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BTS Fanfiction Jimin

Hallo, mein Name ist Mara, ich bin 19 Jahre alt und komme aus Deutschland.
Mein Leben war das, was man als ein durchschnittliches Teenagerleben bezeichnen kann, bis ich in meinem Urlaub diese Jungs kennenlernte und ein riesen Abenteuer für mich begann.

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    Meine Eltern sind riesen Korea Fans und lieben alles was irgendwie mit Korea zu tun hatte, so kam es, dass sie auf die Idee kamen in den Sommerferien nach Korea zu reisen. Weil alle meine Freunde schon anders verplant waren und ich aber gerne in den Urlaub fahren würde, blieb mir nichts anderes übrig, als mit ihnen zu fliegen.
    So ganz passte mir das nicht, Korea war jetzt nicht so meins, ich wäre viel lieber nach Malle geflogen, aber gut, ändern kann ich es jetzt eh nicht mehr.
    Und so kommt es, dass ich nun in Seoul am Flughafen vor den Toiletten stehe und darauf warte, das meine Eltern wieder kommen. „Na endlich.“ Sagte ich genervt, nachdem beide wieder da waren. „Wieso so ungeduldig Mäuschen?“ fragte meine Mutter, worauf ich nur die Augen verdrehte, sie wusste wie ätzend ich das fand, wenn sie mich so nannte. Ich meine ich bin 19, wie peinlich ist das denn bitte wenn man dann noch so genannt wird.
    Nachdem wir mit einem Taxi in unser Hotel, für die nächsten 6 Wochen, gefahren sind und auf unseren Zimmern den Koffer ausgepackt hatten schrieb ich meiner Mutter eine Nachricht, dass ich die Stadt erkunden wollte. Ein Vorteil von diesem Urlaub war, dass ich wenigstens mein eigenes Zimmer hatte und das dieses Zimmer auch noch auf der anderen Seite des Hotels war. Nachdem ich auf senden gedrückt hatte, packte ich mein Handy in meine hintere Hosentasche, nahm mir meine Lieblingstasche und ging mit schnellen Schritten aus dem Hotel. Draußen angekommen blieb ich kurz stehen und sah mich um. Auf der anderen Straßenseite war ein Schild auf dem Stand in welche Richtung ich gehen musste um in die Innenstadt zu kommen. Zum ersten Mal war ich meinen Eltern dankbar, dass sie mich von klein auf neben Deutsch und Englisch auch noch mit Koreanisch nervten und ich diese Sprache nun auch fließend sprach. Ich lief durch die Stadt und je weiter ich gelaufen war, desto mehr merkte ich, das Seoul gar nicht so schlecht war, wie ich am Anfang gedacht hatte. Ich fand ein paar Läden, die ich mir mal genauer angucken wollte und kaufte hier und da auch mal was. Irgendwann bemerkte ich, das es langsam anfing zu dämmern und ich beschloss, das es für heute besser wäre, wenn ich zurück ins Hotel ging, da ich langsam meinen Jetleg spürte und ich meine Augen kaum noch aufhalten konnte. Im Hotel angekommen schmiss ich meine Tasche und die tüten in eine Ecke von meinem Zimmer, zog meine Schuhe aus und ließ mich in mein Bett fallen. Ich war so müde, dass ich es nicht mal mehr schaffte mich umzuziehen. Ich schlief also mit meinen Klamotten ein…

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    -Zeitsprung, nächster Morgen-
    Am nächsten Morgen wurde ich durch die Sonnenstrahlen, welche mir durch das Fenster in mein Gesicht schienen geweckt. Ich öffnete meine Augen und blinzelte ein paar Mal, dann rieb ich mir verschlafen die Augen, nur um dann im nächsten Moment zu bemerken, dass ich gestern vergessen hatte mich abzuschminken und ich nun die halbe Schminke an meinen Händen hatte. Seufzend stand ich auf und lief ins Bad. Dort stellte ich mit einem kurzen Blick in den Spiegel fest, dass ich tatsächlich aussah wie ein Koala. Ich schminkte mich schnell ab und nahm dann eine Dusche. Danach zog ich mir eine Blaue High Waist mit Löchern an und ein oversized Shirt. Ich schminkte mich dezent und band meine rot gefärbten Haare zu einem Zopf zusammen. Erst jetzt bemerkte ich, dass mein Handy aufleuchtete. Mit einem Blick auf mein Handy stellte ich fest, dass es nur meine Mutter war, die mir geschrieben hatte. Sie und mein Vater wollten sich heute irgendeinen Tempel außerhalb der Stadt angucken und wollten wissen ob ich mitkommen wollte. Ich schrieb ihr zurück, dass ich keine Lust hatte und lieber in der Stadt bleiben wollte. Ihre Antwort war ein knappes: okay, pass auf dich auf, bis heute Abend. Damit war das Thema auch gegessen und ich beschloss runter in das Restaurant zu gehen um zu Frühstücken.



    -Zeitsprung nach dem Frühstück-
    Wieder auf meinem Zimmer beschloss ich noch einmal in die Stadt zu gehen, aber dieses Mal nicht um zu shoppen, sondern um mir alles mal etwas genauer anzugucken. Ich schnallte mir meine Bauchtasche um (Hoffentlich wisst ihr was ich meine), schnappte mir den Zimmerschlüssel und verließ nach einem kurzen Blick in den Spiegel das Zimmer. Ich lief durch die Straßen und sah mir neben den Gebäuden auch die Menschen, besonders die Jungs, genauer an. Doch ich hatte das Gefühl, dass es hier überhaupt keine Hübschen Jungs gab, deswegen konzentrierte ich mich schnell wieder auf die Gebäude. Nach einer Weile fiel mir auf, dass ich leider vollkommen die Orientierung verloren hatte, weil ich so abgelenkt war und schon lange nicht mehr darauf geachtet habe, wohin ich gehe. Ich blieb stehen und sah mich um. Ich konnte nirgendwo ein Schild erkennen, welches mir helfen könnte mich wieder zurecht zu finden. Unschlüssig sah ich mich um, was sollte ich denn nun machen? Einfach weiter gehen oder doch besser umdrehen und zurück laufen? Ich war gerade tief in meinen Gedanken, als mir plötzlich jemand hinten reinlief…

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    … wütend drehte ich mich um und fing an ihn auf Koreanisch anzuzicken: „Kannst du nicht aufpassen wo du hinläufst?“ Erst als ich das gesagt hatte viel mir auf, wie hübsch die Person war. Es war ein Junge, mit blonden Haaren, etwas größer als ich und relativ gut gebaut. Es gab also doch hübsche Jungs hier in Seoul, dachte ich. Der Junge sah mich kurz an und sagte dann: „ Hey, entspann dich mal, ist doch gar nichts passiert. Außerdem wäre das alles nicht passiert, wenn du hier nicht so blöd in der Gegend rumstehen würdest!“ Und es ist ein Arschloch, dachte ich mir, war ja irgendwie klar, typisch Jungs eben. „Wenn du mal auf was anderes achten würdest als auf dein Handy, hättest du ja wohl gesehen, dass ich hier stehe. Das haben alle anderen doch auch geschafft.“ Mit diesen Worten drehte ich mich um und ging davon. Ich hatte keine Lust mich hier weiter mit so einem Arsch auf der Straße zu streiten. Also sind die Jungs hier genauso wie bei mir zu Hause auch, hübsch aber dafür scheiße. Genervt beschloss ich, dass ich am besten einfach mal weiter geradeaus gehe, irgendwann werde ich schon ein Schild finden, was mir sagt wie ich wieder Richtung Innenstadt komme.


    Jimins Sicht
    Ich war gerade auf dem Weg zum Studio, da ich dort mit den Jungs verabredet warum weiter die neuen Songs aufzunehmen. Ich blickte nur kurz auf mein Handy um mich zu vergewissern, dass ich nicht zu spät dran war, als ich plötzlich gegen jemanden lief. Ich sah von meinem Handy auf und sah ein Mädchen vor mir stehen. Sie war sehr hübsch, hatte rote Haare, war etwas kleiner als ich. Sie war nicht dünn, aber eben auch nicht dick, die perfekte Figur eigentlich. Wenn sie mich jetzt nicht erkannte, wäre sie perfekt für mich, dachte ich weiter, wurde aber von ihr aus meinen Gedanken gerissen. „Kannst du nicht aufpassen wo du hinläufst?“ zickte sie. Okay und sie ist eine Zicke, wieso müssen Mädchen eigentlich immer direkt so rumzicken? Ich erwiderte, dass das alles nicht passiert wäre wenn sie hier nicht im Weg stehen würde. Darauf würde sie noch zickiger, sagte noch etwas von wegen ich soll doch einfach nicht die ganze Zeit auf mein Handy gucken und drehte sich dann um und ging. Leicht genervt schüttelte ich den Kopf und ging weiter. Die Aktion gerade hatte mich Zeit gekostet und nun war ich spät dran. Im Studio angekommen schmiss ich meine Sachen genervt in eine Ecke und setzte mich auf die Couch, die in einer Ecke stand. „Was ist denn mit dir los?“ fragte V neugierig. „Nichts!“ brummte ich. „Erzähl schon, du hörst dich ja fast so an wie Yoongi, wenn er nicht genug Schlaf bekommen hat“ sagte Jungkook. Nachdem er das gesagt hatte bekam er direkt von Yoongi ein Kissen ins Gesicht gepfeffert. Danach sahen mich alle Jungs gespannt an und so blieb mir nichts anderes übrig, als ihnen zu erzählen, was eben vorgefallen war. Als ich fertig war fragte Jin ungläubig: „Und sie hat dich nicht erkannt?“ „Offensichtlich nicht, sonst hätte sie mich bestimmt nicht so angezickt.“ Entgegnete ich. „Okay Jungs, Schluss jetzt, wir müssen langsam mal anfangen, wenn wir heute noch fertig werden wollen. Über alles andere können wir uns später noch unterhalten.“ Befahl unser Leader Namjoon uns. Ohne Widerworte machten wir uns an die Arbeit.



    -Zeitsprung: 3 Stunden später-
    Wir hatten in den letzten 3 Stunden schon viel geschafft, doch langsam bekamen wir alle Hunger. Es war mittlerweile fast 19 Uhr, die perfekte Zeit also um Abend zu essen. Da keiner von uns Freiwillig essen holen gehen wollte spielten wir Schere, Stein, Papier darum. Hoseok hatte verloren und muss nun essen holen gehen. Nachdem er gegangen war, chillten wir uns alle auf die Couch. Yoongi die alte Schlafmütze schaffte es doch tatsächlich einzuschlafen…

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    Maras Sicht:
    Nun laufe ich schon seit Stunden hier herum. Ich habe das Gefühl ich laufe nur im Kreis und ein Schild habe ich auch noch nicht entdeckt. Es ist schon fast dunkel und es weht eine frische Brise, sodass ich eine Gänsehaut bekomme. Vielleicht sollte ich einfach mal jemanden fragen, wie ich am besten zurückkomme, dachte ich. Ich sah mich um und entdeckte einen Jungen, der etwas vor mir geht. Ich beschleunigte meinen Schritt und tippte ihm auf die Schulter. „Hey…“ sprach ich schüchtern und blickte dabei auf den Boden. „Hey, also was möchtest du? Willst du ein Autogramm?“ Fragte er. „Ähm… nein, eigentlich wollte ich dich fragen, ob du mir helfen kannst. Ich habe mich verlaufen und weiß nicht wie ich wieder nach Hause komme… Warte wieso sollte ich ein Autogramm von dir haben wollen?“ Sprach ich schüchtern und sah ihn nun zum ersten Mal richtig an. „Ach nur so, also wo musst du denn hin?“ fragte er schnell weiter. Ich nannte ihm das Hotel, in dem wir wohnten und er antwortete: „Das ist ganz schön weit weg, das ist ja fast auf der anderen Seite der Stadt. Wenn du zu Fuß gehst wirst du lange laufen müssen, bis du da bist, aber wenn du willst, kannst du mit mir mitkommen, dann fahre ich dich gleich zurück zum Hotel.“ Ich überlegte kurz, auf der einen Seite kannte ich ihn gar nicht, was wäre wenn er mich entführt oder so, auf der anderen Seite war es schon dunkel, es war kalt und ich hatte keine Lust den ganzen Weg wieder zurück zu laufen, außerdem bezweifelte ich, dass ich es alleine zurück schaffen würde. Nach kurzem zögern sagte ich schließlich ja. „Okay super, aber bevor wir zurück gehen muss ich noch schnell für meine Kumpels was zu essen, besorgen, willst du auch was haben? Ich lade dich ein.“ Fragte der Junge. Dankend nahm ich das Angebot an und ließ neben ihm her. „Ach ich bin übrigens Mara und wie heißt du?“ fragte ich schließlich. „Ach sorry, habe ganz vergessen mich vorzustellen. Ich bin J-Hope, aber du kannst mich auch Hoseok oder einfach Hobi nennen.“ Sagte er mit einem Lächeln. „Woher kommst du Mara?“ fragte er mich. „Aus Deutschland, meine Eltern und ich sind hier die nächsten 6 Wochen im Urlaub.“ Antwortete ich. Wir holten was zu essen und gingen wieder zurück. Mir wurde immer kälter und Hoseok schien das bemerkt zu haben den auf einmal zog er seine Jacke aus und reichte sie mir. Ich nahm sie dankend und zog sie an. Irgendwie roch sie total gut. So gut, dass ich sie am liebsten gar nicht mehr ausgezogen hätte. Wir gingen weiter und ich sah Hoseok verstohlen von der Seite an, er sah nicht schlecht aus, das muss ich schon zugeben. Auf dem Weg zu wohin auch immer lachten wir viel, er war wirklich sehr lustig, dennoch hatte ich das Gefühl, er verheimlicht irgendwas. Ab und an bemerkte ich die neugierigen und zum Teil eifersüchtigen Blicke anderer Mädchen, an der wir vorbei gingen und ich fragte mich wieso sie uns so anstarrten. Schließlich blieben wir vor einem großen modernen Gebäude stehen. Komm mit sprach Hoseok und zog mich mit in das Innere des Gebäudes. Auch von innen sah alles ganz modern aus. Wir steuerten auf den Aufzug zu und fuhren nach oben. „Warte mal, ich dachte du fährst mich jetzt nach Hause…“ sprach ich leicht panisch. „Keine Sorge, du brauchst keine Angst zu haben, wir essen noch schnell und dann fahre ich dich, versprochen“ antwortete er ruhig und legte mir eine Hand auf die Schulter. Die Fahrstuhltür öffnete sich und ich ging hinter Hoseok her. Vor einer Tür blieb er plötzlich stehen und drehte sich um. „Nicht erschrecken, meine Freunde sind manchmal etwas seltsam, aber wenn man sie kennt sind sie extrem lustig und richtig nett.“ Sagte Hoseok und öffnete die Tür.


    J-Hopes Sicht:
    Ich traf Mara auf der Straße und war zunächst etwas verwundert, weil sie mich nicht erkannte, merkte aber gleich dass sie meine Hilfe benötigte. Deswegen nahm ich sie mit, um sie später nach Hause zu fahren. Ich genoss es mit ihr zusammen zu sein, weil sie mich wie einen normalen Jungen behandelte und nicht wie ein Idol. Vor dem Studio angekommen warnte ich sie vor den anderen Members. Ich wusste ganz genau wie verrückt sie waren und dass das manchmal etwas verstörend sein kann. Dann öffnete ich die Tür. Die Tür war noch nicht ganz offen, da hörte ich Jin schon schreien: „ESSEN! JUNGS SCHNELL ES GIBT ESSEN!“ Jin kam wie ein aufgescheuchtes Huhn auf mich zu gestürmt, blieb aber dann verdutzt stehen, als er Mara hinter mir entdeckte. Auch die anderen Jungs starrten sie verdutzt an. Keiner sagte ein Wort, weswegen ich mich schließlich räusperte und sagte: „Jungs, das ist Mara, sie hat sich verlaufen und ich habe ihr vorgeschlagen sie später nach Hause zu fahren…“ Die Jungs lächelten sie an und stellten sich nacheinander vor. „Wartet mal… wo ist Jimin?“ fragte ich. „Der ist nur schnell auf dem Klo…“ sagte Namjoon. „Sag mal Hoseok, wie willst du sie eigentlich nach Hause fahren, so ganz ohne Führerschein?“ fragte Yoongi plötzlich. Die Jungs und auch Mara fingen an zu grinsen und ich merkte wie ich rot wurde. Ich wollte gerade etwas erwidern, als die Tür auf ging und Jimin rein kam. Als er Mara sah, blieb er stehen: „DU?“ fragten beide wie aus einem Mund und starrten sich an. „Ihr kennt euch?“ fragte Jungkook verwirrt.

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    Maras Sicht:
    Die Jungs schienen ganz nett zu sein, dachte ich zumindest, bis die Tür auf ging und ein weiterer Junge reinkam. Es war der selbe Junge, der ein paar Stunden vorher so ein Arschloch zu mir war. Das durfte doch wohl nicht war sein, das ich ihn jetzt wieder sah. Wir starrten uns beide an und sagten gleichzeitig: „Du?“ Die anderen Jungs waren sichtlich verwirrt und der Junge, der wohl Jimin oder so heißt sagte schnell: „Das ist diese Zicke von der Straße…“ und starrte mich dabei immer noch an. „Ich eine Zicke? Du bist doch hier das Arschloch“ entgegnete ich genervt. Bevor er noch etwas erwidern konnte sprach V dazwischen: „Leute ist gut jetzt, lasst uns lieber was essen, ich für meinen Teil habe nämlich einen riesen Hunger!“ Die anderen stimmten ihm zu und sagten mir ich soll mich doch setzen. Hoesok und ich packten das essen aus und reichten es den Jungs. Diese fingen schnell an zu essen und es entstand ruhe, das einzige was man hörte war unser schmatzen.


    J-Hopes Sicht:
    Nachdem Jimin meinte, Mara wäre die Zicke von der Straße, war ich noch verwirrter. Mara war doch so nett und überhaupt nicht zickig. Bevor sich die beiden wieder streiten sprach zum Glück V, das wir lieber essen sollten. Nach dem Essen hatte sich die Stimmung zwischen den beiden zum Glück wieder etwas beruhigt und Mara fragte plötzlich: „Sagt mal Jungs, was macht ihr hier eigentlich? Ich meine wieso esst ihr in einem Tonstudio? Was soll das Ganze?“ „Sie weiß es anscheinend wirklich nicht…“ sagte Jin zu uns. „Was weiß ich nicht?“ fragte Mara. Doch anstatt die Frage zu beantworten fragte ich sie: „ Sag mal Mara, was für Musik hörst du eigentlich?“ „Ähm, viel eigentlich, aber hauptsächlich Pop und Hip-Hop… Aber das beantwortet nicht die Fragen, die ich euch eben gestellt habe.“ Entgegnete sie. Bevor irgendjemand etwas anderes sagen konnte sprach Namjoon: „Weißt du, das ist eigentlich gar nicht so wichtig…“ Mara sah uns alle einen nach dem anderen an und meinte dann: „Achso, wisst ihr Jungs es war nett euch kennenzulernen, aber es ist schon spät und ich würde jetzt wirklich gerne zurück ins Hotel…“ Mit diesen Worten stand sie auf und ging in Richtung Tür. „Ja warte, wir kommen alle mit, es ist schon spät, da hast du recht und wir sollten auch langsam nach Hause fahren.“ Bestimmte Namjoon. Wir standen alle auf und gingen Richtung Garage, in der unser Van stand. Jungkook, V und Jimin saßen ganz hinten, Namjoon, Suga und ich in der Mitte und Mara saß vorne auf dem Beifahrersitz neben Jin, der fuhr. Als wir wenig später vor dem Hotel hielten und sich Mara abschnallte, beschloss ich sie noch rein zu bringen. „Ich bringe sie noch rein und komme gleich wieder.“ Meinte ich zu den Jungs und stieg zusammen mit Mara aus dem Auto aus. Als ich die Tür schließen wollte bemerkte ich Jimins Blick, der mich sauer anstarrte. Ich ging mit ihr rein, drinnen angekommen gab ich ihr noch meine Nummer und verabschiedete mich mit einer kurzen Umarmung von ihr. Dann ging ich wieder raus zum Van und wir fuhren zum Dorm. Dort angekommen gingen wir alle schnell auf unsere Zimmer, weil wir alle müde waren.
    Mitten in der Nacht wachte ich plötzlich auf, weil ich einen trockenen Hals bekommen hatte. Ich ging runter in die Küche um mir ein Glas Wasser zu holen, als ich auf Jimin traf, der ebenfalls in der Küche stand und verträumt aus dem Fenster guckte. Ich räusperte mich und er zuckte zusammen, drehte sich schnell um und lief ohne ein Wort aus der Küche. Hmmm… manchmal ist Jimin echt seltsam, dachte ich mir und ging, nachdem ich was getrunken hatte wieder ins Bett.


    Jimins Sicht:
    Nachdem wir gegessen hatten merkte ich, dass Mara doch nicht so eine Zicke war, wie ich gedacht hatte. Um genau zu sein war sie sogar echt nett. Vor dem Hotel angekommen, schnallte sich nicht nur Mara ab, sondern auch Hobi. Er wollte Mara noch reinbringen… Ich sah zu wie beide ausstiegen und warf Hobi einen wütenden Blick zu, ich weiß nicht wieso ich wütend war, eigentlich hatte er doch nichts gemacht oder? Die zwei gingen rein und 5 Minuten später kam Hobi wieder raus. Wir fuhren nach Hause und gingen alle schlafen, weil es bereits sehr spät war. Doch so sehr ich es auch wollte, ich konnte nicht schlafen. Ich wälzte mich stundenlang im Bett herum und stand schließlich auf um in die Küche zu gehen. Ich sah aus dem Fenster und betrachtete die Umgebung. Ich wollte an was anderes denken, aber es ging nicht, ich bekam Mara nicht aus meinem Kopf und ich war immer noch sauer auf Hobi, weil er Mara noch ins Hotel gebracht hatte. Ich wollte unbedingt erfahren, wieso er das gemacht hatte. Ich war so in meinen Gedanken, dass ich nicht bemerkte, wie hinter mir jemand den Raum betrat. Plötzlich hörte ich hinter mir jemanden räuspern, als ich mich umdrehte, sah ich Hobi vor mir stehen. Ich hatte keine wirkliche Lust mit ihm zu reden, darum ging ich ohne ein weiteres Wort an ihm vorbei aus der Küche.

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    -Zeitsprung: Nächster Morgen-
    Maras Sicht:
    Nachdem ich gestern Abend zu Hause war, ging ich noch schnell duschen und dann sofort ins bett. Meine Eltern hatte ich deswegen gestern gar nicht gesehen, deswegen beschloss ich heute mit ihnen zu Frühstücken. Meine Mutter erzählte mir wie toll es doch gestern gewesen war und was sie heute alles vorhatten. Auf die frage, ob ich denn heute Lust habe mitzukommen, sagte ich wieder Nein, ich wusste zwar nicht, was ich stattdessen machen sollte, aber ich hatte keine Lust mir mit meinen Eltern irgendein Museum anzuschauen. Nach dem Frühstück verabschiedeten sich meine Eltern für heute von mir und machten sich auf in das Museum. Ich ging wieder hoch auf mein Zimmer und machte den Fernseher an. Ich beschloss, dass es besser wäre wenn ich heute im Hotel bleibe und einen Entspannungstag mache. Ich ging in die Sauna und ins Schwimmbad, welches im Hotel war. Als ich am Nachmittag wieder auf mein Zimmer kam, vibrierte mein Handy, ich sah drauf und sah, dass Hoseok mir geschrieben hatte. Ich wusste gar nicht, dass er meine Nummer hatte, ich hatte gedacht, dass er mir gestern nur seine Nummer gegeben hatte. Naja egal jetzt, dachte ich und öffnete den Chat.

    Hoseok: Hey

    Ich: Hey

    Hoseok: Gab es gestern Abend Stress mit deinen Eltern, weil du erst so spät zu Hause warst?

    Ich: Nein, es ist ihnen nicht mal aufgefallen, weil ich ein eigenes Zimmer habe

    Hoseok: Achso okay, ist ja cool.

    Ich: Ja, ich wollte mich übrigens bei dir und den anderen bedanken, das war echt lieb von euch, dass ihr mich zurück gefahren habt…

    Hoseok: Das haben wir gerne gemacht, aber mal ganz im Ernst, ich hätte dich da auch nicht einfach auf der Straße stehen gelassen, selbst wenn du nicht mitgekommen wärst.

    Ich: Was hättest du denn dann gemacht?

    Hoseok: Na dann wäre ich mit dir zurück gegangen

    Ich: Wie lieb von dir. Als Dank wollte ich fragen ob du heute Abend schon was vor hast? Falls nicht würde ich dich gerne zum Essen einladen… also nur wenn du Lust hast…

    Hoseok: Ich muss heute Abend noch etwas mit den Jungs machen, aber danach könnte ich…

    Ich: Okay super, um wie viel Uhr wollen wir uns treffen? Und wo?

    Hoseok: 20 Uhr? Soll ich dich vom Hotel abholen? Ich meine immerhin kenne ich mich hier in Seoul etwas besser aus als du und wir wollen ja nicht, dass du die wieder verläufst ;)

    Ich: Ja okay super, dann bis heute Abend

    Hoseok: Bis später

    -Chat beendet-


    Ich legte mein Handy an Seite und beschloss duschen zu gehen, um das Schwimmbadwasser runter zu bekommen. Als ich aus der Dusche kam sah ich auf die Uhr, es war bereits 18:30. In eineinhalb Stunden holt mich Hoseok ab, dachte ich ich stellte mich vor meinen Schrank und überlegte was ich anziehen wollte. Nach langem hin und her beschloss ich eine schwarze Jeans und einen schicken weißen Pulli anzuziehen. Außerdem zog ich mir meine schwarzen Lieblingsstiefelletten an. Ich ging ins Bad und schminkte mich, danach nahm ich meine Tasche und meinen Schlüssel und ging runter in die Lobby. In der Lobby setzte ich mich in einen Sessel, da ich im Aufzug bemerkt hatte, dass ich 10 Minuten zu früh war.

    J-Hopes Sicht:
    Es wurde bereits Abend, die Jungs und ich hatten den halben Tag an den neuen Songs gearbeitet. Ich sah auf die Uhr und bemerkte, dass ich mich langsam mal fertig machen sollte, weil ich gleich los musste. Ich sagte den anderen Bescheid, dass ich kurz auf Toilette musste, holte mir meine Sachen aus dem Tanzstudio und zog mich auf der Toilette schnell um. Ich sah in den Spiegel und war zufrieden mit dem was ich sah. Ich ging zurück zu den anderen und wollte ihnen gerade sagen, dass ich leider wegmusste und auch nicht mit ihnen essen würde. Bevor ich aber was sagen konnte fragte V mit einem Grinsen im Gesicht: „Sag mal Hyung, wo willst du denn so schick hin?“ „Ich…äähm… ich treffe mich mit Mara, wir gehen essen… Ihr braucht also nicht auf mich zu warten oder so, ich weiß nicht wann ich nach Hause komme.“ Sagte ich und merkte wie ich leicht rot wurde. Verflucht, was ist denn so besonders daran, dachte ich. Ich sah die Jungs an und merkte wie mich alle mit einem breiten Grinsen angucken. Naja alle außer Jimin, der hatte seinen Kopf gesenkt und starrte auf den Boden. „Na wenn das so ist, wünschen wir dir viel Spaß und pass auf dich auf Hyung“ sagte Jungkook. Ich nickte nur, nahm meine Sachen und ging. Vor dem Hotel angekommen atmete ich einmal tief durch und betrat dann die Eingangshalle. Ich sah Mara auf einem Sessel sitzen und OMG, sie sah wunderbar aus. Sie sah mich an und stand auf. Ich umarmte sie und wir verließen das Hotel…

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    Maras Sicht:
    Wir verließen das Hotel und gingen in ein kleines gemütliches Restaurant. Ich muss schon sagen Hoseok sah in seinen Klamotten echt gut aus. Ich genoss die Zeit mit ihm, denn er wusste einfach wie er mich zum Lachen bringen konnte. Auch wenn ich ihn erst seit gestern kannte, hatte ich trotzdem schon das Gefühl, ihn viel länger zu kennen. Wir hatten viel gemeinsam. Nachdem essen fragte er mich ob ich noch Lust hatte mit zu ihm nach Hause zu kommen. Er meinte die anderen Jungs wären auch da und ob ich nicht Lust hätte mit ihnen zu chillen. Ich sagte ja, weil die Jungs sehr nett und richtig cool waren. Er nahm meine Hand und führte mich zu sich nach Hause. Es war ein riesiges modernes Haus, das wirklich sehr schon aussah, auch drinnen war alles sehr modern. Wir zogen Jacke und Schuhe aus und er führte mich ins Wohnzimmer, wo gerade Jin, V und Jungkook Mario Kart am Spielen waren. Suga saß daneben auf dem Sofa und sah ihnen gespannt zu und Namjoon kam gerade mit einem Apfel in der Hand aus der Küche. Als sie uns sahen, kamen Suga und Namjoon auf mich zu und umarmten mich kurz, Jin, V und Jungkook, riefen nur einmal hallo, da sie gerade mitten in einem Rennen waren.

    Junkooks Sicht:
    Ich war gerade dabei gegen V und Jin bei Mario Kart zu gewinnen, als die Tür aufging und kurze Zeit später Hobi und Mara im Wohnzimmer standen. Wir begrüßten beide und sie setzten sich zu uns. Nachdem ich gewonnen hatte, fragte Mara ob sie auch mal spielen darf, also gab ich ihr meine Fernbedienung und sie spielte gegen V und Jin, während wir anderen dabei zusahen und sie anfeuerten. Nach einer Zeit hatte keiner von uns mehr richtig Lust zu spielen und so beschlossen wir etwas anderes zu spielen. Wir hatten gerade beschlossen, dass es lustig wäre, wenn wir ein Trinkspiel spielen würden und so ging Jin in die Küche und kam kurz darauf mit 9 Bechern und etwas Alkohol wieder. V ging zu Jimin ins Zimmer und fragte ihn ob er auch mitspielen wollte und so saßen wir kurz darauf im Wohnzimmer und spielten alle zusammen Never have I ever… (ich hoffe ihr kennt das Spiel) Von harmlosen Dingen wie ich habe noch nie in die Hose gemacht bis zu Ich hatte noch nie S*x war wirklich alles dabei und so kam es, dass wir wenig später alle angerunken waren. Irgendwann, es war schon mitten in der Nacht standen die meisten von uns auf und wollten ins Bett gehen. Nur Jimin und Mara blieben am Tisch sitzen…

    Jimins Sicht:
    Alle standen auf und wollten ins Bett gehen und so saßen Mara und ich schließlich nur noch am Tisch. Wir schwiegen uns an und ich wollte gerade etwas sagen, als sie plötzlich aufstand und Richtung Haustür taumelte. „Was wird das, wenn es fertig ist?“ fragte ich sie. „Ich gehe nach Hause“ antwortete sie auf meine Frage. „Nein, dass wirst du nicht machen, du bist betrunken, da wirst du das Hotel nicht mehr erreichen. Du schläfst heute hier“ entschied ich ohne weiter darüber nachzudenken. Da die anderen schon schliefen und ich keinen wecken wollte, führte ich Mara in mein Zimmer, gab ihr eine Jogginghose und ein Shirt von mir und sagte ihr sie solle das anziehen. Ich drehte mich rum und wartete bis sie fertig war. „Du kannst in meinem Bett schlafen, ich schlafe hier auf dem Sofa“ sagte ich und zeigte mit meinem Finger erst auf das Bett und dann auf das Sofa. Mara kam mir näher und sagte plötzlich „Wusstest du, dass du verdammt heiß aussiehst…“ sie legte eine Hand an mein Gesicht und kam mit ihrem Kopf immer näher, doch ehe sich unsere Lippen berührten drückte ich sie zart weg und brachte sie ins Bett. Ich sah wie enttäuscht sie war, ich war auch enttäuscht, denn ich hätte sie sehr gerne geküsst, aber ich wollte nicht, dass wir uns nur küssten, weil wir beide betrunken waren. Ich legte mich auf das Sofa und flüsterte „Gute Nacht, schlaf gut“. Als Antwort bekam ich nur ein leises schnarchen. Ich lächelte und schlief dann auch ein.

