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Die Statistik vom Quiz

Deine eigene Warrior Cats Geschichte

15.8 % der User hatten die Auswertung: Name: Farnwind Aussehen: große, schlanke aber muskulöse „Kätzin“ mit vollkommen schwarzem Fell und grün/gelben Augen Clan: DüsterClan Rang: Zweite Anführerin/ Anführerin Gefährte: Rabensturm Junge: Schwarzpelz, Nachtmond Geschwister: - Schüler: Abendwind, Fichtenglanz Und hier ist deine Geschichte: Die Beerdigung von Wisperschatten, der Zweiten Anführerin des DüsterClans, war noch nicht lange her, als Dunkelstern den versammelten Clan um Ruhe bat. „Wir alle trauern noch um Wisperschatten, aber der Clan braucht einen neuen Zweiten Anführer.“, begann er. „Farnwind, ich bin davon überzeugt, dass du Wisperschatten eine gute Nachfolgerin sein wirst.“ Völlig überrascht schaute ich Dunkelstern an. Schnell hatte ich mich wieder eingefangen und ging mit hoch erhobenem Kopf zu ihm nach vorne. „Ich werde tun, was ich kann, um meinem Clan zu dienen.“, versprach ich mit fester Stimme. Der ganze Clan beglückwünschte mich. „Glückwunsch.“ Ich sah von meiner halb verzehrten Maus auf und blickte in die Augen von Rabensturm. Obwohl wir Gefährten waren, war unser Verhältnis zueinander doch immer distanziert, was uns beiden allerdings recht war. Wir hatten beschlossen, unsere Liebe in erster Linie unserem Clan zu widmen, selbst, als ich vor mehreren Blattwechseln in die Kinderstube gezogen war. Schwarzpelz und Nachtmond waren bereits Krieger, genau wie meine beiden Schülerinnen. „Danke.“, sagte ich und blinzelte. „Könntest du die nächste Patrouille übernehmen? Ich möchte sichergehen, dass sich wirklich keine FelsenClan-Krieger mehr auf unserem Territorium herumtreiben.“ Rabensturm nickte. „Wen soll ich mitnehmen?“ „Nimm Schwarzpelz, Fichtenglanz und Kleinpfote mit.“, ordnete ich an. Rabensturm nickte erneut und ging dann in Richtung Kriegerbau davon. Es waren bereits einige Tage vergangen und ich kam mit meiner neuen Position gut zurecht. Es war beinahe, als hätte ich nie etwas Anderes gemacht. Heute fand die Große Versammlung statt, meine erste Versammlung als Zweite Anführerin. „Denkst du, Dunkelstern wird den FelsenClan auf Wisperschattens Tod ansprechen?“, fragte Fichtenglanz, die neben mir lief. „Wäre möglich.“, antwortete ich nur. Wir erreichten als Erste den Sternenteich, ein sternenförmiger Teich, an dem die Großen Versammlungen stattfanden. Wenig später trafen auch RegenClan und FeldClan ein, gefolgt vom FelsenClan. Die vier Anführer sprangen auf den halbmondförmigen Felsen an einem Rand des Teichs und berichteten von den neusten Geschehnissen in ihren Clans. „Wisperschatten ist bei einem Grenzkonflikt mit dem FelsenClan gestorben.“, verkündete Dunkelstern mit funkelnden Augen, als er an der Reihe war. „Farnwind ist nun die neue Zweite Anführerin des DüsterClans.“ Stolz schaute ich umher, einige Katzen gratulierten mir noch mal. Aber die feindseligen Blicke des FelsenClans entgingen mir nicht. Seit Wisperschattens Tod hatte es keine Probleme mit dem FelsenClan mehr gegeben, der Frischbeutehaufen war gefüllt und Dunkelstern führte gerade eine Patrouille an die Grenze des FelsenClans, um diese zu kontrollieren. Zufrieden schloss ich die Augen und genoss das warme Sonnenlicht auf meinem Pelz. Plötzlich wurde meine Ruhe jäh gestört, als Rauchherz ins Lager gestürmt kam. „Farnwind!“, rief sie und kam mit bebenden Flanken zum Stehen. Sofort war ich auf den Pfoten. „Der FelsenClan hat uns an der Grenze angegriffen!