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Elementary - The Game

Diese Geschichte habe ich (unter Zeitdruck) für einen Schreibwettbewerb geschrieben. Sie handelt von einem Videospiel, in das vier Geschwister eintauchen.

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    ((big))Ida((ebig)) Sie sitzt am Frühstückstisch, ganz in Gedanken, ihre Schwester neben ihr ist in ihr Handy vertieft, auf dem sie mal wieder die ga
    Ida
    Sie sitzt am Frühstückstisch, ganz in Gedanken, ihre Schwester neben ihr ist in ihr Handy vertieft, auf dem sie mal wieder die ganze Nacht irgendein Spiel durchgespielt hat, der Akku blinkt schon rot. Neben ihr ihr Bruder Sammy, er spielt mit kleinen Plastiklöwen und Tigern auf dem Tisch, hat dafür seinen Teller in die Mitte geschoben, da er aber inzwischen auf die Idee gekommen ist, das Geschirr in sein Spiel miteinzubeziehen, steht, ihr gegenüber, Ben auf und räumt den Tisch ab, er ist der Älteste von ihren Geschwistern. Sie selbst starrt einfach durch die Gegend, ab und zu bleibt ihr Blick aber auch an ihrer Mutter im Nebenraum hängen, die mal wieder die Nacht durchgearbeitet hat und deshalb am Schreibtisch eingeschlafen ist. Ist doch jeden Morgen das gleiche, denkt sie sich, und Dad ist wieder bei irgendeinem Kollegen, um dort seinen Rausch auszuschlafen, typisch.
    Sie steht auf und geht in ihr Zimmer, das sie sich mit ihrer Zwillingsschwester teilt, und packt ihr Schulzeug zusammen. Sie geht gerne früh los, wenn sie alleine ist und draußen keine Menschenseele durch die Straßen spaziert. Sie liebt die Dunkelheit und wie die Vögel langsam zu singen beginnen, wie die anderen das nicht mögen können versteht sie nicht. Sie schwingt ihren Schulpack auf ihren Rücken und geht dann aus dem Haus, den Schulweg entlang, für den sie zu Fuß eine halbe Stunde braucht und trifft sich dann vor der Schule mit ihrer Freundin Nele, sie ist ein Jahr über ihr, aber sie gehen zusammen in den Badmintonkurs. Mit ihr zusammen geht sie zu den Klassenzimmern und lernt noch ein wenig.

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    ((big))Samuel((ebig)) Er sieht Ida hinterher, dann sieht er zu Ben auf. Diesen grinst er kurz schief an und läuft dann in sein Zimmer, wo er seine Sc
    Samuel
    Er sieht Ida hinterher, dann sieht er zu Ben auf. Diesen grinst er kurz schief an und läuft dann in sein Zimmer, wo er seine Schulsachen unordentlich in seinen Rucksack stopft und dann wieder in die Küche rennt. Ben reicht ihm eine Brotdose und eine Flasche, die er gerade noch in den Rucksack bekommt, schwingt ihn dann auf seinen Rücken und hüpft aufgeweckt durch das Haus, trotzdem gibt er Acht, dass seine Mutter weiterschlafen kann. Er hört, wie Ben versucht, Katie das Handy aus der Hand zu nehmen, was dieser aber erst schafft, als es sich wegen leeren Akkus ausschaltet. „So, können wir los?“, Ben sieht fragend zu ihm, dann zu Katie. Er nickt schnell und wartet vor der Türe darauf, dass Katie auch ihre Sachen gepackt hat und zu ihm kommt.

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    ((big))Benjamin((ebig)) Er geht auf die Tür zu, sieht sich noch einmal nach seiner Mutter um, die friedlich schlafend auf ihrem Stuhl sitzt, geht noc
    Benjamin
    Er geht auf die Tür zu, sieht sich noch einmal nach seiner Mutter um, die friedlich schlafend auf ihrem Stuhl sitzt, geht noch einmal kurz zu ihr, gibt einen Kuss auf ihre Stirn und verlässt dann mit den anderen beiden das Haus. In der Einfahrt steht sein Auto, ein schicker BMW, das er vor ein paar Monaten bekommen hat. Da er 18 ist, darf er nun auch alleine Auto fahren, wodurch er seiner Mutter etwas Last von den Schultern nehmen kann. Sie steigen alle in das Auto, er startet den Motor und fährt die beiden zur Schule. Als sie aussteigen winkt er ihnen hinterher und fährt dann selbst zur Uni, wo er nun seine Kurse bis spät abends haben wird. Er will später Arzt werden, weshalb er schon als Krankenpfleger jobbt, neben seinem Studium. Er lernt sich sehr leicht, weshalb er es sich auch leisten kann, sich so viel um seine Geschwister zu kümmern und viele Hobbys zu haben. Er parkt das Auto auf der Rückseite des Gebäudes und steigt aus. Seine Freunde winken ihn schon von der Weite zu, weshalb er schnellen Schrittes zu ihnen geht, und mit ihnen dann den ersten Kurs besucht.

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    ((big))Katie((ebig)) Katie geht alleine in ihren Klassenraum, wo sie sich in die letzte Reihe an ihren Platz setzt und einen Block mit Gleichungen dar
    Katie
    Katie geht alleine in ihren Klassenraum, wo sie sich in die letzte Reihe an ihren Platz setzt und einen Block mit Gleichungen darauf auf den Tisch legt. Sie hat keine Ahnung, was das genau ist, sie hat es lediglich mal von der Tafel abgeschrieben. Im Unterricht passt sie nie so richtig auf und lernen tut sie nur, indem ihre Schwester neben ihr laut vorliest, was zu lernen ist. In Tests holt sie immer ihr Handy heraus und sucht im Internet nach dem, was sie braucht. Bisher wurde sie dabei nie erwischt, ein Lehrer meinte lediglich, dass sie ihre Hefteinträge und nicht irgendwelche Internetartikel lernen sollte. So ist sie trotz schlechten Lernens eine der Besten ihrer Klasse. Als sie ihren Blick kurz von dem Bildschirm löst, sieht sie ihre Schwester in ihr Heft vertieft ins Klassenzimmer gehen, sie sitzt ein paar Plätze vor ihr, weil sie es nicht mag, nichts vom Unterricht mit zu bekommen. Dafür hat Katie kein Verständnis, denn desto weniger Schule, desto besser. Und ihr Beruf ist ihr sowieso schon sicher, denn sie kann später in der Firma ihres Vaters als Programmiererin arbeiten und mehr braucht sie nicht, sie weiß nicht, warum sie überhaupt noch zur Schule geht, sie ist jetzt in der zehnten Klasse. Also ist sie schon über neun Jahre in der Schule und hat keine Schulpflicht mehr, aber irgendwie hat Ida es geschafft, sie zu überreden, länger in der Schule zu bleiben. Irgendwann kommt der Lehrer in den Klassenraum, aber Katie bemerkt ihn gar nicht so wirklich, sie ist auf das Spiel fokussiert, das sie sich heute Morgen heruntergeladen hat.

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    ((big))Ida((ebig)) Der Unterricht ist nach acht langen Stunden endlich zu Ende und sie strömt mit der Masse aus dem Schulgebäude und wartet davor au
    Ida
    Der Unterricht ist nach acht langen Stunden endlich zu Ende und sie strömt mit der Masse aus dem Schulgebäude und wartet davor auf Katie, die mal wieder als allerletzte herauskommt. Mit ihr zusammen geht sie zurück nach Hause, ihr Bruder Sammy müsste schon dort sein, denn er hat nur sechs Stunden. Noch. Später wird auch er bis zu zehn haben. Sie muss grinsen. Dann wird er sich wohl nicht mehr darüber lustig machen, dass all seine Geschwister länger in der Schule sind. Sie überlegt, was sie wohl heute Abend kochen könnte, aber ihr fällt nur Nudeln ein. Und die hatten sie die letzten Tage schon so oft. Vielleicht ein Reisauflauf. Ja, Reisauflauf ist gut, dafür muss sie nicht mal einkaufen gehen. Sie sieht kurz zu Katie, aber die isst eh alles, genau wie Ben. Nur Sammy braucht immer sein eigenes Essen, sobald Pilze, Zucchini, Kohl, Brokkoli oder Mais dabei ist. Nur einmal ein paar Punkte aufgeführt. Sie seufzt leise. Trotzdem hat sie alle gern, sogar ihren Vater.

