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Zweit Version von - ist es wirklich wonach es aussieht

Die 21 jährige Alice Colm wohnt mit ihrem Freund Anthony in Seoul. Als dieser sie jedoch mit einer anderen betrügt beschließt sie ein neues Leben ohne ihn anzufangen. In einer regnerischen Nacht trifft sie auf einen netten jungen Mann der mit zwei Freunden in einer WG wohnt und noch ein Zimmer frei hätten. Könnte es sein das sich aus der ein oder anderen Freundschaft doch mehr entwickeln könnte?....

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    Betrogen Ich war auf dem Weg nach Hause. Es schüttete in Strömen und ich war innerhalb weniger Minuten klitschnass und zitterte am ganzen Körper. I
    Betrogen

    Ich war auf dem Weg nach Hause. Es schüttete in Strömen und ich war innerhalb weniger Minuten klitschnass und zitterte am ganzen Körper. Ich hatte heute länger in der Uni bleiben müssen als gewohnt und dann hatte ich auch noch den Bus zu mir nach hause verpasst. Ich hatte noch einen weiten Weg vor mir da ich jetzt die ganze Strecke zu Fuß zurück legen musste. Obwohl es schon nach zwanzig Uhr war konnte ich die Straßen noch gut erkennen trotz des immer stärker fallenden Regens. In Seoul waren noch viele Fenster hell erleuchtet und schummriges Licht fiel auf die Wege vor mir. Meine Beine zitterten, mein Hoodie hatte sich mit Wasser voll gesogen und meine Jacke hatte ich natürlich heute Morgen zu Hause vergessen. Ich spürte meine Füße nicht mehr und meine Haare hingen mir wie Algen ins Gesicht. Ich lief durch den Regen meine Tasche über meinen Kopf haltend was so gar nichts brachte. Ein paar mal rutschte ich aus konnte mich aber immer wieder fangen bevor ich auf dem Pfützen übersäten Boden landete. Bald musste ich zu Hause sein. Ich musste mich ungeheuer konzentrieren um nicht die Orientierung zu verlieren. Wenn ich mich jetzt auch noch verlief wüsste ich nicht mehr was ich tun sollte. Warum musste Korea denn auch so verdammt groß sein. Ich traf nur ab und zu einen anderen Passanten der wie ich in den Regen geraten war ohne es zu wollen.

    Nach einer Zeit erkannte ich meine Straße wieder. Nur noch die Haustür trennte mich von meinem Freund Anthony. Ich stellte mich unter das winzige Vordach und kramte in meiner Tasche nach den Haustürschlüssel. Als ich ihn gefunden hatte schloss ich die Tür auf und huschte schnell in meine Wohnung. Was ich dort vorfand hätte ich lieber nicht gesehen. Auf dem Fußboden lagen Klamotten und als ich weiter ins Wohnzimmer ging konnte ich nicht glauben was ich da vor fand. Anthony lag mit einer anderen Frau auf der Couch. Er hatte mich betrogen, schon wieder. Sowas war nämlich schon mal vorgekommen. Ich kam von meiner Arbeit wieder und fand Anthony mit einer anderen Frau in unserem Garten wo sie sich küssten. Ohne wirklich da rüber nach zu denken lief ich in die Küche füllte einen Topf mit eiskaltem Wasser und lief damit zurück ins Wohnzimmer wo ich den Inhalt über die beiden eng aneinander geschmiegte Personen kippte. Anthony schoss sofort in die Höhe und die fremde Frau fing an zu kreischen. Anthony ries die Augen auf als er mich erkannte. Er strich sich mit den Händen übers Gesicht, dann wickelte er sich eine Decke um und kam zu mir. "Alice...ich kann das erklären" "da gibt's nichts mehr zu erklären, Anthony" ich drehte mich um und ging ins Schlafzimmer wo ich meinen Koffer unter dem Bett hervor zog und die wichtigsten Sachen hinein stopfte. den Rest konnte ich später auch noch holen. Ein paar Klamotten, mein Laptop und mein Bunny landeten im Koffer. Bunny war ein kleiner Hase den ich schon seit meinem vierten Lebensjahr besaß. ich konnte ihn nicht einfach hier lassen. Anthony kam ins Zimmer und nahm mich am Handgelenk. "Alice...nun hör mir doch bitte zu" Ich riss mich los. "Lass mich in Ruhe!" fauchte ich ihn an. Er hatte seine Chance gehabt und sie vergeudet noch mal konnte ich ihm das nicht verzeihen. Ich klappte den Koffer zu und zog den Reißverschluss zu. Dann schnappte ich mir noch meinen Lieblingsrucksack und lief damit ins Badezimmer. Anthony folgte mir. Das Mädchen saß schluchzend auf dem Sofa doch ich beachtete sie nicht weiter. Sollte sie doch mit Anthony glücklich werden. Doch ich bezweifelte das dieser Mann den ich einst geliebt habe jemals in der Lage sein wird eine echte Beziehung zu führen. Ich hasste mich selbst dafür das ich so viele Jahre meines Lebens mit ihm verschwendet hatte und auch dafür das mir Tränen die Wangen hinab liefen. Anthony betrachtete mich im Spiegel während ich meine Zahnbürste, eine Haarbürste und andere wichtige Dinge die eine Frau nun mal so brauchte in meinen Rucksack stopfte. Anthony wollte mir die Tränen von den Wangen streichen doch ich stieß seine Hand weg. "Fass mich nicht an" "bitte Alice hör auf.." sagte er und Wut kochte in mir hoch. Ich sollte aufhören? "Weißt du was Anthony! Wert doch mit der kleinen da glücklich aber streich mich aus deinem Leben. Ich wünschte ich wäre nie Teil deines verdammten Lebens gewesen. All die Zeit die ich mit dir verschwendet habe hätte ich so viel sinnvoller nutzen können. Ich hätte dich gleich beim ersten Mal verlassen sollen, aber ich habe an dich geglaubt habe daran geglaubt das du dich geändert hast. Aber da sieht man mal wieder wie naiv ich doch bin, was?" Anthony erwiderte nichts darauf und ließ mich an ihm vor bei laufen als ich das Badezimmer wieder verließ und meinen Koffer holte. Ich zog mir noch schnell einen neuen Pullover an die Hose ließ ich einfach an. Ich zog mir meine Jacke an und nahm mir den Regenschirm vom Sideboard. Ich öffnete die Tür und schob meinen Koffer unters Vordach bevor ich noch mal zurück ins Wohnzimmer lief wo die Frau noch immer auf dem Sofa hockte und weinte. Ich kniete mich vor ihr hin und sagte: "Hey. Du wurdest eben wahrscheinlich genauso hintergangen wie ich und bitte lass mich dir eins sagen. Dieser Mann da ist wirklich nicht gut für dich. Auch wenn er jetzt vielleicht so wirkt als hätte er nur Augen für dich, dann vertrau ihm nicht bitte es reicht doch schon das er mich so sehr verletzt hat dann musst du nicht das nächste Opfer werden ja? Das klingt jetzt vielleicht extrem hart aber so ist es. Du warst nämlich nicht die erste dich ich zusammen mit Anthony gefunden habe." Ich lächelte sie an. Sie konnte ja nichts dafür ich glaubte wirklich das sie nicht wusste das Anthony bereits eine Freundin hatte. Sie nickte und wischte sich die Tränen weg. Bevor ich aufstand nahm ich noch mal kurz ihre Hand. Als ich eine Stritt zurück getreten war richtete sie sich auch auf uns sammelte ihre Klamotten zusammen. Als ich wieder an der Tür war ging sie an mir vorbei und blieb zögernd unterm Vordach stehen. Kurz drehte sie sich noch mal um und gab Anthony, der im Türrahmen stand, eine ordentliche Ohrfeige. Seine Wange färbte sich rot und er hielt seine Hand dagegen während sie zischte: "Wie konntest du nur" dann drehte sie sich wieder um und wollt gerade hinaus in den Regen laufen als ich sie aufhielt. "Warte.." ich reichte ihr meinen Regenschirm. "Aber...dann hast du doch keinen mehr" "das macht nichts. Ich bin ja eh schon klitschnass" ich deutete meine Körper hinab. "Aber dein Pullover..." "nimm ihn einfach" sagte ich und drückte ihr meinen Schirm in die Hand. "Ich danke dir" sie klappte den Schirm auf und rannte davon. Ich wandte mich zu Anthony. "Denn Rest hole ich die Tage noch bei dir ab." ich hielt ihm den Schlüssel hin. "Alice...können wir das nicht klären?" versuchte er es noch mal. " Nein Anthony. Du hattest deine Chance und hast sie verschenkt. Und dann auch noch mit einer Frau die nicht wusste das du eine Freundin hast und sich wirklich Hoffnung gemacht hat. Aber du hast sie bloß benutz. Du bist echt das Letzte" ich warf ihm die Schlüssel vor die Füße, weil er keine Anstalten machte sie entgegen zu nehmen. dann drehte ich mich um, setzte meine Kapuze auf und nahm mir meinen Koffer. Ich trat in den Regen. Dir tropfen platschten auf meine Klamotten und nach kurzer Zeit war meine Jacke durchweicht. Es war echt eine Schande das ich keine Regenjacke besaß. Ich lief schneller. Ich wusste nicht genau wohin...einfach nur von hier weg.



