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Die Statistik vom Quiz

Dein Leben in und außerhalb von Hogwarts

29.26 % der User hatten die Auswertung: Name: Samantha Valentine Spitzname: Sam Augenfarbe: Grün Haarfarbe: Blond Größe: 1,65 Alter: 18 Job: Angestellte bei Gringotts ~Seine Sicht~ Wir waren gerade an unserem Laden angekommen, wir waren aus Hogwarts getürmt und hatten Umbridge so richtig die Hölle heiß gemacht, alles in allem ein würdiger Abschluss. Jetzt hatten wir erst einmal damit zu tun unsere Wohnung und unseren Laden auf Vordermann zu bringen. Alles verlief ohne weitere Probleme und nach drei Tagen war alles Perfekt und Kunden hatten wir mehr als genug. Es war wieder ein Arbeitsreicher Tag gewesen und jetzt saß ich vor unserem Fernseher und versuchte ihn zum Laufen zu bringen, ich wollte unbedingt Muggelfernseh sehen! Fred kam aus der Küche und setzte sich auf das Sofa. "Wusstest du das wir einen Nachbarn haben? Über uns". Ich nickte, mit den Gedanken ganz beim Fernseher. " Der Makler hat mal so was erzählt". " Ja stimmt...ich war heute oben und hab nachgeguckt". " Und haben wir das Glück mit einer hübschen jungen Frau zusammen zu leben? Am besten Blond". " Tut mir Leid deine Träumereien zu zerstören aber es war niemand da...ich hab nur den Namen gelesen", lachte Fred. Ich musste wirklich einen etwas geistesabwesenden Gesichtsausdruck angenommen haben. " Und wie ist der Name?". " Sam Valentine", antwortete Fred. Ich stöhnte genervt auf " Verdammt. Also keine hübsche Frau". " Oh man George du bist manchmal echt anstrengend! Der Name ist doch jetzt viel epochaler", belehrte mich Fred. " Wieso?", fragte ich natürlich ganz scharfsinnig. " V-A-L-E-N-T-I-N-E.....na klingelst?", beugte sich Fred vor. Und jetzt klingelte es wirklich bei mir, Dad hatte mal diesen Namen erwähnt. " Oh na klar...ein Todesser Name". " Na supi...das hat gerade noch gefehlt, wir leben mit einer tickenden Zeitbombe in einem Haus und es ist noch nicht einmal ein Mädchen", klagte ich. " Ja das ist ja auch jetzt das größte Problem...keine Frau die uns killen könnte sondern ein Kerl! Weltuntergang hoch 3", meinte Fred gespielt bestürzt und wedelte wild mit seinen Armen rum. Ich musste darauf lachen genauso wie er. " Ich werde morgen trotzdem mal gucken gehen", meinte Fred entschlossen. " Lieber du als ich Bruder". Ich stand alleine im Laden und hetzte hin und her, Fred musste ja unbedingt unseren Todesser Nachbarn begrüßen. Ich fragte mich echt was ihn solange aufhielt. Irgendwann hatte er dann endlich mal die Gnädigkeit in den Laden zu kommen um mir zu helfen. " Du hast ganz schön lange gebraucht", warf ich ihm vor. " Tut mir Leid. Aber George, Sam ist voll nett und ich glaube du wirst positiv überrascht sein", grinste er. Ich zog zweiflerisch eine Augenbraue hoch " Wieso sollte ich?". Fred zuckte nur mit den Schultern " Finds selber heraus Georgie", lachte er und verschwand zu einem Kunden. Mit diesem Gedanken ließ er mich dann für den Rest des Tages allein. Als der letzte Kunde endlich gegangen war schloss ich ab und ging zu Fred der gerade Kassensturz machte. " Wir hatten heute einen guten Tag", meinte er. " Wie immer", grinste ich. Plötzlich hörten wir etwas was die Treppe runter gerannt kam ich konnte gar nicht realisieren was es war so schnell war es an mir und Fred vorbeigehuscht und schmiss im Laden ein, zwei Regale und die Waren darin um. Fred rannte ihm hinterher und hielt ihn schließlich am Halsband fest. Es war ein Hund, ich glaub ein Golden Retriever, der nun brav neben Fred sitzen blieb. Und damit nicht genug jetzt knallte auch noch irgendwas oder irgendjemand, wohl eher irgendjemand und da sonst niemand hier war wohl unser Todesser Nachbar, voll gegen mich und brachte mich dadurch zum Straucheln. Ich war leicht verärgert " Bist du Blind?", kam es schroff von mir und drehte mich um. Dann stockte mir der Atem, denn vor mir stand nun eine wunderhübsche Frau die ungefähr einen Kopf kleiner war als ich. " Wenn du schon so fragst...ja bin ich!", meinte sich trocken. Fred klatschte sich die flache Hand gegen die Stirn. " Hey Sam. Entschuldige meinen Bruder er hatte einen anstrengenden Tag und ein Hund und eine Frau die ihn fast umnietet sind dann doch ein bisschen viel", entschuldigte sich Fred für mich. Sie winkte ab " Es tut mir Leid das Lennox hier reingestürmt ist. Ich hatte die Tür aufgelassen! Ich habs leider nicht kommen sehen können". Fred lachte " Natürlich nicht. Soll ich dich nach oben bringen?". " Nein nicht nötig. Ich hab ja Lennox und das Treppenhaus kenn ich in- und auswendig", meinte sie locker und pfiff ihren Hund zu sich. " Soll ich aufräumen helfen?". " Nicht nötig", winkte Fred ab und Sam verschwand mit einem " Gute Nacht". Ich stand ziemlich Perplex da und das merkte auch Fred und warf mich deshalb mit einem Lutscher ab. " Aua!", sagte ich und rieb mir meine Schläfe. " Hilf mir aufräumen", grinste er. " Hättest du nicht mal durchblicken lassen können das Sam eine Frau ist?". " Hab ich doch!", sagte er gespielt empört als auch die letzte Wahre wieder seinen Platz im Regal gefunden hatte. " Ach und wie?", fragte ich skeptisch. " Ich habe gesagt du wärst positiv überrascht", verteidigte er sich. " Oh man! Ich geh pennen". " Verzeih mir George! Ich liebe dich doch". " Auf deine Melo Dramatik hab ich jetzt keinen nerv". Fred lachte und zusammen gingen wir in die Wohnung. " Keine Sorge ich werde dir Sam überlassen. Ich weiß ja dass sie voll dein Typ ist", grinste er. " Zu freundlich", sagte ich und verzog mich in mein Zimmer. Es war hell, zu hell. Blöde Sonne. Langsam richtete ich mich in meinem Bett auf und starrte aus dem Fenster, es war noch früh und dementsprechend war kaum jemand auf der Straße. Ich könnte weiterschlafen überlegte ich, aber nein jetzt war ich wach und dann konnte ich eh nicht mehr einschlafen". Also stand ich auf, ging duschen, zog mich an und aß schnell was. Fred schnarchte noch Seelig vor sich hin. Ich hörte über mir Schritte, Sam war also wach. Ich stand auf und ging die Treppe hoch, einmal tief einatmen dann klopfte ich zweimal. Ihr Hund Lennox bellte los, ein paar Sekunden später verstummte Lennox und die Tür wurde aufgeschlossen. Mir blieb zuerst die Sprache weg, bei Tageslicht sah sie noch viel hübscher aus. Sie trug ein schwarzes, kurzes, enges Kleid. Ihre blonden Haare vielen Ihr leicht über Schultern und Rücken. Ihre Augen wurden von einer schwarzen Sonnenbrille versteckt. " Du musst schon etwas sagen. Ich kann leider nicht sehen wer vor mir steht", riss sie mich aus meiner Starre. " Ähm ja...ich bin George der Zwillingsbruder von Fred", brachte ich schließlich hervor. " Aha der unhöflige Zwilling", grinste sie. " Ja tut mir Leid wie ich gestern reagiert habe. War echt dämlich". Sam nickte " Entschuldigung angenommen. Jeder hat mal einen schlechten Tag und das ich Blind bin kann man ja auch nicht wissen". " Fred hatte recht du bist wirklich nett", grinste ich. Sie lachte " Tja kann'se mal sehen George". Dann trat sie aus der Tür, gefolgt von Lennox " Ich würde dich ja reinbitten aber leider muss ich zur Arbeit". " Wo arbeitest du denn?". " Bei Gringotts". " Wirklich?", wollte ich wissen und ging mit ihr die hinter Treppe runter. " Jap". " Cool...wieso nimmst du eigentlich diese Treppe hier? Ist doch der totale Umweg", stellte ich fest. " Na ja. Ich habe euch doch den Laden überlassen also kann ich vorne nicht mehr raus". " Wenn du willst kriegst du einen Schlüssel". " Nicht nötig. An den Weg hier hab ich mich schon gewöhnt...also dann George wir sehen uns". " Warte noch kurz...willst du heute Abend bei uns essen?", fragte ich " so als Wiedergutmachung?". Sam lächelte, und Gott was für ein wunderschönes Lächeln sie hatte " Wenn es keine Umstände macht dann gerne...ich komm nach der Arbeit einfach in euren Laden". " Okay dann bis später", verabschiedete ich mich und wartete bis sie verschwunden war. Ich ging wieder nach oben und jetzt war auch Fred wach. " Wo warst du denn?", wollte er wissen. " Bei Sam". Fred grinste, wobei ihm unweigerlich das Müsli aus dem Mund fiel " Ohoooo". " Sei doch still". " Etwa nicht gut gelaufen?", wollte Fred wissen. " Doch sie ist nett". " Und scharf...". " Oh ja du hättest sie gerade sehen sollen Fred". " Bleib in dieser Welt George", lachte Fred " wie süß Georgie ist verliebt!". " Sei doch ruhig". Er lachte weiter. " Ach ich hab sie heute Abend zum Essen eingeladen", meinte ich. " Uuuuh etwa ein Date?", ärgerte Fred mich. " Nein denn du bist ja auch da", entgegnete ich und streckte ihm die Zunge raus. " Schön aber du Kochst!". " Ich werds versuchen", grinste ich und wartete darauf das Fred sich anzog. " So dann schließen wir mal den Laden auf", rief er motiviert und zusammen gingen wir in den Laden. ~Deine Sicht~ Endlich hatte ich Feierabend, ich musste heute tierisch viel laufen und dementsprechend taten auch meine Füße weh, blöde Absätze! Ich verabschiedete mich von allen und apparierte ausnahmsweise mal nach Hause, man ich hasse apparieren. Ich landete vor dem Laden von Fred und George. Ich trat ein und eine gewaltige Menschenmenge kam mir entgegen. " Hey Sam du bist hier", meldete sich Fred neben mir... " Gut das du hier bist Fred hier verlauf ich mich ja sonst". " Dafür bin ich da me lady", scherzte er und ich konnte mich bei ihm einhaken. Zusammen gingen wir zur Kasse " Warte einfach hier. Wir schließen gleich und hier gafft dich niemand an oder rennt dich um", erklärte Fred und setzte mich auf einen Stuhl. " Danke Bodyguard", scherzte ich und er lachte. " Immer wieder gern". Es dauerte wirklich nicht lange, sie verabschiedete den letzten Kunden und schlossen dann ab. " Musstest du lange warten Sam?", fragte mich George. " Nein keine Sorge George". " Gut dann bringen wir dich und Lennox jetzt in unsere Wohnung", entgegnete er und nahm mich an der Hand. Ich stand gerade in Ihrer Wohnung und obwohl ich nichts sehen kann schaute ich blind nach rechts und links. Ich fühlte mich durch die Wohnung " Ist das das Sofa?", wollte ich wissen als ich hinter einem großen Gegenstand stand und es befühlte. " Jap", bestätigte mich Fred. Ich ging herum und setzte mich an den Rand des Sofas, das Sofa wurde noch einmal in Wallung gebracht, jemand hatte sich neben mich gesetzt. " Wieso weißt du eigentlich mit wem von uns beiden du gerade sprichst? Ich meine die meisten können uns noch nicht einmal unterscheiden wenn sie uns sehen können", fragte Fred. Er hatte sich also neben mich gesetzt. " Nun ja meine Augen sind zwar nicht zu gebrauchen dafür sind meine anderen Sinne umso besser. Besonders das gehör. Deine Stimme ist ein bisschen heller als die von George", erklärte ich. " Wow ist ja cool", meinte George. " Ich bin von Geburt an blind. Da lernt man sich zu orientieren". " Da kann man nur sagen Respekt". " Danke". " So ich mach dann mal was zu essen", warf dann George voll motiviert ein. " Mach aber nichts zu kompliziertes", bettelte Fred. " Ja ja keine Angst". Wir saßen noch eine Weile auf dem Sofa bis George meinte das essen sei fertig. Er kam auch extra zum Sofa nahm mich an der Hand und führte mich zu meinem Platz an den Tisch. Jetzt saßen wir drei am Tisch und aßen Spaghetti. " Darf ich dich was fragen Sam?", fragte George und sein Tonfall hatte etwas Ernstes an sich. " Klar". " Deine Familie...die sind Todesser oder?", fragte er nach kurzem Zögern. " Ich bin keiner wenn du das wissen willst", zum Beweis hielt ich ihm meine Unterarme unters Gesicht. " Das hab ich auch nicht gedacht...aber dein Nachname", verteidigte er sich. " Schon gut...", seufzte ich " so ziemlich jeder aus meiner gesamten Familie ist mit großen Stolz Todesser. Deswegen bin ich auch getürmt". " Eine Rebellin was?", lachte Fred. " Ja. Aber meine Familie kommt trotzdem oft vorbei und macht Terror also entschuldige ich mich dafür schon einmal im Voraus". " Keine Sorge Sam sollte dir jemand ärger machen kümmern wir uns darum", entgegnete George und bekam prompt die Bestätigung von Fred. Das brachte bei mir ein Lächeln hervor " Ihr seid wirklich nett Jungs". " Okay neues Thema! Du arbeitest also bei Gringotts was?", redete George weiter. " Jap". " Gibt es da Drachen?", wollte er wissen. Ich lachte " Tut mir Leid aber so was darf ich nicht verraten Georgie das könnte ärger geben". Beide stöhnten enttäuscht auf worauf ich kichern musste. " So und jetzt will ich auch etwas wissen", bestimmte ich jetzt. " Nur zu hübsche", forderte mich George auf. " Gut...also rein rechnerisch müsstet ihr doch noch Schule haben oder nicht?". " Nun ja wir sind getürmt und es hat uns ja nicht geschadet", antwortete Fred. " Da hast du wohl recht", gähnte ich. " Ich glaub da gehört jemand ins Bett", entgegnete Fred amüsiert. Ich nickte " Ja". " Dann wünsche ich dir eine gute Nacht", sagte George und umarmte mich zum Abschied. Fred brachte mich noch zur Tür " Schlaf gut", sagte er schließlich und umarmte mich ebenfalls. " Gute Nacht wünsche ich euch", verabschiedete ich mich und ging in meine Wohnung. ~Seine Sicht~ Fred pfiff als ich die Tür geschlossen hatte. " Nicht schlecht. Nicht schlecht". " Hab ich doch gesagt". " Oh George du bist ja wirklich voll verschossen", grinste Fred breit. " Ja ja du hast ja recht", erwiderte ich und ich hatte immer noch eine Gänsehaut von ihrer Umarmung. " Nur mal so nebenbei...Mum und so wollen bald mal vorbeikommen". " So lange sie nicht Sam über den Weg läuft...Mum kriegt noch einen Herzinfarkt wenn sie Sam in so einem kurzen Fummel sieht". Fred lachte " Das könnte was werden!". " Oh ja". Wir hatten drei Wochen ruhe. Sam, ich und Fred wurden die besten Freunde. Leider war zwischen mir und Sam nichts weiter als nur Freundschaft. Entweder verbrachten wir nach Feierabend den restlichen Tag oben bei Sam oder sie war unten bei uns, zusätzlich half Sam uns bei unseren Finanzen. Wir hatten gerade den Laden geöffnet und es war noch nicht sehr viel los und das war auch gut so denn ich war hundemüde. Ich schlief schon fast an der Kasse ein, da kamen ein paar bekannte Gesichter in den Laden. " Euer Laden ist echt cool geworden", kam es begeistert von Ron. " Nur nicht sehr viel los", meinte Ginny. " Es ist ja auch noch früh. Das ändert sich in ein paar Minuten", nuschelte ich müde und schaute auf. Da waren Ron, Harry, Hermine und Ginny. " Wo habt ihr Mum und Dad gelassen", kam Fred aus dem Lager. " Die kommen gleich nach", meinte Ginny " ihr habt noch einen Nachbarn ne?". " Jap. Unser Nachbar heißt Sam und arbeitet bei Gringotts, ist ganz cool drauf", erklärte Fred grinsend. Und wie aufs Stichwort kam die angesprochene plus Lennox die Treppe runter gerannt. " Hey Sam hast du es eilig?", fragte ich sie. " Ja ich bin zu spät dieser weg ist kürzer...ich hoffe ihr habt nichts dagegen?". " Nö stürm ruhig durch", meinte Fred. Und Sam lief gezielt zusammen mit Lennox aus der Tür heraus und wich dabei sogar geschickt meiner Mum, die gerade zusammen mit Dad angekommen war, aus. " Wir sehen uns Jungs", winkte sie noch und dann war sie auch schon weg. " Sam was!", grinste Ginny. " So heißt sie nun mal Gin was du darein interpretierst ist deine Sache", entgegnete Fred genauso grinsend. " Mit so einer wohnt ihr zusammen?", fragte Ron mit offenem Mund, worauf Hermine ihm einen Ellenbogen in die Rippen haute. Wir antworteten nicht denn Mum und Dad kamen in den Laden und Mum warf sich uns sofort um den Hals. " Wer war denn die Frau gerade?", wollte sie wissen. " Niemand", antwortete ich. Ginny grinste, sagte aber nichts, sie wusste ja wie Mum tickte. " Gut, sie wäre sowieso nichts für meine Jungs", meinte Mum. " Wieso?", fragten ich und Fred gleichzeitig. " So ein Mädchen ist nicht für euch geeignet, ihr braucht ein einfaches Mädchen". " Einfach?", fragte ich mit hochgezogener Augenbraue. " Naja Georgie Kleider machen Leute", grinste Fred und klopfte mir auf die Schulter. " 'n' bisschen Oberflächig nicht Mum. Nur auf das Aussehen zu achten", sagte ich. Mum zuckte nur mit den Schultern und beließ es dann dabei, genauso wie ich und Fred. Wir zeigten ihnen den Laden und bald wurde es voll und Fred