Die Statistik vom Quiz

Ein Traum, oder doch ein Albtraum?

54.61 % der User hatten die Auswertung: Es war bereits 10 Uhr Morgens als ich endlich aufstand, ich machte mich fertig und ging geradewegs in die Küche, wo meine Mutter am Frühstückstisch saß. Ich setzte mich zu ihr und nam ein Brot. - Guten Morgen, mein Schatz. Alles Gute zum Geburtstag! -, sagte sie, lächelte und umarmte mich. Ich grinste sie an. Sie stand auf und drückte mir einen leicht schmutzigen, alten Brief in die Hand. - Oh, haben mir meine Freunde etwa geschrieben? -, fragte ich und öffnete den Brief. Er war aber nicht von meinen Freunden, sondern von einer Schule, um genau zu sein, einer Zauberschule, gennant Hogwarts. Ich guckte meine Mutter schräg an, die mich ausdruckslos anblickte. - Mäuschen, es gibt da etwas was du wissen solltest. Unsere Familie, die, besteht aus Zauberern und Hexen. Du und ich sind Teil davon. Den Brief den du in der Hand hältst ist von einer Zauberschule die dich ausbilden wird. Ich war selbst auf dieser, ich bin auch eine Hexe, genauso wie du. - Ich, bin eine Hexe? -, ich war fassungslos, ich konnte das nicht glauben, doch -, WOW, ich bin eine echte HEXE? Mit zaubern, und und, schweben und so? Cool! -, ich rastete praktisch aus, ich strahlte wie ein Sonnenschein. So glücklich, doch so gleich so überrascht und durcheinander war ich in meinen 11 Lebensjahren noch nie. Tage vergingen und es war der 25 August. Und genau das bedeutete für meine Mutter, einkaufen. Früh am Morgen, weil ich es nicht abwarten konnte, stand ich also auf und weckte sie auf, schleppte sie aus den Bett und nachdem wir uns fertig gemacht und gegessen haben machten wir uns auf den Weg in die Winkelgasse. - Muuum, wann sind wir den endlich da? -, quengelte ich. - Gleich, Schatz. -, sie verdrehte genervt die Augen. Wir standen nun vor einer, nun ja, Wand. - Wow, eine Wand. So was hab ich ja noch NIE gesehen. -, ich lachte sarkastisch. - Wart ab, Kleine. Sie zückte ihren Zauberstab und die Ziegel gewegten sich und formten eine Tür die uns in eine enge Straße führte. - Willkommen in der Winkelgasse, hier werden wir alles für deine Schule besorgen was auf deiner Liste steht. -, sagte sie und zog mich mit ihr in den ersten Laden. - Toll, ist das der Zauberstabladen? -, fragte ich neugierig. - Nein, der ist etwas weiter. Das ist Flourish and Blotts, hier holen wir deine Bücher. Ich guckte sie unwissend an, folgte ihr aber. Einige Zeit später hatten wir alles zusammen und gingen in den nächsten Laden. Als wir ihn betraten roch es fürchtelich nach Vogeldreck. - Mum, bleiben wir lange hier? Es stinkt so... -, sagte ich und hielt mir die Nase zu. - Wenn du möchtest kannst du dich ein wenig umsehen und nach einen Haustier ausschau halten. Was hälst du davon, hm? -, sagte sie und gab mir einen kleinen Schubser damit ich vom Fleck kam. Ich ging ein - zweimal die Gänge durch, blieb aber immer wieder bei dieser Katze stehen. Sie hatte schwarzes, buschiges, sanftes Fell und stechend Türkise Augen, sie war wunderschön. Ich ging zu meiner Mutter und bat sie, sie mir zu kaufen. Das tat sie und wir marschierten in einen Laden, der die Überschrift 'Ollivanders' hatte. Hier roch es nicht nach Tierkot, nein, sondern nach Holz und Büchern. Ein älterer Herr mir langen Bart und weißen voluminösen Haaren kam von hinten zu uns. - Hallo meine Damen, was bringt sie den zu mir? - Wir suchen einen geeigneten Zauberstab für die Kleine hier. Hätten sie da etwas? Er begutachtete mich genau und ging dann nach hinten. 5 Minuten später kam er wieder und trug 3 längliche Kisten bei sich. Er öffnete eine davon vorsichtig, zog einen Stab heraus und gab ihn mir. - Probier den mal. -, sagte er nur. Ich starrte den Stab an, aber nichts geschah. - Zweiter Versuch. -, Ollivander gab mir einen weiteren und ich tat das gleiche. Ich spürte ein leichtes kribbeln, gab ihn aber wieder zurück. - Ich will noch den letzten probieren, darf ich? - Aber gerne! Ich hielt ihn nun in der Hand, mein ganzer Körper kribbelte und ich strahlte meine Mutter an. - Den will ich haben, der ist perfect! Sie bezahlte und wir gingen in eine Bar weil wir Durst hatten. - Schau mal Schatz, die verkaufen hier Butterbier, möchtest du eins, zum probieren? Ich nickte unbewusst. Sie nam meine Hand und führte mich zu einem Tisch am Fenster. - Na, wie schmeckts? Ich dachte kurz nach. - Lecker! -, sagte ich und nam einen großen Schluck. - Mum, ich weiß einen Namen für meine Katze, soll ich ihn dir sagen? Sie nickte und ich holte tief Luft. - Nox. Ich habe es in einen meiner Bücher gefunden, ist er nicht schön? -, grinste ich. Sie lächelte. Wir saßen noch eine Weile rum und als es spät wurde fuhren wir wieder nach Hause. Die nächste Woche ziehte sich mächtig, ich überstand sie aber gut und es war endlich der 1. September. Der Tag der Abreise ist gekommen und wir standen nun am King's Cross. - Mum, aber hier steht das wir zum Gleis 9 3/4 müssen. -, sagte ich ungläubig und hielt ihr mein Ticket vor die Nase. - Ich weiß, Schatz. Wir sind gleich da, da vorne ist es auch schon. Sie zeigte auf... eine Wand. - Nun musst du gegen sie rennen. Du wirst schon sehen. Ich überlegte nicht lange und tat es. Sekunden später traf ich gegen sie, und ich landete an einem anderen Gleis. Ich blickte verwirrt um mich rum und endeckte ein Schild, wo drauf stand 'Gleis 9 3/4'. Na ja, dachte ich mir. Ich ging weiter und sah eine wunderschöne rote Lock, den Hogwarts Express. - Und hiermit wirst du zur Schule fahren. -, strahlte meine Mutter, die hinter mir aufgetaucht war. Ich grinste über beide Ohren. Mein Blick schweifte zu einer großen Uhr, es war zehn vor elf. - Mum, ich muss schnell einsteigen! -, rief ich nervös. Sie gab mir einen Kuss auf die Wange und brachte mich zum Zug, wo ich auch schon einstieg. Es war voll, sehr voll. Ich kam kaum durch, deshalb sprang ich in das erst beste Abteil was ich fand, es war Gott sei Dank leer, aber leider nicht mehr lange. - Hallo, können wir reinkommen? -, sagte ein rothaariger, großer Junge. - Ja, klar. -, sagte ich, sah aber wieder auf den Boden. Ein weiterer Junge kam hinein. Sie setzten sich vor mich. Nun blickte auf und ich merkte, es waren Zwillinge! - Hey, ich bin Fred! -, sagte einer. - Ich bin George! -, sagte der andere. Ich musste lächeln bei den Grimassen die sie zogen. - Und Sie heißen wie? -, sagten beide fast gleichzeitig. - Hailey -, lachte ich. Die 3 Stunden vergingen wie im Flug und es ist bereits spät Abends geworden. Wir stiegen aus und ein großer, dicker, haariger Mann brachte uns mit Booten ins Schloß. - Oh Mann, bin ich aufgeregt! -, sagte ich zu einem Mädchen das mit mir saß. Sie nickte und guckte verwirrt, offenbar hielt sie mich für verrückt. Sie war klein und braunhaarig mit großen, braunen Augen. Sie stellte sich als Hermione vor. Ich kann mich wieder an sie erinnern, sie kam zu uns ins Abteil, sie fragte nach einer verschwundenen Kröte... Wir waren endlich angekommen, eine halbe Stunde hat die Fahrt gedauert. Na ja, der See ist ja auch nicht gerade klein. In der Eingangshalle trafen wir eine ältere Frau die aussah als würde sie Mathe unterrichten oder so, eine strenge alte Frau halt. Sie sagt sie hieße Minerva McGonagall, und damit führte sie die Erstklässler in die Große Halle. Sie war riesig, nein, größer sogar. Es waren drei Tische aufgestellt, alle mit etlichen Schülern. Ganz