“, erzählte Rauchherz. „Dunkelstern hat mich geschickt, um Verstärkung zu holen!“ „Schwarzpelz, Abendwind, Lilienpfote, Eulenfeder und Bachpfote, ihr kommt mit mir!“, befahl ich. „Rauchherz, führ uns zu den Anderen!“ Sofort rannte Rauchherz wieder los, die anderen Katzen folgten ihr. Schon von weitem war Kampfgeschrei zu hören. Ich beschleunigte und preschte an Rauchherz vorbei und mitten in das Schlachtgetümmel. Ich entdeckte Kleinpfote, die im Kampf gegen einen doppelt so großen Krieger deutlich unterlegen war und eilte ihr zur Hilfe. Nachdem ich den Krieger mit gekonnten Kampfzügen in die Flucht geschlagen hatte, kämpfte ich Seite an Seite mit Rauchherz gegen zwei weitere Krieger. Bald schon gewann der DüsterClan die Oberhand über die Schlacht. Ich blickte mich um. Plötzlich erkannte ich den Anführer des FelsenClans, der Dunkelstern zu Boden warf. „Nein!“, fauchte ich und preschte los. Ein FelsenClan-Krieger erwischte mich mit den Krallen an der Flanke, aber das war mir egal. Mit einem Satz landete ich auf Dachsstern und stieß ihn damit weg von Dunkelstern. Meine Krallen gruben sich in seine Schultern, aber es gelang ihm, mich abzuschütteln. Doch anstatt mich anzugreifen befahl er seinen Katzen, sich zurückzuziehen und verschwand zwischen den Bäumen. Einen Augenblick starrte ich ihm mit wütend funkelnden Augen nach, dann erinnerte ich mich an das, was passiert war. Ich rannte zurück zu Dunkelstern, der regungslos am Boden lag. Seine Augen starrten glasig in die Leere. Kummer erfüllte mein Herz, denn ich wusste, dass es Dunkelsterns letztes Leben gewesen war. „Ich verspreche dir, dass ich deinen Clan gut führen werde...“, flüsterte ich leise. Zukunft: Natürlich habe ich meine neun Leben und meinen neuen Namen, Farnstern, vom SternenClan erhalten. Es hat mich nicht gewundert, als Rabensturm mir erklärt hat, dass er sich in Fichtenglanz verliebt hat, trotzdem sind wir nach wie vor Freunde. Ich habe meinen Clan eine lange Zeit hingebungsvoll und friedlich geführt und mein Versprechen Dunkelstern gegenüber mehr als erfüllt.

23.46 % der User hatten die Auswertung: Name: Regentanz Aussehen: schlanke, zierliche und wunderschöne „Kätzin“ mit silber/grauem Fell, schwarzen Streifen und tiefblauen Augen Clan: RegenClan Rang: Zweite Anführerin Gefährte: Flammensturm Junge: - Geschwister: - Schüler: Gischtpelz, Silberdunst Und hier ist deine Geschichte: Unruhig schaute ich zum dunkler werdenden Abendhimmel. Gerade kam die Patrouille zurück ins Lager. „Alles ruhig, keine unerwünschten Eindringlinge.“, meldete mir der dunkel gestreifte Krieger Blattkralle. Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen. „Wie? Oh, äh, alles ruhig, gut.“ „Ist alles in Ordnung?“, fragte Blattkralle. „Ja, ja, alles in Ordnung.“, sagte ich schnell. „Möchtest du vielleicht noch jagen gehen?“, fragte er mich. „Jagen? Eine gute Idee, ich gehe sofort los.“, miaute ich rasch. „Gute Nacht.“ Ich spürte seinen verwirrten Blick, ging aber geschwind an ihm vorbei und aus dem Lager. So ziemlich jede Katze des RegenClans wusste, dass Blattkralle mehr als nur mit mir befreundet sein wollte. Und keiner verstand, warum ich ihm so geschickt aus dem Weg ging. Wie immer hatte ich leise Gewissensbisse, als ich durch den Wald trabte. Keine Zweite Anführerin sollte ihren Clan so hintergehen... An der Grenze zum FeldClan blieb ich stehen. Nirgendwo war jemand zu sehen. Gut. Plötzlich bemerkte ich eine Gestalt in den Schatten. „Flammensturm!“, sagte ich erleichtert, als ich den roten Kater erkannte. „Regentanz.