Die Statistik vom Quiz

One moment in time. [HarryPotter-Lovetest]

26.06 % der User hatten die Auswertung: Du bist Lilith Shaw, eine naive, süße Hufflepuff mit weinroten Haaren, die in großen Locken bis zu deiner Schulter fallen. Deine Augen glitzern in einem schönen Braunton. Du bist recht klein, hast aber hier und da ein paar Kurven, auch wenn du ansonsten eher dünn bist. Du bist ein kleiner Sonnenschein, loyal und fleißig und auch, wenn viele anderer Meinung sind, hältst du dein Haus immer noch für das beste. Du bist muggelstämmig und auch stolz drauf, von diesem rassistischen Unfug lässt du dich nur wenig beeindrucken, auch wenn es dich ab und an auch traurig macht, immer irgendwelche Sprüche zu hören zu bekommen. Du hasst es, wenn Leute ihre Gefühle verstecken, denn du selbst willst dir immer treu bleiben und Spaß am Leben haben. -Deine erste Zugfahrt nach Hogwarts- Sowohl deine Eltern, als auch deine beiden kleinen Geschwister hatten dich begleitet, soweit es eben ging. Alle hattest du noch einmal umarmt, bevor du dich auf den Weg machtest. Im Zug angekommen wusstest du erst einmal gar nicht, wohin du überhaupt gehen solltest, entschiedest dich dann aber einfach, dich zu jemandem zu setzen. Deine erste Entscheidung war ein ziemlicher Griff ins Klo, denn empfangen wurdest du von Draco Malfoy und seinen Freunden. „Sieh an, wir haben Besuch! Wer bist du denn?“ Mit arrogantem Blick musterte der blonde Junge dich. „Lilith Shaw. Und du?“ Neugierig sahst du sie alle an. „Ich habe noch nie von einer Familie Shaw gehört. Sag, sind deine Eltern Zauberer?“ Du verneintest, was den dir noch Fremden auflachen ließ. „Du hast wirklich keine Ahnung, hm? Verzieh dich, Schlammblut!“ „Arrogante Lackaffen.“ Damit knalltest du die Tür wieder zu und konntest bloß hoffen, die nie wieder zu sehen. Dein nächster Versuch führte dich zu einem Mädchen, das ich als Ginny vorstellte. Sie war ebenfalls neu und hatte ein paar Brüder an der Schule, zu denen sie aber nicht gehen wollte. „Meinst du, wir kommen in dasselbe Haus?“, fragtest du. Ginny zuckte die Schultern. „Wäre aber schön.“, sagte sie und grinste. Es kam allerdings, wie es kommen musste und ihr wurdet getrennt. Glücklicherweise waren eure Häuser aber nicht verfeindet, wie die Gryffindors und die Slytherins. Ginny und du wurdet zu besten Freundinnen. -Dein drittes Jahr- Der Weihnachtsball stand an und bisher hatte dich nicht ein Junge angeschaut. Dabei fandest du dich selbst eigentlich recht hübsch. Helfen würde es wahrscheinlich, wenn du verliebt wärst, aber das warst du nicht, sodass du nicht einmal eine Vorliebe hattest. Wobei, Blaise Zabini- Nein, er war dein größter Feind, immerhin war er ein Freund Malfoys und er und du kamt gar nicht miteinander zurecht. Außerdem war er ein absoluter Weiberheld, sprang mit jeder ins Bett, die ihm vor die Nase kam. Nur dich übersah er immer. Um ehrlich zu sein war das nicht einmal wirklich überraschend, aber es kratzte dein Ego ein wenig an. Du machtest gerade einen Spaziergang am See, als du deinen Namen hörtest. Die Stimme kam immer näher. „Lilith!“ Sofort drehtest du dich um und zogst deine Jacke ein wenig enger um deinen Körper. „Malfoy?“ Hatte er dich eben mit deinem Vornamen angesprochen? Merkwürdig. „Würdest du mit mir zum Ball gehen?“ Du fragtest dich, ob dein Kinn bis zum Boden reichte, denn du konntest dir dich bildlich so vorstellen. Hatte Malfoy dich eben wirklich zum Ball eingeladen? Du gingst die Möglichkeiten durch. Entweder er verarschte dich oder er meinte es ernst. So oder so würdest du annehmen müssen, wenn du zum Ball wolltest, denn so wie es bisher aussah, konntest du dein Vorhaben sonst vergessen. „In Ordnung, wir treffen uns um Acht.“ Damit gingst du weiter, grinstest aber leise in dich hinein. Du würdest ihm eben einfach nicht die Möglichkeit lassen, dich zu kränken oder zu hänseln. Ganz simpel. Am Tag des Balles stecktest du dir lediglich die zwei vordersten Strähnen zurück, ansonsten fielen deine Haare in weichen Locken auf die Schulter. Du hattest ein eng anliegendes, goldenes Kleid an, das ab der Hüfte ein wenig weiter wurde und ungefähr bis zu deinen Knien ging. Dazu trugst du goldene Absatzschuhe und eine goldene Kette mit einem kleinen Rubin. Die wurde schon von Generation zu Generation in deiner Familie immer an die erstgeborene Tochter weitergegeben. Du gingst die Treppe hinab und spürtest die Blicke auf die liegen. Selbst schuld, wenn sie dich nicht einluden, dann hattest du wohl oder übel mit Malfoy gehen müssen. Nur leider war das irgendwie auch dein Pech, denn mit ihm hattest du auf gar keinen Fall hingehen wollen. „Lilith, du siehst gut aus.“ Er lächelte dich an und du nicktest dankend. Vielleicht war er ja doch gar kein so schlechter Kerl? Vielleicht würde es doch noch ein schöner Abend werden? Nur kurze Zeit später fandest du jedenfalls heraus, dass er tanzen konnte. Und küssen. -Seine Sicht- Draco küsste sie? Mir hatte es schon gereicht, als ich erfahren hatte, dass er sie zum Ball eingeladen hatte, aber küssen? Und das nur wegen des Streits zwischen mir und ihm! Warum zog er Lilith da mit hinein? Eigentlich hatte ich sie wenigstens um einen Tanz bitten wollen, aber das konnte ich nun vergessen. Sie war einfach zu naiv, warum glaubte sie ihm denn, dass er von einem Tag auf den anderen so unglaublich nett werden würde? Gut, sie war hübsch, das hatte selbst Draco sich damals schon eingestanden. Doch sie war auch muggelstämmig, ein Schlammblut, also nichts für ihn. Noch dazu eine Hufflepuff, das war für ihn fast so schlimm, als wäre sie eine Gryffindor. Ich beobachtete die beiden schon eine ganze Weile, sie hörten gar nicht mehr auf mit ihrer Knutscherei. Und das auch noch inmitten von Leuten! Dann, ganz plötzlich löste sich Draco von ihr und kam zu mir herüber. „Ich sagte doch, dass du es bereuen wirst. Vergiss sie, Zabini, sie ist ein Schlammblut. Und was Besonderes ist sie auch nicht.“ Lilith, die das alles gehört hatte, kam auf uns zu und hatte Tränen in den Augen. „Was hast du da gesagt?“ Draco drehte sich mit arrogantem Grinsen zu ihr um. „Ein langweiliges Schlammblut, auf dich können wir hier verzichten.