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    -Am nächsten Morgen-
    Am nächsten morgen wachte ich sehr früh auf. Ich sah zur Seite und sah Mara friedlich in meinem Bett liegen. Ich lächelte, es sah sehr süß aus wie sie da lag, die haare ein wenig zerzaust. Ich wollte aufstehen und merkte direkt die Kopfschmerzen, die wohl von dem ganzen Alkohol kamen. Ich muss zugeben, ich hatte gestern schon ordentlich getrunken und die Auswirkungen bekomme ich gerade zu spüren. Ich ging langsam in die Küche und machte mir eine Kopfschmerztablette, ich wartete bis sie sich in dem Wasser aufgelöst hatte und trank dann das Glas mit kräftigen Zügen aus. Die anderen waren anscheinend noch am schlafen, denn im kompletten Haus war es still. Ich stellte mich ans Fenster und sah hinaus, ich dachte an gestern Abend und an das, was zwischen mir und Mara gelaufen war, oder auch nicht… Hätte sie mich auch geküsst, wenn wir beide nüchtern gewesen wären? Wahrscheinlich eher nicht, ich meine sie kann mich wahrscheinlich immer noch nicht wirklich leiden, wegen dem was auf der Straße passiert ist und außerdem glaube ich, dass sie auf Hoseok steht. Och man, dachte ich, was macht dieses Mädchen nur mit mir? Normalerweise bringt mich ein Mädchen nicht so schnell aus der Fassung, aber bei Mara war das anders. Ich glaube ich habe mich in Mara verliebt, dachte ich weiter. Bei dem Gedanken musste ich lächeln.


    Maras Sicht:
    Ich wachte langsam auf und sah mich um. Ich lag in einem Bett, aber nicht in meinem Bett im Hotel, nein ich lag in einem Bett, welches ich nicht kannte. Ich bekam Panik und sah mich verunsichert um. Mein Blick blieb an einem Bild, an der Wand, hängen. Ich erschrak, als ich sah wer darauf war: Jimin mit seiner Familie. Scheiße, was mache ich in seinem Bett? Fragte ich mich. Im nächsten Moment wurde mir bewusst, was das wohl heißt und ich guckte schnell an mir herunter in der Hoffnung, dass ich was an hatte. Als ich merkte das ich nicht nackt war fiel mir ein Stein vom Herzen. Es wäre ziemlich peinlich gewesen, wenn da etwas gelaufen wäre und wenn ich mich nicht mal daran erinnern könnte, denn der komplette Abend war wie als wäre er nicht passiert. Das letzte an das ich mich erinnern kann ist wie ich mit den Jungs Mario Kart gespielt habe. Ich sah noch einmal an mir herunter und bemerkte, dass ich gar nicht meine Klamotten anhatte, sondern Klamotten, die eindeutig von einem Jungen sein mussten. „Scheiße!“ entfuhr es mir, er muss mich nackt gesehen haben. Langsam öffnete ich die Tür und sah den Flur entlang, als ich niemanden sah, schlich ich den Flur entlang und ging in die Küche, um mir ein Glas Wasser zu holen. Viel zu spät sah ich, dass jemand in der Küche am fenster stand. Als ich es bemerkte war es schon zu spät um die Küche fluchtartig zu verlassen, denn diese Person drehte sich schon um und ich bemerkte, dass es Jimin war, der mich mit seinen großen Augen anstarrte. Dann lächelte er. Verdammt, war da doch was gelaufen an das ich mich nicht erinnern könnte? Das wäre so peinlich, vor allem weil ich Jimin mochte… Er war nicht so ein großes Arschloch wie ich es am Anfang annahm… Ich lächelte ihn schüchtern an und sagte: „Guten Morgen, Jimin“



    (Hey Leute, hier kommt mal ein ganz kurzes Kapitel, das nächste wird definitiv wieder länger. Sagt mal wie findet ihr sie bis jetzt? Wäre schön wenn ihr vielleicht einen Kommentar und maybe auch ein Like darlassen könntet.
    Na dann, viel Spaß weiterhin

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    Jimins Sicht:
    „Guten Morgen“ antwortete ich und sah sie immer noch lächelt an. Es herrschte stille und wir beide sahen uns einfach nur an. Nach einer Weile räusperte ich mich: „Und hast du gut geschlafen?“ fragte ich sie. „Ja soweit schon“ sagte sie und schaute zu Boden, aber ich sah wie sie leicht rot wurde. Sie sah wieder zu mir auf und fragte: „Jimin, was ist gestern Abend passiert? Ist da irgendwas zwischen uns gelaufen? Ich kann mich an nichts mehr erinnern…“ Ich war geschockt, sie konnte sich an nichts mehr erinnern. „Was meinst du mit du kannst dich nicht mehr daran erinnern?“ fragte ich etwas lauter. „Na so wie ich es gesagt habe, es ist als wäre alles weg…“ sprach sie leise weiter. Ich seufzte und fing dann an ihr alles zu erzählen, naja alles außer den beinahe Kuss zwischen uns, den ließ ich weg. Sie hörte aufmerksam zu und fragte als ich fertig war noch einmal: „Also es ist nichts zwischen uns gelaufen und du hast mich auch nicht nackt gesehen oder so? „Nein“ entgegnete ich nur und sie atmete erleichtert aus. Das versetzte mir einen Stich, sie war also froh, das da nichts passiert war. Ich wusste es, sie steht nicht auf mich. Mara wollte noch irgendwas sagen, als wir ein Geräusch aus dem Wohnzimmer hörten und kurz darauf V in die Küche spaziert kam. Als er uns beide sah blieb er stehen und guckte uns mit großen Augen an, dann fing er an zu grinsen, sagte aber nichts. Ich war einfach nur genervt, wegen letzter Nacht und der Tatsache, dass sich Mara nicht erinnern kann und offensichtlich froh darüber war, dass da nichts gelaufen ist. Es wäre besser wenn ich jetzt hier verschwinde dachte ich und ging ohne ein weiteres Wort aus der Küche und in mein Zimmer. Dort schmiss ich mich aufs Bett und vergrub meinen Kopf in mein Kissen. Ich blieb dort bis ich einige zeit später Jin rufen hörte, dass es frühstück gibt…


    Vs Sicht:
    Als ich in die Küche kam war ich erst etwas überrascht, Mara zu sehen, aber dann viel mir auf, dass sie Jimins Lieblingsjogginghose anhatte und wenn er diese abgab, dann hieß das schon was. Dann wurde mir klar, was hier los war, Mara muss die komplette Nacht bei uns, genauer gesagt bei Jimin, gewesen sein. Ich konnte nicht anders als zu grinsen. Doch Jimin war offensichtlich genervt und ging ohne ein weiteres Wort wieder in sein Zimmer. Mara und ich beschlossen schon mal den Tisch zu decken, damit Jin später weniger Arbeit hat. Wir waren gerade fertig, als plötzlich die anderen einer nach dem anderen reinkamen. Sie waren wie ich überrascht Mara hier zu sehen, sagten aber nichts. Oh man Jimin muss uns nachher erstmal alles erzählen, wenn sie weg ist, dachte ich. Mara ging in die Küche und fing an das Frühstück vorzubereiten, als die anderen mich mit einem Fragenden Blick anschauten. „Jimin…“ sagte ich nur und deutete mit dem Kopf zuerst in Maras Richtung und dann in die von Jimins Zimmer. Die anderen verstanden es und grinsten ebenfalls, so wie ich eben. Jin ging in die Küche um Mara zu helfen und kurz darauf saßen wir alle am Tisch und Frühstückten. Es war irgendwie komisch. Jimin benahm sich noch seltsamer als er es ohnehin schon immer tut. Ich muss später unbedingt mal mit meinem hyung reden, dachte ich. Nach dem Frühstück verschwand Jimin sofort wieder in seinem Zimmer und Jin fuhr Mara nach Hause. Bevor sie ging, gaben wir ihr noch alle unsere Nummern und verabredeten uns für morgen um ihr Seoul von seiner besten Seite zu zeigen. Nachdem Jin und mara weg waren und der Tisch abgeräumt war, machten sich Suga, Namjoon und Hobi auf dem Weg ins Studio, sie mussten schon früher da sein um ihre teile in den neuen Songs aufzunehmen. Jungkook beschloss in die Stadt zu gehen, weil er irgendwas besorgen musste. So blieb ich alleine zurück, naja und Jimin, der immer noch in seinem Zimmer war. Ich beschloss zu ihm hoch zu gehen, ich musste einfach wissen was passiert war und ob es meinem hyung gut ging, denn irgendwie hatte ich das Gefühl, das es nicht so war. Ich klopfte an seiner Tür…keine reaktion. Ich klopfte noch einmal, diesmal etwas lauter. Kurz darauf kam ein dumpfes Herein und ich trat in sein Zimmer…

    10
    Ich betrat sein Zimmer und sah Jimin auf dem Bett liegen. Sein Gesicht war zwischen den Kissen verschwunden. Ich setzte mich neben meinen Hyung und fragte was los war, bekam von ihm aber nur ein unverständliches grummeln als Antwort. Ich wusste, dass es nicht leicht sein wird ihn zum reden zu bringen, aber ich war bereit so ihn so lange zu nerven bis er endlich reden würde. Also setzte ich mich schweigend neben ihn auf das Bett und starrte die Wand an.


    Jimins Sicht:
    Er saß nun schon fast 10 Minuten schweigend neben mir und ich wusste, dass Tae nicht weggehen würde, bis ich ihm erzählt hatte was los ist, deswegen drehte ich mich schließlich um, legte mich auf den Rücken und starrte die Decke an. „Sie war die ganze Nacht hier…“ begann ich schließlich meine Geschichte und erzählte ihm alles, von ihrer Idee Abends alleine nach Hause zu finden, bis zu ihrem Blackout. Tae saß die ganze Zeit still neben mir und hörte mir aufmerksam zu. Nachdem ich fertig erzählt hatte sagte er: „Ach deswegen bist du in letzter Zeit so komisch drauf…“ „Ja, am Anfang konnte ich sie nicht leiden, weil ich dachte sie wäre eine Zicke, aber sie ist ganz anders, sie ist total nett, hübsch, witzig, man kann mit ihr echt Spaß haben und das wichtigste ist, sie hat keine Ahnung, wer wir sind. Oh man Tae, ich glaube ich habe mich richtig in sie verliebt.“ Stellte ich fast schon verzweifelt fest. Tae sah mich mit einem lächeln an und schmunzelte: „Man hyung dich hat es ja richtig erwischt…“ „Ja, aber ich habe irgendwie das ungute Gefühl, dass sie aus Hosoek steht.“ Sprach ich das aus, was mich schon die ganze Zeit beschäftigte. „Das glaube ich nicht. Meiner Meinung nach behandeln die zwei sich eher wie Bruder und Schwester und nicht als wären sie ineinander verliebt.“ Versuchte tae mich aufzumuntern. Ich sah ihn nur an, sagte aber nichts, deswegen sprach er einfach weiter „Gib mir mal dein Handy…“ sagte er und bevor ich was erwidern konnte, hatte er sich mein Handy geschnappt und tippte irgendwas ein. „Was machst du da?“ „Ich speichere dir Maras Nummer ein, dann kannst du ihr mal schreiben, sie hat übrigens auch deine.“ Sagte er. „Ach ich weiß nicht so recht ob das eine gute Idee wäre.“ Überlegte ich laut. „Und ob das eine gute Idee wäre“ sagte er promt. Langsam hatte ich keine Lust mehr mir darüber weiter Gedanken zu machen. „Sag mal wollen wir eine Runde Mario Kart zocken?“ fragte ich. „Klar und keine Sorge, ich erzähle keinem, dass du in sie verliebt bist“ antwortete er. Ich nickte ihm nur dankend zu und wir gingen runter um zu zocken.


    Maras Sicht:
    Nachdem Jin mich nach Hause gefahren hatte, legte ich mich sofort ins Bett, doch schlafen konnte ich nicht. Jimin war nach unserem Gespräch in der Küche so komisch gewesen, dachte ich und starrte die Decke an. Was war bloß los mit ihm? Mit dem Gedanken schlief ich ein. Irgendwann wachte ich auf und merkte, dass es bereits später Nachmittag war. Ich hatte doch wirklich de halben Tag geschlafen. Ich stand auf und ging duschen, erst als ich mir meine Sachen ausziehen wollte merkte ich, dass ich immer noch Jimins Hose anhatte. Vielleicht wäre es besser wenn ich sie ihm wiedergebe, dachte ich und schnappte mir mein handy um ihm zu schreiben.

    Mara: Hey Jimin ich bin es, Mara. Tae hat mir deine Nummer gegeben, ich hoffe das ist kein Problem, ich wollte dir nur sagen, dass ich noch deine Jogginghose habe. Ich bringe sie dir morgen mit.

    Jimin: Hey, kein problem, du kannst sie auch behalten. Eine Frage, was ist morgen?

    Mara: Ich habe mit den anderen ausgemacht, dass wir uns morgen alle treffen und ihr mir Seoul von seiner besten Seite zeigt.

    Jimin: Achso, ja dann bis morgen

    Mara: Bis morgen
    -Chat beendet-

    -Zeitsprung nächster Morgen-
    Ich wachte sehr früh auf, zog mich an und ging Frühstücken. Unten angekommen sah ich meine Eltern bereits an einem Tisch sitzen. Ich setzte mich dazu und wir aßen gemeinsam. Ich muss ehrlich sagen, es war richtig nett und wir saßen lange unten und quatschten. Ich vergaß vollkommen die Zeit und merkte nicht, wie lange wir dort saßen, doch als ich plötzlich aufsah, stand Jin vor unserem Tisch. „Komm schon Mara oder brauchst du eine extra Einladung? Die Jungs warten schon draußen, wir hatten doch gesagt, dass wir dich um 10 Uhr abholen um dir die Stadt zu zeigen!“ sagte er und zog mich vom Stuhl hoch. Er wollte mich gerade aus dem Restaurant rausziehen als er von meinen Eltern aufgehalten wurde. „Einen Moment mal, wer ist das Mara? Kennst du ihn?“ sprach mein Vater skeptisch. „Ähm ja, das ist ein Freund von mir, er wohnt hier in Seoul und wollte mir die Stadt zeigen. Ich erkläre euch später alles. Bis dann!“ sagte ich hastig und stolperte, dann hinter Jin aus dem Hotel. Ich begrüßte die anderen und wir machten uns auf den Weg…

    11
    Wir liefen nun schon relativ lange durch die schönen Straßen von Seoul und die Jungs hatten mir schon eine ganze Menge gezeigt. Wir hatten eine schöne Zeit zusammen und lachten viel und über jedes bisschen. Doch ich merkte immer wieder eifersüchtige Blicke von fremden Menschen, meistens Mädchen, auf mir. Wieso starrten die denn so? Was ist so besonders, dass ich mit ein paar neuen freunden durch die Stadt lief? Lag es vielleicht an meinem Aussehen? Das alles waren Fragen, die mir die ganze Zeit durch den Kopf gingen und ich beschloss bei der nächsten Gelegenheit die Jungs zu fragen, ob sie wussten wieso die mich immer so komisch ansahen. Die Gelegenheit zum fragen erhielt ich sehr schnell, da Jin vorschlug in ein Cafe zu gehen und einen Kaffee zu trinken. Die anderen waren einverstanden und so saßen wir wenig später in einem kleinen Kaffee in einer Seitenstraße. Es war echt schön hier, es war klein, aber nicht zu klein und wir waren die einzigen Kunden. Nachdem wir unsere Bestellung aufgaben beschloss ich die Jungs zu fragen: „Hey sagt mal Leute ich habe eine Frage, wieso gucken mich gefühlt alle Mädchen, an denen wir vorbei gehen mit diesem eifersüchtigen Blick an? Ich meine stimmt irgendwas nicht mit mir?“ „Was soll den nicht mit dir stimmen? Ich meine du bist nett, hilfsbereit, witzig, klug und siehst auch noch echt super aus. Die sind wahrscheinlich nur eifersüchtig, weil du so gut aussiehst.“ Kam es wie aus der Pistole geschossen von Jimin. Nachdem er das ausgesprochen hatte, schien er zu begreifen, was er da sagte und wurde augenblicklich leicht rot im Gesicht. Ich lächelte ihn an und merkte, das ich wahrscheinlich gerade mindestens genauso rot wurde. Man Jimin konnte echt süß sein. Die anderen guckten zwischen Jimin und mir hin und her und grinsten dabei. Ich rechnete mit irgendwelchen Sprüchen oder so was, aber bevor überhaupt einer was sagen konnte, kam die Bedienung und stellte unsere Tassen auf den Tisch. Nachdem sie wieder weg war, sagte V: „ Vielleicht liegt es aber auch gar nicht an dir, sondern an uns, weil wir so super gut aussehen…“ Alle lachten los und ich antwortete: „ Ja sicher, daran wird es liegen…“ und lachte ebenfalls mit. Nachdem wir uns alle beruhigt hatten sprachen wir noch über alles mögliche und zahlten schließlich. Wir verließen das Cafe und die Jungs verabschiedeten sich von mir. Es war zwar erst 17 Uhr, aber die Jungs meinten noch irgendwas von viel arbeiten und dass sie die nächsten 3 Tage leider keine Zeit hatten. Ich fand das schade, aber was sollte ich ändern. Ich verabschiedete mich von den Jungs und lief alleine Richtung Hotel. Da ich mich mittlerweile ein wenig auskannte, fand ich den Weg relativ schnell und ohne größere Komplikationen. Ich betrat mein Zimmer, schmiss meine Tasche auf einen kleinen Hocker, nahm die Fernbedienung vom Fernseher und schmiss mich auf das Bett. Irgendwann fiel mir auf, dass ich mich für das schöne Kompliment vorhin noch gar nicht bei Jimin bedankt hatte, also schnappte ich mir mein Handy und schrieb ihm.

    Mara: Hey Jimin

    …keine Antwort…

    Ich legte mein Handy beiseite und ging ins Badezimmer, als ich wiederkam sah ich, dass mein handy leuchtete… Ich sah drauf und merkte, dass es nur meine Mutter war, die gefragt hatte ob wir zusammen außerhalb Abendessen wollten. Ich schrieb ein kurzes ja und wollte gerade mein Handy wieder weglegen, als es erneut vibrierte…


    Jimin: Hey Mara, sorry das ich nicht sofort geantwortet habe, aber wir sind ja am arbeiten. Also was gibt’s?


    Mara: Kein Problem, ich wollte mich noch bei dir bedanken, du weißt schon, für das schöne Kompliment was du mir vorhin im Cafe gemacht hast. Eigentlich wollte ich mich persönlich bedanken, aber ich wollte nicht, dass das jeder mitbekommt und ansonsten gab es leider keinen passenden Moment…


    Jimin: Das war nur die Wahrheit. Alles was ich gesagt habe, habe ich ernst gemeint.


    Mara: Wusstest du, dass du manchmal echt süß sein kannst?


    Jimin: Nur manchmal? ;)

    Ich lächelte und legte mein Handy an Seite, darauf würde ich Jimin jetzt nicht antworten. Ich machte mich fertig und ging runter in die Lobby um mit meinen Eltern essen zu gehen. Zum Glück fragten sie nicht noch einmal nach, wer das heute morgen war. Es war ein netter Abend und wurde relativ spät, deswegen beschloss ich sofort schlafen zu gehen, als ich wieder auf meinem Zimmer war

    12
    Hoseoks Sicht:
    Wir hatten bereits etwas länger weiter gearbeitet und beschlossen eine kleine Pause zu machen. Tae und Jungkook gingen los um was zu essen zu holen, Namjoon und Jin gingen zu Toilette und Suga legte sich mit seinen Kopfhörern in den Ohren auf das Sofa und schloss die Augen. Jimin und ich setzten uns ebenfalls auf die Couch und nahmen beide unsere Handys. Ich merkte wie Jimin lächelnd auf sein Handy guckte und mit irgendwem schrieb. Ich könnte wetten es ist Mara, denn mir war sehr wohl aufgefallen, dass Jimin ein Auge auf Mara geworfen hatte. Ich denke spätestens nach Heute war das allen klar. „Na schreibst du mit Mara?“ fragte ich ihn mit einem leichten grinsen im Gesicht. Doch von ihm bekam ich nur ein „ Das geht dich gar nichts an!“ Wow was war denn mit dem los? „Hyung, mir kannst du es ruhig sagen. Mir ist eh schon aufgefallen, dass du dich in sie verliebt hast.“ Er sah von seinem Handy auf: „ Ist es so offensichtlich?“ fragte er und er klang dabei schon fast verzweifelt. „Naja ich denke spätestens nach unserem Besuch im Cafe heute war es uns allen aufgefallen.“ Antwortete ich ihm. „Eigentlich ist es doch egal, was ich für sie empfinde. Ich meine ist dir nicht aufgefallen, wie sie mit dir flirtet?“ fragte er. Als er das sagte verschluckte ich mich fast an dem Wasser, was ich gerade trinken wollte. „Das deutest du ganz falsch, Mara und ich sind nur gute Freunde. Ich mag sie, ja, aber nur als gute Freundin und glaub mir das beruht auf Gegenseitigkeit. Und sie flirtet auch nicht mit mir, der einzige mit dem sie flirtet bist du, ist dir das heute im Cafe nicht aufgefallen, wie sie dich angeguckt hat?“ bevor noch einer von uns was sagen konnte kamen die anderen rein. Wir ließen das Thema auf uns ruhen und aßen. Danach machten wir weiter. Es war schade, vor allem für Jimin, dass wir Mara die nächsten 3 Tage nicht sahen, aber danach musste ich die beiden unbedingt verkuppeln. Sie würden so ein süßes Paar abgeben.


    Maras Sicht:
    Es ist unglaublich, wie langweilig es ohne die Jungs war. Bereits am 2. Tag war ich so gelangweilt, dass ich aus lauter Langeweile mit meinen Eltern in ein Museum gefahren war, das mal ganz nebenbei noch langweiliger war. Deswegen beschloss ich an Tag 3 doch lieber wieder im Hotel zu bleiben. Ich fragte mich, wie dieser urlaub geworden wäre, wenn ich die Jungs nicht kennen gelernt hätte? Wahrscheinlich wäre ich vor lauter Langeweile fast gestorben. Bei dem Gedanken fing ich an zu lachen. Ich hatte den Tag schon halb überstanden, zum Glück. Ich beschloss nach dem Mittagessen in einen Supermarkt in der Nähe zu gehen und mir ein wenig Süßkram zu kaufen, da ich heute Abend einen Filmeabend machen wollte und das ohne eben nicht geht. Ich kaufte alles und ging wieder ins Hotel. Ich saß gerade auf dem Klo, als es an meiner Tür klopfte, schnell stand ich auf, zog ab und lief zur Tür, als ich diese öffnete verschlug es mir regelrecht die Sprache, denn vor mir standen doch Tatsächlich die Jungs. „Was macht ihr denn hier, ich dachte ihr müsst Arbeiten?“ fragte ich begeistert und umarmte jeden stürmisch. „na da freut sich aber jemand uns zu sehen.“ Lachte Hobi und umarmte mich. Namjoon antwortet mir: „ Ja wir waren früher fertig und da manche von uns schon unter Entzugserscheinungen litten, haben wir beschlossen dir einen Überraschungsbesuch abzustatten.“ Bei dem Wort Entzugserscheinungen blickte er Jimin an, der Augenblicklich rot würde. Zumindest dachte ich das, allerdings war das Licht hier auf dem Flur nicht besonders gut, deswegen könnte ich mich auch geirrt haben. „Wie süß von euch. Wollt ihr vielleicht reinkommen? Ich wollte mir ein Paar Filme angucken, vielleicht habt ihr ja Lust mitzugucken…“ sagte ich und ging ein Schritt an Seite, damit die Jungs in mein Zimmer kommen konnten. „Ja! Filmeabend bei Mara“ riefen Jungkook und Jin begeistert und stürmten an mir vorbei um es sich in meinem Zimmer gemütlich zu machen. Auch die anderen gingen lachend und kopfschüttelnd an mir vorbei ins Zimmer und machten es sich auf der Kleinen Couch, meinem Bett und dem Boden bequem. Jimin und Hobi lagen rechts und links neben mir auf dem Bett, Jungkook, Tae und Yoongi saßen auf der Couch und namjoon und Jin hatten es sich mit Kissen auf dem Boden bequem gemacht. Ich startete meinen Netflix Account und wir guckten uns einen Film an. Mitten im Film klopfte es plötzlich an der Tür. Wer konnte das nur sein? Fragte ich mich und stand auf. Ich öffnete die Tür und sah meine Eltern davor stehen. „Hey süße, wir wollten fragen ob du Lust hast mit uns Abendessen…“ als meine Mutter die Jungs hinter mir im Zimmer reden hörte, hörte sie auf zu sprechen. Stattdessen fragte mein Vater: „Hast du etwa Besuch?“ „Ähhm…“ weiter kam ich nicht, da mein Vater mich zu Seite schob und mein Zimmer betrat. Auch meine Mutter ging an mir vorbei ins Zimmer. Ich seufzte und schloss die Tür. Das Theater meiner Eltern hatte mir gerade noch gefehlt, dachte ich. Meine Eltern starrten die Jungs an und dann zu mir. Dann sprach meine Mutter auf Deutsch zu mir: „Also süße, das du hier und da mal einen Jungen aufreißt, kennen wir ja von dir, aber gleich sieben?“ Ich war wütend, hatte meine Mutter mich gerade indirekt als Schlam*e beleidigt? Ich versuchte ruhig zu bleiben, was gar nicht so leicht war und antwortete: „Ich reiße keine Jungs auf, außerdem sind das meine Neuen Freunde“ ich zeigte auf die jungs und sprach auf Koreanisch weiter: „ Diese Jungs hier sind mega cool und haben mir wirklich coole Orte hier in Seoul gezeigt…“ Die Jungs stellten sich einer nach dem anderen vor und verbeugten sich leicht vor meinen Eltern. Auch mein Vater, der erstaunlicherweise viel ruhiger und gelassener war als meine Mutter stellte sich vor. Danach sagte er, dass ich ja dann wahrscheinlich nicht mitkommen werde und verabschiedete sich und zog meine Mutter aus dem Zimmer, die immer noch nichts gesagt hatte. Ich fand das Verhalten meiner Mutter echt merkwürdig, normalerweise war sie die gechillte von den beiden. Meine Eltern waren wieder weg und wir legten uns wieder hin. Ich bestellte den Zimmerservice, der uns kurz darauf jede Menge leckeres Essen brachte. „Sag mal wie könnt ihr euch eigentlich so ein teures Hotel leisten?“ fragte Jungkook interessiert. „Meine Eltern haben eine erfolgreiche Firma und deswegen können wir uns viel leisten. Zu Hause in Deutschland wohnen wir einer großen Villa, mit riesen Garten, Pool und einem Heimkino.“ Antwortete ich und schob mir eine Pommes in den Mund. „Und wo in Deutschland wohnt ihr genau?“ fragte Tae weiter. „In der Nähe von Köln, also circa 50 Kilometer von Köln entfernt.“ Antwortete ich weiter. „Uhh jetzt bin ich dran mit fragen stellen.“ Sagte Jin und überlegte kurz. „Lieblingsfarbe? Lieblingsstar? An welchen Urlaubsort wolltest du schon immer mal reisen?“ fragte er. Die Jungs lachten und Yoongi fragte: „Was hat das jetzt mit ihrem zu Hause zu tun?“ „Na gar nichts, aber es interessiert mich eben“ sagte Jin und sah mich wieder gespannt an. Ich überlegte kurz und sagte dann: „Lieblingsfarbe: Türkies, Rosa und Lila. Lieblingsstar: Drake, Troy Sivan, Ariana Grande und Shawn Mendes. Aber Rihanna und Beyonce finde ich auch toll. Und ich wollte schon immer mal nach Los Angeles und nach Hawaii… Jetzt seid ihr dran. Was ist eure Lieblingsfarbe? Lieblingsstar und wohin wolltet ihr schon immer mal?“ Auch die Jungs überlegten kurz und antworteten mir dann. Nach dem Essen schauten wir weiter und irgendwann fiel mir auf, dass die Jungs allesamt am schlafen waren. Ich sah alle an und musste lächeln. Jungkook hatte sich im Schlaf an Tae gekuschelt und schlief nun halb auf ihm. Yoongi lag am anderen Ende des Sofas und hatte sich wie ein kleiner Hund zusammen gerollt. Jin und namjoon schliefen auf dem Boden und mir fiel auf, dass Namjoon Jins Hand hielt. Hoseok schlief mit einem Kissen an seiner Brust und Jimin hatte im Schlaf einen Arm um mich gelegt. Er sah ja so verdammt süß aus, wenn er schlief. Ich nahm vorsichtig die Fernbedienung und machte den Fernseher aus. Ich kuschelte mich leicht an Jimin und schlief mit einem Lächeln im Gesicht ein, nachdem er mich im Schlaf noch mehr zu sich ran gezogen hatte.


    Hey Leute, heute dachte ich mir, ich mache mal ein extra Langes Kapitel, ich hoffe es gefällt euch und mal ganz nebenbei, ja ich wohne wirklich in der Nähe von Köln. Naja wie dem auch sei, I purple you, bis bald
    Eure Jana2000
    P.S. Vielleicht kommt morgen Abend noch ein Kapitel, allerdings kann ich nichts versprechen.

    13
    Am nächsten Morgen würde ich durch einen Blitz geweckt. Ich öffnete vorsichtig meine Augen und sah in die grinsenden Gesichter von Hoseok, Namjoon, Yoongi, Jin, Tae und Jungkook. Tae begutachtete nun sein Handy und erst jetzt realisierte ich, was hier vorging… Jimin und ich lagen immer noch zusammen gekuschelt in meinem Bett. Schnell löste ich mich von dem noch schlafenden Jimin und stand auf. „Wieso bleibst du nicht liegen, das sah so süß aus?“ maulte Tae und zeigte mir immer noch mit einem grinsen im Gesicht das Foto, was er vor nicht mal 2 Minuten gemacht hatte. Ich sah kurz drauf und merkte wie ich leicht rosa wurde, das Bild sah schon echt süß aus, aber das konnte ich nun wirklich nicht zugeben. Wir beschlossen Jimin noch schlafen zu lassen und die anderen Jungs wollten schon mal Frühstücken gehen. Ich sagte ihnen, dass ich gleich nachkommen würde. Nachdem sie weg waren ging ich ins Badezimmer, zog meine Sachen aus und ging duschen. Ich war gerade dabei mich anzuziehen, als zu meinem Übel die Tür aufging und Jimin im Rahmen stand. Für den Bruchteil einer Sekunde starrten wir uns an, unfähig was zu machen, dann schlug ich ihm die Tür vor der Nase zu. OMG wie peinlich, dachte ich. Schnell machte ich mich fertig und verließ mit rotem Kopf das Bad. Im Zimmer lag Jimin wieder in meinem Bett und lächelte mich an, als er mich sah. Er stand auf und blieb vor mir stehen. Er sah mir in die Augen und sprach: „Es tut mir leid, ich hätte erst anklopfen sollen.“ Allein das er so süß war und sich direkt entschuldigte, da konnte ich ihm nicht böse sein. „Schon okay.“ Meinte ich und lächelte ihn an. Jimin ging an mir vorbei ins Bad und kam kurz darauf wieder. Wir gingen runter zu den anderen. Im Aufzug war es relativ eng, sodass mir nichts anderes übrig blieb, als mich gegen ihn zu lehnen. Sein Kopf war nur wenige Zentimeter von mir entfernt und ich spürte seinen Atem auf meiner Haut. Ich bekam sofort eine Gänsehaut und fragte mich, ob dieser Junge überhaupt eine Ahnung hatte, was er mit meinen Gefühlen anstellte. Unten angekommen musste ich lachen als ich die anderen sah. Sie haben wortwörlich das Buffet geplündert. Ihre Teller waren randvoll, Jin hatte sich sogar gleich zwei Teller genommen. Wir setzten uns dazu und ich schnappte mir von Jins Tellern ein Brötchen, worauf er anfing sich mit vollem Mund zu beschweren, was mir aber herzlich egal war. Nachdem Frühstück verabschiedeten sich die Jungs, da sie mal wieder arbeiten mussten. Langsam fragte ich mich, was sie eigentlich den ganzen Tag trieben, wenn sie arbeiten mussten.


