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Die Statistik vom Quiz

Leben und Liebe in Camelot (aus der Serie Merlin)- mit langer Auswertung

41.86 % der User hatten die Auswertung: Dein Hintergrund+ deine Vorgeschichte: Du heißt Zoe und lebst in Ealdor, wo du vor ein paar Jahren mit deiner Mutter hingezogen bist. Geschwister hast du leider keine und wer dein Vater ist, weißt du nicht so genau. Kurz nach eurem Umzug ist deine Mutter gestorben. Du warst tottraurig, aber du hast Merlin und William (ein anderer Junge aus Ealdor und guter Freund Merlins) kennen gelernt, die deine besten Freunde wurden und dir über den Tod deiner Mutter hinweggeholfen haben. Besonders Merlin, für den du bald mehr empfunden hast als nur Freundschaft, hat dir sehr geholfen. Du wolltest schon ein paar Mal mit ihm über deine Gefühle reden, aber immer ist er plötzlich gegangen und überhaupt hat er sich sehr oft merkwürdig verhalten und dir nie verraten wieso. Du warst manchmal sauer auf ihn, weil er dir nie vertraut hat und auch auf William, weil der offensichtlich alles wusste. Lange konntest du aber nicht auf deine beiden besten Freunde wütend sein, besonders nicht auf Merlin. Näher gekommen seid ihr euch dennoch nie und plötzlich ist Merlin einfach weg gegangen und nach Camelot gezogen. Er hat sich kurz verabschiedet, aber dir nie erklärt, wieso er auf einmal unbedingt weg wollte. Dann war er fort und ist nicht wieder gekommen. Bis heute. Deine Geschichte: In Ealdor herrscht gerade eine ziemliche Unruhe. Ein Mann namens Kanen zwingt euch ihm fast alles zu geben, was ihr habt, ansonsten will er euch mit seinen Männern etwas antun. (Wahrscheinlich kennt ihr die Folge, aber falls nicht ist es nicht schlimm- ich habe sie sowieso leicht verändert, weil ihr ja jetzt mitmischt.) Du willst dich zwar wehren, aber du weißt, dass ihr keine Chance habt. Er hat viele bewaffnete Kämpfer und ihr seid eben nur ein kleines Dorf von Bauern. Jetzt steht Kanen mit gezogener Waffe vor einem Dorfbewohner. Du willst ihn nun doch angreifen, ehe er diesen umbringt. Doch gerade als du dich ihm entgegenstellen willst, kommt ein blonder Reiter und kämpft mit ihm. Du hast diesen Mann noch nie zuvor gesehen, aber du siehst sofort, dass seine Gefolgsleute zwei Frauen und Merlin sind. Erst bleibst du wie angewurzelt stehen, unfähig etwas zu tun. Du hattest zwar gehofft, über Merlin hinweggekommen zu sein, aber jetzt, da er vor dir steht, empfindest du wieder so stark wie zuvor. Zwischen Kanens Leuten und Merlins Freunden entsteht ein Kampf, Kanen flieht schließlich, verspricht aber zurück zu kommen. Du weißt erst nicht, was du tun sollst, aber als Merlin dir zulächelt, überlegst du nicht lange und umarmst ihn sofort. „Merlin! Ich habe dich so vermisst!“, rufst du und beachtest seine Begleiter erst gar nicht. Dann fällt dir aber auf, dass die beiden Frauen dir zulächeln und der Blonde dich irgendwie merkwürdig ansieht. Du lässt Merlin etwas schüchtern doch wieder los. „Ahm, ich bin Zoe“, stellst du dich vor und gehst einen Schritt von Merlin zurück. Merlin will etwas sagen, aber da gehen schon andere Dorfbewohner auf eure Gäste zu und drängen auf Erklärung. Der Blonde stellt sich als Arthur vor. Er ist der Prinz von Camelot und seine Begleiterinnen sind Lady Morgana, das Mündel des Königs und Gwen, ihr Dienstmädchen. Sie wollen euch im Kampf gegen Kanen beistehen. Du bist sofort begeistert, aber William, der auch zuhört, sieht das etwas anders und will euch von einem Kampf abraten. Die restlichen Dorfbewohner sind sich nicht sicher, natürlich will jeder Kanen loswerden, aber sie haben große Angst. Du stellst dich auf die Seite von Arthur und redest ihnen gut zu. Auf deine Meinung legen alle viel Wert und so sind bald alle Dorfbewohner, außer William, entschlossen zu kämpfen. Arthur drückt die seine Dankbarkeit aus, dafür, dass du an ihn glaubst und ihn unterstützt hast. Allerdings will er nicht, dass die Frauen mitkämpfen. Du bist aber überzeugt davon, dass auch Frauen das Recht haben, ihr Dorf zu verteidigen und außerdem haben die Männer ohne sie kaum eine Chance. Du hast das Gefühl Arthurs Begleiterinnen sind deiner Meinung, allerdings willst du dich erst später mit ihm streiten, erst mal musst du unbedingt mit Merlin reden. Du findest ihn bei seiner Mutter, die euch netterweise alleine lässt. Mit ihr hast du dich immer gut verstanden und du glaubst, dass sie schon lange bemerkt hat, wie du für Merlin empfindest. „Ich finde es so schön, dich wieder zu sehen“, sagst du. „Ja, ich freue mich auch.“, antwortet er. „Wieso bist du eigentlich gegangen?“, willst du wissen. Das hat dich lange schon beschäftigt. „Weil ich…ich…es ist nicht so einfach das zu erklären.“, sagt er. In dir kommt wieder Enttäuschung hoch. Das war immer schon so. Er weiß alles von dir- Naja, alles außer der Tatsache, dass du in ihn verliebt bist.- Aber dir verrät er nie etwas. Hat er so wenig Vertrauen in dich? Du versuchst diese Gefühle zu unterdrücken und willst es einfach genießen, deinen besten Freund wieder an deiner Seite zu haben, solange er da ist. „Schon gut“, sagst du „Lass uns über etwas anderes reden!“ Das tun ihr dann und ihr versteht euch einfach großartig, so wie früher. Dann kommt William, weil er unbedingt mit Merlin reden will- ALLEINE, wie er betont und dich auffordernd ansieht. Du willst aber nicht gehen. „Zoe, bitte“, sagt Merlin und sieht dir tief in die Augen. Du schluckst, wenn er dich so ansieht, kommt alles auf einmal hoch. In so einem Moment pocht dein Herz immer schneller, weil er einfach so wunderschöne Augen hat und du absolut in seinem Bann stehst, wenn er dich so ansieht. Aber gleichzeitig bist du traurig und am Verzweifeln, denn im selben Moment siehst du in seinem Blick und der Eindringlichkeit seines Blickes, dass er dich wirklich nicht da haben will, dass er dir auf keinen Fall anvertrauen will, was er und William besprechen. Er mag dich irgendwie, auch dass siehst du an seinem Blick, aber zu wenig dir von seinem Geheimnis zu erzählen. Er, dem du alles in deinem Leben anvertrauen würdest, vertraut dir zu wenig um sich zu öffnen. Du schluckst und versuchst zu verbergen, wie sehr dich das trifft, während du schnell und ohne dich zu verabschieden hinausgehst. „Sei nicht böse!