vorne waren ein paar Stühle aufgestellt. Dort setzten wir uns hin. Es fand die Hauseinteilung statt und ich wurde als erste aufgerufen. Na toll, dachte ich und stand auf, setzte mich auf den großen Stuhl bei McGonagall und sie setzte mir einen alten, staubigen, schlabberigen Hut auf. Kaum drauf bewegte er sich und begann vor sich hin zu murmeln. - Hm, schüchtern wie ich merkte, intelligent und treu, gefällt mir. Soll ich dich nach Ravenclaw schicken? Oder doch Hufflepuff? Ich, da ich keine Ahnung hatte von den ganzem, verzog nur das Gesicht im Plan 'ist mir egal'. - Warte, warte, warte. Ich bin doch noch nicht fertig, aha, mutig bist du aber. Hast keine Angst deine Meinung zu sagen, hm? Was ist dann deine Meinung zu... GRYFFINDOR! Ich strahlte, obwohl ich nicht wusste ob das gut oder schlecht war, sah aber Fred und George und sofort wusste ich das das gut sein muss. - Willkommen im besten Haus in Hogwarts! -, sagte sie im Chor. Ich sah drei weitere rotschöpfe, vermutlich auch Weasleys. Sie hießen Percy, der älteste, Ron, er war ein Jahr älter als ich, und Ginny, in meinem Alter. Ich verstand mich sehr gut mich ihr und sie wurde meine beste Freundin. Dieses Jahr verging wie im Flug, doch Ginny wurde von einem Basilisken entführt! Gott sei Dank rettete ihn Harry und alles ging gut. Ich war im zweiten Jahr angelangt und dieses Mal ist Sirius Black aus Askaban geflohen! Am Ende stellte sich heraus das er Harrys Pate ist und doch nicht böse. Diese zwei Jahre vergingen wie ein Schnatz einmal um das Quidditchfeld fliegt. Ja, ich war bereits dem Team beigetreten und ich bin Jägerin beworden, zusammen mit Harry, Fred und George rocken wir jedes Spiel. Es ist ein weiteres Abenteuer entstanden, das Trimagische Turnier musste gemeistert werden, aber... von HARRY! Ich war fassungslos und mir stand der Mund offen als ich Dumbledore das rufen hörte. Die Spannung und sprachlosigkeit legte sich wieder als der Schulleiter den traditionellen Weihnachtsball erwähnte. Alle Mädchen begannen zu tuscheln und zu kichern. Damit war die Rede von Dumbledore beendet und wir durften essen. Danach ging ich mit Ginny hoch zum Schlafsaal. - Was sagst du zu diesem Ball? -, fragte sie. - Nichts besonderes, oder? -, sagte ich locker. - Natürlich, das gibt es nicht alle Jahre! -, sie machte große Augen. - Mit wem würdest du denn hingehen? - Mit Harry, vielleicht? -, sie blickte schüchtern zu Boden. - Oooooh, ist da jemand verliebt? -, neckte ich. - Kann sein? Wir fingen an zu lachen, gingen aber rasch ins Bett. Am nächsten Morgen hatte ich Zaubertränke und wir teilten eine Klasse mit den Viertklässlern. Ich hielt Ausschau nach Hermione, sie setzte sich aber mit Ginny. Danach kam Harry rein, er nam aber bei Seamus und Neville Platz. Die Stunde hat begonnen und Professor Snape kam herein. Er gab uns Aufgaben, doch Ron platzte, außer Atem, in den Raum. - Setzen Sie sich, Weasley. Nachsitzen, Samstag 18 Uhr. -, sagte Snape wütend. Ron wirbelte herum, er fand keinen Platz. - Hier, neben Miss Devis. Er sprang zu mir und setzte sich ruckartig. - Hallo, freut mich. -, lächelte ich. - Hey, was gibt es zu tun? Ich zeigte ihm die Aufgaben und wir begannen einen Trank zu brauen. Als wir fertig waren ging Snape einmal alle Tische ab und blickte sich um. - Ausgezeichnet, Devis. 20 Punkte für Gryffindor. Alle aus meinem Haus jubelten und pfeiften, nur Ron guckte halb genervt halb neidisch. - Was ist passiert? -, fragte ich ihn. - DU bist passiert. Du bist in allen besser als ich, das nervt. - Ich kann dir Nachhilfe geben wenn du Lust hast! -, sagte ich lächelnd. Er überlegte kurz und stimmte zu. - Super, wir treffen uns morgen um 18 Uhr am See, okay? Er nickte und machte sich dann auf den Weg. Die Stunde war zu Ende und ich machte mich auch auf in die nächste Klasse, Verwandlung mit Professor McGonagall. - Guten Morgen, Schüler. Wie ihr seht teilen wir heute unsere Klasse mit den Viertklässlern aus Slytherin. - Na toll, das wird sicher ein riesen Spaß. -, sagte ich sarkastisch. Ginny, die neben mir saß, verrolte die Augen. Wir bekamen alle 2 Minuten irgendwelche Papierkügelchen oder -Flieger an den Kopf, und, wie könnte es anders sein, natürlich von Draco und seiner Gang. - Lasst das, es nervt. Habt ihr nichts besseres zu tun! -, schrie ich auf. - Devis, was ist los? -, sagte McGonagall laut. Ich erzählte und schließlich gab sie ihnen Nachsitzen, sie hatten es verdient, dachte ich. Der Tag ging schneller vorbei als erwartet, die Verwandlung Stunde zog sich echt dahin. Ich saß am Gryffindor Frühstückstisch und mampfte ein Brot, da kamen Fred und George vorbei. - Hey Süße! Heute schon was vor? - Ja, tut mir Leid. Ich geb Ron Nachhilfe am See. - Oooh, was für eine Art Nachhilfe denn? -, sagte Fred augenzwinkernd. Ich sah ihn böse an, mein Lachen ließ es aber nicht zu. - Wie du meinst, Kleine. Wir müssen jetzt zu Zaubertränke, bye! Ich verabschiedete mich mit einer Umarmung und machte mich selbst auf den Weg. Heute hatte ich Verteidigung gegen die Dunklen Künste, Kräuterkunde und Flugstunde. Diese gingen Gott sei Dank schnell vorbei. Es war kurz vor 18 Uhr, ich musste mich auf den Weg machen. Ich zog mich an und ging in Richtung See, ich sah nicht viele bekannte Leute, das war auch gut so. Dann erkannte ich Ron, er stand am Wasser und blickte gedankenverloren umher. Ich schlich mich an ihn ran und schubste ihn sanft. Er schreckte auf und lachte. - Du kleines Biest! - Ich weiß? -, lachte ich. Er bespritzte mich mit Wasser und ich schubste ihn rein. - Das wirst bereuen! - Nicht so viel wie du! So "kämpften" wir eine Weile, bis uns einfiel das wie eigentlich lernen wollten... - Ich ergebe mich, ich ergebe mich! -, sagte Ron lachend. - Gut so. -, wir schüttelten uns ritterlich die Hände und halfen uns gegenseitig aus dem Wasser. Es war bereits spät Abends, wir schlenderten gemeinsam zum Gemeinschaftsraum. Ich ging rasch in meinen Schlafsaal, wo ich Ginny traf. - Hey, wie war es mit Ron? Was hat er so gelernt? Ich riss die Augen auf, scheiße das hatte ich voll vergessen! - Ääähm, jaah. Gut, meine ich... Sie sah mich fragend an. - Was ist denn passiert? - Na ja... -, fing ich an und erzählte das was heute am See passiert ist. - Süß! Aber ihr wolltet doch LERNEN! -, sagte sie als ich fertig war. - Ich weiß! -, sagte ich wütend. - Ich kann doch nichts dafür wenn er mich nass gemacht hat, du weißt das ich mir nichts gefallen lasse! - Jaah, aber wie konntest du nur so etwas vergessen? Ron ist doch nicht so atraktiv! -, sagte Ginny und betonte absichtlich das letzte Wort. - Und wer sagt das? - Hermione! - Aber sie HASST ihn doch! - Aber du nicht. Jetzt hatte sie mich. Ich blickte sie an, sie wusste nun das ich mich verliebt hatte. Aber das macht nichts, ich weiß es nun auch. Immerhin ist sie auch verknallt, so ärgert sie mich nicht. Es war ein stürmischer Samstagmorgen, heute war Hogsmeade angesagt. Leider hatte ich, so wie Harry, letztes Jahr vergessen das meine Eltern diesen blöden Zettel unterschreiben. - Bereit, Hailey? - Bereit! -, stimmte ich zu und ging mit Ginny raus auf den Schulhof, wo uns McGonagall und Filch erwarteten. Sie laberten über Gott und die Welt und schließlich durften wir endlich gehen. Es war schon Mitte November geworden, kalt und regnerisch. Andererseits bedeutete es das der Ball näher rückte. - Ich hab Durst, komm wir gehen in die Drei Besen! -, schlug