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Die Statistik vom Quiz

Deine Naruto-Lovestory

30.7 % der User hatten die Auswertung: Name: Aiko Alter: 16 Jahre Wohnort: Sunagakure Aussehen: Schwarze schulterlange Haare, die meistens zu einem Pferdeschwanz gebunden sind, nur ein paar einzelne Strähnen hängen in das schmale Gesicht. Ihre Augen sind braun und fesselnd. Meistens trägt Aiko ein knielanges weinrotes Kleid und eine schwarze Schärpe um die Taille. Dazu schwarze Halbschuhe. Persönlichkeit: Aiko ist eine stille Person, die lieber zu hört als spricht. Sie kann Menschen gut einschätzen und verstehen. Zudem ist sie sehr hilfsbereit und aufmerksam. Doch tief in ihr ist eine Trauer, die niemand von ihr nehmen kann. Sie versteckt sie jedoch gekonnt hinter einer Fassade und konnte mit ihrem Lächeln bisher jeden täuschen. Nur dem Sternenhimmel zeigt sie ihre Tränen. Fähigkeiten: Aiko brach ihre Ausbildung zum Ninja ab, da eines ihrer Prinzipien ist keinen Menschen zu verletzen. Gewalt ist für sie keine Lösung. Dennoch beherrscht sie einige Gen- und Nin-Jutsus. Ihr Tai-Jutsu ist miserabel. Trotzdem besitzt sie ein Kekkei Genkei, welches ihr ermöglicht Gedanken zu lesen und die Gefühle ihres Gegners zu beeinflussen, doch es kommt nicht oft zum Einsatz. Zur Zeit arbeitet sie im Krankenhaus von Sunagakure und ist dort unentbehrlich. Sie verfügt über die größten Heilfähigkeiten und das größte Wissen auf dem Gebiet Vergiftungen. Vergangenheit: Aikos Kindheit war im Großen und Ganzen ziemlich gut. Ihre Eltern liebten und umsorgten sie. Doch im Alter von 7 Jahren musste Aiko mit ansehen wie sie qualvoll an einem Gift erstickten. Bis heute ist nicht geklärt wer für den Tod ihrer Eltern verantwortlich war, aber das zählte für Aiko eh nicht. Für sie war nur wichtig, dass sie ihren Eltern nicht helfen konnte. Deswegen fing sie an sich ein großes Wissen über Gifte anzueignen. Im zarten Alter von 13 Jahren bat sie dann um eine Stelle im Krankenhaus, welche sie letztendlich auch erhielt und sie von ihrer Trauer ablenkte. Aikos Geschichte: Sie saß auf der Stadtmauer von Sunagakure. Wie jede Nacht. Der Wind spielte mit ihren Haaren und die Sterne funkelten. Genau wie in jeder anderen Nacht auch. Während das Mädchen den Mond betrachtete, der ihr Gesicht sanft erhellte, schlich sich eine Träne über ihre Wange und landete auf dem trockenen Gestein. Schon rann die nächste Träne über ihr Gesicht. Und dann noch eine. Und noch eine. Wie in jeder anderen Nacht auch. Aber gerade das war der Grund warum Aiko die Nächte so liebte. Sie konnte ihre Tränen zeigen und musste nicht lächeln. Niemand, den sie täuschen musste, damit er sich nicht um sie sorgt. Denn das wollte sie nicht. Niemand sollte ihre Trauer kennen und so tun als würde er sie verstehen. Lieber war sie allein damit. Allein mit ihren Tränen und dem Mond. Ihrem besten Freund. Er hörte ihr zu und spendete ihr Trost. Er allein kannte ihren Schmerz. Denn er war dabei als es passierte. Er war an ihrer Seite als ihr Leben sich veränderte. Als ihre Eltern starben. Er hatte ihr die Kraft gegeben durch zu halten und ihre Fröhlichkeit beizubehalten. Zumindest eine Scheinfröhlichkeit. Aiko wischte sich eine Träne aus dem Gesicht um ihren Freund nicht mehr durch einen Schleier sehen zu müssen. Sie wollte seine Schönheit bewundern, da waren Tränen nur im Weg. Ihre Hand glitt über das kleine silberne Amulett, das ihr ihre Mutter zu ihrem siebten Geburtstag geschenkt hatte. Darin befand sich ein Foto ihrer Eltern und eines von Aiko selbst. Doch Aiko hatte die beiden Fotos seit Monaten nicht mehr angeschaut. Die Erinnerungen und Emotionen, die mit ihnen einhergehen, sind einfach zu viel für Aiko. Sie nahm das Amulett ab und steckte es in ihre Tasche. ‚Erinnerungen bedeuten Schmerzen. Schmerzen bedeuten Tränen. Und von Tränen hab ich im Moment genug.‘, schnell wischte sie eine Träne weg. ‚Manchmal wäre es mir lieber ich hätte auch von dem Gift genommen. Dann wäre ich jetzt wenigstens bei ihnen…‘ Die Stimme einer Kollegin riss Aiko aus ihren Gedanken. „Aiko, ich hab dich schon überall gesucht! Schnell, du musst mit ins Krankenhaus kommen! Es ist dringend! Ein Mann mit einer schweren Vergiftung wurde eingeliefert. Aber wir wissen einfach nicht, welches Gegengift wir benutzen sollen. Beeil dich!“ Aiko sprang auf und sah ein letztes Mal auf den Mond. ‚Tut mir Leid mein Freund, aber die Arbeit ruft. Bis bald‘ Dann sprang sie der abgehetzten Frau hinterher. Dabei bemerkte sie jedoch nicht das Loch in ihrer Tasche… ‚Hmm. Den Armen hat es ganz schön erwischt. Das Gift gelangte anscheinend über einen Schnitt in den Körper. Ob er wohl von einem vergifteten Kunai getroffen wurde? Ich wünschte er wär ansprechbar…‘ Aiko arbeitet schnell und konzentriert. Sie hatte schon drei Gegengifte entwickelt aber bisher zeigte keines eine Wirkung., Dann heißt es jetzt wohl alles oder nichts. Lange macht er nicht mehr mit und ich werde nicht zulassen, dass er stirbt!‘ Aiko gab ihm ein weiteres Gegengift und drückte innerlich die Daumen. ‚Es muss klappen. Es muss klappen. Es muss klappen!‘ Sie wartete fünf Minuten. Nichts geschah. Nach zehn Minuten immer noch nichts. ‚Bitte. Bitte.‘ Da endlich. Ein leises Stöhnen. Sofort stand Aiko neben seinem Bett und versucht den Mann anzusprechen. Doch sie bekommt keine Antwort. „Können Sie mich hören? Hallo? Was ist mit Ihnen passiert?“ Langsam öffnete der Mann seine Augen. Sein Blick ist verschleiert und er blinzelt mehrere Male. „Ah…“, ein weiteres Keuchen war zu hören. „Wer… bist du?... Wo… bin ich? Ich weiß nur noch…ein Kunai…dann war alles schwarz…“ Er musterte sie…zumindest versuchte er es. Sofort war ihr Lächeln auf ihren Lippen. „Mein Name ist Aiko und ich arbeite in diesem Krankenhaus. Wie Sie sehen befinden Sie sich also im Krankenhaus von Sunagakure. Eine Gruppe Reisender hat Sie gefunden und hier hergebracht. Sie wurden vergiftet und ich habe Sie geheilt.“ Der Mann lächelte zurück. „Gut zu wissen. Ich danke dir Aiko…Ich darf dich doch duzen oder?“ Aiko nickte. „Danke Aiko. Du bist ein gutes Kind. Nun geh und ruh dich aus. Ich komm schon klar.“ Sie lachte auf. „Nein ich werde noch nicht gehen. Vorher muss ich mich vergewissern, dass wirklich alles in Ordnung ist.“ Der Fremde nickte und Aiko fing an. Nach einer halben Stunde wurde sie dann von einer Kollegin abgelöst und konnte sich endlich zu Hause ins Bett fallen lassen. Es war gerade Mitternacht. Endlich war er fertig. Der Papierkram war erledigt und die Vorbereitungen für das Sommerfest liefen gut. Er stand auf und öffnete das Fenster. Der Mond schien hell wie immer und die Sterne funkelten. Er sprang aus dem Fenster und landete leise auf einem Vorsprung. Er drehte sich noch einmal zu dem riesigen Gebäude um und vergewisserte sich, dass niemand ihn bemerkt hatte. Doch alles war dunkel und ruhig. Er atmete auf. Jetzt da er Kazekage war konnte er nicht mehr so einfach abhauen und sich auf die Stadtmauer setzen um den Sternenhimmel zu beobachten. Würden die Leute das erfahren gäbe es sicher wieder einen riesen Aufstand. Er brauchte keine drei Minuten um an seinen Lieblingsort zu gelangen. Von hier aus konnte man aber nicht nur die Sterne gut beobachten, sondern ganz Sunagakure. Es war atemberaubend schön und beruhigend. Eben eine Abwechslung zu dem ganzen Papierkram. Er saß schon ziemlich lang, als er etwas im Sternenlicht aufblitzen sah. Nur ganz kurz aber lang genug. Etwas Silbernes lag zwischen den Steinen. Er griff danach und hatte im nächsten Augenblick ein kleines Amulett in der Hand. Seltsam. Er runzelte die Stirn. ‚Wie ist das nur hier her gekommen…?‘ Er drehte das kleine Stück Silber zwischen seinen Fingern. Er war neugierig und öffnete es. Es enthielt zwei kleine Fotos. Auf einem waren ein Mann und eine Frau. Sie standen eng umschlungen auf einer Brücke und lächelten sich verliebt an. Zumindest glaubte er, dass sie verliebt waren. Aber sicher war er sich nicht. Liebe war einfach zu kompliziert und nicht leicht zu verstehen. Auf dem zweiten Foto war ein kleines Mädchen. Vielleicht sechs oder sieben Jahre alt. Ihre schwarzen Haare waren anscheinend vom Wind zerzaust wurden und hingen ihr ins Gesicht. Ein Blatt hatte sich in ihnen verfangen und die Kleine versuchte es zu entfernen. Dabei lachte sie und ihre Augen leuchteten. Diese Augen. Voller Glück, Wärme, Spaß und…was war das…wie nannte man es doch gleich…Liebe? War das Liebe was er in ihren Augen erkennen konnte? Wer weiß. Er wusste nicht wie lang er auf das Foto gestarrt und über das Mädchen und ihre Augen nachgedacht hatte, er wusste nur das es zu lang war. „Da ist ja unser Kazekage! Ich hab dich schon überall gesucht. Ich hätte wohl zuerst auf der Stadtmauer nach sehen sollen. Naja wie auch immer komm jetzt. Unser geliebtes Schwesterherz kommt doch gleich von ihrer Mission aus Konoha zurück und du weißt wie wütend sie werden kann, wenn man sie nicht mit offenen Armen empfängt.“ Er drehte seinen Kopf und sah in das Gesicht von seinem großen Bruder. Wie lang saß er denn schon hier? Sein Bruder grinste und stand dann auf. „Komm schon. Temari wird echt sauer. Was hast du hier eigentlich so allein gemacht Gaara?“ Jetzt stand auch er auf, lies vorher aber noch das Amulett in seine Tasche gleiten. „Nachgedacht. Ich hab nur nachgedacht.“ Die Sonne schien in ihr Zimmer und weckte sie. Aiko streckte sich und gähnte einmal herzhaft. „Wieder ein stressiger Tag. Ich hoffe nur der Fremde hat die Nacht gut überstanden…“ Sie zog sich langsam an und schlurfte ins Bad und danach in die Küche. Als sie fertig war machte sie sich auf den Weg ins Krankenhaus. Doch das Zimmer des Fremden war leer. „Er wurde heute Morgen entlassen. Ich soll die Danke sagen und dir schöne Grüße ausrichten.“ Sie lächelte und nickte der Schwester freundlich zu. „Sag mal Aiko, heute hat doch Nara Geburtstag. Hast du ihr schon gratuliert?“ Aiko riss die Augen auf. Ihre Ziehmutter! Das hatte sie ja ganz vergessen. Die andere Schwester lachte. „Nun geh schon. Im Moment kommen wir auch ohne dich klar. Aber halt dich bereit.“ Aiko nickte und lächelte die andere Schwester noch einmal dankbar an bevor sie sich schnell in Richtung Blumengeschäft begab. ‚Was waren noch einmal Naras Lieblingsblumen? Lilien? Rosen?...Ach nein. Callas!‘ Aiko kaufte also eine schöne rote Calla und machte sich auf den Weg. Sie lief die Hauptstraße entlang. Überall liefen die Vorbereitungen für das Sommerfest. Eine Bühne wurde errichtet, Häuser geschmückt und Girlanden aufgehängt. Sie blickte in den Himmel. Schönes Wetter würde es also auch noch geben. Das wird das beste Sommerfest aller Zeiten. Wenn ihre Eltern das nur sehen könnten…Rumms. Aiko war in jemanden reingelaufen. Man sollte beim Laufen eben doch auf die Straße achten. Sie hob den Kopf und blickte in das Gesicht eines rothaarigen Jungen. Er sah sie mit weit aufgerissenen Augen an. Wow. Sie waren echt atemberaubend. Aber…Was hatte er nur? Aiko stand auf und lächelte ihn freundlich an. „Entschuldigung ich hab dich nicht gesehen.“ Er entspannte sich etwas sah sie aber immer noch verwirrt an. „Ist ja nichts passiert…“, murmelte er und verschwand. Sehr höflich. Hatte sie irgendetwas falsch gemacht? Erst schaut er sie schockiert an und dann lässt er sie einfach stehen. „Mach dir nichts draus. Er ist immer so.“ Aiko drehte sich verwundert zu einem blondhaarigen Mädchen um. Sie kam ihr bekannt vor. Aber warum? Sie lächelte. „Er hat ja Recht. Es ist nichts passiert. Ich heiße übrigens Aiko. Kann es sein das wie uns schon einmal begegnet sind?“ Die Blonde lachte. „Nett dich kennen zu lernen Aiko. Mein Name ist übrigens Temari und das vorhin war mein Bruder, aber ich wüsste nicht, wo wir uns schon einmal begegnet sein sollten.“ Aiko lachte ebenfalls. „Freut mich auch Temari. Du kamst mir einfach irgendwie bekannt vor. Ich muss jetzt aber auch dringend weiter. Ich hoffe wir sehen uns bald wieder.“ Lachend drehte sich Aiko um und sprintete schon weiter zu ihrer Ziehmutter. „Aiko ich danke dir. Die Blume ist wunderschön.“ Nara stellte eine Vase auf den Tisch und nahm Aiko in den Arm. „Sie ist genauso schön wie du Mama.“ Auch wenn Nara nicht Aikos richtige Mutter war, sah Aiko sie so. Sie war immer für sie da und kümmerte sich um sie. Sie war die einzige, der sie ihre Gefühle zeigen konnte. Naja. Zumindest die meisten. Nara hatte sogar die gleichen schwarzen Haare. Doch ihre Augen waren blau, so blau wie das Meer. „Leider sind ein paar Blätter abgeknickt. Ich bin mit einem Jungen zusammen gestoßen.“ „Ist ja nicht so schlimm. Ich hoffe nur du hast dir nicht weh getan.“ „Alles ok. Er war aber ziemlich überrascht. Ich frag mich nur warum. Er hat sogar vergessen sich zu entschuldigen. Er hat sich einfach umgedreht und ist gegangen. “ Aiko lachte auf. „Aber ich bin dann noch auf seine Schwester getroffen und sie hat sich für ihn entschuldigt. Sie meinte er wäre immer so komisch. Sie ist sehr nett und kam mir irgendwie bekannt vor. Ich wusste nur nicht warum.“ Nara setzte sich neben Aiko auf das Sofa. „Sie scheint ja ganz in Ordnung zu sein. Weißt du wie sie heißt? Vielleicht könnt ihr ja mal etwas zusammen unternehmen. Dann bist du nicht mehr ganz so allein.“ Nara zwinkerte und Aiko schnappte empört nach Luft. „Ich bin nicht allein! Ich hab dich! Und ihr Name ist Temari.“ Naras Augen weiteten sich überrascht. „Temari?“ Aiko nickte und zog misstrauisch eine Augenbraue hoch. „Ja, Temari. Wieso?“ Nara spielte nervös an einer Haarsträhne. „Nur so. Wie sah denn der Junge aus? Weißt du wie alt er war?“ Aiko lachte auf. „Wird das ein Verhör oder was? Ich denke er war ungefähr in meinem Alter und etwas größer als ich. Ist ja auch irgendwie klar, jeder ist größer als ich. Nunja er hatte rote Haare und türkise Augen. Ich wusste gar nicht, dass man so eine Augenfarbe haben kann.“ Nara war die Kinnlade runter geklappt und sie starrte Aiko geradezu an. „Was ist denn los?“ Nara schüttelte leicht den Kopf und wusste anscheinend nicht wirklich was sie sagen sollte. Dann schaute sie Aiko in die Augen und lächelte. „Nunja Aiko…Ich schätze ich weiß woher du Temari kennst.“ Aiko schaute sie neugierig an. „Ja? Woher denn?“ „Sie kam dir so bekannt vor wegen ihrem Bruder.“ „Wegen ihrem Bruder?“ Aiko sah Nara verwirrt an. Diese musste daraufhin lächeln. „Naja…wie soll ich es dir sagen…Ich schätze du bist mit niemand geringerem zusammengestoßen als unserem Kazekagen Gaara.“ Nara lächelte, während Aiko sie nur ungläubig anstarrte. „Du meinst?...Der Kazekage?...Unser Kazekage?“ „Ja. Unser Kazekage. Ich denke zumindest, dass er es war. Aber die Beschreibung passt. Er ist ungefähr so alt wie du, nämlich 16 Jahre, hat rote Haare und türkise Augen. Und er hat eine ältere Schwester mit dem Namen Temari und einen älteren Bruder, der Kankuro heißt.“ Aiko war immer noch wie gelähmt. ‚Ich habe den Kazekagen fast umgerannt? Das ist unser Kazekage? Gut möglich. Ich habe ihn nie gesehen. Nur von ihm gehört. Aber die Beschreibungen, die mir zu Ohren kamen passen gar nicht. Er sieht nicht aus wie ein Monster. Oder ein herzloser Mörder. Ich finde ihn…anziehend. Oh Gott was denke ich denn da! Er ist der Kazekage! Solche Gedanken muss ich mir echt aus dem Kopf schlagen…aber er ist so anders…Aiko, jetzt hör endlich auf damit! Ich darf so nicht denken, das kann doch eh nie etwas werden…‘ Aiko seufzte traurig. „Alles okay, meine Kleine?“ Nara schaute sie warm an. „Natürlich. Aber ich glaube ich sollte jetzt auch erst einmal zurück ins Krankenhaus.“ Nara nickte und gab Aiko noch einen Kuss auf die Stirn. „Bis bald.“ Aiko lächelte und machte sich auf den Weg. Es dämmerte bereits. Sie schaute zur untergehenden Sonne. Kazekage Gaara… Sie war es, es gab keine Zweifel. Sie war das Mädchen, welches er auf dem Foto gesehen hatte. Die schwarzen Haare, die braunen Augen, das Lächeln…Sie musste es einfach sein. So sah sie heute also aus. Die ganze Zeit hatte er darüber nachgedacht was aus dem Mädchen wohl geworden war. Wie sie jetzt aussah, ob sie überhaupt noch lebte, er konnte ja nicht wissen, wie alt das Amulett war. Vielleicht lag es ja schon Jahrzehnte dort. Alt sah es jedenfalls aus. Noch einmal öffnete Gaara das Amulett und schaute sich erneut das kleine Mädchen an. Nunja. Mittlerweile war sie ja eher eine wunderschöne junge Frau… ‚Was denke ich da eigentlich? So etwas hab ich noch nie gedacht! So etwas hab ich noch nie gefühlt….‘ Ihr Lächeln ging ihm nichtmehr aus dem Kopf. Sobald er daran dachte wurde ihm warm. Unglaublich. Wie sie ihn verwirrt angeschaut hatte, als sie auf dem Boden saß. Er lächelte. ‚Was ist das nur? Wieso denk ich so? Was ist nur los mit mir?‘ Er blickte wieder auf das Foto. Ihre Augen. Etwas war anders als er sie getroffen hatte. Sie waren nicht so ausdrucksstark, nicht so fröhlich und lieblich. Sie haben gestrahlt, ja, aber das kam ihm nicht echt vor. Eher wie eine Fassade, die ihre wahren Gefühle unsichtbar machen soll. Aber bei ihm klappte das nicht. Er kannte diesen Ausdruck. Trauer. Einsamkeit. Schmerz. Wenn er in den Spiegel sah, konnte er genau das erkennen. Wie bei dem Mädchen auch. ‚Was ist ihr wohl passiert? Wie schlimm war ihre Vergangenheit? Und noch wichtiger…wer ist sie?‘ Sie ließ ihn einfach nicht mehr los. Sie war so faszinierend, so schön, so…anders. Gaara stand auf und lief in seinem Büro auf und ab. Das Amulett umklammerte er fest mit der rechten Hand. ‚Ich sollte es ihr wohl zurückgeben. Sie vermisst es sicher schon. Aber wie?‘ Er bekam gar nicht mit wie sich die Tür öffnete. „Hallo Gaara. Sag mal, warum läufst du denn so grüblerisch durch dein Zimmer? Willst du einen neuen Rekord im Bahnen laufen aufstellen?“ Temari lachte und setzte sich auf seinen Schreibtisch. „Du bist heute irgendwie durch den Wind Gaara. Seit dem Zusammenstoß redest du noch weniger als sonst, was für mich eigentlich unmöglich war da du sowie so nie redest, und bist nur noch in Gedanken versunken. Machst du dir etwa Vorwürfe? Du kannst doch nichts dafür und Aiko hat sich ja auch nicht verletzt oder so.“ Er blieb sofort wie angewurzelt stehen. „Was hast du da gesagt?“ „Na das du nichts dafür kannst und weder dir noch Aiko etwas passiert ist.“ Temari sah ihn schräg an aber das störte ihn im Moment nicht. „Aiko?“ Temari stöhnt auf. „Ja Aiko. Das Mädchen, das du heute umgerannt hast heißt Aiko.“ Gaara regte sich nicht mehr. Wieder dachte er nach. Temari schüttelte nur den Kopf und ging. ‚Aiko also…Na damit lässt sich doch schon einmal etwas anfangen. Wird eigentlich Zeit, dass das Amulett zurück zu seiner Besitzerin kommt aber…Aiko…was für ein schöner Name. „Was denk ich denn da schon wieder? Was ist das?“ Frustriert schlug Gaara auf seinen Schreibtisch. Er verstand es nicht. Er verstand seinen Wunsch sie wieder zu sehen nicht. Er wurde wütend. ‚Jetzt reicht es aber Gaara! Du hörst jetzt sofort auf an Aiko zu denken. Dieses Mädchen tut dir nicht gut. Ich sollte ihr echt aus dem Weg gehen. Dann werden diese verwirrenden Gefühle sicher verschwinden.‘ Damit war es beschlossen. Ab heute würde er Aiko meiden. Mittlerweile war eine Woche vergangen. Sie traf sich mittlerweile fast jeden Tag mit Temari. Sie war inzwischen ihre beste Freundin geworden und Aiko konnte ihr ihre wahren Gefühle zeigen und wenn sie lachte, war ihr Lachen echt. Nicht mehr gespielt. Aiko genoss diese Zeit aber leider war Temari gerade in Konahagakure unterwegs. Doch morgen kam sie wieder. Pünktlich zum Sommerfest. Aiko schaute aus dem Fenster und beobachtete das hektische Treiben. Die letzen Vorbereitungen wurden getroffen und jeder schien gute Laune zu haben. Sie konnte Temari’s Bruder Kankuro entdecken, der gerade ein paar CD’s hinter die Bühne brachte. Sie hatte ihn vor drei Tagen kennengelernt und sofort gemocht. Auch wenn er manchmal ziemlich laut sein kann. Gaara hatte sie nur einmal kurz gesehen. Er unterhielt sich gerade mit Temari. Aber als er bemerkte wie sie auf die beiden zu kam, schien er es plötzlich sehr eilig zu haben und verschwand. Er mochte sie wahrscheinlich nicht, schließlich ging er ihr aus dem Weg und redete nie mit ihr. Aiko lächelte traurig und drehte sich dann vom Fenster weg. Sie musste noch ein paar Patienten versorgen und bald würde es dunkel werden. Da fiel ihr auf, dass sie die ganze Woche kein einziges Mal auf der Stadtmauer gesessen und den Mond bewundert hatte. Automatisch wanderte ihre Hand zu ihrem Hals. Aber…da war nichts. Aikos Augen weiteten sich. Wo war ihr Amulett? Wieso hatte sie noch nicht gemerkt, dass sie es die ganze Woche nicht um den Hals getragen hatte? Automatisch zuckte ihre Hand zu ihrer Tasche. Aber…da war auch nichts! Oh nein. Aiko fühlte sich plötzlich unwohl in ihrer Haut. Sie hatte die schönste Woche der vergangenen Jahre erlebt und ihre Eltern waren nicht bei ihr gewesen. Aber wo waren sie? Wo ist nur ihr Amulett? Noch einmal fasste sie in ihre Tasche. Ein Loch. Eine Träne schlich sich auf Aikos Gesicht. Sie hatte es verloren. Sie hatte ihre Eltern ein zweites Mal verloren und es nicht einmal bemerkt! Was war sie nur für ein Monster. Das Amulett konnte mittlerweile überall sein. In dieser Woche war sie an so vielen verschiedenen Orten und überall konnte sie es verloren haben. Mittlerweile war aus einer Träne ein Dutzend geworden und Aiko wischte sich wütend über ihr Gesicht. ‚Jetzt ist keine Zeit zu trauern. Ich Nichtsnutz. Jetzt kann ich eh nichts unternehmen. Nach dem Amulett zu suchen wäre sinnlos. Vorerst muss ich mich um meine Patienten kümmern. Dann bleibt immer noch Zeit im Selbstmitleid zu versinken.