“, ruft William dir hinterher. Aber du bist gar nicht böse, auf William vielleicht ein bisschen, aber nicht auf Merlin. Du bist einfach traurig, weil deine große Liebe nicht nur deine Liebe nicht erwidert, sondern auch nie ehrlich zu dir ist. Als du dich wieder etwas gefasst hast, stattest du dem Prinzen einen Besuch ab und versuchst mit aller Macht ihn zu überzeugen, dass er auch Frauen mitkämpfen lässt. Normalerweise bist du gut erzogen und würdest dir keinen solchen Streit mit einem Prinzen liefern, aber es geht hier um den Ort in dem du- du und nicht er- lebst. Außerdem kämpfen Merlin und vielleicht auch William mit und die kannst du nicht in einen aussichtslosen Kampf lassen. Zum Glück bist du gut darin, Leute zu überzeugen und bekommst auch noch Unterstützung von Morgana, Gwen und einigen Dorfbewohnerinnen, sodass Arthur einsieht, dass du Recht hast. Am nächsten Tag würde die Schlacht stattfinden. Ihr bereitet noch einiges vor und geht dann früh schlafen, um ausgeruht kämpfen zu können. Im Bett geht dir noch einmal der ganze Tag durch den Kopf. Auch wird dir schmerzlich bewusst, dass Merlin ab morgen nicht mehr da sein würde. Egal wie es ausgeht, er wird nicht in Ealdor bleiben. Aber du willst nicht, dass er geht. Du willst, dass er nie mehr von dir weg geht. Dir fällt auf, wie egal dir sein Geheimnis ist. Es ist sicher nichts Böses, dazu ist er ein viel zu guter Mensch. Aufgeregt hat dich doch nur die Tatsache, dass er dir nicht vertraut. Aber vielleicht wird er das noch, wenn er merkt, wie unwichtig dir sein Geheimnis ist und wie viel Verständnis du ihm entgegenbringen kannst. Du hast ihn einmal gehen lassen und diesen Fehler willst du nicht wiederholen. Du musst mit ihm sprechen und alles riskieren. Du gehst durch das Dorf zum Haus seiner Mutter, fest entschlossen ihn jetzt aufzuwecken (kein guter Einstieg, aber was hast du für eine Wahl) und mit ihm zu sprechen. Doch dort ist Merlin nicht, aber Arthur ist wach. „Was machst du hier?“, fragt er. „Ich suche Merlin“, antwortest du unsicher. Er lacht. „Er ist vor ein paar Minuten nach draußen gegangen. Hat so viel Lärm gemacht, dass ich aufgewacht bin, dieser Trottel!“, sagt er. „Er ist kein Trottel“, antwortest du fast automatisch. Arthur lacht. „Dachte ich mir, dass du das sagst. Ich glaube er denkt nach- über die Schlacht oder über dich“, sagt er und lächelt süffisant. Du läufst rot an und verlässt das Haus, in dem Arthur jetzt wieder lacht. Merlin hat ihn als ziemlich ignorant beschrieben, aber Arthur hat dich anscheinend durchschaut. Der Prinz von Camelot weiß von deiner unglücklichen Liebe, du könntest vor Scham im Boden versinken. Du gehst auf eine Stelle im Wald zu, von der dir Merlin einmal erzählt hat, es wäre sein Lieblingsplatz, weil es dort immer so friedlich ist. Du findest ihn wirklich. „Ich muss dir dringend etwas sagen.“, beginnst du und erklärst ihm, wie du zu seinem Geheimnis stehst. Er sieht wirklich erleichtert und fröhlich aus. Das ermutigt dich weiter zu machen. Du willst ihm von deinen Gefühlen erzählen. Das musst du, ansonsten ist er weg und wer weiß, ob er je wieder kommt. „Ich bin dir so dankbar!“, unterbricht er deine Gedanken. „Dafür, dass du nicht böse bist, wenn ich dir nicht alles erzähle und dass man mit dir immer reden kann und du mir immer Geborgenheit gibst.“, spricht er weiter und du strahlst ihn an. „Ich verstehe mein Leben oft selbst nicht ganz, besonders seit ich in Camelot bin und so vieles hat sich verändert, so schnell. Manchmal da glaube ich, mir wächst alles über den Kopf.“, erzählt er dir und du legst deinen Arm um seine Schulter. So etwas hat er dir noch nie anvertraut. Du bist glücklich, obwohl er dir eigentlich gerade etwas traurig erzählt. „Aber wenn ich wieder hier bin, bei dir bin, dann ist alles wieder so wie früher. Es tut gut zu wissen, dass sich manches nicht ändert. So wie meine Gefühle für dich.“ Dein Herz rast und du willst ihn schon küssen, da bricht er ab und sagt: „Ich meine, die Freundschaft die ich für dich empfinde, Zoe. Wir werden immer Freunde sein!“ Du schluckst. Freundschaft, natürlich davon redete er. Wie konntest du nur glauben, dass er mehr als freundschaftliche Gefühle meint? „Ja, immer Freunde“, murmelst du, wünscht ihm eine gute Nacht und gehst. Verwirrt und irgendwie traurig sieht er dir hinterher. Eigentlich hattest du ihm deine Liebe beichten wollen, aber wie könntest du ihm so etwas sagen, nachdem er sich so freut, dass sich eure Freundschaft nicht ändert, dass in seinem Leben offenbar das einzig Konstante Ealdor ist und sich dort eben nichts ändert. Du musst ihm diese Konstante lassen, er braucht wahrscheinlich eure Freundschaft und nicht ein Mädchen, das für ihn schwärmt, wie eine Idiotin. Während du nach Hause gehst, beginnst du zu weinen. Dabei triffst du auf Arthur, der anscheinend noch beschlossen hat, einen kleinen Spaziergang zu machen. Vielleicht ist er wegen der Schlacht aufgeregt. „Alles in Ordnung?“, fragt er dich. Du nickst und läufst zurück in dein Haus. Merlin hatte Recht. Hier änderte sich nie etwas, auch nicht deine unglückliche Liebe. Am nächsten Tag klopft Arthur dir auf die Schulter, ehe ihr zu kämpfen beginnt und Merlin wirft er dabei einen merkwürdigen Blick zu. Während der Schlacht entsteht plötzlich ein Wirbelsturm und du erkennst sofort, dass Magie im Spiel ist. Ist Merlin ein Magier? War das sein Geheimnis? Ihr gewinnt die Schlacht, aber William stirbt. Er gibt vorher zu, dass er Magie angewandt hast, aber du bist nicht sicher, ob du das glauben sollst. Merlin wusste davon, das würde die Geheimnistuerei natürlich auch erklären, aber irgendwie dachtest du immer, Merlin hätte das Geheimnis und William wisse davon, nicht umgekehrt. Du kannst Williams Tod fast nicht ertragen. Merlin ist auch sehr traurig, aber ihr gebt euch gegenseitig halt. Weil Merlin und William die einzigen Menschen waren, die dir etwas bedeutet haben (außer deiner toten Mutter) und du nicht alleine zurückbleiben willst, gehst auch du nach Camelot. Arthur, der dich offenbar sehr schätzt, hat dir eine Stelle als Pflegerin der königlichen Pferde angeboten und du hast sofort dankend angenommen. In deiner Anfangszeit in Camelot musst du immer wieder an dein Gespräch mit Merlin denken. Du hast dir zwar vorgenommen, ihn nur mehr als Freund zu sehen, aber du erwischt dich dabei, ihm immer wieder verstohlen nachzusehen. -kleiner Zeitsprung von ein paar Monaten oder so- Vor kurzem ist ein Ritter, namens Gwaine, nach Camelot gekommen, offenbar ein alter Freund von Merlin und auch dir ziemlich sympathisch, obwohl du am