“ Ich genoss das Geräusch, das entstand, als ihre Hand seine Wange traf. Eine einzelne Träne rann über ihre Wange und mein Herz begann zu schmerzen. „Ich hoffe, dass ihr Reinblüter irgendwann ganz verkrüppelt seid, von der Inzucht, die ihr betreibt! Schade, dass es nicht schon bei dir angefangen hat!“ Sie rauschte an uns vorbei und ich folgte ihr langsam. -Deine Sicht- Dieser verdammte Malfoy! Warum warst du auf ihn hereingefallen? Warum hattest du nicht auf dieses Fünkchen Verstand gehört, das deine Naivität noch nicht gefressen hatte? Und Zabini konntest du auch abschreiben, der lachte sich doch jetzt sowieso schon ins Fäustchen und macht mit irgendeiner Slytherin rum. Oder Ravenclaw. Oder sonst wem! Hinter dir ertönten Schritte, aber die ignoriertest du geflissentlich. Konnte dir doch egal sein, immerhin achtete hier niemand auf eine kleine Hufflepuff, die sich die Augen aus dem Kopf weinte. „Warte mal!“ Sofort bliebst du stehen und drehtest dich um. Zuerst trautest du deinen Augen kaum, da kam doch tatsächlich Blaise den Gang entlang! Und er sprach mit dir! „Was ist denn?“, fragtest du und musstest unweigerlich lächeln, was dank der Tränen ein wenig merkwürdig aussah. Er verzog das Gesicht ein wenig, als ob er Schmerzen hätte. „Das ist meine Schuld. Draco ist manchmal ein echter Mistkerl.“ Du wischtest dir die Tränen weg und schütteltest den Kopf. „Streich das manchmal weg und der Satz ist richtig. Der, dass du Schuld bist, ist aber komplett falsch, da musst du dann noch ein ‚nicht‘ dazwischensetzen.“ Er grinste kurz und kam weiter auf dich zu. „Du hast dich doch nicht in ihn verliebt?“ Normalerweise solltest du darauf nicht antworten, da ihr gerade das erste richtige Gespräch führtet und er ansonsten immer auf Malfoys Seite war, aber du warst eben eine ehrliche Haut. „Nein.“ Blaise zog die Augenbrauen in die Höhe. „Warum weinst du dann?“ Entweder kam es dir so vor oder er war tatsächlich ein wenig erleichtert. „Es ist nicht besonders schön, wenn du erst geküsst wirst und man dich dann ein widerliches Schlammblut nennt, das nun wirklich nichts Besonderes ist.“ Wieder wischtest du dir verstohlen über die Wangen. „Ich habe mich damit zum Gespött des kompletten Winterballs gemacht!“ „Nein, das Gespött wird Draco sein, wenn ich ihm morgen eine verpasse.“ Er fing an zu lachen und du stiegst mit ein. „Warum machst du das? Ich dachte Malfoy sein dein Freund?“ Und dann fing er an dir zu erklären, dass die beiden sich gestritten hatte und Draco Frust ablassen wollte. Dass es dabei um dich ging, weil Blaise dich mochte, erwähnte er dir gegenüber natürlich nicht. In den nächsten Wochen freundetet ihr euch immer weiter an und diese Freundschaft hielt über Jahre hinweg. -Dein fünftes Jahr- Du und Blaise wart noch immer befreundet, allerdings schien er es nicht besonders toll zu finden, dass du und Terry Boot zu Anfang des neuen Schuljahres ein Paar geworden wart. Zwar mochtest du Blaise auf diese ganz bestimmte Weise und eigentlich zu viel, als gut für ein vergebenes Mädchen war, aber da er dich als Frau einfach nie wahrzunehmen schien, hattest du beschlossen, dein Single-Dasein zu beenden. Dank Blaise ließ Malfoy dich allerdings in Ruhe und auch sonst keiner machte mehr irgendwelche Bemerkungen gegenüber deiner Abstammung oder deines Hauses. Du fragtest dich sowieso, warum Hufflepuff oftmals als das ‚Verlierer-Haus‘ verschrien war, deiner Meinung nach war es viel besser als all die anderen. Als du gerade wieder ein Date mit Terry hattest, kam Blaise hereingestürmt. Ihr beiden fuhrt auseinander, denn ihr wart mitten in einem Kuss versunken gewesen. Wut und Eifersucht blitzte in seinen Augen auf. „Was ist denn?“, fragtest du leise nach und lächeltest leicht. „Egal, mach nur weiter mit ihm rum. Ich wollte nicht stören.“ Und plötzlich war da unendliche Trauer in seinem Blick, als er sich umdrehte und mit gesenktem Blick aus dem Raum ging. „Terry, ich…“, fingst du an, doch er unterbrach dich. „Schon verstanden, das war’s, oder? Merkt ja ein blinder Muggel mit ‘nem …Zweig, dass du auf Zabini stehst.“ Erstaunt sahst du deinen nun wohl frisch gewordenen Ex-Freund an und nicktest leicht. „Danke, Terry.“ „Nun mach schon, bring die ‚Freunde-Masche‘.“ Er grinste ein wenig und schien es ganz gut hinzunehmen. „Wir werden Freunde bleiben, ja?“, lachtest du ihn freudig an und stürztest dann hinter Blaise her. Du hattest schon so eine Ahnung, wo er sich rumtreiben könnte. Letztendlich wurdest du nicht enttäuscht und fandest ihn auf dem Astronomieturm. Es wurde bereits dunkel und du konntest vereinzelte Sterne funkeln sehen. Vorsichtig schlichst du dich an ihn heran und hielt ihm deine Hände vor die Augen. „Wer bin ich?“, flüstertest du und musstest dich auf die Zehenspitzen stellen, um überhaupt deinen Mund in die Nähe seines Ohrs zu bekommen. Blaise wirbelte herum und blickte dich dann direkt an. „Was ist mit Boot?“ „Im Guten getrennt.“ „Und mit dir?“ „Total verliebt in einen Trottel, der es einfach nicht bemerkt.“ „Wer ist dieser Trottel?“ In diesem Augenblick fror sein Gesicht zu steifen, harten Zügen ein. Statt einer Antwort küsstest du ihn kurz. „Ich denke, das reicht als Antwort.“ Er fing an zu lächeln. „Ich will auf Nummer Sicher gehen: Ich liebe dich, mein gefühlsbedingter Trottel.“, murmeltest du und küsstest ihn wieder. Mit diesen Worten hattest du das Herz deines neuen Freundes erobert. -Die Schlacht- „Stupor!“ Du kämpftest gerade gegen einen Todesser, als Blaise auf dich zulief und zu Boden warf. Über euch fegten Gesteinsbrocken hinweg. „Das war knapp. Hättest du mich nicht gerettet, wäre ich nur noch Brei gewesen.“, lachtest du, doch Blaise fand das nicht so lustig. „Dann hätte ich Brei heiraten müssen?“, fragte er. „Ja, hättest- Moment, war das ein Heiratsantrag?“ „Wenn du ihn annimmst, war es einer.“ Der darauffolgende Kuss sagte mehr als tausend Worte. -Eure Zukunft- Ihr beiden heiratetet ein paar Monate nach der Schlacht und kurz darauf erfuhrst du, dass du schwanger warst. Heraus kam ein Mädchen namens Sara Ginevra, deren Patin Ginny wurde, mit der du befreundet bliebst. Zwei Jahre später folgte eine weitere Tochter, Callie, die ebenso wie ihre Schwester nach Slytherin kam.

