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Die Statistik vom Quiz

Akatsuki-Lovestory Teil 3 +Edition

24.4 % der User hatten die Auswertung: Name: Kaori Yoshida (Bedeutung: Wohlgeruch, Parfüm) Aussehen: Lange blaue Haare und dunkel rote Augen Alter: 22 Jahre Ehemaliger Rang: Chunin Vertrauter Geist: Bunter und schüchterner Schmetterling namens Cho Vergangenheit: Ich bin in einem Waisenhaus in Konoha auf gewachsen, da meine Eltern spurlos verschwunden sind. Nach einigen Jahren ist ein Mann gekommen und hat mich bei sich aufgenommen, um mich zu trainieren Kekkei Genkai: Augenfarbe ändert sich in ein helles Blau; Du kannst das Wasser aus der Natur oder aus deinem Körper ziehen, um es dann anschließend zu Eis erfrieren zu lassen. Du kannst es zu Eis-Zapfen bilden lassen, oder du baust dir damit Waffen Waffe: / Nicht vorhanden Schweigend stehe ich am Fenster und blicke hinaus. Gestern hat es begonnen zu schneien, und heute liegt schon überall Schnee. Es liegt kein Zweifel daran, dass der Winter begonnen hat. Ich hasse diese Kälte. Ich seufze tief. Aber nicht nur diese Jahreszeit strahlt diese Kälte aus, sondern auch jemand anderes…der mir viel bedeutet. Pain hat vielen eine Mission gegeben, nur mich lässt er hier in Langeweile schnorren. Ich drehe mich um und lehne mich an der Fensterbank an. Er ist dieser jemand, der so gefühllos und herzlose wirkt. Ist ihm etwa alles egal geworden, oder warum führt er sich so gleichgültig auf? Er kümmert sich nicht einmal um seine kranke Team-Partner-in Konan. Meine Augen weiten sich. Verdammt, ich habe ganz vergessen, dass ich mich um sie kümmern muss! Schnell laufe ich zur Tür hin und öffne sie geschwind. Ich renne mit schlechtem Gewissen durch den Gang und suche panisch ihr Zimmer. Wenn man hier erst eine Woche hier ist, kann man doch nicht alles erkennen in diesem großen Quartier. Nur sie und ich sind hier, alle anderen haben Missionen. Selbst Pain scheint sich für irgendetwas zu interessieren. Ich seufze gereizt, und muss ununterbrochen an meine Freundin Konan denken. Was ist, wenn sie hohes Fieber hat und gerade um ihr Leben bangt? Meine Haare am Rücken stellen sich zu Berge, meine Augen werden feucht. Endlich finde ich ihr Zimmer am Ende des Ganges, in der Nähe von dem Büro unseres Anführers. Stürmisch reiße ich die Tür auf und starre erschrocken auf das Bett. Es ist leer. Vielleicht hat sie Fieber-Halluzinationen und wandelt jetzt hier herum? Das Blut in meinen Adern erfriert, sie werden mich für verantwortungslos halten und mir jahrelang diesen Vorfall an den Kopf werfen. Plötzlich öffnet sich die Tür, die in das Badezimmer führt und Konan erscheint. Sie trägt ein weißes Handtuch um ihren Körper, ihr blaues Haar fällt ihr auf den Rücken. Entspannt öffnet sie die Augen, sie schreit erschrocken auf: „WAS…?“ Meine Erleichterung wandelt sich in Verwunderung: „ Konan, ich bin es!“ Sie beruhigt sich und mustert mich wütend: „Was fällt dir ein? Ich dachte du wärst Deidara oder irgendjemand anderer.“ Sie seufzt und schüttelt den Kopf. Ich laufe auf sie zu und umarme sie stürmisch, dabei achte ich auf das Handtuch, dass sie um ihr trägt. Sie scheint überrascht zu sein und flüstert: „Kaori…Ist etwas passiert?“ Tränen huschen über meinen Wangen, ich schluchze: „Ich…ich dachte, du wärst schwer krank…als hättest du hohes Fieber…ich….“ Ich breche ab, und drücke sie fester an mich. Sie legt ihr Arme um mich und erwidert beruhigend: „Ich bin nur schwer erkältet, also kein Grund zur Sorge.“ Sie löst sich von mir und hält mich an den Schultern fest: „Du bist doch sonst keine Heul-Suse, also lächle für deine beste Freundin!“ Ich grinse sie leicht an und wische mir die Tränen weg. Seufzend setze ich mich auf einen Stuhl und senke den Kopf. Konan lächelt mich warm an und schlendert zu ihren Schrank, um sich an zuziehen. Ich bin froh, dass es ihr doch gut geht. Irgendwie bin ich zurzeit sehr verwirrt und weiß kaum, welchen Tag wir haben. Ich will wissen, an was das liegt! „Du denkst über ihn nach, habe ich Recht?“ Schnell hebe ich wieder den Kopf und blicke sie verständnislos an: „Was?“ Sie kichert leise und wiederholt: „Du denkst über ihn nach, nicht wahr?“ Ich hebe meine Augenbraue und betrachte sie fragend: „Von wem redest du?“ Sie seufzt erschöpft und zieht sich einen grünen Pullover und eine schwarze bequeme Hose an. Sie dreht sich zu mir um, stützt ihre Arme auf ihrer Hüfte und mustert mich bedenklich: „Du weißt, wenn ich meine. Du brauchst mich jetzt nicht so unwissend anschauen, ich habe Augen im Kopf. Ich sehe doch, dass du immer wieder an Pain denken musst.“ Erschrocken springe ich auf und funkele sie an: „Das…ähm…stimmt nicht, ich bin nur ein bisschen…enttäuscht. Das ist alles.“ Sie schüttelt den Kopf und nähert sich mir: „Du bist mehr als enttäuscht. Du bist traurig, verletzt und unglücklich. Glaube mir, er hat mich und auch alle andere mit seinem Gefühls-Wechsel überrascht.“ Ich seufze und blicke sie verzweifelt an: „Was hat er nur?“ frage ich leise. Sie will etwas erwidern, als sie plötzlich auf die Tür schaut. Ich folge ihrem Blick, aber ich sehe nur die geschlossene Tür. „Ist dort vielleicht etwas?“ sage ich verwirrt. Sie schüttelt den Kopf und grinst mich sanft an: „Ich dachte, ich hätte etwas gehört.“ Ihre Miene verfinstert sich, ihre Lächeln schwindet: „Ich habe den Verdacht, dass du der Grund bist, warum er jetzt so kalt und distanziert ist.“ Ich zucke erschrocken zusammen und blicke sie ungläubig an: „Aber…warum! Wieso soll ich der Grund sein, dass er jetzt so komisch ist?“ Sie zuckt mit den Schultern: „Es ist nur eine Vermutung. Mir ist nämlich aufgefallen, dass er, nachdem du uns beigetreten bist, damit angefangen hat so kalt zu wirken. Ich glaube, seine Charakter-Einstellung hat etwas mit dir zu tun….“ Meine Augen weiten sich und werden feucht, traurig und überwältigt blicke ich sie an. Kein Laut aus meinem Mund kommt, zu schwach, um etwas gegen diese Aussagen erwidern zu können. Langsam gehe ich einige Schritte zurück, werfe ihr einen letzten Blick zu und verschwinde durch die Tür. Auf einmal kommt mir die Welt grau und eintönig vor. Diese Behauptung hat sozusagen mein Herz in viele Stücke zerrissen. Zwar kamen sie nicht aus seinem Mund, aber es von meiner Freundin zu hören, scheint mir glaubwürdig. Sie hat Recht, mir ist es ebenfalls aufgefallen. Ich seufze tief und lasse den Kopf hängen. Schlürfend gehe ich durch die Gänge und komme dabei bei einem Fenster vorbei. Der Schnee hat aufgehört zu fallen und erweist mir freie Sicht. In der Entfernung entdecke ich einige unserer Mitglieder, die von ihren Missionen zurück kommen. Ich strenge mich an, und erkenne Deidara, Sasori und Itachi. Ich lächle leicht und begehe mich in mein Zimmer. Dort angekommen, setze ich mich auf das Bett und schaue still vor mich hin. Warum aber soll ich der Grund sein, dass Pain sich so verändert hat? Habe ich irgendetwas Unbewusstes getan, das ihn gekränkt hat? Ich seufze tief. Ich werde mich ihm gegenüber auch so verstellen. Ich werde auf Distanz gehen. Dann wird er hoffentlich sehen, wie es sich an fühlt. Auf einmal öffnet sich die Tür und Itachi, Sasori und Deidara kommen zum Vorschein. Deidara begrüßt mich mit einem breiten Grinsen und zeigt mir eine Handwerk-Kunst aus Ton, in der Form eines Weihnachtsmanns: „Kaori, siehe dir das mal an! Schaut das nicht toll aus?“ Ich lächle ihn leicht an und nicke. Itachi und Sasori bemerken, dass ich traurig bin und helfen mir: „Deidara, hast du Hunger? Ich glaube in der Küche stehen noch Kekse….“spricht Sasori. Sein Partner strahlt ihn an und flitzt durch den Gang. Sasori verdreht die Augen, schenkt mir ein kurzes Grinsen und geht. Ich seufze und betrachte Itachi, der inzwischen die Tür geschlossen hat und sich zu mir setzt. Er blickt mich mit seinen roten Augen an, Besorgnis liegt darin: „Ist irgendetwas passiert, dass du so traurig bist?“ Ich zucke mit den Schultern: „Ich will nur wissen, warum…Ach, das ist egal….“murmle ich und wende den Blick ab. Er legt einen Arm um mich, zieht mich zu ihm und flüstert: „Du kannst es mir erzählen….“ Ich schmiege mich an seinen Körper und schließe die Augen. Genau deshalb verstehe ich mich so gut mit ihm. Er weiß, wenn mich etwas bedrückt und versucht mich dann zu trösten. Ich seufze leise und beginne zu erzählen: „Weißt du, warum Pain jetzt so…anders ist?“ Ich höre ihn kichern: „Darüber machst du dir Gedanken? Er wird seine Gründe haben, vielleicht macht ihm Kakuzu wieder Ärger mit dem Geld“, sagt er amüsant. „Das ist nicht lustig. Konan findet, ich sei einer dieser Gründe…warum er jetzt so kalt und arrogant ist.“ Ich warte, aber er erwidert darauf nichts. Nichts als Stille und dieses stumpfe Gefühl. Ich öffne die Augen, blicke in sein zartes Gesicht und murmle: „Du gibst ihr also Recht….“ Sein Gesichtsausdruck wirkt plötzlich erschrocken, überrascht spricht er: „Das habe ich nicht gesagt….“ Ich löse mich von seiner leichten Umarmung und blicke ihn ernst an: „Nein, hast du nicht. Aber du hast es dir gedacht!“ Er seufzt und richtet sich halbwegs auf: „Du liebst ihn, nicht wahr?“ Ich reiße meine Augen auf und starre ihn verdattert an: „Ich…ich weiß nicht….“stottere ich und blicke verlegen auf den Boden. Er erhebt sich und betrachtet mich mit einem warmen Lächeln: „Du kannst dir etwas vor machen, aber nicht deinem Herzen.“ Einen Augenblick lang betrachtet er mich, dann widmet er sich der Tür und geht. Einige Herzschläge blicke ich ihm hinterher, bis ich vor Kummer anfange, zu weinen…. Am nächsten Morgen betrete ich den Frühstücks-Saal, fast alle sind schon versammelt, mit Ausnahme von Pain. Ich verdrehe die Augen. Ich hätte etwas anderes auch nicht vermutet. Schweigend setze ich mich zu meinen Freunden Sasori, Itachi und Konan, die etwas abseits von den anderen sitzen. Sasori überreicht mir mit einem knappen Lächeln eine Schüssel mit Müsli drinnen, ich grinse ihn dankbar an und beginne zu essen. „Wie hast du geschlafen?“ flüstert mir Itachi zu. Ich wende mich von meinem Frühstück ab und blicke ihn verwirrt an: „Es ging. Ich dachte schon, ich könnte nicht mehr einschlafen, da ich immer wieder nachdenken musste.“ Seine Miene verfinstert sich ein bisschen: „Über ihn?“ Ich halte inne, und hauche: „Hauptsächlich“, und widme mich wieder meinem heiß geliebten Frühstück. Nach einigen Minuten beginne ich ein Gespräch mit Sasori: „Was musstet ihr überhaupt auf eurer Mission machen?“ Auf einmal fängt er an zu lachen, was eigentlich relativ selten ist, und mustert mich grinsend: „Unserer geheime Aufgabe bestand darin…Dekorationen für das Fest zu besorgen. Wir mussten extra in eine Stadt laufen, um die Verzierung kaufen zu können. Ich muss schon sagen, dass der Markt ziemlich groß war. Ich bin fast ungeduldig geworden, da wir Deidara wieder verloren haben….“ Itachi fügt seufzend hinzu: „Wir haben ihn natürlich bei den ganzen Süßigkeiten und Handwerk-Künsten mit Ton gefunden. Sasori hätte ihn fast angeschrien vor Zorn.“ Die zwei lachen kurz. Mein Herz wird warm, als ich die beiden sehe. Es ist einfach schön mit an zusehen, wie sich ihre Mundwinkel heben und ein Lächeln ihre Gesichter schmücken. Wie bei Deidaras Kunst: Ein einzig schöner und kurzer Moment. Grinsend wende ich mich Konan zu, die neben mir sitzt und gerade mit ihren Händen herum spielt: „Wie geht es dir?“ Sie hebt den Kopf und blickt mich sanft an: „Gut, danke der Nachfrage. Blo߅ich hoffe, ich habe Hidan nicht angesteckt.“ Mit einem Nicken deutet sie auf Hidan, der bei seinem Partner auf seinen anderen Tisch sitzt und ununterbrochen niest: „*Pieeep*. Mann, welche *pieep* *pieep* hat mich hier verdammt noch einmal *pieeep* angesteckt! Ich werde diesen *pieeep* Jashin opfern!“ Ich grinse sie breit an und flüstere: „Dann hat er Pech gehabt“, und stelle die leere Schüssel vor mich hin. Plötzlich kommt Tobi jubelnd in den Raum geflitzt und brüllt: „Pain kommt! Pain ist da! Brav sein, dann bekommen wir Geschenke!“ Ich lehne meinen Kopf an meine Hand und seufze: „Mist….“ Pain betritt den Saal und mustert uns alle. Sonst habe ich ihn immer jede Sekunde angestarrt, aber jetzt nicht mehr. Ich würdige ihm keinen Blick, und konzentriere mich auf…gar nichts. Ich sitze einfach so und warte, ob er etwas sagen würde. Eine Gänse-haut verbreitet sich auf meinen Rücken. Ich spüre seinen Blick auf mir ruhen, zögernd lege ich den Kopf zur Seite und betrachte ihn für einen Augenblick. Gott, er sieht so gut aus mit den orangefarbenen Haaren. Blick-Kontakt vermeiden! Seine Augen wirkten irgendwie…verwundert und überrascht. Bemerkt er, dass ich jetzt auf Distanz gehe und versuche ihn nicht mehr an zu schauen? Soll mir recht sein, immerhin macht er das schon seit acht Tagen. Ich höre seine Schritte, die auf unseren Tisch zu kommen. Nervös spiele ich mit meinen Fingern herum, hoffe, dass er mich nicht anspricht. „Sasori, Itachi? Habt ihr die Weihnacht-Dekoration?“ Die beiden nicken, ich seufze erleichtert auf. Für eine kurze Weile spüre ich noch immer seinen unangenehmen Blick auf mir ruhen, bis er sich endlich abwendet und geht. Itachi erhebt sich und spricht mit ruhiger Stimme: „Ich muss noch etwas erledigen für die Verzierung. Konan, kommst du mit?“ Sie lächelt ihn warm an, nickt und steht auf. Gemeinsam gehen die beiden und verschwinden im Gang. Langsam lasse ich meinen Blick durch den Saal wandern, für eine kurze Dauer hängt er ausgerechnet bei Pain fest, der sich an einer Wand lehnt und genau in meine Richtung schaut. Er scheint zu sehen, dass ich ihn beobachte und ein kleines Lächeln huscht über seine Lippen. Es kostet mich viel Kraft, um ihn nicht an zu grinsen und vor Freude in die Luft zu springen. Stattdessen mustere ich ihn mit einem kalten Blick und drehe den Kopf wieder zur Seite. Sasori sitzt mir nun gegenüber und betrachtet mich feinfühlig: „Du machst Fortschritte….“, murmelt er. Ich blicke ihn verwirrt und verwundert an: „Bei was mache ich Fortschritte?“ frage ich leise. Mit einem leichten Kopf-Nicken deutet er in die Richtung von Pain, und antwortet ernst: „Mit Pain. Deine kalte und distanzierte Einstellung scheint ihn zu überraschen. Merkst du nicht, dass er dich seit heute wieder anlächelt?“ Oh doch, klar ist mir das aufgefallen…. „Von wo weißt du, dass ich mich nicht verstelle? Ich habe dir doch nichts darüber erzählt.“ Ein amüsiertes Grinsen schmückt sein sanftes Gesicht: „Du verrätst dich. Es ist mir und den anderen aufgefallen. Sonst warst du immer so nett und freundlich zu ihm, du hast jede Chance genutzt um ihn an zu lächeln, und seit heute versuchst du ihn zu ignorieren und seinen Blicken auszuweichen. Wir sind nicht blind, Kaori…Selbst er bemerkt es.“ Ein leichtes Knurren erklingt aus meinem Hals, aufgeregt und nervös werfe ich Pain heimlich einen Blick zu. Ich erhebe mich und erwidere: „Dann ist es auch gut so. Soll er doch verwundert über meine neue Einstellung sein, mir ist das jetzt egal….“ Mit dieser Antwort lasse ich Sasori alleine und gehe gereizt aus dem Frühstücks-Saal, um mich in mein Zimmer zu verkriechen…. Langsam öffne ich die Tür und gehe hinaus in den Gang. Es ist stock dunkel, es ist kurz nach Mitternacht. Das ganze Quartier liegt in völliger Dunkelheit. Kein Licht, kein Laut, gar nichts. Der ganze Tag war grauenhaft und langweilig. Stunden war ich in meinem Zimmer, dachte, jeden Moment würde Pain rein kommen und mich zur Rede stellen, aber es kam niemand…überhaupt niemand. Meine Freunde wussten, dass ich jetzt niemanden sehen wollte und haben mich in Ruhe gelassen. Schlürfend gehe ich durch den Flur, ich trage meinen großen und roten Pyjama. Nachdenklich blicke ich auf den Boden. Warum kann ich nicht einschlafen? Wieso musste ich mich im Bett stundenlang herum wälzen und konnte nicht einmal eine Minute Ruhe finden? Dann fiel es mir wieder ein. Pain. Nur wegen ihm kann ich nicht einschlafen, auch wenn ich nur für einige Sekunden die Augen schließe, höre ich seine gefühlslose Stimme. Plötzlich höre ich ihn nicht weit von mir entfernt. Na toll, jetzt passiert das auch noch so! Aber er scheint es wirklich zu sein, ich lehne mich an der kalte Wand hinter mir an, spähe und beginne zu lauschen: „Pain! Du kannst endlich mal wieder zu Vernunft kommen und deine Temperatur wieder auf normal senken, die beträgt schon ca. 15°C!“ „Konan, beruhige dich. Ich glaube nicht, dass die anderen amüsiert sein werden, wenn du sie alle aus ihren Schlaf reißt.“ Ihr Gespräch wird durch ein Geräusch von mir unterbrochen, da ich versehentlich auf ein „Spielzeug“ von Tobi gestiegen bin und das jetzt zerbrochen ist. Dummer Idiot! Pain blickt in meine Richtung und scheint mich entdeckt zu haben, blitzartig drehe ich mich um. Man kann nur hoffen, dass er mich jetzt nicht gesehen hat. „Schau mich an, wenn ich mit dir rede! In einer Woche ist Weihnachten. Es ist ein Fest der Liebe, also wäre es hervorragend, wenn du endlich wieder der Normale bist.“ Vorsichtig sehe ich um die Ecke und schlucke. Pain hat sich wieder meiner Freundin zu gewendet und erwidert: „Wie kann Liebe herrschen, wenn es mit Kälte geprägt ist?“ Heimlich und vorsichtig wirft er mir einen Blick zu, der bedeutet: „Ich weiß, dass du hier bist. Dieser Satz gilt dir.