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Für die Musik leben// Snow/Jimin

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4 Kapitel - 3.207 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 4.366 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 15 Personen gefällt es

Musik kann uns aufbauen, uns stark machen, uns zum weiter machen bringen, uns Mut machen und motivieren.
Musik kann aber auch genau das Gegenteil.
Sie kann uns fertig machen, uns brechen, uns zerstören.
Aber am besten kann die Musik unsere Gefühle ausdrücken.




In dieser FF geht es um Snow. Sie ist 17 Jahre alt und lebt seit 2 Monaten in der Psychiatrie. Ihre Tante hatte sie hier hingeschickt. Familie hatte sie nicht mehr. Freude am Leben auch nicht mehr und Freunde schon lange nicht mehr. Alle hatten sich von ihr abgewandt. Seit sie in der Psychiatrie ist, hat sie kein Wort mehr mit irgendjemandem gewechselt. Sie schweigt und öffnet sich niemandem mehr. Das einzige, was sie alles vergessen lässt ist die Musik. In ihr kann sie sich verlieren, einfach einmal alles um sich herum vergessen, etwas sie selbst sein, etwas Lebenswillen bekommen. Eines Tages kommt ein geheimnisvoller Junge in die Psychiatrie. Er hatte unzählige Narben und war hier um sich dem Drang des Ritzen zu stellen und damit aufzuhören. Auch er hatte eine besondere Beziehung zur Musik. Irgendetwas machte ihn anders als alle anderen. Lag das an der Musik?

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    Snow p.o.v. Seufzend sammelte ich meine Noten vom Klavier und lief ohne gesehen zu werden zurück in mein Zimmer. Angekommen schmiss ich mich aufs Bet



    Snow p.o.v.
    Seufzend sammelte ich meine Noten vom Klavier und lief ohne gesehen zu werden zurück in mein Zimmer. Angekommen schmiss ich mich aufs Bett und starrte meine Decke an. Ich weiß nicht wie lange ich da so lag und die Decke angestarrt hatte, aber irgendwann schloss ich die Augen und schlief ein. Am nächsten Morgen weckte mich mein Handy mit Queen von History. Grummelnd schob ich mich aus meinem Bett und machte mich fertig. Wie jeden Tag zog ich mir eine schwarze Jeans und meine schwarzen Stiefel an. Mein Pullover war auch schwarz und meine Augen hatte ich auch tief schwarz geschminkt. Meine Haare hingen mir mit Locken über die Schulter. In der Mensa setzte ich mich wie jeden morgen an den letzten Tisch, steckte mir meine Kopfhörer in die Ohren und fing an Musik zu hören und meinen Tee zu trinken. Aus den Augenwinkeln sah ich einen Jungen, der auf meinen Tisch zu steuerte. Er war wohl neu, da ich ihn noch nie hier gesehen hatte. Er setzte sich auf den Platz neben mir und sagte: „Ich bin Jimin und du?“ Ich sah ihn nur an und trank anschließen nur stumm meinen Tee aus. Ich hatte keine Lust zu reden und hatte auch schon seit 2Monaten mit niemandem geredet. Als ich meinen Tee ausgetrunken hatte, stand ich auf und lief ohne ihn eines Blickes zur würdigen aus der Mensa in mein Zimmer. Er hatte während des Frühstücks, immer versucht ein Gespräch mit mir anzufangen, doch ich hatte ihn einfach weiter hin nicht beachtet und war stumm geblieben. Ich wusste jetzt, dass er Park Jimin hieß, 23 Jahre alt war und das er bis zum geht nicht mehr reden konnte und eine Ritzsucht hatte. Naja, ich stand auf und ging zu meinem Regal. Heraus holte ich eins der neusten Klavier K-Pop Hefte. Ich hatte es von einer der Therapeutinnen bekommen und bisher noch nichts daraus gespielt. Also nahm ich es und lief zum Neben Zimmer, in dem ein Klavier stand. Nachdem ich sicher gegangen war, dass niemand da war, setzte ich mich ans Klavier und fing an zu spielen, alles zu vergessen, meine Sorgen zu verdrängen und alles um mich herum auszuschalten. Ich spielte ein paar Lieder von SEVENTEEN und am Ende I need U von BTS. Ich kannte BTS bisher nur vom Hören, aber das Lied war wunderschön. Ich war so beschäftigt meine Finger übers Klavier gleiten zu lassen und das Lied zu fühlen, so dass ich gar nicht mitbekam, wie sich die Tür öffnete und jemand hineintrat. Nachdem der letzte Ton verklungen war hörte ich dann ein Klatschen hinter mir. Ich drehte mich um und schaut in die Augen des Jungens von vorhin. Ich glaube er hieß Jimin, aber egal. Was fiel ihm ein mich so zu erschrecken? Wortlos nahm ich schnell mein Notenheft und verließ ohne mich noch einmal umzudrehen das Zimmer. Ich hörte noch wie er rief: „Hey, warte mal. Ich habe dir doch gar nichts getan, oder?“ Ich ignorierte ihn einfach weiter und lief in mein Zimmer.

