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Die Statistik vom Quiz

Harry Potter – Deine Lovestory

52.93 % der User hatten die Auswertung: Du rennst den Schulflur entlang und hoffst noch rechtzeitig bei Zaubertränke zu erscheinen. Du hast keine Lust schon wieder von Snape Hauspunkte abgezogen zu bekommen. Das ist dir viel zu oft passiert in letzter Zeit. „Puh, gerade noch geschafft!“, denkst du, als du dich auf deinen Platz neben Ron fallen lässt. Es war wirklich knapp, den zwei Sekunden später betritt Snape den Kerker. „Sie brauen heute einen Vergessens-Trank, den ich dann bei Ihnen austesten werde. Los, an die Arbeit!“ Mit einem Stöhnen beginnst du und denkst, dass du deine Sache eigentlich gar nicht schlecht machst. Doch Snape scheint das anders zu sehen, denn kurz vor dem Klingeln leert er deinen Kessel mit einem Wink seines Zauberstabes. „Grauenhaft. Zehn Punkte Abzug für Gryffindor.“ Später im Gemeinschaftsraum sitzt du auf einem Sessel und starrst wütend ins Feuer. Du bemerkst erst gar nicht, dass sich jemand neben dich setzt und erschrickst deshalb, als Ron anfängt zu reden. „Du bist ganz schön sauer, was?“ „Ja, klar! Was hat der denn gegen mich? Was tu ich ihm? Egal, was ich mache, ich krieg Punktabzug und DAS STINKT!“ Ron muss anfangen zu lachen und nachdem du eine Weile überlegt hast, welchen Fluch du ihm auf den Hals jagen könntest, entschließt du dich dazu, das doch nicht zu tun und stimmst in sein Lachen ein. Immerhin kennt ihr euch schon seit eurer frühsten Kindheit. Du wohnst nämlich in der Nähe vom Fuchsbau und da Ron in deinem Alter ist, habt ihr viel miteinander gespielt. Sowieso verstehst du dich echt super mit den Weasleys. Aber Ron ist unbestritten dein bester Freund und durch diese Freundschaft verstehst du dich auch super mit Harry und Hermine. Drei Jahre später (ihr seid jetzt in eurem 4. Schuljahr) stehst du vor einem großen Spiegel und schaust dich an. Du trägst ein schlichtes Kleid und deine braunen Haare sind locker mit einem Knoten im Nacken zusammengebunden. Du freust dich schon seit Wochen auf den Ball, der heute Abend stattfindet. Du denkst ein paar Wochen zurück. Harry war zum 4. Champion gemacht worden, was dich ziemlich verwirrt hat. Ron war sauer deswegen und hat nicht mehr mit ihm gesprochen. Du hast das nicht verstanden, denn du hast daran geglaubt, dass Harry das nicht extra gemacht hat. Aber obwohl du dich inzwischen mit Harry auch super verstandest, hast du dennoch zu Ron gehalten, auch wenn du nicht davon überzeugt warst, dass Harry sich das absichtlich antut. Aber Ron ist nun mal dein bester Freund. Du ziehst deinen Eyeliner-Strich fertig und gehst runter in den Gemeinschaftsraum, wo Ron dich schon erwartet. Du hattest ja eigentlich gehofft, dass dich jemand anderes fragt, aber diese Person scheint kein Interesse an dir zu haben. Also gehst du mit Ron, einmal aus Mitleid und dann natürlich wegen eurer Freundschaft. Der Ball verläuft ereignislos. Du tanzt mal mit dem einen oder anderen, da Ron kein großer Tänzer ist, du es aber liebst dich im Takt der Musik zu wiegen. Als Ron und Harry verschwunden sind, setzt du dich zu Hermine und Viktor Krum (den du übrigens hoch verehrst ;D) und unterhältst dich mit ihnen und auch ein paar anderen Durmstrangs. Später am Abend gehen du und Hermine was zu trinken holen und sie beginnt vorsichtig ein Gespräch. Ihr versteht euch zwar, aber Freunde seid ihr nicht. „Wo ist Ron?