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Falkenschwinges Los

Dies ist eine Fanfiction für den Schreibwettbewerb von Silbersturm

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    Hierarchie des LaubClans

    Anführer: Bachstern – hellbrauner Kater mit blauen Augen

    2. Anführer: Steinfall – grau-weiß gestreifter Kater mit moosgrünen Augen

    Heiler: Glutsturm – feuerroter Kater mit weißen Pfoten und braunen Augen, Mentor von Wolkenpfote

    Krieger:
    Schwarzstreif – pechschwarzer Kater mit einem grauen Fleck am Ohr und schwarzen Augen
    Tupfenflug – schildpattfarbene Kätzin mit bunten Tupfen und braun gesprenkelten Augen, Mentorin von Blattpfote
    Falkenschwinge – dunkelgrauer Kater mit einer schwarzen Pfote und grünen Augen
    Sprenkelsee – cremefarbene Kätzin mit weiß gesprenkelten Beinen und blauen Augen, Mentorin von Flügelpfote
    Lichtblüte – weiße Kätzin mit braunen und schwarzen Flecken und gelben Augen

    Schüler: Wolkenpfote – weißer Kater mit blassen blauen Augen
    Blattpfote – sandfarbene Kätzin mit weißen Pfoten und grünen Augen
    Flügelpfote – hellbraune Kätzin mit dunkler Fellmusterung und dunkelblauen Augen

    Königinnen: Himmelssturm – schildpattfarbene Kätzin mit schwarzen Flecken und hellblauen Augen – Mutter von Flammenjunges, Brandjunges und Rußjunges, Gefährtin von Steinfall

    Älteste: Staubhaar – grauer Kater mit grünen Augen und einer Narbe quer durchs Gesicht

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    „Gleich habe ich dich, Falkenschwinge!“, schrie Sonnensee durch den peitschenden Wind dem Kater zu, welcher vor ihr wegjagte. „Träum weiter, Mäusehirn!“, rief Falkenschwinge liebevoll zurück und legte noch einen Zahn zu. Während er am Rand der Wiese drauf und dran war in den kleinen Laubwald in der Nähe ihres Lagers hinein zurennen, schrie Sonnensee plötzlich auf und Falkenschwinge stoppte abrupt ab. Was war da nur los? Er drehte sich um und lief so schnell er konnte zu seiner Schwester, die sich in irgendwas verfangen hatte. Der Kater wollte schon fragen, was genau passiert war, als er dir Schlinge sah, die sich um Sonnensees Hals geschlungen hatte und ihr die Luft abschnitt. Während er noch realisierte, was gerade passierte, versuchte Falkenschwinge gleichzeitig reflexartig schon so schnell wie möglich, sie zu befreien, doch nach einigen vergeblichen Versuchen, sah er ein, dass er Hilfe brauchte. „Halt bitte durch, ich bin gleich wieder da“, flehte er die Kätzin an, doch diese antwortete röchelnd: „Lass es sein, Falkenschwinge. Du wirst es nicht schaffen. Da…das sind meine letzten Sekunden.“ Nachdem der Kater verstanden hatte, was sie da gerade gesagt hätte, sah er sie entsetzt an. „Das stimmt doch gar nicht! Du schaffst das! Warte, nur ganz kurz!“, versuchte er, sie zu überzeugen und redete sich gleichzeitig selber Mut zu, der jedoch nicht lange hielt, denn seine Schwester flüsterte leise: „Schht, bitte hör mir noch zu. Sag im Lager Schwarzstreif noch, dass ich ihn liebe. Bitte. Tu mir diesen Gefallen. Mein Tod ist nicht deine Schuld. Le…lebe wohl, Falkenschwinge.“ Mit diesen Worten schloss sie die Augen und ihr Körper wurde erschlaffte langsam. „Nein…bitte bleib bei mir, Sonnensee“, wimmerte ihr Bruder. Doch es war zu spät. Sie war tot.

