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Die Statistik vom Quiz

HOBBIT Love Story

25.84 % der User hatten die Auswertung: A: Thorin Herzlichen Glückwünsch, deine große Liebe nennt sich Thorin Eichenschild! Der Anführer von Thorin und Co, Sohn von Thrain II und König unter dem Berge... Thorin ist eine stolze Person, manchmal etwas kühl und arrogant, doch für seine Freunde und Gefährten würde er vermutlich alles tun, sogar sterben. Wenn er sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, wird alles daran setzen, diese eine Sache auch durchzuführen, weshalb er manchmal auch sehr stur wirken kann. Zudem ist Thorin von Natur aus sehr kritisch und misstrauisch. Er hat viel durchgemacht und weiß nur zu gut, dass man nicht jedem direkt trauen darf. Trotz seiner harten Schale schlummert in ihm ein weicher Kern, der nur darauf wartet, sich endlich zeigen zu können. Bleibt man hartnäckig und loyal Thorin und seinen Gefährten gegenüber, kann man vielleicht nach und nach eine Art Beziehung zu Thorin aufbauen, doch man muss auch aufpassen, dass man diese nicht wieder durch einen Vertrauensbruch zerstört... Denn missbraucht man einmal Thorin's Vertrauen, ist es fast unmöglich, es wiederzuerlangen. Wie deine Geschichte mit Thorin aussehen könnte... Sehnsüchtig betrachtest du den schönen, von der Sonne hell erleuchteten Mittagshimmel und seufzt in dich hinein. War es wirklich eine kluge Idee, aus Trotz zurückzubleiben? Du bist zwar mitgegangen, um zum Berg zu gelangen, doch irgendwann hast du es dir anders überlegt und bist zurück nach Seestadt; einerseits, um dich um Kili zu kümmern, und andererseits, weil du Thorin zeigen willst, wie mies sein Verhalten gegenüber seinem Neffen war und was die Strafe dafür ist: Nämlich, dass ein Teil der Gruppe sich nicht an der Suche beteiligt, darunter du selbst, auch wenn dich die Hallen der Väter deiner Gefährten schon sehr interessieren. Doch mittlerweile bereust du diese Entscheidung. Du bereust, dich einfach heimlich aus dem Staub gemacht zu haben und du bereust, Thorin und die anderen sozusagen somit im Stich gelassen zu haben. Du bereust es zutiefst und wünschst diese Entscheidung wieder rückgängig. Langsam drehst du dich um und gehst hinein. Sofort fällt dein Blick auf Kili, der immer wieder vor Schmerz den Rücken durchdrückt und nicht gerade lebendig und gesund aussieht. Du wirfst Fili einen kurzen Blick zu und schüttelst kaum merklich den Kopf, als wolltest du sagen: "Ich kann nicht anders, ich muss wieder zu den anderen... " Ein Schatten huscht über sein Gesicht, doch dann erwidert er deine Geste mit einem leichten Nicken. Seine Lippen formen die Worte 'Geh ruhig, wir schaffen das schon. ' Erleichtert über diese doch recht positive, beziehungsweise bestärkende Antwort spürst du, wie ein kurzes Lächeln über deinen Mundwinkel zuckt. Auch Dori, Bofur und Bard und seine Familie schenken dir je einen Blick, den du bei allen einzeln erwiderst, bevor du dich kurzerhand umdrehst und das Haus verlässt. Hoffentlich können sie Kili helfen..., denkst du dir beim Rausgehen, doch schon nach nur wenigen Sekunden wandern deine Gedanken zu dem langen Weg, den du jetzt ganz allein zurücklegen musst. Sofort wirst du ernst und runzelst leicht die Stirn, doch dein Wunsch, wieder bei den anderen zu sein, ist so groß, dass du mit hastig durch die Straßen gehst und kurzerhand in ein Boot springst, mit dem du zum anderen Ufer des Sees gelangen kannst. Dort angekommen stürzt du dich förmlich wieder an Land und läufst los, dein Ziel direkt vor Augen. Immer mehr beschleunigst du deine Schritte, bis du schließlich rennst. Von Sekunde zu Sekunde wird es dunkler um mich herum und grade, als der letzte Sonnenstrahl hinter den Bergen verschwindet, siehst du die treppenförmigen Vorsprünge in den Felsenstatuen vor dir. Schon kletterst du mithilfe von ihnen nach oben. Dort angekommen prallst du überraschenderweise gegen etwas, beziehungsweise jemanden, und wirst dabei so heftig zur Seite gestoßen, dass du mit dem Fuß an der Kante abrutschst. Und noch bevor du diese Situation hier richtig begreifen kannst, bewahren dich nur noch deine verkrampften Hände an einem Vorsprung vorm Absturz in Hunderte Meter Tiefe. Sofort fängt dein Puls an zu rasen und du versuchst, dich hochzuziehen, doch immer wieder geben deine Arme nach und du fällst wieder zurück. Und plötzlich, als wäre das Chaos nicht schon jetzt perfekt, steht jemand über dir. Es ist Thorin, wie er leibt und lebt, und dich mustert. "Thorin! ", rufst du atemlos hervor und streckst hilflos eine Hand nach ihm aus, rutscht dabei fast ab und legst sie schnell wieder auf den Vorsprung, der unter deinem Gewicht zu brechen droht. Du bist zwar nicht besonders schwer, doch zu schwer für eine Stückchen Stein. "Hilf mir, bitte! " Thorin rührt sich nicht, doch du hast es eigentlich auch nicht anders erwartet. Schließlich bist du ohne ein Wort abgehauen. "Wo warst du? ", knurrt er nur und kneift mit einem Blick, der nicht grade Liebe aussagt, seine hellblauen, in diesem Moment eisig funkelnden Augen zusammen. "Bei den anderen! ", stößt du unter den größten Anstrengungen hervor und spürst, wie deine Arme zu zittern anfangen. "Verzeih mir, ich konnte nicht anders! Es tut mir leid! Bitte, hilf mir hoch, ich bin doch eine von euch. Bitte, Thorin! Ich flehe dich an! Ich wollte euch nie etwas Böses! " "Ich hab dir vertraut. Und du hast mein Vertrauen missbraucht. Du bist keine mehr von uns. " Entsetzt über die kalten, harschen Worte erstarrst du und lässt für eine Sekunde deine Spannung außer Acht. Eine Sekunde zu lang... Du verlierst den Halt und dir entfährt ein überraschter Aufschrei, als du nach hinten kippst. Doch bevor du tatsächlich abstürzen kannst, packt dich auf einmal Thorin's kräftige Hand am Handgelenk und zieht dich mit einem solchen Ruck wieder nach oben auf festen Boden, dass du taumelnd gegen seine Brust stolperst und ihn fast selbst umstößt. Sofort reißt du dich förmlich von Thorin los und starrst mit großen Augen zu ihm auf, während du dich fragst, was hier gerade passiert ist... Vorher war er doch noch so gegen dich gewesen und jetzt? Jetzt bist du nur noch am Leben, weil er dich vorhin gerettet hat! "Es wird nicht wieder vorkommen, es tut mir wirklich