“ „Harry und er sind verschwunden. Keine Ahnung.“ „Du magst Ron, oder?“ „Natürlich mag ich ihn! Er ist mein bester Freund!“ „Mehr meine ich.“ „Nein.“ Du schüttelst heftig den Kopf. Nein, Ron ist es nicht für den dein Herz schlägt. Als im nächsten Schuljahr Umbridge an die Schule kommt und schließlich die DA gegründet wird, zögerst du keine Sekunde, bevor du dich ihnen anschließt. Du lernst viel in dieser Zeit und wirst sogar richtig gut. Nach dem letzten Treffen vor Weihnachten, bemerkst du, dass du dein Armband, dass du bei einem schwierigen Zauber abgelegt hast, im Raum der Wünsche vergessen hast und gehst noch einmal hinein – nur um zu sehen, wie Harry und Cho sich küssen. Du fühlst dich, als ob dir dein Herz herausgerissen wird und beginnst am ganzen Körper zu zittern. Als Harry dich bemerkt und sich zu dir dreht, schnappst du dein Armband und verlässt den Raum fluchtartig. Ja. Es ist Harry, in den du schon die ganze Zeit verliebt bist. Eigentlich schon, seit du ihn zum ersten Mal gesehen hast. Aber er liebt dich nicht. Er wird dich nie lieben, da bist du dir sicher. Du rennst auf den Astronomieturm und setzt dich an den Rand. Jetzt kannst du deine Tränen laufen lassen und das tust du auch. Du weinst und jammerst, bis es dir besser geht. Warum will Harry dich nicht? Was ist an dieser Chang so besonders? Der dumme Name? Dass sie ihren Kerl verloren hatte? Du willst es eigentlich gar nicht wissen. Irgendwann schläfst du unter Tränen ein. Am nächsten Morgen gehst du in die große Halle und setzt sich neben deinen besten Freund. Ron schaut dich besorgt an und legt dann den Arm leicht um dich. „Was ist los? Du hast geweint.“ Du schüttelst den Kopf und flüsterst, dass nichts sei. Aber du kriegst keinen Bissen runter und wünscht dir nur, dass Harry nicht auftaucht. Niemand versteht, weshalb du die nächsten zwei Jahre (bis zur großen Schlacht um Hogwarts – dazu weiteres später) nicht mit Harry sprichst und dir auch neue Freunde suchst, um nicht mehr so viel in der Potter-Clique rumhängen zu müssen. Als die große Schlacht um Hogwarts stattfindet, bist du selbstverständlich mitten drin im Geschehen. Auf einmal bringt Voldemort Harrys Leiche und du fällst auf die Knie. „Nein! Nein! Harry!“ Harry liegt da und hört dich jammern. Am liebsten würde er aufspringen und dich in den Arm schließen, dir zeigen, dass er nicht tot ist. Aber er muss Voldemort töten. Er kann jetzt nicht einfach auferstehen. Alles zu seiner Zeit. Nachdem du eine Weile geweint hast, verwandelt sich deine Trauer in Wut und du beginnst Flüche um dich zu schleudern. Du befindest dich nicht in der großen Halle, als Harry Voldemort schließlich zum Fall bringt, sondern beschäftigst dich mit einem Todesser. Als dieser plötzlich seinen Zauberstab fallen lässt, weißt du Bescheid. Voldemort ist tot. Das heißt, du musst nicht mehr kämpfen. Deine Wut verschwindet. Du fällst auf den Boden. Und die Tränen beginnen erneut zu laufen. Im Laufe des Abends bemerkt Harry, dass du nicht da bist. Er will Ron nicht beim Trauern stören und auch Hermine nicht, die diesen fest im Arm hält und ihn tröstet, darum macht er sich auf die Suche nach dir. Er ist sich was bewusst geworden, als er da lag und dich hat weinen hören. Nämlich, dass er dich liebt. Und das sagt er dir, als er dich endlich findet. Nachdem du dich beruhigt hast und nur noch vor Erleichterung hickst, senkt er langsam seine Lippen auf deine.

