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Der Warrior Cats Schreibwettbewerb von Silbersturm

Du schreibst gerne Geschichten über Warrior Cats und willst dein Schreibtalent einmal unter die Probe stellen?
Dann ist dieser Schreibwettbewerb genau das Richtige für dich!
Schau doch mal rein und mache mit!

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    ((purple))((big))((unli))Allgemeines((eunli))((ebig))((epurple)) ((bold))Es freut mich, dass du dich entschlossen hast, hier einmal vorbeizuschauen!((
    Allgemeines


    Es freut mich, dass du dich entschlossen hast, hier einmal vorbeizuschauen!

    Als erstes habe ich eine kleine Kapitelübersicht für euch zusammengestellt, damit ihr nicht den Überblick verliert!


    1. Kapitel: Allgemeins
    2. Kapitel: Aufbau
    3. Kapitel: Allgemeine Bewertungskriterien
    4. Kapitel: Bewertungstabelle
    5. Kapitel: Rangverkündung und Preise
    6. Kapitel: Der Monat Juni
    7. Kapitel: Teilnehmer des Monats Juni
    8. Kapitel: Die Geschichten
    9. Kapitel: Rangverkündung des Monats Juni
    10. Kapitel: Der Monat Juli
    11. Kapitel: Teilnehmer des Monats Juli
    12. Kapitel: Die Geschichten
    13. Kapitel: Rangverkündung des Monats Juli
    14. Kapitel: Der Monat August
    15. Kapitel: Teilnehmer des Monats August
    16. Kapitel: Die Geschichten
    17. Kapitel: Rnangverkündung des Augusts
    18. Kapitel: Der Monat September
    19. Kapitel: Teilnehmer des Monats September
    20. Kapitel: Die Geschichten
    21. Kapitel: Rangverkündung des Septembers
    22. Kapitel: Der Monat Oktober
    23. Kapitel: Teilnehmer des Oktobers
    24. Kapitel: Die Geschichten
    Rangverkündung des Oktobers





    Nun kommen ein paar allgemeine Regeln, an die ihr euch bitte halten solltet, damit dieses Miteinander gut funktioniert!

    1. Niemand wird hier ignoriert oder ausgeschlossen!
    2. Das sollte zwar selbstverständlich sein, aber trotzdem:
    Bitte macht euch nicht über Geschichten anderer lustig- jede ist auf ihre Weise gut!
    3. Wenn du mitmachen willst, lies dir die nächsten Kapitel gründlich durch. Es wird alles erklärt.
    4. Falls dennoch Fragen aufkommen, könnt ihr sie mir jederzeit stellen!


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    ((big))((unli))((purple))Aufbau((epurple))((eunli))((ebig)) ((bold))In diesem Kapitel erkläre ich dir, wie mein Schreibwettbewerb aufgebaut ist!((ebo
    Aufbau


    In diesem Kapitel erkläre ich dir, wie mein Schreibwettbewerb aufgebaut ist!

    ⇢ Es wird jeden Monat- sofern es genug Teilnehmer gibt- einen Wettbewerb mit einem neuen Thema geben.

    ⇢ Natürlich könnt ihr jedesmal neu dazustoßen oder nicht mehr mitmachen.

    ⇢ Eure Geschichte sollte bis zu einem von mir festgelegten Datum fertig gestellt sein und darf dann nicht mehr verändert werden.

    ⇢Schreibt dazu eine FF und schickt mir den Link eurer fertigen Geschichte in die Kommentare.

    ⇢Sagt mir aber bitte schon vorher Bescheid, dass ihr teilnehmt, damit ich einen guten Überblick habe!

    ⇢ Sagt mir auch Bescheid, falls ihr nicht rechtzeitig fertig werdet oder irgendwelche Probleme auftauchen. Vielleicht finden wir eine Lösung!

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    ((purple))((big))((unli))Allgemeine Bewertungskriterien((eunli))((ebig))((epurple)) ((bold))So, hier kommt der "rote Faden", an dem ihr euch
    Allgemeine Bewertungskriterien

    So, hier kommt der "rote Faden", an dem ihr euch orientieren solltet!

    ➪ Eure Geschichte sollte zu dem jeweiligen Thema passen.

    ➪ Sie darf 800 bis 2800 Wörter lang sein- bitte haltet euch daran!
    (Die Wörterbegrenzung wurde im Nachhinein erweitert)

    ➪Es dürfen keine Katzen aus den Büchern vorkommen!

    ➪Ihr müsst die Geschichte jetzt für den Schreibwettbewerb schreiben- es sollte also nicht die 2 Jahre alte Fanfiction sein, die ihr einmal geschrieben habt! ;)

    ➪Die genaue Bewertungstabelle seht ihr unten.

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    ((purple))((big))((unli))Bewertungstabelle((eunli))((ebig))((epurple)) ((bold))Hier seht ihr die Faktoren, nach denen ich eure Geschichten bewerte. Au
    Bewertungstabelle

    Hier seht ihr die Faktoren, nach denen ich eure Geschichten bewerte. Auch hier gilt: Bei Fragen oder Wünschen könnt ihr mich einfach anschreiben!

    Thema
    Eure Geschichte passt zu dem vorgegebenen Thema.
    3 Punkte

    Wörteranzahl
    Sie hat 800 bis 2500 Wörter und entspricht somit dem Wörterkriterium.
    2 Punkte

    Idee
    Die Grundidee eurer Geschichte ist gut.
    4 Punkte

    Aufbau/Logik
    Eure Geschichte hat einen klaren Aufbau und logische Zusammenhänge.
    4 Punkte

    Anschauliche Adjektive, treffende Verben,...
    Die Geschichte ist abwechslungsreich geschrieben und beinhaltet oben genanntes sowie Metaphern, Vergleiche usw.
    8 Punkte

    Hauptperson
    Man kann sich gut in die Hauptperson(en) hineinfühlen, es werden Gedanken/ Gefühle beschrieben.
    7 Punkte

    Umgebung/Charaktere
    Die Umgebung und die Katzen werden so beschrieben, dass der Leser es sich bildhaft vorstellen kann.
    10 Punkte

    Spannung
    Die Geschichte ist spannend und abwechslungsreich geschrieben.
    6 Punkte

    Rechtschreibung und Grammatik
    Die Geschichte beinhaltet wenig bis keine Rechtschreibfehler und hält sich an die deutsche Grammatik.
    5 Punkte

    Gesamteindruck
    Eure Geschichte ist insgesamt gut geschrieben und überzeugt den Leser..
    3 Punkte

    5
    ((purple))((big))((unli))Rangverkündung und Preise((eunli))((ebig))((epurple)) ((bold))Bitte lest euch auch das genau durch- alle Teilnehmer werden m
    Rangverkündung und Preise

    Bitte lest euch auch das genau durch- alle Teilnehmer werden mit einbezogen!

    - Nach dem Abgabeschluss (genauere Infos unten) werden die Geschichten von mir mithilfe der Kriterien von oben bewertet.

    - Zudem dürft ihr aber auch für die eurer Meinung nach beste Geschichte abstimmen.

    - Dazu loggt ihr euch aus, damit eure Stimme anonym bleibt.
    Ihr stimmt also als Gast ab und nennt euch bitte Schreibwettbewerb.

    - Insgesamt habt ihr 3 Stimmen. Die dürft ihr verteilen, wie ihr wollt. Ihr könnt also einer Geschichte 3 Stimmen geben oder drei verschiedenen jeweils eine. Das bleibt euch selbst überlassen.

    - Bei der Bewertung für die beste Geschichte berücksichtigt bitte auch die Dinge, die unten in der Bewertungstabelle stehen und seid ehrlich. Damit meine ich, stimmt nicht für euren besten Freund ab, obwohl ihr eine andere Geschichte besser findet.
    Natürlich dürft ihr nicht für euch selbst stimmen!

    - Euren Kommentar schreibt ihr dann hier hinein. Er könnt ungefähr so aussehen:

    Schreibwettbewerb (Gast, ID 34611) Vor 2 Stunden flag

    Kasperl: II
    Seppel: I

    Damit habt ihr Kasperl zwei Stimmen und Seppel eine gegeben.



    Wie rechne ich die beiden Wege, mit denen die Geschichten bewertet werden, zusammen?

    Wenn ich Kasperl in der Bewertungstabelle zum Beispiel 31 Punkte gegeben habe und er zudem noch 5 Stimmen bekommen habe, gehe ich folgendermaßen vor: Die Anzahl der Stimmen, die er bekommen hat (also 5), verdopple ich (also haben wir dann 10). Dann rechne ich die Punkte, mit denen ich seine Geschichten bewertet habe, mit euren Stimmen (10) zusammen und habe 41.
    Das ist das Endergebnis für Kasperl.

    -Die Geschichte mit den meisten Punkten insgesamt gewinnt!

    Warum so kompliziert?
    Das möchte ich noch kurz erklären. Ich will damit verhindern, dass der Gewinner nur gewinnt, weil ich seine Geschichte gut bewertet habe. Natürlich bewerte ich immer fair, trotzdem ist dieser Weg fairer, finde ich. Wenn nämlich ihr alle auch noch abstimmt, gibt es zwei Wege, in denen die Geschichte gut bewertet werden muss.
    Ich hoffe, das ist einigermaßen verständlich!


    - Voraussichtlich wird es kleine Überraschungspreise geben, genauere Infos kommen auch hier noch!:)

    Wenn ihr hier Fragen habt, kommt einfach auf mich zu.


    6
    ((purple))((big))((unli))Der Monat Juni((eunli))((ebig))((epurple)) ((bold))Soo, hier kommen genauere Informationen über den ersten Schreibwettbewerb
    Der Monat Juni

    Soo, hier kommen genauere Informationen über den ersten Schreibwettbewerb!

    In eurer Geschichte muss es um Geheimnisse gehen. Seid kreativ und lasst euch was einfallen! Viel Glück!:)


    Termine:

    Der Abgabeschluss ist (voraussichtlich)am Freitag, den 26. Juni.
    Die Rangverkündung wird (auch hier nur voraussichtlich)
    am 29. Juni stattfinden. Das heißt, an diesem Tag könnt ihr für den Gewinner abstimmen.
    Ich werde den endgültigen Gewinner dann wahrscheinlich am nächsten Tag verkünden!

    7
    ((purple))((big))((unli))Teilnehmer des Monats Juni((eunli))((ebig))((epurple)) ((bold))Hier liste ich alle Teilnehmer auf, die diesen Monat am Schrei
    Teilnehmer des Monats Juni

    Hier liste ich alle Teilnehmer auf, die diesen Monat am Schreibwettbewerb teilnehmen!


    ✅= abgegeben, ❎= noch nicht abgegeben, ❗️= es sind Probleme aufgetaucht

    ✅Margerite
    ✅_Hollyleaf_
    ✅Lunner
    ✅Trixi
    ✅Tauschweif
    ✅Silberfeuer
    ✅Feuerbluete
    ✅KMH
    ✅Bernsteinauge
    ✅Ampferschweif
    ✅Feuerblüte11
    ✅Glutherz


    Disqualifizierte Teilnehmer:

    ❎Kristallsprenkel/Crystal
    ❎Liberlo
    ❎Verwirrtes_Nudelsuppe

    9
    Rangverkündung des Monats Juni


    Ein kleiner Satz, den ich gleich am Anfang loswerden wollte: Ihr wart alle gut! Ich habe das Privileg genossen, mit so vielen begabten Menschen zu schreiben und ihre Geschichten zu lesen! Ganz egal, welche Platzierung ihr erreicht habt: Wenn eure Leidenschaft das Schreiben ist, dann macht weiter und bleibt am Ball!

