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Die Statistik vom Quiz

Deine große Harry Potter Liebe

22.27 % der User hatten die Auswertung: Profil A – die Seltsame Name: Gina Soner Alter: 35 Freunde: Hagrid, Hermine, Ron, Luna Feinde: oberflächliche und angeberische Leute Besonderheit: mag fast alle Tiere (auch Spinnen und Co.), schreibt gerne Geschichten Lieblingslehrer: McGonagall und Sprout, zu Harrys Zeiten: Snape Hasslehrer: Trelawney zu Harrys Zeiten: Umbridge Tätigkeit: Bibliothekarin Spruch: „Manch einer, hat zwei Identitäten. Die Frage ist nur, welche er für seine wahre erklärt.“ Heute war mein 1.Tag. Dieses Jahr musste ich Madam Pince vertreten, das würde keine leichte Aufgabe werden! Trotzdem freute ich mich auf Hogwarts. Hier war ich zur Schule gegangen, hier würde ich mich wohl fühlen. Dumbledore begrüßte mich herzlich, sobald die schwere Tür zuschlug: "Herzlich willkommen, Miss Soner! Schön, Sie hier wieder begrüßen zu dürfen. Heute werden Sie Zeit haben, sich hier zurecht zu finden und mit ihren ehem. Lehrern zu schwatzen. Es sind sicher alle sehr erfreut, Sie wieder zu sehen! Besonders Ihre Hauslehrerin, Professor Sprout erwartet Sie schon. Neben der Bibliothek ist ein kleiner Raum, den Sie sich ganz nach Belieben einrichten können." "Vielen Dank, Professor Dumbledore", erwiderte ich lächelnd. Nachdem ich mein kleines Zimmer entsprechend eingerichtet hatte, ging ich zu meiner ehemaligen Hauslehrerin. Wir kamen immer ganz ausgezeichnet miteinander klar, auch wenn ich oft ziemlich frech war. „Guten Tag, Professor Sprout!“ Ich stand in einem der Gewächshäuser und hatte mich netterweise an die Professorin herangeschlichen. Erschrocken fuhr Professor Sprout herum: „Gina! Das ist ja eine Überraschung! Aber erschrecke mich doch bitte nicht so! Was machst du eigentlich hier?“ „Ich vertrete Madam Pince!“, erklärte ich grinsend. „Ach ja, stimmt. Du und deine Bücher. Aber erzähl- was hast du die Jahre über noch gemacht?“ Ich schwatzte wirklich lange mit ihr und war am Ende des Tages ziemlich enttäuscht- ich hatte nicht die Gelegenheit gehabt, mit einem der anderen Lehrer zu reden. In der stillen Hoffnung, dass auch ein Lehrer mal in die Bibliothek muss, machte ich mich am nächsten Tag zu meiner neuen Arbeitsstelle „auf den Weg“. Der Vormittag war schrecklich langweilig. Doch am Nachmittag verirrte sich auch mal eine Schülerin in der Bibliothek. Sie marschierte wie selbstverständlich durch die Reihen und meinte im Vorübergehen hastig: „Hallo Madam Pince.“ Dann blieb sie stehen, sah zurück und schaute mich verdutzt an: „Sie sind nicht Madam Pince.“ „Das ist richtig!“, ich stand auf, lief zu ihr und schüttelte ihr freundlich die Hand: „Mein Name ist Gina. Und du bist?“ „Ich bin Hermine Jean Granger“, antwortete das Mädchen, „Vertreten Sie Madam Pince?“ Ich nickte: „Sie ist für ein Jahr beurlaubt, auf der Suche nach neuen, wertvollen Büchern. Ich war früher auch auf Hogwarts. Geben die Lehrer immer noch so viele Hausaufgaben auf?“ „Ziemlich viele“, erwiderte Hermine, „Aber wie sollten wir sonst etwas lernen?“ Ich lachte: „Auch wieder wahr, aber ich habe noch nie eine Schülerin getroffen, die das eingesehen hätte. Ich selbst hab es im Übrigen auch nie kapiert.“ Hermine grinste: „Meine beiden besten Freunde – Harry und Ron – sehen das normalerweise auch nicht ein und machen einen großen Bogen um die Bibliothek. Aber Madam Pince ist ja auch ziemlich streng, das schreckt vermutlich viele ab. Ich kann sie ja morgen mal mitbringen.“ „Gerne“, freute ich mich, „Sie müssen ja nicht lesen, ich würde mich auch über etwas Gesellschaft freuen. Hier ist es sehr einsam, vormittags kommt niemand hierher. Ich habe es gestern leider nicht mehr geschafft, den Lehrern allen einen Besuch abzustatten. Deshalb würde ich gern etwas von dir wissen: Ist Hagrid noch hier?“ „Ja“, sagte Hermine, „Wir sind gut mit ihm befreundet. Besuchen Sie ihn doch heute mal nach Feierabend.“ „Gerne, mache ich. Vielen Dank für die Hilfe!“ Am Abend machte ich mich tatsächlich auf den Weg zu Hagrid. „Hallo Hagrid!“, rief ich schon von weitem. Er war draußen bei seinen Kürbissen. „Wie geht’s Aragog?“, fragte ich. „Gina!“, Hagrid sah auf. Er grinste: „Hab schon gehört, dass du kommst. Freu mich immer über Besuch, nich?“ „Ja, Hermine hat mir vorgeschlagen, heute gleich nach Feierabend runter zu kommen.“ „Harry, Ron und sie sind gute Freunde von mir“, bestätigte Hagrid, „Mochtest du Hermine?“ „Ein bisschen zu fleißig, wenn du mich fragst, aber ja, ich mochte sie“, sagte ich, „Wie geht es denn nun Aragog?“ „Gut, danke der Nachfrage“, meinte Hagrid fröhlich, „Bleibst du auf einen Tee?“ „Ja sicher“, lächelte ich. Von nun an ging ich jeden Tag zu Hagrid. Meistens begleiteten mich Hermine, Ron oder Harry. Letzterer hatte allerdings alle Hände voll zu tun, weil dieses Jahr das trimagische Turnier stattfand. Also arbeitete ich vormittags in der Bibliothek und ging abends mit meinen neuen Freunden Hermine und Ron zu Hagrid. Eines Tages kam Hermine aufgeregt zu mir in die Bibliothek und flüsterte: „Ich gehe mit Viktor Krum zum Ball!“ „Echt? Das freut mich für dich!“, ich strahlte, „Aber was ist mit Ron?“ „Der!“, Hermine schnaubte verächtlich, „Der würde mich nie im Leben fragen. Er hat nicht einmal den Versuch unternommen.“ „Seid ihr mal wieder zerstritten?“, ich sah Hermine fragend an. „Nicht wirklich“, sie seufzte, „Themenwechsel bitte: Wen hast du für den Ball, Gina?“ „Ich tanze nicht gerne. Im Übrigen kann ich das auch gar nicht… Außerdem, wer sollte mich fragen?“ „Hagrid zum Beispiel!“, schlug sie vor. „Hagrid!“, ich sah Hermine entgeistert an. Diese zuckte nur mit den Schultern und verließ die Bibliothek. Am nächsten Tag nahm ich mir frei. Minerva McGonagall löste mich ab. Ich wollte runter in das Dorf gehen, um mir ein Kleid zu besorgen. Zwar hatte ich nicht vor zu tanzen, aber den Spaß konnte ich mir auf gar keinen Fall entgehen lassen. Nach einigem Suchen, hatte ich alles zusammen: ein schwarzes, bodenlanges Kleid und schwarze Ballerinas. Am Abend des Balls lief ich ins Lehrerzimmer, um mit den Professoren und Madame Pomfrey hinunter zu gehen. „Schön, dass Sie auch da sind“, freute sich Professor Dumbledore, „Gut sehen Sie aus. Nun, wir gehen immer in Zweierreihen. Professor Hagrid und Madame Maxime, Professor Vektor und Professor Karkaroff, Professor Snape und Professor Trelawney… Miss Soner mit Professor Flitwick…“ Weitere Professoren wurden genannt und allen voran schritten Dumbledore und McGonagall. Die große Halle sah umwerfend aus. Ich freute mich schon wahnsinnig, obwohl ich keine Lust hatte, zu tanzen. Die Champions kamen zuerst rein und ich winkte Harry und Hermine fröhlich zu. Nach einigen Liedern, schaffte es Harry von der Tanzfläche runter zu kommen und Ron ließ sich dort gar nicht blicken. Er bockte den ganzen Abend und bald gesellte ich mich zu meinen beiden jungen Freunden, um die Gemüter zu beruhigen. „Hey Ron, was ist eigentlich dein Problem?“, wollte ich wissen. „Nichts“, grummelte er ärgerlich. „Komm schon, es ist wegen Hermine, oder?“ „Nein!“, das brüllte Ron fast und ich verzog mich lieber nach draußen um ihm zu entgehen. Am See ließ ich mich – immer noch im schwarzen Kleid – nieder. Der Mond schimmerte schon über dem See, als ich Schritte hörte. Wer das wohl war? Langsam drehte ich mich um und sah ein ungewöhnliches Mädchen. Sie hatte langes, blondes Haar, als nächstes fielen mir Radieschen-Ohrringe auf. „Hallo, wer bist du denn?“, wollte ich neugierig wissen. „Luna Lovegood“, erklärte mir das Mädchen, „weißt du, dass hier lauter Schlickschlupfe sind? Sie machen dich wuschig im Kopf.“ „Was du nicht sagst…“, murmelte ich. Den Abend über unterhielten wir uns viel und wir wurden richtig gute Freunde. Mein Jahr verging auch sonst wie im Flug. Und da nächstes Schuljahr Madame Pince wieder kommen wollte, musste ich mich schon bald vom Schloss verabschieden. Aber in den Ferien der Schüler wurde ich zum Grimmauldplatz bestellt. Dort waren all meine alten Freunde. (Achtung: Nicht original Buch) Luna Lovegood, Hermine Granger, Hagrid, Ron Weasley mit Familie und auch einige Lehrer. Die Professoren McGonagall, Snape und Dumbledore waren da. Außerdem Sirius Black, Remus Lupin, Nymphadora Tonks, Alastor Moody und andere Ordensmitglieder waren ebenfalls anwesend. Als ich kam, führte mich Hermine sofort auf mein Zimmer, dass ich mir mit ihr und Ginny teilte. „Und, ist was Aufregendes passiert in der Zeit, wo ich nicht da war?“, wollte ich wissen. „Ron und ich sind Vertrauensschüler!“, platzte Hermine stolz raus. Ginny lachte: „Das erzählt sie schon die ganze Zeit über.“ „Und sonst? Was ist eigentlich mit Harrys Gewinn für das trimagische Turnier?“ „Nun…keine Ahnung“, gab Hermine zu und zuckte mit den Schultern. „Hat er Cedrics Eltern etwas geben können?“ Ginny schüttelte den Kopf: „Aber ich an seiner Stelle hätte es auch versucht. Er muss ja ein irre schlechtes Gewissen haben.“ „Stimmt“, ich nickte, „Und ansonsten? Was ist mit dem falschen Moody passiert?“ „Weißt du das noch nicht Gina?“, erkundigte sich Hermine, „Er bekam einen Dementorenkuss.