“ „Was ist denn da? Siehst du jetzt auch noch Gespenster, oder was?“ Wow, Konan scheint wirklich sehr, sehr wütend zu sein. In der Ferne höre ich Hidan zornig und überreizt schreien: „VERDAMMT NOCH MAL, HALTET DIE SCHNAUZE IHR *pieep*! UNS INTERESSIERT ES EINEN *pieep* ÜBER WAS IHR REDET! WENN IHR NICHT DIE KLAPPE HALTET, KOMME ICH UND VERSOHLE EUCH DIE *pieep* AUF!“ Ich verdrehe die Augen, aber innerlich finde ich es lustig, dass Hidan ausgerechnet jetzt seinen Senf dazu geben muss, und das ganze Quartier geweckt hat. Jetzt brüllen auch noch andere wie zum Beispiel Deidara: „HIDAN… HALT…DIE…KLAPPE!“ Daraufhin schreit Kisame: „ICH WILL SCHLAFEN, ALSO BERUHIGT EUCH ODER ICH SCHLITZE EUCH AUF!“ Von Itachi und Sasori werde ich wohl nichts hören, die werden sich bestimmt die Hände an die Ohren legen und vor Wut kochen. „HÖRT, HÖRT! JETZT MELDET SICH AUCH NOCH DER FISCH!“ erwidert Hidan laut. Ein breites Grinsen huscht über meine Lippen. Eigentlich ist es amüsant mit an zu hören, wie sich die anderen aus weiter Entfernung anschreien. Jetzt meldet sich auch noch Kakuzu: „RUHE! ICH HALTE DAS NICHT MEHR AUS! ENTWEDER IHR SEID JETZT STILL UND SCHLAFT, ODER IHR BEKOMMT ZU WEIHNACHTEN ÜBERHAUPT NICHTS VON MIR!“ Kein Laut mehr. Absolute Stille. Plötzlich höre ich eine aufgeweckte und freudige Stimme: „TOBI IS A GOOD BOY!“ Ich schüttele den Kopf und widme mich wieder Pain und Konan. Meine Freundin seufzt und sagt leise: „Das musste auch passieren. Warum bist du nur so?“ Er hingegen erwidert nichts, und starrt traurig auf den Boden. Konan mustert ihn mit mitfühlenden Augen: „Du willst sie nicht verletzten….“ „Ich finde, wir sollten jetzt schlafen gehen und ruhig sein. Das sind wir immerhin den Jungs schuldig….“murmelt er und wendet sich zum gehen. Nachdenklich und bekümmert blicke ich auf den Boden, bis mir auf einmal ein-fällt, dass Pain mich vielleicht finden könnte und ich schleiche in Richtung Zimmer. Nur einige Schritte von meinem Zimmer entfernt, werde ich plötzlich von einem Arm aus der Dunkelheit gepackt und an die Wand gepresst. Meine Augen haben sich schon längst an die Dunkelheit gewöhnt, vor mir sehe ich Hidan der mich finster anstarrt. Aber wie böse er auch schaut, ich sehe immer wieder einen Hauch Lust in seinem Blick. Ein gieriges Lächeln schmückt sein Gesicht, mit einem verführerischen Ton haucht er: „Was willst du denn hier, *pieep?“ Ich mustere ihn mit einem ernsten Blick und erwidere: „Ich könnte dich das Gleiche fragen….“ Sein Grinsen wird breiter, er antwortet: „Ach, eigentlich wollte ich jetzt Pain suchen und ihm den Hals verdrehen, da er mich geweckt hat…aber jetzt habe ich dich gefunden. Das heißt…doppelter Spaß für mich….“ Meine Augen weiten sich, es ist zu spät um jetzt zu reagieren. Er verlagert einen Teil seines Gewicht auf mich, kommt mir immer näher und plötzlich liegen seine Lippen auf meinen und küssen mich grob und heftig. Seine pure Lust ist jetzt schon ein Schreck für mich, auf einmal teilt er meinen Mund mit seiner feuchten Zunge und verwickelt mich in einen feurigen und heißen Zungenkuss. Je mehr ich versuche, ihn von mir zu drücken, desto mehr presst er seinen Körper an meinen und vertieft den intensiven Kuss. Tränen steigen mir in den Augen, kullern über meine Wangen und landen auf seiner nackten Brust. Seine Hände wandern über meinen zitternden Körper. Langsam aber auch bestimmend beginnt er, die Knöpfe meines Pyjamas zu öffnen. Nun bekomme ich panische Angst, fühle mich hilflos und schwach. Mein letzter Hoffnung-Schimmer verschwindet, als ich plötzlich die Stimme von jemanden wahr nehme: „Hidan!“ Er hört auf mich zu küssen und dreht den Kopf zur Seite. Ein überraschter und schockierter Ausdruck liegt in seinem Gesicht. Die Stimme war zwar leise, aber sie hatte etwas Furcht einflößendes bei sich und könnte die Luft locker zerreißen. Hidan lässt mich los, geht einige Schritte zurück. Er blickt immer noch verwirrt aus und wagt es nicht, etwas zu sagen. Endlich kommt die Person aus den Schatten. Es handelt sich um Pain, der meinen Peiniger wutentbrannt und rasend anschaut. Sein Gesicht färbt sich rot vor Wut, als würde in seinem Inneren ein Vulkan wüten und jede Sekunde zu explodieren droht. Verzagt und ängstlich stehe ich an der Wand, selbst ich fürchte mich jetzt vor Pain. Seine bloße Anwesenheit bringt Hidan ins Schwitzen, selbst er wagt nichts zu sagen. Auf einmal beginnt Pain aggressiv zu reden: „Du hast es zum zweiten Mal gewagt, sie an zu fassen. Das wirst du büßen!“ Seine Stimme ähnelt nun einem Donner. Wie ein Blitz rast er auf Hidan zu und schlägt ihn. Meine Augen weiten sich, ich wimmere vor Angst und beobachte die beiden. Pain haut weiterhin auf Hidan ein, der nun auf den Boden liegt und die Arme vor sich hin winke-lt. So eine rasende Wut habe ich noch nie bei ihm gesehen: „Höre bitte…auf….“, murmle ich erschrocken. Er jedoch macht weiter und beachtet mich nicht. Ich nehme meinen Mut zusammen, renne auf Pain zu und halte ihn von hinten fest. Tränen laufen über mein Gesicht, ich schluchze: „Bitte! Ich kann das nicht mit ansehen!“ Er erwidert nichts, sondern hört auf und gibt nur ein Seufzern von sich. Ich erhasche einen freien Blick auf Hidan, der erblasst und erschrocken aus schaut. Sein Antlitz ist von seinem eigenen Blut verschmiert, seine Augen sind starr vor Angst. Ich vergrabe mein Gesicht in seinen Mantel und fange an zu weinen. Die beiden geben kein Laut von sich, nur ich. Aber ich verdanke Pain, dass er mich vor ihm gerettet hat…. Heute ist der 24. Dezember. In dieser Nacht feiern wir Weihnachten, alle sind versammelt, selbst Pain. Seitdem er mich vor Hidan gerettet hat, verstehen wir uns wieder besser. Er scheint wieder der Alte zu werden, denn nun fühlen sich auch die anderen bei ihm wohl. Er steht gerade bei Tobi und ermahnt ihn, er solle die Geschenke noch nicht öffnen. Ich sitze neben Sasori am Tisch und lasse meinen Blick schweifen. Deidara knabbert an einem Keks…mal wieder. Hidan schaut verschwörerisch zu Pain, Kakuzu zählt den Rest seines Geldes, Konan hängt etwas auf den Tannenbaum, der eigentlich wunderschön gestaltet ist, Kisame beschwert sich über seinen blöden Pullover, Itachi sitzt mir gegenüber mit geschlossenen Augen und Sasori bastelt an irgendetwas herum. Ich gebe ein zufriedenes Seufzen von mir. Ich erhebe mich, grinse meinen beiden Freunden zu und gehe raus aus den Balkon. Schneeflocken fallen vom Himmel hinunter und gesellen sich zu ihren Kameraden, die bereits auf den Boden liegen und alles bedecken, was eine Form hat. Eine kühle Wind-Brise weht mir ins Gesicht und durch meine langen blauen Haare. Ich bin froh, dass Pain sich wieder verändert hat…und das zum Guten. Ich bin jetzt nicht mehr so unfreundlich und kalt zu ihm, ich habe ein wohles Gefühl bei ihm. Ich höre, dass sich die Türe öffnet und sich wieder schließt. Jemand stellt sich neben mich und beobachtet das Fallen des Schnees. Ich lege meinen Kopf zur Seite und entdecke Pain, der geradeaus blickt. Jetzt betrachtet er mich und lächelt mich warm an: „Ist es dir drinnen zu stickig geworden?“ fragt er mich amüsiert. Ich zucke mit den Schultern: „Ich wollte einfach mal hinaus schauen….“gebe ich zurück und grinse ihn leicht an. Wir bleiben so stehen und betrachten die Umgebung, langsam macht sich die Kälte bei mir bemerkbar und versetzt meinen Körper in Zittern. „Ist dir kalt?“spricht er leise. Ich lächle ihn sanft an und nicke, schon zieht er mich zu ihm und legt seine Arme um mich. Ich spüre seine Wärme die von ihm ausgeht. Sein Atem streift meinen Kopf, ich vergrabe mein kaltes Gesicht in seine Weste. Eine Weile schweigen wir, bis ich plötzlich das Eis zwischen uns breche: „Warum hast du dich so verstellt?“ Ich kann zwar nicht sehen, wie sein Ausdruck ist, aber er scheint sich unwohl zu fühlen: „Du hast es doch gehört in der Nacht, als dich….“ „Du willst mich nicht verletzen. Wie meinst du das? Wie soll ich das verstehen?“ Er löst sich von mir, und zwingt mich ihn an zu sehen. Sein Blick wird nervös, leise und stotternd beichtet er mir: „Weil ich dich liebe, Kaori….“ Die Röte schießt mir ins Gesicht, ich starre ihn sprachlos an, aber auch freudig. Langsam nähert er sich, legt seine sanften Lippen auf meinen und küsst mich zärtlich und liebevoll. Diese Art von Kuss gefällt mir, ich erwidere ihn und streiche mit meiner Hand seine Brust hinab. Um einen Hauch wird er intensiver und wilder, aber schon löst er sich von mir und blickt mich unsicher an. Ich lächle ihn sanft an und streichle seine Nase mit meiner: „Ich liebe dich auch….“ Sofort schmückt ein breites Grinsen sein Gesicht und lässt es erstrahlen, schon küsst er mich wieder, dieses Mal weit mehr leidenschaftlicher…. (Ich hoffe, euch hat die Geschichte gefallen! Süß? Toll? Unglaublich? Schickt mir bitte einen Kommentar und bewertet den Test! Danke!)

15.75 % der User hatten die Auswertung: Name: Akina Nakamura (Bedeutung: Frühlingsblumen) Aussehen: Mittellange blonde Haare und strahlend blaue Augen Alter: 18 Ehemaliger Rang: Chunin Vertrauter Geist: Schlauer roter Fuchs namens Taro Vergangenheit: Ich hatte eine normale Vergangenheit. Meine Eltern, meine sechs Schwestern und ich waren eine sehr starke Familie, leider wurde ich zu stark und musste deshalb verbannt werden, meinen Schwestern ist der Lehrgang zum Ninja verbieten worden Kekkei Genkai: Augenfarbe ändert sich in ein Gelb, in der Mitte leicht rot; Kann einen Feuer-Strahl abfeuern. Muss jedoch in einem genauen Winkel auf eine glatte Fläche geworfen werden, der Laser wird an den Anwender zurück geworfen, dieser reflektiert den Strahl auf den Feind. Einsetzbar bei Sonnenschein oder man wendet eine Technik an um die Energie, die im Ring gespeichert ist, frei zu setzen Waffen: Schlankes Schwert Aus einer dunklen Höhle hallen Stimmen:„Nun komm schon, Sasori! Kannst du nicht ein bisschen schneller gehen, ich friere hier sonst noch ein!“ „Akina, hier liegt noch kein Schnee.“ „Na und? Hier weht ein starker Wind, willst du, dass ich eine Erkältung bekomme?“ „Wie süß. Du kannst dich an mich kuscheln, wenn du willst.“ „Deidara, halt die Klappe. Wir müssen uns auf die Mission konzentrieren, ich werde hier noch ungeduldig.“ „Dann gehe nicht so langsam…Ach ja, auf das Angebot komme ich gerne zurück.“ Ein leises Lachen, dann wieder Stille. Sasori, Deidara und ich treten aus der Höhle, die unter einem Berg liegt. In der Ferne kann man die Berge sehen, um uns herum sind lauter Bambus-Bäume. Sonnenstrahlen scheinen darauf und lassen überall das Grün glänzen. Dieses Reich ist wirklich faszinierend, aber ausgerechnet jetzt musste uns Pain eine Mission geben, die uns ins das Reich das Grases führt. Wir müssen Informationen über irgendetwas sammeln….ich weiß nicht über was, ich habe mal wieder nicht aufgepasst. Vorsichtig gehen wir weiter, Deidara geht ein wenig abseits von mir und grinst mich die ganze Zeit an. Ich bin echt froh, dass ich in diesem Team bin. Deidara und ich haben uns sofort verstanden, das eigentlich auch vorher….Sasori hingegen ist heute schon schlecht gelaunt, entweder es liegt an mir oder an Deidara. Schon wieder lässt er etwas explodieren, bloß leider habe ich es nicht gesehen: „ART IS A BAAANG!“ Ich liebe seine kleinen Feuerwerke, jedes Mal lassen sie meine Augen glänzen. Endlich habe ich mal jemanden gefunden, der genau so ist wie ist…bloß ein bisschen verrückter. „Wenn du es noch einmal machst, Deidara, dann hängst du an der Spitze von diesem Bambus“, knurrt Sasori und wirft ihm einen mahnenden Blick zu. Hingegen er ihn breit angrinst und erwidert: „Mach doch nicht gleich so ein Theater darüber, mir ist nur langweilig. Ach ja, über was müssen wir überhaupt Informationen suchen?“ Sasori seufzt: „Ihr zwei passt auch nie wirklich auf, oder? Wir müssen mit jemanden reden, der uns etwas über die Verteidigung-Anlagen über Konoha sagen kann.“ Sofort verfinstert sich meine Miene, eigentlich wüsste ich auch etwas darüber, aber irgendwie will ich es nicht sagen. Warum nehme ich diesen Kaff überhaupt in Schutz! Es hat mich doch verbannt, also müsste ich es doch sagen. Aber dann fällt es mir wieder ein: Meine Familie. Meine Schwestern müssten sicher schon sechs oder sieben Jahre alt sein. Ich kann ihre Blicke nicht vergessen. Tränen in den Augen, verzweifeltes Gesicht und schluchzende Laute. Sie mussten mit ansehen, wie ich verbannte worden bin. Ich vermisse sie so sehr. Jemand legt seinen Arm um mich, verwundert blicke ich um mich. Deidara geht nun neben mir, betrachtet mich besorgt, sein Arm ruht immer noch auf meinen Schultern: „Geht es dir nicht gut?“ Ich lächle ihn sanft an und antworte: „Ich musste nur an meine Familie denken, das ist alles.“ „Es geht ihnen sicher gut. Solange sie keine Techniken erlernen….“ Ich seufze tief und starre betrübt auf den Boden. Nach einigen Minuten meldet er sich wieder: „Lachen steht dir viel besser.“ Überrascht hebe ich den Kopf und mustere ihn verwirrt. Er hat sich inzwischen von mir gelöst und geht stumm neben mir weiter. Die Sonne lässt sein hell blondes Haar strahlen, seine blauen Augen ergänzen sich perfekt zum wolkenlosen Himmel. Ich schüttele den Kopf, um wieder klare Gedanken zu bekommen. Sasori geht viele Meter vor uns, sofort fällt mir etwas ein, um wieder lachen zu können: „Ähm…du…Sasori?“ Er gibt ein stöhnendes: „Hm?“ von sich und dreht sich nicht um. „Warum trägst du deine Puppe nicht?“ frage ich ihn lächelnd. Nur mal so…Ich weiß es wirklich nicht, wieso er sie nicht an hat. Plötzlich bleibt er stehen, blickt nach hinten und funkelt mich überreizt an: „DAS FRAGST DU MICH SCHON ZUM DRITTEN MAL!“ Ich zucke mit den Schultern und betrachte ihn entschuldigend, dabei mache ich einen Schmoll-Mund: „Ja, aber beim ersten Mal habe ich nicht zu gehört, und beim zweiten Mal bin ich von ihm abgelenkt worden.“ Deidara kichert: „Und das von meinen Explosionen, die du so liebst.“ Sasori seufzt und erwidert: „….“ Ich höre nichts, denn ich bin von der Schönheit der Wälder und von der Natur beeindruckt. „AKINA!“ Sofort reiße ich den Kopf in seine Richtung und blicke ihn mit großen Augen verwirrt an: „Was?“ Er knurrt: „Du hörst schon wieder nicht zu. Willst du es jetzt wissen oder nicht?“ Völlig perplex nicke ich, er betrachtet mich einige Sekunden mit hoch gehobener Augenbraue und spricht: „Da ich meine Puppe schützen will, falls der Schnee fällt.“ Deidara flüstert mir zu: „Vorherigen Winter ist er im Schnee stecken geblieben. Ich musste extra Kakuzu holen, damit er ihn mit Feuer befreien kann.“ Ich grinse verstohlen und hauche: „Angst vor Schnee, das muss man ihm lassen.“ Zum Glück hört es Sasori nicht, denn er geht schon wieder vor uns und versucht den Bambussen auszuweichen. Langsam machen wir uns auf den Weg in die Stadt, wo unser Ziel liegt…. Endlichen kommen wir in das kleine Dorf an, dass an der Grenze des Feuer-Reiches und diesem Reiches liegt. Meine Füße schmerzen nach jeden Tritt mehr und treiben mir die Tränen in die Augen. Wir waren ca. zwei Stunden unterwegs. Der Weg war durch die Bambusse vielleicht harmonisch, aber ich versuche nicht an die spitzen Steine am Boden zu denken. Ich stöhne erschöpft: „Wann sind wir da?“ „Bald“, antwortet Sasori kalt. Ich seufze und gehe stumm neben Deidara weiter. Wir haben uns unterwegs ununterbrochen unterhalten, als uns auf einmal Sasori anbrüllte, warum wir nur so lauten seien und so weiter, seitdem haben wir den Mund gehalten, weil er sowieso schon schlecht gelaunt ist. „Bist du müde?“ Verwundert blicke ich neben mich und mustere Deidara überrascht, der mich lächelnd betrachtet: „Naja, es geht. Mir schmerzen nur die Füße….“ Ein kleines Grinsen huscht über seine Lippen: „Wir sind gleich da. Wir treffen uns mit dem Mann in einem kleinen Gasthaus. Zurzeit also sollten dort nur wenige Besucher sein.“ Mit misstrauischen Blick betrachte ich meine Umgebung und gebe ein Zischen von mir: „Aber schaue dir die Straßen an, die sind doch überfüllt von Leuten!“ Er zuckt mit den Schultern: „Und das hilft uns zur Tarnung.“ Ich lächle ihn sanft an: „Wenn du meinst. Hauptsache wir können uns dann ausruhen.“ Nach einigen Minuten kommen wir in einem alten und kleinen Gasthaus an. Deidara hat Recht, dort sind nur sehr wenige Leute, in einer Ecke erkennen wir den Mann, der uns die Informationen geben wird. Sasori deutet mit einem Nicken auf ihn, vorsichtig gehen wir in seine Nähe. Der Mann hebt den Kopf und mustert uns alle mit ernstem Blick und mit hoch gehobener Augenbraue. Seine Augen kleben förmlich länger an mir, als bei den anderen, und ein lüsternes Grinsen schmückt sein hässliches Gesicht. Eine Gänse-haut jagt mir über den Rücken, schnell wende ich den Blick erwidert und erschauert ab und drücke mich sanft an Deidara, ohne dass er etwas davon mitbekommt. Der Mann richtet sich im Sitzen halbwegs auf und spricht mit öliger Stimme: „Ihr seid diejenigen also?“ Deidara scheint den Blick des Mannes auf mich gerichtet bemerkt zu haben, seine Augen glitzern vor Eifersucht und ich spüre seine Hand langsam meinem Arm hinunter gleiten. Ich werde leicht rot im Gesicht und zucke zusammen, als ich seine Berührung spüre. Sasori stellt sich zu ihm, antwortet bloß mit einem knappen Nicken und knurrt: „Sage es endlich, sonst kannst du deine Bezahlung vergessen!