17.91 % der User hatten die Auswertung: Dein letzter Schultag in Hogwarts. Deine Noten sind erstklassig und Dumbledore ruft dich in sein Büro. Du gehst zu den Wasserspeiern und sagst das Passwort, steigst dann die Treppe hinauf und klopfst leise an die Tür. Sofort wirst du hereingebeten und Dumbledore beginnt, nachdem er dir einen Platz und Zitronendrops angeboten hat, dir vom Orden des Phönix zu erzählen. Da du schon immer was gegen die Dunklen Kräfte hattest, sagst du zu und findest dich deshalb einen Tag später auf dem Grimmauldplatz. Da Dumbledore dir die komplette Adresse gesagt hat, siehst du das Haus und betrittst es. Du wirst empfangen von Lupin (und Sirius schreiender Mutter), einem deiner ehemaligen Lehrer. Er sagt, dass du ihn Remus nennen kannst, immerhin bist du jetzt volljährig und er unterrichtet dich nicht mehr. Er führt dich in die Küche und stellt dich Mrs. Weasley (die du Molly nennen darfst) vor, die dich gleich in ihre Küchenarbeiten einbindet. Während ihr also Essen kocht, lernst du noch viele andere Leute kennen, die dem Orden angehören und auch die älteren Geschwister von Ron und Ginny (die du kennst, weil sie so viel mit Harry zu tun haben) und Fred und George (die dir aufgrund ihrer Streiche bekannt sind). Bill und Charlie scheinen interessante Menschen zu sein und gerne würdest du dich mal mit ihnen unterhalten. Doch dazu ist keine Zeit. Gemeinsam mit Molly deckst du den Tisch und setzt dich dann hin. Harry setzt sich neben dich und schaut zu Remus. „Wo ist Sirius?“ „Der füttert Seidenschnabel und kommt dann.“ Harry nickt. Molly fordert alle auf, endlich mit dem Essen anzufangen, da noch eine Versammlung stattfinden soll. Da es deine erste Versammlung ist, bist du natürlich dementsprechend aufgeregt und kriegst darum auch kaum einen Bissen runter. Als die Tür aufgeht, springt Harry auf und ruft freudig. „Sirius!“ Der Mann an der Tür grinst und schaut in die Runde. Dein Blick begegnet seinen und verschluckst dich an deinem Butterbier. Dieser Sirius, das ist Sirius Black, der gesuchte Massenmörder! Harry bemerkt, dass du keine Luft mehr kriegst und klopft dir auf den Rücken. „Hey, alles okay! Sirius ist unschuldig. Naja, sonst wäre er auch nicht hier.“ Nachdem du dich einigermaßen beruhigt hast, erzählt dir Harry alles über die Sirius – Geschichte und du beschließt das zu glauben, denn du vertraust Dumbledore und wenn der denkt, dass Sirius unschuldig ist, dann wird er es auch sein. Die nächsten Tage sind ziemlich spannend für dich. Du wohnst den Versammlungen bei, wenn welche stattfinden und hilfst Molly und ihren Kindern beim Ausmisten. Ihr findet interessante Gegenstände und auch ziemlich gruselige. Ihr habt euren Spaß. Doch irgendwann sind die Ferien um und alle gehen wieder zur Schule. Nur du bleibst in dem Haus. Wo sollst du auch hin? Deine Eltern wurden von ein paar Todessern getötet, da sie beide muggelstämmig waren. So sitzt du also an einem Morgen in der Küche, trinkst einen Kaffee und regst dich furchtbar über den Tagespropheten auf, in dem du gerade liest, als Sirius reinkommt. Er sieht nicht gut aus und du schaust ihn besorgt an. „Hey, was ist los?“ Er seufzt und nimmt sich auch einen Kaffee. „Mir ist langweilig. Jetzt sitz ich schon so ewig in diesem Scheiß-Haus (hihi, Wortspiel: D) .. ich hab mich hier schon gelangweilt, als ich noch ein Kind war.“ „Hm .. ich find das Haus eigentlich ziemlich spannend .. so viele Geheimnisse!“ Er zuckt mit den Schultern. „Außerdem bräuchte ich mal wieder was Vernünftiges zu essen. Jetzt, wo Molly nicht mehr da ist.“ „Wenn du dich nicht immer in deinem Zimmer verkriechen würdest, könntest du bei mir mitessen. Aber ich hab halt keine Lust dich immer zu suchen.