Ginny vor. Ich stimmte zu und ging mit ihr. Die Bar war voll und laut. Vergeblicherweise fanden wir kein Tisch, also mussten wir stehen, na toll, dachte ich. - Hey, sieh mal wer da ist! -, flüsterte Ginny. Ich blickte in die gezeigte Richtung und endeckte Fred und George. Ich lief so schnell ich konnte zu ihnen und umarmte sie. - Hey Süße! Was machst du denn hier? -, grinste George. - Ich bin zu Besuch hier! -, scherzte ich und lachte frech. - Habt ihr auch keinen freien Tisch gefunden? - Nein leider nicht. Voll blöd mann, wir sind doch die Könige hier! -, lachte Fred. - Haha. -, machte ich ärgernd und boxte ihm leicht in die Rippen. - Du, Hailey. Hast du schon ein Date für den Ball? -, fragte George offen. - Nö, du? - Ja, ich gehe mit Angelina. Und Fred mit Katie. Wenn du willst besorge ich dir Ron? -, zwinkerte er. Woher weiß er das? Kann Ginny nicht ihre Klappe halten? Jetzt bin ich aber sauer! Ich ging ohne mich zu verabschieden zu ihr rüber und klärte sie auf. - Was fällt dir ein das jedem zu erzählen? Weiß Filch etwa auch schon davon? Ihr klappte der Mund auf. - Wovon redest du? - Von Ron und mir. Du hast es den Zwillingen erzählt, und sie bestimmt weiter! - Nein, das habe ich nicht! Ich schwörs! Ich - - Du schwörst gar nichts! Komm wieder wenn du es dir überlegt hast! -, damit stürmte ich aus der Bar, mit hunderten von Augen die mich anglotzten. Ich wusste nicht wo ich jetzt hinsollte also ging ich in den nächstgelegenen Laden, der der Honigtopf war. Mir stieg ein starker Zuckerduft in die Nase und ich erblickte Harry und Hermione. - Hey! Was macht ihr denn hier? -, begrüßte ich sie. Kaum ging ich zu ihnen sah ich noch Ron dazukommen. - Oh, hallo! -, sagte er lächelnd. - Wir kaufen Süßigkeiten ein, was sonst? -, grinste Harry. - Wieso bist du so rot im Gesicht? -, fragte Hermione besorgt. - Ach, vergiss es, ist unwichtig. Habt ihr Lust zu diesem einen Scherzartikelladen zu gehen? - Zonkos? -, fragte Ron nach. Ich nickte und wir gingen. Auf den Weg dorthin trafen wir auf Draco und seine Gang. - Prima, schlimmer kann es echt nicht mehr werden. -, sagte ich zu mir. Hermione sah mich fragend an, ich schüttelte den Kopf. - Na sieh mal wer da ist, Potter und seine Muggelbande. - Nur damit du es weißt, Malfoy, ich bin Reinblut. -, sagte ich und sah ihn finster an. - Sieh dich doch nur mal um, du bist umgeben von Schlammblütern und Blutsverrätern. - So redest du nicht über sie! -, rief ich und zückte meinen Zauberstab. Draco schluckte und zog auch seinen. Blitzschnell reagierte ich und entwaffnete ihn. Crabbe und Goyle lachten. - Du lässt dich von einem kleinen Kind vermöbeln? Draco sah sie zornig an und ging in meine Richtung. Harry und Ron stellten sich vor mich als Schutz. - Wieso beschützt ihr eine die besser ist als ihr? -, lachte Draco sie aus. - Niemand hat es so viel verdient wie du verhauent und begraben zu werden, Malfoy. -, schrie Ron. - Jetzt reichts, dafür wirst du vezahlen, Weasleby! -, mit diesen Worten lief Draco auf ihn zu und schlug ihm ins Gesicht. Ron fiel auf den steinharten Boden, blutend und keuchend. Ich schwingte den Zauberstab. - Petrificus Totalus! -, rief ich. Draco hing Kopfüber über dem Boden. - Holt mich runter! Holt mich verdammt noch mal runter! -, jammerte er. Crabbe und Goyle lachten ihn nur aus, gut so, er hatte es verdient. Ich rannte nun zurück zu Ron und kniete mich zu ihm, ich packte seine Schultern und setzte ihn auf. Ich nam sein Kinn und hob es, so das er mir in die Augen sah. Seine sonst so blauen Augen waren nun tief grau und woller Schmerz. Harry und Hermione halfen ihm auf und stützten ihn. Wir gingen in Richtung Hogwarts und brachten ihn in den Krankenflügel. Dort angekommen war Madam Pomfrey zur Stelle, tat alles was nötig war und gab ihm das beste Bett. Ich saß noch stundenlang einfach nur neben ihm und beobachtete ihn. Er sah sehr verletzt aus, äußerlich als auch innerlich. Ein dicker Verband verdeckte seinen Kiefer und Nase. Ich hoffte er würde bald gesund werden, ich brauchte ihn doch so sehr. Tage bis Wochen vergingen, ich saß am Frühstückstisch und aß ganz alleine, ohne Ginny. Sie hat sich immer noch nicht gemeldet, mir egal, ich brauche sie nicht, ich habe ja Hermione. Nach dem Frühstück ging ich in den Krankenflügel, wie immer sonst auch. Ich blickte mich um und sah Rons Bett, es stand woanders als sonst. - Hey, wie geht es dir? -, fragte ich ihn, obwohl es keinen Sinn macht, da er mich nicht hören kann weil er noch immer Ohnmächtig war. Ich setzte mich auf den Stuhl beim Bett und starrte in sein Gesicht. Es wurde von Sonnenstrahlen beleuchtet, es sah wunderschön aus. Ein Lächeln kroch über mein Gesicht und meine Hand wanderte zu seiner freien und ergriff sie. Gefühlte 2 Stunden saß ich da und dachte wie es wäre wenn Ron und ich ein Paar wären. Schöne Gedanken schwirrten herum und schließlich war es soweit das die erste Stunde begann, Verteidigung gegen die Dunklen Künste, mit 'Mad Eye' Moody. Die Stunde zog sich aber schließlich war sie auch zu Ende, na endlich. Dieser Moody gefällt mir ja ganz und gar nicht! Er ist zu ernst und versteht keinen Spaß, na ja, so sind nun eben alle Lehrer, außer Lupin, das war ein toller Lehrer, mit ihm hat es Spaß gemacht. Und dieser Lockhart war auch schlimm, echt ekelhaft das Ginny und Hermione immer und überall über ihn schwärmten... Zurück zur Realität. Heute ist Freitag, der Weihnachtsball ist am übernächsten Samstag, das heißt noch genug Zeit. Madan Pomfrey hat gesagt Ron sei diesen Sonntag wieder fit, perfekt. Ich freue mich ihn wieder 'lebend' zu sehen. Der Tag ging schnell vorbei, es war schon 17 Uhr und ich ging zum See um ein bisschen frische Luft zu schnappen. Es dauerte nicht lange da hörte ich leise Schritte. Ich drehte mich um und erblickte Fred und George. - Was machst du denn hier so ganz alleine? - Denken. Das solltet ihr auch. - Wir haben schon darüber nachgedacht. - Und? - Und... Es tut uns Leid. Wir haben halt eine große Klappe, wir sind nicht so schüchtern wie Hermione oder, oder Filch... Ich konnte mir ein verräterisches Kichern verkneifen und sah sie genervt an. - Und was haben die bösen Jungs daraus gelernt? - Das man vor einer Devis Respekt haben muss. -, sagten sie gleich gelangweilt. - Es tut mir auch Leid, ihr könnt nichts dafür. Haltet euch einfach aus meinen Problemen raus, ja? Sie nickten und breiteten die Arme aus. Gruppenumarmung! Ich hatte meine Zwillinge wieder, wie ich sie vermisst hatte... Es ist spät geworden und ging in den Gemeinschaftsraum. Angekommen erblickte ich: - RON! Ich rannte auf ihn zu und knuddelte ihn fest. - Wow, da hat mich aber jemand vermisst! -, lachte er. Ich löste mich von ihm und sah ihn an. - Darauf kannst du wetten! -, wir lachten. Plötzlich musste ich gähnen und verabschiedete mich von Ron, ich ging in den Schlafsaal. Dort saß Ginny auf ihrem Bett, eingerollt in einer Decke und sicher nicht schlafend. - Hey, was ist los? Sie stöhnte genervt und rollte sich weiter ein. Ich setzte mich zu ihr. - Sag, was ist passiert? - Harry steht auf Cho. Ich machte große Augen. - Ich weiß, und was ist daran jetzt so... Oh stimmt. -, mir fiel wieder ein das Ginny eigentlich auf Harry stand, hm. - Tut mir echt Leid. - Was tut dir Leid? -, fragte sie und richtete sich auf. Nun sah ich wie schlecht ihr es in Wirklichkeit ging. Ihr Augen waren geschwollen, rot und verheult. Ihre