Anfang einmal das Gefühl hattest, er würde auf deinen Hintern sehen. Aber wahrscheinlich war das nur Einbildung und jetzt ist das auch vorbei, ihr seid einfach Freunde geworden und du verstehst dich gut mit ihm, solange er dich nicht mit Merlin aufzieht. Das tut er allerdings sehr gerne. Irgendwie hat er sofort bemerkt, was vorgeht und jetzt macht er oft irgendwelche blöden Anspielungen und Kommentare. Ein Wunder, dass Merlin es noch nicht bemerkt hat. Aber auch mit Merlin als guten Freund, bist du in Camelot glücklich. Du liebst es mit den Pferden zu arbeiten und hier sind alle Menschen so nett. Der Prinz, über den alle sonst so oft schimpfen, ist zu dir wirklich zuvorkommend. Klar, manchmal zieht er dich auf, aber so ist er eben und eigentlich ist er ein toller Kerl und Freund. Mit Gwaine kannst du immer lachen und allerhand Unsinn anstellen. Irgendwie sind beide wie Brüder für dich, so wie es William einmal war. Auch Gwen ist eine gute Freundin geworden. Du stehst gerade im Freien vor den Stallungen. Jemand hält dir die Augen zu. „Merlin?“, fragst du. „Falsch“, lacht Gwaine hinter dir. „Sehr enttäuscht?“, fragt er. Du boxt ihm scherzhaft (soll heißen nicht all zu fest) in die Schulter; mit ihm zu diskutieren hast du längst aufgegeben. „Au“, meint er und tut als wäre er ernsthaft verletzt, aber dann gehen ein paar schöne Dienstmädchen vorbei und er hat seine vermeintlichen „Schmerzen“ wieder vergessen. Er schenkt beiden eine Blume, die er vorher schnell vom Fenster des nächsten Hauses geklaut hat und flüstert ihnen (einzeln) irgendetwas, sodass eine kichert und die andere ganz verzückt lächelt. Die beiden Frauen gehen weiter, können aber nicht von Gwaine wegsehen und rennen fast einen alten Mann nieder. Dann entscheiden sie sich doch nach vorne zu sehen. Als eine von ihnen kurz noch einmal zurückblickt, verbeugt sich Gwaine und lächelt übertrieben charmant, sodass sie stolpert. Typisch Gwaine. „Gefallen sie dir?“, fragst du. „Gefällt Merlin dir?“, fragt er zurück, aber da kommt auch schon Merlin. „Klär das endlich“, raunt Gwaine ihm zu und geht. Was meint er? Wieso soll Merlin irgendetwas klären, du bist diejenige, die nie ausspricht, was sie fühlt. „Hey, Zoe“, sagt Merlin nur, lächelt dir zu (du kannst kaum aufrecht stehen, wenn er so lächelt) und geht dann weiter. Plötzlich läuten die Glocken, jemand hat Alarm geschlagen. Ehe du dich versiehst, sind Merlin und du von mehreren feindlichen Rittern umzingelt. Gwaine rennt euch zur Hilfe und ihr kämpft. Du siehst, wie jemand Merlin von hinten erschlagen will. „Merlin“, keuchst du und springst dazwischen. Plötzlich wird alles schwarz. Als du wieder zu dir kommst, liegst du in einem Bett und bist unfähig dich zu bewegen. Du hörst Merlins stimme neben dir. „Du darfst nicht sterben, hörst du mich. Du musst leben!“, fleht er. „Ich kann nicht ohne dich weitermachen. Ich liebe dich doch. Ich wollte dir das schon so lange sagen, aber ich habe mich nie getraut, auch weil ich dir nicht verraten wollte, dass ich Magie habe. Du hättest das verstanden, ich weiß, jetzt ist mir das klar geworden, du hättest alles verstanden, aber ich habe mich nicht getraut, ich… Und in der Nacht im Wald bist du so schnell weggerannt.“ Du hörst wie er weint. „Dabei liebe ich dich doch so sehr. Verstehst du mich? Ich liebe dich. Wenn du nicht aufwachst, musst du das einfach wissen. Aber nein, was rede ich da. Du musst aufwachen, du musst einfach. Bitte!“ Jetzt bricht Merlins Stimme endgültig und er schluchzt nur mehr. Du willst ihm so gerne antworten, aber du kannst deinen Mund nicht bewegen. Du kannst nur unfähig daliegen und irgendwann verlierst du wieder das Bewusstsein. Nach einer Zeit, du weißt nicht wie lange du schon da gelegen bist, erlangst du dein Bewusstsein wieder und kannst deine Augen öffnen. Merlin sitzt neben deinem Bett auf einem Sessel. Gwaine steht hinter ihm, er hat seine Hand auf Merlins Schulter gelegt und Arthur kommt gerade herein. Offenbar haben sie sich alle um dich gesorgt. „Zoe?“, sagt Merlin. Du richtest dich auf und alle lächeln dich glücklich an. Dann küsst du Merlin und ignorierst eure Zuseher einfach. Dieser erwidert den Kuss sofort. Gwaine pfeift und Arthur klatscht. Das ist dir dann doch zu peinlich, vor dem Prinzen, also lässt du von Merlin ab. „Es freut mich, dass du wieder gesund bist. Die Pferde brauchen auch wieder einmal eine Hufpflege“, sagt Arthur. Du nickst. „Wir gehen dann mal“, meint Arthur und klopft dir auf die Schulter (du weißt nicht, wieso er so was immer macht). „Ich will aber noch zusehen“, sagt Gwaine schmunzelnd, geht dann aber doch auch. „Hast du gehört, was ich gesagt habe, ich meine…“, beginnt Merlin. Du unterbrichst ihn. „Ich liebe dich.“, sagst du „Schon seit ich dich kenne“ Dann küsst ihn wieder, diesmal viel länger. Was die anderen über dich denken: Merlin: Meine allerbeste Freundin und große Liebe. Ich hätte ja nie gedacht, dass ich sie wirklich bekommen könnte… Gwaine: Du nicht, aber alle anderen. Merlin: Halt dich daraus Gwaine! Gwaine: Fahr mich nicht an, immerhin hab ich dir geraten, ihr zumindest alles zu erzählen, als sie ohnmächtig war und nur so seid ihr endlich zusammengekommen. Merlin: Schon gut, auf jeden Fall haben wir zusammengefunden. Sie ist einfach toll. Ich liebe sie so sehr und ich kann mein Glück kaum fassen. Arthur: Ich übrigens auch nicht. Sie ist wirklich eine Klassefrau, eigentlich gar nicht seine Liga, fand ich. Aber sie liebt ihn über alles und als ich sie weinend alleine zurückgehen sah, konnte ich nicht glauben, wie blöd Merlin gewesen sein musste. Obwohl ich ihm ja einiges an Dummheit zugetraut hätte… Gaius: In Merlin steckt mehr, als Ihr glaubt. Aber Zoe ist eine bemerkenswerte und starke Frau, man denke nur einmal an alles, was sie durchmachte. Ich freue mich sehr für Merlin. Gwen: Genau wie ich. Die beiden passen gut zusammen, sie sind beide so gute Menschen und gute Freunde von mir. Gwaine: Und mir. Eine Bombe Frau, sie hätte mir ja auch ein bisschen gefallen… Merlin: Hey! Gwaine: Schon gut, sie war ganz offensichtlich für dich bestimmt und außerdem gefallen mir ja auch noch andere, ich lege mich nicht so schnell fest. Auf jeden Fall ist Zoe nett. Anmerkung von mir noch: Glückwunsch! Mit Merlin hast du nicht nur einen wunderbaren, liebevollen Freund gefunden, sondern auch noch den mächtigsten Zauberer aller Zeiten auf deiner Seite. Da kann gar nichts mehr schief gehen!

