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Die Statistik vom Quiz

Konoha in der Vergangenheit… (für Mädels)

39.96 % der User hatten die Auswertung: Das ist meine Vorstellung von Vertrautheit: der Wald. Ich gehe zum Trainingsplatz 1, der hier liegt um… *Rums* -.- Na toll… über eine Wurzel gestolpert. Seltsam ich hätte schwören können, dass da bis gerade eben noch keine Baumwurzel war. Was ist das denn? Ich schaue mir die Stolperfalle genauer an. Sie hat überhaupt kein Moos angesetzt. D-die Wurzel! Sie bewegt sich! Das muss ein Nin-Jutsu sein. Schnell drehe ich mich um. Ich falle hin, die Person stand mir so nahe, dass ich beim Umdrehen gegen ihn geprallt bin. Ich bin ganz schön… überrascht. Tenzō (ohne Maske?) hebt mir entschuldigend die Hand hin. „Ich wollte dich nicht erschrecken.“ Ich winke ab. „Schon in Ordnung. Hast du nicht. Warst du das mit der Wurzel?“ Ich nehme seine Hand und stehe auf. „Ja. Entschuldige aber ich wusste nicht wie ich dich ansprechen sollte…“ ô.O Er schenkt mir aber ein so süßes Lächeln, dass ich großzügig sage: „Das lasse ich gelten. Gibt es irgendetwas was ich wissen sollte? Ein neuer Auftrag oder so?“ Ich glaube, dass er ein wenig verlegen dreinschaut, aber das bilde ich mir vermutlich nur ein. „Nein, eigentlich gibt es nichts Neues…“ Er schweigt. Warum hat er mich dann aufgehalten wenn doch nichts passiert ist? Dieses Schweigen ist mir ein wenig unheimlich und ich drehe meinen Kopf ein wenig weg. Ich nehme all meinen Mut zusammen, er anscheinend auch, denn wir sprechen gleichzeitig los: „Hättest du heute Zeit mit mir etwas essen zu gehen?“ Darüber muss ich erst mal lachen und er fällt auf mit ein. Irgendwie schön, ihn so… gelöst zu sehen. „Also ich wäre auf jeden Fall dafür. Und da ich bezahle, suche ich mir auch das Essen aus.“ meine ich bestimmt. „WAS? Nein, nein, ich bezahle, immerhin habe ich dich eingeladen.“ grinst er zurück. „Ach, komm schon, wir haben es gleichzeitig gesagt. Und wenn ich dich daran erinnern dürfte: vor ein paar Tagen habe ich dich schon ein Mal zum Essen eingeladen.“ - „Na dann muss ich mich ja geschlagen gegeben. Wenn du unbedingt dein Geld los werden willst… Ich werde dich nicht davon abhalten.“ Gemeinsam schlendern wir in die Stadt. Am nächsten Tag lässt der Hokage nach mir rufen, er gibt mir einen Auftrag. „Wer begleitet mich?“ frage ich, denn ich bin der Meinung, dass es eine Zwei-Mann-Aktion ist. Mein Gegenüber zögert und scheint zu hadern als er mit ernsten Ton erwidert: „Eigentlich brauchst du keinen zweiten Mann, das schaffst das auch alleine….“ Er selbst scheint eher unzufrieden drein und ich bohre nicht weiter nach. Vermutlich kann er mir keine Absicherung geben, weil die anderen wichtigere Aufträge haben, als auf den Neuling auf zu passen. Ich nicke tapfer, versuche mir meinen eigenen Unmut nicht anmerken zu lassen. Andererseits weiß ich, dass Tenzō keine Mission hat. Er hat mir gestern nichts davon erzählt obwohl ich danach gefragt habe… Ich kann mir nicht erklären, wie ich ihn verärgert habe, dass er nun sogar den Hokage bittet uns zu trennen. Ein leises verträumtes Seufzen seitens des Oberhauptes weckt mich wieder. Eigentlich weiß ich ja gar nicht was da gelaufen ist. Vielleicht hat Tenzō eine geheime Mission, von der er mir natürlich nichts erzählt hat… auf jeden Fall sollte ich nicht so egoistisch sein und alles auf mich beziehen. Ich atme tief durch. Das sollte mich nicht belasten. Ich habe eine Mission, die ich zu erfüllen habe! Aber gottseidank ist die Mission einfach: Ich soll einen Kurier finden und ihm seine Papiere abnehmen. Es handelt sich dabei nämlich zufälligerweise um eine Kriegserklärung an ein Land, welches an das Feuerreich grenzt. Eine gute Gelegenheit um mein neustes Jutsu auszuprobieren: ich konzentriere Chakra in den Ohren und kann so kilometerweit hören. Ich besteige also einen hohen Berg und überlege. Der Kurier muss nach Osten unterwegs, dort liegt nämlich das Land, welches die Ehre hat von mir gerettet zu werden. Also richte ich mein Augenmerk dort hin. Da! Ich kann etwas hören, jemand der rennt, ziemlich schnell und in die Richtung des gefährdeten Landes. Das muss er sein! Ich renne los und nach einer kurzen Zeit habe ich ihn eingeholt. Ich schneide ihm den Weg ab und erkläre ihn, dass es besser für uns beide wäre, wenn er mir seine militärischen Dokumente überlässt. Zu meiner Überraschung fängt der Kerl an zu lachen. Dann merke ich worüber: ich bin umzingelt, es sind etwa 9 andere Ninjas. Wäre ja auch zu einfach gewesen… Trotzig und mit voller Konzentration beginne ich die Fingerzeichen für eine großflächige Feuerkugel zu formen doch alles um mich herum verschwimmt auf einmal… Gen-Jutsu! Ich starte sofort ein Befreiungsschlag, bemerke aber gar nicht den Kerl, der hinter mir steht und mich mit einem Knüppel bewusstlos schlägt. Oh, mein Kopf… wo bin ich? Ein kalter, unebener Boden auf dem ich da sitze. Eine Höhle vielleicht? Und meine Hände sind gefesselt, geknebelt bin ich auch und sie haben mir die Augen verbunden. Na toll, ein Großteil meiner Sinne haben sie also erledigt… Aber gut, hören kann ich ja immer noch. Ich konzentriere mich also wieder und… ich kann sie draußen reden hören: „Was machen wir mit der Kleinen? Sollen wir sie umbringen und das Kopfgeld kassieren?“ - „Nein“ antwortet eine zweite kalte Stimme. „Zuerst werden wir sie als Geisel nehmen und Lösegeld erpressen. Sobald Konoha gezahlt hat, werden wir sie ausliefern… aber bloß eine Attrappe natürlich. Die Echte werden wir da schon lange getötet haben und somit gehört sowohl das Kopfgeld, als auch das Erpressergeld uns. Sie ist zwar niemand bekanntes, aber für jeden ANBU von Konoha bekommt man immer eine Kleinigkeit.