leid... ", murmelst du etwas kleinlaut und senkst beim Anblick von Thorin's durchdringendem Blick schnell den Kopf nach unten. Thorin antwortet nicht, er mustert dich nur einmal kurz von oben bis unten, dann stapft er einfach los und geht den kleinen Felsenpfad nach oben, wo er grade rechtzeitig ankommt, um den über die Steine schlitternden Schlüssel mit einem einfachen Fußtritt auf das Bändchen aufzuhalten. Bevor du auch nur nachfragen kannst, was hier eigentlich passiert ist und immer noch passiert, hat Thorin den Schlüssel in etwas Schlüsselloch-Ähnliches gesteckt und herumgedreht, dann seine Hände fest gegen den Felsen gedrückt und schon ging die Tür auf. Nachdem ihr euch in dem Gang ein wenig umgeschaut habt, wird Bilbo nach unten in die riesigen Hallen von Erebor geschickt und Balin begleitet ihn, ihr anderen bleibt zurück und wartet. "Wo bist du gewesen? ", brummt Dwalin mit misstrauisch zusammengekniffenen Augen und mustert dich kritisch von oben bis unten. "Wieso bist du einfach abgehauen, ohne was zu sagen? " Zu deiner großen Überraschung kommt dann ausgerechnet Thorin dir zu Hilfe, bevor du in Erklärungsnot geraten kannst. "Lass gut sein, Dwalin. " Gerettet! "Ich will jetzt mit ihr reden. " Oder auch nicht gerettet... Du seufzt in dich hinein. Vom Regen in die Traufe... Dwalin ist zwar selten ein angenehmer Zeitgenosse, mit dem man gerne seine Zeit verbringt, wenn er nicht gut auf einen zu sprechen ist, doch leider ist das bei Thorin nicht anders. Im Gegenteil, da er der Anführer der ganzen Truppe ist, hat er auch eine größere Verantwortung und deshalb erregt man umso mehr sein Missfallen, wenn man ihn nicht in eigene Pläne mit einweiht; und das hast du nicht getan. Eigentlich wolltest du ihn überhaupt nicht verärgern... Du magst Thorin, sehr sogar, und es war niemals deine Absicht, etwas gegen seinen Willen zu tun. In dem Moment konntest du schlicht und einfach nicht anders; deshalb bist du gegangen. Man kann jemanden mögen, aber gleichzeitig auch seine Eigenschaften und Verhaltensweisen verabscheuen. Eingeschüchtert folgst du Thorin um eine Ecke und holst schon tief Luft, um etwas zu sagen, da drängt dich der Schwarzhaarige auf einmal grob gegen eine Wand. "Thorin? " Mit großen Augen starrst du ihn an und versuchst instinktiv, ihn wegzudrücken. "Thorin? Was hast du vor? Thorin! Thorin! " Dein Herz klopft von Sekunde zu Sekunde schneller und es fühlt sich beinahe so an, als würde es gleich explodieren. "Thorin! THORI- " Bevor deine Stimme zu einem Schreien werden kann, hat er dir schon fest seine Lippen auf den Mund gepresst. Zuerst bist du etwas überrascht, doch dann schließt du automatisch die Augen, vergräbst deine Hände in seinen verstrubbelten, dunklen Haaren und erwiderst seinen Kuss. Eine Weile verharrt ihr in dieser Position, dann löst er sich wieder von dir und sieht dich mit deinen hellen, blauen Augen durchdringend an. "Mach das nie wieder. ", knurrt er und für eine Sekunde huscht ein Lächeln über sein Gesicht. Du nickst kurz, bevor ihr euch beide gleichzeitig wieder vorbeugt und er dich erneut in einen leidenschaftlichen Kuss verwickelt. Du lächelst in dich hinein. Scheint so, als wäre deine Entscheidung doch nicht so schlecht gewesen...

31.39 % der User hatten die Auswertung: B: Fili & Kili Herzlichen Glückwünsch, du hast die Wahl zwischen Fili und Kili! Die beiden Zwerge sind Brüder und die Jüngsten der Truppe im "Hobbit". Sie sind immer zu Scherzen aufgelegt und machen am meisten Quatsch, doch manchmal können sie auch ungewöhnlich ernst sein. Beide sind unglaublich treu und loyal. Sie lieben Abenteuer über alles, sind offen für jegliche Veränderungen und für jeden Spaß zu haben. Zudem sind sie beide Kämpfernaturen und dank ihres impulsiven Verhaltens während eines Kampfes haben sie eigentlich immer die Chance, zu gewinnen. Mit ein paar Witzen und Späßen gewinnt man schnell ihr Zutrauen und einen Weg zu ihrem Herzen zu finden ist ebenfalls nicht besonders schwierig. Doch wenn man es einmal geschafft hat, würden sie für dich alles tun, jeder von ihnen, und dich bis aufs Blut beschützen, egal, was passiert. Kleiner Tipp: Besonders bei Kili ist es wichtig, dass ihr euch auch gut mit Thorin versteht, denn er ist das größte Vorbild für seine Neffen! Wie deine Geschichte mit Fili aussehen könnte... Nervös tippst du in schnellen, regelmäßigen Zeitabständen mit deinen Fingerspitzen gegen deine Beine und versuchst, deinen rasenden Atem unter Kontrolle zu bekommen. "Wo bleibt denn Bofur mit dem Königskraut? ", fragst du und wirfst Fili einen kurzen Blick zu, der aussieht, als würde er zusammen mit seinem Bruder leiden und genau die gleichen Schmerzen empfinden, was dich nur noch nervöser macht. Wieso dauert das denn so lange! Er muss doch bloß ein bisschen Königskraut bei Schweinen suchen! "Ich helfe ihm beim Suchen. ", sagst du, doch bevor du hinausgehen kannst, ertönt plötzlich von draußen ein gellender Schrei und schon stürzt die Älteste von Bard herein, im Schlepptau einen Ork. Sofort weichst du zurück und siehst dich dabei in dem Raum um, auf der Suche nach irgendetwas, womit du dich verteidigen kannst. Kurzerhand schnappst du dir einen einfachen Hocker, rammst ihn gegen einen Ork und schubst ihn wieder zum Fenster heraus, bevor du dich umdrehst und einem anderen ein Hockerbein ins Gesicht stößt, um ihn von Kili fernzuhalten. Als ihr schon grade glaubt, dass ihr es nicht mehr schaffen werdet, taucht Tauriel auf dem Balkon auf und beginnt, gegen die Orks zu kämpfen. Nach einer längeren Auseinandersetzung, die ihr schließlich gewinnt, taucht Tauriel mit einem Büschel Königskraut in der Hand auf und geht kurzerhand auf Kili zu. Zuerst willst du ihr das Zeug entreißen, schließlich ist sie eine Elbin, aber... etwas in ihrem Blick hält dich zurück. "Fili, glaubst du, sie- " Du siehst dich um. Wo ist Fili denn auf einmal hin? Verwirrt runzelst du die Stirn, doch die Einzigen, die du in dem Raum entdecken kannst, sind Dori, Bofur, Tilda, Sigrid, Tauriel und Kili... Wo ist der andere der beiden Brüder? "Ich bin mal kurz weg... ", nuschelst du kaum hörbar und gehst kopfschüttelnd hinaus. Wo kann er denn hingegangen sein? Mit nachdenklichem Blick biegst du um die Ecke und siehst einige Meter vor dir einen großen Ork