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One Moment, One Meet, One Problem, One Life

Man hatte mir oft gesagt, der Klügere gibt nach. Doch manchmal konnte man es einfach nicht tun und blickte einem Thema tief in die Augen. Und so muss man sich diesem stellen. Probleme gibt es überall, aber man kann einfach nicht sagen, das man nachgibt, gerade bei wichtigen Themen, die in er heutigen Zeit, nie ernst genommen werden.

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    Inhaltzverzeichniss:

    Hej! Schön das du hier her gefunden hast! Das ist eine Story für den Charakter Schreibwettbewerb von Moon. Ich habe Jossy Feshmi von Lumi bekommen und eine sehr interessante Story fabriziert.

    1.Kapitel Moment
    2.Kapitel Meet
    3.Kapitel S.O.S
    4.Kapitel Problem
    5.Kapitel Life
    6.Kapitel Memories

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    1.Kapitel Moment

    Ich hörte das Ticken der Uhr, ich saß schon sehr lange auf meinen Platz. Es roch nach Tausenden von Büchern. Alten, neuen und dem starken Geruch des Kaffees, der jeden Tag auf das neue durch die Maschine der Leiterin fließt. Ich saß vor einem, naja, sagen wir mal so, nicht gerade literarischen Buch, wie uns unsere Lehrer*innen aufgegeben haben, sondern eher eins, das sich mit der Anatomie von Pferden beschäftigt. Aber nun gut, mit sowas konnte man sich auch mal etwas beschäftigen. Es muss ja nicht gerade ein literarisches Werk, eines so besonderen Autors oder einer Autorin sein. Trotzdem sagte meine Uhr, das ich jetzt wieder los musste. So stellte ich das Buch zurück in das Regal der alten Bibliothek, strich kurz noch einmal drüber, nahm den Kaffee to go Becher und verließ mit meinem Kaffee die Bibliothek. Ich kehrte an meinen Arbeitsplatz zurück. Ein kleiner Blumenladen am Rande von München. Ein sehr schönes Plätzchen. Ich grüßte schnell unsere Statue, die jeden Tag vor unseren Laden stand und Geld verdiente. Lars war einfach ein naturtalent in seiner Position zu verharren und sich nicht zu rühren. Ich verschwand nach drinnen und grüßte Kirina, die Chefin sowie die beiden Angestellten Jay und Lina. Es war ein kleiner und gemütlicher Laden, der nicht viele Kunden außer seine Stammkunden besaß. Deshalb war es heute auch viel ruhiger, weshalb Jay, Lina und Kirina früh in die Pause gingen und ich dann alleine im Raum war. Ich hörte das leise plätschern der kleinen Wasserbrunnen, die wir neben Blumen, Sträußen und anderer Blumenpflege verkauften. Ich genoss diese Ruhe die die Blumen und alles andere hier her gaben. Ich war gerade beschäftigt ein paar Blumentöpfe ein zu räumen, ehe ich ein leises, sanftes flüstern, fast schon säuseln hörte. Es war nicht genau, schien aber stark in meiner Nähe zu sein. Es hörte sich kratzig an und schien zu piepen, als hätte ich einen Tinitus. Ich drehte mich um und erblickte durch das Schaufenster eine Person. Ich konnte sie nicht genau erkennen, aber an der etwas weiblich wirkenden Haltung, konnte ich ungefähr erkennen, das es eine junge Frau war. Und als die Türglocke bimmelte, bestätigte sich meine Vision. Plötzlich blickten mich grau-blaue matte Augen an. Sie gehörten zu einer hageren jungen Frau. Sie hatte bis zu den Schultern pastelrosa gefärbte Haare. Auf ihrem Kopf trug die einen Beanie, der eine Aufschrift trug, die ich nicht wirklich entziffern konnte. Sie trug einen eher dickeren und langen Hoodie in einem hellen rosa. Dazu eine schwarze Hose mit eher etwas abgenutzten aber noch erkennbaren selbstgestaltenden Sneakern in einem dunklen Pink. Sie schien sich um zu blicken, denn ihr Blick glitt nun an mir mehrmals vorbei. Ich blickte sie schweigend an und vergaß komplett die Töpfe ein zu räumen, nun wurde die säuselnde Stimme klar und sanft. /I wish I could stand on a Cloud/ /Can you hear me? S.O.S!/ /''LESBE!''/ /Who are the People, that you make feel alive?/ /I'm ugly/ /I can not....escape?/ /Birds fly in different directions/ immer wieder kamen Gedankenfetzen in meinem Kopf an. Es war schlimm zu hören, das diese so scheinbar freundliche Person von anderen so fertig gemacht wird. Plötzlich tippte jemand gegen meinen Arm. Erschrocken schreckte ich zurück. /Ich möchte nur ich sein..../ Mein Blick ging geschockt zu der jungen Frau. Sie blickte mich leicht entschuldigend und etwas verlegen an, denn leichte röte tanzte über ihre so zärtlichen Wangen und leicht konnte man erkennen, das sie geweint hatte.,, Entschuldige, ich wollte sie nicht erschrecken....aber, habt ihr vielleicht ein paar Kornblumen? Ich würde gerne einen Strauß von denen kaufen.'', erklang die sanfte und weiche Stimme. Ich nickte nur schnell irritiert und fasste mich langsam.,, Natürlich, ich werde sie schnell zusammenstellen. Wenn sie wollen, können sie sich etwas umschauen.'', meinte ich dann mit einem kurzen räuspern und nickte ihr zu. Sie schien ein kurzes Lächeln zu zeigen, was aber den Ausdruckt verletzte, das sie so gar nicht fröhlich war. Sie drehte sich um und nun erkannte ich erst den Turnbeutel, den sie bei sich trug. Er war in den Regenbogen farben getaucht und schien schon sehr ramponiert, da er ein paar Löcher und etwas verdreckt war. Dabei fiel mir der eine Gedankenfetzen wieder ein, der wieder laut ''LESBE!'' in meinen Kopf schrie. Ich zuckte zusammen und wendete mich dann schnell ab. Ich wollte mich schnell um die Blumen kümmern. Kornblumen wuchsen meist inmitten von Mohnblumen feldern, doch bei uns wuchsen sie alle auf einen Feld, ohne jegliche rote Blume. In der Blumensprache bedeutete die blaue Kornblume Ich gebe die Hoffnung nicht auf. Und ganz ehrlich, nach dem was ich in ihren Gedanken gelesen, eher gehört habe, sollte sie das wirklich nicht. Doch wie es aussieht, schafft sie es nicht alleine. Ich blickte von meiner Arbeit auf und sah zu der jungen Frau. Sie betrachtete gerade ein paar Sträuße. Plötzlich rutschte leicht ihr rechter Ärmel herunter und ich konnte ein Tattoo mit dem Schriftzug Hope erkennen. Hinter dem geschwungenen e, war eine, in den lesbian Flag gefärbte Feder. Und mir wurde auf einmal sehr viel klar. Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, als plötzlich etwas gefährlich laut wackelt und ein hoher Schrei ertönte. Ich zuckte zusammen und blickte zu der jungen Frau. Sie war gegen ein Regal gelaufen und der erste Topf mit einer Vergissmeinnicht war neben ihr laut klirrend gelandet. Nun wackelten durch den Stoß ein paar Kaktuse gefährlich und würden jeden Moment auf sie herunter fallen. Ich reagierte sofort, blickte zu einer lianen Feder, die auf einen der Tische lag. Ich nahm sie schnell und pustete sie in die Luft. Und ließ sie mit voller Konzentration durch meine telekenetischen Fähigkeiten zu den Töpfen schweben. Ich nutzte all meine Kraft und stieß sie mit der letzten Kraft gegen die Töpfe. So als sei ein Windhauch gegen die Töpfe gegangen, so rückten sie zurück auf ihre Plätze und die Feder landete langsam auf den Boden. Die pastel Haarige, hebte diese auf und steckte sie dann ein. Dann nahm sie ganz sachte den Topf und tat die Blume sanft wieder hinein. Dann kam die zu mir an die Kasse und blickte mich entschuldigend an.,, Tut mir leid, ich passe nicht immer auf.'', flüsterte sie und blickte auf die Blume in ihren Händen.,, Alles gut, es ist ja nicht's schlimmeres passiert. Ähm, hier wär auch ihr Strauß. Sie können mir ruhig die Blume geben. Kaputt ist sie ja nicht. Das macht dann 20 Euro.'', meinte ich zu ihr. Sie nickte dann, gab sie mir das Geld, nahm ihren Strauß und verließ den Laden mit einem kurzen auf wiedersehen. Ich grüßte ihr zurück und kümmerte mich dann um die Erde, die bei dem Sturz der Blume ausgeleert wurde. Ich blickte auf die Blume, als die Erde wieder im Topf war. Die Frau wird sicherlich lange in meinem Kopf bleiben. Die anderen kamen von ihrer Pause zurück und fragten nicht, was passiert war. Ich hatte meine Stunden dann eh schon abgearbeitet und drufte nun durch die lauten Massen wieder nach Hause gehen. Ich verabschiedete mich schnell von den anderen, packte meinen Sachen, klemmte mir den Topf unter meinen Arm und ging mit Kopfhörern und voller Lautstärke durch die Innenstadt Münchens. Mein Musikmix der Woche vertrieb die lauten Gedanken anderer, die mir begegneten, die meine Augen Automatisch anblickten. Und plötzlich, hörte ich einen Gedankenfetzen der jungen Frau. Ich blieb plötzlich stehen und rumpelte aus Versehen jemanden an. Dieser schnauzte mich scharf an und ich blickte ihm nur kopfschüttelnd hinterher. Menschen waren komische Wesen. Gerade die in der Stadt. Jeder musste schnell irgendwo sein und wenn man mal nicht weiter ging, wurde man angepöbelt. Ich stoppte die Playlist und bog dann in eine Gasse ein. Da hier wenig durchgingen, konnte ich nun den einzelnen Vögelgesängen zuhören, ehe ich schon bei meiner 3 Zimmerwohnung ankam. Schon schloss ich schnell auf und rannte förmlich die Treppe hinauf. Als ich drinnen war, lehnte ich mich erschöpft an die Tür. Ich zog schnell meine Jacke aus. Es war heute ein wirklich heißer Tag gewesen. Ich ging hinüber in die Küche und stellte das Vergissmeinnicht am Fensterbrett ab. Dann schob ich mir schnell eine Pizza in den Ofen und setzte mich auf mein Sofa. Dann zog ich meinen Laptop zu mir und fing an, nach vielen zu suchen. Doch ich fand nicht das, was ich wollte. Also blickte ich ratlos auf den hellen Bildschirm. Als ich auf die Uhr blickte, merkte ich, das meine Pizza fertig war. Ich stand also auf und stellte den Laptop auf mein Sofa und ging an dem kleinen Glastisch vorbei und holte meine Pizza heraus. Dann ging ich mit Pizzaroller und der Pizza auf einem Brett wieder hinüber. Was zu trinken hatte ich mir schon hingestellt. Jetzt setzte ich mich wieder und schnitt die Pizza in Mundgerechte Stücke. Dann ließ ich meine gestoppte Playlist über meine JBL Box laufen. Und tatsache, manche der Gedanken der jungen Frau stammten aus Songs, die so urplötzlich in meiner Playlist der Woche gelandet waren. Etwas später hatte ich meine Pizza nun fertig und auch alles weggebracht und mich um das wohl meiner Pflanzen gekümmert. Jetzt saß ich wieder vor meinen Laptop und merkte, das ich zufällig auf YT geklickt habe. Ich blickte in meine Abobox, doch da war eher weniger intressantes für mich, weshalb ich auf die Startseite klickte. Mir wurden wie sonst auch nur literarische Videos über Bücher, Lesungen oder anderen Stuff empfohlen, was mich so wenig intressierte. Ich scrollte weiter und plötzlich, stolperte ich über ein Video. Es hieß How to Draw a Axolotl und hatte schon ein paar Millionen Aufrufe. Dadurch, das ich eh nicht's anderes zu tun hatte, schaute ich mir das Video an. Es war ein Video von Sailor Rainbow. Ich blickte dann kurz in die Kommentare und wollte gerade wieder sie schließen, denn was da stand, war scheußlich. Ich konnte nicht wissen, welches Maß an Hate unter sowas sein konnte. Ich legte den Laptop für heute ganz weg und ging dann auch früh ins Bett.