“ Der Mann lehnt sich belustigt an die Wand zurück und erwidert: „Zuerst mein Geld!“ Plötzlich zuckt Deidara erschrocken zusammen, ihm stockt der Atem: „Verdammt“, flüstert er. Sasori beobachtet ihn mit eiserner Miene: „Du hast es doch nicht etwa vergessen?“ Ich sehe die Wut in seinen Augen auf blitzen, hingegen er seufzt: „Ich habe es bei Kakuzu liegen gelassen….“ Der Mann lacht höhnisch: „Das soll ein Mitglied eurer Organisation sein, wenn er eure Missionen gefährdet? So, ohne meinem Geld sage ich nichts….“ Er lehnt sich wieder auf den Tisch, mustert mich gierig und leckt sich mit den Zungen über die Lippen: „Aber…wir können doch verhandeln.“ Der Griff um meinem Arm verstärkt sich, ich unterdrücke ein Seufzen und blicke verlegen auf den Boden: „Wen ihr sie haben wollt, dann können wir das nicht zu lassen“, zischt Sasori böse. Verwundert hebe ich den Kopf, mit Erstaunen beobachte ich das Verhandeln: „Wenn ihr auch nur einen Finger an sie legt….“knurrt Deidara. Der Mann scheint sich nicht einzuschüchtern: „Dann was? Ihr wisst ganz genau, dass ich ohne meinen Geld oder sie nichts sagen werde.“ Vorsichtig löse ich mich von Deidara und trete hervor: „Wir müssen die Mission erledigen, ich werde die Kosten tragen. Was willst du von mir?“ Der Mann erhebt sich und grinst mich breit an: „Nur ein lockeres Gespräch…und das alleine. Folge mir.“ Einen letzten bekümmerten Blick werfe ich auf Deidara, der mich traurig und trübe betrachtet. Ich gehe mit dem Mann in eine kleine Kammer, die mit möglichem Kram eingerichtet ist. Am Boden liegt eine schmutzige Decke. Er schließt die Tür und blickt mich lüstern an, seine Augen verraten Lust. Meine Augen weiten sich, ich gehe einige Schritte von ihm weg und versuche zu lächeln: „Können wir das nicht anders schlichten?“ Der Mann lacht nur und kommt immer näher: „Sehr raffiniert von dir, aber nichts da! Ihr bekommt keine Informationen von mir, ehe ich mit dir abgeschlossen habe!“ Mit Mühe unterdrücke ich ein Schluchzen von mir, meine Augen werden feucht. Ich will zu Deidara, in seine Arme und das hier vergessen. Plötzlich fällt mir ein Zettel in seiner Jacke auf, die ihm rechts aus der Tasche heraus hängt. Ich kann ohne viel Mühe erkennen, dass es sich um die Informationen handeln, die er uns geben müsse. Ein triumphierendes Grinsen huscht über meine Lippen. Eigentlich müsste ich jetzt einfach nur den Zettel nehmen und abhauen. Auf einmal spüre ich ein gewaltiges Gewicht auf mir und werde zu Boden geschleudert, aus meinem Mund kommt ein erschrockenes und lautes Seufzen. Der Mann nagelt mich am schmutzigen Boden fest und mustert mich mit einem irrsinnigen Blick. Verdammt, gerade jetzt habe ich mein Schwert nicht dabei, ich muss ihn irgendwie davon abhalten, mir DAS an zu tun. Doch auch was ich tue, er verlagert sein Gewicht immer mehr auf mich und beginnt wie ein Verrückter mir die Kleider vom Leibe zu reißen. Einen letzten Hilfe-rufenden Schrei kommt aus meinen Mund, dann erlischt mein Hoffnung-Schimmer. Plötzlich wird die Tür eingetreten und Deidaras wutentbranntes Gesicht kommt zum Vorschein. Zornig und herabsehend mustert er den Mann, ehe er auf ihn zu stürmt und ihn schlägt. Bei dem Treffer wird er zurück geschleudert und lässt mich los, er landet auf dem harten Boden und hält sich die Hand vor der blutenden Nase. Hasserfüllt betrachtet er meinen Retter und mich: „Ihr werdet die Informationen nie bekommen!“ Deidara knurrt und ballt eine Faust: „Ich würde es nie zulassen, dass du dich an ihr vergehst. Für gar nichts auf der Welt würde ich sie an dir verkaufen, du Mistkerl! Ich sollte dich….“ Sofort klammere ich mich an ihm fest und schluchze: „Bitte…lass uns gehen. Er hat es nicht verdient….“ Seine Anspannung löst sich teil-weise auf, ein letztes Mal betrachtet er den Mann schweigend und missmutig, hält mich an der Hand fest und zerrt mich sanft aus dem Raum. Schnell schließt er die Tür und seufzt: „Es…tut mir so Leid. Ich hätte es überhaupt nicht zulassen sollen, ich habe gewusst, dass er das mit dir machen wollte….“ Verzweiflung liegt in seinen Augen, entschuldigend blickt er mich an. Ich falle ihm um den Hals und weine leise: „Mache dir keine Vorwürfe…die Mission steht an vorderster Reihe….“ Er legt die Arme um mich und zieht mich an sich ran: „Nein…Du stehst ganz vorne…Du bist mir wichtiger als diese Mission…als mein Leben“, haucht er. Ein Kribbeln durch zieht meinen Körper und lässt mich erstarren, nach einigen Sekunden finde ich wieder die Sprache und flüstere zitternd: „Wo ist denn…Sasori?“ Langsam löst er sich von mir und lächelt mich enttäuscht aber sanft an: „Er ist draußen. Wir sollten jetzt gehen.“ Ich nicke und setze einen Fuß vor den anderen, als plötzlich meine Knie weich werden und ich zu fallen drohe. In letzter Sekunde fängt er mich jedoch auf und kichert amüsiert: „Soll ich dich Huckepack nehmen?“ Ich grinse ihn leicht an und antworte: „Herzlich gerne.“ Schon liege ich auf seinen Rücken und halte mich an ihm fest, schmiege mich fest an ihm und genieße seine Wärme. Ich bin ihm so sehr dankbar…. Schweigend gehen wir durch die Wiese. Noch immer trägt mich Deidara Huckepack, und das seit insgesamt drei Stunden! Auf den Weg haben wir nur wenige Worte gesprochen, Sasori ist deprimiert, da die Mission fehlgeschlagen ist. Zum Glück weiß ich, dass wir nicht mehr weit bis zum Versteck haben, vielleicht ist Pain dann doch nicht so böse auf uns? Verdammt, ich bin erledigt! Er wird mich bestimmt als Braten für das Weihnachtsfest kochen. Ich seufze leise. Auf einmal bemerke ich, dass es anfängt zu schneien. Neugierig blicke ich zu Sasori, der es ebenso bemerkt hat. Er scheint nun noch mehr schlechte Laune zu haben, denn er fängt an sich auf zu regen: „Na toll, jetzt das auch noch! Zuerst scheitert unsere Aufgabe und dann muss ich mich im Quartier auch noch reinigen, da es unbedingt schneien musste!“ Ich schüttele den Kopf und stöhne müde. Diese doofen Informationen, dieser doofe Mann, ich bin auch so doof. Ich reiße die Augen auf, vorsichtig greife ich in meine Hosentasche und ziehe einen Zettel hervor. Habe ich tatsächlich vergessen, dass ich es eingesteckt habe? Ein freches Grinsen huscht über meine Lippen. Der Mann schaut jetzt sicher bestimmt blöd aus der Wäsche, und Sasori und Deidara werden bestimmt verdattert ausschauen, wenn sie das hier sehen: „Ich will deiner Quengelei nicht im Wege stehen, aber ich glaube ich habe die Informationen!“ Sofort bleiben die beiden stehen, Deidara lässt mich langsam herunter und mustert mich sprachlos. Die Miene von Sasori ändert sich von einem überraschten zu einem zornigen Ausdruck: „Das hättest du nicht vorher sagen können, oder?“ Deidara strahlt mich erleichtert an und erwidert: „ Sie hat es wegen dem Schock vergessen, also beruhige dich.“ Sasori zuckt mit den Schultern: „Du hast Recht, Hauptsache die Mission wird abgeschlossen.“ Ich strecke mich und seufze zufrieden. Ich hauche zu Deidara: „Du hast gut durch trainierte Rücken-Muskel, wusstest du das?“ Er lacht leise und wispert: „Na dann, willst du auch wissen wie die anderen Muskeln sind?“ Ich kichere amüsiert und erwidere: „Irgendwann mal….“ Mit dieser Antwort lasse ich ihn stehen und gehe auf eigenem Fuß weiter, ich will endlich ins Quartier und schlafen gehen…. Es sind nun 12 Tage vergangen seit wir die Informationen beschaffen haben. Deidara erzählte Pain über das schlimme Ereignis, ich wusste nicht, dass Pain so mitfühlend sein kann. Er hat mir ein paar Tage gegeben um mich vom Schock aus zu ruhen. Aber heute ist wieder ein so schöner Tag um eine Mission mit Deidara zu machen. Ganz alleine. Kein Sasori, der uns die Laune verdirbt. Wie toll das ist. Nachdem mein „Zwangs-Urlaub“ nun abgelaufen ist, kann ich endlich wieder etwas mit ihm unternehmen…zum Beispiel in die Nähe von meiner so heiß geliebten Ex-Heimat reisen, und das ausgerechnet am 24. Dezember, wenn doch heute Weihnachten ist! Pain meinte, wir seien am Abend sowieso wieder zurück. Hoffentlich. Deidara hat sofort bemerkt, dass sich meine Laune verschlechtert hat und versucht mich seitdem auf zu heitern. Wir marschieren gerade durch die Wälder und unterhalten uns lachend über dies und das. Plötzlich fängt es an zu regnen, und in wenigen Minuten sind wir völlig durchnässt. Wir sind insgesamt schon zwei Stunden gegangen, wir befinden uns in Nähe von Konoha. Deidara hat mir unterwegs erzählt, wir sollen die Lage in der Stadt ausspionieren, ob sie zurzeit geschwächt sind oder nicht. Plötzlich befinden wir uns auf einer Lichtung, der Himmel ist noch immer grau und der Regen wird von Minute zu Minute stürmischer. Auf einmal entdecke ich 20 Meter von uns entfernt einen reglosen Körper liegen, Deidara wendet sich mir zu und wispert: „Sollten wir uns das anschauen?“ Ich nicke und nähere mich langsam dem Mensch. Die Person liegt am Rücken, somit kann ich das Gesicht nicht erkennen. Vorsichtig knie ich mich hinunter und fahre mit der Hand durch das lange und geschmeidige blonde Haar. Behutsam drehe ich den Verwundeten auf den Rücken und mustere ihn. Auf einmal stockt mir der Atem, panisch blicke ich auf meine Hände, die von Blut verschmiert sind. Ich höre, dass sich Deidara nähert, seine Stimme klingt besorgt: „Akina, was…was ist los?“ Mein Blick wandert wieder zu dem Gesicht und bleibt bei den offenen Augen stehen. Hell blau wie der Himmel, feines blondes Haar. Tränen bilden sich und laufen über meine Wangen. Ich schluchze und starre weiterhin mit aufgerissenen Augen auf die Person. Deidara läuft zu mir und hält mich ängstlich an den Schultern: „Was ist mir dir? Bitte sage es mir…Warum weinst du!“ Langsam lege ich den Kopf zur Seite und blicke ihn verzweifelt an: „Das…das ist meine jüngste Schwester…Inari….Tot….“ Er mustert mich stumm und nimmt mich sanft in seine Arme: „Sie hat trainiert…und deswegen musste sie sterben....“ Ich weine und vergrabe mein Gesicht in seinen Mantel: „Warum nur?“ Er seufzt leise und murmelt: „Es war ihr nicht erlaubt…ein Ninja zu werden, wie einer zu trainieren. Der Hokage hat frei gegeben…jeden deiner Familie zu töten, wenn sie das Kämpfen üben….Es tut mir so Leid….“ Ich löse mich langsam von ihm und wische mir die Tränen weg, mit geröteten Augen betrachte ich ihn traurig: „Sie war doch erst…7 Jahre alt. Ich wusste nicht…dass sie so furchtlos ist….“ Seine hell blauen Augen betrachten mich besorgt und mitfühlend: „Ich hoffe, dieser Mistkerl….“ Er wird von einem Geräusch unterbrochen. Gleichzeitig springen wir auf und warten angespannt. Auf einmal kommt ein Mann zum Vorschein, seine grüne Kleidung ist mit Blut verschmiert und in seiner Hand befindet sich ein kleiner Dolch. Sein Blick wandert von ihrem Leichnam auf uns, er starrt uns verwirrt an. Ich begreife schnell, dass er dieses Werk gemacht hat und schreie wütend: „Du hast meine Schwester getötet!“ Er mustert uns abschätzig und knurrt: „Mit guten Grund. Hätte sie ihr Erbe entdeckt, wäre sie eine Gefahr…wie du!“ Meine Augen werden feucht, ich schluchze: „Aber warum tötet ihr sie? Sie war doch noch ein Kind….“ Er gibt ein Zischen von sich und erwidert: „Das ändert gar nichts daran, dass ihr von Akatsuki seid!“und läuft wieder in den Wald hinein. Ich spüre blanke Wut, Trauer und Verlust. Sofort sprinte ich den Mörder meiner Schwester hinterher, Deidara folgt mir. In diesem Augenblick habe ich nur ein Ziel vor meinen Augen: Rache. Ich muss an Inaris strahlendes Gesicht denken, wie sie voller Freude durch die Blumen-Wiese gerannt ist. Der Regen hat inzwischen auf gehört und lässt mir mehr Sicht auf meine Umgebung. Auf einmal entdecke ich vor mir eine kleine Höhle. Deidara kommt außer Atem bei mir an und spricht erschöpft: „Was hast…du vor?“ Ich seufze und antworte: „Das Gleiche, was er meiner Schwester angetan hat….“ Er zieht die Luft scharf ein und erwidert ungläubig: „Du willst ihn töten? Was ist mit seiner…Familie?“ Ich schüttele unwissend den Kopf: „Ich habe auch keine mehr….“ Ich bewege mich langsam weiter, plötzlich ergreift er mich sanft am Ärmel und sagt mit lauter Stimme: „Du hast mich…Mich! Du bist nicht alleine.“ Er hat mich inzwischen zu sich zurück gezogen und legt seine Handrücken auf meine Wange: „Bitte gehe nicht hinein, wer weiß, vielleicht ist er ein guter Kämpfer.“ Ich blicke in seine ängstlichen Augen und erwidere: „Ich muss….“, löse mich von ihm und betrete schweigend die dunkle Höhle…. Alles ist so stock finster. Wie kann man sich hier nur orientieren? Leise nehme ich mir einen Dolch zur Waffe und schleiche durch den Tunnel. Langsam gewöhnen sich meine Augen an die Dunkelheit und ermöglichen mir Sichtbarkeit. Ein Geräusch. Der Griff um meiner Waffe verstärkt sich, meine Muskeln spannen sich und meine Sinne verschärfen sich. Auf einmal werde ich zur Seite gestoßen und falle unsanft auf den harten Boden. Ich höre einen Schmerzens-Laut, einen Aufprall. Überrascht blicke ich vor mir und entdecke den Mann des Dorfes, ein Wurf-Stern in seiner Hand. Panisch blicke ich hinter mir und sehe Deidara vor mir liegen, die Waffe steckt in seinem Bauch. Ich balle meine Hände zu Fäusten und rapple mich wieder auf. Hasserfüllt betrachte ich den Ninja, werfe meinen Dolch auf ihn und springe von ihm weg. Schnell mustere ich die Höhle, auf der Suche nach etwas Hilfreichem. Mir fällt ein Loch in der Decke auf, Lichtstrahlen fallen hindurch und sammeln sich am Boden. Ich lächle leicht, werfe einen letzten Blick auf den Mann, der ausgewichen ist und mich kalt anblickt. Ich renne zu der Licht-Fläche und aktiviere mein Erbe. In der Ferne kann ich den Mann geschockt auf seufzen hören. Plötzlich fällt ein Lichtstrahl an die Decke, wird an mich zurück reflektiert und auf den Ninja gerichtet. Schon nach wenigen Sekunden fällt er verwundert auf den Boden, eine schwere Brandwunde befindet sich an seinem Bein. Er schreit vor Schmerzen und Wut. Ich renne zurück zu Deidara, der noch bei vollem Bewusstsein ist und mich sanft anblickt: „Du hast ihn absichtlich so getroffen, nicht wahr?“ Ich nicke leicht und lächle ihn warm an. Auf einmal hustet er Blut, die Waffe steckt noch immer in seinem Bauch fest und lässt seinen Atem unregelmäßig verlaufen. Ich schaue ihn verzweifelt an: „Du schaffst das, bleibe bei mir….“ Meine Augen werden feucht. Er grinst mich sanft an und legt seine Hand in meine: „Keine Sorge…Ich werde so lange bei dir bleiben, solange es geht….“, haucht er und betrachtet mich liebevoll mit seinen hell blauen Augen. Die Stimme des Mannes verstummt, stattdessen wird sie zu einem hustenden Stöhnen…. Schweigend sitze ich am Lagerfeuer und wärme mich. Ich blicke zu Deidara herab, der es sich auf einer Decke gemütlich gemacht hat. Nachdem ich ihm halbwegs geheilt habe, haben wir uns eine andere Höhle gesucht. Es ist schon nachts und draußen fällt der Schnee. Wir werden heute wohl doch nicht mehr ins Quartier zurück kommen. Trotz des Feuers ist es kalt und versetzt meinen Körper in Zittern. Deidara richtet sich auf und legt mir eine zweite Decke um die Schultern und zieht mich zu ihm. Auf einmal spüre ich Wärme und schmiege mich fest an ihm, um nicht frieren zu müssen. Er haucht mir ins Ohr: „Frohe Weihnachten!“ Ich kichere und erwidere: „Auch frohe Weihnachten!“ Er löst sich von mir, behält mich aber trotzdem in seinen starken Armen und blickt mich warm an. Mein Blick fällt auf den Verband, der rund um seinen Bauch ist: „Wie geht es dir?“ frage ich verlegen. Er lächelt mich breit an und antwortet: „Bestens, da du bei mir bist.“ Ich werde leicht rot im Gesicht und grinse ihn leicht an. „Hast du auch ein Geschenk für mich?“ spricht er belustigt. Mein Grinsen wird breiter, vorsichtig setze ich mich auf seinen Schoss und lege meine Arme um seinen Hals. Er betrachtet mich überrascht. Ich versinke in seinen strahlend himmelblauen Augen, die mich verwundert mustern. „Ja, habe ich….“flüstere ich und nähere mich seinem Gesicht. Meine Lippen treffen auf seinen und küssen ihn zärtlich. Er verstärkt seine Umarmung und zieht mich fester an sich, erwidert den Kuss leidenschaftlich und wild. Nach langer Zeit löst er den Kuss und blickt mich verliebt aber ernst an: „Liebst du mich?“ Ich lächle ihn warm an und lege meinen Kopf auf seine Schulter: „Ich liebe dich….“ Ich spüre, dass er den Griff nicht locker lässt, sondern mich noch mehr an ihm zieht. Sanft wispert er: „Warum hast du mich so lange warten lassen?“ Verwundert sage ich: „Was meinst du?“ Er lacht leise: „Ist es dir nicht aufgefallen, dass ich dir schon längst meine Liebe gestanden habe? Als ich dich vor diesem Mann gerettet habe?“ Er löst sich ein bisschen von mir und starrt mich verlegen an: „Du bist mir viel wichtiger als mein eigenes Leben, deswegen habe ich dich zur Seite gestoßen, nur damit dich die Waffe nicht trifft….“ Meine Augen füllen sich mit Tränen, sanft streichle ich mit meinem Finger seine Wange und murmle: „Ich war blind…Bitte verzeihe mir….“ Ein Lächeln umspielt seine Lippen, seine Augen strahlen vor Freude und er küsst mich inniger und zärtlicher. (Ich hoffe, euch hat die Geschichte gefallen! Süß? Toll? Unglaublich? Schickt mir bitte einen Kommentar und bewertet den Test! Danke!)