“, begrüßte er mich schnurrend und leckte mir übers Ohr. Ich hatte ihn auf einer Großen Versammlung zum ersten Mal gesehen und wir hatten uns ineinander verliebt. Seither trafen wir uns regelmäßig an der Grenze. Es war kurz vor Sonnenaufgang als wir uns beide wieder auf den Weg zurück in unsere Lager machten. Obwohl ich sehr müde war, fing ich unterwegs noch zwei Mäuse und ein Eichhörnchen, die ich auf dem Frischbeutehaufen im Lager ablegte. „Du warst aber lange jagen...“, bemerkte Blattkralle, der auf einmal neben mir stand. „Ich bin noch etwas spazieren gegangen.“, log ich. „Soll ich die Morgenpatrouille übernehmen?“, bot Blattkralle an, der wohl merkte, dass ich vergessen hatte, die Patrouillen einzuteilen. Ich nickte dankbar und trottete dann in Richtung Kriegerbau, um endlich zu schlafen. „Regentanz?“ Zerknirscht blieb ich stehen und blickte mich um. Vor ihrem Bau stand Froststern, die mich gerufen hatte. Ich lief also zu ihr. Froststern bedeutete mir, ihr in den Bau zu folgen. „Tulpenblatts Junge sind jetzt alt genug, um Schüler zu werden.“, erklärte sie dann. „Ich möchte, dass du eines der Jungen als Schüler übernimmst.“ Ich musste mich stark zusammenreißen, um sie nicht völlig perplex anzustarren. Ein Schüler bedeutete weniger Zeit und weniger Zeit bedeutete weniger Treffen mit Flammensturm. Froststern musterte mich. „Ist alles in Ordnung?“ „Ja, alles in Ordnung.“, beeilte ich mich zu sagen. „Ich bin nur ziemlich müde.“ Das war nicht mal gelogen. Froststern nickte verständnisvoll. „Gut, dann solltest du jetzt schlafen gehen.“ Dankbar verließ ich den Bau wieder und machte mich endlich auf den Weg in mein Nest. „...und Silberjunges, bis zu dem Tag, an dem du dir deinen Kriegernamen verdient hast, lautet dein Name Silberpfote. Deine Mentorin wird Regentanz sein.“, schloss Froststern. Ich musste zugeben, dass es doch ein gutes Gefühl war, wieder eine Schülerin zu haben. Ich trat vor, um Silberpfotes Nase mit meiner zu berühren. „Ich möchte Falterpfote das Territorium zeigen, wollt ihr euch uns anschließen?“, fragte Blattkralle, als sich der Jubel gelegt hatte. „In Ordnung.“, meinte ich, da ich sowieso keine bessere Idee hatte. „Komm Silberpfote, wir werden euch das Territorium zeigen.“, sagte ich dann an meine Schülerin gewandt. „Das ganze Territorium?“, fragte Silberpfote mit großen Augen. „Alles, was wir an einem Tag schaffen.“, sagte ich belustigt und trabte dann aus dem Lager, sorgsam darauf bedacht, nicht neben Blattkralle zu laufen. Wir waren beinahe den ganzen Tag unterwegs gewesen und als wir wieder ins Lager kamen schmerzten meine Pfoten. Außerdem fühlte ich mich so müde wie noch nie. „Möchtest du vielleicht noch jagen...?“ Ich ließ Blattkralle einfach stehen und tappte zurück in den Kriegerbau, um gleich darauf einzuschlafen. An Flammensturm dachte ich nicht. Es war eine warme, wolkenlose Nacht, als die von Froststern auserwählten Katzen sich auf den Weg zur Großen Versammlung machten. Meine Pfoten kribbelten freudig, als ich daran dachte, Flammensturm bald zu sehen. Wir kamen als Zweite beim Sternenteich, einem sternenförmigen Teich, der als Versammlungsort diente, an. Nur der DüsterClan war bereits da. Mein Herz tat einen Sprung, als der FeldClan eintraf und mit den Augen suchte ich die Katzen nach dem roten Fell meines Gefährten ab. Enttäuscht musste ich feststellen, dass Flammensturm nicht bei ihnen war. Schließlich traf auch der FelsenClan ein. Ich bemerkte die Spannung zwischen ihm und dem DüsterClan und war gespannt, was wohl vorgefallen war. Dunkelstern, der Anführer des DüsterClans, berichtete, dass die Zweite Anführerin Wisperschatten in einem Kampf mit dem FelsenClan gestorben war und dass Farnwind nun seine neue Stellvertreterin war. Dann war Haferstern, der Anführer des FeldClans an der Reihe. „Wir haben eine Fuchsfamilie von unserem Territorium gejagt, sie sind in Richtung der Laubwälder geflohen.