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Beo, lebendig und Frei

Hier ist meine Geschichte für den Schreibwettbewerb.

    1
    Kapitel eins
    Es war schon Abend, und ich ging runter zum Strand um mir dort den Sonnenuntergang anzusehen. Dieser Moment war einfach nur magisch! Rot, gelb und orange waren die Farben die sich zu einem unbezahlbaren Moment vermischten. Über mir flogen drei kreischende Möwen und waren Sekunden später nicht mehr in Sichtweite. Plötzlich ragte ein Pferdekopf aus dem Meer. Mir schossen unzählige Gedanken durch den Kopf. Woher kommt das Pferd? Warum ist es hier? Hat es einen Besitzer?
    Misstrauisch näherte sich das wunderschöne Pferd. Er war dunkelbraun, seine Schnauze war etwas heller und er hatte einen süßen kleinen Stern auf der Stirn. Er hatte 2 Abzeichen hab den Beinen. Jetzt stand er nur noch ungefähr einen Meter von mir entfernt. Ich versuchte ihn zu streicheln, doch er wich ein kleines bisschen zurück. Ich zog meine Hand blitzschnell zurück und das Pferd kam mir wieder einen Schritt näher. Ich fühlte mich richtig hingezogen zu diesem mysteriösem Pferd. Er ging wieder einen Stritt in meine Richtung und ich versuchte ihn noch einmal zu streicheln. Diesmal erlaubte er es mir und ich spürte Seiden weiches Fell unter meiner Hand.

    Kapitel zwei
    So standen wir eine gefühlte Ewigkeit da und er bewegte sich kein Stück. Jetzt viel mir ein das ich wieder nach Hause musste. Wiederwillig drehte ich mich um und wollte weg gehen. Ich ging 4 Schritte und das Pferd ging mir hinterher. Ich drehte mich zu dem Pferd um und sagt:„ warum bleibst du bei mir?" Das Pferd sah mich nur schräg an. Ich wedelte mit den Armen um das Pferd weg zu schicken doch es lies sich nicht beirren. Ich drehte mich wieder um und lief los doch das Pferd folgte mir. Das gleiche machte ich noch fünf mal bis ich schließlich aufgab.
    Ich lebte auf einem Gestüt, mitten in Neuseeland, eigentlich war es kein Problem das Wildpferd zu pflegen und es vielleicht zu behalten. Das einzige was mir im Wege stand sind meine Eltern. Sie sind Streng und würden mir verbieten dieses Pferd zu behalten. Also blieb mir nur eine Möglichkeit, ich musste das Pferd verstecken. Wir haben eine Weide die wir das ganze Jahn nicht nutzen, nur im Sommer wurde sie gemäht. Mir war klar das meine Mutter und mein Vater es irgendwann herausfinden würde das ich ein Pferd vor ihnen versteckte. Ich ging jetzt einen Umweg der zu der Weide führte da ich nicht am Hof vorbei wollte. Das Pferd verfolgte mich noch immer wie ein Hund auf Schritt und Tritt. Zehn Minuten später waren wir an der Weide angekommen. Ich schloss das Gatter und lehnte mich an den Zaun. Das Pferd galoppierte eine Runde am Weidenzaun entlang und stoppte bei mir. Da ich das Pferd nicht immer: das Pferd nennen wollte überlegte ich nach einem passendem Namen. Das Pferd wahr noch nicht alt und ein Hengst. Ich überlegte Fieberhaft zwischen den Namen: Dream und Beo. Sie Klangen beide so schön. Bei dem Namen Dream dachte ich mir weil er wie aus meinem Träumen herausgesprungen ist und Beo weil das Irisch war und auf Deutsch lebendig bedeutete und lebendig war der Junge Hengst auf jeden Fall! Als ich ins Haus kam erschrak ich. Es war schon 22 Uhr! Das hieß:, das ich 3 Stunden draußen war ob wohl ich meiner Mutter gesagt habe das ich in spätestens einer halben Stunde wieder da bin. Im Bett dachte ich noch mal zwischen den Namen nach und kam zudem Entschluss den Hengst Beo zu nennen.

    <Zeitsprung um 1 Woche>
    Meine Eltern haben zum Glück noch nichts von Beo gemerkt. Nur unser Pferdepfleger Jack hat was von Beo gemerkt. Jack würde mich aber nie verraten da wir so etwas wie Freunde sind, da war ich mir sicher! Ich ging zur Weide wo Beo stand und ging wie jedem Tag mit ihm spazieren. Das spazieren war das Highlight des Tages für Bea und mich. Ich versuchte so viel Zeit wie möglich mit meinem Hengst zu verbringen doch dadurch litten meine Noten.