“ Du stehst auf und wirfst den Propheten ins Feuer. Sirius schaut dich nachdenklich an. „Wie alt bist du?“ Du drehst dich um und schaust ihn fragend an. „Achtzehn, wieso?“ „Du wirkst älter.“ Du setzt sich wieder hin und seufzt. „Ich musste früh erwachsen werden. Nach dem Tod meiner Eltern hatte ich niemanden mehr. Ich musste mich um meine Schwester kümmern, aufpassen, dass sie nichts dummes tut.“ „Wo ist sie? Sie war den Sommer nicht hier, oder?“ Du schüttelst den Kopf. „Nein. Sie ist bei einer Freundin gewesen. Ich hatte sie darum gebeten aber .. sie hört nicht so wirklich auf mich.“ Du lächelst traurig. „Ich bin halt nicht ihre Mutter.“ Sirius schaut dich an. Du hebst deinen Kopf und erwiderst den Blick. Eine Weile starrt ihr euch so an, dann räusperst du dich. „Also, wie gesagt, sei um sieben in der Küche, dann kriegst du was Warmes.“ Damit verlässt du den Raum. Das Jahr über werdet ihr so etwas wie Freunde. Ihr esst gemeinsam und redet viel. Du erfährst viel über ihn und er auch über dich. Dann kommt der Tag des Kampfes im Ministerium. Du bist mittendrin dabei und erledigst ein paar Todesser. Als Bellatrix den Schockzauber auf Sirius abfeuert, bist du zur Stelle und stößt ihn zur Seite, sodass er nicht durch den Torbogen fällt. Später, zurück im Hauptquartier, gehst du mit einem Feuerwhiskey zu ihm und drückst ihm das Glas in die Hand. „Jetzt ist es wohl offiziell – Voldemort ist zurück.“ „Ja, nachdem Harry es das ganze Jahr über ..“ Er verstummt und schaut dir dabei zu, wie du deinen Whiskey runterkippst. Du stellst das Glas ab und er greift nach deiner Hand. „Danke.“ Du wirst rot. „Wofür?“ „Dass du mich davor bewahrt hast, durch diesen Bogen zu fallen.“ Leise erzählt er dir, dass er die Stimmen seiner toten Freunde darin gehört hatte. Eine einzelne Träne läuft über seine Wange, die du ihm zärtlich wegstreichst. „Sirius.“ Er schaut dich an und du lächelst. „Ich verspreche dir, dass ich dich nie einfach so verlassen werde.“ Das bringt auch ihn zum Lächeln und vorsichtig zieht er dich auf seinen Schoß. „Du bist so viel jünger als ich.“ Du lachst. „Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt.“ Er bringt dich zum Verstummen, indem er dich leidenschaftlich küsst.

29.16 % der User hatten die Auswertung: BÄNG! Scheiße. Wie jede Zaubertrankstunde, ist dir dein Trank explodiert. Wieso passiert dir das nur immer wieder? In jedem anderen Fach bist du doch super! Und schon steht Snape mit einem süffisanten Grinsen vor dir. „Nachsitzen. Und zwar drei Wochen lang. Und jetzt machen Sie die Sauerei weg, los!“ Seufzend machst du dich ans Werk und wirst erst fertig, als die nächste Stunde schon längst angefangen hat. Vorsichtig gehst du zu Snape. „Entschuldigung, Professor?“ „Was gibt's?“ „Können Sie mir bitte eine Entschuldigung mitgeben? Professor McGonagall wird ziemlich sauer sein ..“ Er schaut dich einen Moment an, macht dann einen Schlenker mit dem Zauberstab und du hältst dann einen Zettel in der Hand. „Um Ihr Nachsitzen kommen Sie trotzdem nicht herum. Wir sehen uns heute Abend.“ Du nickst und beeilst dich, um nicht noch später zu kommen. McGonagall liest den Zettel und schaut dich dann an. „Das ist echt nett von Professor Snape, dass er Ihnen Nachhilfe gibt. Das macht er eigentlich nie, Sie müssen wirklich grauenhaft sein!“ „N..nachhilfe?“ „In Ihrer Entschuldigung steht, dass Sie sich noch über Nachhilfe unterhalten mussten. Sie sollen heute Abend da sein.