19.38 % der User hatten die Auswertung: Du bist also Cecilia Rosewood, die schwarzhaarige Ravenclaw mit den besonderen Augen. Dein rechtes Auge erstrahlt nämlich in einem schönen, tiefen Blau, während in der linken Iris ein funkelndes Grasgrün mit etwas dunkleren Sprenkeln zu finden ist. Du magst deine Augen nicht, hältst sie für merkwürdig und wie für einen Freak geschaffen. Dabei machen sie dich eigentlich zu etwas Außergewöhnlichem! Deine Haare sind glatt und seidig und reichen dir bis auf die Mitte deines Rückens, deine Haut ist relativ blass. Du bist mittelgroß, schlank und sportlich, hast aber Kurven an genau den richtigen Stellen. Dein Charakter lässt sich durch Worte wie ‚schüchtern‘, ‚hilfsbereit‘, ‚misstrauisch‘ und vielen mehr beschreiben. Näheres erfährst du ja gleich. Ach, wichtig zu erwähnen wäre noch, dass du reinblütig bist, obwohl dir das eigentlich ziemlich egal ist. -Der Tag des Abschieds- „Es wird schon alles gut werden.“ Deine Mutter küsste dich auf die Stirn und lächelte dich an. Du machtest dir bereits Sorgen, wie die anderen auf dein Erscheinungsbild reagieren würden, immerhin hältst du dich selbst ja insgeheim für verflucht. „Ja, wahrscheinlich.“ Du umarmst sie noch einmal und gehst dann in den Zug. Dein Vater ist vor vielen Jahren verstorben und du kannst dich kaum noch an ihn erinnern, seitdem ist deine Mutter viel arbeiten, bekommt es aber trotzdem irgendwie hin immer für dich da zu sein. Vorsichtig und mit gesenktem Blick schleichst du den Gang hinab und wirfst dann einen Blick in ein Abteil, in dem drei andere sitzen. „Oh, Entschuldigung!“, stößt du hervor und willst eigentlich wieder gehen, als ein schwarzhaariger Junge dich zum Bleiben auffordert. Sofort setzt du dich, denn zu widersprechen traust du dich nicht. „Wie heißt du?“, fragte der Junge dich. „Cecilia Rosewood. Und ihr?“ Die drei stellten sich als Ron, Hermine und Harry heraus. „Was ist mit deinen Augen?“, fragte der andere, Ron. Du antwortetest nicht, sondern sahst weg. „Hey, das ist doch nichts Schlimmes. Das sieht besser aus als meine Narbe.“, sagte Harry und deutete auf seine Stirn. „Harry Potter? Aber deine Narbe, also ich meine… Sie ist nicht zu vergleichen mit meinen Augen!“ Daraus entstand dann auch schon eine kleine Diskussion. Alle drei wurden nach Gryffindor geschickt und waren in deinem Jahrgang. Du hingegen wurdest eine Ravenclaw. Es hätte natürlich noch schlimmer kommen können, doch letztendlich wärst du lieber bei ihnen gewesen, zwischen euch hatte sich nämlich eine Art Freundschaft entwickelt. -Dein 5. Jahr- Umbridge war mittlerweile an der Schule und du mochtest sie nicht, was wohl selbstverständlich war. Allerdings trautest du dich auch nicht, dich gegen sie aufzulehnen, wodurch sie dich auch größtenteils in Ruhe ließ. Feinde hattest du eigentlich auch nicht, wenn man von Draco Malfoy mal absah, der dich ununterbrochen triezen musste. In der Klasse herrschte gerade eine Diskussion zwischen der Kitschkröte und Harry, ob Du-weißt-schon-wer tatsächlich zurück war. Niemand mischte sich ein. „Ich glaube ihm.“, flüstertest du leise und Malfoy und Zabini, die beide leider neben dir saßen (du wusstest auch nicht genau, wie es dazu kam, Draco hatte sich einfach den leeren Platz genommen, um bessere Sprüche ablassen zu können und Blaise hatte die andere Seite genommen) starrten dich an. „Was hast du gesagt?“, zischte Malfoy dich an. „Ich glaube Harry.“ Diesmal warst du lauter und Blicke wendeten sich dir zu. Resigniert sahst du auf deine Hände, die auf deinem Schoß lagen. „Nachsitzen. Beide.“ Sie betrachtete Harry und dich mit einem grausamen Blick und du spürtest, wie Draco sich anspannte. Nach dem Unterricht trafst du Harry vor dem Büro der Kitschkröte und betratst es auch gemeinsam mit ihm. Du hattest noch nie Nachsitzen müssen, hattest noch nie irgendwelchen Ärger bekommen, warst immer eine vorbildliche Schülerin. Durch einen Satz konnte sich alles ändern. „Mr Potter, Miss Rosewood, setzen Sie sich. Und nun schreiben sie ‚Ich soll keine Lügen erzählen.‘“ Du ahntest Böses, als sie sagte, ihr solltet es so lange schreiben, bis ihr es verinnerlicht hattet. Merkwürdigerweise wurde Harry früher entlassen als du, sodass du deutlich mehr Blut vergießen musstest als er, denn schon nach dem ersten Satz spürtest du die Schmerzen an deiner Hand. Tränen flossen deine Wangen herunter, aber du machtest weiter, schreibst so klein du konntest, in der Hoffnung, es würde nicht ganz so schlimm sein. Doch dafür musstest du es auch öfter wiederholen. Es war sät, als du gehen durftest und du warst dir sicher, dass man dir die Qualen ansehen konnte. Schwarze Schlieren von Mascara zogen sich über deine Wangen, deine Hand pochte und immer wieder kamen neue Tränen nach. Du musstest furchtbar aussehen! -Seine Sicht- Cecilia wurde beim Nachsitzen bei Umbridge verurteilt, nur weil ich sie hatte auffordern müssen, es lauter zu wiederholen! Was war ich nur für ein Mistkerl. Machte mich immer über sie und ihre Augen lustig, dabei gab es an ihr nichts auszusetzen. Selbst meine Eltern wären glücklich über sie, war sie doch eine Reinblüterin! Potter hatte ich schon gesehen und ihn auch gleich gefragt, wo diese Ravenclaw denn steckte, doch er antwortete nur, dass sie noch nicht fertig sei. Auch auf seinem Gesicht spiegelte sich Sorge wieder und mir gefror für einen Augenblick das Blut in den Adern. Doch so lange konnte es ja auch nicht dauern. Mein Blick war auf Potters Hand gefallen, die blutverschmiert war. Verdammt! Ich traf Cecilia dann, als sie auf dem Büro dieses rosa Pudels kam. Wankend, mit blasser Haut und tränenbenetzten Wangen, noch dazu kam, dass ihre Hand völlig entstellt war. Als sie mich entdeckte, zuckte sie kurz zusammen. „Bitte, lass mich in Ruhe.“, flüsterte sie und wandte den Blick ab. Sie schämte sich für ihre Augen, deshalb war sie damals auch mein Opfer gewesen. Ich mochte sie, das hatte ich durch meine Worte versteckt. „Was ist passiert?“, fragte ich stattdessen nach. „Wir mussten schreiben.