“ Ein allgemeines Gelächter beschließt den Plan. Das sind ja keine guten Aussichten. Aber ich kann mich nicht befreien. Ich komme noch nicht einmal an die Kapsel mit der Säure. Dann könnte ich wenigstens meinen Körper auflösen und somit unbrauchbar machen. Leise Panik steigt in mir auf. Um nicht verrückt zu werden, konzentriere ich mich wieder auf meine Ohren und erweitere meinen Hörradius. Vögel zwitschern, ein Bach plätschert, Blättern rascheln. Ganz schön idyllisch… Moment mal was ist das? Ein ungleich lautes, fast schon ohrenbetäubendes Geräusch drängt sich mir auf. Es sind… Schritte. Ja, Schritte, die sich diesem Versteck nähern. Es ist einer. Ich weiß, dass es unmöglich einer meiner Leute sein kann, dass es wohl nur ein Feind ist, aber… Die Person ist nun am Lager angelangt… Aber was macht der da? Ich vernehme Kampfgeräusche eindeutig! Ich drehe die Lautstärke ein wenig herunter, da ich das Gefühl habe meine Ohren würden platzen. Einige Explosionen, davon mehrere die meinen Unterschlupf treffen und ich befürchten muss das die Höhle einstürzt. Aber der Krach endet nun und ich kann diverse Menschen kurz vor ihrer Ohnmacht aufstöhnen hören. Durch die eintretende Stille kann ich mich auch besser konzentrieren. Es ist wohl doch Freund, zumindest ist er ein Feind meiner Entführer. Jemand tritt in den Raum ein, in dem ich mich befinde… Dieser Jemand stellt sich nun vor mich und ich spüre, wie er sich herunter beugt. Eine Hand greift nach mir und ich zittere am ganzen Körper. Was wenn der Mann zwar ein Feind dieser Ninjas war, aber auch ein Gegner Konohas? Dann bin ich nämlich erledigt… So ist es aber nicht. Es ist Tenzō. Er hat meine Augenbinde gelöst und kümmert sich gerade um meine Fußfesseln. Er ist bemüht meinem Blick auszuweichen. „Es tut mir Leid.“ Er löst nun endlich meinen Knebel. „Warum? Du hast doch kein Grund dich zu entschuldigen. Nur ich habe einen Grund mich zu bedanken. Also da-…“ Gerade wollte ich ihn anlächeln, als er mich grob unterbricht. „Nein. Das alles hier… ist meine Schuld. Ich hätte alles verhindern können. Das ich nun hier bin, war das Mindeste.“ Nachdem er eine Weile vor sich hin gestarrt hatte, meine ich: „Also, wenn da keine weitere Erklärung mehr kommt…“ – „Ich hätte dich gleich von Anfang an begleiten sollen. Dann wäre das alles hier nicht passiert. Aber ich dachte man würde dir jemand anderen als Unterstützung zusichern.“ – „Also hast du tatsächlich abgelehnt? Wieso? Ich dachte wir… verstehen uns gut…“- „Das ist ja das Problem“ meint er traurig. „Wir verstehen uns zu gut… Ich…“ Er bricht wiederum ab und senkt den Blick. Dann liegt es wohl nun an mir etwas zu tun. „Ich weiß zwar nicht genau wie es dir geht, aber ich finde, dass es doch gut ist wenn man… sich versteht. So wie wir beide. Das ist doch nichts Schlimmes. Auch wenn es dir ein wenig… ungünstig erscheint. Aber es läuft eben nicht alles nach Plan und Vorschrift. Manchmal herrscht eben das Chaos. Und wenn es nun solche Gefühle sind … dann habe ich nichts dagegen.“ Erwartungsvoll hoffe ich auf eine Antwort, doch er steht auf und dreht mir den Rücken zu. Und schweigt schon wieder. Das bringt mich ins Grübeln. Habe ich vielleicht alles falsch verstanden? Er sagte etwas von „zu gut verstehen“. Vielleicht meint er nicht dasselbe wie ich! Ich gerate ins Stottern: „Es…es ist in Ordnung, wenn du anderes fühlst…i-ich möchte dich nicht… belästigen, oder so…Ich wollte dir nur sagen, wie ich für dich… e-empfinde…“ Ein letzter Blick. Er steht unverändert da. Das war es dann wohl. DAS war der Moment in den er etwas gesagt hätte, wenn da etwas für ihn gewesen wäre. Mir laufen verständnislose Tränen über die Backe und ich wische sie mir zornig ab. Ich hätte das alles nicht sagen sollen! Wenigstens weiß einer von uns, dass man sich nicht in seinen Kollegen verliebt! Aber jetzt fange ich ja schon wieder davon an… Ich rapple mich auf und meine nur: „Ich denke, es ist besser, wenn ich jetzt gehe. Und du brauchst dir auch keine weiteren Gedanke wegen unserer Arbeit zu machen… ein Austritt aus der Einheit ist für mich das Richtige. Das hier war mein erster Auftrag und den habe ich nun gründlich versaut und musste mich sogar noch retten lassen.“ Ich gehe an ihm vorbei, stoppe aber noch kurz. In Gedanken bin ich schon dabei mir zu überlegen, ob ich aus Konoha wegziehen sollte… „Bevor ich weg bin, nur noch eine Sache: Danke für die Rettung.“ Mit diesen Worten trete ich aus der Höhle und mache mich auch schon bereit für einen kleinen Sprint. Aber jemand ergreift eisern meinen Arm. Ich wollte schon fast schreien, da ich fast von den Füßen gerissen wurde. „Bitte, gehe nicht.“ Ich schniefe ein wenig. „Und warum? Du hast mir ja gerade deutlich genug …“ - „Weißt du, warum ich nicht mehr mit dir zusammenarbeiten wollte?“ Ich schüttele natürlich den Kopf und wische mir mit meinem Ärmel über mein verheultes Gesicht. „Weil du… etwas in mir bewegt hast. Verstehst du, meine Gefühle wären mir im Weg gestanden... Wie soll ich das erklären? Meine Konzentration ist dahin, wenn du… etwas tust. Und meiner Loyalität würde ich auch nicht mehr trauen, wenn du sprichst. Warte…“ In meinem Bestreben mein Gesicht ab zu wischen unterstützt er mich mit einem kleinen Taschentuch aus seiner Hosentasche. „Als ich erfahren habe, dass du allein los gezogen bist und schon seit einer Weile unterwegs, habe ich nachgedacht. Und weil ich dir etwas sagen wollte, bin ich deinen Spuren gefolgt. Irgendwann habe ich dann aber gemerkt, dass etwas nicht stimmt und habe mich beeilt. Ich gesehen habe, wie dich dies… Banditen gefangen genommen haben und wurde ganz aufgewühlt. Ich wollte nicht das dir etwas passiert und habe dann genau das, was ich nicht tun wollte: Ich habe die Kontrolle verloren, mir war alles egal. Konoha. Der Hokage. Die Pflichten, die ich eigentlich einhalten muss. Die Leben dieser Menschen. Ich habe alles riskiert um dir zu helfen.“ Mein Mund ist ganz ausgedörrt und mein Geist ganz unruhig nachdem er all das gesagt hat. „Dann… ist dir deine Pflicht also wichtiger als dein Gefühl?“ – „Sie wäre es eigentlich. Sie müsste es eigentlich sein. Aber du… ich weiß nicht warum, aber irgendetwas hast du mit mir gemacht, als wir uns begegnet sind. Und jetzt bist du mir wichtiger…“ Er brach ab, ziemlich verlegen und mit glühenden Ohren. Vorsichtig suchte er meine Augen und ich erwiderte seinen Blick mit einem glühenden Lächeln. Falls du irgendetwas anzumerken hättest, wäre ich dir dankbar, wenn du mir eine Mail schickst. Damit das nächste Quiz noch besser wird: D