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    Keuchend wachte Falkenschwinge aus seinem Traum auf und sah sich um. Neben ihm hob Tupfenflug schläfrig den Kopf. „Was ist los, wieso machst du so einem Lärm?“ „Ich…ich hatte schon wieder diesen Albtraum. Das ist nicht wirklich passiert, oder? Sonnensee ist nicht tot!“ Er blickte die Kätzin neben ihm verzweifelt an und diese seufzte. „Doch, das ist passiert. Falkenschwinge, es tut mir ja so leid für dich. Aber du wirst darüber hinwegkommen. Jetzt schlaf bitte weiter.“ Und schon legte sie sich wieder hin und fing an zu schnarchen. Der Kater blickte sie entgeistert an. Er würde nie darüber hinwegkommen! Was erwarteten alle von ihm? Schuldgefühle überrollten Falkenschwinge. Sie strömten durch seinen Körper, betäubten sein Hirn. Sie war überall und doch hauptsächlich in seinem Herzen, welches zu zerspringen drohte. Er war Schuld daran, dass Sonnensee nicht mehr am Leben war. Hätte er nicht besser aufgepasst wäre das nie passiert. Nie, nie, nie. Seit drei Sonnenaufgängen war sie nun tot. Im Lager taten alle so, als wäre es ein Unfall gewesen, doch hinter seinem Rücken gaben ihm alle die Schuld für den Tod seiner Schwester. Jedenfalls glaubte Falkenschwinge das. Nur Schwarzstreif, der Gefährte von Sonnensee, hasste ihn seit dem Tag, an dem er mit Sonnensees Leichnam ins Lager unter den fünf Birken gekommen war. Denn sobald seine Schwester ruhig gewesen war, hatte Falkenschwinge ihren Kopf mühelos aus der Schlinge ziehen und so auch zum Lager bringen können. Jedenfalls wollte Schwarzstreif auch nichts von ihrer Nachricht an ihn hören, dass sie ihn liebte, so wütend war er auf Falkenschwinge. Der hasserfüllte Blick des Kriegers ging dem Kater nicht mehr aus dem Kopf, wenn er nicht von Sonnensees Tod träumte, dann von diesem Gesicht. Er legte sich vorsichtig wieder in sein Nest und versuchte zu schlafen, doch sein Körper ließ dies nicht zu, sodass er bis Sonnenaufgang noch wach lag, bevor er noch kurz einnickte. Schließlich wurde er von einer Stimme von draußen geweckt. „Alle Katzen, die schon alt genug sind, um zu jagen, versammeln sich bitte unter der großen Birke!“, rief Bachstern durchs Lager. Träge stand der Kater auf und lief zum Eingang des Kriegerbaus, der unter den heruntergezogenen Ästen einer Birke lag. Dort angekommen setzte er sich ganz an den Rand des Lagers, um von so wenig Katzen wie möglich bemerkt zu werden. Wage bekam Falkenschwinge mit, wie Bachstern Schwarzstreifs Schülerin Lichtpfote zur Kriegerin ernannt wurde und jaulte leise ihren neuen Namen Lichtblüte.

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    Nach der Versammlung lief er zu der Grenzpatrouille, in die ihn der zweite Anführer Steinfall eingeteilt hatte. Zu seinem Missgefallen war auch Schwarzstreif dabei, der ihn mit einem verachtenden Blick kurz anblickte, bevor der Krieger sich von ihm abwandte. Neben Falkenschwinge und Schwarzstreif waren auch noch Tupfenflug und ihre Schülerin Blattpfote teil der Patrouille. Die vier sollten die Grenze zum HügelClan kontrollieren, der dem LaubClan seit einiger Zeit Probleme bereitete, wie zum Beispiel Beute stahl. Auf dem Weg dahin schwiegen alle, bis sie an der Grenze angekommen waren, einem dünnen Bach, auf der LaubClan Seite von Laubbäumen umgeben, auf der HügelClan Seite begann das Territorium mit Moor. „Tupfenflug und Blattpfote, ihr geht die Grenze in Richtung Zweibeinerort kontrollieren, ich und Falkenschwinge Richtung WasserClan“, befahl Schwarzstreif und Tupfenflug nickte stumm, bevor sie sich mit Blattpfote aufmachte.