23 % der User hatten die Auswertung: Dein Hintergrund+ deine Vorgeschichte: Dein Name ist Mia. Du bist an keinem fixen Ort aufgewachsen. Deine Eltern sind gestorben, als du noch sehr jung warst. Damals bist du ohne bestimmtes Ziel aufgebrochen und seitdem bist du nirgendwo lang geblieben. Du bist einfach von Ort zu Ort gereist und dank deiner offenen Art, mochte man dich eigentlich überall. Arbeit hast du auch überall gefunden, denn du bist immer schon geschickt gewesen. Übernachtet hast du oft in Tavernen, dadurch hast du auch Gwaine kennengelernt. Du warst noch sehr jung und wurdest vor einer Taverne angegriffen. Du hast dich sehr gut zur Wehr gesetzt, aber Gwaine, der gerade vorbeigekommen ist und bei der Schlägerei dabei sein wollte, hat dir trotzdem geholfen. „Alles in Ordnung, Kleine?“, fragte er dich. „Ja, danke, aber nenn mich nicht Kleine! Mein Name ist Mia.“, antwortest du. In diesem Alter hasstest du es irgendwelche Spitznamen verpasst zu bekommen, die dich schwächer wirken ließen als du bist, denn auch wenn du jung warst, warst du selbstständig und hast dich nie unterkriegen lassen. Aber dass du Gwaine so schnell ausgebessert hast, war ein Fehler, denn er sah es als eine Art Herausforderung. „Wie du willst, Schätzchen“, schmunzelte er. „Ich heiße auch nicht Schätzchen! Mia ist doch nicht schwer zu merken, es ist sogar kürzer“, sagst du wütend. Er lacht. Die Tatsache, dass dich solche Spitznamen stören, veranlasst ihn dazu, dich nie mit richtigem Namen anzusprechen. Bald darauf reist du ab. Aber wie du war Gwaine einmal hier und einmal da und ihr habt euch oft zufällig getroffen. Dadurch ist er auch zu deinem besten Freund geworden. Du hast zwar überall irgendwie Freunde, aber da du nie lange an einem Ort bist, ist Gwaine dein einziger „richtiger“ Freund. Inzwischen bist du älter (du bist noch immer jung, aber kein Kind mehr) geworden und etwas ruhiger. (Wirklich ruhig bist du immer noch nicht und wirst es vermutlich auch nie, aber zumindest stört es dich nicht mehr, dass Gwaine dich ständig mit irgendwelchen Spitznamen anredet.) Deine Geschichte: Du hast beschlossen dir einmal Camelot anzusehen, es soll sehr hübsch sein. Als du in die Taverne gehst, um ein Bett zu suchen, siehst du Gwaine am Tisch mit ein paar anderen Männern sitzen. „Hallo Engelchen, du hier?“, fragt er und steht auf. Ihr umarmt euch zur Begrüßung und du gibst ihm ein Küsschen auf die Wange, was zu dieser Zeit gar nicht üblich war (nur zwischen euch beiden). Die Männer an Gwaines Tisch starren euch entsprechend an. „Dieser Sonnenschein ist eine alte Freundin von mir. Ihr könnt sie Engelchen nennen“, stellt Gwaine dich vor und legt dabei seinen Arm um deine Schulter. Du hast zuerst gelächelt, aber als er vorschlug dich „Engelchen“ zu nennen schubst du seinen Arm von deiner Schulter und siehst in böse an. „Mein Name ist Mia“, sagst du bestimmt. Das Gwaine dir Spitznamen gibt ist okay, aber Fremde sollten das bleiben lassen. Dann stellt Gwaine dir die Männer an seinem Tisch vor, es sind alle Ritter Camelots, genauso wie Gwaine einer ist. „Bist du etwa sesshaft geworden?“, fragst du Gwaine. Er zuckt mit den Schultern. „Es ist gar nicht so unangenehm, bleib doch auch ein wenig länger hier, es ist nett, du wirst schon sehen“ Du willigst ein, zumindest ein paar Tage länger als üblich zu bleiben. Immerhin verbringst du gerne Zeit mit Gwaine und diese anderen Ritter scheinen auch recht nett zu sein. Du findest eine Stelle als Köchen (du kochst großartig) in Camelot, obwohl du dein Gehalt kaum brauchst, weil Gwaine darauf besteht, dich ständig zu etwas einzuladen. Er hat irgendwie einen Beschützerinstinkt für dich entwickelt. Inzwischen fällt euer Altersunterschied nicht mehr so ins Gewicht, weil ihr beide erwachsen seid, aber als ihr euch kennengelernt habt, warst du eben noch ein kleines Mädchen und er war schon fast erwachsen. Dadurch ist er zu einer Art großen Bruder geworden. Dabei wollte er dich schon oft beschützen, obwohl du gar keinen Schutz brauchst. Manchmal lässt du ihn, immerhin freut er sich dann und du magst ihn ja. Aber in diesen Tagen in Camelot geht er zu weit. Er hat immer schon geglaubt, dich auch vor den „falschen“ Männern beschützen zu müssen. Dabei hat es schon gereicht, wenn du dich nett mit jemandem unterhalten hast. Dann hat er denjenigen genau unter die Lupe genommen und wenn er ihm nicht gefallen hat, hat er ihn abgewimmelt. Er meinte immer „für sein Schätzchen nur das Beste“ und hat dafür schon oft eine Ohrfeige von dir bekommen. In so etwas musste er sich nun wirklich nicht einmischen, gerade er, der doch mit jeder hübschen Frau flirtet. „Er hat was?“, schreist du. Du hast gerade auf einen jungen Mann gewartet, den du wirklich gerne hattest. Ihr ward zu einem Treffen in der Taverne verabredet, aber er kam nicht. Da hat dir der Kellner erzählt, dass Gwaine sich am Vortag mit diesem Mann unterhalten habe und ihm gedroht hat, handgreiflich zu werden, sollte dieser dir nahe kommen. Du kochst vor Wut. Der Kellner versucht dich zu beruhigen, indem er dir erzählt, dass dieser junge Mann ständig neue in der Taverne aufreißt und gar nicht so nett ist, wie du dachtest. Aber du bist trotzdem wütend auf Gwaine. Das hätte er dir auch sagen können, anstatt ihn zu bedrohen. Was bildet er sich ein! Du bleibst noch sitzen und trinkst etwas, da kommt Gwaine in die Taverne. Er ist in Begleitung einer besonders hübschen Frau, der er schöne Augen macht- mehr als sonst. Du siehst den Zeitpunkt deiner Rache gekommen, gehst zu Gwaine zu, gibst ihm, wie immer, ein Küsschen auf die Wange und legst deinen Arm um seine Taille (das machst du sonst nicht). Dabei säuselst du: „Wir sollten jetzt nach Hause gehen, Liebling“ Gwaine ist so mit seiner Begleiterin beschäftigt, dass er weder deinen Arm bemerkt, noch dir zuhört. Er sagt nur „Nicht jetzt“ und aus alter Gewohnheit fügt er noch ein „Schätzchen“ hinzu. „Liebling, Schätzchen, was?“, ist seine Begleitung verwirrt. Erst jetzt bemerkt Gwaine die Situation, aber ehe er etwas klären könnte, willst du dem Ganzen noch etwas drauf geben. „Doch, jetzt!“, sagst du bestimmt. „Das Kindermädchen hätte doch schon vor einer halben Stunde Pause gehabt.“ „Kindermädchen?“, meint Gwaines Begleiterin noch tonlos und verlässt stürmisch die Taverne. „Was sollte das? Was denkst du dir dabei?“, fragt Gwaine. „Was denkst du dir dabei, meiner Verabredung zu drohen?“, fährst du ihn an. „Ich habe dich nur vor ihm gerettet. Er war ein Mistkerl. Er hatte jeden Tag mit einer anderen eine Affäre. Ich will nicht, dass dir so etwas passiert.“, sagt Gwaine. „Ich muss nicht gerettet werden. Ich bin immer gut alleine klar gekommen.“, sagst du so laut, dass alle in der Taverne dich hören. Um ein bisschen mehr Privatsphäre zu haben, schiebt Gwaine dich hinaus ins Freie, weil dort niemand steht. „Denkst du denn wirklich, ich hätte mich auf eine Affäre eingelassen? Hältst du mich für so eine Schlampe?