20.6 % der User hatten die Auswertung: Hitze. Überall an mir. So ein Schaumbad ist doch etwas Feines, nicht wahr? Dann wollen wir doch mal sehen, was der große Jiraiya so schreibt. Ich hab noch nicht viel über dieses Buch gehört, aber es handelt bestimmt von einem seiner spannenden Abenteuer. Immerhin ist „Die Legende des mutigen Ninja“ das wohl beste Stück Geschichte, dass ich je gelesen habe. Hoffentlich ist es auch ein wenig brutal, denn das Buch ist eigentlich ab 18 Jahren, aber ich hab es ganz unauffällig mitgenommen und einen Umschlag mit Geld in der Buchhandlung dort gelassen^.^ Ich bin mir sicher, dass der Besitzer mir nicht böse ist, so viele Bücher wie ich dort schon gekauft hab… Wow O.O… das ist ja… unglaublich gut! So fesselnd, gut geschrieben …und vor allem so lustig. Ich muss erst mal 5 Minuten Dauerlachen. So ganz anders als ich mir das gedacht habe. Es handelt nicht über seine Abenteuer, es ist vielmehr ein „Bericht“ über seine „eingehenden Studien“, wie er es nennt. Dann reißt mich ein Geräusch aus meiner intensiven Lektüre. Jemand hatte geklopft. Eigentlich würde mich das nicht stören und es einfach übergehen. Wer würde das bei diesen Buch nicht? Es ist nur so, dass dieser Jemand an meine Badezimmertür klopft… das bedeutet wiederum, dass der Jemand in meine Wohnung eingedrungen ist und zwar ohne meine Erlaubnis… Langsam und ohne einen Ton von mir zu geben steige ich aus der Wanne, nehme meinen Bademantel, streife ihn über und stelle mich hinter die Tür. Wenn der Typ nicht davor zurück schreckte in meine Wohnung einzubrechen, wird er auch keine Scheu haben, ins Bad zu kommen. Ich bewaffne mich… mit einer Bürste. Der Knauf dreht sich…Die Tür schwingt auf… Ich sehe einen Kopf und schlage zu. „Au…“ höre ich ihn nur noch vom Boden sagen. Moment mal diese Haarfarbe kenne ich doch… silbern-grau… Das ist ja einer meiner neuen Kollegen. Der Typ, der zu spät gekommen ist, Kakashi! Er blickt auf und bemerkt gleichzeitig mit mir, dass sich der Gürtel meines Bademantels bei der Bürsten-Aktion etwas gelockert hatte, was bedeutete, dass ich… ihm nicht gerade vollkommen bekleidet gegenüberstand. Ich schrie, er stammelte: „T-tut mir Leid…ich wusste ja nicht…“ und stürmte aus dem Zimmer und ich stehe erst mal so da. Der Typ hat mich gerade so gut wie nackt gesehen und ist zuvor auch noch in meine Wohnung eingebrochen. Wenn DER keine gute Ausrede hat! Ich ziehe mich schnell um, reiße die Tür auf. Da steht er, wie vor dem Abschusskommando. Recht so. „Was hast du denn heute gefrühstückt? Du kannst doch nicht einfach so in eine fremde Wohnung einbrechen!“ Zu meiner Verwunderung, verbeugt er sich tief ô.O. „Es tut mir ehrlich Leid… ich habe an der Tür geklopft, aber niemand hat geöffnet. Ich wusste aber, dass du Zuhause bist. Also hab ich die Tür geknackt. Und dann hab ich dich lachen gehört und weil ich dann kein Geräusch mehr gehört habe, bin ich rein gekommen. Ich wusste ja nicht das das dein Bad ist…“ sein Kopf senkte noch weiter herab und ich konnte sehen, dass er rot geworden ist. Ich mache meinen Mund auf, schließe ihn wieder. Wow. „Moment mal, warum wolltest du mich eigentlich sprechen? Und warum wusstest du, dass ich zu Hause bin? Ich hätte schließlich ausgehen können.“ Er wird zum zweiten Mal rot. „Ich wollte mich entschuldigen… wegen der Prüfung, als ich den Verräter gespielt habe… und nun möchte ich mich für mein Eindringen entschuldigen. Das tut mir echt Leid…“ Das ist ja süß ^^. Aber ich spiele jetzt erst mal die Strenge. „Willst du wissen, wie du es wieder gut machen kannst?“ Er schaut auf und sagt mit echter Betroffenheit: „Natürlich. Ich würde viel tun.“ Ich grinse ihn frech an: „Dann lade mich doch zum Essen ein!“ Er richtet sich auf, mit einem Lächeln. „Um 8. Bei mir.“ So es ist so weit. Ich klingle an seiner Tür. „Moment.“ und schon steht er vor mir. Er hat eine Schürze an, mit Hunden drauf. Wie süß ^^ Und selbst kochen tut er auch. Wie ungewöhnlich. Er tritt zurück und von einer einladenden Geste seinerseits begleitet, trete ich ein. Es ist hübsch, aufgeräumter als bei mir. „Ich habe das Essen noch nicht fertig, aber setze dich doch schon mal.“ Ich lass mich also auf einen Stuhl fallen, während er in der Küche verschwindet. Ich betrachte das Zimmer genauer. Grauer Teppich. Zwei Topfpflanzen auf dem Fensterbrett. Ein Bücherregal… endlich etwas Interessant, das schau ich mir mal genauer an. Einige bekannte Titel, die ich selbst gelesen habe, mehrere Bücher über Waffen und Kampftechniken… oh, auf dem Sessel liegt ein aufgeschlagenes Buch. Mal schauen, was er im Moment liest. Icha Icha Paradise. O.Ô Das lese ich doch auch! Da mache ich es mir doch gleich auf seinem Sessel gemütlich und schlage dort auf, wo ich vorhin unterbrochen wurde. Sowohl mein Zeitgefühl als auch mein Gehör leiden scheinbar etwas darunter, da plötzlich vor mir steht Kakashi und meint: „Hörst du mich nicht? Das Essen steht schon seit 4 Minuten auf dem Tisch.“ Er nimmt mir das Buch aus der Hand. „Und das ist wohl nichts für dich…“ „Ach, aber für dich? Der du auch so viel älter bist als ich. Falls du es wissen willst: ich habe das Buch auch schon zu Hause. Ich habe nur weiter gelesen. Ich finde es nämlich sehr spannend.