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Achtung! Dies ist nur ein Teil einer Fortsetzungsgeschichte. Andere Teile dieser Geschichte

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Die Reise der Wölfe-Part 2

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    Ich hoffe ihr habt das erste Kapitel gelesen. Nein? OK also wir haben die Charaktere vorgestellt. Es ist wichtig das zu wissen damit man sich empathisch in sie hinein versetzen kann. Alex hat sich mit seinem Bruder gestritten (wie immer). Dabei hat er Wallace aus Versehen verletzt. Sie haben eine Strafe bekommen und haben sich wieder verstanden. Klingt nicht gerade spannend? Gut aber ich hoffe trotzdem dass es euch gefällt. Ich arbeite seit etwa 2 Jahren an dem Buch und werde es irgendwann veröffentlichen😉. Und jetzt Bühne frei für die Wölfe 🐺


    ..........................................................................................................................................................................................................................................Zweites Kapitel, Alex

    Am nächsten Morgen wachte ich durch Tatze auf der mich mit der Schnauze anstupste. »He lass das!« schimpfte ich. » Wir wollen gleich jagen gehen« sagte er » Ich wollte dir nur Bescheid sagen« »Genau ich glaub's auch! Du holst mich aus dem Schlaf damit ich die Jagd nicht verpasse. Du willst mir also was Gutes tun richtig? Oder erwarten mich Kralle und Fetz draußen und lassen dich wieder den Handlanger spielen?« Ich streckte mich und drängelte mich grob an Tatze vorbei. Spinner dachte ich. »Nein eigentlich nicht! Aber wenn du das so gerne hattest bitte sehr!« rief er mir beleidigt hinterher. Ich habe ein Zeichen dass ich ihn gehört hatte, und gesellte mich zu den anderen. »Morgen« gähnte ich. »Na auch Mal wach« feixte Leila freundschaftlich. Sie hatte heute gute Laune und allen Grund dazu sie zu haben. » Sei doch nicht so grob zu deinem Bruder« sagte Flocke ruhig. Schau doch Mal in die Höhle was er dir gebracht hat« Ich warf einen kurzen Blick in die Höhle. Tatsächlich überall wo jemand gelegen hatte lag ein Leckerbissen. Tatze hatte es wohl doch nett gemeint. Ich sah Flocke schuldbewusst an. Sie sah amüsiert drein und nickte mit dem Kopf zu Tatze hinüber, welcher beleidigt hinter der Höhle saß. »He Tatze. Was wolltest du eben?« fragte ich. Mir war es etwas peinlich jetzt nachdem ich meinen Fehler erkannt hatte den netten zu spielen. »Lass mich in Ruhe Alex! Ich bin doch der böse böse Tatze!« Kralle und Fetz kamen von der Höhle herunter gesprungen und stellten sich jeweils auf die andere Seite von ihm. »Aber wir wissen deine Talente zu schätzen Bruderherz. Du hast deinen Job hervorragend erledigt. Schaaade« sagte Fetz » dass du nicht auch den Krüppel wach kriegen konntest najaa« Ich knurrte kurz und böse. »Lust ein bisschen zu spielen dann pass Mal auf« Fetz nickte zu Kralle hinüber und der kam mit Wallace am Genick gepackt zurück. »So Pass Mal auf...« »Kommt ihr wir gehen los« fiel ihm Leila ins Wort. »Ach Tatze danke ÜBRIGENS hat sehr lecker geschmeckt Ente mag ich am liebsten. Also wir wollten zur Jagd und ich wollte mich nicht von zwei sich bekriegenden Trottel aufhalten lassen. Ich meine drei Trottel« sie stieß Kralle von Wallace weg. Sie bedachte jeden mit einem strengen Blick. »Fie hat uns echt unter der Fuchtel« bemerkte Kralle matt. »Alex komm Mal bitte« rief sie mir hinterher. Während wir in den Wald wanderten und uns eine geeignete Stelle zum jagen suchten, redete Leila gedämpft auf mich ein. »Also was ist los?« seufzte ich etwas genervt und sah mich verstohlen und neugierig um. »Also erstens wollte ich dir einen Tipp geben. Ignorier Fetz einfach wenn er provoziert. Er will doch genau das erreichen dass du auf ihn eingehst. Stell dir vor du tust was Dummes genau vor Flockes Nase. Dann kannst du zum jagen lernen Tschüssi sagen« »Na und?« erwiderte ich trotzig. »Ich...« »Alex« Leila verdrehte genervt die Augen »Du Dickschädel« fluchte sie. »Hör mir dich Mal zuende zu. Das war das eine. Jetzt kommt das wirklich interessante.Ich war als erste wach, nach Mama und Papa. Und ich hab gehört wie die sich gestritten haben.« »Was ist schon dabei? Die streiten sich doch ständig« »Nun Mama hat gesagt, und vor mir bis zum Ende zu Alex, also Mama hat gesagt Papa sei daran Schuld dass sie weg sind.« »Wer weg sind?« fragte ich. »Das ist genau mein Punkt ich weiß es nicht. Sie hat gesagt dass schon Minze gestorben sei und das Stone Tora Mal fragen soll ob das kleine Junge nicht bei uns leben möchte. Wo doch seine Mutter schon gestorben ist und Tora sei auch herzlich eingeladen mit zu kommen...Aber wer ist... Warte!