    Autor:

    ich hoffe euch gefällt das erste Kapitel von " Ist es wirklich so wie es aussieht?" schreibt mir in die Kommentare wie euch das erste Kapitel gefällt und ob ihr gerne das zweite Kapitel lesen wollen würdet. Im zweiten Kapitel lernt sie dann auch den netten jungen Mann(Jungkook) kennen.😁

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    Jungkook Nun war ich hier mitten im Herz von Seoul und hatte keine Ahnung wo ich hin gehen sollte. Man sollte meinen das eine einundzwanzig jährige F
    Jungkook

    Nun war ich hier mitten im Herz von Seoul und hatte keine Ahnung wo ich hin gehen sollte. Man sollte meinen das eine einundzwanzig jährige Frau jede Menge Leute hatte zu den sie gehen konnte. Mein Problem war nur das alle meine Freunde nicht hier in Korea wohnten sondern irgendwo auf der anderen Seite der Welt, da ich die meisten von ihnen auf Konzerten und anderen Veranstaltungen kennen gelernt hatte. Der Regen hatte beinahe schon aufgehört nur noch leichter Nieselregen tropfte auf mich und meinen Koffer. Ich hatte keine Lust mehr planlos durch die Gegend zu rennen also beschloss ich mich irgendwo unter zu stellen und einfach zu warten. Ich wusste zwar nicht genau worauf aber irgendwas würde mir schon einfallen um meinem Gehirn vor zu spielen das alles in bester Ordnung sei. Aber in Wirklichkeit war gar nichts in Ordnung. Ich stand mutterseelenalleine irgendwo in Seoul und wusste nicht wohin. Zu meinen Eltern konnte ich nicht, da sie damals als ich neunzehn Jahre alt war in unserem Heimatland geblieben waren während ich nach Südkorea gezogen bin um hier mit Antony zusammen zu leben. Wie gerne wäre ich jetzt wieder zurück in Wisconsin.

    Ich weiß nicht wie lange ich da stand und den Regentropfen zusah wie sie auf den Boden platschten. Meine Augen brannten. Ich musste dringend schlafen aber wo? Sollte ich einfach in ein Hotel gehen? Mittlerweile war es schon wieder hell geworden. Ich wusste nicht genau wie spät es war aber als ich mein Handy aus dem Rucksack holte gab dies seinen Geist auf noch bevor ich es auch nur eingeschaltet hatte. Ich stöhnte genervt. Nicht auch noch das. Ich steckte es frustriert wieder zurück in die Tasche.