“Nach diesem Statement schaue ich erst einmal zufrieden um mich und setzte ein selbstsicheres Gesicht auf. Er dagegen zeigt mir seinen offenen Mund. Naja, zumindest glaube ich, dass er den Mund aufgemacht hat. Kann man ja wegen der Maske nicht so genau sagen. Da fällt mir ein…wenn wir zusammen essen, dann muss er die ja abnehmen! Nach dieser Erkenntnis stürme ich zum Tisch. Alles sieht echt gut aus und riecht lecker. „Hast du das gekauft? Das sieht nämlich vorzüglich aus.“ „Nein, alles mein Werk. Greif doch bitte zu.“ Er setzt sich neben mich. Das lasse ich mir nicht zwei Mal sagen ^^ Man das schmeckt genauso gut, wie es aussieht. Er nimmt sich auch was. Aus dem Augenwinkel beobachte ich wie er langsam seine Finger zu seinem Gesicht führt, er greift an die Maske… Ein stürmisches Klopfen unterbricht ihn in der Bewegung. Was ist denn jetzt schon wieder los? Ich blicke aus dem Fenster, von dort kann man die Haustür erkennen und Tenzō, der davor steht. „Entschuldigt, wenn ich störe, aber der Hokage hat eine wichtige Mission für uns drei. Wir müssen sofort aufbrechen.“ Ich seufze, aber was bleibt mir übrig? „Ich hole schnell meine Uniform. Wir treffen uns in 5 Minuten am Tor.“ Ich stecke das letzte Kunai ein, setzte meine Tiermaske auf. Man, ich hätte beinahe gesehen, was unter seiner Maske steckt. Und ich hätte es doch so gerne gesehen… Aber jetzt merke ich, dass mir das Ganze seltsamerweise doch nicht so wichtig ist. Es ist mir wichtiger, dass er mich mag. Denn ich mag ihn sehr… nein, ich sollte jetzt nicht so in Gedanken schwelgen. Ich habe eine wichtige Mission vor mir. Ich atme noch ein Mal tief ein, atme stoßartig aus. Ich und Tenzō stehen am Tor und warten. Unser letztes Teammitglied hat sich wieder verspätet. „Tut mir Leid das ich euch vorhin… unterbrechen musste…“ - „Ja, kein Problem, es war immerhin deine Aufgabe, uns zu holen. Aber was ist denn eigentlich unsere Mission? Sie muss ja einen ziemlich hohen Rang haben, wenn wir so spontan aufbrechen müssen, ohne richtige Lagebesprechung.“- „Es ist ein Angriff auf Konoha geplant.“ - „Ach, wirklich? Und dieses Mal ist es auch echt und keine Prüfung, oder so?“ Diese eigentlich blöde Bemerkung von mir verärgert ihn natürlich. Mit einem echt gruseligen Ausdruck im Gesicht, wendet er sich zu mir. „Du solltest über so etwas keine Witze machen. Es ist ernst.“ Ich nicke ein wenig eingeschüchtert, aber ich werde gottseidank schnell aus meiner Demut gerettet, denn unser Nachzügler hat endlich den Weg zu uns gefunden. Und er übernimmt auch gleich die Führung. „Die Angreifer um die wir uns kümmern müssen, haben ihr Lager im Nord-Westen.“ Ohne ein weiteres Wort brechen wir auf. 11, 12, 13 …und da noch einer. Also 14 feindliche Shinobis um die wir drei uns kümmern müssen. „Okay, unser Plan sieht folgender Maßen aus: Du wirst versuchen sie in ein Gen-Jutsu zu locken und sie darin gefangen zu halten.“ Ich nicke. Nun wenden sich die zwei Männer aneinander zu. „Und wir beide kümmern uns um die Glücklichen, die nicht erfasst wurden. Alles klar?“ Schweigendes und angespanntes Nicken ist die Antwort. „ Also dann los.“ Das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Ich suche einen geeigneten Ausgangspunkt; den finde ich auf einer kleinen Anhöhe unweit des feindlichen Lagers, im Schutz der Bäume. Dann konzentriere ich mich, reihe fehlerfrei die nötigen Fingerzeichen aneinander und beschwöre damit ein gefährliches Gen-Jutsu herauf. 10 von denen habe ich auf Anhieb erwischt. Aber die anderen sind gerade dabei den Überfall zu bemerken und sich zu wehren. Sie glauben auch, dass sie die Illusion auflösen können, aber ich verhindere das mit einer Extraportion Chakra. Leider sind sie nicht so dumm wie sie aussehen und versuchen nun die Strömungen ihrer daliegenden Freunde zu unterbrechen und so die Täuschung zu stören. Aber auch das schaffen sie nicht. Denn meine Kumpels betreten nun das Spielfeld. Und bei allem was ich schon über die ANBUs gehört habe, die beiden bestätigen mir jedes Gerücht über die Stärke der Elite. Sie sind so schnell, dass ich Schwierigkeiten habe, ihre Bewegungen zu verfolgen. Und unseren Gegner geht es genauso. Nun ja, eigentlich geht es ihnen schlechter, da wir das Überraschungsmoment auf unserer Seite haben. Während Tenzō alleine mit den letzten beiden kämpfenden Feinden ringt, fesselt und sichert Kakashi die anderen. Ich selbst bin so fasziniert von ihrer Vorführung, dass ich nicht den Schatten bemerke, der sich vom Wald her den Kämpfenden nähert. Erst als es längst zu spät ist höre ich wie sich jemand von hinten an geschlichen hat. Ein Kunai rast auf mich hinunter, ich bin geschockt und fest gefroren; eine Bewegung scheint unmöglich. Ich versuche es trotzdem. Blut tropft auf meine Stirn und läuft in Tränen an meiner Wange herunter. Es ist das Blut des Ninja… und das von Tenzō. Er hat seinen Arm zwischen die Waffe und mich gestreckt, während er gleichzeitig mit seinem Schwert zum Angriff ausholte. Das Rinnsal ist mittlerweile an meinem Kinn angekommen und fließt nun auf meine Hände. Ich schüttle verwirrt meinen Kopf. Was mache ich hier? Ich muss ihm doch helfen! Ich muss etwas tun! Rasch krame ich das Verbandszeug aus einer meiner Taschen hervor. Er stöhnt fürchterlich auf, als ich ihm Mullbinden auf die Wunde lege. Er muss sofort in ein Krankenhaus, er verliert viel zu viel Blut. „Hilf mir ihn hier weg zu bringen. Er muss schnell ins Krankenhaus.“ Ich drehe mich nicht um, als ich das höre sondern nicke nur schwach. Wir greifen dem Verletzten unter die Arme. Dieses blöde rote Licht an der Notaufnahme macht mich krank. Erst als es erloschen ist, wir unseren Kameraden in Verbänden gesehen haben und uns mehr als einmal glaubhaft versichert wurde, dass das Schlimmste ist vorbei, wage ich mich auf den Nachhauseweg. Kakashi begleitet mich. Er meinte er kann mich jetzt nicht allein lassen, weil ich „zu aufgewühlt“ wäre. Wobei er auch Recht hat. „Es ist nicht deine schuld gewesen, weißt du.“ Ich nickte nur schwach auf diese Behauptung. „Er hat dich beschützt, es war eine freie Entscheidung.“ Ein weiteres halbherziges Nicken. „Du solltest lieber dankbar sein.“ Ich bekomme nur ein bitteres Lachen hin. „Für was denn? Das jemand beinahe sein Leben wegen mir verloren hat?“ – „Nein. Aber zum Beispiel dafür, dass du morgen wieder zum Essen kommen könntest. Und dieses Mal würde uns noch nicht einmal Tenzō stören.“ Das erste Mal seit wir los gelaufen sind, sehe ich ihn an. Sein spöttelnder Ernst bringt mich dann wieder zum Lachen. Dieses Mal aber ein warmes, echtes. Falls du irgendetwas anzumerken hättest, wäre ich dir dankbar, wenn du mir eine Mail schickst. Damit das nächste Quiz noch besser wird: D