‘ Sie straffte die Schultern und setzte ihr falsches Lächeln auf. Dann begab sie sich auf den Weg zu den Verletzten. Es war kurz nach Mitternacht als Aiko einen lauten Knall vernahm. Sie saß sofort senkrecht im Bett. ‚Was war das nur? Eine Explosion?‘ Von draußen drangen Schreie durch das Fenster. „Was ist los? Was ist passiert?“ „Eine Explosion…Fremder…“ „Sunagakure wird angegriffen…schrecklich!.“ „Der Mantel…Akatsuki?“ „Seht! Da ist der Kazekage!“ „Gaara rettet uns!“ Gaara? Hatte sie da richtig gehört? Gaara kämpfte gegen ein Akatsukimitglied? Aber die sind gefährlich! Sofort sprang sie aus ihrem Bett und zog sich ihre Sachen über. Dann sprang sie auf die Straße. Überall standen Leute und redeten aufgeregt miteinander. Überall herrschte Chaos. Und das so kurz vor dem Sommerfest! Aber wo war Gaara? Aiko sprang auf eines der Dächer um einen besseren Überblick zu haben. Sie drehte sich um sich selbst und suchte alles ab. Kein Gaara. Kein Akatsukimitglied. Sie drehte sich um sich selbst. Da stand Kankuro! Schnell lief sie zu ihm. Er sah angespannt aus. „Kankuro was ist passiert?“ Er drehte sich zu ihr. „Aiko du bist es. Ein Akatsukimitglied ist aufgetaucht und hat das Dorf angegriffen. Gaara hat sich dem Typen in den Weg gestellt. Sie kämpfen gerade.“ „Ich weiß Kankuro. Aber wo? Ich sehe sie nicht.“ „Na da oben sind sie.“ Kankuro zeigte in den Himmel und tatsächlich zwei schwarze Umrisse zeichneten sich vor dem Mond ab. Da wär sie nie drauf gekommen. Plötzlich zeriss eine weitere Explosion die Stille. Aiko biss sich vor Angst auf die Lippe. ‚Bitte, bitte lass Gaara nichts passiert sein.‘ Der Akatsuki hatte also die Fähigkeit Dinge in die Luft zu jagen. Hoffentlich griff er nicht das Dorf an. Doch da warf er schon ein weiteres Objekt auf das Dorf hinunter. Gleich würde es explodieren und dann fliegt alles in die Luft! Aiko riss geschockt die Augen auf. Gleich ist es vorbei. Ein Knall ertönte schmerzhaft laut und Aiko hielt sich die Ohren zu. Menschen kreischten und schrien. ‚Oh nein. Lass es nicht so enden!‘ Aiko konnte nicht mehr. Es war zu viel. Die Menschen, die Angst, diese Verzweiflung. „GAARA!“ Aiko schrie laut auf und ging in die Knie. Sie blickte noch einmal zum Himmel. Schaute er sie gerade an oder bildete sie sich das nur ein? Doch im nächsten Moment war alles schwarz. Der Mond wurde verdeckt. Aber…das war ja…eine riesige Wolke aus Sand! Aiko stand zitternd auf. Gaara hatte sie nicht im Stich gelassen. Er hatte ganz Sunagakure beschützt! Was für eine Kraft musste er haben um so etwas anzustellen? Sie wusste, dass sein Chakra enorm war. Aber so groß? Das war unglaublich. Doch wo war Gaara? Sie suchte den Himmel ab, aber der Sand nahm ihr die Sicht. Doch er zog sich langsam zurück bis er den Himmel wieder vollständig frei gab. Und da war er… Gaara hing einfach leblos in der Luft. „Oh nein. Gaara.“ Sie flüsterte diese Worte und brach dann schluchzend zusammen. Kankuro stand immer noch neben ihr. Auch er war geschockt. Er sah sie an und nahm sie kurz in den Arm. „Ich hol‘ ihn zurück. Versprochen.“ Dann war er weg. Genauso wie Gaara und der Akatsuki. Am nächsten Morgen war Aiko schon früh im Krankenhaus. Der Grund war Kankuro. Man hatte ihn schwer vergiftet in der Wüste gefunden. In der Zwischenzeit war auch Temari mit ein paar Shinobi aus Konohagakure wieder aufgetaucht. Die Gruppe hat sich gleich auf den Weg gemacht um Gaara zu finden. Lady Chiyo war mit ihnen gegangen. Sie war Aikos größtes Vorbild, neben Nara natürlich, da die alte Dame nie aufgegeben hat und sich nie unterkriegen lässt. Außerdem war ihr Wissen über Gifte gigantisch. Aiko biss sich auf die Lippe und runzelte die Stirn. Sie musste unbedingt ein Gegengift finden. Nie würde sie Kankuro sterben lassen, er war schließlich einer ihrer besten Freunde! Doch seine Vergiftung war wirklich schwer und ihr blieb nicht mehr viel Zeit. ‚Was soll ich nur tun? Bleib ruhig Aiko. Wenn du dich jetzt aufregst und aufgibst, wird Kankuro sterben. Also konzentrier dich!‘ Schon fertigte sie ein weiteres Gegengift an und verabreichte es ihrem Freund. ‚Es muss einfach klappen. Komm schon.‘ Tatsächlich. Kankuros Gesichtszüge entspannten sich. Das Fieber ging zurück. Neben ihr atmete Temari erleichtert auf und fiel ihrem Bruder um den Hals. Aiko lächelte erschöpft aber glücklich. Einige Zeit später wurden die notwendigen Vorbereitungen getroffen und ein Rettungsteam zusammengestellt, welches Gaara heil wieder zurück bringen sollte. Das ganze Dorf war in Aufruhr und fürchtete sich vor erneuten Angriffen. Natürlich sorgten sich auch alle um ihren geliebten Kazekagen. Deshalb stand Aiko nun zusammen Temari auf der Mauer und schauten auf die Wüste. Temari hatte bisher nichts gesagt aber man sah ihr die Angst um ihren Bruder an. Aiko wusste nicht was sie machen sollte. Sie fühlte sich hilflos. Ein paar Meter weiter stand ein braunhaariges Mädchen, das die ganze Zeit ihre Ängste um Gaara äußerte. Soweit Aiko wusste war das Gaaras Schülerin Matsuri. Man konnte merken wie verknallt Matsuri in Gaara war und das machte Aiko sauer. Sie ballte die Fäuste und versuchte die Kleine zu ignorieren aber es gelang ihr nicht. Gerade als sie Matsuri zusammenstauchen wollte, drehte sich Temari ruckartig in deren Richtung. „Matsuri jetzt hör endlich auf zu jammern! Denkst du wirklich du bist die einzige, die sich um Gaara sorgt? Gaara ist mein Bruder! Was denkst du eigentlich wer du bist! Kannst du dir vorstellen wie ich mich gerade fühle? Sein einfach mal fünf Minuten ruhig!“ Aiko sah Temari geschockt an. So wütend hatte sie ihre beste Freundin noch nie erlebt. Matsuri war sichtlich eingeschüchtert und verschwand. „Temari? Gibt es irgendetwas was ich für dich tun kann? Ich seh doch wie fertig du bist.“ Temari lächelte Aiko sanft an. „Nun ja weißt du…Eigentlich habe ich nichts gegen Matsuri aber…“ Nun lächelte Aiko auch. „Aber…?“ „Ach weißt du. Sie nervt irgendwie. Sie ist immer so kindisch und so verknallt in Gaara. Dauernd fragt sie mich über ihn aus oder schwärmt von ihm. Das ist einfach nervenaufreibend. Da passt du mit deiner ruhigen Art wirklich fiel besser zu ihm.“ Aikos Kopf ruckte hoch zu Temari, die breit grinste. „Was…aber…“ „Ach komm schon Aiko. Ich merk doch das Gaara es dir ziemlich angetan hat. Wenn es um ihn geht bist du immer so…anders. So abwesend und schüchtern. Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll. Es ist einfach nur süß.“ Temari lachte und Aiko stieg vor Scham das Blut in den Kopf. „Siehst du! Du wirst rot! Ich hatte Recht!“ Temari lachte noch lauter. „Keine Angst Aiko. Ich sag es schon keinem. Komm jetzt die anderen scheinen auch alle fertig zu sein. Wir wollen Gaara ja schnell wieder zurückholen oder?“ Aiko steckte Temari die Zunge raus und rannte dann schnell zu den anderen. Kankuro war mittlerweile auch wieder auf den Beinen und grinste sie an. „Wird wohl Zeit unseren Kazekagen wieder nach Hause zu bringen, was Aiko?“ Sie lächelte ihn an, als auch Temari schon das Zeichen zum Aufbruch gab. Sie kamen zu spät. Er war tot. Alle standen in einem Kreis um Lady Chiyo und Gaara. Sie schwiegen, kein Laut war zu vernehmen. Gaara war tot. In Aikos Augen bildete sich eine Träne, die sie aber schnell wegblinzelte. Was auch immer Lady Chiyo da gerade versuchte, es würde sicher nicht klappen. Sie konnte Gaara nicht heilen. Er war fort. Oder…war das denn wirklich ein Heilversuch? ‚Als ich mich mit Lady Chiyo über Gifte unterhalten habe, hatte sie mir doch einmal von einem verbotenen Jutsu erzählt, das sie entwickelt hatte. Damit konnte man angeblich alles zum Leben erwecken. Sogar Puppen. Sie hatte es soweit ich weiß für ihren Enkel entwickelt. Aber den genauen Grund habe ich nie verstanden. War ihr Enkel denn gestorben? Man Aiko du denkst schon wieder über unwichtige Dinge nach! Aber dieses Jutsu…konnte das wirklich das verbotene Wiederbelebungsjutsu sein?‘ Aiko schaute gebannt auf Lady Chiyo. Ihre Hände ruhten auf Gaaras Brust und es wirkte als würde sie ein Heiljutsu anwenden. Aber nein…dieses Jutsu war viel mächtiger als ein gewöhnliches Heiljutsu! Dann geschah alles ganz schnell. Lady Chiyo sackte in sich zusammen, ein rosahaariges Mädchen fing ihren leblosen Körper auf. Im nächsten Moment schlug Gaara die Augen auf und die Menge brach in Freudenschreie aus. Alle umarmten sich und jubelten. Es war also wirklich das verbotene Jutsu gewesen. Das Jutsu bei dem der Anwender sein Leben für das Leben eines anderen gab. In Aikos Augen bildete sich erneut eine Träne. Die Erleichterung und Heiterkeit um sie herum erreichte Aiko nicht. ‚Lady Chiyo…‘ Die Träne fiel auf den Boden. Aiko ging langsam in die Knie. Sie konnte es nicht fassen. Ja Gaara lebte und das machte sie überglücklich aber dafür war Lady Chiyo, ihr großes Vorbild, gestorben…Eine weitere Träne fiel auf den Boden. Die Menschen um sie waren entgültig vergessen. ‚Lady Chiyo…‘ Sie schluchzte. Wieder hatte sie einen geliebten Menschen verloren. Genau wie ihre Eltern war Lady Chiyo verschwunden. Weg für immer.„Aiko?“ Ihr Kopf schnellte in die Höhe. Vor ihr kniete Gaara. Er sah sie besorgt an. Dann stand er langsam auf. „Betet für Lady Chiyo.“ Augenblicklich war es still. Alle Freude war vergessen und Trauer machte sich breit. Aiko schloss die Augen. ‚Ich danke euch Lady Chiyo. Ich danke Euch für Eure Geduld und Euer Vertrauen. Ohne Euch hätte ich es niemals so weit gebracht.‘ Aiko öffnete die Augen und stand dann auf. Ohne ein Wort machte sich die ganze Truppe auf den Weg zurück nach Sunagakure. Eine Woche war vergangen. Das Sommerfest war gerade in vollem Gange. Aiko konnte die Musik und das Gelächter bis auf die Stadtmauer hören. Der Mond schien hell und Aiko sah ihn mit Tränen in den Augen an. ‚Schön dich wieder zu sehen mein Freund.‘ Lady Chiyo war auf dem Friedhof von Sunagakure begraben wurden. Auch wenn sie das nie wollte. Erst heute hatte Aiko ihr neue Blumen ans Grab gestellt. Dabei war sie auch am Grab ihrer Eltern vorbei gekommen. Eine Träne bahnte sich den Weg über Aikos Gesicht. ‚Warum habt ihr mich alle verlassen? Was habe ich falsch gemacht? Mama. Papa. Lady Chiyo.‘ Sie schluchzte. „Alle feiern und du sitzt hier und weinst?“ Aiko drehte sich um und sah in Gaaras Gesicht. Er saß keinen Meter entfernt. Warum hatte sie ihn nicht mitbekommen? Schnell wischte sie sich über das Gesicht und versuchte ihn anzulächeln. Aber es blieb bei einem Versuch. „Was ist los mit dir Aiko?“ Er schaute sie ruhig an. Sofort verstummte ihr Schluchzen. Ruhe machte sich in ihr breit. Sie fühlte sich plötzlich geborgen und gut. „Ich habe über meine Familie nachgedacht. Und Lady Chiyo.“ Gaara nickte. „Es wird ihr gut gehen, da wo sie jetzt ist…Falls es nach dem Tod noch etwas gibt.“ Er schwieg. Plötzlich holte er etwas aus seiner Tasche. Es war silbern und oval. „Mein Amulett…“ Aikos Stimme war nicht mehr als ein Flüstern. „Ich habe es auf der Stadtmauer gefunden. Das sind deine Eltern nicht wahr?“ Sie schwieg. „Sie wurden ermordet oder? Vergiftet. Deswegen bist du auch ins Krankenhaus gegangen und hast dir ein so großes Wissen über Gifte angeeignet.“ Sie nickte. „Woher weißt du das?“ Er lächelte schwach. „Als Kazekage hat man so einige Möglichkeiten an Informationen zu kommen.“ Sie schaute ihm tief in die Augen und blickte dann schüchtern zur Seite. Es schmerzte über ihre Familie zu reden. „Sie sind gestorben als ich sieben Jahre alt war. Sie haben mich einfach so verlassen. Von einer Sekunde auf die andere war ich allein. Sie haben mich einfach so allein zurück gelassen. Verstehst du was ich meine? Diese Leere? Wenn man niemanden hat dem man wichtig ist?“ Gaara rutschte etwas näher an Aiko und drehte ihren Kopf zu sich. „Ich weiß was du meinst. Ich war selbst allein. Ich kenn diesen Schmerz. Aber du bist nicht allein. Du hast deine Ziehmutter, Temari und Kankuro. Und…“ Er blickte weg und ließ sie los. „Und?“ Jetzt suchte Aiko seinen Blick. Er drehte sich zu ihr. In seinen Augen waren auf einmal so viele verschiedene Gefühle zu erkennen. Aiko war fasziniert von diesem inneren Kampf. „Und mich.“ Stille. „Ich werde dich nie allein lassen Aiko. Nie. Das habe ich mir schon vorgenommen als ich dich zum ersten Mal gesehen habe. Du hast mich fasziniert. Du konntest deine wahren Gefühle einfach unterdrücken und solch eine Fröhlichkeit spielen. Ich war einfach nur in deinen Bann gezogen.“ Sie sah ihm in die Augen. Er sagte die Wahrheit. Sie lächelte schüchtern und rückte noch etwas näher an ihn heran. Langsam kamen sie sich näher und es trennten sie kein Zentimeter mehr. Sie wusste nicht ob es richtig war. Er war der Kazekage und sie ein Nichts. Sie wusste nur, dass sie es wollte. Sich danach sehnte. Schon lagen ihre Lippen auf seinen. Erst ganz sanft aber dann immer forschender und leidenschaftlicher. Plötzlich löste er sich von ihr, obwohl sie mehr oder weniger protestierte. „Ich liebe dich Aiko und ich werde dich immer lieben. Du hast mir endlich gezeigt was Liebe bedeutet. Danke.“ Sie lächelte ihn sanft und überglücklich an. „Ich liebe dich auch Gaara.“ Erneut zog sie ihn zu sich und er küsste sie sanft aber auch ein wenig besitzergreifend. In diesem Moment begann das Feuerwerk. 2 Jahre später: Das konnte doch nicht sein oder? Erneut schaute sie auf den Test. Keine Frage. Er war positiv. Jetzt wusste sie warum ihr immer so schlecht war. Sie war schwanger! Was würde Gaara sagen? Sie waren jetzt zwar schon sehr lang zusammen und liebten sich mehr als alles andere aber waren sie wirklich schon bereit Eltern zu werden? Schließlich hatten sie alle Hände voll zu tun. Sie im Krankenhaus und er als Kazkage. „Aiko ist alles okay?“ Temari klopfte an die Tür. Was jetzt? „Alles in Ordnung Temari. Ich bin sofort da!“ ‚Beruhig dich Aiko. Gaara ist gerade in einer Besprechung das heißt du hast noch genug Zeit dir zu überlegen, wie du es ihm sagst.‘ Sie stand auf und verließ das Badezimmer. Temari sah sie besorgt an. „Wirklich Temari. Mir geht es gut! Sieh lieber zu das du dich auf den Weg nach Konoha machst. Du willst Shikamaru doch nicht warten lassen?“ Diesmal wurde Temari rot und Aiko lachte. „Weißt du Aiko ich bin froh dich als Schwägerin zu haben aber manchmal würde ich dich am liebsten erwürgen.“ Aiko steckte Temari die Zunge raus. „Versuch es doch!“Temari lachte und umarmte Aiko zum Abschied. Dann war sie weg. Aus irgendeinem Grund konnte Aiko es kaum erwarten Gaara die Neuigkeiten zu erzählen. Irgendetwas in ihr sagte ihr, dass sie es eh nicht länger für sich behalten könnte und sofort zu Gaara müsse. Aiko biss sich auf die Lippe. Schnell schnappte sie sich ihren Morgenmantel und streifte ihn über ihr Nachthemd. Sie musste es ihm jetzt sagen. Schnell rannte sie durch die Gänge. Einige Leute schauten sie verwundert und verwirrt an, sagten aber nichts. Vor dem Besprechungszimmer hielt sie inne. Wollte sie das jetzt wirklich machen? ‚Besser jetzt als nie!‘ Sie klopfte und öffnete die Tür ein Stück. Die Männer sahen sie alle sichtlich verwirrt an. Kein Wunder. Sie hatte schließlich nichts weiter als einen Schlafanzug und Morgenmantel an und störte eine wichtige Besprechung. Das musste schon komisch aussehen. Gaara sah sie an und runzelte besorgt die Stirn. Dann entschuldigte er sich kurz und ging raus zu Aiko. Kaum hatte er die Tür geschlossen zog sie ihn schon durch die Gänge. In einem leeren Seitengang machte sie halt und drehte sich zu Gaara. „Aiko was ist los? Bist du krank?“ Sie lächelte und schüttelte den Kopf. „Nein ich bin nicht krank. So würde ich das zumindest nicht bezeichnen.“ Gaara sah sie verwirrt an. „Was meinst du damit?“ Sie holte tief Luft. „Gaara, ich bin schwanger.“ Seine Kinnlade klappte herunter. „Du meinst ich werde Vater?“ Sie nickte. Hoffentlich war er nicht wütend. „Ich werde Vater?“ Wieder nickte sie. „Ja du wirst Vater.“ Sie lächelte vorsichtig. Plötzlich lag sie in seinen Armen und er drehte sich mit ihr. „Ich werde Vater!“ Er schrie es so laut, dass es wahrscheinlich ganz Sunagakure gehört hatte. Aiko lachte und küsste ihn liebevoll. „Das ist das schönste Geschenk das du mir je hättest machen können Aiko. Ich liebe dich.“ Damit schloss er sie fest in die Arme und ließ sie nie wieder los. Einige Meinungen der Charaktere (auch wenn manche davon schon verstorben sind^^): Naruto: Ich hab sie bisher nur einmal getroffen und nicht wirklich mit ihr geredet aber sie scheint nett zu sein, wenn auch etwas zu still für meinen Geschmack. Ich mag sie trotzdem und freue mich für Gaara. Sakura: Sie ist echt schlau. Ihr Wissen über Gifte ist wahrscheinlich noch größer als meins! Kämpfen hab ich sie leider noch nicht gesehen aber ich bewundere sie trotzdem. Ich möchte sie öfter mal treffen. Wir könnten sicher gute Freundinnen werden. Sasuke: Ich kenn sie nicht. Will ich irgendwie auch nicht. Ich hab gehört, dass sie schwach ist und nicht kämpft, deswegen versteh ich auch nicht was der Sandtyp von ihr will. Na gut sie soll wunderschön sein. (Ich: Bist du gerade rot geworden?) Nein! Und jetzt verschwinde sonst…*Sharingan* (Ich: Schon weg!) Kakashi: Ich hab sie auch nur einmal gesehen. Sie scheint nett zu sein, aber sehr schweigsam. Nunja Gaara redet ja auch nicht viel, deswegen passen die beiden gut zusammen. Aber sie sieht schon ziemlich gut aus und soll sogar ein Kekkei Genkei besitzen. Ich frage mich warum sie nicht kämpft… Guy: Ich habe sie nur einmal gesehen und muss sagen, dass sie ihre Jugend nicht auslebt! Wo ist da bitteschön das Feuer? Lee: Ich schließe mich Sensei Guy an! (Ich: Ach, mal was ganz neues…) Was meinst du denn damit? (Ich: Nichts. Mach einfach weiter.) Okay. Das Feuer der Jugend in ihr ist erloschen! *blablabla* Neji: Lee’s Geschwafel nervt. Warum hast du ihn erst gefragt? War doch klar, dass da so etwas rauskommt…(Ich: Entschuldigung. Aber würdest du dich jetzt bitte über Aiko äußern?) Natürlich. Ich habe sie nur einmal gesehen und muss sagen, dass sie eine wahre Schönheit ist. Aber das Schicksal hatte sie wohl schon für jemand anderen verplant. (Ich: Oha. Du magst sie also!) *rot wird und verschwindet* Ten Ten: Ich mag sie nicht. Neji scheint in sie verliebt zu sein. (Ich: Ist das der einzige Grund warum du sie nicht magst?) Ja. Sie ist still, klug und wunderschön. Irgendwie kann ich die Jungs ja auch verstehen… Tsunade: Die Freundin des Kazekagen? Sie soll ein Genie auf dem Bereich Gift sein und zudem noch wunderschön. Ich würde sie gern einmal persönlich treffen und testen wie gut sie wirklich ist. Asuma: Ganz okay. Denk ich zumindest. Sie soll über ein sehr großes Wissen verfügen. Angeblich hat sie Shikamaru mal im Shogi geschlagen. Kaum zu glauben. Ino: Sakura hat mir von ihr erzählt. Sie interessiert mich nicht. Aber ich würde gern wissen, ob sie wirklich hübscher als ich ist…(Tse.) Shikamaru: Ich kenne sie durch Temari. Sie ist sehr nett und höflich. Und vor allem schlau. Sie hat einmal mit mir Shogi gespielt und gewonnen. Sie hat wirklich eine interessante Denkweise. Choji: *mampf* (Ich: Choji?) Ich kenn sie nicht…*mampf* aber Shikamaru sagt sie ist sehr klug. Also wird’s schon stimmen. *mampf* Kurenai: Ich kenne sie nicht persönlich aber Asuma erwähnte sie wäre äußerst intelligent. Hinata: Naruto meint, sie wäre hübsch…*seufz* Kiba: Kenn ich nicht. Shino:….(Ich: Sag was!)….hm….(Ich: Ok mir reicht‘s. Ich geh.) Sai: Ich muss sagen, dass sie wunderschön ist. Ich würde sie gern mal zeichnen…Aber auf Ärger mit dem Kazekage kann ich verzichten. Ich denke aber, dass sie gar nicht so schwach ist wie alle sagen… Jiraya: Sehr süß die Kleine. Aber ihr Freund macht mir Angst und ist zudem noch Kazekage. Ich glaube ich sollte die Finger von ihr lassen… Temari: Sie ist meine beste Freundinn und die Freundinn meines kleinen Bruders. Ich wüsste schon mittlerweile gar nicht mehr was ich ohne sie machen sollte. Sie hat Gaara wieder glücklich gemacht. Er ist viel offener und redet auch mehr. Unglaublich. Und jetzt erwarten sie ja auch noch ein Kind. Ich bin echt froh, dass es sie gibt! Kankuro: Sie ist nett, schlau und wunderschön. Ich bin echt eifersüchtig auf Gaara. Sie ist aber eine sehr gute Freundin von mir. Immerhin. Aber sie ist so heiß! (Gaara: Wer ist heiß? *innerlich am brodeln*) Öhm…Matsuri? Gaara:….(Ich: Na komm schon. Sie ist deine Freundin!)… Ich liebe sie…sie ist so klug und versteht mich. Ich möchte sie nie verlieren. (Ich: Das hast du aber schön gesagt.) …Danke… Orochimaru: Schwach. Nur schwach…und gutaussehend… Kabuto: Schade, dass Orochimaru kein Interesse hat. Sie ist schlau und wunderschön. Pain: Zu schwach. Konan: Sie ist sehr schlau aber leider kämpft sie nicht. Ich beneide sie etwas. Ihre Augen sind einfach nur toll. Itachi:... Ich habe sie auf einer Mission getroffen… Kisame:…und seitdem scheint sie ihm nicht mehr aus dem Kopf zu gehen. Ich versteh ihn nicht. Sie ist schön aber kämpft nicht. Ich frage mich, ob sie das überhaupt kann…Weiß Itachi vielleicht mehr als wir? *weiter grübel* Hidan: Heiß. Für ein Ritual wäre sie sicher optimal. *breit grins* Kakuzo: Sie scheint nicht viel Geld auszugeben…*Geld zähl* Deidara: Der einzige Punkt in dem ich meinem Danna zustimmen muss. Sie sollte wirklich ein Kunstwerk für die Ewigkeit sein. Sasori: Wunderschön. Ich würde sie gern in eine Puppe verwandel um ihre Schönheit für immer zu erhalten. Aber ich kann einfach nicht. (Ich: Ist da etwa jemand verliebt?) *wird rot* Meine Großmutter hat sie unterrichtet. Ich habe wirklich Respekt vor ihr. Zetsu weiß: Schön… Zetsu schwarz: …aber schwach. Tobi: Tobi is a good boy! (Ich: Und sie?) She’ s a good girl. Tobi mag sie. Sie ist schön! (Ich: Du magst alle Menschen.) *spricht mit tiefer Stimme* Sie ist wirklich eine hervorragende Heilerin aber alle scheinen ihre Kampffähigkeiten zu unterschätzen. Durch ihr Kekkei Genkei ist sie sehr stark und eine ausgezeichnete Kämpferin. Auch wenn sie das nicht zeigt. Aber außer mir scheint das nur Itachi mitbekommen zu haben. Kein Wunder. Ich hoffe die Geschichte hat euch gefallen (auch wenn sie von der richtigen Narutostory abweicht). Das war mein erster Test aber bitte sagt mir doch wie ihr ihn fandet. Für Rechtschreibfehler möchte ich mich auch hiermit entschuldigen.:)