“, fährst du fort. (Andere Damen deiner Zeit hätten dieses Wort nicht in den Mund genommen, aber du bist eben deiner Zeit voraus und achtest nicht auf so etwas, wenn du in Rage bist.) „Nein, natürlich nicht. Aber er…“, du lässt ihn nicht ausreden. „Du bist wirklich der Letzte, der sich so etwas leisten kann. Du fängst doch mit jeder etwas an, die nicht ganz hässlich ist!“ Jetzt scheint Gwaine beleidigt. „Also erstens, habe ich noch nie mehr getan als geflirtet, nie! Ich geb’s ja zu, dass macht Spaß, aber für alles andere warte ich noch auf die Richtige. Also darauf, dass ich die Frau bekomme, die ich liebe. Zweitens, bin ich nicht der Letzte, der so etwas tun sollte, sondern der Erste. Immerhin bedeutest du mit viel und ich dachte immer, dass ich auch dein Freund wäre.“ „Natürlich bist du das. Du bist mein bester Freund“, gibst du etwas verlegen zu. Wütend bist du aber immer noch. „Aber trotzdem gibt es Dinge, in die du dich einfach nicht einmischen solltest.“ „Ich war noch nicht fertig“, sagt Gwaine. „Drittens, flirte ich nicht mit jeder, die nicht ganz hässlich ist. Immerhin haben wir noch nie wirklich geflirtet und du bist die schönste Frau, die ich kenne.“ Du wirst rot, obwohl dir das sonst nie passiert. „Die schönste, die ich jemals getroffen habe, auf all meinen Reisen“, fügt er hinzu und dann lächelt er wieder schelmisch, so wie du ihn kennst. „So, das zählt vielleicht als kleiner Flirt, dann fällt Punkt drei weg“, sagt er und geht zurück in die Taverne. Dich lässt er verwirrt draußen stehen. Aber du bleibst nur ganz kurz alleine, denn deine kleine Racheaktion hat sich herumgesprochen und Percival und Sir Leon, zwei Ritter und Freunde von Gwaine, wollen dich dafür auf ein Getränk einladen. Es werden mehr daraus und auch Gwaine gesellt sich zu euch. Ihr habt viel Spaß zusammen. Du erfährst von den Rittern, dass sie eine Reise über den Kunienberg vorhaben, der sehr gefährlich ist. Du bist allerdings schön öfter dort gewesen und kennst jeden sicheren und jeden unsicheren Pfad und weißt genau, wo sich Feinde verstecken könnten, wo ein sicheres Lager für die Nacht ist und wo nicht. (Wenn man alleine als Mädchen, bzw. Frau diesen Berg bereist, muss man auf alles vorbereitet sein.) Deshalb schlägst du vor, sie auf ihrer Reise als Beraterin und Köchin zu begleiten. Die anderen beiden Ritter finden den Vorschlag gut. Gwaine ist der Meinung, es sei viel zu gefährlich für dich (sein Beschützerinstinkt nervt wirklich). „Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich dort einen Spaziergang mache. Zwar das erste Mal in Begleitung von Rittern, aber ihr werdet schon nicht so tollpatschig sein, dass ihr mich in Gefahr bringt, oder?“, erwiderst du. Gwaine ist immer noch nicht begeistert. „Wenn sie dabei ist, kannst du sie nerven, anstatt uns.“, meint Percival. „Aber Gwaine nervt doch nicht. Ihm ist nur schnell langweilig“, sagst du. Dich wundert nicht, das Percival es anders empfindet, da er mehr der ruhige Typ zu sein scheint und Gwaine wirklich viel redet, aber du findest Gwaine ist einfach jemand, den man gerne in seiner Nähe hat. „Aber da kann ich Abhilfe schaffen. Mit mir wird es nie langweilig!“, sagst du und zwinkerst Gwaine zu. Dieser lächelt dich so verschmilzt an, dass Sir Leon ganz irritiert ist. (Er denkt sich jetzt sicher irgendetwas, das gar nicht zu trifft. Selbst eure Angewohnheit des Begrüßungsküsschens hat ihn nicht so gestört.) „Das stimmt allerdings“, gibt Gwaine zu. Ihr hattet immer eine Menge Spaß. Am Tag darauf leitet Sir Leon deinen Vorschlag an Prinz Arthur weiter und dieser nimmt zögernd dein Angebot an. Bald darauf machst du dich mit dem Prinzen, seinen Rittern (darunter natürlich Gwaine) und Merlin, dem Diener des Prinzen, auf den Weg. Du siehst die Reise mehr als abenteuerlichen Spaß, im Gegensatz zu Sir Leon, der wirklich besorgt um euer Leben ist. Aber dir geht es einfach gut, denn du freundest du dich schnell mit den meisten Rittern, dem Prinzen und Merlin an. Arthur hatte erst Vorbehalte, weil er nicht sicher ist, ob es eine gute Idee war, dich mit zu nehmen. Du erweist dich aber als mehr als nützlich, denn deine Kenntnisse retten ihnen das Leben und außerdem bist du wirklich eine großartige Köchin. Arthur beginnt bald dich nicht mehr, so wie zuvor, als die zu beschützende Frau zu behandeln, sondern redet mit dir wie mit einem seiner Ritter. Vorher war er zwar netter, aber du magst die sarkastische Art viel lieber und weißt, dass er es nie böse meint. Während der Reise schöpft er so viel Vertrauen in dich, dass er dich sogar in Liebesdingen fragt. Er würde das sonst nie tun, sagt er dir, und wehe du verrätst jemanden etwas, aber du bist das einzige weibliche Wesen, dass er wirklich als Freundin sieht. Du fühlst dich geehrt und hilfst so gut du kannst. Wenn du kochst, hilft dir oft Merlin und so unterhaltet ihr euch gut. Zumindest ihn lässt Gwaine in Frieden, denn Merlin ist ein guter Mensch. Aber an Merlin hast du kein Interesse, auch wenn du ihn gerne magst. Er an dir auch nicht, ihr werdet einfach gute Freunde während der Reise. „Sag mal Mia, sind du und Gwaine eigentlich verliebt?“, fragt Merlin dich einmal gerade heraus, als ihr gerade zusammen einen Topf säubert. „Was?“, fragst du verwundert. „Naja, ich mein ja nur. Ihr seid so vertraut und ich habe immer das Gefühl, dass ihr etwas füreinander empfindet.“ Du wehrst ab. Vertraut wärt ihr schon, aber nur als gute Freunde, erklärst du ihm. Du räumst ein, dass die Späße, die ihr miteinander macht und die Tatsache, dass ihr (für eure Zeit) auch relativ viel Körperkontakt habt, auf andere eigenartig wirken könnten. Aber ihr wärt eben nicht ganz normal, lachst du. „Das meine ich nicht“, sagt Merlin. „Aber wie er dich oft ansieht und von dir spricht. Ich bin mir ziemlich sicher, er empfindet etwas für dich und ich glaube, dass du eigentlich auch etwas für ihn empfindest“ Dann werdet ihr von Arthur gestört, der zum Aufbruch ruft. Während ihr weitergeht musst du immer an das Gespräch denken. Du hast früher einmal für Gwaine geschwärmt, aber damals warst du zu jung für eine Beziehung und es war mehr eine Kinderschwärmerei, die sich gelegt hat und ihr seid Freunde geworden. Aber jetzt? Du hast dir nie darüber Gedanken gemacht, aber dadurch, dass Merlin es angesprochen hat, bemerkst du, dass in dir schon noch Gefühle für Gwaine sind, die nur durch deine freundschaftlichen überdeckt wurden. Aber so stark werden sie schon nicht sein, redest du dir ein, wenn du es nicht einmal bemerkt hast und dass Gwaine Gefühle für dich hat, kannst du dir gar nicht vorstellen. Merlin erkennt so etwas sonst gut, aber selbst er kann sich einmal irren. Du beschließt nicht weiter darüber nachzudenken und deine Gefühle wieder zu verdrängen, während ihr reist. Doch als ihr euch über Nacht ausruht fällt dir wieder ein, wie Gwaine zu dir gesagt hat, dass du die schönste Frau bist, die er kennt und dir wird ganz warm ums Herz, als du daran denkst. Dann schläfst du ein. Plötzlich wirst du von Sir Leon geweckt, er hatte Nachtwache und hat jemanden gesehen. Schnell steht ihr alle auf und macht euch für einen Kampf bereit. Es dauert nicht lange, bis ihr wirklich angegriffen werdet. Auch du kämpfst mit und kämpfst sehr gut, aber als du alleine mehreren Gegnern gegenüberstehst schaffen sie es, dich zu entwaffnen. Du hast schon keine Hoffnung mehr, da kommt Gwaine und rettet dich. Er selbst wird dabei aber so schwer verwundet, dass er ohnmächtig zu Boden fällt. „Gwaine!