    Jimins Sicht:
    Als ich aufwachte waren alle weg. Ich stand auf und ging ins Badezimmer, doch was ich da sah raubte mir den Atem. Mara stand nur in Unterwäsche vor mir. Ich konnte nicht anders, als sie anzustarren, sie sah ja mit Kleidung schon wunderschön aus, aber ohne sah sie noch mindestens tausendmal schöner aus. Man wie gerne ich sie jetzt berühren würde- ach was denke ich da schon wieder… Bevor ich reagieren konnte schlug sie mir die Tür vor der Nase zu. Ich konnte merken dass ihr das unangenehm war. Ich verstand zwar nicht so ganz wieso, weil ihre Figur einfach Hammer war, aber ich wusste, dass ich mich entschuldigen muss. Das tat ich dann auch. Als wir später auf dem Weg nach unten im Fahrstuhl war, musste sie sich gegen mich lehnen. Mein Gesicht war nur wenige Zentimeter von ihrem Hals entfernt, wie gerne ich sie jetzt küssen würde, doch bevor ich diese Gelegenheit ergreifen konnte, waren wir schon unten und mussten aussteigen. Schade, hoffentlich bekam ich bald wieder die Gelegenheit das zu tun. Wir aßen zusammen mit den anderen zum Frühstück und verabschiedeten uns dann von Mara. Schade, dachte ich. Ich hätte gerne noch mehr Zeit mit ihr verbracht, doch wir mussten weiter arbeiten.



    Saranghae Armys
    Ich hätte eine kurze Frage... soll ich schon mit meiner zweiten Story anfangen, habe da nämlich eine geniale Idee. Schreibt es doch mal in die Kommentare.
    See you soon
    Eure Jana2000

    14
    Hoseoks Sicht:
    Auf dem Weg zum Studio war es ungewöhnlich ruhig im Auto. Jeder starrte aus dem Fenster, auf sein Handy oder war wie Yoongi am schlafen. Ich starrte aus dem Fenster und beobachtete die Menschen auf der Straße. Mara hatte wirklich keine Ahnung wer wir waren, mit wem sie die ganze Zeit ihren Urlaub verbrachte und das war gut so, also das sie nicht wusste wer wir waren, allerdings denke ich es wäre besser, wenn wir es ihr bald sagen. Was ist wenn sie es irgendwie anders erfährt? Wäre sie sauer weil wir es ihr nicht gesagt haben? Würde sie uns von da an anders behandeln? Was wenn Jimin und Mara zusammen kommen würden? Würden die Armys und unser Label das erlauben? Das alles waren fragen, die mir durch den Kopf schossen. Ich war so in Gedanken versunken, das ich erst merke, dass wir da waren, als Namjoon wild mit seinen Armen vor meinem Gesicht rumwedelte „Erde an Hobi, jemand zu Hause? Wir sind daaaa…“ sagte er dabei und ich bemerkte, dass alle anderen schon ausgestiegen waren. Schnell stieg ich ebenfalls aus und ging hinter den anderen her. „Heute werden wir die letzten Aufnahmen für die neuen Songs machen, dann haben wir ein paar Tage frei und dann fangen wir an, an den Choreographien zu arbeiten“ sprach Namjoon, als wir uns alle im Tonstudio versammelt haben. Wir nicken und begaben uns an die Arbeit.


    Maras Sicht:
    Nachdem die Jungs weg waren, ging ich auf mein Zimmer und legte mich wieder in mein Bett. Ich dachte an Jimin und an das Foto, was Tae mir gezeigt hatte. Ich durfte nicht weiter an ihn denken, sonst werde ich noch verrückt. Ich stand auf, zog mir meinen Bikini an und ging runter in das Schwimmbad. Nach ca drei Stunden war ich wieder oben auf meinem Zimmer. Ich sah auf die Uhr und bemerkte, dass wir erst 16 Uhr haben, also beschloss ich etwas raus zu gehen. Ich ging durch die vollen Straßen Seouls und dachte über viele Dinge nach. Ich kannte die Jungs jetzt erst seit einer Woche, doch sie waren mir total ans Herz gewachsen und ich fragte mich was wohl passieren wird, wenn ich in 5 Wochen wieder nach Deutschland zurück fliege. Werden wir den Kontakt halten können? Werden wir uns wieder sehen oder war es das dann? Darüber zerbrach ich mir den Kopf. Irgendwann blickte ich mich um und sah, das ich vor einem großen Gebäude stand. Über dem Eingang stand "Seoul Dance Studio" und von drinnen hallte laute Musik. Falls ich es noch nicht erwähnt hatte, ich liebe Tanzen, mehr als alles andere. Immer wenn ich tanze, bin ich wirklich glücklich und niemand kann mir etwas antun. Vor lauter Neugierde ging ich rein, immer der Musik hinterher. Ich öffnete eine große Tür und stand in einem riesen Tanzsaal. In der Mitte waren 2 Mädchen und 3 jungen und tanzten Hip Hop. Ich blieb an der Seite stehen und sah ihnen gespannt zu. Als sie fertig waren klatschte ich. Erst jetzt schienen sie mich zu bemerkten, denn ich merkte wie sie zusammen zuckten. „Wow, ihr seit echt gut.“ Stellte ich fest. Eines der Mädchen kam auf mich zu: „ Danke, schön das es dir gefällt. Sag mal bist du neu hier? Ich habe dich noch nie hier gesehen?“ Ich antwortete: „Ähm, ja sozusagen, also ich bin mit meinen Eltern hier in Seoul im Urlaub, eigentlich komme ich aus Deutschland. Ich habe die Musik gehört und bin rein und dann habe ich euch gesehen.“ „Achso, dafür das du nicht von hier bist, sprichst du extrem gut Koreanisch. Ich bin übrigens Hyuna und das sind meine Freunde Jon, Sunmi, Yen und Joona.“ Sagte sie und zeigte dabei auf die anderen, die hinter ihr standen. „Ich bin Mara, nett euch kennenzulernen. Sag mal kann ich vielleicht mittanzen?“ „Kommt drauf an, kannst du denn tanzen?“ fragte Jon. „Ja kann ich.“ „Na dann zeig mal was du drauf hast.“ Sagte Yen und machte die Musik an. Die anderen bildeten einen Kreis um mich und ich fing an zu tanzen. Nachdem ich fertig war klatschten die anderen und fingen kurz darauf an mir ihre Choreographie von eben beizubringen. Ich verbrachte den restlichen Nachmittag bei ihnen und musste feststellen, das sie alle sehr nett waren. Als ich das nächste Mal auf die Uhr sah musste ich mit schrecken feststellen, das es bereits 21:30 war. Ich verabschiedete mich und wir tauschten Nummern aus. Hyuna hatte mir gesagt, dass sie jeden Nachmittag hier wären und gefragt ob ich noch einmal wieder kommen würde, was ich mit einem Ja beantwortete. Ich war gerade auf dem Weg zum Hotel, als ich eine Nachricht von Jimin bekam: „Hey, hast du Lust bei uns vorbei zu kommen?“ ich schickte ihm einen Daumen nach oben und machte auf dem Absatz kehrt. Ich war zwar immer noch ein wenig verschwitzt, aber wenn ich erst zurück zum Hotel gehen würde, würde es zu spät werden, also mussten die Jungs jetzt damit auskommen. Ich hoffe es macht ihnen nichts aus, vor allem nicht Jimin. Schnell kramte ich mein Deo raus, was ich zum Glück immer dabei habe. Wenige Minuten später stand ich leicht schnaufend vor der Tür der Jungs. Ich atmete kurz durch und klingelte dann.

    15
    Jimin öffnete mir die Tür und umarmte mich direkt. Es war eine sehr lange Umarmung und wir standen locker eine Minute so, bis ich von hinten ein räuspern hörte. Schnell gingen wir auseinander und ich sah Jungkook hinten stehen. Auch er kam und umarmte mich, allerdings nicht so lange wie Jimin. Wir gingen rein und ich begrüßte auch die anderen. Wir setzten uns auf die Couch und redeten. Es wurde spät und ich beschloss irgendwann, dass es besser wäre, wenn ich nach hause gehen würde, da ich sehr müde war. Die Jungs allerdings waren der Meinung ich solle nicht alleine gehen und so schlug Tae vor, dass Jimin mich begleiten könnte. Als er das sagte, hätte ich schwören können, das er Jimin zugezwinkert hat. Wir standen auf, zogen Schuhe und Jacke an und gingen, nachdem ich mich von den Jungs verabschiedet habe, Richtung Hotel. Ich musste zugeben, Seoul sah bei Nacht fast noch schöner aus. Jimin und ich gingen schweigend nebeneinander her. Aber es war bei weitem keine unangenehme Stille. Irgendwann standen wir vor dem Hotel. Soll ich ihm jetzt als kleines Dankeschön einen Kuss geben oder würde ich damit alles zerstören. Naja wer nicht wagt der nicht gewinnt. Ich bedankte mich bei ihm und küsste in zum Abschied auf die Wange. Dann drehte ich mich um und ging in das Hotel.

    -Zeitsprung: Nächster Morgen-

    Nach dem Frühstück zog ich mich um. Ich zog eine schwarze Leggins und ein gelbes Top an, nahm meinen Rucksack und verließ das Hotel. Ich ging wieder zu dem Tanzstudio, ich war zwar etwas zu früh dran, aber das machte mir nichts aus. Dort angekommen stellte ich meine Tasche ab und dehnte mich, denn das war wichtig um sich nicht zu verletzen. Ich freute mich schon mit Hyuna, Sunmi und den Jungs zu trainieren, allerdings konnte ich heute nicht so lange bleiben, weil ich am Abend noch mit den Jungs ins Kino gehen wollte. Ich stand auf und drehte die Musik auf. Ich machte Solo von Demi Lovato an und fing an Freestyle zu tanzen. Nachdem das Lied zu ende war nahm ich einen Schluck Wasser und mit einem Mal ging die Tür auf und die anderen kamen rein. Sie begrüßten mich und machten sich auch warm. Währenddessen redeten wir viel und fragten uns gegenseitig Dinge, den wir über den jeweils anderen wissen wollten. Irgendwann kamen wir auf das Thema Musik und als ich ihnen erzählte, dass ich nur Englisch höre waren sie entsetzt. Sunmi war nun fest entschlossen mir kpop zu zeigen. Sie tippte wie wild auf ihrem Handy herum und machte das ein oder andere Lied an, während die anderen einen Haufen Bands aufzählen, die ich mir unbedingt mal anhören musste. Dabei fielen Namen wie EXO, Big Bang, Got7, Seventeen und BTS. Ich muss sagen schlecht hörte sich das nicht an was aus Sunmis Handy kam und ich musste ihnen versprechen mir die Bands mal genauer anzuhören und anzugucken. Nachdem ich das versprochen hatte, ließen sie mich mit dem Thema in Ruhe und wir fingen an zu tanzen. Der Nachmittag verging schell und schon bald machte ich mich auf den Rückweg zum Hotel. Ich ging schnell duschen und verließ daraufhin auch schon wieder das Hotel. Auf dem Weg zum Kino fiel mir auf, das ich seit mehreren tagen nicht mehr mit meinen Eltern geredet habe. Aber ich war immerhin schon alt genug und hatte keine Lust auf ihre langweiligen Ausflüge. Vor dem Kino angekommen sah ich schon die Jungs stehen. Ich ging hin, umarmte jeden und wir gingen rein. Das Kino war sehr leer, in unserer Vorstellung waren wir sogar alleine. Wir saßen so: Yoongi, Namjoon, Jin, Hobi, Ich; Jimin, Tae und Jungkook. Wir hatten beschlossen einen Horrorfilm zu gucken, was sich als fehler rausstellte, weil der Film echt gruselig war und ich mehrere Male zusammenzuckte. Jimin schien das zu bemerken, denn er nahm meine Hand und drückte sie fest. Er ließ sie bis zum Ende des Films nicht mehr los und auch als wir draußen standen fiel mir auf, dass er sie immer noch festhielt. Erst als Tae sich räusperte ließ er sie schließlich los. Die Jungs und ich gingen noch etwas essen und danach brachten sie mich wieder zum Hotel.


    Taes Sicht:
    Jimin und Mara waren echt so süß zusammen. Es war so offensichtlich, dass sie beide total ineinander verliebt waren, doch ich denke nicht, dass sie raffen das der jeweils andere auch Gefühle für den anderen hat. Auch während des Essens fiel mir immer wieder auf wie sie einander ansahen. Das war einfach nur süß. Ich hoffe für die beiden, dass sie zusammen kommen werden und noch mehr hoffe ich, dass das Label und die Armys nichts dagegen haben werden. Nachdem Essen begleiteten wir Mara zurück zum Hotel, verabschiedeten uns von ihr und gingen nach Hause. Zu Hause angekommen gingen wir alle direkt schlafen, da es schon recht spät war...



    Hey Leute, heute habe ich mal direkt zwei Kapitel für euch, da ich heute sehr viel zeit hatte, also viel Spaß beim Lesen. ürde mich freuen, wenn ich mir mal sagt wie ihr die Story findet.
    Saranghae und bis bald Leute
    Eure Jana2000


    16
    Maras Sicht:

    Die nächsten Tage verbrachte ich auch zum größten Teil bei den Jungs oder bei Hyuna und den anderen im Tanzstudio. Meine Eltern sah ich nur selten, aber darüber war ich nicht böse und sie schien das ganze auch nichts auszumachen. Nun war meine zweite Ferienwoche auch schon wieder vorbei. Aber zum Glück habe ich noch 4 weitere Wochen vor mir. Allerdings würde ich die Jungs die nächsten Tage auch nur selten sehen, da sie weiter Arbeiten müssen. Jetzt wo ich so darüber nachdenke fiel mir auf, dass ich immer noch keine Ahnung hatte, was sie eigentlich beruflich machten. Bei der nächsten Gelegenheit muss ich sie das unbedingt mal fragen. Mit Hyuna und den anderen habe ich in den letzten Tagen eine neue Choreographie erstellt, zu irgendeinem Kpop Song, ich glaube der war von BTS, aber so genau wusste ich das nicht, da Sunmi für die Musik verantwortlich war. Ganz nebenbei, die Choreographie kam von mir und ich muss sagen, sie ist super geworden. Ich denke es ist die beste, die ich bis jetzt Choreographiert habe. Heute war Montag und ich machte mich auf zum Tanzstudio, wo ich mit Hyuna, Sunmi, Yen, Joona und Jon verabredet war. Als ich das Studio betrat kam Sunmi auf mich zugerannt. „Mara, du glaubst nicht was wir gerade erfahren haben…“ rief sie aufgeregt. „Ich wette ihr erzählt es mir jetzt gleich oder?“ lächelte ich sie an. Ich ging an ihr vorbei und begrüßte die anderen. „Meine Idole, also damit meine ich BTS wird heute hier her kommen… und sie wollen uns beim Training zusehen. Ist das zu fassen, in wenigen Stunden werde ich tatsächlich meine Idole treffen.“ Schrie sie schon fast in mein Ohr und konnte dabei nicht ruhig stehen bleiben. „Ist doch cool.“ Sagte ich und lächelte sie an. Ich freue mich für sie, weil ich erfahren habe, dass sie echt ein riesen Fan von denen ist. Ich wollte es nicht zugeben, aber auch ich war ein wenig aufgeregt, ich meine es ist zwar nicht meine Musik, aber wann hat man sonst die Chance echte Stars so nah zu sehen? Auch die anderen waren sichtlich nervös. Ich versuchte die anderen ein wenig zu beruhigen und schlug vor anzufangen. Die anderen waren einverstanden, weil die Choreo ja „perfekt“ sein musste. Zumindest war Sunmi dieser Meinung. Wir trainierten jetzt schon seit ca einer Stunde, als die Tür aufging und ein Mitarbeiter des Studios reinkam. Wir stoppten die Musik und er sagte uns, dass BTS in einer halben Stunde kommen wird und das wir einfach so tun sollen, als wären sie gar nicht da. Das war allerdings einfacher gesagt als getan. Wir gingen weiter die Choreographie zu Fake Love, ich hatte Sunmi vorher gefragt wie das Lied eigentlich hieß, durch und waren gerade mitten am Tanzen, als erneut die Tür aufging und ich glaube sieben Personen reinkamen. Sie waren sehr vermummt, hatten Caps, Sonnenbrillen und einen Mundschutz auf. Ich konzentrierte mich weiter auf die Choreographie und blendete alles um mich herum aus. Als schließlich die Musik zu Ende war klatschten sie begeistert. Irgendwie kamen sie mir bekannt vor, aber ich wusste nicht woher, naja war ja auch egal. Sie sahen nicht so aus, als wollten sie ihre Verkleidung abnehmen. Lange geblieben sind sie auch nicht, denn bereits nach ca 30 Minuten verabschiedeten sie sich wieder. Naja wahrscheinlich waren sie einfach zu beschäftigt. Auch ihre Gesichter konnte man wegen der ganzen Verkleidung kaum erkennen. Ich persönlich fand das ja sehr übertrieben, aber gut. Ich nahm mir vor, BTS mal zu googeln, damit ich erfahre wie sie aussehen. Nachdem sie weg waren Trainierten wir weiter und am frühen Abend ging ich dann wieder zurück zum Hotel.


    Namjoons Sicht:

    Wir kamen am Tanzstudio an und gingen rein. Ein Mitarbeiter zeigte uns das Studio in das wir mussten und wir gingen rein. Dort drinnen waren 6 Leute. Drei Mädchen und Drei Jungs und OMG eines der Mädchen kannten wir doch. Es war tatsächlich Mara, die dort tanzte. Sie war wirklich gut, das musste ich ihr lassen. Aber warte mal bedeutete das sie wusste die ganze Zeit wer wir waren? Ich war irgendwie enttäuscht von ihr, sie hatte uns tatsächlich die ganze Zeit nur vorgespielt uns nicht zu kennen. Wetten sie war auch so ein verrückter Fan. Bei dem Gedanken wurde mir ganz schlecht. Zum Glück hatten wir alle Kapuzen oder Caps, Sonnenbrillen und so auf. Auch die anderen schienen Mara bemerkt zu haben. Ich machte ihnen ein Zeichen, dass wir so schnell es geht wieder von hier verschwinden sollten. Und das taten wir dann auch.


    Jimins Sicht:

    Mara konnte wirklich super gut tanzen. Und um ehrlich zu sein glaube ich, dass ich mich noch mehr in sie verliebt habe. Aber gleichzeitig war ich verunsichert, sie tanzten zu unserem Song, bedeutete das, dass sie die ganze Zeit wusste wer wir waren? Hatte sie uns nur benutzt? Diese Fragen hallten durch mein Kopf, aber je länger wir ihnen zusahen, desto mehr bezweifle ich, dass sie uns kannte oder gar erkannte. Sie war irgendwie total schüchtern. Wenn sie uns kannte, hätte sie dann nicht damit angegeben? Wir blieben nicht lange, was auch gut war, denn ich wollte nicht, dass sie uns erkannte. Zurück im Dorm setzten wir uns alle auf die Couch. Es war wirklich totenstill im Raum. Keiner sagte ein Wort. Schließlich ergriff unser Leader das Wort: „Was denkt ihr über diese Situation, also mit Mara meine ich?“ fragte er und sah in die Runde…

    17
    plötzlich redeten alle durcheinander. Ich stand auf und stellte mich ans Fenster. "Jetzt seid doch mal alle still, das ist ja unerträglich hier mit euch!" rief ich. Alle sahen mich verwundert an, ich würde nur sehr selten laut, aber wenn, dann wussten sie, dass ich sauer war. Ich drehte mich um und sah alle an:" Ich glaube nicht, dass Mara uns angelogen hat. Ist euch denn nicht aufgefallen, dass sie keine Anstalten gemacht hat zu uns zu kommen oder mit uns zu reden. Wenn sie uns die ganze Zeit nur ausgenutzt und gekannt hätte, dann hätte sie doch bestimmt vor den anderen angegeben oder nicht? Sie war die ganze Zeit so schüchtern uns gegenüber." Sprach ich und sah wie einige meiner Hyungs nachdenklich nickten. "Ich bin trotzdem der Meinung, dass wir uns einige Zeit von ihr fern halten sollten." sagte Yoongi jetzt. "Ja, das denke ich auch." Stimmte ihm Namjoon zu. Auch die anderen waren einverstanden. "Das kann doch nicht euer Ernst sein." rief ich aufgebracht. Hoseok kam zu mir und legte mir eine Hand auf die Schulter. "Hyung, wir wissen wie sehr du sie magst und ich verstehe, dass das jetzt schwer sein wird, aber es geht im Moment einfach nicht anders. Auch uns wird das nicht leicht fallen, denn wir mögen sie alle, sie ist eigentlich eine echt gute Freundin für uns geworden und ich finde es sehr schade für dich, aber es muss sein." Ohne ein weiteres Wort stand ich auf und ging in mein Zimmer. Ich weiß, die Jungs hatten recht, aber irgendwie wollte ich es nicht wahrhaben, dass ich Mara jetzt nicht mehr sehen konnte.

    -Zeitsprung: 4 Tage später-

    Ich halte es nicht mehr aus. Seit 4 Tagen hatte ich weder mit Mara geschrieben, noch gesprochen oder gar mich mit ihr getroffen. Die Jungs sagten mir jeden Tag, dass es das richtige wäre im Moment, aber ganz ehrlich, die hatten keine Ahnung. Ich merkte selber, wie meine Laune jeden Tag schlechter wurde. Mir war egal, was die anderen sagten, ich muss mich mit ihr treffen. Ich nahm mein Handy und schrieb ihr...


    Ich: Hey

    Mara: Hey Jimin, wie geht's dir? Ich dachte schon ihr wärt verschollen oder so was, habe seit Tagen von keinem von euch was gehört.

    Ich: Mir geht es soweit ganz gut. Ja tut mir leid, aber wir müssen momentan so viel arbeiten...

    Mara: Achso, sag einfach Bescheid, wenn du und die Jungs noch einmal Zeit habt.

    Ich: Ich könnte jetzt, allerdings können die anderen nicht, du müsstest also mit mir alleine Zeit verbringen.

    Mara: Ich verbringe gerne Zeit mit dir, also wann und wo treffen wir uns?

    Ich: Ähm... In 30 Minuten in dem kleinen Cafe, wo wir mit den anderen letztens waren?

    Mara: Ja, das passt. Also bis gleich, ich freue mich

    Ich: Bis gleich, ich mich auch

    -Chat beendet-


    Ich sprang auf und hechtete ins Bad. Ich zog mich schnell um und ging mit den Worten:" Ich muss schnell noch was erledigen!" an den anderen vorbei aus dem Haus. Vor dem Cafe angekommen checkte ich noch schnell mein Spiegelbild im Schaufenster und betrat dann das Cafe. Mara saß schon an einem kleinen Tisch in einer abgelegenen Ecke und WOW, sie sah so toll aus...

    18
    Maras Sicht:
    Jimin kam gerade durch die Tür, er sah einfach umwerfend aus. Ich war froh, dass er sich gemeldet hatte, ich hatte schon gedacht, dir Jungs hätten keinen Bock mehr auf mich, aber wahrscheinlich mussten sie wirklich nur viel arbeiten. Ich stand auf und umarmte Jimin. Es war genau so eine lange Umarmung, wie letztens bei ihm zu Hause. Wir lösten uns von einander und setzten uns in die gemütlichen Stühle. Wir redete über alles mögliche, fragten uns persönlichere Dinge und ich fühlte mich total wohl bei ihm. Unter dem Tisch berührten sich schon eine Weile unsere Knie, aber keiner von uns wollte sein Knie wegnehmen. Es war wirklich sehr schön. Es wurde immer später und irgendwann beschlossen wir zu gehen. Er hatte entschieden mich sicher zurück zum Hotel zu bringen und hielt während des ganzen Weges meine Hand. Erst als wir uns vor dem Hotel befanden ließ er sie los. Ich umarmte ihn und gab ihm einen Kuss auf die Wange.
    Die nächsten Tage trafen wir uns jeden Tag, da die anderen irgendwie nie konnten, immer alleine. Wir gingen in den Park, an den Fluss oder ins Kino. Das wir Hände hielten war schon zur Gewohnheit geworden, was ich sehr schön fand. Leider blieb es aber auch dabei. Was mir allerdings auffiel war, dass er immer eine Kapuze oder eine Mütze auf hatte und meistens einen Mundschutz trug. Ich meine das haben die anderen und er auch sonst immer gemacht, aber ich hatte das Gefühl, dass Jimin das seitdem wir uns öfter treffen noch mehr machte. Heute hatten wir beschlossen in einem Park etwas außerhalb der Stadt zu picknicken. Wir fuhren mit seinem Auto dorthin und suchten uns einen abgelegenen Ort. Wir breiteten die decke aus und legten uns drauf. Plötzlich meinte er ich soll ihm doch mal zeigen, was ich so für Musik hörte. Ich verbindete mich mit der Bluetoothbox, die er mitgebracht hatte und ließ meine Playlist laufen. Es waren zum größten Teil nur englischsprachige Lieder. Hier und da kam mal ein Lied auf spanisch. Irgendwann fragte er mich ob ich tatsächlich gar kein Kpop hörte und ich antwortete ihm, dass ich das eigentlich nicht hörte, das ich aber vor etwa 2 Wochen hier ein paar Leute kennengelernt habe und das diese mir ein paar kpop Lieder gezeigt haben. „Und wie fandest du es?“ fragte er. „Ganz okay, also sie meinten ich solle mir in Ruhe mal ein paar Lieder von ein paar Bands anhören.“ „Und was waren das so für Bands?“ fragte er weiter. „So was wie EXO, Got7, Seventeen, Big bang und BTS.“ Antwortete ich ihm. „Hast du dir die Bands schon angeguckt?“ „Nein noch nicht. Dazu bin ich noch nicht gekommen. Allerdings war ich letztens bei diesen Freunden und zu dem Zeitpunkt war BTS, glaube ich, auch da. Aber die waren irgendwie ganz komisch. Die waren total vermummt und man konnte ihre Gesichter gar nicht erkennen, ich meine wahrscheinlich müssen sie das so machen, weil man sie sonst direkt erkennen würde, aber es war trotzdem komisch. Außerdem sind sie keine 30 Minuten später wieder abgehauen. Aber die anderen waren total begeistert von ihnen und reden seitdem gefühlt über nichts anderes mehr, doch ich muss ganz ehrlich sein, mein Fall sind die nicht.“ Antwortete ich. Danach war das Thema auch beendet und wir redeten über was anderes. Am späten Nachmittag packten wir ein und fuhren zurück, da Jimin abends noch arbeiten musste. Er hielt vor dem Hotel und ich stieg aus, nachdem ich ihm wieder einen Abschiedskuss gab.

    Yoongis Sicht:

    Jimin litt wirklich unter extremem Stimmungschwankungen. Die ersten Tage wo er Mara nicht mehr sehen durfte war er mega schlecht gelaunt und fast unerträglich. Doch nach ca 4 Tagen änderte sich das schlagartig. Jimin ging jeden Tag alleine irgendwo hin und kam erst Stunden später wieder nach Hause. Wenn er dann nach hause kam, war er mega gut gelaunt und nichts konnte seine Laune zerstören. Mir kam das alles ein bisschen komisch vor, ich fragte mich, was er machte, wenn er ging. Also beschloss ich an einem Tag ihm einfach mal zu folgen um zu gucken was er so trieb. Ich fuhr ihm mit meinem Wagen hinterher und behielt immer einen gewissen Abstand, damit er mich nicht bemerkte. Ich bemerkte erst wohin er fuhr, als wir auch schon da waren. Das konnte doch nicht war sein, er hielt doch tatsächlich vor Maras Hotel. Kurze zeit später kam Mara raus und stieg in sein Auto ein. Ich beschloss den beiden weiterhin zu folgen um zu sehen, was sie machten…

    19
    Sei fuhren etwas aus der Stadt raus und hielten in der Nähe eines kleinen Parks. Sie stiegen aus und gingen in den Park. Ich folgte ihnen und versteckte mich in ihrer Nähe hinter einem Busch. Ich kann es nicht fassen, dass er sich ernsthaft mit ihr trifft. Wir hatten doch abgemacht, dass es besser wäre, wenn wir uns von ihr fernhalten. Ich sah, wie sich die beiden auf eine Picknickdecke setzten und redeten. Leider konnte ich nicht verstehen, was sie sagten, da ich dafür zu weit weg war. Aber ich hatte eh genug gesehen, deswegen beschloss ich wieder zurück zu fahren. Das muss ich den anderen erzählen. Zu Hause angekommen, stellte ich erfreut fest, dass alle anderen im Wohnzimmer saßen und ich mir deswegen nicht erst die Mühe machen musste und sie aus ihren Zimmern holen musste. Ich rannte förmlich ins Wohnzimmer und die anderen sahen mich verwundert und auch ein wenig geschockt an, wahrscheinlich, weil ich normalerweise nicht renne, wenn ich nicht muss. „Leute, das werdet ihr mir nie glauben…“ sagte ich etwas außer Atem. „Was ist den los?“ fragte Jin neugierig und auch die anderen sahen mich gespannt an. „Ich weiß nicht ob es euch aufgefallen ist, aber nachdem wir beschlossen hatten, dass wir uns erstmal nicht mehr mit Mara treffen wollten war jimin doch die ersten paar Tage danach unerträglich und irgendwann war er schlagartig gut gelaunt…“ „Ja und?“ fragte Jungkook. „Naja, ich weiß jetzt wieso er so gut gelaunt ist… er trifft sich heimlich mit ihr!“ sagte ich. „Er tut bitte was?“ fragte Namjoon etwas außer sich. „Jimin trifft sich heimlich hinter unserem Rücken mit Mara. Ich habe mich gewundert weil er immer so gut gelaunt war und immer verschwand, also bin ich ihm vorhin hinterher gefahren und er ist erst zu ihrem Hotel gefahren und dann sind die beiden in einen kleinen Park außerhalb der Stadt gefahren und haben dort gepicknickt.“ Erklärte ich den anderen was ich gesehen hatte. „Also hast du unserem lieben Jimin hinterher spioniert?“ fragte Hoseok, woraufhin ich ihm keine Antwort gab. „Also ich finde das irgendwie süß, er ist so verliebt in sie, dass er es ohne sie nicht mehr aushält.“ Sagte Tae. „Trotzdem geht das nicht, ich meine wir hatten abgemacht uns von ihr fern zu halten.“ Sagte Namjoon. „Wieso fragen wir ihn nicht einfach später, was er sich dabei gedacht hat. Ich meine vielleicht weiß er ja auch jetzt ob sie uns vorher kannte oder nicht.“ Überlegte Jungkook. Leider musste ich sagen, dass ich die Idee von Jungkook gut fand, ihn zu fragen. Auch die anderen waren einverstanden, Jimin zu dem ganzen zu befragen und so setzten wir uns alle ins Wohnzimmer und warteten auf ihn.

