hatten die Auswertung: Du bist Profil D. Dein Name ist Diana Huntington und du lebst mit deinen Eltern im Neunzehnten Jahrhundert und im Bürgerkrieg. Du bist sechzehn Jahre alt. Leider siehst du deinen Vater eher selten, denn er ist Major in einer Armee. Dein Leben verläuft ziemlich eintönig: aufstehen, anziehen, frühstücken, am Vormittag Hausarbeiten, nachmittags Freunde treffen, um zehn Uhr abends schlafen gehen. Eigentlich hast du nur eine Freundin und das ist deine Cousine Nelly Huntington, einen Freund würden dir deine Eltern nie erlauben, denn sie sind sehr streng. Da du dunkelhäutig bist, wirst du von den meisten Leuten nicht akzeptiert und ignoriert. Deine Geschichte Verschlafen blickst du an die Decke, aber du kannst nicht viel sehen, da es noch dunkel ist. Gerade noch warst in einen sehr schönen Traum versunken, als du plötzlich jäh aus dem Schlaf schreckst. Da war gerade irgendein Geräusch, dessen bist du dir sicher. Außerdem weht kalte Luft durch das Fenster herein, obwohl du dich nicht erinnern kannst, es gestern Abend aufgemacht zu haben. Jemand war gerade in deinem Zimmer! Doch bevor du dir mehr Gedanken darüber machen kannst, blinzelst du und nacheinander fallen deine Augen zu und du sinkst abermals in einen tiefen Schlaf. Am nächsten Morgen begibst du dich müde wie du bist und in deinem Pyjama, mit zerzausten Haaren und ungewaschenem Gesicht, nach unten zu deinen Eltern. Zuerst sehen sie dich mal ein bisschen geschockt an, denn deine Eltern lieben Förmlichkeit und gutes Aussehen ist ihnen sehr wichtig. Eigentlich sind sie ziemliche Spießer, so findest du. Sie akzeptieren zum Beispiel niemanden in Lumpen-Klamotten und halten diesen gleich für Abschaum. Dabei kannst du nichts von ihnen geerbt haben, denn obwohl ihr stinkreich seid, bildest du dir nichts darauf ein und hilfst gerne auch armen Menschen, anders als alle Teenies, die du kennst. „Morgen“, begrüßt du sie lahm. „GUTEN Morgen heißt das bitteschön mein Fräulein!“, berichtigt dich deine Mutter. „Ja, dann eben guten Morgen“, entgegnest du leicht gereizt. Langsam schnappst du dir ein Teller und eine Gabel und schaufelst damit ein Stück Kuchen auf dein schön lackiertes Porzellan. „Ich habe mir überlegt, dass wir im Sommer einen zweiwöchigen Ausflug nach Galveston machen könnten, wenn ihr damit einverstanden seid.“ „Wa-sch!“, entrüstest du dich und der Kuchen fällt fast aus deinem vor Schock offenem Mund. Du liebst dien Zuhause sehr, denn für dich gibt es keinen anderen Zufluchtsort. „Diana, würdest du bitte vorher runterschlucken, bevor du redest. Vielen Dank. Ja, ich würde sehr gerne nach Galveston fahren. Und Diana, wisch dir den Mund ab, da klebt nämlich- igitt- etwas Kuchen“, meint deine Mutter und lässt somit deine schlimmsten Befürchtungen wahr werden. Ihr werdet euer Zuhause verlassen. Na super. „Ähm, Dad, ist da noch irgendwas zu machen, oder ist das schon fix?“, machst du dir kleine Hoffnungen. „Nein, das ist schon alles ausgemacht. Irgendwie wirkst du nicht sehr glücklich, Diana, Schatz?“ „Nein, nein, das ist toll!“, gibst du kleinlaut nach und marschierst mit diesen Worten aus dem Zimmer. Zeitsprung Gerade klingelt es an der Tür. Mürrisch stehst du auf und bewegst dich hinunter. Langsam bewegen sich deine Füße vorwärts, denn seitdem du das mit dem Urlaub weißt, ist dir alles ziemlich egal und du bist nur noch trübselig. Normal ist das ja nicht, denn alle die du kennst würden sich auf einen Urlaub freuen, doch nicht so du. Vor Allem aber weil ihr schon morgen fahrt. Schließlich öffnest du die Tür und davor steht niemand anderer als deine beste Freundin und Cousine Nelly. Kurz begrüßt du sie und schleppst dich dann wieder hoch und wirfst dich auf dein Bett. Nicht mal das kann dich heute glücklich machen. Nelly folgt dir. „Hey, Di, was ist denn los?