“ Erst jetzt erkannte ich, dass es Sätze waren. Immer wieder der gleiche Satz. Ich soll keine Lügen erzählen. „Soll ich dich du Madam Pomfrey bringen?“ Meine Stimme klang eindeutig besorgt, das hörte selbst ich. „Hör auf so nett zu sein. Du magst mich nicht, das kann ich verstehen. Meine Augen sind eben zu seltsam.“ Aus ihr brach ein unterdrücktes Schluchzen heraus und sie wirkte überrascht, als sie merkte, dass sie noch immer weinte. Sie tastete sich an der Wand entlang an mir vorbei, doch ich folgte ihr und begann sie zu stützen. „Warum?“ „Weil ich ein Idiot bin. Ich bring dich zu deinem Gemeinschaftsraum.“ -Deine Sicht- „Nein, ich will zu Harry.“ Harry und du wart so ziemlich unzertrennlich, fast so wie Bruder und Schwester. Romantische Gefühle würden niemals zwischen euch entstehen, diese Bindung allerdings würde immer bleiben. „Zu Potter?“ Du hörtest eindeutig das Missfallen in Malfoys Stimme. „Warum zu dem? Seid ihr etwa ein Paar?“ Das überraschte dich dann doch. War Draco etwa eifersüchtig? Es hörte sich zumindest danach an, doch du wolltest es nicht glauben. Der Typ hasste dich! „Nein, aber er ist die wichtigste Person hier an der Schule. Zumindest für mich.“ Wut blitzte in seinen grauen Augen auf und sein kompletter Körper spannte sich an. Hörte er daraus eine Art Liebeserklärung für Harry oder was war los? „Na dann.“ Immerhin hattest du aufgehört zu weinen. Draco hatte dich wortlos bei der fetten Dame abgesetzt und war gegangen. Harry hatte dir das Passwort genannt und du hofftest, dass es noch aktuell war. Das bestätigte sich spätestens, als du im Gemeinschaftsraum angekommen warst und alle dich anstarrten. Du blicktest sofort gen Boden und spürtest anschließend zarte Arme um dich. „Celia, ich bin so froh, dass es dir gut geht!“ Hermine wollte dich gar nicht mehr loslassen und auch Harry und Ron folgten ihrem Beispiel. Zumindest hattest du nicht wieder angefangen zu weinen. -Zwei Wochen später- Draco hatte dich gebeten, sich mit dir treffen zu können. Du hattest in letzter Zeit immer öfter nachsitzen müssen, scheinbar hatte Umbridge es auf dich abgesehen, sogar noch mehr als auf Harry. Leider hattest du auch Dracos Blicke bemerkt, dazu kam noch dieses dumme Gefühl von liebe, das sich in dir eingenistet hatte. Warum war er auch so freundlich gewesen? Warum sah er so gut aus? „Draco?“, flüstertest du, als du allein auf dem Astronomieturm standest. Erst regte sich nichts, dann erschien der Malfoy-Spross plötzlich auf der Bildfläche. „Wie geht es dir?“ Dracos Blick wurde fast schon traurig. „Den Umständen entsprechend. Warum sollte ich her kommen?“ Deine Stimme war leise und du sahst ihn nicht an. „Ich wollte dir etwas sagen.“ Stille, du trautest dich nicht etwas zu erwidern. „Nämlich, dass es mir leid tut. Es war alles nicht so gemeint. Und ich habe mich in dich verliebt.“ Du erstarrtest und gleich darauf kochte Wut in dir hoch. So selten du auch wütend wurdest, diesmal gab es wenigstens einen richtigen Grund! „Warum machst du das?“ Schlagartig wich der Zorn wieder. Du hattest wirklich Stimmungsschwankungen. „Was?“ Sichtlich verwirrt sah er dir direkt in die so von dir verachteten Augen. „Mit meinen Gefühlen spielen.“ Deine Stimme war nicht mehr als ein Flüstern und du hattest das Gefühl, dass du gleich wieder weinen würdest. „Du liebst mich doch gar nicht, das ist doch nur wieder eine Masche, um mich zu verletzen, mich zu demütigen! So, wie du es immer tust! Ja, ich liebe dich, mach dich ruhig weiter darüber lustig.“ Dann gingst du, ohne noch weiter abzuwarten. Und einen Teil deiner Schüchternheit ließt du zurück. -Die Schlacht- Du hattest dich nach Dracos Geständnis in eine Beziehung mit Terry Boot gestürzt, die allerdings daran scheiterte, dass du ihn einfach nie wirklich lieben konntest. Immer öfter wurdest du zeitweise abwesend, warst aber immer noch mit Harry, Ron und Hermine befreundet. Mittlerweile verstandest du dich aber auch mit Luna verblüffend gut. Du brachst in Tränen aus, als Voldemort Harrys Tod verkündete und nach Leuten fragte, die die Seite wechseln wollten. Ebenso wie auch Neville tratst du vor, deine Schüchternheit warfst du endgültig über Bord. „Selbst wenn Harry tot ist. Ich werde kämpfen und wenn ich dabei sterbe!“, schriest du und bemerktest dann, dass Draco ebenfalls hier war. Entweder war er gerade eben erst gekommen oder du hattest ihn schlicht und ergreifend einfach übersehen. Es war nun aber egal, denn er wollte tatsächlich überlaufen. „Draco!“ Er sah noch schlimmer aus, als nach deiner Abfuhr. Immer wieder war dir der Gedanke gekommen, ob er es vielleicht tatsächlich ernst gemeint hätte, denn auch die Hänseleien hatten aufgehört, doch du hattest einfach keine Ahnung, was du zu ihm hättest sagen sollen. Er hatte außerdem einfach aufgegeben. „Cecilia?“ Du humpeltest auf ihn zu, denn eines deiner Beine war stark angeschlagen und nahmst seine Hand. „Wenn du jetzt gehst, dann werde ich dich hassen. Noch mehr hassen als früher.“ Das waren scheinbar die falschen Worte, denn er wandte sich ab. „Das wird mein Herz nicht überstehen können. Ich liebe dich immer noch.“ Das traf. Just in diesem Moment sprang Harry auf und du sahst Draco flehentlich an. „Bitte geh nicht.“ Um euch herum entfachte der Kampf von Neuem. Draco nahm dich auf den Arm und begann zu rennen, versuchte dich in Sicherheit zu bringen. Du schmiegtest dich an ihn und hörtest ihn sagen: „Ich habe dich immer geliebt, du dumme Ravenclaw. Und deine Augen auch.“ -Eure Zukunft- Draco wurde noch während der Schlacht zu deinem Verlobten und heiratetet zwei Monate danach. Mit Harry, Ron und Hermine hieltst du engen Kontakt, ebenso wie zu Luna. Scorpius war euer erster Sohn, der nach Slytherin kam, ebenso wie sein Vater. Sein kleiner Bruder Alastair kam nach Ravenclaw, während die jüngste Tochter Rosalind dem Beispiel ihres ältesten Bruders und des Vaters folgte. Dracos Eltern hatten mit dir keinerlei Probleme, da du immerhin eine Reinblüterin bist, diesen Gedanken wolltest du aber nie an deine Kinder weitergeben, deiner Meinung nach ist jedes Blut rot.