25.93 % der User hatten die Auswertung: Name: Sayuri Alter: 16 Jahre Wohnort: Orochimaru’s nördliches Versteck Aussehen: Lange weiße Haare mit teileweise schwarzen Spitzen. Ihr Pony hängt ihr ins Gesicht und verdeckt dabei ihre tiefschwarzen Augen. Das hilft ihr dabei ihr Kekkei Genkei unter Kontrolle zu behalten. Sayuri ist recht klein und dünn. Sie wird deswegen oft von ihren Gegnern unterschätzt, was ein tödlicher Fehler sein kann. Am liebsten trägt sie schwarze knielange Hosen und ein langes weißes Top. Dazu schwarze fingerlose Handschuhe und gewöhnliche Ninjaschuhe. Um ihre Taille ist eine schwarze Kordel in der sie ihr Schwert und einige Shuriken befestigt hat. Persönlichkeit: Sayuri ist ziemlich ruhig aber sehr warmherzig. Jeder schließt sie sofort ins Herz. Sie übt eine große Anziehung auf die Männerwelt aus, weshalb sie oft neidische Blicke seitens der Frauen kassiert. Aber sie nimmt es mit Humor da sie eh keiner interessiert. Sie spielt gern mit ihren Gegnern, denn sonst sind Kämpfe für sie einfach nur langweilig. Fähigkeiten: Sayuri ist mehr oder weniger ein Wunderkind. Sie beherrscht sowohl Nin- als auch Gen-Jutsu perfekt. Ihr Tai-Jutsu ist zwar nicht ganz so perfekt aber auch kaum zu schlagen. Zudem kann sie hervorragend mit Waffen umgehen. Dabei benutzt sie ihr Schwert und Shuriken am liebsten. Doch Sayuris gefährlichste Waffe ist ihr (defektes) Kekkei Genkei. Defekt, weil sie es nicht mehr deaktivieren kann und so die ganze Zeit über mit Kekkei Genkei rumläuft. Außerdem hat sie ihre Fähigkeit nicht unter Kontrolle. Sobald man in ihre Augen blickt kann Sayuri ihre Gegner auf gemeinste Weisen foltern. Am häufigsten bekommt ihr Gegner dabei so starke Schmerzen oder Verletzungen, dass er in Ohnmacht fällt oder auf der Stelle stirbt. Leider hat Sayuri es nicht unter Kontrolle, weshalb oft Unschuldige verletzt werden. Deswegen trägt sie als Vorsichtsmaßnahme ihren Pony so lang, dass er ihre Augen verdeckt. Auf Missionen, bei denen man viel unter Menschen ist, trägt sie sogar zusätzlich eine schwarze Augenbinde. Sie verfügt deswegen auch über ein ausgezeichnetes Gehör, da sie durch die Augenbinde nichts erkennen konnte. Vergangenheit: Mit bereits 10 Jahren wurde Sayuri zur Chunin doch im gleichen Jahr veränderte sich alles schlagartig. Ihre Familie, die sie über alles liebte, wurde umgebracht. Ihr ganzer Clan ausgerottet. Nur Sayuri überlebte, da ihre Mutter sie versteckt hielt. So starben Sayuris Eltern vor ihren Augen. Sayuri flüchtete in die Berge, wo sie auf eine alte Frau traf, die sie bei sich aufnahm. Sayuri schloss die Alte schnell ins Herz und liebte sie wie ihre Mutter. Doch da passierte es. Im Alter von 13 Jahren entwickelte sich Sayuris Kekkei Genkei. Ihre braunen Haare färbten sich weiß und die blauen Augen wurden tiefschwarz. Sayuri bekam solch eine Angst, dass sie diealte Frau verletzte. Sie wollte ihr Kekkei Genkei zwar deaktivieren schaffte es aber nicht. Sie konnte nicht aufhören die Alte zu quälen. Schließlich starb sie vor Schmerzen. Daraufhin rannte Sayuri weg und kam schließlich an einer Höhle an. In ihr traf sie ihren später besten Freund Juugo. Beide merkten, dass sie ein schweres Schicksal verband und sie freundeten sich schnell an. Als irgendwann Kimimaro kam um Juugo mit zu Orochimaru zu nehmen, ging Sayuri mit ihnen und führte von da an Aufträge von Orochimaru aus. Sayuris Geschichte: Im Versteck herrschte Chaos. Seit sich die Nachricht von Orochimarus Tod verbreitet hatte, waren die Gefangenen außer Rand und Band. Ich konnte sie auf den Gängen grölen und schreien hören. Hoffentlich ging es Juugo gut. Er war mein bester Freund. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. Kimimaro und ich waren die einzigen die ihn im Zaum halten konnten. Viele Leute haben Angst vor Juugo, auf Grund seiner gespaltenen Persönlichkeit. Ich habe damit keine Probleme. Im Gegenteil. Leider ist seit Kimimaros Tod einiges schlimmer geworden. Juugo war kaum noch zu bändigen und jetzt hab ich Angst, dass er draußen alles kurz und klein schlägt. Aber eigentlich geht von ihm keine Gefahr aus, schließlich ist er noch besser weggesperrt als ich. Aber ich bekomm diese verflixte Tür auch nicht auf und kann nicht nachsehen. Ich hab schon alles probiert. Seit ich bei meinem letzten Auftrag wieder mehrere unschuldige Menschen verletzt hatte, habe ich Orochimaru darum gebeten mich für eine Weile wegzusperren. Wie dumm bin ich eigentlich? Hier komm ich doch nie mehr raus! Langsam rutschte ich an der Wand hinunter. Da kann ich eben nur hoffen, dass irgendeiner mitdenkt und mich raus lässt. Vielleicht schafft Juugo es ja doch irgendwie zu entkommen. Ich saß jetzt schon mindestens eine Stunde fest. Der Tumult draußen war vorbei. Wahrscheinlich haben sie mich doch vergessen. Ich seufzte. Auf einmal krachte es laut. Da hat sich wohl jemand seine eigene Tür gemacht. Schritte waren zu hören und Schreie. Sie kamen näher. Es hörte sich nach zwei Personen an. Die erste Person trat sehr leise auf und man konnte sie kaum hören. Die zweite dagegen raste förmlich den Gang entlang und trampelte ziemlich laut. Dabei schien sie irgendwas zu schreien. Aber momentmal…das klang ganz nach Juugo! Er ist also doch irgendwie rausgekommen und jagte jetzt jemanden die Gänge entlang. Und ich saß hier fest und konnte ihm nicht helfen! So ein Mist aber auch. Die Schritte entfernten sich und Ruhe kehrte ein. Circa zehn Minuten später konnte ich erneut Schritte vernehmen. Dieses Mal waren es vier Personen. So klang es zumindest. Vor meiner Tür hielten sie inne. „Da drin ist sie.“ Das war Juugos Stimme! Ich sprang auf. „Und du willst sie wirklich mitnehmen? Ich finde wir sind genug. Wir brauchen nicht noch jemanden!“ Die Stimme schien einem ziemlich aufgebrachten Mädchen zu gehören. „Hast wohl Angst, dass du nicht mehr das einzige Mädchen im Team bist. Sasuke könnte sich ja für sie interessieren. Nicht wahr Karin?“ Das war eindeutig ein Junge. „Suigetsu! Das stimmt überhaupt nicht. Ich könnte dich umbringen!“ Das Mädchen schrie anscheinend gerade ihren Teamgefährten an, der nur lachte. Dann hörte ich seltsame Geräusche, als würde jemand auf Wasser einschlagen. Seltsam…aber lustig. Ich kicherte. Die schien ja mächtig eifersüchtig zu sein. Wer auch immer die beiden sind, ich bin auf der Seite von diesem Suigetsu! Der hat höchstens Humor. „Suigetsu! Karin! Hört auf zu streiten! Ihr könntet mal mit überlegen wie wir diese Tür aufbekommen!“Die Stimme klang überlegen und drohend. Und völlig kalt. War das dieser Sasuke von dem Suigetsu gesprochen hatte? Dann war er wohl ihr Anführer. „Ich hab da schon eine Idee Sasuke.“ Suigetsu. Irgendetwas klackte. „Sayuri? Kannst du mich hören?“ Das war eindeutig Juugo. „Ja Juugo. Ich hör dich.“ Irgendjemand lachte. „Na sie hört sich schon mal netter als Karin an.“ Karin schrie auf und man konnte wieder das Geplatsche hören. „Sayuri bitte geh von der Tür weg. Suigetsu wird sie gleich mit seinem Schwert zerstückeln, da wär es nicht so gut, wenn du gleich dahinter stehst.“ „Okay Juugo.“ Ich ging einige Schritte zurück. Draußen näherten sich Schritte der Tür. „Sesam öffne dich!“ Auf einmal vernahm ich ein unangenehmes Geräusch und im nächsten Moment war die Tür auch schon in einzelnen Teilen auf dem Boden verstreut. Ich schaute auf. Durch meine Haare konnte ich vier Personen erkennen. Die größte war Juugo. Neben ihm stand ein Typ mit weißen Haaren und einem breiten Grinsen im Gesicht. Er hatte ein Schwert in der Hand. Ich tippte auf Suigetsu. Das Mädchen mit den roten Haaren musste Karin sein. Sie wirkt unsympathisch. Na dann konnte der Junge mit den schwarzen Haaren ja nur Sasuke sein. Er stand völlig unbeeindruckt da aber musterte mich aufmerksam. Nun fiel mir alles wieder ein. Orochimaru hatte mir mal von ihm erzählt. Sein Name war Sasuke Uchiha und er kam aus Konohagakure. Er kam zu Orochimaru um stärker zu werden um seinen Bruder Itachi Uchiha besiegen zu können. Der hatte nämlich den ganzen Uchihaclan ausgerottet. Ich bin Itachi schon einmal begegnet und wir haben uns unterhalten. Das war auf einer Mission aber auf mich hat er nicht den Eindruck eines Mörders gemacht. Im Gegenteil. Ich war sogar ziemlich beeindruckt von seiner Denkweise. Er hat mir vertraut und ich ihm. Er hat mir sogar gesagt, dass er seine Familie nicht freiwillig umgebracht hat. Es war ein Auftrag. Ich wusste nicht, ob das stimmt oder warum er mir das alles erzählt hat aber ich glaubte ihm, warum auch immer. Aber das weiß niemand. Nicht einmal Juugo. Sasuke sieht wirklich genauso aus wie Itachi. Schwarze Haare, blasse Haut und kalte schwarze Augen. Dass die beiden Brüder sind sieht jeder Blinde. Ich schaute wieder zu Juugo der mich anlächelte und ich ging auf die vier zu. „Ich dachte schon du hast mich vergessen Juugo.“ Er lachte und umarmte mich. „Du bist meine beste Freundin! Dich würde ich nie vergessen.“ Dann drehten wir uns zu den anderen um. „Danke dass ihr mich da raus geholt habt.“ Suigetsu winkte lachend ab, Karin schnaubte verächtlich und Sasuke blieb einfach ruhig, nickte aber leicht. „Du bist also Sayuri. Juugo hat mir von deinen Fähigkeiten erzählt. Ich möchte, dass du dich mit Juugo unserem Team anschließt.“ Ich sah zu Juugo. Er schien kurz zu überlegen. „Kann ich bitte mal kurz mit Sayuri unterhalten?“ Sasuke nickte und Juugo zog mich in einen Seitengang. „Du musst nicht mitkommen Sayuri. Du bist frei. Du kannst jetzt überall hin.“ Ich sah ihn an. „Und was machst du? Gehst du mit ihm?“ Juugo zögerte nickte dann aber. „Ja. Als Kimimaro noch gelebt hat, sagte er zu mir, dass Sasuke Uchiha seine Reinkarnation ist. Ich muss Sasuke und damit Kimimaro beschützen.“ Ich nickte. „Na dann steht mein Entschluss auch fest. Ich geh natürlich mit dir. Einer muss ja auf dich aufpassen.“ Juugo lachte auf und ich stimmte mit ein. Ich nahm seine Hand und zog ihn wieder zu den anderen. „Wir schließen uns deinem Team an Sasuke.“ Er sah mich kurz an und nickte dann. „Sehr schön. Dann sind wir ja jetzt komplett. Ich denke wir sollten jetzt aber von hier verschwinden.“ Er drehte sich um und lief los. Suigetsu schaute mich kurz an und lächelte. Wow, er hatte Zähne wie ein Haifisch. „Freut mich, dass wir höchstens ein vernünftiges Mädchen im Team haben.“ Karin sah ihn an und ihr Gesicht verzerrte sich vor Wut. „Was willst du denn jetzt schon wieder damit sagen du…“ Sie holte aus und zielte auf sein Gesicht. Ich riss erschrocken die Augen auf. Aber statt einem Knall spritze mir Wasser ins Gesicht. Interessant. Suigetsu konnte sich also in Wasser verwandeln und konnte damit nicht verletzt werden…Das war also vorhin dieses merkwürdige Geräusch. „Kommt ihr oder was?“ Sasuke hatte sich umgedreht und schaute uns an. Sofort war Karin still und lächelte ihn an. „Natürlich kommen wir.“ Damit sprang sie davon. Suigetsu schüttelte nur den Kopf und setzte sich dann auch in Bewegung. Ich sah zu Juugo der nur mit den Achseln zuckte. Naja was solls. Wir saßen vor dem Versteck und Sasuke wollte uns sagen wieso er uns überhaupt zusammen getrommelt hat. „Der Grund warum ich euch versammelt habe ist folgender. Es gibt da jemanden an dem ich mich rächen muss und dieser jemand ist mein Bruder. Itachi Uchiha. Wir werden ihn finden und ausschalten.“ Ich sah erschrocken auf. Das konnte ich nicht. Ich hatte nichts gegen Itachi im Gegenteil. Er war sehr nett. Okay er hatte seine Familie umgebracht, aber es war doch ein Auftrag! …Hat er zumindest gesagt. Sasuke entging meine Reaktion nicht und er sah mich merkwürdig an. Ich schaute zur Seite. „Ich wusste es geht um deinen Bruder!“ Suigetsu lachte und fing schon im nächsten Augenblick an mit Karin zu streiten. Juugo sah einfach nur gedankenverloren in den Himmel. „Unser Team heißt übrigens Hebi. Sonst noch irgendwelche Fragen?“ Sasuke sah uns an und ich blickte stumm auf den Boden. „Ich habe eine. Wieso um alles in der Welt müssen wir Suigetsu mitnehmen? Er ist so eine Schlaftablette!“ Karin sah Suigetsu sauer an der nur die Nase rümpfte. „Auch wenn es dir nicht passt ich habe meine Gründe Sasuke zu folgen und das werde ich auch. Wieso bist du überhaupt noch hier Karin? Ich dachte du hättest etwas Wichtiges vor.“ Wieder ging das Gestreite los. Juugo ballte die Fäuste. Wenn die so weiter machen verliert er bald die Kontrolle. Sasuke schien das gleiche zu denken, denn schon im nächsten Moment brachte er die beiden zum Schweigen. „Dann können wir ja jetzt los. Als erstes suchen wir ein geheimes Versteck meines Clans auf.“ Schon hatte er sich umgedreht und lief los. Juugo zog mich auf die Beine und wir folgten Sasuke. Hinter uns stritten Karin und Suigetsu immer noch. Die Stadt war ganz schön heruntergekommen. Sasuke bog in eine dunkle Seitengasse ein. „Das ist ja schon beinahe gruselig.“ Meinte Suigetsu. Da blieb Sasuke plötzlich stehen und ich rannte in ihn hinein. „Entschuldigung.“, murmelte ich verlegen. Suigetsu lachte während Karin mich feindselig musterte. Der Grund für Sasukes Bremsen waren zwei Katzen, die vor uns saßen und uns musterten. „Sie einer an, der kleine Sasuke. Naja klein vielleicht nicht mehr. Die Katzenoma wünscht euch zu sprechen.“ Sasuke nickte. „Danke.“ „Ach wie süß zwei Katzen.“ Suigetsu ging auf die beiden zu und wollte sie gerade streicheln, als sie anfingen gefährlich zu fauchen. „Das sind Ninjakatzen Suigetsu. An deiner Stelle würde ich sie nicht einfach so streicheln.“ Ich lachte und Sasuke sah mich seltsam an. Das machte er schon die ganze Zeit. Sicher weil ich vorhin so erschrocken reagiert habe, als es um Itachi ging. Ich seufzte und gesellte mich zu Juugo. Die Katzenoma war wirklich eine seltsame Person. Fand ich zumindest. Aber sie gab uns alles Nötige an Verpflegung und Medizin. Sie hatte sogar fünf schwarze Umhänge. Tja sieht so aus als wär ich jetzt offiziell ein Mitglied von Team Hebi. Ich durchsuchte gerade eine Klamottenkiste. Juugo brauchte dringend ein T-Shirt aber es gab einfach nichts in seiner Größe. „Du bist einfach zu groß Juugo.“ Er lächelte und suchte weiter. Eine nette junge Frau half uns. Leider habe ich ihren Namen nicht verstanden und noch einmal zu fragen wäre seltsam. Sie hielt Juugo gerade ein schwarzes T-Shirt hin. „Hmm. Das passt auch nicht. Katzenoma, haben wir vielleicht noch etwas Größeres?“ Sie schüttelte genervt den Kopf. „Wir sind kein Bekleidungsgeschäft. Soll er doch einen Vorhang nehmen.“ Die junge Frau stutze. „Das wäre aber ziemlich unhöflich.“ Juugo lächelte nur und griff dann zu einem Vorhang. Mit einem Ruck hatte er ihn von der Stange gerissen und sich umgelegt. „Passt.“ Ich musste lachen. Das war einfach zu komisch. Suigetsu ließ kurz von den Katzen ab, mit denen er die ganze Zeit schon spielte und stimmte in mein Lachen ein. Karin stöhnte nur genervt auf. „Karin du verträgst ja gar keinen Spaß.“ Sie sah mich sauer an. „Höchstens besitze ich die Höflichkeit und sehe anderen Menschen in die Augen. Du hast ja immer deine Haare im Gesicht! Das ist echt unhöflich.“ Ich verstummte und Juugo sah sie böse an. Sie grinste fies. In der Zwischenzeit waren alle ruhig und sahen mich an. „Hast du vielleicht schon einmal daran gedacht, dass ich gar nicht in deine Augen sehen kann.“ Karin schnaubte verächtlich. „Bist du blind oder was? Das ist echt das Dümmste was ich je gehört habe.“ Ich stand auf. „Vergiss es einfach.“ Damit drehte ich mich um und verschwand. Ich saß auf einem Dach nicht weit von den anderen entfernt. So bekam ich höchstens mit wann sie weitergingen. Plötzlich setzte sich jemand neben mich. Aber es war zu dunkel um etwas zu erkennen. „Juugo?“ „Nein nicht ganz. Der ist bei Karin und staucht sie gerade ziemlich zusammen.“ Mein Kopf ruckte hoch und ich sah in Richtung des Schattens. Das war Sasukes Stimme. „Was willst du hier?“ Er drehte seinen Kopf in meine Richtung, glaubte ich zumindest. „Ich will erfahren, wen ich da in mein Team geholt habe. Also sag schon. Was meintest du damit, als du Karin gesagt hast, dass du ihr nicht in die Augen schauen könntest?“ Ich sah bekümmert auf meine Hände. „Ich besitze das Kekkei Genkei meiner Familie. Es ermöglicht mir meine Feinde mit gewaltigen Schmerzen zu foltern, wenn ich ihnen in die Augen sehe. Das kann sogar zum Tod führen.“ Ich brach ab. Die Erinnerungen an die alte Frau kamen zurück. Wie sie sich auf dem Boden gekrümmt hat. Ihre Schreie. Ihr lebloser Körper. „Was ist so schlimm daran? Ich besitze auch das Sharingan und komme damit klar. Ich kann Menschen ja trotzdem noch in die Augen schauen. Du musst dein Kekkei Genkei ja nur deaktivieren.“ Ich seufzte traurig. „Das ist es ja. Ich kann es nicht deaktivieren. Es ist irgendwie…defekt. Deswegen sind meine Haare ja auch weiß und meine Augen schwarz. Früher waren meine Haare braun und meine Augen blau. Aber jetzt…Ich habe eine Person umgebracht, die mir sehr viel bedeutet hat. Seitdem lässt es sich nicht mehr deaktivieren und das wird es auch nie wieder.“ Sasuke sah mich an. „Dann musst du eben lernen damit umzugehen und Menschen nicht zu verletzen, wenn du ihnen in die Augen schaust.“ Ich lachte bitter auf. „Und wie soll ich das bitteschön anstellen?“ Er sah mich weiterhin an. „Ich trainier es mit dir. Morgen fangen wir an. Da ich das Sharingan besitze, sollte es mir recht leict fallen. Ich kann dich notfalls in einem Gen-Jutsu fangen, falls du mich doch verletzten solltest.“ Ich sah zu ihm. „Du denkst das könnte klappen?“ Er nickte. „Aber was ist, wen du es nichtmehr schaffst ein Gen-Jutsu zu erstellen, weil die Schmerzen zu schlimm sind?“ Er überlegte kurz. „Dann stellen wir eben Juugo hinter dich damit er dir notfalls die Augen zu halten kann. Ihn wirst du ja nicht verletzen.