“, schreist du und beugst dich zu ihm, obwohl der Kampf noch in Gang ist. Zum Glück gewinnen die Ritter nach kurzer Zeit, obwohl ihr in der Unterzahl seid. „Gwaine, komm zu dir. Bitte!“, wimmerst du. Jetzt, wo du glaubst ihn verloren zu haben ist dir ganz klar, dass du ihn liebst. Das hast du schon ganz lange, du hast es nur nicht gemerkt. Wie konntest du so dumm sein! Du willst ihn doch, mehr als alles andere auf der Welt und jetzt... „Buh!“, sagt Gwaine plötzlich. Er ist gerade erst wieder zu sich gekommen und will sich schon wieder einen Spaß mit dir erlauben. Das gelingt ihm auch, du schreckst dich wirklich. Du willst ihm eine Ohrfeige verpassen, weil du wütend bist, dass er dich erschreckt hat, und weil du noch immer einen Schock hast und gar nicht denken kannst. (Immerhin bist du dir gerade erst über deine Gefühle klar geworden.) Gwaine hält deine Hand fest, ehe du zuschlagen kannst und kommt ein bisschen näher. „Ist das die Begrüßung für Totgeglaubte? Ein Küsschen wär mir lieber gewesen“, sagt er. Da küsst du ihn, aber nicht auf die Wange, sondern wirklich und er erwidert deinen Kuss sofort. Dir fällt aber ein, dass ihr Zuseher habt und du schiebst ihn wieder von dir weg. „Jetzt hast du doch mehr getan, als nur geflirtet“, sagst du. „Ich habe immer nur auf die richtige gewartet.“, antwortet er und küsst dich noch einmal. Ihm ist es egal, dass jemand zusieht. Zukunft: Ihr übersteht die Reise gut und kommt heil zurück nach Camelot. Du bleibst dort. Zum ersten Mal bist du lange an einem Ort, aber mit Gwaine an deiner Seite gefällt dir das. Arthur, die Ritter und Merlin schätzen dich sehr und du wirst ein wichtiger Teil Camelots. Was die anderen sagen: Gwaine: Mein Engelchen. Ich liebe sie. Sie ist eine tolle Frau, einfach das Beste was mir passieren konnte. Sie ist Klasse! Meine Kleine:-) Percival: Sie ist wirklich eine tolle Frau, dein Engelchen. Merlin: Mia mag es nicht, wenn sie jemand außer Gwaine so nennt, Percival. Aber du hast natürlich Recht, sie ist toll. Wir verstehen uns wirklich gut. Arthur: Da hat Merlin ausnahmsweise einmal Recht. Was soll ich noch sagen? Neben Gwen die einzige Frau, mit der ich mich wirklich gut unterhalten kann. Sir Leon: Sie ist ein bisschen so wie Gwaine, abenteuerlustig, offen, die beiden passen gut zusammen. Percival: Aber sie nervt nicht so. Sir Leon: Das stimmt. Gwaine: Hey! Sir Leon und Percival: Wir mögen dich ja auch und wir freuen uns für dich und Mia. Anmerkung von mir noch: Gut gemacht! Du hast einen Mann an deiner Seite, mit dem dir sicher nie langweilig wird und der, nebenbei bemerkt, auch noch wirklich gut aussieht. Was will man mehr? Dein Leben wird sicher toll verlaufen.

35.14 % der User hatten die Auswertung: Dein Name ist Alima (die Tanz und Musik liebt). Du lebst mit deiner Zwillingsschwester, die genauso aussieht wie du, bei einem Nomadenvolk von Künstlern. Wer eure eigentlichen Eltern sind, wisst ihr nicht. Ein alter Mann hat euch beide als Babys in den Wald getragen und ist dort euren jetzigen Adoptiveltern begegnet. Er war schwer verletzt und schaffte es gerade noch, euch euren Adoptiveltern anzuvertrauen, ehe er starb. Ihr wisst nicht wieso und manchmal fragt ihr euch, woher ihr eigentlich kommt. Aber im Grunde führt ihr ein glückliches Leben bei euren Adoptiveltern. Denn beide sind sehr freundlich und ihr liebt ihr Volk. Es besteht aus Musikern und Gauklern und ihr reist zusammen von Ort zu Ort, um dort für Unterhaltung zu sorgen und etwas vorzuführen. Dabei lieben es du und deine Schwester, die anderen zum Narren zu halten. Ihr seht genau gleich aus und tragt auch bewusst immer dieselben Sachen und dieselbe Frisur, damit andere euch verwechseln. Ihr habt riesen Spaß dabei. Das einzige, woran man euch auseinanderhalten könnte, ist euer Schmuck. Deine Schwester hat immer ihre Halskette um und du dein Armband. Beide Schmuckstücke sind wirklich einzigartig und haben Edelsteine als Anhänger, von denen es nirgends vergleichbare gibt. Schon oft wollte euch jemand diese Gegenstände abkaufen, auch für viel Geld. Ihr verkauft aber nie, da es Erbstücke eurer Eltern sind, die ihr damals schon umhattet (obwohl sie viel zu groß waren) und etwas anderes habt ihr nicht von ihnen. Deswegen tragt ihr sie auch ständig.     Hintergrund + Vorgeschichte: Dein Name ist Katharina, aber alle nennen dich nur Kathi. Du bist die Schwester von Gwaine. Ihr habt euch allerdings, seit eure Eltern gestorben, sind nicht oft gesehen, da er immer unterwegs war um sich in irgendwelche Abenteuer zu stürzen und du in euren Heimatort geblieben bist, um eure Angelegenheiten zu regeln. Auch wenn ihr Geschwister seid, seid ihr euch nicht sonderlich ähnlich. Gwaine ist der ewige Hitzkopf und du bist eher ruhig und überlegst fast immer, bevor du etwas tust und meistens auch, bevor du etwas sagst. Aber trotzdem versteht ihr euch fabelhaft und du musstest Gwaine oft aus unangenehmen Situationen befreien. Aber in letzter Zeit nicht mehr, denn er hat sich in Camelot nieder gelassen und ist dort Ritter geworden. Du willst schon lange mehr Zeit mit ihm verbringen, aber nicht ständig durch die Gegend laufen und viel zu viel Zeit in Tavernen verbringen. Da er jetzt anscheinend wirklich sein Zuhause gefunden hat und dort bleibt, ist gerade die beste Zeit dafür. Du wartest du nicht lange, als er dich einlädt, zu ihm nach Camelot zu ziehen. Deine Geschichte: „Kathi!“, Gwaine läuft auf dich zu und umarmt dich. Du freust dich irrsinnig, ihn wieder zu sehen. Du hast etwas Gepäck mit und willst das irgendwo abstellen, ehe ihr eure erneute Zusammenkunft feiert. „Wo kann ich denn übernachten?“, fragst du und willst schon auf die nächste Taverne zusteuern. „Wo denkst du hin?“, hindert Gwaine dich daran. „Ich habe dir ein schönes kleines Haus organisiert. Ich weiß ja, dass mein Schwesterherz lieber eine richtige Wohnung hat, als in einer Taverne zu hausen.“ Er hilft dir dein Gepäck ins Haus zu tragen und dir gefällt es sofort. Gwaine hat es sogar ein bisschen für dich eingerichtet. „Wer seid Ihr und was habt Ihr mit meinem Bruder gemacht?“, scherzt du. „Gwaine hat sich tatsächlich einmal über etwas Gedanken gemacht. Ihr müsst ihm wirklich am Herzen liegen.“, sagt ein Mann, der in der Tür steht. Hinter ihm stehen noch drei Männer. „Natürlich tut sie das!“, sagt Gwaine. „Seid ihr alle gekommen um meine Schwester zu sehen?“, fragt er dann und die Männer nicken. „Na dann, darf ich vorstellen: Mein herzallerliebstes Schwesterlein Katharina“, sagt Gwaine und deutet dabei auf dich, als würde er ein Kunstwerk präsentieren. „Ihr könnt aber gerne Kathi zu mir sagen.“, sagst du „Das tun alle.“ „Und das sind König Arthur, Percival, Leon und Merlin“, stellt er dir die Männer vor. (Ja, er ist schon König) „Freut mich Euch kennen zu lernen.