30.47 % der User hatten die Auswertung: Dein Name lautet Audrey White und voller Stolz darfst du verkünden, dass du eine waschechte, reinblütige Slytherin bist, wie sie im Buche steht. Du hast wallendes, goldblondes Haar, das sich in den Spitzen beginnt zu kräuseln und dir somit leichte Locken verleiht. Deine Augen vereinen die Farben blau und grün in sich, als hätten sie einen stetigen Wettstreit. Alles in Allem bist du wirklich zufrieden mit dir, nur wünschst du dir manchmal, ein paar Zentimeter größer zu sein, damit deine tolle Figur besser betont werden würde. Du bist zwar nicht klein, doch auch längst nicht groß genug, um in der Muggelwelt als Model durchstarten zu können – nicht, dass du das überhaupt wolltest, aber es geht ums Prinzip. Du bist überraschend temperamentvoll und dich selbst stört diese Eigenschaft. Allerdings bist du mindestens genau so loyal, offenherzig, rassistisch und eine gute Schauspielerin, um alles irgendwie zu deinem Vorteil zu wenden. Warum du dein Temperament nicht magst? Nun, lies deine Geschichte! -Dein elfter Geburtstag- Du und deine Eltern saßt gerade am Frühstückstisch, als ein einzelner Brief direkt auf deinem Teller landete. Zum Glück war der noch nicht benutzt worden, doch das hattest du sowieso nicht vorgehabt, viel zu aufgeregt warst du, ob dein Brief kommen würde. Du nahmst dein wohl bestes Geburtstagsgeschenk aller Zeiten an dich und öffnetest ihn ehrfürchtig, deine Augen flogen von Zeile zu Zeile. „Ich bin angenommen! Ich gehe nach Hogwarts!“ Keiner deiner Eltern sagte etwas dazu, sie beglückwünschten dich nicht, waren nicht Stolz. Oder zumindest zeigten sie das nicht. Doch mitnehmen tat dich das schon lange nicht mehr, du nahmst sie ja sogar als Vorbilder! Wer stark und unnahbar nach außen hin war, konnte Ruhm, Ehre, Macht, Geld und eine Familie mit reinem Blut haben. Andere, wie die Weasleys, waren Blutsverräter bis zum Geht-nicht-mehr. Auch das hatte sich fest in dir verankert. Jedenfalls wurden dir gegen Nachmittag die Geschenke überreicht, dann ging deine Mutter mit Freundinnen los, dein Vater verschanzte sich im Arbeitszimmer. Und du? Ja, du hast dir selbst einen schönen Geburtstag gewünscht. -In der Großen Halle, du bist gerade angekommen- Du warst begeistert, schlicht und ergreifend begeistert. Das zeigest du aber nicht. Während deiner Zugfahrt hast du dich mit irgendeiner Pansy unterhalten, wäre sie nicht reinblütig, wärst du ihr an die Gurgel gegangen. Ja, du bist temperamentvoll, auch wenn du versuchst es zu unterdrücken. So wäre es allerdings schade um das schöne Blut gewesen, die Reinblüter waren einfach zu selten geworden. „Audrey White!“ Du liefst nach vorne und liest die Blicke der anderen über dich ergehen, die dich aus einer Mischung aus Interesse und Langeweile anstarrten. Du wusstest nicht mal, wie man diese beiden Unterschiede in einem Blick vereinen konnte. Der Hut wurde dir auf dein Haar gesetzt und es dauerte keine zehn Sekunden, da war es schon entschieden. „Es ist selten, dass es mir so leicht fällt, jemanden einzuteilen, aber du bist eindeutig eine SLYTHERIN!“ Der entsprechende Tisch jubelte und zu setztest dich neben Pansy Parkinson. Schon wieder. Dich, die Schönheit schlechthin, hatte dieses Haus wohl auch redlich verdient. -Drittes Jahr- Der Weihnachtsball stand vor der Tür und bisher hatten dich die verschiedensten Jungen gefragt. Leider hatten sie alle eines gemeinsam: Sie fragten dich, ohne sich irgendwelche Mühe zu machen. Beispielsweise hatte Marcus Flint dich am Morgen angesprochen, als du durch Zufall neben ihm beim Frühstück saßt. Du hattest abgelehnt, denn wer dich zwischen zwei Scheiben Brot fragt, hat auch kein ernsthaftes Interesse an dir, sondern nur an deinem Aussehen. Auch ein paar aus anderen Häusern hatten dich gefragt und die waren wenigstens taktvoll genug gewesen, um mit dir allein zu sprechen, doch reines Blut hatten sie nicht. Das war ihr größtes Pech und Schuld waren ihre egoistischen Eltern. „Audrey? Gehst du mit mir zum Ball?“ Gerade standest du an eine Wand gelehnt in einem Flur und dachtest nach, wie du an ein geeignetes Date kommen solltest, als ein muggelstämmiger Hufflepuff dich und deine Gedankengänge unterbrach. Er sah schüchtern aus und hielt den Blick gesenkt, aber das hielt dich nicht davon ab, ihm deine Meinung ins Gesicht zu pfeffern. „Mit einem Schlammblut? Nein, tut mir leid, aber das gestatten weder meine Eltern, noch mein Stolz. Ganz zu schweigen von meinen Lungen und meinem Blut, dass durch deine Nähe stark in Mitleidenschaft gezogen werden würde. Zisch ab und versuch dein Glück bei einer anderen, die einen Dreck auf gute Erziehung und den Erhalt der wahren Zaubererfamilien gibt.“ Zugegeben, das war ein bisschen hart, doch anders verstanden sie es doch nicht! „Hey, White! Was soll das?“ Harry Potter, der selbsternannte Held von Hogwarts musste sich mal wieder einmischen. „Misch dich hier nicht ein, Potter. Ich will meine Ruhe haben und nicht von deinem Gestank genervt werden.“ Daraufhin machte dieser Typ sich tatsächlich größer, als er eigentlich war und kam dir näher. Er packte dich an deinen Oberarmen und mit deinen Absätzen wart ihr sogar ungefähr gleich groß, sodass ihr euch genau in die Augen sehen konntet. In dir kochte Wut hoch. „Fass mich nicht an!“, fauchtest du und versuchtest dich loszureißen. Der Hufflepuff war mittlerweile verpufft. Haha. „Überleg dir, was du sagst, irgendwann wirst du es sonst bereuen. Ihr ganzen Slytherins werdet es bereuen, einen solchen Charakter zu haben.“ Auch in Harrys Augen konntest du deutliche Verachtung erkennen. Na, das beruhte doch mal auf Gegenseitigkeit. „Oh, hast du mir da gerade etwa gedroht?“, fuhrst du auf. Er ließ von dir ab und verschwand, ohne ein weiteres Wort zu sagen. An deinen Oberarm würden in den nächsten Tagen wohl blaue Flecken zum Vorschein kommen, die würdest du vielleicht noch zu deinem Vorteil nutzen können. -Zeitsprung- Seit diesem Vorfall waren drei Tage vergangen und tatsächlich erkannte man deutlich gewisse Spuren. Sein Griff hatte wehgetan, doch normalerweise warst du hart im Nehmen und schertest dich nicht um solche Verletzungen, solange sie verdeckt werden konnten. Ein Date hattest du zwar immer noch nicht, dafür konntest du aber zeigen, dass der kleine Harry gar nicht so ein lieber Junge war. Du würdest kein großes Trara machen, die Male aber an die frische Luft lassen. Außerdem würde sich das mit dem Date heute noch ändern, aber das konntest du ja nicht wissen. Der Unterricht war vorbei und du hattest vor zum See zu gehen. Es war eigentlich nicht viel los am See, besonders nicht im Winter, aber heute wartete da jemand auf dich. „Was willst du, Weasley?“ Es gab keinen Zweifel daran, dass er mit dir reden wollte, denn sonst war niemand zu sehen. „Dich fragen, ob du mit mir hin gehst.