“ „Ach, du weißt schon, morgen fahren wir nach Galveston und ich will ganz sicher nicht von hier weg!“ „Naja, da lässt sich aber nichts machen, sorry. Zum Trost hab ich dir was mitgebracht.“ Nelly fasst in ihre Jackentasche und zieht ein kleines Päckchen heraus. Dieses überreicht sie dir. Fragend schaust du sie an, nimmst aber schlussendlich das Geschenk und packst es aus. Innen drinnen befindet sich eine silberne Kette mit einem Herz in das „best friends“ eingraviert ist. Dein Herz macht einen kleinen Hüpfer und im nächsten Moment fällt dir auf das sie dieselbe Kette trägt. „Danke“, hauchst du, denn du bist wirklich berührt. „Gern geschehen. Weißt du, zum Abschied“, erklärt sie dir. „Sie ist wirklich schön, echt.“ „Jaja, aber ich glaube du musst jetzt mal packen oder?“ „Ja, hilfst du mir?“, bettelst du. „Von mir aus…“ So schmeißt ihr beide dein Hab und Gut in deinen extra dafür gekauften Koffer, der so groß ist, dass auch dein halbes Zimmer drin Platz hätte. Nach einer Weile seid ihr damit fertig und Nelly verabschiedet sich von dir. Noch nie wart ihr zwei so lange voneinander getrennt wie jetzt. Deine Freundin haucht dir ein Küsschen auf die Wange und seilt sich ab. Den restlichen Tag verbringst du damit, einen Schal zu stricken, eine mühselige Tätigkeit. Aber du machst es trotzdem gern, denn irgendwie erinnert es dich an deine Großmutter, die hat das immer für dich getan, als sie noch lebte. „Ab ins Bett, Schätzchen!“, ruft dir deine Mutter zu, als es gerade mal neun ist, und zwar in jenem Tonfall den du ganz und gar nicht abkannst. Seufzend ziehst du dir den Pyjama an, da du wahrlich keine Lust hast, so spät noch zu streiten, weil es sowieso keinen Sinn hat. In dieser Nacht schläfst du sehr schlecht, vor allem darum, weil du einen Albtraum hast: Deine Familie und du fahren gerade mit der Kutsche einen holprigen Kiesweg entlang, da springt plötzlich etwas auf ein Rad der Kutsche. Das Etwas stemmt sich zu euch in den Innenraum und saugt einem nach dem anderen die Seele aus dem Leib. Vielleicht liest du auch zu viele Krimis, aber das hat sich so realistisch angefühlt. Eine Weile starrst du auf die Decke deines Zimmers, als du dich schließlich aufrappelst, deinen Koffer beim Riemen nimmst und ihn die Treppe runterschleppst. Überraschenderweise findest du dort unten deine werten Eltern vor, denn die schlafen normalerweise länger als du. „Morgen“, murmelst du. „GUTEN Morgen heißt das, Diana!“, korrigiert dich deine Mutter, doch du überhörst sie. „Wie spät fahren wir, Papa?“ „Ich schätze mal in einer halben Stunde, ist das für dich in Ordnung, Carmen?“, wendet er sich an deine Mutter. „Jaja, das ist sogar gut“, antwortet diese. Verschlafen schnappst du dir die Marmelade und ein Vollkornbrot und beginnst zu essen. Für eine lange Reise bist du heute gar nicht vorbereitet. Wie geplant fahrt ihr eine halbe Stunde später in der Kutsche deines Vaters ab, du und deine Mutter sitzen hinten. Ihr kabbelt euch ein bisschen, weil sie findet, dass deine Bluse zu „armselig“ aussieht, wo du doch so schöne Sachen hast. Wieder mal bringt dich die Ansicht deiner Eltern zum Kochen, denn ihnen ist auch so was von egal, dass draußen im Bürgerkrieg jeden Tag hunderte von Menschen sterben, Hauptsache sie haben es schön gemütlich und müssen nichts tun. So geht es unendlich dahin, die Landschaft sieht immer gleich aus. Soviel ist schon mal sicher: Galveston wird dir nicht gefallen. Nach einer gefühlten Ewigkeit, wird der Weg ein wenig holpriger und die Kutsche beginnt zu wanken. Doch Gott sei Dank fällt sie nicht um und so fahrt ihr noch ein Stücken weiter, als es plötzlich laut rumpelt und eine Delle in das Dach gedrückt wird. „Oh Gott“, flüsterst du geschockt. Mit großen Augen starren deine Mutter und du auf das Fast-Loch und auf einmal siehst du in Wahnsinns-Geschwindigkeit eine Hand hervorschnellen, die deine Mutter packt und versucht sie zum Fenster hinaus zu ziehen. In Schock-Starre kannst du nicht mal versuchen ihr zu helfen und so wird sie unter viel Geschrei und einem hässlichen Krachen ihres Armes, der jetzt vermutlich gebrochen ist, von der Fremden und, wie dir auffällt, merkwürdig weißen Hand entführt. „Carmen, bleib doch hier!