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    ((big))Samuel((ebig)) Am Küchentisch sitzend macht er seine Hausaufgaben, neben ihm seine Mutter, die an ihrem Schreibtisch wegen der Zettelberge kei
    Samuel
    Am Küchentisch sitzend macht er seine Hausaufgaben, neben ihm seine Mutter, die an ihrem Schreibtisch wegen der Zettelberge keinen Platz mehr hat. Fast ist er mit der Hausaufgabe fertig, da kommen seine beiden Schwestern zur Haustüre hinein. Er grinst sie an. Sie haben immer so lange Schule und er hat immer eher aus, als sie. Er wendet sich schnell wieder den Aufgaben zu, damit er eher fertig ist und sich dann mit einem Freund treffen kann. Ein lautes Geräusch schreckt ihm auf, er dreht seinen Kopf in die andere Richtung. Seine Mutter ist eingeschlafen und ihr Kopf ist auf die Tischplatte gefallen. Schnell holt er ein Kissen und schiebt es vorsichtig unter ihren Kopf. Er sieht zu Ida auf, die ihn warm anlächelt. „Brauchst du Hilfe?“, frägt sie ihn. Sie ist die einzige, die ihm bei Schulzeug hilft, denn Katie hat davon keine Ahnung und sowieso keine Zeit, seine Mutter arbeitet viel, Ben ist bis spät abends weg und sein Vater…er versteht oft auch nicht so viel davon. Aber wo ist er eigentlich? Normalerweise kommt er kurz nach ihm zu Hause an. Komisch. „Nein, danke“, antwortet er, „Ida…weißt du, wo Daddy ist? Er ist noch nicht zu Hause, aber er sagte nicht, dass er länger weg bleibt…“ Er sieht sie etwas besorgt an. Es klingelt, woraufhin er zur Tür läuft. „Dad-“, Er sieht sich erstaunt um. Da ist niemand, nur ein Brief vor der Türe. Er hebt ihn auf und bringt ihn zum Küchentisch, legt ihn darauf und sieht unsicher zu Ida. Darauf steht: Für Familie Thomson
    Vorsichtig reißt er ihn auf und zieht ein dunkelblaues Blatt Papier hervor, auf dem mit weißen Buchstaben steht:
    Euer Vater ist in unseren Händen, sollte er euch von Bedeutung sein, so gebt ihr alle vier innerhalb der nächsten drei Tage den untenstehenden Code ins Internet ein und setzt die VR-Brillen und die Head-Sets in eurem Postkasten auf. Alles Weitere bekommt ihr dann mit. Solltet ihr euch weigern, geht es eurem Vater schlecht, und eure Mutter wird Vergiftet. Also nehmt es lieber ernst.
    MfG dCSTmiM

    Darunter steht noch ein recht komplizierter Code. Er wechselt einen geschockten Blick mit seiner Schwester, ihrer Mutter sollten sie das lieber nicht sagen. Deshalb nimmt er Idas Hand und zieht sie in ihr Zimmer, wo Katie schon am Computer sitzt. Er schließt die Tür, bevor er zu seiner Schwester geht. „Katie…wir haben ein Problem…“, mit diesen Worten hält er ihr den Brief hin. Er sieht ihren Blick kurz über die Zeilen huschen, am längsten bleibt er an dem Code hängen, sie sieht zu ihm auf. „Das, kleiner Bruder, ist ein Code für ein Computerspiel in der Testphase. Scheinbar haben sie keine freiwilligen Tester gefunden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ungefähr für so etwas die Abkürzung steht. Das i meint sicher illegal.“ Ihr Blick wandert zurück zu ihrem Spiel, er starrt sie erstaunt an, so viel Information hat er schon lange nicht mehr aus ihr bekommen. Kurz sieht er zu Ida. Naja sie ist ja ein Profi in solchen Dingen aber trotzdem. „Wir müssen das machen“, sagt er entschlossen. Er kann seine Eltern nicht verlieren, was Ida auch einsieht, sie nickt. „Wird sicher interessant…ich freu mich drauf“, grinst Katie. Freuen kann Samuel sich nicht aber er lächelt schmal, „Wir müssen das unbedingt Ben sagen…“, ein Nicken aus der Runde.

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    ((big))Benjamin((ebig)) Er kommt etwas später auch nach Hause und wundert sich, warum es so leer ist, sieht sich fragend um und geht dann, seine Gesc
    Benjamin
    Er kommt etwas später auch nach Hause und wundert sich, warum es so leer ist, sieht sich fragend um und geht dann, seine Geschwister suchend durch die Zimmer. Als er in das Zimmer der Zwillinge tritt, schließt Sammy schnell die Tür hinter ihm. „Was ist los?“, fragt er verwirrt. Daraufhin wird er auf Idas Bett gezogen und sie und Samuel erklären ihn, was Sache ist. Er glaubt das nicht, das ist doch sicher nur wieder jemand, der sie alle hereinlegt. Er schafft es die drei zu überreden, dass sie zumindest bis morgen warten, und wenn ihr Vater dann noch nicht zu Hause war, werden sie es tun. Aber etwas gespannt ist er ja auch, was passieren wird. „Gut“, nickt er Ida zu, „Aber jetzt machen wir erst mal Essen und dann warten wir, was morgen los ist. Auf ein Nicken seiner Schwester gehen die beiden in die Küche und beginnen zu kochen.

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    ((big))Katie((ebig)) Sie bleibt mit Sam in ihrem Zimmer und ignoriert sein aufgeregtes Geplapper. Sie spielt ihr Game, ist aber in Gedanken bei dem Sp
    Katie
    Sie bleibt mit Sam in ihrem Zimmer und ignoriert sein aufgeregtes Geplapper. Sie spielt ihr Game, ist aber in Gedanken bei dem Spiel, das sie morgen mit ihren Geschwistern spielen wird. Darauf freut sie sich tatsächlich schon. Sie wird die Erste sein, die es spielen wird. Das ist cool, so etwas durfte sie noch nie. Nach einer Weile wird sie zum Abendessen gerufen und zusammen mit Sammy setzt sie sich an den Tisch. Ihre Mutter sitzt bei ihnen, das respektiert sogar sie. Wenn ihre Mutter mitisst, legt sie immer ihr Handy weg und beteiligt sich an den Gesprächen, aber man merkt, dass heute etwas komisch ist, sie weiß nur nicht, warum die anderen es so schlimm finden, das Spiel zu testen.