Nase lief und ihre Mundwinkel waren nach unten gezogen. Die roten Haare waren ganz zerzaust und ich meinte sogar ein vollgeschneuztes Taschentuch drin zu sehen. - Das mit der Beschuldigung. Es war ein Fehler von mir, so wie vieles andere auch. Das mit Harry tut mir wirklich Leid. -, sie lächelte schwach. - Ich kann aber nicht sagen das es mir genauso geht. Weil ja Ron wieder gesund und munter ist und, sorry. Ich hör schon auf. -, sagte ich als sie ein zorniges Gesicht mache. - Ich bin nicht gut in so etwas! -, lachte ich leise. Sie stimmte mit ein, ich sah Freude in ihr aufsteigen und ihre kleinen Augen weiteten sich. - Freunde? - BESTE Freunde. Dies war ein wundervoller Tag gewesen. Ron war wieder gesund und Fred, George und Ginny vertragten sich wieder mit mir, kann es noch besser werden? Ich stieg in mein Bett und schlief sofort ein. Ich träumte wie Ron mich zum Ball einladete und wir zusammen hingingen, ich trug ein wunderschönes Kleid und alles war perfekt. Weitere Tage vergingen und es war bereits Mittwoch. Heute hatten wie fast gar kein Unterricht, außer etwas Kräuterkunde, das ging aber schnell vorbei. Später ging ich auf den Schulhof und traf mich mit Fred und George. - Hey Süße, wie geht es deinem Freund? - Welchem -? Achso... -, mittlerweile machte es mir nicht aus das sie mich wegen Ron ärgerten. Ich war sogar froh darüber mit irgendjemandem darüber zu reden. - Gut, und euch so? - Auch, hast er dich immer noch nicht gefragt? Ich schüttelte den Kopf und sie blickten aneinander. Dann sahen sie micht frech an, namen meine Arme und zogen mich mit sich. Ich werte mich mit allen Kräften doch sie waren zu stark, bis ich aufgab. - Wo bringt ihr mich hin? - Zu deinem Ballpartner. - Aber ich hab doch gar keinen! -, sagte ich verwirrt. - NOCH nicht. -, zwinkerte Fred. Sie schleifen mit um das ganze Schloss bis wir bei Harry, Ron und Hermione waren. - Hallo ihr. Bruderherz, könntest du mal mitkommen? Ich winkte verlegen in ihre Richtung und er kam verwirrt mit uns. - Was ist jetzt? - Hast du Hailey nicht irgendwas zu sagen? -, fragte George und betonte 'irgendwas'. Ron dachte kurz nach. - Wird es heute noch was? -, sagte Fred ungeduldig. - Ach ja! -, sagte er plötzlich. - Danke für die tolle Nachhilfe. -, zwinkerte er. Fred und George klappte der Mund auf. - Alter, willst du sie nicht zum Ball einladen? Ron machte große Augen. - Waaas? Ich war erstaunt über seine Reaktion. Er hatte den Ball völlig vergessen! Er blickte zu Boden und verschwand dann. - So ein Arsch! -, sagte George wütend. - So einen hast du nicht verdient, Hailey. -, sagte Fred aufmunternt. Ich nickte und ging in den Gemeinschaftsraum. Dort traf ich auf Hermione. - Hey, wie geht's? - Ach, ganz prima. -, sagte ich. - Was ist passiert, Kleines? -, sie setzte sich zu mir auf ein Sofa. - Dieser Spinner... - Wen meinst du? - Ron, RON! Sie erschreckte sich und ging dann. Ich wollte einfach nur alleine sein. In der letzten Zeit hatte mein Ruf sich deutlich verschlechtert, ich war nun das zerbrechliche kleine Mädchen, mit dem man alles anstellen konnte ohne das ich mich äußerte. Heute war der Weihnachtsball, und ich hatte keinen Partner. Super, dachte ich mir. Es war schon fast Nachmittags und der Unterricht war beendet. Ich hatte frei und ging zum See Luft schnappen. Dort traf ich Fred und George, sie spielten dieses Muggelspiel, wo man Steine auf dem Wasser springen lassen muss. - Hey George, sieh mal, da ist Hailey. - Süße, komm! -, rief Fred. Ich ging zu ihnen und umarmte sie. - Hi, wie geht's? -, sagte ich leicht lächelnd. - Gut, was macht Ron? Ich blickte zu Boden. - Ich will nicht darüber reden. -, sie verstanden und wechselten das Thema. - Wie wär es wenn du mit mir hingehst? -, schlug George vor. - Aber... du gehst doch mit Angelina. - Nein, wir haben uns gestritten, sie hasst mich jetzt. - Und darüber bist du nicht traurig? - Sag mal, willst du jetzt mit ihm hingehen oder nicht? -, unterbrach Fred. - Klar, gerne! -, lachte ich. George schlich ein grinsen aufs Gesicht. - Wir haben dich lange nicht mehr lachen gesehen, du solltest das öfter machen, es steht dir. - Oh, ähm, danke. -, ich war wirklich geschmeichelt und wurde etwas rot um die Wangen. - Du, wir müssen los. Sehen uns später! - Ich hol dich um halb acht ab, bis dann! Ich verabschiedete mich und ging in den Gemeinschaftsraum, wo ich Ginny traf. - Hallo! Willst du mitkommen? - Wohin? - Ich gehe nach Hogsmeade, Kleider kaufen. - Gerne, ich brauche noch eines! -, sagte ich und wir machten uns auf den Weg. Es war sehr kalt draußen, bestimmt 9°C oder so. Auf den Weg nach Hogsmeade unterhielten wir uns, über den Ball, über Partner und Kleidervorstellungen. - Mit wem gehst du eigentlich hin, ich dachte Ron hätte abgesagt? - Ich gehe mit George, er hat sich mit Angelina gestritten. Mit wem gehst du? - Mit Neville... Mich hat noch Dean Thomas und Seamus Finnigan gefragt, aber die sind Idioten. -, lachte sie. - Also ich an deiner Stelle hätte ja Seamus genommen, er ist ziemlich süß. Neville ist so na ja, nicht gerade der größte Mann. -, ich stimmte in ihr Lachen ein. Wir kamen schließlich in einen schön geschmückten Laden rein, namens Madam Malkins, voller Kleider und Accessoires, es roch nach Blumen, Parfum und Lavendel, herrlich. - Ich gehe hier lang! -, sagte Ginny bescheid und winkte in die Richtung. - Ist okay, ich schaue mich währendessen hier um! -, sagte ich, drehte mich um und begann nach einem Kleid zu suchen. Es war wirklich hunderte, pardon, tausende. Ich konnte mich gar nicht entscheiden, ich nam so drei Kleider in die Kabine und zog mich um. Eines der drei war ein langes, weißes und glitzerndes Kleid, aber ich zog es schnell wieder aus, ich wollte George ja nicht heiraten! Das zweite war ein etwas kürzeres, bis zu den Knien reichendes, schwarzes Kleid, mit einer silbernen Schleife etwas seitlich der Brust, ich hatte aber nicht vor zur einer Beerdigung zu gehen also zog ich das nächste an. Dies war gleichlang wie das vorherige, nur mintfarbend, trägerlos und mit einer schwarzen Schleife um die Taille; es war perfekt und ich nam es, nun brauchte ich nur noch die passenden Schuhe. Ich ging raus aus der Kabine und suchte Ginny, ich fand sie mit Hermione redend im hinteren Teil des Ladens. - Hey Hermy, schön dich zu sehen! -, begrüßte ich sie. - Hi, ebenfalls schön. Hast du schon ein Kleid gefunden? -, fragte sie und ich nickte, und zeigte ihr das gute Stück. Sie und Ginny machten große Augen. - Wow, es ist wundervoll! Steht dir bestimmt großartig, und George wird tot umfallen! -, zwinkerte Ginny. - Lass das bloß, wir gehen nur als Freunde hin. -, sagte ich finster. Nun zeigte Ginny ihr Kleid, es war weiß und hatte an den Trägern goldene Spitze, es war schlicht und einfach, aber trotzdem schön. Der Tag ging zu Ende und es wurde Abends, wir drei saßen noch eine Weile in den Drei Besen und tranken Butterbier. - Es wird etwas zu spät für mich, wir sehen uns morgen wieder. Ciao! -, verabschiedete ich mich, trank mein Butterbier aus und verließ den Laden. Ich ging auf die Straße und wen sah ich? Natürlich, wie das Schicksal es so wollte, Ron! - Ähm, ha-hallo Hailey. Wie geht es dir? -, er zitterte, und bestimmt nicht weil ihm kalt war. - Hi, Ron. Gut, und selbst? - Ähm, ganz prima. Sag mal, mit wem gehst du eigentlich zum Ball? Ich weiß es ist viel zu spät, aber vielleicht hättest du