    Plötzlich räusperte sich jemand hinter mir. Ich fuhr herum und hob automatisch die Fäuste. Dabei beherrschte ich nicht einmal Kampfsport und einen Selbstverteidigungskurs hatte ich auch nicht gemacht, aber vielleicht schreckte es die Person mir gegen über ja ein wenig ab. Vor mir stand ein braunhaariger Typ ungefähr in meinem Alter. Auf der rechten Hand hatte er mehrere kleinere Tattoos. Er trug eine lockere Jeans und eine schwarze Bomberjacke dessen Reißverschluss er zugezogen hatte. Er war kräftig gebaut so weit ich das unter seinen Klamotten erkennen konnte. Also falls der mich jetzt verschleppen sollte hätte ich wohl keine Chance. Ich ließ meine Hände wieder sinken. "Hey" begrüßte er mich und streckte mir seine Hand entgegen. Ich nahm sie zögernd und erwiderte dann sein "Hey". "Mein Name ist Jeon Jungkook und wie heißt du?" "Alice. Alice Colm." sagte ich und zog meine Hand wieder zurück. "Kommst du von hier?" fragte er " Nein, ursprünglich komme ich aus Wisconsin aber ich bin vor zweieinhalb Jahren hier her gezogen." antwortete ich und setzte mich auf meinen Koffer. Jungkook betrachte mich und mein Gepäck. "Stehst du hier etwa schon seit zwei Jahren?" machte er einen schlechten Scherz "Ja weißt du, weil ich ja auch zwei Jahre hier bei Wind und Wetter überlebt hätte." Jungkook lächelte. Ich wollte mir ganz cool mit der Hand durch die Haare fahren blieb aber an einer fetten Klette stecken. Ich versuchte meine Hand als Bürste zu benutzten aber das half nichts es tat bloß höllisch weh. "Kann man dir irgendwie helfen?" fragte Jungkook mitfühlend aber ich schüttelte nur den Kopf und sagte frustriert: " Nein eher nicht" "Wo wohnst du? ich kann dich nach Hause bringen wenn du willst" "echt ein nettes Angebot und ich wünsche mir gerade so sehr dir einfach eine Adresse nennen zu können aber ich fürchte das ich noch keine geeignete Unterkunft habe" ich lächelte schwach. "Aber wo hast du den die ganze Zeit gewohnt?" fragte er weiter " Bis vor drei Stunden oder länger noch in einer netten kleinen Wohnung am Nakdonggang" antwortete ich wahrheitsgemäß. "Warum nur bis vor drei Stunden? Hat dich dein Vermieter raus geworfen?" Sag mal wollte der jetzt meine komplette Lebensgeschichte wissen oder was? Aber bereit willig erzählte ich es ihm: "Ich glaube das hätte ich sogar noch lieber in kauf genommen als das was wirklich passiert ist. Mein Freund...tut mir leid mein Ex-Freund Anthony hat mich mit einer anderen betrogen und ich bin einfach gegangen und jetzt stehe ich hier und weiß nicht wo ich hin soll. Aber warum erzähle ich dir das überhaupt wir kennen uns doch gar nicht." er zuckte nur mit den Schultern. Ich stand von meinem Koffer auf. Jungkook war mindestens einen halben Kopf größer als ich und ich musste meinen Kopf ein bisschen heben um ihm in die Augen sehen zu können. "Ich weiß wir kenne uns erst seit eben und du kannst auch "NEIN" sagen denn das Angebot das ich dir machen will macht man eigentlich nicht einfach jemandem den man gerade erst kennen gelernt hat aber du siehst mir so aus als ob du dringend Hilfe benötigst. Also...ich wohne mit zwei Freunden von mir in einer WG gar nicht weit weg von hier eine halbe stunde mit der Bahn wir hätten noch ein Zimmer frei und ich wollte dich fragen ob du nicht vielleicht ein oder zwei Nächte bei uns bleiben willst bis du was eigenes gefunden hast." Das war doch echt nicht zu glauben. Da lief mir einfach mal so ein Typ über den Weg und der war gleich die Lösung meines größten Problems. Bevor er sein Angebot zurück ziehen konnte nickte ich eifrig, obwohl sich mein Bauch noch nicht so ganz sicher war ob das eine gute Idee war. "Echt?" fragte JK noch mal nach. Sein Name war so lang weshalb ich ihn einfach kurzer Hand "JK" nannte, kurz und knapp. Ich nickte wieder " das wäre wirklich nett von dir und deinen Freunden. " Ich wusste er war mir total fremd ich hatte keine Ahnung wer er war, aber er war mein einziger Ausweg. Also entweder ich blieb alleine hier draußen in der Kälte oder ich ging mit ihm. Es würde ja auch nicht für immer sein. Mir selbst kam es trotzdem komplett absurd vor, doch ich wusste das wenn ich zu lange darüber nach dachte am Ende doch noch mein Bauchgefühle siegen würde und nicht mein Verstand der mir sagte das wenn ich nicht mit ihm ging ich hier draußen erfrieren würde oder schlimmeres. JK drehte sich um und lief voraus, Richtung U-Bahn Station. Ich nahm mir meinen Koffer und folgte ihm. Nach einer Zeit erreichten wir die Bahn Station und wir kauften uns die Fahrkarten. Ich fand zum Glück noch ein paar Euro in der Innentasche meiner Jacke. Wir gingen die Treppen hinunter. Ich schleppte meinen Koffer mit. Auf einmal nahm mir JK den Koffer ab und trug ihn bis nach unten wo er ihn abstellte und ich ihn weiter schieben konnte. Wir warteten noch ungefähr zehn Minuten bis unsere Bahn endlich kam. Wir steigen ein und setzten uns auf zwei gerade frei gewordene Plätze ziemlich weit hinten im Waggon. Der Waggon war komplett überfüllt. Als bei der nächsten Haltestelle ein älteres Paar einstieg stieß ich Jungkook an und gab ihm ein Zeichen das er aufstehen solle und den älteren Leuten unseren Platz überlassen sollte. Das Paar bedankte sich herzlich bei uns. Wir hielten an und einige Leute verließen unseren Waggon wieder und andere strömten rein. Wir wurden in eine Ecke gedrängt. Ich stand mit dem Rücken zur Wand und Jungkook stand vor mir. Als noch mehr Leute dazu kamen stützte JK sich neben meinem Kopf an der Wand ab und schirmte mich somit von den anderen ab. Er war mir so nah das ich seinen Atem auf der Haut spürte. Ich legte den Kopf zu Seite um beim nächsten Halt eine unangenehme Situation zu vermeiden. Nach einer Weile sagte er " Hier müssen wir raus" er nahm meine Hand und zog mich und meinen Koffer hinter sich her durchs Gedränge. Dabei sagte er "Entschuldigung...tut mir leid" und schob hier und da ein paar Leute zur Seite um uns einen Weg zur Tür zu bahnen. Es war echt unangenehm in der U-Bahn. Ich sah aus wie eine Moorleiche und heute war hier so viel los. Meine Haare und Klamotten waren zwar zwischenzeitig wieder getrocknet aber ich konnte mir vorstellen das ich trotzdem nicht gerade eine Augenweide war.

    Nach zehn Minuten oder länger standen wir vor einem großen Gebäude. Jungkook holte einen Schlüssel aus seiner Hosentasche uns sperrte die Tür auf. Im Treppenhaus nahm ich mein Gepäck und trug es die ersten fünf Stufen hoch als Jungkook einfach von hinten nach meinem Koffer griff und ihn mir ab nahm. "Ich hätte das hinbekommen. Ich bin stärker als ich aussehe" protestierte ich "Ich wohne im obersten Stock" ich zog scharf die Luft ein "ich hätte die Hälfte geschafft" versicherte ich ihm und rannte die Stufen hoch. "warum die Eile?" fragte er und rannte mir nach. Innerhalb weniger Sekunden hatte er mich samt Koffer eingeholt. Ich schmollte. Er grinste und ging die letzten Treppen bis zu einer in sattem Grün gestrichenen Tür. Er schloss sie auf, betrat das Innere der Wohnung und hielt mir die Tür auf.



    Autor:

    Bitte entschuldigt falls da Rechtschreibfehler drin sein sollten. Ansonsten hoffe ich das auch das zweite Kapitel euch gut gefallen hat. Das dritte Kapitel ist noch nicht ganz fertig aber das folgt auch bald. 😁😋💜💜 LG Highlight125

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    Das wunderschönste Lächeln Jungkook hielt mir die Tür auf und ich betrat die Wohnung. Wir standen in einem langen Flur. An den Wänden hingen Bilde
    Das wunderschönste Lächeln