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    2.Kapitel Meet

    An meinen freien Tag wollte ich einfach mal wieder aus der Stadt. Weshalb ich mich auf mein Fahrrad schwang und ich nun aus München radelte. Klar, Zug wäre schneller gewesen, aber als Mensch der Klaustrophobie hat, ist das gar nicht's. Also lieber das Rad, als wie Angst vor Menschenmassen oder engen Räumen. So kam ich paar Stunden endlich auf dem Land an und konnte endlich ausschnaufen. Ich machte die Pause auf einer Bank. Und plötzlich hörte ich wieder ein säuseln. Es wurde immer stärker, ehe ich ein anderes Geräusch vernahm. Ich blickte nach rechts und nach links. Tatsache, da kam eine junge Frau auf einem weißen Schimmel daher geritten. Nun erkannte ich die Person. Es war die junge Frau, die heute bei mir in der Früh Kornblumen gekauft hat. Sie ritt an mir vorüber und plötzlich blickte sie mich wieder an. Sie hielt an, das Pferd schnaubte und wieherte kurz. Wir blickten und schweigend an. Kurz schienen wir wie eine stille Statue zu wirken. Die eine auf ihren Pferd, die andere auf der Bank. Die Gedankengänge wurden stärker, lauter und schienen mich an zu schreien. /SOS!/ /I am what I am/ /Birds fly in different directions/ /I WILL GO OUT OF THIS PRISON IN PARADISE! / /I feel your love, pull'n me up from the underground / /I don't need my drugs/ /My blood is pumping / /We born sick/ /I'm running from you my dear/ /Who you are?/ /I called you yesterday/ /But you not here. You don't see my Problems....S.O.S/ ich ließ alles durch mich durch. Es gefror mit das Blut in den Adern, sie rief ständig um Hilfe. Doch niemand konnte ihr helfen. Ich stand plötzlich auf und wollte einen Satz anfangen, doch anstatt etwas zu sagen, strich meine Hand über das Fell des Tieres. Die junge Frau folgte meiner Hand und plötzlich legte sich eine kalte Hand auf meine. Ich zuckte zusammen, doch dann merkte ich, wem diese gehörte.,, Lebst du zur in der Nähe?'', war meine Frage und blickte fragend zu der anderen.,, Ja, ich wohne auf einem Bauernhof....willst du vielleicht mitkommen? Weil....ich...äh...Ich glaube, du könntest mir bei etwas helfen...'', meinte sie dann und tat ihre Hand von meiner weg und griff wieder sanft in die Mähe des Tieres. Das weiße Tier schnaubte, ich bewunderte die junge Frau. Sie ritt ohne jegliches Halfter oder Sattel. Ich nickte dann nur stumm und nahm mein Rad. Dann folgte ich ihr auf meinen Drahtesel hinterher. Ich merkte, das sie das Pferd komplett unter Kontrolle hatte und es erst gar nicht versuchte, aus zu brechen. Wir bogen etwas später auf einen kleinen Hof mit ein paar Koppeln ein. Es war ein sehr ländliches und richtig Bayrisches Haus, das einen Anschluss zu einem Kuhstall und einen kleinen Pferdestall hat. Auf uns kam nun laut bellend ein Hund zu. Ich nahm an, es war ein Border Collie. Ich stieg von meinen Rad und lehnte es dann an einen Baum. Sofort lief der Hund auf mich zu und ich fing an ihn zu streicheln. Doch er würde schnell zurück gepfiffen. Ich folgte dann der jungen Frau hinein in das Haus. Es war ein sehr schön eingerichtetes Haus, wir beide gingen die alte Treppe hinauf und ich folgte ihr ins Zimmer. Ich blickte mich um. Es war schlicht eingerichtet, hatte das, was eine junge Frau brauchte. Ich setzte mich.,, Also, ich habe mich noch gar nicht vorgestellt. Ich bin Sailor, lebte hier mit meinen Adoptiveltern und genieße mein Leben mit meinen Tieren.'', erzählte sie. So erzählte ich auch das über mich, nur nicht das wahre. Meine Vergangenheit war nicht die beste. Wir unterhielten uns noch eine Weile, bis Sailor meinte, sie müsse kurz auf's Klo. Ich nickte ihr nur zu und blieb alleine zurück im Zimmer. Ich blickte dem Axolotl zu, wie es durch das Aquarium schwamm. Ich wartete und wartete. Doch Sailor kam nicht zurück. Also suchte ich sie. Als ich plötzlich vor der Badtür stand, spürte ich wieder Gedanken. Ich stellte mir das Mädchen bildlich vor und plötzlich überrannte mich die Gedanken. /,, Du bist nicht hübsch!''/ /,, Sieh dich an, du Lesbe!''/ /Tell your the gratest/ /,, Geh dich vergraben!''/ /,, DU WARST SCHULD!''/ /,, Du hast mich enttäuscht!''/ /,, Missgeburt!''/ /Dich kann man so gut durchnehmen! /Du bist so eine hässliche Schlampe!''/ /,, Deine Besonderheit wird dich nicht retten können! Du bist mein!''/ Ich stolperte zurück als ich einen qualvollen schrei vernahm und dann ein verzweifeltes Weinen hörte. Ich rüttelte an der Türklinke, doch diese war abgesprerrt. Ich hämmerte wie verrückt dagegen, doch sie öffnete mir nicht. Also zog ich meine Haarklammer aus meinem Haar und öffnete das Schloss damit und ging hinein ins Bad. Was ich sah, stockte mir der Atem. Sailor kniete vor den Waschbecken, ihr Gesicht war von Tränen übersäht und ihr linker Arm brachte mich zum würgen. Ich blickte schnell von ihr weg. Sailor hielt in einer Hand eine blutverschmierte Klinge. Schnell riss ich diese ihr aus der Hand und schmiss sie hinter mich. Dann nahm ich die andere sacht und half ihr auf die Beine. Und dann nahm ich, ohne hin zu blicken ihren Arm und ließ kaltes Wasser darüber fließen. Sie schrie auf und als es soweit weg war, blickte ich hin und Verband es dann sehr schnell auch wieder. Sailor stolperte nach hinten und viel erschöpft in meine Arme. Ich nahm sacht die andere und trug sie in ihr Zimmer. Ich legte sie sanft auf ihr Bett und setzte mich neben sie. Meine Hände besaßen nun auch Blut und schnell wischte ich es so gut es geht, an meinen blauen T-Shirt ab. Sailor blickte zu mir.,, Alles ist okay, ich bin bei dir.'', flüsterte ich und nahm sanft ihre Hand.