stehen, etwas weiter dahinten einen Elben. Legolas, um genau zu sein. Ebendieser hat dich nun ebenfalls bemerkt wie du ihn und richtet seinen Blick schnell wieder auf den Ork vor sich, damit dieser dich nicht entdecken kann. Ganz langsam weichst du zurück und verschwindest wieder hinter der Ecke; dann läufst du los und versuchst dabei, möglichst wenig Geräusche zu machen. Das Letzte, was du gebrauchen kannst, ist, in einen Kampf zwischen den beiden verwickelt werden. Hastig machst du dich wieder auf die Suche nach Fili und beginnst irgendwann zu rennen, so wichtig ist dir die Sache. Was, wenn ihm etwas passiert ist?, denkst du dir und wirst nur noch schneller. Du bist schon beinahe an einer Grenze der Stadt, da siehst du Fili auf dem Steg vor dir stehen. Für einen Moment bleibst du stehen und atmest tief durch. Da ist er ja! Mit dem angenehmen Gefühl von Erleichterung gehst du die letzten paar Schritte auf den blonden Zwerg zu. "Du kannst doch nicht einfach abhauen, Fili! Weißt du, was du mir für einen Schrecken eingeja- " Erst jetzt siehst die Tränen, die in seinen Augen stehen und verstummst sofort. "Fili? ", flüsterst du leise und guckst ihn von der Seite an, doch er erwidert deinen Blick nicht. Wie erstarrt beobachtet er irgendetwas in der Ferne, auf der anderen Seite des Sees. Den Einsamen Berg? Den Himmel? Die Sterne? Du weißt es nicht genau, aber eines weißt du: Irgendetwas bedrückt ihn. "Er wird sterben, nicht wahr? ", fragt er mit bebender Stimme und beißt hörbar die Zähne zusammen. "Natürlich wird er sterben. Aber keiner will es mir sagen... keiner traut es sich. " Dir klappt der Mund auf. Wie? Was? Er hat die Hoffnung jetzt schon aufgegeben? "So ein Unsinn! ", erwiderst du empört und schüttelst schnell den Kopf. "Kili ist stark, er wird das schaffen! Hör doch endlich auf zu glauben, dass er sterben wird, noch kann er immer noch gesund werden! " "Das glaubst du doch wohl selbst nicht... ", murmelt er leise und starrt in das dunkle Wasser des Sees, das immer wieder durch einen eisigen Windhauch gestreift wurde. "Es ist zu spät, das Gift ist sicher schon überall... Niemand kann ihm jetzt noch helfen. " "Fili! ", bricht es aus dir hervor und du versetzt ihm einen Stoß in die Seite, der ihn nicht mal zusammenzucken lässt. "Wach auf! Wieso bist du so pessimistisch! Es ist dein Bruder, jetzt glaub doch wenigstens ein bisschen daran! Er kann es schaffen, wirklich! Du musst nur an ihn glauben! " Wie in Zeitlupe wendet er dir seinen Kopf zu. Sein Mund ist einen Hauch geöffnet und in seinen Augen stehen immer noch Tränen, doch gleichzeitig noch etwas anderes... Es scheint fast, als wäre er hin- und hergerissen, doch warum? Du suchst in seinem Blick nach einer Antwort, findest allerdings auf die Schnelle keine... Und bevor du weiter darüber nachdenken kannst, beugt er sich plötzlich vor und packt dich mit beiden Händen an den Oberarmen, um dich an sich heranzuziehen und für einen kleinen Moment seine Lippen auf deine zu legen. Völlig perplex lässt du es zu. In seinem Kuss liegt so viel Sehnsucht und Verlangen, dass dir ein kalter Schauer über den Rücken läuft. Bevor du jedoch darauf eingehen oder sonst irgendwie reagieren kannst, ist es wieder vorbei und er hat sich wieder von dir gelöst. "Tut mir leid, ich wollte nicht... " Er stockt und holt tief Luft. "Ich weiß, das ist wirklich nicht der richtige Zeitpunkt für- " Weiter kommt er nicht. Ohne noch länger darüber nachzudenken, hast du ihn in einen innigen Kuss verwickelt und dabei sein Gesicht in beide Hände genommen. Lächelnd schließt du die Augen und lehnst deinen Kopf zur Seite. Zunächst wirkt er ein wenig verdutzt, wie du eben, doch schon umfasst er mit den Fingern deine Hüften und schiebt sich nah an dich ran, wobei er den Kuss zärtlich erwidert. Nach einer Weile löst ihr euch wieder voneinander und du lächelst ihn an, während du mit den Fingerspitzen über seine vom Bart kratzigen Wangenknochen streichst. "Das wird schon wieder, Fili. Du musst nur daran glauben. " Um ihm Mut zu machen, greifst du nach seiner Hand, drückst sie kurz in deiner, gibst ihm noch einen letzten Kuss auf die Wange und ziehst ihn dann hinter dir her zurück in Bards Haus. Ihr kommt grade rechtzeitig dort an, um zu sehen, wie sich die Elbin von Kili abwendet, der zwar immer noch nicht grade lebensfroh und gesund, aber schon viel besser aussieht als vorher. Sofort stürzt Fili auf ihn zu. "Kili, geht es dir gut? " "Mhm... ", murmelt er leise und nickt mit halbgeschlossenen Augen. "Es geht schon. " Fili wirft dir einen Blick über die Schulter zu und über dein Gesicht huscht ein Lächeln. Na also! Scheint so, als würde doch noch irgendwie alles gut werden... Wie deine Geschichte mit Kili aussehen könnte... "Kann man denn gar nichts machen? ", fragst du und siehst die Zwerge, die wie du um das Bett von Kili herumstehen, mit einem fast schon verzweifelten Blick an. Doch die Reaktion von ihnen fällt alles andere als beruhigend aus: Laut Dori gibt es keine Hoffnung ohne das rettende Königskraut, Bofur ist bei dessen Worten sofort losgerannt, um besagte Kräuter zu suchen und Fili ist ungefähr genauso ratlos wie du in diesem Moment. Wieder einmal richtest du deinen Blick auf den jungen Zwerg mit den wuscheligen, dunkelbraunen Haaren, der immer wieder vor Schmerz aufstöhnt und schlimmere Qualen zu haben scheint, als du dir ausmalen kannst. Du willst grade hinter Bofur her rennen und ihm bei der Suche nach dem Königskraut zu helfen, weil du es nicht ertragen kannst, einfach still da zu stehen und Kili leiden zu sehen, da spürst du plötzlich etwas an deiner Hand und drehst dich abrupt wieder rum. Es sind Kili's Finger, die über deine eigenen streichen. "Kannst... kannst du... Thorin... sagen... dass es... " Plötzlich bäumt er sich auf und verzieht schmerzerfüllt das Gesicht, dann fällt er wieder zurück und sieht dich aus seinen braunen, halb geschlossenen, irgendwie glasigen Augen an. "...es... eine Ehre war... mit ihm ziehen zu dürfen... und dass... ich... ihm... sehr dankbar bin. " Du starrst ihn an und spürst dabei, wie Tränen in dir aufsteigen. Hat er etwa schon alle Hoffnung aufgegeben? Glaubt er nicht mehr an Rettung? In deinem Hals bildet sich ein Kloß und als du den Mund aufmachen willst, um etwas darauf zu