    < ein paar Tage später>
    Ich kam gerade aus der Schule als meine Mutter um die Ecke gestampft kam. Das war ein sehr schlechtes Zeichen. „wann wolltest du mir eigentlich erzählen das du vor mir ein Pferd versteckst!", donnerte sie auf mich. Ich war sprachlos, bestimmt würde sie mir Beo wegnehmen! Da viel mir ein:„hat Jack es dir gesagt?" „Nein, hat er nicht! Und du kannst Froh sein das ich ihn nicht gefeuert habe!", schrie sie. „ Nur damit das klar ist dieses Pferd wird keinen Tag länger als nötig noch auf meinem Grundstück stehen!" „Du willst ihn mit wegnehmen!", brüllte ich meine Mutter an. „Ja, genau das werde ich machen!", brüllt sie. „Nein, das kannst du mir nicht antun!", erwiderte ich Tränenblind.
    „ Und ob ich das kann!", erwiderte sie kalt. Ich rannte immer noch tränenblind die Treppe hoch in mein Zimmer. Dort sank ich auf mein Bett und weinte mich in den Schlaf.

    Kapitel drei
    Ich wachte auf weil ich einen Mordshunger hatte. Ich schaute auf meinen Wecker, „schon drei Uhr", murmelte ich. Ich hoffte das ich geträumt habe und das Mama nichts von Beo weiß. Doch leider hab ich nicht geträumt es war die grausame Realität. Mir wurde klar das ich einen Plan brauchte unzwar einen guten. Wenn Mama ihn verkauft wird er wahrscheinlich in eine dunkle Box gesteckt und darf einemmal am Tag raus. Er war ein Wildpferd und er sollte dahin wo er herkam! In die Wildnis zu den anderen Freien Pferden und nicht in eine Box. Da kam mir die rettende Idee! Ich würde ihn in die Berge bringen zu den anderen Wildpferden und ihm helfen eine passende Herde zu finden die ihn aufnimmt. Inzwischen war es 4 Uhr Nachts und ich Schlich mich aus dem Haus ins Büro, den dort stand ein Computer und ein Drucker. Ich fuhr den Computer hoch und drückte eine Landkarte von der Gegend aus. Dann markierte ich meinen Weg. Es würde ein weiter Weg werden, dessen war ich mir bewusst.

    Kapitel vier
    Meine Mutter hatte schon einen Käufer gefunden die Willows. Sie würden Beo am Samstag abholen. Mir blieb also nicht viel Zeit. Ich musste Beo Heute freilassen. Ich packte mir meinen großen Rucksack und nahm mit: 3 Pullover, essen für mich und Hafer für Beo. Ich packte 3 Äpfel mit und eine Möhre und meine Taschenlampe. Ich entschied mich ein Stück zu reiten wenn mich Beo auf seinem Rücken duldete. Ich blieb den ganzen Tag in meinem Zimmer und meine Mutter stellte mir das Essen vor meine Tür.
    Endlich war es soweit, meine Mutter und mein Vater schliefen. Ich Schlich mich aus dem Haus und ging zu Beo's Weide. Ein Halfter brauchte ich nicht da er mir ja auf Schritt und Tritt folgte. „ Die Reise geht los.", sagte ich zu Beo und klopfte seinen Hals. Ich machte das Gatter auf und wir gingen los. Jetzt war der Weg noch einfach ich musste nur gerade aus gehen bis ich die Landstraße erreichte. Als ich an der Landstraße ankam sind wir schon eine halbe Stunde gelaufen. Noch war Beo voller Power.
    Wir liegen schon eine ganze Ewigkeit aber bis wir in den Bergen sein würden, dauert es noch lange. Ich entschied mich unter einem Baum Pause zu machen. Ich aß etwas von meinem Essen und einen Apfel. Ich gab Beo Hafer und eine Möhre. Wir machten noch zehn Minuten Pause. Jetzt hatte ich vor Beo zu reiten. Ich legte mich erstmal über Beo's Rücken und als er nicht machte schwang ich mein Bein über seinen Rücken. Es war herrlich ihn zu reiten, es fühlte sich an wie fliegen. Endlich sind wir in den Bergen angekommen. Wir waren jetzt schon zehn Stunden unterwegs. Jetzt hieß es nur noch: eine passende Herde für Beo zu finden. Wir liefen jetzt schon wieder eine Stunde und hatten erst eine Herde gesehen die aber nicht passend war. Ich sah eine Gruppe von zwei Junghengsten! Das würde die passende Herde für Beo sein! Ich schickte ihn Fort zu den zwei Hengsten. Er kämpfte mit einem der zwei Hengsten und er wurde anscheinend in die Herde aufgenommen! Er drehte sich zu mir um und wieherte. Ich wusste ich würde ihn wieder sehen! Ich war glücklich und traurig zugleich. Er würde hoffentlich glücklich werden. Ich setzte mich hin und beobachtete die kleine Herde mit 50 Meter Abstand. Jetzt zogen sie weiter. Ich hatte eine Träne in den Augen und auf eine folgten viele.

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