“, kreischt dein Vater von vorne. Doch du bist immer noch in der Starre, also nimmst du das alles nicht so ganz wahr. Deine Mutter hörst du von draußen immer noch Rufen, doch es wird immer leiser. „Oh nein! Ich hab's ja geahnt“, flüsterst du. Und wie aus dem Nichts schießt eine weitere Hand hervor und packt dich beim Oberarm. Sie fühlt sich so merkwürdig kalt an! Wie auch zuerst deine Mama quetscht sie dich beim Fenster hinaus und lässt deinen Vater mit offenem Mund zurück. Zum Glück hat bei dir nichts geknackst, was so viel bedeutet wie das nichts gebrochen ist. Vorsichtig wagst du einen kleinen Blick auf das Gesicht des Entführers. Das Ergebnis ist erschreckend: Die Kreatur sieht genauso aus wie ein Mensch, wenn auch viel schöner und Gott gleicher. Zudem ist sie auffallend bleich. Sie schleift dich hinterher wie einen Sack Mehl und doch fliegt sie über den Boden, so schnell läuft sie. Trotz der Schmerzen betrachtest du deinen Entführer immer weiter, bis er dich bemerkt und ein lautes Geräusch ausstößt, das so klingt wie ein Fauchen. Mit großen Augen starrst du das Wesen an und wendest schlussendlich den Blick ab. Das ist eindeutig zu viel für dich! Plötzlich wird dir alles schwarz vor Augen und du fällst in Ohnmacht, während dich das Geschöpf immer weiter in die Tiefen des Waldes reinzerrt. Langsam schlägst du deine schweren Augenlider auf und erblickst vor dir eine Schar von wunderschönen Wesen vor dir und der lebloser Körper deiner Mutter. „Seid ihr verrückt geworden!“, kreischt du mit feuchten Augen. Einer der Menschen versetzt dir einen vernichtenden Blick und du blickst ihn warnend an. Trotz deiner Angst versuchst du zu deiner Mama zu gelangen. Du läufst auf sie zu doch einer der Männer stoppt dich mitten im Lauf und du wirst ein paar Meter zurück geworfen und landest mit dem Kopf an einem Baum. Vor Schmerz schreist du auf, das wird sicher eine Beule geben. Wütend und wie dir vorher noch gar nicht aufgefallen ist mit roten Augen starren sie dich an, als wollten sie dich gleich auffressen. Im Hintergrund erblickst du einen blonden Mann, der zu Boden blick und irgendwie gequält aussieht. Sofort empfindest du Mitleid mit ihm, was du dir gar nicht erklären kannst. In diesem Moment schaut er auf und blickt dich verwundert an. Seine Augen sind von einem tiefen Schwarz. Als er deinen Blick erwidert schaust du verlegen weg und die in deinen Augen angesammelten Tränen kullern dir über die Wangen. „Was wollt ihr von mir?“, schreist du in die Menge. „Das wirst du schon früh genug merken, Mädchen. Maria wird bald hier sein…“, antwortet einer der Männer mit einem merkwürdigen Unterton, sodass es dir eiskalt den Rücken hinab läuft. Einige der Wesen gehen in eine seltsame Kauerstellung, die irgendwie aussieht wie ein Tiger vorm Sprung, jeder Muskel angespannt. Jeder von ihnen sieht aus als würde er schreckliche Qualen leiden und unbedingt etwas von dir bekommen müssen. Wieder läuft ein Schauer über deinen Rücken. Der Blonde hält sich immer noch im Hintergrund und sieht aus, als würde er fürchterlich leiden. Du empfindest Mitgefühl für ihn, weißt aber nicht wieso. Plötzlich regt sich im Hintergrund etwas und vor dir steht, urplötzlich als wäre sie aus dem Nichts gekommen, eine schwarzhaarige Frau. Leichenblass und mit roten Augen mustert sie dich interessiert. Einer der hinteren stößt ein knurrendes Geräusch aus und hält sofort inne als sie ihn böse ansieht. Jetzt hast du so richtig Angst, da so umzingelt von lauter wunderschönen, kalten und sehr starken Kreaturen. „Was wollt ihr von mir?