17.71 % der User hatten die Auswertung: Name: Mizuki Tanaka (Bedeutung: schöner Mond) Aussehen: Feines langes braunes Haar und violette Augen Alter: 24 Ehemaliger Rang: Chunin Vertrauter Geist: grüne Eidechse namens Mizuno Vergangenheit: Da ich meine Eltern nie gesehen habe, wuchs ich bei meiner Großmutter in Suna auf. Eines Tages jedoch, als ich 11 Jahre alt gewesen bin, wussten alle, dass ich ein Erbe habe Kekkei Genkai: Augenfarbe ändert sich in ein Schwarz, am Rande blau; Kann eine Sonnenfinsternis und Mondfinsternis hervorrufen. Sonnenfinsternis: 50% mehr Schaden, Mondfinsternis: 50% mehr Heil-Bonus Waffen: Zwei kleine Dolche Schweigend sitze ich auf der Fensterbank und seufze tief. Mit Kummer starre ich in eine Ecke, wo Sasori mit einem Mädchen steht. Sie hat langes blondes Haar, das ihr offen auf ihr Rücken fällt und grüne Augen, die voller Tatendrang um sich blicken. Sie ist vor einigen Tagen der Organisation beigetreten, ihr Name ist Yumi Kato. Sie musste gegen Sasori kämpfen, sie ließ ihn erstaunen mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten. Seitdem haben sie jeden Tag miteinander verbracht, sie sind sich immer mehr näher gekommen bis sie dann schließlich zusammen gekommen sind. Traurig muss ich mit ansehen, wie er sie zärtlich fest hält, sich zu ihr hinunter beugt und sie innig küsst. Einen kurzen Augenblick kann ich erkennen, dass er mir heimlich einen Blick zu wirft, er wirkt überrascht. Ich schaue weg, schiele zu ihm hinüber und sehe, dass er seine Aufmerksamkeit nur ihr schenkt. Ich hätte jetzt am liebsten laut „Juhu“ schreien wollen, da der Blick nur Andeutung war, doch plötzlich über rammt mich absolute Traurigkeit. Was mache ich mir vor? Warum bin ich so bekümmert darüber? Eigentlich sollte ich mich doch als Freundin für ihn freuen, doch ich weine heimlich darüber. Ich bemerke, dass meine Augen feucht werden, und ich drehe mich beschämt ab. Schnell wische ich mit der Hand über meine Wangen, die von den herunter kullern-den Tränen nass geworden sind. Ich lehne mich mit den Armen an der Fensterbank an und starre mit strenger Miene aus dem Fenster. Draußen sammelt sich am Boden schon der Schnee, viele Schneeflocken fallen vom Himmel und preisen ihre Botschaft: Der Winter ist da! Ich seufze und schüttele den Kopf. Wenn dieses Weihnachten so sein wird…Wird es mir immer als schlechte Erinnerung bleiben. Auf einmal spüre ich eine Hand auf meiner Schulter, erschrocken drehe ich mich um und entdecke die orangefarbene Maske von Tobi vor mich. Seine schwarzen kurzen Haare sind zerzaust, durch sein Blick-Loch kann ich erkennen, dass er mich besorgt mustert. „Ist es wegen ihm?“ fragt er mich leise mit seiner ruhigen und tiefen Stimme. Ich lächle ihn leicht an. Ich bin froh, dass er zu meinen Freunden zählt, nur in meiner Anwesenheit benehmt er sich anständig und spricht mit seiner „normalen“ Stimme. Ich weiche seinem Blick aus und stottere: „Nein…wie…wie kommst du darauf?“ Langsam führt er seine Hand zu meinem Auge und wischt etwas weg: „Du hattest noch eine Träne….“ Ich starre ihn überrascht an, senke den Kopf traurig und murmle: „Ich weiß, ich sollte nicht so reagieren…aber die Tränen kommen ganz von alleine!“ Ich erhasche einen kurzen Blick auf Sasori, der sich inzwischen ganz von Yumi gelöst hat und mich mit hoch gehobener Augenbraue verwundert mustert. Ich spreche in Gedanken ein Gebet an Gott. Bitte lasse ihn nichts davon mitbekommen zu haben! Er seufzt leise und wispert: „Er hat dich geliebt…aber du hast ihn zu lange warten lassen. Ich bin nicht blind, du und ich haben seine Blicke bemerkt, die er dir zugeworfen hat…Jetzt hat er jemanden, die ihm glücklich…macht….“ Geschockt starre auf den Boden, schließe ganz fest meine Augen um zu verhindern, dass sich keine Tränen bilden. Langsam hebe ich den Kopf, öffne wieder die Augen und sehe Sasori vor mir stehen, der mich verwirrt mustert: „Mizuki? Was…ist denn?“ Doch stattdessen ihm eine Antwort zu geben, werfe ich ihm einen kalten Blick zu und renne weg. Ich kann es nicht mehr mit ansehen, ab nun werde ich ihm aus dem Weg gehen. Er soll nicht wissen, was ich für ihn fühle, immerhin hat er doch schon Yumi. Schnell reiße ich die Tür meines Zimmers zu, sperre sie ab und bleibe mit dem Gesicht zur Tür schluchzend stehen. Auf einmal höre ich hinter mir eine Stimme: „Mizuki…Weine doch nicht….“ Ich drehte mich erschrocken um und entdecke Itachi auf meinem Bett vor dem Fenster sitzen. Seine Augen betrachten mich besorgt, ein kleines Lächeln umspielt seine Lippen und sein Mantel ist offen. Er erhebt sich und nähert sich mir. Ich schaue verlegen auf den Boden und murmle: „Wie bist du hier rein gekommen?“ E r lacht leise. Er steht nun direkt vor mir, legt seine Hand auf meine Wange, die mich zwingt ihm an zu schauen. Mit seiner anderen wischt er mir die Tränen weg: „Das ist unwichtig. Du weinst wegen ihm, nicht wahr?“, haucht er. Ich starre vorsichtig in sein Gesicht und nickte leicht. Plötzlich liege ich in seinen starken Armen, er presst mich immer mehr an sich und verstärkt seinen Griff. Ich spüre, wie er mit der Hand durch mein Haar streicht und meinen Duft einzieht. Ich drücke ihn mit sanfter Gewalt von mir weg und mustere ihn verwirrt. Er lächelt mich warm an, hebt mein Kinn und führt es zu seinem Gesicht. Einige Zentimeter entfernt, wispert er: „Ich liebe dich….“ Meine Augen weiten sich, ich bin unfähig etwas zu sagen. Dann liegen seine Lippen auf meinen und küssen mich fordernd jedoch zärtlich und liebevoll. Ich fühle mich geborgen und wohl, streichle sanft mit der Hand über seinen Rücken und genieße den einzigartigen Kuss. Nach einigen Minuten lösen wir uns voneinander, vorsichtig fährt er mit seinem Daumen über meine Lippen und betrachtet mich verliebt: „Akzeptiere, dass Sasori Yumi hat. Merkst du nicht, dass du dir etwas vormachst? Du kennst die Wahrheit…“ Er hält meine Hände fest in seinen und starrt mich hoffend an. Ich schenke ihm ein kurzen Lächeln und wispere, ohne nachzudenken: „Du hast recht…Ich liebe…dich….“ Auf einmal wird mein Körper in ein Prickeln versetzt, eine Gänse-haut jagt mir über den Rücken. Was habe ich eben gesagt? Fühle ich dieses Gefühl wirklich bei Itachi? Er scheint es mit zu bekommen, dass ich mir das in Gedanken frage, und umarmt mich erneut: „Ich werde dich nie enttäuschen….“ Glücklich schließe ich die Augen, lege meine Arme um seinen Hals und seufze zufrieden. Es sind schon einige Tage vergangen, seit ich mit Itachi zusammen gekommen bin. Er ist andauernd an meiner Seite, nimmt mich ständig in seine starken Armen und küsst mich kurz aber zärtlich. Ich bemerke, dass er Sasori davon abhält, mich anzusprechen oder gar mir nahe zu kommen. Ich fühle mich wohl bei ihm, er schenkt mir die Aufmerksamkeit die ich schon lange brauchte. Aber irgendwie fehlt irgendetwas…Ein Gefühl der Vollkommenheit? So gut es geht, versuche ich diesen Gedanken zu vertreiben, aber als Ergebnis kommt nur noch mehr verwirrte Sachen. Mir ist aufgefallen, dass sich Sasori seit kurzem von seiner Freundin Yumi fern hält, der es aber nicht viel ausmacht, da ich sie jeden Augenblick bei Deidara sehe. Heute ist der 24. Dezember, Weihnachten sozusagen. Das ganze Hauptquartier liegt in Dunkelheit nur schmale Lichtstrahlen fallen durch das Fenster, kein Geräusch dringt zu meinem Ohr, nur mein eigener Atem. Auf einmal werde ich von einem lauten Klopfen an meiner Tür aufgeweckt. Ich reiße die Augen auf, bin überrascht über dieses Geräusch. Der Besucher kann froh sein, dass ich ein Einzelzimmer habe, sonst würde sich mein Zimmer-Partner auch tierisch darüber ärgern. Gähnend schlage ich die Bettdecke zurück, erhebe mich und werfe einen kurzen Blick auf meine Digitaluhr, die an einem Nachttisch steht. Ich knurre, es ist doch erst sieben Uhr in der Früh. Ich dachte, heute dürften wir in Ruhe ausschlafen! Das Klopfen wird immer aufdringlicher und lässt mich jedes Mal zusammen zucken. Nörgelnd gehe ich zur Tür: „Ja ja, ich komme schon. Könntest du die Güte haben und aufhören?“ Langsam öffne ich die Tür und seufze müde: „Was gibt’s denn?“ Vor mir stehen Itachi, der mich mit einem warmen Lächeln mustert, und Pain, der ziemlich fertig ausschaut: „Tut uns Leid, dass wir dich wecken mussten, aber du hast eine Mission…mit Sasori“, spricht er leise. Meine Augen weiten sich, ich starre Pain ungläubig an und stottere: „Aber…aber…warum! Itachi ist doch mein Partner, er ist doch schon wach, also kann ich auch mit ihm gehen.“ Itachi lächelt mich traurig an und sagt: „Er meint, Sasori solle nicht mehr so oft etwas mit Yumi unternehmen, stattdessen soll er mit dir auf Missionen gehen.“ Ich zische: „Aber er geht doch auf Abstand, warum ich?“ Pain antwortet Schulter-zuckend: „Weil ihr einst Freunde wart, er soll auf andere Gedanken kommen. Ich habe Sasori schon darüber berichtet, er wird dir dann sagen, was ihr tun sollt. Er wartet draußen vor dem Versteck auf dich.“ Ich seufze tief, reibe mir die Augen und frage aufgebracht: „Deswegen musstet ihr mich um sieben Uhr in der Früh aufwecken?“ Jetzt meldet sich wieder mein Freund: „Weil wir am Abend Weihnachten feiern, daher solltet ihr nicht zu spät kommen.“ Ich stöhne müde: „Wenn ihr es so sagt, ich werde dann zu ihm gehen.“ Pain nickt: „Gut so, ich hoffe, ihr schließt die Mission erfolgreich ab“, und geht. Itachi und ich starren ihm noch hinterher, bis er plötzlich zu reden beginnt: „Er ist verwirrt. Er sieht nicht, was um ihm passiert.“ Er blickt mich nun wieder direkt mit seinen strahlenden Augen an. Ich lehne mich am Rahmen an und erwidere: „Deswegen muss ich wohl mit Sasori gehen….“ Er seufzt leise und schüttelt den Kopf: „Nein…ich habe darum gebeten.“ Ich herrsche ihn verwundert an: „Du hast…WAS?“ Seine Miene wirkt auf einmal mitfühlend, vorsichtig legt er seinen Arm um meine Taille: „Ich bemerke, dass ihr euch oft gegenseitig anschaut. Ihr solltet euch endlich vertragen, ich möchte wissen, was diese Blicke bedeuten.“ Er starrt mich bettelnd an: „Ich leide darunter, mit dieser Unwissenheit zu leben.“ Ich löse mich von ihm und mustere ihn überwältigt: „Wir haben seit Tagen nicht mehr mit einander geredet, nur er hat…Blick-Kontakt gesucht….“ Nachdenklich schaue ich auf den Boden und murmle: „Ich sollte mich jetzt umziehen, er wird auf mich warten.“ Ich höre ihn seufzen: „Ja…wir sehen uns später wieder.“ Er beugt sich zu mir und haucht mir einen leichten Kuss auf die Wange, und verschwindet im dunklen Gang. Ich seufze tief, streichle mit der Hand über meine Wange und schließe die Tür, um mich vorzubereiten…. Schweigend gehen wir neben einander durch Wald, überall liegt Schnee. Es ist inzwischen 11 Uhr, die Sonne ist schon längst zum Vorschein gekommen und erhellt uns den Tag. Derweil schneit es nicht, wir haben auch schon genug Schnee. Sasori schien am Anfang Hoffnung zu schöpfen, dass wir wieder miteinander reden, aber ich gebe keine Antworten und versuche ihn zu ignorieren. Zu der Mission hat er gesagt, wir müssten einige Ninjas ausschalten, die auf der Suche nach unserem Versteck sind. Er seufzt leise und murmelt: „Können wir nicht reden?“ Ich spüre einen leichten Stich in meiner Brust und flüstere traurig: „Über was willst du reden?“ „Über alles. Warum gehst du mir aus den Weg?“ Leise fügt er noch hinzu: „Warum liebst du Itachi?“ Ich bleibe stehen und funkele ihn an: „Ich habe meine Gründe dafür, warum interessiert dich das überhaupt!“ Er blickt mich geschockt an, senkt verlegen den Kopf und sagt gedämpft: „Ich….Wieso hast du… dich so geändert?“ Ich entspanne mich und starre ihn verwundert an: „Was…meinst du?“ frage ich überrascht. Ein kleines Lächeln huscht über seinen Lippen, er mustert mich verletzt: „Den anderen gegenüber bist du hilfsbereit und freundlich, sie spüren bei dir Wärme.“ Seine Augen verraten Traurigkeit, er lächelt mich leicht an: „Aber bei mir ist es anders. Du bist in meiner Gegenwart distanziert und kalt, lässt mich nur mit knappen Antworten stehen….Jede Sekunde ist Itachi bei dir, beschützt dich und hält dich in seinen Armen fest. Ich würde so gerne mit ihm Platz tauschen, mit dir über alles reden ohne zu streiten. Ich weiß du bist sehr…verletzt gewesen, als du mich mit Yumi gesehen hast, aber das ist nun zu….“ Ich herrsche ihn an, fuchtle dabei wild mit den Armen: „Es ist vorbei! Nach dieser Mission werde ich dir endgültig aus dem Weg gehen, du kannst es nicht verstehen…Ich ….Itachi…..“ Ich verschränke meine Arme und blicke ihn bekümmert an. Auf einmal hören wir fremde Stimmen, die nicht weit von hier entfernt sind: „Wie süß ist das denn, ich habe nie gedacht, dass Abtrünnige wie ihr Gefühle hegen könnt!“ Fünf Männer springen von den Bäumen herunter und mustern uns abschätzig. Es sind Ninjas von Sunagakure, der Stadt in der Wüste, das kann ich an ihren Stirnbändern erkennen. Ein großer stämmiger Mann, anscheinend ihr Anführer, tritt hervor und beginnt zu reden: „Akatsuki. Ihr seid zurzeit ganz schön verhasst, wisst ihr das?“ Ich blicke ihn kalt an und erwidere: „Welche Ehre zu Weihnachten jemand anderen zu sehen. Was wollt Ihr?