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Der Schatten

Eine Gruppe von Freunden.

Eine aus dem Ruder gelaufene Geisterbeschwörung

Ein Versteckspiel, das gewaltig schief gegangen ist

Eigentlich wollte Finja nur mit ihren Freunden verstecken spielen. Nachts. In der Schule. Doch als nach und nach ihre Freunde verschwinden wird ihr klar: In der Schule ist etwas, was nicht da sein dürfte. Jetzt muss sie alles daran setzten ihre Freunde zu retten.

Hinweis: Diese Geschichte ist für denn Schreibwettbewerb von ✫ ✬☞Lou Macmillan☜✬✫ entstanden.

    1
    Frieda

    Ich huschte aus dem Raum in den Gang, als einzige nach rechts, statt nach links, wie die anderen. Von dort aus lief ich ins Treppenhaus. Auf einmal sah ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung. Ich drehte denn Kopf. Vor mir Stand etwas. Eine Art Schatten. Groß und spindeldürr. Ich wollte schreien. Weglaufen, aber der Schatten griff nach mir und zog mich mit sich zu einem Schatten. Dann wurde mir schwarz vor Augen.

    Selina

    „Glaubst du wirklich das das eine so gute Idee ist?“, ich sah Vivien an. Sie schüttelte leicht denn Kopf: „Nein…“ Ich seufzte. Warum hatten wir uns darauf eingelassen? Wir gingen langsam die Treppe hinauf, in den Biologie Trakt. „Glaubst du die Tür ist offen?“, ich sah Vivi fragend an. „Ja“, sie klang zuversichtlich. Ich griff nach dem Knauf und tatsächlich, die Tür ließ sich öffnen. Ich grinste in mich hinein und sah zu Vivi, aber dieser Stand wie erstarrt da. „Was ist?“, ich sah sie fragend an. Vivien deutete zitternd auf etwas das in dem Raum stand. Ich folgte ihrem Blick und erstarrte. Dort stand tatsächlich etwas. Ein Wesen. Ein Wesen das aussah wie ein Mensch. Aber das war sicher kein Mensch. Es sah aus wie ein Schatten. Vivi machte zwei Schritte nach hinten. Da sprang das Wesen auf mich zu, so schnell, dass ich nicht reagieren konnte, und packte mich am Arm. Aus dem Augenwinkel sah ich noch wie Vivien aus dem Raum rannte. Ich schrie. Dann wurde alles Schwarz.

    Vivien

    Ich hörte noch Selinas schreie, rannte aber weiter. Vor mir lag die Treppe. Ich spürte wie mir dieses Wesen hinterherrannte. Panisch raste ich die Treppe hinunter. Dort. Dort war die Aula. Ich riss eine Glastür auf, welche in einen Gang führten. Ich rannte weiter, an denn Klassenräumen vorbei. Da! Eine Tür stand offen. Ich huschte in den Raum und kauerte mich hinter einen Tisch und einige Stühle. Das Wesen betrat denn Raum. Es sah sich um. Ich hielt den Atem an. Es drehte sich um, ging zu einem Schatten in der Ecke und verschwand darin. Ich rieb mir die Augen. Das konnte nicht sein. Dieses Ding war einfach verschwunden. Leise stand ich auf und verließ denn Raum. Ich lief denn Gang entlang, ins Treppenhaus. Ich sah mich um. Das Wesen war nicht zu sehen. Schnell lief ich die Treppe hinunter. Ich stand noch immer im Treppenhaus, links neben mir der Gang, an dessen Ende die Eingangshalle. Darin bewegte sich etwas. Etwas Menschliches. Ich war erleichtert und rannte in denn Gang. Als ich die Tür aufriss erkannte ich die Person. Es war Mitzi. „Mitzi!“, rief ich und rannte zu ihr.

    Mitzi

    Ich grinste. Das Sofa, auf dem ich saß, war weich und bequem. Es war eine klasse Idee gewesen mit denn anderen in der Schule verstecken zu spielen. Ich warf einen Blick auf mein Handy. Es war jetzt kurz vor Mitternacht. Bald begann die Geisterstunde. Ich hatte insgeheim die Hoffnung das ich ein paar Geister zu sehen, auch wenn ich wusste das die andere davor sicher ziemliche Angst haben würden. Der Schrei vor ein paar Minuten hate mich nicht sonderlich gestört. Ich dachte das Selina, ich hatte ihre Stimme erkannt, mich nur etwas ärgern wollte. Seufzend erhob ich mich. Vor mir, auf einem kleinen Tisch, lagen die Dinge, die ich für eine Geisterbeschwörung benötigte, welche ich eben durchgeführt hatte. Mit langen Schritten ging ich in die Eingangshalle. Da sah ich eine Gestalt, die ca. einen Kopf kleiner war als ich und blonde Haare hatte, durch denn Gang, auf mich zu rennen. „Mitzi!“, rief das Mädchen, das ich als meine Freundin Vivien erkannte. „Vivi?“, ich sah, wie sie zu mir rannte. „Was ist los?“, ich blieb ruhig, und versuchte zu verstecken das ich in Wahrheit unruhig war. War die Beschwörung schiefgelaufen? „Ein Schatten…“, Vivi sah sich um. „Hier. Irgendwo in der Schule. Er hat mich verfolgt. Und er hat Selina. Sie… sie ist weg.“, ihre Stimme zitterte ein wenig. Das beunruhigte mich jetzt erst recht. Vivien war sonst immer super entspannt, und ließ sich so schnell von nichts aus der Ruhe bringen. „Ok.“, ich zwang mich ruhig zu bleiben, „die anderen sind auch noch irgendwo hier in der Schule. Wenn wir jemanden treffen, sagen wir erstmal das alles ok ist und dass wir nicht wissen, was passiert ist!“ Vivien nickte. In diesem Moment kam ein weiteres Mädchen in die Halle gerannt.