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    ((big))Ida((ebig)) Sofort nach dem Essen geht sie ins Bett und schläft unruhig, sie hört die anderen noch etwas im Zimmer der Jungs reden, aber sie
    Ida
    Sofort nach dem Essen geht sie ins Bett und schläft unruhig, sie hört die anderen noch etwas im Zimmer der Jungs reden, aber sie will jetzt schlafen. Insgeheim lauscht sie aber die ganze Zeit auf die Haustüre, sie hofft, dass ihr Vater doch Heim kommen.
    Irgendwann recht spät muss sie eingeschlafen sein, denn am nächsten Morgen wird sie durch Sammy geweckt, der auf ihr Bett springt und sie alarmiert ansieht. „Dad ist noch nicht da!“, ruft er panisch. Sie schreckt hoch. Sie war sich sicher, dass ihr Vater nach Hause kommt, das kann doch nicht sein, oder? Sie werden in dieses Spiel reingehen. Sie mag keine Computerspiele, aber da wird sie wohl durchmüssen. Für ihren Vater. Für ihre Mutter. Beruhigen, sie muss sich beruhigen. Tief atmet sie durch und sieht zu Samuel und legt die Arme um ihn. „Wir schaffen das schon, wir bekommen Dad zurück und retten ihn und Mom. Wir müssen nur zusammenhalten“, lächelt sie ihn aufmunternd an. Er nickt, knuddelt sie kurz und läuft in die Küche. Sie setzt sich auf und folgt ihm, noch etwas verschlafen setzt sie sich an den Tisch und sieht in die Runde, sie versucht zu lächeln, was etwas schief wird. Sie bekommt einen wissenden Blick von Ben. Besorgt sieht sie zu ihrer Mutter hinüber. Was wenn sie schon Gift bekommt? Was, wenn es schon zu spät ist? Wenn es wirklich so ist, werden sie zur Polizei gehen, ganz sicher.

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    ((big))Samuel((ebig)) Er ist total durcheinander, irgendwie freut er sich, aber er hat auch Angst. Es wird ja wohl einen Grund haben, warum niemand fr
    Samuel
    Er ist total durcheinander, irgendwie freut er sich, aber er hat auch Angst. Es wird ja wohl einen Grund haben, warum niemand freiwillig das Spiel testen will.
    Zwei Stunden später stehen die vier in ihrem Computerzimmer. Jeder setzt sich auf einen Stuhl, in der Mitte des Tisches die Brillen und Head-Sets. Jeder fährt seinen Computer hoch. Sammy teilt seinen mit seiner Mutter, aber die nimmt ihn nicht oft her. Er sieht in die Runde, atmet tief durch und nickt dann den anderen zu, woraufhin alle den Code eingeben. Bei allen erscheint die gleiche Meldung:
    Gute Entscheidung.
    Setze dir nun bitte die VR-Brille und das Head-Set auf.

    Es dauert ein wenig, bis der nächste Satz erscheint, in der Zeit machen sie alle synchron wie geheißen.

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    ((big))Benjamin((ebig)) ((cur))Nun erstelle deinen Charakter.((ecur)) Ein zweites Fenster öffnet sich, in dem man sich einen Charakter bis zur kleins
    Benjamin
    Nun erstelle deinen Charakter.
    Ein zweites Fenster öffnet sich, in dem man sich einen Charakter bis zur kleinsten Kleinigkeit gestalten kann. Aber zwischen männlich und weiblich kann er nicht wählen, er hat einen jungen Mann. Als er fertig ist, verschwindet das Fenster wieder und die Meldung setzt sich fort.
    Gut. Diesen Charakter wirst du nun spielen. Rede nicht mit deinen Geschwistern darüber, wer du bist. Dein Name ist dir vorgegeben, er lautet: Jacek. So wirst du in dem Spiel von allen genannt. Deinen richtigen Namen kannst du nicht aussprechen.
    Alles weitere wird dir Key erläutern. Logge dich nun ein.
    Sobald das Feld erscheint klickt er darauf. Alles um ihn wird weiß, er kneift die Augen zusammen. Nun ist er also in dem Spiel. Sie sind nun alle in dem Spiel.

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    ((big))Rivotra((ebig)) Sie hat schon oft von diesen Spielen gehört und wollte sie selbst kaufen, aber sie sind sehr teuer, also hat sie es nicht geta
    Rivotra
    Sie hat schon oft von diesen Spielen gehört und wollte sie selbst kaufen, aber sie sind sehr teuer, also hat sie es nicht getan. Die anderen Spiele reichen ihr ja auch. Langsam erscheint um sie herum eine Wolkenlandschaft und ein kleines, sehr echt wirkendes, Mädchen läuft auf sie zu und strahlt sie an. „Herzlich willkommen, Rivotra. Ich sehe, du bist gut angekommen. Ich werde dich nun herumführen. Du kannst mir jederzeit Fragen stellen“, mit diesen Worten läuft das Mädchen los. Auch Katie läuft ihr hinterher, sie muss nur daran denken und sie tut es. Wohl eine weiterentwickelte Version, die sich scheinbar an ihr Gehirn anschließt und mit ihren Nerven verbunden ist, interessant. Deshalb gibt es wohl auch keine Testpersonen. Sie sieht sich ihre Ausrüstung an. An der Hüfte hat sie einen Gürtel mit ein paar Dolchen und eine Tasche, die unten nicht geschlossen ist. Sie greift in diese hinein, es ist viel Platz. So etwas geht auch nur im Computer. Die Tasche ist vergrößert. Das Loch ist scheinbar nur Optik. Das Gewand, das sie anhat, gefällt ihr sehr. Es ist bequem und gut geschnitten, sie hat absolute Bewegungsfreiheit. Und es passt zu dem Charakter, den sie erstellt hat, der sie jetzt ist. Sie folgt dem Mädchen zu einer Treppe, die in einen Gebirgspass führt.

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    ((big))Dunia((ebig)) Auch Ida hat das Mädchen getroffen, allerdings in dem Krater eines Vulkans, nun geht sie mit dem Mädchen auf ein großes, schwa
    Dunia
    Auch Ida hat das Mädchen getroffen, allerdings in dem Krater eines Vulkans, nun geht sie mit dem Mädchen auf ein großes, schwarzes Schloss zu. „Aber…wie lange bleiben wir denn hier? Was ist mit unserer Mutter…wann können wir schlafen und essen?“, sie hat noch immer Angst und ein paar Fragen muss sie einfach stellen. „Deine Mutter hat auch einen Brief erhalten. Sie meldet euch in der Schule krank. Und sobald ihr das Headset absetzt, fallt ihr in ein Koma. Es ist verbunden mit den Hirnströmen. Also mach das lieber nicht. Essen, trinken und schlafen tut ihr hier im Spiel. Das ist, wie wenn ihr es in echt tätet“, erklärt das Mädchen schnell. Sie nickt leicht. Wo sind sie da nur reingeraten? Als sie aufsieht ist das Schloss direkt vor ihr und sie treten ein. Das erste, was ihr ins Auge fällt sind haufenweise Feuerschalen und Fackeln. Sie sieht zu Key. „Was muss ich tun?“, frägt sie sie ein wenig überfordert. Key geht weiter und deutet ihr, dass sie es gleich erklären wird. Also geht sie weiter und mustert ihre Klamotten. Die roten langen Gewänder gefallen ihr sehr. Sie entscheidet, Gefallen daran zu finden, was sie hat. Es ist besser, als dem nachzutrauern, was sie nicht hat. Ganz eindeutig.

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    ((big))Nero((ebig)) Auf einer Insel inmitten eines Sees angekommen, geht er gerade in ein schickes Haus, das auf der Insel gerade so Platz hat. Er hat
    Nero
    Auf einer Insel inmitten eines Sees angekommen, geht er gerade in ein schickes Haus, das auf der Insel gerade so Platz hat. Er hat ein paar Probleme mit dem Rock, den er anhat, aber das bessert sich mit der Zeit. Er sieht sich in dem prunkvollen Gebäude um. Mittig davon ist ein Aquarium mit einem Springbrunnen darin. Key deutet ihm, sich auf einen Stein, der dieses umrandet zu setzen. Das tut er und sieht zu ihr auf, als sie zu erklären beginnt: „Also, es ist so: In unserer Welt gibt es vier Gruppen. Die der Elemente. Feuer, Wasser, Erde, Luft. Du bist, wie du dir sicher erschließen kannst in Wasser. Nun, die Aufgabe des Spielers ist es, sich möglichst hoch zu leveln, da der König gestorben ist. Es gibt in der späteren Version Arenakämpfe. Aber nun bist es ja nur du. Also mach dir da keine Sorgen. Du musst nur Erfahrung sammeln und dann wirst du der König und führst den stetigen Krieg zwischen uns Clans. Die Aufgabe von dir ist es dann, zu einem anderen König durchzudringen und diesen zu stürzen. Wenn du alle vier Elemente vereint hast, so kannst du gegen den Endboss antreten. Das leveln für dich ist leichter gestellt, da es sonst zu lange dauert. Da drüben“, sie zeigt zu einem Mann, der an einer Theke sitzt, „Kannst du deine Aufgaben abholen. Aufgaben geben dir mehr Erfahrung als einfache Kämpfe, sind deshalb aber etwas aufwendiger. Trotzdem solltest du auf die Aufgaben eingehen. Solltest du Fragen haben, kannst du den netten Herrn jederzeit fragen, oder du rufst mich mit der Glocke herbei. Bist du in Level 15, komm hier her zurück.“ Mit diesen Worten verschwindet sie im Nichts, er frägt sich, welche Glocke sie wohl meint, entdeckt dann eine Tasche in seinem Rock und greift hinein, als er die Hand herauszieht hält er eine kleine silberne Glocke in der Hand, er nickt leicht.