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    Am nächsten Morgen wachte ich Schweißgebadet auf. Wieso muss ich auch immer wieder davon träumen? Ach verdammt! Ich tastete nach meinem Wecker und stellte fest, dass es erst 5.30 Uhr war. Was solls. Einschlafen konnte ich nach diesem Albtraum eh nicht mehr. Also kramte ich meine Sportklamotten raus und fing an auf meinen Boxsack einzuschlagen. Mein Therapeut sagte sowieso immer, dass es gut wäre meinen Frust und so irgendwo rauszulassen. Ich fing an auf ihn einzuschlagen und einzutreten, solange, bis ich vor Erschöpfung auf dem Boden zusammensackte und einschlief. Ich weiß nicht wie lange ich dort auf dem Boden gelegen hatte, aber irgendwann öffnete ich wieder meine Augen und ging ins Bad um mich fertig zu machen. Vor dem Spiegel jedoch stoppte ich kurz. Ich sah heruntergekommen aus, hässlich, kalt. Es war einfach widerlich mich selbst anzuschauen. Ich hasste mich selber und konnte nichts dagegen tun. Wie gesteuert hob ich meinen Arm und schlug mir selbst mit voller Wucht ins Gesicht. Ich wusste nicht wieso ich dies machte, aber auf eine unheimliche Seite beruhigte es mich. Ich war in dieser Situation nicht mehr ich selbst und somit auch nicht mehr der Herrscher über meinen eigenen Körper. Wie gesteuert lief ich zu meinem Badezimmerschrank in dem ich eine kleine Dose besaß, mit deren Hilfe ich Rasierklingen mit in die Psychiatrie geschmuggelt hatte. Ich setzte mich auf den Klodeckel und setzte die Klinge langsam an meinem Arm an.
    Sollte ich oder sollte ich nicht?
    Jetzt mach schon!Drängte mich meine innere Stimme.
    Ach verpiss dich doch!
    Das geht leider nicht Mäuschen. Ich bin ein Teil von dir und werde erst gehen, wenn du stirbst!
    Scheiße! Wieso kannst du mich nicht einfach in ruhe lassen? Was habe ich dir bitteschön getan?
    Was du getan hast? Du verpestest die Welt mit deiner Anwesenheit und jetzt mach schon und zieh die Klinge über deinen Arm!

    Völlig am Ende mit meinen Nerven, setzte ich die Klinge an und ließ sie über meinen Arm wandern, während ich scharf Luft einzog. Irgendwie waren diese Schmerzen für mich befreiend und ich zog die Klinge nun tiefer über meinen Arm. Kurz vor meinem Handgelenk, stoppte ich aber.

    Jetzt mach schon! Oder bist du selbst zu schlecht, um dich selber umzubringen? Hahaha, du bist echt eine Witzfigur. Wie ich froh bin, wenn ich dich endlich los bin.