“ Während die Mädchen mich noch über die neusten Geschehnisse informierten, kam Luna ins Zimmer. „Hallo Gina“, die verträumte Stimme meiner besten Freundin klang zu mir herüber, „Du sollst in die Küche kommen, wegen einigen Ordensangelegenheiten.“ „Vielen Dank, Luna“, ich lächelte und lief sofort runter. Dort unten saß nur Professor Dumbledore. Er grinste. Vor ihm lag eine rote Rose, die er mir gab. „Was wird das, Professor?“, fragte ich lachend. „Keine Sorge, meine Liebe“, Dumbledore sah mich belustigt an, „Die ist für dich, Gina, aber nicht von mir. Du bist auf dem Weihnachtsball jemandem aufgefallen.“ „Das ist doch aber eine Weile her, oder?“, ich schüttelte ungläubig den Kopf. „Ja…aber derjenige hat dich jetzt wiedergesehen, und wollte nicht noch einmal seine Gelegenheit verpassen“, erklärte Dumbledore. „Und wer ist dieser Jemand? Ich kann ihm ja schlecht eine Chance geben, wenn ich nicht weiß, wer es ist, oder?“ „Du wirst es noch rauskriegen“, versprach der Direktor, „dafür wird er sicherlich sorgen. Magst du Rosen?“ „Naya…“, ich zögerte, „ich bin eigentlich weder ein Romantik-, noch ein Blumenfan.“ „Schade, aber da kann man wohl nichts machen“, fand Dumbledore, „Nun, ich hatte den Eindruck, dass ich dich aus einem Gespräch mit Miss Weasley und Miss Granger gerissen habe.“ „Das haben Sie allerdings, Sir“, bestätigte ich, „dann kann ich jetzt also wieder hoch?“ „Und – was war los?“, fragte Ginny sofort neugierig. „Es ging gar nicht um den Orden, oder?“, Luna bewies wieder einmal ihr Talent, so ziemlich alles zu wissen oder zu erahnen. „Sag schon!“, forderte Hermine. „Wir können schweigen“, fügte Ginny hinzu, „Ehrlich.“ Bei ihr war ich mir da so gar nicht sicher, aber was sollte es: „Mir wurde eine Rose geschickt.“ „Na- von wem denn?“, Ginny setzte sich begeistert auf. „Bestimmt von Harry“, meinte ich, um ihren Eifer ein wenig zu dämpfen, „Nee… ernsthaft. Keinen Schimmer…! Aber Dumbledore meint, ich werde es schon noch herausfinden.“ „Oh wie spannend!“, fand Hermine, „Wer ist Mister X?“ „Machs nicht geheimnisvoller als es ist!“, lachte ich. „Bist du denn gar nicht neugierig?“, wollten Hermine und Ginny ungläubig wissen. „Doch schon…“, gab ich zu, „Aber ich bin ein geduldiger Mensch.“ „Wer’s glaubt!“, rief Ginny kichernd. „Lass dir von Ginny nichts einreden“, sagte Hermine, „Die will bloß selbst möglichst schnell wissen, was los ist.“ „Vielleicht verrate ich es euch ja gar nicht“, erwiderte ich ungerührt. „Komm schon, dass kannst du nicht machen“, widersprach Hermine. „Was kann wer nicht machen?“, die Tür ging auf, Ron kam rein und das Thema war fürs erste beendet. Den Abend über alberte ich mit Luna, Hermine, Ron, Ginny und Harry rum und die Rose war wieder vergessen. Doch am nächsten Morgen, hatte Ginny einen Verdacht: „Weißt du, was ich geträumt habe? In meinem Traum war es einer der Lehrer.“ „Ein Lehrer?“, fragte ich, „Oh nein. Wer denn?“ „Das wird nicht verraten“, murmelte Ginny geheimnisvoll. „Das klingt ja, als ob du dir absolut sicher wärst!“, staunte Hermine, „Sagst du es mir?“ „Klar“, die beiden gingen tuschelnd aus dem Raum. Ich seufzte, dann machte ich mich auf den Weg zum Frühstück. Unten saßen alle derzeitigen Lehrer von Hogwarts zusammen. Ich stutzte und wandte mich an Professor Dumbledore: „Was ist los, Sir?“ „Das geht Sie gar nicht an“, schnarrte Snape. „Genau“, quiekte Flitwick, der mich noch nie besonders gut leiden konnte, da ich immer ziemlich frech gewesen war. „Haben Sie etwa vergessen, dass Gina uns das ganze letzte Jahr freundlicherweise ausgeholfen hat?“, fragte Professor Sprout eisig. „Nein, das haben wir nicht“, beschwichtigte Dumbledore und setzte hinzu: „Übrigens ist es kein großes Geheimnis. Unsere Stelle für Verteidigung gegen die dunklen Künste muss neu besetzt werden und wir haben soeben eine unerfreuliche Botschaft des Ministeriums erhalten. Die Professorin Umbridge, die erste Untersekretärin des Ministers wird diese Aufgabe übernehmen. Bei Harrys Anhörung durfte ich der Dame schon einmal begegnen.“ „Diese Frau ist eine Zumutung!“, beschwerte sich McGonagall lautstark. „Richtig“, Flitwick nickte. „Ja, ich habe auch schon viel Schlechtes über sie gehört“, stimmte Hagrid mit ein. Ich verließ nachdenklich den Raum und ließ die Lehrer weiter streiten. Mich beschäftigte die Auseinandersetzung allerdings weniger, als die Frage, wer mir denn die Rose geschickt haben könnte. Da ich immer eher logisch dachte, beschloss ich es nach dem Ausschlussprinzip zu machen: Flitwick und Snape konnten es nicht sein. Zu hundert Prozent nicht. Dumbledore hätte mir nicht so umständlich die Rose schicken müssen, außerdem war ich mir ziemlich sicher, dass er nicht in mich verliebt war. Vielleicht hatte Hagrid sich für irgendwas bedanken wollen, und Dumbledore hatte etwas falsch aufgeschnappt. Oder es war ein Ordensmitglied. Den Tag über spielte ich Quidditch mit Fred, George, Hermine, Ron, Ginny, Harry und Luna. Mit Fred und Ginny in der Mannschaft hatte ich zwar Glück, aber Hermine war nicht besonders gut und ich war genauso schlecht. So verloren wir haushoch, als Harry dann zu allem Überfluss noch den improvisierten Schnatz fing. „Okay, ihr habt gewonnen“, grummelte Fred. „Ach, sei nicht ärgerlich“, beruhigte ich Fred, „das lag nicht an dir. Sondern eher an mir.“ „Und an mir“, ergänzte Hermine, „Die anderen hatten die bessere Mannschaft. Wir müssen uns besser aufteilen.“ „Und dazu gehört, mich und Hermine nicht in dieselbe Mannschaft zu tun“, erklärte ich. In den nächsten Partien spielten Harry, Ron, Fred und ich gegen Ginny, Hermine, Luna und George. Meistens gewannen wir, da Harry ein brillanter Sucher war. Nach einiger Zeit wurden wir abgelenkt durch die Lehrer, welche aus dem Gebäude kamen. Zu meiner Überraschung zogen sie nicht gleich weiter, sondern blieben bei uns stehen. „Können wir mitspielen?“, erkundigte sich Professor Sprout. „Sicher“, Fred war so überrascht, dass ihm kein blöder Spruch einfiel. „Ähm… für das bisschen Quidditch was wir hier spielen können, sollten wir vielleicht keine zu großen Mannschaften zusammenstellen“, bemerkte Fred, „Vielleicht sollten wir unsere Lehrer alleine spielen lassen?“ „Naya… einige von euch, könnten wir noch gebrauchen“, widersprach Dumbledore. „Ich stelle mal eben die Mannschaften zusammen. Professor McGonagall, Professor Flitwick, Miss Weasley, Miss Granger und ich, gegen Professor Snape, Hagrid, Professor Sprout, Miss Lovegood und Miss Soner, okay?“ Wir nickten überrascht, die anderen verzogen sich nach drinnen. Es erwies sich als recht lustig. Zum Schluss gewann Dumbledore’s Mannschaft und wir flogen alle wieder auf den Boden. „Ich möchte noch einmal mit dir reden, Gina!“, rief Dumbledore. Wir entfernten uns ein Stück von den anderen. McGonagall und Snape kamen mit. „Wir würden uns sehr freuen…“, begann Dumbledore. „…wenn wir Sie dieses Schuljahr wieder begrüßen dürfen“, beendete McGonagall. Überrascht sah ich sie an. Direktor und Stellvertreterin lächelten, Snape guckte böse vor sich hin. „Haben Sie ein Problem damit, Sir?“, fragte ich Snape. „Nein“, grummelte er. „Warum darf ich denn zurückkommen?“, wollte ich wissen. „Madame Pince würde dich gerne etwas mehr in die Arbeit in der Bibliothek einweisen. Sie möchte im übernächsten Jahr in Rente gehen und würde sich über dich als Nachfolgerin freuen“, erklärte Dumbledore. „Hey, das ist ja cool!“, freute ich mich, „Schade nur, dass so selten jemand vorbei kommt.“ „Naya, die Lehrer können dir ja abwechselnd mal einen Besuch abstatten“, schlug Dumbledore zwinkernd vor, „Außerdem denke ich, dass du in Miss Granger auch nach den Ferien eine angenehme Gesellschaft selbst während der Arbeitszeit finden wirst.“ „Stimmt.“ Mein erster Arbeitstag im neuen Schuljahr war gekommen. Madame Pince und ich langweilten uns in der Bibliothek. Okay, die Madame war nicht die beste Gesellschaft! Ihr war kein bisschen langweilig, sie hatte mit ihren Büchern zu tun. Ich liebte Bücher zwar ebenfalls, und zog sie so manches Mal menschlicher Gesellschaft vor, aber in den Ferien hatte ich mich daran gewöhnt, dauernd Hermine, Ginny, Luna, Ron, Harry oder die Chaos-Zwillinge um mich zu haben. Außerdem hatten die Lehrer versprochen, vorbei zu schneien und ich war super gespannt, wen Dumbledore mir heute vorbei schickte. Sofern es nicht diese Umbridge war, hatte ich gewiss eine angenehme Überraschung zu erwarten. Nach einer Weile des Überlegens, kam ich auf Professor Sprout oder Dumbledore selbst, da sicher keiner von den anderen Lehrern Lust hatte. Doch um halb eins, meine Mittagspause hatte begonnen, erschien überraschenderweise Snape. „Darf ich Miss Soner zum Mittagessen entführen?“, erkundigte er sich mit kalter und gelangweilter Stimme, aber dennoch höflich bei Madame Pince. „Ähm…ja sicher, Professor“, sie sah mich streng und fragend an. Ich ließ sie stehen und folgte Snape. „Wie komme ich zu der Ehre?“, wollte ich wissen. „Professor Dumbledore hat darum gebeten, dass ich Ihnen einen Besuch abstatte“, schnarrte Snape. Gerade wollte ich etwas erwidern, da lief uns Hermine über den Weg: „Hey! Gina, schön dich zu sehen! Wie geht es dir? Und Madame Pince? Hast du heute Abend Z“, sie unterbrach sich, als sie meine ungewöhnliche Gesellschaft erblickte. „Ich…geh dann mal“, stammelte sie. „Was hat sie denn?