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    ((big))Jacek((ebig)) Er hat die gleiche Einführung bekommen, wie sein Bruder und steuert nun auf einen Mann zu. Er wurde in einen Wald geführt, dort
    Jacek
    Er hat die gleiche Einführung bekommen, wie sein Bruder und steuert nun auf einen Mann zu. Er wurde in einen Wald geführt, dort sind sehr große Bäume, in die die Hütten hineingebaut sind. Ein Baum ist größer als die anderen, aber hinein darf er da erst, wenn er stark genug ist. Der Mann am Tresen mustert ihn und schiebt einen Zettel hinüber. „Bring mir das bis morgen, dann bekommst du ein Level-up. Alles danach bringt dir 500 EP, also die Hälfte“, damit wendet sich der Mann einem Jungen zu, mit dem er zuvor schon geredet hat. Er ist etwas überfordert. Aber ihm ist bereits aufgefallen, dass, wenn er sich eine Person genau ansieht, er Informationen über diese bekommt. Er sieht sich kurz die Liste an. Mehr als die Hälfte der aufgelisteten Dinge kennt er nicht, aber sie scheinen alle von Tieren zu kommen. Zuvor sah er schon ein hirschähnliches Tier. Von dem braucht er das Geweih. Also dann mal los. Er geht zurück zu der Stelle, an der er das Tier gesehen hat. Erstaunlicherweise sieht er die Spuren klar, die es hinterlassen hat und folgt diesen, bis er es auf einer Lichtung stehen sieht. Er schießt gezielt, der Pfeil trifft und über dem Tier erscheint ein Lebensbalken. Die Hälfte hat er jetzt. Aber etwas passiert, womit er nicht rechnete. Der Hirsch stürmt auf ihn zu. Er wartet darauf, dass er kommt und rammt ihm dann seinen Jagddolch in den Hals. Das Tier löst sich auf und nur sein Geweih fällt zu Boden. Er nimmt es hoch, überlegt kurz und schiebt es dann in die Tasche. Er geht weiter.

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    ((big))Rivotra((ebig)) Sie stürmt erfreut aus dem Schloss in den Bergen, sie hat die Luft als Element. Nun zieht sie ein Buch aus ihrer Tasche und ch
    Rivotra
    Sie stürmt erfreut aus dem Schloss in den Bergen, sie hat die Luft als Element. Nun zieht sie ein Buch aus ihrer Tasche und checkt, was sie alles kann, daraufhin läuft sie eine Klippe entlang und springt dann in den Abgrund, sie fällt, bis der Wind sie auffängt und weiterträgt zu einer Höhle im Berg, bei der sie ihre erste Quest abgeben muss. Sie bekommt einen neuen Zettel und ist schon in Level zwei. Cool ist dieses Spiel schon. Ihre nächste Aufgabe ist es, die zwei Wachposten zu beseitigen, die das Gebiet nach Westen absperren, wo ihres an das Reich des Feuers angrenzt. Sie folgt, wie ihr beschrieben wurde, dem Weg hinunter und lässt sich dabei vom Wind schieben um Energie zu sparen. Bevor sie die zwei sehen können checkt sie die Lage. Außer ihnen ist niemand hier, aber beide wirken recht groß und stark. Sie muss sie irgendwie trennen. Sie legt einen Stein in den Wind und lässt ihn hinter ihnen zu Boden fallen. Die beiden reden miteinander, bevor einer losläuft um sich umzusehen. Schnell zieht sie mit einer kräftigen Böe zu sich und sticht mit beiden Dolchen gleichzeitig gezielt zu, woraufhin sich der Drachenmensch in Luft auflöst. Der zweite kommt zurück, er sieht eher aus wie ein Troll, und stürmt auf Rivotra zu, auch ihn beseitigt sie, kann dabei aber nicht verhindern, dass sie einen Kratzer am Arm abbekommt. Schnell holt sie eine Salbe aus ihrer Tasche und streicht ein klein wenig darüber, woraufhin die Wunde verschwindet. Sie läuft weiter den Weg entlang, um einem Mann am Fuß des Berges den Zettel zu geben. Level 3. Na hoffentlich wird das noch schwieriger.

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    ((big))Dunia((ebig)) Sie hat gerade den Zettel abgegeben und sich erschrocken, dass eine Zwei vor ihr aufleuchtet, als eine in dunkle Klamotten gehül
    Dunia
    Sie hat gerade den Zettel abgegeben und sich erschrocken, dass eine Zwei vor ihr aufleuchtet, als eine in dunkle Klamotten gehüllte Frau auf sie zu kommt. „Miss Dunia. Ich habe eine dringende Bitte. Mein Mann ist draußen verschollen nach dem Unwetter gestern und ich muss mich um meine Kinder kümmern. Würden Sie ihn bitte suchen und wohlauf zurückbringen?“, damit streckt ihr die Frau einen Zettel entgegen, den sie sofort entgegennimmt. Das ist also ihre nächste Aufgabe, schnell läuft sie hinaus. Es wird bald dunkel, also findet sie den Mann lieber schnell. Unterwegs findet sie einen kleinen Jungen, der sie bittet, ihn mit zu nehmen, was sie ohne großes Nachdenken auch macht. Jedoch unter der Bedingung, dass sie erst den Mann suchen. Mithilfe des Jungen findet sie den Mann recht schnell, aber er ist sehr verletzt, weswegen sie ihn stützen muss. Spät abends kommen sie zurück, den Mann bringt sie zu dem Zimmer, in das die Frau verschwunden ist, dann sieht sie zu dem Jungen. „Wo wohnst du?“, fragt sie ihn sanft. Aber er antwortet nicht und bleibt neben ihr stehen. Sie geht zu dem Mann, der ihr die erste Aufgabe gegeben hat und fragt diesen, aber auch er weiß es nicht. Also beschließt sie, ihn einfach mitzunehmen, Hilfe ist immer gut. Was der Mann ihr aber noch sagen kann, ist, wo sie schlafen kann. Also geht sie in ihr Zimmer, wo zwei Betten stehen, wahrscheinlich soll der Junge also bei ihr bleiben. Sie schläft ungewöhnlich schnell ein.

