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Unser Leben im Golwen – Kamilian Internat - Teste Dich

Endlich ist es soweit. Nach 10 langen Jahren haben wir die Schule geschafft. In der Zeit sind wir alle richtig zusammen gewachsen und haben uns entschieden, alles gemeinsam zu machen. Wir wollten Auswandern und die Welt entdecken. Wäre uns nicht am letzten Schultag was dazwischen gekommen. Wie immer mussten wir zum Direktor, aber diesmal war alles anderes als sonst. Lange hielt er uns eine Predigt, wie froh er doch sei, dass wir endlich diese Schule verlassen und er und seine Kollegen uns nie wieder sehen müssen. Er berichtet über ein Internat, wo nur ausgewählte Schüler hin dürfen. Für seine Schule waren wir nur verrückte, chaotische Mädchen, die jeden Tag neuen Unsinn vollbracht haben. Er drückt uns Zettel in die Hand, wo in großen Buchstaben ANMELDUNG drauf steht. Wir füllen das Formular aus, auch wenn wir nicht wissen was das bringen soll. Schnell reißt er uns die Blätter aus der Hand, packt sie in einen Umschlag und bringt ihn blitzschnell zum Briefkasten. Während er weg ist, sehen wir uns alle an und verstehen nicht was das soll. Abgehetzt kommt er wieder und lässt sich auf seinen Stuhl fallen. Verwirrt schauen wir ihn an. Er schmeißt uns aus seinen Büro; mit den Worten „ Macht das ihr weg kommt, Ihr werdet schon sehen was ihr davon habt. Auf dem Internat herrscht Zucht und Ordnung. Da ist keine Zeit für Dummheiten“. Was hat es mit diesem Internat auf sich, wo wir hin sollen? Und wozu ist das alles gut. Eigentlich wollen wir alle nie wieder was mit Schule am Hut haben. Was uns die Zeit bringt und wie wir in diesem Internat zurechtkommen, erfahren wir nur hier.

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    „ Endlich“ schreit Nienná als die Uhr zum Stundenende klingelt. Alle springen wir auf, lachen und freuen uns, dass endlich die schlimmste Zeit ein Ende hat. Nie wieder lernen, nie wieder Stress mit Lehrern. Das Gefühl des Frei seins hat uns gepackt. Schnell schmeißen wir unser Schulzeug in die Tasche, greifen nach unseren Jacken und rennen aus der Tür. Unsere Mitschüler schauen uns wehleidig hinterher. „ Komm Cini wir haben keine Zeit mehr, oder willst du ewig in dieser Schule hocken“ ruft Leolay die bereits an der Tür zum großen Pausenhof steht. „ Ja ist ja gut bin schon unterwegs. Du weißt doch das meine Schultasche auseinander

    fällt“. Cini ihre Tasche sieht schon sehr mitgenommen aus. Überall kleben Flicken und der Reißverschluss klemmt auch schon an vielen Stellen. Unsere Mitschüler kommen alle weinend aus dem Raum. Sie vermissen jetzt schon die Zeit in dieser Schule. Viele von ihnen haben weit außerhalb eine Lehrstelle bekommen und werden ihre Freunde nicht sehen können. Wir hingegen haben alles richtig gemacht. Eine Lehrstelle haben wir nicht gesucht, warum auch? Wir hätten wieder die Schulbank drücken müssen und man hätte uns alle nicht in denselben Betrieb genommen. Von Anfang an haben wir gesagt, dass wir eine Weltreise machen. So lernen wir was von der Welt kennen und sind trotzdem alle zusammen. Wir rennen raus auf den Hof. Es ist wundervolles Wetter. „Stopp, bleibt sofort hier“ warnt uns eine Stimme. „ Was will die denn jetzt von uns“ fragt Ari genervt und verschränkt die Arme. Es ist unsere Schulpädagogin. Sie ist klein, von kräftiger Statur und hat schwarze Locken. Mit langsamen Schritten gehen wir zurück.
    „ Endlich“ schreit Nienná als die Uhr zum Stundenende klingelt. Alle springen wir auf, lachen und freuen uns, dass endlich die schlimmste Zeit ei

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