und ich hatten wieder alle Hände voll zu tun. Kurz vor Ladenschluss verabschiedete sich auch Harry, Hermine und unsere Familie. Sam kam heute nicht zur gewohnten Zeit nach Hause und ich saß immer noch im Laden und wartete, denn sonst kam sie immer durch den Laden nach Hause. " Sam!", wurde ich aus meinem Dämmer zustand wach, ich hörte das klackern ihrer Schuhe. " Hätte nicht gedacht das noch offen ist", entgegnete sie. " Wieso bist du denn bitte erst jetzt hier?", wollte ich wissen als sie zusammen mit Lennox vor mir zum Stillstand kam. " Hast du dir etwa Sorgen gemacht?", fragte Sam leicht amüsiert. " Vielleicht...", entgegnete ich verlegen. Sam lachte " Ich hab nur ein paar Überstunden gemacht", erklärte sie wobei sie sich ihre Pumps auszog und dadurch mindestens acht Zentimeter kleiner wurde. " Lass uns nach oben gehen". " Warte eben ich schließ noch ab". Sie wartete bis ich abgeschlossen hatte und dann gingen wir auch nach oben. " Gute Nacht", verabschiedete sie sich und ging mit Lennox weiter nach oben. " Gute Nacht". Fred schlief schon, zumindest war er nirgendwo zu sehen also ging ich ebenfalls ins Bett. Und dieses Mal konnte ich auch schön lange ausschlafen, denn morgen war Sonntag und da hatten wir nicht auf. Ob Sam wohl arbeiten geht? ~Deine Sicht~ Ich wurde früh wach, die Vögel in der näheren Umgebung hatten mich mit ihrem stetigen Geschwitzer geweckt. Ich wäre ja liegen geblieben aber mein Wecker namens Lennox ließ das nicht zu. Er schlabberte mir über mein Gesicht, genervt knurrte ich auf. " Lennox ich hab heute frei! Hör auf mich voll zu sabbern", nörgelte ich. Er bellte auf und sprang aufs Bett. Ich gab mich geschlagen und stand auf, Lennox lief mir wie immer hinterher denn er hatte Hunger also gab ich ihm was zu essen. Danach konnte ich Duschen gehen und mich anziehen, ich wüsste echt gern wie ich aussehe, gedankenverloren strich ich mir übers Gesicht. Es klopfte an der Wohnungstür, das konnte nur ärger heißen. Fred oder George waren es nicht, die klopften nicht so laut und aggressiv. Lennox knurrte auf, es konnte nur einer aus meiner "Familie" sein. " Verschwinde!", rief ich und zog mir ein Paar Turnschuhe an. " Mach auf Sam sonst verschaff ich mir selber zulass", rief der der vor meiner Tür stand. Diese Stimme erkannte ich sofort, es war mein mittlerer Bruder, er war zwei Jahre älter als ich und ein eingeschweißter Todesser. " Verschwinde einfach Nicolas!". " Eins, zwei...". Ich ging zur Tür, denn ich wollte nicht das er meine Tür zerstörte. " Was willst du?", fragte ich wütend. " Na bitte geht doch. Hi Schwesterchen". " Spar dir das", entgegnete ich schroff. " Schön! Ich will dich abholen", meinte er gelassen. " Kannst du vergessen", sagte ich und wollte die Tür zu knallen doch er stemmte seine Hand dagegen. " Sam du kommst jetzt mit, es wird Zeit. Wir haben dich lange genug laufen gelassen kleine". " Als ob ich jemals zurück zu euch komme", schrie ich. " Das wirst du ob du willst oder nicht!", schrie er jetzt ebenfalls und packte mich am Handgelenk. " Du kannst mich mal! Ihr seid schon lange nicht mehr meine Familie! Ihr seid alles nur ein Haufen von Feiglingen und du bist der größte Nicolas, als ob ich vor so einem Schwächling wie dir Respekt hätte!", schrie ich ihm jetzt entgegen und riss mich los. " Pass auf was du sagst!", warnte er mich und dann klatschte er mir eine und diese Ohrfeige war nicht ohne. Meine Wange pochte und Blut schmeckte ich auch, jetzt war ich wirklich erschrocken denn er hatte es noch nie gewagt mich zu schlagen. Ich sagte nichts mehr, ging zurück in meine Wohnung, packte meinen Zauberstab und Lennox und apparierte. ~Seine Sicht~ Es war früh, viel zu früh. Und da an meinem freien Tag. Doch dieses Mal wurde ich nicht von der Sonne geweckt oder von Fred oder von den sehr lauten Vögeln, sondern von krach in Sams Wohnung. Aber es war kein gewöhnlicher Krach wie das gelegentlich bellen von Lennox oder das klackern von ihren Absätzen, sondern es war anders. Erst klopfte irgendein Idiot mit ganzer Kraft gegen ihre Wohnungstür und zum Schluss schrie Sam und irgendein Kerl ebenfalls. Irgendwas war faul und vielleicht hatte Sam ja ärger am Hals. Also aufstehen, T-Shirt an und rauf die Treppe. Ich war gerade aus meinem Zimmer raus da kam auch Fred aus seinem, immer noch ein bisschen verpennt. " Hast du das auch gehört?", fragte er. " Ja lass und nachgucken gehen", antwortete ich und er nickte. Zusammen gingen wir also nach oben und sahen nur irgendeinen Kerl der aus Sams Wohnung kam und einen verärgerten Gesichtsausdruck angenommen hatte. " Hey!", machte ich mich und Fred bemerkbar. Er sah uns an, seine Jackenärmel waren ein wenig hochgerutscht die er nun hastig zu Recht zog. Aber es hatte gereicht damit ich sehen das er ein schwarzes Mal am Unterarm hatte. " Was hast du hier zu suchen?", wollte ich wissen. Fred ging an uns vorbei in die Wohnung. " Ich glaube kaum das dich dass etwas angeht", entgegnete er mit einem fiesen Grinsen. Das machte mich rasend, ich packte ihn an seiner Jacke und knallte ihn gegen die Wand. " Und ob mich das was angeht!", knurrte ich wütend. " Ich hab nur mit ihr geredet". " Sie ist weg" kam Fred wieder. " Wo ist sie?". " Wenn ich das wüsste wär ich schon längst weg". " George lass und lieber Sam suchen", warf Fred ein und legte mir eine Hand auf die Schulter. Ich ließ von dem Kerl ab " Wenn du dich hier noch einmal blicken lässt kommst du mir nicht so leicht davon verstanden!". Zusammen mit Fred ging ich wieder runter in unsere Wohnung. " Wo sollen wir denn bitte anfangen zu suchen?", wollte ich wissen und zog mir eine Jeans an. " Frag mich was leichteres", seufzte Fred der sich gerade seine Schuhe anzog. " Guter Anhaltspunkt...". " Okay Okay warte...vielleicht ist sie in Gringotts?", dachte Fred laut nach. " Glaub ich eher weniger". Nun standen wir hier und hatten keine Ahnung wo Sam sein könnte. " Warte...ich wette sie ist in Hogsmead oder im Tropfenden Kessel". " Na ja ist wenigstens ein Anfang". " Okay...ach weißt du was bleib du lieber hier Fred fall sie wieder hier hin kommt und ich Klapper mal alles ab", schlug ich vor. " Gut dann hau rein". Ich nickte und war verschwunden. Im tropfenden Kessel war sie nicht, also weiter. Meine nächste Idee war “Die drei Besen“, ich ging hinein und schaute mich um, keine Sam. Ich ging an die Bar " Na was möchtest du?", fragte die Wirtin. " Ich suche jemanden...eine Frau, ungefähr einen Kopf kleiner als ich, blonde lange Haare, trägt meistens eine Sonnenbrille und hat einen Golden Retriever dabei?". Sie überlegte " Das hört sich ganz nach Sam an". " Sie kennen sie?", fragte ich glücklich endlich einen Anhaltspunkt zu haben. " Ja sie ist manchmal hier...ziemlich junges Ding nicht? Aber süß! 'n' kleiner Tollpatsch aber ohne Augenlicht ist das zu verzeihen...warum suchst du sie?". " Na ja sie ist abgehauen und ich weiß nicht wohin...ich mach mir halt Sorgen", nuschelte ich. " Oh je...etwa stress im Liebesglück!", grinste Sie. Ich wurde rot " Ähm nein...wir sind nicht zusammen". " Aber du hättest es gerne was!", lachte sie. Ich räusperte mich verlegen " Ist ja auch jetzt egal! Wissen Sie wo Sam sein könnte?". " Nein tut mir Leid. Ich habe sie heute noch nicht gesehen". " Mist...trotzdem Danke", verabschiedete ich mich und ging wieder raus. Die Kälte schlug mir wie eine Faust ins Gesicht, heute war es verdammt kalt! Jetzt wanderte ich ziemlich planlos durch die Gegend, bei jedem Laden oder jeder Bar blieb ich stehen und überlegte ob Sam in so etwas gehen würde. Es wurde schon dunkel da kam ich vor dem Eberkopf zum stehen, kein sehr gemütlicher Laden aber wenn man nicht gefunden werden wollte optimal, also optimal für Sam. Ich ging herein und ein klingeln kündigte mich an und da saß sie tatsächlich, mein Herz machte gleiche mehrere Luftsprünge endlich hatte ich sie gefunden! Sie saß an der Theke und redete mit Aberforth. " Ich glaube du wirst abgeholt kleine", sagte Aberforth als er mich sah. " Hey Sam... ich und Fred haben dich gesucht", meldete ich mich zu Wort. " Hey George", entgegnete sie und man hörte an ihrer Stimme das sie was getrunken hatte. Sie hielt sich einen Beutel voll mit Eis gegen Wange und Lippe, der Mistkerl hatte sie also auch geschlagen. " Sie hat ein bisschen zu viel getrunken, ich glaub du nimmst sie lieber mit nach Hause". " Das hatte ich vor. Komm Sam wir gehen nach Hause", sagte ich. " Ich will lieber hier bleiben...hier findet mich keiner". " Wer soll dich nicht finden?". " Meine Familie...". " Keine Angst es ist niemand da und wenn kannst du auch bei mir und Fred in der Wohnung schlafen und Lennox muss auch irgendwann wieder was essen", versuchte ich Sie zu überreden mitzukommen. " Okay aber wehe du lügst", nuschelte sie und stand auf. Sie war wackelig auf den Beinen, verständlich sie war ja auch betrunken. " Kannst du gehen Sam?", fragte ich die Hände schon ausgestreckt um sie aufzufangen wenn es nötig wäre. " Klar", lallte Sam und stolperte ein paar Meter vorwärts. Ich musste mir ein grinsen verkneifen es sah wirklich komisch aus. " Das kann man sich ja nicht mit ansehen", entgegnete ich. Ich schnappte mir Lennox und warf Sam über meine Schulter, so verließ ich den Laden und verschwand mit ihr und Lennox nach Hause. Ich schleppte sie nach oben, Sam war tatsächlich eingeschlafen und ich hatte keinen Schlüssel für ihre Wohnung also schleppte ich sie nun mit in Freds und meine Wohnung, Lennox mir immer hinterher. Fred wachte auf als ich die Tür ins Schloss fallen ließ " Du hast Sam gefunden", stellte er gähnend fest. " Jap hat lange gedauert". " Ja aber wenigstens ist sie da. Willst du Sam aufs Sofa schmeißen?". " Nein ich bring sie in mein Bett und ich schlafe dann auf dem Sofa", erklärte ich. " Wow ein echter Gentleman was!", scherzte Fred und räumte das Sofa. " Geh einfach schlafen Fred", grinste ich und ging selber in mein Zimmer. Dort angekommen legte ich Sam auf mein Bett, ich strich ihr sachte über die Wange zumindest sah es so aus als würde keine große Verletzung von dem Schlag da sein. Lennox hüpfte auf das Bett und legte sich neben Sam, den Kopf hatte er dabei auf ihren Bauch gelegt. Ich strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht und konnte nicht anders als ihr einen kurzen Kuss auf die Stirn zu geben, Lennox tätschelte ich den Kopf dann verließ ich mein Zimmer und schmiss mich auf unser Sofa. Sam wurde erst mittags wach. Fred versuchte etwas zu kochen und ich schaute Fernsehen. Wir hatten Mittagspause und der Laden war für eine Stunde geschlossen, also eine Stunde ruhe bevor der Sturm wieder losging. In dieser Zeit wurde auch Sam wach, Lennox war die ganze Zeit über bei ihr geblieben. Ich hörte krach und schließlich wurde meine Schlafzimmertür geöffnet. Sam stand da, immer noch ein bisschen verschlafen, ihre blonden Haare waren ein einziges durcheinander und ihre Klamotten sahen etwas zerknittert aus. Aber trotzdem fand ich sie wunderhübsch. " Guten Tag. Schlafmütze", grinste Fred. " Entschuldigung falls ihr euch sorgen gemacht habt. War gestern ein bisschen turbulent". " Wer war der Kerl überhaupt?", wollte ich wissen. Sam setzte sich neben mich " Einer meiner Brüder". " Hat er dich geschlagen?", fragte ich weiter. " Ja aber es ist nicht so schlimm". " Nicht so schlimm? Welcher Idiot schlägt schon seine eigene Schwester! Wehe der kommt mir noch einmal unter die Augen!", sagte ich sauer. " Wie viele Brüder hast du denn?", redete Fred weiter. " Vier Stück...". " Wow eine Großfamilie wie wir", grinste er. „ Ja und ich bin die jüngste und schwarzes Schaf der Familie, im Gegensatz zu meinen Brüdern“. „ Jetzt bist du ja bei uns und wir passen schon auf dich auf“, entgegnete ich lächelnd. „ Und dafür bin ich echt Dankbar“, lächelte sie zurück. „ Wir müssen wieder in den Laden. Willst du mitkommen Sam?“, meldete sich Fred. „ Nein ich geh in meine Wohnung. Morgen muss ich wieder zur Arbeit“. „ Bis später“. Endlich Feierabend. Fred und ich saßen alleine in unserer Wohnung, der Fernseher lief, den ich in Gang bekommen hab. Sam bekamen wir heute nicht mehr zu Gesicht. Schade eigentlich. Dann ergriff Fred das Wort „ Und George wann wirst du Sam sagen was du empfindest?“. Ich verzog das Gesicht, damit nervte er mich schon eine ganze Weile, ich zuckte nichts sagend mit dem Schultern. Fred seufzte „ Weißt du George du solltest so langsam mal den Hintern bewegen sonst schnappt sie dir einer vor der Nase weg!“. „ Ich wei߅“. Und wie ich das wusste, Sam war hübsch und erfolgreich, es war nur eine Frage der Zeit bis der Richtige kommt. Ich meine wenn sie in unserem Laden war gab es dort schon genug Verehrer. Sie könnte auch einen reichen Kerl bei ihrer Arbeit kennen lernen und dann mit dem durchbrennen und ich würde sie nie wieder sehen. „ George du musst einfach nur den Mund aufmachen“, holte mich Fred aus meinen Gedanken. „ Du stellst dir das vielleicht einfach vor“, nörgelte ich. Fred lachte „ Du machst es dir einfach zu schwer“. *Zeitspruuuuung: D* Jetzt war es soweit wir mussten Harry sicher in den Fuchsbau bringen, hoffentlich überleben wir das. Aber zuerst mussten wir Sam in den Fuchsbau bringen, Mum hatte sie schließlich doch ins Herz geschlossen genauso wie alle anderen. Also standen ich und Fred nun vor ihrer Wohnungstür, sie öffnete die Tür mit einem Lächeln, das machte meinen Tag schon um einiges besser. „ Bereit Sam?“. „ Muss ich ja“, entgegnete sie. „ Und ob du das musst…wir lassen dich bestimmt nicht hier allein“, entgegnete ich. „ Ich weiß“, grinste sie. Wir waren im Fuchsbau angekommen und Lennox rannte wieder los um die Gnome zu jagen, Sam kannte sich mittlerweile schon gut im Fuchsbau aus und konnte sich auch ohne Hilfe bewegen. Sam wurde von allen freundlich begrüßt und Ginny ging mit ihr sofort in ihr Zimmer. Mad-Eye erklärte uns währenddessen den Plan. Bevor es los ging wollte ich mich noch von Sam verabschieden. Ich ging hoch und klopfte an als Ginny mich sah lächelte sie „ Ich bin mal eben unten Sam. Bin gleich wieder da“. Jetzt war ich alleine mit Sam, was mich irgendwie nervös machte. „ Sam ich wollte mich verabschieden“. „ Doch nicht verabschieden du doofi! Das hört sich schon so an als würdest nicht mehr wieder kommen sag lieber bis später“, grinste sie aber ich merkte trotzdem das sie sich sorgen machte. Ich lächelte leicht „ Machst du dir Sorgen?“. „Ja und ob!“. Ich grinste und umarmte sie fest. „ Komm einfach heil nach Hause“, nuschelte sie und erwiderte die feste Umarmung. „ Mach ich“. „ Versprochen?“. „ Versprochen“, versprach ich mit fester Stimme. Ich wollte sie gar nicht mehr loslassen sie roch so gut und ihre Wärme beruhigte mich, aber ein ruf von unten riss mich wieder in die Realität. „ Also ich muss los“, sagte ich und löste die Umarmung. „ Viel Erfolg“, grinste Sam und gab mir einen Kuss auf die Wange. „ Wofür war der denn?“, fragte ich und wurde rot wie noch nie zuvor. „ Ein Glücksbringer“, lächelte sie breit. Und irgendwie hatte ich jetzt das Gefühl ihr sagen zu müssen was ich für sie empfinde. Ich holte tief Luft und mit diesem Entschluss schlug mein Herz nur noch Schneller, als würde es jeden Augenblick aus meinem Brustkorb springen. „ Sam ich…ich muss dir noch was sagen“. „ Nein“. Ich schaute verdutzt „ Was?“. „ Sags mir wenn du wieder zurück bist“. „ Gut“, entgegnete ich jetzt hatte ich wenigstens einen guten Grund lebendig zurück zu kommen. „ Und jetzt verschwinde endlich!“, grinste sie und scheuchte mich nach unten. ~Deine Sicht~ Ich war am Ende mit meinen Nerven, ich lief nur noch quer durchs Zimmer wahrscheinlich hatte ich schon eine furche reingelaufen, aber Ginny schien es nicht besser zu gehen. „ Mädchen würdet ihr bitte aufhören hier rumzurennen? Das macht mich noch nervöser!