“ Er lacht laut und antwortet: „Das Gleiche wie Ihr. Sicherung. Da ihr euch schon in der Nähe unserer Stadt befindet und wir den Befehl bekommen haben, jeden Abtrünnigen anzugreifen, ist es wohl um euch geschehen.“ Die Kämpfer ziehen ihre Waffen. Ich werfe einen kurzen Blick zu Sasori, um ihm zu zeigen dass wir und wehren. Er nickt und ruft eine seiner Puppen. Ich widme meine Aufmerksamkeit wieder den Männern, und öffne meinen Mantel. Einer der Ninjas kichert böse: „Will die für uns tanzen, oder was?“ Ich grinse ihn leicht an und antworte: „Klar, mit meinen Dolchen selbstverständlich.“ Ich habe meinen Mantel nur geöffnet, damit ich an meine Waffen komme, die an meinen Schenkeln befestigt sind. Zum Glück habe ich noch eine kurze Hose an, dann bin ich flinker. Schnell greife ich zu meinen Dolchen und nehme sie, ich schwinge sie ein paar-mal und lächle die Männer an. Der Anführer schreit, die Männer stürmen mit ihm auf uns zu. Ich laufe auf sie zu und springe in die Höhe. Sasori hält mir den Rücken frei. Ich werfe eine Salve Messer auf die Männer, damit sie abgelenkt sind. Ich springe auf die Schultern von dem Anführer, und kämpfe von dort aus. Mit einem Sprung löse ich mich dem Kerl und lande auf den Boden. Der Schnee gibt ein Geräusch von meinem Aufprall. Zwei von ihnen sind schon bewusstlos, also muss ich doch keine Sonnenfinsternis hervor rufen. Auf einmal spüre ich einen starken Schmerz in meiner Bauch-Gegend, der mir die Tränen in die Augen treibt. Warmes Blut läuft aus meinem Mund, in der Ferne höre ich Sasori meinen Namen schreien. Ich darf jetzt nicht aufgeben! Ich realisiere, was passiert ist. Der Anführer hat seinen spitzen Dolch in meinen Bauch gerammt, mit der Hoffnung ich würde es nicht mehr schaffen. Ich ergreife seinen Arm mit meinen Händen und stoße ihn von mir weg. Sasoris Puppe nützt diese Chance und tötet ihn. Ich huste Blut, mir wird schwindlig vor den Augen. „Ich muss es wohl anwenden….“hauche ich und aktiviere mein Erbe. Die Augenfarbe verändert sich in ein Schwarz, an dem Rand ist es blau. Ich wende eine Technik an, die dem Himmel für einige Minuten verfinstern, dies brauche ich, um meine Mondfinsternis hervor zurufen. Nach wenigen Sekunden wird es dunkler als zuvor, ich höre die Feinde erstaunt auf seufzen: „Was hat sie vor?“ Sofort wende ich eine Heil-Technik an, die ich von meiner Großmutter gelernt habe. Ich verbrauche nicht viel Chakra, aber Dank meines Erbes ist die Heilung wirksam und heilt sogar so eine schlimme Verletzung. Schon vergehen die Finsternis und die Dunkelheit, alles ist wieder sichtbar und hell. Die Gegner sind inzwischen schon verschwunden, haben Angst bekommen, da sie so was noch nicht gesehen haben. Sasori läuft zu mir, ein besorgter Ausdruck liegt in seinen Augen. Er hilft mir auf zu stehen und hält mich fest: „Ist alles in Ordnung?“ fragt er bekümmert. Ich nicke und antworte: „Alles bestens….“ Ich wische mir das Blut vom Mund weg und fahre fort: „Wir haben die Truppe besiegt, von der Pain gesprochen hat. Wir sollten jetzt zurück kehren. Wie viel Uhr ist es?“ Er blickt zum Himmel hinauf und stöhnt: „Schätzen wir 11 oder 12 Uhr. Wenn wir im Versteck sind, wird es wahrscheinlich abends sein. Immerhin sind wir nur noch ein bis zwei Kilometer von der Wüste entfernt.“ „Dann sollten wir uns beeilen, ich möchte beim Fest noch dabei sein.“ Er lässt mich vorsichtig los, gemeinsam gehen wir die lange Strecke zurück. Nach einer Weile beginnt er wieder zu sprechen: „Wir geht es deiner…Verletzung?“ Ich lege den Kopf zur Seite und blicke ihn verwirrt an: „Gut…sie ist dank meiner Technik…verheilt….“ Bloß kann sie keine gebrochenen Herze heilen, füge ich in Gedanken hinzu. „Da das ist ja geklärt ist…könnten wir doch fort setzen mit unserem Gespräch….“ Ich zische ihn gekränkt an: „Da gibt es nichts mehr zu besprechen! Die Sache ist erledigt. Du lebst in einer Traumwelt, ich in der harten Realität. Wir sind zu unterschiedlich, da würde jedes Gespräch nur noch in einem Streit enden.“ Wütend stampfe ich durch den Schnee, Sasori bleibt stehen. Traurig senkt er den Kopf und flüstert bekümmert: „Ich wünschte, du würdest in meiner Traumwelt leben….“, und geht weiter…. Es ist 17:00 Uhr, die Sonne wird von einigen Wolken verdeckt und lässt uns in einer grau tönigen Welt stehen. Während der ganzen Strecke haben Sasori und ich kein einziges Wort miteinander gesprochen, ich hoffe er hat jetzt kapiert, dass es jetzt zu spät ist…mich zu haben. Meine Augen werden feucht, wenn ich darüber denke. Wäre Yumi nicht gewesen, dann wären wir jetzt zusammen. Er soll mit ihr glücklich werden….Endlich kommen wir bei dem Hauptquartier an, es sind nur noch einige Meter vom Eingang entfernt. Plötzlich begegnen wir Deidara, Tobi und Yumi, in Winter-Kleidung eingehüllt. Sie begrüßen uns mit einem glücklichen Lachen. Sie läuft zu Sasori und haucht ihm einen kleinen Kuss auf die Wange: „Schön, dass du wieder hier bist, Schatz.“ Leicht balle ich eine Faust. Ich drehe mich zu ihnen um und sehe, dass er trotz ihrer Begrüßung unglücklich wirkt und ihr gar nichts sagt. Ich seufze tief und widme mich den anderen. Tobi kommt zu mir und fragt leise: „Wie ist es dir ergangen?“ Ich lächle ihn sanft an und antworte: „Es…ist gegangen. Er hat mich…vieles gefragt….“ Er blickt mich durch das Loch in seiner Maske ernst an: „Hast du geweint?“ Eine Gänse-haut macht sich bei mir bemerkbar, ich weiche aus: „Nein…die Kälte hat mir bloß die Tränen in die Augen getrieben….“ Er zuckt mit den Schultern. Sasori und Yumi nähern sich, Deidara beginnt zu reden: „Wir drei wollen gerade einen Schneemann bauen. Möchtet ihr uns helfen?“ Sasori mustert ihn kalt und erwidert scharf: „Das ist für Kinder, außerdem müssen wir noch von der Mission berichten.“ Ich verdrehe die Augen und wende mich an ihm: „Ich werde es ihm schon sagen, du solltest dich mal mit deiner Freundin unterhalten. Immerhin hat sie dich bestimmt vermisst“. Seine Augen weiten sich, er starrt mich verwundert an. Ich gehe einige Schritte, werfe ihnen noch einen letzten Blick zu und marschiere seufzend weiter…. „Hat es Probleme gegeben?“ fragt mich Pain neugierig. Ich zucke mit den Schultern und antworte: „Wir sind auf Ninjas von Sunagakure gestoßen, aber es ist bestimmt die Patrouille gewesen, von der du geredet hast.“ Er lächelt mich lobend an und spricht: „Das ist schön…aber ich habe von etwas anderem geredet.“ Ich blicke ihn verwirrt an: „Und von was?“ Er schüttelt den Kopf und murmelt seufzend: „Von Sasori. Ich habe gewusst, dass du so reagieren wirst, wenn du von der Mission erfährst. Seit er mit Yumi zusammen ist, bist du so bei seiner Gegenwart. Warum?“ Ich öffne meinen Mund, aber es kommen keine Wörter hinaus. Nachdenklich starre ich auf den Boden und wispere: „Ich…weiß es nicht. Es ist einfach so….“ Er lacht leise: „ Vielleicht ist es dein Stolz? Du hast ihn geliebt, er ist mit Yumi zusammen gekommen. Du bist wütend über seine Wahl, er ist verwirrt über deine Reaktion. Du schweigst wie ein Grab, er will wissen was los ist. Und dafür hasst du ihn.“ Ich blicke ihn überrascht an, spiele nervös mit meinen Fingern und erwidere: „ Von wo willst du wissen, was ich fühle?“, und gehe weg. Von Sekunde zu Sekunde steigert sich meine Unsicherheit. Was ist, wenn der Verlauf wirklich so gewesen ist? Mache ich mir nur etwas vor, oder kann ich ihn wirklich nicht mehr leiden? Auf einmal werde ich von jemanden fest gehalten, ich drehe mich um und entdecke Sasori vor mir stehen, der mich aufgewühlt anblickt: „Wir müssen reden…Bitte!“ Ich löse mich von seinem Griff und schlage seine Hände weg: „Lasse mich, wir haben das abgesprochen!“ und gehe weiter, er hinter mir. Er sucht nach meinem Arm, will mich stoppen, aber ich entrinne ihn immer wieder: „Du kannst mich nicht so stehen lassen, nach allem was wir gemeinsam erlebt haben!“ Ich herrsche ihn an: „Dann erlebe mit Yumi noch mehr!“ Ich will in mein Zimmer, will ihn nicht sehen und ihn vergessen. „Ich habe mich von Yumi getrennt!“ schreit er verzweifelt. Plötzlich bleibe ich für einige Augenblicke stehen und flüstere zittrig: „Du…du hast was?“ Er seufzt und fährt fort: „Ich habe mich von ihr getrennt, weil ich dich liebe, Mizuki! Ich habe erkannt, dass ich bei dir nichts erreichen kann und bin deswegen mit ihr zusammen gewesen, damit ich mich ablenken kann. Aber als Itachi und du zusammen wart, habe ich erkannt, dass du derjenige bist, den ich liebe. Yumi schwärmt sowieso für Deidara.“ Ich schüttele den Kopf und gehe schnell weiter: „Das ändert noch lange nicht daran. Ich liebe Itachi!“ „Ich weiß doch, dass du nichts für ihn fühlst, dass du mich nur vergessen willst. Du hast dir damals nur eingeredet, ihn zu lieben, weil du dich von mir ablenken wolltest! Du liebst ihn nicht!“ brüllt er. Schnell drehe ich mich um und gebe ihm eine Ohrfeige. Er ist überrascht über meine Tat und blickt mich entgeistert an. Tränen laufen über meinen Wange, ich wimmere: „Du bist ein Mistkerl, weißt du das? Du…bist das Allerletzte!“ zische ich ihn an und verschwinde hinter meiner Tür. Schnell verschließe ich sie ab und bleibe schluchzen stehen. Ich höre sein Hämmern an der Tür, sein Wehklagen dringt an mein Ohr, dann Stille. Ich seufze erleichtert, bin froh dass er weg ist. Plötzlich höre ich hinter mir eine sehr bekannte Stimme: „Mizuki…So ein Vorfall kommt mir sehr bekannt vor.“ Erschrocken drehe ich mich um und sehe Itachi vor mir stehen, sein warmer Atem streift mein Gesicht. Ich zittere: „Was…meinst du?“ Ein knappes Lächeln huscht über seinen Lippen: „Vor vielen Tagen hast du auch so einst dein Zimmer betreten. Weinend, trauernd und verletzt.“ Ich lege meine Arme um seinen Hals und schmiege mich fest an ihm: „Er glaubt, ich liebe dich nicht….“ Überraschender-weise kichert er und löst sich von mir: „Er hat auch Recht….“ Meine Augen weiten sich, ich starre ihn entsetzt an und stottere: „Aber…Itachi. Ich….“ Er schüttelt den Kopf und hält mich an den Händen fest: „Du liebst mich nicht, das habe ich schon am ersten Tag erkannt. Ich war nur eine Ablenkung, so wie Yumi bei Sasori. Gehe zu ihm, er braucht dich mehr als ich.“ Ich löse mich von seinem sanften Griff und gehe verwirrt zu meinem Bett, um mich hin zu setzen: „Aber du liebst mich…Ich kann dich nicht einfach verlassen….“ Er stöhnt, er mustert mich traurig und haucht: „Ich liebe dich nicht mehr. Aber ich liebe die Zeit, in der ich dich liebte. Du bist für ihm bestimmt, nicht für mich.“ Er wendet mir den Rücken zu, ergreift den Griff der Türe. Er hält inne und spricht: „Du kannst dir etwas vor machen, aber nicht deinem Herzen!“ und verschwindet. Ich blicke ihn entgeistert hinterher und fange an zu weinen…. Schweigend betrete ich den Gemeinschaft-Saal. Alle sind schon anwesend, der Tannenbaum ist reichlich geschmückt und an jeder Wand hängt Schmuck. Itachi befindet sich bei Pain und redet, Konan unterhält sich mit Tobi und Kakuzu, Hidan „foltert“ einen Keks in der Form eines Menschen, Yumi tanzt mit Deidara und scheint sehr viel Spaß zu haben, Kisame blickt verträumt aus den Fenster, Zetsu betrachtet den Baum und Sasori sitzt traurig vor dem Kamin und starrt ins Feuer. Ich atme einmal tief ein und gehe auf ihm zu. Er scheint mich zu bemerken, schaut kurz nach hinten und wendet sich wieder dem Feuer zu. Vorsichtig setze ich mich neben ihn, achte dabei auf Abstand. Er flüstert: „Was willst du? Mir bestätigen, dass du Itachi liebst?“ „Es…tut mir Leid. Du hast Recht.“ Er reißt den Kopf zu mir und betrachtet mich ungläubig: „Du…ich…er….Du liebst ihn nicht?“ Ich lächle ihn warm an und rücke zu ihm: „Ich war wütend auf dich, weil du Yumi gewählt hast. Daher habe ich mich für ihn entschieden. Kannst du mir verzeihen?“ Er grinst mich glücklich an, er zieht mich zu ihm und umarmt mich: „Ich sollte mich bei dir entschuldigen. Ich hätte dir die Aufmerksamkeit geben müssen, dann hätte es diesen Streit nie gegeben. Nur wegen dir…habe ich mich wieder in einen Menschen verwandelt.“ Sofort löse ich die Umarmung und betrachte ihn sprachlos: „Du…hast was? Aber…warum!“ Er lächelt mich verliebt an und sein Gesicht nähert sich meinem: „Ich kann es nicht vertragen, wenn wir getrennt sind. Wenn du mal sterben würdest…dann könnte ich mir ein Leben ohne dich nicht mehr vorstellen.“ Ich lege meine Arme um seinen Hals und ziehe ihn zu mir und hauche: „Ich bin froh, dass es sich jetzt so ergeben hat….Ich liebe dich….“Ein sanftes Lächeln schmückt mein Gesicht, seine Augen strahlend vor Freude: „Ich liebe dich auch….“wispert er und küsst mich zärtlich und hingebungsvoll…. „Es ist schön mit an zu sehen, dass sie sich jetzt versöhnt haben….“, spricht Pain. Itachi nickt und erwidert: „Es macht mich glücklich, wenn sie es ist. Auch wenn ich ihr gesagt habe, dass ich nichts mehr für sie fühle, liebe ich sie.“ Pain legt ihm die Hand auf die Schulter und sagt: „Du hast die richtige Entscheidung getroffen. Dank dir, sind sie zusammen. Du hast ihr die Augen geöffnet.“ Er lächelt ihn sanft an und murmelt: „Er hat sie verdient. Er wird sie lieben, wie ich sie liebe. Und das werde ich für immer.“ (Ich hoffe, euch hat die Geschichte gefallen! Süß? Toll? Unglaublich? Schickt mir bitte einen Kommentar und bewertet den Test! Danke!)

