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Das Wiedersehen // BTS FF

Mina 19 Jahre alt wusste anfangs nichts von der berühmten K-Pop Gruppe BTS. Als sie allerdings durch ihre beste Freundin Miriam auf das Konzert ging änderte sich schlagartig alles in ihren Leben...

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Hallo ^^
Dies wird meine erste FF sein also hoffe ich, dass sie euch gefällt und Spaß am lesen habt ;)
Über Reviews würde ich mich sehr freuen also haltet euch bloß nicht zurück <3
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Es war ein früher Morgen, als ich müde nach meinen Handy-Wecker griff, welcher sich auf den kleinen Tisch neben meinem Bett befand um diesen grässlichen Ton ein Ende zu setzten. Als mir dies auch gelang ließ ich meinen Arm noch einmal erschöpft sinken und blieb wie jedes Mal noch weitere viel zu kurze 5 Minuten im Bett bis ich mich dazu entschloss aufzustehen oder wie ich es nenne Aus dem Bett fallen.
Ich wohne in einer kleinen Wohnung mit allen was dazu gehört also ein Bad, ein Schlafzimmer, ein Wohnzimmer, einen kleinen süßes Balkon und einer Küche, welche ich aber so gut wie nie benutzte. Meist bestelle ich mir mein Essen, denn mal ehrlich, wenn man mich an den Herd lässt kann auch nur irgendein Unglück passieren.

Als ich dann wieder halb Wegs am Leben war schleppte ich meinen müden Körper in Richtung Bad um eine Dusche zu nehmen, doch als ich am den Spiegel vorbei lief erschrak ich kurz. Ich wusste zwar, dass ich schrecklich aussah aber... wow. Kein Wunder, dass ich noch Single bin. Bei so einem Gesicht rennt jeder kreischend davon.
Meine schulterlangen, hellbraunen Haare standen in alle Richtungen und mehr als nur deutliche Augenringe fanden unter meinen blau-grünen Augen platzt. Leichte Sommersprossen konnte man um meine Nase herum auswendig machen und meine Wangen waren warum auch immer leicht gerötet. Man müsste meinen, dass ich für diese gerne kein Make-up mehr bräuchte. Einen Pony oder so etwas besaß ich nicht auch, wenn ich gerne einen haben würde, doch ist meine Stirn dafür viel zu kurz aber dagegen kann man nichts machen außer es hinnehmen.

Nach meinen kurzen Schock fand ich dann doch noch den Weg in die Dusche und ließ das Wasser an mir herab prasseln.
Nachdem ich etwas lebendiger war wühlte ich nach ein paar Klamotten in meinen Schrank und entschied mich, da es schon etwas kühler war im Moment am Ende für einen rosa Pullover mit schwarzen Streifen und einer blauen Jeans. Was meine Kleidungstyl anging war ich immer für bequeme Sachen. Ob es jetzt so gar nicht zusammen passt ist mir egal Hauptsache ich fühle mich wohl darin. Das ist wahrscheinlich auch der Grund weshalb ich keinen Schmuck wie Ketten und Ohrringe trage ich finde es einfach überflüssig und unnötig. Außerdem passt es gar nicht zu mir, denn auffallen wollte ich noch nie so unbedingt also sind jegliche Blinki-Blinki Sachen ein tabu für mich.
Vom Typ her bin ich eher schüchtern, aber wenn man mich erstmal besser kennenlernt bin ich ein sehr aufgedrehtes und oft verträumtes Mädchen.

Kurz ging ich meine Morgendliche Liste im Kopf durch

To-do list
Morgenroutine:

- Aufstehe X
- Duschen X
- Umzieh-


Meine Gedanken wurden durch ein mehr als deutliches Margenbrumme unterbrochen und sofort war klar was fehlte.

- Essen


Kurz grinste ich in mich hinein. Für meine Verhältnisse ist es schon ein wenig komisch, wenn ich mal das Essen vergesse, da ich mehr jemand bin die gerne und auch viel isst.

Hungrig ging ich auf die Küche zu und machte mir wie jeden Morgen einen Toast und dazu einen Kaffee. Als ich währenddessen auf meine Handy sah verschluckte ich mich kurz an meinen Toast und ließ meine Kaffee ungerührt auf dem Tisch stehen während ich so schnell wie möglich ins Zimmer sprintete, um noch schnell meine Tasche packen zu können und riss mir eine schwarze Jacke vom Haken natürlich bedacht den Schlüssel mitzunehmen.
Innerlich betete ich noch kurz, dass ich nichts vergessen habe und rannte weiter Richtung Bushaltestellen.