“, durchbrach Mrs. Weasley die Stille. „ Entschuldigung“, entgegnete ich und setzte mich auf das Sofa. „ Du brauchst dich nicht zu entschuldigen Liebes wir sind alle nervös“, entgegnete sie wieder mit ihrer normalen Stimme. Und dann schien sich endlich was zu tun und nach und nach kamen alle an. Schließlich kam auch George an, im ersten Augenblick war ich überglücklich doch dann hörte ich dass er verletzt war, ein Fluch hatte ihn getroffen. Sie verfrachteten ihn auf das Sofa und Mrs. Weasley kümmerte sich um seine Verletzung, ich hatte mich vor das Sofa gesetzt und hoffte das es ihm bald besser ging. Mrs. Weasley klärte mich dann nach einiger Zeit der Stille auf, sein Ohr war weg und so wird es wohl auch bleiben aber das war mir relativ egal solange er nur lebte. Nach einiger Zeit wurde George wieder wach und fing gleich wieder an Witze zu reißen, das lockerte wenigstens die Stimmung für einen Moment. Doch das war wirklich nur ein kleiner Moment die Stimmung wurde schließlich durch Mad-Eyes Tod getrübt. Nach einigen Stunden waren schließlich alle im Bett, Fred war auf einem Sessel eingeschlafen und jetzt waren nur noch ich und George übrig. „ Wie geht’s dir?“, wollte ich nun wahrscheinlich zum hundertsten Mal wissen. „ Immer noch gut Sam“, lachte George „ ich habe ja noch eins“. Ich nickte „ Naja wie heißt es so schön der Taube ist der König unter den Blinden also bist du der Prinz du bist ja nur halb taub“, grinste ich. „ Juhu ich bin also dein Prinz“, lachte er. „ So in etwa“, lachte ich mit. Schließlich stand ich auf „ Wir sollten ins Bett deine Mum wird bestimmt morgen wieder voll auf trapp sein“. „ Ja wahrscheinlich…Bill muss ja auch unbedingt heiraten“. Ich lachte „ Irgendwann wirst du das auch“. „ Wer weiß“, seufzte er und stand ebenfalls auf. Zusammen gingen wir dann nach oben an Ginnys Zimmer blieben wir beide stehen. „ Ich wünsche dir eine Gute Nacht“, verabschiedete ich mich für die Nacht. „ Ich dir auch“, entgegnete George. „ Ach was wolltest du mir eigentlich noch sagen?“, fiel es mir plötzlich wieder ein. Lange war es still, schließlich antwortete George dann doch „ Ist nicht mehr so wichtig“. „ Oh okay…“, meinte ich nur. Ich wollte gerade in das Zimmer gehen da hielt mich George am Handgelenk fest und drehte mich wieder zu sich. „ Was-…“, weiter kam ich gar nicht mehr denn im nächsten Augenblick lagen seine Lippen sanft auf meinen. In mir entfachte gerade ein riesen Feuerwerk, doch der Kuss war zu kurz das ich ihn erwidern konnte. Er murmelte noch etwas und war dann verschwunden. So schnell war er noch nie weg ich frag mich nur warum. Mit enttäuschter Mine ging ich nun ins Zimmer und schmiss mich aufs Bett, erst küsst er mich und dann verschwindet er einfach. Männer! Mit diesem Gedanken schlief ich schließlich ein, ich werde ihn einfach morgen darauf ansprechen. ~Seine Sicht~ Oh Gott ich habe sie tatsächlich geküsst, mein Herz schlug noch nie so schnell wie gerade eben und mein Kopf war so rot das jede Tomate neidisch geworden wäre. Was habe ich mir nur dabei gedacht? Jetzt wird es nie wieder so sein wie vorher. Bestimmt knallt sie mir morgen eine oder schreit mich an? Ich bin so ein Idiot, der Kuss war zwar kurz aber es war nun einmal ein verdammter Kuss! Leise schlich ich mich in das Zimmer von mir und Fred und ich war noch nie zuvor so froh wie jetzt das Fred schon schlief, so konnte ich mit meinen Gedanken alleine sein. Ich schmiss mich auf mein Bett und starrte die dunkle Decke an, was soll ich denn jetzt nur machen? Am besten ich geh ihr aus dem Weg, aber das klappt ja auch nicht ewig. Aber fürs erste schon zumindest so lange bis ich mir eine Ausrede hab einfallen lassen! Ich ging Sam jetzt schon echt lange aus dem Weg, es war aber auch nicht so schwierig denn durch die Hochzeit und Harry Geburtstag hatten alle ziemlich was zu tun. Mum hatte immer eine Aufgabe für uns, auch wenn Fred schon längst gemerkt hatte das etwas nicht stimmte. Was auch irgendwie logisch war, sonst suchte ich immer Sams nähe und jetzt konnte ich nicht weit genug weg von ihr sein! Aber bis jetzt hatte ich ihm noch keine Chance dazu gegeben mich darauf anzusprechen, aber ich hatte schon verdacht das er mit Sam darüber gesprochen hatte. Heute war Harrys Geburtstag und auch dort redete ich nicht einmal mit Sam ich hatte einfach zu viel Angst. Dann erschien auch noch der Minister und wollte mit Harry, Ron und Hermine reden. Und jetzt sah Fred seine Chance. Er nahm mich zur Seite „ Was ist los mit dir?“. „ Ich weiß nicht was du meinst“. „ Stell dich nicht dumm George. Ich meine das du Sam aus dem weg gehst“. „ Tu ich gar nicht“, log ich. Fred zog skeptisch die Augenbrauen hoch „ Ah ja. Jetzt erzähl mir was passiert ist oder ich Prügel es aus dir raus“. „ Ist ja schon gut. Na ja ich war ja gestern noch wach genauso wie Sam…“, druckste ich rum. „ Jaaaah und weiter…?“. „ Nun ja irgendwann sind wir halt nach oben gegangen“. „ Jaaaah…?“. „ Und vor Ginnys Zimmer haben wir uns dann verabschiedet“. „ Mein Gott George lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen jetzt raus mit der Sprache!“. „ Nun ja…ich…ich…hab“. „ GEORGE!“. „ Ich hab sie geküsst okay“, platzte es dann schließlich doch aus mir raus. Fred sagte nichts mehr, sein Mund stand offen. Er brauchte eine Zeit bis er sich wieder gefangen hatte „ Aber das ist doch klasse“. „…ich bin danach einfach abgehauen und seitdem gehe ich ihr aus dem Weg“. Fred klatschte sich die Hand gegen die Stirn „ Oh man was bist du, ein Idiot?“. „ Ich weiß ich bin feige…“. „ Und ob du Idiot! Rede gefälligst mit ihr man“. „ Ja mach ich aber nicht heute…“. Fred seufzte laut auf „ Oh George...was fang ich nur mit dir an?“. Die Hochzeit stand an, alles war perfekt geschmückt, alle waren glücklich und die Hochzeit lief perfekt ab. Und ich saß nun hier rum und starrte auf meine Füße. Doch dann war ich auf einmal im Schatten, ich blickte auf und entdeckte Sam vor mir. In ihrem roten Kleid, was zur Abwechslung mal lang war, sah sie wie immer wunderschön aus. Sie streckte mir die Hand entgegen „ Tanzen“. Ich grinste „ Und was kriege ich dafür?“. Sie zuckte mit den Schultern „ Ich weiß nicht wenn ich dich küsse rennst du ja weg“. „ Ha ha“, schmollte ich und sie lachte. „ Komm jetzt“. Ich nahm ihre Hand und ging mit ihr auf die Tanzfläche. „ So und jetzt gehörst du mir…nichts mehr mit weg rennen“, meinte sie nach unserem ersten Tanz. „ Sam es tut mir Leid ich weiß auch nicht was in mich gefahren ist…vielleicht der Schock oder ich weiß nicht…“, fing ich an los zu brabbeln. Sam schaute mich verdutzt an dann seufzte sie „ Du bist echt anstrengend George“. Jetzt war ich es der verdutzt schaute. „ Ich will nur das wir Freunde bleiben“, verteidigte ich mich. „ Ich will aber mehr“, sagte Sam grinsend und in der nächsten Sekunde küsste sie mich selbstsicher. Ich musste grinsen, die ganze Zeit hatte ich mich vor ihr versteckt und nicht gemerkt das sie selber so fühlte wie ich. Ich erwiderte den Kuss natürlich und musste unweigerlich grinsen, ich konnte nicht anders denn ich war noch nie so glücklich wie in diesem Augenblick. Nach einer viel zu kurzen Zeit beendete sie schließlich den Kuss und grinste ebenfalls von einem zum anderen Ohr. „ Und du bist noch hier!“, lachte sie. „ Wirfst du mir das jetzt ewig vor?“, wollte ich wissen. „ Vielleicht?“, lächelte sie und legte ihren Kopf auf meine Schulter. „ Na toll“, lachte ich. Und so tanzten wir beide eng aneinander wieder eine Weile ohne etwas zu sagen und mein Grinsen konnte mir keiner mehr aus dem Gesicht reißen. „ Ach George?“. „ Hm?“. „ Was wolltest du mir damals sagen?“. „ Das ich dich unendlich Liebe und das schon seit dem ersten Tag an dem ich dich gesehen habe“, antwortete ich dieses Mal ohne Probleme. Sam hob den Kopf von meiner Schulter und lächelte sanft „ Ich liebe dich George“. „ Gott sei Dank“, grinste ich und küsste sie wieder. Ich hörte Fred der laut los pfiff, das ignorierte ich jetzt aber einfach mal denn in diesem Moment interessierte mich nur Sam und ich war wirklich noch nie so glücklich wie gerade eben.

26.38 % der User hatten die Auswertung: Name: Jolien Edwards Spitzname: Jo Alter: 16 Größe: 1, 70 cm Augenfarbe: Blau Haarfarbe: Hellbraun Bestes Fach: VgddK Schlechtestes Fache: PmG Jahrgang: sechstes Schuljahr Beste Freunde: Emily Ewans Bill Weasley Charlie Weasley ~ Deine Sicht~ Ich war grade auf dem Weg zum Gemeinschaftsraum als ich volle Kanne in jemanden rein lief und nicht gerade elegant auf meinem aller wertesten landete. „ Entschuldigung“, kam es von der Person und hielt mir eine Hand entgegen. Ich ließ mich hochziehen „ Ach ich bin ja selbst Schuld“. Ich schaute rauf und blickte in das Gesicht von Charlie Weasley, er wollte gerade etwas erwidern da kam Emily dazu. „ Pass gefälligst auf wo du hin trittst Weasley!“, schnauzte sie ihn an und zog mich mit sich. Ich schaute zurück auf einen verwirrt guckenden Charlie worauf ich ihn entschuldigend anlächelte. „ Was sollte das denn?“, fragte ich als wir alleine im Gang waren. „ Gib dich bloß nicht mit so einem ab der ist ein Idiot!“, entgegnete Emily motzend. „ Also ich finde er ist ganz nett…“, meinte ich. Er war mir zumindest noch nie negativ aufgefallen und in Pflege magischer Geschöpfe half er mir auch immer. „ Hast du denn nicht gehört was Elina erzählt hat?“. Ich zuckte nichts ahnend mit den Schultern, ehrlich gesagt interessierte mich das Gelaber dieser Zicke nicht. „ Sie hat gesagt erst tut er ganz nett und in echt ist er der reinste Macho und schleppt einfach jede ab!“. Ich zog skeptisch eine Augenbraue hoch „ Das glaubst du doch wohl selbst nicht?“. „ Doch! Elina erzählt das!“. „ Du solltest nicht immer glauben was andere erzählen Emily“. „ Warum sollte Elina denn lügen?“. Ich zuckte mit den Schultern und beließ es dabei, wir stiegen durch das Potraitloch und setzten uns auf das Sofa vor dem Kamin. Auch wenn ich an dieses Geschwafel von Elina nicht glaubte kam ich nicht drum rum darüber nachzudenken. Den Rest des Tages verbrachte ich, zusammen mit Emily, damit Hausaufgaben zu machen. Irgendwann verschwand Emily im Schlafsaal und ich saß immer noch an dem Aufsatz für Pflege magischer Geschöpfe, dieses Fach war echt nicht mein Thema. Ich bemerkte nur nebenbei dass sich jemand neben mich auf das Sofa setzte. „ Brauchst du Hilfe?“, fragte mich jemand. Ich zuckte erschrocken zusammen worauf mein Nachbar anfing zu lachen. „ Tut mir Leid. Ich wollte dich nicht erschrecken“. „ Ich werds überleben“, entgegnete ich und blickte von meinem leeren Pergament auf und schaute Charlie an „ sag mal warum bist du denn noch wach?“. „ Hatte noch was zu erledigen“, meinte er knapp. „ Aha…“. „ Aber ich könnte dich das gleiche Fragen“. „ Könntest du…“. „ Und…warum bist du noch wach?“. „ Ich krieg den Aufsatz für Pflege magischer Geschöpfe nicht hin“, schmollte ich. Ich musste wohl ziemlich komisch aussehen denn mein Blick entlockte ihm ein breites Grinsen. „ Wenn du willst helfe ich dir“. „ Das wäre super! Danke Charlie“. „ Kein Problem“. Wir saßen knapp zehn Minuten da und schon waren wir fertig. „ Du bist echt schlau Charlie“, grinste ich. „ Nur in dem Fach“, gab er zurück. „ Das reicht mir vollkommen“, lachte ich und stand auf „ danke noch einmal und gute Nacht“. „ Gute Nacht“. ~Seine Sicht~ Ich war mit meinem Kumpel Dean gerade aus dem Gemeinschaftsraum gegangen, wir wollten nach Hogsmeade. Wir waren gerade unten angekommen da sah ich Jolien alleine auf der Treppe sitzen. „ Hey Jolien“, machte ich auf mich aufmerksam und mit mir auch Dean. Sie drehte ihren Kopf zu uns und als sie uns erkannte lächelte sie und bei Gott sie hatte ein Wunderhübsches Lächeln. „ Hey Jungs“, begrüßte sie uns. „ Was machst du denn hier alleine?“, wollte ich wissen. „ Rum sitzen“, antwortete Jolien und fuhr sich mit einer Hand durch ihr braunes Haar. „ Das sehe ich. Aber sonst ist doch immer Emily oder Elina bei dir“. Ich verstand null warum Jolien ausgerechnet mit den oberflächlichsten Mädchen der ganzen Schule befreundet war. Im Gegensatz zu den beiden war sie nett und verurteilte niemanden sofort, sie hörte nicht auf Gerüchte, war witzig und nebenbei verdammt hübsch. „ Ich habe heute keine Lust auf so ein Mädchengequatsche“, entgegnete sie und zuckte mit den Schultern. „ Ich und Dean wollten nach Hogsmeade willst du mitkommen?“, fragte ich so locker wie möglich. Sie lächelte „ Danke aber ich will mich nicht aufdrängen“. „ Niemand drängt sich hier auf. Geh du ruhig mit Charlie nach Hogsmeade ich hab ganz vergessen das ich noch ne Arbeit schreiben muss!“, meldete sich nun Dean breit grinsend zu Wort. Natürlich hatte er längst gepeilt das ich mich in Jolien verguckt hatte. „ Na gut…ich kann Charlie ja nicht alleine lassen“, grinste sie Dean an. Dean lachte „ So siehts aus! Pass auf das er keinen Blödsinn macht“. Jolien lachte auch „ Ich versuchs“. „ Halloooo ich bin anwesend!“, meldete ich mich mit einem etwas eingeschnappten Tonfall zu Wort. Beide lachten und nach ein paar Sekunden lachte ich mit. „ Ich muss los. Viel Spaß wünsche ich“, entgegnete Dean und zwinkerte mir unauffällig zu. Oh maaaan wieso musste er so was auch so schnell merken. Jolien stand auf „ Und wo willst du hin?“. Ich zuckte mit den Schultern „ Ma‘ gucken“. So marschierten wir nach Hogsmeade und landeten zu guter Letzt im Tropfenden Kessel, „ Und was machst du nachdem du mit der Schule fertig bist?“, fragte sie mich nach ein paar Minuten. Ich lächelte „ Ich will nach Rumänien“. „ Sooo weit weg? Wow und was willst du in Rumänien?“, fragte Jolien neugierig. „ Ich will mit Drachen arbeiten“. „ Genau wie mein Bruder!…zum Leidwesen meiner Eltern“, lachte sie. „ Deine Eltern mögen so etwas wohl nicht“, grinste ich. „ Oh nein! Mein Bruder, Sam hatte einen riesen streit mit ihnen deswegen und dann ist er einfach knall auf fall abgehauen“, erzählte sie „ meine Eltern stellen sich eher vor das ich und Sam einen langweiligen Bürojob im Ministerium kriegen aber das werden sie wohl niemals hinbekommen“. „ Was willst du denn machen?“. „ Ich will Aurorin werden. Ich hab auch schon ein Angebot bekommen! Meine Mum wird einen Herzinfarkt bekommen“, grinste sie breit. Wir unterhielten uns noch eine ganze Weile und mit ihr machte das richtig Spaß, doch leider wurde es spät und wir mussten zurück nach Hogwarts. Wir freundeten uns richtig an und verbrachten viel Zeit zusammen nur traute ich mich nie ihr zu Sagen was ich wirklich für sie empfand. Unser letztes Jahr stand an und ich war nicht viel weiter mit Jolien, wir waren Freunde mehr nicht, leider. Mittlerweile waren es nur drei Tage bis zu unserem Abschluss und ich war immer noch nicht weiter. „ Du solltest es ihr so langsam mal sagen Charles“, drängte mich Dean. „ Wie denn?“. „ Sei doch nicht so feige! Es sind nur noch drei Tage dann bist du in Rumänien und Jolien in England“. „ Ich weiß“, murrte ich und verschränkte die Arme vor meiner Brust. Bevor Dean etwas erwidern konnte kam Jolien in den Gemeinschaftsraum. „ Na hat einer Lust mit mir in die drei Besen zu gehen?“. „ Ich kann nicht“, entschuldigte sich Dean. „ Du lässt mich an meinem letzten Tag allein!“. Dean und ich guckten beide verdutzt. „ Wieso heute? Wir haben doch noch drei Tag?“, meinte Dean. „ Na ja normal schon aber ich hab meine Noten und kann jetzt sofort die Stelle als Aurorin antreten also hab ich die Erlaubnis früher zu gehen“, grinste sie. Dean stand auf „ Also falls wir uns nicht mehr sehen…ich wünsche dir viel Erfolg, wir bleiben in Kontakt und lass dich bloß mal blicken“. „ Danke. Ja bleiben wir und versprochen“, grinste sie und umarmte Dean. „ Ich geh noch mit dir in die drei Besen“, lächelte ich. „ Hau rein Charlie“, bedeutete mir Dean und ich winkte ab. Jetzt saßen wir also in den drei Besen und ich versuchte irgendwie den Mut zusammen zu kriegen ihr zu sagen das ich sie liebte und mit ihr zusammen sein wollte aber ich traute mich nicht! Ich bin so was von feige! „ Ach Charlie ich hab noch was für dich“, grinste sie. „ Für mich!