Lust, na ja, mit mir hi-hinzugehen? - Tja Ronald, da hättest du wohl schneller sein sollen. Ja, ich habe ein Date, undzwar mit George. Also nein. Such dir eine andere, und jetzt geh mir aus dem Weg! -, schrie ich wütend. Ich ging einfach an ihm vorbei und ließ ihn stehen, ich könnte mir glatt sein Gesicht aufmalen, wie er da sprachlos und mit großen Augen dastand, von mir abgewiesen. Endlich war ich wieder in meinem Bett, nur schlafen konnte ich nicht. Ich dachte über den Tag nach, und natürlich über den morgigen. Es war kurz vor 0 Uhr, da viel mir noch ein wie ich Ron angeschrien habe. Jetzt wo ich so nachdenke, tut er mir Leid. Er hat bestimmt niemanden und wird gar nicht erst hingehen, aber hey, es ist ja nicht so als würde ich nicht auf ihn gewarte hätte und oder ihn darüber aufmerksam gemacht habe. Nach diesem Hirnstreit schlief ich endlich ein, und träumte vom Ball. - Guten Mooooooooorgen Schlafmütze! Aufstehen, fertig machen, Schule gehen! -, sang Ginny. Ich stöhnte und setzte mich auf. - Ich will nicht. - Du musst aber, ist Pflicht. Glaubst du ich will? - Nein du verstehst das nicht. -, sagte ich leise. - Was ist mit dir, Süße? - NIchts, ist... schon gut. -, sagte ich und stand auf, zog mich an und machte mich auf den Weg zur Großen Halle und zu frühstücken. Angekommen setzte ich mich zu Fred und George, wo auch Harry und Hermione saßen. - Hey Prinzessin, na wie ist's? -, sagte George und grinste fett. - Gut. -, lächelte ich und nam ein Brötchen. - Heute Abend ist der Ball! -, sagte Fred. - Ach, echt jetzt! -, sagte Harry sarkastisch, Hermione fing an laut zu lachen. - Hey Harry, hast du eigentlich schon jemanden? - Ja hab ich. - Und, ähm, und Ron? -, fragte ich zögernd. - Auch. Wir haben uns gestern auf den letzten Drücker mit den Patil-Zwillingen verabredet. - Oh, okay... Du, ähm, ich muss gehen. -, sagte ich leise und verschwand. Ich ging zum See, mein liebster Ort um mich auszuruhen, zu lernen oder einfach nur alleine zu sein. Ich setzte mich in das von Schnee bedeckte Gras und starrte ins Nichts. Ich saß, wie es mir vorkam, stundenlang einfach nur da. Es war irre kalt und ich spürte meine Finger und Füße nicht mehr, plötzlich wurde es Schwarz vor Augen. - Hey, ich glaube sie ist wach! -, sagte eine Stimme. Ich merkte wie sich eine andere Person zu meiner Linken setzte. Meine Augen waren verträumt und ich konnte fast nichts erkennen. Mit der Zeit wurde das Bild schärfer und ich sah zwei Rotschöpfe, genauer gesagt, meine Zwillinge. - Wa-was ist passiert? -, flüsterte ich. - Du bist halb erfroren dort draußen, wolltest du dich etwa umbringen? -, sagte Fred besorgt. - Mädel, es sind 3°C draußen! Was fällt dir ein? -, fügte George hinzu. - Ich, ich wollte doch nur alleine sein. Und so etwas kann ich nunmal nicht einschätzen, tut mir leid. -, verteidigte ich mich. - Du bist einfach abgehauen, ganz ohne Grund. -, indem Moment dachte ich einfach nur 'Wenn die nur wüssten...'. - Willst du denn nicht mit mir zum Ball gehen? Bist du deshalb da raus erfrieren gegangen? -, wollte George wissen. - Nein, nein, NEIN! Du verstehst das nicht, keiner versteht mich! Ich will mit dir hingehen, das wird sicher toll. Nur - - Nur, was? -, unterbrach er mich. In dem Moment platzte Madam Pomfrey in den Raum. - Tut mir Leid, aber Miss Devis sollte lieber ihre Medikamente nehmen. Los, raus mit euch! -, verscheuchte sie die Jungs. Sie standen auf und begebten sich zur Tür. - Wie geht es ihnen? - Ähm, ganz gut, eigentlich. Mir geht es schon viel besser, danke. - Aber gerne, Liebes. -, sagte sie, stellte mir ein Glas Wasser hin und verschwand wieder. Es waren Stunden vergangen und es war schon 16 Uhr. Madam Pomfrey kam wieder in den Raum und entlass mich. Ich ging so schnell wie möglich aus dem Krankenflügel und begebte mich in den Gemeinschaftsraum. Schrank auf, Klamotten raus und ab in die Dusche. Ich musste mich fertig machen, bei Mädels dauert das immer etwas länger. Als ich fertig war und mich angezogen hatte schminkte ich mich, dezent aber man merkte es schon. In diesem Moment platzten Angelina und Katie rein, sie sagten wie toll ich doch aussehen würde und Katie fragte mich ob sie mir eine schöne Frisur machen könnte. Ich stimmte zu und ließ sie machen. Nach einer knappen halben Stunde war ich fertig und ich begebte mich in den eigentlichen Gemeinschaftsraum, dort wartete ich das es 20 Uhr wurd und das George mich abholte. Nun stand ich da und unterhielt mich mit Hermione. - Bist du aufgeregt? - Und wie! Ich gehe schließlich mit Viktor Krum! -, strahlte sie. - Wie stehts bei euch zwei? - Bei uns? Nur Freunde, wenn du das meinst. Aber aufgeregt bin ich schon... - Wie steht das Leben mit dir und Ron? Ich wusste das irgendwann dieses Thema kommen würde. - Bitte, sei so nett, heute möchte ich nichts mehr von ihm wissen. -, sie verstand und wandte sich ab. Endlich war es soweit, sie Portraittür schwang auf und George trat herein. Er blickte auf und ging auf mich zu. - Du sießt wundervoll aus, Kleine. -, sagte er und blickte mir tief in die Augen. - Danke, aber du erst. So gut angezogen habe ich dich noch nie gesehen! -, lächelte ich. Er hielt mir seinen Arm hin und ich hackte mich ein, so gingen wir zusammen in die Große Halle. Sie war wunderschön beschmückt, voller Kerzen und Lichterketten. Alles sehr Weihnachtlich gestaltet, ich liebte es. Wir gingen zuerst an die Bar und holten was zu trinken. - Will die gute Dame tanzen? -, fragte er nach einiger Zeit. Er grinste mich frech an. Bei diesem lustigen Anblick konnte ich nur lachen. - Na klar! -, stimmte ich zu und wir hüpften förmlich auf die Tanzfläche. Erst spielten schnelle und rockige Lieder, später wurde es ruhiger und schöner. - Du kannst richtig gut tanzen! -, sagte er. - Danke, aber du erst! -, lächelte ich ihm entgegen. Das Lied gerade war langsam. George drückte mich an sich und ich schnupperte einen wunderbaren Geruch, einen, der mich nie zuvor aufgefallen ist. Ich legte meinen Kopf auf seine Brust und wir schwingten hin und her. Am Ende des Liedes legte er seine Hand auf mein Kinn und schob es hoch, ich sah in seine tiefen braunen Augen. Sein Gesicht kam näher und er schloss die Augen. Für einen Moment ließ ich mich führen doch ich stockte und drückte ihn weg. Er sah mich traurig an und senkte seinen Blick. - Tut mir Leid, aber... ich kann das einfach nicht. -, sagte ich mitfühlend und umarmte ihn kurz. - Schon gut, war mein Fehler. -, nun gingen wir wieder an die Bar. Ein weiteres und auch das letzte langsame Lied klang und ich beobachtete die Leute um mich und auf der Tanzfläche. Ich endeckte Ginny mit Neville und Hermione mit Viktor, später sah ich auch Fred mit Katie. Schließlich erkannte ich auch noch Harry und Ron, wie sie mit den Padma und Pavarti tanzten. Ich ließ meinen Blick umbewusst auf Ron, mein Blick war hasserfüllt und doch steckte noch Liebe und Eifersucht drin. Mir war ganz komisch im Magen, ich sagte George bescheit und ich verabschiedete mich. - Danke für den tollen Abend. - Ebenfalls, und noch einmals entschuldigung. -, sagte er und umarmte mich ein letztes Mal. Ich machte mich auf den Weg in mein Zimmer, zog mich aus und meinen Pyjamer an. Dann legte ich mich aufs Bett und starrte die Decke an. Was wäre wohl passiert wenn ich George geküsst hätte? Was wäre passiert wenn ich mit Ron hingegangen wäre? Und sowieso, liebe ich Ron überhaupt noch? Und