    Nun kommen wir zu der Rangverkündung, die am 1. Juli um 15.30 stattgefunden hat. Die Preise sollen nicht die Hauptsache sein, deshalb fallen sie eher klein aus!: D
    Ich hoffe, ihr freut euch trotzdem!



    Der sechste Platz
    Auf dem sechsten Platz sind gleich zwei Personen gelandet, die beide 47 Punkte erreicht haben und mich mit ihren Geschichten sehr überzeugt haben (euch hoffentlich auch xD)!
    Es sind... Lunner und Tauchweif!

    Euer Preis:
    Ich werde noch eine Geschichte von euch lesen und euch ein Feedback in den Kommentaren geben.



    Der fünfte Platz
    Eine schöne Geschichte hat es auf den fünften Platz geschafft... es ist Glutherz´ Geschichte!
    Mit 48 Punkten hast du es dir wirklich verdient!

    Dein Preis:
    Ich werde deine Geschichte weiterempfehlen und so wie beim sechsten Platz auch noch eine Geschichte von dir lesen!


    Der vierte Platz
    Die Autorin dieses Platzes hat eine sehr schöne Geschichte geschrieben und es hat eine Freude gemacht, sie zu lesen!
    Es ist... Hollyleaf und sie hat ganze 51 Punkte erreicht!

    Dein Preis:
    Ich werde auch deine Geschichte weiterempfehlen und du bekommst außerdem eine Collage zur Geschichte! (Ich bitte hier um etwas Geduld)


    Der dritte Platz
    Unter die Top drei haben es diesmal gleich vier Geschichten geschafft! Auf dem dritten Platz sind nämlich wieder zwei Teilnehmer gelandet!
    Mit 53 Punkten haben Ampferschweif und Feuerbluete den dritten Platz erreicht! Herzlichen Glückwunsch!

    Euer Preis:
    Auch ihr bekommt eine Collage zur Geschichte und ich lese und bewerte noch eine Geschichte von euch. Außerdem wird eure Gewinnergeschichte weiter empfohlen!


    Der zweite Platz
    Zwischen dem zweiten und dem ersten Platz konnte ich mich erst nicht entscheiden. Da aber mehr für den ersten Platz gestimmt haben, landet diese wunderschöne, emotionale und überzeugende Geschichte auf dem zweiten Platz. Es ist die Geschichte von KMH!
    Du hast 57 Punkte erreicht!

    Dein Preis:
    Ich bastele auch dir eine Collage zu deiner Geschichte (du kannst mir gerne auch Wünsche sagen, wenn du etwas bestimmtes drauf möchtest!
    Außerdem empfehle ich auch deine Geschichte hier auf Teste Dich weiter!
    (Tut mir leid, wenn es nichts anderes ist als der beim 3. Platz)


    Der erste Platz
    Eine wunderschöne, berührende, emotionale Geschichte mit einer sehr überzeugenden Wirkung hat es auf den ersten Platz geschafft und es auch wirklich sehr verdient!
    Es ist die Geschichte von Margerite!
    Du hast ganze 58 Punkte vergeben bekommen!
    Herzlichen Glückwunsch für deine tolle Platzierung, Maggi!

    Dein Preis:
    Da du der Gewinner bist, darfst du dir das nächste Thema aussuchen! Du hast freie Wahl!
    Auch du bekommst eine Collage zu deiner Geschichte und deine tolle Geschichte wird auf jeden Fall weiterempfohlen!




    Wenn ihr Fragen oder Wünsche habt, kommt gerne auf mich zu! Ihr könnt mich auch jederzeit nach euren Fehlern, eurer Punktzahl oder Sonstigem fragen!
    Ich nehme gerne auch Ideen zu weiteren Preisen entgegem... also: Wenn euch noch etwas schönes (Machbares) einfällt, nur raus damit!


    Damit ist der Monat Juni nun abgeschlossen. Ich bedanke mich für die rege Teilnahme und hoffe, es hat euch genauso Spaß gemacht wie mir!
    Alles liebe und kreative Grüße,
    Eure Silbersturm/Silber/Silbi/Sturmi

    (Und natürlich hoffe ich, euch auch im Juli wieder zu sehen!)




    10
    ((purple))((unli))((big))Der Monat Juli((ebig))((eunli))((epurple)) ((bold))Ich freue mich sehr, nun genauere Informationen über den Juli verkünden
    Der Monat Juli

    Ich freue mich sehr, nun genauere Informationen über den Juli verkünden zu dürfen!: D

    Wie gehabt erfahrt ihr als erstes das Thema!
    Es ist... *Trommelwirbel*... Verzweiflung!
    Dabei kann es gerne sehr emotional werden und es wäre schön, wenn hier besonders gut die Gefühle beschrieben werden!

    Diese Thema stammt von der Gewinnerin des Junis: Margerite!
    Vielen Dank für deine Idee!


    Hier kommen wichtige Termine:

    Bis zum 27. Juli dürft ihr eure Geschichten einreichen.
    Die Abstimmung erfolgt an den Tagen danach, und zwar bis zum 30. Juli.
    Ich werde am 31.Juli die Ränge verkünden!

    (Diese Angaben können sich aber noch ändern)

    ... und sie haben sich geändert! Für alle:
    Der neue Abgabetermin ist der 1.AUGUST! Bitte denkt dran, eure Geschichten auch wirklich bis dahin abzugeben!
    Die Bewertung erfolgt am 3. AUGUST!



    In diesem Sinne: Viel Spaß beim Schreiben und viel Glück!

    11
    Teilnehmer des Monats Juli

    Wie gehabt kommt hier die Liste der Autoren für den Juli!: D

    ✅= abgegeben, ❎= noch nicht abgegeben, ❗️= es sind Probleme aufgetaucht


    ✅Loki
    ✅Schneeschnee
    ✅Dreipfoten
    ✅Liberlo
    ❎Hollyleaf
    ✅Lunner
    ✅Feuerbluete
    ❎Silberfeuer
    ❎Trixi
    ✅Feuerblüte11
    ❎Yoyo (Feuerfuchs)
    ❎Ampferschweif
    ❎Margerite
    ✅Somebunny
    ✅Tamara Brook
    ❎Tauschweif (WaCa)
    ❎Olivenzweig
    ❎Finkii
    ❎Feuerschweiff
    ❎Verwirrtes Nudelsuppe
    ✅Samtpfote
    ❎Kristallsprenkel/Crystal
    ✅Silia
    ✅Rubinstrom
    ✅Dawnfeather
    ✅Schatten
    ✅Satan



    Insgesamt abgegebene Geschichten: 15
    Gesamt: 25




    Nicht mehr dabei:
    ↬Blaustern
    ↬KMH/Gerstenpelz


    12
    Die Geschichten

    Hier werden wieder alle abgegebenen Geschichten verlinkt, sodass sie alle Teilnehmer lesen können!


    Wir sehen uns im Himmel- Somebunnys Geschichte

    Lokis Geschichte

    Herzen der Verzweiflung- Feuerblüte11s Geschichte

    Tödliche Neugier- Liberlos Geschichte

    Schicksalsschlag- Rubinstroms Geschichte

    Tropfenklangs Verrat- Dawnfeathers Geschichte

    Verschüttet- Schattens Geschichte

    Meisenglanz‘ Schicksal- Tamara Brooks Geschichte

    Das Schicksal hat entschieden- Feuerbluetes Geschichte:
    https://www.testedich.de/quiz65/quiz/1592215276/Geschichten-FF-von-der-jungen-Autorin-Feuerbluete#comments_anchor


    Für immer- Silias Geschichte


    Die Entscheidung der Clans- Dreipfotens Geschichtel

    Liebe ist ein zweiseitiges Schwert- Lunis Geschichte

    Ich liebe dich- Schneeschnees Geschichte

    Samtpfotes Geschichte (Gast)


    Auf der Suche nach Bärenpfote

    1.

    Schnuppernd schloss der Kater die Augen. Hmmm… Roch das gut! Hier musste irgendwo etwas Essbares sein. Etwas, das der junge Schüler noch nie gerochen, geschweige denn gegessen hatte. Er öffnete die Augen und lief in die Richtung, aus der der Duft kam. Hier entlang... Und jetzt an dem großen Baum vorbei... Dort auf der Lichtung lag es. Das etwas. Es sah nicht besonders appetitlich aus, bräunlich, lang und relativ dünn. Doch es roch sehr gut, obwohl es sicherlich kein Tier war. Also entschloss sich der Kater, es zu probieren. Hmm... Das war wirklich lecker! Genüsslich schnurrend und schmatzend stand der Kater da. Auf einmal spürte er etwas um seinen Bauch. Er wurde hochgehoben, seine Pfoten schwebten in der Luft. Es roch widerlich nach Zweibeiner. Hilfe! dachte der Kater panisch. Er musste an all die schrecklichen Geschichten über Zweibeiner denken, die die Königinnen ihm in der Kinderstube erzählt hatten. Sein Herz klopfte wild. “Hilfe!”, rief er nun auch. Doch niemand kam. Er war völlig auf sich allein gestellt und trat wild um sich. Der Zweibeiner jedoch hatte ihn fest umschlossen und ließ ihn nicht los. Ich bin verloren! dachte er.


    2.