Dort angekommen sah ich auch schon aus weiter Entfernung meine beste Freundin Miriam an der Haltestelle stehen.
Glücklich wie immer rief ich ihren Namen, woraufhin sie sich in meine Richtung umdrehte und sie anfing mir entgegen zu kommen bis ich mich in ihren Armen wiederfand.
Miriam kannte ich schon seit meiner Grundschule. Wir haben uns damals schon bestens verstanden und tun es auch heute noch. Sie ist 18 Jahre alt und somit ein Jahr jünger als ich, doch sah mir ihr dies nicht an, denn sie ist schon fast genau so groß wie ich und immerhin bin ich die größte in meiner Klasse.
Lange mussten wir auch nicht mehr auf den Bus warten, bis er kam und wir einsteigen konnten. Miriam und ich setzten uns nebeneinander und redeten über unser Wochenende und was wir so vorhaben.
Andauernd redete Miriam über ihre Lieblings Kpop Gruppe BTS.
Allerdings war das Problem, dass ich mich kein bisschen für diese Gruppe interessiere. Nicht das ihr mich falsch versteht aber habe ich sie auch noch nie wirklich gesehen nur ab und zu ein Song und eine Menge uninteressanter Geschichten gehört, doch finde ich, dass mir das genügt um festzustellen, dass die nicht mein Ding sind.

Miriam redete die ganze Zeit von irgendeinen bevorstehenden Konzert in Berlin und fragte mich alle 5 Sekunden, ob ich meine Meinung nicht geändert habe und doch mitkommen will aber lehnte ich jedes mal ab. Sie schien dies aber nicht zu stören, denn sie fragt dies wirklich jeden Tag seitdem dieses Konzert bekannt gegeben wurde. Sie kann sich wirklich glücklich schätzen, dass ich ihr nicht längst den Kiefer gebrochen habe, denn besaß ich selber eine kleine Schwester, welche mich früher regelmäßig in den Wahnsinn trieb und ich dadurch eine Art Toleranzgrenze entwickelt habe und nun gewisser Maßen weiß wie man damit umgeht.

Miriam redet aber auch gefühlt nur über einen aus der Gruppe. Das einzige, was ich über ihn weiß ist, dass sein Künstlername V ist. Das wahren dann aber auch schon alle Fakten die ich über BTS kenne.

An der Schule angekommen, gingen wir zusammen in den ersten Unterricht. Ich bin zwar 1 Jahr älter, doch musste ich eine Klasse wiederholen, da ich währenddessen in Korea war aber das ist auch wieder eine längere Geschichte.
Als wir realisierten, welches Fach wir jetzt haben werden stöhnten wir gleichzeitig genervt aus.
"Mathe..."
Zahlen waren einfach nicht unser Ding, egal wie einfach die Aufgaben auch sind irgendwie schien es nie Sinn zu ergeben.
Als wir die Klasse betraten, war unser Lehrer bereits anwesend und stellte und eine neue Schülerin namens Hannah vor. Sie hatte braune Augen und schwarze Haare, doch schien sie als komme sie aus Deutschland. Das erste was mir an ihr auffiel war ihr schwarzer Pullover auf welchen klar und deutlich BTS in weißer Schrift zu sehen war genauso wie das anscheinend dazugehörende Logo oder so etwas. Miriam besaß ebenfalls solche Merch-Sachen, wie sie sie nannten.
Zufälligerweise setzte sich Hannah links neben mich. Miriam, welche zu meiner rechten saß fiel der Pullover natürlich sofort auf, doch musste sie mit ihren Gekreische warten bis der Unterricht zuende war.

Als wir die ersten 3 Stunden dann endlich quasi überlebt haben, hatten wir nun halbe Stunde Pause, welche wir damit verbrachten eine menge mit Hannah zu reden und Miriam erzählte ihr, dass sie auch ein riesiger BTS Fan sein und zeigte dabei stolz auf ihren Rucksack auf dem das BTS-Symbol prangte.
Neugierig sah Hannah nun mich an und fragte mich ob ich auch ein ARMY bin. Ich setzte ein flaches Lächeln auf und antwortete:
"Nein, ist nicht so mein Ding"
Kurz sah sie mich etwas enttäuscht an, wandte sich dann aber schnell wieder zu Miriam und fragte sie nach ihrer Bias.
"Ich lieeeebbbeeee V"
Beide fingen an zu kreischen. Die Jungs scheinen es den beiden echt angetan zu haben. Dann ergriff Hannah irgendwann wieder das Wort.
"Meine Bias ist Jimin, aber Jungkook wreckt mich total"
Meine Augen weiteten sich augenblicklich und innerlich ging ich ihren Satz noch mal durch. Ist das jetzt Zufal oder wie jetzt!
"Warte... du meinst aber nicht Park Jimin und... Jeon Jungkook, oder?"
Fragte ich sicherheitshalber nach, doch sah mich Miriam nur verwundert an.
"Doch, aber... woher kennst du ihre vollen Namen? Du interessierst dich doch nicht für BTS"
Erst wusste ich nicht was ich sagen soll, doch scheint es als müssten sie erfahren, was mir einst passiert war...

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