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    3.Kapitel S.O.S

    Am Abend, als ich zurück bei mir war, blickte ich in den Spiegel meines Flures. Meine Hände waren so gut es ging wieder sauber, aber mein T-Shirt sagte da was anderes. Ich zog es schnell aus und warf es in meinen Wäschekorb. Der Tag war heute ziemlich anstrengend und nerv reibend. Auch die Geschehnisse steckten immer noch tief in meinen Knochen. Wieder sah ich das Bild vor meinen Augen. Sailor kniend auf dem Boden. Blut um sie herum und ihre Hilfeschreie in ihrem Kopf. Ich würgte, stolperte zurück und hielt mich an meiner Gaderobe fest. Ich zitterte und versuchte dieses Bild weg zu bekommen, doch es brachte nicht's. Es vermischte sich mit so viel und mir wurde schwindlig und schon ließ meine Hand die Garderobe los und ich landete auf dem blauen Teppich, der meinen Fall wenigstens abfederte. Ich schloss automatisch meine Augen und plötzlich fiel etwas auf meinen Rücken. Ich öffnete langsam die Augen um zu sehen was es war und es wunderte mich sehr. Es war ein Stofftier, was mir meine Mutter geschenkt hatte. Ich hatte es auf dem Schrank platziert. Doch dieser stand eigentlich weiter von mir entfernt. Und ich wusste das meine telekenetischen Fähigkeiten noch nicht so ausgebildet waren, wie meine Gedanklichen Fähigkeiten. Ich setzte mich langsam auf und nahm das Stoffhündchen in meine Hände. Plötzlich hörte ich ein flüstern, es klang wie ein Straker Wind und plötzlich wurde mein Küchenfenster von einer starken windböhe aufgerissen und nun hörte ich die Stimme klar. Es war die meiner Mutter. / Maesi! Dich braucht jemand....hilf dieser Person....Vernachlässige nie die Menschen, die sie zeigen das Du ihnen wichtig bist, denn es wird der Tag kommen an den du Zeit mit ihnen verbringen möchtest, es aber nicht mehr kannst.../ Ich umfasste das Stofftier fest und erhob mich langsam, ehe ich das Fenster schloss. In meinen Gedanken schossen gerade so viele Ideen. Ich entschied mich schnell mal noch nach draußen zu gehen. So holte ich mir einen neuen Hoodie und ging dann nach draußen in die heranbrechende Nacht. Ich schlug den Weg zum Englischen Garten ein. Mein Blick glitt über die einzelnen Blumen, die langsam aber trotzdem so ruhig ihre Kelche schlossen, da die Sonne sich dem Ende des Horizont zurichtete. Es war nun weniger los, doch wieder hörte sie laut eine Übertragung von Gedanken. Sie folgte der erst kratzigen dann immer klareren Frequenz. Dann sah sie sie. Sailor saß weinend auf einer Parkband und hatte ihren Ärmel nach oben gezogen. Etwas blitzte im letzten Sonnenlicht auf. Eine Klinge lag neben der Bank auf dem Boden und blendete mich so, das ich kurz meine Augen schließen musste.,, Sailor?'', fragte ich langsam. Sailor drehte sich zu mir und blickte mich aus rot verweilten Augen an. Ich blickte erst gar nicht auf ihren Arm, so konnte ich meine Bewegung unterdrücken.,, Hey...'', flüsterte sie und blickte wieder nach vorne. Ich setzte mich langsam neben sie. Dann nahm ich sanft ihren Arm und band den Verband wieder um ihren Arm und zog den Ärmel wieder hinunter. Dann zog ich sie langsam zu mir. Schweigend ließ sich die kleinere das Gefallen. Ich blickte sie schweigend an.,, Sag mal, willst du mir von deinen Problem erzählen? '', fragte ich dann nach paar Minuten. Sailor schien erst zu überlegen, ehe sie sich langsam aufsetzte.,, Also...Ich heiße eigentlich Sailor Maris Spring und komme aus Florida. Von dort bin ich aber geflohen, nachdem meine Mutter bei einer gemeinsamen Surf Runde ertrunken ist. Mein Vater war nach diesem Tod niht mehr der selbe. Ich schützte meine Geschwister, das sie nicht verletzt wurden. Ich wurde zu so vielen schon gezwungen, mein Vater machte vor nicht's halt. Mein Körper ist übersäht mit Wunden und versuchen. Deshalb bin ich geflohen. Hier nach München, fand ich eine Familie die mich aufnahm. Und irgendwann merkte ich, das ich Emotionen anderer als Farbe sehen kann. So hat jede Farbe ein bestimmte Emotion....'', sie stoppte, ehe sie aufstand, mich noch einmals kurz anblickte und wieder hörte ich ihre Gedanken. /S.O.S!/ /Ich bin nicht gut genug.../ /Ich bin schuld/ /Let me out of this Prison! / Dann lief die pastelhaarige weg und verschwand im Garten. Ich erhob mich und folgte ihr nicht hinterher. Ich wollte ihr Zeit geben, also ging ich wieder richtung meines Hauses. Im Zimmer saß ich am Fenster und blickte hinaus. Inzwischen klatschte der Regen gegen meine Fenster, ehe die Tropfen an dem Glas entlang flossen. Ich blickte hin und wieder in dieses Wetter Chaos hinaus. Es herschte wie in meinem Kopf ein einziges Chaos. Ich schrieb wieder weiter auf meinen Block. Doch irgendwann wollte mein gesamter Körper nicht mehr das tun, was mein gesit wollte, weshalb ich mich schlafen legte.