“ Ich lachte. „Da hast du Recht. Ich könnte ihm niemals etwas tun. Er ist mein bester Freund.“ Sasuke sah zum Himmel hinauf. „Ja das ist er wohl…“ War er gerade traurig? „Sasuke ist alles in Ordnung?“ Er nickte und lächelte leicht. „SASUUUUKE!“ Karin. Er verdrehte genervt die Augen. Dann geht sie ihm also genauso auf die Nerven wie mir. Ich grinste ihn an. „Na komm schon. Deine Verehrerin wartet.“ Er sah mich finster an aber ich war schon aufgesprungen. „Na warte Sayuri das kriegst du zurück.“ Ich musste schmunzeln. „Das will ich sehen Sasuke. Das will ich sehen.“ Damit war ich auch schon vom Dach verschwunden. Am nächsten Tag machten wir Rast auf einer Lichtung. Überall standen schöne Blumen und Vögel zwitscherten. Ich setzte mich ins Gras und schloss die Augen. Ich hielt sie auch geschlossen als Juugo sich neben mich legte und die Arme im Nacken verschränkte. Die Ruhe war einfach idyllisch…zumindest bis Karin und Suigetsu anfingen zu streiten. Ich seufzte. „Wunderschön oder?“ Juugo antwortete nicht. Ich drehte den Kopf zur Seite. Er war eingeschlafen. Ich musste grinsen. Das war Antwort genug. Ich drehte den Kopf wieder zurück und erschrak als Sasuke vor mir stand. „Na bereit dein Kekkei Genkei zu bändigen?“ Ich seufzte. Es war doch gerade so schön und Juugo war ja auch gerade eingeschlafen. Aber ich musste endlich lernen es zu kontrollieren also nickte ich und stupste Juugo an. „Hey du Schlafmütze. Aufwachen. Ich brauch mal deine Hilfe.“ Juugo schlug die Augen auf und sah mich verwirrt an. „Jetzt? Wobei denn überhaupt?“ Ich lachte über seinen Blick. Einfach zu komisch. „Ja jetzt. Sasuke will mir beibringen, wie ich mein Kekkei Genkei kontrollieren kann. Aber wir brauchen deine Hilfe, falls ich doch außer Kontrolle gerate und er es nicht schafft mich mit einem Gen-Jutsu zu stoppen.“ Sasuke nickte bestätigend und Juugo stand seufzend auf. Er reichte mir seine Hand und zog mich hoch. „Na dann mal los. Was muss ich machen?“ Wir trainierten jetzt schon eine Stunde und ich hatte immer noch keine Fortschritte gemacht. Ich schaffte es gerade mal zehn Sekunden in Sasukes Augen zu blicken. Dann fingen die Schmerzen an. Es war schon so schlimm, dass er sich krümmte und ächzte. Juugo musste mir die Augen zu halten und ich wusste einfach nicht was ich machen sollte. Sasuke ließ sich von mir stundenlang quälen und es brachte nicht einmal was! Ich seufzte traurig und sah niedergeschlagen zu Boden. „Ich glaube wir sollten für heute Schluss machen. Ich hab dich jetzt schon über eine Stunde gequält und selbst du kannst das nicht ewig aushalten Sasuke. Außerdem musst du von den ganzen Gen-Jutsus auch schon ganz schön angeschlagen sein. Wir sollten echt aufhören, es bringt doch eh nichts.“ Ich seufzte und ließ mich ins Gras fallen. Juugo legte mir tröstend eine Hand auf die Schulter. Er wusste wie sehr mich mein Kekkei Genkei zurichtete. „Komm schon Sayuri. Ich hätte nicht gedacht, dass du so schnell aufgibst. Du willst es doch endlich lernen oder?“ Ich nickte. „Na also dann los. Ich halte die Schmerzen schon aus also mach dir keine Sorgen. Ich habe echt schon schlimmeres erlebt. Schließlich vergehen sie ja schon nach einigen Sekunden. Komm noch einmal!“ Sasuke sah mich erbarmungslos an. Widerrede wird nichts nützen…Man er wäre echt ein perfekt für die Anbu-Ausbildung. So hart wie er sein konnte. Ich stand auf und drehte mich zu Juugo um. „Bereit?“ Er nickte und stellte sich hinter mich. Die Hände bereit. Ich seufzte und hob dann wieder meinen Blick. Ich sah in Sasukes Augen. Das Sharingan war schon faszinierend. Diese rote Farbe, so fesselnd. In Gedanken zählte ich die Sekunden. Immer konzentriert bleiben…zehn…elf…zwölf…dreizehn. Wow, so lange habe ich noch nie durchgehalten. Auch Sasuke schien es zu bemerken. Er lächelte selbstzufrieden. Fünfzehn…sechzehn…siebzehn…Ein Keuchen. Sasuke ging in die Knie. Oh nein. Es ging schon wieder los. Wie soll ich das nur stoppen? Ich konnte einfach nicht wegsehen. „Juugo bitte... Ich schaff es nicht…“ Schon lagen seine Hände vor meinen Augen. „So lang hast du noch nie durchgehalten. Herzlichen Glückwunsch.“ Ich lächelte und nickte dankend. „Ich lass jetzt wieder los okay?“ Ich nickte. Schon waren seine Hände verschwunden und ich sah Sasuke im Gras sitzen. Er lächelte mich gequält an. Ich wusste doch, dass er sich übernommen hat! Ich lief schnell auf ihn zu und sank vor ihm ins Gras. „Alles okay mit dir?“ Er nickte schwach und versuchte zu lächeln. Aber ich konnte ganz genau das leichte Keuchen wahrnehmen. „Ich hab dir ja gesagt wir sollten für heute aufhören.“ Er verdrehte genervt die Augen und ich musste lachen. Wenn er das machte wirkte er mal wie ein ganz normaler Sechzehnjähriger. Nicht wie der kalte Rächer. Das stand ihm echt viel besser. Ich grinste ihn an und meinte noch, dass er das nächste Mal besser auf mich hören sollte bevor Karin angerannt kam und auf Sasuke einredete. Ich grinste ihn noch einmal frech an und ging dann zu Suigetsu und Juugo. Beide lagen im Gras und schauten sich die Sterne an…Momentmal Sterne? Wie lang hatten wir denn trainiert? Vorhin schien doch noch die Sonne! Ich merkte wie ich müde wurde und legte mich zwischen die beiden. Suigetsu grinste. „Warst ja heute ganz gut. Du schaffst das schon.“ Ich lächelte und nickte. Dann schloss ich zufrieden die Augen. Er hatte Recht. Ich schaffe das! Ich lächelte glücklich. Es war ein tolles Gefühl so gute Freunde um sich zu haben und endlich nichtmehr so viel Angst vor sich zu haben. Das erste Mal in meinem Leben war ich wirklich glücklich. So sollte es am besten für immer bleiben. Doch schon im nächsten Augenblick wusste ich, dass ich nicht für immer so glücklich sein konnte. Spätestens wenn Itachi tot war, würde ich mir Vorwürfe machen und unglücklich sein. Auch wenn ich noch nicht viel mit ihm zu tun gehabt habe ist er ein sehr guter Freund für mich geworden. Schon komisch wie schnell man Menschen ins Herz schließen konnte. Was wird passieren, wenn er tot ist? Werde ich sauer auf Sasuke sein? Ihn gar verabscheuen? Ich meine ich habe ihn echt gern, aber Itachi auch. Einen von ihnen zu verlieren wäre schrecklich. Aber ich werde einen von ihnen verlieren. Einer von beiden wird im Kampf sterben. Und der andere wird es später bereuen. Ich schlug die Augen wieder auf. Irgendwie musste man das doch verhindern können! Ich werde es verhindern! Ich setzte mich auf und sah mich um. Mittlerweile verdeckten Wolken die Sterne. Suigetsu und Juugo schliefen. Karin saß etwas abseits an einem Baum gelehnt und hatte die Augen geschlossen. Nur Sasuke fehlte. Naja. Er wird schon seine Gründe haben. Vielleicht lag er hier auch irgendwo und ich hatte ihn einfach übersehen. Ich stand auf und schlich mich von der Lichtung. Ich musste jetzt einfach allein sein und nachdenken. Wie konnte man zwei Brüder davon abhalten einander umzubringen? Ich lief immer weiter bis ich nach einer Stunde an einer kleinen Quelle ankam. Es war still und einsam. Kein Geräusch außer dem leisen Plätschern des Wassers. Perfekt. Hier konnte ich nachdenken und niemand störte mich. Ich zog die Schuhe aus, setzte mich auf einen Felsen und ließ die Füße ins Wasser baumeln. Die Sterne und der Mond spiegelten sich auf der Wasseroberfläche. Ich saß hier jetzt schon eine ganze Weile war aber immer noch zu keiner Lösung gekommen. Ich musste Itachi irgendwie dazu bringen Sasuke das gleiche zu erzählen, was er mir einmal erzählt hat. Dass er seine Familie nicht freiwillig umgebracht hat, sondern wegen einer Mission. Aber ich wusste ja nicht einmal, ob das der Wahrheit entsprach. Trotzdem glaubte ich ihm. Er wirkte einfach nicht wie ein Mörder, da konnte er noch so kalt tun. Und warum sollte jemand einfach so seine Familie umbringen? Und wenn er wirklich so kalt wäre, wieso lebt Sasuke dann noch? Ich wusste einfach keine Antwort auf diese Fragen. Aber ich wusste eines: Itachi darf nicht sterben. Irgendetwas sagt mir, dass sonst etwas sehr schlimmes passiert. Und Sasuke durfte erst recht nicht sterben! Ich wusste nicht warum ich so dachte, wahrscheinlich weil er neben Juugo der einzige ist, der mich nicht unterschätzt. Er hilft mir mein Kekkei Genkei zu trainieren und…na gut. Ich geb es zu. Ich hatte mich wahrscheinlich etwas in ihn verliebt. Ich mochte seine ruhige Art und seine Willenskraft aber er hatte doch eh nur seine Rache im Kopf. Ihn interessierten Mädchen nicht, dass sah man ja, wenn Karin sich ihm an den Hals warf. Ich seufzte traurig. Das hätte keine Zukunft. Mittlerweile hatte ich meine Kordel und damit auch mein Schwert abgelegt. Ich stand auf und zog mir mein Top über den Kopf, danach schlüpfte ich aus meiner Hose. Jetzt stand ich nur noch in Unterwäsche und meinem weißem Unterkleid da. Ich wollte jetzt schwimmen. Die Quelle zog mich mehr oder weniger magisch an. Ich legte meine Sachen ordentlich bei Seite und ging dann zu einer recht flachen Stelle. Ich watete bis zu den Knien ins Wasser und blieb dann stehen. Die Quelle sah mittlerweile aus wie ein Sternenmeer. Ich schaute hinauf zum Nachthimmel. Die Sterne funkelten und ich stand mehr oder weniger mitten drin…zumindest in ihren Spiegelbildern. Ich sah wieder auf die Wasseroberfläche und entdeckte mein eigenes Spiegelbild. Ein schmächtiges Mädchen mit weißen Haaren und tiefschwarzen Augen, die wahrscheinlich jedem Dämon Angst machen würden, blickte mich an. Augen, die einem Monster gehörten. Einem Monster das jeden tötet, der ihm zu nahe kommt. Eine Träne lief über meine Wange und ich schlug wütend auf die Wasseroberfläche. Das Bild verschwand. Ich watete aus dem Wasser und wollte mich gerade anziehen, als ich ein Rascheln hörte. Schnell drehte ich mich in die Richtung. Eine Gestalt zwischen den Bäumen hervor, aber ich konnte nichts erkennen. Es war einfach zu dunkel. Die Sterne wurden mittlerweile von Wolken verhangen. Ich strengte meine Augen an und starrte die Gestalt an. Ich würde mir ja am liebsten mein Schwert schnappen aber es lag zu weit entfernt und ich konnte es mir nicht erlauben der Person den Rücken zu zukehren. Ich musste sie im Auge behalten. Auf einmal verfärbten sich die Augen der Person rot. Ein Sharingan! „Sasuke?“ Ich versuchte immer noch angestrengt etwas zu erkennen. Nein das konnte nicht Sasuke sein. Er war kleiner. „Nicht ganz.“, sagte eine tiefe Stimme und die Person trat entgültig aus dem Schatten der Bäume. Itachi. „Aber…was machst du denn hier?“ Er kam etwas näher und ließ seinen Blick über mich schweifen. Da fiel mir ein, dass ich nur mein kurzes Unterkleid anhatte und wurde rot. „Ich wollte mit dir reden.“ Ich nickte. „Okay. Aber ich muss bald wieder zurück zu den anderen.“ Er nickte. „Du weißt doch sicher noch, was ich die einmal erzählt habe oder?“ „Ja, das weiß ich noch. Wieso denn?“ Er sah mich an. „Sasuke darf es nie erfahren.“ „Wieso?“ Ich musste es einfach wissen. „Das kann ich dir nicht sagen aber er darf es nie erfahren.“ Ich nickte. „Okay. Ich werde ihm nichts sagen.“ Itachi seufzte. „Es ist nicht so, dass ich dir nicht vertraue aber…Ich muss leider auf Nummer sicher gehen. Es tut mir leid.“ Ich sah ihn entsetzt an. „Du willst mich umbringen?“ Er sah mich komisch an. „Nein. Das würde ich nie über mich bringen.“ „Aber was meinst du dann?“ Er sah mir in die Augen und stand plötzlich genau vor mir. Verdammt war der schnell! Jetzt war ich eingesperrt zwischen einem Baum und Itachi. Na klasse. Itachi lächelte traurig und tippte mir mit dem Zeigefinger an die Stirn. Ich war erschrocken und wollte protestieren. Aber ich konnte nicht, denn schon im nächsten Moment lagen seine Lippen auf meinen. Meine Augen weiteten sich vor Entsetzen, doch ich war wie erstarrt. Er konnte echt ziemlich gut küssen. Halt! Was denk ich denn da? Er will mich wahrscheinlich umbringen und ich rede über seine Kusskünste? Man Sayuri du spinnst! Plötzlich wurde ich schläfrig. Ich versank in einem Nebel und spürte wie meine Beine langsam wegrutschten. Doch jemand fing mich auf und legte mich aufs Gras. „Es tut mir leid…“ Ich spürte noch wie etwas meine Stirn berührte dann war ich weg. „Sayuri?“ „SAYURI! MAN WO STECKST DU DENN! Wir laufen jetzt schon seit Stunden hier rum. Vielleicht ist unser kleines Prinzess‘chen ja abgehauen.“ „Hey Kleine, wo steckst du?“ Juugo. Karin. Suigetsu. Ich war zu müde, konnte weder antworten noch die Augen aufschlagen. Was war denn passiert? Alles war gedämpft. „Karin kannst du nicht noch einmal deine Fähigkeit einsetzten?“ Das war Juugo. Er war aufgeregt. „Juugo ich hab dir doch schon tausendmal gesagt, dass ich sie nicht aufspüren kann. Lasst uns woanders suchen.“ Ich bekam nur am Rande mit wie die Stimmen wieder verschwanden. Karin wollte mich anscheinend loswerden. Das war wirklich eine dämliche Ausrede. Sie konnte jeden aufspüren. Aber sie wollte nicht jeden aufspüren. Kleine fiese Hexe…Aber ich war zu müde um mich aufzuregen. Wieder glitt ich in den Schlaf. Jemand rüttelte mich, zerstörte die schönen Träume und riss mich zurück in die Realität. Ich schlug die Augen auf und setzte mich ruckartig auf. „Ich dachte schon, ich wäre zu spät gekommen.“ Neben mir saß Sasuke und sah ziemlich fertig aus. Ich sah ihn verwirrt an. Wo kam er denn jetzt her? „Was ist passiert? Wo sind die anderen?“ Er sah mich schräg an. „Du weißt nicht was mit dir passiert ist? Das wollte ich dich nämlich auch gerade fragen… Die anderen sind wahrscheinlich immer noch auf der Suche nach dir. Was hast du denn gemacht? Als ich ankam lagst du schon so hier und hast dich nicht mehr gerührt. Erst dachte ich du schläfst aber du hast überhaupt nicht reagiert.“ Ich sah ihn verzweifelt an. Ich wusste gar nichts mehr was in dieser Nacht geschehen war. Ich sah an mir herunter. Ich hatte nur mein Unterkleid an, die restlichen Sachen lagen unter einem Baum ein paar Meter entfernt. Ich sah entsetzt zu Sasuke, der jetzt auch zu begreifen schien und wurde rot. „Sayuri…ich hab damit echt nichts zu tun.“ Er stotterte und wurde etwas rot. So durchbrach man also seine arrogante und herablassende Fassade. „Dreh dich um.“ Schon saß er mit dem Rücken zu mir. Ich stand auf und zog mich an, dann setzte ich mich wieder zu ihm. Er drehte sich zurück. „Du weißt echt nichts mehr?“ Ich überlegte aber die Erinnerungen entglitten mir. Nur eine blieb. Itachi. Itachi wie er mich an einen Baum drückte und küsste…Ich hatte doch nicht etwa…nein…das hätte er nicht mit mir gemacht. Trotzdem war mir auf einmal schwindelig und ich bekam es mit der Angst zu tun. Habe ich es vielleicht doch gemacht? Nein das hätte er nicht getan…und ich auch nicht!... Hoffe ich doch. Ich wusste nichts über Itachi. Zumindest konnte ich mich an nichts mehr erinnern. Ich wusste nur das was Sasuke mir einst erzählt hatte. Dass er seine ganze Familie ermordet hatte. Aber war er wirklich ein Mensch, der einfach jemandem seinen Willen aufzwingen würde? Hätte ich einfach so mit ihm eine Nacht verbracht? Ich wusste es nicht! „Sayuri? Was ist los?“ Ich blickte zu Sasuke auf, der mich genau musterte. „Ich kann mich nur an eine Sache erinnern…aber ich glaube nicht, dass ich dir das erzählen sollte.“ Er sah mich misstrauisch und besorgt an. „Was weißt du?“ Ich wurde rot. Wie sollte ich ihm sagen, dass ich seinen Bruder geküsst habe und möglicherweise sogar mit ihm geschlafen habe ohne es zu wissen. Ich bekam Panik. „Was ist passiert Sayuri?“ „Ich…ich…also…ich…“ Er packte mich an den Schultern und sah mir durchdringend in die Augen. „Was, Sayuri? Was hast du gemacht?“ Ich holte tief Luft. „Das einzige woran ich mich erinnern kann ist, dass ich Itachi geküsst habe.“ Ich sah Sasuke vorsichtig an. Er rang sichtlich nach Fassung. „Du hast was?“ Ich schluckte. Er stöhnte auf und schlug mit der Hand gegen einen nahestehenden Fels. Er zersprang. „Es ist aber nicht mehr passiert oder?“ Er sah mich nicht an. Seine Stimme war eiskalt. „Ich…ich weiß es nicht.“ Er starrte ausdruckslos auf den See. „Das wirst du mir büßen Itachi.“ Ich sah ihn verwundert an. „Was meinst du damit?“ Sasuke drehte sich perplex zu mir. „Hab ich das laut gesagt?“ Ich nickte zaghaft. Er drehte sich ertappt weg. „Sag schon. Was meintest du damit? Er hat dir schließlich nichts getan.“ Sasuke drehte sich wieder zurück. „Aber dir. Er hat wahrscheinlich dein Gedächtnis blockiert und dich geküsst! Und du ihn! Falls das überhaupt reicht! Wer weiß was da alles passiert ist!“ Er war aufgebracht. „Ich habe ihn nicht geküsst! Das war er und bedeutet hat es mir auch nichts! Ich liebe ihn nicht.“ „Ach nein?“ „Ich liebe ihn nicht Sasuke!“ Er funkelte mich wütend an. „Achja. Ich vergaß. Du hast ja schon Juugo.“ Ich sah in geschockt an. Was gab ihm das Recht so etwas zu sagen? „Juugo und ich sind nur Freunde!“ Er sprang auf und ich tat es ihm gleich. „Natürlich Sayuri! Nur Freunde!“ Ich war jetzt stocksauer. „Wird Zeit das du wieder runterkommst!“ Damit schubste ich ihn ins Wasser. Aber da hatte ich mich wohl verschätzt und ich wurde durch den Schwung mitgerissen. Als ich wieder auftauchte sah er mich böse an. „Was sollte das?“ „Ich dachte du könntest eine Abkühlung vertragen.“ Ich musste unfreiwillig lachen. Er sah mich weiterhin böse an. „Sasuke ich liebe weder Juugo noch Itachi und selbst wenn, wüsste ich nicht was dich das angeht!“ Er sah mich ernst an. „Das geht mich was an Sayuri, denn ich werde dich keinem von beiden überlassen. Du gehörst zu mir.“ Schon küsste er mich. Der Kuss war besitzergreifend und bedingungslos. Ich war überrascht erwiderte ihn aber. Sasuke wurde immer leidenschaftlicher und fordernder. Er zog mich in seine Arme und ich presste mich an ihn. Als er denn Kuss löste waren wir beide außer Atem. „Ich liebe dich Sayuri.“ Ich sah ihm in die Augen. „Ich dich auch Sasuke. Schon immer.“ Plötzlich fing er an zu lachen. „Was ist so komisch?“ Er sah mich an. „Du schaust mir jetzt schon eine Minute in die Augen ohne dass ich auch nur den Hauch eines Schmerzes spüre.“ Ich war erstaunt. Er hatte Recht. Aber wieso konnte ich das plötzlich? Aber…Itachi…er hat mir an die Strin getiptt, als er mich küsste… „Sasuke? Meinst du das hängt mit Itachi zusammen? Das er mir irgendeine Fähigkeit übertragen hat, damit ich es endlich kontrollieren kann?“ Er schaute mich nachdenklich an. „Ich weiß nicht, ob das möglich ist. Das man jemanden einfach so Fähigkeiten übertragen kann. Aber wenn, dann bin ich ihm glaube ich etwas schuldig…“ Ich musste lachen und zog ihn erneut zu mir hinab. Endlich war ich kein Monster mehr. Danke Itachi. 1 Jahr später: Es war nun schon einige Zeit her seit Sasuke Itachi besiegt hatte. Ich behielt Recht, er bereute es. Es war wirklich Itachi’s Mission den Uchiha-Clan auszulöschen. Sasuke zog sich danach etwas zurück. Ich wusste er trauerte. Itachi war sein Bruder und die wahrscheinlich selbstloseste Person die es gab. Ich hatte Respekt vor ihm. Und zwar riesigen. Für mich war er ein Held. Sasuke wollte nun Rache an Konohagakure. Sie hatten ihm alles genommen. Seine ganze Familie. Ich konnte ihn verstehen, auch wenn ich es nicht gerade befürwortete, dass er ein ganzes Dorf zusammen mit Madara und einigen anderen auslöschen wollte. Aber im Moment konnte ich nichts tun. Sasuke war auf einer Mission mit Karin, Suigetsu und Juugo. Ich konnte nicht mit, besser gesagt Sasuke ließ mich nicht mitgehen. Seitdem ich ihm vor ungefähr 9 Monaten gesagt habe, dass er Vater wird macht er sich ziemliche Sorgen. Aber das ist bei seiner Kindheit kein Wunder. Also war ich brav und blieb bei Akatsuki. Wenn auch etwas ungern, aber sie kommen sicher jeden Augenblick zurück. Karin, Suigetsu und Juugo waren auch ziemlich überrascht gewesen, als wir es ihnen gesagt hatten. Karin sah etwas neidisch aus, obwohl sie jetzt Suigetsu hatte. Juugo und Suigetsu haben sich nur für mich und Sasuke gefreut. Ich freue mich auch, aber ich bin furchtbar aufgeregt. Die Wehen konnten jeden Augenblick einsetzten. Gedacht, getan. Ich keuchte auf. „Madara! Kisame! Irgendwer! Es geht los!“ Augenblicklich kam Kisame ins Zimmer gestürzt und sah sehr hilflos aus. „Ähm…ruhig bleiben…tief ein- und ausatmen!“ Redete er mit sich oder mit mir? Wie auch immer, ich tat was er mir sagte. Ich sog scharf die Luft ein. „Wo ist denn nur Madara oder Sasuke. Oder irgendjemand der sich mit so was auskennt. Ich habe doch keine Ahnung!“ Ich musste trotz der Schmerzen über Kisames Unbeholfenheit lachen. Da ging die Tür erneut auf und Madara, Sasuke und Karin stürmten herein. „Kisame, Madara raus! Das überlasst ihr mir und Juugo.