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    Falkenschwinge folgte unterdessen Schwarzstreif still und wunderte sich, als dieser hinter ein paar Büschen stehen blieb. „Was ist?“, wollte der Kater wissen, doch Schwarzstreif fauchte. „Was ist? Du stellst wirklich diese Frage? Du hast meine Gefährtin umgebracht! Du bist schuld daran, dass sie tot ist“ „A...aber, ich konnte nichts tun! Und sie ist in die Falle geraten“, stotterte Falkenschwinge, doch in ihm machte sich wieder das Gefühl breit, dass er etwas tun hätte können, verhindern, dass Sonnensee starb. „Natürlich konntest du etwas dafür!“ Schwarzstreifs Augen funkelten ihn gefährlich an. „Und das wirst du mir büßen! Du wirst das gleiche Leid erfahren, welches du ihr zugefügt hast!“ Falkenschwinge war entsetzt. Schwarzstreif wollte ihn umbringen? Nachdem er dies realisiert hatte, fühlte sich sein ganzer Körper wabbelig an. Doch er bemühte sich, standhaft zu bleiben und sträubte sein Fell. „Du willst mich töten? Das schaffst du doch nie.“ Schwarzstreif blitzte ihn wütend an, doch dann sprang er so schnell auf Falkenschwinge, sodass dieser keine Zeit mehr hatte, sich zu wehren. Schon hatte der kräftige Kater ihn in den Bach geschubst, war auf ihn gesprungen und hatte ihm seine Krallen in den Rücken gebohrt. Falkenschwinge fing an dieser Stelle sofort heftig an zu bluten, erst recht, als Schwarzstreif ihm die Krallen extra über das Fell zog und ihn so noch mehr verletzte. Schmerz durchschoss den Kater, so stark, dass er einen kleinen Schrei ausstieß. Dieser Schmerz verbreitete sich in seinem Körper, schoss durch seine Adern und machte ihn regelrecht taub. Er biss die Zähne zusammen, doch das nützte nichts. Es tat nur noch mehr weh, erst recht, als Schwarzstreif ihm das Ohr beinahe komplett zerfetzte. Falkenschwinge wusste, er konnte sich nicht mehr viel tun, vor allem nicht körperlich, also krächzte er leise: „Das wird dir nichts bringen. Du wirst beschuldigt werden, mich umgebracht zu haben und dann wirst du verbannt werden. Du wirst ein Nichts sein, für immer.“ Nach seinen Worten zögerte Schwarzstreif kurz, doch dann knurrte er: „Das ist mir egal. Dein Tod steht über allem.“ Danach drückte der Krieger endgültig Falkenschwinges Kopf unter Wasser, sodass dieser keine Luft mehr bekam. Während die Energie aus dem Körper des Katers entwich, dröhnte Schwarzstreif: „Für Sonnensee!“ Das war es also, dachte Falkenschwinge sich. So würde es nun endgültig enden. Als er schließlich keinen Sauerstoff mehr übrig hatte erschlaffte sein Körper langsam und er schloss die Augen. Während alles schwarz wurde, freute er sich darauf, seine Schwester im SternenClan wiederzusehen.

    6
    Ich möchte noch kurz etwas dazu sagen:
    Ich habe diese Fanfiction innerhalb von zwei Tagen geschrieben, um sie noch rechtzeitig abzugeben, obwohl ich nicht so viel Zeit hatte. Obwohl ich grundsätzlich nicht so gute Geschichten schreibe ist dies ein Grund, weshalb sie noch schlechter ist als sonst.
    Es tut mir leid, ich will keine Ausreden finden, ich wollte es nur angemerkt haben. xD

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