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Plötzlich Bi

Hier geht es um zwei Mädchen, die für einander Gefühle entwickelt haben.

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    Grace lag in ihrem Zimmer. Erneut dachte sie nach. Tag für Tag sieht sie überall diese Pärchen, im Park, in der Stadt und sogar auf Tik Tok.
    Jedes Mal regte sie sich erneut darüber auf. Sie wollte auch einen Freund, nur wusste sie nicht woher sie einen bekommen sollte. In ihrer Klasse waren die Jungs nicht besonders attraktiv und die meisten waren total kindisch.
    Klar, viele ihrer Freundinnen hatten schon einen Freund, aber der war meist ein paar Stufen höher. Jedes Mal wenn eine ihrer Freundinnen vor Grace geknutscht hat, war das eine sehr angespannte Situation für sie, da sie auch ein so großes Verlangen nach einem Freund hatte. Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, als feli, ihre beste Freundin sie anrufte.
    ,, Na, wie läufts, kann ich heute zu dir kommen?”, sagte sie fröhlich.
    Mit strahlenden Augen sagte Grace:,, Na, klar, pack deine Sachen und komm!”
    Feli freute sich und sagte:,, Bis gleich!”
    ,, Bis gleich”

    Grace raste die Treppe runter, sprang kurz unter die Dusche, schmieß ihre Klamotten in die Wäsche und schaffte es gerade noch rechtzeitig, alles zu schaffen, bevor Feli kam. Es klingelte plötzlich an der Tür und Grace machte auf. Feli stand dort, hübsch wie immer, dachte Grace.
    ,.Ab nach oben, Filmabend”, schrie Feli und holte süßes raus.
    Oben angekommen, machten die beiden es sich gemütlich, indem sie Lichterketten anmachten und Snacks rausholten. Den Film fanden beide sehr schön, doch Feli hatte andere Sachen im Kopf.

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    Sie schauten einen echt schönen Film, doch nicht nur Feli war abgelenkt, grace war es auch. Sie beobachtete Feli schon die ganze Zeit. Ihre schönen Lippen, sie träumte davon, wie Felis Lippen mit ihren verbunden werden. Auf einmal stoppte Feli den Film, somit wurde Grace auch aus ihrem Traum gerissen und drehte sich zu Grace. Grace fragte verwundert:,, Warum hast du ausgemacht?”
    Feli erwiderte verunsichert:,, Du, ich muss dir was sagen!”
    1000 Gedanken gingen Grace durch den Kopf, doch die wurden schnell vergessen, als Feli sagte, dass sie gerne mehr als Freundschaft mit ihr haben würde.

    ,, Mehr als Freundschaft”?, fragte
    Grace stotternd.
    ,, Ja, aber fühle mich so schlecht, dass ich dir das gesagt habe, aber ich musste es!”, erwiderte Feli.
    Grace versuchte ihre verwunderheit zu verdecken, aber dies klappte nur teilweise.
    Sollte sie Feli etwa sagen, dass sie sie sich mochte?
    Daran dachte Grace nur kurz, lange schwieg sie. Doch dann unterbrach Feli das schweigen.
    ,, Mann, jetzt denkst du Safe das ich ein Psycho bin, immer muss ich alles falsch machen!”, sagte sie mit einem schrillen Ton.
    ,, Das stimmt nicht”, stotterte Grace.
    ,, Immer muss ich alles falsch machen, vergiss einfach was ich gesagt habe..”, sagte Feli und versuchte ihre Tränen zurück zu halten. Grace sah dies in ihren Augenwinkel. Sie hatte Angst das sie Feli jetzt verletzt hatte, denn ehrlich gesagt hatte sie auch Gefühle für sie. Feli räusperte und sagte mit ächzender Stimme:,, was hältst du davon wenn wir den Film einfach weiter schauen, ich weiß ja, dass du mich nicht magst“
    Grace erwiderte empört:,, Wer hat gesagt das ich dich nicht mag?,
    Du weißt doch ganz genau das ich straight bin“ Grace wusste das dies gelogen war.
    ,, Was habe ich gesagt, du siehst es doch, immer verliebe ich mich in die falschen Personen, ich will das einfach nicht mehr“, sagte Feli mit bedrückender Stimme.
    ,, Ich bin einfach total überfordert mit der Situation, du bist meine beste Freundin und immer für mich da, aber das kam jetzt leider zu spontan, ich muss erstmal nachdenken“, sagte Grace.
    ,, Hör einfach auf zu lügen, ich weiß doch ganz genau, dass du es tust, lass es einfach sein okay?“, sagte Feli in einem richtig wütenden Ton.
    Grace hatte Feli noch nie so sauer gesehen, klar sie hatte gelogen, aber sie wollte Feli nicht sagen, dass sie auch Gefühle für sie empfindet, da Feli es ihr eh nicht glauben würde.