“, sagst du „Wollt Ihr rein kommen, ich weiß zwar nicht ob ich Euch etwas anbieten kann, weil ich selbst erst gerade gekommen bin, aber ich habe ein bisschen Whisky mit, die Lieblingssorte meines Bruders.“ Eigentlich hattest du den als Geschenk für Gwaine mitgebracht, aber du bist eine gute Gastgeberin und kannst deine Besucher ja nicht in der Tür stehen lassen. „Nein, nein, den trinke ich später. Jetzt gehen wir erstmals zusammen in die Taverne und feiern schön, dass du hier bist“, sagt Gwaine. „Nanu, da ist mein Bruder ja wieder“, sagst du und Arthur schmunzelt. Ihr trinkt etwas und unterhaltet euch, Gwaines Freunde sind gar nicht wie er. Merlin wirkt ein wenig unsicher und ist kein bisschen Hitzkopf, Percival ist eher der ruhige Typ, Leon scheint auch ziemlich überlegt zu sein und auch Arthur, der zwar ab und zu Witze wie dein Bruder macht, wirkt auf dich viel reifer (geistig) als Gwaine. Lustig, dass diese Leute sich gefunden haben, denkst du. Der König scheint aber von deiner Art nicht minder überrascht zu sein. „Ihr scheint Eurem Bruder nicht sehr ähnlich zu sein, Katharina.“, sagt er. „Ich wundere mich auch manchmal, dass wir verwandt sind“, antwortest du lächelnd „aber Ihr könnt mich ruhig Kathi nennen, ich bin es eigentlich gewohnt, dass mich alle mir meinem Spitznamen anreden und bitte sagt >du<.“ „Aber Katharina ist ein wunderschöner Name“, entgegnet Arthur, willigt aber ein, dich zu duzen, wenn du ihn auch duzt. Das macht ihr dann auch. Du verstehst dich mit allen Freunden von Gwaine gut, besonders Arthur findest du sehr nett, obwohl es dich irritiert, dass er dich als einziger mit deinem „ganzen“ Vornamen anspricht. (Die anderen irritiert viel mehr, dass du ihn beinahe als einzige duzt.) Du bleibst in Camelot und richtest dir dein Haus noch ein bisschen mehr ein. Mit den Freunden deines Bruders verstehst du dich prächtig. (Aja, übrigens: Gwen ist gerade nicht in Camelot- weil sie verbannt ist, ich weiß nicht ob ihr diese Folgen kennt, aber eigentlich ist nur wichtig, dass sie dir nicht im Weg steht ;-) Du hast immer wunderschöne Kleider an, die du dir selbst nähst. Viele bemerken das und fragen dich, ob du ihnen (entgeltlich) auch etwas nähen könntest. So wirst du bald die angesehene Näherin der Stadt. Dadurch wird die nie langweilig, denn immer wieder kommen Leute zu dir, weil sie etwas Schönes haben wollen. Du vertreibst dir deine Zeit auch gerne damit, den Rittern beim Training zu zusehen. Eigentlich weil du möglichst viel Zeit mit Gwaine verbringen willst. Zumindest sagst du dir immer wieder, dass das der Grund ist. Allerdings erwischt du dich oft dabei, dass du mehr Arthur beobachtest als deinen Bruder, was du dir abgewöhnen willst. Eines Tages kommt eine Frau namens „Lady Anne“ nach Camelot und Arthur ist ihr sofort verfallen. Du bist überrascht, dass das so schnell geht und obwohl du versuchst es zu verdrängen, schnürt sich dir jedes Mal dein Magen zu, wenn du die beiden siehst. Darum ziehst du dich zurück und verbringst einige Zeit alleine, ohne irgendetwas mit zu bekommen. Dann kommt Gwaine zu dir und erzählt dir, dass sich Camelot und Arthur verändert haben und dass er vielleicht doch nicht hier sesshaft werde. Auf jeden Fall müsse er erst einmal einen klaren Kopf bekommen und deswegen werde er ein paar Tage nicht in Camelot sein. Er verspricht dir aber, auf jeden Fall zurück zu kommen und sei es nur, um dich von seiner Entscheidung zu informieren. „Wenn du die Zeit nur in den umliegenden Tavernen verbringst, wird dein Kopf bestimmt nicht klar!“, rufst du ihm noch nach, als er geht. Typisch dein Bruder, denkst du dir. Du hattest gehofft, er wäre etwas ruhiger geworden und würde auch bei Problemen erst mal da bleiben und eine Lösung suchen, aber er geht einfach wieder. Dabei hat ihm Camelot wirklich gefallen. Du willst herausfinden, was eigentlich passiert ist und entschließt dich doch wieder mehr das Haus zu verlassen. Als du durch die Straßen schlenderst, siehst du Arthur, wie er seinen Rittern befiehlt einem armen alten Ehepaar ihr letztes Gut wegzunehmen. Leon ist dabei und will wiedersprechen, aber Arthur ermahnt ihn streng seinen Befehlen zu folgen und Leon fügt sich wiederwillig. „Das könnt Ihr doch nicht machen!“, rufst du. „Es ist alles was sie noch haben und was bringt es Euch? So wenig würde bei Eurem Vermögen gar nicht ins Gewicht fallen.“ Arthur sieht dich an und murmelt etwas von: „Ich dachte wir würden uns duzen“ Dann sagt er etwas lauter: „Die Lady Anne wünscht es so!“ und zieht mit seinen Rittern von dannen. Du hast automatisch aufgehört ihn zu duzen, denn du wolltest den netten Arthur duzen, den du kennen gelernt hast und in den du so viel Vertrauen hattest, und nicht den Tyrannen, der er offenbar in der letzten Zeit geworden ist. Du verstehst gar nichts mehr. Er ist dieser Lady Anne so verfallen, dass er sich komplett verändert hat. Du willst unbedingt mit jemanden darüber reden und da Gwaine gerade nicht da ist, besuchst du Leon. Dieser sitzt gerade mit Percival zusammen, als du anklopfst und die beiden begrüßen dich freundlich. Sie erzählen dir, dass Arthur Lady Anne absolut untergeben ist und auf niemanden sonst hört, nicht einmal auf sein eigenes Gewissen. Die beiden Männer wissen nicht, was sie tun sollen. Einerseits sind sie ehrenwerte Ritter, die ihrem König gut dienen wollen, aber andererseits haben sie ein Herz und Moralvorstellungen, die das fast nicht zulassen. Darum ist auch Gwaine gegangen. Mitten im Gespräch tauchen ein paar Ritter von Camelot auf, die Lady Anne (so hat es Leon dir erklärt) zu ihren Spionen umfunktioniert hat. Sie nehmen euch fest und bringen euch zu Arthur. Ihm erzählen sie, ihr würdet eine Verschwörung gegen den König planen. Lady Anne hätte das schon lange vermutet und nun sei es ihnen gelungen, euch bei einer geheimen Versammlung zu erwischen, die den endgültigen Beweis darstellt. Arthur mustert euch, zumindest sieht er jeden von euch lange und von oben bis unten an. Aber dabei wirkt er so, als würde er in Wirklichkeit gar nichts sehen und seine Augen nur deswegen bewegen, weil er nicht weiß, was er sonst mit ihnen tun soll. „Das glaubt Ihr doch nicht etwa?“, sagst du fast tonlos. Er sieht dich an, diesmal etwas geistesanwesender und als du „Ihr“ sagst, kommt dir vor, dass seine Miene sich ändert, nur kurz, aber das kann auch Einbildung sein. „Lady Anne ist sich sicher, was die beiden Ritter betrifft“, sagt einer eurer Festnehmer. Arthur nickt müde und verbannt Leon und Percival. Du willst etwas dagegen sagen, aber Leon hält dich zurück. Dich lässt Arthur mit einer Ermahnung davon kommen, nachdem er dich lange traurig angesehen hat. Was ist nur los mit ihm? Du schluckst, damit du nicht zu weinen beginnst und stürmst aus dem Saal. Leon und Percival folgen dir langsamer und würdevoll. Draußen meinen sie, es wäre besser so. Nur in dem sie Camelot verließen, könnten sie ihrem inneren Konflikt entkommen. Du kannst sie gut verstehen. Auch du willst nicht länger in diesem Camelot bleiben. Weil es einfach ein furchtbarer Ort zum Leben ist und weil es in dir unglaublich schmerzt, Arthur so zu sehen. Du erzählst Leon und Percival von einer der Lieblingstavernen deines Bruders, wo du ihn vermutest und willst sie später dort treffen. Wie es weiter gehen soll, würdet ihr dann dort, gemeinsam mit Gwaine, besprechen. Erst willst du aber noch einmal mit Merlin und Arthur reden. Mit Merlin wolltest du auch vorher schon einmal sprechen, denn er ist ein guter Freund und außerdem ein so guter Mensch, dass er das sicher auch nicht länger erträgt. Du willst mit ihm über Alles reden und ihm von eurer Verabredung in der Taverne, außerhalb Camelots, erzählen. Vielleicht will er ja mitkommen und wenn nicht, dann wirst du dich zumindest verabschieden. Zu aller erst musst du aber mit Arthur reden, weil du einfach nicht glauben kannst, dass er so geworden ist. Außerdem weißt du, wenn du nicht mit ihm redest, wird dich das immer beschäftigen. Du klopfst an die Tür von Arthurs Gemach und öffnest sie, ohne auf eine Antwort zu warten. Zum Glück ist Arthur alleine darin. „Was ist bloß los mit Euch…dir?