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Captain America - Forgive and Forget

In dieser Story geht es um Grace, ein Blondes Mädchen mit Blauen Augen, die ziemlich Niedlich und Harmlos erscheint, aber als Kämpferin einiges drauf hat.
Zusammen mit Steve Rogers und Bucky Barnes (Der eigentlich James Buchanan "Bucky" Barnes heißt, aber mal ehrlich der Name ist zu lang. Also einfach Bucky) lebt sie in New York, doch als Bucky in den Krieg zieht und Steve sich zu einem Super Soldaten Wandeln lässt muss sie sich die frage stellen, was Sie eigentlich tun möchte.
Aber anscheinend hat sie darauf nie wirklich einen Einfluss gehabt.

    1
    ((big))Prolog((ebig)) ((bold))((small))We are the ones who will never be broken With our final breath We'll fight to the death We are soldiers, w
    Prolog

    We are the ones who will never be broken
    With our final breath
    We'll fight to the death
    We are soldiers, we are soldiers


    Die Dunkelheit liegt über New York. Auf den Straßen ist niemand mehr unterwegs, die Fenster sind geschlossen und die Lichter sind gelöscht.
    Also die Perfekte Zeit für mich.
    In Schwarzer Kleidung Springe ich geräuschlos von Dach zu Dach. Nur der Wind, das Rascheln der blätter und das Rauschen des Flusses sind zu hören, sonst herrscht absolute Stille.
    Ein Schauer läuft mir über den Rücken, aber trotzdem renne ich weiter. Rennen, rennen, rennen. Das ist für mich der schönste Moment am Tag, das worauf ich mich vom aufstehen an Freue.
    Alleine zu sein.
    Nachdenken zu können. Das konnte ich nur hier, auf den Dächern, in tiefster Dunkelheit.
    Zugegeben, es ist nicht das sicherste und auch nicht das Beste Hobby das ich mir hätte aussuchen können, aber es ist das einzige, dass mich wirklich anspricht.
    Frauen dürfen in diesem Zeitalter sowieso nicht viel machen. Essen Kochen, stricken, den Männern hinterher winken wenn sie in den Krieg ziehen... viel mehr steht nicht zu Auswahl.
    Die Wut, die bei diesem Gedanken in mir hochkommt treibt mich noch einmal mehr an und so bin ich kaum mehr als ein Schatten der über die Häuser zieht.
    ich habe ein ganz Bestimmtes Ziel und wenn alles glatt Läuft werde ich es in Fünf Minuten erreichen. solange kann ich noch Nachdenken.
    Meine Gedanken wandern weiter bis zu meinen Besten Freunden, Steve Rogers und Bucky Barnes. Die Zwei sind super, und echt gute Beschützer! Ich habe beide sehr Lieb, aber Bucky muss sich ja unbedingt bei der Armee Melden und angenommen werden.
    Steve versucht das auch schon seid einer Weile, aber ganz ehrlich, ich glaube nicht dass er das schafft. Er ist klein und schmächtig, dafür aber sehr intelligent und stur. Ich weiß nicht, wie viele Formulare er schon mit einem Falschen Namen verseht hat, aber um die Zwanzig sind es mit Sicherheit.
    Bucky sagt immer, er soll es sein lassen.
    Steve sagt immer, es sei Unfair dass die Armee ihm keine Chance gibt.
    Und Ich sage immer, dass die Armee ihm damit das Leben rettet.
    Den beiden habe ich übrigens noch nie von meinem Hobby, dem Parkour, erzählt. Bucky würde mich fassungslos ansehen und sagen, ich würde mich damit selbst umbringen und Steve... der würde mitmachen wollen.
    Also, so lieb ich sie auch habe, einige Geheimnisse behalte ich wohl lieber für mich.
    Einen Moment lang bleibe ich stehen und atme die Kühle Nachtluft ein, während mein Blick über die Dächer der Stadt gleitet. Beinahe kann ich Steves Wohnung am Stadtrand sehen.