    Ich kniff meine Augen zusammen, setzte aber die Klinge ab und sackte in mir zusammen. Selbst um mich umzubringen bin ich zu schlecht und habe zu viel Angst. Nach einer gefühlten Ewigkeit rappelte ich mich auf und wusch mir das Blut von meinem Arm. Ich zischte kurz auf, da das Wasser ein schmerzhaftes brennen auf den frischen Wunden entstehen ließ. Danach verband ich meinen Arm schnell, bevor ich mir einen schwarzen Pullover anzog, der meine frischen Wunden verdeckte. Danach ging ich so wie jeden Morgen in die Mensa. Wie jeden Tag saß ich alleine an meinem Tisch und hörte Musik, während ich meinen Tee trank.
    Ich wollte gerade nach dem Frühstück in mein Zimmer gehen, als ich von diesem Jimin gerufen wurde: „Jetzt warte doch Mal. Ich möchte doch bloß mit dir reden!“ Ich drehte mich kurz um, bevor ich einfach weiter durch den ging zu meinem Zimmer lief. Ich wollte gerade die Türe öffnen, als mich jemand am Arm packte und mich somit zu sich umdrehte. Vor Schmerzen zischte ich leise auf, da er direkt auf meine Wunden gedrückt hatte. Erschrocken lies er mich los. „Ich..ich wollte dir echt nicht weh tun, aber du redest ja auch nicht mit mir.“ Ich zuckte nur mit den Schultern und wollte mich wieder umdrehen, doch er legte mir vorsichtig eine Hand auf meine Schulter und sagte nur vorsichtig: „Hey. Ich tue dir doch nichts. Ich will mich nur etwas mir dir unterhalten und etwas über dich herausfinden.“

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    Ich schaute ihm noch kurz in die Augen, bevor ich die Tür vor seinen Augen schloss. Kurz glaubte ich etwas enttäuschung in seinem Blick gesehen zu haben, aber wieso sollte er bitte enttäuscht sein? Ich ging zu meinem Regam und kramte meine Mathe und Englischsachen aus meiner Schublade. Ich war ja noch 17 Jahre alt und musste somit offiziell noch zur Schule. In meiner "Klasse" waren noch 6 weitere. 1Junge und 5 Mädchen. Ich wusste nicht allzuviel über sie, da ich mich von den Menschen hier vernhielt und nie wirklich zu hörte, wenn jemand anderes etwas erzählte. Es interessierte mich einfach meist nicht. Da ich schon recht spät dran war machte ich mich schnell auf den Weg zu einem der Schulräume. Im schriftlichen war ich sehr gut, nur im mündlichen nicht, da ich nie etwas sagte und meine Aussprache in den Sprachen dadurch auch nicht gut sein konnte.