“, erzählte sie. „Aber sie haben Flammensturm getötet. Er war ein großartiger Krieger und er ist für seinen Clan gestorben. Wir können ihm nur dankbar sein.“ In diesem Moment stand die Welt für mich still. Mir wurde schwindelig und alle Stimmen schienen auf einmal von weit her zu kommen. Nein! Nein! Das konnte nicht sein! Nicht Flammensturm! Nicht er! Warum? Schweigend bildete ich das Schlusslicht der Katzen meines Clans, als wir uns auf den Weg zurück zum Lager machten. All meine Gedanken drehten sich um Flammensturm. Blattkralle ließ sich zurückfallen und lief nun neben mir. „Geht es dir gut?“, fragte er ehrlich besorgt. Ich sagte nichts. Ich konnte nichts sagen! „Regentanz, ist alles in Ordnung?“, fragte er noch einmal. „Lass mich einfach allein!“, fauchte ich ihn plötzlich an. Ohne nachzudenken preschte ich davon, weiter und weiter von den Anderen weg. Keiner folgte mir. Ich stellte fest, dass meine Pfoten mich zur FeldClan-Grenze trugen. Voll Trauer und Wut blieb ich stehen. Ich starrte in die Sterne. Die gewandte Gestalt mit den blitzend gelben Augen, die sich mir von hinten näherte, bemerkte ich nicht... Zukunft: Glücklich jage ich mit Flammensturm durch die Jagdgründe des SternenClans. Silberpfotes weitere Ausbildung hat mein erster Schüler, Gischtpelz, übernommen und Blattkralle ist fortan der neue Zweite Anführer des RegenClans.

8.46 % der User hatten die Auswertung: Name: Eismohn Aussehen: drahtige, schlanke „Kätzin“ mit fuchsfarbenem Fell, weißen Pfoten und Bauch und gelben Augen Clan: FeldClan Rang: Heilerin Gefährte: - Junge: - Geschwister: Rotfell, Raupenpelz Schüler: Staubschweif Und hier ist deine Geschichte: „Katzenminze, Katzenminze, Katzenminze...“, murmelte ich vor mich hin, während ich in den Tiefen meines Baues nach der besagten Pflanze suchte. Ich musste feststellen, dass ich kaum noch Katzenminze übrig hatte. Ungünstig zur Zeit der Blattleere. Ich nahm die übrige Katzenminze ins Maul und eilte aus meinem Bau und in die Kinderstube. „Hier.“, sagte ich und legte die Katzenminze vor die gold/braune Königin. Dankbar nahm Maisblatt die Katzenminze und begann, darauf herumzukauen. „Ruf mich, wenn es dir wieder schlechter geht.“, ordnete ich an und schob mich wieder aus dem Bau. Mein Bruder Rotfell kam mir mit einer Maus im Maul entgegen. „Hast du heute schon etwas gegessen?“, fragte er. Ich blieb stehen. Eigentlich war ich gerade auf dem Weg aus dem Lager, um nach Katzenminze zu suchen. Mir fiel auf, dass ich heute tatsächlich noch nichts gegessen hatte. „Ich muss Katzenminze suchen.“, sagte ich deutlich. „Nein, erst solltest du etwas essen.“, wandte Rotfell ein. Ich seufzte und nahm ihm die Maus ab. Rotfell nickte zufrieden und trabte dann in Richtung Kriegerbau davon. Nachdem ich die Maus mit schnellen Bissen verzehrt hatte, verließ ich das Lager und begab mich auf die Suche nach der Heilpflanze. In den nächsten Tagen fiel der erste Schnee. Die Luft war schneidend kalt und Pfoten und Lungen schmerzten nach jedem Schritt und jedem Atemzug. Mittlerweile hatten sich auch Graspfote und Rehsprung an Grünem Husten angesteckt und mussten nun bei mir im Bau schlafen. Auch Maisblatt zeigte keine Besserung, aber ich konnte sie nicht zu mir in den Bau holen, da sie momentan die einzige Königin war und ihre Jungen noch keine feste Nahrung zu sich nahmen. Ich seufzte. In der vergangenen Blattgrüne war Maisblatts Bruder Flammensturm von einem Fuchs getötet wurden und erst vor einigen Tagen hatte das Begräbnis für ihre Mutter stattgefunden. Mein Bruder Raupenpelz kam in meinen Bau, als ich gerade versuchte, Graspfote die Katzenminze zu geben. „Hallo Eismohn.