    “Bärenpfote! Bärenpfote! Habt ihr Bärenpfote gesehen?” Sonnenpfote und ihre Freundin Samtpfote fragten beunruhigt alle Katzen des WindClans nach ihrem Freund. Sie hatten Unterricht gehabt und Bärenpfote sollte versuchen, ein Kaninchen zu fangen. Doch er war gestern Abend nicht zurückgekommen und auch heute nirgends zu sehen. “Ach, der sitzt bestimmt nur irgendwo und frisst.”, meinte Haselschweif, Bärenpfotes Mentor. Er wollte wohl lustig klingen, doch den besorgten Unterton hatte Sonnenpfote nicht überhört. Es stimmte, Bärenpfote war schon ziemlich verfressen. Aber dass er so lange weg war, war nicht gewöhnlich. Außerdem kannte Bärenpfote das Gesetz der Krieger, er wusste, dass er seine Beute immer zum Frischbeutehaufen bringen musste, bevor er selbst etwas essen durfte. Und daran hielt er sich, so verfressen er auch war. Normalerweise. Aber was hatte er sonst getan, wenn er nicht gefressen hatte? Hatte er vielleicht das Territorium verlassen? Das war streng verboten und konnte Krieg auslösen. Auch das wusste der junge Kater. Wo konnte er also sein? So faul wie er war, würde er nie freiwillig noch länger auf dem Moor jagen gehen. Also beschlossen die Freundinnen, zu ihrer Anführerin Blütenstern zu gehen und ihr vom Verschwinden ihres Freundes zu berichten. Die Schülerinnen liefen zum Bau der Anführerin und fragten höflich, ob sie eintreten durften. Zustimmend maunzte die rotbraune Anführerin. Die jungen Schülerinnen traten ein. Fragend schaute Blütenstern auf und hörte auf, ihre Pfoten zu putzen. “Was gibt es denn wichtiges?”, fragte sie mit weicher Stimme. Verlegen schauten die Schülerinnen auf den Boden. Sie waren noch nie zuvor bei der Anführerin im Bau gewesen und hatten sich noch nicht überlegt, was sie sagen sollten. Sonnenpfote begann zu stottern: “Bärenpfote... ist... nicht da. Schon seit gestern! Er hatte Jagddienst. Und jetzt ist er weg, einfach verschwunden. Ich mache mir solche Sorgen.” Am Anfang war das Kätzchen noch sehr schüchtern, doch nun brach alle Sorge aus ihr heraus. Verzweifelt begann das Katzenkind zu schluchzen. Tröstend stupste Blütenstern sie mit der Nase an. Die Anführerin maunzte zuversichtlich: “Wir werden deinen Freund und den zukünftigen Krieger finden. Wo sollte er denn jagen? Vielleicht finden wir dort seine Geruchspur.” Samtpfote berichtete, dass sein Mentor Haselschweif ihn von der Hochebene runter Richtung Donnerweg geschickt hatte. Doch er hatte ihm streng verboten, ihn zu betreten oder sich in seine Nähe zu wagen. “Vielleicht hat eins der Ungeheuer ihn gefressen!”, rief Samtpfote aufgebracht. Blütenstern schüttete ruhig den Kopf. “Du weißt doch, Bärenpfote hört auf Befehle und ist zudem ängstlich. Er weiß, wie gefährlich der Donnerweg ist und hat bestimmt mindestens 15 Fuchslängen Abstand gehalten. Und die Ungeheuer können den Donnerweg nicht verlassen.” Die junge Schülerin musste zugeben, dass das stimmte. Doch wirklich beruhigt war sie trotzdem nicht. “Ich werde ein paar Krieger losschicken, um ihn zu suchen.”, beschloss Blütenstern und ging Richtung Ausgang. Die Kätzinnen folgten ihr. Draußen angekommen sprang die Anführerin auf den Hochstein. Sie rief alle Katzen, die schon jagen konnten, zu einer Versammlung zusammen. Nachdem alle Katzen erschienen waren, verkündete sie: “Einer unserer Clan-Gefährten, der Schüler Bärenpfote, ist gestern nach seinem Jagddienst nicht mehr aufgetaucht.” Unruhiges Murmeln erhob sich unter den versammelten Katzen. “Wir wissen, dass er sich in der Nähe des Donnerweges aufhielt.”, fuhr die Anführerin fort. “Ich habe beschlossen, einige Krieger los zu schicken, um den Schüler zu suchen. Schneeglanz, Eichenwirbel und Rosenblut, ihr werdet losziehen und nach dem verschwundenen Bärenpfote suchen!” Die angesprochenen Katzen senkten zustimmend die Köpfe und rannten mit gehobenem Schwanz los. “Ich mach mir solche Sorgen.”, flüsterte Samtpfote ihrer Freundin zu. “Glaubst du ich nicht, dass diese großen, starken Krieger unseren Freund finden?”, gab diese zurück, zuckte jedoch trotzdem besorgt mit dem Schwanz. “Keine Sorge”, beruhigte auch Himbeerzunge sie, eine braun getigerte Königin mit auffällig heller, rosa Schnauze, “die Krieger werden euren Freund ganz sicher finden.”


    3.

    Am nächsten Morgen weckte Sonnenpfote Samtpfote früh. “Die Krieger sind zurückgekommen!”, rief sie aufgeregt. Verschlafen antwortete Samtpfote: “Schrei mir doch nicht so ins Ohr...” Doch auf einmal war sie hellwach. “Was? Ja! Bärenpfote, er ist gerettet!” Die beiden stürmten aus dem Schülerbau. Dort sahen sie Blütenstern mit Schneeglanz reden. Daneben standen Eichenwirbel und Rosenblut. “Aber... Wo ist Bärenpfote?”, fragte Samtpfote unruhig. “Ach, der ruht sich bestimmt irgendwo aus...” Sonnenpfote klang alles andere als zuversichtlich, als sie diese Worte sprach. Wo, wenn nicht im Schülerbau oder vor ihren Schnauzen sollte Bärenpfote denn sein? Jagen war er ganz bestimmt nicht. Da schaute die Anführerin in ihre Richtung. In ihrem Blick lagen weder Erleichterung noch Zuversicht. Sie nickte den drei Kriegern zu, dann kam sie auf Sonnen- und Samtpfote zu getrottet. Nach einer kurzen Begrüßung sagte sie: “Die gute Nachricht ist: Bärenpfote wurde nicht tot auf dem Donnerweg gefunden. Die schlechte: Auch in seiner Nähe war er nicht aufzufinden.” Entsetzt blickten die Schülerinnen ihre Anführerin an. “Aber... Wo ist er denn dann?” Blütenstern holte Luft bevor sie zu erzählen begann: “Eichenwirbel hat Bärenpfotes schwache Spur schnell entdeckt. Die drei Krieger sind ihr gefolgt, sie führte zu einer kleinen Lichtung am Donnerweg, jedoch fast bei der Grenze zum Donnerclan. Er hat offensichtlich die Grenze überschritten, doch nun weiter. Dort konnten sie Zweibeiner riechen, und noch etwas anderes, das weder Katze noch Zweibeiner noch Beute war. Rosenblut meinte, es habe sehr appetitlich gerochen, Schneeglanz aber widersprach ihr und... Ach, ich schweife ab. Jedenfalls endete dort die Geruchsspur.” “Aber... Aber er kann sich doch nicht einfach in Luft aufgelöst haben.”, stotterte Samtpfote. Sonnenpfote schoss ein Gedanke durch den Kopf. Was fressen Zweibeiner? Könnte es sein, dass... Ihr schauderte bei dem Gedanken. Schnell versuchte sie, nicht weiter daran zu denken. “Gefressen wurde er auch nicht.”, fuhr Blütenstern fort, als hätte sie ihre Gedanken gelesen. “Alles, was die Krieger mit Nasen und Augen wahrnehmen konnten, spricht dagegen.” “Wo... Aber... Wo ist er denn dann?”, maunzte Sonnenpfote verwirrt und besorgt. Auf einmal stieg ihr ein seltsamer Geruch in die Nase. Was war das? Blütenstern schnupperte ebenfalls alarmiert. Leise konnte Sonnenpfote ein Wort aus ihrem Mund hören: “Feuer”



    4.

    “Feuer! Feuer!” Die Rufe vieler Katzen hallten durch die Luft. Nun erinnerte sich die Schülerin an das, was man ihnen über Feuer erzählt hatte. Es hat die Farbe von Blut und verschlingt alles, was ihm in den Weg kommt. Sie selbst hatte noch nie Feuer gesehen, aber sie wollte es auch nicht. Von Feuer hörte man immer nur schreckliche Dinge, und das konnte die Schülerin gut verstehen. Die wilden Rufe schreckten sie aus den Gedanken hoch. "Feuer? Wo kommt das denn her?”, rief Sonnenpfote nervös. Blütenstern antwortete nicht, sondern rannte zum Bau der Ältesten. Sie half den älteren Katzen, schnell aus dem Lager zu kommen. “Wir müssen auch weg!”, rief Samtpfote panisch und schubste Sonnenpfote vor sich her. “Müssen wir nicht helfen?”, fragte diese und blickte sich wild um. Überall rannten Katzen umher, Königinnen mit Jungen in den Mäulern, Krieger mit Ältesten an den Schultern und Schüler, die verängstigt umherirrten. Ihr wurde unangenehm warm und zu ihrem Entsetzen sah sie, dass der Kriegerbau brannte. “Zum Ausgang, ihr zwei! Beeilt euch!”, rief Mondschatten, ein schwarzer Krieger, ihnen zu. “Wir kümmern uns schon um die anderen. Lauft nur schnell weg, wenn ihr überleben wollt!” Den beiden klopfte das Herz bis zum Hals. Sie rannten schnell zum Ausgang, der überfüllt war mit Katzen. Immer mehr strömten herbei und quetschten sich in das Getümmel. “Komm!”, sagte Samtpfote und zog ihre Freundin mit zwischen die anderen. Sie bekamen kaum Luft und wurden immer wieder angestoßen und gerammt. Orientieren konnte man sich hier auch nicht. “In welche Richtung müssen wir?”, keuchte Sonnenpfote. “Da lang!”, bekam sie zur Antwort. Nach einer Ewigkeit hatten sie es endlich geschafft. Die Katzen strömten weg vom Feuer, in Richtung Fluss. “Wo... Was... Was machen wir jetzt?”, fragte Sonnenpfote schwer atmend. “Äh, wir verschwinden."


    5.

    Ein Schauer lief den Katzen über den Rücken. “Nie wieder? Was meinst du damit?” “Warum sollte ich euch das überhaupt sagen?”, zischte die Stimme. Samtpfote starrte auf ihre Pfoten. Daran hatte sie nicht gedacht, genauso wie an vieles andere. Was würde der Clan denken? War dieser Krieger nicht gefährlich? Und so weiter und so weiter. Doch daran wollte sie lieber nicht denken. “Weil du als starker, mutiger und außerdem hilfsbereiter Krieger zwei armen kleinen, dummen Schülerinnen sicher helfen willst.”, forderte Sonnenpfote ihn heraus. Sie hörten ein Schnauben aus der Richtung des DonnerClan-Kriegers, dann brummelte dieser: “Gut, ich werde es euch sagen... Aber nur, wenn ihr dann sofort aus diesem Territorium verschwindet!” Zustimmend zuckten die Schülerinnen mit dem Schwanz. Samtpfote hätte nie gedacht, dass es so leicht war, ihn zum Erzählen zu bewegen. Der Krieger blieb weiterhin im Schatten, begann jedoch zu erzählen: “Gestern kurz nach Sonnenhoch war ich alleine auf einer Patrouille, um unsere Grenzen zu bewachen, als ich plötzlich den Windclan-Duft in der Nähe unseres Territoriums roch. Ich schlich noch näher an die Grenze und schnüffelte in der Luft. Dank meiner grandiosen Nase habe ich natürlich sofort bemerkt, dass sich dieser Schüler in der Nähe der kleinen Lichtung bei dem Donnerweg befand. Doch er blieb nicht lange allein: Ein Ungeheuer musste ihn gesehen haben, jedenfalls rannte es direkt auf ihn zu und bog ab auf die Lichtung. Das ist der einzige Weg, wo Zweibeiner mit ihren Ungeheuern von dem Donnerweg gut in den Wald kommen. Die Zweibeiner hatten etwas eklig aussehendes dabei; es war braun, lang, aber roch erstaunlich gut. Ähnlich wie Frischbeute, doch es war nicht wirklich frisch. Aber Krähenfraß war es auch nicht... “ Er wurde von dem ungeduldigen Scharren von Sonnenpfotes Tatzen unterbrochen. Doch der Donnerclan-Krieger ließ sich nicht beirren und fuhr fort: “Also es war halt so ein Ding, das die Zweibeiner in ihren Pfoten hielten. Euer Freund lief darauf zu und schnupperte. Er biss davon ein Stück ab, doch direkt danach wurde er von den Pfoten eines zweiten Zweibeiners umklammert. Daraufhin holte der erste Zweibeiner einen Kasten, steckte ihn da hinein und gab ihn dem Ungeheuer, das ihn gierig verschlang. ” Mit einem tiefen Seufzer endete er die Erzählung. Ängstlich schauten die Kätzinnen sich an. Der Krieger maunzte noch schnell: “Das Ungeheuer war gelb, merkt es euch. Und es hatte schwarze Streifen an den Seiten. Es sah ein bisschen aus wie so eine Wespe...” Schnurrend drehten die Schülerinnen sich um und maunzten schnell ein Dankeschön. Sie mussten Bärenpfote retten, das stand fest.


    6.