19.27 % der User hatten die Auswertung: Die Polstersitze im Kino sind prima um darin zu versinken, während man ungestört seinen Gedanken nachhängt, aber ohne dieses schreckliche Gefühl vom Alleinsein. Und diese wohltuende und erwartungsvolle Stille vor dem Film. Aber allein werde ich wohl trotzdem bald sein. Eine Familie hatte ich ja nie und als Teil der ANBU werde ich nun noch weniger Zeit für meine Freunde haben. Ich hasse es. Ich hasse es jeden Morgen von alleine aufzustehen, weil keiner da ist, der mich weckt. Ich hasse es, auf eine Mission zu gehen und zu wissen, dass keiner wartet und um mich bangt. Ich hasse das. Ich bin in diesen Moment sehr dankbar für die vertuschende Dunkelheit im Saal. Aber warum bin ich auf ein Mal so traurig? Normalerweise überrumplen mich meine Gefühle nicht so. Es ist mir noch nie so schwer gefallen, allein zu sein, aber plötzlich… „Ist da noch frei?“ Mist, es ist Guy. Schnell wische ich mir übers Gesicht. „Ja, klar.“, sage ich und versuche mich an einem kleinen Lächeln. Es sieht bestimmt total verkrampft aus. Aber ich wollte ja nicht allein sein, also sollte ich mich nicht beschweren. „Na, wie geht es dir? Ich hab dich ja schon seit einer Weile nicht mehr auf dem Trainingsplatz gesehen.“ - „Ja, viel zu tun. Der Hokage hat wohl einen Narren an mir gefressen.“ Darüber lacht er und als er längst aufgehört hat und mich fordernd anblickt, lächele ich auch ein wenig. Ein Weile plappert er so vor sich hin und erzählt allerlei Neuigkeiten aus dem Dorf. „…die Akademie bekommt eine neue Turnhalle, mit allem Drum und Dran. Und Kotetsu ist bei der Wache am Tor mal wieder eingeschlafen. Jetzt muss er die Steingesichter der Kage putzen…“ Dieses Mal falle ich zur richtigen Zeitpunkt in sein Lachen ein. Er wird wieder ernst und fährt fort: „Bevor ich es vergesse: Weißt du eigentlich schon, dass Asuma ein interessantes Angebot bekommen hat?“ Ich nicke. „Du meinst die Aufnahme als einer der 12 Elitewächter.“ - „Ja. Er hat wohl angenommen. Es wird ihm bestimmt auf seinem Weg helfen, ein besserer Shinobi zu werden.“ Er hat also letztlich doch angenommen… und ich muss es von einem Dritten erfahren? „Soweit ich weiß“ plaudert Guy weiter „wird er bald aufbrechen. Ich meinte, er hätte sogar von morgen gesprochen… was ist denn los?“ Das ist einfach zu viel für mich. Ich bin abrupt aufgestanden und laufe, nein renne nun aus dem Kino heraus ohne mich nach dem verdutzt blickenden Guy um zudrehen. Der Wind peitscht gegen mein Gesicht. Meine Haare reißen an meinem Kopf. Die Augen tränen fürchterlich, wegen dem Wind. Aber auch weil ich wütend bin und … traurig. Mit einer mörderischen Geschwindigkeit rase ich durch den Wald. Dann verweigern meine Beine den weiteren Dienst, aber ich bin schon dort wo ich hin wollte. Bei einem kleinen See nahe eines Wasserfalls. Hier ist es sehr idyllisch und ich bin überaus glücklich, das so gut wie niemand diesen Ort kennt. Hier ist mein Ruhepol, meine Zuflucht, wenn ich sie brauche. Früher hat mich jemand hierher begleitet. Um uns zu verstecken. Vor unseren Sensei. Vor unserer Verantwortung. Diese Zeit ist nun vorbei, wir sind beide erwachsen geworden… ich muss mich an all die schönen Dinge erinnern, die hier passiert sind. Als wir den See, kaum mehr als ein größerer Teich, entdeckt haben. Unser Blutschwur niemanden davon zu erzählen. Wie wir im Sommer faul im Gras gedöst haben, oder uns im klaren Wasser abgekühlten. Meine Augen füllen sich mit Tränen. Und jetzt kann ich mir auch denken warum. Weil Asuma bald nicht mehr mein Freund sein kann. Weil er bald ganz weit weg sein wird. Aber ich brauche ihn doch! Ihn und seine tapsige Art, seine tiefgründigen Augen. Ich kann nicht mehr... mir wird auf einmal so heiß und schwindelig, als hätte ich Fieber. Und wie im Fieberwahn sehe ich verzehrte Traumgestalten. Ich versuche vor ihnen zu fliehen, aber meine Beine wollen mir nicht gehorchen und ich breche zusammen. Es sind wohl ein paar Stunden vergangen, denn es nun dunkel; man kann nur ein paar Sterne erkennen. Mein Rücken tut mir vom harten Boden weh, aber mein Fieberanfall scheint überstanden. Vorsichtig richte ich mich auf und entferne die Blätter, die sich in meinem Haar verfangen haben. Da dies alles reibungslos funktioniert stehe ich ganz auf. Plötzlich bemerke ich eine Gestalt, die mir gegenüber am Ufer steht. Ich ducke mich wieder hinter dem Busch, in dem ich gefallen bin. Der Typ steht einfach nur so da und starrt vor sich hin, aber ich kann nicht erkennen, wer es ist, zu dunkel… Er bewegt sich. Auf mich zu. Hat er mich bemerkt? Nein, sein Ziel ist der See. Die Gestalt streift sowohl Hose als auch das Oberteil ab und springt hinein. Einige Augenblicke passiert nichts und ich will der Person schon zu Hilfe eilen, weil er nicht auftaucht. Aber da! Kleine Luftblasen erscheinen in der Mitte des Sees, gefolgt von einem Kopf. Da mir die Gestalt nun viel näher ist, erkenne ich sie endlich. Asuma. Also habe ich wenigstens die Möglichkeit mich allein von ihm zu verabschieden. Ich mache einen tiefen Atemzug und trete aus meiner Deckung. Er sieht mich natürlich sofort und scheint irgendwie peinlich berührt zu sein. „Entschuldige, ich wollte dich nicht erschrecken…“ Er lächelt mich an. „Nein, das ist es nicht… nur weißt du ich würde mich gerne anziehen. Ich unterhalte mich so ungern nackt.