    Jungkooks Sicht:

    Irgendwann hörten wir wie sich die Tür öffnete und wenige Sekunden später ein gutgelaunter Jimin im Türrahmen stand. Als er uns alle so da sitzen sah guckte er etwas verwundert. Unser Leader stand auf und fragte ihn: „Sag mal Jimin, wo bist du eigentlich in letzter Zeit immer?“ „Ähhmm…“ sagte er nur und man konnte sehen, dass ihm auf die schnelle keine passende Ausrede einfiel, also sprach ich: „Du brauchst dir keine Ausrede überlegen, wir wissen schon längst wo oder besser gesagt bei wem du bist.“ Als ich das sagte, sah ich wie er augenblicklich blass wurde. „Wieso triffst du dich hinter unserem Rücken mit Mara, obwohl wir abgemacht hatten uns erstmal von ihr fern zu halten?“ fragte Yoongi. Jimin sah bedrückt zu Boden und antwortete: „We… Weil ich in sie verliebt bin verdammt. Ich habe es irgendwann einfach nicht mehr ausgehalten. Ich musste sie einfach sehen. Außerdem haben nicht wir das ausgemacht, sondern nur ihr.“ Ich merkte wie schlecht es ihm ging und anscheinend war Hoseok das auch aufgefallen, denn er sagte: „Man Hyung, aber dann sag uns das doch und verheimliche es nicht vor uns.“ „Aber wir wissen nicht ob sie uns alles nur vorgespielt hatte oder nicht…“ sagte Jin. Jimin sah uns an und sagte: „ Sie hat uns nichts vorgespielt. Ich habe sie gefragt ob sie irgendwelche kpop gruppe kennt und dann erzählte sie von ihren neuen Freunden und das die alle kpop hören und ihr gesagt hatten, sie solle sich die Musik mal angucken und auch die Gesichter zu den einzelnen Bands, aber das hat sie noch nicht gemacht. Sie hat mir außerdem davon erzählt, dass sie letztens BTS getroffen hatte und das sie die alle komisch fand, weil wir die ganze Zeit unsere gesichter verdeckt hatten und man uns so gar nicht erkennen konnte. Außerdem hat sie gesagt, dass sie es komisch fand, dass wir so schnell wieder weg waren. Denkt ihr wirklich das hätte sie alles gesagt, wenn sie wüsste, dass sie mit einem BTS Member gesprochen hat. Ich glaube wohl kaum.“ „Vielleicht hat sie aber auch da gelogen.“ Überlegte Yoongi. „Ich habe ihr in die Augen gesehen und glaubt mir, sie hat definitiv nicht gelogen.“ Sprach Jimin. „Bist du dir da ganz sicher, Jimin?“ fragte Namjoon. Jimin nickte nur wild. „Ich denke es wäre besser wenn wir Mara einfach erzählen, wer wir sind. Wenn sie uns bis jetzt nicht benutzt hat, wird sie es auch nicht machen, wenn sie weiß, wer wir sind.“ Sprach ich und Tae und Hoseok stimmten mir direkt zu. Namjoon, Yoongi und Jin konnten wir schließlich auch überzeugen und so schrieb Jimin ihr und lud sie für übermorgen zu uns ein. Wenige Sekunden später sagte sie zu.

    -Zeitsprung: 2 Tage später-

    Maras Sicht:

    Heute sah ich endlich auch die anderen wieder. Ich hatte sie jetzt schon 2 Wochen nicht mehr gesehen und auch wenn es schön war mal nur Zeit mit Jimin zu verbringen, freute ich mich darauf die anderen zu sehen. Ich blieb nur noch 2 Wochen hier in Seoul und dann muss ich leider schon wieder nach Hause. Es war crazy, am Anfang wollte ich gar nicht hier her und nun, nun wollte ich am liebsten nie wieder weg von hier. Seoul ist für mich wie ein zweites zu Hause geworden. Ich machte mich fertig und nahm meine Tasche und meinen Schlüssel. Ich lief durch die Straßen und hielt vor einem kleinen Kiosk an. Es war wirklich warm und ich hatte tierischen Durst. Ich ging rein und nahm mir eine Sprite. Damit ging ich dann zur Kasse. Hinter der Kasse stand keiner, also drückte ich auf die kleine klingel, die neben der Theke stand und kurz darauf ertönte ein „Einen Moment bitte“ aus dem hinteren Teil des Ladens. Während ich wartete sah ich mich im Laden um. Direkt neben der Theke war ein Ständer mit ganz vielen Zeitungen. Ich sah sie mir genauer an und mein Blick blieb an dem Titelblatt einer Zeitschrift hängen…

    20

    Ich rieb mir die Augen, weil ich nicht glauben kann, was ich da gerade sah. Es war ein Artikel von BTS, aber dieses Mal konnte man die Gesichter der Mitglieder erkennen und diese kamen mir sehr bekannt vor. Das waren doch tatsächlich die Jungs. Ich fasse es nicht, ich habe die ganze Zeit mit Stars abgehangen. So langsam wurde mir auch bewusst, wieso die Mädchen auf der Straße immer so gestarrt haben und wieso Hoseok mich in ein Tonstudio geschleppt hatte, als ich sie kennen gelernt hatte. Ich merkte wie die Wut in mir hochkam, wieso hatten sie mir nichts gesagt? Ich beschloss die Jungs gleich zu rede zu stellen und sie zu fragen was das alles sollte. Ich legte die Zeitung zu der Sprite und bezahlte beides als der Kassierer kam. Mit schnellen Schritten ging ich weiter zu den Jungs. Vor der Tür angekommen klingelte ich drei Mal und als Jin mir schließlich aufmachte und mich umarmen wollte wich ich ihm nur aus und ging ohne ein Wort zu sagen an ihm vorbei ins Haus. Ich bemerkte seinen verwunderten Blick, aber das interessierte mich im Moment nicht. Jin schloss die Tür und kam hinter mir her. Ich ging in die Küche, wo alle anderen saßen und Jin folgte mir. Dort pfefferte ich die Zeitung auf den Tisch und sprach: „Ich bin echt enttäuscht von euch, dass ihr mir nicht vertraut und mir sagt, dass ihr BTS seid…“ dabei sah ich jeden einzelnen an. Die Jungs sahen sich kurz die Zeitung an und Namjoon sagte dann: „Mara, das hat nichts mit vertrauen zu tun. Wir mögen dich und wir hatten Angst, dass du uns nur ausnutzt, wenn du weißt, wer wir sind.“ „Außerdem haben wir dich heute eingeladen, weil wir es dir sagen wollten.“ Sprach Jungkook weiter. „Weißt du, wir haben nicht viele Freunde, weil wir von den meisten nur ausgenutzt werden, weil wir Idols sind. Als wir bemerkt haben, dass du uns nicht kennst, dachten wir das wäre besser so. Du bist das erste Mädchen, das wir seit langem treffen, dass uns wie ganz normale Jungs behandelt.“ Sagte Tae. „Wir wollten einfach nicht, dass sich irgendwas ändert. Wir vertrauen dir wirklich Mara.“ Sagte Jimin und sah mir dabei in die Augen. „Bitte sei nicht sauer auf uns, weil wir es dir nicht gesagt haben…“ bettelte Hoseok schon fast. „Aber wieso wolltet ihr es mir dann heute sagen?“ fragte ich. „Weil wir wussten, dass du es früh oder später erfahren würdest und wir wollten nicht, dass du es irgendwie durch das Internet oder so erfährst.“ Sagte Jin. „Naja, da seit ihr etwa eine halbe Stunde zu spät.“ Sagte ich mit einem leichten Lächeln. Ich fand es zwar schade, dass sie es mir nicht sofort gesagt hatten, aber ich kann irgendwie verstehen, warum sie es nicht getan haben und genau das sagte ich ihnen auch. „Also bist du nicht sauer auf uns oder so?“ fragte Jungkook. „Nein bin ich nicht und jetzt erzählt mal, wie ist es so in einer weltberühmten band zu sein?“ fragte ich neugierig und setzte mich auf einen Stuhl. „Ganz ehrlich, es ist verdammt anstrengend. Wir müssen viel arbeiten, an neuen Songs, neuen Choreographien oder so. Oft bekommen wir wenig Schlaf und wir müssen uns immer verkleiden, wenn wir raus gehen, damit wir nicht so leicht erkannt werden.“ Sagte Yoongi. „Wir sehen unsere Familien nur sehr selten, weil sie alle in anderen Städten leben und viele Freunde haben wir auch nicht, wie du ja schon weißt.“ Sprach Tae weiter. „Aber im großen und ganzen macht es uns trotzdem viel Spaß. Ich meine wir haben uns dieses Leben ausgesucht und das alles gehört nun mal dazu.“ Sagte Namjoon und die anderen nickten. „Also was das Thema Freunde angeht, da habt ihr ja jetzt mich.“ Lächelte ich. „Ja und das ist auch schön so.“ sagte Hoesok und umarmte mich. Auch die anderen standen auf und plötzlich befand ich mich in einer Gruppen Umarmung wieder…

    Hey Leute, heute kommt mal ein relativ kurzes Kapitel, aber die nächsten werden wieder länger.
    Soll ich schon mit meiner zweiten Fanfiction anfangen? Wäre schön wenn ihr mal in die Kommentare schreiben könntet ob ja oder nein.

    Viel Spaß weiterhin beim Lesen.
    Saranghae, eure Jana2000


    21
    Jimins Sicht:

    Man bin ich froh, dass sie es endlich weiß und vor allem, dass es ihr nichts auszumachen schien. Am Anfang war sie glaube ich ein wenig sauer, dass wir es ihr nicht gesagt haben, aber ganz ehrlich, ich konnte sie da ein wenig verstehen, immerhin haben wir ihr Wochenlang etwas verheimlicht. Ich war unfassbar froh, dass sie uns auch verstehen konnte und nicht sauer auf uns war. Nachdem wir uns aus der Gruppen Umarmung lösten, setzten wir uns alle an den Tisch und aßen das leckere Essen, welches Jin vorbeireitet hatte. Auch wenn ich Mara am liebsten noch weiter umarmt hätte. Irgendwie kamen wir auf das Thema tanzen und alle sagten Mara, wie toll sie doch tanzen konnte. Ich sah, wie Mara rot wurde und sie zu mir sah. Ich lächelte sie nur an und nickte. Die anderen hatten echt Recht, Mara war eine verdammt gute Tänzerin. Am späten Abend beschlossen wir, dass wir Mara alle zusammen zurück ins Hotel bringen wollten. Das fand ich sehr schade, ich hatte eigentlich gehofft, dass ich Mara alleine zurück zum Hotel bringen könnte. Wir zogen alle unsere Sachen an und machten uns auf den Weg. Da es schon recht spät war, konnten wir einen Teil unserer Verkleidung weg lassen und so gingen wir nur mit Mundschutz oder mit Kapuze raus. Jin, Namjoon und Yoongi gingen ganz vorne und unterhielten sich über irgendwas. In der Mitte gingen Hoseok, Tae und Jungkook und Mara und ich gingen hinten. Während sich die anderen alle unterhielten, gingen Mara und ich nur schweigend hinterher. Ich ahnte nichts, als sie plötzlich meine Hand nahm. Ich sah zu ihr und sah dass sie mich schüchtern anlächelte. Ich lächelte sie auch an und verschränkte ihre Finger mit meinen. So gingen wir dann weiter hinter den anderen her.

    Hoseoks Sicht:

    Tae, Jungkook und ich liefen in der Mitte und wir unterhielten uns über alles mögliche. Hinter uns gingen nur noch Mara und Jimin. Es war sehr leise, deswegen wollte ich sie gerade fragen, wieso sie nicht miteinander sprachen, als ich aus den Augenwinkeln wahrnahm, dass die zwei Händchen hielten. Das ist ja süß. Ich änderte meine Meinung und fragte sie nicht, da ich nicht wollte, dass sie einander losließen. Stattdessen flüsterte ich erst Jungkook und dann Tae zu, dass sie mal unauffällig nach hinten sehen sollten. Beide drehten sich unauffällig um und grinsten mich danach an. Anscheinend ist ihnen auch aufgefallen, dass sie Hände hielten. Vor dem Hotel verabschiedeten wir uns von ihr und gingen dann wieder zurück nach Hause. Jimin schien sehr glücklich zu sein. Ich freute mich für ihn, wollte aber auch wissen, ob wir irgendwas verpasst hatten in der Woche, wo er sich immer mit ihr alleine getroffen hatte, also fragte ich: „Sag mal Jimin, ist da irgendwas zwischen dir und Mara gelaufen, wovon wir nichts wissen?“ Plötzlich blieben alle stehen und sahen Jimin gespannt an. „Was meinst du?“ fragte dieser. „Naja ich habe eben gesehen, wie ihr Händchen gehalten habt und auch beim essen habt ihr euch immer wieder so angesehen. Seit ihr zwei etwas zusammen?“ fragte ich weiter. Jimin seufzte hörbar: „Schön wäre es. Nein, wir sind nicht zusammen. In der einen Woche haben wir nur Hände gehalten, aber sonst ist leider nichts passiert.“ „Wieso sagst du ihr nicht einfach, was du für sie empfindest?“ fragte Jin. „Weil ich nicht genau weiß, ob sie dasselbe für mich empfindet und wenn es nicht so ist, möchte ich sie nicht als Freundin verlieren und dann würde ich mich voll zum Affen machen.“ Sagte Jimin. Wir gingen weiter und Jungkook sagte: „Hyung, sie steht zu 100% auf dich. Spring über deinen Schatten und trau dich.“ Wir stimmten ihm alle zu, sogar Yoongi mischte sich ein und sagte: „Wenn sie nicht auf dich stehen würde, würde sie wohl nicht die ganze Zeit deine Hand halten wollen.“ Mittlerweile waren wir wieder zu Hause angekommen und setzten uns alle auf die Couch. Nachdem Jimin gesagt hatte, dass er es ihr bald sagen will, haben wir ihn mit dem Thema in Ruhe gelassen und spielten nun Mario Kart auf der Wii. Nach einiger Zeit merkte ich wie ich müde wurde und beschloss schlafen zu gehen, da wir morgen bereits sehr früh an der neuen Choreographie weiterarbeiten mussten. Auch die anderen beschlossen ins Bett zu gehen.

    -Zeitsprung: nächster Tag-

    Maras Sicht:

    Heute hatten die Jungs keine Zeit, da sie weiter an den Choreographien für die neuen Songs arbeiten mussten. Es war schön endlich zu wissen was die Jungs trieben, wenn sie arbeiten mussten. Ich hatte bereits alles von Seoul gesehen und kannte mich hier auch einigermaßen gut aus, deswegen beschloss ich wieder zu den anderen ins Studio zu gehen. Aber vorher ging ich mit meinen Eltern in einem kleinen Restaurant zu Mittag essen. Ich hatte ihnen mittlerweile viel erzählt von den Jungs und von meinen neuen Freunden aus dem Studio und sie freuten sich, dass ich neue Freunde gefunden hatte und vor allem, dass mir Seoul so gut gefiel. Nach dem Essen verabschiedete ich mich und ging zum Studio. Dort angekommen warteten die anderen schon auf mich und wir fingen gleich an. Gegen 16 Uhr beschlossen die anderen etwas zu Essen für sie zu holen. Ich blieb hier um die neue Choreographie zu Blood, Sweat & Tears von den Jungs fertig zu bekommen. Die anderen waren gerade weg, als siech die Tür öffnete und Jimin hereinspaziert kam…

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    Geschockt sah ich ihn an. „Was zur Hölle machst du hier? Was wenn die anderen dich sehen?“ fragte ich. „Freust du dich etwa nicht mich zu sehen? Die werden mich schon nicht sehen, die sind doch gerade erst gegangen oder nicht…“ entgegnete Jimin. „Doch natürlich freue ich mich, dich zu sehen.“ Beeilte ich mich zu sagen. Ich ging zu ihm und umarmte ihn. Mein Herz klopfte dabei wie wild und ich hoffte, dass er nicht merkte wie nervös ich bin. Man mich hat es voll erwischt. Ich glaube ich habe noch nie so viel für einen Jungen gefühlt. Einfach alles an diesem Jungen ist perfekt. „Erde an Mara, ist alles okay?“ riss Jimin mich aus meinen Gedanken. „Hmm?“ machte ich und sah ihn verwirrt an. „Ich habe dich gefragt, ob du mir mal eure Choreographie zeigen kannst?“ wiederholte er seine Frage. „Ähm… ja klar, aber danach musst du wieder gehen, sonst kommen die anderen gleich wieder und sehen dich.“ Sagte ich. Er nickte nur und ich machte die Musik an und stellte mich schnell auf meine Position. Ich muss sagen, der Tanz sieht ohne die anderen vielleicht etwas merkwürdig aus, da er für 6 Personen gestellt war und nicht für eine. Die Tatsache, dass Jimin mir zusah, machte mich total nervös und ich hatte kurz Angst, die Schritte zu vergessen. Als aber die Musik an war, war meine Nervosität wie weggeblasen. Ich konzentrierte mich nur auf die Musik und mein Körper machte die Schritte wie von selber. Nachdem das Lied zu Ende war, applaudierte Jimin begeistert und sagte: „Wow, das war der Wahnsinn. Ich meine ich hatte dich zwar schon mal tanzen gesehen, aber jetzt warst du sogar noch tausend mal besser…“ Ich lächelte ihn an und merkte wie ich leicht rot wurde. Ich sah schnell weg und versuchte meine Gesichtsfarbe wieder unter Kontrolle zu bekommen. Plötzlich merkte ich wie Jimin seine Finger an mein Kinn legte und meinen Kopf zu sich drehte, sodass ich ihn ansehen musste. Ich starrte in seine Augen und oh man, waren die schön, ich könnte mich glatt in ihnen verlieren. „Guck nicht weg, wenn du rot wirst, denn dann siehst du noch schöner aus.“ Flüsterte er, dabei kam er mir immer näher oder bildete ich mir das gerade nur ein? Plötzlich hörten wir draußen eine Tür zuknallen und kurz darauf waren Stimmen aus dem Flur zu holen. Ist das deren Ernst, könnten die nicht erst in 5 Minuten wieder kommen… dachte ich. Schnell zog ich Jimin zum anderen Ausgang und machte schnell die Tür zu, nachdem er draußen war. Bevor ich die Tür allerdings zu machte lächelte ich ihn entschuldigend an und sagte ihm, dass ich heute Abend vorbei kommen würde. Keine 10 Sekunden, nachdem ich die Tür geschlossen hatte öffnete sich die andere Tür auf der anderen Seite des Raumes und Sunmi, Hyuna und die anderen kamen rein. Sie sahen mich verwundert an, sagten aber zum Glück nichts. Nachdem sie fertig gegessen hatte probten wir noch ca 2 Stunden. Nach dem Training verabschiedete ich mich von ihnen und lief zurück zum Hotel. Dort angekommen ging ich schnell duschen, zog mir was Frisches an und machte mich auf den Weg zu meinen Jungs. Bei den Jungs wurde ich von allen begrüßt. Während die anderen auf ihren Zimmern waren, beschlossen Jin und ich schon mal das Essen zu machen. Als der Tisch fertig gedeckt war und Jin gerade das Essen auf den Tisch stellte, ging ich hoch und holte die anderen. Ich ging in jedes Zimmer, zum Schluss stand ich vor Jimins Tür. Ich klopfte… Keine Reaktion. Soll ich jetzt einfach rein gehen? Nach kurzem Überlegen entschied ich mich dafür, da die anderen bereits warteten und das Essen sonst noch kalt werden würde. Ich öffnete leise die Tür und trat ein. Jimin lag oberkörperfrei auf seinem Bett und war am schlafen. Ich starrte auf sein Sixpack und brauchte einen Moment um wieder reagieren zu können. Wie konnte ein Junge beim schlafen gleichzeitig süß und sexy aussehen? Fragte ich mich. Leise ging ich an sein Bett und strich im sanft über seine Wange. Warte… was mache ich da gerade. Schnell nahm ich meine Hand weg und rüttelte ihn stattdessen sanft, damit er aufwachte. Langsam öffnete er seine Augen und sah mich verschlafen mit einem Lächeln an. Bevor ich mich wehren konnte, zog er mich zu sich ins Bett und schlang seine Arme um mich. Was war denn jetzt los? Fragte ich mich, wehrte mich aber nicht, weil es mir gefiel, wie er sich an mich kuschelte. Plötzlich ging die Tür auf und Tae stand im Zimmer und starrte uns an. Dann fing er plötzlich an zu grinsen und sagte: „Was macht ihr denn hier, ihr Turteltauben? Das Essen wird kalt und wir warten auf euch…“ mit diesen Worten wendete er sich von uns ab und ging wieder aus dem Zimmer. „Komm Jimin, wir müssen echt mal runter.“ Sagte ich leise. „ich weiß, aber ich will noch nicht, es ist gerade so bequem.“ Maulte er ebenso leise. Trotzdem ließ er mich los und ich stand zögernd auf. Auch ich wollte eigentlich noch nicht wieder runter. Jimin stand ebenfalls auf, nahm sich sein Shirt und sog es sich über. Schade, dachte ich. Von mir aus hätte er so bleiben können. Nacheinander gingen wir runter und als wir das Esszimmer betraten grinsten uns die anderen an. Also hatte es Tae den anderen bereits erzählt, dachte ich und setzte mich zögernd an den Tisch. Jimin machte es mir gleich und ließ sie neben mich auf den freien Stuhl fallen…

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    Jimins Sicht:

    Als ich meine Augen öffnete, sah ich Mara, die mich anlächelte. Man sie sah so süß aus, dachte ich. Ohne weiter zu überlegen, was ich da eigentlich tat, zog ich sie sanft zu mir auf das Bett und kuschelte mich an sie. Man verflucht, was tue ich hier, dachte ich, aber da sie sich nicht wehrte, blieb ich auch nur still liegen. Ich genoss gerade ihre Nähe, als plötzlich die Tür aufgeht und Tae in meinem Zimmer stand. Dieser grinste nur blöd und ging nach kurzer Zeit zum Glück wieder runter. Am liebsten hätte ich weiter nur so da gelegen, aber Mara löste sich von mir und stand auf. Man, Tae hat alles kaputt gemacht, dachte ich ein wenig verärgert. Langsam stand ich auch auf und mir viel auf, wie Maras Blick immer wieder von meinem Gesicht runter auf meinen Bauch wanderte. Erst da viel mir auf, dass ich ja noch kein Shirt anhatte und zog mir schnell eins über. Als ich das sah, hätte ich schwören können, dass Mara leicht enttäuscht aussah, was mich ein wenig zum schmunzeln brachte. Unten angekommen grinsten uns die anderen nur blöd an, war ja klar, dass Tae es bereits allen erzählt hatte, aber zum Glück sagten sie während des ganzen Essens nichts darüber. Nachdem Essen beschlossen die Jungs noch eine Runde spazieren zu gehen. Da es schon relativ spät war und ich müde war, beschloss ich hier zu bleiben. Auch Mara schien keine große Lust auf einen Spaziergang zu haben, denn auch sie lehnte das Angebot, mitzukommen, ab. Die anderen machten sich auf den Weg und ich half Mara beim Tisch abräumen. Nachdem wir alles weggeräumt haben, sagte ich zu Mara: „Ich glaube ich gehe ins Bett schlafen, ich bin irgendwie total müde.“ „Kann ich verstehen, mir geht es genauso, ich bin mir nicht mal sicher, ob ich es überhaupt noch zurück ins Hotel schaffe.“ Antwortete Mara mir. Ohne zu überdenken, was ich ihr da gerade vorschlug sprach ich: „Wenn du willst kannst du auch bei mir schlafen, dann musst du nicht extra nach Hause laufen.“ „Aber ich habe keine Schlafsachen dabei.“ Sagte sie nur. „Ich kann dir was von mir geben.“ Bot ich ihr an. Nach kurzem Zögern stimmte sie schließlich zu und wir gingen in meine Zimmer. Dort reichte ich ihr ein Shirt von mir, welches relativ groß war. Ich wollte mich gerade rumdrehen, damit sie sich schnell umziehen kann, als sie sprach: „Du brauchst dich nicht umdrehen, du hast mich doch eh schon mal nur in Unterwäsche gesehen.“ Ich starrte sie ungläubig an, hat sie das jetzt gerade echt gesagt? Sie zog sich ihr Shirt über den Kopf und meins an, dann zog sie auch noch Schuhe und Hose aus und legte alles zusammen auf einen Hocker, welcher in meinem Zimmer stand. Während sie all das machte versuchte ich krampfhaft nicht die ganze Zeit auf ihren wunderschönen Körper u schauen, was mir definitiv nicht gelang. Als sie fertig war und ich meine Sprache wiedergefunden hatte sagte ich: „Du kannst in meinem Bett schlafen, ich werde dann hier auf dem Sofa schlafen.“ „Wieso schlafen wir nicht eigentlich beide in deinem Bett? Das ist doch groß genug oder nicht?“ stellte sie fest. „Nun ja, wenn du damit kein Problem hast.“ Antwortete ich und sie schüttelte nur den Kopf. Langsam ging ich auf das Bett zu und ließ mich neben sie fallen. Ich machte das Licht aus und wenig später hörte ich von ihr ein leises schnarchen. Selbst das war süß, dachte ich. Ich lag noch lange wach und konnte nicht schlafen, obwohl ich eigentlich total müde war. Auch von draußen hörte man nichts, die Jungs waren also auch noch nicht zurück. Ich starrte die decke an und merkte wie meine Augen schwerer wurden. Ich war fast eingeschlafen, als Mara plötzlich anfing leise zu sprechen. Sie wurde immer lauter und schreckte plötzlich hoch. Ich sah zu ihr und sah, wie sie verwirrt um sich blickte und dabei zitterte. Ohne ein Wort zu sagen, nahm ich sie in den Arm und drückte sie sanft an mich. Ich strich ihr über ihre Haare und merkte, wie sie allmählich wieder ruhiger wurde und tatsächlich irgendwann wieder einschlief. Kurz darauf schlief auch ich mit Mara im Arm ein…



    Hey Leute
    schreibt mir doch mal, wie ihr die Fanfiction so findet. Ich freue mich immer über Kommentare von euch. Was denkt ihr passiert noch so in dieser Fanfiction?
    Bis dann Leute
    Eure Jana2000


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    Jungkooks Sicht:

    Als wir von dem Spaziergang wieder kamen war es außergewöhnlich still zu Hause. Kurz dachte ich Jimin und Mara wären nicht da, aber dann sah ich, dass Maras Sachen noch im Flur waren. Auch die anderen schienen sich zu wundern. „Leute, wo sind Mara und Jimin?“ fragte Jin. Wir zuckten nur alle mit den Schultern und fingen an in jedem Raum nach den beiden zu suchen. Schließlich standen wir alle vor seiner Zimmertür. „Leute sicher dass wir da jetzt rein gehen sollten, wer weiß was sie machen. Ich will da echt nicht stören.“ Kicherte Hobi. „Was sollen sie denn schon machen? Wen wir sie bei irgendwas stören würden, würden wir sicher jetzt schon etwas hören!“ stellte Yoongi fest und drückte die Türklinke runter. Im Zimmer war es dunkel, aber dank des Lichtes der Straßenlaterne konnte man erkennen, dass Jimin auf dem Bett lag und schlief. Aber Jimin war nicht alleine, nein, Mara lag an ihn gekuschelt und schlief ebenfalls tief und fest. Wie süß, dachte ich und scheuchte die anderen wieder raus aus dem Zimmer, da ich die beiden nicht wecken wollte. Im Wohnzimmer angekommen fragte Namjoon: „Denkt ihr Mara und Jimin sind zusammen?“ „Denke ich nicht, also noch nicht zumindest. Aber ich hoffe, sie werden bald zusammen kommen, denn sie sind echt süß zusammen und sie würden so gut zusammen passen.“ Antwortete Hobi ihm. „Ja da hast du recht. Ist euch mal aufgefallen, dass Jimin total glücklich ist, wenn Mara da ist.“ Stellte Tae grinsend fest und wir anderen nickten alle. Da es sehr spät war, beschlossen wir alle schlafen zu gehen. Ich lag noch lange wach und dachte über Jimin und Mara nach. Auch wenn ich nur zu gerne selber eine Freundin hätte, wünsche ich mir, das Mara und Jimin zusammen kommen. Damit schlief ich schließlich ein.

    Jimins Sicht:


    Als ich am nächsten morgen aufwachte, lag Mara noch immer an mich gekuschelt und schlief tief und fest. Sie sieht ja so wunderschön aus, dachte ich und merkte wie mein Herz augenblicklich schneller schlägt. Ich schaute sie verträumt an und ging mit meinem Gesicht immer näher an sie ran. Ich küsste sie auf die Stirn und vergrub mein Gesicht in ihren Haaren. Ihre Haare rochen gut nach Apfel. Plötzlich bewegte sie sich und ich schaute sie an. Sie öffnete langsam ihre Augen und fing an zu lächeln, als sie mich sah. Ihr Lächeln war so schön und ließ mich dahin schmelzen. „Guten morgen“ sagte sie. „Guten morgen, hast du gut geschlafen?“ fragte ich sie und sie nickte leicht. „Wollen wir noch was liegen bleiben?“ fragte ich weiter und sie nickte wieder und ich zog sie noch ein bisschen mehr zu mir. So lagen wir dann noch eine ganze Weile dort. Keiner von uns sagte etwas, aber das war auch gar nicht nötig. Ich hätte ewig so da liegen können, aber wie jedes Mal müsste ja jemand stören, dieses Mal war es Namjoon, der plötzlich rein kam. „Guten morgen ihr zwei. Es gibt Frühstück, wäre also gut wenn ihr beide gleich runter kommen könntet.“ Sagte er und verschwand auch schon wieder. Langsam standen wir beide auf und gingen in unseren Schlafsachen runter ins Esszimmer. Das Shirt, welches ich ihr gegeben hatte, war ihr zum Glück so groß, dass es ihr bis zu den Knien ging. Unten angekommen ließen wir uns auf zwei Stühle fallen und begrüßten die anderen. Sie schienen nicht sonderlich überrascht zu sein, dass Mara bei uns geschlafen hatte und nun mit uns am Frühstückstisch saß. Nach dem frühstück gingen wir wieder hoch um uns umzuziehen, wie auch schon gestern Abend störte es sie nicht, dass ich sie in Unterwäsche sah, aber dieses Mal merkte ich, dass es mir verdammt schwer fiel, mich zusammen zu reißen. Ich konnte mich nicht mehr beherrschen und kam langsam auf sie zu. Sie sah mich mit großen Augen an und bewegte sich nicht. Mein Herz klopfte so stark, dass ich das Gefühl hatte es würde gleich aus meiner Brust rausspringen. Unsere Gesichter waren nur noch Zentimeter entfernt und ich legte ihr eine Hand an die Wange. Endlich war es soweit. Endlich würde ich Mara küssen. Ich schloss meine Augen und wir waren jetzt nur noch weniger Millimeter entfernt, als plötzlich…


    Hey Leute, ich habe neben dieser Fanfiction noch mit einer anderen angefangen. Sie heißt BTS Fanfiction J-Hope und ich werde versuchen jeden Tag mindestens ein Kapitel bei einer der beiden Fanfictions zu schreiben. Ich kann allerdings nichts versprechen, weil ich momentan viel Stress mit der Schule und so habe. Bis dann
    Eure Jana2000

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    …Als plötzlich die Tür aufgerissen wurde. „Jimin, du musst dich beeilen, Namjoon sagt, dass wir gleich ins Studio müssen um…“ Mara und ich schreckten auseinander und ich sah mit einem wütenden Blick zu Tae, der in der Tür stand und uns geschockt ansah. Dann schaute er kurz mit einem entschuldigenden Blick zu mir und verschwand aus dem Zimmer. Das darf doch nicht sein, dachte ich sauer. Ich war so kurz davor, das zu bekommen, was ich schon seit Wochen haben wollte. Natürlich war der Moment vorbei und Mara zog sich schnell zu Ende an und ging dann runter. Ich machte es ihr gleich und folgte ihr kurze Zeit später. Unten angekommen standen schon alle mit Jacke im Wohnzimmer und warteten auf uns. Namjoon scheuchte uns in den Flur, wir zogen unsere Sachen an und gingen mit schnellen Schritten zum Auto. Mara saß zwar neben mir, aber sie sprach die komplette Fahrt kein Wort.