“ Karin schob die beiden vor die Tür und ließ Juugo rein, der einen Haufen Handtücher auf dem Arm hatte. Sasuke stellte sich an den Rand und schaute mich nervös an. „So Sayuri. Langsam ein- und ausatmen. Wir kriegen das schon hin.“ Seitdem sie mit Suigetsu zusammen war, war Karin echt viel netter. Ich atmete ruhig ein und aus. Keine Stunde später saß ich glücklich neben Sasuke im Bett. Langsam wiegte er unseren Sohn in den Schlaf. Er sah aus wie eine Miniversion von Sasuke, hatte aber weiße Strähnen im schwarzen Haar. „Wie soll er eigentlich heißen Sasuke?“ Er sah mich überrascht an. „Ich darf den Namen aussuchen?“ Ich nickte und er senkte den Kopf. Dann lächelte er mich traurig an. „Ich möchte, dass er Itachi heißt.“ Ich beugte mich zu Sasuke. „Das ist wahrlich ein Name den er mit Stolz tragen kann. Willkommen auf der Welt Itachi.“ Ich gab ihm einen Kuss auf die Stirn und küsste dann Sasuke. „Ich liebe dich Sayuri.“ Ich lächelte ihn an. „Ich dich auch Sasuke.“ Einige Meinungen der Charaktere (auch wenn manche davon schon verstorben sind): Naruto: Sasukes Freundinn? Ich habe sie einmal gesehen. Sie scheint wie gemacht für ihn. Sie ist still, stark, schlau und sehr schön. Aber sie wirkt viel wärmer als er. Vielleicht kann ich ihn mit ihrer Hilfe zurück holen. Sakura: Sie ist echt perfekt. So ungern ich das auch zugebe. Nur ihr Kekkei Genkei macht mir Angst.*schauder* Sasuke: …Ich liebe sie und werde sie nie wieder hergeben. Sie ist einfach ein Traum und passt perfekt zu mir. (Ich: Och, der kann ja ganz niedlich sein.) Wie bitte? *Sharingan* (Ich: Nichts.) Kakashi: Ich möchte nicht gegen sie antreten, sagen wir es so. Sie ist zwar nett aber ihr Kekkei Genkei macht mir schon etwas Sorgen. Aber sie passt sehr gut zu Sasuke. Zum Glück ist sie etwas warmherziger. Guy: Noch so eine, die ihre Jugend nicht nutzt! Ich brauche FEUER! Lee: Sensei Guy hat Recht! (Ich: Sag bloß -.-) Das Feuer muss lodern! Neji: Sie ist äußerst interessant. Ich möchte gegen sie antreten…(Ich: Nur antreten?)…Ja. Sie ist die Freundin von dem Uchiha! Ganz so lebensmüde bin ich auch nicht. Ten Ten: Ich mag sie nicht. Sie ist eine Nuke-Nin…und Neji scheint interessiert an ihr zu sein. Tsunade: Stark. Schlau. Schön. Still. Die perfekte Kunoichi. Doch leider ein Nuke-Nin. Asuma: Ich kenne sie nicht. Ino: Soo schön ist sie nun auch nicht. Ich weiß gar nicht was die alle haben. Nicht wahr Shikamaru? Shikamaru: *in Gedanken versunken* (Ino: Shikamaru?) Hm? Tut mir Leid ich musste gerade an Sasukes Freundinn denken…sie ist soo schön…(Ino:*innerlich am Kochen*) Choji: *mampf* Hat die was mit Essen zu tun. (Ich: Nein. Glaub nicht.) Dann kenn ich sie nicht. Kurenai: Ob ihre Gen-Jutsus genauso gut sind wie die der Uchihas? Hinata: Sie ist hübsch…aber ich hab Angst. Kiba: Akamaru bekam Panik, als er sie sah. Also halte ich mich auch lieber von ihr fern. Shino:…Sie ist still…(Ich: Omg. Er hat drei ganze Worte gesagt. *-*)…hmpf… Jiraya: Hei߅aber schmerzhaft… Sai: Die Freundin des Verräters? Soll ziemlich stark sein. Und schön. Aber sonst weiß ich eigentlich nichts über sie. (Ich: Sie ist dir völlig egal oder?) So könnte man es auch nennen. Temari: Wäre sie keine Nuke-Nin wären wir sicher gute Freundinnen geworden. Sie hätte auch gut zu Gaara gepasst. Kankuro: Wieso zu Gaara? Zu mir passt sie auch.^^ Sie ist echt heiß. Gaara: …Sie redet nicht ganz so viel und ist äußerst stark…Warum ist sie nur mit diesem Uchiha zusammen?...(Ich: Ist Gaara gerade eifersüchtig? O.O)…*in Sandwirbel verschwind* Orochimaru: Sie wäre das perfekte Druckmittel gewesen um Sasuke an mich zu binden… Kabuto: …aber das fällt ihm zu spät ein. Außerdem würde er das nicht schaffen. Sie ist viel zu stark. Aber echt eine Schönheit. Pain: Sie ist perfekt für Akatsuki. Stark und schlau…und äußerst schön. Konan: Ich mag sie. Sie ist eine sehr gute Freundin. Besser als diese Karin. Itachi: Sayuri ist wie gemacht für meinen Bruder. Ich hoffe die beiden werden glücklich. Sonst waren all meine Mühen umsonst. Sie ist einmalig… Kisame: Ich schätze Itachi gäbe alles dafür mit Sasuke zu tauschen. Ich bewundere ihn für seine seelische Stärke. (Ich: Es geht jetzt nicht um Itachi, sondern um Sayuri. Ich weiß doch wie toll er ist.^^)Achso. Sie ist klasse. Einfach herzallerliebst die Kleine. Hidan: Zeit für ein Ritual. *grins* Kakuzo: Sie scheint sehr sparsam zu sein…*zehn, zwanzig, dreißig,…* Deidara: Einfach nur Zucker. (Ich: Was ist denn das für ein Spruch?) Ich kann ja schlecht sagen sie ist Bombe. Denn sie ist viel zu schade um in die Luft zu gehen, auch wenn sie die schönste Explosion aller Zeiten wäre. Sasori: Ich respektiere sie. Sie ist wirklich schlau und geschickt. Ihre Fähigkeiten sind einmalig und sollten meiner Meinung nach für immer in dieser Welt bleiben….aber dann bekomm ich Ärger von Sasuke und Itachi…darauf kann ich verzichten. Zetsu weiß: Stark… Zetsu schwarz: …zu stark. Tobi: Tobi is a good boy! And she is a very very good girl. (Ich: Nähere Informationen bitte.) *tiefe Stimme* Sie ist eine der Stärksten bei Akatsuki und zu dem äußerst schön. Ich finde es äußerst gut, dass Sasuke sich mit ihr zusammen getan hat. Der Uchiha-Clan wird stärker als früher sein. Sie hätte auch gut zu Itachi gepasst, aber ich glaube dann gäbe es einige Probleme mehr…Das wäre nicht gut für meine Pläne… Karin: Am Anfang war ich neidisch aber mittlerweile muss ich sagen, dass die beiden sehr gut zusammen passen. Ich habe ja meinen Suigetsu und bin auch glücklich mit ihm. (Ich: Okay?) Suigetsu: Die Kleine ist einfach niedlich und knuffig. Aber wenn man ihr zu nahe kommt, fährt das Kätzchen seine Krallen aus. Das ist echt unangenehm. Juugo: Sie ist einfach nur meine beste Freundin. Ohne sie könnte ich nicht mehr. Sie gibt mir Kraft und hilft mir, mich zu kontrollieren. Ich rate Sasuke ihr nicht weh zu tun. Dann bekommt er es nämlich mit mir zu tun…( Ich: Ich glaube ich sollte mal lieber von hier verschwinden, bevor noch etwas passiert. Bis bald.) Ich hoffe die Geschichte hat euch gefallen (auch wenn sie von der richtigen Narutostory abweicht). Das war mein erster Test aber bitte sagt mir doch wie ihr ihn fandet. Für Rechtschreibfehler möchte ich mich auch entschuldigen.:)

16.67 % der User hatten die Auswertung: Name: Kana Alter: 16 Jahre Wohnort: Konohagakure Aussehen: Braune lange Haare, die zu einem lockeren Pferdeschwanz gebunden sind, zwei Strähnen umrahmen ihr Gesicht. Außerdem steckt Kana sich gern eine Blume ins Haar. Meistens ist es ein Gänseblümchen, das sie auf ihrer Lieblingswiese pflückt. Ihre Augen sind himmelblau und offen. Kana trägt ein grünes knielanges Kleid mit einer blauen Leggings und Ninjaschuhe. Sie trägt ihr Konohastirnband um einen ihrer Arme oder auf der Stirn. Zudem befindet sich an ihrem linken Bein eine Shurikentasche, in der sie immer ein Buch hat. Persönlichkeit: Kana ist eine sehr ruhige und nachdenkliche Person. Sie träumt gern und versinkt am liebsten in die Traumwelten ihrer Bücher. Sie schließt so gut wie jeden ins Herz und ist sehr hilfsbereit. Wenn Kana einmal von einer Sache überzeugt und begeister ist, steckt sie alle mit ihrer Begeisterung an und erreicht immer ihr Ziel. Fähigkeiten: Im Moment hat Kana den Rang einer Chunin inne. Sie ist äußerst begabt auf dem Gebiet der Planung und Taktik. Ihr Nin- und Tai-Jutsu ist gut aber sie hat keinerlei Talent für Gen-Jutsu. Sie nimmt es locker und meint, dass ihre Fantasie genügen würde. Sie nimmt alles recht locker und stresst sich nicht, nur wenn es um ihr Lieblingsspiel Shogi geht, kennt sie kein Erbarmen. Ihr Kekkei Genkei ist sehr speziell. Erzählt sie eine Geschichte erlebt ihr Gegner diese in der Realität. Er wird sozusagen Hauptperson der Handlung und alles was dieser passiert, passiert auch ihm. Deswegen kann ihr Kekkei Genkei auch tödlich enden, wenn sie das möchte. Aber so weit ist sie bis jetzt noch nicht gegangen, da sie glaubt, dass diese Art des Tötens feige und nicht ehrenwert ist. Vergangenheit: Kana wuchs mit sieben älteren und drei kleineren Geschwistern in Amegakureauf. Ihre Eltern hatten hohe Erwartungen an sie, die sie leider nicht immer erfüllen konnte. Sie wurde dauernd mit ihren Geschwistern verglichen, was sie ziemlich nervte. Ihre Eltern machten ihr dauernd Vorwürfe, da sie nicht ganz so hart trainierte, wie die anderen und ihre Zeit lieber mit Träumereien und Shogi verbrachte. Deswegen verließ sie Amegakure im Alter von 13 Jahren und ging nach Konohagakure, wo der Yamanaka-Clan sie aufnahm. Ino wurde ihre Ersatzschwester und beide verstehen sich bestens. Sie sind wahrscheinlich beste Freundinnen und auch Teamkollegen. Kanas Geschichte: Wie jeden Tag lag ich auf meiner Lieblingswiese und las eines meiner Lieblingsbücher. Es war schon sehr alt und recht kindisch, da ich mit sechs Jahren zum Geburtstag bekommen habe. Doch ich liebte es, denn es war mit die einzige Erinnerung an meine Familie. Es ging um eine wunderschöne starke Kunoichi, die viele spannende Abenteuer erlebt und dabei auf die Liebe ihres Lebens trifft. Zusammen müssen sie die Welt retten und dabei gegen mehrere starke Ninjas kämpfen. Aber am Ende siegt das Gute und damit auch die Liebe der beiden….Wie gesagt es ist ziemlich kindisch, aber trotzdem unentbehrlich für mich. Ich blätterte um. Die Bäume rauschten im Wind, die Sonne schien und die Vögel zwitscherten leise. Ein perfekter Sommertag eben. Ich vertiefte mich wieder in mein Buch. „Hey Kana! Ich hab dich schon überall gesucht!“ Ino ließ sich neben mir ins Gras fallen und ich schreckte auf. „Oh mein Gott Ino. Hast du mich erschreckt!“ Ich klappte das Buch zu und setzte mich auf. „Was ist denn überhaupt los?“ Ino sah mich an und schmunzelte. „Wir haben eine Mission.“ „Eine Mission? Aber Tsunade hat uns doch frei gegeben!“ Ich sah sie empört an. Ich wollte doch lesen und mich mal entspannen! Da kann mich Tsunade doch nicht auf so eine nervige Mission schicken! Ino lachte und grinste mich schließlich breit an. „Nicht so eine Mission. Eher etwas anderes.“ Ich sah sie verwirrt an. Was hatte sie denn jetzt schon wieder vor? „Was meinst du Ino?“ „Nunja. Unsere Mission ist es zwei tolle Kleider für das Sommerfest zu finden!“ Ich sah sie schief an und sie grinste noch breiter. „Aber Ino das ist doch erst in einem Monat! Da hab ich doch jetzt noch keine Lust mit dir shoppen zu gehen!“ Sie lachte und stand auf. „Du kommst mit. Keine Widerrede. Mir ist egal wie nervig du das findest. Du hörst dich langsam echt an wie Shikamaru! Es tut dir echt nicht gut mit ihm so viel Zeit zu verbringen.“ Ich verdrehte die Augen. „Ich verbringe außer auf Missionen kaum Zeit mit Shikamaru, das weißt du doch.“ Sie lachte und zog mich hoch. „Das reicht aber anscheinend auch schon um dich genauso träge zu machen.“ Ich steckte mein Buch in meine Tasche und trottete dann hinter Ino her, die glücklich lächelte und über den neusten Klatsch redete. Ich schüttelte nur den Kopf. So war sie meine “Schwester“. Eine wunderschöne Klatschtante mit einem Hang zum Drama und einer Schwäche für Jungs. Sie konnte echt nerven, wenn sie stundenlang über einen Typen redete. Mit Sasuke war das ja ganz schlimm. Ich konnte aber nie verstehen was sie an ihm so toll fand. Okay er sah ganz gut aus, war aber total arrogant und kalt. Und er war nur mit seinem Training beschäftigt. Spaß und Pause waren für ihn sicher Fremdworte. Wieder schüttelte ich den Kopf. „Also zuerst gehen wie in das große Kaufhaus okay?“ Ich nickte gequält. Das konnte ja was werden. „Ach komm schon Kana! Es wird dir Spaß machen! Vielleicht treffen wir ja jemanden. Los komm!“ Sie packte meinen Arm und zog mich durch den Wald weg von meiner Wiese. Weg von meinen Träumereien. Ich seufzte und fügte mich meinem Schicksal. „Schau mal! Das steht mir doch klasse oder?“ Ino stand vor mir in einem fliederfarbenen Kleid und sah mich erwartungsvoll an. Ich lächelte sie an. „Ino dir steht alles. Du könntest sicher in einem Kartoffelsack gehen und alle würden dir hinterher schauen. Also entscheide dich doch langsam mal. Ich möchte noch in die Buchhandlung.“ Ino stöhnte auf. „Kana um dich herum sind wunderschöne Kleider und das einzige woran du denkst sind Bücher? Also bitte! Los such dir auch mal was. Ich bin jedenfalls noch lang nicht fertig!“ Somit drehte sie sich um, schnappte sich ein hellblaues Kleid und verschwand in der Umkleidekabine. Ich stöhnte auf. Das war jetzt schon Nummer 20! Wie kann man nur zwanzig Kleider anprobieren? „Ino ich geh schnell ein neues Buch kaufen. Ich bin bald wieder da.“ Sie steckte den Kopf aus der Umkleidekabine. „Wenn du zurück bist suchen wir dir aber auch ein Kleid und keine Widerrede!“ Ich nickte und verdrehte dabei die Augen. Dann machte ich mich auf den Weg. Kurz vor der Tür hörte ich Ino noch ein „Genau wie Shikamaru…“ murmeln und seufzte. Jeden würde es stressen mit Ino shoppen zu gehen. Dann war ich schon weg. „Ah Kana schön, dass du uns mal wieder besuchst.“ Ira die Besitzerin der Buchhandlung lächelte mich an und ich grüßte freundlich zurück. „Hast du das Buch, das du vorgestern gekauft hast denn schon ausgelesen?“ Sie sah mich verblüfft an. Ich nickte nur und verschwand dann zwischen den Regalen. Ich sah mir alle Bücher genau an und lächelte glücklich. Das war meine Welt. Eine Welt voller Fantasie und Träume. Mein Blick hing an den Büchern und ich vergaß alles um mich herum. Doch plötzlich stieß ich gegen jemanden und ging zu Boden. „Entschuldige Kana. Hab dich nicht gesehen.“ Ich sah auf und blickte in Shikamarus Gesicht. Er lächelte mich leicht an und hielt mir seine Hand entgegen. Ich ergriff sie dankbar und ließ mich auf die Füße ziehen. „Schon gut Shikamaru. Ich hätte einfach besser aufpassen sollen. Was machst du hier eigentlich?“ „Ich habe nach einem Buch gesucht. Für meine Mutter. Sie hat bald Geburtstag. Und du?“ Ich lächelte. „Ich bin vor Ino geflüchtet.“ Er sah mich überrascht an. „Du bist vor Ino geflüchtet? Wieso denn das? Ich dachte ihr beide seid unzertrennlich.“ Ich lachte. „Eigentlich schon aber wenn sie im Shoppingfieber ist, flüchte ich lieber. Sie probiert schon das zwanzigste Kleid an und ich finde es ziemlich nervig jedes kommentieren zu müssen.“ Er nickte verständnisvoll. „Hätte ich auch an deiner Stelle gemacht. Und wo ist dein Kleid?“ Ich sah ihn überrascht an. „Ich hab gar keins. Wahrscheinlich gehe ich nicht einmal auf das Sommerfest.“ „Du gehst nicht?“ Ich zuckte mit den Schultern. „Ich weiß es noch nicht…aber wahrscheinlich wird Ino mich am Ende hinschleppen.“ Er lachte. „Ja das wird sie. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt auf dein Kleid.“ Er lächelte und ich spürte wie mir das Blut in den Kopf stieg. Warum wurde ich denn rot? Shikamaru sah mich an, dann fiel ihm aber anscheinend wieder etwas ein. „Oh man. Ich muss ja zum Stadttor! Temari wartet sicher schon. Ich muss ihren Begleitschutz spielen, während sie hier ist. Irgendwelche politische Angelegenheiten. Naja heute Abend reist sie auch schon wieder ab. Kann also nicht allzu wichtig sein.“ Mein Kopf ruckte hoch und ich sah ihn etwas traurig an. Temari? Die wunderschöne und starke Kunoichi aus Sunagakure? Ich mochte sie aber gleichzeitig war ich ziemlich eifersüchtig. Ich meine, seht sie euch mal an! Und dann kommt sie auch noch so gut mit Shikamaru aus…er hat sich sicher in sie verliebt so aufgeregt wie er gerade ist. Ich seufzte traurig. „Hey Kana alles okay?“ Ich sah ihn an und zwängte mir ein falsches Lachen auf. „Ja klar. Alles bestens. Beeil dich lieber und hol Temari ab. Und grüß sie von mir.“ Er lachte mich flüchtig an. „Klar mach ich. Vielleicht können wir ja mal was zusammen unternehmen, während sie hier ist…“ Dann war er schon weg. „Na klar…“ Ich seufzte traurig. Warum bekümmert mich das eigentlich so sehr? Warum bin ich so eifersüchtig? Ich griff sauer nach irgendeinem Buch und ging zur Kasse. Ira packte mir mein neues Buch in eine Tüte und drückte sie mir in die Hand. „Kana ich wusste gar nicht, dass du gern Liebesgeschichten liest.“ Ira grinste mich an und ich sah sie verwirrt an. Ich ging raus und blieb vor der Tür stehen. Ich griff in die Tüte und holte das Buch hervor. ‘Zwischen Liebe und Freundschaft‘ lautete der Titel. Oh man was hatte ich mir denn da nur gekauft? Naja jetzt war es zu spät. Außerdem ist Abwechslung ja nie schlecht. Schnell steckte ich das Buch zurück und rannte zurück zu Ino. „Nein das betont deine Figur nicht so gut…“ Das war jetzt schon das fünfte Kleid, in das Ino mich steckte. Nachdem sie sich endlich entschieden hatte war ich an der Reihe. Aber so eilig hab ich es eigentlich gar nicht… „Hier probier das!“ Sie warf mir ein weiteres Kleid zu und ich verschwand genervt in der Kabine. Zumindest war dieses Kleid bequemer als das vorhergehende. Ich schob den Vorhang beiseite und trat vor Ino. „Ahhh! Ich wusste es! Das passt perfekt!“ Sie kreischte und drehte mich aufgeregt zum Spiegel um. Ich schaute überrascht hinein. Das Kleid passte wirklich zu mir. Es reichte mir über die Knie und war vom gleichen Braun wie meine Haare. Ein breites Band, das genau so blau wie meine Augen war, schlang sich um meinen Oberkörper und endete auf meinem Rücken in einer lockeren Schleife. Ino hatte mir noch ein paar fingerlose Handschuhe im gleichen Blauton aufgezwängt. Sie endeten kurz über meinen Ellbogen und verliehen meinem Aussehen den letzten Schliff. „Du siehst toll aus Kana, das nehmen wir!“ Plötzlich jemand an die Scheibe des Schaufensters. Ino und ich drehten uns um. Draußen standen Kiba, Hinata, Shino und Shikamaru…mit Temari natürlich. Kiba pfiff und zeigte mit dem Daumen hoch. Hinata und Shino stimmten ihm mit einem Nicken zu. Shikamaru sah…komisch aus. Er sah fassungslos aus und stand reglos da. Temari sah mich etwas abschätzig an, nickte aber auch anerkennend. Mein Blick huschte zurück zu Shikamaru und ich wurde rot. Das passierte mir in letzter Zeit ja recht häufig…Vielleicht sollte ich mir langsam eingestehen, dass ich mich in ihn verliebt hatte. In seiner Gegenwart war ich immer so nervös und konnte nicht mehr richtig denken, dauernd wurde ich rot und meine Eifersucht auf Temari muss ich wohl nicht noch extra erwähnen. Aber er machte sich nichts aus mir. Wenn er Temari haben konnte! Ich seufzte innerlich. „Siehst du Kana! Das ist ja wohl Beweis genug, dass dir das Kleid steht!“ Ich blickte zu Ino und lächelte sie an. „Okay Ino. Ich gebe mich geschlagen.“ Sie lachte. „Solltest du auch. Das Kleid ist der Hammer. Du hast Shikamaru damit anscheinend voll aus der Bahn gebracht!“ Sie kicherte und ich sah sie verwirrt an. Dann wanderte mein Blick wieder zurück zu den anderen. Shkamaru hatte sich wieder einigermaßen gefangen, sah jetzt aber sehr nachdenklich aus. Seltsam. Da öffnete sich die Tür. Hinata, Kiba und Shino standen vor uns. „Wow Kana. Das Kleid ist echt klasse! Du siehst großartig aus!“ Kiba grinste mich breit an und ich lächelte ihn dankbar an. „Ähm…Kiba hat Recht…Du siehst wunderschön aus Kana.“ Hinata wurde rot. Ich mochte sie. Eine meiner besten Freundinnen ohne Frage. „Na was meint ihr, kommt ihr beiden mit uns, Shikamaru und Temari ein Eis essen?“ Kiba sah Ino erwartungsvoll an die sofort Feuer und Flamme war. Ich nickte nur und verschwand wieder in der Kabine. Ich konnte ja schlecht in dem Kleid Eis essen gehen. Ino und ich bezahlten und dann machten wir uns mit den anderen auf den Weg. Wir verbrachten den ganzen Nachmittag zusammen und ich hatte viel Spaß, vor allem mit Ino, Kiba und Hinata. Auch wenn es sehr weh tat mit anzusehen wie gut Temari und Shikamaru sich verstanden. Ich musste echt mit dieser Schwärmerei aufhören! Shikamaru ist nur ein Teamkollege! Er interessiert sich nicht für mich, sondern für Temari! Basta! Auch wenn sie heute noch abreist, er wird sich nur für sie interessieren. Als Ino und ich nach Hause kamen, war es stockdunkel. Im Haus der Yamanakas waren schon längst alle Lichter erloschen. „Ohje. Ich hoffe das gibt keinen Ärger Ino.“ Sie sah mich an und seufzte. „Das wird schon…Hoffe ich doch.