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Sieben Worte für ein Wunder-Portal

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2 Kapitel - 711 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 974 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Meine Geschichte für Tordens Schreibwettbewerb im Juni

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    Die Sieben Wörter diesen Monat:
    -Stange
    -Portal
    -Sardine
    -Lampe
    -zupfen
    -brummen
    -überfüllt
    Diese sind in Lila markiert!

    Link zum bewerten und selbst mitmachen:
    http://www.testedich.de/quiz44/quiz/1475077173/Sieben-Worte-fuer-ein-Wunder-Ein-Schreibwettbewerb

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    Fröstelnd kam ich aus der Kabine. Es war kalt und ich hatte kein Handtuch, dennoch war ich Glücklich das ich mir überhaupt eine Dusche leisten konnte! Doch auch hier in Armutsduschen war es total überfüllt Langsam zog ich mir meine zerrissenen und dreckigen Klamotten an. Ich muss bald los zurück nach Hause...naja Zuhause würde ich es nicht nennen, es war eher eine Blechbude mit Holz. Doch war es mehr als die meisten von uns hatten. Langsam ging ich zur Essenausgabe. Die Wärme- Behälter brummten laut. Ich nahm mir eine fertig Dose Sadinen und ein altes Brötchen. Dann ging ich hinaus aus dem lärmenden Haus in die noch lautere Stadt. Überall blendeten mich die hellen Lichter aus den SchaufensterLampen der großen Läden. Ich drängte mich durch Menschenmassen, einige wenige sahen mich an wie Abschaum, der Rest nahm mich gar nicht wahr..langsam kam ich in den ruhigeren Teil der Stadt. Hier waren hauptsächlich Wohnungen, unter anderen auch meine ehemalige...Ich ging zu dem Kiosks wo ich immer ein paar Sachen umsonst bekam, den die Verkäuferin war schon ziemlich alt und hatte ein gutes Herz! So wie sie es wollte ging ich durch die Hintertür in den Laden..doch auf dem Verkaufstresen....dort lag ein Brief! Auf der Vorderseite stand in schnörkeliger Schrift mein Name, Louise... Ich hatte ihn schon solange nicht mehr gelesen, geschweige denn Gehört! Dennoch ahnte ich schlimmes und öffnete langsam den Brief. Dort stand:
    Meine liebe Louise
    Es tut mir leid...aber ich muss gehen! Doch ich kann nicht zusehen wie du irgendwann unter einer Brücke sterben wirst! Ich will dass du leben kannst, so wie ein normaler Mensch! Darum hinterlasse ich dir mein Sparbuch und meinen Laden, doch du musst nichts bezahlen, das alles läuft über mich. Such dir eine Wohnung, kauf dir dieses neumodische Zeug und sei ein Mensch! Ja, du kannst es als Testament sehen, denn ich werde nicht mehr zurückkommen! Du brauchst dir keine Sorgen um mich machen, mir geht es gut! Im Zweitem Umschlag findest du eine Bank Karte und mein Sparbuch, und sei glücklich! Ich würde es ja noch mehr Menschen Gönnen aber das kann ich nicht! Pass auf dich auf!
    Deine Tante

    Ich fing an zu weinen, zum einen aus Trauer den sie war immer für mich da, zum anderen andern auch weil sie mir ein Portal aus der Armut gebaut hatte! Und sie war meine Tante....Warum? Ich war verwirrt, traurig und gleichzeitig froh, worauf ich sofort ein schlechtes Gewissen bekam.... Doch dann sah ich den zweiten Umschlag, und mein Herz pochte. Sie hatte doch nicht etwa? Vorsichtig zupfte ich an dem Papier. Dann öffnete ich den Brief ganz langsam...Und sie hatte mich gelogen...dort war ein Sparbuch, was 90.000 Euro beinhaltete und eine Konto Karte....ich konnte mein Glück gar nicht fassen! Nie wieder brauchte ich mich in der ewig langen Essensschlange anstellen! Nie wieder In den Duschkabinen duschen, wo ich Angst haben müsste das die Stange gleich zusammen bricht und alle anderen mich unter der Dusche sehen würden! Nie wieder! Ich konnte von nun an mir ein Leben leisten! Doch dieses Glück wurde von dem verschwinden meiner Tante überschattet....und wieder gesehen hab ich sie nicht mehr....Doch diese Edle tat vergaß ich ihr nie!

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