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An Avengers Story - Mila Wood (14)

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    Ich erwachte, als ein Lichtstrahl auf mein Gesicht fiel. Ich blinzelte ein paar mal, während die Erinnerungen an die vergangenen Stunden langsam zur
    Ich erwachte, als ein Lichtstrahl auf mein Gesicht fiel. Ich blinzelte ein paar mal, während die Erinnerungen an die vergangenen Stunden langsam zurückkehrten. Ein Lächeln stahl sich auf mein Gesicht und ich streckte mich genüsslich. Neben mir regte sich Meyers. Seine Haare waren vollkommen zerzaust und ließen ihn dadurch nur noch attraktiver wirken.
    „Morgen“, brummte er, noch im Halbschlaf. Ich grinste.
    „Guten Morgen.“
    Er beugte sich zu mir herüber und hauchte einen Kuss auf meine Lippen. Dann stand er auf und ging ins Bad. Wenig später hörte ich die Dusche prasseln. Ich räkelte mich noch in meinen weichen Laken. Lange hatte ich keine so...zufriedenstellende Nacht gehabt. Meyers trat wieder ins Zimmer und begann sich anzuziehen. Ich ließ ihn keine Sekunde aus den Augen. Als er fertig war, ließ er sich auf der Bettkante nieder. Ich setzte mich auf und ignorierte die Tatsache, dass die Bettdecke mich mehr schlecht als recht bedeckte. Meyers lächelte, wobei diese süßen Grübchen auf seinen Wangen auftauchten.
    „Danke“, murmelte er. „Ich hatte lange keine so angenehme Nacht.“
    Ich lächelte. „Das Kompliment kann ich nur zurückgeben.“
    Meyers nickte. „Vielleicht können wir die Sache beizeiten wiederholen.“
    „Dagegen habe ich nichts einzuwenden.“
    Er grinste und küsste mich noch einmal, bevor er aufstand. „Auf Wiedersehen, Mila.“
    Ich sah zu, wie er aus meiner Tür ging und stieg nach einer Weile aus dem Bett. Ich duschte und zog mir Jogginghose und ein lockeres T-Shirt an, bevor ich nach unten ging. Es war schon nach zehn, doch trotzdem saßen Steve, Clint und Tony beim Frühstück. Ich setzte mich zu ihnen und griff nach dem Kaffee.
    „Morgen“, grinste Tony mich an. „Na, hat unser Tigerchen eine erfolgreiche Jagd gehabt?“
    Ich erwiderte seinen Blick ungerührt. „Durchaus. Sei froh, dass der Tower nicht abgebrannt ist. Ich war nah dran.“
    „Ähm...keine Details, bitte“, meinte Clin schmunzelnd. Steve wirkte verwirrt.
    „Details wovon?“, wollte er wissen. Ich wollte antworten, doch Tony kam mir zuvor.
    „Milas nächtlicher Eroberung.“
    Entsetzt sah Steve mich an. „Davon habe ich gar nichts mitbekommen.“
    „Tja. Sie und Meyers haben ja nicht gerade lange gefackelt, bevor sie sich zurückgezogen haben“, grinste Tony. Ich warf ihm einen warnenden Blick zu.
    „Meyers? Das ist doch der Kerl, der dich...du weißt schon. Zu Tiger gemacht hat“, meinte Clint. Ich nickte, wohl oder übel.
    „Ja, genau der. Und bevor ihr fragt: Ja, es war gut, verdammt gut. Kann icg jetzt vielleicht in Ruhe frühstücken?“

    Später am Tag ging ich zu Tonys Quartier. Hinter der geschlossenen Tür plärrte laute Musik von AC/DC – wenn man dieses Geschrei überhaupt Musik nennen konnte. Ich trat ein ohne zu klopfen. Tony saß auf seiner Couch und hatte mein Eintreten anscheinend nicht bemerkt – kein Wunder bei dem ohrenbetäubenden Gedröhne. Ich grinste. Mit einer Handbewegung ließ ich ein kleines Flämmchen vor seinem Gesicht aufflackern.
    Augenblicklich zuckte Tony zusammen und wirbelte herum, wobei er bereits seine Hand ausstreckte, die im Iron Man – Handschuh steckte. Als er mich sah, verdrehte er die Augen. Ich kringelte mich beinahe vor Lachen, sein Ausdruck war zu komisch gewesen, wie ein verschrecktes Häschen. Tony, der nun ebenfalls grinste, schaltete mit einer Handbewegung die Musik aus.
    „Wie kannst du nur so was hören?“, fragte ich, während ich mich neben ihm niederließ. Er hob eine Braue. „Immer noch besser als dein Alternative-Zeugs. Wie heißt das noch mal? Na...Ni...“
    „Nickelback“, half ich ihm auf die Sprünge. Er zuckte mit den Schultern.
    Ich sah auf das Tablet, das vor uns auf dem Tisch lag. Es zeigte eine Art architektonische zeichnung eines anscheinend sehr großen Gebäudes.
    „Was ist das?“, wollte ich wissen.
    „Unser neues HQ. Es wird Ende des Monats fertiggestellt.“
    „Ein neues HQ? Wozu denn das?“
    Tony seufzte. „Der Tower reicht nicht mehr aus, Mila. Du hast selbst erlebt, wie leicht Ultron hier alles kurz und klein gehackt hat. Außerdem brauchen Pepper und ich ein bisschen Ruhe, denke ich.“
    „Du wirst also nicht mitkommen?“
    Er schüttelte den Kopf. „Fury und ich haben beschlossen, dass es vorrangig ein Ausbildungszentrum wird. Steve hat sich bereiterklärt, dort zu arbeiten. Natasha überlegt noch. Jetzt musst du dich entscheiden.“
    Ich sah ihn einen Moment lang an. „Aber die Avengers bleiben bestehen?“
    Er nickte bestimmt. „Nach allem, was wir zusammen erreicht haben, läge mir nichts ferner als das Team zu verlassen.“
    Ich atmete auf. „Okay. Dein Glück, denn ich wäre wirklich sauer gewesen.“
    Tony grinste. „Schon klar. Würdest du denn mitarbeiten bei dem Projekt?“
    „Als Ausbilderin?“ Ich überlegte kurz. „Ja. Aber sobald die Welt wieder in Gefahr ist, bin ich dabei. Und du gefälligst auch.“
    „Aber natürlich. Die Welt braucht einen Iron Man.“
    „Der Meinung ist Ultron nicht gewesen.“
    „Dein Ernst? Wir haben gesehen, wer gewonnen hat. Es war eindeutig Iron Man.“
    „Eindeutig? Ich würde eher sagen, ohne seine mächtigen Freunde wäre Iron Man verloren gewesen.“
    „Seine mächtigen Freunde? Ich weiß nicht, von wem du da redest.“
    Ich lachte und boxte ihm in die Seite.
    „Autsch.“ Er strafte mich mit einem gespielt bösen Blick.
    „Na gut. Eine Runde Mitleid für Tony“, scherzte ich. Er winkte ab. „Versuch es gar nicht erst. Ich werde dir diesen Schlag nie verzeihen.“
    Ich legte meine Arme um seine Schultern. „Ich hab dich auch lieb.“
    Den Rest des Tages verbrachten wir auf Tonys Couch, redeten über Gott und die Welt und verputzten dabei die Essensreste, die von der Party gestern übrig geblieben waren. Es geht doch nichts über kalte Pizza.

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