“ Ich bekomme einen roten Kopf. Er ist NACKT? Ich drehe mich sofort um. Ich hatte gedacht, dass er noch eine Boxershort oder so an hat… Wassergeplätscher, Schritte auf Gras und dann das Rascheln von Kleidung. „So, jetzt bin ich vorzeigbar.“ sagt er und wandert auf mich zu. Ich wende mich ihm zu und bringe es fast nicht fertig etwas zu sagen. „Ich dachte, du hättest dich angezogen.“ – „Habe ich doch.“ neckt er und verschränkt die Arme vor seiner bloßen Brust. Das T-Shirt hat er vergessen. Jetzt wo er vor mir steht fällt es mir fast schwer, ärgerlich auf ihn zu sein. Wie gesagt fast. „Du hast mir gar nicht gesagt, dass du das Angebot vom Feudalherrn annimmst.“ - „Du weißt es also schon…Ich wollte es dir eigentlich selbst sagen, weil ich dich bitten wollte…“ Bevor er fort fahren kann unterbreche ich ihn, etwas lauter, als ich es eigentlich geplant hatte. „Ja. Ich hab es von Guy erfahren. Von GUY!“ Dann kommt mir aber schlagartig ein anderer Gedanke. Dieser neue Posten als Wächter wird sein Leben verändert. Selbstverständlich konnte er nicht ablehnen. Habe ich es ausgeschlagen ein ANBU zu werden? Nein. Also sollte ich ihm seine schwere Entscheidung nicht verderben, indem ich die beleidigte Leberwurst spiele. „Aber das ist egal. Ich will dich nicht lange aufhalten. Wollte dir nur alles Gute wünsche und viel Glück und so. Das war es auch schon.“ Ohne ihm die Gelegenheit zu geben, etwas zu erwidern, mache ich kehrt, verschwinde schnell wieder im Wald. Asuma wurde heute von allen im Dorf verabschiedet. Es gab ein kleines Fest auf dem großen Platz. Der Sandaime war besonders berührt. Aber wer wäre das nicht, wenn sein Sohn ein Elitewächter wird und das alles in so jungen Alter? Ich habe es aus der Ferne beobachtet, immerhin habe ich den Abschied schon hinter mich gebracht, ein zweites Mal schaffe ich das nicht mehr so „gefasst“. Die Gesellschaft steht auf und begibt sich zum großen Tor. Dort winkt er noch ein Mal bevor er uns allen den Rücken zuwendet und verschwindet. „Also ich würde sagen, das war mal wieder ein erfolgreicher Einsatz: schnell, effizient, ohne Aufsehen ausgeführt.“ Wir verbeugen uns voller Demut und mit stolzer Brust vor unserem Dorfoberhaupt. Einer wendet sich an mich. „Das hätten wir ohne dich nicht so gut hin bekommen. Vor allem dir gilt dieses Lob.“ Der Hokage wackelt bedächtig mit dem Kopf. „Das habe ich mir schon gedacht. Du bleibst hier.“, er nickt mir zu. „Ihr anderen könnt gehen.“ Während die anderen ANBUs den Raum verlassen, warte ich gespannt und trete ungeduldig auf der Stelle. „Weißt du, seit du in der Einheit bist, hat sich einiges geändert. Nie hätte ich gedacht, dass ein einzelner Shinobi einmal so unentbehrlich für unser Dorf wird. Du hast dich auch sehr verändert, seit damals.“ Er unterbricht sich kurz, wohl um seine nächsten Worte zu wählen. „Deshalb werde ich dich nun auf eine besondere Mission schicken. Ein Elitewächter des Feudalherrn braucht… Hilfe. Ich habe gesagt, ich schicke ihm meinen besten Mann.“ Leicht errötet blicke ich den alten Mann an. „Danke. Das ehrt mich sehr.“ Der Weg zu dem verabredeten Treffpunkt mit dem Wächter, verschafft mir etwas Zeit zum durch atmen. Vielleicht sehe ich ihn nach fast 2 Jahren wieder. Das wäre… schön. Andererseits ist es unwahrscheinlich das gerade er der Wächter ist mit dem ich mich treffen soll. Aber bevor ich mir weiter Gedanken darum mache, sollte ich mich lieber darauf konzentrieren erst einmal dorthin zu kommen. Nachdem ich nun durch das halbe Feuerreich gerannt bin, komme ich an einer hohen Bergkette an. Hier muss irgendwo das kleinen Restaurant sein, indem der Wächter auf mich warteten sollte. Der Laden ist wirklich klein; nur eine zwergenhafte, runzelige Frau hinter dem Tresen und eine Gestalt am hintersten Tisch in der Dunkelheit befinden sich in den winzigen Gastraum. „Alte Frau, ich soll hier…“ weiter komme ich mit meiner Frage gar nicht, da mich die Besitzerin sofort anbrüllt. „Was denkst du, wer du bist? Wer ist hier alt, du Grünschnabel? Du glaubst wohl, nur weil du eine Maske auf hast, kannst du dir alles erlauben, aber nicht in meinem Laden!“ Schon kommt sie mir mit einem Besen entgegen, wohl um mich aus ihrem Etablissement heraus zu jagen. „Schon gut, Inka, sie ist wegen mir hier.“ Der Mann in seiner Ecke hat gesprochen und die alte Frau damit etwas beruhigt. Zumindest nimmt sie ihren Besen aus meinem Gesicht. Mit dem abstoßenden Gefühl unter Beobachtung zu stehen, mache ich mich zu dem Tisch mit dem Mann auf. Ich schnappe nach Luft, als ich nun auch erkennen kann, wer da auf mich wartet. „Ich habe gar nicht deine Stimme erkannt.“ – „Du hast dich auch sehr verändert, seit damals.“ Ich lächele hinter meiner Maske. „Und du bist nicht der erste, der mir das heute gesagt hat.“ Ich setze mich neben Asuma. „Du brauchst also Hilfe?“ Verdutzt betrachtet er mich. „Nein. Mir wurde befohlen einem ANBU zu helfen, nicht umgedreht.“ Nun bin ich diejenige, die verwirrt um sich blickt. Doch dann verstehe ich. Dieser alte Fuchs ist eben doch um das Wohlbefinden seines Sohnes besorgt. „Also, wie ist es dir in den letzten Jahren ergangen?“ Er zieht die Schultern hoch. „Na ja, ich habe viel gelernt. Aber es war auch sehr anstrengen und manchmal auch einsam.“ – „Kein sehr schönes Gefühl.“ – „Hört sich an, als ob du aus Erfahrung sprechen würdest.“ Ein trauriges Lachen ist meine Antwort. „Warum bist du eigentlich damals weggegangen?“ Er greift nun zu einem Becher, der mir noch gar nicht aufgefallen ist. „Ich könnte einfach sagen, dass man so eine Ehrung nicht ablehnt.“ Ich nicke verdrossen. „Ja, das könntest du. Aber das ist doch nur die Hälfte der Geschichte, nicht wahr?“ Er fixiert mich und ich bekomme eine Gänsehaut. „Vielleicht. Aber den Rest kann ich dir nur von Angesicht zu Angesicht erzählen.