“, verdutzt sah ich ihr nach. Snape grinste: „Ich weiß nicht, kommen Sie mit zum Essen, Miss.“ Das Essen schmeckte sehr gut, aber Snape beobachtete mich die ganze Zeit so seltsam. Als ich aufstand, erhob auch er sich sofort: „Könnten Sie mir einige Zaubertrankbücher, Klasse 3, in die Kerker bringen, Miss Soner?“ „Sicher, Sir“, ich lächelte freundlich und ging erst in die Bibliothek und dann gleich runter in die Kerker. Unerklärlicherweise freute ich mich auf Snape – ich hatte ihn doch gerade erst gesehen? Wahrscheinlich war er sowieso noch nicht da, sondern noch oben beim Essen und ich würde ihm die Bücher einfach auf den Tisch legen müssen. Doch zu meiner Freude, wartete er bereits unten auf mich. „Danke“, meinte er und ich zuckte vor Erstaunen zusammen. Hatte er sich etwa gerade bedankt? „B…bitte“, stammelte ich und drehte mich noch einmal um. Mein Gesicht hielt noch einen knappen Zentimeter Abstand zu Snapes. Plötzlich verspürte ich den Drang ihn zu küssen… Moment- was denke ich da eigentlich! Rasch drehte ich mich um, und laufe aus dem Raum. Immer schneller und schneller. Hermines Sicht „Ginny! Du hattest glaube ich recht. Die Rose muss von Snape gewesen sein. Er ist mit Gina zum Mittagessen gegangen“, rief ich aufgeregt, „Aber ich weiß nicht, was ich davon halten soll… ehrlich. Ich meine: Snape?“ Ginny kicherte: „Wenn es die Runde machen würde, dass Snape Rosen verschenkt… Aber kommen wir zum interessanten Part: Mag sie ihn?“ Meine 1 Jahr jüngere Freundin sah mich neugierig an. Gleich würde sie platzen! „Keine Ahnung“, ich schaute ratlos, „Kein Plan.“ „Du bist – mit Luna – ihre beste Freundin, und hast keine Ahnung, auf wen sie steht!“ „Oh Mann, nein“, frustriert schüttelte ich den Kopf, „Aber… naya, sie ist 20 Jahre älter… Sollte ich sie da auf sowas ansprechen?“ „Warum nicht?“, erkundigte sich Ginny, „Vielleicht kannst du ihr ja helfen.“ „Gute Idee, ich werde sie sofort suchen“, schlug ich vor und verschwand. Snapes Sicht Verdammt! Hatte ich gerade echt versucht, sie zu küssen? Eines war klar, sie mochte mich nicht so, wie ich sie. Gina war abgehauen. Sollte ich tun, als wäre gar nichts gewesen? Wahrscheinlich war es so am besten. Vermutlich hielt sie mich für echt bescheuert, und vielleicht mochte sie auch gar keine Rosen? Nun ja, ich auch nicht, aber… die meisten mögen es, deswegen dachte ich mir, es damit zu versuchen. Dumbledore hatte wie immer gedacht, die Liebe würde zueinander finden, aber in solchen Dingen war er echt furchtbar verblendet… Normale Sicht „Hey… Gina! Gina, warte mal!“, schrie Hermine hinter mir aus Leibeskräften. Ich hatte keine Lust mich umzudrehen. Immer noch schwirrte mir Snape in Gedanken rum. Jetzt wollte ich mich erst mal wieder ordnen. Doch Hermine gab nicht auf und rief mich erneut. Wieder ignorierte ich sie, aber nach einiger Zeit war sie mit mir gleich auf. „Du hörst einen aber auch nicht mehr, was?“ „Jaja, was willst du?“, fragte ich genervt. „He! Was ist denn mit dir los?“, Hermine sah mich entgeistert an. „Nichts- was willst du?“, wollte ich lustlos wissen. „Wissen, was zwischen dir und Snape läuft“, erklärte Hermine und sah mich triumphierend an. Das traf mich wie einen Schlag. Wie eisiges Wasser. Woher wusste sie das nur? Wie kam sie auf ihn? Aber immerhin lief da nichts, denn dann hätte meine Freundin einen Anhaltspunkt für weitere Fragen gehabt… „Da läuft nichts“, ich verdrehte die Augen. „Ehrlich nicht?“, Hermine grinste. „Lass mich jetzt bloß in Ruhe!“, fauchte ich und rannte ärgerlich weg. Ärgerlich auf mich, auf Hermine und ein bisschen wollte ich auch auf Snape wütend sein, aber das konnte ich nicht, denn er war so unglaublich sü߅ Was dachte ich da nur? Am nächsten Morgen ging ich früh zum Essen. Ich war froh, dass Hermine um diese Zeit noch in der Bibliothek war. Mit Ginny und Luna, hatte ich allerdings nicht gerechnet. „Hey Gina!“, Ginny beugte sich zu mir runter: „Hat Hermine schon mit dir gesprochen? Ist irgendwas mit dir und Snape? Das war nämlich meine Verdacht in den Ferien…“ „Da ist nichts!“, grummelte ich. „Komm Ginny!“, Luna nahm sie am Arm und zog sie mit sich, „Gina möchte momentan nicht mit uns reden…Sie sucht jemand anderen…“ Komisch, dachte ich, als die beiden plötzlich weg waren. Eigentlich hatte ich es gar nicht bemerkt, aber ich hatte unbemerkt nach Snape Ausschau gehalten… „Kann ich Ihnen weiter helfen?“, schnarrte eine Stimme hinter mir plötzlich, „Sie sehen aus, als hätte man Sie versetzt!“ Erschrocken fuhr ich rum. Mein Herz klopfte laut. Verdächtig laut. „Sch…schon gut, Professor!“, stammelte ich und rannte weg. Der Appetit war mir vergangen. Was war, wenn Snape mitgekriegt hatte, was Ginny gesagt hatte? Snapes Sicht Vielleicht hätte ich das nicht sagen sollen. Dumbledore zwinkerte mir vom Lehrertisch aus zu. Aber sie war weg. Was machte ich nur falsch? Mit noch schlechterer Laune als sonst, lief ich in die Kerker runter, wo mich Umbridge mit ihrem Klemmbrett erwartete. Wenn die nicht über mir stehen würde, dann könnte ich sie glatt erwürgen…! Zu allem Überfluss, hatte ich auch noch die unausstehlichste Gryffindor-Klasse! Die, mit der Superberühmtheit, der Streberin und dem Nullchecker. Wie ich diesen Tag hasste! Komm schon, dachte ich, so schlimm, kann es doch gar nicht sein. Gina kommt sehr gut mit der Besserwisserin, dem Nullchecker und der Berühmtheit aus… Soo schlimm können die ja gar nicht sein… Es gelang mir trotzdem nicht Umbridge oder dem Supertrio etwas abzugewinnen. Sobald die Stunde rum war, stürmte ich mit wehendem Umhang raus, bevor mich diese elende Ministeriumshexe noch etwas fragen konnte... Unbewusst war ich Richtung Bibliothek gelaufen, und bevor ich umdrehen konnte, lief mir ausgerechnet Gina direkt vor die Füße. „Ähm... Sir… Was gibt’s?“ Ihre Augen musterten mich misstrauisch. Wenn sie mir misstraute, verbrachte sie definitiv zu viel Zeit mit Potter und seinen Freunden. „Ja… wir Lehrer wollten uns nachher um 15 Uhr treffen, es geht um Umbridge und den Minister… Wollen Sie nicht auch kommen?“ „Wenn das geht, gerne Sir“, sie strahlte und verschwand wieder bei Madame Pince… Zum Glück war mir dieses Treffen als Vorwand eingefallen… Normale Sicht Um 15 Uhr war ich da. Es fehlte nur noch Professor Snape, der Rest des Kollegiums war – abgesehen von Umbridge – genau wie Madame Pomfrey und Madame Pince da. Vielleicht, überlegte ich mir, wollte Snape wegen mir nicht kommen. So war es bestimmt, er hatte mich bestimmt einladen müssen weil Dumbledore es so wollte, hatte aber keine Lust, noch einmal mit mir in Kontakt zu treten… Ich war tief in meine Gedanken versunken, als die Tür aufgerissen wurde, und eine geschockte Hauselfe berichtete: „Professor Dumbledore, Sir, Dobby hat alles versucht, aber sie hat mitbekommen, dass hier ein Treffen gegen ihren Willen stattfindet und da fand sie Professor Snape auf dem Weg dahin…“ „Ihr Inquisitionskommando hat ihn?“, fragte Dumbledore besorgt. „Ja, Sir“, bestätigte Dobby rasch, „Aber ich weiß nicht, was sie mit ihm machen.“ Mir drehte sich der Magen um. „Vielen Dank, Dobby“, Dumbledore lächelte, „ du darfst gehen. Nun, die Lehrer gehen bitte wieder an ihre Arbeit für die Unterrichtsvorbereitungen, des morgigen Tages. Nur zwei brauche ich bei mir, wir wollen sehen, dass wir Professor Snape retten können. Wie wäre es mit Ihnen, Minerva? Und du, Gina?“ „Halten Sie das für eine gute Idee?“, erkundigte sich Professor McGonagall, während wir zu dritt durch die Gänge hasteten, „Miss Soner ist doch Bibliothekarin und noch gar nicht so lange wieder hier?“ „Oh, ich halte das für eine vorzügliche Idee, Minerva“, murmelte Dumbledore vergnügt, „Severus wird sich sicher freuen, Gina zu sehen, nicht wahr?“ „Da bin ich mir nicht so sicher, Sir“, nuschelte ich. Dann standen wir vor dem Raum. Dumbledore klopfte höflich, und trat dann rasch ein. Umbridge übte sich gerade am Cruciatus-Fluch. An Snape natürlich. Mir wurde ganz schlecht und ich hätte heulen können. McGonagall neben mir verzog das Gesicht. Snape versuchte die meiste Zeit, nicht zu schreien, aber manchmal tat er es dann doch. „Gina, bitte bring Professor Snape in den Krankenflügel. Minerva, wir erledigen hier den Rest in Ordnung?“ Wir nickten, Dumbledore schaffte es, Umbridge von Snape abzubringen, und ich konnte ihn schnell wegschleifen. Sobald wir aus dem Raum draußen waren, fühlte ich mich wieder sicherer. Aber ich zitterte noch sehr, dabei hatte ich gar nicht abbekommen. „Sir, geht es ihnen gut?“, erkundigte ich mich ängstlich, während wir langsam zum Krankenflügel gingen. „Natürlich“, presste Snape hervor. Er litt anscheinend immer noch sehr. „S…Setzen Sie sich erst mal“, schlug ich vor und half ihm, sich auf einer der Stufen niederzulassen. „Laufen Sie bitte nicht schon wieder weg“, flehte Snape. „Das kann ich ja nicht tun, Sir“, ich starrte ihn entsetzt an. Wie konnte er nur sowas von mir denken? „Sie sind verletzt, ich kann Sie auf gar keinen Fall alleine lassen, selbst wenn ich wöllte…“ „Wollen Sie denn?“, flüsterte Snape. „Nein“, hauchte ich. Dann berührten sich unsere Lippen ganz sanft… Snape stirbt nicht, und ihr werdet zusammen glücklich… Ich hoffe, dir hat deine kleine Geschichte gefallen. Vielen Dank, fürs Lesen!