“, begrüßte er mich. „Raupenpelz, was willst du?“, fragte ich etwas unfreundlich. „Ich wollte dir etwas Frischbeute bringen.“, meinte er und legte ein Eichhörnchen vor meinen Pfoten ab. „Ich bin gerade beschäftigt.“, gab ich gestresst zurück und eilte zu Rehsprung, die gerade einen Hustenanfall hatte. „Wie lange hast du heute geschlafen?“, wollte Raupenpelz wissen. Ich antwortete nicht. Mir war klar, dass ich die ganze Nacht über wach gewesen war, um ja zu merken, falls sich Rehsprungs Zustand verschlimmern sollte. Raupenpelz seufzte. „Vielleicht solltest du dir mal Gedanken über einen Schüler machen.“ Ich starrte ihn fassungslos an. „Ein Schüler? Schüler bedeuten nur Stress und Ärger! Ich komme gut allein zurecht!“ „Ich sehe es.“, erwiderte Raupenpelz. Ich wollte gerade wütend etwas erwidern, als er sich aus dem Bau schob. „Versuche heute wenigstens, zu schlafen.“, miaute er noch, dann war er weg. Verärgert starrte ich ihm nach. Ein Schüler! Dass ich nicht lache! Moospelz kam in meinen Bau gestürmt, als ich gerade dabei war, einzuschlafen. „Maisblatt hustet wieder schlimmer!“, meldete er. Sofort war ich auf den Pfoten, schnappte mir Katzenminze, die schon wieder spärlich geworden war, und eilte gefolgt von Moospelz in die Kinderstube. Tatsächlich hatte Maisblatt gerade einen schlimmen Hustenanfall. Ich schob ihr die Katzenminze hin. „Sie wird doch wieder gesund, oder?“; fragte ihr Gefährte Moospelz ängstlich. „Ich tue, was ich kann.“, sagte ich. Ich war mir darüber bewusst, dass das nicht die Antwort war, die Moospelz sich erhofft hatte, aber ich wollte ihn weder enttäuschen, noch ihm falsche Hoffnungen machen. In den nächsten Tagen erkrankte auch noch Otterpfote an Grünem Husten und ich war nur noch damit beschäftigt, von einer Katze zur Nächsten zu rennen. Ich kam kaum noch dazu, etwas zu essen, geschweige denn zu schlafen. „Eismohn, Maisblatts Husten ist schon wieder schlimmer geworden!“ „Eismohn, Rehsprung braucht mehr Katzenminze!“ „Eismohn, Rehsprung will keine Katzenminze mehr!“ „Eismohn, wann kann Graspfote wieder trainieren?“ „Eismohn, geht es Otterpfote wieder besser?“ Stress, Stress, Stress und Schlafmangel! Müde tappte ich über das verwilderte Feld, in die Nähe der ehemaligen Zweibeiner-Gärten, um nach Katzenminze zu suchen. Schließlich allerdings konnte ich mich nicht mehr zurückhalten. Ich legte mich in den Schatten des alten Apfelbaums und schlief ein. Schweigend saß ich unter dem klaren Nachthimmel. Rechts von mir saß Rotfell, links von mir saß Moospelz. Und vor uns dreien lag Maisblatts Leiche. Sie war gestorben, während ich geschlafen hatte. Sie hatte mich gebraucht und ich war nicht da! Alles war meine Schuld! „Hör auf, dir Vorwürfe zu machen.“, murmelte Rotfell leise. „Es ist aber meine Schuld!“, fauchte ich verzweifelt. „Hätte ich nicht geschlafen, wäre sie jetzt noch am Leben!“ „Nein.“, sagte Rotfell. „Hättest du mehr geschlafen, wäre sie jetzt vielleicht noch am Leben.“ Ich schaute zu Boden. Zukunft: Von Maisblatts drei Jungen hat nur eines überlebt. Als es alt genug ist, entscheidet es sich dazu, Heilerschüler zu werden. Und ich muss gestehen, dass ein Schüler die beste Entscheidung meines Lebens war.