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    4.Kapitel Problem

    Ich schreckte hoch, als ich das laute Piepen meines Weckers hörte. Ich setzte mich auf und brachte das laute Ding zum schweigen. Da ich nicht zu spät zur Arbeit kommen wollte, stand ich sofort auf und machte mich fertig. Dann ging mein Weg wieder zu den kleinen Blumenladen. Wie immer tat ich das, was ich auch sonst tat, ehe ich mich um die neuen Blumen kümmerte. Doch heute beschäftigte mich viel zu viel. Ob sie heute kommen würde? Würde sie mich ansprechen? Würde sie mich wirklich haben wollen? Ich blieb still stehen und blickte auf die Blumen vor mir. Vergissmeinicht standen in Reih und Glied vor mir. Ich erstarrte und wieder begang ein Strudel voller Gedanken in meinen Kopf herum zu Geistern. Ich stolperte zurück und ließ den Topf fallen, den ich gerade noch in der Hand hatte. Ich zuckte bei dem lauten Geräusch zusammen und vernahm einen Schrei in meinen Kopf. Immer mehr Visionen kamen an und fügten sich zu einem großen Puzzle zusammen. Ich sah das, was vor Jahren passiert war. Zerbrochene Gläser, flüssigkeiten, blut, eine weibliche Figur und ein wütender Wissenschaftler. Ich sah meine Eltern. Ich drehte mich um und lief hinüber in den großen Garten, den der Laden besaß. Ich rannte den Steinweg entlang und wurde von der Vergangenheit verfolgt. Meine Wunden, Erinnerungen rissen auf, sie strömten durch meinen Kopf und trieben mich weiter. Angst mischte sich mit dem Feuer, das sich bildlich in meinen Augen kristallisierten. Und als alles auf mich zu kam ließ ich mich auf den Boden fallen und zog meinen Körper an mich. Ich wollte schreien, doch meiner Kehle entflieh kein Ton, meine Stimme war abgeschnürt und selbst ich hörte von außen nicht's mehr. Meine Augen seit aufgerissen durch Angst und Wut. Doch plötzlich spürte ich eine Hand auf meiner Schulter. Ich blickte zu der Person. Ich konnte sie nicht richtig identifizieren, da Tränen sich wie ein Schleier über meine Augen legten. Doch plötzlich wurde ich in den Schatten gezogen. Zwei Arme schlingten sich um meinen Körper und zogen diesen dann näher zu der Person, der die gehörte.,, Sei ganz ruhig, ich bin da...'', murmelte Sailor und ich lehnte mich zurück.,, Let the Ship bring you back. The Water carry you away. You come to me and take my Love. You don't swimming with Sharks. I hear your Problem your Emotion....chill under the Tree, with me...'', flüsterte sie und mein Körper entspannte sich sofort. Mein Gedankenwahnsinn verschwand und ich blickte wieder klar nach vorne. Grüne Wiese erstreckte sich über das Feld. Statuten aus Stein, die schon seit dem Bau des Gartens hier stehen, bringen die Ruhe mit sich. Man könnte meinen, dieser Ort wurde vor Jahrzehnten von der Natur so geschaffen und die Statuen sahen so aus, als würden Menschenseelen in ihnen Hausen. Die Atmosphäre ließ mich runter kommen. Als Sailor merkte, das es mir jeder ging, ließ sie mich los und setzte sich neben mich. Sanft nahm sie meine Hand und blickte mich an. Ihre Stimme ertönte wieder sanft, aber auf einer Sprache, die ich nicht verstand. Plötzlich füllte sich die Lichtung mit Farbe und tanzte um uns beide, dann ließ sie wieder ab und machte die Landschaft dafür schöner. Alles was bleich oder ausgelaugt aussah, bekam wieder Farbe.,, Und jetzt, Rede bitte mit mir. Ich weiß, das du ein Geheimnis vor mir hast, Jossy...oder sollte ich lieber Maesi sagen?'', Sailor blickte mich genau an und mir stockte der Atem. Woher wusste sie wie mein richtiger Name ist? Ich stammelte irgendwas dahin, ehe ich mich zusammen riss und anfing es ihr zu erzählen. Und nun wurde mir etwas klar. Andscheinend hatte mein Vater sich auch an anderen Frauen vergriffen. Ich konnte mir anderst sonst nicht erklären, wie sie zu ihrer Fähigkeit kam. Wir schwiegen eine Weile, ehe Sailor aufstand. Sie half mir hoch und ging mit mir zurück in den Laden. Sie verabschiedete sich mit einem sanften Lächeln. Ein Glücksgefühl durchzuckte mich. Sie hatte gelächelt. Das erste mal, seit dem wir uns getroffen hatten, war es ein ehrliches und offenes Lächeln. Ich gab ihr schnell ein Lächeln zurück und kümmerte mich dann um die Kunden und Kundinnen. Als ich später nach Hause durfte, machte ich mich schnell fertig. Ich stürmte regelrecht nach draußen. Ich wollte dem Regen entfliehen, der wie aus Eimern auf die Erde hinab stürtzte. Auch wollte ich jeglicher Menschenmenge aus dem Weg gehen. Doch etwas stoppte mich. Lautes Lachen und bettelnde Rufe drangen in meine Ohren. Ich folgte dem Tumult und blieb dann stehen. In einem kleinen Vorhof fand ich eine