    Es war eigentlich alles so wie immer. Wir lernten und wenn ich etwas gefragt wurde reagierte ich entweder nicht oder schrieb die Antwort auf ein Blatt. Also nichts besonderes. Nachdem ich mir meine Sachen geschnappt hatte ging ich wieder zurück in mein Zimmer und zog mir eine Jogginghose und einen bequemeren Pulli an. Danach machte mich auf den Weg zu unserem Sportraum. Er war ungefähr so groß wie eine halbe Sporthalle. Ich hatte mir einem anderen Mädchen Tanztherapie. Sie hieß Clarissa, war 2 Jahre älter als ich und war hier, da sie ihr Magersuchtproblem alleine nicht unter kontrolle bringen konnte. Das Tanzen sollte uns helfen, uns so zu aktzeptieren wie wir sind. Mal ehrlich, ich hatte mich so ja schon so halb wegs akzeptiert. Die anderen halt noch nicht. "Wie geht es euch beiden heute?" fragte uns Frau Stones als erstes, während wir auf den 3 Matten am Rand der Halle platz genommen hatten. "Gut ich bin nur etwas aufgeregt" antwortete Clarissa. Frau Stones fragte sie noch ein paar Fragen, wie es ihr so mit dem essen und so ging, bevor sie sich wieder an mich wandte:" Wie geht es denn dir Snow. Etwas besser?" Ich nickte nur und schaute stumm an ihr vorbei. Sie gab sich damit auch zufrieden und ging zum CDrekorder um Musik anzumachen. Ich mochte Frau Stones, auch wenn ich das niemals gestehen würde, bedeutete sie mir sehr viel. Sie nahm sich immer sehr viel Zeit für mich und erzählte mir manchmal Stundenlang irgednwelche Sachen. Sie war bis jetzt die einzige, außer meiner Tante, die mich so annahm wie ich war. Sie war noch relativ jung und trotzdem war sie die erste, der ich wirklich zuhörte, ohne an ihr vorbeizuschauen. Nachdem sie die Musik angemacht hatte, gab sie und so lange Stäbe, an denen ein langes buntes Band befestigt war (kein Plan wie man das in Deutschland nennt). Wir bewegten und nun "tanzend" mit diesen Bändern am Stiel durch den Raum. Nachdem ich dieses Tanzen mit gefühlten 30 blauen Flecken überstanden hatte, machte ich mich auch schon wieder auf den Weg auf mein Zimmer. Ich war halt nicht so der sportliche typ und ziemlich tollpatschig. Man konnte halt eben nicht alles können. Als ich die Tür aufmachte fiel ich erst einmal über eine große pinke Tasche. Innerlich stöhnte ich schon genervt auf. "oh hey. Hast du dich verletzt?" hörte ich über mir plötzlich eine zarte Stimme die einem Mädchen gehörte. Ich rappelte mich etwas umständlich auf und schaute das Mädchen mit meinem typischen emotionslosen Blick an. Sie streckte mir ihre Hand entgegen und sagte:" Ich bin Mary, deine neue Mitbewohnerin. Tut mir leid wegen deinem Sturzt." Ich schaute sie weiter so emotionslos an und drehte mich um und ging auf meinen Schrank zu. Sie zog schnell die Hand zurück und machte sich weiter daran auszupacken. Hoffentlich hatte sie verstanden, das ich nicht gerne rede oder besser gar nicht rede und sie mich einfach in Frieden lassen sollte. Mir kam eine neue Mitbewohnerin so gar nicht recht. Sie störten mich nur und gingen mir mit ihrer rednerei auf den Sack. Ich zog mich mal wieder um und war super froh endlich aus meinen Sportklamotten steigen zu können. Ich schnappte mir meine Kopfhörer und machte mich auf den Weg zum Aufenthaltsraum um mir mein Handy zu holen und es für eine halbe Stunde zu benutzen. Wie mussten bei unserer Ankunft alle Elektronischengeräte und auch so Sachen wie Spitzer abgeben. Wie durften das Handy nur für eine halbe Stunde am Tag benutzen, was mich sehr nervte. Sobald ich es in der Hand hatte ließ ich mich auf den nächsten Stuhl fallen, schloss meine Kopfhörer an und spielte die erste Playlist ab. Ich liebte die Musik. Sie verstand mich, drückte meine Gefühle aus und half mir in einigem klar zu werden. Aber am besten konnte sie immer noch meine Trauer und meine Verzweiflung ausdrücken. Ohne Musik wäre ich nur ein halber Mensch. Ich brauchte sie einfach zum leben.

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    Gleich mach den ersten Tönen liefen mir ein paar Tränen die Wangen hinunter. Ich dachte an die Zeit vor der Psychiatrie zurück. In der Zeit wo ich immer gemobbt und geschlagen wurde. Inder Zeit, wo ich beschlossen hatte zu schweigen. Viele wissen nicht, was sie mit Worten anrichten können, zerstören können. Ich dachte auch an Tante Paula. Ob sie überhaupt noch an mich dachte? Was sie in diesem Moment wohl machte? Ob sie glücklich war, das sie mich nicht mehr ertragen musste?