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    ((big))Nero((ebig)) Auch er ist inzwischen in Level 3, und hat eine neue Fähigkeit erhalten, aber hat sich lieber schlafen gelegt. Am nächsten Morge
    Nero
    Auch er ist inzwischen in Level 3, und hat eine neue Fähigkeit erhalten, aber hat sich lieber schlafen gelegt.
    Am nächsten Morgen stürmt er erfreut aus seinem Zimmer und springt ins Wasser, um auszuprobieren, ob sein neu Erlerntes auch klappt. Sobald er das Wasser berührt wird er zu einem Delfin und flitzt begeistert durch den See. Am anderen Ufer verwandelt er sich zurück und kommt trocken aus dem See. Leise hört er Hilferufe ganz in seiner Nähe. Alarmiert rennt er in die Richtung, aus der er denkt, dass diese kommen. Ein junges Mädchen liegt unter einem Wagen, um sie herum drei Wichtel, die versuchen, zu ihr zu kommen. Er läuft auf sie zu, zieht dabei sein Schwert und erledigt gleich einen, weicht den anderen aus und kümmert sich um den Nächsten. Als der Letzte fällt, hebt er den Wagen hoch. Wegen seiner Unbedachtheit hat er einige Schläge abbekommen. Schüchtern reicht ihm das Mädchen eine kleine Flasche mit roter Flüssigkeit und rennt dann davon. Vorsichtig probiert er einen Schluck und seine Wunden verschließen sich langsam. Nun geht er weiter den Weg entlang, hinein ins Erd-Reich. Dort fällt er versehentlich in eine Höhle, in der sich Leute aus seinem Clan verstecken, sie beten ihn darum, ihnen einen Weg zurück frei zu kämpfen, denn der Höhlenausgang wird von einem Dutzend Treanten, baumähnlichen Wesen, bewacht. Und durch die Öffnung, durch die er hineinkam, können sie nicht zurück, denn diese liegt einfach zu hoch. Mit einem von den Festsitzenden geht er zum Ausgang.

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    ((big))Jacek((ebig)) Am letzten Tag hat er gerade noch einmal alles zusammengesammelt und ist nun dabei, entlaufene Kaninchen zu fangen. Gerade stürz
    Jacek
    Am letzten Tag hat er gerade noch einmal alles zusammengesammelt und ist nun dabei, entlaufene Kaninchen zu fangen. Gerade stürzt er sich auf das letzte und steckt es vorsichtig in einen Sack. Damit ist ihm sein drittes Level sicher. Vorsichtig hebt er die Kaninchen an und trägt sie zu den Unterkünften zurück. Seine nächste Aufgabe ist einfach. Er muss den Weg weitergehen und dort auf eine ältere Frau treffen, die ihm dann das weitere vorgibt. Also macht er sich auf den Weg. Bei der Frau angekommen, muss er sich erst mal ein Zelt aufbauen und einrichten. Mit diesen zwei Quests ist er schon in Level 4. Die nächsten Tage vergehen damit, dass er sein Gebiet von Eindringlingen säubert und einigen Menschen einen Gefallen tut. Auf seinem Weg hat er noch bessere Ausrüstung und neue Fähigkeiten bekommen, die er dann geübt hat. Schließlich steht er vor einem großen Bären. Er wird ihn auf Stufe 15 bringen. Die Kämpfe wurden mit der Zeit immer schwieriger und haben auch immer länger gedauert, manchmal brauchte er auch Unterstützung. Er beginnt damit, den Bären mit Wurzeln an der Stelle zu halten, an der er steht. Nun hat ihn der Bär bemerkt, schnell schießt er einen giftigen Pfeil auf ihn, der seine Bewegungen lähmt. Nun läuft er zu ihm und geht auf seine hintere Tatze los, dank den Wurzeln kann der Bär ihn kaum erreichen, aber diese halten nicht mehr lange und auch das Gift schwächt ihn nicht genug, also vergräbt er auch einen giftbeschmierten Dolch in seiner Haut und dreht diesen einmal, sodass der Bär laut brüllt. Er geht wieder auf Abstand und schickt ein paar Pfeile auf ihn, was ihn in die Knie zwingen. Die Wurzeln sind verschwunden. Langsam kommt der Bär auf ihn zu, die Hälfte seines Lebensbalkens ist inzwischen weg. Mit einem gewagten Angriff schlittert er, nachdem er Anlauf geholt hat unter dem Bären hindurch und schlitzt seinen gesamten Bauch auf, aber dafür bekommt er einen Tatzenhieb ab. Bevor er noch mehr Schaden erleidet, trinkt er heilendes Wasser. Somit ist seine Gesundheit wiederhergestellt. Der Bär braucht nur noch ein bisschen, dann ist er besiegt. Jacek springt auf seinen Rücken und rammt ihm sein Messer in den Hals, woraufhin sich der Bär auflöst und er zu Boden fällt. Es war ein starker Gegner, vergleichsweise, aber die Könige werden stärker sein. Da ist er sich sicher. Er steht auf und verlässt die Höhle. Schnell rennt er zurück um die Quest abzugeben. Der Mann lächelt ihn warm an: „Gut gemacht, Junge, du hast es geschafft. Du darfst nun in den Baum da hinten gehen und auf einer der Bänke Platz nehmen.“ Etwas erstaunt sieht er eine große 15 vor sich, langsam geht er in den riesigen Baum hinein. Ein wenig erinnert ihn sein Inneres an eine kleine Kirche. Ein paar Bankreihen stehen dort und vorne ein großer Tisch. Es sieht so aus, als wäre alles aus dem Holz des Baumes geschnitzt. Und überall sind Pflanzen zu finden, die die Wände hinaufranken. An dem großen Tisch stehen ein Mann und eine Frau, die miteinander reden, als er langsam auf sie zu geht, sehen beide auf und schweigen. Der Mann lächelt ihn an und sieht auf eine Krone, die vor ihm auf dem Tisch liegt. Er ist tatsächlich etwas aufgeregt, auch wenn dies nur ein Spiel ist. Als er die Stufe hinaufgestiegen ist, steht er direkt vor dem Tisch. „Schön, dass du da bist“, begrüßt ihn der Mann.

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    ((big))Rivotra((ebig)) Sie ist auch gerade aufgestiegen, die letzten Aufgaben waren vor allem langwierig. Nun steht sie in einer großen Höhle in ein
    Rivotra
    Sie ist auch gerade aufgestiegen, die letzten Aufgaben waren vor allem langwierig. Nun steht sie in einer großen Höhle in einem Berg, die in das Schloss führen soll. Neben ihr ein Junge und ein Mädchen in ihrem Alter. Sie folgen ihr, bis sie an eine Treppe gelanget und verabschieden sich dann von ihr. Schnellen Schrittes geht sie die Treppe hinauf. Als sie oben ankommt, steht sie vor einer Türe, die sich gerade öffnet. Sie tritt ein. Sie befindet sich in einem großen Saal, erst als sie hinaufsieht, erkennt sie die ganze Einrichtung, sie fliegt etwas höher durch den Saal. Sie stößt sich ab und lässt sich vom Wind hinauftragen, oben sieht sie zwei Damen miteinander reden und einen Herrn, der in einer Zeitung liest. Sobald sie sie sehen, stellen sich die drei ordentlich in einer Reihe auf und verbeugen sich vor ihr, was sie grinsen lässt. „So, jetzt bin ich hier. Ich bin bereit, Königin zu werden“, das war ich schon immer, denkt sie sich, aber jetzt ist es eh egal. Eine der Frauen rennt zu einem Schrank und nimmt ein Kissen mit einer Krone heraus, dann kniet sie sich vor ihr nieder und hält das Kissen in den Händen. „Wollt Ihr eine Zeremonie haben?“, murmelt sie vor sich hin. Rivotra schüttelt den Kopf und nimmt die silberne Krone und setzt sie auf ihren Kopf. Sie spürt, wie sie ein paar neue Fähigkeiten und mehr Wissen bekommt. Sie fühlt sich noch viel stärker. Wie eine Königin. Der Mann sieht sie etwas empört an, darüber, dass sie es so direkt macht, aber er steht unter ihr. „Was soll ich nun tun?“, frägt sie in die Runde. Schnell antwortet die andere Dame: „Du musst dich um unser Reich kümmern und dafür sorgen, dass du die Macht der anderen Könige erhältst. Sieh dir am besten erst die aktuelle Lage deines Reiches an.“ Damit führt sie sie zu einer Karte, auf der ein viergeteilter Kreis zu sehen ist. Ein Stück davon ist blau, der Rest farblos. Allerdings ist das blaue Stück ein wenig kleiner als der eingezeichnete Viertelkreis. Die Frau deutet darauf. „Das Farbige ist unser tatsächliches Reich, die Linien sind die Grenzen, die wir halten sollten“, beginnt sie leise, „Gestern hatten wir noch etwas mehr Land. Aber das wechselt sehr schnell, da die Kämpfe immer noch andauern, wie Sie ja gesehen haben, als Sie die Aufgaben machten. Nun leiten Sie die Truppen. Sie müssen entscheiden, welches Reich wir mit welcher Stärke angreifen.“ Sie nickt. Vom Erdreich bekommen sie weniger Angriffe, dafür aber stärkere, und das des Feuers ist die ganze Zeit aktiv, aber immer gleich stark, nie aber wirklich sehr stark. „Die stärksten Kämpfer ziehen zur Erdreichgrenze. Der Rest zu der anderen. Alle die nicht im Kampf sind, kümmern sich um die Heilung. Auch, wenn sie Kinder haben. Ich ziehe jetzt los in das Feuerreich und statte der Königin einen Besuch ab“, beschließt sie. Mit den Worten will sie die Krone von ihrem Kopf nehmen, aber sie löst sich nicht. Auch gut. Dann halt so. Sie zieht los, wieder aus der Höhle hinaus und lässt sich dann in das andere Reich tragen, geschickt rennt sie auf das Schloss zu und weicht dabei allen Gegnern aus. Die, auf die sie trifft, bekämpft sie.
    Sie ist endlich im Schloss angelangt. Einen halben Tag, nachdem sie losgezogen ist, betritt sie es. Die Wachen davor waren sehr stark, aber auch nicht schwer zu erledigen. Eine Krone zeigt ihr an, wo sich die Feuer-Königin befindet. Leise schleicht sie eine Treppe hinauf.