    Auf einmal stand Feli wortlos auf, nahm ihre Sachen und verließ das Zimmer.
    Grace war so verwundert, sie wusste einfach nicht was sie jetzt machen sollte. Sie wusste wie schlecht es Feli jetzt gehen würde, aber sie wollte sich erstmal Zeit lassen.
    Grace rief Feli noch einmal hinterher, aber da war sie schon längst weg, sie ist nach Hause gefahren.
    Feli saß im Bus, sie dachte nach.
    ,, Mann, warum habe ich es ihr gesagt, wahrscheinlich mochte sie mich eh nicht, sie lief mir ja auch nicht hinterher“, dachte sie.
    Nur noch sieben Stationen, dann ist sie da, sieben lange Stationen.
    Wäre Grace jetzt hier wäre die fahr viel lustiger gewesen dachte sie, aber Grace war nicht hier. Wahrscheinlich liegt sie zuhause und heult wieder rum das sie keinen Freund hat, dachte Feli und Beginn an leise zu weinen.

    Sie zog sich die Kapuze hoch, denn vor ihr saß ein Mädchen und die schaute sie schon komisch an.
    ,, Hey, ist alles okay?, fragte das Mädchen.
    ,, Ja, alles ist gut“, versuchte Feli so glaubhaft wie möglich zu sagen.
    Das Mädchen sagte:,, Nichts ist gut, ich sehe doch das du weinst, also muss etwas los sein“
    ,, Nagut, ich wollte eben meiner besten Freundin sagen das ich mehr als Freundschaft für sie empfinde, aber sie empfindet halt nicht das selbe und damit muss ich jetzt klar kommen.“, sagte sie in einem leisen Ton.
    Mit einer süßen Stimme sagte das Mädchen:,, Das tut mir sehr leid für dich, aber ich kann sie auch verstehen, sie ist sicherlich überfordert!“
    ,, Vielleicht, aber vielleicht auch nicht..“

    Die beiden lernten sich auf der Fahrt noch mehr kennen und fanden raus das sie viele Gemeinsamkeiten besaßen. Für ein paar Augenblicke vergaß Feli auch die Sache mit Grace, aber nur für ein paar.
    ,, Leider muss ich jetzt raus, du hast ja meine Nummer, können uns gerne mal treffen!“, sagte Feli.
    ,, Super, dazu hätte ich auch Lust, man sieht sich, sagte Olivia.
    Feli stieg aus dem Bus aus und ging den restlichen Weg alleine nach Hause. Sie vermisste Grace an ihrer Seite.

    Zuhause angekommen, legte sie sich in ihr Bett und dachte nach. Sie dachte darüber nach, was an dem ganzen Tag passiert ist, sie dachte darüber nach wie sie ihre Freundschaft mit Grace retten könne und wie sie ihre Gefühle abschalten könnte. Immer wenn sie an Grace dachte musste sie weinen, ihre schönen Augen, ihr hübsches Lächeln. Zum Glück schlief Feli
    irgendwann ein und ihre Gedanken wurden unterbrochen.

    Auch Grace ging es nicht gerade gut, sie machte sich sorgen um feli.
    Sie war gleichzeitig aber auch sauer auf sich selbst, warum musste sie nur immer so ein gefühlsloser Dummkopf sein? Mit dem Gedanken, dass sie unbedingt noch einmal mit Feli reden will schlief sie ein. Doch dieser Gedanken begleitete sie auch noch in ihrem Traum.









    3
    ..