    Schon komisch, wir kennen uns seid wir klein sind und trotzdem sind beide noch nie bei mir gewesen. Vielleicht liegt es daran, dass wir in verschiedenen Firtel'n leben, vielleicht aber auch daran, dass ich sie nicht bei mir haben möchte. und das liegt an meiner Mutter - wann immer es geht Trinkt sie, meinen kleinen Bruder und mich beachtet sie kaum und wenn sie uns mal sieht, dann nur weil wir bestraft werden müssen. das alles nur wegen dem Tod meines Vaters...
    So in Gedanken Verloren wäre ich beinahe über meine eigenen Füße gestolpert, kann mich jedoch noch fangen und weiter rennen, ohne dass etwas passiert.
    Mike ist alles was ich noch an Familie habe, den seid letztem Monat ist auch meine Mutter für mich gestorben.
    Sie hat doch tatsächlich versucht, Mike, einen Neun Jährigen (!), kleinen Jungen, in die Armee zu stecken!
    Ich war so wütend das ich Vier Tage nicht nach Hause gekommen bin, doch am ende hatte ich zu große sorgen um Mike, so dass ich zurück kehren musste. Ich kann mich noch erinnern, dass sie sich bei mir entschuldigen wollte (So etwas wie "Baby, dass ist alles nur Halb so schlimm, dein Bruder ist mittlerweile alt genug, euer Onkel ist auch ziemlich früh beigetreten!"), alles aber nur schlimmer gemacht hat ("Willst du wirklich, dass Mike wie Onkel Andreas endet? Ich schwöre dir, Mum, noch so eine Aktion und ich ziehe mit Mike weg").
    In der Ferne erkenne ich kleine Lichter, was mir signalisiert, dass ich mein Ziel in kürze erreicht habe. Meine schritte verlangsamen sich und entspannt klettere ich eine der Feuerleitern hinab.
    Hier, am Rande der Stadt, gibt es nur noch wenige Häuser, deshalb muss ich nach unten Klettern, Oben würde ich nicht weit kommen.
    Nun ganz entspannt und mit den Händen in den Taschen gehe ich über den schmalen weg auf die Lichtquelle zu. Ich könnte hier mit Augen zu entlang gehen und trotzdem an mein Ziel gelangen, so gut kenne ich diesen Platz.
    An dem improvisierten Holzzaun bleibe ich kurz stehen und sehe der Kerze in dem kleinen Gefäß zu, wie sie sich windet. Jede Nacht werden hier drei dieser Gefäße mit Kerzen drin aufgestellt. Ich nehme mir eine dieser Kerzen und gehe weiter den Weg entlang bis ich auf die ersten Grabsteine treffe.
    Einige der Grabsteine sind hübsch geschmückt und gut gepflegt, doch der groß teil ist einfach nur Moos bewachsen und Vermodert. Die Schrift ist bei den meisten auch nur schwer Lesbar, ein Bild, dass mich jedes mal auf's neue traurig macht.
    Die Männer, die hier begraben liegen, haben ihr Leben für uns im Kampf geopfert und wir können ihnen nicht einmal eine ordentliche Ruhestätte bieten!
    Ich zwinge mich, sie nicht weiter zu beachten und steuere direkt auf den Grabstein meines Vaters zu.
    Dieser ist, wie die meisten anderen auch, bewachsen von Moos und kaum Geschmückt. allerdings sieht dieser nicht Trostlos und verwüstet aus, wie die anderen, sondern hat etwas... Episches an sich.
    Vorsichtig lasse ich mich in das Gras vor dem Grabstein sinken und ziehe mir die Kapuze vom Kopf.
    Immer wieder Lese ich die Worte, die auf ihm stehen und muss ein wenig Lächeln, während mir Tränen in die Augen steigen.
    Hier liegt Ash White.
    Gelebt von 1900 bis 1939

    und das, was Mike und ich zusammen darunter Geritzt haben als ich etwa 16 Jahre alt war.
    Doch er wird immer hinter uns stehen, egal was wir anstellen.
    "Hey, Dad.", fange ich an und mache es mir Gemütlich, indem ich mich an den Baum lehne, der den Blick auf den Grabstein meines Vaters vom weg aus versperrt. Die Kerze habe ich neben mir zwischen die Wurzeln gestellt.