“ Du wirst rot und setzt dich. Wie peinlich, Nachhilfe. Und das auch noch bei Snape? Ha, als ob du dann besser wirst. Snape ist doch der Grund, weshalb du nichts auf die Reihe kriegst! Er macht dir halt Angst. Und gerade die Angst davor, was falsch zu machen, sorgt dafür, dass du alles falsch machst. Na, ganz tolle Sache. Am Abend bist du pünktlich in den Kerkern. Snape winkt dich in sein Klassenzimmer und zeigt auf einen Kessel, der in der ersten Reihe steht und dann auf die Tafel. „Sie werden jetzt diesen Trank brauen und Sie dürfen erst gehen, wenn er perfekt ist.“ Also beginnst du. Und du gibst dir wirklich Mühe! Aber Snapes Kommentare, deine Nervosität .. das führt zu einer neuen Explosion. Während Snape eine Schimpftirade auf dich loslässt, merkst du, wie deine Augen anfangen zu brennen und du denkst noch, dass du bloß nicht weinen sollst, aber da ist es schon so spät und eine wahre Sintflut ergießt sich aus deinen Augen. Etwa eine Minute später bemerkst du eine Hand, die dir vorsichtig die Tränen wegstreicht und dann hörst du Snapes Stimme, diesmal gar nicht wütend, sondern vorsichtig und zärtlich. „Bitte weine doch nicht. Ich muss böse sein, versteh doch, sonst würden mir alle auf der Nase herumtanzen! Ich will nicht, dass du weinst, bitte .. du kriegst das hin, wir kriegen das hin!“ Du schaust hoch und wischst dir mit dem Ärmel deines Umhangs über die Nase. Snape setzt sich neben dich und hilft dir dabei den Trank zu mischen und irgendwann schaffst du es wirklich. Er sagt, dass du nächste Woche wieder kommen sollst. Eine Woche später sitzt du morgens im Unterricht bei ihm. Ihr sollt den Trank mischen, den er dir letzte Woche beigebracht hat und du verstehst, dass er dir wirklich helfen will. So geht es dann ein paar Schuljahre lang. Er bringt dir einen Trank bei und in der darauffolgenden Woche müsst ihr ihn im Unterricht machen. Irgendwann bist du in deinem letzten Schuljahr und es ist dein siebzehnter Geburtstag. Du bist endlich volljährig! Darauf hast du dich schon lange gefreut. Aber leider kannst du nicht feiern, denn du musst wieder zur Nachhilfe. Snape erwartet dich schon. „Guten Abend.“ Du nickst und wünschst ihm auch einen guten Abend. Er setzt sich zu dir. „Was für einen Trank willst du brauen? Du darfst entscheiden, immerhin hast du heute Geburtstag. Happy Birthday, übrigens.“ Du lächelst. „Danke. Wenn ich ehrlich bin, hab ich gar keine Lust, einen zu brauen ..“ Er nickt. „Versteh ich. Aber du hast bald deine Abschlussprüfungen. Ich hab mich übrigens gefragt, weshalb du nach den ZAGs Zaubertränke nicht abgewählt hast?“ Du wirst rot. „Ach .. weiß nicht .. macht ja doch irgendwie .. Spaß.“ Das war gelogen. Du hasst Zaubertränke immer noch. Der wahre Grund ist, dass es dir gefällt, Zeit mit dem netten Snape zu verbringen. Nervös kratzt du an deinem Arm. Snape legt seine Hand auf deine. „Hör auf damit.“ Du schaust ihn an und das Rot deiner Wangen vertieft sich noch ein wenig. Und er versteht. Versteht, springt auf und dreht sich von dir weg. „Nein.“ Du stehst auf und flüsterst. „Ich hab doch gar nichts gesagt.“ Er dreht sich wieder zu dir und schaut dir in die Augen. „Aber das, was du nicht gesagt hast, das geht nicht. Ich bin dein Lehrer.“ Du nimmst all deinen Mut zusammen. Hey, du bist nicht umsonst in Gryffindor! „Nicht mehr lange.“ „Und dann bin ich trotzdem noch der verhasste Schleimbeutel.“ „Du bist kein Schleimbeutel.“ Er erstarrt, als du ihn duzt. Das nutzt du als Gelegenheit und gehst ein paar Schritte zu ihm. Ihr steht nur noch wenige Zentimeter voneinander entfernt. „Sag mir, ich soll gehen und ich werde nie wieder zu dir kommen.“ Aber das kann er nicht sagen. Denn er fühlt genauso wie du. Also bleibt ihm nichts anderes übrig, als dich in seine Arme zu schließen und dann seine Lippen auf die deinen zu pressen.