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Destiny-Hauskätzchen FF

Ich sah Filou an. Die weiße Kätzin schluchzte und versank tief in die Gründe ihrer Gedanken. "Nein.", meinte Heather: "Du bist kein Monster, du hast das richtige getan, Filou, Eclipse und ich haben über deine Taten geredet.", Filou schluchzte noch immer. Sie war am Boden zerstört: "Ich bin schuld.", beendete Filou das Gespräch und schwieg uns weiter an.

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    DIESE GESCHICHTE IST FÜR DEN SCHREIBWETTBEWERB VON SILBERSTURM!

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    Kapitel 1

    Der Mond stand schon hoch am Himmel und ich spähte in die Dunkelheit. Im fahlen Mondlicht erkannte man nur noch die Umrisse von Beute, die vor jähzorningen Katzen flohen. Da kam Rubin zu mir, sein silbern glänzendes Fell hob sich deutlich von der Farbe und Struktur des Waldbodens ab, weshalb man ihn gut erkennen konnte. Rubins rote Augen wandten sich zum Mond und dann zu den Sternen. "Was glaubst du, ist Filou dort glücklich?", fragte ich Rubin mit einem besorgten Unterton in der Stimme. "Glaub schon. Jedenfalls kehrt sie nicht mehr zurück", antwortete Rubin, als wäre es ihm egal. "Vielleicht...Vielleicht lassen sie sie nicht mehr zurück?", bemerkte ich schaudernd. "Wird nich' so sein", meinte er gleichgültig. Besorgt schaute ich zum Mond...War Filou dort wirklich glücklich?

    Filou streckte sich, als sie aus dem Schülerbau trabte, heute war ihr großer Tag, heute wurde sie ein Schüler, heute war es endlich soweit! Ihre Baugefährtin Ginsterpfote trat unmittelbar nach ihr aus dem Bau und grinste sie breit an. "Hi!", rief die silberne Kätzin und wippte euphorisch mit dem Schweif: "Heute ist dein groooßer Tag!" Freudig begrüßte ich sie mit einem Schnippen meines Schwanzes. Ich sah noch einmal zum Schülerbau. Er war groß und gemütlich. Er lag zwischen dichtem Brombeergestrüpp verborgen und offenbarte nur einem aufmerksamen Zuseher sein wahres Gesicht. Das Innenleben des Baus konnte man mit dem eines menschlichen Zimmers vergleichen: Innen standen eine Ecke mit dichtem Moos für die jüngeren Schüler, ein paar rote Beeren der Eibe, auch Todesbeeren genannt, hingen vom dichten Blätterdach des Baus herab. Die Mitte des Baus zierten einige Nester aus flauschigem Moos, die mit Federn von Finken ausgelegt waren. Ja. Hier ließ es sich wirklich leben. Filous kleines Herz hämmerte vor Begeisterung, als sie endlich an den Fuß des Silbern glänzenden Hochsteins trat.

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