“. „ Ja du doofi! Damit du mich nicht vergisst“, entgegnete sie und kramte ein kleines Päckchen aus ihrer Tasche. Sie gab es mir und ich öffnete es. „ Tadaaa“, kam es lächelnd von ihr. Es war eine Lederkette mit einem Drachen aus Silber als Anhänger, sie sah wirklich cool aus. „ Das ist das coolste Geschenk was ich je bekommen hab“, bedankte ich mich und hang sie mir um. „ Freud mich das sie dir gefällt“. „ Jetzt hab ich gar kein Geschenk für dich“. Jolien winkte ab „ Ist ja auch nicht nötig“. „ Danke noch einmal Jolien“, grinste ich und umarmte sie. „ Kein Problem“. Wir lösten uns nur langsam und ich war ihr so verdammt nah ich müsste nur ein paar Zetnimeter überwinden um sie zu küssen, ich konnte ihren warmen Atem auf meiner Haut spüren, aber NEIN ich war zu feige! Ich sprang auf und räusperte mich um meine Stimme wieder zu finden. „ Wir sollten wieder zur Schule es ist schon spät“. Jolien nickte „ Ja du hast recht ich muss noch meine Sachen packen“. ~Deine Sicht~ Ich hatte mich von so ziemlich jedem Verabschiedet und in Hogsmeade wartete schon Moody auf mich. So fing ich meinen Beruf als Aurorin an und meine Eltern akzeptierten es komischer Weise. Wahrscheinlich wollten sie nicht das ich genauso wie Sam einfach nicht mehr mit ihnen redete. Schade nur dass ich jetzt Charlie nicht mehr sehen kann, irgendwie vermisse ich ihn. ~Seine Sicht~ Jolien war weg und ich hatte null erreicht. „ Scheint so als hätts nicht geklappt“, meinte Dean als wir alleine waren. „ Nope“, antwortete ich niedergeschlagen „ ich hab es vermasselt“. „ Oh man Charles“. ***Zeitsprung*** ~ Deine Sicht~ Es war jetzt schon zwei Jahre her seitdem ich meinen Abschluss hatte und meinen Job liebte ich ebenfalls, ich hatte zwar ein paar Narben davon getragen aber das gehörte wohl dazu. Meine größte Narbe hatte ich natürlich im Gesicht, sie verlief knapp über meinen linken Auge, fast hätte ich mein Auge verloren also war das Ganze dann doch Glück im Unglück. Im Moment war nicht so viel los und deswegen bekam ich eine Woche frei. Sam hatte mich eingeladen, er meinte mein Drache Max machte Probleme. Ich hatte wirklich einen eigenen Drachen, ich hatte ihn als er ein Baby war aus Zufall gefunden und zog ihn auf bis er zu groß zum Verstecken wurde und fast das Haus abgefackelt hatte und Sam ihn deshalb mit nach Rumänien nahm. Max konnte ziemlich zickig sein und trieb seiner Pfleger oft in den Wahnsinn wie Sam mir erzählt, ich war die einzige auf die Max hörte, ich war wie seine Mum. Also packte ich meine Sachen und apparierte nach Rumänien. Sam entdeckte mich sofort und umarmte mich stürmisch. „ Jetzt bist du genauso vernarbt wie ich Schwesterchen“, scherzte Sam. „ So siehts aus Samuel“, grinste ich und dann wollte ich unbedingt zu Max. Ich brauchte nicht lange um meinen Drachen zu entdecken und rannte Gleich auf ihn zu. Er erkannte mich tatsächlich und da konnte ich erst einmal mit meinem süßen Max kuscheln. ~Seine Sicht~ Ich kam gerade aus dem Zelt und suchte nach Sam, ich brauchte nicht lange zu suchen, er stand etwas weiter vom Zelt weg und umarmte eine große braunhaarige Frau. Als ich ihr Gesicht sah erkannte ich auch wer sie war, es war Jolien! Und sie rannte jetzt genau auf unseren zickigsten Drachen zu, ist die verrückt! Ich wollte ihr schon hinterher doch wurde ich von Sam aufgehalten. „ Bleib cool Charlie…die hat diesen Drachen perfekt unter Kontrolle“, grinste er. „ Aber wie das denn?“. „ Na ja es ist ihr Drache, sie hat ihn aufgezogen“. „ Woher weißt du das?“. „ Sie ist meine Freundin“. „ WAS?“. Sam lachte laut los „ Nur ein scherz! Sie ist meine kleine Schwester“. „ Ach stimmt ja…sie hat von dir erzählt“, meinte ich erleichtert. Jetzt schaute er verwirrt „ Du kennst Jo?“. „ Ich war zusammen mit ihr auf Hogwarts“. „ Ach stimmt ja“. Zusammen gingen wir zu Jolien, die Max wirklich perfekt unter Kontrolle hatte. „ Ein jammer das so ein Talent Aurorin geworden ist und nicht hier arbeitet bei ihrem geliebten Bruder“, machte Sam uns bemerkbar. Sie tätschelte Max den Kopf der sich brav hingelegt hatte und sich die Streicheleinheiten gefallen ließ. „ Du bist so ein Idiot Sammy“, grinste sie und drehte ihren Kopf zu uns. Sam lachte. „ Charlie! Du arbeitest auch hier?“. Ich nickte „ Seit zwei Jahren“. „ Man siehts“, bemerkte sie. Oh ja ich hatte genauso wie Sam schon ein paar Brandnarben, ich hoffte nur das sie das nicht störte. „ Ja passiert hier schnell wenn man nicht so eine Kontrolle über die Drachen hat wie du“. „ Na ja als Aurorin bekommt man auch schnell etwas ab“, lächelte sie und zeigte auf die Narbe in ihrem Gesicht die geschickt von ihren Haaren versteckt wurde. „ Siehst trotzdem noch hübsch aus“. Sie wurde rot aber grinste „ Danke“. „ Charlie könntest du Jo rumführen ich muss eben zu unserem Hornschwanz“, fragte Sam. „ Klar“, antwortete ich und schon war er verschwunden. Und schon war ich mit ihr alleine und wieder fing das wilde Herzklopfen an genau wie in Hogwarts, eigentlich wie immer wenn sie bei mir war. „ Wie lange bleibst du?“, wollte ich wissen. „ Eine Woche“, antwortete sie. Irgendwie stimmte mich das glücklich „ Vielleicht kannst du ja Max erziehen“. Jolien lachte „ Er hat seinen eigenen Kopf“. „ Schade“, meinte ich denn Max konnte schlimmer als jede Hornschwanz Mami sein. „ Du hast sogar dein eigenes Zelt“, sagte ich und zeigte ihr ihren Schlafplatz. „ Warum denn das?“, wollte sie wissen. „ Dein Bruder gibt dir Welpen Schutz und du bist jetzt hier die einzige Frau, er will wohl kaum das du in einem Zelt schlafen musst wo nur Jungs schlafen“, grinste ich. „ Tja so ist das mit großen Brüdern“, lachte sie. Den restlichen Tag verbrachte ich mit ihr und zeigte ihr die Drachen, unterhielt mich mit ihr über die vergangenen zwei Jahre und musste sagen sie hatte wirklich schon viel erlebt und die anderen Jungs stellte ich ihr auch vor. Nachdem ich das alles erledigt hatte war es schon dunkel und Jolien verschwand in ihrem Zelt. Auch ich ging in das Zelt der Jungs und wollte nur noch schlafen aber das blieb mir erst einmal verwehrt. „ Sag mal Charles kann es sein das du ein bisschen in meine Schwester verknallt bist?“, kam es plötzlich von Sam. Gott sei Dank war ich gerade dabei mein Shirt auszuziehen, so konnte er mein Gesicht nicht sehen denn ich wurde prompt rot, ein bisschen war gut. „ Wie kommst du darauf?“, wollte ich wissen und versuchte wie immer normal zu klingen. „ Dein Blick verrät alles Charlie!“, meldete sich jetzt John grinsend. „ John hat Recht!“, rief Adam von weiter weg. „ Dafür musst du dich ja auch nicht schämen, ich meine sie ist wirklich hübsch“, warf Derric ein und schmiss sich auf sein Bett. „ Und heiß auch!“, beteiligte sich jetzt auch Jason. „ Wenn du nicht in sie verknallt bist kann ich sie ja haben!“, grinste Derric. „ Hey! Ihr redetet immer noch von meiner kleinen Schwester“, schmiss Sam in die Runde. „ Aber Sam sie ist wirklich hübsch. Unglaublich das sie deine Schwester ist!“, scherzte Adam. „ Halt die Klappe Ad!“, lachte Sam und alle anderen lachten mit. „ Tut mir Leid das nur Jo das Veela Gen von unserer Mum abbekommen hat“. „ Okay sie ist hübsch und taff und Sams kleine Schwester, das wissen wir alle aber jetzt will ich wissen wie unser süßer einsamer Charlie dazu steht“, lenkte John das Thema wieder auf mich. Alle schauten mich an und warteten auf eine Antwort, ich schaute zur Seite. „ Schön! Ja ich bin in Jolien verknallt und das schon länger!“, nuschelte ich. Sam lachte „ Armer Charlie!“. „ Wieso ist Jolien so ein grauen?“, fragte Derric grinsend. „ Nö aber bevor du ihr nicht ins Gesicht schreist das du sie magst kannst du lange warten! Sie steht bei so was sehr aufm schlauch“, lachte Sam. „ Aber wehe irgendjemand von euch erzählt ihr das!“, drohte ich. Alle lachten „ Wenn du unsere Hilfe nicht willst…“, fing John an. „…dann können wir dir auch nicht helfen…“, machte Derric weiter. „…aber mach irgendwas…“, folgte Jason. „….sonst endest du als alter einsamer Sack im Schaukelstuhl…“, grinste Adam. „…und züchtest Drachenkatzen“, beendete Sam lachend diese predigt. „ Ihr seid schon Idioten“, meinte ich und legte mich schlafen. Es dauerte zehn Minuten bis die Jungs endlich aufhörten zu kichern und langsam einschliefen. Sie ließen es sich natürlich nicht nehmen dumme Kommentare gegenüber Jolien abzulassen à la „ Du und Charlie sehen zusammen total süß aus“. Aber ansonsten verlief die Woche ziemlich gut und auch dieses Mal traute ich mich nicht ihr meine Gefühle zu gestehen. Dann war eine Woche vorbei, sie verabschiedete sich von ihrem Drachen, von den Jungs, dann von mir und zum Schluss von ihrem Bruder. Als sie dann verschwunden war musste ich mir erst einmal die ganzen Vorwürfe von Sam und den anderen anhören und dann fing der normale Alltag ohne Jolien an. ***Zeitsprung*** ~Seine Sicht~ Urlaub mit meiner ganzen Familie, ganz schön Chaotisch, besonders Fred und George.. Mein Lieblingsort war sowieso das Meer, die Pyramiden waren zwar ganz cool aber in Rumänien war es genauso trocken und heiß und hier hatte ich wenigstens das Meer. Also war ich jetzt zusammen mit meinen Brüdern am Meer, keine Ahnung wo Mum und Dad mit Ginny abgeblieben sind. Plötzlich klopfte mir jemand auf die Schulter, ich drehte mich um und hatte mit Fred, George oder Bill gerechnet aber Fehlanzeige es war Sam der mich breit angrinste. „ Sam was machst du denn hier?“, fragte ich. „ Urlaub mit meiner Schwester“, zwinkerte er. „ Jolien ist also auch hier?“. „ Jap und da kommt sie auch schon“. „ Hi Charlie“, begrüßte sie mich mit ihrem bezaubernden lächeln. Und wieder wurde ich rot und ich starrte ihr förmlich ins Gesicht damit ich nicht ihren Körper anstierte der im Bikini echt fantastisch aussah. „ Hi Jo“, grüßte ich zurück. „ Bist du alleine hier?“, wollte Jolien wissen. „ Nein ich bin mit meiner Familie hier“, antwortete ich und wie auf Kommando kamen meine Brüder dazu. „ Bill schön dich mal wieder zu sehen!“, lächelte sie und umarmte ihn. „ Das gebe ich zurück! Und wie ist die Arbeit?“. „ Gut gut kann nicht klagen und bei dir?“. „ Auch alles super“. Dann meldete sich Fred „ Wollt ihr uns nicht bekannt machen?“. „ Okay Jungs das ist Jolien Edwards sie war mit mir und Charlie in Hogwarts und arbeitet jetzt als Aurorin und der nicht ganz so interessante für euch da ist ihr Bruder Sam“. „ Coole Sache…ich bin Fred und das da ist mein Klon George und der doof guckende dort ist Ron“. „ Freud mich“, entgegnete Jolien lächelnd. Die beiden verschwanden aber auch ganz schnell wieder sie mussten irgendwo hin. Nachts konnte ich nicht schlafen und lief deswegen noch ein bisschen durch die Straßen wobei ich Jolien in die Arme lief. „ Was bist du denn noch wach Charlie“, wollte sie wissen. „ Konnte nicht schlafen“, zuckte ich mit den Schultern „ und warum bist du noch wach?“. „ Sammy schnarcht“, lachte sie. „ Oh ja kann er gut“, lachte ich mit. „ Wollen wir was trinken gehen so wie in alten Zeiten?“, grinste Jolien. „ Klar“, antwortete ich und ging mit ihr in eine Bar. Jolien vertrug nicht viel Alkohol das merkte man sofort und deswegen waren wir nicht lange dort. Schließlich liefen wir zusammen noch am Meer entlang, sie hatte sich bei mir eingehakt und lehnte sich dabei auch an mich. So hätte ich ewig hier lang laufen können aber das ging ja leider nicht, nach einiger Zeit setzten wir uns schließlich auf eine Bank und schauten aufs Meer. Na ja sie schaute verträumt aufs Meer und legte dabei ihren Kopf auf meine Schulter, ich schaute mehr auf sie als auf das Meer. Nach ein paar Stunden merkte ich wie Jolien langsam müde wurde und deswegen stand ich auf, nahm sie an die Hand und brachte sie zurück zu ihrem Hotel. „ Ich werde dich vermissen Charles“, nuschelte sie leicht lächelnd. „ Wieso?“. „ Morgen reisen ich und Sammy wieder ab und dann sehen wir uns bestimmt eine Weile nicht mehr“. „ Oh achso…keine Sorge wir sehen uns bestimmt bald wieder“, munterte ich sie auf. „ Ich wünsche dir und deiner Familie noch einen schönen Urlaub“, sagte sie und umarmte mich. Ihr Rosenduft stieg mir in die Nase und mein Verstand schaltete sich heute mal ganz aus. Als sie sich von mir löste hielt ich ihre Hände fest beugte mich zu ihr runter und küsste Sie schließlich. Es war ein kurzer Kuss und als ich mich wieder aufrichtete schaute sie mich perplex an. „Gute Nacht“, murmelte ich noch verlegen und verschwand dann. Ich war wirklich feige! ~Deine Sicht~ Ich war wieder zuhause und saß nachdenklich im Wohnzimmer. Charlie hatte mich geküsst. War es jetzt wirklich passiert oder doch nur ein Traum? Ich hätte Charlie darauf ansprechen sollen aber ich hatte ihn nicht mehr gefunden und dann reiste ich schon zusammen mit Sammy ab. Ging Charlie mir etwa aus dem Weg? Oder war das nur meine Einbildung? Fragen über Fragen und ich hatte null antworten. Und so schnell würde ich Charlie bestimmt nicht wiedersehen. ***Zeitsprung*** ~Deine Sicht~ Jetzt standen wir hier in der Küche von den Dursleys, das hieß ich, Bill, Fleur, Charlie, Ron, Fred und George, Hermine, Tonks, Lupin, Mr. Weasley, Mundungus, Moody und die restlichen verdächtigen. Mein Schützling war Ron und kaum waren wir in der Luft wurden wir von Todessern angegriffen. Doch Ron verteidigte uns gut und wir kamen mit einer klitzekleinen Verspätung im Fuchsbau an. Kingsley kam auf uns zu „ Welche Form hat Jolien Edwards Patronus?“. „ Pegasus“, antwortete ich aus der Puste und er ließ den Zauberstab sinken. „ Ich bin froh dass ihr beide es geschafft habt“, kam Mrs. Weasley auf uns zu gestürmt. „ Ron hat uns gut verteidigt“, lobte ich ihn. Charlie und Bill waren auch heil zurückgekommen. „ Jo was ist passiert?“, wollte Charlie wissen als er mein Blutverschmiertes Bein sah. „ Ein Fluch hat mich erwischt“. „ Das müssen wir behandeln Liebes. Schnell ins Haus mit dir“, scheuchte uns Mrs. Weasley ins Haus. Charlie stützte mich und setzte mich auf einen Sessel. George lag auf dem Sofa, ihn hatte auch ein Fluch erwischt aber es ging ihm gut. Mrs. Weasley behandelte mein Bein und es tat höllisch weh ich hatte vorher nicht darauf geachtet aber nachdem das ganze Blut weg war erkannte man den riesen Schnitt der das ganze Schienbein entlang lief und tief war der Schnitt auch, das würde eine Narbe geben. Nach der ärztlichen Behandlung war ich fix und fertig. Doch damit war ja noch nicht genug, die Nachricht von Moodys tot war für mich wie ein weiterer Schlag ins Gesicht. Ich trank mehr als nur ein Glas Feuerwhiskey denn diese wärme überdeckte meine Trauer. Nach und nach gingen alle ins Bett, zum Schluss waren nur noch ich und Charlie übrig. Wir saßen stumm auf dem Sofa und starrten ins leere, mein Bein pochte. „ Wie geht’s deinem Bein?“, wollte Charlie wissen. „ Es tut noch weh aber es geht schon“, entgegnete ich und meine Stimme hörte sich immer noch leicht verheult an. „ Okay“. Wieder schweigen. Jetzt war ich endlich mit ihm allein also konnte ich ihn alles fragen was ich wollte. „ Sag mal Charlie bist du mir am letzten Tag in Ägypten aus dem Weg gegangen?“, fragte ich zaghaft. Er schaute mich verwundert an, dann drehte er sein Gesicht weg und nickte. „ Warum?“. „ Na ja ich hatte dich am Vorabend ausversehen geküsst und ich war zu feige darüber mit dir zu reden“. „ Ach so“, antwortete ich und senkte meinen Blick. Dabei fiel mir auf das er die Kette die ich ihm vor Jahren geschenkt hatte immer noch trug. „ Du trägst die Kette immer noch“, stellte ich fest und jetzt schaute er mich wieder an. „ Natürlich! Ich meine du bist mir wichtig und so habe ich immer etwas von dir bei mir“, murmelte er. Dann stand er auf „ Ich geh dann mal ins Bett“. Männer! Wieso liefen sie immer davon wenn es ernst wurde! Ich stand ebenfalls auf aber knickte sofort mit meinem verletzten Bein weg. Charlie fing mich auf „ Alles okay?“. „ Nein…oh man Charlie wieso läufst du immer weg? Erst in den drei Besen, dann in Ägypten und jetzt auch noch hier? Sei doch nicht so feige!“, meckerte ich in seinen Armen und er schaute mich an wie ein angeschossenes Reh. Da er nichts sagte und mich immer noch festhielt machte ich mich lang und gab ihm einen kurzen Kuss. Als er dann endlich die Situation begriffen hatte grinste er schief und küsste nun mich und da der Kuss dieses Mal länger dauerte konnte ich ihn auch erwidern. Zuerst war er vorsichtig und zaghaft doch je länger der Kuss anhielt desto sicherer und leidenschaftlicher wurde er. Irgendwann lösten wir uns dann. „ Ich hab mich total in dich verschossen“, meinte ich lächelnd. „ Ich schon seit ich dich das erste Mal gesehen habe“, sagte Charlie. Ich schaute ihn ungläubig an „ Und da hast du solange die Klappe gehalten“. „ Ich wollte nichts blödes anstellen“, verteidigte er sich. „ Idiot“, grinste ich und er küsste mich wieder. Doch so langsam wurde der Schmerz meines Beines zu stark und ich verzog mein Gesicht. „ Schmerzen?