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    ((big))Dunia((ebig)) Sie erschrickt sehr, als plötzlich vor ihr im Sichtfeld eine Krone erscheint. Wie paralysiert starrt sie darauf. Ein anderer Kö
    Dunia
    Sie erschrickt sehr, als plötzlich vor ihr im Sichtfeld eine Krone erscheint. Wie paralysiert starrt sie darauf. Ein anderer König ist hier. Eine Böe weht durch das Zimmer. Es ist also die Luft-Königin, die, von der es heißt, sie sei die stärkste. Erschreckend, dass sie ihr jetzt gegenübertreten soll, aber verstecken bringt ihr jetzt auch nichts mehr. Einer ihrer Mitarbeiter holt aus dem Schrank ein Schwert, um ihr zur Seite zu stehen, aber sie winkt ab. „Das muss ich alleine machen, aber…“, erschrocken sieht sie auf die Tür und greift in ihre Tasche und läutet die Glocke. Key erscheint. „Key“, frägt sie ein wenig ängstlich, „Was passiert, wenn ich sterbe?“ Key sieht sie erstaunt an. „Wenn du stirbst?“, fragt sie, „Wenn du stirbst, bist du für eine halbe Stunde ausgeknockt und wirst dann wieder wach, dein Level sinkt um eins und deine Ausrüstung ist kaputt. Es ist halb so wild, das kannst du alles erneuern, aber Königin bist du dann nicht mehr. Das ist der, der dich besiegt hat.“ Dunia nickt verstehend. So ist das also, das muss sie um jeden Preis verhindern. Wenn sie stirbt, kommt sie hier nie wieder raus. Sie zieht ihre Waffe, um die sofort Flammen züngeln, aber sie verbrennt sich nicht. Sie ist eins mit ihnen. Kampfbereit steht sie da. Die Andere ist nun schon so nah, dass auch ihr Name erscheint. Rivotra. Ihr Herz schlägt schneller und plötzlich ertönt ein krachen und die Tür wird eingetreten und ein hellblondes Mädchen steht vor ihr und grinst sie gewinnend an. „Deine Wachen sind ja nicht besonders stark…“, lacht sie laut. Sie muss schlucken, denn sie flößt ihr sehr viel Respekt ein, sie will nicht gegen sie kämpfen, denn sie weiß, dass sie verlieren wird. „Bisher bin ich noch gegen jeden NPC angekommen“, erwidert sie dennoch bestimmt. Dies bringt ihr einen verwirrten Blick ihrer Gegenüber ein. „Du bist also auch ein Spieler…? Warte mal…vier Könige und vier Geschwister. Bist du?“ Ihr Mund bewegt sich zwar, aber sie hört nichts. Kann es sein, dass vor ihr ihre Schwester steht? Hat sie schon wieder alles vor ihr durchschaut? Es ist gut möglich. Langsam verschwinden die Flammen. „Und jetzt?“, ratlos mustert sie Rivotra. Grinsend antwortet diese: „Naja…wir hätten ja alle Elemente in einem vereinen sollen…was, wenn wir vier uns als Personen vereinen? Das wäre doch sogar noch besser, oder nicht?“ Damit geht sie langsam auf sie zu und hält ihr eine Hand hin. Zögerlich nimmt Dunia diese, lässt sie aber gleich wieder los und umarmt sie. Dann ertönt ein Lachen, dass sie nur sehr selten zu hören bekommt. Das ihrer Schwester. Sie hört es durch die Stimme ihres Charakters und ist sich ganz sicher. Vor ihr steht Katie.

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    ((big))Nero((ebig)) Unsicher ist er auf dem Weg zum Feuerreich. Er denkt, es ist die schlauere Entscheidung. Aber er kommt nur langsam voran. Er ist a
    Nero
    Unsicher ist er auf dem Weg zum Feuerreich. Er denkt, es ist die schlauere Entscheidung. Aber er kommt nur langsam voran. Er ist am Schloss erst, als es Nacht wird. Als er sich umdreht sieht er mit etwas Entfernung hinter ihm einen jungen Mann, der, wie er eine Krone trägt, rückwärts betritt er das Schloss. Keine Wachen. Das ist ungewöhnlich. Aber hier ist noch ein zweiter König. Das ist noch ungewöhnlicher, da es völlig still ist. Langsam geht er auf das Zimmer zu, in dem sich die beiden aufhalten. Als er oben ist, tritt der andere Mann ein und läuft ihm hinterher. Er hat Angst, denn er denkt nicht, dass er gut genug ist. Vielleicht ist das ganze einfach noch zu groß für ihn. Er ist ja schließlich erst 11. Katie kommt wohl besser klar. Eilig geht er in das Zimmer. Sofort wird hinter ihm die Tür geschlossen und er auf ein Bett gezogen. Er hat panische Angst. Er hat eigentlich schon verloren. „Na Bruderherz, so spät noch auf?“, ist eine lachende Stimme neben ihm zu hören. Unsicher stottert er: „Br-Bruder? Seid ihr es…?“ Erleichterung macht sich in seinem Blick breit, aber er zuckt trotzdem zusammen, als der hinter ihm, Jacek, die Tür öffnet. Das ist dann wohl Ben. Er lässt sich aufs Bett zurückfallen. „Okay, wer ist wer? Ich bin…. Warum kann ich es nicht sagen?“, er überlegt kurz, „Ich bin in der fünften Klasse.“ Die Mädchen lachen und Jacek hält verständnislos inne. Dunia wuschelt durch Neros Haare, wie es Ida immer tut und Rivotra zieht ein Handy heraus und grinst. Jacek, oder besser Ben, scheint zu verstehen und geht auf sie zu. Er setzt sich neben sie, frägt aber unsicher: „Aber es muss doch jemand gewinnen, oder nicht?“ Damit hat er völlig recht, einer muss alle Elemente vereinen. So hat es geheißen. Aber dann beginnt Rivotra zu erklären: „Naja, wenn wir alle zusammenarbeiten, sind wir auch vereint. Also sind alle einverstanden?“ Ihr Blick wandert fragend durch die Runde und alle nicken. „Na gut, dann geht’s morgen los.“ Nero legt sich zu Dunia ins Bett und Rivotra schläft mit Jacek in einem Doppelbett.