    "Was soll ich sagen... Ich bin noch immer Wütend auf Mum, wegen der Sache mit Mike. Ich weiß, ich sollte ihr verzeihen, aber das geht nicht. Ich möchte ihn nicht Verlieren.", ich hole tief Luft. "Ich mache immer noch Parkour, dass ist einfach das beste was es gibt. Ich weiß, was du sagen würdest wenn du noch hier wärst; so etwas gehört sich nicht als Dame. Obwohl, wer weiß wo du wärst, wenn du noch Leben würdest. Bestimmt noch immer im Krieg...", ich Verstumme. Dieser scheiß krieg!
    Mein Vater ist immer so stolz gewesen, wenn er für sein Land in den Krieg durfte. Bevor er gegangen ist, meinte er immer zu uns; Das Ehren vollste was du für dein Land tun kannst, ist für es zu sterben.
    dann bist du wirklich Ehrenvoll Gestorben, was? Mitten im Krieg gefallen, weit weg von deiner Familie. Du hast nicht einmal deine Kinder aufwachsen sehen!
    Ich starre auf die schwarze Schrift und seufze laut auf.
    "Ich sollte gehen, Morgen muss ich wieder früh raus.", vorsichtig erhebe ich mich und nehme die Lampe. "Ich habe dich Lieb, Dad."
    Mit einem letzten Blick zurück auf den Grabstein mache ich mich auf den Rückweg.
    Das war eine Gute Nacht.
    Mal sehen was der Morgen so bringt...

    2
    ((big))1. Kapitel((ebig)) ((bold))((small))So what if you can see the darkest side of me? No one would ever change this animal I have become And help
    1. Kapitel

    So what if you can see the darkest side of me?
    No one would ever change this animal I have become
    And help me believe it's not the real me
    Somebody help me tame this animal


    Als ich erwache geht die Sonne gerade erst auf. Es fühlt sich an, als hätte ich nur Eine Minute lang geschlafen und mit einem Herzhaften Gähnen drehe ich mich auf die andere Seite, um nicht komplett im Licht zu liegen.
    Meine Augen habe ich einen Spalt breit geöffnet und nach etwa Vier Sekunden stehe ich auf meinen Beinen.
    Da steht jemand in meinem Zimmer! Ich reibe mir die Müdigkeit aus den Augen, Blinzle zwei mal und erkenne dann, dass es nur meine Mutter ist. Erschöpft atme ich aus und schüttle leicht meinen Kopf.
    "Wieso erschrickst du mich so?", frage ich genervt und lasse mich auf mein Bett zurück sinken.
    "Tut mir leid, aber du musst jetzt gehen. In die Stadt am besten. Und nimm Mike mit!", ihre stimme klingt erstickt, als würde sie Tränen zurück halten und ich Mustere sie genau.
    Ihre Augen sind rot, als hätte sie Geweint und sie hat tiefe Tränensäcke, ihre rechte Wange glüht und sie hält ihren Rechten Arm mit der Linken Hand fest umklammert und drückt ihn gegen ihre Seite.
    "Mum-"
    "Grace, bitte, mach einmal was ich dir sage, nimm deinen Bruder und Verschwinde von hier. Die nächsten Drei Stunden will ich keinen von euch beiden hier sehen.", aus der Küche erklingt ein Krachen und dann sind schritte zu hören, die die Treppe hinauf kommen.
    "Mum, wer ist das?"
    "Geh jetzt, nimm den Hintereingang..."
    "Mum?", wütend balle ich meine Hand zu einer Faust. Diesmal jedoch ist es nicht die Schuld meiner Mutter, sondern die desjenigen, der da gerade die Treppe hinauf kommt.
    "Bitte, Grace...", sie sieht mich Flehend an. Als ich an ihr vorbei auf den Flur spähe sehe ich, wie die Tür von Mike's Zimmer sich leise schließt. Er hat angst!
    Ohne das Flehen meiner Mutter zu beachten, schiebe ich mich an ihr vorbei und betrete den Flur.
    Da steht ein Mann, am ende der Treppe die aus der Küche nach hier oben führt. Er ist groß, Zwei Köpfe größer als ich (mindestens), hat Muskulöse Arme und ein echt Hässliches Gesicht, verziert mit Narben.