« sie keuchte aufgeregt. »Was ist wenn Minze und Tora ein Paar waren und sie eins oder mehrere Jungen bekamen und Minze wegen was auch immer starb. Das wäre doch logisch oder nicht?« »Ja schon alles schon und gut aber wer sind "Sie" und warum kamen wer auch immer sie sind uns nie besuchen?« »Hm vielleicht...« doch bevor sie ihre Meinung zum Ausdruck bringen konnte rief Flocke: »Halt hier ist es gut. Schaut einfach Mal was ihr so fangen könnt.« Stone leckte ihr über den Kopf dann kam er zu mir. » Na bringst du mir heute Abend was schönes mit?« fragte er mich in die Seite knuffend. »Klar was immer du möchtest.« »Nun eine gutgelaunte Flocke Ware wohl das leckerste.« er sah mich belustigt an. Ich schaute zu Wallace hinüber. »Ich gebe mein bestes« meinte ich. »Gut so mein Junge« »Und du Papa versprichst mir dass du nie wieder so lange weggehst und immer bei uns bleibst.« Er sah nervös aus dich dann versetzte er: Nur noch einmal und dann nie wieder. Und nun mein kleiner Racker auf zur Jagd!«
    Ich ging los und witterte. Ich folgte einem Geruch. Das Tier dazu, ein prächtiger Fasan, stand auf einer Borke und schnatterte lautstark. Ich jetzt auf ihn los. Überrascht begann er weg zu flattern doch ich bekam seine Schwanzfedern zu packen und zog ihn zu mir. Doch dann peitschte eine Feder mitten in mein Auge und ich ließ erschrocken los. »Verdammt!« fluchte ich enttäuscht. Nach kurzem erspähte ich einen Auerhahn. Abermals rannte ich los fest entschlossen ihn zu kriegen. Er rannte davon dich ich, der schnell rennen konnte, holte auf, setzte über einen dicken Ast hinweg und landete genau auf seinem Rücken. Wie wild schrie er doch ich biss ihn in den Hals und er verstummte. Stolz über meinen ersten Fang legte ich ihn in eine kleine Baumniesche und machte mich wieder auf die Suche. Ein Kreischen ließ mich zusammen zucken. Wallace preschte an mir vorbei. Verfolgt wurde er von etwas was ihm erstaunlich ähnlich sah. Von einem Fuchs! Ich stürzte hinter ihnen her und versuchte den Fuchs von Wallace weg zu zerren.Er schnappte nach mit dich ich dich rechtzeitig aus. Dann gelang es mir auf ihn zu klettern und ihn zu Boden zu drücken. Natürlich wehrte er sich. Wallace, der erst die Flucht ergreifen wollte, überlegte es sich anders und half mir den Fuchs zu bändigen. Wir ließen ihn los. Er schien verwirrt dann fasste er sich wieder und ging auf mich los. Ich sprang hinter ihn und biss ihn mit voller Wucht in den Schwanz. Er jaulte auf. Ich biss ein zweites Mal. Wieder schnappte er nach mir und erwischte mich leicht an der Schulter. »Alex lass ihn...bitte« Wallace kam von vorne auf ihn zu und gebärdete sich wie wild. Der Fuchs verzog sich mit eingezogenem Schwanz und lief uns den Rest der Jagd nicht wieder über den Weg. »Danke« keuchte ich und sank nieder auf den Waldboden. Ich sah Wallace anerkennend an. »Wie schaffst du es Mitleid mit einem Fuchs aufzubringen?« fragte ich. »Ach das ist nicht so schwer ich stelle mir einfach nur vor wie es ist er zu sein. Alles gut mit deiner Schulter?« Er leckte sie sorgfältig aus und drückte seine Pfote, die er davor noch geputzt hatte darauf bis es fast aufgehört hatte zu bluten. Danach machten wir uns auf den Weg zu meinem Auerhahn. Wir sammelten ihn ein und jagten weiter. Wir machten unsere Sache gut. Leila, die zu uns gestoßen war und der wir stolz unser Fuchs-Abenteuer erzählten, jagte mit uns und wir waren ein hervorragendes Team. Wir fingen zwei Fasane, einen weiteren Auerhahn und ein paar Kaninchen. Auch probierten wir uns an einem Großwild. Doch als auch schließlich Leila hinken musste, brachen wir die Jagd danach ab. Flocke schaute nicht schlecht als wir mit unserer Beute zurück kamen. »Schau Mal Mama« riefen wir glücklich. »Super!« Und während Wallace die Fuchs-Geschichte noch einmal zum besten gebe, machten Leila und ich uns auf die letzte Beute zu holen. Ich sah ein Kaninchen, das uns offenbar nicht bemerkte und kläglich umher schwankte. »Das ist so lahm« sagte ich gedämpft » das Krieg ich noch« »Lass doch Alex am Ende ist es krank oder so was« »Nee keine Sorge« Sie legte den Kopf schief und sah mir zu wie ich auf das Kaninchen zu flog. Es machte ein paar schwächliche Versuche zu fliehen doch ich bekam es vorher zu fassen und wir kehrten zurück. »Ein Fuchs ist in der Nähe sagt ihr?« fragte Flocke besorgt. »Dann lasst uns lieber gehen. Es fängt ohnehin gleich an zu regnen dem Himmel nach zu schließen also kommt« Sie scheuchte uns zurück zur Hohle ehe die ersten Tropfen unser Fell berührten und Stone wartete schon auf uns. Endlich! Ich konnte ihm meine Beute zeigen und sogar mehr als Leila bei ihrem ersten Versuch gefangen hatte.

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