“ „Wohin?“ „Zum Weihnachtsball, was hast du denn gedacht?“ „Warum sollte ich mit dir hingehen? Und warum fragst du gerade mich, weder wir, noch unsere Familien können sich leiden. Von unseren Häusern fange ich gar nicht erst an.“ Die feinen blonden Härchen an deinen Armen stellten dich auf, als eine kühle Brise über euch hinwegfegte. Natürlich hattest du keine Jacke mitgenommen, sonst wären die blauen Flecken ja nicht zu sehen gewesen. „Ich nehme es dir nicht übel, dass du so bist, wie du bist. Familie färbt ab. Ich bin der Gute und du…eben nicht. Aber das kann sich noch ändern.“ Er runzelte die Stirn. „Was ist da passiert?“ Du schnapptest nach Luft, um deine Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Wie unverschämt dieser Fred war! Oder war es George? Er wollte dir etwas von Familie erzählen? Du warst nicht die Blutsverräterin! „Potter ist passiert. Ich habe eine Absage verteilt, da meinte dieser verwachsene Retter aller Lebewesen sich einmischen zu müssen.“, knurrtest du leise. „Und ist dir schon mal in den Sinn gekommen, dass eine jede Familie aus Slytherin meint, ihr wärt dir bösen Blutsverräter?“ „Harry?“ Er sah ziemlich erstaunt aus, ging aber nicht weiter darauf ein, sondern reichte dir stattdessen seine Jacke. „Wir sind wenigstens nicht von Geld und rassistischem Unsinn besessen, meine Liebe. Also, gehst du mit mir hin?“ Der Weihnachtsball war bald und das wurde dir nun wieder ins Gedächtnis gerufen. Jetzt oder irgendein Schlammblut abbekommen, denn du wolltest unbedingt auf diesen Ball! „In Ordnung, aber mach dir keine falschen Hoffnungen, Weasley!“ Er lachte und du zogst dir seine Jacke an, an der immerhin kein Geruch von unreinem Blut klebte. Dafür hattest du das Gefühl, dass nun ‚Blutsverräterin‘ auf deiner Stirn stand. „Bitte, nenn mich Fred.“ Er sah sie mit einem Lachen an und verwirrt musstest du feststellen, dass er trotz aller Beleidigungen immer freundlich zu dir gewesen war. „Blamier mich nicht, Fred.“ Du warfst ihm einen warnenden Blick zu. „Wir treffen uns vor der Großen Halle.“ Damit ließt du ihn stehen, nahmst seine Jacke aber mit. -Seine Sicht- Ich hatte also tatsächlich eine Verabredung mit der schönsten, arrogantesten und gemeinsten Slytherin ganz Hogwarts. Doch ich war mir ganz sicher, dass in ihr mehr steckte, als sie es zeigte. George glaubte das nicht, das war eines der wenigen Themen, in denen wir uns uneinig waren. Ich allerdings war glücklich und zeigte das auch. Ich hatte schon seit ein paar Monaten ein Auge auf Audrey geworfen, aber es bot sich nie eine Gelegenheit, mich ihr zu nähern. Um ehrlich zu sein hatte ich sogar das Gefühl, dass mein Herz nur für sie schlug. Unheimlich. Immer wenn George und ich sie zufällig trafen machte er Witze, über die ich zwar halbherzig lachte, aber keinesfalls komisch fand. Noch unheimlicher, denn mein Bruder war wohl der begabteste Witzereißer, den ich kannte. Abgesehen von mir natürlich. Der Abend des Balls war gekommen und ich wartete an unserem vereinbarten Treffpunkt. Und wartete und wartete. Wahrscheinlich waren es gerade mal ein paar Minuten, die sie sich zusätzlich nahm, mir kam es aber mehr wie Stunden vor. Endlich erschien sie, stolzierte auf mich zu, sah sich allerdings ein bisschen nervös um. Sie war das schönste Mädchen, dass ich je gesehen hatte. Die blonden Locken hatte sie locker hochgesteckt und ihr Kleid schimmerte in einem matten Grünton. Es reichte ihr knapp bis zu den Knöcheln und lenkte meinen Blick auf ein paar silberne Sandaletten mit Absatz. Unglaublich, dass ich auf solche Details achtete. „Das alles etwa extra für mich, Miss White?“ Ich hielt ihr meinen Arm hin und sie hakte sich unter. „Träum weiter, Weasley. Du bist lediglich das kleinere Übel, ich hatte letztendlich nur noch die Wahl zwischen Schlammblütern und dir. Außerdem war das das einzige Kleid, was dir gerecht werden konnte.“ Ich grinste und zwinkerte ihr zu, weil ich ihr nicht glaubte. „Es war nämlich das Billigste.“ Das allerdings ließ mein Grinsen nur noch wachsen, was ihr so gar nicht zu passen schien. -Deine Sicht- Fred war zwar ein Gentleman, aber du fragtest dich, was er sich von diesem Abend erhoffte. Doch wohl etwa nichts Ernstes? Den Eröffnungstanz hattet ihr verpasst, aber das kam dir gerade recht. Wer wollte denn auch schon jemandem beim Tanzen zusehen? Du jedenfalls nicht. „Darf ich bitten?“, fragte Fred dich und du nahmst zögerlich seine Hand. Hoffentlich dachte niemand etwas Falsches, denn das Gerücht einer Liebschaft mit einem Blutsverräter würde schwer auszumerzen sein. Zu seinem Glück konnte dein Partner tanzen, ansonsten hättest du ihn wohl auch einfach stehen lassen. Du und Fred habt lange getanzt und wurdet nur durch Flint gestört, der abklatschen wollte. „Du mit dem Blutsverräter? Dafür hast du mich abserviert?“ Es ging vielen anders, aber du mochtest ihn wirklich nicht. Nicht nur, dass er dich als Trophäe wollte, sondern auch, dass er- Wolltest du gerade wirklich denken, dass dich sein rassistisches Verhalten störte? Du warst doch selbst so! „Danke, Flint, aber im Gegensatz zu dir, hat er sich nicht den Mund vollgestopft, als er mich gefragt hat. Hättest du das nicht gemacht, hätte ich dich vielleicht sogar verstanden und zugesagt.“ Du lächeltest ihn an, als er nach deiner Hand griff und versuchtest dich von ihm zu lösen. Schließlich griff Fred ein. „Hey, wenn du nicht den Rest des Abends heulend in einer Ecke verbringen willst, machst du dich auf den Weg zum anderen Ende der Halle.“, zischte er. Flint ließ dich zwar los, allerdings zettelte er nun Streit mit Weasley an. Oh, welch wunderschöner Abend! Du verließt ohne ein weiteres Wort den Ball und gingst schlafen. In den darauffolgenden Tagen versuchte Fred mit dir Kontakt aufzunehmen, doch du ignoriertest ihn, was dein Herz schwerer werden ließ. Es half nichts, es zu verleugnen, also gestandest du dir ein, dass du dich in diesen elenden Blutsverräter verliebt hattest. An nur einem Abend! Er brachte dich zum Lachen, obwohl du nicht Lachen wolltest. Er verstand dich, obwohl du nichts verstanden werden wolltest. Er wusste, was du brauchtest, ohne, dass du es selbst wusstest. Und er war ein Weasley. Auch Fred sah von Tag zu Tag schlechter aus, so vergingen ganze Jahre. Einmal hattest du ihn begrüßt, ganz aus Reflex, da hatte sich dann ein Grinsen auf seine Lippen gestohlen und er hatte dich zum Reden gezwungen. „Warum gehst du mir aus dem Weg?“ „Weil du ein Weasley bist! Ich darf nichts mit dir zu tun haben, selbst wenn ich es wollte!“ „Und, willst du es denn eigentlich? Wenn du mal von der Etikette absiehst?“ Bevor du dich bremsen konntest, sagtest du die Wahrheit. „Ja.