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Sieben Worte für ein Wunder - Sehnsucht-

Ein weiterer Beitrag für den Wettbewerb von Torden! Dieses Mal habe ich ein kleines Gedicht mitgebracht.

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Wenn das Zwitschern der Schwalbe erreicht mein Ohr,
Der Geruch von Kreide schwebt in der Luft
Der Wunsch nach mehr dringt in mir vor
Ein Weg aus dem Grautag, dienend als Flucht

Wie kann ich bloß so weiter herum eiern
immer ein schritt nach vorn und zwei zurück
so viel leere versprechen am herunter leiern
und vergessen all das gute, all mein Glück!

Und doch vermag ich sie nicht zu abzuwerfen,
meine Ketten die ich mir selbst hab angelegt
zu gering ist meine Kraft um sie zu entwerten
zu enorm die Last die immer noch besteht

Selbst der Wunsch nach mehr befreit mich nicht
Kann nicht einmal erwärmen das kalte Klima rundherum
Doch stärkt`s meine Sehnsucht, meine Hoffnung nach Licht
Ist doch ein Funken, der durch Dunkelheit ist durchgedrun`.

Wer weiß vielleicht gibt es doch ein Ausweg
Aus dem Gefängnis was ich selbst einst erschuf
Ein Licht in der Nacht, was niemals vergeht
Und ein Ohr was vernimmt meinen verzweifelten Ruf

Gibt es jemandem dem ich nicht Pasta bin
Der die Ketten kann zersprengen und mich befrein
Der mir zeigen kann, wo es geht hin
Und erwärmen kann mein frierendes Herz aus Stein?

Wenn der Duft von gemahlendem Getreide steigt impor
Über Feld und Weide bis zu mir hinüber
Dann stelle ich es mir manchmal richtig vor
wie es ist, wenn meine Gefangenschaft ist vorüber

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