Gruppe Jugendlicher. Männlich und Weiblich reihten sich dort um die junge Frau, die ich gerade zu sehr kannte.,, Sieht euch die Lesbe an! Die könnte man so gut durchnehmen!'', meinte einer der Jungs und schon wurde Sailor durch die Gruppe geschubst. Dann packte sie ein etwas älterer Junge, er war mindestens so groß wie ich. Er schubste Sailor gegen die Wand und fing an ihr Schläge zu verteilen. Ich blickte zu ihnen, Wut quoll in mir auf und mir entfuhr ein knurren.,, Hey du!'', schrie ich und trat aus der Gasse in den Vorhof. Nun blickten alle mich an. Ich sah noch wie Sailor auf den Boden rutschte. Aus ihrer Nase floss nur so ihr Blut und die zitterte.,, Was willst du!'', schrie der große mich an und kam auf mich zu.,, Lasst sie in Ruhe!'', knurrte ich.,, Wieso sollte ich? Das ist ne Lesbe und ne Schlampe gleich noch dazu! Und du wirst mich nicht dazu bringen können, von ihr ab zu gehen.'', knurrte er mich an.,, Trotzdem macht man sowas nicht!'', schrie ich ihn entgegen. Plötzlich ging ein Ruck durch ihn und er schubste mich auch zur Wand. Er kam mir nah, zu nah um wahr zu sein. Er blickte mir tief in die Augen.,, Ach ist das so schätzen? Du bist Straight. Wieso sollte man ein Misstück wie die beschützen? Sie kann nicht's! '', meinte er klar und deutlich. Seine Hand strich über meine Wange. Ich erstarrte und plötzlich drehte sich wieder alles. Irgendwas stürtzte auf mich herein. Eine Erinnerung, alte Gedanken. Der Tag an dem ich meine Mutter verteidigte, weil mein Vater betrunken ankam. Und damals konnte ich wie heute meine Meinung einfach nicht vertreten. Ich hatte immer Nachgegeben. Ich hatte nachgedacht. Die Erinnerung an meinen Vater, meinen Nachgeben, die Situation brauten einen einzigen Wutausbruch in mir und als der andere mir noch näher kam, tat ich das, was ich für richtig hielt. Ich trat ihm kräftig in seine Magengegend. Er stöhnte vor Schmerz auf und brach vor mir zusammen. Ich wich schnell aus und lief zu Sailor, packte ihre Hand und verschwand schnellstmöglich mit ihr. Wir mussten eine Gruppe von Jugendlichen ausweichen. Ich bog mit Sailor in einen kleinen Weg ein, ehe wir auf einer Lichtung stehen blieben. Wir blieben an einem Baum stehen. Ich blickte Sailor an. Doch sie schien überhaupt nicht glücklich. Ihre Mine zeigte Abneigung mir gegenüber an.,, Bist du bescheuert oder wie! Das waren deine Argumente! Bist du eigentlich noch ganz bei Sinnen! Warum willst du mir helfen, wenn du es eh nicht kannst! Du bringst dich unnötig in Gefahr. '', schrie Sailor mich an. Ihre Nase hatte inzwischen aufgehört zu Bluten. Trotzdem sah sie nicht gut aus.,, Ich....Ich kann meine Meinung nicht richtig vertreten! Ich passe mich immer anderen an. Ich bin nicht der Mensch, den ich anderen vorspiele! Ich bin Maesi-Phelia Mogul! Nicht Jossy Feshmi. Ich bin das Kind eines Wissenschaflers, das immer Nachgegeben hat! Der Klügere gibt nach – Eine traurige Wahrheit: sie begründet die Weltherrschaft der Dummen! Das ist das Richtige, was ich tue! Nachgeben, man muss es auch mal einsehen, man kann nicht immer etwas tun! Die anderen sind die Dummen! Du bist Klüger, also gib nach!'', gaffte ich sie an. Sie blickte mich ungläubig an. Ich hatte nicht nachgedacht. Nicht darüber bedacht, was falsch und was richtig ist. Plötzlich spürte ich einen Schlag an meiner Wange. Mein Kopf riss zur Seite und ein brennender Schmerz, breitete sich auf der Wange aus. Meine Hand strich sofort drüber und mein Blick ging zu Sailor.,, Ich habe dir vertraut! Ich wollte endlich jemanden finden, der mich verstand. Aber das einzige was sich intressiert ist dein Ego! Hauptsache die eigene Visage kassiert kein einzigen Schmerz, während derjenige der ständig um HILFE SCHREIT, IN DEM SCHEIß DRECK LIEGEN BLEIBT!'', damit wendet sie sich ab und rennt davon. Weiter durch den Wald. Ich stehe wie angewurzelt da, doch dann geht ein Ruck durch meinen Körper und ich folge ihr hinterher.,, Sailor! Warte! Bitte!'', rufe ich hinterher, doch sie bleibt auf meine Bitte nicht stehen. Also folge ich ihr weiter. Über Wurzeln, Bäche, durch Büsche und Sträucher bis hin zu einem alten Gebäude. Anscheinend kannte sie sich hier aus und rannte schließlich durch ein zerbrochenes großes Fenster in das Gebäude hinein und verschwand. Ich blieb davor stehen und blickte es an. Mir kam es wie ein großes Bürogebäude vor, das von der Natur immer mehr eingenommen wurde. Ich dachte mir nicht viel und trat in das Gebäude hinein. Ich blickte mich um und ich hatte sofort die Orientierung verloren. Ich hatte keine Ahnung wo die andere steckte und ging dann einfach der Nase nach los.