erwidern, entweicht dir nur ein heiseres, ersticktes Krächzen, was du durch einen gespielten Hustenanfall zu überspielen versuchst. "Du stirbst nicht! ", bringst du schließlich angestrengt hervor und schüttelst blitzschnell den Kopf, wie um deine Worte noch einmal zu verstärken. "Bofur wird dieses Königskraut schon finden, glaub mir! " Kili schüttelt nur den Kopf. "Sag es ihm. Geh zu ihm... und... sag es... ihm. " Dein Herz fühlt sich auf einmal ganz schwer an, doch da du Kili's vielleicht letzten Wunsch erfüllen willst, nickst du nur schwach. "In Ordnung. " Langsam drehst du dich um und gehst hinaus, doch nur wenige Straßenecken weiter befallen dich echte Zweifel. Du willst grade umkehren, da entdeckst du vor dir an einem Zaun einige Kräuter, die dir ziemlich bekannt vorkommen... "Königskraut! ", flüsterst du leise und beugst dich schnell runter, um es aufzuheben. Die Rettung für Kili! Mehr als nur etwas erleichtert rennst du los und springst sogar über einige Boote, um so schnell wie möglich wieder bei Kili sein zu können. Dabei beachtest du deine Umgebung nicht, rempelst aus Versehen einen Typen an, doch es ist dir alles völlig egal. Schon siehst du Bard's Haus vor dir und stürmst geradezu hinein. "Kili, ich hab das Königskra- " Du kommst grade rechtzeitig durch die Tür, um zu sehen, wie dieser nach der Hand von Tauriel greift, die über ihn gebeugt dasteht und mit leicht verwirrt wirkendem Gesichtsausdruck auf ihn hinunterschaut. Sie war dir früher schon ein Dorn im Auge, doch jetzt hältst du es kaum noch aus. "Denkt ihr, sie hätte mich lieben können? ", fragt Kili auf einmal und dir stockt der Atem. Sofort schießt dir ein Gedanke durch den Kopf. Er meint Tauriel..., flüstert die böse Stimme in deinem Innern. Du merkst gar nicht, wie du den Strauß Königskraut fallen lässt, dich umdrehst und wieder nach draußen rennst, raus auf den Balkon, wo dir die kalte Nachtluft direkt ins Gesicht schlägt. Sofort schnappst du nach Luft, anscheinend hast du grade fast das Atmen vergessen... Du weißt gar nicht, was du jetzt denken sollst, dein Kopf ist wie leergefegt. Er hat ja auch früher schon die ganze Zeit mit Tauriel geflirtet..., ertönt es wieder irgendwo tief in dir und du schüttelst den Kopf, versuchst irgendwie, diese Gedanken loszuwerden. Kili weiß es nicht, doch eigentlich hast du ihn schon lange ins Herz geschlossen und dich bis jetzt nur noch nie getraut, ihm etwas davon zu sagen. Und nun war es zu spät. "Zu spät... ", wiederholst du flüsternd deine Gedanken und unterdrückst ein Schluchzen. Nicht weinen, bloß nicht weinen... Bevor du die Beherrschung verlieren kannst, steht auf einmal Tauriel vor dir und du kannst dich grade rechtzeitig zusammenreißen, um nicht vor ihr in Tränen auszubrechen. "Ich denke, du solltest hineingehen. Der Zwerg hat deinen Namen gesagt... " Bestimmt, damit du ihnen im Namen von Thorin seinen Segen geben kannst... Leicht nickst du, huschst an ihr vorbei und gehst zu Kili, der immer noch im Bett liegt, aber schon deutlich besser aussieht als vorher... Zwar immer noch nicht gut, aber auf jeden Fall gesünder als vorher. Immerhin hat der Besuch von Tauriel etwas Positives gebracht... Als du dich umsiehst, merkst du, dass die anderen Zwerge wohl alle woanders im Haus sind... vielleicht unten. "Bist du das? Bist du das wirklich? ", fragt da plötzlich die ungläubige Stimme von Kili, als wäre er grade erst aus einem Traum erwacht und hätte davor gar nicht richtig realisiert, was passiert war... Mit geweiteten Augen, als würde er dich grade zum ersten Mal nach zehn Jahren Trennung wiedersehen, starrt er dich an und streckt prüfend eine Hand aus, streicht dir kurz über den Arm, um sich zu vergewissern, dass du wirklich da bist und nicht irgendeiner Illusion entspringst. "Du bist wieder da... ", flüstert er leise und greift nach deiner Hand. Du begreifst überhaupt nicht, was hier passiert. Hat er nicht grad noch Tauriel seine Liebe gestanden? Beziehungsweise indirekt? Immerhin hat er ihre Hand gehalten, wie jetzt deine... Einigermaßen verwirrt runzelst du dir Stirn und weißt nicht wirklich, was du davon halten sollst. Oder hatte er vorhin überhaupt nicht Tauriel gemeint...? "Ich dachte schon, dass ich dich nie wieder sehe... " Müde schließt Kili die Augen und atmet hörbar tief ein und aus. "Aber wahrscheinlich war das alles nur ein Traum. " Er richtet seinen Blick wieder auf dich und schenkt dir das warme Lächeln, dass du schon so vermisst hast. Vorsichtig drückt er deine Hand fest in seiner und wird wieder ernst. "Ich bin froh, dass du wieder hier bist. " Sofort schlägt dein Herz höher in deiner Brust und langsam lässt du dich auf einen kleinen Hocker neben dem Bett sinken, bis du direkt vor Kili sitzt. In seinem Blick steht etwas... Anderes als sonst. Du bist dir nur noch nicht ganz sicher, was genau es ist. Wie in Zeitlupe, als würde er immer noch leichte Schmerzen haben, richtet er sich auf und sieht dich dann wieder an. "Ich bin wirklich nicht tot, oder? " Mit einem leisen, erleichterten Lächeln nickst du und spürst Tränen der Freude in dir aufsteigen. "Sehr gut. Dann kann ich ja jetzt das machen, was ich schon die ganze Zeit machen wollte... " Bevor du weißt, was geschieht, hat sich Kili schon vorgebeugt, eine Hand in deinen Nacken gelegt und dich an sich rangezogen, um seine Lippen zärtlich auf deine eigenen zu legen. Zuerst bist du ein wenig geschockt von diesem... 'Überfall', doch dann schließt du die Augen und erwiderst den Kuss lächelnd, während du deine Hände zögernd auf deine Brust ablegst und dich dagegen lehnst. Schon hat dich der Braunhaarige mit einem Ruck auf deinen Schoß gezogen, sich quer herumgedreht und nun liegst du direkt unter ihm, immer noch lächelnd. Für eine Sekunde löst er sich von dir und schaut dich grinsend an. "Gut, dass ich das überlebt habe... Wäre ich jetzt tot, hätte ich das hier nicht machen können... " Dein eigenes Lächeln wird noch ein wenig breiter und du schlingst deine Arme um seinen Nacken. "Ich liebe dich. Und wärst du jetzt tot, hätte ich dir das niemals sagen können. " "Ich liebe dich auch... ", flüstert er zurück, bevor er dich wieder aufs Bett schiebt und dich erneut in einen innigen Kuss verwickelt. Dabei blitzt ein einziger Gedanke in deinem Kopf auf. Endlich!