35.38 % der User hatten die Auswertung: Profil B – die Liebe Name: Lou Fraquis Alter: 16 (Harrys Jahrgang; 6. Schuljahr) Freunde: Ginny, Cho, Luna, Hermine, Hannah, Susan, Ron, Harry, Ernie, Neville… Feinde: jeder, der meinen Freunden etwas tut, gemeine Leute Besonderheit: kommt mit so ziemlich jedem klar, umfangreicher Freundeskreis, gut in Sport Lieblingslehrer: Dumbledore und Hagrid Hasslehrer: Umbridge Tätigkeit: Schülerin später: Heilerin im St. Mungo Spruch: „Jeder Mensch ist auf seine eigene Art großartig… deshalb sollte man auch jeden in sein Herz schließen können.“ „LOUUUUU!“, schrie Ginny und kam auf mich zu gerannt. Einen Teil dieses Sommers, würde ich bei den Weasleys im Fuchsbau verbringen können. Im Gegensatz zu mir, war Ginny ziemlich temperamentvoll, aber ich konnte jeden Menschen auf seine Weise lieben, denn jeder hatte viele, interessante Eigenschaften. Als nächstes umarmte mich Molly Weasley, dann schüttelte mir Arthur erfreut die Hand. Kaum hatten mich auch die anderen Weasleys begrüßt, schleppte mich Ginny mit auf ihr Zimmer. „Du wirst dieses Jahr Bill und Charlie kennen lernen!“, rief sie begeistert, „Freust du dich?“ „Klar“, ich nickte. „Sicher wirst du dich mit ihnen verstehen“, fuhr sie fort, „Also Bill ist Fluchbrecher und Charlie Drachenbändiger. Cool, was?“ Zwar wusste ich nicht, was davon ich mir gefährlicher vorstellte, doch ich sagte zu Ginny: „Ja. Das ist cool.“ Sie redete noch eine Weile auf mich ein, und als wir dann zu Bett gingen, konnte ich vor Aufregung kaum schlafen. Außer Bill und Charlie, würden morgen auch Harry und Hermine anreisen und so vermutete ich, dass sich Ginny auf den morgigen Tag nicht nur wegen ihren Brüdern freute… Am nächsten Tag erwachte ich früh, ebenso Ginny. Wir waren uns sicher, unten ein Geräusch gehört zu haben. „Das sind Bill, Charlie, Hermine und Harry, ganz sicher!“, flüsterte Ginny aufgeregt. Sie konnte nicht verhindern, dass ihre Stimme zwei Oktaven höher rutschte. „Sehen wir mal nach“, schlug ich vor. Barfuß und in unseren Nachthemden, schlichen wir runter bis in die Küche. Mrs. Weasley begrüßte ihre Söhne, Harry und Hermine gerade stürmisch. Mir fiel auf, dass die beiden Rotschöpfe verdammt gut aussahen, und dass Hermine von Tag zu Tag hübscher wurde. „Bill! Charlie!“, kreischte Ginny aufgeregt, und fiel erst den beiden und dann Harry und Hermine um den Hals. Ich näherte mich eher vorsichtig und umarmte zunächst meine Freunde, bevor ich mich den Fremden stellte. „Hallo Charlie, hallo Bill“, murmelte ich schüchtern. Sicht von Bill und Charlie Unsere kleine Schwester war so aufgeregt wie immer. Sie hatte uns außerdem gesagt, dass wir heute ihre beste Freundin, die in Harrys Alter war, kennen lernen würden. Sobald Ginny uns begrüßt hatte, trat ein schüchternes, höfliches Mädchen zu uns. Sie hatte lange, braune Locken, die ihr locker ins Gesicht fielen, und die großen, schwarzen Augen sanft umrahmten. Wir sagten kurz hallo, und gingen dann, alle gemeinsam, in die Küche zum Frühstück. Normale Sicht Das Essen mit den Weasleys, Harry und Hermine, erwies sich als sehr lustig. Fred und George alberten wie immer viel herum, Ginny ebenfalls und auch Bill und Charlie stiegen bald mit ein. Ron Harry, Hermine und ich, konnten vor Lachen kaum essen, Mr. Weasley schmunzelte, und Percy und Mrs. Weasley guckten missbilligend. Nach dem Frühstück, gingen wir raus, um Quidditch zu spielen. Ich war Jägerin in Ravenclaw, und mein Kapitän sagte immer, dass er nicht wusste, was er jemals ohne mich gemacht hatte. In meiner Mannschaft waren Fred und George die Treiber, Bill und ich die Jäger, und Charlie der Sucher. In der gegnerischen Mannschaft waren Ron und Ginny die Jäger, Hermine und Percy die Treiber und Harry Sucher. Einen Hüter hatten wir nicht. Eigentlich waren wir wesentlich besser, aber Harry war nun mal der bessere Sucher… Mal gewannen wir, mal die anderen. Als wir 23-mal gespielt hatten, war der Spielstand gerade 11: 12 für Harrys Mannschaft, gerade wollten wir eine Revanche spielen, da rief uns Molly Weasley schon zum Abendessen. „So spät schon?“, fragte ich verwirrt. Bill lachte: „Tja, wenn man Quidditch spielt, dann vergeht die Zeit wohl fast doppelt so schnell was? Bist du in der Hausmannschaft? Du spielst nämlich exzellent.“ „Danke“, ich wurde rot, „Ja. Als Jägerin von Ravenclaw. Ich mag Sport sehr gerne. Daheim in der Muggelwelt gehe ich laufen.“ „Laufen?“, erkundigte sich Bill verblüfft, „Heißt das, du rennst einfach? Ohne ein Ziel? Das klingt aber nicht gerade interessant!“ „Doch“, widersprach ich, „Man kann dabei den Kopf mal frei kriegen, ein bisschen alleine sein, weißt du?“ „Du machst auf mich einen ziemlich ruhigen Eindruck“, murmelte Bill nachdenklich, „Wie kommt es, dass du mit Ginny befreundet bist?“ „Gegensätze ziehen sich an?“, schlug ich vor und lächelte, „Sie ist ja auch mit Hermine befreundet. Jeder Mensch ist auf seine eigene Art großartig, deshalb sollte man auch jeden in sein Herz schließen können.“ „Von wem ist der Spruch?“, fragte Bill, „Er ist gut.“ „Er ist von mir“, erklärte ich mit gesenktem Kopf, „Vielleicht sowas wie mein Motto.“ Damit ging ich rein zum Essen und ließ Bill alleine draußen stehen, der Rest war nämlich längst beim Abendbrot. „Na, kommst du auch mal?“, wollte Ron neckend wissen, „Wie war es mit Bill?“ Ich beschloss die Frage zu überhören, und setzte mich. Charlie starrte mich grimmig an. Legte der so einen Wert auf Pünktlichkeit? Selbst Percy und Mrs. Weasley trugen mir die wenigen Minuten Verspätung nicht nach. „Bekomme ich bitte mal die Butter, Charlie?“ „Ja sicher“, grummelte er. Jetzt sahen ihn auch die anderen verblüfft an. Fred meinte: „Wer ist dir denn über die Leber gelaufen?“ Mrs. Weasley ermahnte Charlie: „Sei nett zu unseren Gästen.“ „Schon gut“, Charlie seufzte, „Tut mir Leid, Lou. Bin heute einfach nicht so gut drauf…“ Am nächsten Tag wurde ich von einem Streit geweckt. Vorsichtig schlich ich mich nach unten… Bills Sicht „HEY! LASS MICH DOCH IN RUHE! SIE GEHÖRT NICHT DIR, DU HAST DICH GESTERN BEIM ESSEN UNMÖGLICH BENOMMEN!“, schrie ich meinen Bruder an. „ABER DIR, ODER WAS? SIE IST VIEL ZU KLUG, UM DICH ZU NEHMEN!“, brüllte Charlie zurück. „DU WIE? T DOCH GAR NICHTS ÜBER SIE! HAST DU ÜBERHAUPT EINE AHNUNG, IN WELCHEM HAUS SIE IST?“, fragte ich „GRYFFINDOR VERMUTLICH! DORTHIN, WO DICH DER SPRECHENDE HUT IRRTÜMLICH GESTECKT HAT!“, fauchte Charlie. „Falsch!“, triumphierte ich, „Sie ist in Ravenclaw!“ „Glaubt ihr nicht, dass ihr beide zu alt für sie seid?“, kam eine verschlafende und gelangweilte Stimme aus der Küche. „Hermine!“, wir wurden beide rot und gingen zu ihr, „Was tust du hier?“ „Was wohl? Ich versuche richtig munter zu werden, weil ich nach eurem Krach sowieso nicht mehr schlafen kann! Wahrscheinlich habt ihr schon alle aufgeweckt, und jeder hat mitgekriegt, dass ihr euch um Lou streitet. Wenn ich euch einen Tipp geben darf: Fragt sie gefälligst selber!“ Beschämt schlichen wir wieder hoch, zum Glück war alles ruhig, vielleicht hatte doch niemand außer Hermine etwas mitbekommen. Doch auf dem Flur kam uns Lou entgegen. „Morgen Jungs“, murmelte sie und gab uns beiden einen Kuss auf die Wange, „Was war denn eben los?“ „Nichts!“, riefen Charlie und ich hastig. Normale Sicht „Was war denn mit den beiden los?“, erkundigte ich mich bei Hermine erstaunt, sobald ich unten war. „Ach nix“, sie grinste, „Gar nichts…“ „Wirklich nicht!“ Ich glaubte meiner Freundin kein Wort, aber ich war gerne in meiner Rolle, als die Naive, Unschuldige... Keiner wusste, dass ich auch anders konnte, dass wusste ja noch nicht mal ich selbst… Aber ich würde es noch herausfinden. So lief ich einfach an Hermine vorbei nach draußen. Da sah ich schon Ginny sitzen. Die hatte es doch normalerweise gar nicht so mit früh aufstehen? „Hey Gin, was ist los?“ Sie drehte sich zu mir um und ich setzte mich neben sie. „Ich bin bloß durch den Streit zwischen Bill und Charlie aufgewacht“, gab sie müde zurück. „Hast du mitbekommen, worum es ging?“, wollte ich wissen. „Nein“, sie klang dabei viel ehrlicher als Hermine und ich glaubte ihr. „Aber irgendwas ist doch noch, oder?“, hakte ich nach. „Hm…“, sie sah mich verlegen an, „Denkst du Harry hängt noch sehr an Cho?“ „Das denke ich eigentlich nicht“, ich grinste, „Er hat eigentlich nichts von ihr erzählt, soweit ich weiß. Und ziemlich viel mit dir unternommen, wenn ich mich nicht irre, oder?“ „Ziemlich viel mit uns allen unternommen", korrigierte mich Ginny scharf, aber sie lächelte dabei. „Na siehst du“, ich erhob mich, „Kannst du noch einmal schlafen?“ „Nein“, seufzend schüttelte Ginny den Kopf, „aber meine Brüder müssen sich schon einen sehr, sehr guten Grund einfallen lassen, warum ich so früh wach bin.“ „Na dann“, ich erhob mich, „Lass uns frühstücken gehen…“ Beim Frühstück warfen sich Bill und Charlie böse Blicke zu und Mrs. Weasley stauchte die beiden ziemlich zusammen, weil durch ihren Streit alle sehr früh aufgewacht waren. Als sie zu einem weiteren Brüller ansetzen wollte, kam ich ihr zuvor, weil mir ihre Söhne Leid taten. „Mrs. Weasley, denken Sie nicht, es reicht? Ich bin sicher es tut den beiden Leid und es wird nicht wieder vorkommen. Aber es wird nicht besser, wenn sie im Nachhinein bestraft werden. Worum ging es eigentlich, Jungs?“ Alle horchten plötzlich auf. Mr. Weasley nickte mir freundlich zu: „Ich bin sicher, dass wir das erfahren dürfen, wenn ihr uns schon aus dem Bett geholt habt, oder?“ Bill und Charlie wechselten einen Blick und schüttelten die Köpfe. Was hatten die beiden nur? Heute entschlossen wir uns, ins Dorf in ein Kino zu gehen und uns irgendeinen Actionfilm mit Liebesromanze anzusehen. Naya, diesmal war nur ein Teil von uns dabei: Harry durfte nicht, das hatte Dumbledore verboten, deshalb blieb auch Ginny gerne zurück, Percy war im Ministerium, Ron hatte keine Lust auf irgendein Liebesdrama und Fred und George waren momentan mit ihren Scherzartikeln verabredet. Naya, letztendlich blieben jedenfalls nur noch Hermine, Bill, Charlie und ich übrig. Seit wann die beiden auf Liebesdramen standen, wusste ich zwar nicht, aber andererseits war es auch und vor allem ein Actionfilm. „Gut Jungs- ihr kauft Popcorn und Süßes, wir die Karten“, legte Hermine schon mal fest. Gesagt, getan. Als wir die Karten hatten, warteten wir noch auf die beiden – die Schlange vorm Süßigkeiten Stand war wesentlich länger. „Und- neben wem willst du sitzen?“, fragte Hermine verschwörerisch grinsend. „Neben dir natürlich“, ich sah sie überrascht an. „Und- auf der anderen Seite? Bill oder Charlie?