“, beginnst du, etwas lauter als gewollt. Er sieht dich erschrocken an. „Du tyrannisierst dein Volk und schickst deine besten Freunde weg. Wie konntest du nur so kaltherzig und ungerecht werden?“, fährst du ihn an. Ansonsten würdest du einen König nie so behandeln, vor allem Arthur nicht, aber du kannst nicht glauben was er tut, hauptsächlich weil du ihn gern hattest. Während du ihm einen kleinen Vortrag hältst, sieht er dich immer trauriger an. Er sitzt gar nicht mehr als Tyrann vor dir und wirkt auch kein bisschen arrogant mehr, was er früher manchmal tat. Er sitzt einfach da wie ein Haufen Elend. „Lady Anne will es so“, sagt er leise und du hörst auf damit ihn anzugreifen, denn die Trauer in seiner Stimme trifft dich. „Aber das kann dir doch nicht so wichtig sein wie dein Volk, deine alten Freunde und dein eigener Wille. Ich dachte immer, du hast ein großes Herz und seist ein guter Mann. Ja, ich habe dich für den größten König aller Zeiten gehalten und immer darauf vertraut, dass du dich letztendlich für das Richtige entscheiden wirst und dieses ganze Land in eine bessere Zukunft führen wirst.“, sagst du und lügst nicht. „So etwas ähnliches hat Merlin auch schon gesagt“, meint Arthur nur. „Aber wir haben uns wohl beide getäuscht. Du lässt alle Ideale und alles Gute in dir fallen, für eine Frau. Und dabei dachte ich, dass ich dich liebe“, du stockst. Das wolltest du ihm eigentlich nie sagen. Du läufst aus dem Zimmer und ignorierst Arthur, der dir etwas nach ruft. Als du dich wieder etwas beruhigt hast, gehst du zu Merlin. Immerhin scheint er alles genauso zu sehen wie du. Du sprichst ihn auf Arthur an und nach kurzem Zögern eröffnet er dir, dass er davon überzeugt ist, dass Lady Anne eine Sirene ist und Arthur angehaucht hat, wodurch er ihren Befehlen folgen muss, die Magie der Sirenen ist nämlich sehr stark. (Ich hoffe solche Wesen kommen nicht irgendwann wirklich vor und können etwas anderes. Bei mir können sie das ;-)) Du glaubst Merlin, weil er eigentlich immer Recht hat und weil das alles erklären würde. Er kann nicht herausfinden, was genau Anne vorhat, weil er Schloßverbot hat und gar nicht erst in ihre Nähe kommt, so gut ist es bewacht. Also willst du den Teil übernehmen. Du schleichst dich in ihr Quartier, weil du es durchsuchen willst, aber da kommt sie schon und du versteckst dich. „Er fängt an mir auf die Nerven zu gehen“, sagt sie zu einem Mann. Du erkennst ihn als einen der Ritter, die dich mit Leon und Percival festgenommen haben. „Aber er hat mich schon zur Thronerbin gemacht, also wird es Zeit, dass ich den Thron besteige finde ich.“, meint sie. „Wenn Ihr ihn tötet, wird Euch das Volk nie akzeptieren“, antwortet der Mann. „Das weiß ich, deswegen hatte ich erst an dich gedacht. Aber ich glaube, wir lassen das unseren ungebetenen Gast erledigen.“, sagt Lady Anne und deutet dem Ritter, dich aus deinem Versteck zu holen. „Ich spüre die Anwesenheit von Menschen immer!“, lacht sie. „Sie wird keine Chance gegen ihn haben“, meint der Mann. „Ich habe Arthur befohlen, sich nicht zu verteidigen, sollte ihn jemand angreifen“, schmunzelt Lady Anne. „Ich würde ihm nie etwas antun!“, rufst du noch, aber schon haucht sie dich an und als sie dir befiehlt ihn zu töten, kannst du dich nicht wehren. Du gehst mit dem Schwert, dass sie dir gegeben hat, zu Arthurs Gemacht. Dort sitzt er und bewegt sich nicht. Er rührt sich auch nicht, als du, mit dem Schwert in deiner zitternden Hand, auf in zugehst. Du versuchst mit aller Macht dich zu wehren, aber der Zauber ist so stark. Da hast du schon dein Schwert neben seinem Hals liegen und er sieht dich nur traurig an und wehrt sich nicht. Du kämpfst innerlich unglaublich stark, denn du willst den Mann nicht töten, den du liebst und in einem Moment kannst du widerstehen. Du weißt allerdings nicht wie lange, also schlägst du dich selbst mit dem Griff des Schwertes KO. (Vielleicht keine elegante Lösung, aber die einzige, die dir in dieser Situation einfiel) Als du wieder aufwachst, liegst du in einem Bett und Merlin sitzt neben dir. „Lady Anne?“, fragst du, noch ehe du etwas anderes sagst. „Ausgeschalten“, sagt er und lächelt stolz. Wahrscheinlich war er dafür verantwortlich, vermutest du, denn du weißt, dass in ihm mehr steckt, als man glaubt. „Kathi!“, hörst du Gwaines Stimme. Da stürmt er auch schon herein und drückt dich. Leon und Percival folgen ihm ins Zimmer und lächeln dich glücklich an. Kurz darauf kommt Arthur ins Zimmer und die anderen gehen alle. Das ist dir etwas unheimlich. „Es tut mir so leid. Ich wollte nicht, wollte nie…Es tut mir wirklich so leid“, sagst du und beginnst zu weinen. „Es gibt nichts, wofür du dich entschuldigen musst. Ich bin ihrem Zauber ja selbst erlegen. Aber du hast dich wehren können. Das war sehr stark von dir.“, sagt Arthur und wischt dir die Tränen vom Gesicht. „Was du mir gesagt hast, war das wahr? Dass du mich liebst?“, fragt er. Du nickst nur schwach und er küsst dich. Was die anderen denken: Arthur: Eine unglaubliche Frau. Sie glaubt an mich und hält immer zu mir, aber trotzdem hat sie sich damals gewehrt. Sie ist eine starke Frau mit Persönlichkeit und starkem Gerechtigkeitssinn, so eine Königin braucht Camelot. Außerdem liebe ich sie sehr und bin so glücklich mit ihr. Merlin: Sie ist wirklich toll. Eine gute Freundin und außerdem ist sie eine gute Königin und macht Arthur glücklich. Ich dachte erst, er sei dazu bestimmt, Gwen zu heiraten, aber ich habe mich getäuscht. Kathi ist großartig. Gwaine: Ja, mein Schwesterherz. Was soll ich groß sagen? Ich liebe sie (als Schwester). Alle sagen immer, wir seien uns überhaupt nicht ähnlich und ich habe viel mehr Temperament und bin impulsiver, aber Arthur hat sie es richtig gegeben. Percival: Bei ihr kommt das Temperament eben erst hervor, wenn es gerade wirklich gefragt ist. Sie ist eine tolle Frau. Leon: Ich kann mich Percival nur anschließen und freue mich, dass unser König so jemanden gefunden hat. Anmerkung von mir noch: Gratuliere! Du hast dir einen tollen Mann geangelt und bist dadurch auch noch zur Königin geworden. Dein Leben verläuft wie in einem Märchen.