    Maras Sicht:

    Das darf doch wohl nicht wahr sein, musste eigentlich immer irgendeiner der Jungs stören, wenn Jimin und ich uns näher kamen, dachte ich, als wir alle im Auto saßen. Eben wäre es fast so weit gewesen. Ich wollte Jimin schon lange küssen, wusste nur nie richtig ob es auch das war, was er wollte, aber nun war ich mir sicher und noch einmal würde ich mir die Chance nicht entgehen lassen. Ich war so in meinen Gedanken versunken, dass ich nicht bemerkte, wie wir vor meinem Hotel anhielten. Erst als mich die Jungs ansprachen, schreckte ich aus meinen Gedanken hoch. Die Jungs sahen mich nur belustigt an, weil ich zusammen gezuckt bin. Schnell verabschiedete ich mich von den Jungs und ging auf mein Zimmer. Ich beschloss, dass eine kleine Abkühlung nicht schaden kann und zog mir meinen Bikini an und ging runter ins Schwimmbad. Da Hyuna und die anderen heute nicht trainierten, verbrachte ich den ganzen Tag in der Sauna und im Schwimmbad.

    -Zeitsprung: einige Tage später-

    Die letzten Tage gingen sehr schnell vorbei und leider kamen Jimin und ich uns nicht mehr näher. Heute ist mein letzter Tag hier in Seoul und das machte mich sehr traurig. Ich könnte weinen, wenn ich daran denke, dass ich mich heute von allen verabschieden muss. Schweren Herzen ging ich in das Studio zu Hyuna und den anderen. Bereits als ich sie sah, kamen mir die Tränen. Sie sahen das und kamen sofort auf mich zu. Als ich ihnen erzählte, dass ich heute Abend zurück nach Deutschland musste, merkte ich wie sie auch traurig wurden. Jeder umarmte mich und wir versprachen uns gegenseitig, den Kontakt zu halten und dass ich irgendwann wieder komme und sie mich auch mal besuchen würden. Danach ging ich zurück zum Hotel und packte meinen Koffer. Die Jungs haben wir geschrieben, dass sie heute Abend zum Flughafen kommen würden um sich zu verabschieden. Also ging ich mit all meinen Sachen runter in die Lobby und wartete auf meine Eltern. Als sie schließlich kamen, fuhren wir mit einem Taxi zum Flughafen. Dort war es sehr leer und wir gaben unsere Koffer ab. Plötzlich standen die Jungs alle neben mir. Ich sagte meinen Eltern, sie sollen schon mal vor gehen, ich würde gleich nachkommen und sie ließen mich mit den Jungs alleine zurück. Ich drehte mich zu ihnen und mir kamen die Tränen, doch dieses Mal konnte ich sie nicht so gut zurück halten und fing an zu weinen. Alle kamen zu mir und schlossen mich in eine Gruppen Umarmung. Jeder der Jungs hatte mir ein kleines Abschiedsgeschenk gemacht, was mich nur noch mehr weinen ließ. Ich verabschiedete mich von ihnen und wir versprachen uns gegenseitig, dass wir den Kontakt nicht verlieren würden. Ich wollte gerade durch die Sicherheitsschleuse gehen, als hinter mir jemand meinen Namen rief. Ich blieb stehen und drehte mich um. Jimin kam auf mich zu und blieb nur wenige Zentimeter vor mir stehen. „Wenn ich das jetzt nicht tue, werde ich es später bereuen.“ Sagte er. „Wenn du was nicht tust?“ fragte ich. „Na das hier…“ mit diesen Worten legte er seine Lippen sanft auf meine und küsste mich. Ich erwiderte seinen Kuss und legte meine Hände um seinen Hals. Endlich war das einzige, was ich in dem Moment denken konnte. Genau darauf hatte ich die letzten sechs Wochen gewartet. Ich merkte, wie alles in mir kribbelte und als Jimin sich vorsichtig von mir löste, hätte ich ihn am liebsten wieder zu mir gezogen. „Ich liebe die Mara, schon seitdem ich dich kennengelernt habe.“ Sprach er leise, aber immer noch so laut, dass ich es verstehen konnte. „Ich liebe dich auch Jimin.“ Antwortete ich und küsste ihn noch einmal. „Willst du meine Freundin sein?“ fragte er. „Ich würde zu gerne ja sagen, aber wie soll das funktionieren? Ich meine du wohnst hier in Seoul und ich in Deutschland. Außerdem bist du total berühmt…“ antwortete ich. Jimin sah mir tief in die Augen und sprach: „Wir könnten eine Fernbeziehung führen und wir werden versuchen uns so oft wie möglich zu sehen.“ Entgegnete er. Ich konnte nicht anders als ihn noch einmal zu küssen, denn ich wusste es würde das letzte Mal für sehr lange Zeit sein. „Ist das jetzt ein ja?“ fragte er und ich nickte nur. Er umarmte mich stürmisch und hinter mir klatschten die anderen und riefen alle: „Herzlichen Glückwunsch ihr zwei, das wurde aber langsam auch mal Zeit.“ Irgendwann allerdings sprach Namjoon: „Mara, ich würde dich bitten, keinem zu erzählen, wo wir wohnen, dass du uns kennst und auch nicht, dass du mit Jimin zusammen bist. Wenn ARMY das rausfindet, kann das böse enden.“ Ich nickte und sprach: „Alles klar, ich werde niemandem erzählen, dass ich euch jemals kennen gelernt habe, versprochen, aber ihr müsst mir versprechen, dass ihr mich alle bald besuchen kommt.“ Die anderen nickten und ich verabschiedete mich noch einmal von allen. Jimin küsste ich noch ein letztes Mal und dann machte ich mich auf den Weg zum Flugzeug. Ich setzte mich und kurz darauf startete es auch schon. „Auf Wiedersehen Seoul“ sprach ich traurig zu mir selbst.


    Keine Panik, die Story ist noch nicht vorbei es geht weiter. Hoffe sie gefällt euch soweit. Verbesserungsvorschläge gerne in die Kommentare.
    Bis dann
    Eure Jana2000

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    10 Stunden später landete das Flugzeug in Köln am Flughafen. Nun war ich also wirklich wieder zu Hause. Zu Hause angekommen packte ich meine Sachen aus und ging direkt schlafen. Es war zwar noch relativ früh, aber bereits morgen musste ich wieder zur Schule und außerdem hatte ich einen leichten Jetlag. Bevor ich allerdings schlief schrieb ich Jimin noch eine Nachricht, dass ich wieder zu Hause war. Mir war klar, dass er mir nicht antworten würde, weil es in Seoul mitten in der Nacht war, aber ich wollte, dass er sich keine Sorgen machen muss. Obwohl ich müde war lag ich noch lange wach und dachte an die vergangenen 6 Wochen. Das waren die besten Ferien, die ich je gehabt hatte und hätte mir jemand am Anfang gesagt, dass meine Ferien in Seoul so super sein würden, ich denke ich hätte ihm einen Vogel gezeigt. Ich war froh, dass ich mit meinen Eltern in den Urlaub gefahren bin, denn sonst hätte ich die Jungs und vor allem meinen neuen Freund Jimin nicht kennen gelernt. Ich bin echt gespannt, wie das mit uns beiden wird, vor allem wie lange ich es schaffen werde ihn nicht zu sehen, in den Arm zu nehmen und küssen zu können, ohne das ich den Verstand verlieren werde. Ich vermisse ihn jetzt schon total und ich war mir sicher, dass das nicht weniger werden würde. Mal sehen, vielleicht kann ich ja in den Herbstferien oder nach Weihnachten wieder zu ihm nach Seoul fliegen. Mit diesem Gedanken schlief ich letzten Endes ein.

    Hoseoks Sicht:
    Jetzt war es also offiziell, naja unter uns zumindest, Jimin und Mara waren ein Paar. Ich freue mich wirklich für die beiden, sie passen einfach so gut zusammen. Auf der Heimfahrt war Jimin immer noch total auf Wolke 7 und wir mussten ihm alle ganz oft versprechen, dass wir so bald wie möglich nach Köln fliegen um Mara zu besuchen. Ich bin gespannt wie das jetzt funktioniert mit den beiden, immerhin ist so eine Fernbeziehung nicht immer einfach, vor allem nicht, wenn einer der Verliebten ein weltweit berühmter Star ist und Millionen von Fans hat, zum größten Teil Mädchen. Zu Hause angekommen beschlossen wir erstmal auf das neue Liebesglück von Mara und Jimin anzustoßen. Nachdem wir alle eine Menge getrunken hatten gingen wir schließlich alle schlafen, da wir morgen wieder sehr früh aufstehen mussten.

    Namjoons Sicht:

    Wir hatten alle eine Menge getrunken, deswegen beschloss ich irgendwann, dass es besser wäre, wenn wir alle ins Bett gehen würden. Ich scheuchte sie also alle nacheinander in ihre Zimmer und machte mich dann selber fertig. Wir mussten morgen alle wieder früh raus, da wir ein Meeting mit unserem Manager hatten, wegen der neuen Tour, die in wenigen Wochen starten wird. Morgen werden wir erfahren, wann wir wohin reisen werden und wo wir überall Konzerte geben werden um unsere Fans glücklich zu machen.

    Maras Sicht:
    Am nächsten Morgen wachte ich sogar vor meinem Wecker auf und ging gemütlich ins Badezimmer. Ich machte mich fertig für die Schule und ging dann wieder zurück in mein Zimmer um meine Tasche zu holen. Erst jetzt fiel mir auf, dass mein Handy blinkte. Ich nahm es und guckte wer mir geschrieben hat. Neben meinen Freundinnen, die mich fragten was ich zur Schule anziehen werde hatte mir Jimin geschrieben. Als ich seinen Namen las, huschte mir ein Lächeln über die Lippen. Ich öffnete den Chat und las seine Nachricht.

    Jimin: Hey Prinzessin, ich hoffe du hast gut geschlafen und ich bin froh, dass du wieder gut zu Hause angekommen bist.

    Mara: Ja, das habe ich. Ich hoffe du hast auch gut geschlafen, obwohl es bei dir ja schon Nachmittag ist. Ich vermisse dich jetzt schon total.

    Jimin: Ich vermisse dich auch, aber wir sehen uns bestimmt sehr bald wieder und bis dahin können wir ja jeden Tag skypen.

    Mara: ich hoffe es, denn ich weiß nicht, wie lange ich es ohne dich und ohne die anderen aushalten soll. Es ist so langweilig hier.

    Jimin: Glaube ich dir, ohne uns kann es ja nur langweilig sein…

    Mara: Du Idiot, du kannst echt froh sein, dass ich dich auch liebe obwohl du ein Idiot sein kannst. Ich muss jetzt zur Schule, Ich liebe dich mein Schatz

    Jimin: Viel Spaß, ich liebe dich auch
    -Chat beendet-

    Ich schnappte wir einen Apfel aus der Küche und machte mich auf den Weg zur Schule. Dort angekommen musste ich feststellen, dass in den letzten 6 Wochen eine Menge passiert war. Gefühlt alle meine Mitschüler waren anscheinend in den Ferien zu BTS Fans mutiert. Egal wo ich hinguckte, ich sah überall ihre Köpfe oder ihre Namen. An mir liefen Schüler vorbei, mit Pullis auf denen der Name von einem der Jungs stand. Sogar meine Freundinnen, die ich in einer Ecke des Schulhofes sitzen sah, hatten solche Pullis an. Als ich näher kam, bemerkte ich, wie sie sich angeregt über etwas unterhielten. Ich begrüßte meine beste Freundin Annika mit einer Umarmung und stellte fest, dass auf ihrem Pulli Jin und dann die Zahl 92 stand. Auf den Pullis meiner anderen 5 Freundinnen stand Suga 93, J-Hope 94, V 95, Jungkook 97 und RM 94 drauf. Als ich das laß musste ich augenblicklich lächeln, wie süß, meine Freundinnen waren also Teil der Army. „Mädels, ihr seht super aus, dreht euch mal um, ich möchte von euren Pullis ein Foto machen.“ Sie machten was ich ihnen sagte und nachdem ich das Foto gemacht hatte schickte ich es in die Gruppe, welche ich mit den Jungs hatte und schrieb auf Koreanisch: „Jungs, guckt mal wer in den letzten 6 Wochen ein Teil von ARMY geworden ist.“ Kurz drauf schrieb Namjoon: „ Sind das deine Freundinnen? Pass bloß auf, was du ihnen von deinem Urlaub erzählst, sie dürfen nicht wissen, dass du uns kennst.“ Ich antwortete nur: „Ja Joonie, ich verspreche aufzupassen.“ Plötzlich merkte ich wie meine beste Freundin mir über die Schulter guckte. „Mit wem schreibst du denn da?“ fragte sie neugierig. „Ach mit ein paar Freunden, ich habe sie in meinem Urlaub in einem Tanzstudio kennen gelernt.“ Antwortete ich und schloss Whatsapp schnell. Mit dieser Antwort gab sich Annika zum Glück zufrieden, denn sie nickte nur und wandte sich wieder den anderen zu. Diese sprachen gerade darüber, wie gut alle BTS Mitglieder aussahen. Als es zum Unterricht klingelte gingen wir rein und setzten uns auf unsere Plätze. Während des Unterrichts hatten wir keine Gelegenheit zu reden, da unsere Lehrerin anscheinend meinte am ersten Tag schon direkt mit dem Unterricht rein zu hauen. Als es endlich zur Pause klingelte seufzte ich erleichtert auf. In der Pause gab es für meine Freundinnen nur ein Thema und zwar BTS. Während sie die ganze Zeit darüber redeten, welches Lied am besten ist, wer am besten aussieht und wer am talentiertesten war, hielt ich mich aus der Unterhaltung raus, da ich Angst hatte mich oder die Jungs zu verraten. Trotzdem musste ich grinsen, als ich daran dachte, dass ich die Jungs ja kenne und mit Jimin sogar zusammen bin. Meine Freundinnen sahen mich an und fragten, wieso ich so grinsen würde, worauf ich nur sagte: „Es ist einfach so süß, wie ihr alle für die schwärmt.“ Doch dass hätte ich lieber nicht gesagt, denn die restlichen 10 Minuten von der Pause musste ich mir anhören, wieso sie die Jungs so toll fanden. Erleichtert atmete ich auf, als es wieder klingelte und ich in den Unterricht musste. Die nächsten zwei Stunden hatten wir alle einen anderen Kurs und so hatte ich ein wenig meine Ruhe.



    Hey, also hier ist mal ein längeres Kapitel für euch und ich hoffe es gefällt euch. Keine Panik, es wird bald wieder spannender. Habt ein wenig Geduld.
    Bis dahin, Eure Jana2000

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    Der Schultag ging vorbei, ohne das irgendwas passierte, was man erzählen musste. Naja außer das meine Freundinnen ohne Punkt und Komma von BTS redeten. Wie sie wohl reagieren würden, wenn sie wüssten, dass ich mit diesen Jungs befreundet bin. Ich wette ich müsste ihnen alles ganz genau im Detail erzählen und sie würden bestimmt vor lauter Neid tot umfallen. Nun war es Nachmittag und ich saß mit den besagten Freundinnen in unserem Lieblingseiscafe. Wie schon den ganzen Tag redeten sie über BTS und ich hörte nur still zu. „Sag mal Mara, ist irgendwas? Du bist schon den ganzen Tag so ruhig.“ Fragte Annika und die anderen sahen mich an. „Nein nein, alles ist bestens, aber ihr redet schon den ganzen Tag von BTS und da will ich euch einfach nicht bei unterbrechen.“ Antwortete ich und lächelte in die Runde. „Apropos BTS… Da wir alle denselben Pulli haben, dachten wir es wäre schön, wenn du ebenfalls einen Besitzt.“ Sagte sie und reichte mir eine Tüte. Ich öffnete diese Tüte und zog einen weißen Pulli raus. Auf der Vorderseite stand wie bei allen BTS drauf. Auf der Rückseite jedoch stand nicht irgendein Name drauf. Nein, dort stand doch tatsächlich Jimin 95 drauf. Ich musste leicht anfangen zu lächeln. Meine Freundinnen hatten ohne es zu wissen den Pulli mit dem Namen meines Freundes geholt. Ich starrte immer noch Lächelnd auf den Namen, als mich Annika leicht in die Seite stieß. „Na los, zieh ihn an, damit man wieder erkennen kann, dass du zu uns gehörst.“ Sagte sie. Ich nickte und verschwand mit dem Pulli im Schlepptau auf der Toilette. Als ich wieder kam, sahen mich die Mädels mit großen Augen an. „Ist irgendwas?“ fragte ich. „Nein, nur das dir der Pulli super steht.“ Sagte Annika und die anderen nickten. „Danke und danke auch dafür, dass ihr mir den Pulli geschenkt habt.“ Sagte ich und umarmte jeden. „Kein Problem und nun möchte ich dir gerne Hausaufgaben aufgeben. Da du offensichtlich noch kein Army bist und auch noch nicht viel von BTS weißt wie wir, möchte ich, dass du dich heute Abend hinsetzt und ein wenig über BTS recherchierst, sodass du morgen mitreden kannst, hast du mich verstanden?“ bestimmte Annika. Wenn sie wüsste, dass ich BTS mit Sicherheit mindestens genauso gut kannte wie die ARMY. Gut vielleicht war ich nicht so aufgeklärt darüber welches Lied das Beste war oder so, aber dafür kannte ich die Jungs ja persönlich. Ich beschloss nichts zu sagen und einfach nur zu nicken. Da bereits Hyuna, Sunmi und die anderen gesagt haben, ich solle mir mal ihre Lieder alle anhören, war es jetzt echt mal Zeit das zu tun. „Gut und jetzt lasst uns für den Rest des Nachmittages über etwas anderes reden. Wie waren eigentlich eure Ferien so?“ fragte Annika uns. Nachdem die Mädels alle berichteten wie ihr Urlaub in Griechenland, Italien, Frankreich, Mallorca und Ibiza waren, fragte Annika mich: „Und wie war dein Urlaub Mara? Ich meine dein Reiseziel war ja am Exotischsten von uns allen. Hast du irgendwelche süßen Boys kennengelernt?“ Ja, das hatte ich, aber das durften sie nicht erfahren, dachte ich und antwortete: „Nein, also wirklich süße Jungs waren da jetzt leider nicht dabei, aber es war trotzdem total cool dort.“ Mit diesen Worten erzählte ich ihnen von dem Hotel, der Stadt, Hyuna und den anderen aus dem Tanzstudio und dem leckeren Essen. Den Teil, indem ich die Jungs kennen lernte und mit ihnen voll viel Zeit verbrachte und dann herausfand, dass sie eine weltbekannte Band waren, ließ ich allerdings weg. Wir saßen noch lange in dem Eiscafe und redeten über unsere Ferien, als plötzlich mein Handy klingelte. Ich sah drauf und musste feststellen, dass Jimin mich gerade anrief. Mein Herz machte einen kleinen Satz und ich sprang wie von der Tarantel gestochen auf. Mit den verwirrten Blicken meiner Freundinnen im Rücken verließ ich das Cafe und nahm auf der Straße den Anruf entgegen. „Hey mein Schatz, gerade ist echt schlecht. Ich sitze mit meinen Freundinnen in einem Cafe, kann ich dich vielleicht so in einer oder zwei Stunden zurückrufen?“ fragte ich. „Hey meine Süße, aber lass mich nicht zu lange warten. Ich habe gute Nachrichten, die ich dir unbedingt so schnell wie möglich erzählen muss!“ antwortete er. „Okay, ich rufe dich an, sobald ich zu Hause bin, versprochen, du bist der beste.“ Mit diesen Worten legte ich auf und ging wieder in das Cafe. „Wer war das?“ fragte Annika neugierig und guckte mich an. „Ähm…Das war nur meine Mutter, sie meinte ich solle um 18 Uhr zu Hause sein, wegen dem essen und so.“ antwortete ich schnell, weil mir keine bessere Ausrede einfiel. „Seit wann sollst du denn zum Essen zu Hause sein?“ fragte Annika skeptisch weiter. Ich zuckte nur mit den Schultern: „Keine Ahnung, aber ich muss jetzt auch los, sonst bin ich nicht pünktlich zu Hause.“ Sagte ich und verabschiedete mich schnell von den anderen. Dann verließ ich mit schnellen Schritten das Cafe.

    Hoseoks Sicht:

    Heute hatten wir ein wichtiges Meeting, bei dem wir endlich erfahren, in welchen Städten wir auf unserer neuen Welttournee auftreten werden. Deswegen saßen wir jetzt alle in einem großen Konferenzraum bei BigHit an einem Tisch und sprachen darüber. Bis jetzt laberte unser Manager nur unnötiges Zeug, was wir eh schon wissen, wie zum Beispiel welche Regeln wir während der Tour zu befolgen haben. Eine dieser Regeln war, keinen ARMY mit auf unser Hotelzimmer zu nehmen, aber ganz ehrlich, dass würden wir sowieso nicht machen, weil die meisten dann hyperventilieren würden oder so was. Ich hörte bei den ganzen Regeln nur so halb zu und auch die anderen schienen mit Ihren Gedanken weit weg zu sein. „So nun kommen wir zu den Ländern und den Städten in denen ihr während der Tour spielen werdet.“ Sagte unser Manager plötzlich und sofort waren wieder alle Hellwach. „Ihr werdet auf eurer Tour Konzerte in den USA, Kanada, Japan, China, Thailand, England, Brasilien, Frankreich, Niederlande, Spanien, Argentinien, Mexico, Italien, Deutschland und hier in Korea geben.“ Begann er. Als er sagte Deutschland, sah ich wie Jimin auf seinem Platz anfing hin und her zu rutschen. Er wurde von Sekunde zu Sekunde ungeduldiger und bevor er etwas sagen konnte fragte ich: „Okay cool und in welchen Städten werden wir auftreten?“ „Ja das wollte ich euch gerade sagen, also die Tour startet bereits in 3 Wochen. Als erstes geht es nach Nordamerika. Dort werdet ihr Konzerte geben in Los Angeles, New York, Chicago, Las Vegas, Seattle, Austin, Ottawa und Ontario. Von da aus geht es weiter nach Südamerika, dort werdet ihr in Mexico City, Rio de Jainero und Buenos Aires auftreten. Von da aus geht es weiter nach Europa. In Europa werdet ihr in Madrid, Barcelona, Paris, London, Rom, Mailand, Amsterdam und Köln spielen. Nach Berlin konnten wir leider dieses Jahr nicht, weil das Stadion an allen Terminen bereits gebucht war. Da das Stadion in Köln kleiner ist, werden wir dort an zwei Wochenenden jeweils ein Konzert geben. Wir werden in Köln insgesamt 2 komplette Wochen bleiben, dann ist Weihnachten und Silvester, da habt ihr frei und könnt eure Familien besuchen und im Januar geht es dann weiter mit den Konzerten in Asien. Hier in Asien werdet ihr in Bangkok, Peking, Tokio, Osaka und natürlich hier in Seoul auftreten. Das Konzert hier in Seoul wir euer Abschlusskonzert für diese Welttournee werden und findet nächstes Jahr Ende Februar statt.“ Erklärte unser Manager uns. Aber ganz ehrlich nachdem er gesagt hatte, dass wir in Köln sogar 2 Konzerte geben werden und deswegen 2 komplette Wochen dort bleiben werden hatte ich nicht mehr richtig zugehört. Ich konnte es nicht fassen, noch dieses Jahr werden wir nach Köln kommen und wir können Mara wiedersehen. Ich freue mich total für Jimin und nach einem kurzen Blick zu ihm zu urteilen, freute er sich noch tausendmal mehr als ich. Er konnte kaum noch still sitzen bleiben. Aber den anderen ging es nicht anders, kein Wunder, wir hatten Mara alle in unser Herz geschlossen, sogar Yoongi mochte sie und das grenzte schon fast an ein Wunder. Nachdem das Meeting, welches mal ganz nebenbei gesagt viel zu lange gedauert hatte, vorbei war mussten wir noch ein wenig trainieren, damit für die kommende Tour auch wirklich alles perfekt wird, immerhin geht es bereits in 3 Wochen los. Jimin war total motiviert und auch die anderen konnten nicht mehr still bleiben. Wir trainierten noch bis 11 Uhr abends und fuhren dann nach Hause. Bereits im Auto wählte Jimin Maras Nummer, aber diese hatte wohl gerade keine Zeit und so sagte sie, dass sie ihn später zurück rufen würde. Wir waren gerade wieder zu Hause angekommen, da klingelte auch schon sein Handy und er ging schnell in sein Zimmer. Wir anderen aßen schnell was und gingen dann ebenfalls in unsere Zimmer

    28
    Jimins Sicht:
    Nachdem unser Manager gesagt hatte, dass wir in Deutschland, genauer gesagt in Köln nicht nur ein Konzert sondern gleich 2 Konzerte geben werden und deswegen 2 komplette Wochen dort verbringen werden, hatte ich das Gefühl, ich würde gleich explodieren vor lauter Glück. Ich konnte Mara noch dieses Jahr wieder sehen und Zeit mit ihr verbringen. Am liebsten hätte ich sie sofort angerufen, aber leider mussten wir noch trainieren. Abends im Auto konnte ich aber nicht mehr länger warten. Leider hatte sie keine Zeit, aber sie versprach wie so schnell wie möglich zurück zu rufen. Das tat sie dann auch, als wir gerade nach Hause kamen. Ich nahm mir mein Handy und ging sofort in mein Zimmer.
    Telefonat:
    Jimin: Hey meine süße, das ging aber schnell.
    Mara: Ja, ich habe gesagt ich rufe dich an sobald ich zu hause bin, außerdem wolltest du mir was erzählen und ich weiß wie spät es ist und will dich nicht vom schlafen abhalten…
    Jimin: Ja, also wir hatten heute ein wichtiges Meeting mit unserem Manager und noch anderen Leuten von unserem Label…
    Mara: Ja und, was haben sie gesagt, worum ging es?
    Jimin: Also wir werden bereits in 3 Wochen wieder auf Welttournee gehen und haben heute erfahren, wohin es gehen wird…
    Mara: Und? Sind da irgendwelche coolen Orte dabei?
    Jimin: Ja, da sind eine Menge coole Orte dabei, wie zum Beispiel Madrid oder auch Paris, oder auch Köln….
    Mara: Nicht dein ernst jetzt oder? Ihr kommt nach Köln, wann?
    Jimin: Ja wir kommen nach Köln, leider erst ende November, aber dafür werden wir 2 komplette Wochen in Köln bleiben, weil wir zwei Konzerte an zwei Wochenenden geben werden.
    Mara: Das bedeutet, wir werden uns noch dieses Jahr sehen können und dann sogar zwei Wochen…
    Jimin: Ja genau mein Schatz
    Mara: Dann werde ich doch mal sehen, dass ich für eines eurer Konzerte Tickets bekomme, dann kann ich mir auch mal angucken, was ihr so drauf habt.
    Jimin: Vielleicht kannst du ja dann nach dem Konzert auch mal Backstage kommen, aber natürlich, darf dich dabei keiner sehen…
    Mara: ja das wäre total cool. Ich freue mich schon total, dich wieder zu sehen
    Jimin: Ich mich auch, als ich das erfahren habe konnte ich kaum noch still sitzen…
    Mara: Das glaube ich dir, mir würde es genauso gehen. Sag mal was anders, bei dir ist es schon ziemlich spät, ich will dich ja nicht loswerden oder so, aber solltest du nicht vielleicht mal schlafen gehen?
    Jimin: Wäre vielleicht eine gute Idee, immerhin sind das meine letzten 3 Wochen, in denen ich noch richtig schlafen kann, wenn wir erstmal auf Tour sind, kommt dder Schlaf bei uns allen immer recht kurz, weil wir so viel zu tun haben…
    Mara: Dann will ich dich nicht länger aufhalten. Gute Nacht, ich liebe dich und freue mich jetzt schon auf November.
    Jimin: Gute Nacht, ich dich auch und mir geht es genauso.
    -Telefonat beendet-

    Maras Sicht:
    Nun konnte ich nicht mehr runter kommen. Ich werde meinen Freund noch dieses Jahr im November wieder sehen du sie werden für ganze 2 Wochen bleiben. Spätestens jetzt war es Zeit um mir die Band der Jungs mal genau anzugucken. Meine Eltern mussten beide lange arbeiten, deswegen machte ich mir schnell eine Pizza und verzog mich dann mit dieser und einer Flasche Wasser in mein Bett. Dort machte ich mir YouTube auf meinem Fernseher an und gab BTS ein. Sofort erschienen mir haufenweise Musikvideos und Interviews der Jungs. Bevor ich allerdings anfing mir die Interviews anzugucken, sollte ich lieber erstmal deren Lieder anhören. Ich klickte also einfach mal auf das erste, was angezeigt wurde. Das Lied hieß Idol und ich musste zugeben, dass es echt gut war. Ich war überrascht, wie talentiert jeder einzelne der Jungs war und wie gut diese überhaupt tanzen konnten. 3 Stunden später lag ich immer noch auf meinem Bett und schaute mir Musikvideos, Interviews und Bangtan Bombs von ihnen an. Ich fasse es nicht, dass die Jungs so talentiert waren. Ich hatte mir mittlerweile ihre Wikipedia Seiten angeguckt und folgte ihnen nun auch auf Twitter. Ich fand es cool, wie viele Fans die Jungs doch hatten. Ich merkte sofort, dass ARMY sehr stark war. Sie feierten alles, was die Jungs taten und um ehrlich zu sein, fand dich das total beeindruckend. Ich sah auf die Uhr und bemerkte, dass es bereits halb 11 war und ich lieber schlafen sollte. Außerdem wusste ich nun genug über die Jungs, ihre Lieder und so, also konnte ich auch morgen mitreden.
    -Zeitsprung: nächster Morgen-
    Ich zog mir meinen neuen Pulli an, eine schwarze Hose und schwarz weiße Vans. Ich nahm meine Tasche und ging mit schnellen Schritten zur Schule. Dort angekommen, ging ich wie jeden Morgen zu meinen Mädels und begrüßte sie. „Und hast du deine hausaufgaben gemacht?“ fragte Annika, anstatt hallo zu sagen. „Ja habe ich.“ Antwortete ich. „Gut, dann wollen wir dich mal testen… Fangen wir mit was einfachem an. Wie heißen die Mitglieder von BTS mit richtigem Namen?“ fragte sie. „Ganz einfach… Kim Namjoon, Kim Seokjin, Min Yoongi, Jung Hoseok, Park Jimin, Kim Taehyung und Jeon Jungkook.“ Antwortete ich. Diese Frage hätte ich auch ohne den BTS Marathon gestern beantworten können, dachte ich. „Okay, nächste Frage, wann wurde BTS gegründet?“ „Ihr Debut war am 12.06.2013.“ „Und wann hat Jin Geburtstag?“ „Am 04.12.1992“ antwortete ich. „Sehr gut, also jetzt sag mal, wer ist dein Bias und was ist dein Lieblingslied?“ fragte sie weiter. „Also mein Bias ist Jimin und mein Lieblingslied ist definitiv Anpanman und 21Century Girl. Aber ich finde auch Idol, fake Love, Blood, Sweat &Tears, Mic Drop, DNA und gefühlt noch 20 weitere Songs voll gut.“ Antwortete ich. Natürlich war Jimin mein Bias, ich meine Immerhin ist er mein Freund. Obwohl ich sagen muss, dass die Jungs alle wahnsinnig talentiert waren und wenn Jimin nicht mein Freund wäre, würde die Auswahl, wer mein Bias war definitiv schwerer sein, dachte ich. Es klingelte und wir gingen rein…