“, wollte sie wissen. „Naya. Einer muss ja auch am Rand sitzen“, meinte ich verlegen, denn ich konnte mich für keinen von beiden entscheiden… Als die beiden endlich da waren, saß ich tatsächlich – genau wie Bill – am Rand. Irgendwann zum Ende des Films musste ich fürchterlich heulen. Das ganze schöne Drama wurde allerdings etwas von dem wiederentfachten Streit zunichte gemacht, der zwischen Bill und Charlie ausgebrochen war. Jetzt hielten es Hermine und ich erst mal für das beste wieder zum Fuchsbau zu gehen und die Jungs unter viele Leute kommen zu lassen. Dort angekommen, schlug ich – vom Film immer noch ganz gerührt – vor, aus dem ganzen Liebes-Action-Drama, einige Szenen nach zu spielen. Ich konnte Ginny, Ron, Hermine, Bill und Charlie dazu überreden. „Soo…“, ich erklärte für die jüngsten Weasleys rasch den Film, „Jack ist ein Held, er rettet andauernd die Welt und wird von allen gefeiert. Auf einer dieser Feiern lernt er die schöne Rosalinde kennen. Sofort verliebt er sich in sie, aber ihr Herz ist nicht so leicht zu erobern… Sie will, dass er um sie kämpft. Eigentlich ist sie ein Biest. Immer furchtbar egoistisch… Eines Tages, als er kommt, um sie zu sehen, aber zuerst ihre Hofdame Majala höflich grüßt, wird sie so böse, dass sie kurzerhand ihrem Buttler Jo einen leidenschaftlichen Kuss gibt. Gekränkt geht Jack nach Hause, und Rosalinde wird noch überheblicher. Irgendwann – Jack rechnet schon gar nicht mehr mit ihr – begegnen sie sich wieder auf einem dieser Feiern, zu der alle feinen Damen wie Rosalinde immer kommen. Sie kommt mit ihrem Buttler Jo, und immer wenn Jack hinsieht, küsst Rosalinde ihren Buttler. Jo macht sich Hoffnungen – aber eigentlich liebt die feine Dame nur Jack. Als sie von der Feier nach Hause kommt, sieht sie wie Majala ihre Hofdame, den Stallburschen Hendrik küsst. Die beiden sind verliebt und glücklich, da wird Rosalinde auf einmal klar, dass sie ein Biest ist, wirklich in Jack verliebt ist, und alles schnell aufklären muss. Nun, sie geht jedenfalls wieder auf das Fest, wo nur noch Jack ist und küsst ihn. Im Anschluss erklärt sie ihm, wie blöd sie doch war und das sie sich jetzt ändern will. Damit gibt es dann ein Happy End… Wer will welche Rolle?“ Bills Sicht Ich würde die Rolle des Jack bekommen! Die wollte ich unbedingt! Ich wusste, dass Lou die Rosalinde spielen würde, denn sie hatte von der unendlichen Liebe zwischen ihr und Jack geschwärmt… „Ich will Jack sein!“, meldete ich mich sofort. „Nein“, fauchte Charlie, „der bin ich!“ „Schluss jetzt, mit dem Theater!“, legte sich Hermine fest, „Bill, du warst der erste, du bist Jack. Charlie, willst du nicht Jo der Buttler sein?“ Charlies Sicht Wenn ich’s mir recht überlegte, war das sogar besser. Der Held, bekam am Ende einen kleinen Kuss von Lou, aber der Buttler… der wurde mehrfach leidenschaftlich geküsst. „Seid ihr einverstanden?“, erkundigte sich Lou besorgt. Sie war immer so besorgt um alle… auch um mich. Meine Güte, war sie süß! „Natürlich“, lächelte ich. Bill warf mir einen bösen Blick zu und beeilte sich „Natürlich“, zu sagen. Normale Sicht Warum waren die Jungs plötzlich so scharf auf den Job? Bill und Charlie hatten vorhin lauthals über Jack und Jo geschimpft. Nun, ich fand die Liebe zwischen Rosalinde und Jack sehr romantisch und wundervoll, aber ich wollte nie dieses eingebildete Mädchen spielen. Majala war von Anfang an ein wirklich sympathischer Charakter. „Ich wäre gerne Majala, wenn es euch nichts ausmacht, ja?“, die anderen stimmten zu. Bill und Charlie wirkten enttäuscht. „Demnach bliebe dann für Ron der Stallbursche Hendrik“, schlussfolgerte Ginny, „und Hermine oder ich übernehmen die Rosalinde. Darf ich?“ „Mach nur“, Hermine nickte gleichmütig, „Gern. Ich sehe sowieso lieber zu.“ Es war herrlich mit anzusehen, wie sich Bill und Ginny ineinander verliebten. Vor allem Ginny passt gut zu Rosalinde, weil sie die Aufgeweckteste und Durchtriebenste war. Als Bill mich dann zuerst grüßte, bekam sie fast einen Tobsuchtanfall. Ulkig mitanzusehen war auch, wie Ginny Charlie leidenschaftlich küssen musste. Hermine heulte fast vor Lachen, denn das Ganze wirkte längst durch Ginnys übertriebenes Tussi-Gehabe und Bill und Charlies super-grimmige Gesichter wie eine Comedy. Schließlich hatte ich meinen großen Auftritt und knutschte heftig mit Ron rum. Allerdings bereitete ich dem Kuss ein schnelles Ende, als ich Hermines Gesicht sah. Verdammt! Ich war einfach so in meiner Rolle drin gewesen. Ich war die Majala und Ron – oder besser gesagt, ein Ron der Bill verflucht ähnlich sah – war der Hendrik… Verlegen und entschuldigend sah ich Hermine an und Ron wurde knallrot. „Tschuldigung“, murmelte ich an Ron gewandt, „Ich war so in meiner Rolle drin…“ „Schon gut“, sagte er leise und sah besorgt zu Hermine rüber. Wahrscheinlich wollte er auf keinen Fall, dass sie dachte, wir wären jetzt zusammen. Um diesen Moment noch peinlicher zu gestalten, kamen Fred und George auf uns zu gerannt. „Küsst sie so gut wie…“ „…es ausgesehen hat?“, wollten die beiden von Ron wissen. Der stammelte irgendwas, und wir waren alle froh, als Mrs. Weasley zum Essen rief. Das Essen verlief sehr ruhig und ich warf immer mal beunruhigte Blicke zu Hermine rüber. Mr. Weasley bemerkte unser Schweigen, und versuchte ein Gespräch anzufangen: „Und? Wie war das Kino?“ „Mh…“, machten wir. „Sehr gut“, grinsten Fred und George. Mrs. Weasley blickte überrascht auf: „Nanu? Ihr ward doch gar nicht mit?“ „Och, was wir danach gesehen haben…“ „…war sehr aufschlussreich.“ „Wir haben Filmszenen nachgespielt“, meinte Bill kühl und sah mich grimmig an. Was hatte ich ihm denn getan? „Hat man gesehen…“ „…war es ein Liebesfilm?“ Wir schwiegen alle zu dem Thema und aßen rasch auf, damit wir wieder nach oben konnten. Hermines Sicht Ich war verdammt sauer auf Lou, obwohl ich wusste, dass sie das nicht mit Absicht gemacht hatte, sie war ja immer so naiv… Warum musste Ron auch Hendrik spielen? Wenn er nur Jack oder Jo gespielt hätte, dann hätte nur Ginny ihn küssen müssen und das wäre okay gewesen… Ich hörte Ginny hinter mir. Sie ging – genau wie ich – auf unser gemeinsames Zimmer. Als wir dort waren – Lou war wohl schlauerweise erst mal woanders hingegangen – setzte sich Ginny gleich zu mir: „Du weißt doch, dass Lou das nicht mit Absicht gemacht hat, oder? Und Ron ist mit Sicherheit auch nicht in sie verliebt… außerdem, was ist mit Viktor Krum?“ Ich seufzte: „Keine Ahnung Ginny. Ja, ich weiß das, aber… trotzdem.“ „Bill und Charlie sind in sie verliebt, oder?“, fragte Ginny leise, „Lou tut in letzter Zeit wirklich vielen Leuten weh, ohne dass sie es will, oder überhaupt wei߅“ Ich nickte: „Denkst du wir sollten ihr was wegen deinen Brüdern sagen?“ Ginny schüttelte den Kopf: „Das müssen sie schon selbst schafften.“ „Hast ja recht“, stimmte ich zu, „aber mir gefällt gar nicht, dass sie sich in letzter Zeit so viel streiten… Deine beiden Brüder, mein ich…“ „Nee… mir auch nicht“, stimmte Ginny zu, „Weißt du was? Wir müssen einen der beiden in jemanden verlieben und den anderen mit Lou zusammen bringen…“ „Okay, das machen wir…“ Normale Sicht Ich saß vor dem Fuchsbau im Gras und zerbrach mir den Kopf über Bill, Charlie, Hermine und Ron… Ich glaubte, mich in Bill verliebt zu haben, aber was würden die anderen sagen? Bill würde vermutlich denken: „Was? Die Kleine? Eine Freundin von Ginny? Die ist viel zu jung für mich, und außerdem so ein kleines Naivchen…!“ Hermine, Ginny, Ron, Charlie und alle anderen würden denken, dass ich viel zu jung für ihn wäre… Aber so konnte ich nicht weiter machen: Ich musste es ihm sagen! Was aber sollte ich tun…? Die nächsten Tage vergingen wie im Flug, Charlie und Bill stritten immer noch, es wusste immer noch keiner worum es ging und ich hatte es Bill immer noch nicht gestanden… Eines Tages geschah aber das Schlimme: Bill kam von der Arbeit zurück und stellte seine neue Bekanntschaft Fleur Delacour vor. Es war eine wunderschöne Französin mit Veelablut. Am Anfang redete ich mir ein, dass die beiden nur Freunde waren, aber dann küsste er sie mitten auf den Mund… Ich lief sofort nach oben und begann zu weinen, als ich auf meinem Bett lag… Dort zählte ich die Sekunden die ich allein sein konnte… 7, 8, 9, 10, 11, 12… die Tür ging auf. Ich wettete mit mir selbst, ob Ginny oder Hermine schneller war. Ginny Weasley war zwei Sekunden eher an meinem Bett. „Oh nee! Das ist ja so eine dumme Tussi!“, rief Ginny sofort aus. Hermine nickte: „Vor allem dachte ich… ach, egal…“ „Was?“, schniefte ich. „Nicht so wichtig…!“, meinte Ginny hastig und warf Hermine einen bösen Blick zu. Die nächsten Tage war Bill ungewöhnlich gut drauf und stritt auch nicht mehr mit Charlie… Doch eines Morgens wurde ich wie an meinem zweiten Tag hier, von den sanften Stimmen geweckt… Charlies Sicht „SAG MAL SPINNST DU! DU KANNST SIE DOCH UNMÖGLICH SO VERLETZEN, NACHDEM SIE DIR MAL SO VIEL BEDEUTET HAT!“ „DU ÜBERTREIBST ABER! ERST WOLLTEST DU SIE HABEN… UND JETZT? NUN BIST DU MIR BÖSE, WEIL ICH SIE NICHT MEHR WILL? ICH LIEBE FLEUR UND DAS KANN ICH AUCH NICHT SO EINFACH ABSTELLEN, OKAY?“ Ich war wirklich böse auf meinen großen Bruder, er hatte ja Recht, aber trotzdem… Niemand durfte Lou verletzen! So ging das ja mal gar nicht…! „Hey Jungs!“, meldete sich da eine verschlafene Stimme, „Nicht schon wieder, okay? Wir haben alle Wecker!“ „Tut mir Leid, Hermine“, murmelte ich zerknirscht. „Das dir noch was leid tut!“, fauchte Bill. „Halt die Klappe!“, schrie ich. „Geht das schon wieder los?“, erkundigte sich Hermine scharf. „Schon gut“, diesmal senkte Bill den Kopf. „So Jungs, wenn ich jetzt aus der Küche gehe, kommt nicht schon wieder so ein alberner Streit?“ „Nein“, murmelten wir, „Natürlich nicht, Hermine.“ Ich hörte, wie sie im Flur jemanden grüßte, und dieser jemand kam daraufhin in die Küche… es war Lou. Normale Sicht „Was ist hier schon wieder los, Jungs?“, erkundigte ich mich mit einer unnatürlichen Schärfe in der Stimme. Oh nein, wie süß die beiden wieder aussahen… Bill sank allerdings von Tag zu Tag in meiner Wertung und irgendwie stieg Charlie damit automatisch… Drachenbändiger…! Wow. Ein echtes Muskelpacket und… oh nein, wie lange sollte das noch so weiter gehen? Ich konnte mich doch nicht in beide verliebt haben und jeden Tag mehr entscheiden, wen ich mochte! Es gab nur eine Möglichkeit heraus zu finden, wen ich wirklich liebte… Ich musste beide küssen… Aber vorher wollte ich unbedingt wissen, was hier los war… „Also?“ „Nichts“, versicherten sie mir rasch. „OH NEIN!“, donnerte ich, „IHR KÖNNT MIR NICHT LÄNGER ERZÄHLEN, DASS IHR EUCH WEGEN NICHTS WOCHENLANG ZOFFT! ICH GLAUBE ZWAR NICHT, DASS ES EUCH BESONDERS VIEL BEDEUTET, ABER WENN IHR NICHT SOFORT MIT DER SPRACHE RAUSRÜCKT, DANN WERDET IHR MICH NIE-MEHR-WIEDERSEHEN!“ „Nein!“, das war Charlie und es klang beinahe flehentlich, „Es ging um dich, Lou. Wir haben uns um dich gestritten, weil wir beide in dich verliebt waren und dann kam Bill mit dieser Fleur und er hat dich verletzt, also bin ich jetzt wütend geworden…“ Das musste ich jetzt erst mal verdauen, doch es dauerte nicht lange, und ich brüllte schon wieder: „CHARLIE WEASLEY UND WILLIAM WEASLEY! NICHTS DERGLEICHEN GIBT EUCH DAS VERDAMMTE RECHT, KEIN STERBENSWÖRTCHEN ZU SAGEN UND DAS GANZE HAUS ZWEI MAL ZU WECKEN! WAS DENKT IHR EIGENTLICH, WER IHR SEID? ICH HASSE EUCH JA SOWAS VON!“ Und dann konnte ich nicht mehr anders: Ich gab erst Bill und dann Charlie einen Kuss. Bei Bill fühlte ich nichts, aber dann… als ich Charlie küsste, explodierte ein Feuerwerk in mir. Wir küssten uns wieder und wieder… Irgendwann verschwand Bill grinsend und bald darauf platzten alle Weasleys, Harry und Hermine rein. „Du bist doch viel zu alt für Lou!“, krisch Molly Weasley empört. Arthur legte ihr beruhigend einen Arm um die Schultern. „Na endlich!“, war Ginnys Reaktion darauf. Fred und George grinsten: „Hast dich…“ „… schon durch fast alle Weasleys durchgeküsst…“ „…Percy würden wir dir gern ersparen, aber…“ „… wir fehlen noch…“ Ich küsste den Rest der Weasleys nicht mehr durch, aber manchmal muss man eben verschiedene küssen, um den Richtigen zu finden… Ich hoffe, dir hat deine kleine Geschichte gefallen. Vielen Dank, fürs Lesen!