“ Wir schlichen uns die Treppe hoch und umarmten uns noch einmal bevor wir in unsere Zimmer schlichen. Ich ließ meine Tasche mit dem Kleid neben meinem Bett fallen und ließ mich in die Kissen fallen, doch ich konnte einfach nicht einschlafen. Nach einer Stunde Herumwälzen setzte ich mich auf und sah mich im Zimmer um. Mein Blick blieb an meiner Tasche hängen, aus der mein Buch gerutscht war. Ich hob es auf und sah aus dem Fenster. Es war immer noch Nacht. Dem Stand des Mondes nach zu urteilen ungefähr ein Uhr morgens. Ich seufzte und stand dann auf. Wenn ich schon nicht schlafen kann, kann ich mich auch auf meine Lieblingswiese legen und mein Buch weiterlesen. Ich stopfte das Buch und eine Decke in meine Tasche und schnappte mir meine Petroleumlampe, die ich immer als Leselampe benutzte. Ich öffnete das Fenster und sprang dann hinaus. Ich versuchte so leise wie möglich zu landen und horchte, ob ich jemanden geweckt hatte. Aber alles blieb ruhig. Schnell lief ich los und lag keine fünf Minuten später lesend auf der Wiese. „Kana?“ Mein Kopf schoss in die Richtung aus der die Stimme kam. Am Waldrand konnte ich die Umrisse einer Person ausmachen, aber ich erkannte nicht wer mich da gerufen hatte. „Wer ist da?“ Ich setzte mich auf und bemerkte, dass es jetzt vielleicht drei Uhr war. Ich hatte also schon zwei Stunden gelesen. Wie schnell die Zeit doch vergeht…Da kam mir die Gestalt wieder in den Sinn und ich konzentrierte mich auf den Umriss. Meine Hand glitt in meine Shurikentasche und zog drei hervor. „Wer auch immer du bist gib dich zu erkennen!“ Ich war nervös. Bitte lass es keinen Verbrecher oder sonst so einen gefährlichen Typen sein. Langsam trat die Person aus dem Schatten der Bäume. Aber…das war ja… „Shikamaru! Erschreck mich doch nicht so!“ Er hob entschuldigend die Hände und kam auf mich zu, während ich die Shuriken zurück steckte. Ich rückte ein Stück und er ließ sich neben mich auf die Decke fallen. Oh mein Gott war er nah. Ich merkte wie mein Herz zu rasen begann. Oh man ich fühl mich wie ein verliebter Teenie, der seinem Lieblingsstar begegnet und nach heftigem Kreischen in Ohnmacht fällt. Kann man das denn nicht irgendwie abstellen? „Was machst du überhaupt hier?“ Shikamarus Stimme riss mich aus meinen Gedanken. Ich wurde rot. Klasse… „Ich habe gelesen. Das ist meine Lieblingswiese und ich komm hier immer hin, wenn ich mal Zeit für mich brauche.“ Shikamaru sah mich erschrocken an. „Soll ich wieder gehen? Ich meine, ich wollte echt nicht stören…ich kann sofort verschwinden, wenn du das willst.“ Ich musste lachen. „Nein schon gut Shikamaru. Du kannst ruhig bleiben.“ Er entspannte sich etwas und ließ sich nach hinten fallen. Er lag auf dem Rücken und sah sich den Mond an. Ich klappte mein Buch zu und legte mich neben ihn. „Was machst du eigentlich hier Shikamaru? Ich meine es ist doch noch nicht einmal vier Uhr morgens.“ Er lächelte. „Ich konnte nicht schlafen.“ Ich drehte meinen Kopf in seine Richtung und sah ihn mit großen Augen an. „DU konntest nicht schlafen? Hätte nie gedacht, dass das mal vorkommt.“ Er lachte. „Ich auch nicht aber ich kam einfach nicht zur Ruhe…Ich musste immer wieder über etwas nachdenken.“ „Ich konnte auch nicht schlafen…aber über was musstest du denn nachdenken?“ Er lachte wieder auf. „Was denn?“ „Wenn ich dir das erzähle, erklärst du mich für verrückt.“ „Gar nicht wahr! Also sag schon. Ich versprech auch, dass ich es niemandem erzähle, damit dich niemand für verrückt erklärt.“ Ich grinste ihn frech an und er verdrehte die Augen, lachte aber. „Na gut. Du hörst ja sowieso nicht auf zu nerven…Ich habe über Mädchen nachgedacht.“ Er schaute immer noch den Mond an. Über Mädchen? Wohl eher Temari…Ich seufzte traurig und richtete meinen Blick wieder auf die Sterne. „Was ist denn los Kana?“ „Ach nichts.“ Jetzt drehte er den Kopf zu mir, ich richtete meinen Blick jedoch weiter nach oben. „Das glaub ich dir nicht. Du schaust zu traurig für ‚nichts‘.“ Mist. Ich brauchte schnell eine Ausrede…Aber in Ausreden erfinden, war ich noch nie sehr gut…vielleicht hätte ich mal Kakashi fragen sollen. Naruto meinte erst kürzlich, dass es sicher niemanden gibt, der so viele Ausreden wie Kakashi kennt. Aber den konnte ich ja jetzt schlecht fragen… „Ähm…Ich war nur etwas…enttäuscht, weil…weil…ähm…weil ich dir da wahrscheinlich nicht helfen kann. In solchen Dingen ist Ino wohl eine größere Hilfe.“ „Hmm…“ Er sah mich misstrauisch an, drehte dann aber wieder seinen Kopf weg. Ich muss echt lernen zu lügen! Das hätte mir nicht einmal Lee abgenommen und der glaubt sonst eigentlich alles. Ich schaute weiter auf den Mond genau wie Shikamaru. Zwischen uns herrschte Stille. Aber keine unangenehme. Im Gegenteil es war schön mal nicht reden zu müssen und einfach nur nebeneinander zu liegen und seinen Gedanken nach zu hängen. Er strahlte so eine angenehme Ruhe aus und ich merkte wie ich müde wurde. „Skikamaru? Ich glaube ich geh jetzt nach…“ Er war eingeschlafen und lag nun friedlich neben mir. Na klasse. Wecken möchte ich ihn nicht gerade, was ich aber machen würde, wenn ich die Decke unter ihm wegzog. Ich gähnte und meine Augen wurden immer schwerer, während ich weiter über eine Lösung für dieses Problem nachdachte. Ehe ich mich versah fielen mir die Augen zu. Ich spürte wie mich etwas umschlang und einen warmen Atem in meinem Nacken. Langsam öffnete ich die Augen und sah direkt auf Shikamarus Brust, auf der meine Hände lagen. Seine Arme waren um mich gelegt und ich lag dicht an ihn gekuschelt. Ich erschrak und weckte ihn dadurch. Er sah mir in die Augen und schien genauso verwirrt zu sein, wie ich. Wir waren beide wie erstarrt und rührten uns nicht. Seine Arme waren immer noch um mich geschlungen und meine Hände lagen weiterhin auf seiner Brust. „Das gibt’s ja nicht! Also DAS hätte ich nicht von euch beiden erwartet!“ Wir erschraken beide und drehten uns in Richtung der Stimme. Ino…Oh nein. „Deswegen bist du also nicht in deinem Zimmer gewesen Kana! Du hast die Nacht hier mit Shikamaru verbracht! Unglaublich! Wenn das die anderen erfahren…!“ „Aber Ino! Wir sind nicht…“ Zu spät. Sie war weg und verbreite wahrscheinlich schon in der ganzen Stadt was sie gerade gesehen hatte. Ich drehte mich zurück zu Shikamaru der immer noch auf die Stelle starrte wo Ino gerade gestanden hatte. „Shikamaru?“ Er sah mich verwirrt an bemerkte dann aber, dass er immer noch seine Arme um mich geschlungen hatte. Sofort ließ er mich los und stotterte eine Entschuldigung. Ich winkte lachend ab. Eine Weile sagte niemand etwas. „Du weißt schon, dass jetzt ganz Konohagakure denken wird, das wir ein Paar sind oder?“ Ich seufzte und nickte. Er hatte Recht, wenn Ino einmal in Fahrt war konnte sie einem alles glaubhaft machen. „Und was jetzt?“ Er zuckte mit den Schultern und gähnte. „Was sollen wir im Moment schon machen? Wir können ihnen nur immer und immer wieder erzählen, dass zwischen uns nichts läuft. Aber ich glaube kaum, dass sie uns glauben. Du weißt ja wie das mit Gerüchten ist. Vorallem die von Ino haben es in sich. Nunja spätestens in ein paar Monaten werden sie sich langweilen und sich auf ein anderes Gerücht stürzen. Dann haben wir wieder Ruhe.“ Ich sah ihn ungläubig an. „In ein paar Monaten? Und bis dahin?“ Er sah mich an und überlegte. „Es gibt mehrere Möglichkeiten. Eine wäre wie schon gesagt immer und immer wieder zu leugnen.“ Ich schüttelte meinen Kopf. „Das glauben die nie. Wie du schon gesagt hast.“ Er nickte. „Was gäbe es denn noch für Möglichkeiten Shikamaru?“ Er verkrampfte plötzlich. „Ich weiß nicht, ob das eine gute Möglichkeit wäre.“ „Sag schon! Es kann ja nur besser werden.“ Er sah mich misstrauisch an. „Oder schlimmer…“ „Sag schon Shikamaru. Was wäre das für eine Möglichkeit?“ Er holte tief Luft. „Sich allem fügen und mitspielen, wenn es nötig ist.“ Ich sah ihn überrascht an, als mein Gehirn die Informationen verarbeitete. Ich sollte so tun als wäre ich seine Freundinn, wenn sie uns nicht glauben? Mir wurde etwas schlecht. Das kann ich nicht…aber…mir fällt leider nichts anderes ein…Man sonst hatte ich doch auch viel Fantasie, warum jetzt nicht? Ich drehte mich wieder zu Shikamaru. Er musterte mich aufmerksam. „Das ist echt unsere einzige Möglichkeit um unsere Ruhe zu haben oder? Wir müssen ihnen vorspielen, was sie haben wollen um unseren Frieden zu haben?“ Er nickte langsam. „Na gut…wenn du mitspielst, dann spiele ich auch mit.“ Er sah mich überrascht an. „Sicher?“ Ich überlegte. Ich war in ihn verknallt und es wird sicher schmerzen, sobald wir niemandem mehr etwas vorspielen müssen und uns wieder “trennen“. Aber ich war bereit diesen Schmerz auf mich zu nehmen. „Ja ich bin mir sicher. Das ist der einzige Weg um meine Ruhe zu haben und nicht jeden Tag ausgequetscht werde.“ Er nickte und stand auf. „Dann auf in die Hölle.“ Er streckte mir seine Hand entgegen und ich nahm sie dankend an. Er zog mich auf die Beine und wir packten zusammen, dann machten wir uns auf den Rückweg nach Konoha. Kaum sind wir durch das Stadttor getreten sahen uns alle an. Wir liefen ganz normal durch die Straßen ohne auf irgendeine Weise eine Verbindung zeigten. Weder liefen wir Hand in Hand noch dicht beieinander. Ganz normal eben, trotzdem wurde überall getuschelt. Shikamaru beugte sich zu mir runter. „Ino war anscheinend schon fleißig.“ Ich nickte. „Sie würden uns nie glauben.“ Alle starrten uns an, es war seltsam. Als wir bei Ichirakus vorbei kamen, sprang uns auf einmal Naruto in den Weg. „Ich hab‘s irgendwie schon immer geahnt. Ihr passt einfach klasse zusammen. So still und nachdenklich oder besser gesagt verträumt wie ihr seid. Ich freu mich für euch.“ Danach fiel er erst mir und dann Shikamaru um den Hals. Ich sah ihn nur überrascht an. „Aber wir sind gar nicht…“ Weiter kam ich nicht denn ich wurde schon von jemand anderem umarmt. Es war Hinata die mich fröhlich anlächelte. Ohje. Ino was hast du getan? Keine drei Minuten später standen auch Sakura, Lee, Kiba und Choji bei uns. Alle sechs redeten auf und ein und nervten tierisch mit ihren Glückwünschen, die eigentlich sinnlos und Zeitverschwendung waren. Auch Shikamaru schien langsam ziemlich genervt zu sein. Plötzlich griff er nach meiner Hand murmelte ein „Wiedersehen“ und zog mich weg von dem Grüppchen. Die sechs sahen ihn nur verblüfft an und verschwanden dann jeder woanders hin. Wir bogen um eine Ecke und stießen geradewegs mit Asuma und Kurenai zusammen. Na klasse. Als hätten die anderen sechs nicht schon gereicht. Auch sie redeten auf uns ein und beteuerten sie hätten das kommen sehen. Shikamaru entschuldigte sich nur und zog mich dann weiter. In einer Seitengasse hielt er an. „Schrecklich oder?“ Ich nickte nur. „Sie haben es alle kommen sehen? Was soll das denn wieder bedeuten?“ Shikamaru schüttelte nur den Kopf und lehnte sich an die Wand. Ich stellte mich ihm gegenüber an die Wand und sah ihn verzweifelt an. „Da ist ja unser Liebespaar!“ Shikamaru richtete sich wieder auf und schaute zum Eingang der Seitenstraße. „Oh nein. Nicht ihr auch noch.“ Ich drehte mich auch um und entdeckte seine Eltern. Sie kamen freudestrahlend auf uns zu und umarmten uns. „Wir freuen uns für euch. Ihr passt wirklich gut zusammen.“ Ich sah ihn hilflos an. „Mum. Dad. Wir sind nicht…“ „Ach hier ist nicht der Ort für solche Gespräche. Lasst uns nach Hause gehen!“ Shikamarus Mutter zog mich mit sich und ich war wie erstarrt. Das konnte ja etwas werden. Mittlerweile waren zwei Wochen vergangen und wie wir es vorhergesehen hatten, glaubten uns unsere Eltern nicht. Ino wollte auch nichts hören. Sie glaubte nur an das, was sie gesehen hatte. Alle dachten also wir wären ein Paar. Unsere Familien aßen jetzt mindestens einmal die Woche miteinander. An den anderen Tagen war entweder ich bei Shikamaru zum Essen eingeladen oder Shikamaru bei mir. Heute aßen wir alle bei den Naras. Nur Ino war unterwegs. Sie wollte mit Sakura und Hinata shoppen gehen und dann einen Mädchenabend veranstalte. Ich saß neben Shikamaru und zwang mir ein Lächeln auf. Während unsere Eltern sich angeregt unterhielten. Sie redeten gerade darüber das Shikamaru und ich ja zusammenziehen könnten. Ich sah ihn verzweifelt an und er lächelte schwach. Auch er war genervt. Das war sicher. Plötzlich stand er auf und zog mich ebenfalls vom Stuhl. „Wir gehen hoch. Ihr könnt euch ja auch ohne uns unterhalten.“ Die vier schauten uns an und nickten. „Kana komm bitte spätestens morgen Mittag nach Hause.“ Ich sah meine Adoptiveltern geschockt an. Sie dachten, dass ich hier schlafe? Bei Shikamaru? Auch Shikamaru drehte sich überrascht um und sah seine Eltern an. Diese nickten jedoch nur einverstanden und wandten sich zurück an meine Eltern. „Was haltet ihr eigentlich von Enkeln?“ Meine Adoptivmutter lächelte. „Später auf jeden Fall. Aber sie sind doch noch so jung und ich möchte jetzt noch keine Oma werden.“ Shikamarus Vater nickte zustimmend. „Ich denke die beiden wissen was sie tun und haben sich über Verhütung schon Gedanken gemacht. Deswegen kann Kana ja hier ruhig schlafen. Die beiden sind alt genug.“ Shikamaru und ich standen immer noch auf der Treppe. Sie hatten uns anscheinend schon längst vergessen. Ich lief rot an und sah verlegen zu Boden. Shikamaru sah mich auch etwas seltsam an und zog mich dann weiter in sein Zimmer. Ich setzte mich auf sein Bett und er zündete eine Lampe an. Dann setzte er sich neben mich. „Soweit sind sie schon mit ihren Gedanken?“ Shikamaru schüttelte nur mit dem Kopf. „Wir haben uns ja noch nicht einmal geküsst und die denken schon an so etwas.“ Ich musste kichern. „Schon merkwürdig oder?“ Er sah mich an und lächelte leicht. Aber in seinen Augen konnte ich etwas anderes erkennen. „Shikamaru warum schaust du mich so traurig an?“ Er lächelte wieder. „Ich bin jetzt schon zwei Wochen mit dir zusammen und habe es immer noch nicht geschafft.“ Ich sah ihn misstrauisch an. „Nunja richtig zusammen sind wir ja nicht. Aber was hast du nicht geschafft?“ Er lächelte wieder. „Es tut mir Leid Kana, aber ich kann es einfach nicht mehr zurückhalten.“ Ich sah ihn überrascht an. Was meinte er denn damit? Plötzlich spürte ich wie etwas meine Lippen berührte. Ich riss die Augen weit auf und sah Shikamaru überrascht an. Er löste sich schnell von mir. „Es tut mir Leid…“ Nein er sollte nicht aufhören. Er sollte ganz nah bei mir sein und meine Lippen weiter mit seinen verschließen. Ich rutschte näher an ihn heran und sah ihn vorsichtig an. Dann zog ich seinen Kopf wieder zu mir herunter und küsste ihn leicht. Er ging darauf ein und zog mich näher an sich. Der anfangs unsichere Kuss wurde immer leidenschaftlicher. Ehe ich mich versah glitten seine Hände unter mein Shirt. ‚Ich werde es bereuen. Spätestens wenn wir uns wieder trennen, wird es schmerzen.‘ Aber der Gedanke verflog genauso schnell wie er gekommen war. Langsam drückte er mich auf sein Bett und schob mein Shirt hoch. Ich vergaß alles und gab mich ihm hin. Jetzt war alles egal. Das Getuschel, das Spiel, unsere Eltern, alles war vergessen. Sonnenstrahlen fielen mir ins Gesicht und ich blinzelte vorsichtig. Als meine Augen sich an das Licht gewöhnt hatten, schlug ich sie auf. Ich lag nicht in meinem Bett. Soviel war schon einmal klar. Und ich war auch nicht allein, denn zwei Arme umschlangen mich. Außerdem hatte ich nichts an. Ich war nur in eine Decke gewickelt. Langsam kamen die Erinnerungen an den vorhergehenden Abend zurück. Wie ich mit meiner und Shikamarus Familie am Esstisch saß, wie ich mit Shikamaru nach oben gegangen bin und wie er mich geküsst hat und dann…Oh mein Gott. Ich drehte mich vorsichtig um und blickte direkt in Shikamarus Gesicht. Er schlief noch. Ich hatte wirklich mit ihm geschlafen…oh nein. Ich hatte mit ihm geschlafen, obwohl ich genau wusste, dass ich es bereuen würde. Weil unsere Beziehung nur gespielt war und weil es immer noch Temari gab. Was sollte er mit mir wollen, wenn er sie haben konnte? Hatte er echt nur mit mir gespielt? Ich war wie geschockt und Tränen bildeten sich in meinen Augen. Ich musste hier weg. Vorsichtig befreite ich mich aus seiner Umarmung und zog mich an. „Du willst einfach so gehen Kana?“ Erschrocken drehte ich mich um. Eine Träne rollte mir über die Wange. Shikamaru sah mich nicht an. Er starrte an die Zimmerdecke und schien mit sich zu kämpfen. „Was war das für dich gestern Nacht? Was hat es dir bedeutet Kana? Sei ehrlich.“ Seine Stimme zitterte leicht und ich wusste nicht was ich sagen sollte. „Ich bin verwirrt Shikamaru. Ich meine, den einen Tag spielen wir allen was vor und plötzlich…so etwas?“ Er starrte immer noch an die Decke. „Bereust du es mit mir geschlafen zu haben?“ Ich erschrak. „Ich weiß es nicht. Ich meine…es gehört doch Liebe dazu oder? Aber wir…wir haben das alles doch nur gespielt. Ich weiß nicht, was ich denken soll. Ich brauche Zeit.“ Shikamaru drehte sich zu mir. „Kana ich…“ „Nein Shikamaru. Bitte lass mich in Ruhe.“ Eine weitere Träne rollte über meine Wange. Ich sprang auf, öffnete das Fenster und sprang raus. Ich musste nachdenken. Ich ging Shikamaru jetzt schon über eine Woche aus dem Weg. Ich wollte nicht mit ihm reden. Er hatte schon öfter versucht mit mir zu reden. Aber ich konnte darüber nicht reden. Meine Eltern waren anfangs verwirrt und versuchten etwas herauszubekommen. Aber ich sagte nichts. Schließlich gaben sie auf. Ich zog meine Knie an meine Brust und umschlang sie. Ich fühlte mich einsam. Shikamaru fehlte mir. So ungern ich das auch zu gab. Plötzlich flog meine Zimmertür auf und Ino sprang gut gelaunt herein. Sie trug ihr Kleid und hatte sich die Haare irgendwie hochgedreht. Stimmt! Heute war ja das Sommerfest. Sie setzte sich neben mich und kramte dann in meiner Tasche nach dem Kleid. „Zeit das wir dich hübsch machen Kana. Das Sommerfest wird nämlich nicht ohne dich stattfinden, dafür werde ich höchstpersönlich sorgen!“ „Ino ich will nicht…“ „Nichts da Kana! Keine Widerrede! Das mit Shika tut mir ja Leid aber das Leben geht weiter also los!“ Schon zerrte sie an meinen Haaren und stürzte sich auf mich um mich herzurichten. Ehe ich mich versah, sah ich aus wie eine wahre Schönheit. Ino grinste zufrieden und zog mich mit sich aus dem Haus. Missmutig trottete ich hinter ihr her. „Komm schon Kana. Du musst ja nicht gleich allen die gute Laune verderben!“ Ich sah sie an und zwang mir ein Lächeln auf. Sie nickte zufrieden und zog mich weiter, mitten ins Getümmel. Ich hatte letztendlich doch Spaß. Hinata, Naruto und Lee waren einfach zu komisch. Gerade tanzte ich mit Kiba. Plötzlich tippte jemand Kiba auf die Schulter. „Darf ich ablösen?“ Kiba nickte und trat beiseite. Ich war völlig perplex als Shikamaru vor mir stand und meine Hände ergriff. Eine Hand legte er auf seine Schulter und legte nun seine freigewordene Hand auf meine Taille. „Kana es tut mir Leid. Bitte hör mir zu und renn nicht wieder weg.“ Ich sah ihn mit tränenverschleierten Augen an. „Und hör auf zu weinen. Das nervt.“ Ich musste unfreiwillig lachen. Typisch Shikamaru. „Also Kana. Was du gesagt hast, das wir nur spielen würden. Es war für mich kein Spiel. Für mich war es ernst.“ Ich sah ihn erschrocken an. „Warte Kana. Ich bin noch nicht fertig. Du hast gesagt, dass Liebe dazu gehört. Kana das weiß ich. Das ist es ja was ich dir die ganze Zeit sagen will… Ich liebe dich Kana.“ Ich wusste nicht was ich sagen sollte. „Und Temari?“ Shikamaru sah mich verwirrt an. „Temari?“ „Ja Temari. Ich dachte du liebst sie. Ich meine sie ist so wunderschön und stark. Sie ist einfach toll.“ Shikamaru lachte. „Nein Kana, du bist toll. Ich liebe sie nicht. Sicher nicht. Sie ist schlimmer als meine Mutter. Für mich gab es bisher immer nur dich. Schon als ich dich das erste Mal gesehen hatte und dann hatte ich auch noch das Glück mit dir in ein Team zu kommen. Ich liebe dich. Wirklich.“ Er sah mir fest in die Augen und ich wusste er sagte die Wahrheit. Ich musste lachen. Ich war einfach nur glücklich. „Ich liebe dich auch Shikamaru.“ Er beugte sich zu mir und gab mir einen sanften Kuss. Ich hätte nie gedacht, dass so etwas passieren kann. Nur wegen einem Gerücht. Danke Ino. Nicht einmal 5 Monate später: „Sind sie wirklich sicher?“ Ich sah die Ärztin genau an. „Ja Fräulein Yamanaka. Ich bin mir absolut sicher. Sie sind im fünften Monat schwanger. Herzlichen Glückwunsch.“ Ich fiel aus allen Wolken. Na ich Glückspilz…Schon nach der ersten gemeinsamen Nacht schwanger geworden… Aber ich hatte es geahnt, schließlich kann man bei so viel Training nicht innerhalb von fünf Monaten soviel zu legen, das man eine Wölbung sehen kann. Oh man. Was wird Shikamaru sagen? Im Moment ist er ja noch auf Mission, aber er kommt entweder heute Abend oder morgen früh wieder. Ich bedankte mich bei der Ärztin und ging nach Hause. Mittlerweile wohnten Shikamaru und ich wirklich zusammen in einer kleinen Wohnung. Wie unsere Eltern es gewollt hatten. Ich grübelte noch den restlichen Nachmittag darüber nach wie ich es ihm erklären sollte. Dann ging ich ins Bett. Plötzlich umschlangen mich zwei Arme und jemand hauchte mir einen Kuss in den Nacken. Ich drehte mich um und sah Shikamaru an. „Du bist ja noch wach Kana.