liebte er mich? Viele, viele offene Fragen schwirrte in meinem Kopf herum. Und mit vielen, vielen Fragen schlief ich auch ein. Es verging einige Zeit und ich wachte eines Morgens auf, scheiße, ich hatte vergessen das ich einen Zaubertränketest hatte. Ich zog mich um und rannte in Richtung Klassenzimmer, ich war mal wieder viel zu spät und platzte in den Raum. - Nachsitzen, heute, 20 Uhr. Setzen sie sich, sofort! -, sagte Snape genervt. Leider verlief der Test nicht ganz so gut und ich schrieb eine 5. Na ja, Zaubertränke ist halt nicht mein bestes Fach, also egal. Die nächsten Stunden vergingen wie immer nicht sehr schnell. Am späten Abend ging ich gemütlich in Snapes Büro, ich hatte keine Eile zum Schreiben. Ich war angekommen und wollte gerade an die Tür klopfen da sprang sie auf und Snapes Gestalt sah mich an. - Ich habe sie erwartet, Miss. Setzen sie sich und nehmen sie Pergament und Feder. Ich tat wie er sagte. - Nun schreiben sie 50 Mal >>Ich soll nicht zu spät zum Unterricht kommen<<. -, er setzte sich an seinen Lehrertisch und beobachtete mich. Als ich fertig war gab ich den Zettel ab und er bat mich zu gehen. Es war schon spät geworden und ich dachte mir, wieso nicht einen Nachtspaziergang am See machen? So machte ich mich auf den Weg dorthin. Es war schon Frühjahr und der Schnee war geschmolzen, die schönen Wiesen waren hervorgetreten und das Wasser spiegelte den wunderschönen Vollmond. Ich setzte mich ins Gras und betrachtete den wolkenlosen Himmel, wenig später sah ich eine Sternschnuppe. - Jetzt darfst du dir etwas wünschen. -, sagte ich mir selbst. Ich schloss die Augen und ließ mich nach hinten fallen. *Zeitsprung* Jahre vergingen und ich war im 5. Schuljahr angelangt. Meine ZAGs habe ich bestanden und es war die Zeit gekommen mich für die UTZs vorzubereiten. Ich möchte zwar später weder im Ministerium noch als Auror arbeiten, aber es kann doch nicht schaden, oder? Ich war in der Großen Halle und aß zu Mittag, der Tisch war ziemlich leer, so ohne Fred und George. Ich vermisste sie schrecklich, doch sie ladeten mich zu sich nachhause ein in den Winterferien. - Hallo Hailey, na wie geht's? -, sagte Harry, und setzte sich zu mich. - Ganz gut, glaub ich. Und selbst? - Auch. Hast du heute etwas vor? Ich gehe mit Ron und Hermione nach Hogsmeade, kommst du mit? - Klar, wieso nicht? - Prima, bis später dann! -, verabschiedete er sich. Ich aß auf und ging in den Gemeinschaftsraum. Es war sehr voll dort und ich versuchte mich durchzuquetschen. - Hey Hailey, alles gut? - Moin Hails, siehst gut aus! Ich wurde von allen Seiten bequatscht und angebaggert. - Entschuldigung, aber ich muss weiter. -, sagte ich und huschte in den Schlafsaal. Es waren Ginny und Dean die auf ihrem Bett rumknutschten. Ich räusperte mich, sie schreckten auf und fuhren auseinander. - HAILEY! -, rief Ginny wütend. - Sorry, aber das konnte ich nicht wissen. -, sagte ich, blickte zu Boden und konnte ein Grinsen nicht unterdrücken. - Ich hol nur meine Sachen und schon bin ich weg, versprochen. - Von mir aus. -, sagte sie und setzte sich wieder auf das Bett. - Ähm, lass mal Ginny. Ich muss sowieso los. -, sagte er und drückte ihr ein Kuss auf die Stirn. Und so machte ich wie versprochen und ging los. Draußen auf dem Schulhof traf ich Luna. - Hallo, wo willst du denn so eilig hin? -, fragte sie wie immer verträumt. - Hogsmeade, und was machst du hier? - Einen Aufsatz für Slughorn, über den Liebestrank. Ich weiß aber nicht mehr wie der heißt... Und -, ich unterbrach sie und verabschiedete mich. Ich hatte keine Zeit geplant aber ich wollte auch keine 3 Stunden später kommen. Ich war bereits in Hogsmeade, da fing es an zu schneien. Kleine Schneeflocken fielen mir ins Gesicht und bedeckten meine Haare. Ich endeckte Harry, Ron und Hermione im Drei Besen und setzte mich zu ihnen. - Na endlich! -, lachte Hermione. - Bin ich sehr zu spät? -, fragte ich und bestellte ein Butterbier. - Überhaupt nicht. -, sagte Harry sarkastisch. - Egal, wie geht's dir so? - Ich erfriere, und du? -, lachte ich. - Ich nicht, HA. -, nun lachten wir alle. Wir quatschten noch ein wenig und schließlich gingen wir raus, es wurde leider etwas voller als schon vorher. Wir spazierten den Weg entlang und gelangten an einen kleinen Aussichtsplatz zur Heulenden Hütte, eine so wundervolle, schneebedeckte Winterlandschaft habe ich noch nie gesehen. Ich ging voraus und stellte mich an den Zaun, Ron folgte mir und stand nun neben mir. Ich merkte wie Harry und Hermione sich enfernten. - Wieso redest du eigentlich nicht mehr mit mir? -, fragte Ron leise. - Wieso sollte ich? Du tust es doch auch nicht. -, entgegnete ich. - Ich komme nie dazu, weil du mir immer aus dem Weg gehst. - Woran könnte das nur liegen? -, fragte ich arrogant und begann vor Kälte zu zittern. - Ich weiß du bist wütend auf mich, die Frage ist wieso. -, sagte er, näherte sich und hielt mir seine Jacke hin. Ich zögerte, doch ich nam sie. - Ich weiß es selbst nicht so genau. - Frauen sind, wie Frauen halt sind. Da kann man nichts dran machen. -, sagte er mitfühlend. - Du sagst es. Verstehst du es jetzt? - Nein. - Hör zu, ich möchte dich nicht verlieren. Ich weiß selbst nicht was ich für dich fühlte, doch, können wir eines machen? Unser Leben so wie früher gestalten? Wir waren beste Freunde, uns konnte nichts zertrennen. Nun sind wir unbekannte und kennen uns selbst nicht mehr. - Ich weiß aber was ich fühle, und zwar dich. Ich liebe dich, und ich will nur dich, Hailey. Wow, ich war sprachlos. Das kam jetzt plötzlich aber irgendwie auch nicht unerwartet, ich wusste, tief im Herzen das ich ihn noch liebte. Ich liebte ihn schon von Anfang an, nur ich wollte und konnte meine Gefühle nicht zeigen, da ich sie selbst nicht kontrollieren konnte. - I-ich, ich liebe dich auch, Ron. -, flüsterte ich und wir versanken in eine tiefe Umarmung die in einem leidenschaftlichen Kuss endete. *Zeitsprung* Es waren die Winterferien gekommen und ich durfte mit Ron, mit dem ich schließlich zusammen gekommen bin, zu ihm nach Hause. Wir saßen im Zug, stundenlang war die Fahrt. Sie ging bis spät Abends und ich schlief an Rons Schulter ein. Es waren wie 2 Minuten die ich geschlafen habe, da weckte er mich wieder auf. - Aufwachen, Prinzessin. Wir sind da! -, flüsterte er und stubste mich an. Ich streckte mich, stand auf und wir gingen hinaus. Am Gleis 9 3/4 sahen wir Mr und Mrs Weasley stehen, zusammen mit - - FRED! GEORGE! -, schrie ich auf und rannte zu ihnen. Sie sahen mich glücklich an und begrüßten mich mit einer langen Umarmung. - Wir haben dich so vermisst, Süße! - Ich euch auch, ihr Chaoten. -, sagte ich leise und lächelte. Wir lösten uns und ich ging rüber zu Mrs Weasley, die mich ebenfalls fest drückte. - Du bist also die Kleine von der Ron immer geredet hat? - Hat er? -, sagte ich und wurde ein wenig rot um die Wangen. - Ja, hab ich. Ein Problem? -, sagte Ron, der sich hinter mich schlich, mich umarmte und küsste. Ich hörte Fred und George hinten lachen. Nun löste ich mich und sah zu ihnen rüber. - Da hat unser kleines Ronnie Spätzchen doch noch seine Traumfrau gefunden! Kein Wunder, bei dieser Schönheit! -, sagten sie breit grinsend. - Nun gut, Kinder. Ab ins Auto, wir fahren heim! -, sagte Mr Weasley als auch Ginny aus dem Zug stieg. Die Fahrt dauerte nicht ganz so lange wie die von Hogwarts nach London. In einer Viertel Stunde waren