“ Er küsste dich, ganz schnell nur und verschwand. Wieder herrschte Funkstille. Zu Zeiten Umbridges begannst du dich ein wenig zu ändern. Du legtest deinen Rassismus ab und versuchtest dich langsam mit Potter zu verstehen. Du tratst der DA bei, allerdings heimlich. Wenn die anderen Slytherins dabei waren wurdest du wieder zur alten Audrey White. Freds und Georges Abgang nahmst du zur Kenntnis und obwohl dein Herz in tausend Stücke zersprang, weintest du nicht eine Träne. Die Schlacht veränderte aber alles. Du ranntest durch das Schloss und kämpftest gegen die Todesser. Du hattest dich nun ganz klar gegen deine Eltern und Voldemort gestellt, alles andere hättest du mit dir selbst nie vereinbaren können. Als Harry verstarb und sowohl du, als auch Draco die Seiten wechseln solltet, tratet ihr beide ein paar Schritte vor. (Draco war so ziemlich dein bester Freund geworden.) „Ich gehe nicht.“, flüsterst du ihm zu und drücktest seine Hand. Erschrocken sah er dich an. „Nicht?“ „Nein. Ich kämpfe weiter und wenn ich dabei draufgehe.“ Dank dieser Worte ließ sich Draco mitziehen, als du wieder zurückgingst. Du stelltest dich allerdings an vorderste Front, da dein Herz ohne Fred sowieso nicht dabei war. Ohne ihn gab es kein dich, also war es dir schon seit Jahren egal, ob du starbst. Es ging alles furchtbar schnell, als die Schlacht von Neuem entfachte. Du ranntest durch das Schloss, kämpftest gegen Todesser und entdecktest ein von dir geliebtes Gesicht. Fred. Nur leider drohte die Decke genau auf ihn zu stürzen. „Fred!“, riefst du aus und er drehte sich schwungvoll um. Du schriest noch einmal seinen Namen und er bewegte sich gerade rechtzeitig von dort weg. Um ein Haar wäre er tot gewesen! Du stürztest dich in seine Arme. „Du lebst.“, flüsterte er und strich dir über deine zerzausten Locken. Du nicktest an seine Brust gedrückt. „Ich liebe dich. Verzeih mir, verzeih mir, bitte!“ Dein Griff verstärkte sich. „Ich dich auch, Audrey. Und ich wusste, dass du deine Meinung irgendwann ändern würdest. In dir steckt eben auch eine Blutsverräterin.“ Er lachte schallend und du stiegst mit ein. Er hatte also seit dem Kuss auf dich gewartet. -Eure Zukunft- Molly war unglaublich glücklich und dankbar gewesen, als sie gehört hatte, dass du ihren Sohn gerettet hattest. Ihr bekamt gleich drei Kinder auf einmal und als dein Freund davon erfuhr, machte er dir einen Heiratsantrag. Ihr heiratetet, als die Kinder ein halbes Jahr alt wurden. Zwei Jungen und ein Mädchen mit den Namen Ethan, Luke und Esther. Die beiden Jungen kommen das Gryffindor, während eure Tochter Ravenclaw zugeteilt wird. Du arbeitest mit deinem Mann in seinem Laden.

24.09 % der User hatten die Auswertung: Glückwunsch, du hast mein Lieblingsprofil erwischt! Dein Name lautet Felice McCarthy und du bist eine ehemalige Gryffindor. Du beendetest dein siebtes Schuljahr in Harrys drittem und bist ein Halbblut (deine Mutter war ein Muggel). Dein äußeres Erscheinungsbild ist attraktiv: Du hast braune Locken, die ungefähr bis zu deinen Schulterblättern gehen und graublaue Augen. Du bist normal groß und schlank. Dein Charakter war früher mal frech, mutig und aufgeweckt, doch seit dem Tod deiner Eltern und deines großen Bruders durch ein paar Todesser hast du dich verschlossen und bist kühl geworden. Ab und zu hast du den ein oder anderen Liebhaber, du willst aber nichts Festes, da du Angst hast, dass dir wieder jemand genommen wird. -Dein neues Zuhause- Ein wenig verloren gingst du umher und sahst dich um. Hier würde es dir gefallen, wenn du dich erst mal eingelebt hättest, da warst du dir sicher. Nur wann würde das sein? Du fühltest dich schon lange nicht mehr irgendwo Zuhause, nicht seitdem deine komplette Familie in deinem fünften Schuljahr ausgelöscht wurde. Dies hier sollte ein Neuanfang werden, ein Neuanfang ganz weit weg von jeglichen Erinnerungen. „Du musst der Neuzugang sein, oder?“ Eine männliche Stimme ließ dich herumfahren und dein Herz vor Schreck einen Moment lang aussetzen. Du warst schon lang nicht mehr überrascht worden. Plötzlich fühltest du dich wieder ein wenig lebendiger und wurdest in deiner Entscheidung hierher zu kommen bestärkt. Ansatzweise huschte ein Lächeln über deine Lippen, ehe du wieder ernst wurdest und ihn betrachtetest. Er war ein Stück größer als du, hatte rotes Haar und eine Narbe am Arm. Alles in allem erinnerte er dich an die Weasleys, die du kennengelernt hattest. „Ja, ich bin Felice McCarthy.“ Du strecktest ihm deine Hand entgegen, die er sogleich ergriff. Seine Hand war warm und sein Griff fest und irgendwie beschützend. Unsinnig, dass du dachtest, du könntest das alles an einem Händedruck erkennen. „Charlie Weasley, freut mich.“ Er lächelte dich strahlend an, du allerdings blicktest in eine andere Richtung. Sein Blick war dir einfach zu freundlich und nett. In den darauffolgenden Tagen versuchte Charlie so viel wie möglich über dich herauszufinden, doch du wichst ihm immer aus. Irgendwann gab er auf, auch wenn er immer wieder durch Bemerkungen in ein Fettnäpfchen trat, wie wenn er zum Beispiel von seiner Vergangenheit schwärmte. Du zucktest dann immer ein wenig zusammen, es war also klar, dass du in letzter Zeit keine so fröhlichen Erlebnisse hattest. Ab und zu hattest du ein paar Bettgeschichten, allerdings nichts Ernstes. Immer wenn du dich aus einem Zelt schlichst, das dir nicht gehörte und er dich dabei erwischte, wurde seine Stimmung ein wenig schlechter, auch wenn du nichts verstandest, warum. Eines Tages kam seine Familie vorbei. Da du normalerweise den ganzen Tag mit Charlie zusammen verbrachtest, wunderte es ihn sehr, als du einfach davon gingst, aber eine heile Welt konntest du einfach nicht ertragen. Zu deinem Pech waren aber auch die Zwillinge dabei, die so ziemlich alles über dich wussten, weil sie zu dir ein ganz gutes Verhältnis hatten. Jedenfalls bis zu deinem Absturz. Es war also klar, dass sie es Charlie erzählen würden. -Seine Sicht- Ich war wirklich überrascht, als Felice so plötzlich die Flucht ergriff. Ohne ein Wort war sie verschwunden, als meine Familie auftauchte, dabei hatte Mum sie gerade umarmen wollten. Ich wurde manchmal einfach nicht schlau aus ihr. „Sie ist ein bisschen scheu.“, versuchte ich zu erklären, auch wenn jeder hier wohl wusste, dass ich log. „Scheu? Sie ist total…“ „…traumatisiert, Bruder. Weißt du denn…“ „…gar nichts? Sie kann mit Familie nicht umgehen, seit…“ „…ihre ins Gras gebissen hat. Ermordet von irgendwelchen Todessern.“ Fred und George starrten mich an und sahen auf einen Punkt hinter mir. „Sie ist immer noch so heiß wie früher.“, schlossen beide dann gemeinsam und grinsten um die Wette. Das war also der Grund. Verständlich, dass sie meinen Fragen auswich und es hasste, wenn ich von früher sprach. „Ach, das arme Mädchen! Charlie, rede mit ihr und hol sie zurück, sie braucht eine Familie! Sie ist doch noch so jung!