30.08 % der User hatten die Auswertung: Name: Lerchenlied Aussehen: schlanke aber muskulöse „Kätzin“ mit hellbraun und hellgrau gestreiftem Fell und grünen Augen Clan: FeldClan Rang: Kriegerin Gefährte: - Junge: - Geschwister: Kirschblüte Schüler: Lindenherz Und hier ist deine Geschichte: „...und Lindenjunges, bis zu dem Tag, an dem du dir deinen Kriegernamen verdient hast, lautet dein Name Lindenpfote. Deine Mentorin wird Lerchenlied sein.“, beendete Haferstern die Zeremonie. Stolz ging ich nach vorne und berührte die Nase meiner ersten Schülerin mit meiner. „Ich bin so froh, dass du ihre Mentorin bist.“, murmelte Kirschblüte glücklich, als ich zurücktrat. Ich schnurrte zustimmend. Lindenpfote war eines von Kirschblütes Jungen und damit meine Nichte. Kirschblüte ging zufrieden in Richtung Frischbeutehaufen und ich wollte mich gerade meiner Schülerin zuwenden, als Otterbart auf mich zukam. Otterbart war etwas älter als Kirschblüte und ich und er war der Vater ihrer Jungen. Schon während unserer Schülerzeit konnte er mich nie leiden, was mir nicht anders ging. „Was bitte taugst du als Mentorin?“, fragte er höhnisch. „Willst du Lindenpfote zum Hauskätzchen ausbilden?“ Ich legte die Ohren an, sagte aber nichts. Stattdessen lief ich einfach an ihm vorbei und ging zu Lindenpfote. „Komm Lindenpfote, Grasstreif und ich zeigen euch das Territorium.“, miaute ich. Grasstreif und seine Schülerin Lilienpfote warteten bereits am Lagerausgang. „Können wir nicht gleich üben wie man kämpft?“, fragte Lindenpfote gelangweilt. Das fing ja gut an! „Nein, können wir nicht.“, sagte ich ruhig. „Komm jetzt.“ Lindenpfote folgte mir zwar, beschwerte sich aber weiterhin. „Beim Kämpfen wäre ich sowieso die Beste!“, meinte sie. So ging das den ganzen Tag weiter. Schnell musste ich feststellen, dass Lindenpfote stark ihrem Vater ähnelte. Genaugenommen ähnelte sie nur Otterbart! „Otterbart hätte mir beigebracht, wie man kämpft!“, maulte Lindenpfote gerade, als wir zurück ins Lager kamen. Das war einfach zu viel! Wütend drehte ich mich zu ihr um. „Jetzt hör mir mal zu: Ich bin deine Mentorin und nicht Otterbart, verstanden?“, fauchte ich. „Was Otterbart tun würde ist mir ganz egal! Wir tun, was ich sage!“ Erschrocken wich Lindenpfote zurück. Auf einmal bemerkte ich, dass sowohl Kirschblüte als auch Otterbart meinen kleinen Ausraster mitangesehen hatten. Sofort flüsterte Otterbart ihr etwas ins Ohr. Lindenpfote rannte davon. „Otterbart, Kirschblüte, Lerchenlied, Lindenpfote und Rehsprung!“, rief Haferstern. „Ihr kommt der Patrouille bei der alten Weide zur Hilfe!“ Ich sprang sofort zum Lagerausgang. Der RegenClan hatte uns in unserem eigenen Territorium angegriffen. Einen Tag erst war es her, dass unser Zweiter Anführer Raupenpelz gestorben war. Haferstern hatte Otterbart zu seinem Nachfolger ernannt. Wir rannten aus dem Lager, Otterbart natürlich an der Spitze. „Warum musste er Lerchenlied mitschicken?“, meckerte er. „Sie würde nicht einmal ein Hauskätzchen in die Flucht schlagen!“ „Sie hat mir nicht einmal beigebracht, wie man kämpft!“, beschwerte sich Lindenpfote. „Natürlich nicht.