    Es ist unser Vermieter Jim. Er macht uns schon eine weile ärger.
    "Klein Greyys.", er lallt und stinkt. Und dazu spricht er meinen Namen falsch aus, auch wenn ich denke, dass er das mit Absicht macht. Ich muss zugeben, er Typ jagt mir echt Angst ein. Aber niemand, wirklich Niemand schlägt oder bedroht meine Mutter! Die Hände immer noch zu Fäusten geballt und meinen eiskalten Blick auf ihn gerichtet gehe ich einen Schritt näher zu ihm. Der Gestank wird stärker und ich unterdrücke einen Würgereiz.
    "Mein Name ist Grace. Und was zum Teufel hast. Du. Arschloch. Mit. Meiner. Mutter. Gemacht?", letzteres schreie ich ihm in die Hässliche Visage.
    Kurz sieht er mich verdattert an, dann Lacht er auf. Kein Fröhliches lachen, eher so ein kaltes, Abgehacktes Lachen bei dem es einem Kalt den Rücken runter läuft.
    Mit aller kraft Kämpfe ich gegen den Drang an, weg zu rennen.
    "Was hast du gesagt?", fragt er und ich öffne meinen Mund um bereits gesagtes zu Wiederholen, als er seine Hand hebt, Schwung holt und mir eine Ordentliche Back-pfeife verpasst.
    Ich schnappe nach Luft. Ein Höllisches Stechen und Ziehen bleibt in meiner Wange zurück und ich stolpere rückwärts. Mit dem Hinterkopf schlage ich gegen die Wand. Tränen schießen mir in die Augen und ich schnappe nach Luft.
    "Fuck!", ich versuche den Kloß in meinem Hals los zu werden und schlucke schwer. Jim steht da und Lacht wieder sein dämliches Lachen. Meine Mutter stürzt zu mir und nimmt meinen Kopf in ihre Hände, sucht ihn nach einer Platzwunde ab und schüttelt dann erleichtert ihren Kopf.
    "Geh, Grace. Bitte!", sagt sie, mit mehr Nachdruck als zuvor.
    "Ich kann dich hier nicht allein lassen!", ich knirsche mit meinen Zähnen und fasse mit der Linken Hand nach meiner schmerzenden Wange.
    "Tu es einfach, denk nicht darüber nach...", sie sieht mich so traurig an, dass ich vorsichtig aufstehe. Ohne meinen Blick von Jim abzuwenden gehe ich auf Mike's Zimmertür zu, klopfe an und sage: "Mike, komm wir gehen in die Stadt."
    Jim grinst böse als Mike aus seinem Zimmer kommt und sich hinter mir versteckt.
    "Deine Schwester kann dich nicht beschützen, denn sie ist zu Schwach! Sie ist nur ein Mädchen", er sagt es so abfällig wie er nur kann und am liebsten hätte ich ihn Geschlagen, doch der Blick meiner Mutter und der Schmerz in meiner Wange hält mich davon ab. stattdessen nehme ich Mike's Hand und ziehe ihn zur Hintertür.
    Mit Jim's Blick im Nacken und einem Mulmigen Gefühl im Magen, als ich meiner Mutter noch einen Blick zuwerfe, verlassen wir das Haus.
    "Grace... er wird Mum weh tun, oder?", fragt Mike ganz leise, während wir die Straße hinab gehen.
    Ich sehe ihn traurig an, bleibe stehen und Knie mich dann vor ihn.
    "Mike... er wird ihr nichts-"
    "Du brauchst mich nicht anlügen!", unterbricht Mike mich. "Er wird Mum weh tun! weil er es immer macht... denkst du, ich sehe das nicht?"
    Ich lächle schwach.
    "Okay, schon gut. Musst ja nicht gleich so böse werden.", ich lächle ihn an und er erwidert es.
    "Wo gehen wir hin?", fragt Mike mich.
    "Zur alten Brücke. Da ist es zum Sonnenaufgang immer sehr schön!", ohne lange zu Zögern laufe ich los und ziehe Mike hinter mir her.
