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Fly, Darling, fly...


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    Sitze im Schatten,
    Die Esche bedeckt die Sonne,
    Bald ist es Nacht.
    Goldiger Himmel,
    Himmlischer Wind weht
    Und ich denke nach, was das Leben mit sich bringt.
    Wie war es mit Sonne?
    Ich stehe auf, schreite voran, sehe vielerlei Menschen, mit gebrochenem Herzen,
    Gott, lass sie mich heilen.
    Doch sobald ich da bin und lächel, verblassen sie auch schon und verlassen mich.
    Ah Gott...
    Sagtest du nicht, man sollte deinen Namen nicht missbrauchen,
    So soll‘s auch mit meiner Liebe sein.
    Ich schreite langsam in die Lüfte,
    Sehe wie Menschen ihre Hüfte schwingen,
    Tanzen Walzer,
    Zu zweit.
    Einsam schleiche ich vorbei,
    In diesen Lüften,
    Höre sie,
    Kann ihre Gedanken fühlen, ihre Sprache — doch sie nicht meine.
    Gott, ich gebe mich doch schon hin!
    Ich schreie die Menschen an, will sie umarmen,
    Doch sie verblassen, flüchten.
    Leere.
    Gott, was muss ich tun?
    Oder spricht der unbewusste Wille aus mir?
    Ich weiß es nicht, sag's mir doch.
    Weshalb ist es so verzwickt?
    Langsam sinke ich auf die Knie,
    Lasse meinen Blick schweifen.
    All diese glücklichen Gesichter,
    Im intimen Tanz zusammen.
    Gott, erhöre mich.
    Weshalb bin ich so allein,
    Im Meer der Seelen.
    Die Sehnsucht nach Zuneigung quält mich,
    Fürchterlich.
    Ich bereite meine Arme auf,
    Will einfach weg fliegen,
    Nicht mehr denken müssen,
    Einfach weg.
    Ich schließe meine Augen,
    Blende die Welt aus,
    Den Walzer-Tanz und stelle mir Glück vor.
    Suddenly, im tiefen Fall,
    Spürt man diese Hand auf der Schulter,
    Die man von der Mutter kennt.
    Sie zieht, zerrt, zerrt mich mit Gewalt aus meiner künstlichen Manipulation,
    Will mich retten,
    Vor ihr;
    Der einsamen Dunkelheit.
    Ich will nicht, habe Angst,
    Versuche mich zu wehren,
    Geistesgegenwärtig,
    Doch diese Hand zerrt mich weiter, immer weiter hinauf,
    Sie lässt nicht ab,
    Ich fange an zu weinen,
    Es ist wie ein Messer, wenn es in die Haut weiter ins Fleisch schneidet,
    Doch langsam offenlegt sich alles.
    Ich verliere Gleichgewicht und werde schließlich rausgezogen,
    Wie ein Fisch liege ich auf Wolken und schnappe nach Luft,
    Wenn‘s nur nicht so weh tun würde,
    Dann ist da nur noch diese Hand,
    Die wundersame Gestalt,
    Ein Lächeln mit Hoffnung,
    Und fort.



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