    Finja

    Einundneunzig. Zweiundneunzig. Dreiundneun… Ein Schrei hallte durch das alte Schulgebäude. Ich riss die Augen auf und drehte denn Kopf zur Tür. Abermals schrie jemand. Ich rannte los, riss die Tür des Klassenraumes, in dem ich mich befand, auf und stürmte auf denn Gang. „Wer hatte noch einmal die bescheuerte Idee gehabt, nachts, in der Schule verstecken zu spielen?“, murmelte ich genervt, während ich weiter rannte. Ich riss eine Glastür am Ende des Ganges auf und lief in die Eingangshalle. Dort standen zwei meiner Freundinnen: Mitzi und Vivien, genannt Vivi. „Was ist passiert?“, fragte Mitzi. „Keine Ahnung.“, antwortete ich ihr und keuchte ein wenig. „Das kommt davon, wenn man nicht trainiert.“, murmelte Vivien, während sie an ihren Haaren herumspielte. Ich seufzte: „Schon ok… ich hab’s ja kapiert.“ Ich erschrak als ein dritter Schrei durch das Gemäuer gellte. Doch es war keine Mädchenstimme wie bei den ersten malen (erst jetzt wurde mir bewusst, dass es Selina war die geschrien hatte), sondern die Stimme eines Jungen. „Moritz!“, schrie ich und rannte los.

    Moritz

    Ich kicherte leise. Scheinbar hatte Selina mein Skelet entdeckt. Ihre Schreie deuteten jedenfalls darauf hin. Ich setzte mich auf einen Tisch, im Kunstbereich und atmete durch. Mitzis Idee, nachts in der Schule verstecken zu spielen, war super gewesen. Mein Blick wanderte nach draußen auf denn Schulhof. Mal sehen wie lange Finja brauchen würde mich zu finden. Aus den Augenwinkeln bemerkte ich eine Bewegung. Ich drehte denn Kopf. Dort, in einer Ecke, stand eine Gestalt. Sie war klein, und pummelig. „Um… Hallo?“, fragte ich. Die Gestalt sprang auf mich zu, griff nach meinem Arm und zog mich in einen Schatten. Ich schrie. Dann verdunkelte sich mein Blickfeld. Ich schrie noch einmal, dann verstummte ich.

    Sophia

    Seufzend legte ich meinen EBook weg. Mein Blick fiel auf die Uhr an der Wand. Kurz nach halb 12.Ich stand noch einmal auf und ging aus meinem Zimmer. Meine Eltern waren noch nicht wieder da, sie hatten gesagt sie sein frühstens morgen Früh wieder da. Sie waren zu einer Hochzeit eingeladen und uns an diesem Abend allein gelassen. Mein Blick wanderte langsam durch die dunkle Wohnung und blieb an einem weißen Zettel hängen, welcher auf der Küchenablage lag. Ich ging darauf zu. „Bin in der Schule. Mach dir keine Sorgen Vivi“, stand dort in der schnörkligen Handschrift meiner Schwester. „Nein nein nein nein nein!“, murmelte ich. Sie hatte es also durchgezogen. Vivien wollte schon seit einigen Tagen mit ihren Freunden nachts in der Schule verstecken spielen. Das war doch wahnsinnig! Ich musste sie holen! Schnell lief ich in mein Zimmer, zog mich an und lief in den Flur. Dort zog ich meine Schuhe und Jacke an und öffnete die Tür. Ich schnappte mir noch fix meinen Schlüssel und rannte die Treppe hinunter, raus aus dem Treppenhaus und auf die Straße. Draußen lief ich schnell in Richtung der Schule. Vor der Schule blieb ich kurz stehen. Dann atmete ich durch und öffnete die Tür. Ich schob mich in die Eingangshalle. Ich erschrak als jemand schrie. Ich ließ meinen Blick wandern und sah gerade noch die Haare meiner Schwester, und wie sie die Treppe hinaufrannte.