    Jungkook hielt mir die Tür auf und ich betrat die Wohnung. Wir standen in einem langen Flur. An den Wänden hingen Bilder von drei Jungs. Jungkook war einer von ihnen und die anderen beiden musste seine Mitbewohner sein die er erwähnt hatte. Von dem Flur zweigten mehrere Räume ab. Rechts befand sich ein Badezimmer, wenn ich das richtig erkannte die Tür war nur einen Spalt offen und man konnte nur ein Teil der Dusche erkennen, und links war das Wohnzimmer gleichzeitig mit einer kleinen Küche verbunden. "Schau dich ruhig um" sagte JK zu mir hing seine Jacke an einen Hacken an der Wand und nahm mir dann meine Jacke ab die ich beim betreten der Wohnung ausgezogen hatte. Meine Schuhe hatte ich im Treppenhaus bereits ausgezogen und sie sorgsam neben die Tür gestellt wo sie nicht im Weg standen. JK rief nach zwei Personen. Einem gewissen Jimin und einem Jin. Eine Tür am Ende des Flurs öffnete sich und zwei Typen gesellten sich zu uns. Die Haare das einen waren in einem grau Ton gefärbt während der andere dunkle Harre hatte beinahe schon schwarz. Sie kamen zu uns. "Darf ich euch vorstellen" fing Jungkook an " Das ist Alice. Sie kommt aus Wisconsin aber lebt seit schon fast drei Jahren hier in Südkorea. Sie hat im Moment keine feste Bleibe weshalb ich ihr angeboten habe eine Weile bei uns zu bleiben. Ich dachte sie könnte für ein paar Tage in unserem freien Zimmer unterkommen. Was sagt ihr?"

    -Jimins Sicht-

    Das war doch nicht sein Ernst oder? Er gabelte einfach mal irgend eine wild fremde Frau von der Straße auf und brachte sie mit zu uns nach Hause. Sie sah zwar schon ganz nett aus und mir ihren zerzausten Harren sah sie auch wirklich süß aus aber er konnte sie doch nicht einfach hier anschleppen ohne das vorher mit uns abgesprochen zu haben. Ich gab ihm ein Zeichen das er kurz mit kommen sollte. Wir drei entschuldigten uns kurz und gingen in die Küche wo Jin sich an die Kücheninsel setzte und ich mich gegen die Tischplatte lehnte. Meine arme hatte ich vor der Brust verschränkt. "Ich weiß ich hätte euch vorher bescheid sagen sollen" unterbrach Jungkook die Stille die bisher nur damit gefüllt war das Jin und ich ihm skeptische Blicke zuwarfen. " Aber sie stand mitten im Regen ganz alleine und hatte keinen Plan wo sie hin sollte" "Und da dachtest du dir einfach mal: komm die nehme ich mal mit oder was" Jungkook nickte zögernd. " Was hättet ihr den an meiner Stelle gemacht, hm? Versucht euch doch mal in meine Lage hinein zu versetzten." Mein Blick wanderte zu Alice die brave im Flur auf uns wartete. Ich seufzte. "Siehst du" meinte JK " Ich konnte sie nicht einfach ignorieren" Hätte ich wohl auch nicht gekonnt. Ich fuhr mir durch die Haare. Jin sagte: "Nächstes Mal wenn du vor hast so eine Rettungsaktion zu starten sag uns Bescheid damit wir drauf eingestellt sind" Kookie nickte. "Meinet Wegen kann sie hier bleiben so lange sie nicht ihren ganzen Kramm in der Wohnung verteilt und sie nicht Stunden lang das Badezimmer blockiert." sagte ich und kratzte mich am Arm. "Von mir aus" meinte auch Jin. "Es ist ja auch nicht für immer. Bloß bis sie ihr eigene Wohnung gefunden hat." Wir nickten. "Wenn sie aber doch schon seit fast drei Jahren hier in Seoul ist sollte sie da nicht eigentlich eine eignen Wohnung haben?" fraget Jin die Frage bei der ich mir die ganze Zeit nicht sicher gewesen war ob ich sie stellen sollte oder besser nicht. "Sie hat sich vor kurzem von ihrem Freund getrennt mit dem sie zusammen gewohnt hatte und dann war sie vorerst einfach gegangen aber ich gehe davon aus das sie noch mal dort hin zurück gehen wird, denn ich denke nicht das sie alle ihre Sachen nur in diesem einen Koffer und dem Rucksack verstaut hat." klärte uns Jungkook auf.

    Letztens erst von ihrem Freund getrennt, hm? Ich weiß wie sich das anfühlte. Schrecklich. Man füllte sich alleine gelassen, verloren, einsam, verletzt. Vor zwei Monaten, als mich Somin verlassen hatte für einen anderen hatte ich mich genau so gefühlt und nicht mal Jin konnte mich aufmuntern der vor meinem Bett die verrücktesten Dinge gemacht hatte um mich wieder lachen zu sehen. Doch alle seine Bemühungen hatten nichts gebracht und das erste Mal gelächelt hatte ich erst als ich über Sumin so einiger Maßen hinweg gekommen war. Und das war fast einen Monat nach der Trennung erst der Fall. Jin stand auf uns schlenderte zurück Richtung Flur. Für ihn war wohl alles geklärt. Bevor JK ihm folgte sagte er noch lächelt zu mir: " Lächele doch mal das steht dir besser als dieser niedergeschlagene Gesichtsausdruck." Ich brachte ein kleines Lächeln zu Stande und ging den andern beiden nach.

    -Alice Sicht-

    Ich stand unschlüssig im Flur rum und beobachtete die Jungs. Gerade fuhr Jimin sich durch die Haare. Von hier sahen seine Haare so unglaublich weich aus. Als Jin wieder zurück kam sah ich wie JK noch irgendwas zu Jimin sagte weshalb er anfing zu lächeln. Sie kamen beide auch zurück und stellte sich neben Jin vor mich in eine Reihe. "Du kannst gerne hier bleiben solange du noch keine eigene Wohnung gefunden hat." sagte Jin zu mir und ich strahlte bis über beide Ohren und konnte es gerade noch verhindern mich einmal im Kreis zu drehen. Jimins Lächeln wurde breiter. Er hatte wirklich das schönste und süßeste Lächeln das ich je bei einem Menschen gesehen hatte.



    Autor:

    Dieses Mal ein etwas kürzeres Kapitel als die beiden dafür aber ich hoffe es gefällt euch trotzdem.😁😁😋🤍🤍🤍Ich habe jetzt Ferien und werde versuchen jeden Tag ein neuen Teil hoch zu laden aber nicht löse sein falls es zeitlich mal nicht immer klappt 🤍

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    Mein vorübergehendes kleines Reich Ich bemerkte das Jimins Blick auf mir lag und ich tat einfach so als ob ich es nicht bemerkt hätte. "Komm ic
    Mein vorübergehendes kleines Reich