“ Ohne zu Zögern streife ich meine Maske ab, die ich schon viel zu lange getragen habe, hinter der ich mich schon viel zu lange versteckt habe. Sein scharfer Blick wird weich. „Ich wollte dich beschützen können, weißt du. Als ich erfahren habe, dass du ein ANBU werden sollst, wusste ich, dass ich dazu noch nicht in der Lage war. Also habe ich mich als Wächter beworben…“ - „Du wolltest mich beschützen? Aber warum?“ Er lächelt. „Ich denke, du weißt warum. Weil ich dich liebte. Damit ich deiner würdig bin.“ Ich schüttle den Kopf. „So, so. Und was hättest du getan, wenn ich jemanden anderes kennen gelernt hätte?“ – „Erinnerst du dich an unsere letzte Nacht am See?“ Ich nicke versonnen. „Damals wollte ich dich bitten… auf mich zu warten.“ Ich verziehe das Gesicht. Das wollte er mir also damals noch sagen. Anscheinend ringt er innerlich mit sich, er schaut unsicher um sich, bevor er wieder meinen Blick gefunden hat. „Ist es… ist es schon zu spät… dich zu bitten auf mich zu warten?“ Ich überlege… und umarme ihn dann. „Nein.“Er erwidert die Umarmung und lacht, ich falle mit ein. Und dann musste ich ihn einfach küssen, um herauszufinden, ob dieses besondere Gefühl da ist. Und das tat… einfach gut. Diese völlige Abwesenheit vom Alleinsein. Falls du irgendetwas anzumerken hättest, wäre ich dir dankbar, wenn du mir eine Mail schickst. Damit das nächste Quiz noch besser wird: D

20.17 % der User hatten die Auswertung: Kann es etwas Schöneres geben, als das heiße Wasser der Quellen? Ich spüre wie all meine Anspannung durch die warmen Wellen von mir abfällt. Ich bin immer so ängstlich bei meiner neuen Arbeit, obwohl ich eigentlich keinen Anlass dazu habe. Sogar im Schlaf werde ich manchmal wach, wenn eine Katze herumstreunt und ich denke das es ein Feind ist ^^ Aber das ist alles nicht so schlimm, solange ich einen Ort habe an dem ich komplett anschalten… ein verdächtiges Geräusch tönt aus dem Männerteil. Vorsichtig richte ich mich auf. Es sind keine Kampfgeräusch, es hört sich aber auch nicht so an, als ob da nur ein Neuankömmling dazu gekommen wäre. Dann sehe ich wie sich langsam und unter einigem Zögern ein weißer Haarschopf über die Trennwand schiebt. Ein pervers grinsender Männerkopf. Ich will an den Rand des Bades schwimmen, um ihm einen Gegenstand an den Kopf zu werfen, als Jiraiya, der den Blick gewagt hat, anscheinend von einem anderen Mann ein wenig brachial wieder herunter gezogen wird. „Spinnst du?“ höre ich eine mir bekannte Stimme sagen. Auf Kichern und Beschwichtigen seitens des Sannin, folgt einiger Krach und schließlich auch Prügelgeräusche. Da setzt sich aber jemand ganz schön für den Schutz der Frauen ein… Nach einer kleinen Pause, höre ich wie Jiraiya das Bad leicht verstimmt verlässt. „Alles klar da drüben?“ frage ich vorsichtig. „Oh, ja natürlich. Alles kein Problem.“ Da sich das Ganze nicht besonders überzeugend anhört, füge ich hinzu: „Ziehe dich an und komm vor das Badehaus. Ich werde mir die Wunde mal anschauen.“ Ein zustimmendes Gemurmel lässt sich von der anderen Seite vernehmen. Ich verlasse also das Bad und ziehe mich schnell um. Da ist er ja. Guy. Natürlich hat er sich verletzt. Drei seiner Finger sind wegen der Aktion gebrochen. Ich nehme seine Hand und beginne damit den Bruch mit einem Heiljutsu zu behandeln. Nachdem ich fertig bin, umklammert er überraschenderweise meine Hand. Etwas verwirrt schaue ich hoch und er meint nur: „Du schuldest mir noch ein Essen.“ Da ich gerade nichts anderes vorhabe und ihm für sein heldenhaftes Eingreifen danken will, nicke ich und schlage ein Restaurant vor. Ihm gefällt die Idee. Meine Hand liegt immer noch in seiner, als wir los ziehen. Es ist ein netter Abend. Wir lachen und wir schweigen, obwohl das nicht sehr lange anhält. Wir reden und wir hören einander zu, obwohl einer dem anderen ständig unterbricht um etwas zu ergänzen. Es fühlt sich lustig an und ernst, vor allem aber gut. Guy begleitet mich nach Hause. Und dann… kommt er, dieser schreckliche Moment. Wenn ich nach meinem Schlüssel suche um hinein zu gehe und er erwartungsvoll darauf hofft, hereingebeten zu werden. Oder dieses Hinunter beugen, als er einen Kuss will. Aber heute noch nicht. Dafür ist alles noch zu neu. „Gute Nacht und schlafe gut“ bringe ich noch hervor, bevor er noch etwas anderes versucht, und ich hinter meiner Tür stehe und warte, bis sich seine Schritte von meiner Wohnung entfernt haben. Aber waren diese Gedanken wirklich neu? Eigentlich nicht. Ich fand ihn schon immer irgendwie… besonders. Viele haben sich über ihn, seine Methoden und sein Aussehen lustig gemacht. Aber ich weiß, dass er auch ganz anders sein kann. So wie heute. Der nächste Morgen. Ich habe noch ein paar Tage frei bekomme. Also werde ich es erst mal langsam angehen und ein paar lockere Runden laufen. Als ich am Trainingsplatz ankomme sehe ich Guy. Wartet er auf mich? Ich werde rot, aber plötzlich schreit er mich an: „Du bist schon wieder zu spät. Lass es uns jetzt hinter uns bringen. Ich werde dich heute besiegen.“ Ich bin verwirrt. Waren wir verabredet? Dann merke ich, dass er mit jemanden redet, der hinter mir steht. Kakashi, dieses Mal ohne Tiermaske. Ich hätte ihn fast nicht wieder erkannt, er scheint mich aber sofort zu erkennen und nickt freundlich in meine Richtung und grüßt mich mit einem verschmitzten: „Na, alles in Ordnung?“ Ich lächele ihn an, meine nur „Ja, danke…“ und lasse ihn vorbei ziehen. „Ich bin dran mit der Wahl des Wettkampfes.“, schreit Guy. „Und was schlägst du vor“, kommt es zurück. „Ein 5 km langen Wettlauf.“ Der Angesprochene nickt bedächtig und meint nur kühl: „Was, kein ‘Versprechen‘? Aber wie wäre es denn, wenn ich dir mal zur Abwechslung eine Regel auferlege? Sie wäre so schwer wie deine anderen Wetteinsätze, aber dadurch das du sie nicht kennst, steigert sich deine Motivation nicht zu verlieren.“ Einen Moment denkt Guy nach, ihm scheint diese Idee zu gefallen. „Das ist ein hervorragender Einfall. Und natürlich willige ich ein! Aber wir brauchen noch einen Schiedsrichter…“ – „Das könnte ich doch übernehmen.