    Die beiden rasten schnell davon. Wohin war diesmal klar: Auf zum Zweibeinerort. Doch auch dieses Mal wussten sie nicht genau, wie es weiter gehen sollte. Dieses Mal ging es nicht darum, ihren Schwanz zu retten, sondern den ihres Freundes Bärenpfote. Wer weiß, was dieses Ungeheuer mit ihm gemacht hatte... Die Freundinnen stoben durch den Wald auf den Donnerweg zu. Von dort aus rannten sie am Grünstreifen entlang Richtung Zweibeinerort. Sie hofften, dort bald das gesuchte Ungeheuer zu finden. Doch würde es ihnen gelingen? Sie waren noch nie dort gewesen und wussten auch nicht, wie es dort war. Als die Katzen an den ersten Nestern der Zweibeiner ankamen, warteten sie hinter einem Gebüsch. Leise zischte Sonnenpfote: “Jetzt sind wir zwar hier, aber was jetzt?” “Als erstes müssen wir schauen, ob wir dieses Wespen-Ungeheuer finden. In der Nähe müsste Bärenpfote doch sein.”, flüsterte Samtpfote zurück. Also machten sich die Katzen auf, schlichen langsam von einem kleinen Donnerweg zum anderen und suchten. Sie liefen viele Donnerwege ab und fanden nichts. Die Schülerinnen waren erschöpft und niedergeschlagen. Es hatte alles gut funktioniert, keiner hatte sie gesehen. Aber sie hatten auch die Wespe nicht gefunden und damit auch Bärenpfote nirgends entdecken können. Der Ort war deutlich größer als gedacht, sie würden es nie schaffen, alles abzusuchen. Enttäuscht ließen sie sich auf den harten Boden fallen. Verzweifelt schlug Sonnenpfote mit dem Schwanz. Sie jaulte leise: “Wir finden Bärenpfote nie! Es ist hoffnungslos. Wir müssten zurück zum Clan und die anderen Katzen um Hilfe bitten.” Auch Samtpfote seufzte verzweifelt und meinte, dass Sonnenpfote wahrscheinlich recht habe. Doch sie wollte sich zuerst etwas ausruhen, bevor sie wieder nach Hause aufbrachen. Doch Sonnenpfote gingen noch einige Gedanken durch den Kopf. “Was ist, wenn die Zweibeiner gar nicht in diesem Ort leben? Oder wenn sie nun in einem anderen Ungeheuer sind, mit Bärenpfote? Und vielleicht hat uns der Donnerclan-Krieger ja belogen. Welcher Krieger hilft freiwillig Katzen aus anderen Clans wie uns?” Nun waren beide noch verzweifelter. Es gab so viel zu befürchten, es könnte so viel passiert sein. Samtpfote stimmte wieder zu. Sie begann sogar ein wenig zu schluchzen. Auch ihrer Freundin war zum Schluchzen zu mute, doch sie wollte tapfer wirken, auch wenn sie sehr verzweifelt war. Neben ihr miaute Samtpfote leise: “Mit einer Sache hatte der Kater wirklich recht: Wir werden Bärenpfote wirklich nie wiedersehen!”


    7.

    Plötzlich schreckte Sonnenpfote hoch. Ein Ungeheuer fuhr direkt an ihnen vorbei. Sie wollte sich eigentlich wieder hinlegen, doch als sie dann aufblickte sah sie, dass es das Wespen-Ungeheuer war. Es blieb in ihrer Nähe stehen und öffnete sich. Heraus stiegen zwei Zweibeiner. Sofort stupste sie Samtpfote an. Als diese die Zweibeiner sah war auch sie hellwach. Die Katzen saßen hinter einem Busch und beobachteten gespannt, wie die Leute das Ungeheuer öffneten und heraus eine Kiste nahmen. Sie hatte kleine Spalte, durch die die Katzen ein kleines, dickes Fellbündel mit einem blauen Halsband sahen. Freudig quiekend wollte Samtpfote auf ihn zuspringen, doch ihre Freundin hielt sie zurück. Aufgeregt flüsterte sie: “Wie sollen wir ihn retten? Vielleicht könnten wir... Mhhh.. Wir könnten losstürmen und sie in die Beine beißen... Vielleicht lassen sie dann Bärenpfote los, was sagst du dazu?” Samtpfote gefiel die Idee jedoch nicht. “Wenn sie den Karton loslassen dann fällt Bärenpfote und tut sich weh. Oder sie lassen gar nicht los und schütteln uns nur ab, das wäre beides dumm. Wir brauchen eine andere Idee...” Da fiel ihr etwas ein. “Ich gehe zu ihnen und tue ganz süß, die Zweibeiner streicheln mich, beugen sich runter und in der Zeit zerkratzt du den Karton und befreist Bärenpfote!” Begeistert schnippte Sonnenpfote mit dem Schwanz. Also machte Samtpfote auf den Weg. Sie schlich vorsichtig aus dem Versteck und zu den Zweibeinern. Die Zweibeiner beugten sich tatsächlich runter und streichelten sie. Nun wollte auch Sonnenpfote loslaufen, um Bärenpfote zu befreien, doch sie konnte nicht laufen. Als sie sich umdrehte, sah sie, dass ihr Bein eingeklemmt war. Vor Schmerz jaulte sie auf. Panik ergriff sie. Und zu allem Übel drehten sich auch noch die Zweibeiner um und liefen auf sie zu. Auch Samtpfote lief mit ihnen, sie zitterte ebenfalls. Jetzt war die kleine Gruppe bei ihr der Verletzten angelangt. Sonnenpfote zog den Kopf ein und wünschte sich, unsichtbar zu sein. Die Zweibeiner beugten sich runter und.... streichelten sie? Sie fuhren über das glatte Fell und streichelten sie! Das hatte Sonnenpfote gar nicht erwartet. Vorsichtig halfen sie ihr, sich zu befreien. Sonnenpfote musste sich da wohl verhakt haben. Nun war sie frei, Frei! Doch was war das? Bärenpfote jaulte herzzerreißend. Er jaulte und jaulte und jaulte. Die Zweibeiner sahen sich verwundert an, ebenfalls die beiden Katzen. Da gingen die Zweibeiner auf den Karton zu und öffneten ihn langsam. Sofort sprang Bärenpfote heraus und raste zu Sonnenpfote, die Seite an Seite mit Samtpfote stand. E schmiegte sich an sie und schnurrte: “Ihr seid da!” Die Erleichterung in seiner Stimme konnte man nicht überhören. Glücklich wollten sie sofort losrennen. Doch sie blieben noch einmal kurz stehen und drehten sich zu den Zweibeinern um. Die schauten ihnen glücklich nach, wie sie erleichtert nach Hause liefen.


    8.

    Auf dem Weg berichtete Bärenpfote, wie er heute sein Halsband bekommen hatte und versuchte den ganzen Weg es abzustreifen. Schließlich gelang es ihm auch. Im Lager wurden dann alle glücklich begrüßt. Alle waren schon am Aufräumen und waren überrascht, dass die Schülerinnen Bärenpfote ohne Hilfe gefunden hatten. “Und so hat die Geschichte doch noch ein Happy End”, maunzte Bärenpfote, während er in eine dicke, saftige Maus biss.

    13
    ((purple))((unli))((big))Die Rangverkündung((ebig))((eunli))((epurple)) ((cur))Folgt, sobald ich Zeit dafür finde!((ecur)) ((bold))Erstmal ein paar
    Die Rangverkündung


    Folgt, sobald ich Zeit dafür finde!


    Erstmal ein paar Dankeschöns xD:

    Tamara Brook: Du hast mir bei den Geschichten bewerten geholfen- das werde ich nie vergessen! Vielen, vielen Dank dafür! (auch wenn du das hier nie lesen wirst:()

    Schatten: Du hast dich bereiterklärt, Collagen für die Gewinner zu machen! Auch dafür vielen Dank!^^

    An alle: Danke für die rege Teilnahme und eure Unterstützung, auch wenn es dieses Mal etwas anders gelaufen ist! Ihr ward mal wieder super und ich bin froh, euch kennen zu dürfen und eure Geschichten zu lesen!



    Vorwort:
    Dieses Mal war es wirklich ein besonderer Fall. Die letzteren Plätze waren wirklich sehr knapp... während die ersten sich deutlich vom Rest abgehoben haben!
    Es freut mich, nun die Rangverkündung zu verkünden (xD)



    Der sechste Platz

    Nun... gleich drei Geschichten haben es bis hierher geschafft!
    Es sind die von... Luni, Silia und Seven!
    Applaus bitte! Ihr habt alle drei 44 Punkte erreicht!

    Preise:
    Ich werde eure Geschichte weiterempfehlen, außerdem habt ihr von Schatten eine Collage bekommen!:3


    Der fünfte Platz

    Auch hier konnten wir uns nicht entscheiden- mit 46 Punkten haben Schatten und Samtpfote beide meine und eure Anerkennung verdient! Herzlichen Glückwunsch!

    Eure Preise:
    Für euch gilt das Gleiche wie bei Platz 6, allerdings bekommst du, Schatten, eine Collage von mir! (Sonst müsstest du dir ja selbst eine machen xD)


    Der vierte Platz

    Eine wunderbare Geschichte ist hier gelandet- mit 48 Punkten hat Dawnfeather unseren Applaus wirklich verdient! Super gemacht!^^

    Dein Preis:
    Ich werde eine weitere Geschichte von dir lesen und dir dazu Feedback geben, außerdem bekommst auch du eine Collage von Schatten!


    Der dritte Platz

    Ja... nun kommt ein großer Sprung! Ganze 56 Punkte hat die Trägerin des dritten Platzes erreicht!
    Es ist... Tamara Brook!
    Wir freuen uns sehr für sie, auch wenn sie jetzt leider Teste Dich verlassen hat...

    Dein Preis:
    Tja... vermutlich wirst du von einem Preis nicht mehr viel haben, da du ja nun weg bist...
    Wir werden dich sowohl als Freundin, als auch als Mitstreiterin hier sehr vermissen!


    Der zweite Platz:

    Mit 59 Punkten insgesamt ist die liebe Somebunny auf dem 2. Platz gelandet. Wir freuen uns sehr für sie und haben es genossen, ihre Geschichte "wir sehen uns im Himmel" zu lesen!: D

    Dein Preis:
    Leider hast auch du vor, Teste Dich zu verlassen...:/
    Alles Gute für dich!
    Deine Geschichte wird aber trotzdem auch weiterempfohlen!


    Der erste Platz:

    Auf dem ersten Platz ist gelandet... Ryo!:3
    Herzlichen Glückwunsch an dich! Deine Geschichte war einfach perfekt!

    Dein Preis:
    Du darfst dir das nächste Thema aussuchen! Wir sind schon gespannt...
    Außerdem bekommt deine Geschichte auch eine Weiterempfehlung von mir! xD


    Damit ist nun auch dieser Wettbewerb abgeschlossen... Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht mit euch! xD(ecur))

    14
    ((unli))((purple))((big))Der Monat August((ebig))((epurple))((eunli)) So, nun sind wir tatsächlich schon beim August angelangt! xD Dann kommen für a
    Der Monat August


    So, nun sind wir tatsächlich schon beim August angelangt! xD

    Dann kommen für alle kreativen Autoren und Autorinnen nun wieder Infos und Termine!: D

    Als erstes das Thema:
    Der Gewinner des Julis, Loki, hat sich ausgesucht....
    Unheimlich!
    Sicher werden zu diesem Adjektiv tolle Geschichten entstehen!

    Termine:

    Bitte gebt eure Geschichten bis zum 31. August ab.
    Die Abstimmung erfolgt dann voraussichtlich bis zum 1. September, ich werde am 2. September die Ränge verkünden!


    VIEL GLÜCK!

    15
    Teilnehmer des Augusts


    Die Liste aller Teilnehmer findet ihr hier!