    Ich bemerkte das Jimins Blick auf mir lag und ich tat einfach so als ob ich es nicht bemerkt hätte. "Komm ich zeig dir dein Zimmer " meinte JK dann und deutete mir an ihm zu flogen. Wir liefen durch den Flur bis zu einer geschlossenen Tür. Jungkook öffnete sie und ließ mich eintreten. "Es ist nichts besonderes aber besser als gar nichts" meinte er und stellte sich neben mich. "Das ist toll. Ihr seid meine Rettung ohne euch würde ich jetzt wahrscheinlich immer noch im Regen umher irren." ich lächelte JK an und er strahlte zurück. Das Zimmer war in einem sehr hellen blau gestrichen fast schon ganz weiß. In der einen Ecke stand ein Doppelbett, in der anderen ein kleiner aber feiner Kleiderschrank und unter dem Fenster stand ein Schreibtisch. Direkt neben der Tür stand ein großes Regal worin sich noch nichts befand. Hier und da nur noch ein bisschen Deko und es war perfekt. Das Zimmer war zwar nicht besonders groß aber trotzdem wirklich schön und hier würde ich für eine kurze Weile wohnen. Toll. Ich strahlte übers ganze Gesicht. JK beobachtete mich lächelt und ich meinte in seinem Blick ein Hauch von Interesse oder so etwas zu sehen aber bevor ich der Sache genauer auf den Grund gehen konnte stand Jin plötzlich in der Tür. "Und wie gefällt es dir?" "Es ist so toll. Ich danke euch so sehr. Wir kenne uns kaum aber trotzdem seid ihr alle so nett zu mir. " Die beiden Jungs winkten ab und sahen mich mit strahlenden Augen an. Ich bemerkte das ich wirklich doll auf Toilette musste und fragte rein höflichkeitshalber obwohl ich es bereits wusste wo sich die Toilette befand. Jin deutete den Flur entlang und ich tat einfach mal so als hätte ich dieses knappen Wink verstanden. Die beiden ließen mich vorbei und ich schlängelte mich weiter Richtung Badezimmer. Die Tür war geschlossen und als ich gerade klopfen wollte machte Jimin die Tür auf. Meine Hand fiel ins Lehre. Jimin grinste und ließ mich zuerst an sich vorbei ins Bad. Ich lächelte kurz und schlüpfte an ihm vorbei in den kleinen Raum. Er schloss die Tür hinter sich und ich sah mich kurz um. Ein Waschbecken, ein großer Spiegel, ein Klo und natürlich eine Dusche. Ein ganz gewöhnliches Badezimmer halt.

    -Jimins Sicht-

    Ich machte Alice den Weg frei und als sie sich an mir vorbei schlängelte streifte ihre Hand ganz kurz meine eigene. Es war nur ganz kurz aber fühlte sich an wie eine Ewigkeit. Eine schöne Ewigkeit. Warte was! Jimin hör auf so was zu denken. Sie war bloß eins dieser Mädchen das man jeden Tag auf der Straße sah. Nichts weiter und das konnte auch gerne so bleiben. Ich war nicht so scharf auf eine neue Beziehung in der ich früher oder später wieder verletzt wurde.



    Autor:

    Dieses Mal wirklich nur ein sehr kurzes Kapitel aber ich hoffe es gefällt euch trotzdem. 🤍👀🤍

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    Verliebt? Bestimmt nicht Ich war gerade dabei den wenigen Inhalt meines Koffers in die Schränke zu räumen als es klopfte. Ich öffnete die Tür, dav
    Verliebt? Bestimmt nicht

    Ich war gerade dabei den wenigen Inhalt meines Koffers in die Schränke zu räumen als es klopfte. Ich öffnete die Tür, davor stand Jin und lächelte mich an. Ich lächelte zurück und fragte ihn was los sei. "Heute ist Freitag und da machen die Jungs und ich manchmal einen Filmabend. Wir wollen uns schon lange den neuen Spiderman Film anschauen und wollten dich fragen ob du nicht mir gucken möchtest. Die anderen sind schon im Wohnzimmer." Ich wusste nicht was ich sagen sollte. Ich wollte mich nicht zwischen die Jungs drängen es war nett genug von ihnen das sie mich, als eine völlig fremde für sie, bei ihnen wohnen ließen. "Ich will mich nicht zwischen euch drängen" sagte ich wahrheitsgemäß. Jin sah mich verwundert an. "Nein Alice wirklich wir fragen dich ja" Ich wand mich. "Ich weiß nicht." "Komm es ist doch bloß ein Filmabend nichts weiter und wir wollen dich dabei haben vielleicht lernen wir uns ja auch ein bisschen besser kennen" "Bei einem Filmabend?" fragte ich belustigt. "Ja warum nicht" Ich zuckte mit den Schultern bevor ich sagte: "In Ordnung aber lass mich mir nur noch schnell was anderes anziehen. Er nickte und ging zu den anderen ins Wohnzimmer während ich die Tür schloss und mir ein T-Shirt und meine Pyjamahose anzog. Als ich fertig war ging ich zögernd zu den Jungs die alle bereits vorm Fernseher saßen und Chips kauten. Ich war mir nicht ganz sicher was ich machen sollte und wo ich mich hinsetzten sollte. Jimin deutete auf den Platzt neben sich auf der kleinen Couch und ich setzte mich lächelt. Als wir den Film starteten warnte ich die anderen vor das es sein könnte das ich während des Filmes einschlief, weil ich echt müde war. Und wie vorausgesagt fielen mir nach den ersten zehn Minuten die Augen zu. Mein Kopf kippte zur Seite und mehr bekam ich nicht mehr mit.



    -Jimins Sicht-

    Alice schlief innerhalb der ersten zehn Minuten tatsächlich ein. Ihr Kopf sackte zur Seite aber bevor sie auf der Lehne aufschlug hielt ich ihren Kopf und lehnte ihn gegen meine Schulter. Dort machte sie sich es noch ein bisschen gemütlich und schlief friedlich weiter. Während der Film weiter lief wanderten ihre Hand von meinem Oberschenkel bis zu meine Taille. Ich legte ihr brüderlich einen Arm um die Schultern und ihr Kopf sank weiter bis auf meinen Schoß. Mir kam es ziemlich komisch vor ihren Körper so nah an meinem zu spüren. Als ihr Kopf dann auf meinem Oberschenkel lag strich ich ihr behutsam eine Haarsträhne aus dem Gesicht.

    Nach dem Film hob ich ihren Kopf vorsichtig an und stand auf. Dann schob ich eine Hand in ihren Rücken und die andere in ihre Kniekehle und hob sie vom Sofa hoch. Jin wackelte mit den Augenbrauen aber ich achtete nicht auf ihn. Ich ging mit Alice auf dem Arm in ihr Zimmer wo ich sie auf ihrem Bett ablegte. Sie hielt mich im halb Schlaf am Handgelenk fest als ich den Raum wieder verlassen wollte. Sie zog mich zu sich runter. Beinahe hätten sich unsere Lippen berührt. Als ihr Griff wieder lockerer wurde befreite ich meinen Arm und deckte sie zu. Ihr Kopf war zu Hälfte im Kissen versunken. Ihr waren ein paar Strähnen ihres wunderschönen hellbraunen Haaren ins Gesicht gefallen und langen nun knapp vor ihr auf dem Kissen. Als ich zur Tür ging und das Licht ausschaltete war es stockdunkel im Zimmer. Ich lief kurz rüber in mein Zimmer das direkt gegenüber von ihrem lag und holte eine kleine Nachtlampe.