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    Endlich verstanden sich die beiden wieder. Leider war das Wetter nicht so gut drauf wie sie, denn es begann zu regnen. Grace sah wie Feli anfing zu frieren.
    ,, Hier nimm meine Jacke”, sagte Grace.
    ,, Nein, behalte du sie, ist okay”, sagte Feli.
    Grace zog die Jacke aus und zog sie Feli an. Die beiden saßen auf einer Bank im Park. Sie schauten sich die Sterne an.,, Die Sterne sind so schön heute”, sagte Feli.
    ,, Wie du, nur du bist immer schön”, erwiderte Grace verlegen.
    Feli tat so als ob sie dies überhört hätte und fing an auf ihr Handy zu schauen. Klar, sie hatte noch Gefühle für Grace, sie hatte noch mehr Gefühle für sie als vorher, aber sie wollte Grace nicht noch einmal verlieren. Grace beobachtete Feli genauestens. Feli bemerkte wie Grace ihr Handy ausmachte, sie war verwirrt und sagte:,, Hey, was sollte?”

    Mitten im Satz wurde sie unterbrochen, denn Grace lehnte sich auf ihre Seite und begann Feli zu küssen. Sie streichelte mit ihrer Hand Felis Kopf, mit der anderen hielt sie ihren Kopf.
    Feli war verwundert, sie hatte gleichzeitig auch ein gutes Gefühl dabei, da Grace super küssen konnte, aber trotzdem war sie verwundert. Warum hatte Grace sie geküsst? Grace bewegte sich kurz und setzte sich auf Feli. Das erste mal war sie größer. Sie begann mit ihren langen Fingernägeln felis Oberschenkel zu streicheln. Sie konnte spüren wie Feli Gänsehaut bekam. Auch Feli fand das geil und legte eine Hand um die Taille von Grace, die andere legte sie um ihren Rücken. Auch Feli konnte nicht schlecht küssen.

    Eine Weile später hörte es auf zu regnen, die beiden waren Klatsch nass. Sie beschlossen nach Hause zu gehen. Felis Schuhe waren offen, also bückte sie sich und machte ihre Schuhe unter einer Laterne zu. Grace bemerkte, dass Felis Gesicht überall voll mit Lippenstift war, genau so wie ihr Hals.
    Als Feli fertig war und ihre Schuhe zu gemacht hatte kam Grace zu ihr, ging auf Zehenspitzen und leckte ihr den Lippenstift vom Gesicht. Feli war erneut verwundert, fand es aber trotzdem nice und legte ihre rechte Hand um Graces Taille.,, Eigentlicb hattest du nur Lippenstift dort, sagte Grace, aber wenn du noch einmal willst”, sagte sie verlockend.
    ,, Aber klar, nichts lieber als das”, sagte Feli und hob Grace hoch.
    Feli hatte das noch nie gemacht, dachte Grace. Trotzdem war es schön, Grace war wieder gleich groß, sie Begann erneut Feli zu küssen. Auch diesen Kuss fanden die beiden geil. Feli ließ Grace wieder runter, am liebsten wäre Grace für immer so geblieben.
    ,, Komm, jetzt gehen wir nach Hause und jetzt aber wirklich”, sagte Feli.
    ,, Ist ja nicht meine Schuld, du wolltest ja geküsst werden”, sagte Grace mit einem süßem Ton.
    ,, Bald werden wir andere Sachen machen”, sagte Grace doch diesmal klang sie nicht mehr so süß, eher erotisch.
    Sie begann zu lächeln, auch Feli begann langsam an zu lächeln.
    Grace war aber auch so süß, ihre Anmach Sprüche waren echt die besten, sie war einfach perfekt.
    Und wer weiß ob Grace genau so gut sein wird wie beim küssen.
    “Eins ist klar, dachte Feli, sie hat Safe mehr erfahrung als ich, aber das heißt ja nichts”

    Grace schmolz fast, als Feli sie noch bis zu ihrer Tür begleitete.
    ,, Bis morgen, sagte Feli, es war sehr schön heute”
    ,, Find ich auch”, sagte Grace und schloss die Tür.
    Sie sah Feli noch um die Ecke biegen.

    Feli konnte es nicht besser gehen. Es war der beste Tag ihres Leben. Sie wusste nun auch das Grace etwas für sie empfindet und mit ihr fühlte sich der Kuss so perfekt an. Sie bekam immer noch Gänsehaut als sie daran dachte, wie Grace mit ihren Fingernägeln über ihre Oberschenkel streichelte.

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