25.28 % der User hatten die Auswertung: Name: Kaede Inagawa (Bedeutung: Ahornholzblatt) Aussehen: Lange schwarze Haare und grau-schwarze Augen Alter: 20 Ehemaliger Rang: Chunin Vertrauter Geist: anmutiger Falke namens Kouhei Vergangenheit: Meine Eltern haben mich geschlagen und gedemütigt, niemand konnte mich leiden. Nur mein Onkel konnte spüren, was ich durchmache und hat mich heimlich trainiert, damit ich mich durchsetzen konnte. Als ich dann 18 wurde, tötete man ihm und ich wurde verbannt, da man Frauen in unserem Dorf nicht ausbilden durfte Kekkei Genkai: Augenfarbe verändert sich in ein dunkles Violett, die Pupille wird silbern; Ermöglicht eine Wolke hervor zu rufen, wenn man sich dem Feind nähert fallen Sterne heraus und verursachen Feuerschaden Waffe: Nicht vorhanden / bzw. Fäuste Langsam öffne ich meine Augen und spüre ein angenehmes Gefühl der Wärme. Ich lasse meinen Blick durch das Zimmer schweifen. Plötzlich spüre ich einen Arm um meinen Bauch, ich zucke erschrocken zusammen und ziehe scharf die Luft ein. Dann fällt es mir wieder ein. Ich befinde mich in dem Gasthaus…gemeinsam mit Itachi. Wir mussten uns ja das Bett teilen…sofort fällt mir dieser Kuss wieder ein. Wie er sich über mich gebeugt hat, mich erst vorsichtig und dann heiß und wild geküsst hat. Was ist dann passiert? Geschockt hebe ich die Decke ein wenig, um mich zu betrachten. Gut, ich habe noch meine Unterwäsche an, also haben wir nicht miteinander….Verdammt, ich soll auf hören so etwas zu denken! Ich seufze leise und schließe die Augen für einige Sekunden. Es hat irgendwie gut getan…Die Berührungen, die Küsse, das sanfte Streicheln auf meiner Haut, alles ist so schön gewesen. Ich werfe einen kurzen Blick auf die Uhr, die an der Wand hängt. Es ist 8 Uhr. Auf einmal reckt sich Itachi und wispert ein: „Guten Morgen.“ Ein leichtes Lächeln schmückt mein Gesicht, drehe mich zu ihm um und erwidere: „Morgen.“ Vorsichtig nimmt er seinen Arm zurück, der um meinen Bauch gelegen ist, eine leichte Röte schießt ihm ins Gesicht: „Hast du gut geschlafen?“ fragt er mich müde. Ich nicke und flüstere: „Wie ein Murmel-Tier….“ Er kichert amüsiert, setzt sich auf und streckt seine Arme. Dabei spannt er seinen Muskel am Rücken an, und das lässt ihn unwiderstehlich ausschauen. Ich beiße mir leicht auf die Unterlippen, um den Gedanken zu verscheuchen, der mir gerade in den Sinn gekommen ist und murmle fragend: „Was müssen wir noch einmal bei der Mission machen?“ Er schenkt mir ein kurzes Lächeln und antwortet: „Wir müssen den Spion töten und verschwinden. Sein Name ist Ashikaga Shin. Er ist an den Armen und Beinen vollkommen bandagiert, anscheinend von einer Brand-Verletzung, daran erkennen wir ihn.“ Ich hebe eine Augenbraue und richte mich auf: „Er befindet sich also in dieser Stadt? Wie sollen wir ihn aufspüren?“ Er blickt nachdenklich auf die Decke, dann wendet er sich mir um und erwidert: „Zetsu hat davon gesprochen, dass er Frauen hinterher rennt. Er ist ein sehr….“ Er schnalzt abschätzig mit der Zunge und fährt mit dem Kopf herum, er starrt grimmig auf seine geballten Fäuste: „…lüsterner Mann. Du….“ Ich grinse ihn verlegen an und spreche: „Ich werde ihn zu dir locken, damit wir ihn gemeinsam eliminieren können.“ Er sieht mich besorgt an: „Ich weiß nicht so recht…ich will dich nicht mit ihm alleine lassen….“ Ich blicke ihn verwundert an. Macht er sich wirklich Sorgen um mich? Ich schüttele den Kopf und seufze: „Wir müssen die Mission beenden. Ich möchte nicht, dass wir tagelang hier sitzen und grübeln. Wir sollten handeln anstatt zu denken.“ Er stöhnt erschöpft und lässt sich in das Kissen fallen: „Wohl eher umgekehrt….“ Ich funkele ihn gereizt an und flüstere: „Seit wann bist du so Streit-süchtig?“ Er setzt sich schnell wieder auf und mustert mich verärgert: „Ich bin Streit-süchtig? Ich will einfach nicht, dass dir dieser Typ etwas antut, das ist alles!“ Ich knurre: „ Glaubst du etwa, ich kann nicht auf mich aufpassen?“ Er fährt sich gestresst mit der Hand durch die Haare und zischt: „Das habe ich nicht gesagt. Ich will nur, dass du kein Lockvogel bist. Er ist stark und erfahren.“ Ich verschränke meine Arme und blicke gekränkt in eine Ecke: „Warum willst du das nicht, kannst du mir das sagen? Hat es etwas mit gestern nachts zu tun?“ Seine Augen weiten sich verwirrt, er mustert mich überrascht: „Wie…wie meinst du das?“ stottert er. Ich verdrehe die Augen, kralle die Finger in der Bettdecke und murmle mit gesenktem Kopf: „Warum hast du mich geküsst?“ Er starrt verlegen in die Luft und seufzt. Er schließt einen Moment lang die Augen und antwortet leise: „Ich weiß es nicht…Ich musste es irgendwie tun….“ Ich fahre herum und springe aus dem Bett. Ich schaue ich mit kalten Blicken an und zische zornig „Einfach nur so! Hat dein Männer-Instinkt gesagt, du sollst es wagen mich zu küssen?“ Er steigt aus dem Bett und nähert sich mir vorsichtig: „Es tut mir Leid, ich kann es dir nicht sagen. Ich weiß es selbst nicht.“ Meine Augen werden feucht, vor Wut oder vor Traurigkeit? Ich schaue wütend auf den Boden, als ich auf einmal seine sanfte Hand an meiner Wange spüre, er flüstert: „Was hast du nur? Wieso bist du so gekränkt?“ Ich weiche seiner Berührung aus, indem ich einige Schritte zurück gehe und ihn vorsichtig betrachte: „Was hat dir dieser Kuss bedeutet? Zufriedenheit oder….“ Ich breche ab und seufze. Er wiederholt scharf: „Ich weiß es nicht.“ Ich zucke unter seinem Ton zusammen, balle aus meinen Händen Fäuste und zische: „Vergiss es! Ich werde mir den Spion selber schnappen!“ Sein Gesichtsausdruck wirkt plötzlich erschrocken, er stürmt auf mich zu und hält mich davon ab, die Türe zu öffnen. „Ich werde das nicht zulassen! Wir werden es gemeinsam machen.“ Ich stöhne erschöpft und schlage seine Hände weg: „Lass mich!“ Er seufzt müde, packt mich an den Schultern und blickt mir tief in die Augen. Ich bin ziemlich erschrocken über seine Reaktion, auf einmal spüre ich gewaltige Kopfschmerzen. Schummrig blicke ich ihn verwirrt an, er mustert mich traurig. Seine hauchenden Wörter hallen mir ins Ohr: „Ich wollte das nicht…Das ist nur, damit du nicht verletzt wirst… Ich lie….“ Das Ende kann ich nicht mehr hören, um mich wird alles schwindlig. Ich halte mich fest an ihm an, damit ich nicht falle. Dann wird alles schwarz…. Schnell richte ich mich auf und blicke wild um mich. Mir wird schwarz vor den Augen, mein Kreislauf-Bahn kollabiert. Ich schüttele den Kopf, um das Schwindel-Gefühl zu vertreiben. Hat er es tatsächlich gewagt, mich mit einer Technik bewusstlos zu machen? Ich schnalze mit der Zunge und verdrehe die Augen. Einige Strähnen fallen mir ins Gesicht, ich puste sie weg denn sie kitzeln mich. Das wird er noch bereuen. Ich seufze und steige aus dem Bett. Warum haben wir überhaupt gestritten? Ist es mir wirklich darum gegangen, dass ich wissen wollte warum er nicht will dass ich mir den Typ schnappen wollte oder wegen dem Kuss…? Ich stöhne laut und fahre mir durch die Haare. Warum nur mussten wir streiten? Ich stehe auf. Erst jetzt fällt mir auf, dass ich noch immer meine Unterwäsche an habe und renne sofort zu meinen Kleidern hin, um mich endlich an zu ziehen. Als ich mir gerade den Pulli über gezogen habe, bemerke ich einen Zettel auf dem Tisch liegen. Vorsichtig nehme ich ihn in die Hand und streifte es glatt, damit die Falten die Wörter nicht überdecken können. Sorgfältig lese ich mir den Brief durch: Liebe Kaede, es tut mir Leid, dass wir uns gestritten haben und auch, dass ich andere Mitteln genommen habe, um den Streit zu schlichten. Ich hoffe, du bist mir nicht allzu böse. Falls ich immer noch nicht hier bin, dann befinde ich mich draußen. Ich suche den Spion, den wir töten müssen. Es würde mich beruhigen, wenn du im Zimmer bleibst. Ich möchte nicht, dass der Mann dir irgendetwas antut, also suche nicht nach mir oder nach ihm. Ich hoffe du verzeihst mir, Itachi Trübe lege ich den Zettel wieder auf den Tisch und seufze. Warum konnte ich ihm nicht Recht geben? Ich werde hier auf ihm warten, wenn er zurück ist, und werde mich dann bei ihm entschuldigen. Ich schäme mich dafür, dass ich ihn angeschrien habe und dass ich mich wie ein Idiot benommen habe. Ich gehe an das Fenster und lehne mich an der Fensterbank an, um hinaus zu schauen. Die Sonne steht schon hoch oben, trotzdem ist der Himmel grau und die Wolken bedecken die Lichtquelle. Ich schließe die Augen und denke genüsslich an das vorher stehende Weihnachten. Ich bilde mir ein, den Geruch von Leb-Kuchen, das Knacken des Holzes das im Feuer liegt, das Zerreißen von Geschenk-Papier, Stimmen die Lieder singen und das Geräusch von Glocken. Dann öffne ich wieder meine Augen und werfe einen kurzen Blick auf die Uhr. Es ist 13:00 Uhr. Ich lehne mich weiter vor und schaue auf die belebten Straßen. Erst jetzt fällt mir der Lärm aus den die Verkäufer der Stände verursachen. Ich lassen meinen Blick schweifen, als er plötzlich an einem Mann fest hält. Er steht an der Wand eines Hauses gegenüber das Gasthauses, seine Armen sind verschränkt und er blickt gierig mit seinen giftgrünen Augen die Frauen hinterher, die an ihm vorbei gehen. Auch aus dieser Entfernung kann ich erkennen, dass er blondes kurzes Haar und an den Armen und Beinen bandagiert ist. Ich erinnere mich an Itachis Erklärung. Ist das der Mann, der Spion den wir töten müssen? Ich kann meinen Blick nicht von ihm los lassen, ich seufze. Ich habe versprochen, hier zu bleiben und zu warten. Aber er ist genau vor mir! Mission ist Mission. Unauffällig rufe ich meinen Vertrauten Geist herbei, Kouhei. Er hat den Körper eines Falken und die spitze Zunge eines frechen Knaben. Er landet auf meinem Arm, dem ich angewinkelt habe und begrüßt mich zischend: „Was brauchst du denn schon wieder?“ Ich verdrehe die Augen und murmle: „Das letzte Mal, als ich dich gerufen habe war vergangenes Monat, also halte den Mund!“ Sofort verstummt er, und sieht mich aus seinen großen braunen Augen an. Sein grau weißes Gefieder lässt ihm anmutig wirken, sein gebogener Schnabel gibt ihm sein natürliches Aussehen. Ich schüttele den Kopf über seine Begrüßung und spreche leise: „Du musst den Mann da unten verfolgen.“ Ich deute flüchtig auf den Spion, der sich auf einmal von der Wand weg stößt und in der Menschenmenge verschwindet. „Hast du gehört? Verfolge ihn, ich komme dann und du wirst mir berichten, wo ich ihn finden kann!“ Er nickt, springt von meinem Arm ab und durch das Fenster, weitet seine Flügeln und steigt in den Himmel hinauf. Noch einmal kontrolliere ich, ob ich meine Wurf-Waffen zu Recht habe, ein letztes Mal blicke ich zu meinem Mantel der an der Wand hängt. Wäre wohl besser, wenn ich ihn nicht anziehe, sonst schöpfe ich erst recht Verdacht. Ich öffne die Türe, doch irgendetwas hält mich zurück. Unwiderruflich muss ich an Itachi denken. Wenn er erfährt, was ich gemacht habe, wird er aus rasten und mich anschreien, dass das zu gefährlich für mich sei. Und nun hoffe ich, dass er mich verzeiht…denn ich muss eine Mission zu Ende bringen! Ich komme an einer Waldlichtung an. Kouhei sitzt diesmal auf meiner Schulter und flüstert mir bedacht ins Ohr: „Ich schwöre dir, der Mann ist hierher gegangen. Als ich einem Ast ausgewichen bin, ist er plötzlich verschwunden!“ Ich nicke und hauche: „Ich vertraue dir. Deine Augen sind scharf und haben mich noch niemals enttäuscht. Er muss anscheinend ein sehr guter Tarn-Meister sein….“ Ein Vogel kreischt und fliegt aus den Baumkronen, ein erschreckendes Geräusch ist das Ergebnis. Mein Geist und ich zucken gleichzeitig erschrocken zusammen und mustern unsere Umgebung. Schmale Lichtstrahlen fallen durch die verdichteten Äste und legen nur eine kleine Hilfe bei. Plötzlich höre ich einen starken Wind, schon wird mir ein Dolch an den Hals gelegt. Mein Falke hat schneller als ich reagiert und springt ab. Ich schreie ihm zu: „Schnell, suche Itachi!“ Ich muss abbrechen, da der Dolch droht meine Haut zu ritzen, ich halte sofort den Atem an. Ich höre eine ruhige Stimme: „So so, wen haben wir denn da? Dazu noch so eine Schöne….“ Er hält kurz inne, legt seinen Kopf auf meine Schulter und wispert: „Wolltest mich wohl umbringen, he?“ Ich schlucke und flüstere fluchend: „Lass mich los und wir regeln das in einen fairen Kampf!“ Er kichert nur, er entfernt den Dolch für nur einige Millimeter: „Mut hast du….Thema-Wechsel: Wer ist dieser Itachi? Noch einer von deinen Kumpanen?“ Ich zische: „Das geht dich überhaupt nichts an!“ Er stößt mich von sich weg und schwingt seine Waffe. Ich gehe einige Schritte von ihm weg und gehe in Kampf-Stellung, meine Hände balle ich zu Fäusten, bereit jede Zeit zu zuschlagen. Auf einmal kommen mehrere Männer aus den Gebüschen hervor, jeder ist stämmig und groß wie der andere. Einzig allein Shin ist normal gebaut. Ich werde von ihnen ein gekreist, ich schaue ihn böse an: „Ihr wollt nicht, dass ich das tue. Das würde euch nur schwere Verletzungen einbringen.“ Einer von ihnen lacht laut und brüllt: „Wie willst du das anstellen, du Zwerg?“ Ich grinse vor mich hin und erwidere: „So.“ Sofort aktiviere ich mein Erbe, meine Augen werden dunkel violett, meine Pupillen glänzen silbern. Eine schwarz-lila Wolke wird über mich sichtbar, da die Männer in meinem Umkreis-Radius stehen, fallen schon die ersten Sterne hinunter. Wie ein Blitz renne ich auf den Spion zu, er starrt mich nur entgeistert an. Die Männer laufen auf mich zu, merken erst jetzt dass sie von den Sternen Feuerschaden zugefügt bekommen und schreien vor Schmerzen. Der Blonde realisiert was jetzt passiert und weicht meinem Schlag aus, dabei schaut er andauernd auf meine Wolke, damit er nicht getroffen wird. Ich versuche ihm immer und wieder mit meinen Fäusten zu treffen, aber er ist ziemlich flink und achtet auf meine Angriffe. Ich spüre, dass ich keine Energie mehr habe und deaktiviere mein Erbe. Mit einem Donnern ist die Wolke verschwunden und ich breche erschöpft in die Knien. Shin springt von mir weg und landet einige Meter von mir entfernt. Seine Anhänger liegen halb bei Sinnen auf den Boden und versuchen sich auf zu stehen. Ich schüttele den Kopf, um mich wieder orientieren zu können und atme tief ein. Er lacht und spricht bedrohlich: „Ich muss zugeben, das war schon mal eine tolle Aktion, aber wie willst du jetzt siegen ohne deine Kräfte?“ Er schnalzt mit der Zunge und murmelt: „So eine Schande, eine Schönheit wie dich zu töten. Lebe wohl, meine Blüte.“ Seinen Dolch fest in der Hand bereit, läuft er auf mich zu mit Gebrüll. Ich hebe den Kopf und reiße die Augen auf, meine Beine sind jetzt schwach um mich aus dieser Lage zu retten. Auf einmal erklingt eine bekannte Stimme, die meinen Namen ruft: „Kaede!“ Ich blicke nach hinten und sehe einen Mann zum Vorschein kommen…Itachi! Schon aus der Ferne kann ich erkennen, dass er wütend und erleichtert zugleich ist. Er nähert sich, wirft eine Waffe durch die Luft knapp an mir vorbei. Überrascht schaue ich wieder nach vorne und sehe den Spion nur einen Meter von mir entfernt…mit den Dolch von Itachi in seiner Brust stecken. Blut fließt aus seinem Mund, seine eigene Waffe fällt ihm aus der Hand. Er holt tief nach Luft, presst die Hände auf seine Wunde und stottert: „Wie…Männer, tötet…sie!“ Verdammt, ich habe die ganz vergessen! Seine Anhänger haben sich inzwischen ein wenig erholt, sie stehen wieder mit festen Beinen auf dem Boden und mustern uns hasserfüllt. Schreiend rennen sie auf uns zu. Itachi ist bei mir angekommen und wirft mir einen ärgerlichen Blick zu, er beugt sich zu mir hinunter und hebt mich auf. Schon springt er in die Luft und landet am Ende der Lichtung wieder auf dem Boden. Er legt mich sachte hin und zischt: „Ich habe dir gesagt, du sollst warten! Das wird nicht lange dauern!“ Er dreht sich um, nimmt sich einige Wurf-Sterne und läuft auf die Männer zu und beginnt mich ihnen zu kämpfen. Kouhei landet neben mir am Boden und schaut ihm zu. Ich wende meine Aufmerksamkeit ihm zu und frage ihn: „Wo hast du ihn gefunden?“ Er würdigt mich keinen Blick und antwortet: „Er war in der Nähe. Er wollte gerade in das Gasthaus gehen als ich seinen Namen gerufen habe. Natürlich haben einige der Leute es mitbekommen und die Wachen verständigt, er musste sie erst abschütteln bis er hierher gelangte.“ Ich seufze tief und lasse den Kopf hängen: „Er wird mir Vorwürfe machen….Ach egal, du kannst gehen. Danke für deine Hilfe.“ Er blickt mich an, nickt dankbar und verschwindet in einer Wolke. Ich stehe schwankend auf und halte mich an einem Baum an, ich sehe Itachi bei seinem Kampf zu. Es schaut beinahe so aus, als würde er in eine Art Blut-Rausch fallen. Die angreifenden Männer scheinen keine Chance gegen ihn zu haben, doch trotzdem machen sie weiter. Seine Kleidung ist von Blut bespritzt, seine Angriffe werden immer schneller. Er ist davon besessen seinen Feinden Schmerzen zubereiten. Meine Augen weiten sich, ungläubig betrachte ich sein Werk. Gerade rammt er seinen Dolch in den Spion, dieser schreit ein letztes Mal um Hilfe, dann verstummt seine Stimme und sein letztes Stück Leben haucht er aus. Itachi stöhnt erschöpft, blickt wild um sich und scheint erst wieder der Alte zu sein. Ich spüre, dass sich eine Gänse-haut auf meinen Körper verbreitet, wackelig stehe ich auf meinen Beinen. Ich zittere, bin zu geschockt um etwas sagen zu können. Auf einmal dreht er sich zu mir um, mustert mich mit seinen wahnsinnigen Augen. Langsam kommt er auf mich zu, deutet mir seinen Zeigefinger auf mich und sein Blick verrät Besessenheit. Ich fühle eine riesige Angst die in mir aufsteigt, mein Instinkt sagt mir, ich solle davon laufen aber irgendetwas hindert mich daran. Er kommt immer näher, ich höre schon sein Keuchen, seine Körper-Glieder zittern vor Schwäche. Eine geheimnisvolle und mörderische Aura umgibt ihn, sie lässt mich fürchten. Sofort stehe ich auf und renne in den Wald hinein, seine leuchtenden Augen befinden sich immer noch vor meinen Blick und in meinen Gedanken. Hinter mir höre ich ihn schreien: „KAEDE, KOMM ZURÜCK!