“ Ich lächelte als ich plötzlich tiefe Trauer in seinen Augen sah. „Was ist passiert Shikamaru?“ Er sah traurig zur Seite. „Wir haben die beiden Akatsukis gefunden. Einer hat Asuma getötet.“ Ich sah ihn schockiert an und Tränen traten in meine Augen. Ich kuschelte mich enger an ihn. „Asuma hat mich um einen Gefallen gebeten. Ich soll auf Kurenai aufpassen und ihr Kind trainieren, wenn es alt genug ist.“ Ich sah ihn überrascht an. „Kurenai ist schwanger?“ Er nickte. Na klasse jetzt waren wir beim Thema Schwangerschaft. Ich grübelte. „Es muss schrecklich für Asuma gewesen sein auf so eine gefährliche Mission zu gehen, obwohl er zu Hause eine schwangere Frau hat. Er wusste genau das er sterben könnte und sein Kind dann nie sehen wird.“ Shikamaru sah mich traurig an. „Wenn du schwanger wärst, würde ich dich wahrscheinlich nicht einfach so verlassen können. Ich bewundere ihn dafür. Ich könnte es niemals ertragen, wenn du allein mit unserem ungeborenem Kind bleiben müsstest und ich es vielleicht nie sehen könnte.“ Ich sah Shikamaru an. Jetzt oder nie…Ich holte tief Luft. „Dann wirst du wohl die nächsten paar Monate nicht auf Mission gehen können Shikamaru.“ Er sah mich verwirrt an. Ich ergriff seine Hand und legte sie an meinen gerundeten Bauch. Seine Augen weiteten sich und er fuhr mit der Hand über meinen Bauch. „Ich werde Vater?“ Ich nickte und sah ihn unsicher an. Asumas Tod war vielleicht nicht gerade der richtige Zeitpunkt um so etwas zu gestehen. Er nahm mich fester in die Arme und küsste mich. „Ich liebe dich Kana. Du machst mich immer wieder glücklich.“ Ich lachte und gab ihm einen langen Kuss. Einige Meinungen der Charaktere (auch wenn manche davon schon verstorben sind): Naruto: Kana? Sie ist toll. Sehr nett aber auch etwas faul. Auch wenn sie nicht ganz so faul ist wie Shikamaru. Die beiden passen aber klasse zusammen. Beide totale Träumer. Sakura: Sie ist echt nett und eine gute Freundinn von mir. Sasuke: Ich kenne sie nicht wirklich. Aber ihr Kekkei Genkei ist beeindruckend. Bei ihrer Fantasie wahrscheinlich auch sehr gefährlich. Kakashi: Asuma meint sie wäre eine Träumerin. Das glaube ich ihm sofort. Aber sie ist sehr süß und nett. Zudem ist sie verdammt schlau! Sie kann sicher mit Shikamaru mithalten. Guy: Wo ist da das Feuer der Jugend? (Ich: Langsam reichts!) Lee: Das Feuer muss lodern! Aber bei so einem Faulpelz als Freund kein Wunder! Sie sollte sich mit mir zusammen tun! Süß ist sie ja. (Ich: Das tut sie sich bestimmt nicht freiwillig an…) Was? (Ich: Nichts…) Neji: Süß aber nicht sonderlich stark…obwohl ihr Kekkei Genkei ist schon recht speziell. Ten Ten: Ich mag sie. Aber ich bin etwas neidisch. Neji ist echt beeindruckt von ihrem Kekkei Genkei… Tsunade: Schlau. Seeehhhhr schlau. Sie konnte mir all meine Wett- und Spielschulden der vergangenen Jahre vorrechnen und wie ich sie am besten loswerde. Sie hat mir einen Finanzplan aufgestellt. Unglaublich. Asuma: Die Freundinn von Shikamaru und meine Schülerin. Ich hab sie sehr gern und freue mich für Shikamaru. Es war irgendwie klar, dass die beiden so enden. Ino: Meine beste Freundinn und Adoptivschwester. Ich hab sie echt gern! Und hübsch ist sie außerdem. Shikamaru: Ich liebe sie. Schön und sanft wie eine Wolke. Ich kann stundenlang mit ihr auf einer Wiese liegen und träumen. Sie ist immer bei mir. Ich liebe sie einfach. Choji: *mampf* nett, nett meine Teamkollegin. Aber leider nichts für mich. *mampf* Kurenai: Asuma hat sie mir vorgestellt. Sie hat gerade mit Shikamaru Shogi gespielt und war am gewinnen. Die Kleine ist echt unheimlich schlau und nett. Hinata: Sie ist hübsch und eine gute Freundinn. Sie hilft mir immer. Kiba: Leider war Shikamaru schneller als ich. (Ich: Okay?) Aber wir bleiben Freunde. Shino:…schlau… Sai: Äußerst clever. Sicher eine gute Strategin…. Jiraya: Ganz niedlich. Sie hilft Tsunade mit ihren Schulden. Das hat sich bisher niemand getraut. Temari: Sie hat mir Shikamaru weggeschnappt. Naja. Sie ist schon ganz toll und im Endeffekt eine gute Freundin. Kankuro: Niedlich. Aber recht langweilig…Temari war aber eine Zeit lang nicht gut auf sie zu sprechen. Gaara: …Sie ist sehr schlau…und schön…ich habe sie bei den Chunin-Auswahlprüfungen kennen gelernt…sie saß neben mir und wusste alles…unglaublich… Orochimaru: Kein Interesse. Kabuto: Ihr Kekkei Genkei ist äußerst interessant. Pain: Sie ist schlau aber recht schwach. Konan: Ich mag sie irgendwie. Ihr Kekkei Genkei fasziniert mich… Itachi: Schlau… Kisame: Ich kenne sie nicht. Aber Itachi meint, sie wäre sehr clever. Hidan: Ich habe doch ihren Sensei getötet oder? Hm… Kakuzo: Sie scheint nicht ganz so viel auszugeben. Deidara: Sehr süß. Aber ich glaube mit Explosionen hat sie es nicht. Sie teilt die Auffassung meines Dannas was Kunst angeht. Schade, schade. Sasori: Sie denkt über Kunst wie ich. Deswegen finde ich sie äußerst interessant. (Ich: Du bist aber nicht verliebt oder?) Ich bin eine Puppe. Ich kann nichts fühlen, schon vergessen? (Ich: Du wirkst sauer…) Ich BIN sauer! Jetzt verschwinde! (Ich: Er macht mir Angst!...Aber er sieht gut aus. >.<) Zetsu weiß: Schlau… Zetsu schwarz: …aber schwach. Tobi: Tobi is a good boy! (Ich: Es geht aber um Kana.) Tobi mag sie! (Ich: Wen magst du nicht?) Niemanden! (Ich: Siehste…) *tiefe Stimme* Alle denken irgendwie sie ist schwach, derweile besitzt sie eines der stärksten Kekkei Genkei und ist eine überragende Strategin. Es ist ein großer Fehler sie zu unterschätzen…. Karin: Wer? Suigetsu: Kenne ich nicht. Juugo: Ich habe sie einmal gesehen, denke ich doch. Das war aber schon lang her. Sie hat einem kleinen Mädchen eine Geschichte erzählt und ich war plötzlich total ruhig. Ich wollte niemanden mehr verletzen. (Ich: Jetzt weiß ich, wie man Juugo bändigt. Hehe.) Ich hoffe die Geschichte hat euch gefallen (auch wenn sie von der richtigen Narutostory abweicht). Das war mein erster Test aber bitte sagt mir doch wie ihr ihn fandet. Für Rechtschreibfehler möchte ich mich auch entschuldigen.:)

26.7 % der User hatten die Auswertung: Name: Ami Alter: 16 Jahre Wohnort: Konohagakure Aussehen: Rubinrote schulterlange Haare, die Ami hochsteckt und nur ein paar Strähnen fallen in ihr Gesicht. Ihre Augen sind dunkellila und groß. Ami trägt am liebsten ein lila Longshirt über schwarzen knielangen Leggins. Dazu schwarze Sportschuhe und lila Armstulpen. Die meisten Menschen bezeichnen sie als süß und hübsch. Persönlichkeit: Amis Freunde bezeichnen sie als fürsorglich und zuvorkommend. Außerdem noch als ziemlich tollpatschig. Amis Tollpatschigkeit sorgt dafür, dass sie noch süßer auf andere wirkt und vor allem bei Jungen beliebt ist, da bei diesen der Beschützerinstinkt geweckt wird. Außerdem ist Ami sehr aufgeschlossen und treu. Sie steht zu ihren Freunden und sorgt sich ständig um diese. Außerdem ist sie sehr kunstbegeistert und liebt Musik. Fähigkeiten: Ami ist auf den Gebieten Nin-, Tai-und Gen-Jutsu gleich begabt. Sie meistert alle drei mit ein paar kleinen Problemen, ist im Großen und Ganzen aber eine gute Kunoichi. Doch oftmals kommt ihr ihre Tollpatschigkeit in den Weg und ihre Teamkollegen müssen das ausbügeln. Ihr Kekkei Genkei geht mit Musik einher. Mithilfe von Musik kann sie Menschen manipulieren und ihre Gedanken, Wünsche und Gefühle erkennen. Zudem hilft es ihr mächtige Gen-Jutsus zu erschaffen. Durch eine sogenannte ‘Herzensmelodie‘ kann sie das Wesen eines jeden Menschen herausfinden. Sie muss nur auf die Melodie hören, die von ihm ausgeht. Vergangenheit: Ami wuchs in einer Großfamilie mit neun Geschwistern nahe Konohas auf. Sie war die Älteste und musste sich ständig um ihre Geschwister kümmern. Ihre Eltern waren ihr zwar dankbar dafür schenkten ihr aber sonst kaum Beachtung, da Amis jüngere Geschwister angeblich mehr Aufmerksamkeit bräuchten, weil sie noch klein waren. Irgendwann hielt Ami es nichtmehr aus und machte sich auf den Weg nach Konahagakure, wo sie bei den Harunos unterkam. Sie verstand sich blendend mit Sakura und bildete mit ihr, Naruto und Sasuke ein Viererteam. Als Sasuke Konoha verließ war sie traurig und enttäuscht, da sie von ihm mehr erwartet hätte. Sakura war am Boden zerstört und Ami tröstete sie tagelang. Kurz darauf verließ Ami genau wie Naruto Konoha um mit einem Sensei zu trainieren, welcher sie auch eine Menge lehrte. Amis Geschichte: Schon kamen die Tore Konohas in Sicht. Endlich! Ich hatte Konoha wirklich vermisst. Meine Freunde, die Harunos, sogar Tsunade und ihre Schimpftiraden! Ich wurde schneller. Was war wohl aus den anderen geworden? Ob Naruto auch schon von seiner Reise zurück war? So viele Fragen schwirrten in meinem Kopf herum und ich beschleunigte wieder. Gerade liefen zwei Gestalten den Weg zum Dorf entlang. Ich strengte mich an und konnte eine große Person mit langen weißen und eine kleinere Person mit blonden zerstrubbelten Haaren und einem orangenem Anzug erkennen. Aber das waren doch… „Naruto! Jiraya!“ Naruto drehte sich ruckartig herum und ich rannte direkt in seine Atme, da ich nicht bremsen konnte. Er sah mich verwundert an. Erkannte er mich etwa nicht? Jiraya sah mich auch kurz verwundert an, lächelte dann aber. Er sah Naruto erwartungsvoll an. „Hey Naruto es ist unhöflich eine so schöne Dame nicht zu begrüßen.“ Naruto kratzte sich verlegen am Kopf und grinste breit. „Ja…ähm…hallo…ääähhh…“ Ich musste lachen. Er hatte sich kein bisschen verändert. „Sag bloß du erkennst mich nicht Naruto! Ich bin es! Ami!“ Jetzt sah er mich verdutzt an und fing an zu stottern. „A-A-Ami…?“ Ich nickte und grinste ihn breit an. „Ami! Natürlich! Das hätte mir gleich einfallen sollen aber…du hast dich so verändert.“ Ich sah ihn gekränkt an. „Nein so meinte ich das nicht Ami! Du siehst einfach nur wunderschön aus, ich habe dich echt nicht wiedererkannt! Du siehst einfach…wow aus!“ Ich musste lachen während Naruto vor sich hin stotterte. Jiraya lachte und sah dann zum Himmel. „So ihr beiden ihr könnt nachher noch quatschen. Jetzt sollten wir uns zu Tsunade begeben. Es ist schon Mittag und wenn sie zu lang warten muss rastet sie aus. Das wisst ihr doch!“ Wir nickten und folgten ihm in Richtung Hokageturm. „Wir sind wieder da!“ Naruto schrie durch den ganzen Turm und stieß die Tür zu Tsunades Büro auf. Tsunade stauchte ihn erst einmal zusammen. Ich ging hinter Jiraya in Deckung falls sie wieder einen Tobsuchtsanfall erleben sollte. Als nichts weiter geschah kam ich aus meinem Versteck und stellte mich neben Naruto. „Ami?“ Tsunade sah mich ungläubig an und ich nickte. „Du hast dich ziemlich verändert seit ich dich das letzte Mal sah…Du bist wirklich eine wunderschöne junge Frau geworden.“ Ich wurde rot und bedankte mich höflich. Tsunade unterhielt sich kurz mit Jiraya dann sah sie wieder zu Naruto und mir. „Da fehlt ja nur noch Sakura. Sie freut sich schon seit Wochen euch wiederzusehen.“ Genau in dem Moment hörte man eilige Schritte auf dem Gang und im nächsten Moment wurde die Tür wieder aufgestoßen. „Naruto! Ami!“ Ich wirbelte erschrocken herum und sah eine breit grinsende Sakura. „Sakura!“ Ich umarmte sie und auch Naruto grinste glücklich. „Wow Sakura du siehst toll aus! Fast so gut wie Ami!“ „WIE BITTE!“ Sakura lief wütend auf Naruto zu und rammte ihm ihre Faust in den Magen. Er ging keuchend zu Boden und Sakura grinste breit. Ich seufzte. Genau wie früher. Tsunade stand auf und sah uns lächelnd an. „Damit wäre Team 7 ja wieder komplett.“ Schon im nächsten Moment merkte sie das sie etwas Falsches gesagt hatte, denn Naruto kniete sich auf den Boden und schlang die Arme über den Kopf, als wolle er vor etwas in Deckung gehen. Auch Sakura saß auf dem Boden und umschlang ihren Körper mit den Armen. Langsam wippte sie vor und zurück. Ich stand einfach nur mit dem Kopf an der Wand und versuchte mit den Erinnerungen klar zu kommen, die plötzlich wieder über mich herfielen. Team 7 war nicht komplett. Einer fehlte. Sasuke. Ich war zwar nicht ganz so heftig wie die anderen Mädchen in ihn verschossen sondern schwärmte nur ein wenig für ihn, trotzdem schmerzten die Erinnerungen an ihn. Er war immerhin mein bester Freund gewesen. Mit ihm konnte ich mich über alles unterhalten und er hat sich mir sogar geöffnet. War nicht so kalt und abweisend, sondern ein ganz normaler Junge, der nicht den Rächer spielen musste. Aber das war Vergangenheit. Ich stieß mich von der Wand ab und drehte mich wieder Tsunade zu. Sakura und Naruto knieten noch immer auf dem Boden und brabbelten etwas vor sich hin. Ich sah Tsunade vorwurfsvoll an. Wie soll ich denn mit denen arbeiten, wenn sie auf dem Boden vor sich hin trauern! Na gut, den beiden fiel die Trennung von Sasuke auch etwas schwerer. Sie kamen damit einfach nicht klar. Sasuke war Narutos bester Freund und Rivale. Und Sakura schwärmte schon immer für ihn. Auch wenn ich persönlich finde, dass sie besser zu Naruto passen würde. Ich versuchte Sakura und Naruto zu beruhigen doch als nichts klappte stellte ich mich einfach in eine Ecke und wartete bis sich die beiden wieder beruhigen. In dem Moment sprang jemand durch das Fenster. „Na wo ist mein Team?“ Kakashi sah Naruto und Sakura auf dem Boden und sein Gesicht schlief ein. Zumindest glaubte ich das, da seine Maske ja das halbe Gesicht verdeckte. „Öhm…Ihr habt euch… kein bisschen verändert…“ Sakura und Naruto sahen kurz zu Kakashi, drehten sich dann aber wieder weg und trauerten weiter. „Müsstet ihr nicht zu dritt sein? Wo ist denn Ami?“ „Ich bin hier Sensei Kakashi!“ Er drehte sich um und sah mich entgeistert an. „Ami?“ Ich seufzte. Langsam reichts! Klar ich hatte mich verändert aber das mich gar keiner mehr wiedererkannte war schon sehr deprimierend. Weder der Hokage, noch mein Teamkollege und Freund erkannten mich wieder. Und jetzt auch noch mein eigener Sensei? Haben die das ausgemacht um mich zu ärgern? „Ja ich bins Ami! Sagt mal habt ihr euch irgendwie abgesprochen um mich zu nerven? Wenn ja, dann herzlichen Glückwunsch! Ihr habt euer Ziel erreicht.“ Ich verschränkte die Arme vor der Brust und pustete mir verärgert eine Strähne aus dem Gesicht. „Das war doch nicht böse gemeint Ami. Du hast dich nur so…entwickelt. Du siehst einfach wunderschön aus.“ Kakashi sah mich entschuldigend an und ich nickte nur. Wunderschön. Langsam nervt es. „Sehr schön da ihr ja jetzt alle wieder zusammen seid, kann es ja wieder losgehen.“ Tsunade sah uns an und auch Sakura und Naruto hatten sich wieder halbwegs erholt. Nun standen sie mit hängenden Köpfen neben mir und Kakashi. „Wir werden erst einmal sehen wie ihr euch entwickelt habt und dann gibt’s wieder Missionen!“ Wir nickten und Tsunade fuhr fort. „Sehr schön, dann ist eure erste Aufgabe Kakashis Glöckchenprüfung zu bestehen. Dadurch werden wir eure Fortschritte erkennen.“ Wieder nickten wir und Naruto war wieder ganz der alte. „Yeah! Jetzt kann ich euch beweisen was ich so draufhabe!“ Wie ein Irrer stürmte er in Richtung Trainingsplatz. Ich schüttelte nur den Kopf und trottete hinterher. Die Glöckchenprüfung war kein Problem, nachdem wir Kakashis Schwachpunkt entdeckt hatten. Deshalb ging es gleich danach auf eine Mission nach Sunagakure. Gaara, der Kazekage, wurde entführt und nun sollten wir ihn zurückholen. Die Mission lief zwar problematisch ab aber dank Lady Chiyo konnte Gaara gerettet werden, auch wenn die alte Dame sterben musste, was alle ziemlich mitgenommen hat. Vor allem Sakura, die in der alten Frau wahrscheinlich ein Vorbild gefunden hat. Ich war jedenfalls sehr glücklich über Gaaras Rettung, da er einer meiner besten Freunde ist. Als ich auf meiner Reise war hatte ich ihn öfter besucht und er hat mir sogar ein paar Tricks gezeigt. Er ist wirklich der beste Kazekage, den man sich wünschen kann. Nach Abschluss dieser Mission ging es aber gleich auf die nächste bei der Kakashi ziemlich schwer verletzt wurde. Deshalb stehen Sakura, Naruto und ich auch gerade vor Tsunade um neue Informationen zu erhalten. Schließlich mussten wir ja weiterhin unsere Missionen erledigen. „Also ihr drei. Im Moment kann Kakashi auf keine weiteren Missionen gehen. Deshalb bekommt ihr einen neuen Teamführer.“ „Geht klar Oma Tsunade!“ Naruto grinste breit und auch Sakura nickte. „Ich war noch nicht fertig Naruto!“ Sofort verschwand sein Grinsen. „Ihr bekommt auch noch einen neuen Teamkollegen nachdem Sasuke uns ja verlassen hat…“ Kaum hatte sie den Satz ausgesprochen lagen Naruto und Sakura auf dem Boden und murmelten ein paar Mantras. Zumindest klang es so. Ich hatte mir mittlerweile vorgenommen nicht mehr wegen Sasuke zu trauern. Schließlich war es seine Entscheidung und ich wusste wie wichtig ihm seine Rache war. Trotzdem biss ich mir auf die Zunge und sog scharf die Luft ein. Tsunade störte das jedoch nicht sie fuhr einfach fort. „Er ist Sasuke ziemlich ähnlich. Das werdet ihr aber selbst bald merken. Also packt eure Sachen und macht euch auf den Weg zu eurem Treffpunkt. Nähere Informationen erhaltet ihr von eurem neuem Teamführer. Und jetzt…RAUS!“ Sofort sprangen Sakura und Naruto auf und rannten aus dem Büro. Ich sah noch kurz zu Tsunade und verbeugte mich, dann war auch ich verschwunden um meine Sachen zu packen. Am Treffpunkt warteten nur Naruto und Sakura. Sie stritten mal wieder. Ich seufzte und setzte mich auf eine Treppenstufe. Sie bekamen mich nicht einmal mit. „Hört endlich auf! Was sollen denn unser neuer Teamführer und der andere Typ von uns denken?“ Sofort standen beide still und sahen auf den Boden. Sakura sauer und Naruto betreten. „Als könnte jemand Sasuke ersetzen…“ Ich stöhnte auf. Nicht schon wieder das Thema. „Hallo ich bin euer neuer Teamführer Yamato!“ Ich wirbelte herum und erschrak heftig als ein braunhaariger Typ mit einem gruseligen Gesichtsausdruck vor mir stand. Ich taumelte zurück und rutschte dann auf einer Stufe ab. Warum muss eigentlich immer ich der Tollpatsch sein? Ich schrie, kniff die Augen zu und wartete auf den Boden und den Aufprall. Doch nichts geschah. Vorsichtig schlug ich die Augen auf und sah einen lächelnden Jungen. Er hatte schwarze Augen und schwarzbraune Haare. Er lächelte mich an und jetzt bemerkte ich die Hände, die mich stützten. Er stellte mich wieder aufrecht hin und lachte dann. „Das ist mal eine Begrüßung…Ich bin übrigens Sai euer neuer Teamkollege.“ Ich lächelte. „Danke fürs Auffangen Sai. Mein Name ist übrigens Ami.“ „Freut mich dich kennen zu lernen Ami. Das mit dem Auffangen war doch nichts Besonderes. Niemand würde so eine Schönheit jemals fallen lassen.“ Sai lächelte. Naruto und Sakura sahen ihn nur abschätzig an. „Und der soll Sasuke ersetzen…“ Naruto sprach leise, dennoch hörte Sai ihn und lächelte ihn an. Plötzlich weiteten sich Narutos Augen. „DU!“ Ich sah Naruto schräg an und dann wieder zu Sai. Doch der lächelte nur weiterhin. Der muss ja echt gute Laune haben, wenn er so viel lächeln kann… Naruto wurde immer roter vor Zorn. „DU! Warum hast du mich heute angegriffen?“ Yamato, Sakura und ich sahen ihn nur verständnislos an. Er hatte Sai heute schon getroffen? Sai lachte. „Ich wollte nur schauen mit wem ich so ins Team komme. Du weißt schon, wie stark du bist…nunja leider musste ich feststellen, dass du schwach bist.“ Sai lächelte und Naruto rastete aus. „WAS DENKST DU WER DU BIST?“ Sakura hielt Naruto nicht zurück also musste Yamato einschreiten. So wie es aussieht sind meine Teamkameraden nicht gerade begeistert von Sai…Obwohl Tsunade Recht hatte, er hat wirklich viel mit Sasuke gemeinsam. Auf einmal machte Sai eine fiese Bemerkung über Sakuras Äußeres und sie rastete auch aus. Yamato hatte jetzt alle Hände voll zu tun…Anscheinend hatte er genug und er sah Naruto und Sakura gruselig an. Beide verstummten sofort und auch ich erschreckte mich so heftig, dass ich hinter Sai in Deckung ging. Er drehte sich verwirrt zu mir um und ich bemerkte, dass ich mich an ihn geklammert hatte. Sofort ließ ich ihn los und er lachte. „Ich pass schon auf dich auf Schönheit.