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Die Legende von Wunderwald

Im Wunderwald gibt es viele Bäume aller Arten, Größen und Altersgruppen. Doch mindestens genauso groß ist die Vielfalt an Tieren, Luchse, Wölfe, Füchse, Wiesel, Falken, Hirsche, alles, was im Wald eben so lebt! Doch dieser Winter ist anders, dunkler und kühler. Die Tiere müssen sich verteidigen und ihre Jungen beschützen. Doch manche müssen dafür ihr Leben geben...

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Ein einsames Luchsjunges schleppte sich mit letzter Kraft zum kleinen Bach der durch den Wald floss. Maunzend sah es sich um. Es hatte seine Familie verloren. . "Mama? Papa? Wo seid ihr?" fragte sie sich in Gedanken. "Hallo! Ist hier wer? Ich brauche Hilfe!" rief das Luchsmädchen Hilfe suchend, "Hilfe!" schrie es dann lauter, "bitte, kommt doch irgendwer" Dann fiel das Tierchen kraftlos zusammen. Die anderen Wildtiere müssten ihr helfen, sonst würde es sterben. Der Hirsch Lavindal trabte kurz später an der Stelle vorbei und schüttelte überrascht sein langes, mit Blättern behangenes Geweih, als er Lumi auf der Lichtung liegen sah. "Huh, wer bist denn du?“, fragte der Hirsch und beugte sich liebevoll über das Luchsjunge, “Wo sind deine Eltern? Hast du dich verlaufen?“
"Es ist Lumi, das armselige Luchskind!" höhnte Luna, der Gerfalke, die die Szene beobachtet hatte. Kräftig stieß sie sich ab und flog nun direkt über Lavindal und Lumi. Das Luchskind blickte auf. "Hallo. Ich bin Lumi. Ich habe meine Eltern in einem Schneesturm verloren. Kannst Du mir helfen?" "Natürlich", meinte Lavindal. "Komm mit", forderte er sie auf und sah sie an, "Es ist nicht weit." "Dankeschön", rief Lumi erfreut. Lavindal beugte sich über sie - doch plötzlich rollte ein Bündel aus dem Gebüsch. Es war ein zweites Luchsjunges. Es ging zu Lumi. "Lumi? Bist Du das?", fragte es und sah sie ungläubig an. "Luni? Lavindal, dies ist meine Schwester Luni. Luni, Lavindal der Hirsch hat mit geholfen. Möchtest Du mitkommen? Lavindal führt mich zu seinem Bau!", erklärte Lumi.
"Wenn es okay ist gerne. Ich hatte lange keinen richtigen Unterschlupf mehr. Und Lumi, wir sehen wieder, das ist unglaublich ich dachte der Sturm hätte uns getrennt.", willigte Luni ein. Lumi rappelte sich auf und folgte Lavindal. Als sie einige Zeit gelaufen waren fragte Lumi: "Wie weit ist es noch?"
"Wir sind angekommen!", sagte Lavindal, "entdeckt ihr die Höhle?" Die Luchsgeschwister sahen sich forschend um. Kurz dachte Lumi etwas entdeckt zu haben, aber da schnaubte Lavindal schon belustigt und deutete mit seinem Geweih in die entgegengesetzte Richtung. "Dalang!", rief er und trottete hin, achtete aber auch darauf, dass die anderen hinterher kamen. "Wow! Danke, Lavindal!", miaute Lumi und betrat die Erdhöhle, die unter der großen Wurzel einer wohlriechenden Zeder verborgen lag. Luna hatte sie heimlich verfolgt. "Hah, jetzt weiß ich wo sie wohnen! Nun kann ich mir irgendwann die Luchsjungen hohlen!", dachte sie und kreischte begeistert. "Bis bald", rief sie, dann flog sie zu einer Baumhöhle neben dem Bau und beobachtete was geschah.

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