42.35 % der User hatten die Auswertung: Profil C – die Lustige Name: Rose Fery Alter: 15 (Jahrgang von Harry und Co., 5. Schuljahr) Freunde: Fred, George, Sirius, Lee, Angelina, Katie, Alicia, Cho, Susan, Ginny, Harry… Feinde: Langweiler, Angeber, Hochstapler, Lügner (und ich soll keine Lügen erzählen xD) Besonderheit: bringt jeden zum Lachen, sehr beliebt Lieblingslehrer: McGonagall (sie legt sich echt für mich ins Zeug, auch wenn ich oft nicht besonders dankbar bin…) Hasslehrer: wie bei den anderen Profilen auch Umbridge, aber ich bekomme wirklich andauernd Schwierigkeiten mit ihr und hasse sie besonders Tätigkeit: Schülerin später: Arbeit im Scherzartikelladen Spruch: „Wer nicht fröhlich sein kann, der kann nicht leben.“ Ich nahm Dumbledore’s Arm und apparierte in irgendeine öde, langweilige Gasse… „Wo sind wir? Das ist ja laangweilig…!“ Naya, ein Problem an mir war, dass ich meine Meinung immer laut aussprach, egal in welchem Tonfall, egal zu welchem Zeitpunkt… Dumbledore grinste belustigt: „Sie werden noch sehen, ob es hier so langweilig ist, Ms. Fery!“ Kaum hatte er das gesagt, schob sich ein Haus zwischen den Grimmauldplatz 11 und den Grimmauldplatz 13. „Voll krass!“, staunte ich begeistert. Dumbledore lächelte und führte mich rein. Sobald ich den Flur betrat, erblickte ich zwei Rotschöpfe und stürmte auf sie zu. Stürmisch umarmte ich meine beiden besten Freunde Fred und George. „Rose…“ „…nicht so fest…“ „…du…“ „…erdrückst uns ja!“ Hinter ihnen standen auch die anderen Weasleys, ein paar Erwachsene und Harry und Hermine. Ich grüßte sie alle, manche stürmisch, manche zurückhaltend und Ron und Hermine ziemlich kühl, weil ich nichts von Langweilern hielt. Die Streberin und dieser komische Trottel. Genauso schlimm wie Luna Lovegood und Neville Longbottom… Beim Essen lernte ich die Erwachsenen kennen: Da gab es den Massenmörder Sirius, der unschuldig und total cool und lustig war, den grummeligen Alastor Moody, den man bewundern musste, den elenden Langweiler Lupin, den lahmen Auroren Kingsley und die witzige Tonks. Den Abend über lachte ich viel mit Ginny, Sirius, Tonks, Fred und George. „Oder wisst ihr noch damals…?“, begann ich wieder einmal und wir erzählten Tonks und Sirius von unseren Abenteuern in meinem 4. Schuljahr. Bald mussten wir aber in unsere Zimmer –ich schlief bei Ginny und Granger… „Also – wie ist es hier so, Ginny?“, erkundigte ich mich, „So öde, wie das Gebäude aussieht…oder so interessant und witzig wie die Unterhaltung mit Sirius und Tonks?“ „Kann nur besser werden, jetzt wo du da bist“, erwiderte Ginny schulterzuckend, „Harry ist ziemlich schräg drauf, Hermine und Ron sind die meiste Zeit bei ihm, und Fred und George sind fast nur auf ihrem Zimmer und tüfteln an ihren Scherzartikeln. Mir ist also meistens langweilig, wenn nicht gerade Tonks da ist und Zeit hat oder Mum wieder mal Arbeit für uns hat… oh, wie ich diese Arbeiten hasse!“ „Jammer nicht rum, sie sind absolut notwendig!“, mahnte Granger. Ich hob kühl eine Augenbraue: „Das ist Hauselfenkram!“ Eigentlich sagte ich das nur, weil ich mich gegen Granger stellen wollte. Im Grunde genommen fand ich die Idee von B.Elfe.R. ziemlich gut. Hauselfen wurden wirklich unfair behandelt. Aber ich würde mir lieber auf die Zunge beißen, als das zu sagen, und wenn ich der Granger eins reinwürgen konnte… Die Muggelstämmige schnappte nach Luft. Ich redete ihr aber schnell rein: „Ginny, was stellen wir dieses Jahr auf Hogwarts an? Cho und ich dachten…“ Ginny schnaubte: „Lass mich bloß mit Chang in Ruhe…!“ „Okay, okay…“, ich hob abwehrend die Hände, „Schlag du was vor!“ „Wir müssen Malfoy eins reinwürgen“, fand Ginny und ihre Augen strahlten. „Ja, allerdings“, stimmte ich zu. „Ich hab ihn in meinem 3. Jahr geschlagen“, erklärte Granger stolz. „Ach ja?“, ich lachte laut auf, „Was du nicht sagst, Granger! Hast du als Echo deine wunderschönen Hasenzähne verpasst bekommen?“ „Lass mich bloß in Ruhe, Fery!“, schrie Granger und rannte raus. Hermines Sicht Diese furchtbare Rose Fery! Wenn ich sie nur sah, wurde ich ganz wütend. Warum konnte sie mich eigentlich nicht leiden? Hatte ich ihr etwas getan? Nein. Und mit so einer war Harry befreundet! Dem würde ich jetzt meine Meinung geigen! Wutentbrannt stürmte ich in das Zimmer von Harry und Ron. „Was ist los, Hermine?“, mampfte Ron, der gerade einen Schokofrosch aß. „Diese Fery!“, kochte ich, „Wie können du und Ginny nur mit ihr befreundet sein? Sie ist doch so gemein und ich habe ihr gar nichts getan!“ „Habt ihr schon wieder gestritten?“, Harry seufzte, „Mensch… du und Rose… ihr seid doch beide so wunderbare Personen- wie könnt ihr euch nicht verstehen?“ „DIE – und wunderbar?“, krisch ich. „Also Harry, in dem Punkt verstehe ich dich auch nicht“, unterstützte mich Ron, „Ich finde diese Fery auch furchtbar. Immer lacht die mich aus. Und Hermine macht sie immer fertig… mich wundert, dass sie nicht mit Malfoy zusammen ist, so blöd, wie sie ist…!“ „Ron!“, Harry schüttelte entsetzt den Kopf. Normale Sicht Ich erwachte früh am nächsten Morgen und schlich mich in die Küche runter, um etwas Essbares zu finden. „Hallo Rose“, wurde ich unten begrüßt. Remus Lupin saß bereits am Frühstückstisch: „Ich hatte gestern noch keine Gelegenheit, dich zu begrüßen.“ Er nickte mir freundlich zu. „Das ist auch besser so“, antwortete ich kühl, „Ich mag keine langweiligen Werwölfe.“ „Ich auch nicht“, stimmte mir Lupin zu, „Ich bin nicht gerne ein Werwolf, und ich bin nicht langweilig. Genau so wenig wie zum Beispiel Hermine oder Ron langweilig sind. Denk darüber nach, Rose Fery… Sirius erzählt mir, dass du sehr sympathisch und lustig bist, wenn du nicht gerade „Langweiler“ fertig machst.“ Damit stand er einfach auf und ging raus. Er hatte noch nicht einmal wütend oder ärgerlich gewirkt. Warum nicht? Ich mochte es nicht, wenn die Leute, die ich fertig machte noch nicht einmal ärgerlich wurden. Jeder musste bei sowas wütend werden. Verstimmt machte ich mir Frühstück, aber bald darauf änderte sich meine Stimmung, als Sirius in die Küche spazierte. Ich umarmte ihn fröhlich, denn ich war sehr herzlich, nur zu meinen Feinden war ich so gemein. „Na Kleines?“, Sirius grinste, „Welche Schandtaten hast du heute wieder geplant?“ „Eigentlich will ich alle Langweiler ein bisschen aufmischen. Lupin, Weasley, Granger…“ „Ron und Hermine sind nicht langweilig“, erklärte Sirius, „Sie und Harry haben einen irren Mut – wenn du sie nur mal in Aktion erleben würdest! Ich hätte die drei zu gerne beim Stein der Weisen gesehen… Und beleidige nicht meinen alten Freund Moony… Niemand der drei, die du als Langweiler beschimpfst, hat sich besonders oft an die Regeln gehalten. Wenn du einen elenden Hochstapler und Langweiler fertig machen willst, dann such Pettigrew…“ Plötzlich wurde Sirius sehr ärgerlich. Ich hatte ihn nie so erlebt. „Du musst Pettigrew ja sehr hassen“, bemerkte ich. „Das tue ich“, bestätigte er, „Was ist? Gibst du den dreien noch eine Chance?“ „Eine kleine“, antwortete ich kühl. „Manchmal denke ich, du hättest nach Slytherin kommen sollen“, murmelte Sirius nachdenklich. „Slytherin?“, ich fuhr erschrocken herum, „Spinnst du jetzt komplett?“ Im nächsten Moment tat mir schon wieder leid, was ich gesagt hatte, aber ich dachte nun mal nie nach und platzte immer gleich raus. „Nun ja. Immerhin hast du diesen Gryffindor typischen Hass auf Slytherin“, damit war Sirius verschwunden. Ich beschloss gleich zu Granger und Ginny zu gehen. Beide waren auf unserem Zimmer. „Oh nein, die Fery kommt!", schnaubte Granger. „Ich dachte eigentlich, dass wir es noch mal miteinander versuchen könnten, Granger“, erklärte ich, „Und mit Weasley und dem Werwolf hatte ich auch einen Neustart geplant.“ „Du ganz allein, Fery?“, wollte Granger neugierig wissen. Sie schien wenigstens nicht besonders nachtragend zu sein. „Nee… eher mit der Hilfe von Sirius“, erklärte ich, „Also ich komm jetzt noch mal rein, und du siehst mich zum ersten Mal, okay?“ Ich ging vor die Tür und trat gleich darauf in mein Zimmer für diese Ferien ein. Dort saßen Ginny und ein Mädchen mit braunen buschigen Haaren. „Hey Ginny“, sagte ich, „Ich bin jetzt da.“ Wir umarmten uns. Dann ging ich auf das andere Mädchen zu und umarmte sie ebenfalls: „Hey! Ich bin Rose und du?“ „Ich bin Hermine“, stellte sie sich perplex vor, „begrüßt du jede neue Bekanntschaft so herzlich?“ „Naya…“, ich zuckte mit den Schultern, „Lehrer im Allgemeinen nicht, aber ansonsten… spricht was dagegen!“ „Nein, nein“, Hermine schüttelte den Kopf, „Komm, ich stell dir mal Ron Weasley vor, ich glaube Harry Potter kennst du?“ „Ja, klar“, ich nickte, „Wir verstehen uns sehr gut und sind auch befreundet, seltsam, dass er mir seine beiden besten Freunde noch nicht vorgestellt hat…“ „Finde ich auch“, stimmte mir Hermine zu und wir gingen munter schwatzend hoch. Ich klopfte. Hermine führte mich rein zu einem Jungen mit roten Haaren. „Das ist Ronald Bilius Weasley, einfach Ron.