6.91 % der User hatten die Auswertung: C: Bilbo Herzlichen Glückwünsch, dein Herz schlägt für Bilbo Beutlin! Der Hobbit ist nicht unbedingt aufdringlich, was sein Selbstbewusstsein angeht, doch in besonderen Momenten ist er sehr redegewandt und hat für alles irgendeine Lösung... Alles in allem gehört Bilbo zu den ruhigeren Personen, die lieber zu Hause vorm Kamin sitzen und ihren Tee trinken, statt sich auf ein Abenteuer zu begeben. Wenn man ihn allerdings trotzdem dazu nötigt, ist er ein loyaler Gefährte und hilft einem in jeder Situation. Bilbo ist nicht nur in seinem Charakter ruhig, sondern auch, wenn er sich verstecken muss. Wie eine Katze kann er überall hineinschleichen und ist meistens die Person, die alle vor dem sicheren Tod rettet. Bilbo braucht jemanden, der ihm zuhört und genauso empfindet wie er. Er muss dir vertrauen können. Wenn alle anderen Blödsinn machen, musst du ernst bleiben und dich gesittet mit ihm unterhalten können, damit er nicht in eine der vielen Essensschlachten der Zwerge untergeht. Glaub an ihn, dann ist er zu Großem fähig... Wie deine Geschichte mit Bilbo aussehen könnte... "Stellt euch an den grauen Stein, wenn die Drossel schlägt und der letzte Strahl am Durinstag auf das Schlüsselloch fällt.", murmelst du leise und runzelst die Stirn. "Irgendetwas haben wir übersehen, aber was? " Langsam hebst du den Kopf und beobachtest, wie die Zwerge allmählich hinter der Ecke verschwinden, mit gesenkten Blicken und hängenden Schultern. Sie haben die Hoffnung anscheinend schon verloren, doch du wirst das Gefühl nicht los, dass da irgendein Schlupfloch ist... Es kann doch jetzt nicht alles vorbei sein! Bilbo, der wie du der Meinung ist, dass es einen Ausweg geben muss, atmet tief durch. "Stellt euch an den grauen Stein... " Langsam stapft er hinüber zu besagtem Felsen und fasst sich kurz an die Stirn. "...wenn die Drossel schlägt... " Plötzlich ertönt ein Klopfen und ihr wechselt einen kurzen Blick, als ihr den schwarzen Vogel entdeckt. "...und der letzte Strahl am Durinstag auf das Schlüsselloch fällt. Der letzte Strahl... " Nachdenklich sieht Bilbo zu den schnell dahinziehenden Wolken am Himmel auf. Plötzlich durchbricht der Schein des immer heller werdenden Mondes die Wolkendecke und fällt auf einen Teil der Felswand. Schon entdeckst du etwas, was eindeutig aussieht wie eine Art Schlüsselloch. "Es ist das Licht des Mondes! ", rief Bilbo laut, um die Zwerge zurückzuhalten und lacht mehr als nur etwas erleichtert auf. "Das Licht... des... Mondes! Wo ist der Schlüssel? " Kurz guckt er sich um, dann sieht er dich für einen Moment an und blickt sich wieder suchend um. "Weißt du, wo der Schlüssel ist? " Während er sich im Kreis umherdreht, ertönt plötzlich ein Scheppern und schon schlittert der Schlüssel auf den Abgrund zu. "Bilbo! ", rufst du entsetzt und machst genau in dem Moment einen Schritt nach vorne, als Thorin mit seinem Fuß das Band des Schlüssels am Boden festnagelte. Ein Stein fällt dir vom Herzen. "Oh man, du kommst grade rechtzeitig... ", flüsterst du kaum merklich und atmest tief durch. Gerade noch erwischt, gut, dass er wieder zurückgekommen ist... und gut, dass Bilbo jetzt keinen Stress kriegt. Schon tauchen auch die anderen Zwerge wieder auf. Thorin öffnet langsam die Tür und ihr geht hinein. Thorin beschließt, dass Bilbo nach unten gehen und sich umsehen soll, und die anderen erstmal hierbleiben. Balin folgt dem Hobbit eine Zeit lang, doch nach einigen Minuten ist er wieder bei euch. Immer wieder ertönt ein Rumpeln und allmählich machst du dir ehrlich Sorgen um Bilbo. Thorin scheint wohl auch misstrauisch und langsam sogar etwas wie ungeduldig zu werden, den plötzlich stapft er los und geht den Gang entlang, in dem der Hobbit vorhin mit Balin zusammen verschwunden ist. Irgendwie hast du ein schlechtes Gefühl bei der ganzen Sache. "Bin gleich wieder da. ", sagst du zu den Zwergen und richtest dich dabei auf, bevor du hinter Thorin her um die Ecke huschst. Du kommst grade richtig, um zu sehen, wie Thorin sich Bilbo in den Weg stellt, der ganz offensichtlich eigentlich einfach nur abhauen will und sich vor irgendetwas zu fürchten scheint. "Thorin, lass ihn in Ruhe! ", schreist du und ziehst den Zwerg mit einem Ruck von Bilbo weg, damit dieser sich in Sicherheit bringen kann. "Hier irgendwo schlummert ein Drache und du hast nichts Besseres zu tun, als Bilbo zu bedrängen, geht's noch! " "Er schlummert nicht mehr... " "Was? " Abrupt drehen Thorin und du euch zu dem Hobbit um und macht große Augen. Dir wird ganz kalt. Heißt das, er... er ist wach? Smaug lebt tatsächlich und ist auch noch wach? Erneut läuft dir ein eisiger Schauer über den Rücken. Und schon findest du dich zusammen mit den Zwergen aufgeteilt in kleinen Gruppen auf der Flucht vor einem riesigen, wütenden Drachen wieder. Zusammen rennt ihr die langen Brücken entlang, wobei ihr versucht, möglichst nicht dessen Aufmerksamkeit auf euch zu ziehen. Plötzlich kommt ihr an hohe, gitterstabartige Säulen und Thorin beginnt, Smaug zu provozieren. Ihr schafft es grade noch rechtzeitig hinter die Stäbe, da schießt auch schone eine gewaltige Stichflamme aus seinem riesigen Maul hervor. Doch einer hat noch keinen Platz gefunden... Bilbo. "Aufpassen! ", rufst du über den Lärm hinweg und ziehst ihn mit einem Ruck zu dir, sodass er zwar gegen dich prallt, nun aber nicht mehr von dem Feuer verbrannt werden kann. Nach einigen qualvoll langen und bestimmt um die 6000 Grad Celsius heißen Sekunden schien sich Smaug endlich wieder einzukriegen und machte eine kurze Pause. "Danke. Wegen eben. Und wegen vorher auch. ", sagt Bilbo und drückt kurz deine Hand, bevor ihr wieder loslaufen könnt. Du nickst nur und lächelst ihn mit einem ruhigen, fast schon schwachen Lächeln an, dann hetzt ihr beiden auch schon los hinter den anderen her. Bombur soll das über viele Jahre hinweg festgewordene Gold wieder erhitzen, die anderen rennen einfach davon, bevor du herausfinden kannst, was sie vorhaben. Du überlegst, was du jetzt machen könntest, und entschließt dich, Smaug einfach abzulenken... Das wäre wahrscheinlich nützlicher als einfach verkohlt zu werden. Wortwörtlich. Dein Blick wandert kurz zu Bilbo hinüber und du überlegst, ob du noch einmal zu ihm hingehen und vielleicht noch ein paar möglicherweise letzte Wort mit ihm wechseln solltest, da mischt sich plötzlich jemand anderes ein und übernimmt das Kommando. "Wenn ich dir das Zeichen gebe, ziehst du den Hebel nach unten! ", ruft Thorin laut, und Bilbo will grade losrennen, da hältst du ihn im letzten Moment am Handgelenk zurück. Für eine Sekunde holst du tief Luft und starrst ihn einfach nur an, in die freundlichen, hellen Augen, dann beugst du dich ohne Vorwarnung vor und legst deine Lippen zärtlich auf seine. "Pass auf dich auf! ", flüsterst du leise und nickst ihm mit einem ermutigenden Lächeln zu. Doch anstatt loszulaufen, steht er wie versteinert vor dir und rührt sich nicht vom Fleck. Bilbo zieht die Augenbrauen hoch und sieht aus, als würde er tief Luft holen. Ein Gesichtsausdruck, den du schon ziemlich oft bei dem Hobbit gesehen hast und mittlerweile nur allzu gut kennst... Und deswegen weißt du sofort, dass er grade über etwas nachzudenken scheint. Doch über was? Auf einmal lehnt er sich zu dir rüber, stoppt kurz vor dir wieder und runzelt die Stirn. Du überlegst schon, ob du einfach den Kopf schütteln und gehen solltest, doch bevor du das wirklich durchziehen kannst, verwickelt er dich auf einmal in einen Kuss. "Hm. ", meint er, als ihr euch wieder voneinander löst. "Warum machen wir das erst jetzt? " Mit einem gespielt fragendem und etwas überrascht wirkendem Gesichtsausdruck sieht er dich an. Du kannst nicht anders und brichst in Gelächter aus. "Das frag ich mich auch die ganze Zeit! " "Bilbo, beeil dich! ", brüllt Thorin auf einmal und unterbricht euch bei eurem Geturtel. "Du schaffst das. ", sagst du noch ein letztes Mal und eilst dann in die entgegengesetzte Richtung los, um die anderen zu finden. Klar wird er das schaffen. Da bist du dir sicher. Trotz der Gefahr hast du ein Lächeln auf dem Gesicht. Es wird schon alles gut werden... Irgendwie.