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    ((big))Jacek((ebig)) Am nächsten Morgen stehen sie alle auf und machen sich bereit, loszuziehen. Niemand weiß, wohin, aber das werden sie schon noch
    Jacek
    Am nächsten Morgen stehen sie alle auf und machen sich bereit, loszuziehen. Niemand weiß, wohin, aber das werden sie schon noch mitbekommen. Als erstes wollen sie allen Truppen erklären, den Krieg zu beenden. Deshalb machen sie sich noch im Dunklen auf den Weg zurück in ihre Reiche. Dunia will derweil forschen, wie sie zu dem Endgegner kommen.
    Sein Rückweg ist ruhig, da Nero bei ihm ist, und er deshalb nicht angegriffen wird. In seinem Reich angekommen, befiehlt er allen, mit dem Kämpfen aufzuhören, was diese auch sofort machen. Wenn jeder Krieg nur so einfach zu beenden wäre. Naja, ist es nicht, vielleicht wird er hier auch irgendwann wieder beginnen. Aber jetzt muss er das noch seinen Leuten mitteilen, nicht dass diese sie wieder in den Kampf schicken. Am Schloss angekommen, schickt er Rundschreiben durch sein Reich. Damit wäre das auch erledigt. Den Rest des Tages verbringt er damit, mit den besten Rittern seine Kampftechniken zu verbessern, bis er abends müde ins Bett fällt.

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    ((big))Rivotra((ebig)) Sie ist schnell in ihrem Reich und gibt als Erste den Befehl. Erst als alle Krieger sich zurückziehen, sieht sie, wie viele Ei
    Rivotra
    Sie ist schnell in ihrem Reich und gibt als Erste den Befehl. Erst als alle Krieger sich zurückziehen, sieht sie, wie viele Einwohne überhaupt in ihrem Reich wohnen, die Straßen sind auf einmal sehr belebt und auch im Schloss trifft sie auf eine Menge Menschen. Auch, wenn Dunia sagte, sie macht das, hört sie sich nach dem Endboss um, aber sie findet nichts wirklich Brauchbares heraus. Sie ruht sich aus, und hofft, dass ihre Schwester mehr erfährt. Am nächsten Morgen läuft sie los, um ihre Brüder einzusammeln und zum Schloss von Dunia zu bringen. Am späten Nachmittag sind sie alle da. Dunia erklärt, was sie herausgefunden hat: „Also, es ist so, dass es ein fünftes Element gibt. Die Elektrizität. Oder Strom oder so… und das ist unser letzter Gegner, der König wird scheinbar von jemandem gespielt, der das Spiel erfunden hat. Wenn wir ihn besiegt haben, dann kommen wir hier raus. Wenn wir zu seinem Reich wollen, müssen wir uns in die Mitte unserer Reiche stellen und uns an den Händen halten, dann soll ein Portal aufgehen. Also…alle bereit?“ Sie nicht, so wie ihre Brüder auch, dann stehen sie auf und packen die wichtigsten Sachen zusammen, bis sie sich am Schlosstor versammeln, um gemeinsam loszugehen.

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    ((big))Dunia((ebig)) Sie weiß selten, dass ihre Geschwister so gut zusammengearbeitet haben. Es freut sie ein wenig und lässt sie stärker daran gla
    Dunia
    Sie weiß selten, dass ihre Geschwister so gut zusammengearbeitet haben. Es freut sie ein wenig und lässt sie stärker daran glauben, dass sie aus diesem Spiel herauskommen. Der Weg in die Mitte vergeht ungewöhnlich schnell, da sie sich alle über ihre erlebten Abenteuer unterhalten, sie lachen sehr viel und jeder genießt sichtlich die Zeit zusammen. Dort angekommen, stellen sie sich in einem Kreis auf und nehmen sich an den Händen und langsam macht sich in ihrer Mitte, wo ein kleiner Stein liegt ein Loch breit, das sich immer mehr weitet. Der stein verschwindet darin und auch das Gras, das dort war. Das Loch reicht bist knapp vor ihre Füße, bevor es stoppt, es hat nun einen Durchmesser von fast zwei Metern. Ohne auf die anderen zu achten, geht sie einen Schritt nach vorn und fällt in das Loch, aber sie spürt kein ziehen an den Händen, ihre Geschwister müssen wohl das gleiche getan haben., nun scheinen sie alle zu viert zu fallen, bis sie sanft auf dem Boden aufkommen, sie sieht zu den anderen und schluckt, dann sieht sie sich um. Sie stehen in einer zackigen Berglandschaft, Blitze zucken am Himmel und ein paar hundert Meter von ihnen entfernt steht eine große Arena aus Beton. In dieser Richtung erscheint nun auch noch eine Krone. Der fünfte König also. Der Ersteller des Spiels. Der Endboss. Wenn diese Krone verschwindet, sind sie frei und ihren Eltern geht es wieder gut und sie sind sicher. Sie müssen es schaffen. Sie geht los und zieht dabei die anderen mit sich. Sollte es nicht klappen, versuchen sie es einfach noch einmal.