    ✅=abgegeben, ❎=nicht abgegeben, ❗️=es sind Probleme aufgetaucht


    ✅Klee^^ (Gast)
    ✅Loki (Ryo)
    ✅Trixi
    ✅Silia
    ✅Schatten
    ❎Schilfstern (Gast)
    ❎Luni
    ✅Dawnfeather
    ✅Tamara Brook

    16
    Die Geschichten


    Hier könnt ihr die fertig geschrieben Geschichten aller Teilnehmer lesen!:3



    Auf Nimmerwiedersehen- Silias Geschichte

    Funkelnder Wahnsinn- Tamaras Geschichte

    Tödlicher Nebel- Dawnfeathers Geschichte

    Der Schatten- Schattens Geschichte


    Der Auftragsmörder- Trixis Geschichte


    Blutmond- Ryos Geschichte


    Klees Geschichte:

    Red eyes ~ eine FF für Silbersturms Schreibwettbewerb

    Der junge Kater Seelenfluch versteht die Welt nicht mehr. Ständig wird er von plötzlichen Wutanfällen geplagt und greift selbst seine Clangefährten an - langsam, aber sicher, wird er zum Monster. Er ist nicht mehr er selbst, wenn seine Augen rot aufleuchten und er wütend wird... Doch was genau ist mit ihm los? Werden er und die Heilerschülerin Aschenpfote es herausfinden, bevor etwas Schlimmeres passiert?


    1. Kapitel ~ Seelenfluch

    "Seelenfluch!" An diesem Morgen wurde der junge Krieger von einer mürrischen Stimme und einer Pfote geweckt, die ihm permanent in die Seite gestoßen wurde. Er zuckte zusammen und drehte sich verschlafen in seinem Moosnest um. "Was ist los?" Von irgendwoher kam ein verächtliches Schnauben, dann keifte die Stimme: "Was denn wohl? Es ist schon fast Sonnenhoch und alle Krieger sind schon auf den Beinen, nur du nicht! Steh jetzt endlich auf!" Seelenfluch blinzelte erschrocken und starrte direkt in die wütenden Augen seines Vaters, Eibenfrost, der ihn wohl gerade geweckt hatte. "Na endlich! Steh auf, du Nichtsnutz!" Eibenfrost peitschte mit dem Schweif und trat zurück, damit sich Seelenfluch aufrappeln konnte.
    "T- tut mir leid, Vater, dass ich verschlafen habe", miaute der schwarz-weiße Jungkater verlegen und starrte auf seine Pfoten. "Mach dich jetzt gefälligst nützlich!", war Eibenfrosts gekeifte Antwort. "Bis ich und deine Mutter stolz auf dich sein können, ist es noch ein langer Weg, merk dir das!" Seelenfluch nickte nur beschämt und trottete dann mit hängendem Kopf nach draußen.
    Die Sonne schien und tauchte das Lager in warmes Licht, doch der junge Kater hatte nur einen flüchtigen Blick dafür übrig und peitschte dann frustriert mit dem Schweif, den Kopf stur auf den Boden gerichtet. Nie war sein Vater mit ihm zufrieden. Immer gab es irgendetwas an ihm zu bemängeln, und ständig bekam er vorgeschrieben, was er tun sollte! Nur weil Eibenfrost der zweite Anführer war und vor Sumpfstern anscheinend den bestmöglichsten Eindruck machen wollte. Da musste sich Seelenfluch, als Eibenfrosts einziger Sohn, natürlich immer mustergültig verhalten! Aber war sein Verhalten nicht im Grunde egal? Sumpfstern hatte doch Eibenfrost zum zweiten Anführer ernannt, nicht gleich seine ganze Familie!
    Verärgert ließ sich der junge Kater am Lagerrand fallen und bettete den Kopf auf seine Vorderpfoten, um seinen frustrierten Blick durch das Lager schweifen zu lassen. Ihm fiel der Kriegerbau ins Auge, ein geräumiger Bau, der aus einem Brombeerbusch bestand. Der Flechtenvorhang, welcher vor dem Eingang angebracht war, erzitterte und Eibenfrosts muskulöse Gestalt schob sich heraus. Seelenfluch musste den Drang unterdrücken, laut aufzujaulen und seinen Vater zu beschimpfen. Wie satt er es hatte, ständig von diesem arroganten Kater herumkommandiert zu werden!
    Doch plötzlich ging ein Ruck durch seinen Körper und er fühlte sich... anders. Eine unbändigere Wut, als er jemals gefühlt hatte, ergriff Besitz von ihm, plötzlich wollte er nur noch auf Eibenfrost zustürmen und ihn angreifen... Ein Knurren stieg aus seiner Kehle und er sah, wie das Lager vor seinen Augen zu einem roten Nebelschleier verwischte. Es ging ein weiterer Ruck durch Seelenfluchs Körper, und er merkte, dass er sich erhoben hatte. 'Greif ihn an... greif ihn an...', flüsterte eine Stimme in seinem Inneren. 'Hat er dir nicht schon genug Leid angetan? Hat er dich nicht immer wieder unterdrückt, dich blamiert? Komm schon...' Doch Seelenfluch sträubte sich dagegen. Seinen eigenen Vater angreifen? Das war doch Wahnsinn! Einen Moment lang schien es, als hätte er wieder die Kontrolle über seinen Körper, und der rote Nebelschleier vor seinen Augen lichtete sich langsam, sodass er die Umrisse des Lagers erkennen konnte. Doch dann ging ein dritter Ruck durch seinen Körper und Seelenfluch taumelte. Ehe er es verhindern konnte, war er schon losgestürmt, auf Eibenfrost zu, und knurrte wütend. Die erschrockenen Rufe seiner Clangefährten nahm er nur ganz schwach wahr, das Blut rauschte in seinen Ohren und nur ein Gedanke hatte in seinem Kopf Platz: Er musste Eibenfrost angreifen! Doch eine weitere, verzweifelte Stimme drang aus seinem Hinterkopf. Wieso sollte er seinen Vater, den zweiten Anführer des Clans, angreifen? Ihm weh tun? Einen Moment lang ließ sich Seelenfluch ablenken und wäre beinahe gestoppt. Doch dann spürte er wieder nur unbändige Wut auf seinen Vater. Schon hatte er ihn angegriffen und die Zähne in der Schulter des anderen Katers versenkt. Er schmeckte Blut und spürte eine merkwürdige Zufriedenheit in sich aufsteigen, da jaulte sein Vater auf und schleuderte ihn rückwärts. Seelenfluch taumelte und spürte, wie er durch die Luft flog. Einen Moment später war er auf dem Boden aufgekracht, tiefer Schmerz spaltete seinen Kopf und alles wurde schwarz.

    Als Seelenfluch aufwachte, war es dunkel. Sehr dunkel. Er blinzelte und spürte tiefen Schmerz an verschiedenen Stellen seines Körpers - was hatte er angestellt? War er beim Jagen eines Eichhörnchens vom Baum gefallen? Hatte es einen Grenzkampf gegeben? Doch ihm wollte einfach nicht einfallen, woher er diese Wunden, diesen Schmerz hatte. Je verzweifelter er nach der Erinnerung in seinem Kopf suchte, desto mehr verschwand sie, so schien es dem schwarz-weißen Kater. Das Letzte, woran er sich erinnern konnte, war, dass Eibenfrost aus dem Kriegerbau gekommen war und er wütend auf seinen Vater gewesen war... doch was danach kam, wusste er schlichtweg nicht mehr.
    Stöhnend versuchte er sich aufzusetzen. Wo war er? Nach mehrmaligem Blinzeln gewöhnten sich seine Augen endlich an das Dämmerlicht und er erkannte die Umrisse des Heilerbaus. Zumindest kümmerte man sich um ihn. Wenn Nachtfeder, die Heilerin des Clans, kam, um nach ihm zu sehen, würde Seelenfluch sie fragen, was mit ihm passiert war.
    Langsam ließ er sich wieder in das weiche Moos sinken, da hörte er ein Rascheln und ein Streifen Licht fiel in den Heilerbau, als eine kleine Gestalt durch den Flechtenvorhang schlüpfte. "Nachtfeder?", krächzte Seelenfluch. Die Gestalt erstarrte. "Ich bin nicht Nachtfeder", miaute sie mit hoher Stimme, aus der die Angst deutlich herauszuhören war. "Ich bin Aschenpfote, die- die Heilerschülerin." Seelenfluch blinzelte verwirrt. "Warum hast du Angst?", fragte er vorsichtig nach, und die Heilerschülerin drehte sich von ihm weg. "Nachtfeder wird gleich kommen und dir deine Kräuter geben", miaute sie etwas beherrschter, jedoch ohne ihn anzusehen oder auf seine Frage zu antworten. "Ruh dich bis dahin noch ein bisschen aus." "Nein, ich ruhe mich nicht aus!", fauchte Seelenfluch, auf einmal wütend. "Nicht, bis du mir sagst, was hier los ist! Ich kann mich nämlich an nichts mehr erinnern!" Drohend erhob er sich aus seinem Moosnest und tappte auf die Heilerschülerin zu. Der Schmerz in seinem Körper rückte in den Hintergrund, das Blut rauschte in seinen Ohren. Er musste wissen, was hier los war.
    Die Heilerschülerin wimmerte und wich immer weiter zurück, bis sie ihren Rücken gegen die Bauwand pressen musste. Seelenfluch baute sich vor ihr auf, seine Augen funkelten wütend. "Sag mir gefälligst, was hier los ist!", fauchte er. Doch Aschenpfote nahm all ihren Mut zusammen und schleuderte mit hasserfüllter Stimme zurück: "Von mir erfährst du nichts!" Doch der Schwarz-Weiße wurde dadurch nur noch wütender, und er merkte, wie die Welt vor seinen Augen langsam zu einem roten Schleier verschwamm. Ehe er irgendetwas tun konnte, bohrten sich seine Krallen schon in das Fleisch der Heilerschülerin und nagelten sie an die Wand. "Was - ist - hier - los?", knurrte er mit einer tiefen, rasselnden Stimme, die nicht nach seiner klang. Aschenpfote jaulte nur schmerzerfüllt auf. Der schwarz-weiße Krieger fauchte frustriert. "Sag es mir!" Die Heilerschülerin schluchzte. "Na gut, ich sag' es dir, aber lass mich los!"
    Durch ihr angsterfülltes Schluchzen kam Seelenfluch endlich wieder zur Besinnung. Der rote Schleier lichtete sich und der Schwarz-Weiße taumelte zurück. "Was habe ich nur getan?", flüsterte er leise. Aschenpfote bedachte ihn mit einem merkwürdigen Blick. Tränen liefen ihre Wangen hinunter und sie hatte mehrere Kratzwunden.
    "Es tut mir leid, wirklich!", miaute Seelenfluch verzweifelt. "Ich weiß nicht, was mit mir los war! Ich habe mich plötzlich so anders gefühlt, so komisch... als würde jemand von mir Besitz ergreifen!" Die Heilerschülerin schniefte nur und rappelte sich langsam auf. "Bitte, sag mir, was mit mir los ist", drängte Seelenfluch noch einmal. Aschenpfote seufzte nur kurz und schüttelte sich, ehe sie zum Sprechen ansetzte: "Du... hast deinen Vater angegriffen. Deswegen bist du hier im Heilerbau gelandet. Er hat sich nämlich gewehrt und dich auf den Boden geschleudert. Du hattest eine Gehirnerschütterung, deswegen kannst du dich an nichts mehr erinnern." Seelenfluch schnappte nach Luft. "Ich habe Eibenfrost angegriffen? Oh, beim Sternenclan... i-ich... einfach so?" Aschenpfote nickte. "Es gab keinen Grund dafür. Du bist einfach auf ihn zugestürmt und hast die Schreie der anderen nicht beachtet. Und deine Augen..." Sie stockte und sah auf ihre Pfoten. "Ja?", drängte der Schwarz-Weiße. "Was war mit meinen Augen?" Die graue Kätzin schluckte, dann miaute sie: "Sie haben angefangen, rot zu glühen. Genauso wie gerade eben. Und... ich spüre irgendetwas Dunkles um dich herum. Genau kann ich nicht sagen, was es ist... aber nichts Gutes. Das ist unheimlich." Seelenfluch taumelte zu seinem Moosnest und ließ sich in das weiche Polster fallen. Irgendetwas war mit ihm los. Irgendetwas hatte von ihm Besitz ergriffen und war schuld an seinen ständigen Wutanfällen... doch wer? Und was genau war los mit ihm, wie konnte er es verhindern?
    Aschenpfote bedachte ihm mit einem merkwürdigen Blick. Sekunde - war das Mitleid in ihren Augen? Verstand sie ihn? "Und du weißt wirklich nicht, was mit mir los sein könnte?", drängelte er jetzt noch einmal und sah sie bittend an. Die Graue schüttelte den Kopf. "Das weiß nur der Sternenclan."
    Seelenfluch nickte daraufhin nur betrübt und bettete den Kopf auf seine Vorderpfoten. Doch plötzlich kam ihm eine Idee, und mit triumphierend blitzenden Augen wandte er sich wieder an Aschenpfote. "Warum... warum fragen wir nicht einfach den Sternenclan?"