    Ich lief kurz rüber in mein Zimmer das direkt gegenüber von ihrem lag und holte eine kleine Nachtlampe


    Ich stellte sie auf den winzigen Nachttisch neben dem Bett und machte einen beruhigenden gelb, weiß Ton an. Sie schlief so friedlich und ruhig. Und sie sah süß dabei aus und so wunderschön. Hey Jimin reis dich zusammen. Du bist fünfundzwanzig Jahre alt und wirst doch wohl in der Lage sein dich nicht in eine Frau zu verlieben die du erst seit einem Tag kennst. In Frozen lief das auch nicht so gut. Aber von wegen verliebt. Ich und verliebt...noch mal?. Bestimmt nicht.



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    Ungewollter Liebeskummer Ich würde von den Sonnenstrahlen die durch das Fenster ins Zimmer strömten geweckt. Ich strich mir die Haare aus dem Gesich
    Ungewollter Liebeskummer

    Ich würde von den Sonnenstrahlen die durch das Fenster ins Zimmer strömten geweckt. Ich strich mir die Haare aus dem Gesicht bevor ich mich langsam aufrichtete. Ich stand vom Bett auf und lief zum Schrank. An ihm war ein kleiner Spiegel in der Innenseite angebracht in dem ich mich kurz betrachtete. Ich sah schrecklich aus. Komplett fertig. Ich hatte tiefe Ringe unter den roten Augen und meine Haare standen mir in alle Richtungen von Kopf ab. Ich seufzte. Ich schlug die Schranktür zu und ging zurück zum Bett als ich eine kleine süße Lampe auf meinem am Vorabend noch lehren Nachttisch sah. Ich lächelte. Ich konnte mir schon denken wer die dort hin gestellt hatte. Auch wenn ich die Jungs noch nicht lang kannte, konnte ich sie schon ganz gut einschätzen. Jimin war der liebe und vernünftige von den drei. Jungkook eher der Draufgänger und Jin war der Ruhige dem sowieso alles egal war trotzdem war er unglaublich freundlich. Alle drei waren sehr nette Menschen. Lustig, aufgeschlossen und hilfsbereit. So gut ich das nach der kurzen Zeit schon beurteilen konnte.
    Ich nahm mir mein Handy von Schreibtisch und checkte meine Nachrichten. Zwölf verpasste Anrufe von Anthony und ein paar Nachrichten von meiner besten Freundin Clara. Sie fragte mich wo ich war und warum ich nicht ran ging wenn sie mich anrief. Die Anrufe von Anthony ignorierte ich gekonnt und strich sie einfach zu Seite. Warum checkte der nicht das er mich in Frieden lassen sollte. Ich warf mein Handy aufs Bett, schaltete die Cat Light aus und nahm mir ein paar Sachen zum anziehen. Dann verließ ich das Zimmer mit meinem Duschgel und verschwand im Badezimmer wo ich schnell duschte. Das kam mir zwar extrem komisch vor aber es musste sein. Ich hoffte das ich nach der Dusche wieder einigermaßen ansehnlich aussah. Als ich das Wasser wieder ausdrehte schnappte ich mir einfach eins der Handtücher aus einem Regal und trocknete mich schnell damit ab. Wird schon kein Problem sein. Als ich mich angezogen, Haare gekämmt und mir meine Kette angelegt hatte verließ ich das Bad wieder mit meinen alten Sachen unterm Arm. Ich huschte zu meinem Zimmer wo ich die Klamotten einfach achtlos im den Koffer warf, mir mein Handy nahm in und die Tür wieder hinter mir schloss. Aus der Küche hörte ich Stimmen. Ich fuhr mir durch die Haare während ich den Raum betrat wo Jimin, Jin und Jungkook an der Kücheninsel saßen und sich unterhielten. Jimin bemerkte mich als Erster und lächelte mich an. „Hast du gut geschlafen? " fragte er und ich nickte obwohl ich eigentlich einen richtig beschiessenen Schlaf gehabt hatte. Die ganze Zeit hatten mich Träume über Anthony heim gesucht. Ich setzte mich neben Jimin auf einen Stuhl und legte mein Telefon vor mich hin auf den Tisch. Jimin musterte mich von der Seite. „ist wirklich alles okay? " fragte er mitfühlend. Ich nickte wieder. Plötzlich klingelte mein Handy. Auf dem Display stand fett " Anthony" drauf. Ich fluchte. Ich nahm das Handy mit zitterten Finger in die Hand und drückte auf Anruf annehmen. Ich hielt mir es ans Ohr und wartete. Als nichts kam fragte ich genervt: „Was willst du? " auf der anderen Seite seufzte jemand. Vermutlich Anthony. „Können wir nicht noch mal über das sprechen was da passiert ist!" flehte er. Ich schnalzte mit der Zunge. Das er sich überhaupt noch wagte mich anzurufen...Und ich ging auch noch ran!
    Ich gab den Jungs zu verstehen das ich kurz gehen würde und lief in den Flur wo ich mich an die Wand lehnte. „Anthony..." sagte ich gereizt. „Ja? " „Was du da geleistet hast war unverzeihlich. Vor allem weil du das schon zum zweiten Mal durch gezogen hast. Weißt du noch damals im Garten. Da habe ich dich auch gesehen ich habe bloß nichts gesagt weil ich das zwischen uns nicht zerstören wollte. Jetzt habe ich aber erkannt das dies ein großer Fehler war. " sagte ich ruhig von der anderen Seite kam nichts. Nicht einmal ein Geräusch das mir die Sicherheit gab das er noch dran war. „Alice... Wenn du mir zuhörst und ich dir alles erklären kann wirst du mich verstehen" „dich verstehen?... Dein Ernst? " Ich schnaubte. „Ich will nichts mehr mit Dir zu tun haben kapiere das doch endlich" ich sprach so laut das ich mir sicher war das die Jungs mich hören konnte aber das war mir in dem Moment relativ egal. Ich war wütend. Wütend auf Anthony, wütend auf mich, wütend auf die Welt. Diese verdammte Welt die mir das Leben zur Hölle machte. „Aber Alice.. " kam es aus dem Hörer. Ich wollte das nicht mehr hören. Ich hatte ein für alle Mal genug. Genug von mir, von ihm, von dieser ganzen blöden Welt. Genug von der Liebe und dem Schmerz der mit ihr verbunden war. "Es ist vorbei Anthony, ein für alle Mal" sagte ich und legte auf. Dann stürmte ich in mein Zimmer und schleuderte mein Handy gegen den Schreibtischstuhl zum Glück ging es dabei nicht kaputt. Ich war so ein Idiot. Ich sackte zu Boden und versteckte mein Gesicht hinter meinen Händen als ich anfing leise zu weinen. Das war alles zu viel. Zu viel auf einmal. Ich rutschte rüber zum Bett und lehnte mich Tränen überströmt und schluchzend gegen das Holz. Ich zog meine Beine nah an meinen Körper und stützte mein Kinn auf meinen Knien ab. Ein Schluchzer schüttelte mich. Als ich nach einer Zeit ein leises Klopfen an der Tür hörte schreckte ich hoch. Meine Tränen waren in zwischen getrocknet aber ich saß immer noch auf dem kalten Boden und starrte geräuschlos die Wand an. Als ich ein leises "herein" murmelte ging die Tür ein