    Die Alte Brücke wir wirklich alt. Sie ist aus Eisen/Stahl, etwa Fünf Meter über dem tosenden Fluss erbaut und mittlerweile ziemlich Verrostet. Trotzdem ist sie sehr fest und ein Toller Platz.
    Ich helfe Mike, sich auf das Dicke Eisengeländer zu Setzen und halte ihn an der Seite fest, während wir gemeinsam den Sonnenaufgang beobachten.
    "Wenn ich groß bin, dann will ich nicht so sein wie diese ganzen Ar-"
    "Keine Bösen Wörter sagen!", warne ich ihn, woraufhin er Kichert.
    "Okay, dann halt wie diese ganzen Typen, die euch weh tun.", sein fröhlicher Blick weicht Trauer.
    "Ich bin mir sicher, dass du, wenn du groß bist, ein echt toller Kerl sein wirst.", Mike lächelt und ich erwidere es.
    "Denke ich auch. Er ist ja jetzt auch schon echt toll.", Bucky's stimme lässt Mike und mich zusammen fahren.
    "Bucky! Wieso schleichst du dich so an?", frage ich während Mike vom Geländer springt, zu Bucky rennt und sich von ihm hoch heben lässt. Bucky ist für ihn ein großes Vorbild. Er ist mutig, stark, selbstbewusst und sieht gut a- STOPP!
    reicht jetzt auch wieder...
    Bucky grinst und hebt Mike hoch.
    "Bucky und Steve werden auch ganz tolle Kerle! Die zwei werden nie so sein wie Jim.", meint Mike. Erst jetzt bemerke ich auch Steve und grinse ihn an.
    "Jim? War der wieder bei euch?", Bucky sieht von Mike zu mir und Mustert mich. Dabei bleibt sein Blick auf meiner, vermutlich noch roten, Wange hängen.
    "Ja, Jim war wieder bei uns... ist aber nichts schlimmes passiert.", sage ich schnell und hoffe, dass Mike seinen Mund hält. Tut er aber nicht, wer hätte es gedacht?
    "Nichts schlimmes passiert? Erst hat er Mum geschlagen und dann dich! Da, deine Wange ist noch rot und an deinem Kopf ist bestimmt eine Beule...", ich sehe Mike warnend an, aber Bucky setzt ihn bereits auf dem Boden ab, kommt auf mich zu und sieht mich von nahen an.
    "Dieser Arsch...", knurrt er wütend, nachdem er sich versichert hat, dass es nicht mehr als das ist, was Mike aufgezählt hat.
    "Keine Schimpfwörter!", sage ich und Bucky grinst.
    "Stimmt ja. Tut mir leid...", ich schüttle meinen Kopf.
    "Du siehst Müde aus.", Steve sieht mich mit leicht zusammen gekniffenen Augen an. Ich ziehe meine Linke schulter nach Oben.
    "Kann sein... mir geht es gut, Jungs! Jetzt hört auf, so blöd zu gucken... Alle Drei!", ich sehe sie der Reihe nach an und grinse blöd. Erst, nachdem die anderen das Grinsen erwidert haben, beginnen wir ein Belangloses Gespräch, welches mich zum Glück auf andere Gedanken bringt.
    Vielleicht wird Heute doch nicht sooo Schlimm.

    3
    ((big))2. Kapitel((ebig)) ((bold))((small))We stand shoulder to shoulder You can't erase us You'll just have to face us((ebold))((esmall)) Z
    2. Kapitel

    We stand shoulder to shoulder
    You can't erase us
    You'll just have to face us


    Zusammen mit Steve und Bucky gehen wir durch die Stadt. Es ist ein schöner Tag - keine Wolken am Himmel, es ist nicht zu Warm aber auch nicht zu kalt und es sind kaum Menschen auf den Straßen.
    Ich strecke mich und höre Steve und Bucky zu, die wieder mal wegen Steves Wunsch, in der Amree aufgenommen zu werden, Diskutieren.
    "... alle anderen bekommen eine Chance, warum ich nicht?", Steve klingt enttäuscht.