“ Von Angst geprägt laufe ich immer weiter, schaue nicht darauf wohin, Hauptsache nur weg. So kenne ich ihn überhaupt nicht. Dann erscheint in meinen Gedanken sein sanftes und perfekt geschnittenes Gesicht, das von seinen langen schwarzen Haaren umranden ist. Für einen Augenblick schließe ich die Augen um, mich zu entspannen. Was ist nur los mit mir….mit ihm? Warum renne ich weg…wieso hat er sie alle so mörderisch getötet? Plötzlich laufe ich an jemanden an, erschrocken reiße ich wieder meine Augenlider auf und erstarre. Vor mir befindet sich Itachi, er hält mich fest in seinen Armen fest und blickt mich enttäuscht an. Eine Gänse-haut jagt mir über den Rücken, eingeschüchtert starre ich ihn an und wage kein Wort zu sagen. Hauchend beginnt er zu reden: „Warum bist du weg gerannt?“ Er klingt bekümmert. Ich schlucke und erwidere: „Wieso hast du sie alle auf so eine Weise umgebracht?“ Er lächelt mich traurig an und schüttelt unwissend den Kopf: „Ich weiß es nicht…Ich habe so einen Drang gefühlt, ihnen so etwas an zu tun. Es war…befriedigend….“ Nun bekomme ich es wirklich mit der Angst zu tun und zappele wild. Ich versuche mich von ihm zu lösen, ihn von mir weg zu stoßen. Sein Griff wird schwächer, doch auf einmal wirft er mich auf den Boden. Ich lande im Gras, ich mustere ihn verwirrt und verstumme, ich höre auf mich zu bewegen. Er kniet sich zu mir hinunter und lehnt sich über mich, er wispert: „Wieso fürchtest du dich vor mir?“ flüstert er traurig und blickt mich verletzt an. Ich stottere: „Der Kampf…deine Augen…deine….“ „Psst…Ich habe das nur getan, um dich zu beschützen…Ich hätte mir die Schuld gegeben, wenn dir trotzdem etwas zugestoßen wäre….“ Er legt sich neben mich in das Gras, legt einen Arm um meine Taille und sieht mich zu ihm. Ich liege mit dem Rücken zu ihm, ich seufze tief und schließe die Augen. Ich spüre, dass er mir einen leichten Kuss auf den Kopf gibt und sich an mich schmiegt. Wenig später höre ich seine ruhige Stimme: „Es wird dunkel…Wir sollten gehen….“ Ich stöhne müde und murmle: „Ich will aber jetzt schlafen…bei dir…hier….“ Er kichert amüsiert, sein warmer Atem haucht er mir in den Nacken: „Wie du willst…Ich werde dich beschützen….“Ein zufriedenes Lächeln huscht über meinen Lippen, ich spüre die Wärme die von ihm ausgeht, seine zärtlichen Finger die über meinen Körper wandern, seine angenehme Stimme in meinem Ohr und ich höre das leise Rascheln der Blätter. Von Sekunde von Sekunde werde ich immer müder, langsam gehe ich in die traumhafte Welt der Fantasie. Selig schlafe ich ein, in den Armen von Itachi…. Endlich sind wir wieder in dem Haupt-Quartier. Nachdem wir uns gemeinsam im Wald ausgeruht haben, sind wir sofort aufgebrochen, um Pain von der erfolgreichen Mission zu berichten. Wir haben kein Wort über seinen Kampf verloren, wir haben nur ein kleines Gespräch geführt…leider. Ich habe gehofft, mehr zu erfahren warum er sich so um mich kümmert. Naja, das Schöne ist heute ist Weihnachten! Wir haben für die Reise zurück ins Versteck einen halben Tag gebraucht…Zum Glück sind wir unterwegs keinen Ninja begegnet. Itachi hat schon genug gekämpft…Er hat so verstört und verzweifelt gewirkt, als ich ihn erschrocken und ängstlich angeschaut habe, als er mich fest gehalten hat. Ich bin froh, dass wir wieder normal reden können. Wenigsten hat er mich nicht danach gefragt, warum ich verschwunden bin. Das hätte vielleicht wieder zum Streit geführt. Heute sind alle in guter Stimmung. Es gibt Leb-Kuchen, persönlich von Konan und mir gebacken…Tobi hat mit geholfen. Dann gibt es einen Braten, unser Meister-Koch Pain hat sich darum gekümmert. Das wird toll werden! Was will man mehr? Kekse, Geschenke, Freunde…Itachi und ich gehen gerade durch den Gang. Wir sind eingekleidet in Pullovern und weichen Hosen, unsere Mäntel haben wir in die Ecke geworfen. Grinsend betreten wir den Gemeinschaft-Saal. Gemeinsam lassen wir unseren Blick durch dem Raum schweifen. Tobi und Deidara spielen Karten, Sasori wickelt sich einen Verband um den Daumen, da er sich mit dem Hammer verletzt hat, Konan und Pain bereiten das Essen zu, Kisame schmückt den Weihnachtsbaum, Kakuzu betrachtet misstrauisch den Keks, den er ein der Hand hält, Hidan steht ein wenig abseits, rubbelt mit den Händen und grinst seinen Partner böse an und Zetsu mustert den Tannenbaum mit großen Augen. Itachi flüstert mir zu: „Es ist schön, so eine Gemeinschaft zu sehen….“ Ich lächle ihn warm an und nicke. Wir alle sitzen nun am Tisch und warten heißhungrig auf den Braten. Gerade kommt Pain, eine süße Schürze um seiner Taille, und stellt vorsichtig das Fleisch auf den Tisch. Es sind auch noch weitere leckere Sachen darauf. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn ich all die köstlichen Dinge sehe. Konan schneidet jedem ein Stück Fleisch hinunter und überreicht es. Plötzlich fängt Hidan zu kichern und sagt belustigt: „Hättet ihr nicht Kisame braten können? Ich habe mehr Lust auf Fisch.“ Kisame sitzt auf der andern Seite des Tisches und wirft ihm einen gereizten Blick zu: „Willst du noch etwas von den Kartoffel-Püree haben?“ Hidan grinst ihn breit an: „Klar will ich, du *pieep*!“ Itachis Partner ballt eine Faust, beruhigt sich aber wieder und nimmt die Schüssel. Auf einmal greift er hinein, nimmt eine Handvoll davon heraus und schreit: „HIER HAST DU ES!“ und wirft es Hidan voll ins Gesicht. Plötzlich fangen alle an zu lachen, Hidan wischt sich das Geworfene ab und knurrt: „DU *pieep*!“, und schleudert das Fleisch auf Kisame zu. Dieser jedoch weicht es aus, das Stück trifft Pain, der gerade vorbei gegangen ist. Er zischt: „DAS WIRST DU BEZAHLEN!“ und schüttet ein Glas Wasser auf Hidan. Er duckt sich, das Getränk trifft Sasori. Seine nassen Haare hängen ihm herunter, er brüllt: „ARGH!“ und feuert ein Leb-Kuchen versehentlich auf Deidara, dieser schaut ihn dann wütend an und ruft: „ESSENSSCHLACHT!“ Wie auf Befehl nehmen sich alle etwas von dem Essen und beschießen ihre Nachbarn damit. Einzig allein Itachi und ich halten uns davon heraus und stehen auf. Schnell laufen wir in Sicherheit, indem wir wieder in den Gang flüchten. Ich lache belustigt: „Das habe ich nicht kommen sehen!“ Er kichert leise und spricht: „Ihnen scheint es Spaß zu machen….“ Ich grinse ihn leicht an und frage ihn: „Gehen wir ein Stück?“ Ein sanftes Lächeln huscht über seinen Lippen, zustimmend nickt er mir zu und nimmt er mich sachte an der Hand. Gemeinsam gehen wir durch den dunklen Flur, nach einer Weile beginnt er zu sprechen: „Ich möchte mit dir…reden….“ Ich seufze tief und erwidere: „Über die Mission? Es tut mir Leid, ich wollte auf dich hören, aber….“ Rasch legt er mir seine Hand auf den Mund und murmelt verwundert: „Das…hab ich nicht gemeint. Ich wollte dich etwas fragen….“ Ich nehme seine Hand von meinem Mund weg und wispere verwirrt: „Ja, was willst du wissen?“ Ich sehe, dass ein leichter Rot-Schimmer sich auf seinen Wangen bemerkbar macht, er haucht: „Als ich dich bewusstlos machen musste…wie viel hast du gehört?“ Ich starre nachdenklich auf den Boden und flüstere: „Nicht viel…Ich konnte am Ende nur noch zwei Wörter hören….“ Er seufzt verzweifelt und lehnt sich an der Wand an. Ich mustere ihn überrascht, vorsichtig nähere ich mich ihm und frage: „Was ist vielleicht?“ Er schüttelt nur den Kopf und antwortet: „Ach nichts….“ Er blickt mich lächelnd an und zieht mich zu ihm hin, er wischt mir irgendetwas aus dem Gesicht: „Du hattest ein Fettfleck auf der Wange.“ Langsam hebt er das Kinn, mustert mich durchdringend, er kommt immer näher, sein warmer Atem versetzt meinen Körper in ein angenehmes Prickeln. Er haucht verführerisch: „Du hast etwas auf den Lippen….“schon küsst er mich vorsichtig, aber fordernd. Ich bin erstaunt über seine Tat, erwidere es aber und lege meine Arme um seinen Hals. Der Kuss wird leidenschaftlicher, zärtlicher und feuriger. Unfreiwillig lösen wir uns voneinander, er lächelt mich warm an und flüstert: „Frohe Weihnachten…Mein Geschenk an dich: Meine Liebe.“ Ich grinse ihn verliebt an und hauche: „Kurz: Ich liebe dich auch!“ und verwickle ihn in einen wilden Kuss. (Ich hoffe, euch hat die Geschichte gefallen! Süß? Toll? Unglaublich? Schickt mir bitte einen Kommentar und bewertet den Test! Danke!)

16.86 % der User hatten die Auswertung: Name: Chika Tanimura (Bedeutung: Weisheit) Aussehen: kurzes rotbraunes Haar und hell braune Augen Alter: 21 Jahre Ehemaliger Rang: Jonin (spezialisiert auf Gift und Spionieren) Vertrauter Geist: kluger Panther namens Nori Vergangenheit: Als ich 17 Jahre alt gewesen bin, wurde mein Dorf von Räubern angegriffen. Meine Eltern und Verwandten sind gestorben, ich bin die einzig Überlebende gewesen. In Konoha habe ich Schutz gesucht, Tsunade hat mich bei sich aufgenommen Kekkei Genkai: Augen werden grün; Kann zwei Schlangen auf den Feind werfen, die Schaden zufügen und dazu noch vergiftenHalluzinationen. Kann zudem auch noch für zwei Minuten ein fotografisches Gedächtnis haben Waffen: vergiftete Nadeln Gähnend halte ich mir die Hand vor den Mund. Meine Augen-Glieder werden immer schwerer, meine Müdigkeit steigt. Schweigend sitze ich im Dunkeln auf einem Ast und mustere meine Umgebung. Pain hat mir eine Mission geben, wobei ich einen Fürst vom Osten des Feuer-Reiches ausspionieren soll. Ich bin in das Team von Zetsu und Tobi eingeteilt worden, meine Fähigkeiten entsprechen ausgezeichnet für einen Spion, das habe ich auch teilweise meinem Erbe zu verdanken. Ich bin froh, nicht den Mantel tragen zu müssen während ich auf Spion-Mission bin. Der würde mich nur aufhalten. Meine kurze braune Hose und mein perfekt zugeschnittenes ebenso braunes Hemd reicht mir. Hand-Schützer, lange Stiefeln und Bandagen reichen auch völlig aus. Seit insgesamt 2 Stunden sitze ich schon in der Nacht und warte auf irgendwelche Regungen. Ich blicke durch das offene Fenster, das zu dem Arbeitszimmer des Fürst führt. Er sitzt mit dem Rücken zu mir, trotzdem kann er mich nicht sehen da die Blätter mich abdecken und weil es stock dunkel ist. Plötzlich fange ich an zu zittern, der Grund dafür ist es wird immer kälter. Wir haben den 20.Dezember, es liegt noch nicht viel Schnee aber das wird noch kommen. Ich unterdrücke ein Gähnen und versuche die Kälte zu ignorieren. Endlich erhebt er sich, wischt sich müde über die Stirn und stapelt einige Blätter auf einem geordneten Haufen. Er pustet die Kerze auf seinem Tisch aus, Dunkelheit tritt im Zimmer ein. Nach einigen Sekunden sehe ich die Türe öffnen und wieder schließen…er ist weg. Für ein paar Minuten bleibe ich noch sitzen, um mich zu versichern, dass er nicht zurück kommt und nach sieht. Dann spanne ich meine Muskeln an und bereite mich für einen Sprung durch das offene Fenster vor. Ich hüpfe dadurch und lande geschickt und leise im Zimmer. Schnell schleiche ich zu der Tür und öffne sie einen Spalt, um nach zu schauen ob befindliche Wachen in der Nähe sind. Ich schaue rasch nach links und nach rechts, bevor ich wieder die Türe schließe. Ich eile zurück zum Tisch und zünde die Kerze wieder an. Der Raum erfüllt sich mit ein wenig Licht, vorsichtig nehme ich mir einige Blätter zur Hand und lese sie mir sorgfältig durch. Der Inhalt erzählt von Verhandlungen mit den Fürst im Westen, Informationen über einige Abtrünnige, mit eingeschlossen Akatsuki, und Strategien um Feinde zu vernichten. Ich schließe die Augen, um nach zu denken. Was hat Pain gesagt, welche Angaben ich mir merken soll? Er hat von diesen Zettel gesprochen, aber auch noch von etwas anderem…Ich beiße mir die Zähne auf die Unterlippe, angestrengt durchsuche ich meine Erinnerungen. Verdammt, sonst vergesse ich nie etwas! Ich öffne wieder meine Augen und durchsuche die Blätter. Er hat von irgendeinen Abtrünnigen geredet…jemanden den wir dringend brauchen. Wie war noch einmal der Name? Shi-Sou-Su…Ach was weiß ich…Mai! Gerade halte ich einen Blatt über sie in der Hand und lese es durch: Name: Wakayama Mai Alter: 19 Jahre alt Wird gesucht wegen: Brandstiftung, schwer Raubmord und Erpressung Fähigkeiten: außergewöhnlich gut in Nahkampf sowie auch in Fern-Kampf und setzt schädliche Gen-Jutsus ein Informationen: Sie hat rote lange Haare und grüne Augen, ihre Kleidung ist praktisch, bunt und ähnelt teilweise einem Kleid Letzter Aufenthalt: In der Nähe von Sunagakure, sie hält sich in der Wüste versteckt Ich grinse breit vor mich hin. Ich aktiviere mein Erbe, die Augenfarbe wird von einem braun zu einem hervor stechenden Grün. Schnell lese ich mir diesen Zettel und den anderen durch, da mein fotografisches Gedächtnis nur für 2 Minuten hält. Mein Erbe deaktiviert sich von selber, vorsichtig lege ich die Papiere wieder so auf den Stapel, wie sie waren. Plötzlich höre ich vor der Türe aufgeregte Stimmen: „Aber wie ich es sage, Kommandant, ich habe von draußen gesehen dass im Büro des Fürst noch immer Licht brennt, obwohl er schon in sein Gemach gegangen ist!“ „Gibt es noch irgendwelche anderen Wachen, die das bezeugen können dass der Fürst schlafen gegangen ist?“ „Nein, aber ich bin nicht blind!“ Ein Seufzer: „Na gut, sehen wir nach.“ Mir stockt der Atem, Schweißperlen kullern mir über die Stirn. Ich muss handeln! Sofort puste ich die Kerze aus, renne zum Fenster und springe auf dem dicken Ast, der gut einen Meter vom Fenster entfernt ist. Ich krieche einige Schritte weg, damit sie mich nicht sehen. Gleich danach öffnet sich die Türe und zwei Männer in Rüstungen kommen zum Vorschein. Der Kommandant schnaubt, die Wache starrt ungläubig in die Luft: „Ich dachte, Sie hätten hier Licht gesehen?“ Der Mann nickt heftig mit den Kopf und stottert: „Ich habe sie nicht belogen…vielleicht ist hier…ein Spion?“ Sein Vorgesetzter lacht belustigt und spricht: „Mein Guter, seit 10 Jahren bin ich schon Befehlshaber und habe noch nie hier einen Spion gesehen! Sie sind müde, gehen Sie schlafen! Ich kann keine Wache gebrauchen, die herum halluziniert!“ Der Mann salutiert und verschwindet nervös durch die Tür, der Kommandant hinterher. Die Türe schließt sich. Ich seufze erleichtert und setze mich erschöpft hin. Das ist schon mal gut gegangen! Ich blicke auf den beleuchteten Garten, in der viele Wachen herum gehen. Ihre Sperre halten sie waagrecht in der Hand, ihr Blick ist starr. Genau auf der gegenüber liegenden Seite liegt mein Fluchtweg! Es gibt hier auch noch viele andere Bäume, aber die sind zu weit entfernt. Und die Mauern helfen mir auch nicht weiter. Ich stöhne leise und rufe meinen Vertrauten Geist Nori herbei, die in ihren eleganten Panther-Körper erscheint. Sie klettert von einem oberen Ast zu mir hinunter, ihre Beine bewegen sich geschickt, ihr schwarzer Pelz glänzt im Mond-Licht. Sie funkelt mich aus ihren gelben Augen an, ihre Schnurr-Haare zucken gereizt. Ihre alte und raue Stimme beginnt amüsiert zu reden: „Was willst du schon wieder, Mädchen? Brauchst du mal wieder Hilfe?“ Ich verdrehe die Augen und flüstere: „Ich wollte dich etwas fragen. Siehst du die Wachen da unten?“ Ich deute auf die Männer: „Sie hindern meine Flucht. Wie soll ich bloß auf die Mauer kommen, die ganz weit vorne ist?“ Sie schließt ihre Augen und legt sich hin, ihr Schwanz zuckt nervös: „Nun…Hast du schon mal daran gedacht, sich in einen von ihnen zu verwandeln?“ Ich schüttele den Kopf und wispere: „Schon, aber wenn sich die Wachen treffen, fragen sie sich gegenseitig das Lösungs-Wort. Ich weiß nicht wie es lautet, also ist deine Idee völliger Mist.“ Sie öffnet wieder ihre Augen und blickt mich verärgert an: „Dann probiere es doch mit deinen vergifteten Nadeln!“ herrscht sie mich leise an. Ich schmunzle: „Das könnte dich…aber wenn sie eine der Wachen bewusstlos finden, werden sie Verdacht schöpfen und sofort Alarm schlagen…Es sei dem….“ Ich lächle sie breit an. Ihre Augen weiten sich, sie zischt: „Denke ja nicht, du könntest mich da rein ziehen!“ Ich kichere leise und hauche: „Das werden wir noch sehen….“, nehme eine Nadel aus meinen Behälter und schieße sie auf eine unter dem Baum befindliche Wache. Dieser fällt dann geräuschlos sofort um, ich flüstere: „Nori, du musst dich um die Bewusstlosen kümmern und sie dann mit deiner Technik unsichtbar machen!“ Sie seufzt und murmelt: „Eine Schande, dich nicht unsichtbar machen zu können. Dann hätte ich jetzt meine Ruhe….“ Sie erhebt sich, springt von dem Baum herunter und schleicht zu dem Mann. Sie haucht ihn mit ihren warmen Atem an, das Ergebnis: Unsichtbarkeit. Ich grinse leicht. Es ist echt doof, dass sie das nicht bei mir machen kann. Ich springe von Baum, nehme mir diesmal drei Nadeln und schieße sie in die Richtungen der Wachen. Die drei Männer stürzen gleichzeitig um, sie rennt zu jedem zu ihnen und vollzieht ihre Technik. Nur noch einer, dann gelingt meine Flucht. Ich bin nur noch 20 Meter von der vier hohen Mauer entfernt. Auf einmal ertönt ein riesiger Schrei: „ALARM! ALLE WACHEN SAMMELN SICH IM GARTEN! WIR HABEN EINEN SPION ENTDECKT!“ Ich blicke wild um mich, dann entdecke ich auf einer Burg einen Mann, der laut um sich schreit und Alarm gibt. Ich knurre und schnalze mit der Zunge. Sie haben mich entdeckt! Verdammt! Ich brülle zu Nori: „Verschwinde! Ich schaffe das schon selber!