“, mische ich mich ein. Die beiden scheinen damit einverstanden und zufrieden und ich begleite sie zu dem Trainingsplatz 3, mit seiner Rennbahn. „Auf die Plätze… Fertig….LOS!“ Die beiden sind so schnell, das ich zuerst nur ihrer Staubwolke folgen kann. Erst nach einer Weile sehe ich, dass Guy das Rennen dominiert. Die gesamten 4 km liegt er immer knapp in Führung. Ja, er kann es schaffen. Ich rufe den beiden zu und feuere sie an. Das hätte ich vielleicht besser gelassen, denn Guy gerät ins Straucheln. Das nutzt sein Kontrahent natürlich aus und zieht vorbei… aber Guy hat sich nun wieder gefangen und rast nun mit einem bedrohlich roten Kopf noch schneller, er schafft es sogar wieder gleich zu ziehen. Die beide sind nun auf gleicher Höhe und die letzten 100 m stehen ihnen noch bevor. Guy schafft es eine Nasenspitze weiter vorne zu sein… noch 20 m. Er gewinnt, knapp, aber dennoch eindeutig. Kakashi hat sich einfach aus Guys Windschatten losgelöst und mit 2 riesigen Schritten Vorsprung als Erster die Ziellinie überschritten. Ich bin ein wenig traurig, denn Guy schaut so deprimiert und enttäuscht drein. Da er aber immer noch diesen üblen purpurfarbenen Kopf hat, bitte ich ihn sich kurz hin zulegen. Damit er wieder atmen kann. Seinen Gegenspieler hat das Ganze nicht so mitgenommen; mein neuer Kollege steht lässig an einen Baum gelehnt und schnappt kaum auffälliger nach Luft als sonst. „So, nun zu meiner Bedingung. Da du ja verloren hast musst du…“ ich bette, dass es nichts allzu schlimmes oder unwürdiges ist „…unsere Schiedsrichterin küssen!“ Dabei schenkt er mir einen besonders süffisanten Blick. Ich hätte ihn schlagen können. Warum ICH? Generell habe ich fast nichts dagegen, von ihm geküsst zu werde, aber als so ein dummer und unfreiwilliger Wetteinsatz? Und dann noch vor Kakashi? Guy scheint den Gedanken aber grundlegend abzulehnen. „Das ist doch total bescheuert! Das hat doch nichts mit Training zu tun! Überlege dir was Besseres! Ich küsse doch dieses Mädchen nicht! Das ist vollkommen inakzeptabel!“ Ich bin ehrlich verletzt von seinen Worten. Ich fühle mich schrecklich und bevor ich mir eine Blöße vor den beiden geben muss, laufe ich lieber weg. Jemand ruft mir hinter her, aber das ist mir egal. Wie kann er so etwas nur sagen? Was habe ich nur falsch gemacht? Gestern, war ich kurz davor in ihn meine Wohnung zu bitten. Und er war kurz davor mich zu küssen. Warum verurteilt er es denn jetzt so? Ich weiß nicht wohin ich stürme, wie schnell ich laufe und ich bemerke auch nicht den Stein, über den ich stolpere. So durchgewühlt wie ich bin schaffe ich es auch nicht irgendwie zu reagieren. Das Ergebnis: Schürfwunden am ganzen Körper. Ich bleibe liegen, ich will mich noch nicht einmal aufraffen um die brennenden Wunden zu heilen. Es beginnt zu regnen. Auch gut. Alles ist mir egal. So liege ich ein Weilchen da, mein Haar wird vom Regen nass und kringelt sich an den Spitzen. Meine Kleidung saugt sich voll und drückt mich immer mehr in den durchweichten Waldboden. Ein Geräusch, jemand nähert sich. Vielleicht ein Feind, aber ich habe zu wenig Lust mir die Gestalt genauer anzusehen. Diese beugt sich aber weit hinunter, sodass ich ihn nicht ignorieren kann. Es ist Kakashi. Im Moment kann ich ihn am wenigsten gebrauchen. „Ich weiß, dass du mich jetzt hasst.“ Ich schnaube wütend auf. „Warum sollte ich das denn tun? Es ist nichts passiert…Im wahrsten Sinne des Wortes.“ – „Nun hör aber auf. Jeder Blinde mit einem Krückstock sieht doch, wie ihr beide zueinander steht. Ich bin nur hier, damit du weißt, dass ich meine Gründe dafür hatte. Mann, es ist aber ganz schön kalt.“ Bevor er mit seiner Erklärung fortfährt, erschafft er mit seinem Erd-Element einen Unterschlupf und auch ein kleines Feuer. „Ich habe es nur gut gemeint und wollte Guy einen Schubs in die richtige Richtung geben. Dass er sich bloßgestellt fühlt, war nicht Teil des Plans.“ - „So, und was für ein Plan sollte das denn sein? Einer in dem zwei Menschen nur Spielfiguren für dich sind?“ beschuldige ich ihn. „Nein. Ich sehe doch, dass er glücklich ist, wenn er mit dir zusammen war. Dann ist er erträglicher. Es ist offensichtlich das er dich mag.“ - „ Klar, deswegen hat er mich gerade auch so auflaufen lassen, weil er mich mag.“ - „Das sagst du ihn am besten selbst.“ Damit steht er auf und verschwindet. In einiger Entfernung kann ich Guy erkennen. Beleidigt drehe ich meinen Kopf von ihm weg. „Hör zu, ich wollte dich nicht…“ Ich falle ihm ins Wort: „WAS? Mich wie eine doofe Kuh darstellen, die man nicht küssen kann? Von der man Herpes bekommt, wenn man sie nur ansieht?“ Er fummelt nervös an dem Reißverschluss seiner Jacke herum. „Nein. Ich wollte dich einfach nicht vor Kakashi küssen. Ich fand dieser Moment sollte ganz allein uns gehören. Und außerdem wollte ich dich nicht zwingen, vor allem nicht wegen so einer blöden Wette. Ich habe doch gestern gemerkt, dass du selbst gerne entscheiden würdest, wann es passiert. Ich wollte dir diese Entscheidung lassen. Vielleicht habe ich ein wenig übertrieben mit dem was ich gesagt habe… es geschah in bester Absicht. Aber das steht ja jetzt nicht mehr zur Diskussion…“ Mit einem letzten bedauernden Hundeblick verabschiedet er sich leise. Er wendet sich zum Gehen. Das ist vielleicht meine letzte Chance… ich will mich mit ihm versöhnen. Ihm mit Groll gehen zu lassen… das schaffe ich nicht. „Warte!“ Er wirbelt sofort herum. Bevor er etwas tun kann, gebe ich ihn einen Kuss. Und er erwidert ihn. Und wie… so etwas habe ich noch nie erlebt… es fühlt sich so… natürlich und richtig an. Und ich weiß warum: Weil es natürlich und richtig IST. Falls du irgendetwas anzumerken hättest (gerne auch zu den Auswertungen), wäre ich dir dankbar, wenn du mir eine Mail schickst. Damit das nächste Quiz besser wird: D