“, fragte Charlie fürsorglich. „ Ja“, sagte ich und Charlie setzte mich wieder auf das Sofa. Ich dachte er würde jetzt in seinem Zimmer verschwinden aber er setzte sich wieder neben mich. „ Guck nicht so. Als ob ich dich jetzt alleine lassen würde“, lächelte er und legte sich hin. Ich mich auf ihn und sein langsamer Herzschlag ließ mich schließlich einschlafen. ~Seine Sicht~ Ich wachte schon früh auf, das war ich schon gewöhnt. Ich schaute an mir herunter und was ich dann sah entlockte mir ein fettes grinsen. Sie war wirklich hier bei mir und schlief Seelig mit dem Kopf auf meiner Brust und ich hatte schon die Befürchtung dass alles nur ein Traum gewesen war. Ich strich ihr ein paar Strähnen aus dem Gesicht worauf sie die Nase rümpfte. Schließlich wachte Jo auf und schaute mich verschlafen aber lächelnd an. „ Na gut geschlafen?“, grinste ich und küsste sie sanft. „ Auf dir kann man wirklich gut schlafen“, lachte sie als wir uns voneinander lösten. „ Freud mich“, lächelte ich. Schließlich setzte sie sich auf, ich tat es ihr nach. „ Wie geht es deinem Bein?“. „ Es tut nur weh wenn ich richtig auftrete“, meinte sie und drehte ihren Fuß. „ Ich kann dich ja tragen oder ich besorg dir ein paar Krücken“, sagte ich als ich ihr den Verband abnahm. Jo kicherte „ Ich glaube die Krücken reichen fürs erste“. „ Gut“, sagte ich und legte ihr den neuen Verband mit Schiene um. „ Danke Doc“, scherzte Jo und bedankte sich mit einem Kuss bei mir. „ Für dich doch immer“, sagte ich und stand auf. Ich suchte die Krücken die wir im Fuchsbau hatten und brachte sie Jo. „ Danke“, sagte sie stand auf und humpelte mit mir in die Küche. „ Meinst du wir sollten es ihnen erzählen dass wir jetzt zusammen sind?“, fragte Jolien. Ich zuckte mit den Schultern. „ Halten wir einfach die Klappe, Mum ist eh im Stress und das Moody gefallen ist und Mundungus feige flucht sind jetzt erst einmal Thema Nummer eins“. Joliens Gesicht wurde schlagartig traurig, verdammter Mist ich hätte Moody nicht erwähnen sollen! „ Aber die werdens schon bemerken und bald ist ja noch Harrys Geburtstag und Bill heiratet…und dann sehe ich dich mal im Kleid“, fing ich an wie wild zu brabbeln um Jo auf andere Gedanken zu bringen. „ Ja“, antwortete sie leise aber es schlich sich wieder ein kleines Lächeln auf ihr Gesicht. Mum war natürlich voller Eifer und kümmerte sich um die Hochzeitsvorbereitungen und um Harrys Geburtstag. Jo sah ich in dieser Zeit so gut wie gar nicht, zumindest nicht allein. Sie wurde voll und ganz von den Mädchen, Fred und George oder von meinem Dad beansprucht. Ich dagegen musste meiner Mum helfen, genauso wie Bill. Und jedes Mal musste ich mir anhören dass ich auch so langsam mal eine Frau haben könnte damit sie meine Hochzeit noch erleben durfte. Und jedes Mal grinste ich stumm in mich hinein, genauso wie Bill. Er war der einzige der bis jetzt wusste dass ich nun endlich mit Jo zusammen war. Harrys Geburtstag stand an es waren viele Leute da und es gab Kuchen und es wurde gelacht und gefeiert nur der Minister trübte die Stimmung für einen kurzen Moment. Ich war froh als endlich alle schlafen gingen, jetzt hatte ich ruhe und wollte diese Zeit mit Jo verbringen. Das war die beste Zeit an diesen Tagen. Dann ging es wieder rund, die Hochzeit stand an. Jo wartete ungeduldig auf Sam der versprochen hatte zu kommen, ein Drache hatte ihn fast abgefackelt und lag bis vor einem Tag noch im Krankenhaus. Ich stand mit ihr ein bisschen weiter entfernt vom Fuchsbau und wartete mit ihr auf Sam, Jo war deswegen total hibbelig. Ich grinste und drückte ihre zarte Hand die in meinen rauen Arbeiter Händen lag „ Er kommt schon gleich süße“. „ Das hoffe ich“. Und wie auf Kommando stand er auf einmal vor uns. Jo rannte auf ihn zu und umarmte ihn stürmisch „ Immer mit der ruhe Schwesterchen…ich bin noch nicht ganz heil“. „ Ich bin so froh dass es dir gut geht“, sagte jetzt Jo. „ Dito“. Dann begrüßte auch ich Sam und zusammen gingen wir zum Fuchsbau. Dort stellte Jo ihm die meisten vor und dann gingen wir nach oben in mein Zimmer. „ So hier wirst du erst einmal schlafen“, sagte ich zu Sam. „ Muss ich mir sein geschnarche wenigstens nicht antun“, lachte Jo. „ Wie immer sehr charmant“, grinste Sam. Dann wurde Jo runter gerufen anscheinend hatte Fleur irgendwelche Probleme. Sam grinste mich breit an als Jo weg war. „ Wenn du so weiter grinst wird das noch Dauerzustand und dann müssen wir dich Joker nennen“, entgegnete ich auf sein grinsen. „ Du hast es also tatsächlich geschafft was?“, grinste er unbeirrt weiter. „ Was?“. „ Du bist mit meiner Schwester zusammen“. Ich schaute verdutzt „ Woher…?“. „ Ach bitte so was sehe ich sofort“, zwinkerte er. „ Tratsch es nicht rum im Moment ist das kein guter Zeitpunkt“. „ Ich werds versuchen…aber brich meiner Schwester das Herz und du bist Drachenfutter“. „ Keine Sorge das wird nie passieren“. „ Gut mehr will ich gar nicht“, grinste er. Dann mussten wir runter und meiner Mum helfen, die immer noch unglaublich gehetzt war. Jo sah ich erst bei der Hochzeit wieder. Sie hatte ein kurzes rotes Kleid an, ihre Haare fielen ihr locker über die Schultern, sie sah einfach wunderschön aus. „ Du siehst echt wunderhübsch aus“, grinste ich und bot ihr meinen Arm an. „ Danke du siehst auch sehr sexy im Anzug aus“, grinste sie zurück und hackte sie bei mir ein. Die Trauung war schön und mein Bruder war jetzt ein verheirateter Mann. Ich und Jo gratulierten den beiden erst als die meisten es schon getan hatten, so schrecklich mussten wir wenigstens nicht durch diese riesige Menschentraube kämpfen. Irgendwann brachte ich Jo dann auch mal dazu mit mir zu tanzen. „ Charles sei stolz auf dich“, sagte sie. „ Wieso?“. „ Na ja du hast mich zum Tanzen gebracht“, lachte Jo. „ Und dafür liebst du mich doch“, lachte ich ebenfalls. Jo zuckte mit den Schultern „ Für das Wort Liebe ist es noch ein bisschen früh. Das kommt noch mit der Zeit“. „ Na das hoffe ich doch“. Ich wollte sie gerade küssen doch dazu kam ich nicht mehr. Das Ministerium war gefallen, jetzt brach die große Panik aus. Todesser tauchten auf, Leute apparierten und Jo suchte ihren Bruder wobei sie eine Menge Todesser fertig machte, na ja war ja auch ihr Job. Bald war es schon ruhiger und Sam packte Jo am Arm genauso wie ich und dann apparierten wir. Wir landeten in Rumänien an Sams und meinem Arbeitsplatz. „ Meine Fresse was war das für eine Aktion“, rief Sam aufgebracht. „ Hoffentlich geht es den anderen gut“, setzte Jo hinzu. Ich nahm sie an der Hand „ Die sind zäh die packen das schon“. „ Ich glaube dir besorgen wir erst einmal eine angemessene Bekleidung Schwesterchen“, sagte dann Sam der gerade seine Krawatte in den Dreck warf. „ Kann ich nicht nach Hause?“. „ Wohl kaum…die Todesser warten bestimmt nur auf dich dort, du hast viele von denen nach Askaban geschickt“, antwortete Sam mit strengen Blick „ du bleibst hier, hier sind genug Jungs die auf dich aufpassen“. „ Ist ja gut Sam beruhige dich. Dann bleib ich halt hier“. „ Lasst uns erst einmal zu den Zelten gehen“, warf ich schließlich ein zog mein Jacket aus. „ Jungs was macht ihr denn schon hier und das mit einer Lady“, kam James auf uns zu. „ Die Hochzeit wurde von Todessern besucht wir mussten irgendwo hin“, erklärte ich. „ Und die Lady ist meine Schwester Jolien oder auch Jo. Ich hoffe sie kann ein bisschen hier bleiben“, stellte Sam Jo vor. Jo schüttelte seine Hand und lächelte leicht. „ Ich bin James. Ich bin Boss von dem Lager hier und passe auf das die Jungs nicht so viel Blödsinn machen“, stellte sich James freundlich vor. „ Freud mich“, sagte sie freundlich. „ Ebenfalls. Und natürlich darfst du eine Zeit lang hier bleiben dann haben wir wenigstens jemanden der weiß wie man mit Max umgeht“. Jo lachte. „ Du hast hier schon einen kleinen Ruf“, grinste Sam. „ Wo soll sie denn schlafen?“. „ Sie kann bei Charlie pennen“, grinste Sam. James schaute verdutzt und ich lächelte „ Ja sie ist meine Freundin“. „ Wow das das noch passiert ist ja ein Wunder!“, lachte James und wir alle lachten mit. „ Gut dann wäre das ja geklärt und jetzt solltet ihr euch erst einmal umziehen“, meinte James schließlich und ging mit uns zum Zelt wo auch die anderen Jungs waren die sich sehr über Jos besuch freuten und ihr um den Hals fielen. Wir erzählten ihnen alles und alle beglückten mich dazu dass ich es tatsächlich geschafft hatte mit Jo zusammen zu gucken. Jo konnte sich in Ruhe umziehen, die Kleidung war natürlich viel zu groß für sie obwohl sie schon ein Shirt von Adam trug der der kleinste von uns allen war. Max war in der Zeit der liebste und zahmste Drache aller Zeiten. Ich wünschte sie würde für immer hier bleiben. ~ Deine Sicht~ So langsam lebte ich mich hier richtig ein, oh man das wird mir bestimmt alles fehlen. Besonders mein Max wird mir fehlen und so wie es jetzt ist sehen ich Charlie jeden Tag. Das kann ja alles noch was werden. Ein grölen holte mich aus meinen Gedanken, verdammt der Hornschwanz war mal wieder schlecht gelaunt. Doch ich kam nicht mehr rechtzeitig weg, der Hornschwanz speite Feuer und erwischte mich voll am rechten Arm. Ich spürte im ersten Augenblick gar nichts, dann schrie ich auf. Mir wurde schwindelig, dann sah ich nur noch schwarz der Aufprall blieb aus. Ich wurde erst ziemlich spät wieder wach, draußen war es schon am Dämmern. Ich setzte mich auf, mein Kopf pochte und mein Arm ebenfalls. Oh schmerz lass nach! Ich schaute mich um, es war niemand da außer Charlie der auf einem Stuhl eingeschlafen war. Wahrscheinlich wollte Sam nicht dass zu viele Leute da waren und krach machten, das machte er schon immer so. Aua, ich stöhnte schmerzverzehrt auf, falschen Arm zum aufstützen benutzt. Durch meine laute wurde Charlie wach. „ Hey wie geht es dir?“. „ Wie als hätte mich ein Drache flambiert“, scherzte ich und setzte mich auf. „ Okay du kannst Witze reißen das ist schon mal ein gutes Zeichen“, stellte Charlie fest. „ Es brennt ganz schön“, sagte ich und schaute auf meinen Arm der einigen Schaden davon getragen hatte. „ Du hast uns einen ganz schönen Schrecken eingejagt“, sagte Charlie und kramte eine kleine Tube hervor sowie einen Verband. „ Tut mir Leid war nicht geplant“, entgegnete ich und ließ mir die Paste auf den Arm schmieren. „ Und? Jetzt besser?“, grinste er. Ich nickte, die Paste kühlte unglaublich und die Schmerzen verschwanden langsam. Dann verband er meinen Arm großzügig. „ An dir ist echt ne Krankenschwester verloren gegangen“, scherzte ich. Charlie lachte. „ Sollte es nicht besser werden haben wir immer noch Schmerztabletten“, munterte er mich auf „ und wenn es dann immer noch nicht besser ist haben wir bestimmt noch ne Säge da“. „ Ha ha seeehr witzig…jetzt willst du mir schon den Arm abschneiden“. „ Ich doch niemals“, grinste er und gab mir einen zärtlichen Kuss der schnell leidenschaftlicher wurde. Charlie drückte mich sanft ins Bett, bis ich ihn dann leider wegdrücken musste denn mein blöder Arm machte mir wieder einen Strich durch die Rechnung. „ Immer schön langsam Schatz ich wurde gerade erst von einem Drachen angefackelt“. „ Sorry“ lächelte er entschuldigend und schmiss sich neben mich. Zum Aufstehen brachte mich heute keiner mehr, viel lieber kuschelte ich mich an Charlie der sachte einen Arm um meine Hüfte schlang und so konnte ich wieder seinem Herzschlag horchen und endlich einschlafen. Schließlich war es dann soweit die große Schlacht stand an, ich wollte natürlich dabei sein doch davor musste ich erst einmal Sam und Charlie davon überzeugen mich auch gehen zu lassen. Nach unendlich geschätzten Stunden hatte ich beide ruhig gestellte und wehmütig verabschiedete ich mich von Sam und betete dass es nicht das letzte Mal sein würde, dass ich meinen Bruder umarmte. Sam kam nicht mit, der hatte sich das Bein gebrochen aber das hielt ihn nicht davon ab trotzdem gehen zu wollen doch die Jungs hatten ihn zu guter Letzt ans Bett gefesselt. „ Komm lebend zurück kurze“, entgegnete Sam während er mich an sich drückte. „ Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen“, grinste ich und löste mich aus seiner Luft raubenden Umarmung. „ Kleiner Finger schwur Sam! Komm ich nicht heil zurück darfst du mir den kleinen Finger abhacken“, lachte ich. „ Oder du musst tausend Nadeln schlucken“, grinste er zurück. Ich nickte und fiel ihm dann doch noch einmal um den Hals dann ging ich mit einem letzten Winken nach draußen und wartete das Charlie sich auch verabschiedet hatte. In Hogwarts verlor ich Charlie dann aus den Augen und landete bei Fred und George. Ich war ziemlich aus der Puste und meine Haare klebten mir in dem Dreck verschmierten Gesicht. Schnaufend strich ich mir durch die Haare um sie aus meinem Gesicht zu bekommen und beobachtete den Gang. Fred redete mit Percy aber ich achtete nicht darauf um was es ging, mich beunruhigte dieser Gang und ich wollte hier so schnell weg wie möglich. „ Ist ja echt schön das ihr euch so versteht aber wir sollten weiter. Kommt!“, meldete ich mich zu Wort, packte Fred und George am Handgelenk und zog beide mit mir mit. Hinter uns krachte es, ich schaute gar nicht erst nach hinten, aber Fred tat es und lachte schließlich. „ Oh man Jo ich liebe dich!“. „ Das ist schön Fred aber lass das nicht Charlie hören“, zwinkerte ich. Er lachte weiter „ Ich steh für immer in deiner Schuld…ohne dich wäre ich jetzt platt“. Jetzt schaute ich mich doch um „ Oh…hab ich gerne gemacht Fred aber jetzt genug damit wir haben noch was zu erledigen!“. Ich ließ die beiden los und zusammen sprinteten wir weiter und machten den ein oder anderen Todesser platt. Und insgeheim hoffte ich dass Charlie noch genauso fit und lebendig war wie ich. ~ Seine Sicht~ Die Schlacht war beendet und wir hatten gewonnen. Ich stand kaputt und erschöpft in der großen Halle meine Familie hatte ich schon gesehen alle waren wohl auf doch fehlte Jo und so langsam machte ich mir sorgen. Ich wollte nicht zurück nach Rumänien und Sam sagen dass seine Schwester nicht mehr lebte, dass ich nicht auf sie aufgepasst hatte. Ich hab nicht auf sie aufgepasst also ist es meine Schuld wenn sie nicht mehr lebte. Verdammt ich sollte meine Gedanken nicht für so einen Blödsinn verschwenden, sie lebte da war ich mir hundertprozentig sicher. Und dann hörte ich wie jemand ihren Namen rief, ich drehte mich um und sah wie sie von Harry, Hermine und von meiner gesamten Familie fast umgerannt wurde. Als Ginny sie dann endlich aus ihren Fängen entlassen hatte, entdeckte sie auch mich und lächelte breit. „ Jo“, rief ich glücklich und ging schon auf sie zu. Sie tat es mir gleich und kam mit ihrem wunderschönen strahlenden Gesicht auf mich zu gerannt und sprang mir in die Arme. Ich drückte sie fest an mich und musste lachen „ Ich bin so froh das du lebst ich dachte schon es ist was passiert“, entgegnete ich und ließ sie wieder runter. Sie hatte Tränen in den Augen „ Ich liebe dich so sehr Charlie ich bin heilfroh dass du heil bist!“. Jetzt musste ich erst recht grinsen „ Ich liebe dich auch Jo“, sagte ich erleichtert und gab ihr einen langen und innigen Kuss fast so als hätten wir uns drei Jahre nicht mehr gesehen. Wildes gejubel und Geklatsche verriet mir das meine Familie die Szene sehr gut beobachtet hatte jetzt war es dann wohl amtlich, ich und Jo gehörten zusammen und jetzt wusste es auch jeder. Nach einer viel zu kurzen Zeit löste sich Jo von mir „ Und Charlie ich hatte viel Zeit nachzudenken besonders wenn man denkt das es gleich mit einem aus ist“. „ Und über was hast du nachgedacht?“, wollte ich wissen und hatte meine Arme immer noch um ihre Hüfte geschlungen. „ Ich schmeiß den Job als Aurorin hin ich will bei dir in Rumänien bleiben. Sonst macht Max euch noch das Leben zur Hölle“, grinste sie breit. „ Du bist und bleibst die beste!“, lachte ich und gab ihr wieder einen Kuss. Mein Leben konnte gar nicht mehr besser werden.