27.53 % der User hatten die Auswertung: D: Legolas Herzlichen Glückwünsch, deine große Liebe heißt Legolas! Zu Anfang mag der Elb unnahbar und furchtbar arrogant wirken, doch zuweilen ist er ein wahrer Goldschatz. Legolas kämpft besser als jeder andere und bewegt sich geschmeidiger als sonst wer. Seine Waffe ist der Bogen, mit dessen Pfeilen er immer ins Schwarze trifft, was ihn zu einem gefürchteten Gegner macht. Legolas ist eine treue Seele und würde dich bis ans Ende der Welt verfolgen, um dich zu vor Feinden zu beschützen. Für seine große Liebe würde er nahezu alles tun, nur verstellen würde er sich nicht. Legolas muss immer wieder auf den Boden zurückgeholt werden, wenn seine spöttische und sarkastische Seite Oberhand gewinnt. Versteht man seine Witze und hat denselben Humor, dieselbe Sichtweisen und dieselbe Haltung bestimmten Personen gegenüber, hat man schon viel dazugewonnen. Gefällt man dann auch noch seinem Vater Thranduil, hat man die bevorstehende Hochzeit so gut wie in der Tasche. Wie deine Geschichte mit Legolas aussehen könnte... Langsam lehnst du dich zu Kili runter und runzelst leicht die Stirn. Hm... Sieht nicht grade rosig aus für ihn... Wenn Bofur sich nicht beeilt, stehen die Chancen, dass er überlebt, echt schlecht. Du willst grade hinter dem Zwerg her, um ebenfalls Königskraut zu suchen, da ertönt auf einmal ein gellender Schrei und die Älteste von Bard stürzt wieder ins Haus, wobei sie fast den Tisch umstößt. "Orks! ", zischst du, als hinter ihr die missgestalteten Kreaturen herein stampfen. Blitzschnell greifst du nach einem der komischen Werkzeuge, die Bard ursprünglich für die Zwerge und dich für eure Weiterreise vorgesehen hatte, und versuchst, dich irgendwie damit durchzuschlagen. Kämpfend bahnst du dir deinen Weg zwischen den Orks entlang, doch du wirst immer wieder zurückgedrängt und schon bald ist dir klar, dass ihr das alleine niemals schaffen könnt. Und grade, als du schon denkst, dass deine Vermutung sich bewahrheiten wird, stürzen plötzlich zwei schlanke, großgewachsene Gestalten durchs Fenster hinein und ein Pfeil erwischt einen Ork im Rücken, der grade dabei war, dich mit seiner Axt niederzumetzeln. "Ihr seid es! ", stößt du überrascht hervor, als du Tauriel und Legolas erkennst und weichst für den ersten Moment einen Schritt zurück, doch in dem Moment wirft sich ein Ork auf dich, weshalb du gezwungen bist, dich wieder zu rühren. Schnell rammst du dem Geschöpf deine provisorische Waffe gegen den Kopf und beförderst ihn mit einem gekonnten Fußtritt zu Boden. Während des Kämpfens wandert dein Blick immer wieder zu den Elben, die eleganter aussehen denn je zuvor. Wie kann jemand in so einer Situation noch so entspannt wirken? Irgendwann seid ihr alle Orks mehr schlecht als recht losgeworden und Tauriel und Legolas gehen nach draußen, doch kurz darauf schneit die Frau wieder hinein, obwohl ihr Begleiter sie mehrmals ruft. Du brauchst eine Weile, um das hier zu realisieren, aber dann wird dir klar, dass Tauriel Kili tatsächlich retten will. Es wundert dich zwar, dass sie euch helfen will... Schließlich ist sie eine Elbin und es war ja nicht so, als hätte ihr Herrscher euch mit offenen Armen empfangen, doch du vertraust ihr. Wieso sollte sie Zeit hier verschwenden, nur um einen Zwerg sterben zu sehen? Das ergab keinen Sinn... Also beschließt du genau in dieser Sekunde, ihr zu glauben und sie einfach machen zu lassen. Dein Blick wandert für einen Moment über Kili und bleibt dann an seinen leicht glasigen und halbgeschlossenen Augen hängen. Das wird schon wieder..., formst du mit den Lippen und schenkst ihm ein kurzes Lächeln, was er nur mit einem kaum merklichen Nicken quittiert. Langsam drehst du dich um und gehst kurzerhand hinaus, wo dir die kühle Abendluft ins Gesicht schlägt. Du atmest tief ein. Eigentlich weißt du noch nicht wirklich, warum du Bard's Haus verlassen hast, aber irgendwie war dir grade danach. Außerdem... warst du neugierig. Und du würdest dem Elben auch gerne danke sagen, schließlich hat er dich sozusagen gerettet... wenn auch unfreiwillig. Bestimmt wollte er einfach nur den Ork töten und hat dabei nicht über dich nachgedacht. Wohin ist Legolas eigentlich gegangen? Ohne Tauriel würde er unmöglich einfach zurück zu seinem Vater alias dem Elbenkönig Thranduil gehen. Klar, er könnte einfach verschwinden, aber wieso sollte er? Er mochte sie doch, oder? Ohne irgendein bestimmtes Ziel gehst du durch die kleinen, schmalen Gassen von Seestadt. Du findest den Ort hier interessant, doch eigentlich gefallen dir geordnete Städte und Dörfer besser. Das Waldlandreich, also der Düsterwald, gefällt dir gut, obwohl auch dir nicht entgangen ist, dass... irgendetwas im Moment dort nicht mit rechten Dingen zugeht. Schnell schüttelst du den Kopf, um diesen Gedanken loszuwerden und genau in dem Moment läufst du fast gegen eine Person. "Ups! V-Verzeihung! ", bringst du überrascht hervor und schaust nach oben, direkt in das Gesicht von... "Legolas? " Ja, du wusstest, dass er hier vermutlich irgendwo rumspaziert, aber dass du direkt in ihn reinläufst, hättest du nicht unbedingt erwartet... "Du... " Er legt den Kopf schief und kneift ganz leicht die blau funkelnden Augen zusammen. "Wieso bist du nicht bei den... Zwergen? " Es scheint ihn einiges an Überwindung zu kosten, deine Gefährten so zu nennen und nicht beispielsweise "haarige, grässliche Kreaturen". "Ich wollte einen Spaziergang machen. ", sagst du direkt und zuckst mit den Schultern. "Und... " Mit einem eher vorsichtigen Blick siehst du ihn an. "...ich wollte mich bedanken. " "Bedanken? " Legolas zog die Augenbrauen hoch und sieht dich fast schon verblüfft an. "Wofür? " "Wenn Ihr nicht grade in dem Moment gekommen wärt, wäre ich jetzt wahrscheinlich tot. " Er mustert dich eindringlich. "So. Dann habe ich wohl grade rechtzeitig ins Geschehen eingegriffen. " Ein Hauch von einem Lächeln huscht über sein Gesicht, bevor er wieder seine Fassung gewinnt, ernst wird und sich von dir wegdreht. "Ich muss gehen. " Ehe du noch etwas erwidern kannst, ist er auch schon hinter einer Ecke verschwunden. Und als du in einem Anflug von Überraschung und etwas wie... Panik losrennst und hinter ihm her sprintest, ist die ganze Straße leer. Kein Legolas