wir schon vor der Haustür. Drinnen angekommen schmissen sich die Zwillinge in ihre Chillerklammotten und gleich auf die Couch. - Nicht so schnell, ihr Biester. Los, Tisch decken. Faulenzen könnt ihr später! -, sagte Mrs Weasley streng, ich musste mir ein lautes Lachen unterdrücken. Wir saßen nun am Tisch und aßen zu Abend. - Schatz, haben wir überhaupt ein Zimmer frei für Hailey? -, fragte Arthur. - Hm. Sie könnte eigentlich bei Ron schlafen, er hat eine Couch im Zimmer die groß genug sein könnte - - *hust* Um drauf rumzutoben *hust* -, mischte sich Fred ein und George prustete los. - Schnauze. -, sagte Ron und warf ihnen einen bösen Blick zu, er selbst erntete aber nur die Grimasse von Fred. Später machte ich es mir im Pyjama auf der Couch gemütlich und hörte dem Regen draußen zu. Keine halbe Stunde verging da bekam ich Gesellschaft. - Möchtest du mitspielen? -, fragte einer der Zwillinge und zeigte auf ein Schachbrett. - Ähm, eigentlich weiß ich nicht einmal wie das geht... -, sagte ich schulternzuckend. - Los, erklähr es ihr, Meister des Zauberschaches. - Eigentlich ist das Ron, aber - - Aber was? -, sagte Ron, der am Türrahmen stand, er gesellte sich zu uns. - Ja super, spielt ihr nur. Ich gehe jetzt schlafen. Bis gleich. -, sagte ich und gab ihm einen schnellen Kuss. Ich spurtete hoch und machte mich fertig, das heißt: duschen, Zähne putzen, abschminken. Als alles fertig ist viel ich ins Bett, nam mein Buch und begann zu lesen. Einige Seiten später legte ich es weg und Ron kam herrein. - Guten Abend, Prinzessin. Ich bin gleich bei dir! -, sagte er lächelnd und verschwand im Badezimmer. Als er wiederkam legte er sich zu mir auf das Bett, gab mir einen romantischen Kuss und sah mir tief in die Augen. - Ungeschminkt siehst du sogar noch besser aus. -, hauchte er. Mir wurde ganz kribbelig und schmiegte mich an ihn, und so schliefen wir zusammen ein. Am nächsten Morgen wachte ich auf und lag allein im Bett, doch, es war nicht im Fuchsbau, sondern in meinem Schlazimmer in Hogwarts. - Scheiße! Es war alles nur ein Traum... -, fluchte ich leise um die anderen nicht aufzuwecken, doch ich schaute mich um und endeckte niemanden. So zog ich mich an und ging runter in die Große Halle. Angekommen setzte ich mich an den Gryffindortisch und mein erster Blick fiel auf die riesige Uhr die bei den Lehrertischen hin und her schwang. Es war schon 11:00! Schlimmer kann es ja nicht mehr werden, jetzt habe ich auch noch den heutigen Unterricht verpasst! -, sagte ich mir selber und ärgerte mich schrecklich. Ich sprang vom Tisch und rannte aus der Halle, dabei stieß ich auf Ginny. - Wo willst du denn so eilig hin? - Zu Kräuterkunde, wieso bist du nicht dort? -, fragte ich neugierig. - Weil, heute Samstag ist? -, sie lachte leicht. - Oh, ähm. HAHAHA jaah, nein, das war doch nur Spaß. Ich weiß natürlich das heute KEIN Unterricht stattfindet... - Ja, na klar. -, sagte sie abweisend. - Hey, heute sind die Quidditch Auswahlsspiele, kommst du zugucken? Oder sogar spielen? - Ähm, ich glaube ich bleibe doch lieber beim zuschauen, allein DAS ist schon gefährlich genug. Sie lachte ironisch und ging dann weiter. Ich, da ich nun wusste das keine Schule war, ging zum See etwas plantschen. Es war zwar Mitte Herbst doch immer noch angenehm warm, mehr oder weniger. Gegen Mittag beschloss ich nicht länger zu bleiben und verkroch mich in den Gemeinschaftsraum. Kaum eine Zeit später platzte Ginny herrein. - Wow, lange nicht gesehen! -, grinste ich. - Sei still. Ich bin mieser Laune. -, sie ließ sich auf das Sofa fallen und guckte "etwas" mies drein. - Was ist passiert? - Dean hat mit mir Schluss gemacht, kannst du dir das vorstellen? - Ja und nein. - Wie meinst du das? - Ja; weil du ihn nicht verdient hast. Und nein; weil ihr eigentlich sehr süß zusammen wart. -, sagte ich aufmunternd. - Aber weißt du was? Sie hebte den Kopf und sah mich an. - Nein, was denn? - Harry liebt dich. - Was redest du da? Wir sind doch nur Freunde. -, sagte sie und blickte ins Feuer, blieb aber neugierig. - Ich glaube er will mehr als nur Freundschaft. - Aber das würde doch nie klappen, ich meine, das ist genauso wie bei dir. Wie soll man zusammen kommen wenn einer der beiden den anderen nicht liebt? -, fragte sie nach. - Mir geht es ja genauso... -, nun senkte ich den Kopf. - Das kann ich aber nicht mehr behaubten. Ich sah fragend an. Nun war ich verwirrt. - Er redet zuhause dauernd von dir, und er ist immer total woanders im Gehirn wenn Fred und George von dir reden. - Fred und George vermissen mich auch? -, sagte ich und blickte berührt. - Ja na klar, tust du doch auch. Na ja, zurück zum Thema; Ron liebt dich, man sieht es ihm nur nicht an. Vor zwei Jahren war er noch voll in Hermione verknallt. Aber du hast sein Herz erobert. Ich grinste über beide Ohren, und ich merkte es nicht einmal. - Hey, es ist spät. Geh von deinem Ronnie träumen, ich komme gleich nach. -, zwinkerte sie. Sag mal, gab es eine bessere beste Freundin auf dieser Welt? Ich hüpfte praktisch in mein Bett und schlief sofort ein. Mein Gehirn tat wie Ginny es sagte und zeigte mir einen romantischen Traum, natürlich, mit Ron. *Zeitsprung* Inzwischen sind einige Jahre vergangen und es ist SEHR viel passiert. Folgende Scenen sind Ausschnitte dieser Zeit. "Es waren die Winterferien gekommen und ich wurde von Fred und George zu sich eingeladen. Ich freute mich fast schon übertrieben sie wiederzusehen. Ich packte meine Koffer schon zwei Wochen vorher und konnte es gar nicht erwarten. Diese Tage ließen sich sehr viel Zeit, doch es war der Tag der Abreise gekommen. Ich stieg in ein Abteil mit Ginny und Luna, später kamen noch Neville und Seamus dazu. Wir quatschten die Fahrt durch und endlich waren wir da. Am Bahnhof King's Cross, Gleis 9 3/4 angekommen stieg ich aus und sah, fast, die komplette Familie Weasley. Molly begrüßte mich mit einer dicken Umarmung. Danach ging ich zu Bill und Charlie. - Du bist also die kleine Hailey von der F&G erzählen? Süßes Weib, oder nicht Bill? -, lachte Charlie. Sein Bruder stimmte mit ein und ich gleich mit. Eine kurze Unterhaltung war genug und ich rannte in die Arme von den Zwillingen. - Hallo Süße. Wow bist du, äh, nicht sehr viel größer geworden! -, lachten sie. Ich boxte ihnen eine in den Bauch und grinste frech. - Bist du aufgeregt? - Jaah, und wie! -, strahlte ich. In dem Moment kamen Ron und Ginny mit dessen Gepäcken an und wir fuhren mit Mr Weasleys Ford Anguila los. Während der Fahrt starrte ich gedankenverloren aus dem Fenster und dachte darüber nach, ob das Haus genauso aussehen würde wie in meinem Traum. Ca. 10 Minuten später fand ich es herraus, es sah bis auf ein paar Fehler genau gleich aus. Irgendwie gruselig, dachte ich als ich ausstieg." "In den letzten paar Wochen im Fuchsbau hatte ich wieder ein wenig mit Ron gesprochen und bin dazu gekommen im zu sagen das ich ihn, mag. Zu meines Bedauerns ist er schweigend gegangen, trottel, dachte ich. Als ist traurig in das Zimmer der Zwillinge ging sprangen sie auf und versuchten meine Miene zu verbessern. Sie heiterten mich auf das so etwas einige Zeit brauchte. Das verstand ich nun wieder nicht, weil ich ja schon einige Zeit in ihn verliebt war." "Das sechste Schuljahr war mal wieder sehr interessant, aber auch gruselig. Harry, Ron und Hermione verließen Hogwarts um nach Voldemorts Horkruxen zu suchen. Dies dauerte