“ Sie steht einige Meter von mir entfernt, nickt dankbar und verschwindet in einem von ihr hervor gezauberten Nebel. Ich nehme mir wieder einige vergiftete Nadel, halte sie griffbereit zwischen den Fingern und renne schnurstracks auf die Mauer zu. Hinter mir kommen bewaffnete Wachen zum Vorschein, die mich verfolgen. Für den Sprung brauche ich viel Absprung. Ich riskiere einen Blick nach hinten, werfe meine Waffen auf die Männer zu und konzentriere mich wieder auf das Laufen. Ich höre, dass einige Wachen zum Boden fallen, da ihre Rüstung diesmal Lärm erzeugt. Mein Ziel nähert sich. Ich springe ab und fliege über die dünne Mauer hinweg. Unsanft lande ich im Gras, mache einige Rollen. Ich spüre einen leichten Schmerz in meinen Beinen, aber ich muss jetzt flüchten! Schnell rapple ich mich auf, werfe einen letzten Blick auf die beleuchtete Festung und renne ungestüm in den dichten Wald hinein…. Gähnend stehe ich im Büro von Pain und massiere mir die Schläfen. Er sitzt vor seinen Schreibtisch und mustert mich durchdringend. Seine Augen wirken müde, er lehnt sich mit der Hand an und spricht leise: „Du bist erwischt worden?“ Ich nicke leicht, nehme mir einen Sessel und setze mich: „Deswegen trage ich auch nie einen Mantel….“ Er stöhnt und murmelt: „Immerhin hast du die Informationen…Konntest du etwas über das Mädchen herausfinden, das wir suchen?“ Ich schließe die Augen und antworte perplex: „Sie heißt Wakayama Mai, ist 19 Jahre alt. Sie beschäftigt sich mit Nahkampf, Fern-Kampf und Gen-Jutsus. Sie hat rote Haare und grüne Augen, trägt ein buntes Gewand das beinahe einem Kleid ähnelt und befindet sich in der Wüste des Wind-Reiches.“ Ich starre ihn erschöpft an und seufze: „Kann ich gehen? Ich bin ziemlich müde….“ Er lehnt sich in den Sessel und erwidert: „Du hast gute Arbeit geleistet…Du wirst in das Team gehören, die nach ihr sucht und sie hierher bringt!“ Ich blicke ihn entgeistert an, ich sage gereizt: „Was? Heute noch!“ Er schüttelt den Kopf und murmelt: „Natürlich nicht, glaubst du ich würde ein schwaches und erschöpftes Mitglied auf eine Mission schicken?“ Er seufzt und fährt fort: „Morgen um neun Uhr wirst du mit Tobi und Hidan in die Wüste reisen und nach ihr fahnden. Sie ist sehr stark, wir könnten sie sehr gut gebrauchen.“ Ich beruhige mich wieder, ich gähne erst mal kräftig und sage: „Was ist mit Kakuzu und Zetsu? Warum ausgerechnet Hidan?“ Ja, okay, ich habe eigentlich nichts dagegen dass er mit kommt…oder bin ich froh darüber? Bei dem Gedanken schießt mir eine leichte Röte ins Gesicht. Pain räuspert sich, mustert mich verwirrt und erwidert mit fester Stimme: „Da Zetsu schon auf Mission ist und weil Kakuzu sich um etwas kümmern muss….“ Ich grinse ihn breit an und frage: „Schmuck für Weihnachten?“ Er seufzt und wiederholt: „Ja…Schmuck für Weihnachten….“ Ich erhebe mich und strecke mich: „Na gut. Wenn das alles gewesen ist, dann gehe ich mal. Das Laufen hat mich ziemlich überanstrengt.“ „Du kannst gehen. Ich hoffe, du hast einen erholsamen Schlaf!“ Ich lächle ihn dankbar an, öffne die Türe und gehe. Einen kurzen Moment bleibe ich noch stehen, dann wende ich mich zum Gehen und marschiere durch den Gang. Hidan, so? Ich zucke mit den Schultern. Heiß ist er schon mal, das muss ich zugeben…aber er ist ein…sehr lüsterner Mensch? Ich seufze enttäuscht. Auf einmal höre ich Stimmen: „TOBI, KOMM SOFORT ZURÜCK DU VERDAMMTER ECKLIGER *PIEEP*!“ „TOBI HAT NICHTS BÖSES GEMACHT!“ Ich verdrehe die Augen, schon läuft Tobi an mir vorbei, die Arme wild fuchtelnd in der Höhe. Hidan hinterher. Ich weiche ihm aus, aber dann berühren meine Hände seine nackte Brust. Es ist wie ein elektrischer Schlag, er scheint es auch gespürt zu haben und wirft mir einen verwunderten Blick zu. Dann ist er um einer Ecke verschwunden. Wie versteinert stehe ich da, blicke überrascht vor mich hin, meine Hände zittern von der Berührung. So durch trainierte Bauchmuskeln, seine violetten Augen…Und ich kann nur eines sagen: Oh…mein…Gott! Am nächsten Tag sind Tobi, Hidan und ich schon unterwegs in die Wüste. Tobi trällert Lieder und hüpft fröhlich herum, Hidan geht neben mir her und starrt finster auf den Boden, dabei macht er zischende Geräusche und ich verschanze mich in meinen Gedanken. Hin und wieder werfe ich Hidan einen Blick zu. Warum kriege ich ihn nicht mehr aus den Kopf? Nur einzig allein wegen einer harmlosen Berührung zucke ich immer wieder zusammen und muss an gestern Abend denken. Es ist ein Hauch…Anziehung zwischen uns gelegen. So als wäre die Zeit stehen geblieben, als würden wir nur uns die Aufmerksamkeit schenken. Er scheint bemerkt zu haben, dass ich viel nachdenke und erwidert: „Was ist los, Schlampe…Ich meine…Chika….“Ich hebe den Kopf und mustere ihn verwirrt. Seit wann nennt er mich bei meinen Namen? Er glaubt keine Antwort auf seine Frage zu bekommen, da ich ihn nur verwundert anschaue und zischt: „Ist doch *pieep* egal, was? Dann frage ich dich eben nicht mehr, wie es dir geht!“ Er fährt sich verärgert mit der Hand durch seine weißen Haare, geht schneller und kommt an Tobi vorbei. Tobi hört auf zu singen, mustert ihn und fragt: „Pech bei Frauen?“ Hidan brüllt: „DU VERDAMMTER * PIEEP* *PIEEP* HUND! HALTE DICH DA RAUS DU DRECKS*PIEEP*!“ und stoßt ihn in ein Gebüsch. Ich halte bei Tobi an, helfe ihm heraus und murmle tröstend: „Mache dir keine Gedanken, er ist nur…er selbst.“ Er gibt schluchzende Töne von sich und wispert: „Warum immer Tobi?“ Nach einigen Stunden kommen wir an der Wüste an. Hidan ist überraschender-weise total ruhig und flucht nicht mal ein einziges Wort. Ich wollte ihm ja antworten, aber ich bin so verwirrt gewesen. Er hat über reagiert…oder? Ich muss mich auf die Mission konzentrieren. Wie stellt sich Pain das vor? Die Wüste ist riesig, wo genau sollen wir sie finden? Heute ist der 23. Dezember! Morgen ist Weihnachten, da möchte ich im Versteck sein und mit feiern! Ich hoffe, sie rennt uns über den Weg, dann erleichtert sie unsere Mission. Außerdem, wer möchte sich Akatsuki nicht anschließen? Sie ist eine Abtrünnige, findet nie mehr eine Dorfgemeinschaft, also ist unsere Organisation passend für sie. Auf einmal höre ich Tobi in der Ferne laut schreien: „Kommt her! Ich habe etwas gefunden!“ Hidan und ich rennen vom Waldrand in die Wüste hinein und schauen wild um uns. Tobi kommt von einem Gebüsch heraus, ca. 15 Meter von uns entfernt, und spricht: „Hierher.“ Wir folgen ihm zurück in den Wald, Hidan murmelt: „Bestimmt hat er irgendein verdammtes *pieep* Tier gefunden….“ Ich verdrehe die Augen und seufze. Tobi bleibt an einer Lichtung stehen. Langsam gehe ich voran und an meinen überdrehten Partner vorbei, mein Blick ist starr auf einen reglosen Menschen gerichtet. Hidans Stimme ertönt: „Wer zum Teufel ist das? Tobi, wer ist das!“ „Tobi hat keine Ahnung…wirklich nicht….“ Ich nähere mich der Person, nun kann ich erkennen dass es sich um das Mädchen handelt, das wir suchen…. „Das ist Mai…genau sie suchen wir! Tobi, das hast du gut gemacht!“ „Kriegt Tobi auch einen Keks?“ „Halte die Klappe, du unglückseliger *pieep* *pieep*!“ Hidan kommt auf mich zu und kniet sich zu dem Mädchen hinunter. Er mustert sie scharf und spricht: „Sie ist verletzt, nicht wahr?“ Ich nicke mit dem Kopf und untersuche sie, dabei fahre ich mit der Hand über ihre verwundeten Stellen. Beim Bauch halte ich still, ich kann eindeutig Blut spüren! Sofort löse ich meinen Rucksack und öffne ihn, ich stöbere bis ich endlich den Verband finde. Tobi kommt nervös auf uns zu und setzt sich hin, sein Blick haftet an ihren wunderschönen Gesicht, die roten Haare sind durchnässt von ihren Schweiß und hängen ihr herunter. Er flüstert bekümmert: „Was ist mit ihr passiert?“ Ich schüttele unwissend den Kopf, ich hauche: „Ich weiß es nicht…aber sie lebt. Anscheinend wurde sie von jemanden angegriffen….“ Hidan schnalzt abschätzig mit der Zunge, er knurrt: „Mistkerl.“ Ich werfe ihm einen verwunderten Blick zu, er hebt den Kopf und starrt mich aus seinen violetten Augen an. Liege ich richtig? Schaut er mich wirklich mitfühlend an? Denn es liegt kein lüsternes oder schadenfrohes Gefühl in ihnen. Ich verscheuche gleich den Gedanken und schnalle den Gürtel, der sich um ihrer Taille befindet, ab. Das Kleid wird sofort in Falten gelegt, vorsichtig öffne ich das Gewand um ihren Bauch zu begutachten. Eine große offene Wunde schmückt ihren Unterleib, rund herum klebt frisches Blut. Sie gibt ein stöhnendes Keuchen von sich. Tobi streicht ihr vorsichtig durch das verschwitze Haar, Hidan beobachtet mein Tun. Dank Tsunade habe ich einige Heil-Techniken gelernt. Zwar bin ich nicht so gut wie sie, aber wenigsten übertreffe ich einige der Heiler. Grünes Chakra umgibt meine Hände, vorsichtig lege ich sie auf die Verletzung. Es ist anstrengend, Konzentration ist notwendig. Nach einigen Minuten schließt sich die Wunde, Mai atmet wieder normal und ihr Puls geht wieder regelmäßig. Tobi haucht: „Danke….“ Ich werfe ihm einen verwunderten Blick zu. Kennt er sie etwa? Er scheint sich ziemliche Sorgen um sie zu machen. Irgendwie süß. Ich lächle ihn warm an und erwidere: „Kein Problem…Hidan, kannst du sie ins Haupt-Quartier tragen?“ Wir stehen auf, er nickt: „Klar, du…ähm, Chika….“ Ich hebe eine Augenbraue und mustere ihn misstrauisch. Er ist irgendwie komisch. Tobi erhebt sich und spricht: „Ich möchte sie tragen…wenn es geht.“ Hidan ist auch ziemlich verblüfft wie ich und sagt ungläubig: „Du…? Hast du überhaupt Muskeln, du *pieep*?“ Sanft lege ich eine Hand auf seine Schulter und wispere: „Lasse ihn doch, ich weiß du würdest mich jetzt auch gerne tragen, was?“ Er blickt mich erstaunt an und haucht: „Und wie ich es gerne täte….“ Schweigend gehen wir durch den Wald. Es beginnt zu schneien, der Himmel verfärbt sich in ein Schwarz, doch trotzdem sind die grauen Wolken sichtbar. Ich seufze und reibe mir die Hände. Jetzt fängt es an zu schneien. Tobi trägt Mai in seinen Armen, er kann seinen Blick nicht von ihr abwenden. Es ist schön mit an zusehen, dass er sich so um sie kümmert. Auf einmal werde ich rot im Gesicht. Ich muss an das denken, was Hidan mir zugeflüstert hat: „Und wie ich es gerne täte….“ Eine Gänse-haut jagt mir über den Rücken. Er nennt mich bei meinem Namen, beleidigt mich nicht, blickt mich immer verträumt an und ist in meiner Gegenwart mitfühlend….Soll das heißen, er ist…? Nein! Das glaube ich nicht, nicht er! Ich wage einen Blick auf ihn. Er geht ein wenig abseits von mir und beobachtet das Fallen des Schnees. Ich kann erkennen, dass seine Augen vor Freude glitzern. Ich muss mir Hidan als kleiner Junge vorstellen, nicht als brutaler Mann. Mir wird warm ums Herz, schüchtern senke ich den Kopf und gehe stumm weiter. Endlich kommen wir bei dem Versteck an, bei dem Eingang wartet schon Deidara auf uns und begrüßt uns mit einem breiten Grinsen: „Wie es aussieht, habt ihr sie gefunden, was?“ Tobi blickt ihn an, ohne etwas zu erwidern und geht durch die Tür. Deidara sieht ihm verwirrt an, dann wendet er sich uns wieder zu und murmelt: „Was hat er?“ Hidan zischt: „Bist du blind, Mann!“ Ich verdrehe die Augen und sage: „Was willst du hier?“ Deidara zuckt mit den Schultern und antwortet: „Pain hat gesagt, ich soll hier warten und euch empfangen. Hidan, du sollst dann mit mir auf eine Mission gehen!“ Mein Partner schlägt sich zornig mit der flachen Hand auf die Stirn und spricht gereizt: „Wo zur Hölle ist mein *pieep* *pieep* Partner!“ Ich kichere, Deidara und ich sagen gleichzeitig: „Einkaufen.“ Er mustert erst mich, dann Deidara, dann wieder mich und bringt nur ein Wort heraus: „Gott….“ Ich lächle ihn sanft an: „Okay, ich werde Pain Bericht erstatten. Tobi wird bestimmt selbst genug haben…Ihr solltet schon mal gehen.“ Hidan wirft mir einen letzten zärtlichen Blick zu, ehe er sich umdreht und davon geht: „DEIDARA, KOMM!“ kommandiert er. Deidara schenkt mir zum letzten Mal ein Grinsen, springt in den Schnee und verschwindet im Wald. Ich seufze. Ich gehe hinein, ein warmer Wind weht mir durch die braunen Haare. Sofort schließe ich die Türe, ein angenehmes Prickeln ist zu spüren. Na dann, jetzt werde ich Pain mal einen Besuch abstatten! Ich sitze an einem Bett in meinem Zimmer. Darin liegt die schlafende Mai. Ihre roten Haare liegen zerstreut am Kissen, ihre grünen Augen öffnen sich. Sie ist schon einmal für eine kurze Zeit aufgewacht, wir haben bereits Bekanntschaft gemacht. Aber gleich nachher ist sie eingeschlafen. Ich begrüße sie mit einen leichten Lächeln: „Wie fühlst du dich?“ Sie grinst mich an und antwortet: „Bestens…Wo ist Tobi?“ Die beiden scheinen sich richtig zu mögen…. „Er ist bei den anderen Mitgliedern. Er hilft ihnen bei den Vorbereitungen für das Fest.“ Ihre Augen fangen an zu strahlen, sie wispert: „Endlich wieder Weihnachten….“ Ich nicke und starre nachdenklich auf den Boden. Sie richtet sich halbwegs auf und flüstert: „Denkst du an ihn?“ Ich fahre mit den Kopf wild herum und blicke sie verwirrt an: „An…wem?“ Sie grinst mich breit an und antwortet: „An Hidan natürlich! Ich bin während der Reise manchmal aufgewacht. Tobi hat mich leise begrüßt, wir haben uns sofort gut verstanden.“ Sie schmunzelt und fährt fort: „Du hast Hidan immer Blicke zugeworfen. Magst du ihn?“ Ich werde sofort rot und weiche ihren Blicken aus, ich spiele nervös mit meinen Fingern und erwidere: „Ja…gut, du hast mich erwischt. Aber da bin ich nicht die Einzige…Du und Tobi, da ist doch etwas, nicht wahr?“ Jetzt wird sie rot, sie steigt aus dem Bett und murmelt: „Das nennt man Gegenseitigkeit!“ Sie seufzt und spricht: „Sollten wir nicht schon gehen?“ „Du hast Recht.“ Nachdem sie sich einen Pullover und eine weiche Hose von mir angezogen hat, sind wir auch schon los gegangen. Als wir im Gemeinschaft-Saal angekommen sind, sind Hidan und Deidara noch nicht da. Ich ziehe sofort eine traurige Miene, ich flüstere: „Ich hoffe, du bist rechtzeitig da.“ Nach 20 Minuten sitzen die anwesenden Mitglieder am Tisch. Wie ich schon erwartet habe, sitzt Mai neben Tobi und Konan neben Pain. Es ist schon auffällig geworden, dass die zwei Paare regelrecht mit ihren Blicken flirten. Ich kichere und mustere die Umgebung. Kakuzu ist schon längst da, er beschwert sich über den Preis. Itachi scheint zu schlafen, Kisame zieht vor Ekel das Gesicht zusammen als er einen gegrillten Fisch sieht, Sasori entspannt sich da sein Partner weg ist und Zetsu betrachtet uns alle als wären wir Futter. Als gerade Pain eine Rede halten wollte, hörten wir ein lautes Geräusch. Hidan und Deidara kommen keuchend und blutend zum Vorschein. Mein Herz springt vor Freude als ich ihn sehe, aber dann sehe ich seine Wunden. Pain scheint ziemlich aufgebracht zu sein und spricht scharf: „Was ist passiert?“ Deidara nähert sich, während sich Hidan am Türrahmen anlehnt: „Auf der Mission wurden wir von Elite-Einheiten von Konoha angegriffen. Wir konnten noch gerade fliehen!“ Pain blickt mich ungeduldig an und befiehlt: „Chika! Kümmere dich um die Wunden von Hidan, Kakuzu wird sich um Deidara kümmern, während dieser mir dann alles erklärt!“ Ich stehe auf und nicke, eile zu Hidan und begrüße ihn besorgt: „Alles in Ordnung?“ Er grinst mich breit an, unterdrückt sich ein Husten und murmelt: „Schon klar….“ Ich seufze, nehme ihn an der Hand und renne mit ihm auf mein Zimmer. Dort setzt er sich auf mein Bett, er scheint niedergeschlagen zu sein und spricht kein Wort mehr. Vorsichtig ziehe ich seinen Mantel aus, lege diesen dann auf den Boden und knie vor ihm. Gründlich untersuche ich seine Wunden und heile diese ohne Probleme, bloß die Verletzung an seiner Brust scheint tief zu sein. Ich stehe auf und gehe zu einem Schranken, dort nehme ich einen Verband heraus und gehe wieder zu Hidan zurück. Er starrt mich ununterbrochen an, in seinen Augen liegt Trübe. Als ich endlich seine Verletzung geheilt habe und dann anschließend mit dem Verband ein bandagiert habe, flüstert er: „Ich mag dich, Chika….“ Ich erhebe mich und blicke ihn verständnislos an: „Ich dich auch….“murmle ich etwas zerstreut. Er gibt ein erschöpftes Stöhnen von sich, er murmelt: „Dir ist es nicht aufgefallen, oder?“ Ich mustere ihn verwirrt: „Was aufgefallen?“ frage ich vorsichtig. Auf einmal springt er auf und hält mich an den Händen fest, er schreit verzweifelt: „Verdammt, Chika! Ich liebe dich!“ Meine Augen weiten sich, ich bringe kein einziges Wort heraus. Sein Griff löst sich, er geht einige Schritte von mir weg und starrt mich enttäuscht an: „Schon klar…Du wirst mich nie lieben, das verstehe ich.“ Er geht an mir vorbei. Eben jetzt realisiere ich, was passiert ist. Ich drehe mich schnell um und halte ihm an seinen Arm fest, ich spreche hastig: „Ich liebe dich Hidan!“ Er bleibt stehen und starrt mich ungläubig an, ein glückliches Lächeln erscheint auf seinen Lippen. Er zieht mich in seine starken Armen, presst mich an seinen Körper und küsst mich leidenschaftlich und wild. Er führt mich zum Bett, wirft uns beide hinauf und beginnt meine Kleidung zu lösen. Der Kuss wird ungestümer und feuriger, ich fahre mit meinen Händen über seine nackte Brust. Dann löse ich ihn mit sanfter Gewalt von mir, er blickt mich verwirrt an. Ich grinse ihn warm an und flüstere: „Du bist ungeduldig, weißt du das? Aber das gefällt mir.“ Er lächelt mich breit an, beugt sich zu mir hinunter und beginnt mich zu liebkosten. Und diesmal sind seine Küsse weit mehr zärtlicher und liebevoller, als sie es schon waren. (Ich hoffe, euch hat die Geschichte gefallen! Süß? Toll? Unglaublich? Schickt mir bitte einen Kommentar und bewertet den Test! Danke!)