44.36 % der User hatten die Auswertung: Name: Sharleen Potter Spitzname: Sharli Alter: 15 Geburtstag: 31. Juli Schule: Ab dem dritten Jahr von Harry Hogwarts vorher Privatunterricht. Haus: Gryffindor Jahrgang: Fred und George ~Deine Sicht~ Genervt ging ich durch die Gänge dieses dummen Zuges und suchte ein dummes Abteil in dem ich sitzen konnte. Endlich erkannte ich ein bekanntes Gesicht, es war mein erstes Jahr auf Hogwarts und ich kam jetzt in die Fünfte. Aber ich war bei den Weasleys mit meinen Adoptiveltern ein paar Mal zu Besuch und erkannte nun meinen besten Freund George in einer diesen dummen Kabinen. Lächelnd riss ich die Tür auf und alle drei Köpfe fuhren erschrocken zu mir herum. „George!“, schrie ich schon und auch er erkannte mich jetzt und umarmte mich. „Sharli was machst du denn hier?“, fragte er nachdem er sich von mir gelöst hatte. „Was wohl...ich gehe jetzt auch nach Hogwarts“, erklärte ich ihm grinsend. „Oho haben wir uns also dazu herabgelassen auf eine Schule zu gehen!“, kam es von dem anderen Zwilling. Ich hasste diesen spöttischen Unterton. „ Halt die Klappe! Interessiert doch keinen was du denkst!“, giftete ich ihn an. Fred und George sahen sich zwar zum Verwechseln ähnlich aber im Gegensatz zu George hasste ich Fred! Und so wie es aussah beruhte dies ja auch Gegenseitigkeit. George überging unsere Streitereien immer und fragte als wäre gerade nichts passiert: „Willst du dich zu uns setzen? Das da ist übrigens Lee Jordan“. Er zeigte auf den Jungen der neben Fred setzte und mich jetzt freundlich anlächelte, ich lächelte zurück. Dann schaute ich wieder George an „ Es gibt zwei gute Gründe nicht hier zu sitzen. Erstens dein überflüssiger Klon da und zweitens suche ich meinen Bruder. Sorry“. Beide Zwillinge schauten mich verdutzt an „ Seit wann hast du denn einen Bruder Adams?“, nervte Fred mich denn er war der einzige der mich mit meinem falschen Nachnamen ansprach aber das wusste ja niemand. „ Seit dreizehn Jahren Weasley stell dir vor! Er sieht genauso aus wie ich“. Harry und ich sahen uns wirklich ähnlich fast wie Zwillinge obwohl ich zwei Jahre älter bin als er aber wir haben trotzdem am gleichen Tag Geburtstag. Zufälle gibt’s. Wir hatten die gleichen grünen Augen, wie die von unserer Mum, nur waren meine Augen nicht so mies wie seine also brauchte ich keine Brille. Ich hatte auch genau die gleichen schwarzen unbändigen Haare wie Harry und wie unser Dad nur waren meine länger. Um genau zu sein gingen sie mir bis zu meinen Schulterblättern, also eine Löwenmähne schlecht hin. Das kapierte aber keiner von den dreien und ich hatte keine Lust denen noch länger dabei zuzusehen wie sie an einen Typen dachten die aussahen wie ich. Ich grinste weil es einfach zu komisch aussah wie die drei so still nachdachten. „Ich geh dann mal“, verabschiedete ich mich, schloss die Tür und suchte weiter. Nach fünf Kabinen hatte ich ihn endlich gefunden, er saß mit drei anderen in einer Kabine. Einem Mädchen das ich nicht kannte, dann noch Ron den ich auch nur vom sehen her kannte viel hatten wir nicht miteinander zu tun und einem Lehrer der die Zugfahrt schlafend über sich ergingen ließ. Wieder riss ich die Abteiltür auf und grinste meinen kleinen Bruder fröhlich an. Er erkannte mich natürlich sofort, sprang auf und umarmte mich „ Ich dachte schon du kommst nicht mehr“. „Ich freue mich auch dich zu sehen“. Wir lösten uns grinsend voneinander und wir setzten uns nebeneinander wieder auf die Sitzbank. Das Mädchen und auch Ron starrten uns an. „Was ist Ron hast du mich schon vergessen“, grinste ich ihn an. „Nein aber woher kennst du Harry“, antwortete er mir perplex. Und das Mädchen harkte nach: „Bist du seine Freundin?“. Harry und ich fingen an zu lachen, ich legte einen Arm um seine Schultern „ Aber natürlich! Harry ist mein Liebling“. „ Hör auf Sharli die glauben das noch wirklich“. „ Ich bin halt sehr überzeugend. Okay fallen wir einfach mal mit der Tür ins Haus. Ich bin Harrys große Schwester Sharleen“. Das Mädchen schrie freudig auf und Ron blieb der Mund offen stehen. „ Oh mein Gott Harry warum hast du uns das nicht erzählt?“, fragte das Mädchen hysterisch. „ Durfte ich nicht. Ich habe erst vor zwei Jahren erfahren das ich überhaupt eine Schwester habe“, antwortete Harry. „ Oh. Und wo warst du dann Sharleen? Ich meine du warst ja dann nicht bei den Dursleys und du siehst auch viel älter als Harry aus...müssest du nicht schon längst auf Hogwarts sein?“, brabbelte das Mädchen drauf los. „ Als unsere Eltern starben wurden wir getrennt das heißt Harry kam zu unserer nutzlosen Tante und ich kam zu einer Adoptiv familie damit Voldemort es nicht so leicht hatte und wusste das es nicht nur einen überlebenden gab. Ich war nämlich zum Zeitpunkt des Mordes unserer Eltern bei Freunden von den beiden.... na ja und meine Adoptiveltern waren etwas über vorsichtig also habe ich Privatunterricht bekommen von so ein paar Auroren. Und jetzt hab ich es endlich geschafft dass ich nach Hogwarts darf. Ich bin zwei Jahre älter als Harry also ist das jetzt mein fünftes Jahr gaaaanz einfach“, erklärte ich ohne wirklich Luft zu holen. „ Außerdem wüsste ich gerne wie du heißt“, setzte ich noch hinzu. Sie lächelte mich an „ Ich bin Hermine Granger. Freud mich“. „ Ja mich auch“, entgegnete ich und schüttelte ihre ausgestreckte Hand. „ Und woher kennst du Ron?“, wollte nun Harry wissen. „ Meine Eltern sind Freunde von den Adams, also von ihren Adoptiveltern, deswegen war sie ein paar Mal bei uns im Fuchsbau. Deswegen“, antwortete Ron für mich und ich nickte bestätigend. Nachdem das endlich geklärt war, war alles schon ein bisschen gelöster und sie erzählten mir von ihren ersten zwei Jahren in Hogwarts und ich muss sagen sie hatten schon jetzt viel erlebt und ich hoffte das ich mein erstes Jahr ruhe hatte und ich ahnte ja nicht wie ich mich da irrte... ~Seine Sicht~ Ich war überrascht als Sharleen in unserem Abteil stand und sie George mit diesem unglaublichen Lächeln anschaute. Die beiden umarmten sich zur Begrüßung und ich wünschte ich könnte es ihm gleich tun aber sie hasste mich und sie dachte ebenfalls das das auf Gegenseitigkeit beruhte. Was natürlich total falsch war aber was sollte ich schon daran ändern können. Wow bald werde ich noch depressiv wegen einem Mädchen! Um mich von meinem Gedanken abzulenken ließ ich einen dummen Kommentar ab und sie giftete zurück. Warum bin ich auch so doof und leg mich immer wieder mit ihr an! George bot ihr an sich zu uns zu setzen aber zu meiner Enttäuschung lehnte sie wegen mir ab und weil sie zu ihrem Bruder wollte. Da wurde ich hellhörig „ Seit wann hast du denn einen Bruder Adams!“. Sie schaute mich genervt an „ Seit dreizehn Jahren stell dir vor! Er sieht genauso aus wie ich“. Das gab mir zu denken, aber wer sah schon so hübsch aus wie sie besonders ihre grünen Augen hatten es mir angetan. George dachte auch nach das sah man ihm förmlich an, mir wahrscheinlich auch denn Sharleen grinste und verabschiedete sich und verschwand dann. Ich gab es nach fünf Minuten auf, ich kam einfach nicht drauf. „ Man die war echt süß...“, meldete sich Lee zu Wort und starrte immer noch auf die Tür. George lachte, ich verzog das Gesicht. Na ganz toll, noch nicht mal in Hogwarts angekommen und ich bekam schon Konkurrenz obwohl man es kaum Konkurrenz nennen konnte denn sie hasste mich ja ganz offensichtlich. „ Tja Lee stell dich hinten an, denn Fred geht’s genauso“, entgegnete George grinsend. Diese Labertasche! Es war ein Wunder das er es Sharleen noch nicht verraten hatte das ich mich total in sie verschossen hatte. Aber das wollte ich jetzt natürlich nicht zugeben. „ Halt doch die Klappe George das ist ja gar nicht wahr!“, feixte ich ihn an. George lachte nur noch mehr. „ Wirklich Fred?“, lachte Lee „ dann muss das aber eine Hassliebe sein so wie das aussah“. „ Oh ja sie hasste ihn und Fred liebt Sharli und das er nicht weiß warum sie ihn hasst macht Fred fertig“, grinste George. „ Jetzt seid doch einfach still. Ich liebe sie nicht und es ist mir egal warum sie mich hasst und jetzt hört auf über Sharli zu reden!“. George hatte recht es machte mich fertig das sie mich hasste ich wusste noch nicht mal warum! George und Lee grinsten um die Wette, hielten aber Gott sei Dank ihre Klappe. Irgendwann hielt der Zug plötzlich an und Dementoren durchsuchten den Zug, sie waren wahrscheinlich auf der Suche nach dem Massenmörder Sirius Black der aus Askaban geflüchtet ist. Augenblicklich wurde es kälter und ich war froh als sie wieder weg waren und ich erwischte mich dabei wie ich hoffte dass es Sharleen gut ging. Als wir dann endlich zum Schloß gingen sah ich auch Sharleen wieder (Gott sei Dank in einem Stück) die bei Harry, Hermine und Ron stand. Hatte ihren Bruder wohl im Zug nicht gefunden. ~Deine Sicht~ Endlich waren wir in der großen Halle, und sie war bewundernswert besonderes die Decke faszinierte mich. Ich setzte mich neben Harry und wartete, Gott sei Dank musste ich nicht zusammen mit den Erstklässlern in die Halle laufen, das wäre mir auch viel zu peinlich. Ich durfte den Hut vorher aufsetzen und das war schon schlimm genug. Ich merkte gar nicht wie sich mir gegenüber Fred und George hinsetzten, bis sich mich aus meinen Gedanken rissen. „ Naaaaa deinen nicht vorhandenen Bruder schon gefunden Adams?“, nervte mich Fred wieder. Harry neben mir verkniff sich ein lächeln. „ Ob du‘s glaubst oder nicht du Idiot ich habe ihn gefunden und er ist näher als du glaubst! Ach und Adams solltest du dir abgewöhnen in Hogwarts benutze ich meinen echten Namen“. „ Aha...und wie soll ich dich sonst nennen?“. „ Warts ab...“, entgegnete ich ihm mit einem schiefen Lächeln und wartete darauf das endlich irgendwer anfing zu reden. Und so war es dann auch ich hörte gar nicht richtig zu bis Dumbledore auf die Hausverteilung zu sprechen kam. „ Aber bevor wir unsere neuen Erstklässler einteilen wollen wir noch Miss Potter in ein Haus einweisen“. Er bedeutete mir zu ihm zu kommen und sobald ich aufgestanden war ging das Getuschel los. Wie sollte es auch anders sein! Ich sah zu Fred und George die ebenfalls geschockt waren und mich mit offenem Mund anstarrten. Ich musste den Hut nicht lange aufbehalten, er schickte mich ohne längeres zögern nach Gryffindore. Der Tisch an dem ich gerade schon gesessen hatte applaudierte und jubelte, ich setzte mich glücklich neben Harry. ~Seine Sicht~ Ich konnte nicht anderes als dumm zu gucken und ich kam mir noch dümmer vor das ich die Ähnlichkeit zu Harry nicht erkannt hatte. Sie sahen wirklich wie Zwillinge aus! Kaum wurde ihr Name aufgerufen und sie aufgestanden, fuhren schon die Köpfe der gesamten Schülerschaft zusammen und ein wildes Getuschel ging los. Da hatte ich mir ja wieder ein tolles Mädchen ausgesucht, sie war zwar zwei Jahre älter als Harry aber er würde bestimmt gut auf sie aufpassen. -kleiner Zeitsprung- ~Deine Sicht~ Endlich saß ich im Zug, mein fünftes Jahr war vorbei und jetzt versuchten Harry, Ron und Hermine mich dazu zu überreden die Ferien bei den Weasleys zu verbringen doch ich weigerte mich natürlich wegen dem Idioten Fred. Ich war so froh wieder zu Hause zu sein. Doch schon vermisste ich auch Harry denn er musste zurück zu den Dursleys. ~Seine Sicht~ Endlich waren wir zu Hause und Mum war hell auf begeistert dass Sharleen Adams in echt Sharleen Potter war. Und sie fragte sofort nach ob sie zusammen mit Harry in den Fuchsbau kommen würde und da wurde auch ich aufmerksam, daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Und jetzt hoffte ich auf eine positive Antwort doch die kam natürlich nicht. Ron schüttelte den Kopf „ Nein sie will nicht. Sie hatte keine Lust Fred ausgesetzt zu sein“. Und somit starb meine Hoffnung doch Dad munterte mich ein wenig auf. „ Ach quatsch wenn wir Harry holen statten wir ihr auch einen besuch ab...mal sehen was sie dann sagt“. ~Deine Sicht~ Ich war endlich zuhause und erzählte meiner Mum und meinem Dad alles. Mein Das war stolz auf mich, er vertraute mir und meinen Fähigkeiten von denen ich mehr hatte als mir lieb war. Meine Mum machte sich mehr Sorgen aber sie beruhigte sich schnell wieder. Es vergingen friedliche drei Wochen doch dann ging es wieder los. Ich war gerade im Pool und schwamm meine Runden mein Dad stoppte die Zeit. Er wusste nichts mit sich anzufangen also war er jetzt hier, saß auf einem Gartenstuhl und schaute auf die Uhr. Das nächste was ich sah war meine Mum die meinte ich und mein Dad sollten reinkommen. Wir schauten uns fragend an, schließlich stand er auf und ich stemmte mich aus dem Pool. Er warf mir ein Handtuch zu und ich trocknete mich grob ab. Ich ging hinter meinen Dad ins Haus, ich hörte das wir Besucher hatten, mein Dad war groß also sah ich erst einmal keinen. „ Arthur“, kam es von meinem Dad und umarmte den Mann. „ John lange nicht mehr gesehen“. Jetzt sah ich auch wer da stand! Mr. Weasley, Ron, Fred, George und Harry. „ Harry du hast die Dursleys überlebt“, scherzte ich und umarmte ihn. „ Ja so einigermaßen“. „ Und was wollt ihr hier? Willst du meine kleine Entführen Arthur?“, meldete sich mein Dad. Mr. Weasley grinste „ Das hatte ich vor. Sharleen du bist bei uns jederzeit willkommen“, wandte er sich zu mir. „ Das weiß ich zu schätzen aber ich wollte eigentlich zuhause bleiben das hatte ich Ron und Harry schon erklärt“. „ Schade Schade...wir wollten dich eigentlich mit zur Quidditschweltmeisterschaft nehmen“. Und damit hatte er mich. „WAS?“, schrie ich begeistert und packte die Hände von meinem Dad. „ Darf ich mit Dad. Bitteeeee“. Dieser schaute ernst und nachdenklich drein. „ Na jaaa...es ist eine große Veranstaltung ein gefundenes Fressen für Todesser meinst du nicht?“, er sah mich mit diesem ernsten Blick an und ich hielt ihm stand. „ Das ist doch nur dein denken! Es nervt einen Auroren als Vater zu haben ich passe schon auf. Wozu hatte ich denn so lange DIESEN Unterricht“. Somit startete unsere typische Diskussion dich ich immer gewann. Zum Schluss gab er also das okay und ich stürmte in mein Zimmer um mich anzuziehen und meine sieben Sachen zusammen zu packen. ~Seine Sicht~ „ Das ist mal ein Haus“, rief Ron anerkennend und schaute sich um. Ron hatte recht dagegen war unser Haus ein Schrotthaufen! Ihre Adoptivmutter begrüßte uns herzlich unsere Eltern waren ja auch alte Schulfreunde. Dann kam ihr Dad aus dem Garten, man brauchte ihn nur ansehen und schon hatte man Respekt. Er war Auror das wusste ich, sein Name verriet es und er war nicht irgendein Auror sondern ein verdammt guter. Er kam auf unseren Dad zu und die beiden umarmten sich. Dann sah ich Sharleen, wie sie hinter ihrem Dad auftauchte und uns alle musterte. Ich glaube mir blieb abrupt die Luft weg als ich sie in diesem Blau weißen Bikini sah. Ich musste schon sagen, sie sah ziemlich scharf aus. George stupste mich an und ich riss mich von ihr los „ Fang nicht an zu sabbern“, flüsterte er mir zu und ich wurde wahrscheinlich knall rot. Gerade diskutierte sie wild mit Mr. Adams, sie war wahrscheinlich die einzige die sich das traute und durfte. Schließlich gewann sie das wilde Wortgefecht und stürmte nach oben, wahrscheinlich um ihre Sachen zu packen und ich musste mich zusammenreißen ihr nicht hinterher zu starren. Nach ein paar Minuten stand sie wieder unten und wir nahmen sie mit in den Fuchsbau. Als wir ankamen wurde sie sofort von unserer Mum umarmt, sie musterte sie. „ Oh liebes du siehst so dünn aus“. „ Keine Sorge so dünn bin ich nicht. Ich hungere zumindest nicht“, entgegnete sie meiner Mum lächelnd. Ich würde ihr jetzt nur zu gerne sagen dass sie perfekt aussah aber dafür würde ich bestimmt verprügelt werden. „ Du musst wohl oder übel bei den Jungs schlafen müssen. Wir sind ziemlich voll zurzeit, ich hoffe dir macht das nichts aus“. Sharleen winkte ab „ Ach das ist kein Problem Mrs. Weasley es ist ja nur für ein paar Tage“. ~Deine Sicht~ Die Weltmeisterschafft war super, na ja bis auf die Todesser und ich konnte diesen Ätzenden Blick à la Ich hab‘s dir ja gesagt oder nicht? Schon vor mir sehen. Ich ging in die große Halle wo ich wie erhofft Harry vorfand. „ Harry ich weiß wie du das Eierrätsel lösen kannst!