seine Zeit, und als ich mitbekam das sie wieder in der Schule sind, war ich noch nie glücklicher. Gott sei Dank das ihnen nichts passiert ist, dachte ich. Die Schlacht um Hogwarts begann und Voldemort ist in die Schule eingedrungen. Neville sprengte die Brücke, so das weniger (obwohl es nicht auffiel) Todesser und sonstiges im Schloss waren. Ich kämpfte natürlich gegen den Dunklen Lord. Ich weichte nicht von Fred und Georges Seite und wir verteidigten uns gegenseitig. Schrecklicherweise wurde eine Mauer von einem Todesser gesprengt und fiel direkt auf Fred. Es kam Lee Jordan dazu und half uns ihn auszugraben. Doch es war zu spät. - FRED NEIN, BITTE VERLASS UNS NICHT. WIR BRAUCHEN DICH, ICH BRAUCHE DICH! NICHT MEIN BRUDER. NEIN, GOTT LASS DAS NICHT ZU! -, heulte George. Mir stiegen ebenfalls harte Tränen in die Augen und kniete mich neben ihn. - Fred, bitte. Wach auf, tu es für uns! -, schrie ich. Wir wurden weggezerrt und Freds Leiche wurde zu den anderen gebracht. Sie baten uns weiterzukämpfen, doch George und ich wiesen ab. Wir hatten keine Lust mehr zu kämpfen, wir wollten nur noch bei Fred bleiben. Eine Stunde später waren alle Toten aufgefunden und hergebracht worden, mit dabei waren Remus und Tonks. Ich konnte sie sehr gut leiden, Lupin war mein Lieblingslehrer! Schlimmer konnte es nun wirklich nicht mehr werden. Harry, Ron und Hermione kamen in die Große Halle. Sofort rannte Ron hierrüber und fragte was los war, dann erblickte er Fred und fiel zu Boden. Er fing an zu schluchtzen, weinen und starrte in das Leere Freds Augen. Kein schöner Anblick so viele traurige Weasleys zu sehen, wo sie doch so freudig und positiv sind. Die Schlacht war endlich gewonnen und Voldemort wurde besiegt. Endlich war alles wieder normal, na ja, von den Trümmern mal ganz abgesehen. Wir feierten eine große Party und ganz Hogwarts war dabei, es gab glückliche Menschen, die sich freuten über den Sieg und tranken sogar einen darauf; und traurige, abgeschiedene Menschen, wie mich und die ganzen Weasleys, sie einfach nur da saßen und zusahen wie die anderen ein auf 'Das Leben ist schön und alles ist perfekt' machen. Ron wagte sich Hermione zum Tanzen aufzufordern; wieso nicht mich, wenn du mich liebst?, fragte ich mich; und zum Schluss gab er ihr einen stolzen und leidenschaftlichen Kuss. Fast ganz Gryffindor klatschte und lachte, nur ich saß da und traute meinen Augen nicht. - Was ist los, Hailey? -, fragte George verwirrt. Ich antwortete nicht, ich dachte mein Blick reichte. Meine Miene verfinsterte sich und aus mir ströhmten ein Wasserfall aus Tränen. George nam mich in den Arm und ich wollte einfach nur weg von dieser Welt hier." "Während der nächsten Zeit sind auch noch meine Eltern an Krebs gestorben und ich hatte niemanden mehr. Ungefähr 2 Wochen lang lebte ich alleine in meinem leerem Zuhause und lag den ganzen Tag auf dem Bett. Ich heulte Tag und Nacht, wegen Fred, wegen meiner Eltern, und wegen Ron. Ich war am Boden zerstört und konnte nichts daran machen. Der eine liebt eine andere und der Rest ist gestorben. Mein Leben ergab keinen Sinn mehr. Eines Morgens stieg ich das erste Mal aus dem Bett und machte mir Frühstück. Es klingelte an der Tür und der Postbote war dran. - Bitte sehr. Einen schönen Tag noch. -, sagte er gelangweilt, schließlich muss er den selben Satz bestimmt schon seit Jahren wiederholen. Er drückte mir einen Brief in die Hand, ich schloss die Tür. Ich ging wieder an den Tisch und öffnete ihn vorsichtig. ' Guten Morgen/Mittag/Abend Süße, ich möchte dir nur mitteilen das ich inzwischen etwas über Freds Tod hinweg bin, und du? Wie auch immer, ich habe gehört das du ganz alleine in London lebst, tja, und ich auch. Wie wär es wenn du bei mir einziehen würdest? Ich würde mich sehr darüber freuen, weil wir so beide nicht mehr alleine sind. Ich erwarte deine Eule oder was auch immer spätestens Ende August. In Liebe, George.' Ein schwaches Lächeln zauberte sich auf mein Gesicht und ich musste ihm sofort zurück schreiben. Ich begann: ' Lieber George, ich habe mich sehr über deinen Brief gefreut. Ich fände es super wenn ich nicht mehr allein sein müsste. Ich akzeptiere und sage Danke. Wirst du mir dann so ein Datum und Uhrzeit sagen wann ich denn kommen soll? Vermisse dich, Hailey.'" "Ich bin inzwischen bei George eingezogen und lebe nun schon fast einen Monat da. Eines Morgens wache ich auf und begebe mich direkt an den Frühstückstisch. - Guten Morgens, Schönheit. -, sagte George, lächelte und schenkte mir Kaffee ein. - Morgen. Gut geschlafen? - Ja, und du? - Auch. Und, was machen wir heute? - Faulenzen, Mädel. Heute ist Sonntag! -, lachte er. - Super, dann kann ja ENDLICH wieder nichts machen! -, sagte ich sarkastisch und stimmte mit ein. - Sei froh das du nicht im Laden schuften musst, so wie echte Männer das tun! - Du und echter Mann? Du kommst ja nicht mal auf normaler Mann! -, spottete ich. - Na warte du, du Biest! -, grinste er und stand auf. Er ging zu mir rüber und ich rannte zur Couch. Er schmiss mich um und fing mich an zu kitzeln. - NEIN BITTE HÖR AUF! ICH ERGEBE MICH, ICH ERGEBE MICH! -, schrie ich außer Atem. - So, hast du jetzt mehr Respekt vor mir? -, sagte er stolz. - Nein. -, ich grinste frech und er kitzelte mich weiter. Wir landeten beide auf dem Sofa und ich währte mich so gut ich konnte, doch er war zu stark. - Hör auf jetzt! Ich krieg keine Luft mehr! -, rief ich lachend. - Ich bin Prinz genug um die Prinzessin nicht zu verletzen. -, sagte er schauspielerisch. Bei dieser Aktion prustete ich los und konnte mich nicht mehr halten und fiel vom Sofa. Aus den Augenwinkeln sah ich wie mich George beobachtete und ich verlor mich in seinen braunen Augen. Wir starrten uns eine Weile an und sagten nichts, bis mir klar wurde was ich hier eigentlich mache. Ich schluckte und stand auf, George hielt seine Hand hin und half mir. Nun standen wir so nah beieinander das ich seinen Atem spüren konnte. Ich sah zu ihm hinauf, da er ein Kopf größer war als ich, und er legte seine Hände an meine Taille. Er sah mir tief in die Augen und legte eine Hand auf meine Wange, zog mich näher an sich heran und ich schloss die Augen. Mir war ganz anders und ich dachte überhaupt nicht darüber nach was hier gerade passierte, ich ließ mich treiben, als wär ich in einem Traum. Seine Nase streifte kurz meine bis unsere Lippen uns leicht berührten, er wurde selbstsicherer und küsste mich richtig. Der Kuss war romantisch und man merkte das er das schon immer machen wollte, nur nicht konnte." "George und ich sind nun seit fast 4 Jahren zusammen und haben vor einem Monat geheiratet. Nun erwarten wir unser drittes Kind; das erste ist ein Junge und wir haben ihn Fred genannt, das zweite ist ein Mädchen namens Elizabeth, nach meiner verstorbenen Mutter. Und wenn dies ein Junge wird, werden wir ihn Markus, nach meinem ebenfalls verstorbenen Vater nennen. Und falls es ein Mädchen wird, na ja, dafür haben wir kein Plan B, aber uns fällt schon was ein." ENDE

24.6 % der User hatten die Auswertung: Tut mir Leid, Schönheit. Versuch es noch einmal, hoffentlich klappt es diesmal. Ich drück dir fest die Daumen!

20.8 % der User hatten die Auswertung: Tut mir sehr Leid, Schönheit. Leider bist du ganz weit weg von deiner großen Liebe in Hogwarts. Versuch es am besten noch einmal und mal sehen ob es diesmal was wird. Ich drück dir fest die Daumen!