in Sicht, er ist wie vom Erdboden verschluckt... Ein Schauer läuft dir über den Rücken. Wo bist du eigentlich? Auf einmal kommt dir Seestadt riesig vor, obwohl der Ort eigentlich ziemlich übersichtlich ist und wie Bard schon einst gesagt hat... jeder jeden kennt. Und was ist mit Fremden? Du kennst hier nicht jeden und nicht jeder kennt dich. Und zu allem Überfluss hast du dich nun auch noch verirrt. Ein Schauer läuft dir über den Rücken. Fröstelnd schlingst du die Arme um dich und siehst dich um. Wo ist noch einmal Bard's Haus? Doch auch nach dem vierten Mal um-die-eigene-Achse-Drehen sehen für dich alle Wege gleich richtig, beziehungsweise gleich falsch aus... Wütend über deine eigene Orientierungslosigkeit stampfst du kurz auf und beschließt dann, einfach in die Richtung zu gehen, in die Legolas vorhin verschwunden ist... Vielleicht hast du ja Glück und findest ihn und dann könnte er dir möglicherweise sagen, wo es lang geht. Mit einem Seufzen läufst du los und fährst dir dabei kurz mit einer Hand durch die Haare, während du dich umsiehst. Wo kann er bloß stecken? Es ist so still um dich herum, dass du dich nun nicht nur bloß allein, sondern auch noch einsam fühlst... Wieso ist hier denn keiner! Apropos keiner... könnte es nicht sein, dass hier irgendwo noch Orks sind? Da dir mittlerweile sowieso alles egal ist und Orks - wenn sie noch hier wären - dich sowieso schnuppern könnten oder sowas in der Art, fängst du leise an zu summen. Nach und nach wird dein Summen zu einem zunächst etwas zögerndem Gemurmel und wird immer lauter, bist du schließlich singend durch die Stadt läufst. Eigentlich würdest du dich so etwas nicht trauen, da du dich ja auch nicht vor möglichen Zuhörern blamieren willst, aber hey! - Hier ist eh keiner, der dich hören könnte... "Mir scheint, als würden wir uns heute ungewöhnlich oft über den Weg laufen. ", sagt da plötzlich eine Stimme und du zuckst so heftig zusammen, dass du fast in den Kanal fällst. "D-Du weißt nicht zufällig, wo das Haus des Kahnführers liegt, oder, Legolas? " Etwas verdutzt sieht dich der Elb an, dann holt er tief Luft. "Selbstverständlich weiß ich es. " Er dreht sich um und bedeutet dir mit einer Handbewegung zu folgen, doch dann entdeckt er plötzlich einen Ork am Ende der Gasse. "Hast übrigens eine schöne Stimme. ", fügt er hinzu und sieht misstrauisch zu der Gestalt hinüber, bevor er seinen Bogen anlegt und langsam auf sie zugeht. Bevor du weißt, was passiert ist, fangen die beiden auch schon an, gegeneinander zu kämpfen... Und merkwürdigerweise scheint Legolas in dem Ork einen würdigen Gegner gefunden zu haben, bis dieser entkommen kann. Hektisch rennst du auf den Elb zu und bleibst direkt vor ihm stehen, wobei du bemerkst, dass Blut aus seiner Nase läuft. Zögernd hebst du die Hand. "Darf ich? ", fragst du leise. Ohne Legolas' Antwort abzuwarten, streichst du mit den Fingerspitzen sanft die rote Flüssigkeit von seiner glatten, hellen Haut. Du siehst ihm in die Augen. Einer plötzlichen Eingebung folgend beugst du dich vor und küsst ihn zärtlich. Als du dich wieder von ihm löst, schaut er dich merkwürdig ernst an. "Wie komme ich zu der Ehre? " Ein Lächeln huscht über dein Gesicht. "Ich weiß es nicht. Und jetzt reit endlich los und erwisch diesen verdammten Ork, sonst wird er allen erzählen, dass er dich besiegt hat! " Du lachst und küsst ihn gleich noch einmal, doch dieses Mal erwidert Legolas es. Scheint so, als wärest du jetzt nicht mehr allein... und einsam.

8.34 % der User hatten die Auswertung: E: Bard Herzlichen Glückwünsch, du passt am besten zu Bard! Bard ist ein einfacher Mensch und lebt mit seinen drei Kindern in Seestadt. Durch diese mag er schon recht alt zu wirken, doch das täuscht. Zudem merkt man nur an seinem Charakter, dass er sich erwachsener und reifer verhält als viele andere, sein Aussehen könnte allerdings dem eines grade Dreißigjährigen entsprechen. Wenn man Bard das erste Mal kennenlernt, wirkt er wahrscheinlich zunächst unsympathisch, fast schon zynisch und irgendwie rebellisch. Das täuscht. Durch den Tod seiner Frau hat sich allerdings eine Art Leere in ihm ausgebreitet, die nie ersetzt wurde. Bestätigt man ihn in seinen Ansichten und verteidigt ihn vor anderen, wächst man in seinem Ansehen und sichert sich ein Stück von seinem Vertrauen. Zudem sollte man sich auch gut mit seinen Kindern verstehen, denn die bedeuten für Bard alles. Noch was: der schwarze Pfeil von Bard's Vorfahre Girion traf eine Schuppe des Drachen, klar? Wie deine Geschichte mit Bard aussehen könnte... Nachdenklich lässt du deinen Blick zwischen den anderen in diesem Raum gleiten. Sie reden über den Drachen... und wie sie ihn töten können. Du schaust nach oben und dein Blick fällt auf das Netz an der Decke, in den geschickt der Pfeil eingewickelt wurde, sodass man ihn auf den ersten Blick wohl kaum erkennen würde... Du allerdings hast ihn erkannt. Eigentlich hast du ihn sogar schon entdeckt, als du das erste Mal in dieses Haus gekommen bist. Nur anscheinend die anderen allesamt nicht... Du beugst dich zu Bard hinüber, bis sich dein Mund fast neben seinem Ohr befindet. "Willst du ihnen nicht langsam von dem schwarzen Pfeil erzählen? ", fragst du ihn leise. Er wendet dir sein Gesicht zu und sieht dir in die Augen, dann seufzt er kurz auf, als er erkennt, dass du es ernst meinst und nickt kaum merklich. Schon hat er den Pfeil in den Händen und geht mit schnellen Schritten in Richtung Tür, seinen Sohn dicht auf den Fersen. "Wir haben den letzten Schwarzen Pfeil? Wieso hast du es mir nie gesagt! " "Weil du es nicht wissen musstest. ", ertönt es dumpf hinter der Tür, die Bain eben hinter sich hat zufallen lassen. Du drehst dich in Richtung von den Zwergen. Soll ich ihm folgen? Dieser Gedanke hat sich nun in deinem Kopf festgesetzt und will nicht mehr weg. Du atmest tief durch. Hm. Hier gibt es sowieso nichts zu tun und Bard ist in der Stadt im Moment nicht unbedingt gerne gesehen, also könnte er unter Umständen vielleicht sogar Hilfe brauchen... und Bain ist theoretisch gesehen noch ein Kind, deshalb könnte er nicht immer nützlich sein, das glaubst du jedenfalls. Ehe du es dir noch anders überlegen kannst, bist du auch schon nach draußen gegangen. Nachdem du ein wenig durch die