“. Er schaute mich verwundert an „ Wie hast du-“. „ Von Diggory“, zwinkerte ich. „ Und wie-“. „ Glaub mir ich kann sehr überzeugend sein aber dafür schuldest du mir was Brüderchen“. „ Und wie-. „ Erzähl ich dir später im Gemeinschaftsraum“, redete ich ihm wieder dazwischen. „ Du bist die beste“, lächelte er dankbar. „ Ich weiß“. „Sharli komm…sonst kommen wir zu spät“, meldete sich George. „ Ich komme“. ~Seine Sicht~ Wir waren gerade auf den Weg zum Gemeinschaftsraum als uns Dean Simmon entgegen kam. Er war auch in der sechsten so wie wir und ich war mir sicher dass er Sharleen auf den Ball einladen wollte. Denn er stand genauso wie ich auf sie und zu meinem Leidwesen hatte er wesentlich bessere Chancen als ich. Warum war ich ICH! Und meine Befürchtungen bestätigen sich. „ Hey Sharli“. „ Hi Dean…was willst du?“. „ Dich fragen ob du mit mir auf den Ball gehst?“. Bitte sag nein! Bitte sag nein! Bitte sag nein! „ Ich glaub eher nicht“. Oh danke lieber Gott! „ Warum denn nicht?“. „ Weil ich keine Lust habe mich in ein Kleid zu quetschen, außerdem kann und werde ich nicht tanzen. Ich bin eine schlechte Wahl Dean“, erklärte sie ihm und er lächelte überraschender Weise. „ Ach ich brings dir schon bei. Du solltest wissen das ich dich ab jetzt so lange fragen bis du ja sagst“. Sharleen lachte, oh man das verhieß nichts Gutes. „ Ist ja schon gut du Sturkopf. Ich geh mit dir hin“. „ Na geht doch“, lachte er und verabschiedete sich von uns. Oh Gott jetzt war der Tag im Arsch! Ich wollte so gerne mit Ihr da hingehen aber das konnte ja nicht klappen. „ Na toll jetzt muss ich mir ein Kleid kaufen…“, murmelte sie. Ich musste grinsen, ein Mädchen das nicht schon seit Wochen ein Ballkleid hatte. George lachte „ Ich wusste gar nicht das du so ein Ballmuffel bist“. „ Glaub mir George ich musste auf die Feiern vom Ministerium immer hin genauso wie Draco, Blaise und Cedric, meine Mum muss ja auch unbedingt im Ministerium arbeiten! Na ja und da musste ich natürlich mein bestes benehmen an den Tag legen und so was ist ätzend“. „ Mein Beileid“, lachte George. „ Danke“, gab sie zurück und schlenderte zu Harry der schon auf sie wartete. „ Heul mir jetzt bloß nicht die Ohren zu Fred“, warnte mich George als Sharleen außer Hörweite war. „ Hatte ich nicht vor…geh ich halt mir Angelina“, grummelte ich schlecht gelaunt. George lachte „ Hört sich ja sehr begeistert an“. ~Deine Sicht~ Der Ball war heute Abend und ich musste hingehen, wenigstens mit Dean der sah ja nicht schlecht aus. Ich musste mir extra hohe Absätze kaufen damit ich bei diesem 1,97 großen Kerl nicht ganz so klein aussah, obwohl ich ja schon stolze 1, 74 groß war. Hermine ging mit Viktor und verbrachte ganze zwei Stunden im Bad, aber sie sah wirklich hübsch aus. Ginny ging mit Neville, was Harry und Ron ziemlich fertig machte denn sie hatten es nicht so leicht eine Verabredung zu finden. Wahrscheinlich aus lauter Verzweiflung hatte Ron auch mich gefragt aber einen wütenden Blick von Harry später hatte sich das auch erledigt. Überraschender Weise hatten mich noch ziemlich viele gefragt, obwohl ich Harrys Schwester war und ihn bis aufs Blut verteidigte. Da waren zum Beispiel Draco, Blaise, Cedric, Cormac, Seamus und noch ein paar andere. Na ja also stand ich jetzt vor dem Spiegel und versuchte meine Haare irgendwie zu bändigen, was mir nicht wirklich gelang. Also machte ich einfach nur einen Pferdeschwanz und gut war! Mein Gott ist doch nur ein blöder Ball so wie alle anderen im Ministerium auch. In Sachen Make up hielt ich mich dezent nur ein bisschen Kajal, Puder und Lipgloss. Dann ins Kleid quetschen und die zehn Zentimeter hohen Schuhe an, wo ich eine Woche geübt hatte um nicht damit auf die Schnauze zu fallen. Das Kleid war schlicht, es war dunkelblau, bodenlang und Schulterfrei. Hermine hatte ich schon vorgeschickt, sie machte mich ganz nervös! Also ging ich alleine die Treppe zur großen Halle runter und Dean sah mich mit großen Augen an, worüber ich unweigerlich grinsen musste. Aber nicht nur er machte große Augen, am meisten fiel mir Fred auf dem die Kinnlade runtergefallen war, worauf Angelina ihm wütend in die Seite haute und ihn dann in die Halle zog. Die anderen starrten weiter und Blaise ließ einen pfiff los. Endlich war ich bei Dean angekommen der mich jetzt anlächelte „ Du siehst wunderschön aus“. „ Danke…du bist auch nicht von schlechten Eltern“, sagte ich und klopfte ihm auf die Schulter. Er lachte und dann hakte ich mich bei ihm ein und wir gingen zusammen in die große Halle. Ich musste mich unglaublich zusammen reißen nicht laut los zu lachen als Harry da so hilflos den eröffnungstanz über sich ergehen ließ. Nachdem er erlöst war und die anderen auch zu tanzen anfingen nahm Dean meine Hand und führte mich auf die Tanzfläche. „ Dean danach werden deine Füße bluten, ich kann echt nicht tanzen“. Er grinste „ Nur keine Sorge wir packen das schon“. „ Auf deine Verantwortung“, lachte ich. Und es funktionierte tatsächlich, wir tanzten eine halbe Ewigkeit und es machte mir gegen aller meine Erwartungen richtig spaß. Irgendwann wurden wir beide ziemlich müde und beschlossen den Abend zu beenden. Wir waren gerade aus der großen Halle raus da blieb er noch einmal stehen. „ Der Abend war wirklich klasse Sharli“, sagte er grinsend. „ Ja fand ich auch. Ich bin froh dass ich mit dir hingegangen bin“, entgegnete ich „ und tut mir Leid wegen deinen Füßen“. Er winkte lachend ab, dann gähnte er „ Eine erholsame Nacht wünsche ich Miss Potter“, sagte er nahm meine Hand und deutete einen Handkuss an, so wie es sich gehört. „ Ihnen ebenfalls Sir“, entgegnete ich genauso geschwollen und machte einen Knicks. Dean musste so sehr lachen wie ich, ich stellte mich auf Zehenspitzen und drückte ihm einen Kuss auf die Wange „ Gute Nacht Dean“. Damit ging er dann die Treppe hoch und verschwand, wahrscheinlich in sein Bett. Ich brauchte noch ein bisschen Entspannung, also wanderte ich zum Raum der Wünsche. ~ Seine Sicht~ Als ich Sharleen sah, wie sie die Treppe runter kam konnte ich nur staunen, sie sah wirklich wunderschön aus. Dafür bekam ich natürlich sofort die Retour und zwar von Angelina. Ich wünschte ich wäre mit Sharleen hier, aber nein sie ging mit Dean, dafür könnte ich diesen Kerl verprügeln. Ich konnte mich gar nicht richtig auf Angelina konzentrieren oder aufs Tanzen, ich sah nur Sharli wie sie mit Dean tanzte, wie sie lachte und sich angeregt mit ihm unterhielt. Ich wünschte ich wäre an seiner Stelle. Dann gingen die beiden Raus, ich sah dass Dean alleine hoch ging und Sharli in eine andere Richtung schlenderte. Vielleicht hatte ich ja glück und sie war heute ein wenig zugänglicher als sonst. Ich entschuldigte mich bei Angelina mit der Ausrede mir sei schlecht und ging Sharleen hinterher. Ich war mir ziemlich sicher dass sie in den Raum der Wünsche ging, George meinte das wäre einer ihrer Lieblingsorte, echt deprimierend wenn der eigene Bruder mehr über das Mädchen das man selber liebte wusste. Also ging in den Raum der Wünsche wo sie tatsächlich war, sie saß vor einem weißen Piano und spielte etwas bis sie mich bemerkte. „ Ich wusste gar nicht dass du Klavier spielen kannst“. „ Du weißt ja auch sonst nichts“. Na das fing ja wieder super an! Doch dann rutsche sie ein bisschen und bedeutete mir mich hinzusetzen, was ich auch tat. „ Warum bist du nicht bei Angelina?“, fragte sie und fing wieder an zu spielen. „ Mir war nicht so nach Feiern und tanzen…da sitze ich lieber hier und höre dir beim Spielen zu“. „ Aha…“, war ihre geistreiche Antwort. „ Sharleen darf ich dich was fragen?“. „ Lieber raus als rein Weasley sonst bekommst du noch ein Magengeschwür“. Ich atmete einmal tief ein, jetzt oder nie Fred! Ich wollte endlich die Frage stellen die Frage stelle die mir schon seit Jahren auf der Zunge brannte. „ Warum hasst du mich so?“. Sharleen hörte auf zu spielen und schaute mich mit großen Augen an, man sah ihr förmlich an wie es in ihrem Kopf anfing zu rattern. Sie wandte sich von mir ab „ Die Armband Aktion“, sagte sie nur und ich nickte. Ich konnte mich gut daran erinnern, ich und George hatten ihr früher immer Schuhe oder Schmuck geklaut und es dann versteckt, bis dahin war ja auch alles gut. Doch dann hatte ich ihr Bettelarmband geklaut und es versteckt, sie war tierisch sauer und wollte es unbedingt wieder haben doch ich wollte es ihr noch nicht wieder geben. Ein Fehler, wie sich herausstellte. Sie beschimpfte mich und stapfte wütend in das Zimmer von Ginny wo sie den Rest des Abends auch nicht mehr rauskam. Ich Idiot war natürlich zu Feige um in das Zimmer zu gehen und ihr ihr Armband wiederzugeben, also schickte ich George in die Höhle des Löwen. „ Tut mir Leid das ich es dir nicht wiedergegeben hab“. „ ‘n‘ bisschen spät findest du nicht?“. „ Besser spät als nie“. Sie lächelte. „ Es tut mir wirklich Leid Sharli“. „ Ich nehme deine Entschuldigung an“. Ich atmete erleichtert auf „ Also ist jetzt Frieden?“. Ihre Lippen formten sich wieder zu einem Lächeln, ich liebte ihr Lächeln, mit diesem Lächeln hätte man Kriege beenden können. Sie hielt mir ihre Hand entgegen „ Klar. Also sind wir jetzt Freunde?“. Ich grinste, besser konnte es wirklich nicht laufen ich wollte sie am liebsten umarmen und küssen aber immer schön langsam mit den Pferden. „ Klar“, entgegnete ich und gab ihr die Hand. Dann gähnte sie „ Ich bin müde ich geh ins Bett. Kommst du mit?“. „ In dein Bett? Klar“, scherzte ich. Sharleen schüttelte lächelnd den Kopf „ Ich meinte in den Gemeinschaftsraum du Idiot“. „ Okay“. Müde schlurfte sie neben mir her. „ Warum warst du eigentlich so sauer wegen diesem Armband ich meine wir haben dir ja öfter was geklaut und erst nach Wochen wieder gegeben?“. „ Das Armband hat meiner Mum gehört es ist das einzige was ich noch von ihr habe“. Oh Mann ich hätte mich selber schlagen können, so was kann ja auch nur mir passieren ich bin so ein Volltrottel. „ Ich bin so ein Idiot! Sharleen es tut mir wirklich unendlich leid“. Sie kicherte „ Ist in Ordnung Fred das einzige was ich wollte ist eine aufrichtige Entschuldigung“. Ich musste unweigerlich lachen, was sie mehr als verwunderte. „ Was ist?“. „ Du hast mich gerade zum aller ersten Mal Fred genannt“. „ Irgendwann ist immer das erste Mal Fred“. Es machte mich unglaublich glücklich dass sie mich endlich Fred nannte jetzt konnte es nur noch Berg aufgehen. Wir kamen in den Gemeinschaftsraum und Sharleen ging sofort ins Bett. Ich ging auch hoch und George schaute mich fragend an. „ Wo warst du so lange?“. „ Ich hab mit Sharleen geredet“, und schon musste ich grinsen. „ Und was ist passiert dass du so grinst?“. „ Sie hat mir verziehen und jetzt ist Frieden“. George grinste „ Tja jetzt muss sie sich nur noch in dich verlieben und du musst hoffen das sie morgen nicht mit Dean zusammen ist“. „ Mach mir nur Mut George mach mir nur Mut“, murmelte ich und schmiss mich ins Bett. ~Deine Sicht~ Fred hatte sich entschuldigt das war alles was ich wollte, also hatte ich keinen Grund mehr auf ihn sauer zu sein. Ich war zusammen mit Hermine auf den Weg zu Dumbledore, keine Ahnung was er wollte und ich starb fast vor Neugierde. Wir klopften an und wurden herein gebeten, ich sah Cho und die kleine Schwester von Fleur ich winkte beiden freundlich zu und sie winkten zurück. Dann erklärte uns Professor Dumbledore die zweite Aufgabe, ich war Harrys Opfer, na toll jetzt werde ich auch noch nass. Irgendwann wurde alles schwarz. Ich wurde erst wieder wach als mein Kopf über Wasser war und mich Luft schnappend umsah, neben mir tauchte auch die kleine Schwester von Fleur auf und zusammen schwammen wir ans trockene. Kaum war ich oben wurden mir Handtücher umgelegt und Hermine umarmte mich. „ Und Sharli alles klar?“, fragte mich Ron und legte eine Hand auf meine Schulter. „ Mir ist kalt und ich bin nass aber ansonsten geht’s mir gut“, lächelte ich ihn an und da kam auch endlich Harry an Land und ich warf mich ihm sofort an den Hals. Die letzte Aufgabe stand bevor, ich saß zwischen Fred und George und war sichtlich nervös und zappelte dementsprechend rum. „ Sharli jetzt bleib doch mal ruhig sitzen“, tadelte mich George. „ Es tut mir Leid das ich mir Sorgen um meinen Bruder mache“. Fred nahm meine Hand und lächelte mich an „ Wird schon schief gehen“. Schließlich wurde es still und ich hörte nur noch mein Herz schlagen. Fleur war die erste die ausschied und dann Viktor, jetzt waren nur noch Cedric und Harry im Irrgarten und ich hatte ein ungutes Gefühl bei der Sache. So langsam hielt ich es nicht mehr aus und ging runter zu Professor Dumbledore. „ Professor?“, meldete ich mich zaghaft. „ Was gibt es Miss Potter?“, fragte er freundlich. „ Nun ja können wir das Turnier nicht abbrechen ich hab ein ungutes Gefühl ich bin mir sicher das Harry in Gefahr ist“. Er lächelte mich beruhigend an „ Machen sie sich keine Sorgen. In dem Irrgarten gibt es nichts was lebensgefährlich wäre“. „ Aber was ist wenn jemand etwas hineingeschmuggelt hat“. „ Beruhigen sie sich, es wird alles in Ordnung sein…es wurde alles überprüft“. „ Okay…“, gab ich mich geschlagen aber das Gefühl war immer noch nicht verschwunden. Bevor ich mich wieder setzen konnte sah ich schon wie Harry mit Cedric auf dem Boden landete. Ich wollte schon jubeln aber dann wurde mir klar dass Harry weinte und Cedric tot war. Ich schrie auf genauso wie Fleur, Harry sagte das Voldemort zurück war und ich glaubte ihm natürlich sofort wer sonst hätte Cedric getötet. Die gesamte Schülerschafft verfiel in Unruhe und der Vater von Cedric stürmte sofort auf seinen Sohn zu. Dumbledore holte mich in die Realität zurück denn Harry war verschwunden und ich folgte Dumbledore und Snape. Sie überwältigten den falschen Moody, den echten fanden wir eingesperrt in einer Kiste, der arme. Am Bahnhof verabschiedete ich mich von allen und versprach Harry in den Ferien oft bei ihm zu sein denn meine Adoptieveltern und ich zogen in ein neues Haus was ganz in der Nähe vom Lingusterweg stand. Jetzt saß ich zu Hause und ließ die Vorwürfe meines Dads auf mich hernieder rasseln. „ Sag mir kleine, wer ist älter ich oder du?“. „ Du“. „ Also müsste ich doch mehr Erfahrung haben oder nicht?“. „ Das wäre logisch“. „ Und wer von uns beiden ist der Auror?“. „ Du leider“. „ Und hörst du ab jetzt auf mich?“. „ Nein denn es war trotzdem toll und wie du siehst bin ich heil zurückgekommen!“. Er grummelte, beließ es aber dabei. Es verging eine friedliche Woche danach besuchte ich Harry, wir saßen gerade auf einem Spielplatz auf einer Schaukel und unterhielten uns dann kam Dudley. Natürlich mussten die beiden anfangen zu streiten, plötzlich wurde es dunkel, es fing an zu regnen. „ Wir müssen hier weg“, sagte ich und rannte los Harry und Dudley mir hinterher. Dann kamen die Dementoren und hauten mich um, mein Zauberstab flog mir aus der Hand und landete für mich meilenweit weg. Dudley hatte eh keine Chance und Harry war genauso in der Klemme. Ich dachte schon jetzt ist es vorbei, denn ich kam nicht an diesen dämlichen Zauberstab. Doch Harry schaffte es und vertrieb die Dementoren mit seinem Patronus, ich holte ein paar Mal tief Luft und ließ mir von Harry auf helfen. „ Was zum Teufel suchen Dementoren im Lingusterweg?“, fragte ich verdutzt und klopfte ein bisschen Dreck von meiner Jeans. „ Frag mich was Leichteres“. „ Komm wir müssen hier weg nicht das die noch einmal wieder kommen“, sagte ich zu Harry und hob meinen Zauberstab auf. „ Ja…hilfst du mir mit Dudley?