    Natürlich ist sie das, jetzt wo du weg bist mischte sich mal wieder meine innere Stimme ein. Klappe. Sie war das einzige Familienmitglied, das ich noch hatte und auch der einzige Mensch, der mich beeinflussen konnte und dem ich vertraute. Aber nun war sie nicht an meiner Seite. Ich fühlte mich so einsam ohne sie. Sie war auch der Grund warum ich hier war. Ich machte das hier alles nur für sie. Ihr einziger Wunsch war, das ich hier her gehe und sich jemand um mich kümmert.
    Natürlich. Die wollte dich ja endlich los haben.
    "Das stimmt nicht und das weißt du und jetzt lass mich in ruhe" versuchte ich meine innere Stimme zum schweigen zu bringen und wundersammerweise hörte sie einmal in meinem Leben auf mich und sagte nichts mehr.
    Meine Tante war der einzige Grund, wieso ich es versuchte hier durchzuhalten und nicht tagtäglich auszuflippen. Sie war der einzige Grund wieso ich immer versucht hatte durchzuhalten. Doch wo war sie jetzt? Wo war sie um mir zu helfen? Ich vermisste sie so unendlich doll. Ich vermisste den einzigen Menschen, der meine Fassade zum brechen bringen konnte. Mein Tante. Mein Blut. Ich konzentrierte mich wieder auf die Musik und weitere Tränen liefen mir über die Wangen. Ich erinnerte mich an den Zeitpunkt, als sie mir gesagt hat, das ich hier her kommen sollte.

    <<Flashback>>

    Ich kam mal wieder total zerdellt zu Hause an. Ein paar meiner Mitschüler hatten mich auf meinem Nachhauseweg aufgelauert und mich übel zugerichtet. Ich hatte es einfach auf mich genommen und darauf gewartet, das sie endlich fertig sind. Nicht mal geweint hatte ich. Diese Idioten hatten meine Tränen nicht verdient!

    "Hey Schatzt" wurde ich von meiner Tante begrüßt und sie nahm mich in den Arm. "Was haben diese typen den heute mit dir wieder gemacht? Das ist ja schrecklich, das da nicht einmal der Direktor durchgreift. Komm mal mit in die Küche ich will mit dir reden." Mit diesen Worten zog sie mich in die Küche und verfrachtete mich dort auf einen Stuhl. Ich schaute sie auffordernd an und sie fing an zu sprechen:" Also du weißt, das ich mir sehr starke Sorgen um dich mache. Das mit dem ritzen wurde auch nicht besser bei dir und ich weiß nicht wie ich dir sonst noch helfen kann. Ich will das du auf eine Enzugsklinik gehst. Also in eine offene Psychiatrie." Nun war es raus. Ich schüttelte energisch den Kopf. Ich wollte nicht in so eine Psychiatrie. Da waren nur Verrückte und Psychos. Nun sah sie mich etwas trauriger an. "Bitte. Mach das für mich. Ich habe einfach Angst dich zu verlieren. Das ist mein einziger Wunsch. Bitte." Ich sah die Verzweiflung in ihren Augen und gab mir einen Ruck. Ich würde dies für meine Tante machen. Aber nicht weil ich wollte, sondern weil meine Tante mir zu viel bedeutete und ich sie nicht so sehen wollte. Ich wollte sie auch nicht verlieren, also nickte ich sehr langsam und bedächtig. "Danke das du das für mich machst" murmelte sie und drückte mich fest an sich.....

    <<Flashback ende >>

    Wieso sollte sie uns vermissen?
    Nicht uns sondern mich. Wieso musst du eigentlich ausgerechnet jetzt auftauchen?
    Du bist so dumm....versuchs mal weil ich jetzt Lust habe dich fertig zu machen?
    Wieso lässt du mich nicht einfach in ruhe?
    Ähm....las mich mal nachdenken. Weil wir eine Person sind und ich dich nicht leiden kann.
    Danke ich dich auch nicht.

    Ich versuchte mühsam die Stimme in meinem Kopf auszublenden, während ich weiter Musik hörte. Es funktionierte sogar halbwegs und ich lehnte mich entspannt etwas zurück.
    Nach 30min musste ich dann leider mein Handy wieder abgeben und machte mich, nachdem ich mich wieder in eine Liste eingetragen hatte auf den Weg raus in den Garten. Ich durfte hier nur 15min am Tag hin und an jeder Ecke standen oder saßen irgendwelche Betreuer die 1. Pause machten oder 2. Auf uns aufpassen sollten. Ich setzte mich unter meinem Kirschbaum und genoss den schönen Herbsttag.


    Tut mir leid, das so lange nichts kam. Dafür kamen jetzt gleich 2 Kapitel und ich versuche so schnell wie möglich weiter zu schreiben.

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