“, rief meine Mutter aus und sah mich besorgt an. Ich nickte leicht und machte mich auf den Weg. „Felice?“ Ich sprach leise, doch sie hörte mich trotzdem. Sie hatte gerade einen Drachen beobachtet und wandte sich nun zu mir um. „Hm?“ Ihre Augen zeigten keinerlei Regung. „Komm mit zurück. Ich weiß, was passiert ist und es ist nicht gut, das alles in sich hinein zu fressen.“ Schmerz war auf ihrem Gesicht zu erkennen, die erste richtige Gefühlsregung, wenn man von ihrem gelegentlich kalten Lächeln mal absah. „Fred und George, huh? Nein, ich verzichte. Ich brauche niemanden.“ Mein Herz zog sich für einen Augenblick lang zusammen. „Meine Mum würde sich freuen, wenn du ein Teil unserer Familie werden könntest.“, erwiderte ich sanft. Augenblicklich zuckte sie zurück. „Teil deiner Familie? Ich hatte eine Familie, ich brauche keine neue! Ich will keine Bindungen, ich will keine Freunde, ich will einfach nur weitermachen! Irgendwann geht das alles hier schon zu Ende und bis dahin mache ich meinen Job!“ Sie schrie schon fast, doch ich hörte keine richtige Wut aus ihren Worten heraus. Sie war laut, aber ohne Gefühl. Und schon wieder hatte ich sie verletzt. „So war das nicht gemeint, Felice.“ „Aber du hast es gesagt. Halt dich aus dem Trümmern meines Lebens raus, wenn du nicht sterben willst. Denn das tun irgendwann alle.“ Sie drehte sich weg und ich konnte nichts tun, als ihr nachzusehen. -Deine Sicht- Was bildete er sich überhaupt ein? Dachte er, er könnte dich verstehen? Das konnte niemand, denn manchmal verstandest du dich selbst ja nicht einmal! Charlie hatte es keinesfalls böse gemeint, ganz gewiss nicht, doch er hatte das Feingefühl eines Eisklotzes. Welch Ironie, warst du doch die, die keine Gefühle zuließ. Die Tage vergingen und zu allem Überfluss hatte die Familie Weasley sich noch immer nicht verabschiedet. Du hattest also nur bedingte Möglichkeiten, dich zu verstecken, denn so viele rothaarige Leute auf einmal verteilten sich gern über das komplette Reservat. Du hattest deine Rechnung aber ohne die Weasley-Zwillinge gemacht, die dich selbst nach einem Schäferstündchen mit einem Kollegen in dessen Zelt fanden. Nackt. „Stören wir dich…“ „…etwa gerade bei irgendwas Bestimmten?“ Sie grinsten, wurden aber rot, als sie ihre Blicke wandern ließen. Die Decke bedeckte gerade mal deinen Schoß, da blieb noch genug Raum für die Augen zwei pubertierender Teenager. „Bin gerade fertig geworden, ihr seid zu spät.“, erwidertest du kalt und machtest keinerlei Anstalten dich zuzudecken. Stattdessen standest du sogar noch auf und begannst in aller Seelenruhe dich wieder anzuziehen. Den beiden schienen die Augen aus dem Kopf zu fallen. „Also läuft da nichts…“ „…zwischen Charlie und dir?“, fragten die beiden weiter. Du ziehst beide Augenbrauen in die Höhe, um deine Verwunderung zu verdeutlichen. Wenn schon Gefühle da sind, dann auch zeigen. Würdest du weinen müssen, würdest du auch das zeigen. Nur war da eigentlich nie etwas. „Nein.“ „Aber du…“ „…magst ihn doch, oder nicht?“ „Ihr geht mir auf die Nerven. Wenn ihr euren großen Bruder verkuppeln wollt, seid ihr bei mir an der falschen Adresse, ich bin nicht auf Bindungen aus. Wer mich mag, stirbt. Wen ich mag, der stirbt genauso. Also versucht es gar nicht erst, klar?“ Du drehtest dich weg und spürtest, wie dein Herz sich ein wenig zusammenzog. Was war das denn schon wieder? Du hattest immerhin Unterwäsche an, als Charlie unangekündigt das Zelt betrat. Er bemerkte dich erst gar nicht, da du in der vorderen Ecke standest, sondern erkannte nur die Zwillinge. „Was macht ihr hier drinnen? Das Zelt gehört Mitch, also raus hier!“, fuhr er die beiden an und wandte sich wieder zum Gehen. Doch dann erblickte er dich. „Felice? Was machst du-“ Dann verstand er. „Wonach sieht es denn aus? Ich hatte meinen Spaß.“ Du zogst dich zu Ende an und Charlie sah aus, als hättest du ihm mitten ins Gesicht geschlagen. Er hatte etwas von einem verletzten Welpen. „Du brauchst nicht so zu gucken, ich habe nicht vor zu heiraten, Kinder zu bekommen und glücklich bis an mein Lebensende zu sein.“ Die Zwillinge schlichen sich gerade heraus und ließen dich und ihren Bruder allein. „Was denn sonst?“, fragte er dich düster. „Zu sterben, bis es so weit kommen kann. Im Kampf gegen Du-weißt-schon-wen, oder auch einfach nur Voldemort.“ Fassungslos sah er dich an. „Meinst du nicht, dass es reicht? Deine Familie will dich so bestimmt nicht sehen.“ „Kann doch nicht jeder so eine heile Welt haben, wie du.“ Federleicht berührten seine Hände deine Wange und du spürtest, wie etwas in die brach, einfach zersprang. Charlies Blick war voll von Mitgefühl, aber auch Verständnis und…Liebe? Du sahst ihn mit großen Augen an und wusstest, dass er dich mit deinen Worten verletzen würde, wenn auch unabsichtlich. Du wusstest, dass deine Aktion mit Mitch ihm ebenso, wenn nicht noch mehr wehgetan hätte wie dir seine nächsten Worte. Er würde die Wunden wieder aufreißen und du würdest weinen müssen. Und das würde ihn noch mehr verletzen. Du warst nicht auf den Kopf gefallen und wusstest, dass er dich liebte. Und es war nicht so, dass du ihn nicht moch- Die Eisschicht! Die Eisschicht war zersprungen! Der schützende Kokon, der sich um dein Herz gelegt hatte, er war zu Bruch gegangen! Tränen stiegen dir bereits in die Augen und somit tatest du das einzige, was dir noch übrig blieb, um ihn zu stoppen: Du küsstest ihn. Doch in dem Moment, in dem sich eure Lippen berührten, floss die salzige Flüssigkeit über. Überrascht und völlig überfordert löste sich Charlie von dir und starrte dich an, du drehtest dich allerdings weg. „Felice?“ Du sagtest nichts und gabst alles, damit deine Schultern nicht bebten. „Weinst du?“ Du erstarrtest, warst nicht fähig zu sprechen, also schütteltest du nur den Kopf. „Du lügst.“, murmelte er sanft und trat erneut vor dich. Er wollte dir dir die Tränen wegstreichen, aber du zucktest zusammen, sodass er innehielt, bevor er die letzten Zentimeter überbrückte. „Nicht, ich brauche-“ „Doch, brauchst du.“ Erneut küsstet ihr euch, doch diesmal spürtest du ein Kribbeln, das sich in deinem Körper ausbreitete. Das Kribbeln. „Ich liebe dich, Felice.“ Du nicktest. -Eure Zukunft- Es dauerte noch eine Weile, bevor auch du ihm deine Liebe schwören konntest, doch er war geduldig. Natürlich wurdest du herzlich in der Familie aufgenommen und du halfst George über den Verlust von Fred hinweg, indem du ihn oft besuchtest. Allgemein wurdest du mit der Zeit offener und immer mehr wie früher, sodass du auch den Heiratsantrag, der dir auf Molly Weasleys Geburtstag gemacht wurde, annahmst. Euer Glück wurde allerdings erst mit eurer Tochter Cheryl-Ann perfekt, die auch euer einziges Kind blieb und nach Hufflepuff kam.

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