Straßen geirrt bist, bemerkst du Bain, der alleine in einem Boot steht und den Schwarzen Pfeil unter einigen Fischernetzen versteckt. Dabei sieht er sich immer wieder um, als hätte er Angst, dass ihn jemand entdecken könnte... Doch dich beschäftigt etwas anderes. Wo ist sein Vater? Wie in Zeitlupe, um den Jungen nicht zu erschrecken, gehst du auf ihn zu, doch unglücklicherweise stolperst du kurz vor ihm über etwas am Boden. Erschrocken zuckt er zusammen und kippt dabei fast aus dem Boot, aber bevor er sich aus dem Staub machen kann, weil er dich für einen Wachmann oder Ähnliches hält, hat er dich auch schon erkannt und deutlich entspannter seine vorhin zur Verteidigung erhobenen Hände sinken lassen. "Du bist es... ", sagte er leise und seufzte kurz auf. "Wo ist Bard? ", fragst du und bemerkst mit einem Anflug von Nervosität, dass er wirklich nirgendwo hier in der Nähe ist. Wäre dem so, wäre er schon längst aus seinem Versteck, um zu sehen, was hier grade abgeht... "Wo ist er, Bain? Wieso bist du hier alleine? " "Einige Wachleute waren hinter ihm her. ", sagt er schlicht und zuckt mit den Schultern. Erst jetzt scheint ihm klarzuwerden, was das bedeutet, und er schlägt entsetzt eine Hand vor den Mund. "Wo ist er? Wo hast du ihn das letzte Mal gesehen? ", erwiderst du und machst einen Schritt auf ihn zu, bereit, sofort loszurennen, sobald er eine Antwort von sich gibt. Für einen Moment senkt er den Blick und runzelt die Stirn. Dann hebt er den Kopf wieder, sieht dich direkt an und deutete dann mit ausgestrecktem Zeigefinger in eine Richtung. "Dort! " Blitzschnell rennst du los. Wo ist er bloß? Genau in dem Moment kreuzt ein Schatten deinen Weg. Abrupt bleibst du stehen und blickst rechts um die Ecke in die Gasse, die Bard grade entlang sprintet. Dein Blick gleitet nach links, wo du mehrere Wachmänner ausmachen kannst. Du schaust nach oben. Direkt gegenüber ist ein Balkon, gestützt von einem riesigen Balken, dessen Nägel ihn allerdings nicht richtig halten... Innerhalb eines Sekundenbruchteils hast du eine Entscheidung gefällt. Mit einem einzigen Ruck ziehst du den Balken unter dem Balkon weg, der daraufhin samt darauf gelagerten Kartoffelsäcken hinunter kracht. Die Verschnürung löst sich und die Kartoffeln rollen quer über die Straße, lassen die Wachmänner taumeln und halten sie wenigstens für einige Zeit auf. Einen Moment lang starrst du die Typen vor dir an. Dann drehst du dich wieder weg und läufst wieder hastig los, direkt hinter Bard her. "Danke. ", sagt auf einmal eine Stimme neben dir und du wendest den Kopf. Natürlich ist es Bard, der dies gesagt hat und nun sanft deine Schulter berührt, als wollte er die Bedeutung seiner Worte dadurch noch verstärken. Und das will was heißen, schließlich hält... Bard eigentlich nicht so viel von Körperkontakt, soweit du weißt. Also ist sowas schon ein kleines Wunder. Für Bard's Verhältnisse jedenfalls. "Wir müssen zurück, wo ist Bain? ", fragt er und starrt dich eindringlich an. "Komm mit. " Mit einer einfachen Handbewegung bedeutest du ihm, mitzukommen, und rennst wieder los. Doch ihr kommt nicht weit. Nach nur wenigen Metern beginnt Bard, zu taumeln, und in einem verzweifelten Versuch, ihn vorm Fallen zu bewahren, indem du ihn am Handgelenk packst, wirst du von ihm zu Boden gezogen. Und schon saust etwas auf ihn herab, was ihn mit voller Wucht am Kopf trifft. Hektisch drehst du dein Gesicht in die Richtung der Person, die ihn niedergemäht hat... und genau in diesem Moment donnert das gleiche Ding auf dich herab und vor deinen Augen wird alles schwarz. Blinzelnd öffnest du die Augen und siehst dich um. Sofort bist du hellwach. Du sitzt in einer Zelle, vor dir Gitter und an den anderen drei Seiten des winzigen Raumes ebenfalls kein Ausweg. "Bard? " Verdutzt starrst du auf den Mann neben dir, der immer noch bewusstlos zu sein scheint. "Bard? Bard, wach auf... " Vorsichtig, aber bestimmt schüttelst ihn und beugst dich dabei über ihn. Auf einmal schreckt er hoch und knallt dabei mit seiner Stirn volle Kanne gegen deine, was ihm ein schmerzerfülltes Stöhnen und einen gequälten Gesichtsausdruck entlockt. "Autsch. ", murmelst du leise und reibst dir mit den Fingerspitzen über die schmerzende Stelle. "Oh Gott... " Mit einem Seufzen lässt er sich wieder zurückfallen und schließt für einen Moment die warm funkelnden, dunklen Augen. "Haben sie uns wirklich hier eingesperrt? " "Offensichtlich. " Du nickst, auch wenn er es in diesem Moment eh nicht sehen kann, und legst dich ebenfalls halb hin. Die Zelle ist so eng, dass zwischen dich und Bard nicht mal ein Blatt Papier passen würde. Plötzlich öffnet er die Augen wieder und starrt dich direkt an. Scheint fast, als würde er sogar kurz den Atem anhalten. Diese ungewohnte Nähe, die er sonst nur von seinen Kindern zu spüren bekommt, mag ihn wohl ziemlich verwirrend sein, doch selbst wenn du es wolltest, könntest du keinen gebührenden Abstand zu ihm halten. Einer plötzlichen Eingebung folgend lehnst du dich zu ihm rüber und legst deine Lippen zärtlich auf seine. Nach einer Weile löst du dich wieder von ihm und rollst dich wieder auf den Rücken. Anscheinend war er an sowas nicht interessiert, also konntest du es auch genauso gut lassen... Du beschließt grade, irgendeinen Ausgang zu finden, da beugt sich Bard plötzlich direkt über dich und küsst dich. Doch sein Kuss ist nicht sanft und zurückhaltend wie deiner vorhin, er ist viel leidenschaftlicher. Eigentlich kein Wunder, wenn man bedenkt, dass er Ewigkeiten keine Beziehung mehr oder wenigstens so etwas in der Art hatte... Er ist sogar so auf Entzug, dass du ihn mit einem Ruck von dir wegstoßen musst, obwohl du das hier eigentlich genießen würdest, hättest du es jetzt nicht abgebrochen... "Gut, Spaß beiseite... Wir müssen hier irgendwie raus, Bard. " Er starrt dich einfach nur an, ohne ein Wort zu sagen. Du kannst nicht anders, als aufzuseufzen. "Schön... Noch ein Kuss! Aber dann müssen wir hier wirklich raus, in Ordnung? " Lächelnd lässt du zu, dass er dir eine Hand in den Nacken geht und dich nah an sich heranziehst, um dich zu küssen. Das wird alles schon wieder... Immerhin hast du es geschafft, Bard's harte Schale zu knacken. Und das ist im Moment das Einzige, was dir wirklich wichtig ist.