Radagasts Rache - Wer ist dein Schatz in Mittelerde?

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41 Fragen - Erstellt von: Miranda HdR Freak - Entwickelt am: - 19.461 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.5 von 5.0 - 66 Stimmen - mit langer Auswertung

Und ein weiterer Test^^
Muss aber dazu sagen, dass dieser zusammen mit meiner genialen Kollegin Nici geschrieben wurde..ohne sie wäre ich niemals auf die ganzen Ideen gekommen...viel Spaß!^^

Der Ork hastete durch die dunklen Gänge des unterirdischen Tunnels. Viele Jahre verbarg sich sein Meister schon hier. Es war der Perfekte Ort: dunkel, verlassen, von der Welt vergessen. Die leichte Leder Rüstung, welche der Ork trug, gab bei jedem Schritt einen dumpfen Ton von sich. Er hätte auch einfachere Kleidung gehabt, jedoch verlieh ihm diese Rüstung ein Gefühl von Sicherheit an diesen Ort. Obgleich er wusste, dass sie keine bot, da die Wesen, welche hier hausten nicht aus Fleisch und Blut waren. Grab Unholde, so nannte man sie. Er fand, dass dieser Name viel zu harmlos klang. Dennoch passte er ganz gut, außerdem, wie sollte man ein Wesen beschreiben, bei dessen Anblick einem die Worte im Halse stecken blieben? Als er vor der schweren Türe stand, welche zu den Gemächern seines Herren führten, zwang er sich zur Ruhe und straffte seine Rüstung noch einmal, um wenigstens keinen all zu abgehetzten Eindruck zu geben. Dann betrat er den Raum. Am gegenüber liegenden Ende befand sich ein großer, schwerer Eichen Stuhl in welchem sein Herr saß. Durch seine gebeugte Haltung konnte man ihn fast für einen kränklichen alten Mann halten. Doch genau dies war die Tücke, denn man durfte nicht vergessen, dass er einer der mächtigsten Zauberer von Mittelerde war. Dereinst kannte man ihn unter dem Namen Radagast, der Vogelfreund. Doch es war unwahrscheinlich, dass es sich selbst überhaupt noch daran erinnerte. Der Ork verneigte sich beflissen“ Ihr habt nach mir gerufen, Herr?“
„In der Tat, das habe ich.“ Ein langes Schweigen erfüllte den Raum. Drohung und Verheißung gleichermaßen. „Ich habe lange auf diesen Tag gewartet.“ brach der Zauberer die Stille endlich. „Lange schon studiere ich die Sterne, warte auf die richtige Konstellation, um mein Werk endlich in seine entscheidende Phase zu führen.“ Der Ork schwieg still. Er wusste, dass es besser war den Meister aussprechen zu lassen, wenn man vorhatte länger am Leben zu bleiben. „Und heute Nacht ist es endlich so weit. Die Grenzen zwischen den Welten sind für eben diese Nacht verschwindend dünn. Sind deine Männer bereit?“
„Das sind sie, Herr“
Das Lächeln des Zauberers wurde böse. „Dann können wir also beginnen.“

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    Die Züge des Zauberers hatten sich verändert. Ein Schatten schien vor die hoch stehende Sonne zu ziehen und selbst im sonst ewig schönen Lothlórien schien sich nun das Licht zurück zu ziehen und der Dunkelheit Platz zu machen. Endlich erreichte der Weiße Zauberer die Heimstätte der Herrin Galadriel. Diese erwartete ihn bereits. Gandalf verbeugte sich tief „ tári Galadriel. Ich…“ Die Herrin brachte ihn mit einer sanften Handbewegung zum Schweigen. „ich weiß, warum du hier bist, mein alter Freund, denn ich spürte es auch. Dinge geschehen, welche nicht aufzuhalten sind, große Dinge.“ „doch zu welchem Zweck? Der Ring Krieg ist nun schon seit fast nun vier Jahren vorüber. Wer könnte dahinter stecken, und was will er damit bezwecken?“ „dass mein Freund wissen wir nicht, doch ich habe gesehen, dass es das Leben von einem der Gefährten für immer verändern wird.“ Fragend sah er sie an. „Mehr kann auch ich dir nicht sagen, dass ist alles, was mir der Spiegel verraten hat. Es wird Zeit, die alte Gemeinschaft wieder zusammen zu rufen.“ Gandalf nickte. „ich werde sofort zum König von Gondor eilen. Wenn es jemanden gibt, dessen Ruf alle folgen werden, dann dem seinen.“ Damit drehte der Zauberer sich um und verließ Lórien gen Westen.

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