“ Ich sah ihn beleidigt an. Ich bin doch kein Feigling! Er grinste, was mich noch wütender machte. Ich hob meinen Kopf und stolzierte anmutig an ihm vorbei. Zumindest bis ich über meinen eigenen Fuß stolperte. Doch wieder hielt Sai mich fest bevor ich am Boden ankam. Er lachte und ich konnte nicht länger beleidigt spielen. Auch ich musste lachen. Der Typ ist zwar schräg aber nett. Sakura und Naruto sahen mich böse an aber es machte mir nichts aus. Die trauern vielleicht um Sasuke das heißt aber nicht, dass ich das auch machen muss! Ich grinste beide an und ging dann zusammen mit Sai zu den dreien. Yamato erklärte uns was wir machen müssen und schon ging es los. Nach einigen Streitereien zwischen Naruto, Sakura und Sai beschloss Yamato, dass wir uns erst einmal alle kennenlernen müssten und ging kurzerhand mit uns zu den heißen Quellen. Naruto und Sakura waren begeistert. Sakura zog mich um die Umkleide und dann in den Frauenbereich wo wir uns erst einmal entspannten. „Sei ehrlich Ami. Du magst diesen Sai doch auch nicht oder?“ Ich sah sie verwirrt an. „Doch ich mag ihn! Er ist klasse und hat wirklich viel mit Sasuke gemeinsam. Nur das er sein Dorf eben nicht verlassen hat.“ Sakura sah mich böse an. Ich wusste, dass ich mich jetzt richtig unbeliebt gemacht hatte aber es war mir egal. Plötzlich hörten wir Naruto schreien und ihn alle möglichen Beschimpfungen loslassen. Scheint so als gäbe es wieder Probleme mit Sai…Sakura lief vor Scham rot an und tauchte ab. Ich schüttelte nur mit dem Kopf und schnappte mir mein Handtuch. Genug gebadet für heute. Ich sah schon aus wie eine Pflaume. Ich zog mir meinen Bademantel an und machte mich dann auf den Weg zu den Jungs. Sai und Yamato saßen an einem gut gedeckten Tisch. Ich staunte. „Wo ist denn Naruto?“ Beide zuckten mit den Schultern und bedeuteten mich zu setzen. Ich lief um den Tisch um mich neben Sai zu setzen als ich ausrutschte. Typisch! Ich schrie auf und fand mich schließlich auf Sais Schoß wieder. Wird ja immer besser…Ich lief rot an und sah Sai entschuldigend an. Dieser lächelte jedoch nur und hob mich dann auf meinen Sitzplatz. Peinlich, peinlich. Yamato lachte nur und auch Sai stimmte mit ein. Ich lief noch röter an. Plötzlich stolperte Naruto ins Zimmer und ließ sich auf ein Sitzkissen fallen. „Hey Ami, wieso bist du denn so rot?“ Yamato lachte noch lauter und ich wünschte mir ein Loch im Boden um darin zu versinken. Als Sakura erschien war ich jedoch schon wieder normal farbig. Das Essen war auf jeden Fall hervorragend und auch die Betten waren äußerst bequem. Als ich am nächsten Morgen aufwachte dämmerte es gerade. Ich streckte mich und zog mich leise an, da Sakura noch schlief. Leise schlich ich raus und lief zum Fluss. Da entdeckte ich Sai mit einem Zeichenblock. Ich ließ mich leise neben ihn fallen und sah ihm zu. Er war so vertieft in sein Bild, dass er mich gar nicht mitbekam. „Du kannst echt toll zeichnen.“ Sai zuckte zusammen und sah mich schief an. „Wie lang sitzt du schon hier?“ Ich lächelte. „Eine Weile.“ Er sah wieder auf seine Zeichnung und fuhr fort. Fasziniert sah ich ihm zu. Ich wusste zwar, dass er mit Zeichnungen kämpfte aber das er SO gut zeichnen konnte war neu für mich. Na gut bis jetzt hatte ich auch nie sonderlich darauf geachtet. Eine halbe Stunde später war Sais Bild fertig und Sakura holte uns um weiter zu kommen. Schnell packten wir zusammen und setzten unsere Reise fort. (kleiner Zeitsprung also bitte nicht wundern^^) Mittlerweile war einige Zeit vergangen und auch Naruto und Sakura hatten sich einigermaßen an Sai gewöhnt. Gott sei Dank. Denn ich hatte ihn echt gern…na gut ich gebe es zu. Ich, Ami die Tollpatschige, habe mich in Sai verliebt. Doch bis jetzt weiß er nichts davon und das wird auch so bleiben. Ich wäre nur eine Last für ihn. Ich meine wer will schon eine Freundin die von einem Fettnäpfchen ins andere Tritt und jeden Moment auf einer Bananenschale ausrutscht? Niemand. Ich bog um eine Ecke. Unser Team war gerade in Orochimarus Versteck, denn Sasuke soll sich hier aufhalten. Doch bis jetzt hat niemand etwas entdeckt. Wieder stieß ich eine Tür auf. Nummer 187. Wieder nichts…Langsam war ich außer Puste. Wer baut denn so ein blödes Versteck? So ein Schwachsinn…Aufeinmal hörte ich einen lauten Knall. Was ist denn da wieder in die Luft gegangen? Ich rannte in die Richtung des Knalls und sah bald darauf ein Loch in der Wand. Es hatte anscheinend einen Teil des Gebäudes weggesprengt. Nun war da nur noch ein Krater und einige Gebäudeteile…und mitten drin Sai. Er rappelte sich gerade auf und sah an den Rand des Kraters. Aber ich war zu beschäftigt um seinen Blick zu folgen. „Sai!“ Er drehte sich zu mir und sah etwas überrascht aus. Ich sprang durch das Loch mitten ins Sonnenlicht und rannte auf ihn zu. Dabei übersah ich jedoch einen Stein und stolperte Sai direkt in die Arme. Ich wurde rot und sah ihn an, während ich mich an ihn klammerte um nicht doch noch auszurutschen. „Ami…tollpatschig wie immer…“ Diese Stimme…Mein Körper versteifte sich und ich drehte langsam meinen Kopf in Richtung der Stimme. „…aber auch schöner als die schönste Blume.“ Sasuke…Für mich brach eine Welt zusammen. All die Jahre…und er hatte sich kein bisschen verändert. Nur etwas kälter ist er geworden. Doch Arroganz und Coolness waren dieselben wie vor drei Jahren. Ich konnte nichts sagen und starrte ihn einfach nur ungläubig an. Ich klammerte mich anscheinend immer fester an Sai, denn er stöhnte kurz vor Schmerz auf und löste dann meine verkrampften Finger. „Ich wusste gar nicht, dass du jetzt einen Freund hast…“ Sasuke sah Sai abschätzig an bevor seine Augen wieder zu mir fanden und mich musterten. „Ich bin nicht ihr Freund.“ Sai ging einen Schritt zur Seite um seine Worte zu bekräftigen. Sasuke sah ihn desinteressiert an. Mir stand immer noch der Mund offen und ich konnte nichts hervorbringen. Dabei wollte ich Sasuke so viel sagen. Wie sehr ich ihn vermisst habe, wie gern ich ihn wieder bei uns haben möchte und wie sehr ich ihn mag. Doch ich blieb still. Plötzlich fing mein Körper leicht an zu zittern und meine Muskeln schienen vor Anstrengung jeden Moment zu zerreißen. Alles um mich herum verblasste und nur Sasuke stand in dieser Dunkelheit. Ich bekam nur am Rand mit wie Naruto, Sakura und Yamato zu uns stießen. Ein wütender Schrei war zu hören, dann wurde alles um mich herum schwarz. Mein Kopf pochte vor Schmerz und ich spürte meinen Körper nicht. Irgendwo neben mir klapperte Geschirr. Ein Stift flog über ein Blatt Papier und kratzte dabei Mal mehr, Mal weniger. Irgendetwas trommelte auf den Boden und ein gleichmäßiges Atmen war zu hören. Warum war ich nur so müde? Wieder glitt ich in einen traumlosen Schlaf. Langsam schlug ich die Augen auf und blinzelte ein paar Mal. Jemand setzte sich neben mich. Ich kniff meine Augen noch einmal fest zusammen und schlug sie dann endgültig auf. Über mir erstreckte sich der Nachthimmel und der Mond schien sanft herab. Ich drehte langsam den Kopf zur Seite und blickte in ein Paar schwarze Augen. Sai. Er lächelte mich leicht an und es sah sogar sehr echt aus, wenn ich da an früher zurück denke… „Na Schlafmütze auch wieder wach?“ Ich nickte langsam und setzte mich ruckartig auf. Wahrscheinlich etwas zu schnell denn mich überkam sofort ein Schwindelanfall und ich kippte zur Seite. Genau in Sais Arme. Ich wurde rot als er anfing zu lachen. „Immer langsam. Ich hab dich zwar auch vermisst aber deswegen musst du dich mir nicht gleich in die Arme schmeißen.“ Ich sah ihn erschrocken an. „Aber…aber…Ich…nein du verstehst das völlig…falsch…ich-“ Sai fing an zu lachen. „Schon okay. Kein Grund rot zu werden.“ Daraufhin schoss mir das Blut erst recht in den Kopf und ich versteckte mich hinter einem Haarvorhang. Sai musste nur noch mehr lachen. Momentmal… Sai lachte? Mein Kopf schreckte hoch und tatsächlich…Sai lachte. Er sah meine weit aufgerissenen Augen und sah mich fragend an. „Sai…du kannst ja richtig lachen!“ Jetzt prustete erst richtig los und ich stimmte ein. Was für eine blöde Feststellung. Jeder konnte lachen! „Natürlich kann ich lachen Ami! Bisher habe ich nur nie das Bedürfnis danach gehabt. Erst seit ich bei euch bin finde ich meine Gefühle wieder. Ich lerne über sie. Durch Sakura, Naruto und dich.“ Er sah mir tief in die Augen und ich wurde rot. Er lächelte. „Ich mag es wenn du rot wirst. Das sieht einfach nur süß aus.“ Ich wurde noch röter und versteckte mich wieder hinter meinen Haaren. Doch ich hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn Sai strich sie mir kurzerhand aus dem Gesicht. „Du musst dich echt nicht verstecken Ami. Dazu bist du viel zu schön.“ Auf einmal stand er auf und zog mich hoch. „Sai? Was-“ „Ich will dich zeichnen Ami!“ „Aber-“ „Kein Aber. Ich möchte dich zeichnen und das werde ich auch.“ Er zog mich vom Feuer weg. Erst jetzt viel mir auf, dass die anderen gar nicht da waren. „Wo-“ „Sie sind in die nächste Stadt etwas zu Essen besorgen. Wir dachten eigentlich, dass du noch einige Zeit bewusstlos bist. Sie kommen morgen oder übermorgen wieder.“ Noch ein paar Tage bewusstlos? Aber… „Wie lang-“ „Eine Woche. Wir wissen noch nicht genau warum. Entweder es war ein Genjutsu von Sasuke oder du hast einen Schock erlitten als du ihn wiedergesehen hast. Er ist übrigens mit Orochimaru verschwunden.“ „Oh…“Mittlerweile hatte mich Sai zu einem kleinen See gezogen in dessen Mitte ein Fels herausragte. „So Ami. Ab mit dir auf den Felsen und schön still halten.“ Sai grinste mich an und ich seufzte. Vielleicht wird es ja ganz spaßig. „Sai wann bist du fertig? Ich kann bald nicht mehr still halten!“ Ich sah ihn flehend an aber er ignorierte meinen Blick und zeichnete unbeirrt weiter. Nach einer weiteren halben Stunde legte er dann endlich den Stift zur Seite und sah skeptisch zwischen der Zeichnung und mir hin und her. „Ich glaube ich bin fertig Ami.“ Ich lächelte dankbar und rutschte vom Felsen. „Du glaubst, dass du fertig bist?“ Sai lächelte. „Ich habe es leider nicht hinbekommen deine Schönheit richtig auf mein Blatt zu bekommen. Das ist schier unmöglich. Du bist einfach zu hübsch.“ Wieder wurde ich rot. Ich stand mittlerweile neben Sai und nahm ihm das Blatt aus der Hand. Darauf war ein schöner See zusehen auf dem sich das Mondlicht spiegelte. In seiner Mitte stand ein Felsen auf dem eine wunderschöne Frau saß. Durch das sanfte Mondlicht sah sie aus wie eine Elfe. Ich stockte. Das sollte ich sein? Nunja einige Ähnlichkeiten waren vorhanden aber so schön war ich nie im Leben. „Das soll ich sein? Aber die ist viel schöner als ich. Sie sieht aus wie eine Elfe…oder ein Engel…so etwas in der Art eben.“ Sai lachte und schüttelte nur den Kopf. „Ami das bist hundertprozentig du. Obwohl du in echt sogar noch schöner bist. Du bist einfach die schönste Frau die ich kenne und ich denke da würde mir jeder zustimmen!“ Ich wurde immer röter. „A-a-aber-“ Plötzlich wurde mein Mund verschlossen und ich riss meine Augen weit auf. Sai küsste mich! Einfach so! Aber…ich hatte nichts dagegen. Ich liebe Sai und habe schon so oft von diesem Moment geträumt. Also schloss ich meine Augen und ging auf den Kuss ein. Sai merkte, dass es mir gefiel und lächelte leicht. Ich löste mich langsam und widerwillig von ihm aber ich musste es jetzt einfach wissen. „Sai, was empfindest du für mich?“ Ich flüsterte aus Angst vor seiner Antwort und eine Träne bildete sich in meinem Auge. Was wenn er nicht das gleich für mich empfand wie ich für ihn? Immerhin konnte er bis vor ein paar Tagen nicht einmal ehrlich lachen. Konnte er da schon so ein starkes Gefühl verspüren? „Ich weiß es nicht Ami. Ich kenne dieses Gefühl nicht und beschreiben kann ich es auch nicht richtig. Ich will einfach bei dir sein und dich berühren. Wenn ich in deiner Nähe bin wird mir warm und kalt…ich weiß nicht was ich dagegen machen soll. Ich verspüre den Drang dich zu beschützen und würde am liebsten jeden Mann erwürgen, der dich länger als drei Sekunden anschaut. Als wir zum Beispiel Sasuke getroffen habe war ich richtig wütend auf ihn nur weil er dich so aus der Fassung bringen konnte. Ich möchte das du bei mir bist Ami. Ich möchte das du nur mir gehörst, so unfair das auch klingt.“ Er sah mir tief in die Augen und ein Schauer lief über meinen Rücken. Ich lächelte ihn glücklich an und umarmte ihn stürmisch. „Du musst echt nicht eifersüchtig auf die anderen sein, denn ich gehöre nur dir…und zwar für immer, wenn du mich willst. Ich liebe dich Sai!“ Er lachte leise und zog mich dann wieder zu sich. Wieder lagen seine Lippen auf meinen und mein Herz raste. Ich geriet außer Atem und keuchte leise. Sai lachte wieder leise. Ohne Vorwarnung hob er mich auf seine Arme und ich schrie kurz auf, was ihn zum Schmunzeln brachte. Er setzte sich in Bewegung doch ich bekam nicht mit wohin er ging, da ich mich in seinen Augen verloren hatte. Ich war wie im Rausch und küsste ihn sofort wieder als er mich absetzte. Anscheinend hatte er mich zu einer kleinen Höhle gebracht. Seine Hände wanderten begierig über meinen Körper und fuhren dann langsam unter mein Top. Ich keuchte erneut auf. „Ich habe leider keine Erfahrungen auf diesem Gebiet doch ich hoffe, dass du mir das verzeihst Ami.“ Ich antworte nicht sondern drängte mich nur noch näher an ihn, was ihm aber anscheinend als Antwort reichte. Ehe ich mich versah lag ich auf dem Boden und er stützte sich über mir ab. Seine Lippen wanderten zu meinem Ohr und sein Atem kitzelte meine Haut. „Ich liebe dich Ami.“ Ich küsste ihn erneut. „Ich dich auch Sai.“ Dann verlor ich mich in seinen Küssen und Berührungen. Keine sechs Jahre später: „Mama? Wer ist das auf dem Bild?“ Ich sah von meinem Buch auf und sah in die neugierigen schwarzen Augen einer Fünfjährigen. Sie krabbelte neben mir auf die Couch und legte mir ein Bild in den Schoß. Darauf war ein wunderschöner See mit einem Felsen zu sehen. Auf dem Felsen saß eine elfenähnliche Gestalt und sah in den Himmel. Ich musste lächeln. „Das ist deine Mama Kaiko. Ich habe sie vor sechs Jahren gemalt.“ Ich erschrak als sich zwei Arme um mich schlangen und mich an jemanden zogen. Ich drehte meinen Kopf zur Seite und sah in die schwarzen Augen Sais. Er lächelte mich an und küsste mich auf die Stirn. Kaiko runzelte nur die Stirn und betrachtete das Bild. „Aber Mama ist viel schöner und dicker!“ Ich musste lachen. Auch Sai wurde vor Lachen geschüttelt. „Warte ein paar Monate Kaiko und dann ist deine Mama wieder genauso schlank wie auf dem Bild.“ Kaiko strahlte plötzlich über das ganze Gesicht. „Und dann hab ich auch endlich ein Geschwisterchen stimmt‘s? Und dann musst du uns alle drei malen Papa!“ Sai nickte bestätigend und ich lächelte Kaiko glücklich an. Sie war einfach zu süß und freute sich auf ihren kleinen Bruder. Zumindest ging der Arzt davon aus, dass es ein Junge werden würde. Sai legte seine Hände auf meinem Bauch und streichelte vorsichtig über die Wölbung. Ich drehte meinen Kopf zu ihm und lächelte ihn verliebt an. Er beugte sich zu mir und gab mir einen Kuss. „Ich liebe dich Ami.“ Ich wollte gerade erwidern, dass ich ihn auch liebte doch Kaiko unterbrach mich. „Papa bringst du mir malen bei? Ich will das genauso gut können wie du!“ Sai lachte und wurde nach einem Nicken sofort von Kaiko aus dem Zimmer gezogen. Ich schüttelte lächelnd den Kopf. Sie ist ein echter Wirbelwind. Aber sie ist mein Wirbelwind! Ich griff wieder zu meinem Buch und lehnte mich zurück, während man aus dem Nebenzimmer das Klappern von Paletten und Pinseln hören konnte. So kann es eigentlich für immer bleiben. Nicht wahr? Einige Meinungen der Charaktere (auch wenn manche davon schon verstorben sind): Naruto: Ami ist mit meine beste Freundin und wunderschön. Auch wenn ich am Anfang nicht begreifen konnte, wie man sich in Sai verlieben kann. (Ich: Wäre auch schräg, wenn du dich in ihn verliebst.) Echt jetzt? *Augen verdreh* Sakura: Alle Jungs stehen auf sie und wollen sie vor etwas beschützen, echt verrückt. Ich bin echt neidisch. Sogar Sasuke hat ihr immer geholfen! *brodel* Sasuke: Früher war sie meine beste Freundin. Mittlerweile ist das Verhältnis zwischen uns aber recht kühl. (Ich: Verhältnis? o.O) Du weißt genau was ich meine! -.-* Kakashi: Sie ist ein echter Tollpatsch aber das macht sie ja so begehrt. Ich meine sogar Feinde greifen sie nicht an, weil sie Angst haben sie zu verletzen! Verrückt oder? (Ich: Wenn du das sagst.) Ein Akatsuki hat sie aus einem Feuer gerettet! O.O (Ich: Akatsuki als Feuerwehr? o.O) Sag ich doch! Guy: Das Feuer brennt! (Ich: Bezieht sich das jetzt auf Kakashis Aussage?) Hö? Was redet denn Kakashi von Feuer? Das ist doch Quatsch! Wer redet schon über Feuer, wenn er nach einer Person gefragt wird? (Ich: -.-*) Lee: Sensei Guy verwirrt mich aber ich stimme ihm zu! Neji: Süß, sehr süß. Sie weckt sogar in mir den Beschützerinstinkt. Verrückt. Ten Ten: Ich mag sie auch wenn Neji sie gut findet. Sie ist echt lustig und verbreitet überall gute Laune…und Chaos… Tsunade: Sie ist nicht die stärkste Kunoichi aber sollte doch nicht unterschätzt werden. Dennoch denke ich das ihre wahre Stärke von ihrer Ausstrahlung und Wirkung auf Männer ausgeht…Sie kann ja jeden um den Finger wickeln. Asuma: Sie hat es fertig gebracht, dass Shikamaru trainiert! Er hat ihr einige Nachhilfestunden im Umgang mit Feuer gegeben, nachdem sie fast ihr Haus abgefackelt hätte… (Ich: Was haben die heute alle mit Feuer?) Ino: Sie ist nett…(Ich: Kommt da noch was?)…Nein! (Choji: Sie ist eifersüchtig, wetten?) *auf Choji losgeh* Shikamaru: Ich mag sie. Sie ist zwar nervig aber einfach nur herzallerliebst. Choji: *mampf* süß wie ein Lolli. Aber mir sind echte Süßigkeiten lieber. *mampf* Kurenai: Sie ist ganz niedlich aber von ihren Kampffähigkeiten weiß ich leider nichts. Hinata: Sie ist hübsch. Manchmal lädt sich mich zum Essen ein und Naruto bringt sie dann auch mit. Sie ist mir also eine wirklich große Hilfe und meine beste Freundin. Kiba: Warum konnte nicht ich derjenige sein, dem sie ihr Herz geschenkt hat? Ich meine sie ist doch so heiß! Da verbrennt sich jeder. (Ich: Mir reicht's langsam mit euren Feuerbegriffen…) Shino:…hübsch… Sai: Ich liebe sie. Was soll ich da noch groß sagen? Sie hat es irgendwie geschafft mir meine Gefühle zurückzugeben. Jiraya: *sabber* (Ich: Okay? Ich bin dann mal weg...) Temari: Sie hat mir gesagt ich solle netter zu Jungen sein und sie nicht dauernd mit meiner Art vertreiben! Unerhört! Kankuro: Eigentlich ein guter Tipp den sie Temari gegeben hat. Ich muss Ami da echt zustimmen. (Temari: WAAAAS!) Sie ist nun mal viel süßer als du und auch viel begehrter. (Ich: Du solltest jetzt echt wegrennen!) Schon weg! (Temari: KANKURO!) Gaara: …Meine Geschwister…Einfach unverbesserlich…(Ich: Wohl war. Aber jetzt wollte ich wissen, wie du Ami findest.)…Sie scheint eine recht fähige Kunoichi zu sein…und sie ist sehr schön… Orochimaru: Ach wie süß! (Ich: Klingt als würde er von einem Baby oder einem Welpe sprechen…) Kabuto: Wirklich zu niedlich. (Ich: WTF?) Pain: Nicht stark genug für Akatsuki... Konan: Ich mag ihre Tollpatschigkeit irgendwie. Das lässt sie so unschuldig wirken. Itachi: …Hübsch… Kisame: Die süße Kleine, die über jeden Stein stolpert? Sie ist einfach nur putzig! Hidan: Wieso süß? Die Kleine ist heiß! (Ich: Hei߅) Kakuzo: Sie scheint verschwenderisch zu sein…oder verliert ihr Geld… Deidara: Sehr süß. Sie scheint auch nichts gegen Explosionen zu haben. Sasori: Sie denkt über Kunst wie Deidara. Verschwendung. Was bringt Kunst, wenn sie gleich wieder weg ist? (Ich: Da muss ich zustimmen.) Echt? Dann warte ich vielleicht noch eine Weile bevor ich dich meiner Kollektion hinzufüge. (Ich: Das-das-war-ein Witz...oder? o.O) Nein. (Ich: *kreisch und wegrenn*) Zetsu weiß: So schön…*-* Zetsu schwarz: …, dass es schon wieder gefährlich ist. Tobi: Tobi is a good boy! Tobi mag sie! Tobi hat sie aus Feuer gerettet! (Ich: Das warst du!) Ja! Tobi is a really good boy! (Ich: Du machst mir irgendwie Angst…>.<)*tiefe Stimme* Sie ist sehr schön. Ich habe sie nur einmal gesehen und habe jetzt immer ihr Lächeln in Kopf. Wie kann ein kleines Mädchen nur so verhängnisvoll sein? (Ich: Grübel ruhig weiter. Aber ich muss jetzt erst einmal weiter.) *weitergrübel* Karin: Sasuke denkt zu oft an sie, wenn du mich fragst. Das sieht man immer an seinem Gesichtsausdruck. Er wirkt dann immer total ruhig und gleichzeitig besorgt. Ab und zu lächelt er sogar. (Ich: Sasuke kann lächeln?) Suigetsu: Die ist einfach zu süß! Juugo: Wie ein kleiner unschuldiger Vogel…(Ich: o.O? Naja höchstens kein Feuer. xD) Ich hoffe die Geschichte hat euch gefallen (auch wenn sie von der richtigen Narutostory abweicht). Das war mein erster Test aber bitte sagt mir doch wie ihr ihn fandet. Für Rechtschreibfehler möchte ich mich auch entschuldigen.:)