    "Schlag dir das aus dem Kopf, Steve. Ich glaube, dass es so besser ist.", wiederholt Bucky, was er schon so oft gesagt hat. Aus den Augenwinkel sehe ich, wie Steve ihn böse ansieht.
    "Reicht jetzt, Jungs.", ich nehme die Hand von Mike. Dieser sieht zu mir hoch.
    "Muss ich auch in die Armee, Grace?", erstaunt über diese Frage ziehe ich beide Augenbrauen hoch.
    "Ich weiß nicht...", ich wechsle einen Blick mit Bucky und Steve. "Im Moment noch nicht, aber es könnte sein... in einigen Jahren...", ich verstumme, als ich seinen Panischen Blick bemerke. "... aber ich weiß es nicht", ende ich lahm.
    "Ich will aber nicht in die Armee!", schreit Mike.
    "Das siehst du aber in einigen Jahren bestimmt anders.", sage ich schnell, auch wenn ich weiß dass das ein Schwaches Argument ist, besonders, weil es wahrscheinlich nicht Stimmt. Mike wird niemals gerne zur Armee gehen.
    "Ich bin mir sicher, dass, wenn du alt genug bist, der Krieg vorbei sein wird.", Bucky grinst Aufmunternd, doch seine Augen verraten, dass selbst er weiß, was er gesagt hat stimmt nicht. Mike wird in diesem Krieg aufwachsen und wenn er Alt genug ist, wird er mitkämpfen müssen.
    Steve steht nur daneben und sieht Mike verständnislos an.
    "siehst du, Steve? Nicht jeder will in die Armee.", ich schaffe es nicht, mir diesen Kommentar zu verkneifen.
    Steve sieht mich an und kneift seine Augen ein wenig zusammen.
    "Ich will aber!", sagt er mit Nachdruck. "Und ihr braucht ihn nicht an zu lügen. Es ist noch kein Ende des Krieges in Sicht, also wird er wohl oder übel an ihm Teilnehmen müssen..."
    Ich reiße meine Augen auf. Seine Worte fühlen sich an, wie ein Schlag ins Gesicht.
    "Steve!", Bucky sieht seinen Freund wütend an und Mike Schnappt nach Luft.
    "Was den? Es ist so.", Steve hat etwas an Haltung verloren. Ich sehe, dass es ihm leid tut, aber er scheint es nicht zugeben zu wollen. Dieser sture Idiot!
    "Mike, Steve hat das nicht so gemeint, er -", ich drehe mich zu meinem Bruder um und Blinzle verwirrt. Er ist verschwunden.
    Panik bricht in mir aus. Wo ist Mike hin?
    "Jungs...", ich drehe mich zu den beiden, die sich immer noch an funkeln. Als sie jedoch die Panik in meine Stimme hören, sehen sie mich Besorgt an. "wo ist Mike?"
    "Keine Ahnung...", Steve guckt sich auf der Offenen Straße um. Ich sehe nach oben auf die Dächer. Nirgendwo ist er zu sehen.
    "Mist... wo kann er nur sein?", ich spüre wieder diesen blöden Kloß im Hals.
    "Er kann nicht weit sein.", versucht Steve mir Hoffnung einzureden. "Teilen wir uns auf. Ich gehe runter zum Fluss, Bucky du gehst zur Brücke und Grace du gehst zu dir nach Hause, okay?", Steve grinst schief. Ich seufze auf.
    "Na gut...", gemeinsam gehen wir den Weg zurück, den wir gekommen sind. An der Weggabelung zu Fluss und meinem Zuhause trennen sich die Wege von Steve, Bucky und mir.
    Die beiden gehen nach Links und ich laufe gerade aus weiter. Ich bin kaum Fünfzig Meter Gelaufen, als ich einen Schrei höre.
    "Mike!", ich drehe mich um und renne zurück, biege nach Rechts ab, Bucky und Steve hinteher.
    "Lasst mich in Ruhe! Bucky, Hilfe!", Mikes Stimme klingt Panisch.
    Ich renne schneller, schlage die Äste weg, die mir den Weg versperren und komme stolpernd an der Brücke an.
    Mir stockt der Atem.