“, fragst du wieder. „Alles ist gut, Mädchen. Du brauchst keine Angst zu haben“, antwortet die Schwarzhaarige mit einer engelsgleichen Stimme, doch du bemerkst einen Unterton, der dir gar nicht gefällt. „Warum bin ich dann hier?“ „Ich brauche Soldaten.“ „Und warum genau ich?“, willst du panisch wissen. „Du scheinst mir genau richtig zu sein.“ Bevor du etwas sagen kannst, kommt sie auf dich zu und dir bleibt fast das Herz stehen. Sie berührt dich an der Wange, am Hals, und schließlich an der Unterseite deiner Hand. Du atmest tief ein und wieder aus und ruckartig ist sie mit ihrem Zähnen an seinem Hals. Spitzen Zähnen…. Aus heiterem Himmel hörst du hinter dir ein wütendes Knurren und du machst deine vor Schreck zusammengekniffenen Augen wieder auf und siehst, dass der Blonde, den du so sympathisch fandst, sich in Kauerstellung hinter Maria aufgebaut hat. Mit großen Augen betrachtest du ihn und Maria dreht sich ganz langsam um. Beide knurren sich an. Plötzlich knurrt der Blonde: „Lass sie in Ruhe!“ „Das ist nicht deine Entscheidung, Jasper!“, knurrt sie zurück. „Deine aber auch nicht!“ Auf einmal packt Jasper dich am Handgelenk und wirft dich unsanft auf seinen Rücken. Schon fliegt er los wie auch zuvor die anderen. Wieder wird dir alles schwarz vor Augen und du fällst erneut in Ohnmacht. Langsam kehrst du in die Wirklichkeit zurück, doch du lässt die Augen geschlossen. Irgendwo in der Ferne zwitschert ein Vogel und irgendwie spürst du das Atmen eines Menschen über dir. Du kannst dir gar nicht erklären, wo du bist und wie du hier herkommst. Also fasst du dir ein Herz und machst schließlich die Augen auf. Über dir erblickst du einen blonden Mann und plötzlich fällt dir alles wieder ein. Irgendeine Art Mensch hat deine Mutter und dich entführt, deine Mutter getötet und der Blonde, namens Jasper, hat dich vor Maria gerettet. Entgeistert starrst du ihm ins Gesicht und er, als spüre er deine Angst, legt sich neben dich hin. Ihr liegt gemeinsam auf einer Wiese und wie du bemerkt hast, ist sie wirklich schön, mit ganz vielen bunten Blumen. Du beschließt, die Stille zu unterbrechen, also flüsterst du schüchtern: „Hallo.“ „Hallo. Tut mir leid, wenn ich dich erschreckt habe“, murmelt er sanft nach kurzer Überlegung. „Du hast mich aber nicht erschreckt!“, streitest du ab. „Doch natürlich…“, beteuert er, lässt aber das Thema fallen. „Wie heißt du denn eigentlich?“ „Diana Huntington“, knirscht du. „Ah. Mein Name ist Jasper Whitlock. Diana, ich denke ich bin dir eine Erklärung schuldig.“ „Das denke ich auch.“ „Na gut. Es mag sich wahrscheinlich seltsam anhören, aber du weißt es ohnehin schon. Natürlich kann ich verstehen, wenn du dann Angst hast und ich werde dich gehen lassen. Aber du musst mir eins versprechen, um deiner Selbst willen. Du darfst es auf keinen Fall irgendjemanden erzählen, sonst wäre es für dich sehr gefährlich. Bitte höre mich an, bis ich fertig bin.“ „Natürlich Jasper“, murmelst du eingeschüchtert von seiner Schönheit, seiner Sanftheit…seiner selbst. Je länger du darüber nachdenkst, merkst du, dass du nicht weggehen würdest, ganz egal was er zu sagen hat. „Also, ich bin wahrscheinlich nicht das, was man unter – sagen wir mal `normal' - versteht. Maria, all die anderen und ich- wir sind… Vampire.“ Auf diese Worte musst du erst mal schwer schlucken. Plötzlich steigen dir die Tränen in die Augen und rinnen schließlich über deine Wangen. Jasper merkt es natürlich sofort. „Diana? Warum bist du denn auf einmal so traurig?