Spalt weit auf und Jimin steckte seinen Kopf in mein Zimmer. Schnell wischte ich mir noch mal über die Augen und stand auf. Dabei stolperte ich über meine eigenen Füße und wäre beinahe hingeflogen hätte ich mich nicht im letzten Moment an der Tischkante des Schreibtische festgehalten und mich aufgefangen. Jimin kam ganz in den Raum und schloss die Tür hinter sich. Ich sah bestimmt furchtbar aus mit verheultem Gesicht und geschwollenen Augen. Jimin kam bloß stumm auf mich zu und nahm mich in den Arm. Im ersten Impuls wollte ich ihn weg stoßen und ihn fragen was das sollte aber im zweiten schlang ich meine Arme um seinen Hals und drückte ihn so fest an mich das ich befürchtete ihn zu zerquetschen. Wir standen eine Weile nur so da. Seine eine Hand in meinem Rücken und die andere an meiner Taille. Meine eigenen Hände hatte ich hinter seinem Nacken verschränkt. Ich war fast so groß wir JK aber trotzdem der kleinste von allen. Mein Kopf lag auf seiner Schulter leicht schräg gelegt. Mir stieg sein Geruch in die Nase den ich leise einatmete und Jimin noch enger an mich zog.
    Okay das reichte jetzt aber wirklich mal sonst würden wir uns ja nie wieder von einander lösen. Denn keiner von uns beiden schien sich bewegen zu wollen. Langsam endflocht ich meine Finger wieder und stellte mich wieder richtig hin da ich die ganze Zeit auf Zehenspitzen gestanden hatte um meinen Kopf an Jimins Hals und Schulter zu verstecken. Bei ihm fühlte ich mich irgendwie sicherer als bei mir selbst. Von mir spürte ich eine gewissen Gefahr die ich aber nicht recht zuordnen konnte. Aber mich umbringen wollte ich auf jeden Fall nicht. Das stand schon mal fest. Die Gefahr ging glaube ich eher von meinem Herzen aus das drohte zu ersticken und in tausend kleine Teilchen zu zerspringen. Ich löste mich vollständig wieder von Jimin und ließ mich wieder auf den Boden vor meinem Bett sinken. Jimin setzte sich etwas besorgt neben mich, aber er sagte kein Wort genauso wenig wie ich. Wir saßen eine Weile bloß da und starrten in die Luft bis Jimin die Stille auf einmal durchbrach: "Ich weiß wie du dich fühlst" sagte er nur und betrachtete seine Hände während ich ihn fragend ansah. "Wir haben dein Telefonat versehentlich mitbekommen. Das war dein Freund oder!" Wenigstens war er ehrlich. "Ex- Freund" verbesserte ich ihn trotzdem und sah hinab auf meine Füße die eng bei einander standen sich jedoch noch nicht berührten. "Ja, tut mir leid" "Schon gut" Wir schwiegen. "Ich habe mich vor drei Monaten auch von meiner Freundin Somin getrennt. Sie hat mich für jemand anders verlassen" sagte er ruhig und schaute mich von der Seite an. "Das tut mir leid" sagte nun ich. "Alles gut" sagte diesmal Jimin und rückte noch ein bisschen näher an mich heran. Ich legte einfach meinen Kopf an seine Schulter und schloss die Augen. "Hast du sie geliebt?" fragte ich plötzlich wie aus dem nichts. Ich wusste nicht mal selber warum ich das fragte ich meine sie waren ein Paar das bedeutete das er sie ja wahrscheinlich sehr gemocht hatte. Dumm Alice, dumm. Jimin ging trotzdem auf die Frage ein und antwortete mit einem tonlosen ja. "Ja, sehr sogar aber ich habe erkannt da sie nicht die richtige war von Anfang an war sie es nicht. sie hatte mich bloß benutzt" ich schwieg, weil ich nicht genau wusste was ich jetzt sagen sollte. Nach längerer Zeit sprach ich einfach das aus was ich tief in meinem inneren fühlte und nicht mehr ertragen konnte und wollte. "Das tut so weh" flüsterte ich schon fast aber ich war mir ziemlich sicher das Jimin mich verstanden hatte denn er drehte sich zu mir wobei mein Kopf von seiner Schulter rutschte. Er nahm mich wieder in den Arm. Ohne es bemerkt zu haben rollten mir wieder diese gehassten nassen Tropfen meine Wangen hinab. In diesem Moment hasste ich mich so sehr und ich wusste nicht einmal warum. es war einfach so. So zu leiden nur wegen diesem Kerl. Das ertrug mein Körper einfach nicht mehr. Ich sackte in Jimins Armen zusammen und weinte mich an seiner Schulter aus. Ich saß schon fast auf seinem Schoß aber das störte uns nicht weiter. Mich einfach nur nicht weil ich es kaum richtig mitbekam und Jimin...ich glaube er merkte es sehr wohl unternahm aber ganz einfach nichts. Nach kurzer Zeit war sein schwarzes T-Shirt an der einen Schulter völlig durchnässt. Das kümmerte ihn aber recht wenig. Er streichelte mir beruhigend über den Kopf während ich mir die Seele aus dem Leib heulte. Ich krümmte mich und kniff meine Augen zusammen, versuchte mich zusammen zu reisen aber es wollte einfach nicht aufhören. Ich fühlt mich so lehr und verlassen. Ich konnte praktisch vor meinem inneren Auge sehen wie mein Herz langsam aber sicher in sich zusammen fiel und vermutlich nie wieder zusammen gesetzt werden konnte weil dieses eine wichtige Puzzelteil fehlte. Ich hatte das Gefühl wir saßen dort eine Ewigkeit auch nach dem meine Schluchzer immer leiser und weniger wurden. Jimin versuchte mich ein Stück von sich weg zu schieben, ganz sanft. Aber ich schlang meine Arme um seine Taille und zwang ihn so dazu mich noch nicht los zu lassen. Ich konnte und wollte noch nicht von ihm abrücken. In seinen Armen fühlte ich mich das erste Mal in meinem ganzen Leben wirklich sicher und geborgen. "Geht's wieder?" fragte Jimin vorsichtig. Ich nickte, zögerte aber noch kurz bevor ich ihn frei gab. Er hatte an seiner linken Hand eine digitale Uhr und ich tippte kurz darauf. Sofort erschien ein kleiner Bildschirm. Es war schon dreizehn Uhr fünfzehn die anderen machten sich bestimmt schon Sorgen. "Meinst du wir sollten zu den anderen gehen?" Er schüttelte den Kopf und setzte sich besser hin. Dann zog er mich zu sich und legte ein Arm um mich. Ich ließ es geschehen. "Magst du mir deine Gesichte erzählen?" fragte ich nach einer Zeit. "Wenn du mir deine erzählst" meinte er und ich nickte. "Du fängst an" sagte er und ich überlegte kurz bevor ich anfing zu erzählen. Von Wisconsin, meinen tanz Stunden die ich damals genommen hatte (heute tanzte ich aber nicht mehr so oft. Schade eigentlich), von der Uni und von Anthony. Als ich geendet hatte schaute ich ihm in die Augen. Er hatte so schöne Augen. So ein tiefes braun. Wow. Als ich ihn aufforderte nun seine Geschichte zu erzählen, überlegte er stark und nickte dann. "Als ich elf Jahre alt war..."