“, meinte Otterbart. „Sie kann es selbst nicht.“ Ich blieb stehen. Nicht etwa aufgrund von Otterbarts und Lindenpfotes Kommentaren, nein, ich hatte etwas gerochen. „Ich kann den Geruch von Hund wahrnehmen.“, erklärte ich und schnupperte. Der Geruch kam aus der Richtung des Lagers. „So ein Unsinn!“, fauchte Otterbart. „Willst du dich vor dem Kampf drücken, oder was? Ist dir dein Clan nichts wert?“ Mein Fell sträubte sich, als Kirschblüte mir einen verletzten Blick zuwarf. „Das hätte ich nie von dir gedacht, Lerchenlied!“, keuchte sie. Wütend schaute ich Otterbart an, ehe ich einfach losrannte. Ich rannte immer dem Geruch nach, der mich auf die verwilderte Wiese in der Nähe des Lagers führte. So friedlich sah es hier aus, mit den vereinzelten Mohnblumen, den Schmetterlingen...Es schien beinahe, als hätte es die letzte Blattleere, in der so viele Katzen am Grünen Husten erkrankt waren, nie gegeben. Plötzlich hörte ich ein bösartiges Knurren hinter mir... Zukunft: Erst, als Kirschblüte und Lindenpfote einen Tag später jagen gehen, entdecken sie zufällig meinen Körper zwischen den drei Hundeleichen. Nun war ich nicht mehr als Verräterin, sondern als Heldin gestorben.

22.21 % der User hatten die Auswertung: Name: Schneesonne Aussehen: hübsche „Kätzin“ mit langem weißem Fell und orangenen Augen Clan: FelsenClan Rang: Königin/ Kriegerin Gefährte: Dachskralle, Traumtänzer Junge: Ulmenfell, Fuchsschweif und Tigerauge, Tautropfen, Hagelkorn, Eiskristall und Schneetanz, Dämmerlicht, Silberblatt Geschwister: Nebeljäger, Steinklaue, Libellenflug Schüler: - Und hier ist deine Geschichte: Mit halb geschlossenen Augen lag ich in der Sonne und beobachtete meine beiden Jungen beim Spielen. „Es sind wirklich wunderbare Junge.“, meinte meine Schwester Libellenflug neben mir. „Das sagst du jetzt schon zum fünften Mal.“, schnurrte ich amüsiert. „Wirklich?“, fragte Libellenflug. „Sie werden demnächst Schüler, oder?“ Ich nickte stolz. Mein Leben könnte besser nicht sein. Es gab keine Konflikte zwischen den Clans, mein Gefährte war der Zweite Anführer des FelsenClans und meine beiden Söhne würden bestimmt hervorragende Krieger werden. „Ulmenjunges, bis du dir deinen Kriegernamen verdient hast, wirst du Ulmenpfote heißen. Dein Mentor wird Steinklaue sein...“, verkündete Dornenstern. Stolz blickte ich zu Steinklaue, dem großen grauen Kater und außerdem mein Bruder, und meinem Sohn. Ulmenpfote hätte keinen besseren Mentor bekommen können. „...und Fuchsjunges, bis du dir deinen Kriegernamen verdient hast, heißt du Fuchspfote. Deine Mentorin wird Haselpelz sein...“, fuhr Dornenstern fort. Ich war erleichtert. Haselpelz war eine fähige, junge Kriegerin. Meine Jungen hatten wirklich gute Mentoren erwischt. Zwei Tage später ging ich alleine in dem kleinen Nadelwald an der Grenze zum DüsterClan jagen. Ich merkte, dass mir das Jagen doch gefehlt hatte und genoss es, den Wind in meinem Pelz zu spüren. Gerade grub ich meine Zähne in den schlaffen Körper eines Kaninchens, als ich plötzlich einen fremden Geruch wahrnahm. Mit gesträubtem Fell drehte ich mich um und starrte in die klaren, grünen Augen eines silbern/schwarz gestreiften Katers. „Was machst du hier?