“, flüstert er leise und streicht dir sanft mit seiner kalten, schneeweißen Hand übers Haar. Du kuschelst dich eng an ihn und er umarmt dich zärtlich. Die Tränen wollen nicht aufhören, zu rinnen. „Meine Mutter!“, schluchzt du verzweifelt in sein Jackett hinein. „Oh, das tut mir ja so leid“, murmelt er leise und streicht dir wieder übers Haar. Weinend verbirgst du dich an seiner Brust. Nach etlichen Minuten hast du dich wieder gefasst und legst dich an deinen ursprünglichen Platz hin. „Was wollte sie von mir?“, fragst du einigermaßen erschüttert. „Dich zu einem neuen Vampir machen. Sie will eine Armee aufstellen und dann nach Mexico aufbrechen um die Vampire dort zu besiegen.“ „Warum hast du mich gerettet, Jasper?“, flüsterst du nah einer langen Pause. Er seufzt, ringt sich aber schlussendlich zu einer Antwort durch. „Diana, ich kann Gefühle von anderen spüren und kontrollieren. So habe ich auch deine Gefühle gespürt und nach dem ersten Moment wo ich dich gesehen und gespürt habe… bin ich in dich verliebt.“ Abermals musst du schwer schlucken. Doch du kannst seine Gefühle nur erwidern. Und das macht dich traurig. „Du bist traurig“, stellt er fest. „Ja.“ „Warum denn?“ „Ich bin auch in dich verliebt.“ „Aber das ist doch toll?“ „Nein, das meine ich nicht. Aber bist du nicht so was wie Marias Gehilfe?“ „Das war ich. Aber ich bin dieses Leben schon lange leid. Lange bevor du kamst.“ „Na, das ist was anderes“, äußerst du und lächelst ihn an. Schüchtern erwidert er es. „Also du bist in mich verliebt?“, neckt er dich. „Ja“, gibst du zu und fühlst dich, als würdest du ihn schon dein ganzes Leben kennen. „Das ist schön.“ Abermals streicht er dir zärtlich übers Haar. Anschließend betrachtet er dich stumm und mit einem Lächeln auf den Lippen. Du erwiderst den Blick glücklich. Plötzlich jedoch rutscht er langsam und vorsichtig zu dir rüber, um dich nicht zu erschrecken und drückt sanft seine eiskalten Lippen auf deine. Zuerst bist du zwar etwas geschockt und überrumpelt, schließlich gibst du aber auf und erwiderst den Kuss zärtlich. Ganz langsam legt Jasper eine Hand an deinen Nacken, die andere vergräbt er in deinen Haaren. Vor Freude scheint dein Herz fast aus deiner Brust zu springen, denn, das ist dein erster und somit auch eindeutig bester Kuss. Leider verharrt ihr nur einen kurzen Moment so, dann nimmt er beide Hände von dir und legt sich wieder in seiner alten Position hin. Enttäuscht machst du einen Schmollmund. „Weißt du, dein Geruch ist für mich sehr verführerisch und das nicht nur im positiven Sinn. Ich muss aufpassen, dass ich nicht die Beherrschung verliere.“ Also kleine Entschädigung drückt er dir ein Bussi auf die Stirn. Du willst diese Lichtung nie wieder verlassen. Denn, auch wenn durch den Verlust deiner Mutter ein großer Riss in deinem Herzen ist, bist du glücklich. Fast erfüllt sich dein Wunsch auch. Zukunft Jasper und du bleiben zusammen. Er ist der Traumprinz, den du schon immer gesucht hast und somit bist du Prinzessin. Dir zuliebe ist er sogar auf „vegetarische“ Nahrung umgestiegen, also auf Tierblut. So lässt es sich auch leben, doch er ist niemals vollends gesättigt. Niemals hat er dir irgendetwas getan, solange du ein Mensch warst. Nach einigen Jahren verwandelt er dich auf deinen Wunsch hin in einen Vampir und so ist es für ihn auch viel leichter mit dir zusammen zu sein. Ihr heiratet ein Jahr später und Nelly, zu der du wieder Kontakt aufgenommen hast, ist deine Brautjungfer. Auch dein Vater soll vom Glück mit seiner neuen Frau nicht verschont werden. Jasper und du adoptiert ein kleines Mädchen, das ihr, zu Ehren deiner Mutter, Carmen Whitlock nennt. So gesehen seid ihr bis ans Ende aller Tage hin glücklich, da du deine Tochter, als sie erwachsen ist, auch verwandelst.