“ „Vielen Dank, Hermine“, ich lächelte. „Was ist denn nun kaputt?“, fragte Harry verdattert. Ich ignorierte ihn und umarmte Ron und sagte: „Hallo. Ich bin Rose - Rose Fery.“ Danach wandte ich mich an Harry: „Weißt du, ich bin wirklich enttäuscht, dass du mir deine Freunde nicht schon früher vorgestellt hast – du hattest doch nicht wirklich Angst, wir könnten uns nicht verstehen, oder?“ „Hab ich was verpasst?“, erkundigte sich Harry verdattert. „Nee… wie kommst du darauf?“, Hermine und ich verließen lauthals lachend den Raum. Unten bei Ginny angekommen, meinte diese begierig: „Na, wie war‘s?“ „Traumhaft!“, wir grinsten, „Jetzt fehlt nur noch Lupin.“ „Soll ich mitkommen?“, wollten Hermine und Ginny gleichzeitig wissen. „Ich glaube, Hermine ist der beste Beweis für meinen Neuanfang, nichts für ungut, Ginny“, erklärte ich. Wir klopften an der Tür des Werwolfes. „Herein!“, ertönte eine recht angenehme Stimme. Hermine öffnete. „Hallo Professor Lupin“, grüßte sie, „Ich möchte Ihnen jemanden vorstellen, das hier ist Rose Fery, sie ist die beste Freundin von Fred und George. Harry hatte irgendwie schon lange verpasst sie uns vorzustellen…“ „Verstehe“, Lupin zwinkerte, „Na dann. Ich bin Remus, schön dich kennen zu lernen, Rose.“ „Danke Remus“, meinte ich erleichtert. Remus Sicht Sie schien wirklich erleichtert zu sein, dass es funktioniert hatte. Hoffentlich bereute sie ihren Schritt nicht. Hermine, Ron und ich würden wohl beweisen müssen, dass wir nicht langweilig waren. Ich würde Sirius fragen, wie wir es anstellen mussten. „Und – was machst du so, wenn du nicht hier bist, Remus?“, fragte Rose interessiert. „Naya… man hat als Werwolf nicht die besten Perspektiven…“ „Was?“, erkundigte sie sich erschrocken, „Du bist ein Werwolf?“ „Ja“, ich lächelte, „Hat Hermine dir das noch nicht erzählt? Beruhige dich, Rose… keine Panik, ich nehme Wolfsbanntrank und bin nur am Vollmond gefährlich. Sehe ich so furchteinflößend aus?“ „Nein, eigentlich nicht“, gab Rose zu, „Ich werde schon damit klar kommen, mit einem Werwolf unter einem Dach zu leben.“ Dafür, dass sie gerade erfuhr, dass ich ein Werwolf war, hielt sie sich echt tapfer… Normale Sicht Hermine und ich verstanden uns echt gut, und mit der Zeit legte auch Ron sein Misstrauen ab. Remus schien mir ebenso verziehen zu haben. Heute mussten wir leider wieder in die Schule zurück. „Wie kommen wir in die Schule, Mum?“, wollte Ron wissen. „Mit dem fahrenden Ritter“, Mrs. Weasley schürzte die Lippen, „Sirius, Remus und Tonks begleiten euch. Sie bewachen dieses Jahr ein wenig das Schloss und werden euch dieses Schuljahr öfters mal begegnen…“ „Hey…cool!“, freute ich mich. Harry war besonders begeistert, aber er sah ein kleines Problem: „Du bist ein gesuchter Massenmörder, Sirius!“ „Ist mir bewusst“, meinte er vergnügt, „Nicht umsonst bin ich auch noch Tatze… ein Animagus!“ „Ein Unregistrierter“, bemerkte Mrs. Weasley spitz. „Na und, was soll‘s?“ Kleiner Zeitsprung (3 Tage später, Schloss Hogwarts, nahe des Gryffindorgemeinschaftraumes) Ich kam gerade von meinem ersten Nachsitzen mit Umbridge, welches ich mir eingehandelt hatte, weil ich sie als „dämliche Sabberhexe ohne ZAG-Niveau“ bezeichnet hatte. Danach musste ich mit meinem Blut schreiben: Ich bin dumm. Professor Umbridge ist eine intelligente und hochkompetente Fachkraft, die es nicht verdient, derart beleidigt zu werden…Nun ja, meine Hand und mein Arm schmerzten beide ziemlich heftig und jetzt riss ich mich zusammen, um die letzten Meter zu überstehen und nicht zu schreien. Da begegnete mir Remus. „Was machst du hier noch so spät, Rose?“, wollte er wissen. „Ich… komme vom Nachsitzen“, erklärte ich. „Von wem?“, fragte Remus, „Von Professor Snape? Du solltest dich bei ihm zusammen reißen, man muss bei ihm kein Nachsitzen bekommen, wenn“ „Nein“, unterbrach ich rasch, „Bei Umbridge, der alten Sabberhexe!“ „Nun, das ist verständlich“, stimmte Remus mir zu, „Was musstest du machen?“ „Ich musste nur ein paar Strafarbeiten erledigen“, erklärte ich rasch, „nichts Besonderes…“ In dem Moment kam Professor McGonagall, meine strenge Hauslehrerin vorbei: „Ms. Fery? Was denken Sie, haben Sie hier um diese Zeit zu suchen?“ „Ich komme gerade vom Nachsitzen bei Umbridge, Professor!“, murmelte ich rasch. „Dann beeilen sie sich bitte- aber, was ist denn mit ihrem Arm passiert?“, wollte die Professorin wissen. „Nichts“, antwortete ich rasch und lief los, aber Remus hielt mich am Arm fest und drehte ihn so, dass er und die McGonagall alles lesen konnten. Beide schnappten entsetzt nach Luft: „Sofort in den Krankenflügel!“ Unter heftigem Protest schleppten mich die zwei zu Madame Pomfrey, die entsetzt angewuselt kam. „Was? Diese Frau! Das schlimmste was unsrem schönen Schloss passieren konnte!“, schrie sie ärgerlich auf. „Ganz Ihrer Meinung, Poppy!“, ich hatte die McGonagall noch nie so aufgebracht gesehen, „Ich gehe sofort zum Direktor und dann gleich zu Dolores!“ Damit war sie weg und ich musste, wegen des hohen Blutverlusts, über Nacht bleiben. Am nächsten Morgen hatte ich, dank meiner Beliebtheit, viele Besucher: Zuerst Fred, George und Lee, dann Hermine und Ginny, danach Cho, der Rest des Quidditch-Teams, Sirius, Harry… zum Schluss noch einmal Remus. „Na, wie geht’s dir inzwischen?“ „Spitze!“, antwortete ich und setzte mich zur Demonstration rasch auf, sank dann aber erschöpft in die Kissen zurück. „Bleib lieber noch ein bisschen“, riet Remus mir. Madame Pomfrey hielt im Hintergrund den Daumen hoch. „Muss das sein?“, fragte ich genervt, „Wenn ich der dummen Kuh noch einmal über den Weg laufe, dann…“ „…hast du gleich wieder einen blutenden Arm, und das muss nicht sein, wenn du erst kürzlich einen Blutverlust hattest“, beendete Madame Pomfrey den Satz und schob mich energisch zurück in die Kissen, „So. Und Sie gehen jetzt besser, Professor! Ms. Fery braucht jetzt Ruhe! Ruhe!“ Rasch verzog sich Remus, mir noch einmal aufmunternd zunickend. Professor McGonagall’s Sicht „Albus! Albus! Ich muss sofort mit Ihnen reden!“, aufgeregt stürmte ich in das Büro des Direktors. „Nun beruhigen Sie sich doch, Minerva!“, Dumbledore lächelte freundlich und wies auf den Stuhl vor seinem Schreibtisch. „Ich möchte mich aber nicht beruhigen, Professor! Nicht solange diese… diese…Person auf die Schüler losgelassen wird! Dolores Jane Umbridge, ist das Schlimmste, was dieser Schule je widerfahren ist!“ „Ich bitte Sie, Professor!“, Dumbledore nickte mir zu, „Erinnern Sie sich daran, dass wir zweimal fast die Schule schließen mussten, weil die Kammer des Schreckens geöffnet wurde? Oder das letztes Jahr ein Todesser die Schüler für ein ganzes Jahr unterrichtete? Oder daran, dass sich Voldemort einen unserer Lehrer als – nun ja, gewissermaßen Quartier – genommen hat? Nun, ich denke Minerva, wir haben schon schlimmeres erlebt, als die erste Untersekretärin des Ministers…!“ „Nun, und ich denke dass Sie – mit Verlaub – nicht ganz auf dem Laufenden sind; Dolores hat offenbar … ungewöhnliche Methoden beim Nachsitzen von Schülern angewandt…“, erklärte ich zögerlich. „Nun denn Minerva, sprechen Sie weiter!“, ermunterte mich Albus. „Also gut“, ich holte tief Luft, „Nein. Ich denke, es ist besser, wenn Sie es sich selbst ansehen, Albus… Kommen Sie mit zum Krankenflügel zu Ms. Fery…“ „Oh ja, natürlich“, Dumbledore grinste, „Wer sonst sollte sich schon jetzt nachsitzen eingehandelt haben?“ „Nun“, ich schürzte streng die Lippen, „Vielleicht Fred und George Weasley? Oder Harry Potter?“ Albus Dumbledore gluckste und folgte mir. Normale Sicht „Sie haben Besuch“, bemerkte Madame Pomfrey äußerst schlecht gelaunt und gab dann den Blick auf meine Besucher frei. Ich hatte offen gestanden auf angenehmere Gesellschaft gehofft – Fred, George oder Sirius vielleicht – nicht jedoch auf Professor Minerva McGonagall und Schulleiter Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore. „Nun, Professor Dumbledore wollte sich gern Ihre… Überbleibsel vom Nachsitzen bei Professor Umbridge ansehen“, erklärte Professor McGonagall. „Bin ich ein Zootier?“, fragte ich genervt, „Es ist unglaublich langweilig hier. Ich will endlich wieder was Aufregendes machen!“ „Nun hören Sie mal, wie reden Sie denn!“, empörte sich die McGonagall. Dumbledore lachte: „Ich bin sicher, das auch Mr. und Mr. Weasley sich freuen werden, Sie wieder bei sich zu haben, Rose! Sirius wäre wahrscheinlich auch froh, über etwas Gesellschaft. Im Augenblick aber, ist es nicht besonders ratsam, aus diesem Bett aufzustehen, weil Sie ansonsten ganz schnell wieder hier landen werden. Wenn Sie mir also bitte behilflich sein würden: Zeigen Sie mir doch mal Ihren Arm, Rose!“ Nun, ich konnte Dumbledore’s Charme natürlich nicht widerstehen xD. Also zeigte ich ihm den Arm und auch er schnappte nach Luft: „Ich werde sofort an Cornelius schreiben!“ Damit war er verschwunden und ließ mich und Professor McGonagall alleine zurück. „Sie sind hier sicher bald draußen, Ms. Fery!