    29
    Der Tag ging sehr schnell vorbei und auch die nächsten 5 Tage gingen vorbei, ohne dass etwas wichtiges Passierte. Ich skypte jeden Tag mit Jimin, ab und zu platzen auch die anderen Jungs mal herein und es entstand immer eine lustige Unterhaltung. Meine Freundinnen redeten nicht mehr nur von BTS sondern hatten auch wieder etwas anderes im Kopf, auch mit Hyuna schrieb ich fiel und sie erzählte mir, dass sie eventuell mit den anderen im Winter herkommen wollte. In der Schule passierte auch nichts Aufregendes, höchstes, dass wir bereits nächste Woche wieder die ersten Klausuren schrieben, obwohl das nicht aufregend, sondern echt nervig war. Auch am Wochenende passierte nichts und nun war schon wieder Montagmorgen und ich war wieder auf dem Weg zur Schule. In der Schule angekommen stürmte Annika schon auf mich zu: „Mara, Mara hast du es schon gelesen?“ fragte sie völlig aufgeregt und voll aus der Puste. „Komm erstmal runter. Was soll ich schon gelesen haben?“ fragte ich und sah sie verwundert an. Eigentlich war Annika nicht so die sportliche Person, erstrecht nicht an einem Montagmorgen. „BTS geht auf Welttournee und dabei kommen sie auch nach Deutschland, genauer gesagt nach Köln und sie werden sogar gleich 2 Konzerte hier geben.“ Erzählte sie aufgeregt. Ach das, das wusste ich doch schon seit fast einer Woche, dachte ich mir. „Echt wie cool ist das denn.“ Sagte ich. „Ja, das ist total cool und wir müssen unbedingt versuchen Konzertkarten zu bekommen. Denn wenn wir keine bekommen, ich glaube dann raste ich aus.“ Sagte sie und ich musste kichern. „Natürlich versuchen wir an Karten zu kommen…“ sagte ich und nickte ihr aufmunternd zu. Damit war das Thema vergessen und wir gingen in die Klasse. Am Nachmittag rief ich Jimin auf Skype an

    Mara: Hey Schatz
    Jimin: Hallo meine süße, wie war die Schule so?
    Mara: Ganz normal eigentlich, naja außer dass meine Freundinnen heute total ausgerastet sind, weil bekannt gegeben wurde, dass ihr Ende November in Köln sein werdet. Meinte sie so: „Wenn wir keine Tickets bekommen raste ich aus…“
    Jimin: Alles klar. Haha… also nur für den Fall der Fälle und ihr bekommt keine Konzertkarten, dann kann ich mal schauen, ob ich irgendwie an welche komme. Ich kann allerdings nichts versprechen
    Mara: Das ist total süß von dir, aber ganz ehrlich, wenn wir keine bekommen, dann haben wir leider Pech gehabt. Ich will nicht, dass du mich bevorzugst, nur weil ich mit dir zusammen bin, auch wenn das total süß von dir ist
    Jimin: Aber glaube mir, dass würde ich echt gerne für dich machen
    Mara: Weißt du eigentlich wie sehr ich dich liebe?
    Jimin: Dasselbe könnte ich dich auch fragen
    Mara: Was machst du eigentlich gerade?
    Jimin: Ich warte darauf, dass Jin und Namjoon vom Einkaufen wiederkommen. Sie brauchten noch ein paar Sachen für die Tour und ich habe die gefragt, ob sie mir meine Sachen auch mitbringen.
    Mara: Achso, wann geht es denn jetzt eigentlich los?
    Jimin: In einer Woche fliegen wir nach Los Angeles und dann haben wir dort noch eine Woche Zeit zum Proben und übernächstes Wochenende ist das erste Konzert
    Mara: Wie cool und wie viele Konzerte sind Sold out?
    Jimin: Bis jetzt glaube ich jede, aber die Tickets für die Konzerte in Europa gibt es ja auch erst in 2 Wochen
    *Im Hintergrund ging die Tür auf…
    Hoseok: Sag mal Jimin, weißt du wo Jin ist?
    Jimin: Ja der ist mit Namjoon einkaufen
    Hoseok: Achso… Oh hey Mara, wie geht es dir?
    Mara: ganz gut soweit und dir?
    Hoseok: Auch gut, freust du dich schon darauf uns Wiederzusehen?
    Mara: Ja total, ich habe schon eine Liste gemacht, was ich euch alles zeigen möchte…
    Jimin: Du weißt aber schon, dass wir nicht erkannt werden dürfen oder?
    Mara: Keine Panik, ich denke an alles
    *ein weiteres Mal ging eine Tür auf*
    Namjoon: Jimin, Yoongi, Hoseok, Tae, Jungkook kommt runter und helft beim Ausräumen, immerhin ist hier auch euer Zeug dabei
    Hoseok: Also Mara, wir müssen los, bis dann
    Mara: Tschau Hobi. Bis dann mein Schatz…
    Jimin: Tschüss meine Süße

    -Skype Anruf beendet-

    -Zeitsprung: 2 Tage später-

    „Ich frage mich, wann es endlich die Konzertkarten für die Konzerte in Europa gibt, ich meine die Shows in Nord- und Südamerika sind schon längst alle ausverkauft.“ Sagte Annika und schlürfte weiter ihren Milchshake. Wir saßen wie so oft auch an diesem Nachmittag im Eiscafe unterhielten uns über alles. „Ja, da musst du dich wohl noch was gedulden, denn das dauert noch fast 2 Wochen…“ sagte ich. Sie blickte von ihrem Shake auf und sah mich an: „Woher willst du denn wissen, dass das noch fast 2 Wochen dauert?“ fragte sie mich und sah mich verwirrt an. Mist, dachte ich, es ist ja noch nicht offiziell, ab wann es die Karten gibt. „Also Ähm… Das habe ich auf Twitter irgendwo gelesen…“ versuchte ich mich rauszureden. „Nein, das steht noch nirgendwo, weil es noch nicht offiziell ist, ab wann man Tickets bekommt.“ Entgegnete sie. „Ja dann waren das wahrscheinlich falsche Informationen, die ich da gelesen habe.“ Versuchte ich die Lage zu retten. „Ja, so wird es wohl gewesen sein, glaub am besten nicht alles was auf Twitter steht.“ Sagte sie und ich nickte nur.


    -Zeitsprung: ca 2 Wochen später-
    In wenigen Stunden geht der Flug, der Jungs nach Los Angeles, das hatte mir Jimin erzählt, als ich gestern mit ihm telefoniert hatte. Ich schrieb den Jungs noch schnell, dass ich ihnen einen guten Flug wünsche und sie sich bitte melden sollen, wenn ihr Flieger gelandet ist. Dann legte ich mein Handy weg und schlief ein. Morgen wird ein Anstrengender Tag werden, denn ab morgen gab es die Tickets für Europa und wir müssen unbedingt welche bekommen. Mit diesem Gedanken schlief ich ein…



    Hey Leute, da ich in den letzten Tagen wegen Karneval keine Zeit hatte, habe ich beschlossen heute mal direkt drei Kapitel online zu laden. Es tut mir außerdem leid, dass in der Story im Moment so viel mit Zeitsprung ist, aber ich muss irgendwie die Zeit bis November ein wenig überbrücken, da in dieser Zeit nicht so viel passiert. Hoffe, die Story gefällt euch trotzdem. Bis dann eure Jana2000

    30
    Am nächsten morgen wurde ich nicht wie sonst, von meinem Wecker geweckt, sondern von dem vibrieren meines Handys. Ich rieb mir kurz die Augen und sah dann auf mein Handy. Jimin hatte mir geschrieben, dass sie gut gelandet sind und auch die anderen haben mir das alle einmal geschrieben. Auch Annika hatte mir geschrieben um mir zu sagen, dass sie heute nicht zur Schule kommen würde, da sie versuchen wird für uns alle an Konzertkarten zu kommen. Ich antwortete ihr nur, dass sie versuchen sollte so weit wie möglich nach vorne zu kommen. Ich schickte die Nachrichten ab und öffnete Twitter, da dort bereits Bilder von den Jungs vom Flughafen in LA gepostet wurden. Ich muss sagen sie sahen alle sehr gut aus, dafür dass sie davor stundenlang in einem Flugzeug saßen. Bei dem nächsten Bild stockte mir der Atem. Darauf zu sehen waren ganz viele ARMYs, die vor dem Flughafen standen. Das ist so krass dachte ich, schloss Twitter wieder und sprang aus dem Bett um mich für die Schule fertig zu machen.

    Namjoons Sicht:

    Es überrascht mich immer wieder, wie viele unserer Fans sich die Mühe machen und am Flughafen auf uns warten. Wir gehen gerade durch die Massen, an Fans, die auf uns gewartet haben, zum Van, der uns in unser Hotel bringen wird. Hier und da blieben wir kurz stehen, um den Fotografen die Möglichkeit zu geben, ein Foto von uns zu machen. Als wir schließlich alle im Van waren, zogen wir unsere Caps und die Sonnenbrillen aus. Jimin nahm sofort sein Handy raus und ich sah, wie er Mara schrieb, dass wir alle gut angekommen waren. Da Mara in die Gruppe geschrieben hat, dass wir ihr schreiben sollen, nahm ich ebenfalls mein handy und schrieb in die Gruppe, dass wir angekommen waren. Ich schickte es ab und kurz darauf vibrierten alle Handys der Hyungs. Jimin sah mich an und schüttelte nur den Kopf. Die anderen grinsten und kurze Zeit später hatte jeder einmal in die Gruppe geschrieben, dass wir gut angekommen sind. Als wir vor unserem Hotel angekommen waren, setzten wir Cap und Sonnenbrille wieder auf und stiegen aus. Zu meiner Überraschung stand vor dem Hotel kein einziger Fan und so konnten wir entspannt rein gehen. Wir gingen auf unsere Zimmer und packten schnell unsere Sachen aus, danach gingen wir alle schlafen, da wir alle einen ziemlichen Jetlag hatten und wir den heutigen Tag sowieso noch frei hatten. Irgendwann mittags wachte ich auf. Ich ging kurz duschen und ging dann auf die anderen Zimmer, um zu gucken, was die anderen so machten. Ich betrat das Zimmer von Jimin und Tae indem ich auch den Rest vorfand. Sogar Yoongi saß dabei und hörte Musik. Ich dachte eigentlich, wenn einer die Zeit zum schlafen nutzen würde, dann wäre es Yoongi. Nachdem ich die Jungs gefragt hatte ob sie Lust hatten ein Eis oder so essen zu gehen und sie zugestimmt hatten, machten wir uns auf den Weg zur nächsten Eisdiele. Dort angekommen aßen wir alle einen großen Eisbecher, bis plötzlich unser Manager anrief und meinte wir sollen sofort zurück kommen, weil wir noch einen wichtigen Termin rein bekommen hatten. Zurück im Hotel hatten wir keine Zeit mehr noch etwas anderes zu machen. Wir mussten den Zeitplan ein wenig ändern, da wir für übermorgen einige Interviews bekommen hatten. Deswegen mussten wir bereits heute zur Konzerthalle.

    Maras Sicht:

    In der Schule war es heute noch langweiliger, als es sonst war, was wahrscheinlich daran lag, dass meine beste Freundin Annika nicht da war. Nervös sah ich auf die Uhr. Es war kurz vor 10 und in wenigen Minuten startete der Ticketverkauf. Ich hoffe wirklich, dass Annika die Tickets bekommt, denn eigentlich wollte ich Jimin nicht dafür benutzen an Tickets für uns zu kommen. Als ich um viertel vor 11 immer noch nichts von ihr gehört hatte, beschloss ich ihr zu schreiben und zu fragen, wie es aussieht. Ich hatte die Nachricht gerade abgeschickt, da bekam ich eine Nachricht von Twitter: „Die beiden Konzerte in Köln sind bereits jetzt nach 45 Minuten restlos ausverkauft…“ Na super, hoffentlich hatten wir Glück. Ich packte mein Handy wieder ein und versuchte mich auf den restlichen Unterricht zu konzentrieren, was nicht leicht war, da meine Gedanken entweder bei Annika und den Karten oder bei meinem Freund, den Jungs und LA waren. Als Annika mir nach der der Schule immer noch nicht geantwortet hatte, beschloss ich bei ihr vorbei zu fahren. Ich klingelte an ihrem Haus und kurz darauf öffnete mir eine verschlafene Annika: „Was machst du denn hier?“ fragte sie verwundert. „Das fragst du noch? Was ist mit den Tickets? Hast du welche bekommen? Ich habe die ganze Zeit versucht dich zu erreichen.“ Antwortete ich ihr und ging an ihr vorbei ins Haus. „Ach ja, sorry der Ticketverkauf hat den ganzen Akku meines Handys gefressen und nun muss ich es erst wieder laden.“ Sagte sie nur. „Und?“ fragte ich.“Was und?“ fragte sie und sah mich an. „Man jetzt mach es doch nicht so spannend, hast du Tickets bekommen?“ fragte ich sie leicht genervt. Diese grinste nur und ich viel ihr um den Hals: „Man Annika, du bist echt die beste. Ich muss sagen, ich hatte kurz Panik, als du mir eben die Tür geöffnet hast, ich dachte schon du hättest es verschlafen…“ „Wie hätte ich es denn verschlafen können? Ich habe dir doch heute Morgen noch geschrieben und außerdem würde ich mir diese Möglichkeit niemals entgehen lassen.“

    31
    Annika und ich redeten noch lange über das Konzert. Annika hatte großes Glück gehabt, denn sie konnte uns Tickets für die erste Reihe besorgen, das bedeutete, dass ich mit den besten Blick auf die Jungs hatte und sie mich auch sehen konnten. Wir überlegten uns noch, was wir anziehen wollten und da wir beide nicht das richtige besaßen, beschlossen wir, dass es besser wäre, wenn wir vorher noch shoppen gehen würden. Am frühen Abend verabschiedete ich mich von Annika und ging nach Hause. Dort angekommen schrieb ich noch kurz mit Jimin. Eigentlich wollten wir noch skypen, aber da den Jungs ein Termin dazwischen gekommen war, hatte er leider keine Zeit. Also ging ich stattdessen noch duschen und legte mich dann ins Bett.

    Jimins Sicht:

    Die Tage in LA waren sehr stressig. Von einem Termin ging es zum nächsten. Fotoshootings, Interviews und das Training für die Konzerte waren an der Tagesortnung und wir hatten kaum eine Sekunde zum durchatmen. Ich bin die ganze Woche nicht dazu gekommen mit Mara zu Skypen und am liebsten hätte ich unserem manager seine Tagesortnung um die Ohren gehauen, aber da er nichts von meiner Beziehung zu Mara wusste und es am besten auch nicht rausfinden würde, konnte ich das natürlich nicht machen. Trotzdem fand ich zum Glück immer ein paar Minuten um mal kurz mit Mara zu schreiben. Nun war der Abend unseres ersten Konzerts. Während ich in der Maske saß und mich von unseren Make-up Assistenten fertig machen ließ, sah ich wie die Jungs hinter mir alle ihre eigenen Schritte für die Songs am durch gehen waren. Ich war gerade fertig, da scheuchte uns unser Manager schon raus, da wir in wenigen Minuten auf der Bühne stehen mussten. Vor der Bühne angekommen fing unser Manager direkt an wild mit den Technik Leuten zu diskutieren und ließ uns alleine. „Jungs, wie wärs wenn wir Mara ein kleines Video schicken?“ fragte ich. Die Jungs waren einverstanden und ich nahm mein Handy und wir erstellten ein kleines Video für sie. In dem Video sagten wir ihr, dass wir in wenigen Minuten auf die Bühne müssten und das Mara uns viel Glück wünschen sollte. Ich drückte gerade auf senden, als einer der Technik Leute sagte, dass wir noch 30 Sekunden haben. Ich packte mein Handy ein und wir gingen auf unsere Positionen. Das Konzert war ein großer Erfolg und wieder einmal konnten wir unsere ARMYs glücklich machen. 2 Stunden später war das Konzert zu Ende und wir gingen wieder hinter die Bühne. Wir waren alle komplett durchgeschwitzt und müde, deswegen fuhren wir schnell zurück zum Hotel, vor dem mittlerweile auch viele ARMYs standen und auf uns warteten, obwohl wir bereits 23 Uhr hatten. Ich ging duschen, packte meinen Koffer soweit fertig, da wir bereits morgen Mittag weiter fliegen würden und ging dann schlafen.

    -Zeitsprung: 4 Wochen später-

    Mittlerweile hatten wir uns alle wieder relativ an den Stress der Tour gewöhnt. Wir hatten die Konzerte in Nordamerika bereits alle hinter uns und waren gerade in Rio gelandet. Es ist zwar schon Ende Oktober, aber dafür war hier in Rio echt traumhaftes Wetter. Unsere ARMYs in Nordamerika hatten wir nun glücklich gemacht, jetzt wurde es Zeit, auch unseren ARMYs in Südamerika einen kleinen Traum zu erfüllen. Hier hatten wir nicht so einen Stress, da uns hier nicht so viele Interviews erwarten werden und wir eigentlich nur für die Konzerte proben mussten. In den letzten Tagen hatte ich es auch mal geschafft mit meiner wunderbaren Freundin zu skypen, die zum Glück vollstes Verständnis dafür hatte, dass ich nicht so viel Zeit hatte. Ich erzählte ihr alles, was in den letzten Wochen passiert war und sie hörte gespannt zu.

    32
    Maras Sicht:

    Ich hatte Jimin jetzt schon seit knapp zwei Monaten nicht mehr gesehen. Also nicht mehr in Real Live gesehen. Aber zum Glück dauerte es nur noch 4 Wochen, dann kann ich ihn endlich wieder sehen. Die Jungs hatten auf ihrer Tour alle Hände voll zu tun und deswegen hatte weder Jimin noch einer der anderen Jungs wirklich Zeit um mal zu skypen oder wenigstens zu telefonieren, aber ich hatte dafür echt Verständnis, ich meine die Jungs waren nun mal echt berühmt und hatten Millionen von Fans und ich konnte voll verstehen, dass sie so viele Fans hatten. Die Jungs versuchten immer mit ihren Fans im Kontakt zu bleiben und überraschten sie immer und immer wieder. Wie auch immer… Unsere ersten Klausuren für dieses Halbjahr hatten wir zum Glück jetzt hinter uns und so hatte ich auch mal wieder etwas mehr Zeit um was mit meinen Freundinnen zu machen. So hatten Annika und ich zum Beispiel ausgemacht, dass wir übermorgen nach der Schule in die Stadt fahren würden, da wir früher Schluss haben werden und ja noch die passenden Klamotten für das Konzert brauchen.

    -Zeitsprung: 4 Wochen später-

    Endlich war es soweit, in wenigen Stunden landen die Jungs hier in Köln am Flughafen. Voller Vorfreude sprang ich aus dem Bett und machte mich fertig. Es war Mittwoch und eigentlich müsste ich ja heute zur Schule…Allerdings habe ich beschlossen, dass ich da heute nicht hingehen werde. Ich schrieb Annika kurz, dass es mir nicht so gut gehen würde und ich deswegen zu Hause bleiben würde. Sie antwortete mit: „Ja, bleib lieber zu Hause und ruh dich aus, wir wollen ja nicht, dass du am Samstag krank bist, wenn das Konzert ist.“ Ich ging in die Küche und machte mir was zum Essen. Im Internet guckte ich, wie ich am besten zu dem Hotel der Jungs komme. Jimin und ich hatten nämlich ausgemacht, dass ich im Hotel auf die Jungs warten soll, da am Flughafen bestimmt Fotografen lauern werden und ja niemand etwas von Jimin und mir erfahren soll. Deswegen soll ich auch unten in der Lobby warten und so tun als ob ich die Jungs nicht kennen würde, da auch ihr Manager nichts von unserer Beziehung wusste. Jimin sagte, sobald die Jungs alleine auf ihren Zimmern waren würde er mir schreiben, dass ich hoch kommen kann. Um kurz vor 9 machte ich mich auf den Weg zum Hotel. Ich musste bis dahin circa 20 Minuten fahren. Ich saß gerade in der Bahn, als mir Jimin schrieb, dass er gut gelandet war und in etwa einer Stunde am Hotel sein wird. In der Nähe des Hotels entdeckte ich einen Donutladen und beschloss, den Jungs etwas zu Essen mitzubringen. Ich kaufte für jeden 2 Donuts und ging dann zum Hotel. Das Hotel war sehr groß und ich erkannte schon von weitem die 5 Sterne, die über dem Eingang abgebildet waren. Es sah sogar von außen schon aus wie ein richtiges Luxushotel. In der Lobby befanden sich nur wenige Personen. Als ich reinkam sah mich ein älterer Herr, der hinter der Rezeption stand kurz an, sah dann aber schnell wieder auf seine Zeitung, welch er vor sich ausgebreitet hatte. Ich setzte mich ruhig in einen Sessel, welcher sich als sehr bequem herausstellte. Ich starrte auf mein Handy und versuchte irgendwie die Zeit rum zu bekommen. Irgendwann sah ich auf, da ich aus den Augenwinkeln wahrnahm, wie einige Personen vor dem Eingang des Hotels herum rannten. Ich konnte erkennen, dass es sich bei den Personen um Fotografen handelte. Das bedeutet, dass es nicht mehr lange dauerte, bis die Jungs ankommen werden. Aufgeregt fing ich an in meinem Sessel hin und her zu rutschen. 3 Monate hatte ich Jimin jetzt nicht mehr in echt gesehen. 3 Monate konnte ich ihn nicht in den Arm nehmen, ihn nicht küssen. Erst jetzt wurde mir richtig bewusst, wie sehr ich ihn eigentlich vermisse. Die ganze Zeit hatte ich immer irgendwas zu tun gehabt und hatte kaum Zeit ihn zu vermissen, aber jetzt in diesem Moment hatte ich nichts zu tun und jetzt viel es mir auf. Ich war so in meinen Gedanken, dass ich erst realisierte, dass sie da waren, als plötzlich die Tür aufging und viele Menschen reinkamen. Als erstes kamen einige sehr gut gebaute Männer rein, dann die Jungs, dann wieder ein paar Männer, welche versuchten die Fotografen aufzuhalten, die sich hinter ihnen mit ins Hotel drängeln wollten. Als die Männer es geschafft hatten die Fotografen draußen zu halten, ging ein Mann in Anzug auf den Mann hinter der Rezeption zu. Sie wechselten ein paar Wörter und die Jungs sahen sich im Hotel um. Als Hoseok mich entdeckte lächelte er mich an und flüsterte dann Jimin etwas zu, der daraufhin auch zu mir guckte. Ich lächelte ihn an und er lächelte mich an. Als der Mann, der wahrscheinlich der Manager war sich zu den Jungs umdrehte, wandte Jimin seinen Blick ab und versuchte so zu tun, als ob er mich nicht kennen würde. Der Mann sah Jimin einen Moment mit hoch gezogener Augenbraue an und drückte den Jungs dann ihre Zimmerschlüssel in die Hand. Zusammen ging die Traube von Menschen, welche aus Bodyguards, BTS-Jungs, Manager und Assistenten bestand, Richtung Aufzug. Jetzt heißt es also warten, dachte ich und lehnte mich wieder in dem Sessel zurück.




    Hey Leute, ihr könnt gerne eure Meinung zu dieser Story in die Kommentare schreiben. Was gefällt euch? Was nicht? Was kann ich noch verbessern? Lasst es mich wissen...

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    Jetzt wartete ich schon fast eine Stunde. Die Fotografen hatten es aufgegeben und waren aus dem Hotel verschwunden. Mein Handy vibrierte und ich sah drauf…

    Jimin: Hey Meine Süße, du kannst hochkommen. Wir wohnen ganz oben im 8 Stock, Zimmer 803. Aber pass auf, dass dich keiner sieht, auf dieser Etage wohnen nur wir und unser Manager.
    Mara: Okay, ich komme…

    …langsam stand ich auf und ging Richtung Aufzug. Der Mann hinter der Rezeption sah mich nur mit hochgezogener Augenbraue an, sagte aber zum Glück nichts. Die Aufzugtür öffnete sich und ich ging rein. Oben angekommen, öffnete sich die Fahrstuhltür und ich sah mich kurz um bevor ich raustrat. Der Flur war leer und ich beschloss, mich zu beeilen, bevor mich noch jemand sah. Ich hatte die hälfte des Flurs durchquert, als ich plötzlich eine Tür zuschlagen hörte und kurz darauf Stimmen zu hören waren. Scheiße, dachte ich und sah mich panisch um. Einige Meter von mir entfernt war eine Tür, auf der Nebenraum stand. Ich sprintete zu der Tür und stürmte in den Raum. Ich lehnte mich von innen gegen die Tür und lauschte. Die Stimmen kamen immer näher und wurden dann immer leiser, bis sie schließlich nicht mehr zu hören waren. Trotzdem wartete ich noch einen Moment, bevor ich die Tür leise öffnete und wieder auf den Flur raustrat. Ich sah mich noch einmal um, bevor ich schnell weiterging. Vor dem Zimmer 803 angekommen, atmete ich kurz durch und klopfte dann. Wenige Sekunden später machte mir Jimin die Tür auf und ich fiel ihm um den Hals. „Man wie ich dich vermisst habe…“ nuschelte ich. „Und ich dich erst...“ sprach er. Er zog mich ins Zimmer und machte die Tür zu. Ich legte mich auf das große Bett und er legte sich sofort dazu und kuschelte sich an mich. So blieben wir eine ganze Weile, bis ich schließlich fragte: „Wie war dein Flug?“ „Ach ganz gut eigentlich, zwar etwas lange, aber es ging.“ Antwortete er mir. Plötzlich klopfte es an der Tür und ich guckte Jimin erschrocken an… „Kann das euer Manager oder einer eurer Assistenten sein?“ fragte ich leise. „Nein, das glaube ich eher nicht, wir haben heute den ganzen Nachmittag frei und unser Manager musste glaube ich ins Stadion fahren.“ Antwortete er und stand auf. Er öffnete die Tür und zwei mir bekannte Personen standen davor. „Jungkook, Tae…“ rief ich und sprang vom Bett auf um die beiden zu begrüßen. „Mara…“ riefen zu und umarmten mich. Beide kamen rein und ließen sich auf das Sofa fallen, welches im Zimmer war. Auch ich setzte mich wieder auf das Bett und Jimin war auch gerade wieder im Begriff sich zu setzen, als es erneut an der Tür klopfte. Er stöhnte kurz auf und öffnete erneut die Tür. Ohne überhaupt zu fragen, ob man rein durfte, traten auch Namjoon und Yoongi ein und setzten sich, nachdem sie mich freudig begrüßt hatten, auf das Sofa. Jimin wollte gerade die Tür schließen als man von draußen ein „Warte…“ zu hören bekam und kurz darauf Jin und Hoseok im Türrahmen standen. Als Hoseok mich sah, quickte er begeistert und sprang mir schon fast auf den Arm. Auch Jin begrüßte mich. Sie setzten sich auf den Boden und fingen an mir ausführlich von ihrer Tour zu erzählen, das meiste wusste ich zwar schon, weil mir Jimin schon vieles erzählt hatte, aber ich hörte trotzdem gespannt zu. Jimin hatte sich neben mich gesetzt und einen Arm um mich gelegt. Tae grinste uns an und sagte dann: „Wisst ihr, ihr seit echt so super süß zusammen.“ Die anderen fingen auch an zu grinsen und stimmten ihm zu. Da fiel mir ein, dass ich ja noch die Donuts für die Jungs hatte, also stand ich auf und ging zu meinem Rucksack. „Hier Jungs, ich habe hier noch was für euch, so als kleines Willkommensgeschenk.“ Mit diesen Worten zog ich die Tüte mit den Donuts aus meiner Tasche und überreichte sie den Jungs. Jin sprang sofort begeistert auf und machte sich über die Donuts her. Ich fing an zu lachen und die anderen stimmten mit ein. Dann bedienten sich auch die anderen an den Donuts. Wir hatten noch einen lustigen Vormittag. Irgendwann gingen die anderen alle wieder zurück auf ihre Zimmer und ließen Jimin und mich wieder alleine. Wir lagen immer noch auf dem Bett und ich hatte meinen Kopf auf seine Brust gelegt. Er spielte mit einer meiner Haarsträhnen und ich bemerkte wie er mich nachdenklich von der Seite ansah…

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    … „Was ist los?“ fragte ich ihn. Er antwortete nicht. „Jimin?“ fragte ich und wedelte mit meiner Hand vor seinem Gesicht rum. „Ähm…Ja?“ fragte er sichtlich verwirrt. „Sag mal, was ist denn plötzlich mit dir los?“ „Ich bin die ganze Zeit am überlegen, ob es nicht besser wäre zumindest unserem Manager zu erzählen, dass wir zusammen sind. Ich meine, dann müssten wir dich nicht verstecken.“ Sagte er mit einer nachdenklichen Stimme. Ich drehte mich zu ihm und sah ihm in die Augen: „Aber Jimin, kann es dann nicht sein, dass du Stress bekommst, mit deinem Manager meine ich…“ „Ja, das ist möglich, aber wenn ich es ihm nicht sage und er es von selbst rausfindet, dann gibt das erst recht Stress.“ „Ja, da könntest du recht haben, ich meine im Grunde ist es deine Entscheidung, aber ich finde es unendlich süß von dir, dass du bereit bist dieses Risiko für mich einzugehen.“ Sprach ich und gab ihm einen Kuss. Danach sprach ich weiter: „Musst du das mit den anderen abklären?“ „Eigentlich ja, aber ich weiß genau, dass vor allem Namjoon damit nicht einverstanden wäre. Aber meine Entscheidung steht fest.“ Ich nickte nur und er sprach weiter: „Kannst du morgen wieder hier her kommen? Wir haben zwar den ganzen Tag Training, sind aber um 17 Uhr wahrscheinlich wieder hier und ich hätte es gerne, dass du dabei bist, wenn ich mit ihm Rede, da das Thema ja auch dich etwas angeht.“ „Bist du sicher, dass das so eine gute Idee wäre, wenn ich mitkomme?“ „Ja und so kannst du unseren Manager auch gleich mal kennen lernen, denn er ist eigentlich echt cool.“ Ich nickte und lehnte mich wieder an seine Brust. Wir lagen den ganzen Nachmittag gefühlt nur da. Es war schön, dass er bei mir war, seine Nähe spüren zu können und zu wissen, dass er die nächsten 2 Wochen hier bei mir bleiben wird. Irgendwann kamen die Jungs auch noch einmal rüber und leisteten uns Gesellschaft. Am Abend fuhr ich wieder nach Hause. Die Jungs waren zum Essen mit ihrem Manager verabredet und meine Eltern erwarteten mich zum Essen. Am nächsten Morgen machte ich mich fertig und ging zur Schule. Auf dem Schulhof sah ich Annika schon von weitem. „Hey Mara, schön das es dir wieder besser geht.“ Begrüßte sie mich. „Ähm, ja genau mir geht es zum Glück wieder besser.“ „Ja, ich war gestern bei dir, weil ich dir eigentlich die Hausaufgaben vorbei bringen wollte, aber du hast mir nicht aufgemacht…“ sprach sie weiter und sah mich dabei misstrauisch an. „Achja, da habe ich wahrscheinlich geschlafen und die Klingel nicht gehört.“ Versuchte ich mich zu retten. Sie sah mich noch kurz an und guckte dann wieder auf ihr Handy. Kurze Zeit später fing sie an zu quitschen: „OMG, hast du schon die Bilder von BTS am Flughafen gesehen? Man die sehen ja alle wie immer so unfassbar gut aus, vor allem Jin.“ Schwärmte sie und ich musste grinsen. Ich habe sie nicht nur am Flughafen gesehen, dachte ich. Es klingelte und wir gingen zum Unterricht. Der Tag verlief ganz normal, allerdings konnte ich mich nicht wirklich konzentrieren. Den ganzen Tag war ich mit meinen Gedanken bei Jimin. War es wirklich so eine gute Idee, ihrem Manager von uns zu erzählen? Ich will nicht, dass er wegen mir Probleme bekommt. Desöfteren wurde ich von einem meiner Lehrer ermahnt, aufzupassen und Annika sah mich immer wieder neugierig an. Nach der Schule ging ich mit schnellen Schritten zur U-Bahn und stieg aber dieses Mal in eine andere Bahn, die mich zum Hotel bringen würde. Ich habe Jimin abgemacht, dass ich nach der Schule vorbei kommen würde, da ich bis 16:15 Uhr Unterricht hatte und es sich nicht lohnen würde, wenn ich noch nach Hause fahren würde. Ich fuhr in den 8. Stock und klopfte an Jimins Tür, dieses Mal musste ich mich zum Glück in keinem Schrank oder so verstecken. Kurze Zeit später, öffnete mir jemand die Tür…