    2. Kapitel ~ Aschenpfote

    2. Kapitel ~ Aschenpfote

    Verrückt. Dämlich. Unmöglich.
    Das war ungefähr das, was Aschenpfote von Seelenfluchs Idee hielt, den Sternenclan zu fragen, was mit ihm los war. Die Ahnen würden sich doch nicht um die Wehwechen eines Möchtegern-Kriegers kümmern! Die Idee war einfach zu absurd, um funktionieren zu können. Und erst recht nicht würde sie dem Schwarz-Weißen dabei helfen, seine verrückte Idee in die Tat umzusetzen.
    Dies hatte sie ihm auch während der letzten Tage vorsichtig zu vermitteln versucht, doch der junge Krieger erwies sich als ausgesprochener Sturkopf. Ständig nervte er sie damit, doch sie konnte ihm auch nicht aus dem Weg gehen, da er wegen seiner Wunden nach wie vor an sein Nest im Heilerbau gefesselt war und sie dort den ganzen Tag zugange war. Zuerst hatte die graue Kätzin versucht, ihn zu ignorieren, doch sie hatte einfach zu viel Mitleid mit ihm. Er wirkte so unsicher und verwirrt - gleichzeitig hatte sie aber auch Angst vor ihm. Sie hatte selbst erlebt, wie er Eibenfrost - seinen eigenen Vater - und sie selbst, die Heilerschülerin, angegriffen hatte. Jedoch hatte er selbst auch keine Erklärung dafür gehabt, und er wirkte so erschrocken und unglücklich darüber. Aber konnte es nicht auch sein, dass er einfach ein verflucht guter Schauspieler war? So genau wusste sie es nicht, und deswegen sollte sie ihn auch nicht unterstützen.

    Mit ein paar Kräutern im Maul betrat Aschenpfote den Heilerbau. Nachdem sich ihre Augen an das schummrige Dämmerlicht gewöhnt hatten, erkannte sie, dass ihre Mentorin Nachtfeder gerade nicht im Bau war - somit war sie mit Seelenfluch allein. Am Liebsten wäre die Graue sofort wieder umgekehrt, doch Seelenfluch hob den Kopf mit leuchtenden Augen, offenbar erfreut über Gesellschaft. Da brachte sie es beim besten Willen nicht über's Herz, einfach umzudrehen.
    Doch wie es aussah, war der junge Krieger auf etwas anderes aus als nur ihre Gesellschaft. "Hast du es dir überlegt?", fragte er sofort eifrig, sobald sie den Bau vollständig betreten hatte. "Ich habe dir meine Meinung bereits gesagt", erwiderte Aschenpfote nur schroff und lief zügig zur Vorratsspalte, wo die Kräuter gelagert wurden. Er wollte sie also wieder nur nerven. "Aschenpfote - bitte!", klagte der schwarz-weiße Jungkater nun verzweifelt. "Ich muss wissen, was mit mir los ist! Nur du kannst mir helfen!" Die Heilerschülerin stieß die Kräuter grob in die Vorratsspalte, dann drehte sie sich mit wütend funkelnden Augen um. "Ich habe Nein gesagt und dabei bleibt es auch!" Ihre Stimme klang schärfer, als sie beabsichtigt hatte, und selbst sie zuckte bei dem harten Ton zusammen. Seelenfluch stiegen Tränen in die Augen, Tränen der Enttäuschung. "Ist schon okay", miaute er leise, seine Stimme klang zutiefst verletzt. "Ich hätte es wissen müssen. Tut mir leid, ich werde dich nicht weiter belästigen." Langsam rollte sich der junge Krieger zu einer Fellkugel zusammen und starrte trübselig vor sich hin. Aschenpfote schluckte. Nun hatte er sie also soweit: sie hatte ein riesiges schlechtes Gewissen. "Na gut", miaute die Graue schließlich nach einigem Zögern. "Ich begleite dich zum Mondstein, damit du mit den Ahnen sprechen kannst." Erfreut und ungläubig zugleich hob Seelenfluch den Kopf. "Wirklich?" Aschenpfote seufzte.
    Das war definitiv die falsche Entscheidung gewesen.

    Langsam schlich Aschenpfote durch den düsteren Wald, auf dem Weg zum Mondstein. Vereinzelte Nebelschleier hingen zwischen den schlanken, düsteren Kiefern und der Mond warf silbrige Lichtflecken auf den von Kiefernnadeln bedeckten Boden. Der grauen Kätzin war unheimlich zumute, und etwa alle zehn Herzschläge drehte sie sich zu Seelenfluch um, um sich zu vergewissern, dass der Schwarz-Weiße noch hinter ihr war. Insgeheim hatte sie einfach nur Angst. Mitten in der Nacht mit einem Kater, der keine Kontrolle über sich hatte, durch das finstere Territorium laufen - nein, danke. Doch auch sie wollte wissen, was mit dem Kater los war, und sie hoffte, nach dem Gespräch mit den Ahnen - insofern diese sie überhaupt erhören würden - diese Sache endlich abzuschließen. Schweigend schlich sie weiter und warf einen erneuten Blick über die Schulter. Seelenfluch erwiderte ihren Blick herausfordernd. "Traust du mir etwa nicht?", fragte er ein wenig verletzt. Aschenpfote wusste darauf nichts zu erwidern, und so starrte sie nur wieder auf den Boden und setzte ihren Weg fort. Doch plötzlich hörte sie ein merkwürdiges, würgendes Geräusch hinter sich. Die Kätzin erstarrte und hatte das Gefühl, als würden sich tausende kleine Eisspitzen in ihr Fell bohren, während sie sich langsam umdrehte. Kalte Angst überkam sie, als sie direkt in Seelenfluchs rot aufleuchtenden Augen starrte. Ein Knurren grollte tief in der Kehle des Katers und er schien sie nicht zu erkennen, fletschte die Zähne. Sein Blick war hungrig - als würde er sie als Beute betrachten.
    Die Kätzin wich zurück und stolperte über eine Wurzel. Seelenfluch knurrte und duckte sich. Aschenpfote konnte sehen, wie er seine Muskeln anspannte, bereit zum Angriff. Panisch taumelte sie zurück, und als er vorsprang, konnte sie sich mit einer Rolle zur Seite retten. So schnell sie konnte, rappelte sie sich auf und rannte los. Einfach irgendwohin, um möglichst viel Distanz zwischen sie und den Kater zu bringen. Sie hörte Pfotengetrappel und spürte Vibrationen im Boden - er nahm die Verfolgung auf. So schnell sie konnte, rannte sie durch den dunklen Wald, bis sie sich plötzlich auf einer großen Lichtung wiederfand. Verflucht! Hier gab es keine Versteckmöglichkeiten. Panisch sah sich die graue Kätzin um und stürzte schließlich hinter einen großen, alten Baum, als auch schon Pfotengetrappel zu hören war und Seelenfluch durch das Unterholz brach. Er blieb mitten auf der Lichtung stehen und schnupperte; seine roten Augen leuchteten in der Dunkelheit und wanderten über die umstehenden Bäume. Einen schrecklichen Moment lang verharrte sein Blick auch auf dem Baum, hinter dem sich Aschenpfote versteckte. Sie hielt den Atem an und spürte ein unheilvolles Kribbeln. Konnte er sie sehen? Anscheinend nicht, denn sein Blick wanderte weiter und schließlich verließ er die Lichtung in die entgegengesetzte Richtung. Erleichtert atmete die Heilerschülerin aus. Er hatte sie nicht gesehen, alles war gut.
    Doch plötzlich spürte sie einen kühlen Atem im Nacken. Vor Furcht erstarrt, konnte sie sich nur langsam umdrehen und starrte direkt in die blicklosen, roten Augen. Das Maul der Kätzin öffnete sich zu einem entsetzten Schrei, der ihr wohl niemals über die Lippen kommen würde.

    17
    Rangverkündung im August

    Bitte nehmt mir nicht übel, dass sie nicht sofort hier erscheint. Ich habe momentan viel zu tun und werde mich sobald wie möglich hierum kümmern! <3

    Ich schreibe die Rangverkündung dieses Mal ohne Preise auf...
    Trotzdem liste ich hier kurz auf, was ihr als Preis bekommt (allgemein):

    - Eine Collage von Schatten (sofern sie Lust und Zeit hat <3)
    - evtl. ein Cover von Margerite, dieses müsste dann in ihrem Covershop bestellt werden: P
    - auf jeden Fall auch eine Weiterempfehlung! <3



    Dann kommen hier die Plätze: Dieses Mal gab es nur 4 Plätze, da es insgesamt weniger Teilnehmer gab...
    Danke trotzdem an alle, die abgegeben haben; ich freue mich immer sehr darüber!




    18
    ((purple))((big))((unli))Der Monat September((eunli))((ebig))((epurple)) ((cur))Wahnsinn, wie die Zeit vergeht... nach meiner Wahrnehmung habe ich den
    Der Monat September

    Wahnsinn, wie die Zeit vergeht... nach meiner Wahrnehmung habe ich den Wettbewerb gerade erst erstellt xD
    Aber na ja... jedenfalls sind wir hiermit im September angekommen, unseren vierten Wettbewerb.


    Wie gewohnt folgen nun alle Termine, Infos usw.!

    Im September muss es in eurer Geschichte um Schmerz und Schuld gehen. (Diese beiden emotionalen Gefühle hängen ja oft zusammen...)
    Danke an die beiden Gewinner des Augusts, Ryo und Klee^^ für dieses interessante Thema!

    Nun die Termine:
    Da wir immer ein bisschen „nachhängen“, also im neuen Monat noch nicht ganz mit der Rangverkündung des alten fertig sind, würde ich das jetzt einfach so beibehalten.
    Also: Gebt eure Geschichte bis zum 1. Oktober
    ab- ich hoffe, das ist genug Zeit für euch alle. Die Bewertung/Abstimmung erfolgt dann am 2. Oktober und wahrscheinlich wird die Rangverkündung am 3 Oktober stattfinden!

    Noch eine Neuerung:
    Ich habe die Wörterbegrenzung nun auf 3000 verlegt!

    In diesem Sinne:

    Viel Glück für alle Teilnehmer! 🍀

    19

    Teilnehmer des Septembers


    Hier dann wieder die Liste der Teilnehmer- für mich als Übersicht und zum Nachlesen!