“, versprach sie und verschwand… Am nächsten Tag ging ich wieder ganz normal zum Frühstückstisch und setzte mich zwischen Fred und George. „Hey Rose! Du bist wieder da! Wie ist es dir bei der alten Sabberhexe ergangen?“, wollte George wissen. „Naya… so gut, dass mir danach Madame Pomfrey auch noch den Spaß verdorben hat“, erwiderte ich. „Also geht es dir wieder gut?“, erkundigte Fred sich besorgt. „Na klar, was dachtest du denn? Ich lass mir doch von der dummen Tante nicht den Spaß verderben!“, grinste ich. „Dann ist ja gut“, die Jungs wirkten erleichtert, aber das änderte sich schon bald. Ich vernahm zwei Sekunden später hinter mir ein albernes, mädchenhaftes Räuspern und drehte mich genervt um: „Hallo, Professor! Was gibt es denn?“ „Ich habe Sie gestern in meinem Unterricht vermisst“, erklärte Umbridge honigsüß. „Ja, und ich habe Sie gestern im Krankenflügel vermisst, Professor“, konterte ich, „Ich meine, ich hatte wirklich viele Besucher, aber nur Ihr Besuch hätte meinen Aufenthalt dort wirklich bereichert!“ „Warum waren Sie denn so lange im Krankenflügel, Ms. Fery?“, fragte Umbridge. „Och, das müssen Sie schon Madame Pomfrey fragen, denn ich habe es selbst nicht ganz verstanden…“, meinte ich leichthin, „…ich persönlich hätte mich schon viel eher entlassen, nach Ihrem Unterricht, um genau zu sein, denn ich bin ja kein Masochist!“ Umbridge machte ein entsetztes Gesicht und verkündete unheilvoll: „Heute Abend, um acht Uhr in meinem Büro.“ „Das wird nicht gehen!“, ertönte eine Stimme hinter der Untersekretärin, „Ms. Fery hat da bereits einen Termin mit mir, weil Sie mal wieder ihre Hausaufgaben nicht erledigt hat…!“ Überrascht sah ich zu, wie mir Professor McGonagall half. „Dann eben morgen“, legte sich die Sabberhexe fest. „Das ist ebenfalls unmöglich“, meldete sich eine Stimme hinter den Professorinnen. Die beiden traten bei Seite und ich sah den winzigen Professor Flitwick. „Ms. Fery hat sich bei mir ebenfalls Nachsitzen eingehandelt, aufgrund ihrer katastrophalen Ergebnisse in meinem Test der letzten Woche.“ Immer mehr Lehrer kamen hinzu und schafften es, mir Umbridge bis zu den nächsten Ferien vom Leib zu halten. Wütend schritt die Sabberhexe von dannen, und besonders Professor McGonagall sah ihr triumphierend nach. „Womit habe ich denn das verdient?“, erkundigte ich mich neugierig. „Womit haben Sie Professor Umbridge verdient…?“, antwortete Professor Sprout mit einer Gegenfrage. „Ja… stimmt auch wieder“, ich grinste. Die Lehrer entfernten sich nach und nach. Zuletzt war nur noch Professor McGonagall da: „Dann heute Abend um acht bei mir.“ „Aber Professor!“, protestierte ich, „Das kann doch wohl nicht Ihr Ernst sein! Ich meine…!“ „Nein, Ms. Fery!“, meine Hauslehrerin schüttelte streng den Kopf, „was sein muss, muss sein. Sie haben sich schon wieder bei Professor Umbridge nachsitzen eingehandelt. Das kann doch wohl nicht wahr sein. Sie müssen lernen, Ihr loses Mundwerk unter Kontrolle zu kriegen. Heute Abend um acht – keine Widerrede!“ Damit war sie wieder verschwunden. Ich stöhnte. Fred meinte: „Da hast du dir ja wieder was eingehandelt!“ „Besser McGonagall als Umbridge!“, versuchte George mich aufzumuntern. Lustlos kaute ich mein Müsli. Um Punkt acht Uhr stand ich vor dem Büro der stellvertretenden Schuldirektorin. Ich klopfte. Bevor ich herein gebeten wurde, hörte ich eine bekannte Stimme sagen: „Na – immerhin zeichnet sie sich durch Pünktlichkeit aus. Seien Sie nicht so streng mit ihr, Minerva. Sie ist ein nettes Mädchen.“ Die McGonagall überhörte die freundliche Stimme und rief: „Herein!“ Ich trat ein und fand mich in einem Büro mit Professor McGonagall, Sirius und Remus wieder. Sofort musste ich an einem Tisch gegenüber von meiner Lehrerin für Verwandlung Platz nehmen. „Die Herren Sirius Black und Remus Lupin ließen sich nicht davon abbringen, Sie heute zu unterstützen“, die Professorin sah die beiden sehr streng an, „Nun, mir scheint, Sie sind nicht nur bei den jungen Herren beliebt…“ Ich überhörte die Anspielung auf meine zahllosen Verabredungen gekonnt. Ich hatte nie einen von ihnen wahrhaft geliebt; das meinten zumindest meine Freundinnen. Ich hatte keine Ahnung, ob sie die Wahrheit sagten, denn wenn, dann war ich noch nie verliebt gewesen und wusste somit gar nicht, wie sich das anfühlte. Auf jeden Fall hatte ich keinen von ihnen mit Absicht verletzt. „Nun Professor, was soll ich heute tun?“ „Ich möchte mit Ihnen reden – es ist äußerst unklug, wenn Sie sich so gegenüber der 1. Untersekretärin des Ministers verhalten – offene Feindseligkeit, dürfte Ihnen Ihr künftiges Leben nur erschweren, denn somit wird auch Fudge nicht viel von ihnen halten. Und ob es Ihnen gefällt oder nicht – Fudge ist Ihr Zaubereiminister und als solcher, kann er die Karriere der Leute nicht nur positiv beeinflussen, wenn er möchte…“ „Und?“, ich zuckte mit den Schultern, „Ich gehe mit Fred und George um einen Scherzartikelladen aufzumachen.“ „Wer kann Ihnen da Sicherheit garantieren?“, fragte die McGonagall, „Außerdem wird Molly davon sicher alles andere als begeistert sein!“ „Ach kommen Sie schon!“, Sirius sprang ungehalten auf, „Die Idee ist doch nicht schlecht – wer sagt denn, dass nichts draus wird? Wer sagt, dass Fudge für immer Zaubereiminister bleibt? Wer sagt, dass wir nicht alle morgen tot sind? Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.“ „Wie rührend“, erwiderte Professor McGonagall trocken, „Setzen Sie sich jetzt bitte wieder, Sirius?“ „Minerva“, das war Remus, der wie immer ganz ruhig war, „Geben Sie der Jugend doch mal eine Chance. Viele haben Ideen, die sich unsereins nicht mehr vorstellen kann. Wir sind fantasielos geworden. Was wären wir denn ohne die Jugend? Und was Professor Umbridge angeht – Sie selbst, bekriegen sich doch ebenfalls mit ihr. Warum lassen Sie nicht alle daran teilhaben? Der Erfolg könnte wesentlich schneller und effektiver erzielt werden.“ Remus zwinkerte. „Nun gut“, würdevoll stimmte die McGonagall zu, „Seien Sie froh, so gute Freunde zu haben, Ms. Fery! So und jetzt wollen wir doch gewiss alle miteinander noch einen Tee trinken – und ein paar Kekse essen, nicht?“ Überrascht sah ich Professor McGonagall an: „Im Ernst?“ „Natürlich!“, sagte meine Hauslehrerin kühl, „Zum Wohl.“ Ich grinste Remus und Sirius an, die dies amüsiert erwiderten. Ich nahm mir einen Keks und McGonagall schenkte uns allen Tee ein. Als das Schweigen unerträglich wurde, fragte mich Sirius: „Wie weit sind eigentlich eure Nasch- und Schwänzleckereien?“ „Bitte was?“, fragte McGonagall spitz. „Nur für den Unterricht bei der Umbridge natürlich Professor! Ja. Läuft gut, Tatze.“ Dann trat für eine Weile wieder Schweigen ein – ich wusste nicht, was ich mit meiner Lehrerin reden sollte. Remus fiel es wahrscheinlich am leichtesten: Sirius war sein bester Freund, wir verstanden uns auch gut, und die McGonagall war seine Ex-Kollegin. Aber worüber sollte er mit uns allen gleichzeitig sprechen? „Nun…“, McGonagall zuckte mit den Schultern, „Sind Sie gut auf die ZAG-Prüfungen vorbereitet?“ „Naya…“, ich zuckte mit den Schultern, „Geht so, aber ich werde wenigstens nicht die Nerven verlieren. Man geht schließlich gut gelaunt in die Prüfungen…“ Meine geschätzte Hauslehrerin seufzte. Sie hasste es wohl, dass ich nicht so nach Wissen strebte. „Jedem das Seine“, bemerkte Remus, „Minerva, man kann keinem zu seinem Glück zwingen.“ Plötzlich und ohne jegliche Vorwarnung fand ich ihn verdammt süß und ein Kribbeln strömte durch meinen Körper. Sofort wusste ich, dass ich mich in Remus Lupin verknallt hatte und ich besaß dummerweise ja diese sehr, sehr lästige Eigenschaft, immer zu sagen, was ich dachte… „Ich liebe dich Remus“, platzte ich raus, bevor ich es verhindern konnte und registrierte zu spät, dass ich gerade meinem Traumtypen meine Liebe vor meiner stellvertretenden Schulleiterin und Hauslehrerin und Remus bestem Freund, einem sehr geschwätzigen Menschen, gestanden hatte. Sirius prustete los, die McGonagall machte eine undefinierbare Miene und ich war zwar sehr verlegen, konnte aber das Verlangen ihn zu unterdrücken nicht zurück halten… Nun ja, jedenfalls küsste ich ihn leidenschaftlich und Sirius sagte: „Na du bekommst ja mal wieder eine total heiße Braut ab, die zudem nicht zimperlich ist.“ „Sirius, bitte!“, mahnte Professor McGonagall streng. Remus sah mich an und nickte dann langsam. „Was denkst du, verdammt?“, schrie ich ihn an, „Ich will endlich eine Antwort, und ich hasse es, wenn ich nicht schnell genug eine kriege, ich bin kein geduldiger Mensch, klar!“ Remus erwiderte ganz leise: „Meine liebste Rose, du wunderschöne junge Dame, ich liebe dich schon sehr lange.“ „Oh…“, machte Sirius gespielt mädchenhaft, „Ich bin dann weg, weil ich nicht so der Romantikfreak bin, ne? Viel Spaß noch!“ Damit verschwand er grinsend, ich küsste Remus und die McGonagall räusperte sich vernehmlich. Natürlich stirbt Remus nicht und zusammen werdet ihr glücklich.:) Vielen Dank fürs Lesen  Ich hoffe, dir hat deine kleine Geschichte gefallen.