    Hey, dieses Kapitel ist mal wieder etwas kürzer, das nächste wird wieder länger. Das war alles, was ich sagen wollte. Bis dann, Eure Jana2000

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    …aber es war nicht Jimin, den ich eigentlich erwartet hätte, sondern ein anderer Mann und ich erkannte ihn wieder. Er war derjenige, der mit dem Mann von der Rezeption geredet hatte, also musste es sich wohl um den Manager handeln. Er sah mich an und bevor ich mich vorstellen konnte oder sonst was machen konnte, erschien Jimin in der Tür. „Mara, gut dass du da bist, komm doch rein.“ Sagte dieser. Ich nickte und ging mit gesenktem Kopf an dem Mann vorbei. Dieser schloss die Türe und guckte etwas verwirrt zwischen Jimin und mir hin und her. Jimin räusperte sich: „Also, worüber ich mit dir reden wollte…“ begann er an den Manager gerichtet. „… Ähm… also wie sage ich das jetzt?“ fragte er mehr sich selber und überlegte kurz. „Also, das ist Mara, sie war in ihren Sommerferien in Seoul um dort Urlaub zu machen und dort haben wir sie dann kennen gelernt. Sie kann fließend Koreanisch, ist aber eigentlich hier aus Deutschland, genauer gesagt hier aus Köln. Naja wie auch immer, wir haben uns alle super mit Mara verstanden und sie war auch öfter in Seoul bei uns zu Hause im Dorm und irgendwie, naja…“ sagte er und sah mich hilfesuchend an. „…Was Jimin eigentlich versucht zu sagen ist, Jimin und ich sind zusammen.“ Sagte ich und Jimin kam zu mir und nahm mich in den Arm. „Genau, das wollte ich sagen.“ Der Manager sah uns einen Moment schweigend an und ich erwartete schon das schlimmste. Das er uns anschrie, Jimin direkt aus der Band schmiss oder sonst was, aber es kam ganz anders. „Um ehrlich zu sein, hatte ich mir fast schon sowas gedacht.“ Sagte dieser. Ich sah ihn nur ungläubig an. „Was meinst du mit du hast es dir schon gedacht?“ fragte Jimin. „Ich hatte mir schon fast gedacht, dass du irgendwann irgendwen kennen gelernt hast. Als wir das Meeting hatten, konntest du kaum still sitzen und nachdem du erfahren hast, dass wir nach Köln kommen, konnte ich sehen, dass du fast geplatzt bist, vor lauter Freude. Und als wir dann hier in Köln gelandet waren wolltest du so schnell wie möglich zum Hotel und im Hotel habe ich dann gesehen, wie du sie angesehen hast und da war es mir eigentlich schon klar. Aber eine Frage, ist sie ARMY?“ „Mittlerweile schon, aber als ich sie kennen gelernt habe, wusste sie nicht wer wir sind und sie kannte auch BTS nicht.“ Sagte Jimin. „Sie haben doch wohl hoffentlich nichts dagegen, dass Jimin und ich ein Paar sind oder?“ fragte ich vorsichtig den Manager. Dieser atmete hörbar aus. „Nein, solange ARMY und die Presse davon nichts mitbekommen habe ich nichts dagegen. Aber ihr müsst vorsichtig sein, denn wenn die Presse davon Wind bekommt, kann es passieren, dass deine Kariere schnell vorbei ist.“ Jimin und ich nickten nur und der Manager stand auf und wollte gerade den Raum verlassen, als es an der Tür klopfte. Da der Manager sowieso schon fast vor der Tür stand öffnete er diese und davor standen RM und Jin. Sie begrüßten den Manager und ihr Blick fiel auf mich. „Was ist hier los?“ fragte RM alamiert. „Alles gut Jooni, euer Manager weiß von Mir und Jimin und hat kein Problem damit, dass Jimin eine Freundin hat.“ Erklärte ich ihm. Dieser nickte nur und sah uns erleichtert an. Nachdem sich der Manager verabschiedet hatte und die drei Jungs noch einmal an das Fotoshooting erinnert hatte, was morgen war, kamen RM und Jin rein und setzten sich zu uns. Wir redeten ein wenig und irgendwann kamen auch die anderen. Wir saßen noch den ganzen Abend zusammen, lachten, spielten Spiele und ließen uns vom Zimmerservice essen bringen. Irgendwann gingen alle zurück auf ihre Zimmer, da es bereits sehr spät war. Ich hatte beschlossen, dass ich heute bei Jimin schlafen würde. Meine Eltern wussten bereits Bescheid und da ich morgen fast dieselben Schulfächer hatte wie heute, musste ich auch nicht noch einmal nach Hause. Zum schlafen bekam ich ein Shirt von Jimin, dass mir bis zu den Knien ging. Wir kuschelten uns in sein Bett unter die Decke und schliefen sehr schnell ein.

    Jimins Sicht:
    Am nächsten Morgen wurde ich von dem Klingeln eines Weckers geweckt. Kurz darauf bekam ich einen leichten Kuss von Mara auf meine Lippen. Ich musste grinsen und bevor sie aufstehen konnte, zog ich sie näher zu mir. So blieben wir einige Minuten liegen, bis Mara sich langsam befreite und mit ihren Sachen im Badezimmer verschwand. Ich sah auf die Uhr und musste feststellen, dass es gerade mal 6:40 Uhr war. Och man ich konnte eigentlich noch bis 8 Uhr schlafen. Während Mara sich fertig machte, blieb ich liegen und sah die Decke an. Ich war so erleichtert, als unser Manager meinte, er hätte nichts dagegen, dass Mara und ich zusammen sind. Die Badezimmertür ging auf und Mara kam raus. Sie setzte sich auf das Bett und zog sich ihre Schuhe an. Als sie aufstehen wollte, hielt ich sie an der Hand fest: „Ich will nicht, dass du jetzt schon gehst…“ sagte ich. „Ich will auch nicht schon gehen, aber ich muss zur Schule und wenn ich zu spät komme bekomme ich Ärger mit meinem Lehrer.“ Antwortete sie und zog sich ihre Jacke an. Bevor sie mit ihrem Rucksack im Gepäck das Zimmer verlassen konnte, stand ich schnell auf, ging zu ihr und drückte sie sanft gegen die Wand. Unsere Lippen berührten sich und wie jedes Mal kribbelte alles. Ich löste mich von ihr und ließ sie gehen. Nachdem sie weg war, legte ich mich noch einmal hin und schlief weiter.

    Maras Sicht:
    Auf dem Flur begegnete ich dem Manager. Ich grüßte ihn freundlich und ging weiter. An der Schule angekommen, ging ich wie jeden morgen zu Annika, die mit den anderen schon auf dem Schulhof auf mich wartete. „Hey, wo kommst du denn her? Du bist später als sonst und normalerweise nimmst du doch auch immer eine andere Bahn.“ Fragte sie mich. „Ähm ja, aber ich habe diese Nacht bei einer Freundin geschlafen und war nicht zu Hause.“ Log ich. Annika sah mich immer noch schief an, aber bevor sie etwas sagen konnte, klingelte es zum Unterricht und da wir in verschiedenen Kursen waren, machte ich mich schnell aus dem Staub…

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    …In der Pause sah ich sie wieder, aber zum Glück sprachen wir nicht weiter über das Thema. Trotzdem blieben wir bei BTS. Annika und auch die anderen waren so aufgeregt, da morgen das erste Konzert von ihnen war und wir ja dorthin gehen werden. Die ganze Pause gab es für sie kein anderes Thema und sie steckten mich regelrecht an mit ihrer Aufregung. Dabei weiß ich eigentlich nicht wieso, ich meine immerhin bin ich ja mit den Jungs befreundet. Als mich Annika schließlich fragte, ob sie mich morgen vor dem Konzert von zu Hause abholen soll, verneinte ich das und schlug vor, dass wir uns direkt vor dem Stadion treffen sollten. Damit war sie dann zum Glück auch einverstanden. Nach der Schule verabschiedete ich mich von meinen Mädels und fuhr nach Hause. Dort angekommen ging ich schnell duschen, zog mir was Frisches an und packte mir eine Tasche. Da ich auch kommende Nacht wieder bei Jimin schlafen werde und von dort aus morgen zum Konzert fahren werde, wurde die Tasche immer voll. Ich brauchte frische Sachen für morgen und natürlich meine Sachen, die ich mit zum Konzert nehmen wollte. Fertig gepackt ging ich runter und verabschiedete mich von meinen Eltern, die in der Küche saßen und sich über irgendwas am unterhalten waren. Dann fuhr ich wie die letzten 2 Tage auch, wieder zu den Jungs ins Hotel. Ich hatte von Jimin einen zweiten Schlüssel für sein Zimmer bekommen, da er erst in einer Stunde wieder zurück sein würde. Ich legte mich in sein Bett und machte mir den Fernseher an. Nach einer Stunde hörte ich auf dem Flur ein Gewirr aus Stimmen, die sich unterhalten. Kurz darauf ging die Tür auf und Jimin kam rein. Er legte seine Sachen an Seite und begrüßte mich mit einem langen aber zärtlichen Kuss. „Na meine Süße.“ Begrüßte er mich, nachdem wir uns gelöst hatten. „Na…“ antwortete ich und lächelte ihn an. „Pass auf, ich gehe kurz duschen, da ich total verschwitzt bin vom Training und danach gehen wir mit den Jungs hier in der Nähe in einem Restaurant essen okay?“ fragte er. „Und was ist, wenn uns irgendwer sieht? Ich meine was macht ihr dann, wenn rauskommt, dass ihr mit mir essen wart?“ fragte ich skeptisch. „Das wird nicht passieren, wir haben das Restaurant so zu sagen gemietet, werden also heute Abend die einzigen sein, die dort essen werden. Es ist auch alles mit unserem Manager abgeklärt. Aber du musst auf dem Weg dorthin auch eine Sonnenbrille, eine Cap und einen Mundschutz tragen, genau wie wir auch.“ Antwortete Jimin und verschwand ohne das ich noch etwas erwidern konnte, im Badezimmer. Während er sich im Badezimmer verschanzt hatte machte ich es mir vor dem Spiegel im Zimmer bequem und schminkte mich dezent. Da ich vorhin erst duschen war, war ich relativ schnell fertig und setzte mich wieder auf das Bett. Man, der Junge braucht ja länger im Badezimmer als jede Frau, dachte ich belustigt. Nach weiteren 15 Minuten klopfte es an der Zimmertür und als ich sie öffnete standen die anderen davor. „Hey Mara, wie sieht es aus, seid ihr fertig?“ fragte Namjoon. „Also was mich angeht, ich bin fertig aber das kann man von Jimin nicht behaupten.“ Antwortete ich ihm und ließ sie in das Zimmer. Suga stöhnte genervt auf und ließ sich auf das Sofa fallen. Auch die anderen setzten sich und wir warteten auf Jimin. Irgendwann wird Suga immer ungeduldiger und auch Jin jammerte die ganze Zeit rum, dass er so großen Hunger hat. Namjoon stand auf und hämmerte an die Badezimmertür. Kurze Zeit später wurde diese aufgemacht und Jimin stand im Rahmen: „Man Hyung, das hört sich so an, als würdest du die Tür einschlagen.“ Bemerkte dieser. „Ja, das hätte ich auch gemacht, wenn du jetzt nicht raus gekommen wärst.“ Antwortete Namjoon nur. Als sich Jimin schließlich auch Schuhe und Jacke angezogen hatte, verließen wir gemeinsam das Zimmer und gingen Richtung Aufzug. Im Aufzug setzten sich die Jungs ihre Caps und Sonnenbrillen auf und ich machte es ihnen gleich. Vor dem Hotel stand bereits ein großer Van, der uns zum Restaurant fuhr. Das Restaurant war klein und gemütlich und das Essen dort war einfach großartig. Wir saßen bis spät in die Nacht dort und hatten eine Menge Spaß zusammen. Ich muss sagen, ich genoss die Zeit mit den Jungs richtig. Es war lustiger als es jemals mit meinen Freundinnen war und ich hatte das Gefühl als würde ich die Jungs schon ewig kennen. Als wir schließlich wieder im Hotel angekommen waren fielen wir nur erschöpft ins Bett und schliefen sehr schnell ein. Wir konnten froh sein, dass Jimin, wegen des Konzerts am Abend, am Morgen etwas länger als normal schlafen konnte und so wachte ich um kurz vor 10 auf. Ich ließ Jimin schlafen und schlich ins Bad um zu duschen. Als ich fertig war und das Badezimmer verließ, lag Jimin wach im Bett. Wir beschlossen uns vom Zimmerservice etwas zum Frühstück bringen zu lassen. Als wir fertig waren war es bereits 12 Uhr und Jimin verschwand im Badezimmer. Eine Stunde später war er fertig und ich fuhr mit ihm und den anderen zum Stadion. Während vor dem Haupteingang jetzt schon eine Menge Fans standen und es kaum erwarten konnten, dass es endlich losging, fuhren wir weiter und gingen durch einen Eingang auf der hinteren Seite des Stadions rein. Ich staunte nicht schlecht. Ich meine ich wusste, dass das Stadion riesig ist, aber ich hatte nie gewusst, dass es wirklich so riesig ist. Wir gingen in den Backstage Bereich und sofort kamen Make-up Assistenten und fingen an einen nach dem anderen fertig zu machen. Irgendwann kam auch der Manager zu uns rein und begrüßte uns alle. Während die Jungs damit beschäftigt waren, sich fertig zu machen, unterhielt ich mich mit dem Manager. Ich stellte fest, dass dieser eigentlich echt cool drauf war. Ich sah auf die Uhr und stellte fest, dass es bereits kurz vor 6 Uhr war und ich mich um 6 mit Annika und den anderen vor der Halle treffen wollte. Ich verabschiedete mich von allen, wünschte ihnen viel Glück, sagte ihnen, wo ich stehen werde und verabredete mich mit ihnen, nach dem Konzert wieder in den Backstage Bereich zu kommen. Dann ging ich aus dem Hintereingang des Stadions raus und ließ einmal um das Stadion herum eh ich am Haupteingang angekommen war. Ich sah Annika und die anderen schon von weitem und begrüßte sie, danach reiten wir uns in die bereits riesige Schlange ein und warteten, dass wir endlich dran waren und rein gehen konnten…


    Hey Leute, sorry, dass in letzter Zeit nicht so viel kommt, aber ich mache diese Jahr mein Abitur und schreibe zur Zeit sehr viele Klausuren und muss für diese viel Lernen. Ich hoffe ihr habt Verständnis dafür. Aber ab Ende der Woche wird es in Beiden Fanfictions weiter gehen, dass verspreche ich euch...Eure Jana2000

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    Wir kamen schneller dran, als erwartet und so waren wir bereits 15 Minuten später drinnen und bewegten uns durch die Massen an ARMYS zu unseren Plätzen ganz vorne an der Bühne. Ich muss Annika echt meinen Respekt aussprechen, denn sie hat wirklich die besten Plätze abgekommen. Wir standen perfekt und hatten auf alles was auf der Bühne passierte eine super Sicht. Vorne angekommen warteten wir und ich merkte, wie es langsam immer voller wurde und die ersten Armys anfingen den BTS Fanchant zu rufen. Mit der Zeit stimmten immer mehr ein, auch wir und so brüllte wenig später das ganze Stadion ihre Namen. Mit jeder Minute, die verging wurden alle unruhiger, aufgeregter und nervöser. Auch mir ging es ähnlich, immerhin werde ich gleich meine Freunde zum ersten Mal Live Performen sehen. Plötzlich wurde es im Stadion dunkler und an der Wand erschien ein Video der Jungs. Die Menge schrie noch Lauter und nachdem das Video vorbei war fing die Musik an und die Jungs kamen durch eines dieser Löcher aus dem Boden auf die Bühne gefahren. Das Konzert war ein voller Erfolg und Jimin und auch die anderen standen sehr oft direkt vor uns auf der Bühne. Als Jimin vor uns stand und einen Luftkuss in unsere Richtung warf, rasteten alle Mädels um mich herum komplett aus und schrien wie wild. Auch Annika sprang auf und ab wie ein kleines Kind und schrie mit den anderen um die Wette. Während alle anfingen sich zu freuen über den Luftkuss, war ich wohl die einzige, die wusste, dass dieser Kuss eigentlich nur mir gegolten hatte. Nach dem Konzert folgten wir der Menge Richtung Ausgang und ich verabschiedete mich am Eingang von den anderen. Während sie in Richtung Bahn gingen, blieb ich stehen und sah ihnen nach um sicher zu gehen, dass sie mir nicht folgten oder so. Als sie aus meinem Blickfeld verschwunden waren ging ich wieder um das Stadion herum und durch die Hintertür rein in den Backstage Bereich. Dadurch, dass ich von dem Manager einen Backstagepass bekommen hatte, fragte mich keiner was ich hier wollte. Ich klopfte an die Tür der Jungs und hörte ein gedämpftes „Herein“. Die Jungs saßen auf dem Sofa und waren am Essen und am Trinken. Man sah ihnen an, dass sie zuvor alles auf der Bühne gegeben hatten. Ich ging zu Jimin und ließ mich neben ihn auf die Couch fallen. „Und wie fandest du unser Konzert?“ fragte Jin und alle sahen mich gespannt an. „Es war echt super, ihr habt das so gut gemacht, ich bin echt total stolz auf euch.“ „Und wie gefiel es deinen Freundinnen?“ fragte Hoseok weiter. „Also ich sage es mal so, sie werden bestimmt in einem Jahr immer noch ununterbrochen darüber reden, wie toll es war und sie werden darüber diskutieren, wer auf der Bühne am besten war und das ihr ja alle so toll seid…“ Die Jungs schmunzelten nur. „Sag mal süße, hast du vielleicht Lust uns nächste Woche auch zuzusehen?“ fragte mein bezaubernder Freund. „Ja, das wäre total schön.“ Antwortete ich nur. „Super, dann besorge ich dir noch ein Ticket, natürlich auch wieder ganz vorne.“ Sprach er weiter. Plötzlich ging die Tür auf und der Manager kam rein: „Jimin, du hast die Mädchen da draußen ja ganz schön zum ausrasten gebracht, mit dem Luftkuss an Mara... aber du musst vorsichtig sein, nicht dass eure Beziehung an die Presse gelangt.“ Jimin nickte nur und sah den Manager an. „Okay gut, zur Feier des Tages, möchte ich euch alle gerne zum Essen einladen und wenn ich sage euch alle, meine ich natürlich auch dich Mara, immerhin gehörst du nun zur Bangtanfamily.“ Sprach der Manager weiter. Jin sprang bei dem Wort Essen sofort auf und auch die anderen erhoben sich. Durch die Hintertür verließen wir das Stadion und fuhren in ein kleines gemütliches Restaurant etwas außerhalb der Stadt. Das Essen dort war ober lecker und schon bald saßen wir alle mit vollem Magen am Tisch und tranken Bier. Wie beim letzten mal saßen wir bis spät in die Nacht dort und feierten so gesehen das erfolgreiche Konzert. Als wir später wieder im Hotel waren und Jimin und ich uns für heute von den anderen verabschiedet hatten, fielen wir erschöpft ins Bett. Ich kuschelte mich an ihn und legte meinen Kopf auf seine Brust. „Mara es war so schön, dass du heute da warst. Ich liebe dich mein Engel.“ Als er das sagte küsste er mich und ich merkte wieder diese angenehme Wärme. „Ich liebe dich auch und ich finde es schön, dass ich von euch in eure Familie aufgenommen wurde.“ „Natürlich bist du ein Teil unserer Familie, das geht gar nicht anders. Außerdem haben dich nicht nur die anderen in ihr Herz geschlossen, sondern auch unser Manager kann dich gut leiden.“ Ich lächelte nur und schloss darauf hin meine Augen. Wenig später war ich im Reich meiner Träume.


    Hey Leute, ward ihr schon mal auf einem BTS Konzert und wie würdet ihr reagieren, wenn einer der Member einen Luftkuss in eure Richtung werfen würde? Schreibt es doch mal in die Kommentare, würde mich wirklich mal interessieren. Denkt ihr, dass sie 2019 wieder zurück nach Deutschland kommen? Ich meine, sie hatten es ja letztes Jahr im Oktober gesagt und irgendwo habe ich bereits gelesen, dass sie vielleicht im Herbst wieder kommen werden. Schreibt auch dazu gerne mal eure Meinung in die Kommentare.
    Bis dann,
    Eure Jana2000

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    Am nächsten Morgen hieß es leider auch wieder früh aufstehen, zumindest für die Jungs, aber da ich durch Jimin sowieso wach wurde, beschloss ich auch aufzustehen. Wir frühstückten zusammen mit den anderen auf dem Zimmer von V und Jungkook und danach fuhren die Jungs zum Stadion um zu proben. Ich entschied mich mal zu Hause vorbei zu schauen, um mir neue Klamotten und meine Schulsachen für die nächsten Tage zu holen. Meine Eltern waren auf einer Geschäftsreise und deswegen werde ich mich zu Hause wahrscheinlich nicht lange aufhalten und sagte den Jungs, dass ich später auch noch ins Stadion kommen werde. Ich ging den langen Pfad, welcher zu unserer Haustür führte entlang, blieb aber ruckartig stehen, als ich sah, wer da vor der Tür stand. Es war Annika. Zum umdrehen war es schon zu spät, da sie mich bereits gesehen hatte und auf mich zu kam. „Hey Annika…“ begrüßte ich sie. „Hallo Mara endlich bist du da. Wo warst du die ganze Zeit, ich warte schon eine halbe Stunde! Ich wollte mit dir noch einmal über das Konzert reden…“ „Ähm, ja also ich war bei einer Freundin und deswegen nicht hier und es tut mir auch wahnsinnig leid, aber ich habe eigentlich keine Zeit, geht es, wenn wir morgen in der Schule darüber reden?“ Es tut mir wirklich leid, aber ich wollte wirklich so schnell es geht wieder zurück zu Jimin. Sie sind nur noch eine Woche hier und ich würde gerne so viel Zeit wie möglich mit ihm und den anderen verbringen, wer weiß, wann ich sie das nächste Mal wieder sehen werde. Ich sah Annika an, dass sie ein wenig genervt war, aber ich konnte es nun mal nicht ändern. Mit einem knappen Okay tschüss bis morgen drehte sie sich um und ging. Ich sah ihr nach, bevor ich das Haus betrat und meine Sachen packte…


    Annikas Sicht:

    Irgendwas stimmt mit Mara in letzter Zeit nicht. Seit den Sommerferien ist sie irgendwie komisch, aber die vergangene Woche war es besonders merkwürdig. Das sie aus einer anderen bahn ausstieg und meinte sie wäre bei einer Freundin gewesen, ich dachte eigentlich ich würde alle ihre Freunde kennen, eben weil wir beste Freundinnen waren. Auch an dem Tag an dem sie „krank“ war und sie mir nicht die Haustür aufgemacht hatte, als ich ihr die Hausaufgaben vorbei bringen wollte oder die Tatsache, dass sie darauf bestanden hatte, dass wir uns erst vor dem Stadion treffen sollten war merkwürdig. Ich hatte eigentlich gedacht, wir könnten uns zusammen fertig machen. Auch in der Schule wirkte sie so verträumt die letzten Tage. Und dann das gerade, von wegen sie übernachtet bei einer Freundin. Ich habe doch ganz genau den Knutschfleck an ihrem Hals gesehen. Hat sie etwa einen geheimen Freund von dem ich nichts weiß? Aber wenn es so wäre, wieso sagt sie mir nichts davon? Sie weiß doch eigentlich dass sie mir vertrauen kann… Oder warte, kann das sein? Nein oder! Kann es sein, dass Mara bei einer Freundin war, aber die beiden mehr als nur Freundinnen sind? Na warte Mara, ich finde schon noch heraus, was du mir alles so verheimlichst…

    Maras Sicht:

    Meine Tasche hatte ich fertig gepackt und meine Wäsche war in der Waschmaschine. Ich nahm mir einen Apfel aus der Obstschale und verließ das Haus. Mit schnellen Schritten ging ich zur U-Bahn und fuhr zum Stadion. Da heute keine Armys hier waren beschloss ich durch den Vordereingang zu gehen, da ich keine große Lust hatte um das Stadion herum zu laufen. In der Eingangshalle fand ich den Manager, der gerade mit ein paar der Bodyguards der Jungs am reden war. Ich grüßte ihn und die anderen Männer freundlich und ging weiter Richtung Bühne. Mittlerweile kannten die Bodyguards mich, was nicht schlimm war, da alle eine Art Schweigepflicht unterschreiben mussten, bevor sie anfingen bei BigHit zu arbeiten. Die Jungs saßen alle an einer Seite der Bühne und sahen Jungkook zu, der gerade Euphoria am proben war. Nachdem er fertig war, applaudierte ich begeistert: „Man Jungkook, das war echt super…“ sagte ich dabei und er lächelte mich an: „Danke Mara.“ Ich begrüßte alle und ließ mich neben Jimin auf den Boden fallen. Leider blieben die Jungs nicht lange dort sitzen, denn nachdem Jungkook etwas getrunken hatte, kam der Choreograph rein und die Jungs sollten als erstes Idol, danach DNA und dann Gogo proben. Ich sah ihnen gespannt zu. Die Jungs konnten ja alle so verdammt gut tanzen, dass ist echt unglaublich. In einer kurzen Pause fing Hoseok an mir den Tanz von DNA beizubringen. Der Typ hat einen echten Bewegungsdrang, während die anderen auf der Bühne saßen und uns zusahen sprang Hoseok von einer Seite auf die andere und blieb keine Sekunde still stehen. Das musste so lustig ausgesehen haben, dass die anderen lauthals anfingen zu lachen, aber Hoseok ignorierte das nur und machte unbeirrt weiter. Nachdem die Jungs den ganzen Tag trainiert hatten schlug ich ihnen vor, am Abend ins Schwimmbad unten im Hotel zu gehen und die Jungs waren einverstanden. Auch der Manager hatte nichts dagegen, denn dort war es wie er sagte, am Abend besonders leer und so war die Wahrscheinlichkeit entdeckt zu werden, ziemlich gering. Wir verbrachten ein paar lustige Stunden im Schwimmbad und wir lachten so viel, dass mir danach der Bauch wehtat. Normalerweise fühlte ich mich immer etwas unwohl, wenn mich andere Menschen im Bikini sahen, aber bei den Jungs war das anders, vielleicht lag es daran, dass Jimin sowieso schon mein Freund war… Wir spielten viele spiele, wie zum Beispiel Wasserball oder machten Wettschwimmen. Nachdem wir völlig fertig wieder oben auf dem Flur waren chillten wir uns alle zu Jin und Namjoon auf das Zimmer und ließen uns vom Zimmerservice das Abendessen bringen. Danach schauten wir noch einen Film und da ich morgen wieder Schule hatte gingen Jimin und ich als erstes auf unser Zimmer. Wie auch die letzten Abende lagen wir angekuschelt im Bett und keiner sagte ein Wort, wir genossen beide einfach nur die Anwesenheit des anderen. Ich hatte den ganzen tag schon das komische Gefühl, dass Annika langsam Verdacht schöpfte, weil ich mich die ganze Woche seltsam benommen habe. Ich muss es ihr nur noch eine Woche verheimlichen und dann ist die Gefahr, dass sie etwas erfährt wieder sehr gering und ich konnte mich vielleicht auch wieder normal mit ihr Unterhalten, ohne sie immer Anlügen zu müssen. Ich drehte mich zu Jimin und drückte ihm sanft einen Kuss auf die Lippen, bevor ich schlussendlich einschlief…

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    Am nächsten Morgen hatte ich leider wieder Schule, obwohl ich viel lieber bei meinem Schatz geblieben wäre. Ich machte mich fertig, während Jimin im Bett lag und mir zusah. Dann fuhr ich zur Schule. Dort angekommen sah ich Annika am Schultor stehen. Ich hatte immer noch ein schlechtes Gewissen, weil ich sie gestern so habe abblitzen lassen und ich weiß ganz genau, dass ich vorsichtig sein musste, mit dem was ich sage. Ich ging auf sie zu und begrüßte sie. Mir fiel auf, dass sie etwas kühler zu mir war, als sonst, was wahrscheinlich daran lag, dass ich sie gestern so behandelt hatte. Nachdem die anderen kamen gingen wir zusammen rein und ließen uns in der Klasse auf unsere Plätze fallen. In der ersten Stunde hatten wir Mathe, mein absolutes Hassfach und ich musste zugeben, dass ich die meiste Zeit heute auch nicht wirklich zugehört hatte.