    ✅=abgegeben, ❎= nicht abgegeben, ❗️= es sind Probleme aufgetaucht

    ✅Trixi
    ✅Onyx (Gast)
    ✅Schatten
    ❎Tierliebhaber/Wellenfeuer
    ✅Tamara (als Gast)
    ✅Ryo
    ✅Dawnfeather
    ❎Algenfeuer
    ❎Dreamy



    Nicht mehr dabei:
    - Margerite
    - KMH
    - Luni
    - Klee^^

    20
    Die Geschichten

    Hier kommen wieder alle Links... <3


    Meine Schuld- Ryos Geschichte

    Brothers- Dawnfeathers Geschichte

    Falkenschwinges Los- Taras Geschichte

    Kalte Asche- Schattens Geschichte

    Deine Schuld- Trixis Geschichte


    Onyx´Geschichte:


    It's all my fault...

    Leise wie ein Windhauch glitt die junge Kätzin durch den Tunnel und trabte leichtfüßig durch den Wald. Ihre blauen Augen streiften die grün belaubten, im Moment aber von tiefen Schatten umtanzten Bäume, ihre gespitzten Ohren fingen nahezu jedes Geräusch auf. Sie strich zielsicher durch den Wald, ihre Schwanzspitze zuckte vor Aufregung, während das silbrige Licht des fast vollen Mondes mit ihrem grauweiß gefleckten Pelz spielte. Schließlich blieb sie stehen und sah sich gespannt um.
    "Akazienpfote? Bist du da?", rief sie leise und prüfte die Luft, doch der Geruch nach Regen hing so schwer in der Luft, dass sie kaum etwas anderes wittern konnte. Plötzlich ertönte ein lautes Knacken und die Kätzin wirbelte herum, sodass sie gerade noch eine dunkelbraun getigerte Katze auf sich zu springen sah, bevor sie von den Pfoten gerissen wurde.
    "Endlich bist du da, Wellenpfote!", schnurrte Akazienpfote glücklich und trat einen Schritt zurück, um sie aufstehen zu lassen.
    "Du hast mich zu Tode erschreckt, du Mäusehirn!", lachte Wellenpfote fröhlich und stupste ihn in die Seite, nachdem sie sich aufgerappelt hatte.
    "Das war ja auch der Plan", antwortete Akazienpfote munter und seine bernsteinfarbenen Augen leuchteten warm. "Ich habe dich vermisst...", murmelte er leise und schmiegte sich an die Kätzin.
    "Ich dich auch", antwortete diese sanft und leckte ihm über das Ohr, dann knuffte sie ihn leicht zwischen die Rippen. "Wer zuerst am Bach ist?", miaute sie neckend und flitzte daraufhin ohne eine Antwort abzuwarten los, den Schwanz steil nach oben gereckt.
    "He, das ist unfair!", protestierte Akazienpfote, doch dann nahm der Kater die Verfolgung auf und folgte ihr mit fliegenden Pfoten.
    "Gewonnen!", jaulte Wellenpfote kurz darauf triumphierend und drehte sich zu ihm um, während der Kater keuchend bei ihr ankam.
    "Du weißt genau, dass du sogar gewonnen hättest, wenn ich den Vorsprung bekommen hätte!", japste er und ließ sich auf den Boden fallen, "RosenClan-Katzen sind viel bessere Läufer als NebelClan-Katzen!"
    "Ich weiß", schnurrte sie zuckersüß, doch ihre Augen blitzten belustigt.
    Akazienpfote sah sie gespielt vorwurfsvoll an, bevor er verschmitzt miaute: "Und jetzt wer schneller einen Baum hochklettern kann?"
    "Nein! Beim SternenClan, ich hab dir doch gesagt, dass ich eine grauenhafte Kletterin bin!", miaute Wellenpfote sofort und schüttelte abwehrend den Kopf.
    "Das hast du davon, wenn du unbedingt immer Wettrennen machen willst! Komm schon, tu's für mich!", flehte Akazienpfote.
    "Nein heißt nein, ich hasse klettern!"
    "Wellenpfote, los! Ich hasse Wettrennen!"
    Die Jungkätzin seufzte und erhob sich auf die Pfoten. "Na gut. Aber kein Wettklettern! Zeig' mir wenigstens, wie es geht."
    "Geht klar! Los komm, die Eiche da kann man gut erklettern!", maunzte der Kater belustigt, rappelte sich auf und trabte freudig auf den Baum zu, um dann schon den ersten, tiefhängenden Ast zu erklimmen.
    "Jetzt du! Die Rinde ist schön zerfurcht, da kannst du dich gut festhalten", erklärte Akazienpfote und sah zu, wie die zierliche Kätzin sich unbeholfen an den Stamm krallte und so Stück für Stück nach oben kämpfte. Schließlich reckte der Schüler den Kopf nach unten, packte sie am Nackenfell und half ihr, auf den Ast zu kommen.
    "Das war schon gut. Jetzt spring nach da oben auf den Ast", wies er an und deutete mit dem Kopf auf einen Ast, der sich nur wenige Schwanzlängen entfernt und kaum sichtbar höher befand.
    "Das hier ist doch schon hoch genug! Ich will nicht weiter, Akazienpfote", murmelte Wellenpfote zittrig und grub die Krallen in die Rinde. Der Kater zögerte einen Herzschlag lang und nickte schließlich. "Na gut. Ich verstehe ja, wenn du Angst hast", schnurrte er also und freute sich über den dankbaren Blick, den sie ihm daraufhin zuwarf. Er setzte sich dicht neben sie und genoss ihre Nähe, doch es dauerte nicht lange, bis die junge Kätzin miaute: "Ich... muss leider schon wieder zurück, mein Mentor wollte... mit mir jagen gehen..."
    "Aber es ist Mondhoch...", warf Akazienpfote verwundert ein.
    "Es... ist zum Üben", antwortete sie schnell, stand auf und kletterte unsicher nach unten.
    "Schade...", murmelte Akazienpfote, als er neben ihr am Waldboden stand.
    "Tut mir leid...". Sie schmiegte sich kurz an ihn und maunzte leise, dann drehte sie sich um und sprang ohne ein weiteres Wort davon. Akazienpfote sah der Kätzin enttäuscht nach - das war doch sonst nicht Wellenpfotes Art! Schließlich wandte er sich ebenfalls um und tappte mit hängendem Kopf zurück in sein Territorium.

    Mit schlechtem Gewissen stürmte Wellenpfote durch den Wald. Immer wieder sah sie nach oben in den Himmel, bis vor ihr das Lager in Sicht kam. Sie bremste ab und wälzte sich in einer Geruchsmarkierung am Lagerrand, um Akazienpfotes Geruch zu überdecken, dann schlich sie leise um den Dornenwall herum, bevor sie in den zugewucherten Geheimtunnel tappste und sich dann im Schülerbau wiederfand. Ihr Blick fiel auf Lilienpfote, eine langbeinige Schildpattkätzin, die zusammengerollt in ihrem Nest lag und sie atmete erleichtert aus - alles schien in bester Ordnung. Sie hatte in letzter Zeit öfter das Gefühl gehabt, dass Lilienpfote ahnte, weshalb Wellenpfote beim Training immer so müde war. Einigermaßen beruhigt ließ die Schülerin sich in ihr Nest fallen und legte die Schwanzspitze über ihre Nase. Kurz darauf war sie auch schon eingeschlafen und hatte nicht mehr mitbekommen, wie Lilienpfotes grüne Augen sich öffneten und mit verbittertem Ausdruck den Blick auf sie hefteten.

    "Sumpfstern!"
    Das laute, aufgeregte Jaulen riss Akazienpfote aus dem Schlaf. Müde blinzelnd setzte der Kater sich auf und gähnte ausgiebig, bevor er sich aufrappelte und langsam den Bau verließ, um sich verwundert im Lager umzusehen.
    "Mach mal Platz!", fauchte eine Stimme hinter ihm und Akazienpfote machte schnell einen Schritt zur Seite um seinen Freund Marderpfote vorbei zu lassen.
    "Was ist los?", wollte er wissen und Akazienpfote hob planlos die Schultern. Auch die anderen Katzen waren mittlerweile aufmerksam geworden und drängten sich wie aufgeregte Bienen am Lagerrand.
    "Mooskralle! Was ist passiert? Wieso schleppst du diese Katzen direkt in unser Lager?", ertönte da Sumpfsterns herrische Stimme und der graubraune Kater trat aus seinem Bau, die orangefarbenen Augen auf den Krieger gerichtet, hinter dem jetzt zwei Katzen auftauchten. Akazienpfote schnappte nach Luft, als er Bienenstern erkannte, die Anführerin des RosenClans. War etwas Schlimmes passiert?
    "Sei gegrüßt, Sumpfstern. Ich muss mit dir reden. Sofort", miaute Bienenstern ruhig und neigte den orangegetigerten Kopf vor ihm.
    Sumpfstern verengte die Augen, nickte aber dann. "Ich hoffe, du hast einen guten Grund dazu."
    "Den habe ich. Nimm bitte diesen Schüler mit", antwortete die Kätzin und nickte in Akazienpfotes Richtung. Der Schüler erstarrte und spürte, wie sich alle Blicke auf ihn richteten.
    Sumpfstern musterte ihn mit glühenden Augen und bedeutete ihm dann, zu folgen. Während die übrigen Katzen sich zögernd wieder abwanden, folgte Akazienpfote dem Anführer unruhig aus dem Lager, wo Bienenstern schon wartete. Neben ihr stand ein älterer Krieger, dessen Name Akazienpfote nicht kannte, doch die Aufmerksamkeit des Schülers galt nicht ihm, sondern der dritten Katze, die mit gesenktem Kopf hinter ihnen stand - Wellenpfote.
    "Was...", murmelte der Kater tonlos, doch da miaute Sumpfstern schon:
    "Also, was führt dich her, Bienenstern?"
    "Lilienpfote, bitte erzähle ihm, was du auch mir schon berichtet hast", meinte diese daraufhin und erst jetzt bemerkte Akazienpfote die junge Schildpattkätzin neben Wellenpfote.
    "Ich... Ich habe diese beiden Schüler beobachtet. Sie treffen sich bei fast jedem Mondhoch an der Grenze", miaute die Schülerin und setzte ein bedrücktes Gesicht auf, doch in Akazienpfotes Brust kochte es vor Wut. Er konnte in ihren Augen die Genugtuung sehen, die sie verspürte. Wieso tat sie das?
    Er versuchte, in Wellenpfotes Augen zu sehen, doch seine Freundin starrte auf den Boden, ihre Schwanzspitze zuckte vor Scham.
    "Akazienpfote. Stimmt das? Du weißt, dass es gegen das Gesetz der Krieger verstößt, sich so enge Freunde in anderen Clans zu suchen", miaute Sumpfstern und sah ihm eisern in die Augen.
    Der Jungkater öffnete das Maul, um zu protestieren, doch er spürte Wellenpfotes flehenden Blick auf seinem Fell. Sie würde nicht wollen, dass er lügt.
    "Ja", antwortete er also kurz angebunden und zwang sich, nicht sein Nackenfell zu sträuben.
    Sumpfstern schwieg für einige Herzschläge, doch sie schienen solang wie mehrere Blattwechsel.
    "Du weißt, was das bedeutet, Akazienpfote", miaute der Kater schließlich mit fast schon gruseliger Gleichgültigkeit.
    Akazienpfote sagte nichts. Er sah zu Wellenpfote, dann zu Lilienpfote und schließlich kurz zu Bienenstern. Er zitterte.
    "Hiermit verbiete ich dir, jemals wieder das Territorium meines Clans zu betreten. Du bist nicht mehr länger Mitglied des NebelClans."
    Die Stimme des Katers klang kalt wie frischgefallener Schnee und zugleich so gefühllos und gleichgültig, dass es Akazienpfote fast erdrückte. Der Jungkater sah hilflos zu, wie Sumpfstern sich umdrehte und ins Lager stolzierte.
    "Wenn du vor Mondhoch noch in diesem Territorium bist, werden die Patrouillen den Auftrag bekommen, dich zu vertreiben. Bienenstern, ich vertraue darauf, dass du klug genug bist, um dieses Territorium eigenständig zu verlassen", miaute er noch, bevor er verschwand. Die orangegetigerte Kätzin neigte leicht den Kopf, bevor ihr grüner Blick sich auf Akazienpfote richtete. Dieser saß zitternd und mit gesenktem Kopf da ohne einen Ton von sich zu geben. Irgendwann stand er auf und blickte der Anführerin zögernd in die Augen. Die Frage, die darin stand, war unverständlich.
    "Ich kann dich nicht in meinen Clan aufnehmen, Akazienpfote. Es wäre zu gefährlich für uns, wenn wir dem NebelClan solch einen klaren Grund für eine Feindschaft geben", miaute Bienenstern langsam und Akazienpfote sackte in sich zusammen.
    Wellenpfote, die bisher schweigend zugesehen hatte, regte sich. Sie erhob sich und tappste zögernd zu Akazienpfote.
    "Es tut mir so leid...", flüsterte sie tonlos und sah ihn mit unendlich traurigen Augen an, bevor sie sich wieder von ihm abwand. Bienenstern neigte leicht den Kopf vor Akazienpfote.
    "Möge der SternenClan auch deinen weiteren Weg erleuchten", miaute sie und Akazienpfote hasste es, wie sie so tat, als wäre er nicht gerade verbannt worden. Die Kätzin drehte sich langsam um und trabte, gefolgt von dem Krieger, der die ganze Zeit kein Wort gesagt hatte, davon. Lilienpfote warf ihm einen letzten, schadenfrohen Blick zu und folgte ihrer Anführerin dann mit weiten Sprüngen. Wellenpfote blieb noch kurz stehen. "Bitte pass' auf dich auf... Wir werden uns wiedersehen", versprach sie mit erstickter Stimme und wirbelte dann herum, um ihren Clangefährtinnen zu folgen. Akazienpfote saß noch kurz zitternd da, bevor er sich ebenfalls erhob und lostrottete. Er wusste nicht wohin, er ließ sich von seinen Pfoten leiten.
    Während er sich also der Grenze zum Niemandsland näherte, wurde ihm klar, was ihm bevorstand.
    Es war Blattfall. Er würde die Blattleere ganz alleine überstehen müssen.