“, fauchte ich. „Das ist das Territorium des FelsenClans!“ „Ah, ja...Ich habe davon gehört.“, meinte der Kater beiläufig. Ich starrte ihn fassungslos an. „Verschwinde von hier! Das ist das Territorium des FelsenClans!“, wiederholte ich. „Das hast du bereits erwähnt.“, sagte der Kater. Machte es ihm etwa Spaß, meine Nerven auf die Probe zu stellen? Im Kopf ging ich gerade sämtliche Kampfzüge durch, aber ich war mir nicht so sicher, ob ich gegen diesen Kater kämpfen könnte. Er war zwar dünn, aber unter seinem Pelz spielten seine Muskeln. „Bist du ein Hauskätzchen?“; fragte ich verunsichert. „Ich bitte dich.“, miaute der Kater. „Als ob ich jemals in der Nähe von Zweibeinern leben könnte.“ „Wie heißt du?“, fragte ich. „Mein Name ist Traumtänzer.“, antwortete er. „Traumtänzer?“, wiederholte ich. Ich fand, dass dieser Name sich ein bisschen wie ein Clan-Name anhörte. Traumtänzer sah mich erwartungsvoll an. „Oh, äh, ich bin Schneesonne.“, sagte ich schnell. „Das ist ein schöner Name.“, meinte Traumtänzer. „Oh, findest du?“, fragte ich verlegen. Ich versank in den Tiefen seiner wunderbaren Augen. Ich wusste nicht, warum, aber aus irgendeinem Grund ging mir Traumtänzer nicht mehr aus dem Kopf. Zwar hatte ich ihn nur einmal gesehen und ich wusste mit Sicherheit, dass er das Territorium des FelsenClans inzwischen verlassen hatte, aber meine Gedanken drehten sich nur noch um ihn. Mein Verhältnis zu Dachskralle wurde immer distanzierter. Ich war zum zweiten Mal in die Kinderstube eingezogen. Meine vier Jungen nahmen bereits Frischbeute zu sich und ich wusste auch, wessen Junge das waren. Dachskralle wusste es nicht. Genauso wenig wie Traumtänzer. Noch immer hatte ich den gestreiften Einzelläufer nicht vergessen. Es war ein warmer Tag in der Blattgrüne, als ich zum Jagen an die DüsterClan-Grenze ging. Meine Schwester passte auf meine Jungen auf. Plötzlich nahm ich einen vertrauten Geruch wahr. Traumtänzer! Ich beschleunigte, bis ich vor der Grenze zum Stehen kam. Dort war Traumtänzer, im Territorium des DüsterClans. Und neben ihm stand Wisperschatten, die Zweite Anführerin des DüsterClans. Sie hatte eine Pfote auf seine Kehle gesetzt... Nein! Ich preschte los, ohne zu überlegen, und stürzte mich auf die Zweite Anführerin. Ehe ich es realisieren konnte, lag ihr schlaffer Körper vor mir auf dem Boden. Überrascht rappelte Traumtänzer sich auf, während ich voller Entsetzen auf Wisperschattens Leiche starrte. Was hatte ich getan? Zukunft: Dadurch, dass ich das Gesetzt der Krieger gebrochen hatte, ist mir mehr oder weniger keine andere Wahl geblieben...Seit diesem Tag lebe ich gemeinsam mit Traumtänzer als Einzelläuferin und bekomme schließlich sogar noch drei weitere Jungen. Dachskralle ist zum Anführer des FelsenClans geworden und als er Wisperschattens Leiche findet, geht er davon aus, dass auch ich tot bin, wodurch es zu einer Schlacht zwischen dem FelsenClan und dem DüsterClan gibt. Meine anderen Jungen wachsen natürlich im FelsenClan auf, wo sie zu guten Kriegern werden.