    Annikas Sicht:

    Ich war immer noch ein wenig sauer auf Mara wegen gestern und das bekam sie von mir auch den ganzen Tag zu spüren. Aber Mara war wieder total abwesend. Im Unterricht sah ich wie sie die ganze Zeit Herzen in ihr Matheheft malte, weswegen sie auch einmal vom Lehrer ermahnt wurde. Den Rest der Zeit verhielt sie sich relativ normal, naja zumindest versuchte sie es. Ich hatte gestern den Entschluss getroffen, dass ich ihr heute nach der Schule einfach mal folgen sollte. Ich wollte unbedingt wissen wo sie in den letzten Tagen immer war und was sie mir verheimlichte. Nach der Schule verabschiedete ich mich von ihr und tat so als ob ich nach Hause gehen würde. Ich versteckte mich hinter der nächsten Ecke und zu meinem Glück ging Mara genau in die Richtung, aus der sie die letzten Tage immer kam. Mit ein wenig Abstand folgte ich ihr, die Straßen waren um diese Uhrzeit zum Glück recht belebt und so war es nicht schwer unendeckt zu bleiben. Sie ging zur Bahn und fuhr mit dieser in die entgegengesetzte Richtung als wenn sie nach Hause fahren würde. Als sie an einer Haltestelle schließlich ausstieg folgte ich ihr, ließ dieses Mal aber mehr Abstand, da hier nicht ganz so viel los war. Wir waren gerade keine hundert Meter gegangen, als plötzlich ein großer Van neben ihr zum stehen kam und ich sah wie Mara anfing zu lächeln und irgendwas zu den Insassen des Vans sagte. Ich konnte weder sehen wer in dem Van saß, noch wie viele Personen es waren, da die Scheiben verdunkelt waren. Ich beobachtete das Szenario und sah wie plötzlich eine der hinteren Türen aufging und ein Junge ausstieg. Er trug eine Cap und eine Sonnenbrille und man konnte ihn deswegen nicht erkennen. Was man aber erkennen konnte war, dass er definitiv regelmäßig Trainieren geht. Er kam mir irgendwie bekannt vor, auch wenn ich sein Gesicht nicht erkennen konnte. Ich sah wie er Mara umarmte und erst sie und dann er in das Auto stieg. Die Tür schloss sich und das Auto fuhr weg. Das wars dann wohl mit dem folgen…

    Mara Sicht:

    Ich war gerade auf dem Weg zum Hotel der Jungs, als plötzlich ein großer schwarzer Van neben mir hielt. Die Scheibe wurde runter gemacht und ich sah sofort wer drinnen saß. Jin, welcher auf dem Fahrersitz saß fragte mich ob ich mit zum Stadion kommen wollte, natürlich sagte ich ja und da nur noch ganz hinten zwischen Hoseok und Tae ein Platz frei war stieg Jungkook aus und ließ mich rein, nachdem er mich kurz umarmte. Wir fuhren zum Stadion und ich sah den Jungs den kompletten Nachmittag beim Training zu und machte nebenbei noch meine Hausaufgaben in Englisch und Deutsch. Irgendwann ließen sich die Jungs neben mich fallen. Nachdem sie alle ein paar mal durchgeatmet haben fragte Namjoon: „Hey, machst du Hausaufgaben?“ „Ja, ich muss Englisch und Deutsch machen…“ „Du hast Englisch als Fach in der Schule?“ fragte Jin mich und ich nickte nur. „Man, ich wünschte wir hätten auch Englisch gehabt, dann wäre es jetzt nicht so schwer sich im Ausland zu verständigen.“ Sagte Tae und die anderen außer Namjoon stimmten ihm zu. Ich bemerkte wie Namjoon aufstand und mir über die Schulter in mein Heft guckte: „Vor allem sieht mir das ganze hier einfach nach der perfekten Grammatik aus. Ich kann keinen einzigen Fehler entdecken… Was für Noten hast du in Englisch, wenn ich fragen darf.“ „in Englisch stehe Ich auf einer eins. Ich bin die beste in Englisch.“ Antwortete ich nur und hörte wie jemand leise pfiff. Wir unterhielten uns noch ein wenig und dann mussten die Jungs weiter arbeiten und ich widmete mich wieder den Hausaufgaben.



    Hier ist mal wieder nur ein sehr kurzes Kapitel, hoffe ihr habt trotzdem Spaß beim lesen. Schreibt mir doch mal eure Meinungen in die Kommentare.

    40
    Die Jungs mussten heute besonders lange proben, hatten dafür aber den morgigen Nachmittag frei bekommen und so hatten wir beschlossen, dass ich ihnen morgen ein wenig die Stadt zeigen wollte, vor allem weil sie für morgen auch gutes Wetter gemeldet hatten. Da die Jungs irgendwann hungrig waren hatte ich beschlossen ihnen vom Griechen, der in der Nähe vom Stadion ist, etwas zum Essen zu holen. Dafür waren sie mir offensichtlich sehr dankbar, denn als ich reinkam sprangen sie förmlich auf mich zu und nahmen mir das Essen aus der Hand. Die Jungs probten bis spät in die Nacht und da ich irgendwann sehr müde war gab mir Jimin seinen Zimmerschlüssel und ich fuhr zum Hotel und ging schlafen. Ich bekam nur im Halbschlaf mit wie Jimin reinkam und duschen ging und sich danach zu mir legte. Am morgen wachte ich auf, ich streckte mich und sah dann auf mein Handy. Als ich die Anzeige von der Uhr sah schreckte ich hoch. Scheiße wir haben 7:30 Uhr, in einer halben Stunde beginnt der Unterricht, dass schaffe ich doch niemals… Ich sprang aus dem Bett und hechtete ins Badezimmer. In Windeseile machte ich mich fertig und sprintete aus dem Badezimmer Richtung Tür nur um im letzten Moment stehen zu bleiben. Ich hatte weder Schuhe noch Jacke an und auch meine Tasche stand noch in einer Ecke vom Zimmer. Ich setzte mich vorsichtig neben den, immer noch schlafenden, Jimin und zog mir meine Schuhe an. Bevor ich nun endgültig dieses Zimmer verließ, gab ich Jimin einen leichten Kuss auf die Wange. Ich stürmte auf den Flur hinaus und im nächsten Moment knallte ich gegen jemanden und viel zu Boden. „Scheiße Mara ist alles okay?“ Ich saß auf dem Boden und schaute direkt in Jins Gesicht, der mich mit einem fragenden und leicht panischen Gesichtsausdruck ansah. Ich rappelte mich schnell wieder hoch. „Jaja alles bestens…“ „Wieso bist du denn so in Eile?“ fragte er weiter und hob meine Jacke auf, die bei meinem Sturz auch Bekanntschaft mit dem Boden gemacht hatte. „Ich habe vergessen mir gestern einen Wecker zu stellen und jetzt habe ich verschlafen und in 15 Minuten fängt mein Unterricht an.“ Antwortete ich ihm. „Soll ich dich zur Schule fahren? Dann kommst du noch pünktlich…“ Ich sah ihn dankbar an: „Das würdest du wirklich machen, das wäre mega lieb von dir.“ „Ja klar mache ich das, immerhin gehörst du jetzt auch zu unserer Familie und wir sind eben füreinander da. Warte kurz hier, ich hole mir nur gerade eine Jacke, Cap und Sonnenbrille.“ Er verschwand eine Tür weiter in seinem und Namjoons Zimmer und kam wenige Augenblicke später wieder heraus. Wir gingen mit schnellen Schritten runter in die Tiefgarage und er fuhr mich zur Schule. Vor dem Schultor hielt er an und ich erkannte bereits Annika auf dem Schulhof, wie sie sich suchend umsah. „Also Mara, ich wünsche dir einen schönen Schultag und wir werden dich heute Mittag genau hier abholen, damit du uns die Gegend zeigen kannst.“ Als er das sagte musste ich lächeln, er klang genau wie meine Mutter, als sie mich früher noch zur Schule gefahren hatte. Ich umarmte ihn: „Danke für das fahren.“ „Immer wieder gern.“ Ich stieg aus und sah wie Annika mich entdeckte und das Auto musterte. Ich hoffe sie fragt nicht, wer mich gebracht hatte. Ich ging zu ihr und umarmte sie. Zum Glück fragte sie tatsächlich nicht weiter nach. Ich war froh darüber, da ich sie so nicht wieder anlügen musste, aber ich fand es merkwürdig, dass sie nicht fragte, weil sie sonst doch immer total neugierig ist und alles wissen möchte. Da ich so spät dran war hatten wir keine zeit um uns weiter zu Unterhalten, da es zum Unterricht klingelte und wir rein mussten. In der letzten Stunde hatten wir Vertretung und da so schönes Wetter war beschloss unsere Vertretungslehrerin mit uns nach draußen auf den Schulhof zu gehen. Wir setzten uns auf die Tischtennisplatten und redeten… wieder über BTS und kpop natürlich. Seit dem Konzert schwärmt Annika von nichts anderem mehr, als wie toll Jin doch aussah. Es klingelte und während alle anderen aus der Klasse aufstanden und sich auf den Weg nach Hause machten blieben wir einfach sitzen, weil wir so in unser Gespräch vertieft waren. Irgendwann sah ich auf und schaute Richtung Schultor. Dort sah ich den Van der Jungs und die Jungs wie sie drum herum standen und am Reden waren. Haben die eigentlich keine Angst erkannt zu werden, immerhin sind gefühlt 50% der Schüler an dieser Schule ein Teil der ARMY. Schnell verabschiedete ich mich von den anderen und ging mit schnellen Schritten auf die Jungs zu. Ich wusste genau, dass hier zu viele Menschen waren und dass mich die Blicke der Mädels verfolgten, also umarmte ich Jimin nur, genauso wie ich die anderen Jungs umarmte. So konnte keiner Verdacht schöpfen, dachte ich. Nachdem ich sie begrüßt hatte fragte ich: „Sagt mal, habt ihr keine Angst erkannt zu werden?“ „Dann sollen sie uns erkennen, wir lieben unsere ARMYS, von daher wäre das nicht schlimm.“ Antwortete Jin und lächelte. „Und was wäre, wenn sie uns zusammen sehen? Was werden sie dann denken, ich denke das wüsste innerhalb von Minuten die ganze ARMY Welt und dann hätten wir alle ein Problem.“ „Oh stimmt, das wäre wirklich ein Problem. Es wäre wirklich besser, wenn wir jetzt fahren.“ Entschied Namjoon und öffnete die Autotür. Wir kletterten alle hinein und ich setzte mich zwischen meinen Schatz und Jungkook. Hinten saßen Tae, Hoseok und Yoongi und Namjoon und Jin saßen vorne. Ich zeigte ihnen die schönsten Ecken in der Gegend und die Jungs machten reichlich Fotos. Nicht nur von sich selber, sondern auch von der Gegend, damit sie später ein oder zwei Bilder bei Twitter teilen können, meinten sie. Auch ich machte Bilder von der Gegend und Jungkook bot mir an Bilder von mir zu machen. Diese Bilder sind total schön geworden. Ich muss echt sagen, Jungkook kann wirklich tolle Fotos machen. Sowieso habe ich das Gefühl, es gibt nichts, was dieser Junge nicht machen kann. Nachdem ich ihnen alles gezeigt hatte, fuhren wir zu mir nach Hause, da meine Eltern immer noch auf Geschäftsreise waren und die Jungs wissen wollten wie ich wohne. Sie staunten nicht schlecht, als Jin mit dem Van durch das Tor zu unserem Haus fuhr. „Man, euer Haus ist ja riesig.“ Sagte Tae und starrte das Haus an. Wir stiegen aus und ich führte die Jungs herum. Zum Schluss zeigte ich ihnen unseren Indoorpool und danach unseren Pool draußen. „Also jetzt weiß ich was wir morgen Abend nach unseren Proben machen werden…“ sagte Hoseok und grinste. Ich sah ihn nur fragend an. „Na wir werden deinen Pool benutzen, ist doch klar.“ Die anderen fingen an zu lachen und stimmten ihm zu. Wir gingen ins Wohnzimmer und setzten uns auf das Sofa. Während die Jungs sich überlegten welches Foto sie auf Twitter teilen werden überlegte ich mir, welches Foto ich von heute auf meinem Instagram Account hochladen werde. Während es für mich schnell feststand, überlegten die Jungs immer noch. „Sag mal Mara, welches Bild würdest du hochladen?“ fragte Namjoon und zeigte mir zwei Bilder. Das eine war ein Gruppenbild, welches ich von den Jungs gemacht hatte und das andere war ein Bild von einem Baum, welcher viele Bunte Blätter trug. Ich überlegte kurz: „Nehmt doch einfach beide…“ „Stimmt, könnten wir eigentlich echt machen.“ Überlegte Namjoon. Kurze Zeit später hatten die Jungs beide Bilder auf Twitter geteilt. Ich bestellte uns allen Pizza und nachdem diese geliefert wurde sahen wir uns einen Film an, ehe wir mit vollem Magen wieder zurück zum Hotel fuhren.

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    Annikas Sicht:

    Nach der Schule kam schon wieder dieser Van, dieses Mal stiegen direkt 7 Typen aus. Sobald Mara sie sah, ging sie ganz schnell zu ihnen und umarmte jeden von ihnen. Wer waren die und woher kannte Mara sie? Sowieso kamen sie mir alle mega bekannt vor, aber ich kann nicht sagen woher ich sie kenne. Diese breiten Schultern von dem einen, der sich dann hinter das Steuer gesetzt hatte… ich kenne eigentlich nur einen der solche Schultern hat und das ist Jin aus BTS, mein geliebter Bias. Aber was denke ich da, das ist absolut unmöglich und lächerlich, dass Mara BTS kennt und mit ihnen befreundet ist. Ich muss heraus finden, wer diese Typen sind und wieso sich Mara wegen denen so komisch verhält. Nachdem der van mit den Typen und Mara weggefahren war, ging auch ich nach Hause und setzte mich an meine Hausaufgaben. Irgendwann, es war bereits früher Abend, blickte ich auf mein Handy und sah, dass BTS gerade ein Bild auf Twitter geteilt hatte. Ich klickte darauf und sah, dass das eine Bild ein bunter Herbstbaum und das andere Bild ein Gruppenfoto war. Aber warte mal, wenn doch alle Member auf dem Bild sind, wer hat dann das Bild gemacht? Vielleicht einer der Staff Leute? Ich schloss Twitter und ging stattdessen auf Instagram. Ich sah, dass Mara ein Bild hochgeladen hatte und es zeigte sie, wie sie vor einer Reihe von bunten Bäumen stand. Ich dachte mir nichts dabei und likte ihr Bild, bevor ich wieder mein Handy weglegte und zum Essen ging.


    Maras Sicht:

    Wieder im Hotel angekommen saßen wir alle zusammen bei Jungkook und Tae auf dem Zimmer und die beiden und Jimin und Jin waren Mario Kart am spielen. Namjoon laß ein Buch, Suga war Musik am hören und ich las zusammen mit Hoseok einige der Kommentare, die ARMYS unter die Bilder geschrieben hatten. Ich finde es echt interessant, in welch einer kurzen Zeit die Jungs so viele likes und Kommentare bekommen hatten. Ich fing an einige der Kommentare laut vorzulesen, damit alle sie hören konnten. Es war echt süß, was manche schrieben. Irgendwann stand Jungkook auf und ging ins Badezimmer, auch Tae fand es besser, wenn wir jetzt alle auf unsere Zimmer gehen würden, da er gerne schlafen würde und so verabschiedete ich mich für heute von allen und lief dann mit Jimin an meiner Hand zurück zu unserem Zimmer. Wie jeden Abend schlief ich in seinem Arm ein.
    Am nächsten morgen ging ich wieder zur Schule und fuhr danach wie die letzten Tage zu den Jungs ins Hotel. Heute war schon Mittwoch, dass bedeutet in 6 Tagen werden die Jungs zurück nach Korea fliegen. Dort werden sie dann soweit ich weiß Zeit haben um ihre Familien für ein paar Tage zu sehen. Ich meine es ist schon fast Mitte Dezember und bald ist Weihnachten und für die Jungs ist das nächste Konzert, also nach dem am Samstag, erst wieder im neuen Jahr. Es war schade, aber vielleicht kann ich sie ja schon bald wieder sehen, oder noch besser, ich könnte ja eigentlich, wenn ich nächstes Jahr mein Abitur habe nach Korea ziehen. So wäre ich in Jimins Nähe und könnte ihn viel öfter sehen. Darüber dachte ich die komplette Fahrt zu den Jungs ins Hotel nach. Ich wollte gerade durch den Haupteingang in das Hotel gehen, als ich aus der Ferne einen Van kommen sah und dieser in die Tiefgarage abbog. Anstatt also durch den Haupteingang reinzugehen, ging ich die Rampe runter in die Tiefgarage. Dort stiegen die Jungs gerade aus dem Auto und nahmen alle ihre Kapuzen, Caps, Sonnenbrillen und ihren Mundschutz ab. Ich begrüßte alle mit einer langen Umarmung und gab Jimin einen kleinen Kuss auf den Mund. Dann gingen wir zum Aufzug und fuhren hoch.


    Annikas Sicht:

    Ich folgte Mara wieder und dieses Mal verfolgte ich sie bis zu einem Hotel. Was sucht sie an diesem teuren Luxushotel? Ich beobachtete sie und sah, wie sie gerade rein gehen wollte, als wieder dieser Van kam und in die Tiefgarage fuhr. Mara ging auch hinunter in die Tiefgarage und ich folgte ihr. Vielleicht kann ich jetzt erkennen, wie diese Typen aussehen. Unten angekommen versteckte ich mich hinter einem der wenigen Autos und schaute gespannt zu Mara. Diese sieben Typen stiegen wieder aus und ich hörte wie sie etwas in einer fremden Sprache sagten. Ich erkannte, dass es Koreanisch war, hatte aber keine Ahnung, was sie sagten. Ich lugte um das Auto herum und musste zu meinem Bedauern feststellen, dass ich ihre Gesichter wieder nicht sehen konnte, da alle mit dem Rücken zu mir standen. Sie gingen zum Aufzug und fuhren nach oben. Ich verließ mein Versteck und ging langsam auf den Aufzug zu. Leider musste ich feststellen, dass man diesen Aufzug nur benutzen kann, wenn man einen Schlüssel dafür hat und so war ich gezwungen die Tiefgarage zu verlassen. Vor dem Hotel warten konnte ich auch nicht, weil es kalt war und es aussah als könnte es jeden Moment regnen, außerdem hatte ich keine Lust mir eine Erkältung einzufangen und so fuhr ich mit der nächsten Bahn wieder nach Hause.

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    Maras Sicht:


    Während die Jungs alle auf ihren Zimmern waren um zu duschen und auch Jimin im Badezimmer verschwunden war, saß ich auf seinem Bett und dachte ernsthaft darüber nach, ob ich wirklich nach meinem Abitur nach Seoul ziehen soll. Ich könnte vielleicht dort an einer Universität studieren, oder ich gehe erstmal nur für ein Jahr dorthin, so wie ein Jahr Work and Travel, naja nur ohne Travel. Ich könnte mir eine kleine Wohnung suchen oder vielleicht ja auch bei den Jungs wohnen. Soll ich das den Jungs erzählen, was ich am überlegen bin? Ich war so in meinen Gedanken versunken, dass ich das Klopfen an der Tür gar nicht hörte. Erst als jemand mit der Faust laut gegen die Tür hämmerte zuckte ich zusammen und stand schnell auf. Vor der Tür stand Hoseok der mich belustigt anschaute: „Du hast aber lange gebraucht um die Tür zu öffnen.“ „Ja sorry, ich war total in Gedanken versunken und habe dein klopfen erst viel zu spät gehört.“ „Soso in Gedanken, worüber hast du denn so nachgedacht?“ Ich schaute ihn an, soll ich es ihm erzählen oder lieber nicht? Aber vielleicht kann er mir sagen ob meine Idee gut ist oder ob ich lieber hier in Deutschland bleiben sollte. „Also gut, aber bitte erzähle es vorerst keinem okay… Ich denke schon ein paar Tage darüber nach, ob ich nach meinem Abitur nächstes Jahr im Sommer, nach Seoul ziehen soll und dort studieren soll, oder ob ich erstmal nur für ein Jahr nach Seoul kommen soll. Aber ich bin mir ziemlich unsicher ob ich es wirklich machen soll.“ Hoseok sah mich kurz mit großen Augen an bevor er antwortete: „Natürlich sollst du das machen. Mara, das wäre super. Dann kannst du bei uns wohnen, wenn die andern nichts dagegen haben und vielleicht könntest du bei Big Hit arbeiten, wenn du dich entschließen solltest erstmal nur für ein Jahr zu kommen. Und wenn du wirklich bei Big Hit arbeiten könntest würde das bedeuten, dass du immer wenn wir in ein anderes Land reisen mitkommen kannst. Das wäre total cool, dann wärst du immer bei uns und könntest Jimin und uns jeden Tag sehen. Ich meine es ist deine Entscheidung, aber ich würde es total schön finden und die anderen bestimmt auch.“ „Meinst du? Und du denkst ich könnte wirklich bei Big Hit arbeiten?“ „Bestimmt, ich meine du bist so eine talentierte Tänzerin, vielleicht kannst du als Choreografin bei Big Hit arbeiten… oder warte… wie viele Sprachen kannst du sprechen?“ „Meinst du fließend? Fließend kann ich Deutsch, Englisch, Koreanisch, Spanisch, Japanisch und Französisch.“ „Na siehst du, dann könntest du auch als Dolmetscherin für uns arbeiten. Wir würden schon etwas passendes für dich finden. Wenn du magst kann ich ja mal mit unseren Manager reden und ihm von deinem Plan und so erzählen, mal hören was er davon hält.“ „Das würdest du wirklich machen?“ „Natürlich würde ich das. Pass auf, gib mir 24 Stunden, wenn du morgen nach der Schule zu uns ins Stadion kommst habe ich mit ihm geredet und ihn hoffentlich überzeugt.“ „Okay, sag mal wieso bist du eigentlich rüber gekommen?“ „Ach ja stimmt, die Jungs sind alle fertig und wir wollten Fragen wie lange ihr, beziehungsweise Jimin noch braucht…“ „Ähm, also ich bin fertig, aber Jimin offensichtlich noch nicht, aber ich denke ich komme schon mal mit dir rüber zu den anderen.“ Ich gab Jimin durch die Badezimmertür zu verstehen, dass ich schon mal rüber gehe. Jetzt saßen wir alle bei Jin und Namjoon auf dem Zimmer und warteten darauf, dass Jimin endlich auftaucht. Nachdem auch er da war gingen wir alle zu Fuß zum Rhein und ich zeigte ihnen einen schönen abgelegenen Ort direkt am Ufer. Nachdem die Jungs sich vergewissert hatten, dass hier niemand war, zogen sie sich ihre Caps und so aus und stellten ihre Taschen ab. Da es Mitte Dezember war und es kalt war und es außerdem später noch regnen sollte, blieben wir nicht lange dort und gingen wenig später wieder in Richtung Hotel. Unterwegs holten wir uns etwas zu essen und ließen uns in der Hotellobby auf die bequemen Sitze fallen. Nachdem essen gingen wir an die Bar. Ich war nicht gerade begeistert davon jetzt Alkohol zu trinken, weil auch wenn morgen Freitag war, hatte ich trotzdem Schule und die Jungs mussten morgen auch wieder früh raus. Trotzdem konnte ich sie nicht überzeugen lieber nichts zu trinken und so waren sie schon alle wenig später angetrunken. Es wurde ein lustiger Abend und Hoseok hielt sein Wort und erzählte niemandem etwas von der Unterhaltung. Irgendwann verabschiedete ich mich von den Jungs und ging nach oben auf das Zimmer. Jimin wollte noch etwas unten bleiben und später nachkommen. Ich legte mich ins Bett und schlief ein. Als ich am nächsten morgen aufwachte musste ich feststellen, dass Jimin weder neben mir im Bett lag noch sonst irgendwie im Zimmer war. Alarmiert stand ich auf und zog mich schnell an, ehe ich auf den Flur trat und noch im selben Moment am Boden lag…




    Hey Leute, sorry das in letzter Zeit kein Kapitel kam, aber ich war in Paris und hatte keine richtige Zeit zum schreiben und dann hat sich auch noch mein Laptop verabschiedet, naja auf jeden Fall tut es mir leid. Wie findet ihr das Kapitel? Ich weiß nicht so richtig, irgendwie bin ich mit dem Kapitel nicht so wirklich zufrieden. Ich hoffe es gefällt euch trotzdem.

    Eure Jana2000

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    Ich fiel auf den Boden und brauchte einen Moment um zu realisieren, was gerade passiert war. Ich drehte mich um und sah Jimin vor unserer Tür auf dem Boden schlafen. Doch er war offensichtlich nicht der einzige, der es nicht mehr bis zum Zimmer geschafft hatte, denn eine Tür weiter lagen Hoseok, Namjoon und Tae auf dem Boden. Ganz ehrlich, die können froh sein, dass ihr Manager sie noch nicht gefunden hatte und das hier keine Fotografen oder so rein kamen. Ich weckte alle vier auf und schickte sie in ihr Bett, auch wenn sie bereits in einer Stunde wieder aufstehen mussten. Danach fuhr ich zur Schule. Täusche ich mich oder verhält sich Annika schon seit ein paar Tagen sehr merkwürdig? Auch heute, sie sprach kaum ein Wort mit mir, wahrscheinlich war sie sauer auf mich, weil ich mich ihr gegenüber auch nicht wirklich gut verhielt in letzter Zeit. Wenn die Jungs nächste Woche wieder weg sind, werde ich mal mit ihr reden müssen. Nach der Schule ging ich zum Stadion um den Jungs beim Training zuzuschauen. Man sah ihnen wirklich an, dass sie alle noch nicht so fit waren, aber das waren sie selber Schuld, ich hatte ihnen gesagt, dass sie besser nicht trinken sollten, aber sie wollten nicht auf mich hören. Ich setzte mich an den Rand der Bühne und sah den Jungs zu. Die Jungs hatten gerade eine Kurze Pause und wir waren am reden, als plötzlich wie aus dem Nichts ihr Manager kam: „Mara, kann ich dich kurz unter vier Augen sprechen?“ Ich sah die Jungs kurz an und sah, wie Hoseok lächelte und mir zu nickte, dann folgte ich dem Manager nach draußen vor das Stadion…

    Annikas Sicht:

    Noch wollte ich nicht aufgeben, ich wollte unbedingt wissen, wer diese Typen waren, also verfolgte ich Mara erneut. Dieses Mal fuhr sie weder nach Hause noch zu diesem Hotel, nein sie fuhr in Richtung Stadion, aber was wollte sie bloß da? Ich meine dort ist doch heute nichts, das nächste Konzert ist erst morgen und Glück wie ich hatte, habe ich ein Ticket dafür gewonnen. Vor dem Hotel standen kräftig gebaute Männer und bewachten den Eingang. Mara nickte ihnen Freundlich zu und ging an ihnen vorbei ins Stadion. Wieso kam sie bitte einfach so an denen vorbei? Nach kurzem Überlegen entschied ich mich dafür, vor dem Stadion in einiger Entfernung zu warten, ich meine irgendwann muss sie ja wieder raus kommen. Ich machte es mir auf einer Bank in der Nähe vom Eingang gemütlich und wartete. Nach einiger Zeit sah ich wie sich die Tür öffnete und ein Mann mittleren Alters, dicht gefolgt von Mara raus kamen. Sie blieben stehen und der Mann fing an mit Mara zu reden. Ich konnte nicht hören, über was sie sprachen, aber Maras Gesicht zu urteilen freute sie sich sehr über das was der Mann gerade sagte. Irgendwann sah ich wie der Mann mir einen Blick zuwarf und er und Mara daraufhin wieder rein gingen. Hatte er mich etwa entdeckt und sind sie deswegen jetzt wieder rein gegangen? Ich blieb weiter auf der Bank sitzen, da ich warten wollte, bis Mara wieder rauskommt.

    Maras Sicht:

    Ich folgte dem Manager nach draußen vor das Stadion, dort blieb er stehen und drehte sich zu mir um: „Also Mara, Hoseok hat mir vorhin erzählt, dass du am überlegen bist, nach deinem Abitur im Frühjahr, nach Korea zu kommen und er hat gefragt ob es möglich wäre, wenn du für Big Hit arbeiten könntest. Er hat mir mindestens 50 Gründe genannt, wieso das eine gute Idee wäre, dich einzustellen und bei den meisten Gründen musste ich ihm wirklich Recht geben. Ich wollte dir auf jeden Fall nur bescheid geben, solltest du bis nächstes Jahr immer noch mit Jimin zusammen sein und wirklich nach Korea kommen wollen, dann kannst du gerne für einige Zeit bei uns und vor allem für die Jungs arbeiten.“ „Meinen sie das jetzt wirklich ernst? Ich dürfte wirklich für die Jungs arbeiten?“ „Ja, das dürftest du. Allerding musst du dir das wirklich gut überlegt haben und ich würde einfach vorschlagen ich gebe dir noch etwas Zeit um dir alles noch einmal gut durch den Kopf gehen zu lassen und vor allem auch um mit deinen Eltern darüber zu sprechen. Wenn du in einem Monat immer noch diese Entscheidung verfolgst und deine Eltern nichts dagegen haben, dann machen wir alles klar und schauen in welchem Bereich wir dich einsetzen werden. Eine eigene Wohnung wirst du wahrscheinlich ja nicht brauchen, da ich einfach mal davon ausgehe, dass du bei den Jungs wohnen wirst, vorausgesetzt sie haben kein Problem damit.“ Ich konnte beim esten Willen nicht glauben, was er dort gerade sagte: „Also wäre das kein Problem, wenn ich bei den Jungs wohnen würde?“ „Nein, allerdings dürfen weder Fans noch Paparazzi davon etwas mitbekommen, denn sonst stünde nicht nur die Karriere der Jungs sondern auch dein Leben auf dem Spiel, da viele Fans damit sicher nicht einverstanden wären. Also, soll ich den Jungs von deinem Vorhaben erzählen oder willst du das selber machen?“ „Ich denke, das mache ich selber, vielleicht heute Abend beim Abendessen.“ „Alles klar, also halte ich mich da raus. Mal was anderes, ich denke wir sollten besser wieder rein gehen, dort hinten auf der Bank sitzt so ein Mädchen und sieht die ganze Zeit zu uns rüber. Drehe dich jetzt bitte nicht um und gucke, wenn sie ein Fan ist, könnte es ein großer Fehler sein, ihr dein Gesicht zu zeigen.“ Ich nickte nur und ging mit gesenktem Blick hinter dem Manager wieder ins Stadion, allerdings sah ich das Mädchen aus den Augenwinkeln und irgendwie hatte sie Ähnlichkeit mit Annika, aber das konnte doch unmöglich sein oder? Ich meine Annika würde mir niemals folgen und mir hinterher spionieren oder doch? Ich verschob diesen Gedanken ganz schnell wieder und setzte mich wieder an den Rand der Bühne, um den Jungs weiter zuzuschauen. Hoseok warf mir einen Blick zu und grinste, ich streckte ihm beide Daumen entgegen und grinste auch.




    Hey Leute, dass so lange kein neues Kapitel kam tut mir wirklich leid, allerdings stecke ich mitten im Abistress und habe im Moment keine Zeit um an den Kapiteln weiter zuschreiben. Hoffe, dass wenn ich die Prüfungen hinter mir habe, ich auch wieder mehr Zeit habe um zu schreiben. Hoffe ihr versteht das und es tut mir wirklich leid. Bis bald
    Eure Jana2000

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    Hey Leute. Ich habe echt lange nicht mehr hier gepostet. Das lag zum einen daran, dass die letzten 2 Jahre sehr stressig für mich waren und zum anderen daran, dass ich irgendwie die Motivation verloren hatte zu schreiben. Allerdings habe ich sie wiedergefunden, mich aber dazu entschlossen die Fanfiktion nicht hier zu beenden, sondern auf Wattpad. Dort könnt ihr die Geschichte unter "When I met him..." finden oder unter meinem Profil: Hoseoksgirl18021994
    Ich habe dort bereits alle Kapitel hochgeladen, die es hier zu finden gibt und dazu bereits knapp 10 Neue Kapitel.
    Es würde mich also freuen, wenn ich den einen oder anderen dort wieder sehen würde.
    Dort werde ich auf jeden Fall regelmäßig updaten und die Story beenden, da ich es selber hasse, wenn eine Story mittendrin irgendwo aufhört. Es tut mir leid, dass ich euch so lange habe warten lasse und ich hoffe, dass diese Nachricht hier überhaupt noch jemanden erreicht.
    Wenn ihr euch dazu entschließt sie auf Wattpad zu Ende zu lesen, könnt ihr mir dort gerne mal unter ein Kapitel schreiben, dass ihr die Fanfiktion schon von dieser Seite hier kennt, damit ich weiß, ob diese Nachricht hier euch erreicht hat.
    Hoffentlich liest man sich dort.
    Borahae

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