    Autor:

    Im nächsten Kapitel erzählt Jimin über seine Kindheit und welche Probleme er meistern musste. (Spoiler Alarm: Alles ist frei erfunden. Im seinem wahren Leben hatte er vermutlich eine andere Kindheit als in dieser Fanfiction. Ein paar Dinge habe ich übernommen die Park Jimin in Videos gesagt hat was seine Kindheit und sein Leben vor BTS betraf aber das meiste ist frei erfunden und umgeändert.)

    Wir sehen uns!😁 Bunny 2.0
    Tut mir leid das bei den anderen Kapitel Highlight 125 drunter steht. Aus irgendwelchen Gründen wurde mein Account hier gelöscht deswegen musste ich alle Kapitel von mir aus Wattpad kopieren und hier einfügen. Aber ihr könnt euch sicher sein das es wirklich meine eignen Kapitel sind

    7
    Seine Geschichte

    Jimin fing an zu erzählen und ich hörte gespannt zu. "Ich war elf Jahre alt als mein Vater und meine Mutter sich voneinander trennten. Mein Vater ist ins Ausland geflogen und hat dort eine neue Familie gegründet. Bis heute hat er sich nicht mehr bei uns gemeldet. Meine alten Freunde, die ich in der Schule hatte, zogen nacheinander alle weg bis ich ganz alleine da stand und mich durch die harten Jahre kämpfen musste. In der Mittelstufe ging es noch aber dann kam ich in die Oberstufe. Ab da lief alles den Bach runter. Meine Noten wurden immer schlechter und ich fing an Nachts immer länger weg zu bleiben. Ich hatte mich in ein älteres Mädchen verliebt. Sie spielte mir vor mich auch zu mögen. Ich war geblendet vor Liebe und habe nicht erkannt das sie mich kaputt gemacht hat. Sie war mit meinem Körper nicht zufrieden und so beschloss ich abzunehmen. Ich bemerkte nicht wie ich immer schwächer wurde. Ich wurde immer abgemagerter ohne es zu merken." ich schluckte." ich wollte alles für sie tun. Meiner Mutter fiel auf wie wenig ich nur noch aß und das meine Klamotten mir nicht mehr richtig passten. Wenn sie mich fragte wie es mir ging beteuerte ich ihr immer das alles okay sei aber selbst ich spürte irgendwann das das nicht der Fall war. Meine Mutter hat versucht mich dazu zu bringen wieder mehr zu essen aber ich wollte nicht hören. Wir hatte deswegen einen sehr großen Streit weil sie natürlich wollte das es mir gut ging. Ich bin gegangen und mit dem Zug zu meiner Freundin gefahren. Als ich bei ihr ankam erkannte ich erst das sie die ganze Zeit über bloß mit mir gespielt hatte. Ich sah sie mit einem Motorrad weck fahren. Ein blonder Typ saß vorne. Ich lief ohne ein Ziel durch die Stadt. Versuchte irgendwo Essen aufzutreiben. Ich war komplett zerstört. Mein Herz war in zwei zerteilt und mein ganzer Körper tat mir weh. Als ich irgendwann zurück zu meinem Haus fand empfing mich meine Mutter voller Schrecken. Wir besuchten Wochen lang mich wieder fit zu bekommen aber es war schwieriger als gedacht. Meine beiden engsten Freunde damals bemerkten natürlich wie schlecht es mir ging. " " Jin und Jungkook? " fragte ich in seine Erzählung hinein. Er nickte" Ja sie unterstützen mich wo auch immer sie konnten und sorgten immer dafür das ich in der Schule genug Essen zu mir nahm. Erst mit ihrer Hilfe baute sich mein Körper langsam wieder auf. Ohne sie und meine Mutter würde ich jetzt wahrscheinlich immer noch in meinem tiefen Loch feststecken." er lächelte leicht. Ich betrachtete ihn unauffällig. Seine Körperhaltung hatte sich etwas versteift. Ich umarmte ihn von der Seite und er entspannende sich wieder." Aber mein Leben besteht nicht nur aus solchen Geschichten. Zum Beispiel habe ich in der 12 Klasse einen Lesewettbewerb gewonnen" "das gab es in der zwölften noch? Ich dachte das gibt es nur bis zur achten oder siebten" "nicht an meiner Schule" sagte er stolz. Ich war überrascht wie schnell er das Thema wechseln konnte ging aber trotzdem darauf ein "Ich habe auch mal bei sowas mitgemacht. Ist nicht so gut ausgegangen. Ich war vierter Platz" "es kommt doch nicht darauf an welcher Platz du wirst. Du hast es dich getraut, darauf kommt es an. All die Leute die im Publikum saßen sollten dich bewundern nur dafür das du es dich getraut hast daran teil zu nehmen" ich lächelte. Das hatte meine Mutter damals auch gesagt. Wir lösten uns wieder von einander. Er stand auf und reichte mir seine Hand. "Das war alles?" fragte ich und ließ mich von ihm hochziehen. "Nein ich könnte dir wenn du willst jetzt auch noch was von meinem Hund und meiner ersten Achterbahnfahrt erzählen aber ich denke das lasse ich lieber" er grinste mich an. Ich spürte zwar immer noch den Schmerz in meiner Brust lächelte aber dennoch zurück. Er ging zur Tür, öffnete sie und hielt sie mir anschließend auf. Ich nickte dankend und lief an ihm vorbei in den Flur. Als er hinter sich die Tür schloss drehte ich mich zu ihm um. "Ich danke dir Jimin" als ich das sagte sah ich ihn nicht direkt an, fickzierte meinen Blick auf einen schwarzen Punkt an der Wand hinter ihm. Aus dem Seitenblick sah ich wie er anfing liebevoll zu lächeln. "Kein Ding. Jeder braucht ab und zu mal einen Freund der ihm zu Seite steht oder nicht!" Ich nickte. Eine Freundin. Das war ich also schon für ihn. Innerlich wurde mir ein bisschen wärmer. Ich war also doch nicht so ganz alleine wie ich es am Anfang geglaubt hatte...



    Autor:

    Hi, hier kommt der neue Teil meiner FF. Ich hoffe er gefällt euch. Wie ich es am ende des letzten Teils bereits erwähnt hatte ist alles was Jimins Geschichte betrifft umgeändert und teils wirklich frei erfunden ich hoffe das euch das nicht sonderlich stört. Gerade habe ich herausgefunden das mein Account doch nicht gelöscht wurde aber ich kann diese zweit version der FF leider nicht mehr löschen. Tut mir leid.

    LG Bunny 2.0

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