    Mike steht da, die Schultern hoch gezogen und mit einem Panischen Blick auf den Jungen vor ihm. Ein großer Junge, mit schwarzen Haaren und Braunen Augen. Er sieht Mike wütend an, die Faust erhoben und bereit zu zu Schlagen. Mike drückt sich fest gegen das Geländer, die Augen weit aufgerissen.
    Bucky steht mir näher, er ringt mit den Beiden Handlangern des Jungens.
    Meine Beine sind wie fest gefroren und entsetzt sehe ich, wie der Junge Schwung holt und seine Faust auf das Gesicht meines Bruders zu rast.
    Ein Mark erschütternder Schrei ist von Mike zu hören und er hebt seine Hände.
    auf einmal kann ich meine Beine wieder bewegen und ohne zu zögern renne ich an Bucky und den beiden Jungs vorbei auf Mike zu. Der Junge, der meinen Bruder fest im Griff hält, sieht mich, grinst Böse und verpasst Mike einen kräftigen Schubs.
    Mike bleibt die Luft weg, er sieht in meine Richtung, verliert sein Gleichgewicht und stürzt Rücklings über die Brüstung.
    Ohne zu Zögern stoße ich den Jungen weg, Kletter auf das Geländer und Springe meinem Bruder hinterher auf das Tosende Wasser zu.
    Als ich aufkomme umhüllt mich eine Eisesskälte. Es ist so kalt das es auf meiner Haut brennt und meine Haut scheint sich zusammen zu ziehen. Ganz Vorsichtig versuche ich meine Augen zu öffnen, was noch mehr Schmerzt. Die Luft in meiner Lunge wird immer knapper, während ich in dem Kalten Wasser herum geschleudert werde. Ich kann nicht sagen, wo Oben und wo Unten ist, noch weiß ich, wie Lange ich schon unter Wasser bin. Ich weiß nur eins; Ich brauche dringend Sauerstoff!
    Meine Hände ertasten etwas Hartes und ohne groß darüber nach zu denken, halte ich mich daran fest und ziehe mich nach Oben.
    Es ist ein Ast. Als ich mit dem Kopf auftauche und nach Luft schnappe spüre ich den Kalten, Peitschenden Wind in meinem Gesicht und schaffe es kaum, meine Augen zu öffnen.
    Wo ist Mike?
    Ich Zwinge mich, meine Augen weit auf zu reißen und mich umzusehen, während ich mit einer Hand den Ast fest umklammert halte.
    Ich kann die Brücke sehen, jedoch ist sie mindestens Hundert Meter von mir entfernt. Auf einmal höre ich schreie.
    "Grace! Mike!", Steve und Bucky! Aber wo ist Mike? Ich wende meinen Blick vom Ufer ab und suche den Fluss mit meinen Augen ab. Er muss hier irgendwo sein! Oh Gott, bitte mach das er hier irgendwo ist!
    "Mike... Mike! Verdammt, wo bist du?", ich schreie so laut ich kann, doch meine Worte werden vom Rauschen des Flusses verschluckt.
    Aus den Augenwinkeln erkenne ich Bucky und Steve, die am Ufer stehen und mich anscheinend noch nicht entdeckt haben.
    "Mike...", ohne viel Hoffnung ziehe ich mich an dem Ast ein Stück höher um einen besseren Blick auf die Wasseroberfläche zu haben.
    Ich suche und Suche...
    Da!
    Der Kopf meines Bruders, ganz kurz über Wasser, etwa Vier Meter entfernt von mir.
    Ohne groß nach zu denken stoße ich mich von dem Ast ab und Schwimme auf die stelle zu, an der er gerade war.
    Ich werde von der Strömung mit gerissen und Flussabwärts getrieben. Wieder Taucht Mikes Kopf auf, diesmal direkt vor mir. Ich kann erkennen, wie er nach Luft ringt, bevor er wieder abtaucht. Im letzten Moment bekomme ich seinen Arm zu fassen und ziehe ihn nach Oben.
    Auf meiner Rechten Seite sehe ich, wie Bucky und Steve mit uns Flussabwärts rennen. Sie haben uns also gesehen.
    Mike sieht mich verängstigt an und klammert sich fest an mich.