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    5 Kapitel Life

    Nach mehreren Stunden rumirren, fand ich endlich eine Ebene, die wenigstens besser aussah, als die unteren Ebenen. Und plötzlich hörte ich einen Schrei. Ich zuckte zusammen und drehte mich in die richtung von der der Schrei kam. Ich merkte wie sich etwas in meiner Brust zu zog. Es fühlte sich wie ein Stich eines Dolches. Mein Herz zog sich zusammen, da ich an der Stimme hörte, wer das war. Ich folgte dem Gedankenströmen die schwach in meine Richtung Tanzten. Je näher ich kam, desto größer wurde meine Angst. Ein beißender Geruch von vielen Düften schreckten mich sehr ab. Und dann war ich angekommen. Meine Augen wurden groß als ich den Raum betrat. Ich spürte wie ich den ersten Schock übertraf. Ich befand mich in einem Labor. Eine Gänsehaut machte sich breit, als ich sah, was dort alles stand. Auf einem Labortisch standen Tausende Gläser mit Flüssigkeiten, Kisten, Notizblöcke und Akten lagen auch dort. Langsam ging ich die Treppe hinunter und schob mich vorsichtig hindurch. Die Angst saß mir im Nacken und ich blickte mich ständig um. Ich war sehr Paranoid wegen sowas. Und dann sah ich mehrere Bottiche, die mit Wasser voll sind. In diesen befanden sich Tiere, Frauen und sogar irgendwelche Versuche. Anders als die Versuche, waren Tiere und die Jungen Frau an eine Sauerstoffmaske festgemacht. Ich ging an ihnen vorbei. Immer mehr rief es mir Erinnerungen in mir hoch. Plötzlich wurde der Boden zu Gras. Ab dieser Hälfte hatte die Natur das Labor übernommen. Ich ging langsam durch. Und plötzlich erkannte ich jemanden. Ich blieb erschrocken stehen und versteckte mich schnell hinter einer Säule. Dort stand mein Vater. So verrückt wie eh und je, stand er da. Vor ihm stand Sailor. Ihre Haaren waren zerzaust, Wunden zierten ihren Körper. Sie stand mit zerrissenen Klamotten da. Tränen flossen über ihre Wangen und man merkte ihr an, das sie wusste was passierte. Mein Blick glitt über den Ort wo wir waren. Statuen aus schwarzen Gestein standen dort. Die Natur hatte auch dort stark gearbeitet. Doch etwas fiel mir auf. Die Statuen hatten anderst, als wie die Statue in unserem Garten ein schwarzes Gestein und kein graues. Mich verwunderte es, das es kein richtiges Gestein war. Sondern ein besonderes.,, So Sailor, du wirst mir nun nie wieder entkommen. Du bist mein! '', er lachte verrückt und erst jetzt sah ich, das er sich irgendwas am Arm gemacht hatte, denn er trug eine Prothese, die andscheinend sehr wissenschaftlich ausgestattet ist.,, Sag lebewohl!'', meinte mein Vater nun lachend und hob seine Prothese in ihre richtung. Sailor konnte nicht weg rennen, sie war festgemacht. Ich konnte das nicht zulassen und stürmte aus meinen Versteck.,, Nein!'', schrie ich und schubste Sailor weg. Ich reagierte schnell. Ehe die Flüssigkeit mich treffen konnte, holte ich meinen Spiegel heraus und leitete die Flüssigkeit wieder zurück. Mein Vater wich aus, doch ich landete unsanft in der Wiese und war für eine kurze Zeit weg. Sailor selber setzte nun ihre Kraft auch ein. Sie versuchte es so gut es geht den anderen in Schacht zu halten. Ich kam wieder zu mir und stand nun meinen Vater gegenüber. Da ich wusste, das er mich dann lieber nehmen wollte, machte ich mich bereit. Er blickte mich grinsend an. Ich konnte es immer noch nicht verstehen, wie meine Mutter ihn als Mann nehmen konnte.,, Vater....'', meinte ich mit so viel hass und blickte ihn an.,, Mayphe, schön dich zu sehen, doch lieber würde ich dich als Wunderbare Trophäe wie die anderen Hübschen hier haben!'', meinte er lachend und schoss auf mich nun. Ich wich schnell aus und auch Sailor wich geschickt aus. Wir konnten gegen ihn nicht viel machen, außer das wir ständig auswichen. Doch irgendwann stolperte ich und er traf mich sofort. Ich blieb starr stehen, mein Körper verharrte in meiner Bewegung und das schwarze Gestein umhüllte mich wie einen Mantel. Ich hörte alles um mich herum, Sailor schrie und stürzte zu mir. Sie kniete sich vor mich und schlang die Arme um meinen Körper. Sofort fing sie an zu weinen. Mein Vater blickte lachend zu uns und hob die Waffe auf Sailor. Ich blickte zu ihm und wusste, das ich das nicht wollte. Ein für alle mal ist nun schluss. Ich höre still dem Wind zu, den Gedanken von Sailor. /Nein....Jossy...Du hast so viel für mich getan...komm bitte zurück! Du bist ein besonderer Mensch! Du hast mir geholfen! Bitte, komm zurück! LASS MICH NICHT ALLEINE!/ Ich dachte nach, Sailor würde keinen gewagten Angriff auf meinen Vater machen, ich wusste, das sie nicht viel machen konnte.,, Jossy...Ich muss dir etwas gestehen...'', flüsterte Sailor und stand auf. Sie trat an meinen Körper heran ich hörte ihr Herz. /I can feel your Love, pullin me up from underground. I don't need my drugs, we could be more than part time lovers./ Sie lächelte leicht und ließ ihre Gedanken für sich sprechen. Ihre Hand strich über meine Haare. Ihre andere Hand hatte vor dem Schuss meines Vater auf sie einen Schutz aus roter Farbe entstehen lassen. Ich hörte wie mein Vater es immer weiter versuchte. Sailor nahm sanft meine Hand und schloss die Augen. Auch ich schloss meine Augen und stellte mir die junge Frau mit den pastelrosanen Haaren vor. Und es wirkte, plötzlich brach ein Stück des Steins von einem meines Auges weg und ich öffnete es. Und es fing nun noch mehr an zu bröckeln. Und dann war ich frei, ich nahm die andere Hand von Sailor und wir verbanden unsere Kräfte. Ich hatte nicht viel Arbeit. Ich brachte das wichtigste was wir uns wünschten in ihre Kraft mit ein. Ein aufbrausender Wind entstand und strich durch das Labor. Es riss alles aus was ging, und plötzlich ging eine bunte druckwelle durch das gesamte Labor. Ich hielt mich an Sailor fest und als alles vorbei war, sackte Sailor in meine Arme. Ich fing sie auf und ging langsam mit ihr auf den Boden. Ich blickte sie sanft an. Sie atmete schwer und blickte zu mir. Langsam schob sie sich zu mir hoch.,, Jossy, es hat meine gesamte Kraft gekostet....Ich kann das nicht mehr aushalten, aber bevor ich gehe....muss ich dir noch etwas zeigen...'', flüsterte sie und blickte mich sanft an. Dann nahm sie zaghaft mein Gesicht und näherte sich mir. Dann küsste sie mich. Ein Glücksgefühl durchjagte meinen Körper und ich erwiederte sanft. Ich nahm sanft ihre Hände, ehe sie absetzte und mich anblickte.,, Danke für alles...wir sehen uns wieder, Freundin...'', zum Schluss wurde ihre Stimme zu einem säuseln und plötzlich zerfiel sie zu bunter Farbe, die mit dem Wind davon getragen wurden. Mein Hoodie bekam ein paar Flecken ab, die sich zu einem Herz bildeten. Ich lächelte unter Tränen und blickte mich um. Es erschien nie mehr wie ein Labor, die Natur hatte noch mehr getan. Ich stand langsam auf und verließ dieses Gebäude. Ich wusste nicht, wo mein Vater war, aber dafür, wo mein Herz war.