    Wellenpfote konnte nicht einschlafen. Jedes Mal, wenn sie die Augen schloss, sah sie Akazienpfote vor sich, wie er ganz auf sich alleingestellt irgendwo unter einer Baumwurzel lag und im eiskalten Wind zitterte.
    Im Gegensatz zu Akazienpfotes, hatte Wellenpfotes Strafe nur darin bestanden, den Ältestenbau und die Kinderstube für fünf Sonnenaufgänge ganz alleine sauber zu halten.
    Sie hatte den Kater seit seiner Verbannung erst ein Mal gesehen. Die Beiden waren sich unangenehm begegnet und konnten dem Anderen kaum in die Augen sehen. Dann hatte Wellenpfote sich bei dem Kater entschuldigt, denn sie gab sich die Schuld an diesem Vorfall. Sie hätte es sicher verhindern können. Akazienpfote hatte nur ausweichend geantwortet und sehr distanziert gewirkt.
    Wellenpfote seufzte. Sie konnte jetzt nicht mehr einschlafen. Also erhob sie sich langsam und streckt sich kurz, bevor sie aus dem Bau schlüpfte und dem so vertrauten Geheimweg nach draußen folgte.
    Ihre Pfoten trugen sie wie von selbst in Richtung Grenze - sie hoffte wohl tatsächlich, auf Akazienpfote zu treffen. Also tappte Wellenpfote langsam durch den Laubwald, ließ den Kopf hängen und prüfte hin und wieder die Luft.
    Irgendwann jedoch brannte sich ein unangenehmer, dumpfer Gestank auf ihre Zunge und sie brauchte einen Moment, um es zuordnen zu können.
    Doch dann lief es ihr eiskalt den Rücken hinunter, als sie es erkannte.
    Blut. Es war Blutgeruch, den der Wind dort zu ihr trug.
    Wellenpfote sah sich entsetzt um. Was war passiert? Und vor Allem - wem war etwas passiert?
    Sie wusste, dass keine Zeit war, Hilfe zu holen. Der übermächtige Geruch zeigte ihr, dass dort irgendjemand in ernsthaften Schwierigkeiten steckte. Zitternd tappste Wellenpfote los, die Ohren gespitzt, in Richtung Ursprung des Geruchs.
    Je näher sie kam, desto panischer wurde sie, denn allmählich erkannte sie weitere Gerüche. Und diese waren der Schülerin nur allzu vertraut.
    Ein Dachs.
    Akazienpfote.
    Das Blut rauschte so laut in ihren Ohren, dass sie kaum etwas anderes hörte. Dann trat sie auf eine kleine Lichtung und ihre blauen Augen weiteten sich vor Entsetzen. Es war wirklich Akazienpfote.
    Der junge Kater lag am Boden, in einer Lache aus Blut, das aus einer grauenhaften Wunde unterhalb seiner Kehle tropfte. Sein Atem ging stoßweise und flach, seine bernsteinfarbenen Augen starrten glasig ins Leere.
    Wellenpfote wusste, dass er auf dem Weg zum SternenClan war.
    "Akazienpfote...", hauchte sie tonlos und kauerte sich neben ihn, obwohl der Gestank nach Dachs und Tod sie fast zu überwältigen drohte.
    "Wellen... pfote?", brachte der dunkelgetigerte Kater hervor und versuchte, sie anzusehen, doch bevor es ihm gelang, musste er heftig husten.
    "Ja... Ja, ich bin hier... Alles wird gut", flüsterte sie tonlos und vergrub die Nase in seinem Schulterfell.
    "Ich... ich sterbe... oder?", keuchte Akazienpfote kraftlos, seine Pfoten zuckten.
    Wellenpfote antwortete nicht. Sie konnte nicht.
    "Das ist alles meine Schuld", hauchte sie und unterdrückte ihre Tränen.
    "N-nein... Sag so... etwas... nicht... Ich lie..."
    Der Kater verstummte. Er schnappte nach Luft, sein Körper zitterte. Für einen Moment trafen ihre Blicke sich, doch dann atmete Akazienpfote keuchend aus und aus seinen Augen wich sichtbar das Leben. Dann lag er still. Wellenpfote brauchte einen Herzschlag, um zu realisieren, dass dieser Atemzug sein letzter gewesen sein sollte.
    "Nein... Nein, nein, nein, das kann nicht sein... Akazienpfote, bitte wach auf... Du darfst nicht sterben... Ich brauche dich...! Das ist meine Schuld... Alles ist meine Schuld..."
    Wellenpfote schluchzte und vergrub ihr Gesicht in seinem noch warmen Pelz.
    Als sie sich erhob, wusste sie nicht, wie viel Zeit vergangen war, doch ihre Tränen waren getrocknet. Zitternd sah sie auf Akazienpfotes Körper und wandte sich dann ab. Ihr Blick war leer, dennoch wirkte ihr Gang zielsicher. Irgendwann blieb sie stehen. Ihre Krallen fuhren aus und kratzten über das Gestein am Rande der Klippe. Mit fest zusammengebissenen Kiefern sah sie nach unten und starrte in die Wellen, die gierig an die Wand aus Stein klatschten.
    "Gleich sind wir wieder vereint, Akazienpfote...", flüsterte die Kätzin. Dann machte sie einen Schritt nach vorne.
    Nur wenige Herzschläge später hörte man nichts als das stetige Rauschen der todbringenden Wellen.

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    ((purple))((unli))((big))Rangverkündung des Septembers((ebig))((eunli))((epurple)) ((cur))Hui xD Ich habe es noch immer nicht geschafft, das auzufül
    Rangverkündung des Septembers

    Hui xD
    Ich habe es noch immer nicht geschafft, das auzufüllen *schämt sich sehr* Wird noch nachgeholt!

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    ((purple))((unli))((big))Der Oktober((ebig))((eunli))((epurple)) ((bold))Herzlich Willkommen hier im Wettbewerb des Oktobers! Ich freue mich, falls du
    Der Oktober

    Herzlich Willkommen hier im Wettbewerb des Oktobers! Ich freue mich, falls du hier teilnehmen möchtest!:)

    Thema: Hass

    Letzter Abgabetermin: 04.11.2020

    Diese Daten können sich wie immer noch ändern, sie dienen nur als grobe Richtlinie^^


    Viel Erfolg wünsche ich euch! ;)

    23

    Teilnehmer im Oktober


    Hier wieder eine kleine Übersicht:


    ✅Blaustern
    ✅Schatten
    ✅Sondra (als Gast)
    ✅Tamara Brook
    ✅Ginny Weasley/Potter


    Nicht mehr dabei:
    -Ryo
    -Dawnfeather
    -Dreamy

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    ((purple))((unli))((big))Rangverkündung des Oktobers((ebig))((eunli))((epurple)) ((cur))Jaaa... herzlich Willkommen bei der Rangverkündung hier, fü
    Rangverkündung des Oktobers

    Jaaa... herzlich Willkommen bei der Rangverkündung hier, für alle, die sich das durchlesen wollen^^

    Wichtige Info vorab: Es gibt keine wirklichen Preise mehr. Hoffentlich ist das für alle in Ordnung... ich denke, es ist das Wichtigste, teilgenommen zu haben, Spaß gehabt zu haben und vielleicht auch einfach gewonnen zu haben. Falls jemand damit aber Problem hat, kommt gerne auf mich zu:)

    Des Weiteren danke ich euch für eure Teilnahme, es hat mal wieder Spaß mit euch gemacht xD

    Jetzt aber los xD


    26
    ((purple))((big))((unli))Der Monat November((eunli))((ebig))((epurple)) ((cur))Hallihallo! Auch wenn ich zu blöd bin, um alles nachzuttragen (und auc
    Der Monat November

    Hallihallo! Auch wenn ich zu blöd bin, um alles nachzuttragen (und auch viel zu spät xD), hat der November schon begonnen und hiermit eröffne ich den Schreibwettbewerb für diesen Monat! xD Wir würden uns alle sehr über deine Teilnahme freuen!:)

    Genauere Informationen über Termine, Thema usw.:

    Thema (ausgesucht von Schatten, danke dafür!):
    Dieses Mal dürft ihr zwischen zwei Themen wählen... und hier sind sie: Psychische Störungen und Verrat!
    Der Grund dafür: Mit dem ersten Thema können viele wenig anfangen oder wollen sich damit nicht beschäftigen. (Natürlich ist es aber schon sehr interessant, ich will niemanden abschrecken, eine Geschichte darüber zu schreiben!)
    Doch um auch die Leute nicht am Schreiben zu hindern, gibt es ein zweites Thema. Ihr dürft frei entscheiden, welches Thema ihr euch aussucht xD

    Bei Fragen wendet euch gerne an mich!

    Letzter Abgabetermin: Voraussichtlich der 5.12., doch das kann sich- wie immer- noch ändern xD


    Viel Spaß beim Schreiben und natürlich auch Erfolg!

    27
    Teilnehmer im November

    ❎Schatten
    ❎Sondra
    ❎Tamara Brook
    ❎Dawnfeather
    ❎Ginny Weasley/Potter
    ❎Blaustern
    ❎Trixi
    ❎KMH
    ❎Ryo

    28
    Die Geschichten

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