    Gemeinsam werden wir weiter mit der Strömung gezogen. Sie ist einfach viel zu Stark und wir werden immer schneller, so schnell, dass Steve und Bucky kaum noch mithalten können.
    Verzweifelt versuche ich gegen die Strömung zu Schwimmen, dieser Versuch bleibt aber erfolglos. wenigstens kann ich Mike und mich über Wasser halten.
    Immer wieder versuche ich, näher ans Ufer zu kommen, um mich wenigstens an einen Ast fest halten zu können, aber das ist viel zu Anstrengend und ich werde erneut unter Wasser gedrückt.
    "Grace, was machen wir jetzt?", ich höre aus Mikes stimme, das er den Tränen nah ist und auch ich muss sie mir schwer Verkneifen.
    Nicht reden, Schwimmen, denke ich mir jedoch und suche weiter nach einer Möglichkeit, das Ufer zu erreichen.
    Bucky und Steve sind nun nicht mehr zu sehen und der Fluss ist so laut, dass es nichts gebracht hätte ihre Namen zu rufen.
    genau in dem Moment, als ich aufgegeben habe einen Ausweg zu finden, macht der Fluss eine Kurve und vor uns breiten sich große Felsen aus, die aus dem Wasser hervor Ragen.
    "Mike, hat dich jetzt gut fest!", schreie ich laut. Die Kälte ist nun kaum mehr spürbar, aber das auch nur, weil ich keine Zeit habe, mich darauf zu konzentrieren. Wir müssen jetzt einen Felsen erwischen.
    Mike umklammert meinen Arm und ich sehe, wie er seine Augen schließt. Ich Presse meine Kiefer fest aufeinander, nehme all meine Kraft und Schwimme auf den Breitesten Felsen zu, der mir ins Auge fällt.
    Durch die Strömung werden wir fest gegen den Felsen gedrückt und ich halte mich mit meiner Freien Hand in einer Einbuchtung im Gestein fest. Rechts von uns sehe ich einen Ast, der, wenn man ihn den erreicht, zum Ufer führt.
    "Mike, hör mich jetzt gut zu!", schreie ich, damit er mich hört. Mike öffnet seine Augen und sieht mich verängstigt an. "Ich weiß, du hast angst, aber wir kommen hier raus!", verspreche ich ihm und hoffe im gleichen Moment, dass ich recht habe. Meine Letzten Worte an ihn sollen keine Lügen gewesen sein...
    Mike nickt stumm.
    "Ich werde jetzt meinen Arm Richtung diesen Ast strecken und du musst dich daran fest halten und dann Richtung Ufer ziehen. Wenn du das gemacht hast holst du Steve und Bucky, die zwei dürften nicht allzu weit Flussaufwärts sein. Versuch nicht mich zu Retten, hol Steve und Bucky. hast du mich verstanden?", Mike nickt zögernd. "Gut!"
    Ich beuge mich so weit ich kann, ohne vom Strom mitgerissen zu werden, nach vorne und schiebe Mike in Richtung Ast. Er ergreift den Ast und zieht sich mit letzter Kraft an das Ufer, während ich mich wieder hinter den Felsen ziehe.
    Die Strömung wird Stärker und ich Ringe nach Atem. Mit aller Kraft versuche ich mein Bewusstsein zu behalten und hinter dem Felsen zu bleiben.
    Immer wieder sehe ich zum Ufer, bis ich Drei Gestalten erkenne.
    Mike hat Bucky und Steve gefunden! Erleichtert atme ich aus.
    Jetzt wird alles gut... oder?
    Verschwommen sehe ich, wie Bucky auf den Ast klettert und mir seine Hand entgegen Streckt. Ich spüre, wie ich meinen Arm hebe, der unglaublich schwer geworden ist, mich nach vorne Lehne um nach seiner zu greifen, doch die Strömung des Wassers ist zu stark und drückt mich an die Seite des Steines. Ein lautes Knacken ertönt und mir wird klar, das meine Hand gebrochen ist. Verzweifelt sehe ich Bucky an, dann tauche ich ab und werde erneut mit der Strömung mitgerissen.

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