    Vivien

    Ein weiterer Schrei hallte durch die Schule, während wir die Treppe hinaufrannten. Ich sah zu Mitzi und erschrak als ich ihren Blick sah. Sie sah besorgt aus. Und irgendwie, als wenn sie eine Ahnung hätte, was hier vor sich geht. „Kommt schon!“, rief Finja. Ich hatte gar nicht bemerkt das Mitzi und ich langsamer geworden sind. Schnell lief ich weiter, Mitzi neben mir her. Wir kamen alle zu dritt im Kunstbereich an. Von hier schienen die Schreie von Moritz gekommen zu sein.

    Finja

    „Moritz?“, rief ich leise. „Bist du hier?“, das war Mitzi. Sie stand schräg hinter mir. Aber wir bekamen keine Antwort. „Er scheint nicht hier zu sein.“, murmelte Vivi. Ich nickte. Das war doch seltsam. Erst schreit jemand, dann verschwindet eben diese Person. Es war wie verhext! Moment! Verhext? „Mitzi?“, ich drehte mich zu ihr, „hast du da irgendwas mit zu tun?“ „Was?“, sie sah schuldig aus. „Hast du wieder eines deiner seltsamen Rituale durchgeführt?“, ich war wütend. Und das konnte man hören. „Ach ja? Nur weil ich mich für solche Sachen interessiere, bin ich wieder die böse?“, nun klang auch Mitzi verärgert. „Weißt du was?“, schrie ich sie an, „ich gehe!“ Ich drehte mich um und stürmte die Treppe hinunter. „Finja…“, hörte ich Vivi hinter mir. „Lass mich in Ruhe! Bleib doch bei deiner Hexenfreundin, wenn du unbedingt willst!“, ich hatte mich noch einmal umgedreht und starrte sie wütend an. Dann drehte ich mich wieder um und stürmte die Stufen nach unten. Auf einmal tauchte ein Schatte neben mir auf. Ich schrie. „Finja!“, schrie jemand. Ich drehte denn Kopf. Aus einer Ecke bei der Treppe kam ein Mädchen auf mich zu gestürmt. „Finja!“, abermals schrien zwei Stimmen meinen Namen. Ich drehte denn Kopf in die Richtung, aus der sie kamen. Mitzi und Vivien kamen die Treppe heruntergerannt. Zu meinem Erschrecken hatte Mitzi ein ca. 15 Zentimeter langes Messer in der Hand. Das Mädchen, ich glaube sie war zwei oder drei Jahre über mir, sprang auf denn Schatten zu und bekam seine Schattenkaputze zu fassen. Mitzi rannte zu ihr und stach mit dem Wesen. Das Messer hatte sie dabei fest im Griff. Es sah so aus als würde sie das nicht zum ersten Mal machen.

    Sophia

    Ich hielt die Kapuze fest. Das Ding, dieser Schatten, schien einen Festen Teil haben. In der Sekunde in der Mitzi dem Schatten das Messer in denn Körper, soweit man von einem Körper reden konnte, lachte sie. Der Schatten drehte sich um Kreis, und ich verlor denn Halt. Unsanft landete ich auf dem Boden, stand aber dierekt wieder auf. Ich machte blitzschnell zwei Schritte zurück, doch der Schatten folgte mir. Ich ging in Kampfstellung. Doch der Schatten schien sich gar nicht für mich zu interessieren, sondern ging auf Finja zu.

    Selina

    Ich schlug die Augen auf und sah mich um. Ich war in der Schule. Im Bioraum. So wie, als mir schwarz vor Augen geworden war. Ich seufzte und rappelte mich langsam auf. Mit schnellen Schritten ging ich auf die Tür zu. Ein Glück. Sie war offen. Schnell lief ich die Treppe, zur Aula, hinunter, blieb aber am Treppenabsatz stehen. In dem Gang vor der Aula stand Frieda, umringt von 4 Schatten. „Frieda!“, schrie ich. Sie drehte denn Kopf. Ein Grinsen huschte über ihr Gesicht. In diesem Moment stieß einer der Schatten, mit einem Messer, nach ihr. Si sprang zur Seite. Schnell lief ich zu ihr.

    Vivien

    Ich schien die einzige zu sein die bemerkt hatte das seit geraumer Zeit ein zweiter Schatten am oberen Treppenabsatz stand. Ein Schatten der verdächtigen Ähnlichkeit mit Selina hatte. Kurz beobachtete ich die anderen dann schob ich mich in den Schatten du langsam die Treppe hinauf. Ich stand neben dem Schatten. „Selina?“, fragte ich ganz leise, so dass der Schatten mich hören konnte, die anderen aber nicht. Und tatsächlich. Er, oder sie(?), drehte denn Kopf. „Vivi?“, ihre Stimme klang rasselnd. Ich nickte. In dieser Sekunde kamm Mitzi, laut schreiend, die Treppe hinaufgerannt, und rammte das Messer dem Schatten, Selina, in den Körper.

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