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    ((big))Koronto((ebig)) Am Horizont erscheinen vier Kronen. Sie haben sich alle zusammengeschlossen, das wundert mich nicht. Sie haben schlaue Köpfe u
    Koronto
    Am Horizont erscheinen vier Kronen. Sie haben sich alle zusammengeschlossen, das wundert mich nicht. Sie haben schlaue Köpfe unter sich, aber jetzt kommt der Test, ob sie auch gut genug zusammenarbeiten können. Ich warte in der Mitte der Arena auf sie, geladen vor Energie. Ich bin der stärkste Charakter in diesem Spiel und kenne jede Figur in und auswendig. Ich habe den Vieren ihre Fähigkeiten gegeben. Und jetzt kann ich endlich testen, ob dieses Spiel so funktioniert. Wunderbar. Jetzt sind sie da, da vorne treten sie ein. Dunia, Rivotra, Nero und auch Jacek. Endlich. Der finale Kampf kann beginnen.
    „Hallo, ihr vier. Schön, dass ihr es bis hier geschafft habt. Ich freue mich, dass ihr alle wohlauf seid. Bereit für den Kampf?“, rufe ich ihnen zu und bewege mich langsam in ihre Richtung. Die vier starren mich an. Das kann ich verstehen, mein Aussehen ist auch recht beeindruckend, zusammen mit den Blitzen, die über meinen Körper züngeln. Ich sehe, wie Dunia anfängt zu brennen und Rivotras Haare vom Wind gehoben werden. Sie gefällt mir am besten, ihr Aussehen passt sehr gut zu meinem. Stolz hebe ich das Kinn, wodurch Blitze auf sie hinabschießen. Ein Baum, der plötzlich emporwächst, fängt diese aber noch rechtzeitig ab, entflammt aber und die Äste brechen hinunter. In sechs der acht Augen sehe ich Respekt, in den anderen zweien nur Vorfreude auf den Kampf. Starke Winde ziehen auf und sollen mich von den Füßen wehen, aber mit einem einfachen Schild aus Strom schütze ich mich vor dem Wind. Das Feuer des Baumes schiebt sich schützend vor die vier und wandert langsam in meine Richtung. Aber es bewirkt nicht nur das, es ist auch laut genug, dass die vier ungehört kommunizieren können. Schlau von ihr. Plötzlich stürmt Nero durch die Flammen nach vorne und rammt sein Schwert in mein Schutzschild, das ich dadurch zerbrechen lasse, aber als Strafe schicke ich einen kleinen Stromstoß durch sein Schwert, woraufhin er zusammenzuckt und leicht an Leben verliert. Er ist wohl niemand, der viel denkt. Rivotra hat sich derweil hinter mich begeben, und schickt Windböen auf mich, in die sie Messer gelegt hat. Ich lasse mich absichtlich von einem streifen, um ihnen zu zeigen, dass ich auch dadurch nicht viel Schaden erleide. Nero macht weiterhin seine Schwertangriffe und Jacek beginnt, mit Pfeilen auf mich zu schießen. Nur Dunia steht noch regungslos da, sie hält die Flammen aufrecht, die sich um jeden der vier schlängeln. Ich weiß, dass sie das schwächste Glied ist, aber wenn sie gewinnen wollen, muss auch sie aggressiv werden. Rivotra nimmt das Gewehr von ihrem Rücken und schießt in schneller Reihenfolge Kugeln auf mich, die sie von der Luft beschleunigen lässt. Von einer werde ich am Arm getroffen. Das kostet mich fünf Prozent Leben. Der Angriff war gut.
    „Habt ihr die Hälfte meines Lebens genommen, geb ich auf“, grinse ich und beginne nun meinerseits den Angriff. Ruhelos hageln Blitze auf sie hinab und sie müssen ihnen ausweichen, um sie nicht abzubekommen. Jacek erschafft zwei Stein Golems, denen meine Angriffe nicht schaden, sie gehen direkt auf mich zu. Vor ihnen schütze ich mich mit meinem Schild und Nero stelle ich mich im Schwertkampf. Auf Dauer kostet er mich viel Energie und als seine Angriffe schwächer werden, wechselt ihn Dunia aus. Gute Methode. Rivotra trifft inzwischen nicht mehr, sie muss sich durch die Blitze zu viel bewegen, irgendwann stößt sie sich ab und fliegt genau über mich. Da kann ich keinen Blitz hinschicken, ohne mich selbst zu treffen, auch wenn es mir nichts ausmachen würde, habe ich es bisher nicht getan, und ich belohne sie, dass sie diese Lücke erkennt hat, und lasse mich wieder treffen. Weitere fünf Prozent verschwinden. Aber dann behebe ich diesen Fehler und sie trifft nicht mehr nur ab und zu landet sie einen Streifschuss. Mit diesen Angriffen bombardieren sie mich weiter hin, sie geben sich nicht die Mühe irgendwelche spezifischen Angriffe zu nutzen. Sie wollen mich nur viel Energie kosten. Nach einer halben Stunde Kampf hat sie das auch zum Sieg geführt. Ich ziehe mich zurück und nehme einen Heiltrank, der Meine Gesundheit wieder komplett auffüllt, und auch die vier regenerieren sich wieder und gehen dann vorsichtig auf mich zu.

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    ((big))Nero((ebig)) Langsam geht er auf Koronto zu. Sie haben es geschafft. Er ist besiegt. „Sind wir jetzt frei?“, fragt er mit zittriger Stimme
    Nero
    Langsam geht er auf Koronto zu. Sie haben es geschafft. Er ist besiegt. „Sind wir jetzt frei?“, fragt er mit zittriger Stimme und mustert sein Gegenüber. Dieser nickt und erklärt: „In eurem Sichtfeld sollte gleich ein roter Button zum Ausloggen erscheinen. Es freut mich, dass ihr bei meinem Experiment mitgemacht habt. Ihr könnt jederzeit in dieses Spiel zurückkommen und es von vorne beginnen. Nun kann ich es veröffentlichen und ihr könnt euch mit anderen Mitspielern messen. Nur die Zeit, wenn man gestorben ist, verkürze ich auf eine Minute. Also lebt wohl. Ich komme euch bald besuchen, man sieht sich.“ Damit verschwindet der Charakter vor ihnen und tatsächlich erscheint ein rotes Feld. Fragen sieht er zu seinen Geschwistern, die nicken und alle zusammen drücken sie darauf.
    Es wird schwarz vor seinen Augen und er spürt die Bügel der Brille, die ihm auf die Schläfe drücken. Er nimmt die Brille ab, an dem Tisch vor ihm sitzt Ben, ja sein Bruder Benjamin. Und er ist auch nicht mehr Nero, sondern Samuel. Samuel Thomson.

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    ((big))Benjamin((ebig)) Er hat zuerst das Headset abgenommen und lauscht in die Stille. Die Luft scheint hier ganz anders zu riechen, als in dem Spiel
    Benjamin
    Er hat zuerst das Headset abgenommen und lauscht in die Stille. Die Luft scheint hier ganz anders zu riechen, als in dem Spiel, dann nimmt er die Brille ab und sieht zu seinen Geschwistern. Er lächelt. Ihnen geht es gut. Ihm geht es gut. Sofort schaltet er den Computer aus und steht auf. Sein Körper hat ein wenig darunter gelitten und er macht ein paar Dehnübungen. Ida und Sammy machen ihm nach, nur Katie hat damit keine Probleme, sie ist das ja gewohnt. Er muss schmunzeln. Dann zieht er sie alle an sich und umarmt sie fest. Es dauert lange, bis sie sich wieder lösen. Sie waren jetzt mehr als zwei Wochen in diesem Spiel. Er muss nach seiner Mutter sehen, langsam löst er sich von den Dreien und geht aus dem Zimmer. Seine Mutter sitzt an ihrem Tisch und schläft. Wie immer, aber diesmal weckt er sie gerne auf. Er geht zu ihr und zieht sie in seine Arme. „Mom… wir sind wieder da. Uns geht es gut.“ Seine Mutter blinzelt ihn an und erwidert die Umarmung fest. „Kinder…ich hab euch so vermisst. Wie konntet ihr das machen, ohne es mir zu sagen!“, frägt sie empört und Ben lacht nur leise, die anderen kommen von hinten und umarmen ihre Mutter ebenfalls. Ein wenig später läutet es an der Tür und Sammy geht sie öffnen. Draußen steht ihr Vater mit einem Mädchen, das ruhig hineinsieht.

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    ((big))Mina((ebig)) Da stehe ich also. Mein wirkliches ich, nicht dieser respekteinflößende Mann in dem Videospiel. Was sie wohl zu mir sagen? Naja,
    Mina
    Da stehe ich also. Mein wirkliches ich, nicht dieser respekteinflößende Mann in dem Videospiel. Was sie wohl zu mir sagen? Naja, ich will mich bei ihnen entschuldigen. Der kleine Junge vor mir muss Nero gespielt haben. Dann war der andere Jacek, aber bei den Mädchen habe ich keine Ahnung. Ich lege den Kopf schief und mustere beide, als eine gelangweilt ihr Handy nimmt und beginnt, darauf ein Spiel zu spielen, bin ich mir recht sicher, dass das Rivotra ist. Dann hat sich die letzte, die ihr zum Verwechseln ähnlichsieht, Dunia. Ich trete ein, hinter mir der Vater der vier, und sehe noch einmal in die Runde, ein kleiner Funken Unsicherheit blitzt in meinen Augen auf. „Hallo, ich bin Mina, oder wie ihr mich kennt, Koronto. Ich wollte mich bei euch entschuldigen, dass ich so gemein war. Aber es hat sich keine Testperson gefunden, deshalb habe ich euren Vater gefragt. Naja und dann ist es etwas ausgeartet. Ihr alle könnt das Spiel dafür aber gerne kostenlos haben.“ Ich lächle höflich, der älteste Junge starrt mich an. „Du hast das entwickelt?“ Ich nicke, drehe mich um und verschwinde im gerade aufkommenden Schnee.

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    So, das war es jetzt erst einmal, möglicherweiße führe ich das noch weiter, oder verbesser/-länger ich noch ein paar Stellen.
    LG Nachtiiii <3

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