“. Ich nickte und ging auf die beiden zu, zusammen stützten wir Dudley, der nebenbei tierisch schwer war, und brachten ihn zurück nach Hause. Da ging‘s dann erst einmal los, als ob mein Onkel und meine Tante mit ihrer Hysterie nicht schon genug waren, nein wie zu erwarten kam auch schon der Heuler vom Ministerium. Harry und ich hatten uns in sein Zimmer zurückgezogen, Hedwig schlief friedlich in ihrem Käfig. „ Es wird alles gut Harry das was die machen ist gar nicht Rechtens“. „ Hoffen wir es mal“. Er lächelte schwach, ich lächelte zurück und legte einen Arm um seine Schultern. „ Warts ab in ein paar Jahren lachen wir darüber!“. „ Wenn wir dann noch leben“. „ Rede nicht so einen Stuss wir sind vielleicht bald Staatsfeind Nummer eins aber wir haben ja immer noch Tatze“, grinste ich. „ Oh ja und dann werden wir die drei glücklichsten Verbrecher der Welt“, endlich grinste er wieder richtig. „ So sieht‘s aus“. Es war still im Haus, totenstill. Vielleicht auch die Ruhe vor dem Sturm. Und wir saßen hier in dem dunklen Zimmer auf seinem Bett und es war still. Die Dursleys waren weg gefahren, jetzt waren nur noch ich und Harry hier. Plötzlich hörte ich etwas, wir waren nicht mehr allein. Ich bedeute Harry mir zu folgen und zusammen gingen wir, beide mit erhobenem Zauberstab, leise die Treppe runter. „ Steck den Zauberstab weg damit kannst du jemanden die Augen ausstechen“, kam es mir entgegen. „ Was tut ihr denn hier?“, fragte ich verdutzt und steckte meinen Zauberstab in meine Jeanstasche und schaute in die Runde. „ Die Frage sollte eher lauten was du hier machst“, meldete sich der echte Moody zu Wort. „ Was wohl ich habe Harry besucht und bin nicht wie ihr eingebrochen“. „ Vorlaut wie immer! Harry wir nehmen dich jetzt mit zum Orden“. „ Und was ist mit Sharli“, wollte Harry wissen. „ Keine Sorge ich komme mit meinem Dad nach“. Harry nickte schnappte sich dann Hedwig und seinen Besen und verschwand und ich ging nach Hause. ~ Seine Sicht~ Harry war vor kurzem angekommen, es war kaum zu überhören. Ich hatte gehofft das Sharleen mit ihm kommen würde aber Pustekuchen! Doch mitten in der Nacht kam sie mit ihrem Dad an, George und ich wurden von dem Lärm wach und schlichen nach unten. Dort sah ich sie, endlich war Sharli da! Sie winkte uns einmal kurz, fiel Sirius um den Hals und wurde dann weiter in die Küche gedrängt und dort blieben sie eine halbe Ewigkeit. George und ich saßen oben auf unseren Betten und wartete auf Sharleen. „ Was meinst du machen die da so lange?“. George zuckte mit den Schultern „ Keine Ahnung…Sharli wird bestimmt in den Orden eingeführt“. „ Denk ich auch“. Warum sollte sie auch nicht? Sie hatte einen der besten Auroren als Adoptievvater und bekam Jahrelang Privatunterricht, ich will gar nicht wissen was Sharleen alles drauf hat. Wir schafften es nicht auf sie zu warten, zuerst schlief George ein und dann auch ich. Am nächsten Morgen ging ich als erstes runter, alle anderen schienen noch zu schlafen. Ich schlurfte müde in die Küche. „ Guten Morgen Frühaufsteher“, kam es von einer mir wohlbekannten Stimme entgegen. „ Morgen… du scheinst ja nicht sehr viel Schlaf zu brauchen“. Sharleen saß mit Sirius am Tisch und spielte Zauberschach. „ Heute ist Harrys Anhörung, ich bin viel zu nervös um ruhig schlafen zu können“. „ Er wird’s schon packen“, meinte Sirius aufmunternd. Sharleen nickte und schaute auf das Schachbrett „ Oh maaaan hör auf so gut zu spielen Sirius! Los noch ne Runde“. Ich setzte mich dazu und schaute den beiden zu wie sie spielten zum Schluss stand es 30 zu 15 für Sirius. Die beiden hätten bestimmt noch weiter gespielt doch dann tauchte Dumbledore auf und nahm Sharleen mit zur Anhörung von Harry. Ich verschwand wieder nach oben zu George der sich gerade anzog. „ Na warst du bei deiner Liebsten?“, ärgerte er mich. „ Wenn du Sharleen meinst ja war ich. Sie ist mit Dumbledore zu Harrys Anhörung“, antwortete ich. „ Na dann hoffen wir mal das die beiden da heil rauskommen“, meinte George „ so und jetzt komm wieder mit runter ich hab Hunger“. So saßen wir also in der Küche und warteten, es schien eine halbe Ewigkeit zu dauern doch dann kamen sie mit Dad wieder. Sie grinste breit als sie auf uns zukam „ Geschafft“, trällerte sie und ich umarmte sie genauso wie George. „ Glückwunsch Harry“, grinste George und ich und klopften ihm auf die Schulter. „ Danke“, grinste er zurück. Damit war wieder alles in Ordnung und die Erleichterung breitete sich aus. Spät am Abend saßen George, ich und Sharleen in unserem momentanen Zimmer und wir erzählten Sharli von unserem Plan die Schule zu verlassen um unseren eigenen Laden aufzumachen und sie war davon hellauf begeistert. Im Ganzen waren die restlichen Ferien einfach cool. ~ Deine Sicht~ Das neue Schuljahr begann heute, ich wäre viel lieber bei Tatze geblieben aber na ja man kann nicht alles haben. Die Zugfahrt habe ich schlafen neben Harry verbracht und jetzt saßen wir in der Halle und mussten uns die Rede von dem Pinken grauen anhören, na das konnte ja wieder ein tolles Jahr werden. Mir schien so als hätten Fred und George sie schon auf der Abschussliste aber sollten sie nur machen es war mein letztes Jahr das werde ich ja wohl aushalten, hoffe ich zumindest. Ich war müde und ging nach dem Essen sofort ins Bett aber nicht bevor ich mir von meinen Schlafzimmergenossen dumme Kommentare über meinen Bruder anhören musste, aber damit hatte ich gerechnet. Jetzt saß ich im Unterricht von dieser Ziege und es war zum Erhängen! Die Frau hatte mich voll auf dem Kicker, wahrscheinlich musste Harry dasselbe durchmachen. Irgendwann reichte es mir und ich legte mich mit dieser Zicke an. Als ihr dann ihr dummes Buch gegen den Kopf warf, leider habe ich nicht getroffen, schrie sie nur noch mit ihrer grässlig piepsigen Stimme „ Nachsitzen Miss Potter! Ich hatte ja gedacht dass sie besser erzogen sind als ihr Bruder aber da habe ich mich ja geirrt! Ich will sie heute um fünf bei mir im Büro sehen!“. Ich stand auf „ Sie können mich mal!“, schrie ich und warf den Tisch an dem ich saß mit vollem Karacho um und verschwand. Fünf Uhr. Ich machte mich auf den Weg zum Büro der alten Zimtzicke. „ Harry was machst du denn hier?“, machte ich mich bemerkbar. „ Nachsitzen“, murmelte er. Ich lachte „ Willkommen im Club Bruderherz“. Harry grinste und zusammen traten wir ein, das erste was ich sah war PINK und Katzen. Oh Gott ich war in der Hölle. „ Setzen sie sich“, entgegnete Umbridge fies lächelnd. Harry setzte sich mir gegenüber. Wir sollten etwas schreiben schön und gut, der erste Satz stand auf dem Blatt in roter Tinte, ich brauchte einige Zeit um zu erfassen das die rote Tinte keine Tinte war sondern mein eigenes Blut. Spätestens als der Satz sich auf meinem Handrücken eingezeichnet hatte schien ich es zu begreifen. Jeder Satz schmerzte doch ich war viel zu dickköpfig um aufzuhören. Ich hatte schon längst aufgehört zu zählen, Harry hörte nach dem ungefähr fünfzehnten Mal auf. Umbridge schickte ihn raus, er schaute mich an „ Hau schon ab Harry wir sehen uns im Gemeinschaftsraum“. Ich schrieb stur weiter doch nach dem annähernd 60ten Satz wollte meine Hand nicht mehr. Ich ließ die Feder fallen, meine Hand blutete stark, der Satz hatte sich tief in meinen Handrücken eingeschnitten und sie zitterte. Umbridge grinste und ich hätte es ihr am liebsten aus dem Gesicht geschlagen! „ Sie dürfen gehen“. „ Das kriegen sie zurück“, brummte ich verbittert. „ Wie bitte?“. „ Sie haben schon verstanden“, meinte ich und verließ das Büro. Fluchend starrte ich auf meine Hand, ich nahm meine Krawatte und band sie so fest wie möglich um meine vor Schmerz pochende Hand. So ging ich in den Gemeinschaftsraum wo Harry schon auf mich wartete. „ Alles okay?“, fragte er leise. „ Was dich nicht umbringt macht dich härter“, lächelte ich gezwungen und verschwand auch schon in meinem Bett. Es ging mir nämlich gar nicht gut, meine Hand schmerzte und mir war Schwindelig, ich wollte nur noch schlafen. Am nächsten Morgen ging es mir nicht sehr viel besser also blieb ich liegen. Angelina kam einmal zu mir und meinte das Fred mich suchte, ich wollte aber nicht aufstehen. Hermine kam auch hoch, beide wimmelte ich damit ab das ich nur Kreislauf Probleme hatte und probierte zu schlafen. Irgendwann musste ich leider wieder aufstehen und zu meinem Leidwesen hatte sich meine Wunde entzündet. Ich brauchte frische Luft. ~ Seine Sicht~ So langsam machte ich mir um Sharli sorgen, sie war jetzt schon seit zwei Tagen nicht mehr aus dem Schlafsaal gekommen und niemand wusste etwas. Na ja Harry schien etwas zu wissen aber er verschwieg es. Als ich hörte das Angelina meinte Sharli sei nicht mehr im Schlafsaal machte ich mich sofort auf den Weg sie zu suchen. Ich suchte jeden ihrer Plätze ab. Die Bibliothek, der Raum der Wünsche, der Astronomie Turm und ihre Lieblings Geheimgänge aber ich fand sie nirgends. Zum Schluss ging ich raus um sie dort zu suchen, schließlich hatte ich sie dann gefunden. „ Sharli alles klar?“, fragte ich vorsichtig und setzte mich neben sie. „ Passt schon“, sagte sie schaute mich aber nicht dabei an. Ich wollte ihre Hand nehmen doch diese zog sie weg, irgendetwas stimmte hier gewaltig nicht. „ Zeig mir deine Hand Sharli“. Sharleen hielt mir ihre linke Hand hin die wie immer aussah, was klar war. Ich seufzte. „ Die andere Hand“, sagte ich und griff ihren rechten Arm. Jetzt konnte ich auch ihre Hand sehen die notdürftig verbunden wurde. „ Was ist passiert?“, wollte ich wissen und schaute auf ihre Hand. „ Nichts Besonderes hab mich geschnitten“. „ Und warum gehst du nicht zu Madam Pomfrey?“. „ Weil ich nicht will“. Ich machte den Verband ab und Sharli entriss mir wieder ihre Hand. „ Sei nicht so neugierig ist doch nur ein dummer Schnitt!“, keifte sie. „ Wenn es nur ein dummer Schnitt ist kannst du ihn mir ja zeigen“, konterte ich und schnappte mir wieder ihr Handgelenk. Und was ich dann sah stockte mir den Atem, ihr Handrücken war rot und die Wunde war entzündet und es war nicht nur ein dummer Schnitt sondern ein ganzer Satz. „ War Umbridge das?“, wollte ich wissen und ließ ihre Hand los. Sie nickte. Und schon wurde mein Hass auf die alte Hexe größer. „ Ich schwöre dir das kriegt die alte zurück“, meinte ich zornig. Sharli lächelte „ Schon gut Fred“. „ Nicht gut die ist so was von fällig“. „ Reg dich doch nicht so auf Fred ist doch nicht deine Hand“. „ Aber deine. Komm mit“, entgegnete ich packte sie an ihrer heilen Hand und zog sie mit. „ Wohin?“. „ Zum Krankenflügel“, antwortete ich und sie quittierte dies mit einem Seufzer. Sharli öffnete und schloss ihre Hand ein paar Mal und schaute auf den Handrücken, der Satz „ Ich soll mich benehmen“ war nur noch blass zu erkennen. Sharli lächelte mich an „ Danke dass du so hartnäckig bist“. „ Ich kann dich doch nicht leiden sehen“, grinste ich zurück. Zusammen gingen wir wieder in den Gemeinschaftsraum und landeten bei George. „ Da bist du ja wieder Sharli“, grinste George. „ Hast du Fred zu verdanken“, entgegnete sie. „ Aha“, erwiderte George mit einem noch breiteren Grinsen und ich verdrehte die Augen daraufhin. „ Sag mal Sharli willst du nicht mit uns mitkommen wir könnten noch Hilfe im Laden gebrauchen“, wandte er sich nun an Sharleen. „ Nichts lieber als das aber ich kann nicht mein Dad würde mich töten. Haut ihr ruhig ab und ich komme nach wenn ich meinen Abschluss hab ganz einfach“. „ Schade. Aber besser als gar nichts“, grinste ich worauf Sharli lächelnd nickte. ~Deine Sicht~ Heute war es dann soweit. Fred und George wollten türmen und nur um das Chaos mit zu beobachten schwänzte ich den Unterricht. Irgendwie machte es mich doch schon wehmütig das die beiden jetzt abhauten ich hatte mich so an die beiden gewöhnt, sie waren meine besten Freunde auch wenn ich glaubte das ich für Fred sogar ein bisschen mehr empfand was echt lachhaft ist, erst hasse ich ihn und jetzt? Na ja einfach mal ignorieren aber er ist einfach so nett und alles. „ Hey Jungs!“, begrüßte ich die beiden. „ Na alles klar Sharli?“, fragte mich Fred. „ Natürlich und bei euch?“. „ Könnte nicht besser sein“, grinsten die beiden. „ Gut dann wünsche ich euch viel Spaß und macht Umbridge fertig“, sagte ich und drückte beiden einen Kuss auf die Wange. „ Mit so einem Glücksbringer kann ja nichts mehr schief gehen“ zwinkerte Fred und dann starteten die beiden ihre Aktion und ließen mich am Boden zurück. Und es war wirklich unglaublich was die Jungs da anstellten und Umbridge hatten sie auch voll erwischt ich konnte mich vor Lachen nicht mehr halten. Alle stürmten aus der großen Halle nach draußen um die Jungs unter großem gejubel zu verabschieden, ich stand etwas abseits von der ganzen Menge. Plötzlich landete Fred vor mir und grinste „ Das war die Rache für deine Hand“. Ich nickte lächelnd und bevor ich noch etwas sagen konnte lagen seine Lippen auf meinen und jetzt startete eine Explosion in mir, Schmetterlinge, Feuerwerk, Flugzeuge und was sonst noch. Nach einer viel zu kurzen Zeit löste sich Fred von mir und grinste breit „ Wir sehen uns“, zwinkerte er und dann war er verschwunden. Endlich hatte ich meinen Abschluss, das Jahr hatte nicht gut geendet. Sirius war gestorben und es war schon ein wunder das wir da heile rausgekommen waren. Ich stieg gerade aus dem Zug und entdeckte schon Fred und George die schon auf mich warteten, ich hatte meinen Dad tatsächlich dazu gebracht das ich erst einmal bei den beiden leben durfte, ich wollte den Jungs im Laden helfen aber nur nebenbei denn ich wollte auch unbedingt Aurorin werden. Aber das war jetzt nebensächlich. Freudig sprang ich zuerst George um den Hals und danach Fred der natürlich auch einen Kuss bekam. „ Tut mir Leid wegen Sirius“, sagte Fred schließlich und gab mir einen Kuss auf die Stirn. „ Schon gut. Bin einiger maßen drüber weg“. „ So ihr Turteltäubchen können wir dann los?“, mischte sich George nun grinsend ein. Ich nickte grinsend und zusammen landeten wir schließlich vor dem Laden der beiden. „ Wow Jungs das habt ihr echt super hingekriegt!“, rief ich begeistert. George und Fred grinsten breit „ Dann komm wir zeigen dir den Rest und die Wohnung“. Ich war hellauf begeistert und jetzt standen wir in der Wohnung, den Koffer hatte ich erst einmal im Flur angestellt denn ich wusste nicht wem welches Zimmer gehörte. „ Das da ist Freds Zimmer. Ich schätze mal dass du dort deine Zeit verbringen wirst“, grinste George. Ich streckte ihm die Zunge raus „ Sehr witzig Georgie“. „ Keine Sorge wenn du willst kannst du auch dein eigenes Zimmer haben“, meinte dann Fred. Ich entscheid mich natürlich bei Fred im Zimmer zu schlafen, obwohl wir in dieser Nacht nicht sehr viel Schlaf hatten. Es war ja auch die erste Nacht in der wir mal allein waren. „ Guten Morgen du Langschläfer“, wurde ich geweckt. Ich richtete mich auf und blinzelte müde vor mich hin, Fred stand im Türrahmen und grinste mich breit an. „ Warum Fred!“. „ Wir müssen Geld verdienen darum. Also auf“, lachte er und warf mir meine Klamotten aufs Bett. „ Schon gut ich bin gleich da“. Also stand ich nach wenigen Minuten in der Küche und trank meinen Kaffee. „ Na sind wir jetzt wach“, kam Fred auf mich zu und küsste mich kurz. „ Geht so“, grinste ich. „ Hab ich dir eigentlich schon gesagt das ich dich Liebe?“, fragte Fred und schlang seine Arme um meine Hüfte. „ Nein aber gut zu wissen“, meinte ich und gab ihm wieder einen Kuss. „ Willst du mir nicht auch was sagen?“, fragte er grinsend. „ Nicht das ich wüsste“, entgegnete ich und streckte ihm die Zunge raus. „ Du bist schon ein Biest“, lachte Fred. „ Ich weiß. Ich liebe dich Fred“. „ Mehr will ich doch gar nicht“, grinste er wieder breit und küsste mich wieder dieses Mal aber länger und inniger. Besser konnte es echt gar nicht mehr laufen