    7

    6.Kapitel Memories

    Ein Jahr war nun vergangen. Ich saß traurig vor dem Fenster. Es nahm mich sehr mit, das Sailor einfach gegangen war. So als sei sie mit dem Todenschiff in ein neues Arbenteuer aufgebrochen. Plötzlich klingelte es an meiner Tür. Ich hatte nicht wirklich Post erwartet, aber ich ging zu Tür und öffnete. Doch komischerweise war kein Postbote da und nur ein Paket, lag auf meinen Fusabtreter. Ich nahm es an mich und ging wieder hinein. Ich setzte mich an meinem Tisch und blickte auf das Paket. In einer fremden Sprache war etwas drauf geschrieben. Ich öffnete langsam das Paket und fand ganz oben einen Brief.

    Hey Schatz. Ich denke, es ist komisch, das ich wohl über einen Brief mit dir kommuniziere, aber es musste sein. Heute vor einem Jahr bin ich in deinen Armen verstorben....

    Ich stockte, es war ein Paket von Sailor, erstaunt las ich weiter.

    Bitte, sei nicht traurig, ich merke das, du weißt die Farbe Blau steht für Trauer. Und heute möchte ich das du die Farben Rot und gelb trägst. So wie die hübschen Sonnenblumen aus der Gärtnerei. Ich habe dir ein paar Sachen mit in das Paket gelegt. Bevor du weiter ließt, hol doch das erste Teil mal heraus.

    Ich legte den Brief zur Seite und tastete nach dem ersten. Es war ein pinkfarbener Hoodie, der leichte benutzte Spuren aufwarf. Ich verdrückte ein paar Tränen und laß weiter.

    Das ist der Hoodie, den ich anhatte, als du mich das erste mal gesehen hast und mich gerettet hast. Er ist das besonderes für mich. Trage ihn mit stolz. ♡

    Ich musste lächeln. Ich wusste das sie an diesem Hoodie so sehr hing. Ich laß weiter.

    Das nächste Ding ist etwas kleiner. Es hat mir aber auch oft geholfen. Nutze es für dich und denk an mich, wenn du dadurchblätterst.

    Ich nahm also dieses Ding. Es war ein Notizblock mit dem Cover eines Regenbogens. Ich musste lächeln. Sie hatte darin immer gezeichnet wenn es ihr schlecht ging. Ich hatte damals das How to draw a Axolotl von ihr gesehen. Es bedeutete mit sehr viel.

    Das nächste Ding sind zwei Dinge, sie bedeuten mir genauso viel wie der Hoodie mit etwas bedeutet.

    Ich holte die nächsten Dinge heraus. Es waren der Regenbogen turnbeutel und der schwarze Beanie, den sie ständig getragen hatte. Ich legte es mit zu den anderen Dingen.

    Mein nächstes Ding bist du, ich wollte dir mal sagen, wie sehr ich dich in's Herz geschlossen habe. Du warst die erste, der ich Vertraut habe, auch wenn dein Vertrauen einmal leider kaputt gegangen ist. Aber....ich bin dir trotzdem noch so dankbar und der Kuss war unglaublich.♡

    Ich musste schlucken und weinte etwas.

    Nicht weinen...
    ,, Doch''
    Nein
    ,, Doch''
    Schatz, denk bitte an die schönen Momente und hör auf zu weinen. Du bist eine wundervolle Person und ich will dich Lachen sehen. Komm schon, ein Lachen ist doch mal auch schön.

    Ich wischte mir über die Augen und musste lachen. Sie wusste einfach, wie man mich aufheitern konnte.

    Schönes Lächeln. Du kannst doch so schön lächeln. Nun aber zum letzten Ding. Ich wollte es dir noch geben, aber ich war leider dann schon weg. Es ist etwas kleines, aber trotzdem etwas von Herzen.

    Ich legte den Brief weg und holte das letzte heraus. Ein Armband war es. Es war bestückt mit Büchern, Sternen und einem Pferdekopf. Ich lächelte und holte den Brief wieder her.

    Und jetzt bitte ich dich, sie an zu ziehen. Ich hatte leider nicht viel Geld für einen Ring, aber sieh das als Geschenk von mir für dich an. Du bedeutest mir sehr viel.

    Ich nickte Automatisch, legte den Brief zur Seite und zog das Armband an. Ich blickte auf die ganzen Dinge.

    ,, Auch wenn ich noch lange Leben werde, weiß ich auch, das man manchmal auch einfach nicht nachgeben sollte. Manches braucht eine wichtige Meinung und kein Argument. Und ich weiß, das man auch seine Angst überwinden kann. Wir brauchen nur jemanden, der uns beiseite steht. Egal ob Freund, Familie oder Fremder. Jeder kann dir helfen. Du musst die Hilfe nur richtig einsetzen...'', damit blickte ich lächelnd aus dem Fenster und genoss den Regen, der gegen das Fenster peitschte.

    8

    Ende

    Das ist mal wieder eine Story mit Herz und Message geworden. Ich selber habe über die Story angefangen nach zu denken, als ich im Kindergarten Praktikum gemacht habe. Damals hatte die eine Erzieherin auch das Buch Zwei Papas für Tango vorgelesen. Ich fand die Idee, das es mal wieder eine Story mit dem wichtigen Thema ist, als Idee passend und hab es so umgesetzt, wie ich es wollte. Und jo💚 Love whatever the Fuck you want!🌈

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